I'm Not There
I'm Not There: Suppositions on a Film Concerning Dylan (2007), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Kinostart 28.02.2008
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54 Kommentare
Keine
von Todd Haynes, mit Christian Bale und Cate Blanchett
In I’m Not There verkörpern Cate Blanchett, Christian Bale, Ben Whishaw, Richard Gere, Marcus Carl Franklin und Heath Ledger alle den exzentrischen Sänger Bob Dylan.
Folksänger, Rocksänger, Lyriker, Visionär. All diese Begriffe treffen auf Bob Dylan zu, einen der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts. I’m Not There zeigt sechs unterschiedliche Handlungsebenen, in denen Charaktere gezeigt werden, die in gewisser Hinsicht alle den legendären Sänger verkörpern. 1959 begibt sich der elfjährige Songwriter Woody Guthrie (Marcus Carl Franklin) mit seiner Gitarre auf Reise, um Musik zu machen, die die Leute verstehen. Später wird Dylan als 19-jähriger Poet namens Arthur Rimbaud (Ben Whishaw) gezeigt, der sich vor einem Untersuchungsausschuss behaupten muss. Wieder in einem anderen Handlungsstrang berichtet Alice (Julianne Moore) von ihrem Bekannten Jack Rollins (Christian Bale), einem einfachen Folksänger, der in den 60er Jahren mit der amerikanischen Gesellschaft unzufrieden war. In Dylans Verkörperung durch den Musiker Robbie Clark (Heath Ledger) werden egozentrische Züge dargestellt, weswegen Clarks Ehe mit der Französin Claire (Charlotte Gainsbourg) scheitert und er seine zwei Kinder vernachlässigt. Jude Quinn (Cate Blanchett) schockt die Fans mit neu erfundener Rockmusik und leidet dabei an der Trennung von einem Model (Michelle Williams), gibt sich aber in Interviews immer wieder stark und desinteressiert. Zuletzt sehen wir Dylan in dem Outlaw Billy the Kid (Richard Gere), der in die Jahre gekommen ist und einfach nur als Außenseiter seine Ruhe haben will.
Hintergrund & Infos zu I’m Not There
Mit I’m Not There (OT: I’m Not There: Suppositions on a Film Concerning Dylan ) inszeniert Regisseur Todd Haynes einen weiteren Musikfilm nach Velvet Goldmine, einer Geschichte mit Anlehnung an Größen wie David Bowie und Iggy Pop. Der Film über Musiklegende Bob Dylan brachte mehrere Nominierungen und Auszeichnungen ein. Vor allem Cate Blanchett wurde für ihre Darstellung von Dylan geehrt, mit der Coppa Volvi bei den Filmfestspielen von Venedig und mit einem Golden Globe in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Für denselben Preis wurde sie auch bei den Oscars im Jahr 2008 nominiert. Für Heath Ledger war es die letzte Veröffentlichung im November 2007, bei der er persönlich anwesend war, bevor er im Januar 2008 verstarb.
Der Filmtitel I’m Not There spielt auf den gleichnamigen Song von Bob Dylan an, den er 1967 in den Basement Tape Sessions aufnahm. Der Song wurde vorher allerdings nie veröffentlicht, bis er in I’m Not There gespielt wurde. Auf dem Soundtrack befindet sich sowohl Dylans Version des Songs, als auch ein Cover von Sonic Youth. Der Name von Bob Dylan wird im Film selbst nicht erwähnt, nur im Vorspann besagt ein Satz: ‘Inspired by the music and the many lives of Bob Dylan.’ (LM)
Mehr Bilder (38) und Videos (5) zu I'm Not There
Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Musikfilm
- Zeit
- 1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- Greenwich Village, Kalifornien, London, Missouri, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika, Zug
- Handlung
- Amerikanischer Traum, Aufstieg, Bandleader, Beat Generation , Billy the Kid, Biographie, Blues, Bob Dylan, Drogen, Ehe, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehestreit, Erfolg, Familie, Familienkonflikte, Fan, Folk, Gesang, Gitarre, John F. Kennedy, Konzert, Lyrik, Motorradunfall, Musik, Musiker, Musikstil, Outlaw, Poet, Predigt, Priester, Reise, Reise in die Vergangenheit, Rock ’n’ Roll, Rockmusik, Rockstar, Schauspieler, Songwriter, Tournee, Trampen, Verlust der Familie, Zeitreise, Zerrüttete Beziehung, Zugfahrt
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich
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- I'm Not There: critic.de


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Kritiken (10) — Film: I'm Not There
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit “I’m not there” hat Regisseur Todd Haynes ein filmisches Meisterwerk geschaffen. Der anspruchsvolle Film fordert die gesamte Aufmerksamkeit des Zuschauers und ist damit nicht unbedingt ein Film für einen feucht-fröhlichen Videoabend. Wer allerdings einen Film sehen möchte, bei dem man mitdenken muss und der zudem perfekt gespielt und inszeniert ist, der ist bei “I’m not there” richtig.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«I’m Not There» ist eine in viele Richtungen mäandernde, mitreissende Annäherung an den Musiker Dylan, die den faszinierenden Mythos in vielen Facetten abbildet.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Trotz der sehr speziellen Herangehensweise, die Todd Haynes zur Findung Bob Dylans wählt, hat „I’m not there“ etwas universelles. Dylan als Mensch in stetigem Wandel zu begreifen, der sich über Veränderung ständig selbst neu findet und erfindet, könnte ebenso als Abhandlung über den Menschen als Wesen mit dem Willen zum Werden und dem Zweifel am Bleiben im Allgemeinen dienen. Dies hätte vielleicht mit nur einem Darsteller funktionieren können, hätte bei dem Reichtum an Facetten aber wohl konstruierter gewirkt, als es der Film in vorliegender Form tut, was wahrlich etwas heißen will. Allerdings ergeben die Episoden dank ungemein geschickten Schnitts tatsächlich einen Film, der im Gesamten genau so funktioniert, der sich gegenseitig anhand der verschiendenen Dylans immer wieder kommentiert, hinterfragt und beantwortet, über die Songs des Künstlers ein durchgängiges Bindeglied besitzt und mit seinen völlig unterschiedlichen Stilistiken dennoch eine gewisse Stringenz besitzt.[...]
