Das Kabinett des Dr. Parnassus

The Imaginarium of Doctor Parnassus (2009), CA/FR
Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Kinostart 07.01.2010

6.4 Kritiker
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192 Kommentare
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von Terry Gilliam, mit Johnny Depp und Colin Farrell

Dr. Parnassus besitzt die außergewöhnliche Gabe, Menschen in wundervolle Fantasiewelten zu entführen. Zusammen mit seinem Wandertheater lädt er das Publikum ein, mittels eines magischen Spiegels dem banalen Alltag zu entfliehen und in ein Universum unbegrenzter Fantasien einzutreten. Dr. Parnassus wird jedoch von einem dunklen Geheimnis verfolgt. Für Unsterblichkeit und ewige Jugend hat der unermüdliche Spieler einen Pakt mit dem Teufel in Gestalt von Mr. Nick abgeschlossen. Dr. Parnassus’ hinreißende Tochter Valentina ist dafür an ihrem 16. Geburtstag Mr. Nick als Gegenleistung versprochen. Nun, da dieser Tag näher rückt und Valentina sich in den charmanten Außenseiter Tony verliebt hat, versucht Dr. Parnassus verzweifelt, seine Tochter vor diesem Schicksal zu bewahren. Die Theatertruppe um Dr. Parnassus macht sich deshalb zu einer aufregenden Reise gegen die Zeit auf – in eine surreale und berauschende Welt voller Wunder und Verlockungen…

HandlungDr. Parnassus (Christopher Plummer) besitzt die außergewöhnliche Gabe, Menschen in wundervolle Fantasiewelten zu entführen. Zusammen mit seinem Wandertheater lädt er das Publikum ein, mittels eines magischen Spiegels dem banalen Alltag zu entfliehen und in ein Universum unbegrenzter Fantasien einzutreten.

Dr. Parnassus wird jedoch von einem dunklen Geheimnis verfolgt. Für Unsterblichkeit und ewige Jugend hat der unermüdliche Spieler einen Pakt mit dem Teufel in Gestalt von Mr. Nick (Tom Waits) abgeschlossen. Dr. Parnassus hinreißende Tochter Valentina (Lily Cole ) ist dafür an ihrem 16. Geburtstag Mr. Nick als Gegenleistung versprochen.

Nun, da dieser Tag näher rückt und Valentina sich in den charmanten Außenseiter Tony (Heath Ledger) verliebt hat, versucht Dr. Parnassus verzweifelt, seine Tochter vor diesem Schicksal zu bewahren. Die Theatertruppe um Dr. Parnassus macht sich deshalb zu einer aufregenden Reise gegen die Zeit auf – in eine surreale und berauschende Welt voller Wunder und Verlockungen.

ProduktionsnotizenNach der Monty Python -Kultreihe, 12 Monkeys und Brothers Grimm – Lerne das Fürchten stellt Regisseur Terry Gilliam ein modernes, mitreißendes Märchen mit einem beeindruckenden, internationalen Cast vor.

Heath Ledger verstarb am 22. Januar 2008 an einer Medikamentenüberdosis, als er sich gerade im Urlaub von den Drehbarbeiten befand. Terry Gilliam ließ den Dreh daraufhin unterbrechen und nahm sie nach Rücksprache mit den Produzenten wieder auf. Ledgers Rolle soll in den wenigen noch fehlenden Szenen von drei anderen Schauspielern übernommen werden, die ebenfalls die Rolle des Tony spielen: Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell.

Quellen Pressematerial von Concorde

Weiterführende Informationen
Das Kabinett des Dr. Parnassus auf KultHit.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus auf moviepilot.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus – Pressespiegel auf film-zeit.de

Das Kabinett des Dr. Parnassus – Trailer auf KultHit.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus – Trailer auf moviepilot.de
Das Kabinett des Dr. Parnassus – Trailer auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (19) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus

evants.com: eventsandtrends.com

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7.0Sehenswert

„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist ein Gilliam-typischer Film: Er hat eine dunkle Grundatmosphäre, die aber immer wieder durch bunte, faszinierende Bilder durchbrochen wird. Diese werden in der Fantasiewelt hinter dem Spiegel eingesetzt. Die an „Faust“ angelehnte Geschichte ist leider etwas überladen und kommt nur langsam ins Rollen. Zudem fehlt unter den Charakteren ein Sympathieträger und somit eine Identifikationsfigur. Trotz allem ist „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ein sehenswerter Film, nur nicht der ganz große Wurf, den man Heath Ledger als Vermächtnis gewünscht hätte.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

