Das Kabinett des Dr. Parnassus
The Imaginarium of Doctor Parnassus (2009), CA/FR Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Kinostart 07.01.2010
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von Terry Gilliam, mit Johnny Depp und Colin Farrell
Dr. Parnassus besitzt die außergewöhnliche Gabe, Menschen in wundervolle Fantasiewelten zu entführen. Zusammen mit seinem Wandertheater lädt er das Publikum ein, mittels eines magischen Spiegels dem banalen Alltag zu entfliehen und in ein Universum unbegrenzter Fantasien einzutreten. Dr. Parnassus wird jedoch von einem dunklen Geheimnis verfolgt. Für Unsterblichkeit und ewige Jugend hat der unermüdliche Spieler einen Pakt mit dem Teufel in Gestalt von Mr. Nick abgeschlossen. Dr. Parnassus’ hinreißende Tochter Valentina ist dafür an ihrem 16. Geburtstag Mr. Nick als Gegenleistung versprochen. Nun, da dieser Tag näher rückt und Valentina sich in den charmanten Außenseiter Tony verliebt hat, versucht Dr. Parnassus verzweifelt, seine Tochter vor diesem Schicksal zu bewahren. Die Theatertruppe um Dr. Parnassus macht sich deshalb zu einer aufregenden Reise gegen die Zeit auf – in eine surreale und berauschende Welt voller Wunder und Verlockungen…
HandlungDr. Parnassus (Christopher Plummer) besitzt die außergewöhnliche Gabe, Menschen in wundervolle Fantasiewelten zu entführen. Zusammen mit seinem Wandertheater lädt er das Publikum ein, mittels eines magischen Spiegels dem banalen Alltag zu entfliehen und in ein Universum unbegrenzter Fantasien einzutreten.
Dr. Parnassus wird jedoch von einem dunklen Geheimnis verfolgt. Für Unsterblichkeit und ewige Jugend hat der unermüdliche Spieler einen Pakt mit dem Teufel in Gestalt von Mr. Nick (Tom Waits) abgeschlossen. Dr. Parnassus hinreißende Tochter Valentina (Lily Cole ) ist dafür an ihrem 16. Geburtstag Mr. Nick als Gegenleistung versprochen.
Nun, da dieser Tag näher rückt und Valentina sich in den charmanten Außenseiter Tony (Heath Ledger) verliebt hat, versucht Dr. Parnassus verzweifelt, seine Tochter vor diesem Schicksal zu bewahren. Die Theatertruppe um Dr. Parnassus macht sich deshalb zu einer aufregenden Reise gegen die Zeit auf – in eine surreale und berauschende Welt voller Wunder und Verlockungen.
ProduktionsnotizenNach der Monty Python -Kultreihe, 12 Monkeys und Brothers Grimm – Lerne das Fürchten stellt Regisseur Terry Gilliam ein modernes, mitreißendes Märchen mit einem beeindruckenden, internationalen Cast vor.
Heath Ledger verstarb am 22. Januar 2008 an einer Medikamentenüberdosis, als er sich gerade im Urlaub von den Drehbarbeiten befand. Terry Gilliam ließ den Dreh daraufhin unterbrechen und nahm sie nach Rücksprache mit den Produzenten wieder auf. Ledgers Rolle soll in den wenigen noch fehlenden Szenen von drei anderen Schauspielern übernommen werden, die ebenfalls die Rolle des Tony spielen: Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell.
Quellen Pressematerial von Concorde
Weiterführende Informationen
Das Kabinett des Dr. Parnassus auf KultHit.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus auf moviepilot.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus – Pressespiegel auf film-zeit.de
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Cast & Crew
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Terry Gilliam
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Colin Farrell
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Christopher Plummer
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Verne Troyer
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Lily Cole
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Regie
Schauspieler
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Andrew Garfield
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Johnny Harris
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Paloma Faith
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Mackenzie Gray
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Moya Brady
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Mark Benton
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Charles McKeown
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Ian A. Wallace
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Tom Waits
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Ryan Grantham
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Peter New
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Simon Day
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Heath Ledger
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Lucy Russell
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Charles McKeown
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Terry Gilliam
- Genre
- Märchenfilm, Gegenwartsfantasy, Fantasyfilm
- Ort
- Fantasiewelt, London
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Außenseiter, Blockbuster, Erhängen, Erhängter, Erste Liebe, Geheimnis, Hohes Alter, Jugendliebe, Magische Fähigkeiten, Märchen, Pakt mit dem Teufel, Phantasie, Reise in die Vergangenheit, Teufel, Todessehnsucht, Unsterblichkeit, Vater-Tochter-Beziehung, Verkauf der Seele, Verlust der Tochter, Vorgetäuschter Selbstmord, Weiße Magie, Wunsch zu sterben, Zauberer, Zeitsprung, Zirkus, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Romantisch, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Kabinett des Dr. Parnassus
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- Das Kabinett des Dr. Parnassus: critic.de
- Das Kabinett des Dr. Parnassus: cineclic.de
- Das Kabinett des Dr. Parnassus: film-zeit.de



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Kritiken (19) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist ein Gilliam-typischer Film: Er hat eine dunkle Grundatmosphäre, die aber immer wieder durch bunte, faszinierende Bilder durchbrochen wird. Diese werden in der Fantasiewelt hinter dem Spiegel eingesetzt. Die an „Faust“ angelehnte Geschichte ist leider etwas überladen und kommt nur langsam ins Rollen. Zudem fehlt unter den Charakteren ein Sympathieträger und somit eine Identifikationsfigur. Trotz allem ist „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ein sehenswerter Film, nur nicht der ganz große Wurf, den man Heath Ledger als Vermächtnis gewünscht hätte.