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JimiHendrix Wed, 03 Jun 2009 14:38:16 -0000
Antwort löschentja hätte ich deine Kritik gelesen, bevor ich den Film gesehen hätte, wäre mir einiges klarer gewesen. Aber eine super wiederspielgelung des Films ;)
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ChristiansFoyer Wed, 03 Jun 2009 23:32:42 -0000
Antwort löschenDanke! Ich hab das alles aber auch erst nach dem Film rausbekommen, weswegen ich ihn mir wohl demnächst, mit ein bißchen mehr Hintergrundwissen, nochmal ansehen werde ;)
ChristiansFoyer Sat, 31 Oct 2009 17:58:27 -0000
Antwort löschenDanke ;)
J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror J. Christopher: Times, BBC, Daily Mirror
Kommentar löschenTodd Haynes Film I'm Not There, über Bob Dylan, ist einer der größten Rock'n'Roll Betrüge aller Zeiten. Der Held ist "nicht da". Er ist offiziell ein Geist. Jedoch ist dieser mysthische Zugang zu seinem Leben eines der sexiesten Streifen Kino, die ich je auf einem Festival gesehen habe. Sechs brilliante Darsteller spielen Dylan und diese sind so irre verschieden wie die Album Cover des Künstlers.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenWechselnde Darsteller verhindern jede Identifikation, das Pulikum - Dylan-Aficionados ausgenommen - bleibt unbeteiligt draußen. Eine Struktur oder gar Dramaturgie ist nicht zu erkennen, das Stückwerk wirkt über weite Stecken zäh und (sehr) lang. Dazu zieht Haynes alle Register, er kann in Farbe, schwarzweiß und Sepia, gestochen scharf und pixelig verwackelt, fiktional und pseudo-dokumentarisch, alles wild durcheinandergewürfelt. Das lässt sich so interpretieren, als zitiere er unterschiedliche Stile der jeweiligen Ära; mit demselben Recht könnte man aber auch behaupten, er führe prätentiös Fingerübungen vor.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film besteht aus mehreren Erzählsträngen, die alle parallel laufen. Genial ist die Idee einen mysteriösen Musiker wie Dylan von verschiedenen Darstellern, ungeachtet ihres Aussehens und Geschlechts, spielen zu lassen. Jeder dieser Figuren trägt einen anderen Namen, hat eine eigene Geschichte und spiegelt nur einen Bruchteil von Dylans Persönlichkeit wieder. Jeder dieser Stränge erzählt also von Bob Dylan, aber wiederum auch nicht, da Haynes äußerst frei mit Fakten und Fiktion jongliert. Dabei gibt Haynes jedem Erzählstrang einen eigenen Look und Stil. Die Liebesgeschichte orientiert sich stark am französischen Kino der Nouvelle Vague. Die Jude-Quinn-Passage ist eine Huldigung an Fellinis „8 ½“. Eine andere zitiert den klassischen Western. All das wird montiert mit realen Fernsehaufnahmen und durch Dylans Songs zusammen gehalten.
Das ganze sieht dann so aus wie ein zweistündiger MTV-Clip, dem man gewisse Längen nicht absprechen kann. Auch das Spiel mit Doku und Fiktion geht nach hinten los, da nicht jeder Zuschauer Dylan-Fan ist und somit den richtigen Schlüssel dazu hat, die zahlreichen Anspielungen, Zitate und Querverweise zu Dylans Leben zu verstehen. Trotzdem, wer Dylan-Fan ist und experimentelles Kino mag für den wird es Zeit den Meister Haynes bei der Arbeit zuzuschauen.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenDieses Jahr noch keinen großartigeren Film gesehen. Beweist nebenbei das ein Film keinen roten Faden haben muss, sondern auch als Gedankensammlung großes vollbringen kann. Meisterliches Teil. Lange lange ist es her, dass ich mit so häufiger Gänsehaut im Kino saß und aus dem Staunen nicht mehr heraus kam.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenKein Biopic. Vergessen wir hehre Werke wie "Ray" oder "Walk the Line" über Johnny Cash, die mit den üblichen Vor- und Rückblenden Eckpunkte einer Star-Biographie abhaken. Dylan ist so nicht zu fassen. Haynes hat es gar nicht erst versucht. Er nähert sich auf andere Weise. Extro- und Introspektion, Nahaufnahme und Panoramablick in einem.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenOb es nicht eigentlich einem subversiven Kunststück gleichkommt, aus einem Bio-Pic herauszuspazieren, und noch weniger über die porträtierte Figur zu wissen, als vor dem Kinobesuch, muss jeder selbst entscheiden – Todd Haynes ist indes so sehr darum bemüht, die Konventionen des Genres zu vermeiden, dass man sich bei all den assoziativen, unverständlichen Puzzleteilen irgendwann doch ein wenig roter Fäden wünscht. Als grundsätzliche Idee, Bob Dylan aus verschiedenen Perspektiven zu zeigen, durchaus faszinierend, langweilt "I’m not there." in seiner meditativ chiffrierten Kunstpose deshalb zusehends, trotz hübscher Godard- und Fellini-Zitate und einer überragenden Cate Blanchett, die irgendwie mehr Dylan ist, als Dylan selbst.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenNatürlich besteht immer die Gefahr, dass der Film ins Dekorative abgleitet. In seinen besten Momenten jedoch macht I'm Not There mit Popmusik das gleiche, was Godard in der Histoire mit Filmgeschichte macht.
