Broken Flowers

Broken Flowers (2005), US/FR
Laufzeit 106 Minuten, FSK 0, Komödie, Road Movie, Kinostart 08.09.2005

7.4 Kritiker
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
4040 Bewertungen
53 Kommentare
Broken Flowers - Bild 30032
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von Jim Jarmusch, mit Bill Murray und Julie Delpy

Der Tag fängt gar nicht gut an für Don Johnston. Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern die späte Quittung für eine frühere Liaison des ergrauten Don Juan: Sein inzwischen 19jähriger Sohn werde ihn aufsuchen, droht die anonyme Schreiberin. Doch wer ist die Mutter? Ginge es allein nach Don – er würde gewiss weiter sein Sofa hüten und die Dinge auf sich zukommen lassen. Aber sein Nachbar Winston kann die lethargische Couchpotato zu detektivischen Nachforschungen überreden. Und so startet Don eher widerwillig und mit rosa Blumen bewaffnet eine aberwitzige Reise in seine Vergangenheit. Vier Frauen in vier verschiedenen Städten kommen als Mutter des unbekannten Sprosses in Betracht.

HandlungEin anonymer BriefDon Johnson (Bill Murray) ist ein alternder Macho der Meisterklasse. Lethargisch sitzt der ehemalige IT-Experte in seiner noblen Villa, die er noch bis vor kurzem mit seiner sexy Exfreundin Sherry (Julie Delpy) bewohnt hatte. Doch als ein rosafarbener Brief in sein Haus geweht kommt, ändert sich sein Leben schlagartig. Die Schreiberin der anonymen Mitteilung lässt darin Don wissen, er habe einen mittlerweile 19jährigen Sohn, der bald seinen Vater ausfindig machen werde. Obwohl Don von dieser Tatsache relativ unbeeindruckt scheint, begibt er sich daraufhin auf eine akribisch genaue Reise. Angestiftet durch seinen unruhigen Nachbarn und einzigen Freund Winston (Jeffrey Wright), fünfacher Vater und engagierter Amateur-Detektiv, zieht es Don zu den Frauen seines Lebens, die die Mutter seines Sohnes und Schreiberin des Briefes sein könnten. Winstons Anweisungen zufolge soll Don die Mutter des Kindes durch ihre Schreibmaschine und rosafarbenes Briefpapier entlarven. Zusätzlich müsste die Dame auf einen rosafarbenen Rosenstrauß erfreut reagieren.

Laura und LolitaWinston bereitet die Reise vor und kann im Vorfeld herausfinden,…

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Kritiken (3) — Film: Broken Flowers

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

Ich habe lange keinen Film mehr gesehen, der in seiner Narration so unaufgeregt und gemächlich daherkam wie Jim Jarmuschs Tragik-Komödie „Broken Flowers“. Natürlich, Bill Murray ist das zentrale Element dieses Film, der den gealterten Frauen-Held Don Johnston spielt, der sein Leben mittlerweile völlig antriebslos auf dem Sofa sitzend vor dem Fernseher verbringt, bis er eines Tages von einem rosa Brief aufgerüttelt wird, in dem geschrieben steht, dass er Vater eines nunmehr neunzehnjährigen Sohnes sein Angetrieben von seinem einzigen Freund Winston macht sich Don auf die Reise durch das Land um fünf Verflossene zu besuchen, die als Mutter seines angeblichen Sohnes in Frage kommen könnten. Diese Odyssee führt Don nicht nur durch das Land, gleichzeitig inszeniert Jarmusch eine Reise quer durch alle Schichten der amerikanischen Gesellschaft. Voller Melancholie erzählt, wird der Film zu keinem klaren Abschluss kommen, der Zuschauer bleibt ratlos zurück, mit mehr als nur eine offenen Frage im Kopf. Was von diesem Film bleibt sind ruhige, schöne Bilder und ein Bill Murray, der seinen Charakter mit seiner ihm eigenen Mimik vortrefflich zu verkörpern weiß. Nicht zu vergessen der schöne Score, der den ganzen Film mit einer melodisch-fröhlichen jazzigen Musik unterlegt, die somit die gezeigten Bilder wunderbar kontrastiert. „Broken Flowers“ ist ein ungeheuer intensiver Film, der seine Wirkung vor allem aus der Atmosphäre zieht, die er selbst erzeugt. Exemplarisch sei an dieser Stelle auf das Dinner mit einer seiner Ex-Frauen (Tilda Swinton) und deren Mann hingewiesen, welches auf Grund der vortrefflichen Inszenierung und des tollen Spiels der Schauspieler eine so unbehagliche Stimmung erzeugt, dass der Zuschauer am liebsten selber aufstehen und den Raum verlassen möchte