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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenTerry Gilliam’s neuester Streich ist trotz seines abgehobenen Szenarios ein überraschend leicht bekömmlicher Film geworden. Die Möglichkeiten, die sich durch die Idee ergeben, Menschen ihre Imagination erleben zu lassen, erlauben Gilliam den Spagat, ein relativ mainstreamfreundliches Märchen mit avantgardistischen Ausflügen zu kombinieren. Vollgestopft mit verrückten, augenzwinkernden Ideen wird die düstere Grundstimmung immer wieder durch grell bunte Achterbahnfahrten aufgebrochen, ohne dabei aufgesetzt oder schmalzig zu werden.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEigentlich ist das ein unglaublich trauriger Film, weil ein alter Regisseur, der es verlernt hat, einen fesselnden Film zu zeigen, einen alten Geschichtenerzähler zeigt, der es verlernt hat, eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Eine zweistündige Therapiesitzung im Gilliam-Look, die mich völlig ratlos zurück gelassen hat. Da hat ein Regisseur, der einmal einer der Besten war, einen Film abgeliefert, der völlig belanglos ist. Manchmal schön, aber belanglos. (Mehr im Podcast)
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christoph-m 2010/04/04 17:33:24
Antwort löschenNicht böse gemeint - aber vielleicht sollte man sich, wenn man nach einem Film mal "völlig ratlos zurück gelassen" ist, keinen Kommentar zum Film schreiben.
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JimSommer 2010/04/05 23:16:12
Antwort löschenLustig - ich hoffe mal Du fängst nicht an zu weinen, weil ich den Film auch als dramaturgisches Disaster beschreiben würde.
Andrew Garfield gehört seit Boy-A zu meinen Lieblingsschauspielern, er macht den Film aber auch nicht spannender, es ist ein Kinderfilm, für sehr junge oder langweilige Kids oder halt sehr einfache Gemüter, die sich von ein wenig Glamour und Klimbim beeindrucken, denn mehr hat der Film wirklich nicht zu bieten.
Ich fand den Trailer schon recht langweilig, der Film ist vollkommen fleischlos. "Ratlosigkeit" ist der Ausdruck des verzweifelten Bemühens stilvoll nicht auf eine derbe Wortwahl zurück greifen zu müssen, wenn das für Dich nicht verständlich war, ist das natürlich nicht böse gemeint. ;)
Statistisch gesehen sind deutsche Fans besonderes hartnäckig treu. Wer Terry Gilliam für den langweiligen Hollywood Mittelmaß-Streifen den Po küssen möchte, kann das gerne tun, auf das wir in Zukunft noch mehr hirnlose Stories serviert bekommen, die emotionslos vor sich hin plätschern.
Corsovilla 2010/04/14 12:55:30
Antwort löschenDa habe ich Jim nichts mehr hinzuzufügen.
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenTatsächlich funktioniert die danach entwickelte „Notlösung“, Ledger (der Tony spielt) durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell „vertreten“ zu lassen, erstaunlich gut. Episodisch und mäandernd, voller skurriler Ideen und philosophischer Seitenpfade, suggestiver Szenen und nicht zuletzt rauschhaft schöner Bilder entwickelt sich der Film als betont offenes, ebenso versponnenes wie durch seine vielen Farben und Facetten verzauberndes Kaleidoskop. Einmal mehr spürt Gilliam nicht nur essenziellen Fragen menschlichen Daseins nach, sondern auch Themen, die sein feines Gespür für neuralgische Aktualitäten beweisen.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Terry Gilliam ist einer der Regisseure, mit dessen Filmen man entweder etwas anfangen kann, oder eben nicht. Mit seinem neusten Werk ist ihm nun ein annehmbarer Film gelungen, der jedoch ein wenig unter der Verspieltheit seines Regisseurs leidet. Märchen, Romanze, faustsches Lehrstück um Versuchung und Moral, oder doch handfeste Gesellschaftskritik? „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist von allem ein wenig, aber nichts richtig. Zu oft pendelt Giliam zwischen den zahlreichen Versatzstücken seiner Geschichte hin und her, ohne eine klare Linie zu finden; was dem Fluss der Erzählung ziemlich abträglich ist. Hinzu kommt, dass nicht alle Elemente von Gilliams Geschichte im gleichem Maß gelungen sind. Während die ménage à trois rund um Valentina, Tony und Anton (Andrew Garfield) zu jeder Zeit viel zu oberflächlich wirkt und somit in empathischer Hinsicht keinerlei Tiefe hervorbringen kann, vermag das Duell zwischen Dr. Parnassus und Mr. Nick schon eher zu überzeugen. Gerade aber auch die von Gilliam in den Film implementiere Konsumkritik will nicht wirklich zünden. Weniger ist dann eben doch manchmal mehr, so dass zu dem Schluss gekommen werden muss, dass sich Terry Gilliam besser auf seine Geschichte über das Geschichten erzählen fokussiert hätte.[...]