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Kommentare (44) — Film: I'm Not There
FumerTue Sun, 05 May 2013 22:34:10 -0000
Kommentar löschenDie meiste Zeit langweilig, aber stellenweise, vor allem die "Musik-Szenen", sehr intensiv und gut gemacht! Die Szene zum Lied "Ballad of a Thin Man" (Do you, Mister Jones?) ist wirklich sehr sehr sehr gut gemacht! Aber ansonsten ist "I'm Not There" leider oft zäh wie Kaugummi (aber zum Glück auch nicht IMMER, falls das jetzt arg negativ geklungen hat).
Hier die wirklich saugute, intensive Szene: http://www.youtube.com/watch?v=nXATMhdKqT8#t=67m33s
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Hfonda15 Sun, 05 May 2013 22:42:01 -0000
Antwort löschenNoch ein halber Punkt mehr von mir für Blanchett aber sonst hab ich in meinem Kommi auch das gleiche wie du zum Ausdruck gebracht :)
Iamthesword Mon, 06 May 2013 00:31:53 -0000
Antwort löschenEr ist nur dann langweilig, wenn man ein Biopic erwartet. Der Film setzt sich halt mit den Charakteren auseinander, die Dylan in seine Liedern entworfen hat. Die Person Bob Dylan kommt in dem Film höchstens am Rande vor. Gerade das macht den Film so spannend - man muss sich halt in dessen Universum ein wenig auskennen...
Hfonda15 Fri, 05 Apr 2013 22:00:47 -0000
Kommentar löschenBob Dylan ist für mich einer meiner Helden, der es jetzt schon seit längerer Zeit schafft mich durch seine Songs zu inspirieren, zu berühren und zum Nachdenken zu bringen.
An diesen Streifen hatte ich dann sehr große Erwartungen, Erwartungen die dieser Film niemals halten konnte, da ich sogar mit einem eventuellen neuem Lieblingsfilm gerechnet hätte.
Die Idee von diesem Streifen fand ich BRILLIANT! Man hat 6 verschiedene Darsteller, die Episoden aus Dylans Leben verkörpern, aus Zeiten wie er die Folkgemeinde mit seiner E-Gitarre geschockt hat oder über seine Scheidung mit Sara und seinen beiden Kindern.
Der Name Bob Dylan fällt in diesem Film gar nicht und man sieht nur diese Figuren mit anderen Namen, was ich von der Idee her ziemlich kreativ fand und was mich auf ,,I`m not there" auch ziemlich neugierig gemacht hat.
Doch außer der besonderen Erzählstruktur hat der Film nicht ALL ZU VIEL zu bieten. Als Dylan Fan kennt man die Geschichten um Bob Dylan schon und teilweise habe ich mich auch bei dem Streifen gelangweilt, was auch an der unterschiedlichen Qualität der verschiedenen Episoden liegt. Etwas zäh ist z.B die Story um Heath Ledger mit Sara geraten, während die Story mit Richard Gere als Billy the Kid, der seinen Lebensabend in Ruhe genießen will, von der Idee zwar sehr gut ist aber von der Story nicht richtig überzeugt.
Die meisten Storys bei diesem Film sind durchschnittlich, bieten kaum was neues und wenn man sie nicht mit tollen Songs von Dylan selbst(und sehr gelungenen Coverversionen)untermalt wären könnte man sie als langweilig abtun.
Doch eine Episode gibt es die den Film für mich gerettet hat, die alleine wohl im 8,5er Bereich gelandet wär, da die ganze Inszenierung perfekt war.
Die Story um Cate Blanchett hat so viel tolle Ideen zum Thema Dylan umgesetzt, dass sie glaub ich für jeden Fan eine Offenbarung ist. Man hat hier den total heruntergekommenen Bob, der im Musikgeschäft eine komplett andere Richtung eingeschlagen hat und durch seinen Drogenkonsum total am Boden ist. Dass Bob Dylan in dieser Phase von Cate Blanchett verkörpert wird, mag komisch klingen aber sie passt hier perfekt und spielt ihn absolut Oscarreif mit all seinen Facetten was den anderen Darstellern wie Christian Bale hier nur in Ansätzen gelingt. Diese Episode hat dabei so fantastische Momente, dass ich mir das surreale ,,Musikvideo" zu Ballad of a thin Man direkt zweimal angeguckt habe.(oder eine fantastische Szene in denen Dylan kurz mit den Beatles ,,spielt")
Fans von Bob Dylan sollten AUF JEDEN Fall einmal einen Blick riskieren, doch allen die zum Thema Dylan nicht so viel wissen würde ich auch raten, sich zuerst einmal mit ihm auseinanderzusetzen und zum Beispiel die Scorsesee Doku über diesen Künstler zu sehen.