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

maria-ri-mann

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Hallo! Tilda Swinton spielt in diesem Film aber die Rockerbraut Penny, und nicht die Dora, mit der er zu Abend isst.


Bandrix

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Genau!


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Bill Murrays resignierter Gesichtsausdruck ist schlichtweg grandios. Je älter er wird, desto tragikomischer scheint er spielen zu können. Genau das macht „Broken Flowers“ zu einem wunderbaren Film, da der Hauptdarsteller die Gesamtatmosphäre in sich vereint. Für leise Komik sorgen die verschiedenen (ebenfalls toll besetzten) Figuren, auf die Don trifft und die seine Reise zu einem fesselnden Erlebnis machen. Dabei zeigt Ausnahmeregisseur Jim Jarmusch alles höchst lakonisch und mit größter Ruhe, aber ohne Langeweile, perfekt untermalt mit einem träumerischen Soundtrack. Es werden viele Symbole und Anspielungen platziert, aber ohne zu erklären. Da ist dann der Zuschauer gefragt. [...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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6.5Ganz gut

Der schönste, kauzigste, hinreißendste und lustigste Wettbewerbsbeitrag des diesjährigen Festivals von Cannes: Ein sensationell entspannter Jim Jarmusch schickt seinen ebenso lässigen Hauptdarsteller Bill Murray auf einen absurd-komischen Roadtrip durch seine Vergangenheit und gibt ihm alle Möglichkeiten, sein brillantes schauspielerisches Talent auszuspielen...

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Bandrix

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Da hat Moviepilot sich aber verklickt. Von Grass gibt "Broken Flowers" 4 von 5 Sternen. Das sind mehr als 6,5!



Kommentare (50) — Film: Broken Flowers

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Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

BROKEN FLOWERS zeigt das triste und einsame Leben eines ehemaligen Casanovas und dessen zuerst widerspenstige, dann jedoch unermüdliche Suche nach dem zweiten Frühling. Eine Mischung aus HIGH FIDELITY und ABOUT SCHMIDT, denn in dieser staubigen und faden Geschichte, die sich vollkommen seiner Hauptfigur anpasst, sucht der alte, einschläfernde und melancholische Don Johnston, geradezu typisch für die letzten Rollen Bill Murrays, seine ehemaligen Beziehungen auf. Angestachelt von einem mysteriösen Brief und überredet von seinem sympathischen Freund Winston, der gegenüber Murray geradezu wirkt wie ein junger Hund, der einem Knochen nachjagt, begibt sich Don auf die Reise, um Detektiv zu spielen und herauszufinden, ob er tatsächlich einen Sohn hat. Dabei begegnen ihm die skurrilsten Personen, die einem teilweise ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, in anderen Szenen wiederum viel zu übertrieben auf Eigenartig machen, jedoch allesamt trotz ihrer kurzen Auftritte mit einer ungeheuerlichen Präzision gezeichnet wurden. Mittendrin Don Johnston, wie eine Wachsfigur im Museum und er kann einem nur leid tun. Aber immerhin hält die Story den Zuschauer halbwegs bei Laune, sodass dieser gespannt nach dem nächsten Besuch Ausschau hält und sich fragt, wer hinter der nächsten Tür wohl stecken mag. Und auch wenn das Ergebnis dann weitaus uninspirierter ausfällt als man annehmen darf, vermag es BROKEN FLOWERS doch so etwas wie Spannung aufzubauen. Konträr dazu stehen Szenen der innere Leere und Einsamkeit, bis in die Unendlichkeit hinaus gezogen, werden aber durch statische und geräuschlose Bilder perfekt übertragen, die wiederum andererseits nur mit dem ein oder anderen Kaffee auszuhalten sind. Doch nach Stationen überwiegendem Desinteresse schafft es Jarmusch letztendlich den Zuschauer noch auf emotionaler Ebene zu erreichen. Die Wandlung der Hauptfigur ist authentisch vollzogen, weshalb diese dem Zuschauer am Ende näher steht als je zuvor und einem in den Abspann mit Wehmut und Mitgefühl begleitet. Warum denn nicht gleich so, Herr Jarmusch?