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach der "Monty-Python"-Kultreihe, "12 Monkeys" und "Brothers Grimm" stellt Regisseur Terry Gilliam ein modernes, mitreißendes Märchen mit einem beeindruckenden, internationalen Cast vor. Nach dem tragischen Tod von Hauptdarsteller Heath Ledger während der Dreharbeiten vervollständigen seine Freunde Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell die...
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenZwar ist die etwas wirre Story ohne jeglichen Roten Faden ziemlich ärgerlich und das Imaginarium nur Mittel zum Zweck, damit Gilliam sich schön austoben kann, aber die Fantasieszenen machen solchen Spaß, das man diese Mängel über weite Strecken vergisst.
Und Tom Waits als Teufel ist eine Offenbarung, er schafft es, den Teufel gleichzeitig diabolisch und seltsam menschlich zu spielen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWenn sich bisweilen der Eindruck einschleicht “this is a beautiful mess” ist das sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Gilliam schwelgt in Rückblenden, in aufwendigen Sets voller liebevoller Details, inspirierten optischen Ideen, von Riesenquallen bis zu Schlaraffenländern, endlosen Wüsten und abgewrackten Landschaften. Die Schwierigkeit das alles unter einen Hut zu bekommen wird an einigen Stellen spürbar, aber zum Ende hin nimmt der Film zum Glück noch einmal spürbar an Fahrt auf, die Story wird deutlicher, die Zusammenhänge klarer und Collin Farrell darf als letzte Inkarnation des Tony noch einmal seinen gesamten Charme aber auch gewalttätige Proletenhaftigkeit Gassi führen.
Über allem thront Tom Waits, der als teuflischer Mr. Nick einen Besetzungscoup darstellt und eine sehr unterhaltsame, vielschichtige Variante des Leibhaftigen abgibt. Seine genuschelten, ebenso ironischen wie verspielt-mitfühlenden Sätze beleben die Story dort, wo Plummers Rolle die…
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenEin großer Aufwand zergeht in dieser Konstruktion in nichts, ohne Witz. Mit vielen Worten hat "Das Kabinett des Dr. Parnassus" wenig zu sagen. Heterogen ist das Material, das Gilliam zusammenbringt, aber die Heterogenität hat keine Methode, sondern ist nur Ausweis eines fehlenden Bands, das die auseinanderfallenden Einzelteile zu einem sinnvollen Ganzen vereinte.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEin typischer Terry Gilliam-Film, der alle seine Themen vereint und vieles zeigt, was man schon langer von Gilliam kennt. Etwas Neues zeigt er hier nicht wirklich, und er hat auch schon bessere Filme gemacht, aber nach der ersten, ziemlich zähen halben Stunde ist dies ein schöner, sehr unterhaltsamer Film - und der beste des unausgesprochenen Thementags der "durchgeknallten Filme" [...]
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenZwar hat Terry Gilliam seine Bildersprache modernisiert, weil er nicht nur im Computer erstelle Animation, sondern auch die seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Verfilmungen beliebten Kamerafahrten in schwindelerregende Höhen samt Kameraschwenks einsetzt. Im „Kabinett des Doktor Parnassus“ entwirft der britische Filmregisseur jedoch den gleichen visuellen Gegensatz, der seine bisherigen Filme ausprägen. Erhebt die „reale Welt“ die Hässlichkeit zum Prinzip, so zeichnet sich das Universum des „Imaginariums“ durch bunte Farben und bizarre Formen aus. Erinnert etwa der vom Schmutz geprägte Schauplatz unter der Brücke an die Szenerie vom „König der Fischer“, so scheinen andere Elemente wie das Künstlerensemble unmittelbar Gilliams früherem Film „Die Abenteuer des Baron Münchhausen“ entnommen zu sein. Die fantasievolle Ausstattung hilft denn auch über die Schwächen des teilweise verworrenen Drehbuchs sowie über den unregelmäßigen Rhythmus in der Inszenierung hinweg.