Terry Gilliam’s neuester Streich ist trotz seines abgehobenen Szenarios ein überraschend leicht bekömmlicher Film geworden. Die Möglichkeiten, die sich durch die Idee ergeben, Menschen ihre Imagination erleben zu lassen, erlauben Gilliam den Spagat, ein relativ mainstreamfreundliches Märchen mit avantgardistischen Ausflügen zu kombinieren. Vollgestopft mit verrückten, augenzwinkernden Ideen wird die düstere Grundstimmung immer wieder durch grell bunte Achterbahnfahrten aufgebrochen, ohne dabei aufgesetzt oder schmalzig zu werden.

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

Eigentlich ist das ein unglaublich trauriger Film, weil ein alter Regisseur, der es verlernt hat, einen fesselnden Film zu zeigen, einen alten Geschichtenerzähler zeigt, der es verlernt hat, eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Eine zweistündige Therapiesitzung im Gilliam-Look, die mich völlig ratlos zurück gelassen hat. Da hat ein Regisseur, der einmal einer der Besten war, einen Film abgeliefert, der völlig belanglos ist. Manchmal schön, aber belanglos. (Mehr im Podcast)

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JimSommer

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Lustig - ich hoffe mal Du fängst nicht an zu weinen, weil ich den Film auch als dramaturgisches Disaster beschreiben würde.

Andrew Garfield gehört seit Boy-A zu meinen Lieblingsschauspielern, er macht den Film aber auch nicht spannender, es ist ein Kinderfilm, für sehr junge oder langweilige Kids oder halt sehr einfache Gemüter, die sich von ein wenig Glamour und Klimbim beeindrucken, denn mehr hat der Film wirklich nicht zu bieten.

Ich fand den Trailer schon recht langweilig, der Film ist vollkommen fleischlos. "Ratlosigkeit" ist der Ausdruck des verzweifelten Bemühens stilvoll nicht auf eine derbe Wortwahl zurück greifen zu müssen, wenn das für Dich nicht verständlich war, ist das natürlich nicht böse gemeint. ;)

Statistisch gesehen sind deutsche Fans besonderes hartnäckig treu. Wer Terry Gilliam für den langweiligen Hollywood Mittelmaß-Streifen den Po küssen möchte, kann das gerne tun, auf das wir in Zukunft noch mehr hirnlose Stories serviert bekommen, die emotionslos vor sich hin plätschern.


Corsovilla

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Da habe ich Jim nichts mehr hinzuzufügen.


F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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7.5Sehenswert

Tatsächlich funktioniert die danach entwickelte „Notlösung“, Ledger (der Tony spielt) durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell „vertreten“ zu lassen, erstaunlich gut. Episodisch und mäandernd, voller skurriler Ideen und philosophischer Seitenpfade, suggestiver Szenen und nicht zuletzt rauschhaft schöner Bilder entwickelt sich der Film als betont offenes, ebenso versponnenes wie durch seine vielen Farben und Facetten verzauberndes Kaleidoskop. Einmal mehr spürt Gilliam nicht nur essenziellen Fragen menschlichen Daseins nach, sondern auch Themen, die sein feines Gespür für neuralgische Aktualitäten beweisen.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Terry Gilliam ist einer der Regisseure, mit dessen Filmen man entweder etwas anfangen kann, oder eben nicht. Mit seinem neusten Werk ist ihm nun ein annehmbarer Film gelungen, der jedoch ein wenig unter der Verspieltheit seines Regisseurs leidet. Märchen, Romanze, faustsches Lehrstück um Versuchung und Moral, oder doch handfeste Gesellschaftskritik? „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist von allem ein wenig, aber nichts richtig. Zu oft pendelt Giliam zwischen den zahlreichen Versatzstücken seiner Geschichte hin und her, ohne eine klare Linie zu finden; was dem Fluss der Erzählung ziemlich abträglich ist. Hinzu kommt, dass nicht alle Elemente von Gilliams Geschichte im gleichem Maß gelungen sind. Während die ménage à trois rund um Valentina, Tony und Anton (Andrew Garfield) zu jeder Zeit viel zu oberflächlich wirkt und somit in empathischer Hinsicht keinerlei Tiefe hervorbringen kann, vermag das Duell zwischen Dr. Parnassus und Mr. Nick schon eher zu überzeugen. Gerade aber auch die von Gilliam in den Film implementiere Konsumkritik will nicht wirklich zünden. Weniger ist dann eben doch manchmal mehr, so dass zu dem Schluss gekommen werden muss, dass sich Terry Gilliam besser auf seine Geschichte über das Geschichten erzählen fokussiert hätte.[...]