Am Ende muss ich sagen, dass der Film leider nicht sein Potenzial ausschöpft weshalb er eigentlich ziemlich durchschnittlich wäre, doch die Episode mit Blanchett(werde mir jetzt mehr mit dieser Frau ansehen) und der fantastische Soundtrack, sorgen doch nuch für einige Punkte, dass dieses Werk GANZ KNAPP 7,5 Punkte bekommt.
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Markbln Sat, 06 Apr 2013 11:22:59 -0000
Antwort löschenDu bist großzügig :)
Hfonda15 Sat, 06 Apr 2013 11:33:04 -0000
Antwort löschenJa das war ich wohl, denn deine Kritikpunkte die du genannt hast kann ich alle voll und ganz nachvollziehen! Aber ohne Cate Blanchett und die coole Inszenierung ihrer Episode wäre der Film ein totaler Reinfall für mich gewesen. Als nächstes filmisches Werk was mit Dylan zusammenhängt, steht bei mir jetzt Pat Garret jagt Billy the Kid im Regal, bin mal gespannt auch wenn er nur ne Nebenrolle hat. Den Soundtrack hab ich schon und der ist klasse :)
Markbln Sat, 06 Apr 2013 11:52:13 -0000
Antwort löschenDer ist einfach nur obercool. Diese Besetzung! Viel Spaß!
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Hfonda15 Sat, 06 Apr 2013 12:07:58 -0000
Antwort löschenBin sehr gespannt auf den, am Wochenende folgt da sicher noch ein Kommentar :)
FumerTue Mon, 06 May 2013 12:17:04 -0000
Antwort löschenOh ja, das Video zu "Ballad of a Thin Man" ist perfekt! =)
Velly Sat, 30 Mar 2013 16:05:18 -0000
Kommentar löschenAllein schon wegen des großartigen Soundtracks und der absolut wunderbaren Cate Blanchett sehenswert.
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Iamthesword Wed, 06 Mar 2013 21:41:34 -0000
Kommentar löschenBitte keine ausgewogene Kritik erwarten, das gelingt mir hier nicht. Hier schreibt ein Dylan-Fanboy!!
Als eingefleischter Dylan-Jünger (ich kann sogar "Under the red sky" etwas abgewinnen) habe ich mich damals wie Bolle auf den Film gefreut. Also Freunde erpresst, ab ins Kino und angeschaut. Und es kam wie es kommen musste: von "nett" bis "WTF?!" war jede Reaktion dabei, nur ich war begeistert. Deshalb für alle, die diesen Film noch sehen wollen, einige Überlebenstipps:
-Wie bei allen großen Schlachten gilt: Wer das Terrain kennt, ist klar im Vorteil. Hört seine Alben! Alle (außer einem Teil aus den 80ern, da war er nicht gut drauf)! Holt euch die Gesamtausgabe seiner Texte und lest sie! Abgesehen davon, dass sein Lyrics tiefschürfender, intelligenter, treffsicherer und sprachgewaltiger sind als (fast) alles, was sonst so zu hören ist, sind sie absolute Vorraussetzung, wenn man Spaß an dem Film haben will! Warum? Das kommt im nächsten Punkt.
-Glaubt nicht, dass "I'm not there" ein Dylan-Biopic sei. Die Person Dylans kommt nur am Rand vor. Vielmehr taucht dieser Film tief in das Universum Dylans ein (ach was, er macht ein fette Arschbombe) und beleuchtet die Charaktere, die Dylan im Laufe seiner Karriere (an seiner statt) erschaffen hat. Der Film ist eine einzige Collage aus Liedelementen. Wenn euch das nicht interessiert: Finger weg! Wer Interesse an Dylan als Person hat, sollte sich lieber Scorseses "No direction home" ansehen oder die "Chronicles" lesen (beides hervorragend).
-Geht nur mit anderen Dylan-Freaks/Musikern/... ins Kino/vor den Fernseher. Damit erspart ihr euch und ihnen Frust und Ärger!
Wenn ihr diese Tipps beachtet, steht dem Filmgenuss nichts mehr im Wege!
.......
Wie? Ihr wolltet etwas über den Film lesen? Ist es nicht schon völlig klar? Er ist großartig!! Ein Universum aus schrulligen Charakteren, mit Landstreichern, Intellektuellen und Glücksrittern bevölkert, tief aus dem Herzen eines Amerikas, dass knorrig ist wie eine alte Eiche, mit Abenteuern, Mythen und Unmengen Staub. Man biegt um die Ecke und sieht den sterbenden Frankie Lee in den Armen von Judas Priest. Auf der anderen Straßenseite spielt Einstein Violine. Menschen tauchen auf und verschwinden. Die Gegenwart vergeht und wird Geschichte. Geschichte vergeht und wird Mythos. Beobachtet von einem kleinne Mann mit einer Gitarre und einer quietschenden Mundharmonika. Wundervoll in Szene gesetzt und von 6 wunderbaren Schauspieler(inne)n verkörpert (vor allem Cate Blanchett mit Socke in der Hose entfaltet eine (nicht nur optische) Ähnlichkeit, dass es fast gruselig wird). Und der Soundtrack ist natürlich über jeden Zweifel erhaben! Kurz gesagt, wenn ihr die Nibelungensage Amerikas kennen lernen wollt, was in der Seele dieses Landes ruht, dann schaut diesen Film an! Und hört die Musik Dylans (vor allem dies)....