„Das Kabinett des Doktor Parnassus“ reflektiert auf einer weiteren Ebene aber auch insofern über das Kino selbst, als der Film die Anfänge des Mediums als Guckkasten auf dem Rummelplatz thematisiert. Die deutsche Übersetzung des Filmtitels bringt dies ebenfalls zum Ausdruck, klingt der deutschsprachige Titel doch an Robert Wienes „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), einen der bekanntesten expressionistischen Spielfilme, an.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenVielleicht habe ich den Film nicht verstanden, bin eh kein besonderer Gilliam-Fan, aber ich fand den Film einfach nur dämlich. Klar ist es ein schönes und bildgewaltiges Märchen, aber irgendwie fehlt mir da in der Story zu viel, die Dialoge sind (zumindest auf Deutsch) grauenhaft und die Schauspieler overacten (möglicherweise absichtlich) ohne Ende. Und Heath Ledger wäre sicherlich auch nicht damit zufrieden, mit diesem Film und seiner Performance darin den Menschen in Erinnerung zu bleiben. Viele Zuschauer wird der aber eh nicht ins Kino locken.
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sorgenkint 2009/12/29 20:34:38
Antwort löschendu spricht mir aus der sehle,,,besser hätte ich es nicht sagen können!!!
Tytus 2010/01/13 19:52:16
Antwort löschensehe ich auch so, dann lieber Chihiros Reise ins Zauberland oder Oz
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fburges 2010/02/14 22:27:16
Antwort löschensehe ich auch so!
Glühbirne 2010/06/14 12:06:02
Antwort löschensehe ich nicht so :)
Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenTrotz seiner brillianten Momente gibt es eine fundamentale Lücke, wo die Handlung sein sollte – und der Surrealismus erschafft eine innere Leere in dieser ohnehin chaotischen Story. Er scheint an eine wenig anspruchsvolle Zielgruppe unter Kindern gerichtet zu sein, oder vielleicht inneren Kindern. Daran ist nichts Falsches, aber die seltsamen Figuren von Gilliams Fantasie haben keinen richtigen Biss. Sein Imaginarium ist nett genug, die Grundidee ist verspielt. Das Ziel ist es, die Fantasie auf Wanderschaft gehen zu lassen. Am Ende wanderte aber meine Aufmerksamkeit.
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenDer neueste ist, genaus wie die Poster behaupten, ganz gewiss ein Terry Gilliam -Film. Eine visuell erfindungsreiche Fantasie, die viel Ideenreichtum mitbringt, aber zu umständlich ist, um ihr zu folgen. Die Tatsache, dass es Heath Ledgers letzter Auftritt ist, zieht vielleicht ein paar extra-Leute in die Sitze, die Frage ist aber, ob sie dort bis zum Ende des Films bleiben werden. Die Fans hingegen werden es sicherlich lieben.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenWie so oft bei Gilliams Filmen, belässt der Regisseur zu viel Aufmerksamkeit auf den visuellen Effekten und zu wenig bei den Schauspielern. Die Charaktere entwickeln sich nicht, sie ändern nur abrupt ihre Meinung. Gilliam macht einen Film über den Kampf zwischen Gut und Böse um menschliche Seelen, aber er schuf einen Haufen Charaktere, die gar keine Seelen haben. Es sind Karikaturen, und noch dazu schlecht geschriebene. Dieser Film wird überbewertet werden von Insidern, die Gilliams Absichten verstehen – aber normale Kinozuschauer werden verwirrt und vielleicht sauer sein.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWer bei Gilliam Skurrilität erwartet, wird von Parnassus nicht enttäuscht sein. Der Film bekommt durch Heath Ledger's Ableben und die dadurch erforderliche Neubesetzung natürlich eine zusätzliche Dimension und Aufmerksamkeit, die er bei planmäßiger Fertigstellung - ohne Todesfall - nicht bekommen hätte.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Imaginarium of Doctor Parnassus» ist ein leicht ausuferndes, aber bildgewaltiges und stets faszinierendes Märchen.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenDer Film ist nicht perfekt, obwohl sich die meisten wohl an den irrlichternden Performances der Darsteller stören werden. Diese sind manchmal so übertrieben, dass sie einem nach einer Weile auf die Nerven gehen. Aus diesem Grund wird sich der Zuschauer wohl nur mit der Figur des Dr. Parnassus verbunden fühlen. Das hängt aber auch damit zusammen, dass Christopher Plummer hier die Leistung seines Lebens abliefert. Viel von der Aufmerksamkeit wurde auf den verstorbenen Heath Ledger gelegt, dabei ist dies bei weitem nicht seine stärkste Rolle. Trotz allem besteht kaum ein Zweifel, dass dieser Film für Gilliam ein Schritt zurück in die richtige Richtung ist. Oft genug hilft der besondere Humor und die visuellen Schmankerl über die schwächeren Teile des Films hinweg.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenGanz besonders wenn man das Trauma bedenkt und die Schwierigkeiten, die der plötzliche Tod von Heath Ledger für die Produktion bedeutet hat, und den Fakt dass Terry Gilliam in mehr als einer Dekade keinen guten Film mehr gemacht hat, so ist aus der schlechten Situation etwas sehr Gutes entstanden. Der oft über das Ziel hinausschießende Regisseur nimmt sich eines verrückten Biestes von einer Story an und setzt sie um mit dem erwarteten visuellen Schwung und einer für ihn ganz ordentlichen Disziplin.