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Wumz

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Das stimmt Mister Samourai =)


Punsha

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Zwei Punkte Unterschied sind nichts, zumal meine Höchstwertung nach dem ersten Mal sehen sowieso nur eine 8 ist. :)
Lass uns bitte Freunde bleiben! :D


DrPhil

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der ewige Junggeselle Don Johnston bekommt einen Brief mit der Nachricht, dass sein Sohn auf der Reise zu ihm ist. Da allerdings der Absender nicht bekannt ist und Don von einem Sohn nichts weiß, kann bezweifelt werden ob diese Schreiben korrekt ist. Da aber der Freund und Nachbar von ihm, ein großer Krimi-Fan ist wird er von ihm überredet nach dem Absender dieses Briefes zu suchen.
Und so beginnt eine charmante Reise in die Vergangenheit, auf der Suche nach der Frau seines vielleicht existierenden Kindes.
Bei diesem Film sind mir einige Dinge besonders aufgefallen: Ein wirklicher Soundtrack ist nicht vorhanden, die einzige Musikkulisse kommt aus seinem Soundsystem von Zuhause bzw. seinem Auto. Desweiteren sehen seine ehemaligen Gespielinnen alle sehr ähnlich aus und die Farbe Rosa ist wohl die Farbe die am häufigsten vor kommt. Und seien wir mal ehrlich, keiner würde diese Fahrt auf sich nehmen. Jeder Mensch würde an dem Ort bleiben wo man sich am häufigsten aufhält und auf diese Person einfach warten.
Der Film lässt einen mit vielen Fragen zurück, die allerdings nicht ohne Spoiler erzählt werden können. Nichtsdestotrotz ist „Broken Flowers“ sehr amüsant und auch etwas tragisch, eben genau für Bill Murray geschaffen.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bill Murray ist das zentrale Element dieses Film. Er trägt den Film. Seine Odyssee führt ihn nicht nur durch das Land, gleichzeitig zeigt seine Reise quer durch alle Schichten die amerikanische Gesellschaft. Ein eindrucksvoller Hauptdarsteller der in seiner Rolle aufgeht. "Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft ist noch nicht hier. Daher, denke ich, gibt es nur das Jetzt." – diese Plattitüde ist vielleicht Ausdruck der Lebenshaltung der Hauptfigur. „Broken Flowers“ ist ein ungeheuer intensiver Film, der seine Wirkung vor allem aus der Atmosphäre zieht, die er selbst erzeugt. Einfach wunderbar!

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horstkevin

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Bewertung5.5Geht so

Da habe ich wirklich mehr erwartet. Ein Bill Murray, welcher ein genialer Schauspieler ist, der aber anscheinend den Auftrag bekommen hat den Film nur durch seine Mimik wirken zu lassen. Zu wenig!
Nachdem man sich damit abgefunden hat das es ist wie es ist, wartet man Vergeblich auf einen Big Bang oder gar eine Auflösung. Das ist per se nichts schlechtes, aber wenn der Film schon eine ganze Zeit vor sich hindümpelt, muss da schon noch irgendetwas kommen.
Man wird zurückgelassen mit dem Gefühl das der Film um einiges besser hätte ausfallen können.

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DerDude_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Well, the past is gone, I know that. The future isn't here yet, whatever it's going to be. So, all there is, is this. The present. That's it."