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.0Sehenswert

Nach der "Monty-Python"-Kultreihe, "12 Monkeys" und "Brothers Grimm" stellt Regisseur Terry Gilliam ein modernes, mitreißendes Märchen mit einem beeindruckenden, internationalen Cast vor. Nach dem tragischen Tod von Hauptdarsteller Heath Ledger während der Dreharbeiten vervollständigen seine Freunde Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell die...

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HerrLehmann: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Zwar ist die etwas wirre Story ohne jeglichen Roten Faden ziemlich ärgerlich und das Imaginarium nur Mittel zum Zweck, damit Gilliam sich schön austoben kann, aber die Fantasieszenen machen solchen Spaß, das man diese Mängel über weite Strecken vergisst.
Und Tom Waits als Teufel ist eine Offenbarung, er schafft es, den Teufel gleichzeitig diabolisch und seltsam menschlich zu spielen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Wenn sich bisweilen der Eindruck einschleicht “this is a beautiful mess” ist das sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Gilliam schwelgt in Rückblenden, in aufwendigen Sets voller liebevoller Details, inspirierten optischen Ideen, von Riesenquallen bis zu Schlaraffenländern, endlosen Wüsten und abgewrackten Landschaften. Die Schwierigkeit das alles unter einen Hut zu bekommen wird an einigen Stellen spürbar, aber zum Ende hin nimmt der Film zum Glück noch einmal spürbar an Fahrt auf, die Story wird deutlicher, die Zusammenhänge klarer und Collin Farrell darf als letzte Inkarnation des Tony noch einmal seinen gesamten Charme aber auch gewalttätige Proletenhaftigkeit Gassi führen.

Über allem thront Tom Waits, der als teuflischer Mr. Nick einen Besetzungscoup darstellt und eine sehr unterhaltsame, vielschichtige Variante des Leibhaftigen abgibt. Seine genuschelten, ebenso ironischen wie verspielt-mitfühlenden Sätze beleben die Story dort, wo Plummers Rolle die…

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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4.5Uninteressant

Ein großer Aufwand zergeht in dieser Konstruktion in nichts, ohne Witz. Mit vielen Worten hat "Das Kabinett des Dr. Parnassus" wenig zu sagen. Heterogen ist das Material, das Gilliam zusammenbringt, aber die Heterogenität hat keine Methode, sondern ist nur Ausweis eines fehlenden Bands, das die auseinanderfallenden Einzelteile zu einem sinnvollen Ganzen vereinte.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Ein typischer Terry Gilliam-Film, der alle seine Themen vereint und vieles zeigt, was man schon langer von Gilliam kennt. Etwas Neues zeigt er hier nicht wirklich, und er hat auch schon bessere Filme gemacht, aber nach der ersten, ziemlich zähen halben Stunde ist dies ein schöner, sehr unterhaltsamer Film - und der beste des unausgesprochenen Thementags der "durchgeknallten Filme" [...]

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Zwar hat Terry Gilliam seine Bildersprache modernisiert, weil er nicht nur im Computer erstelle Animation, sondern auch die seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Verfilmungen beliebten Kamerafahrten in schwindelerregende Höhen samt Kameraschwenks einsetzt. Im „Kabinett des Doktor Parnassus“ entwirft der britische Filmregisseur jedoch den gleichen visuellen Gegensatz, der seine bisherigen Filme ausprägen. Erhebt die „reale Welt“ die Hässlichkeit zum Prinzip, so zeichnet sich das Universum des „Imaginariums“ durch bunte Farben und bizarre Formen aus. Erinnert etwa der vom Schmutz geprägte Schauplatz unter der Brücke an die Szenerie vom „König der Fischer“, so scheinen andere Elemente wie das Künstlerensemble unmittelbar Gilliams früherem Film „Die Abenteuer des Baron Münchhausen“ entnommen zu sein. Die fantasievolle Ausstattung hilft denn auch über die Schwächen des teilweise verworrenen Drehbuchs sowie über den unregelmäßigen Rhythmus in der Inszenierung hinweg.