[Dieser Kommentar entstand unter dem Einfluss von "Alberta #1"/"Goin' to Acapulco"/"I dreamed I saw St. Augustine"/"High water (for Charlie Patton)"/"Positively 4th street"/"Roll on John" und dem unvergleichlichen "Subterranean homesick blues"]
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nerdkiller Wed, 06 Mar 2013 21:56:18 -0000
Antwort löschenBoah, immer diese Dylan-Fanboy-Trolle...
Iamthesword Wed, 06 Mar 2013 21:57:40 -0000
Antwort löschenWer? Wo? Wann?....
nerdkiller Wed, 06 Mar 2013 22:00:30 -0000
Antwort löschenNoch nicht mitbekommen? Schlimmer als die Nolan Jünger...
Iamthesword Wed, 06 Mar 2013 22:03:33 -0000
Antwort löschenOh Gott, ich vergrabe mich lieber schon mal...
nerdkiller Wed, 06 Mar 2013 22:06:15 -0000
Antwort löschenHihi..
Schöner Text, bin aber trotzdem skeptisch, da ich nicht soooo ein Dylan Fanboy bin. Den von Scorsese hab ich aber glaub schon gesehen.
Iamthesword Wed, 06 Mar 2013 22:15:01 -0000
Antwort löschenDer ist auch fein (Scorsese und Rockmusik ist sowieso immer gut). Für Fortgeschrittene wäre noch Pennebakers Doku über eine Tour. Die steht bei mir bald an...
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nerdkiller Wed, 06 Mar 2013 22:30:45 -0000
Antwort löschenStimmt, Scorsese hat Ahnung von Musik. (Merkt man auch der Wahl der Soundtracks)
Iamthesword Fri, 08 Mar 2013 18:01:54 -0000
Antwort löschenKlar, die beiden haben ein Händchen dafür. Aber auch Tarantino, Jarmusch oder Aronofsky zeigen mit ihren Soundtracks immer wieder Qualität. Scorsese ist halt in sofern "besonders", dass er auch viele Dokumentationen über Künstler, die ihm am Herzen liegen gedreht hat.
Detonia Wed, 23 Jan 2013 23:39:58 -0000
Kommentar löschenEine unglaubliche Cate Blanchett!
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TheWalkingDead Mon, 30 Jul 2012 04:28:39 -0000
Kommentar löschenIch wäre hier mit ner Bob Dylan CD besser bedient gewesen. Denn der Soundtrack ist neben einer hervorstechenden Performance von Cate Blanchett das wenige Gelungene des Möchtegern-Biopics. Viel zu verworren, sprunghaft, überladen. Vielleicht fehlt mir auch ein wenig Hintergrundwissen aus der Zeit, aber ein Biopic sollte auch einen gewissen informativen Wert haben, was hier einfach nicht funktioniert. Dafür setzt man zu sehr auf Stil und Außergewöhnlichkeit, auf Kosten filmischer Harmonie und Zugänglichkeit.
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Iamthesword Thu, 07 Mar 2013 14:22:06 -0000
Antwort löschenNa ja, der Film ist ja im Prinzip eine Dylan-Cd. Es geht ja nicht um die Person Dylan, sondern die Welt und die Charaktere, die er in seiner Musik erschaffen hat (s.o.).
Wilsooooon!!! Mon, 23 Apr 2012 15:07:27 -0000
Kommentar löschenEin Film der dem großen Dylan voll gerecht wird. Schauspielerisch eine große Leistung, besonders die Schauspieler passen sehr gut in die jeweiligen Rollen, der Soundtrack ist sozusagen eine Art Bob Dylan Best of.
Beim ersten Ansehen war ich von den scheinbar zusammenhangslosen Ereignissen schon sehr angetan, was ich aber nur darauf zurückführe, dass ich eben ein Dylan-Fan bin. Die Darstellung des ein oder anderen Liedes fiel mir dort schon sehr positiv auf.
Kurze Zeit später kam eine Reportage bzw. Biographie über ihn im TV, wodurch ich so manche Wissenslücken füllen konnte. Auf den zweiten Blick nun bemerkte ich, dass es nicht nur zusammenhangslose Episoden sind, sondern ausgeklügelt versteckte und verwobene Lebensabschnitte, Ansichtsweisen, Zitate und Interviews (auch als normale Unterhaltung interpretiert).
--Er selbst gab einmal auf die Frage wer er wirklich sei folgende Antwort: "Ich habe viele Gesichter, doch ich bin nicht ich selbst"--
Genau dies spiegelt auch "I´m not there" wider, es ist schließlich ein Film über Bob Dylan, in dem weder einmal sein Name fällt, noch er selbst zu sehen ist. Nur Charakterzüge, evtl. auch Aussehen und Handlung geben Andeutungen auf seine Person.