"Broken Flowers" war mein erster Jim Jarmusch und sicherlich nicht mein letzter.
Jarmuschs , 2005 mit dem großen Preis des Cannes Filmfestivals ausgezeichnetes, Werk lehnt dramaturgische Konventionen strickt ab und ist in all seinen Elementen , unvergleichlich.

"Broken Flowers" hat eine ganz und gar , fesselnde , intensive Wirkung auf den Zuschauer. Obwohl es sich hier klar um einen Dialogfilm handelt , gibt es unzählige Passagen , in denen kein Wort gesprochen wird. Dennoch wirken , gerade diese Szenen lebensnah und unverfälscht.

Auch die Dialoge wirken, obwohl sie von Absurdität geprägt sind, wie aus dem Leben geschrieben. Auch hier verliert Jarmusch nie seine lauernde Spannung. Der Humor dient nie dazu , die Situation aufzulockern. Getragen werden sie von dem fantastischem Bill Murray , welcher konsequent mit einem Gesichtsausdruck spielt und dem ebenfalls brilliantem Jeffrey Wright. Aber auch Sharon Stone , Frances Conroy , Jessica Lange und Tilda Swinton glänzen in ihren kurzen , episodenhaften Auftritten.

Zwischen diesen Episoden , gibt es immer wieder Momente , in denen sich "Broken Flowers" Zeit lässt , wie etwa Autofahrten. Diese Momente sind perfekte Zeitpunkte , für den Zuschauer , die vergangene Episode zu überdenken , und sich ein Bild davon zu machen.

VORSICHT SPOILER

Was an "Broken Flowers" jedoch am bemerkenswertesten ist , ist die Dreistigkeit , Jim Jarmuschs , sein Puplikum zurück zu lassen , das es scon fast David Lynch ähnliche Züge annimmt. Am Ende ist der Zuschauer genauso schlau wie am Anfang. Don Johnston hat weder seinen Sohn gefunden , noch die Mutter. Der Zuschauer kann sich nur , durch sehr geschickte Hinweise , ein Bild zusammen interpretieren , aber eine konkrete Antwort gibt es wohl nicht.

SPOILER ENDE

Fazit : "Broken Flowers" ist ein schräger Road Movie , voller Stärken , welcher jedoch für das breite Puplikum , eine reine Zumutung sein wird.

"You are the Don Juan"

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nukular00

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exzellenter Kommentar :)


goddess.pain

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Bewertung5.0Geht so

Also langsam kristallisiert sich der Eindruck, dass Jarmusch nichts für mich ist..

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doctorgonzo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ich fange an, komische Geschichten zu mögen"
Don Johnston