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Kommentare (180) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus
Kommentar schreibenMrDepad 2012/05/28 23:24:12
Kommentar löschenEin Film, der die Zuschauer verständlicherweise spaltet. Das aktuellste Werk von Terry Gilliam ist eine Mischung aus Fantasy, modernem Märchen und surrealer Groteske. Der Film ist vollgestopft mit fantastischen, bunten Bildern innerhalb kreativer Traumwelten. Er bietet viele Szenen, die zum Nachdenken und Entschlüsseln einladen und eine logische, leicht verständliche Story sucht man vergebens. Im Vorfeld entstand natürlich ein großer Hype, da dieser Film die letzte Arbeit von Heath Ledger vor seinem tragischen Tod war. Ich war auch gespannt, wie die Neubesetzung von Ledgers Rolle mit Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell eingebaut wurde. Gilliam hat dieses Problem bestmöglichst gelöst, es wirkt schlüssig und passt sich stimmig ins Gesamtkonzept ein. Der Film ist auf jeden Fall nichts für den gewöhnlichen Mainstream, sondern ein typischer Gilliam-Film der seine eindeutige Handschrift trägt. Er kommt anfangs etwas langsam in die Gänge und ich persönlich hätte mir noch mehr Szenen in den tollen Traumwelten gewünscht, außerdem hat er auch einige Längen. Leute, die fantasievolle, kreative Filme mit ungewöhnlicher Inszenierung mögen, sollten sich diesen Film trotzdem auf jeden Fall einmal ansehen.
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TheMadHatterKng 2012/05/22 16:02:23
Kommentar löschenDer erste und bisher auch einzige Film, bei dem ich im Kino eingeschlafen bin. Die Farben und das ganze fantasivolle Zeugs war interessant und schön anzusehen, aber die Story hat sich nach knapp einer halben Stunde schon angefangen zu ziehen...
Den Schluss hab ich noch mitbekommen und ich war wirklich froh, als es vorbei war -_-
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gibtsnet 2012/05/07 13:48:03
Kommentar löschenEigentlich ohne große Erwartungen aber dennoch mit Vorfreude ging ich an den Film heran, unter dem Augenmerk einen hochtalentierten Schauspieler in seinem letzten Auftritt bewundern zu dürfen. Die Freude hielt jedoch nicht lange an. Sofort nach Beginn des Film war ich gelinde gesagt schockiert über die Low-Budget wirkende Kulisse und die stupiden im heißen Brei endenden Dialoge. Einfach alles an diesem Film hat dazu beigetragen diesen Film nicht bis zum bitteren Ende zu verfolgen. Selten - wirklich sehr selten - hat es ein Regisseur geschafft, meine Neugierde abzutöten und einen Film nicht bis zu seinem Finale zu begutachten. Normalerweise hege ich bei den meisten grotesken Machwerken noch die Hoffnung auf ein umwerfendes überraschendes Ende, welches mir den Film dann doch noch in positiver schockierender Erinnerung verewigt. Fehlanzeige, es hat mich trotz meines angeborenen Wissendurstes nicht im geringsten interessiert, was die Protagonisten in dieser Szenerie erleben werden oder in welch fulminanten Ende es etwa enden hätte können.
Wäre dies einer meiner ersten Filme, die ich in diesem Leben gesehen hätte, würde ich wohl Kinos meiden wie der Teufel das Weihwasser.
Absolut nicht mein Fall, schade ...
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Oliver0403 2012/04/30 04:36:42
Kommentar löschenEhrlich gesagt bin ich vom dem Film ziemlich enttäuscht. Über weite Strecken einfach nur langweilig und ob der Film irgendeine Aussage hat, ist mir auch nicht ganz schlüssig.
Die Fantasywelten war die einzige halbwegs interessante Sache an dem Film.
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T-Rex 2012/04/29 01:18:14
Kommentar löschenterry gilliam der bessere tim burton beschert uns hier wieder einen grandiosen mindfuck
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NamiKyoto 2012/04/15 15:33:41
Kommentar löschenZu flach.
Irgendwie... ergibt sich kein wirklicher Sinn aus diesem Film. Zugegeben, die Effekte sind großartig und für einen Fantasy-Fan wird dieser Film wahrscheinlich auch einigermaßen erträglich sein, ich persönlich muss jedoch sagen, dass mir "Das Kabinett des Doktor Parnassus" überhaupt nicht gefiel, ganz besonders aufgrund des Pseudo-Tiefgangs, denn ein solcher war nicht vorhanden. Objektiv betrachtet ist der Film eigentlich sogar oberflächlich. Die Geschichte ist zusammenhangslos ABER die Schaupieler sind teilweise ziemlich überzeugend. Ganz besonders gefällt mir die Farbkomposition.