Das Beste daran: was man vorher über ihn nicht weiß, erschließt man auch aus dem Film nicht, was man vorher schon wusste, bekommt man bestätigt. Genau so wie es auch in der Realität mit und um Bob Dylan ist.
Man könnte auch sagen-> in diesem Film geht es nicht um Bob Dylan, dieser Film ist Bob Dylan.
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Iamthesword Sat, 07 Jul 2012 18:46:02 -0000
Antwort löschenSehr richtig. Dieser Film kommt dem Mysterium Bob Dylan so nahe wie kein anderer (Spiel-)film. Wenn man denkt, man hätte etwas verstanden, folgt die sofortige Negierung. Ein Film, den man nicht versteht, der aber fasziniert: ideal für einen Künstler, den man nicht versteht, der aber fasziniert.
wernik Sun, 15 Apr 2012 14:37:39 -0000
Kommentar löschenKrampfhaft auf Kunstfilm getrimmt, wirre Zeitsprünge und sechs Darsteller für einen Protagonisten - es gibt sie, diese Filme, bei denen man beim besten Willen nicht mehr weiter weiß und irgendwann entnervt aufgeben möchte. Ein Bob Dylan-Fan mag damit seine helle Freude haben - ist man mit der Story allerdings weniger vertraut, so hält sich der Spaß definitiv in Grenzen...
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gwessel87 Tue, 17 Jan 2012 01:07:29 -0000
Kommentar löschenman nehme eine großartige musikerbiographie, einen großartigen cast und was kommt dabei heraus? großartiger mist!! das krampfhaft auf kunstfilm getrimmte drehbuch mit einer penetrant nervigen vielzahl an überflüssigen personen, sidestories sowie kamera- und aufnahmespielereien nimmt der story jegliche spannung. ein zügelloses sperrfeuer an fast minütlich zum besten gegebenen glückskeksweisheiten versucht dem fim eine deutungsebene zu geben die er einfach nicht hat, nicht zuletzt dadurch ist er jeglicher ernsthaftigkeit beraubt.
wirklich nur was für eingefleischte dylan-fans...... schade.......
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ThomasBenle Sun, 28 Aug 2011 00:19:59 -0000
Kommentar löschenEinen Film drehen über eine Legende und die Legende gar nicht erwähnen - geht das? Na und wie das geht! Was außerdem noch so alles geht, demonstriert der Film dann quasi als Fingerübung im Vorbeigehen: Roter Faden – überflüßig. Chronologie – überflüßig. Fester Stil – überflüßig. Mit „I'm Not There“ präsentiert Haynes ein ganz und gar ungewöhnliches Biopic, dass jeder Genre-Konvention aus dem Weg geht. Statt nachzuerzählen und Revue passieren zu lassen, stampft er einen wahren Urwald an Gedanken, Impressionen und Kontroversen aus dem Boden und hetzt anschließend seine gleich sechsfache Bobness mit atemberaubendem Tempo hindurch, um dem ganzen Leben einzuhauchen. Das funktioniert mal mehr (Blanchett, Franklin, Whishaw, Ledger), mal weniger gut (Bale, Gere), ist aber alles in allem so erfrischend anders, das man gar nicht anders kann, als gebannt zuzuschauen. Unterlegt von einem großartigen Soundtrack exerziert der Film so nach und nach (und nicht selten auch mal gleichzeitig) die Facetten, Charakterzüge und Eigenheiten des Mythos Dylan durch. Und macht so auch unmissverständlich deutlich, was im Gegenzug für einen solchen Film NICHT überflüßig ist: Hintergrundwissen. Großartig, wenn man ihn richtig zu nehmen weiß (trotzdem gefühlte 10 Minuten zu lang).
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Jason Bourne Mon, 23 May 2011 07:42:57 -0000
Kommentar löschenEntweder man liebt diesen Film oder nicht. Leider hinterläst I'm Not There bei mir das gefühl das ich hier meine Zeit verschwendet habe. Eine sinnlose Szene folgt der anderen. Ein sinnloser Dialog folgt dem anderen. Bei diesem Film wir Künstlerische freiheit ganz groß geschrieben und Regisseur Todd Haynes bedient sich dieser gerne. Leider zimmert er nur ein Werk zusammen das mir nach einer halben Stunde jede sinnlosigkeit präsentiert hat die es gibt. Fakten und Fiktion werden hier volkommen übertrieben Dargestellt. Viele Verwirrende Szenen und über weite strecken bescheidene Schauspielerische leistungen leisten ihr übriges (wobei es hier auch viele ansichten geben wird). Cate Blanchett ist hier auszuschliesse sie war der lichtblick in diesem Film. Natürlich wird es wieder leute geben die mir erzählen das ich diesen Film und seine grundidee nicht verstanden habe. Und meine klare Antwort ist JA. Ich hab ihn wirklich nicht verstanden. Und so kann ich diesen Film nur empfählen. Denn I'm Not There ist einer dieser Filme über die man selbst Urteilen sollte. Deswegen sage ich nicht gut oder schlecht. Ich sage mir hat I'm Not There persönlich überhauptnicht gefallen und wie siehts bei dir aus ?.
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one winged angel Fri, 13 May 2011 23:01:39 -0000
Kommentar löschenMehr Schein als Sein.