Man könnte sagen, es ist ein Film voller sanfter Melancholie, von der Reue eines Mannes, der sein Leben verplempert hat. Von einem Mann, dem es leid tut, dass Frauen immer eher Spielzeug waren... Und dessen Odyssee sich mit ganz sanftem Humor über die 106 Minuten windet. Quasi ein Indie-Pärchenfilm.
Bullshit...
Es ist Jarmuschs Tarantino Phase. Und sie dauert einhundertundsechs Minuten.
Tarantino macht Filme, um einen Grund für einen Soundtrack zu haben, oder weil er sich noch vor dem, dem und dem Film verneigen möchte und hauptsächlich macht er Filme, weil Tarantino den Film sehen will.
Jarmusch macht diesen Film, weil er einen stoischen Bill Murray durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten schicken will, aber hauptsächlich, weil er einfach einen Film mit Bill Murray machen will.
Und das merkt man. Die Bill Murray Cam ist unverkennbar, immer auf das eindrucksvoll leer erscheinende Gesicht des alternden Gottkönigs gerichtet und unterstützt die Kreiselungen des Regisseurs...
Das ist keineswegs schlecht. Die plätschernde Handlung geht Hand in Hand mit einem vollauf gelungenen Soundtrack und bewegt sich so unaufgeregt um sich selbst, als gäbe es einfach nichts anderes und nicht nur nichts Wichtigeres, sondern einfach garnichts Wichtiges.
Jarmusch läßt ebenso abgedrehte wie lebensnahe Figuren auf den guten alten Bill los, der als Playboy mit grauen Haaren einen rosa Brief findet, in dem eine anonyme Verflossene von einem gemeinsamen, mittlerweile erwachsenen, Sohn spricht.
Nach einigem Drängen seines Nachbarn und Hobbydetektivs Winston, wunderbar verkörpert vom wunderbaren Jeffrey Wright, macht sich der Protagonist auf die Suche nach DER Ex. Dabei trifft er auf eine Redneck Sharon Stone und ihre Tochter, deren Name Lolita Programm ist, besagte Tochter wird von Alexis Dziena dargestellt und fällt durch nichts anderes als Körperlichkeit auf, aber wenigstens irgendwie positiv...
Danach landet er bei der seltsamen Maklerin Dora und ihrem Mann, dargestellt vom einmal mehr herrlich plakativ-arschlochhaften Christopher McDonald. Dann gehts zu Jessica Lange, die den Doctor Doolittle Weg für sich entdeckt hat und als Tierpsychologin arbeitet, da kann nicht mal Jane Lynch als Psychiaterin bei `Two and a half men´ mithalten. Schließlich gehts zu einer Tilda Swinton, die man nicht erkennen würde, wenn man sie nur als blonden Hardbody aus "Die Chroniken von Narnja" kennt, und deren Harley-schraubenden Hillbilly Beschützern.
Eine Geschichte, die einen gern ein Tränchen verdrücken ließe, weil sie so tragikomisch ist und so viel potentielle Tiefe bietet, obwohl sie doch nur ein egomanisches, und das meine ich nicht negativ, Roadmovie ist, das nur auf dem Weg zu sich selbst ist. Die Figuren sind toll, aber man fragt sich immer "warum fährt der Typ überhaupt los?".
Er hat Kohle, ein tolles Haus und einen Nachbarn, mit dem er Pot rauchen kann, dazu will die Ex, die ihm schreibt, nicht mal Unterhalt...
Er fährt los, damit Jarmusch mir schon wieder zeigen kann, warum ich ihn mir gerne anschaue. Damit er mir schon wieder ein seltsamstes Figurenuniversum kredenzen kann und damit ich ihm schon wieder ein bissl Kino- und DVD Geld zuschiebe. Und ich mache es gern, schon wieder. Denn er hat Bill Murray, schon wieder. Und er erfreut mich sehr, schon wieder.
Und während ich überlege, wie ich diese Kritik zuende bringe, habe ich das dritte belgische Bier geleert, winamp sprang von Oliver Onions zu Yello zu Tom Petty zu Blondie zu The Kinks und schließlich zu The Clash und ich denke nach, welche verflossene Spielkameradin ich wohl zuerst aufsuchen würde, bekäme ich so einen rosa Brief...
Hmm. Jedenfalls kann ich meiner langjährigen Ex, nee das ist falsch, meiner langjährigen Freundin und jetzigen Ex, dafür danken, dass sie mich definitiv nie in diese Verlegenheit brachte und es zukünftig wohl sicher auch nie bringen wird...
Ich gehe jetzt ins Bett, aber vorher schweiße ich meinen Briefkasten zu...Drei belgische Bier sind ideale Voraussetzung für den Umgang mit offenem Feuer. Dann bis morgen, vielleicht.

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arillo

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Tolle Kritik. Gerade, jetzt und auch zuvor immer in größeren Abständen, zum dritten Mal gelesen und sie unterhält mich immer noch so gut wie der Film.
Danke dafür.


doctorgonzo

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Wow, danke!


Pigmalion

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Bewertung7.5Sehenswert

Phlegmatische Dokumentation einer Midlife Crisis sowohl von der Figur als auch vom Darsteller. Roadmovieelemente und ein nahezu skandinavischer Stil sind für den 0815 Lovestory Fan eine schwere Kost. Mit persönlich gefällt die bis zum Minimalismus gesteigerte Lakonie Jarmuschs doch die langen unspektakulären Szenen sind gewiss nicht jedermanns Sache. Lange unaufdringliche Szenen in denen kein Wort gesprochen wird kann mann den Filmkonformisten einfach nicht zumuten. Nicht Massenkompatibel aber für die Avangarde reichhaltig Opium.