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panni 2012/03/27 08:25:17
Kommentar löschenRaus aus dem Kino und erst mal baff sein... Erst wusste ich gar nicht, was gerade geschehen war. Ich musste die Ereignisse des Films erst mal verarbeiten. Damit hab ich Das Kabinett des Dr. Parnassus erst einmal abgetan.
Zum Geburtstag hat mir dann aber ein lieber Freund den Film auf DVD geschenkt und ich hab ihn mir noch einmal angesehen. Und er wurde immer besser! Das ist einer dieser Filme, den man immer wieder sehen muss, um irgendwann das Gefühl zu haben, man hat verstanden, was der Regisseur damit ausdrücken wollte.
Zwar leider noch immer kein Highlight, aber immerhin ein schräger Filmesnack für zwischendurch.
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loveissuicide 2012/03/21 16:23:47
Kommentar löschenGanz nett, aber sicher kein Muss. Ich hätte gerne erfahren, was mit den Leuten geschieht, deren Seelen genommen worden sind, und welchen Unterschied es macht, ob sie von Parnassus oder dem Teufel gestohlen wurde. Dies wurde leider in keinster Weise erklärt. Die ganzen tollen Schauspieler wurden hier leider ein wenig verheizt, irgendwie konnte da niemand sein Können so wirklich ausspielen.
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lieber_tee 2012/04/08 01:23:03
Antwort löschenIch finde man muss, gerade in einen Fantasy-Film, nicht alles erklärt bekommen. Die Lücken kannst du dir mit deiner Phantasie füllen. Was meinst du mit "verheizen" der Schauspieler. Du weißt schon warum 3 Namhafte Schauspieler in Film den Heath Ledger ersetzen?
loveissuicide 2012/04/08 11:06:47
Antwort löschenJa, natürlich kenne ich den Heath Ledger-Hintergrund, aber ich hätte ja nicht mal den für diese Rolle hergenommen, da sie schauspielerisch einfach nichts bietet. Ledger war ein ganz Großer, aber in Parnassus wäre er nicht notwendig gewesen, da hätt's irgendein Durchschnittsakteur auch getan. Das Einspringen seiner Freunde nach seinem Tod fand ich dann eh sehr cool. Und zur Phantasie: klar kann man damit die eine oder andere Lücke füllen, aber dass so gar kein Anhaltspunkt geboten wird zum weiteren Leben der jetzt Seelenlosen, fand ich ein wenig unbefriedigend. Es geht ja dann auch um niemand geringeren als Parnassus' Tochter, die ein offenbar glückliches Leben führt nach den Geschehnissen. Sicher, dass einem die Seele gestohlen wurde, das macht sich meist eh erst recht spät (negativ) bemerkbar, aber mir fehlte da trotzdem was...
Morrigan 2012/03/09 00:58:00
Kommentar löschenich war noch nie so von einem Film enttäuscht. Ich dachte mit Heath Ledger (RIP =( ), Colin Farell, Jude Law, Christopher Plummer und Johnny Depp kann der Film nur gut sein. War er leider nicht. Das einzige Highlight in der ziemlich shcwachen Handlung war eigentlich nur darauf zu wetten welcher dieser Hollywood Beau's als nächstes seinen Auftritt hat. Ziemlich enttäuschend und ich werde mir "The Dark Knight" als letzten Film von Heath Ledger in Erinnerung behalten.
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RoosterCogburn 2012/01/06 06:15:59
Kommentar löschenTerry Gilliam gehört zu den populärsten Steh-auf-Männchen in der Kinogeschichte der Gegenwart! Man bedenke seine Rückschläge in der Vergangenheit. "Brazil" wurde vom Studio verhunzt, der wunderbare, exzentrische "Baron Münchhausen" war ein finanzielles Disaster, bei "Brothers Grimm" pfuschten ihm die Weinstein-Brüder ins kreative Handwerk, und der Film wurde von der Kritik unverhältnismäßig verrissen. Dann ist da natürlich die Geschichte von Don Quixote, die Gilliam so gern verfilmen möchte. Der erste Anlauf scheiterte bereits vor Jahren.
Nun war auch "Das Kabinett ..." vom ersten Schritt der Entwicklung bis zum Endprodukt, nicht unbeeinflusst von Schicksalsschlägen. Bezgl. der Drehbuchentwicklung gab es bereits einige Schwierigkeiten. Ebenso was die erforderliche Investition betrifft um den Film zu produzieren. Denn im Sommer 2008 verstarb aufgrund eines Sarkoms der bereits erkrankte Produzent William Vince. Das fehlende Geld hatte die eingesprungene Tochter des Regisseurs, Amy Giliam, mitorganisiert. 2008 waren auch noch einige Nachdrehs erforderlich. Doch weil Heath Ledger im Januar desselben Jahres ums Leben kam, sprangen für die Rolle des Tony Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law unentgeltlich ein. Allein diese Idee finde ich schon beachtlich. Erstmal muß man in dieser Situation, wenn einem der Hauptdarsteller weggestorben ist, darauf kommen. Überhaupt das er unbeirrt einfach weiter macht. Wahrscheinlich das beste in Ausnahmesituationen. [Chapeau, Mr.Gilliam] Und obwohl Heath Ledger in diesen Szenen 'andere Gesichter besitzt' ist er unschwer zu erkennen. Man braucht nur ein wenig Fantasie.