Irgendwie fragt man sich dauernd nach dem Sinn dieses Filmes. Was hat der Film, was eine Doku mit dem eigentlichen Videomaterial nicht hat? Die Frage lies sich bis zum Schluss nicht klären. Was aber auffällt ist, dass die interpretierten Versionen im Film doch den Geist der eigentlichen Aufnahme verfehlen und teilweise arg überspitzt sind. Gerade Bale gefällt mir in seiner Rolle gar nicht, der dem Jungen Dylan einfach eine auffällige Nervosität mit gibt, die ich so z.B. bei den echten Aufnahme nie empfunden habe.
Ganz im Gegenteil eigentlich. Verlegen war der junge Dylan sicherlich, aber in seinem Singen blühte er auf. Davon ist im Film nichts zu sehen oder spühren.
Und Grundsätzlich bin ich ein Feind von übermäßigen Interpretationsversuchen jeglicher Art - und speziell, wenn es genug "echtes" Material gibt.
Sieht man von all dem ab und versucht den Film als Film zu sehen, ist man irgendwie auch alles andere als begeistert.
Die Charaktere sprechen sicherlich relevante Dinge an und machen dies zum Teil auch gut (darum die 4.0), aber es entsteht einfach kein rundes Gesamtwerk. Man fühlt sich hin und her geschleudert von Ereignissen. Einige sind relevant einige sind gelungen dargestellt und einige dann wieder das genaue Gegenteil. Es bleibt aber kaum etwas Hängen.
Und die Frage ist doch: Muss das bei so einem Film sein? Muss man komplexe Phänomene im Pop Geschäft noch komplexer darstellen als sie sind?
Die Antwort: Man kann! Aber dann bitte mit etwas mehr Tiefe und Fingerspitzengefühl.
Da dies ein unheimlich schweres unterfangen ist, verstehe ich aber nicht, wieso man das überhaupt gewagt hat.
Unterm strich bleibt leider nur ein solider Film, der meiner Meinung nach den Geist dessen, was er versucht ab zu bilden, nicht wiederspiegeln kann.
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dantesque Sun, 16 Jan 2011 12:30:52 -0000
Kommentar löschenI'm Not There ist durchaus ein komplexer Film, und ich war nach dem ersten Ansehen auch nicht wirklich überzeugt davon...selbst als großer Bob Dylan Bewunderer. Aber dann hab ich mich entschieden ihn mir nochmals anzusehen, und nochmals, und ich muss sagen, mit jedem Ansehen gefällt mir der Film mehr und mehr. Es sind soviele Kleinigkeiten und Anspielungen auf Dylans Werk und Leben darin versteckt, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich sind. Versteckte Zitate und absurde Ereignisse, die man nur versteht, wenn man vollkommen in die Dylan-Materie eintaucht. Ich finde es darüber hinaus auch gut, dass Todd Haynes auch mehrere Schauspieler eingesetzt hat, um Dylan zu portraitieren. Immerhin ist Bob Dylan ein Mensch, der sich so oft neuerfunden und so viele 180-Grad-Wendungen gemacht hat, wie kein anderer. Und was Heath Ledger und auch Cate Blanchett hier abliefern ist große Kunst. Einzig Richard Geres Part halte ich für etwas schwach. Aber das änder für mich nichts an dem durchweg positivem Gesamtbild über das Musikgenie des letzten Jahrhunderts.
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mikkean Wed, 29 Sep 2010 13:29:17 -0000
Kommentar löschenBob Dylan, Folk-Genie und ewiges Enigma, dessen größte Songs einen nicht unerheblichen Anteil am Gewissen Amerikas ausmachen. Wie soll sich nur ein Film diesem Mythos widmen, der sich manchmal so widersprüchlich und unscheinbar präsentiert. Martin Scorsese hat es im Doku-Format probiert und fast vier Stunden gebraucht. Todd Haynes zaubert lieber ein vielschichtiges Märchen aus dem Hut. In "I'm Not There" verlässt er sich auf eine ordentliche Ladung Glitter, der, im übertragenen Sinne, aus seinem "Velvet Goldmine" zu entstammen scheint. Große Bilder, die sich auf diverse Stile und Genres gründen und erst das gestandene Ensemble. Mann, Mann, Mann. Leider erweist sich das Ergebnis als Grenzgang zwischen Augen-Wischerei und Belanglosigkeit. So richtig zauberhaft und bedeutend sind nur wenige der Episoden, auf die Haynes das Objekt seiner Begierde aufteilt. Diverse Persönlichkeiten repräsentieren die bewunderten Eigenheiten Dylans. Den kleinen schwarzen Möchtegern-Rebellen, den alten Western-Held, den Schauspiel-Schönling, der seine Ehe zerstört, den androgynen Barden, der mit E-Gitarren um sich schießt oder den religiös bekehrten Prediger. Alles drin, alles dran, setzt eben auch verdammt viel Geduld voraus. Denn in den einzelnen Passagen wird viel sinniert (sowohl in den Dialogen, als auch in der Inszenierung), doch ein faszinierender Strom stellt sich selten ein. Vielleicht sollte dieser Film als eine Art "Short Cuts" der Entitäten verstanden werden. Aber auch aus diesem Standpunkt heraus bleibt nicht viel mehr, als ein buntes Kaleidoskop der gemischten Charaktere, die irgendwo inspiriert sind, aber auch wie Helium-Ballons in eigenen Sphären kreisen. Vor allem, weil schon einiges an Background-Wissen nötig ist, um die diversen Anspielungen nachzuvollziehen. Manches ist daher interessant, anderes weniger. Und trotzdem bleibt "I'm Not There" nur ein buntes Tribute-Spektakel, das Dylan mehr amüsieren dürfte, als den normalsterblichen Zuschauer.