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Shritz

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Bewertung7.5Sehenswert

Bill Murrays lakonisches Spiel mit dem zerknitterten Gesichtsausdruck ist bereits aus Lost in Translation bekannt. Im Grunde spielt er einen ähnlichen Charakter, der nach Außen still und nachdenklich, innerlich jedoch zerrissen ist. Das Murray solche Figuren spielen kann hat man schon im oben genannten Beispiel gesehen, in "Broken Flowers" macht er seine Sache ebenfalls fantastisch. Der Film unterhält über weite Strecken sehr gut, ist sympathisch und klasse gespielt. Allerdings erscheint die Inszenierung stellenweise etwas zu distanziert und zu kühl, wodurch es in manchen Szenen schwerfällt Emotionen zu empfinden. Dies ist aber zum Glück nicht allzu oft der Fall. Was den Reiz von Broken Flowers, neben dem ausgezeichneten Cast, ausmacht, sind die vielen verstreuten Kleinigkeiten die es zu entdecken gilt. Letztlich sind es meist diese Kleinigkeiten, die den subtilen Humor des Films ausmachen. Jim Jarmuschs Werk ist ein zutiefst menschlicher, emotionaler und liebevoller Film, der eine schöne Atmosphäre aufbaut und mit einer gelungenen Schlusspointe punktet.

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Biersepp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein in sich ruhender und durchaus melodischer Film, der mit viel Situationskomik versehen ist.

Es ist schon besonders auffällig, wie ausdruckslos und gekonnt beherrscht Bill Murray die Rolle des Don spielt. Das verleiht dem Film schon eine besondere Note. Seine vier ehemaligen Liebhaberinnen bilden dazu das perfekte Gegenstück: jede ein skurriler, auffälliger Charakter.

Trotz dieses harmonischen Gesamtkonzeptes fehlt dem jedoch Film manchmal etwas der "Drive". Dadurch verlieren die durchkonstruierten Szenerien etwas an Überzeugung.

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jim Jarmusch steht für die etwas anderen Filme.
Sie sind oftmals schwer zugänglich, vielleicht auch schwer verständlich und bauen viel auf Dialogen auf.
Vielen ist seine Art Filme zu machen damit also schon einmal ein Graus.
Wenn ihr nur auf Action a la „Transformers“ steht könnt ihr hier bereits aufhören zu lesen.
Denn „Broken Flowers“ bietet keinen Funken der Inhalte(:D) oben genannten Filmes.
Keine atemberaubenden Actionszenen, keine serviettengroße Story und keine dümmlichen Dialoge. Tut mir leid!
Hier wird auch mal eine Minute Bill Murray beim Nichtstun gezeigt. Da passiert nichts, keine Spannung wird angezogen und trotzdem ist es allemal interessanter als so gut wie jeder sogenannte Blockbuster.
Jarmusch macht aus einem eigentlich langweiligen Stoff eine originelle Geschichte, so skurril wie nur er es kann.
Er erzeugt in diesem Roadmovie eine tolle Atmosphäre von erotisch aufgeladen bis hin zu unbequem und schwer auszuhalten.
Die Rolle ist Murray wirklich auf den Leib geschrieben. Er verkörpert perfekt den in die Jahre gekommenen Rumtreiber(Betonung auf letzterem), der sich auf die Suche nach der Mutter seines einzigen Kindes macht. Eigentlich hat er ja darauf auch nicht wirklich Lust und wird von seinem besten Freund fast schon gezwungen. Denn Murray ist hier vor allem eines: Lethargie in Reinkultur. Das können nur wenige glaubhaft spielen und gleichzeitig sogar die Interesse des Zuschauers aufrechterhalten.
Jarmusch serviert uns viele abgefahrene Situationen, die mal lustig und mal traurig sind. Das ist schön abwechselnd und macht den Film unvorhersehbar. Gleichzeitig liefert uns der Regisseur Möglichkeiten, weniger wirkliche Lösungen. Passt zum Film.
Man darf neben Murrays Meisterleistung aber nicht den restlichen Cast außer Acht lassen. Sharon Stone, Jessica Lange, Tilda Swinton…alle spielen sie in Höchstform!
Fazit: Skurril, abgefahren, ruhig – das ist die Welt des Jim Jarmusch!