Das Werk ist in jedem Fall eine sehenwerte, einfallsreiche und teilweise recht surreale Groteske. Allerdings erreicht der Streifen bei weitem nicht die Absurdität und / oder Klasse von Terry Gilliam's anderen Regiearbeiten.
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J.-F. 2012/01/03 18:34:17
Kommentar löschenHat mich total überrascht. Hatte schon befürchtet, einen totalen Fehlkauf getätigt zu haben. Der Film bedient ein sehr breites Klientel.
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VisitorQ 2012/01/02 20:18:54
Kommentar löschenEigenwilliger, anfangs etwas zäher aber stets faszinierender Film von Gilliam.
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Cellmorbasg 2011/12/16 17:47:30
Kommentar löschenAls ich vor zwei Jahren im Kino saß, wusste ich nicht recht ob ich den Film mit dem Todesschatten von Heath Ledger wirklich genießen konnte, zu wehmütig waren die Gedanken. Dann baumelte Heath unter der Brücke und ich konnte nicht anders als lachen, zu lustig ist diese Szene, mit dem tanzenden Schatten auf dem Wasser und dem mühevollen Versuch den Mann auf die Brücke zu ziehen.
Die Mischung des Films aus Ernsthaftigkeit und Humor gibt dem Film zusammen mit der fantasievollen Geschichte und den fantasievollen Bildern eine wunderbare Mischung. Teufel, Wetten, Geschichten und Geheimnisse fügen sich zunächst sehr gekonnt und spannend zusammen, in der dritten Fantasiewelt mit Tony (nun gespielt von Colin Farrell) bekommt die Story aber einen allzu irdischen Charakter und die Auflösung der Geschichte um Tony gefällt mir so gar nicht, das nachfolgende offene Ende um Dr. Parnassus trifft da schon eher meinen Geschmack. Der Film verliert damit zum Ende hin an Qualität, das tut dem positiven Gesamteindruck aber glücklicherweise keinen Abbruch.
Mit seiner vorletzten Rolle als Joker hat sich Heath Ledger ein schauspielerisches Denkmal gesetzt. Hier, in seiner letzten Rolle, ist er noch einmal ohne Maske zu sehen und erfährt in dem Film eine ausdrückliche Würdigung:
"All diese Menschen sind ja tot?"
"Ja, aber unsterblich für alle Zeiten. Sie werden weder alt noch dick. Sie werden weder krank noch gebrechlich. Sie haben keine Angst mehr, denn sie sind für ewig jung. Sie sind Götter."
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based_god 2011/12/15 17:20:06
Kommentar löschenEine abgespacte Reise ins... wohin eigentlich?
Die Geschichte kommt von Anfang an ziemlich schräg daher. Heath Ledger ist wie immer genial und auch seine Vertretungen geben dem Film seinen gewissen Charme. Viel steckt nicht hinter diesem Film, aber er ist gute Unterhaltung, die nie ins dämliche flutscht.
Lasst euch in die wundervolle Welt des Dr. Parnassus entführen!
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Kreaexo 2011/12/15 21:11:08
Antwort löschen'Abgespacet' Das mag ich so an den Moviepiloten. Hier werden Wörter geschrieben, die ich auch im normalen Sprachgebrauch sehr gerne äußere, die allerdings für jeden anderen fremd sind. Danke schön. :D
cacavas61 2012/04/13 21:36:59
Antwort löschenLeider die letzte Rolle von Heath Ledger.
balubot 2011/09/19 10:15:55
Kommentar löschenSo nun habe ich es endlich geschafft diesen letzten(gedrehten) Film von Terry Gilliam und den allerletzten Film von Heath Ledger zu schauen...Oh mann was für ein wirres Werk ! Also ich mag die bisherigen Arbeiten von Mr. Gilliam wirklich sehr aber dieser Film ist schon echt etwas ganz spezielles und so garnicht mein Fall.Was als Gilliam Märchen für Erwachsene beginnt verkommt dann zu etwas extrem selten Verstörendes das so garnicht gefallen will.Liegt es nur an mir oder ist dieser"Film" quasi auf Zelluloid gebannter Hirnfick ? Und all die Theorien die um dieses Werk kusieren (Freimaurer Mind Control Filmchen,Ledgers Probleme etc. etc.) waren um einiges Interessanter als dieser Film. Naja schade, knapp 2 Stunden die ich nicht wieder bekomme und nur die Hoffnung das Don Quichote(So fern er jemals entsteht) von Terry Gilliam viel,viel Besser wird.Und so kann ich für mich behaupten das The Dark Knight der einzig wahre letzte (Gute) Ledger Film war, Yoda hab ihn Seelig.