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stuforcedyou Fri, 01 Oct 2010 12:17:48 -0000
Antwort löschenIch war sehr enttäuscht. Zum Ausgleich hab ich mir 'ne Dylan-Best-of CD gekauft. Dennoch eine schöne Kritik.
Chewbacca Fri, 03 Sep 2010 16:47:15 -0000
Kommentar löschenDer schwierigste, interessanteste, intelligenteste und künstlerisch wertvollste Film den ich kenne, über die vielschichtigste, facettenreichste Musik-Legende, die es gab, den einmaligen Bob Dylan, verkörpert von sechs unterschiedlichen Charakteren in sechs unterschiedlichen Episoden, die versuchen die Vielfalt dieses Genies zu erfassen und dabei einen unvergleichlichen Sound einfließen lassen.
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doc_flunder Wed, 25 Aug 2010 23:04:15 -0000
Kommentar löschenich mag bob dylan. und ich mag experimentelles kino, das mit linearer erzähltechnik und konventioneller dramaturgie bricht. als bodenständiger punkrocker unter den cineasten muss ich jedoch gestehen, dass mir "i'm not there" einfach zu artsy-fartsy ist. todd haynes' überbordend metaphorische und assoziative filmcollage ist an einigen stellen dermaßen kryptisch, dass man trotz guter kenntnisse des zeitgeschichtlichen backgrounds und der vita dylans kaum weiss, worum es jetzt eigentlich genau geht. mit 130 minuten laufzeit ist der film außerdem arg lang geraten. positiv hervorzuheben sind der erstklassige cast (v.a. cate blanchet ist überragend), die sehr kreative kameraarbeit und natürlich der vielfältige, umfassende soundtrack (anspieltipp: jim james & calexico mit ihrer mariachi-version von "goin' to acapulco"). trotzdem kann ich mich zu keiner hohen wertung durchringen.
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asscobra Thu, 26 Aug 2010 12:37:02 -0000
Antwort löschenHA! ;)
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doc_flunder Thu, 09 Sep 2010 05:33:56 -0000
Antwort löschenmeine saufkollegen schraube und natter hatten mich beim letzten pestpocken-konzert ja gewarnt: "super rezi, alter, aber die möchtegernkinofuzzis raffen dat nich! schreib am besten sowas wie: is' teilweise voll der studentenlaberkunstfilm."
HOoP3L Wed, 10 Nov 2010 15:54:07 -0000
Antwort löschen:DDD
Schönste jemals Mon, 19 Jul 2010 14:59:55 -0000
Kommentar löschenSehr anspruchsvoll und wunderbar augearbeitet.
Die Geschichte Dylans sollte allerdings bekannt sein, um den Film zu verstehen.
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stuforcedyou Thu, 27 May 2010 13:10:59 -0000
Kommentar löschenMusiklegende Bob Dylan inspirierte die Macher also zu diesem Film. Ein Film der jederzeit so tut als ob der künstlerisch hochwertig ist. Mal gibt es erlesene Bilder in schwarzweiß, dann wird’s mal kurz grobkörnig und dann kehrt die Pracht der Farben wieder zurück. Ähnlich sieht es mit der Hauptfigur aus. Klar dass soll Bob Dylan sein, das wird jeder Laie erkennen, nur wird die Hauptfigur, die von insgesamt sechs Darstellern gespielt, die jeweils eine andere Dylan Epoche darstellen. Dazu wirbelt der Film mit den Epochen um sich und kümmert sich nicht viel um Chronologie. Das klingt alles genauso überfrachtet wie es letzten Endes auf dem Bildschirm wirkt. »I'm Not There« ist viel zu bemüht darauf sich von der Masse abzuheben, dass die Macher die komplette filmische Harmonie aus den Augen verloren haben und so humpelt der Film von Szene zu Szene. Von einem Bob Dylan zum anderen und dass einzige was dieser krampfhaften Inszenierung zu gute kommt ist der erlesenen Soundtrack.
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GunSpeed Wed, 14 Apr 2010 15:03:27 -0000
Kommentar löschenIch schließe mich den hohen 8er Wertungen vollends an! Ein wirklich gelungenes Biopic über einen Ausnahmekünstler! Die 6 hochkarätigen Schauspieler tragen jeweils ihres dazu bei - das der Film so wunderbar geworden ist. Der Soundtrack ist top! ^_^
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klamotte Tue, 08 Dec 2009 08:31:31 -0000
Kommentar löschennNach einer halben Stunde haben wir gehofft, dass der Film nun endlich "beginnen" könnte. Zäh wie ein geschmackloses Kaugummi, schleppten wir uns nochmals 30 Minuten durch den Film, um dann zu kapitulieren.
Viel zu langatmig läßt einen der Film kalt.
Hier hat jemand viel zu viel gewollt.
Schade, haben wir uns doch auf eine spannend erzählte "Biografie" gefreut.
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