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Biersepp

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Diese gekonnt eingesetzte Ruhe (zum Beispiel in Form der Szene, bei der Bill Murray ungelogen eine Minute beim Nichtstun gezeigt wird) hat mich auch beeindruckt - das ist KUNST !


Kallekowsky

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Bewertung5.0Geht so

Augenblicke werden gut eingefangen und zeitlich bis ultimo ausgereizt - wenn man dazu in der Stimmung ist, schön und gut, aber als der Film für mich richtig anfing, war er auch schon zu Ende. Hatte mir mehr erhofft...

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SamRamJam

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein interessanter und seltsamer Film der irgendwie so dahinplätschert aber doch durch seine angenehme Art unterhält. So wie viele Roadmovies dieser Art (Straight Story, About Schmidt) überzeugen hier vor allem die kleinen Szenen und Nebengeschehnisse die die Reise umschreiben obwohl eigentlich 'nichts' passiert. Das die besuchten Damen einen Querschnitt der Gesellschaft geben überrascht nicht, wirkt aber ein wenig konstruiert. Manchmal ist die Art von Bill Murray schon etwas zu ruhig und man fragt sich warum er den besagten Damen nicht die Geschichte erzählt anstatt nach Schreibmaschinen zu fragen, aber wahrscheinlich ist dies ein dramaturgisch benötigtes Mittel. Da man die Vorgeschichten zu den Beziehungen nicht kennt beobachtet man das Geschehen zwar, kommt aber über den Blick eines Voyeurs nicht hinaus.
Nichtsdestotrotz hebt die Inszenierung den Film an, die Schauspieler tragen ihres dazu bei und es ensteht ein Film der zu symphatisch ist um ihn nicht zu mögen, dem aber irgendwie noch ein Funke fehlt um ihn Erhaben zu machen.

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Jenny von T

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Bewertung5.5Geht so

Vielleicht waren meine Erwartungen nach all den guten Kritiken, die ich über "Broken Flowers" gelesen hatte, einfach nur ein wenig zu hoch angestiegen - jedenfalls war der Film für mich ein ziemlicher Reinfall.
Ein Don Juan in Rente, der mehr oder weniger bereits mit seinem Leben abgeschlossen hat, sucht eineinhalb Stunden nach der vermeintlichen Mutter seines Sohnes - und das für NICHTS, denn am Ende weiß man weder, von wem nun dieser ominöse Brief stammt, noch, ob überhaupt ein Sohn existiert. Als plötzlich der Abspann lief, dachte ich mir einfach nur: "Na toll, und jetzt?!" Das tragische Moment, das "Broken Flowers" zu erzeugen versucht, erreicht mich einfach nicht; der Grat zur Belanglosigkeit ist eben schmal.

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Arakune

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ach, ein herrlicher Film mit einem (wie immer) von Grund auf sympathischen Bill Murray, der scheinbar mit nur einem einzigen Gesichtsausdruck durchspielt und dessen Charakter dennoch zu faszinieren vermag. BROKEN FLOWERS erzählt eine interessante, unaufgeregte Geschichte über einen "Don Juan", der 20 Jahre später erfährt, dass er doch einen Sohn habe und dieser sich - jedoch ohne jegliche Informationen über Don - auf dem Weg zu ihm mache. Anfangs noch widerwillig, später aber entschlossener, macht er sich also auf die Suche nach einer Hand voll verflossenen Liebschaften, die in diese Zeitspanne passen würden, damit er ihnen möglicherweise ein paar Informationen entlocken kann. Eine skurrile und aberwitzige Odyssee beginnt.
Während dieser Odyssee konfrontiert uns Jim Jarmusch mit interessanten Charakteren, gelegentlichem (und dennoch immer passenden) Humor, schönen Kameraeinstellungen, die zwar langsam, jedoch nicht langatmig sind und mit einer tollen "These" über das Sein. Und ich kann mich meinen zahlreichen Vorrednern nur anschließen: Ohne Bill Murray wäre der Film wohl nur halb so sehenswert; Jarmusch selbst habe das Drehbuch - soweit ich das gehört habe - auch nur für ihn geschrieben und tatsächlich, der Film scheint ihm wie auf den Leib geschneidert zu sein. Ein absolut sehenswerter Film, auch für sonst-nicht-Jarmusch-Möger. Hinzu kommt ein bittersüßes Ende, das mir den Film dann nochmal richtig verschönt hat - ein Ende, wie die Botschaft des Films selbst.
Oder wie es die FAZ vermutlich treffender beschreibt: „Ein Vergnügen dabei zuzuschauen, wie Murray mit seinem makellosen Timing eine Figur formt, die komisch ist und auch ein wenig tragisch, der eine Vergangenheit zuwächst, aus der sich für die Gegenwart nichts ergeben hat.“