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angelmoonsoul 2011/08/27 16:14:52
Kommentar löschenLeider ist das der letzte Film von Heath Ledger :(
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Chris12zero 2011/07/09 23:36:23
Kommentar löschenWas mag nur in diesem Kopf vorgehen, fragte ich mich die ganze Zeit !!
Denn was Regisseur Terry Gilliam ("Brazil") hier auf Zelluloid bannte, gleicht grenzenloser Fantasie !!
Und doch werden "Das Kabinett des Dr. Parnassus" und ich wohl keine Freunde mehr werden !! Viel zu konfus, wirr und unausgegoren kam mir Gilliam's Hirn-Ejakulation in all seinen bunten Bildern und bizarren Charakteren vor !!
Das Vermächtnis des großen Heath Ledger (R.I.P.), für mich eher eine Enttäuschung, obwohl es gute Ansätze gibt !!
Doch verirrt sich Gilliam's Story viel zu sehr in CGI-Konfetti,
statt sie verständlicher und ohne Knoten im Parnassus'-Mysterium zu präsentieren !!
Das Ledger's überraschender Tod während der Dreharbeiten dazu führte, dass gleich drei (!!!) Darsteller in Form von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell seinen Part übernahmen ist, so makaber es auch klingen mag, wiederum großartig umgesetzt worden und auch Darsteller wie Lily Cole und Tom Waits geben eine bemerkenswert gute Performance ab !!
Dennoch machte schon die erste Szene mit Heath Ledger mich wieder traurig und hatte sogar einen makaberen und faden Beigeschmack - hing er doch mit einem Strick um den Hals erhängt an einer Brücke ...
Nichtsdestotrotz werde ich ihn mit besseren Filmen in Erinnerung behalten, denn "Das Kabinett des Dr. Parnassus" war trotz fantasievoller Bilder so gar nicht meins !!
Fazit: Visuell beeindruckend, aber die Story macht `nen Knoten ins Hirn !!
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*frenzy_punk<3 2011/07/15 20:34:14
Antwort löschenSchöner Kommentar. Vermisse Ledger auch sehr :(
Der Film hat mir auch nicht so gefallen. War irgendwie langweilig und unspektakulär.
Chris12zero 2011/07/21 03:41:41
Antwort löschen*danköööö :))
Ja ich vermisse ihn auch ... "Ritter aus Leidenschaft" war sein Bester find ich !! ^^
.. langweilig und unspektakulär ... du sagst es Bat Girl !! ;)
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*frenzy_punk<3 2011/07/27 19:46:07
Antwort löschenJa fand ich auch! Hab ich erst wieder gesehen. So ein toller Film.
Und Heath Ledger :(
Chris12zero 2011/07/28 21:48:46
Antwort löschenJaaaa, "Ritter aus Leidenschaft" rockt ... im wahrsten Sinne !! ;)
*ein Lieblinsfilm von mir mit dem guten Heath ... ;/
BigBenjie 2011/06/20 03:49:45
Kommentar löschenDie Qualität dieser fantastischen Fantasie-Darstellung zeigt eine unglaubliche Weite von hochwertiger Kreativität des Regisseurs und des Zuschauers. Interpretationen zu einzelnen Szenen und letztlich zum ganzen Film haben einen solch großen Spielraum, dass ein Kommentar kaum das ausdrücken kann, was der Film als "optischen Orgasmus" anbietet. Wer mit einem kreativen Kopf bestückt ist, hat mit diesem Kunstwerk auf jeden Fall einen Volltreffer für Anreize seiner eigenen Fantasie gesorgt und kann jede Menge Gedankenhäppchen auf seinen eigenen Traumreisen mitnehmen!
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Vital 2011/06/20 02:46:33
Kommentar löschenAllein schon die Besetzung dieses Film's was die Schauspieler angeht ist mehr als nur genial.
Das Kabinett des Dr.Parnassus ist einfach gesagt eine Reise durch die Phantasiewelt und das Unterbewusstsein eines sehr "speziellen" Menschen.Der Film spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab und man muss sagen dass er doch relativ gut darstellt was in einem "einfachen" Menschen an geistigem potenziell so vorhanden seien kann.Die visuell klar illusionierte Welt des Unbewussten oder auch der Fantasie wird deutlich dargestellt und bietet sowohl Grund zum Lachen als auch Grund sich zum nachdenken und philosophieren verleiten zu lassen.
Kurz gesagt:Optisch sehr beeindruckend sowohl von der Kameraführung als auch von der computeranimierten Seite ganz zu Schweigen von der Schauspielkunst der Hauptdarsteller und letzten Endes ist die Storyline auch sehr interessant obwohl Sie eigentlich kürzer ist als man denkt ;P ...
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Thorey 2011/06/08 23:06:43
Kommentar löschenKunterbunt und wirr. Gute Vorlage und die Idee sowieso, aber da hätte man viel mehr rausholen können, erst recht mit diesem Aufgebot an Stars.
Die letzten 20 Minuten haben mir den Film wirklich verdorben.
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