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Xebeche

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Sehr schön! Ja, den Film muss man einfach mögen!


mikkean

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Nach "Lost in Translation" verschenkte die Academy hier ihre zweite Chance, Herrn Murray endlich mal angemessen zu ehren. Schöne Review zu einem der schönsten von Jarmusch.


Claudia :)

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ach Bill Murray, umso älter er wird umso toller finde ich ihn. Interessante Story, bei der einem einige Stellen eher lang un ruhig vorkommen, doch viel muss Murray als Erzähler garnicht beisteuern, seine Mimik verrät meist genug. Immerwieder rätselt man als Zuschauer auch wer denn nun der geheimnisvolle Sohn von Don sein könnte. Dabei kommt das Ende dann besonders überraschend und gerade dieser Abschluss war grandios.

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Flowstar

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den Film gut, Bill Murray liebe ich sowieso. Ich muss aber sagen im Nachhinein bin ich froh das ich den Film alleine geschaut habe, meine Freundin hätte mit 100% Sicherheit gemotzt weil Sie den Film langweilig gefunden hätte :) und über das Ende, ohje hätte die sich aufgeregt... Ich fand das Ende aber auch ein bißchen zu plötzlich und mir hätte ein geschlossenes Ende mehr zugesagt.

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strangelet

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Bewertung7.5Sehenswert

Jim Jarmusch ist so ein Sonderfall. Normalerweise ziehe ich die super-intellektuellen Filme mit den laaaangen Einstellungen, dem subtilen Humor und den offenen Enden hier nach allen Regeln der Kunst in den Dreck, aber in diesem Fall ist das alles irgendwie okay. Ich weiß nicht, wie er es macht, aber Jarmusch kann 45 Sekunden Schweigen problemlos so abfilmen, dass es nicht nur unterhaltsam bleibt, sondern dass man hinterher sogar ganz genau weiß, ob das jetzt peinliches Schweigen, beredtes Schweigen, gespanntes Schweigen oder betretenes Schweigen gewesen ist.

Das soll ihm erst mal einer nachmachen. Außerdem ist natürlich Bill Murray eine Schau, der könnte meinetwegen EU-Richtlinien vorlesen, das würde ich auch noch sehen wollen.

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LeGrip

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich will nicht zu viel verraten, aber als Bill Muray dem einen Jungen hinterher rennt, hab ich mir noch gedacht, wenn der Film jetzt aufhört geh' ich rüber und trete Jim Jarmusch in den Arsch … und tzack kam der Abspann! Nichts gegen ein offenes Ende, aber was war das denn!?! Kann mir jemand zufälliger weise die Adresse von Jarmusch verraten? Ich … ehm … müsste da mal was überbringen…

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Chrusuchopf

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Riiiiiesen Spoiler !


LeGrip

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Na ja, ich weiß nicht ob man bei diesem Film wirklich spoilern kann.


peterpit

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Bewertung4.5Uninteressant

Also wenn ich einschlafen möchte, dann leg ich mir chillige Musik auf, oder noch besser: Ich starte "Broken Flowers". Tut mir leid, aber der Film war noch langweiliger als "Lost in translation".

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