„Das Kabinett des Doktor Parnassus“ reflektiert auf einer weiteren Ebene aber auch insofern über das Kino selbst, als der Film die Anfänge des Mediums als Guckkasten auf dem Rummelplatz thematisiert. Die deutsche Übersetzung des Filmtitels bringt dies ebenfalls zum Ausdruck, klingt der deutschsprachige Titel doch an Robert Wienes „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), einen der bekanntesten expressionistischen Spielfilme, an.

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Sm0K1ngGnu

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3.5Schwach

Vielleicht habe ich den Film nicht verstanden, bin eh kein besonderer Gilliam-Fan, aber ich fand den Film einfach nur dämlich. Klar ist es ein schönes und bildgewaltiges Märchen, aber irgendwie fehlt mir da in der Story zu viel, die Dialoge sind (zumindest auf Deutsch) grauenhaft und die Schauspieler overacten (möglicherweise absichtlich) ohne Ende. Und Heath Ledger wäre sicherlich auch nicht damit zufrieden, mit diesem Film und seiner Performance darin den Menschen in Erinnerung zu bleiben. Viele Zuschauer wird der aber eh nicht ins Kino locken.

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fburges

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sehe ich auch so!


Glühbirne

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sehe ich nicht so :)


Peter Bradshaw: Guardian

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6.0Ganz gut

Trotz seiner brillianten Momente gibt es eine fundamentale Lücke, wo die Handlung sein sollte – und der Surrealismus erschafft eine innere Leere in dieser ohnehin chaotischen Story. Er scheint an eine wenig anspruchsvolle Zielgruppe unter Kindern gerichtet zu sein, oder vielleicht inneren Kindern. Daran ist nichts Falsches, aber die seltsamen Figuren von Gilliams Fantasie haben keinen richtigen Biss. Sein Imaginarium ist nett genug, die Grundidee ist verspielt. Das Ziel ist es, die Fantasie auf Wanderschaft gehen zu lassen. Am Ende wanderte aber meine Aufmerksamkeit.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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6.5Ganz gut

Der neueste ist, genaus wie die Poster behaupten, ganz gewiss ein Terry Gilliam -Film. Eine visuell erfindungsreiche Fantasie, die viel Ideenreichtum mitbringt, aber zu umständlich ist, um ihr zu folgen. Die Tatsache, dass es Heath Ledgers letzter Auftritt ist, zieht vielleicht ein paar extra-Leute in die Sitze, die Frage ist aber, ob sie dort bis zum Ende des Films bleiben werden. Die Fans hingegen werden es sicherlich lieben.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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6.0Ganz gut

Wie so oft bei Gilliams Filmen, belässt der Regisseur zu viel Aufmerksamkeit auf den visuellen Effekten und zu wenig bei den Schauspielern. Die Charaktere entwickeln sich nicht, sie ändern nur abrupt ihre Meinung. Gilliam macht einen Film über den Kampf zwischen Gut und Böse um menschliche Seelen, aber er schuf einen Haufen Charaktere, die gar keine Seelen haben. Es sind Karikaturen, und noch dazu schlecht geschriebene. Dieser Film wird überbewertet werden von Insidern, die Gilliams Absichten verstehen – aber normale Kinozuschauer werden verwirrt und vielleicht sauer sein.

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sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Wer bei Gilliam Skurrilität erwartet, wird von Parnassus nicht enttäuscht sein. Der Film bekommt durch Heath Ledger's Ableben und die dadurch erforderliche Neubesetzung natürlich eine zusätzliche Dimension und Aufmerksamkeit, die er bei planmäßiger Fertigstellung - ohne Todesfall - nicht bekommen hätte.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«The Imaginarium of Doctor Parnassus» ist ein leicht ausuferndes, aber bildgewaltiges und stets faszinierendes Märchen.

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Edward Douglas: ComingSoon.net

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7.0Sehenswert

Der Film ist nicht perfekt, obwohl sich die meisten wohl an den irrlichternden Performances der Darsteller stören werden. Diese sind manchmal so übertrieben, dass sie einem nach einer Weile auf die Nerven gehen. Aus diesem Grund wird sich der Zuschauer wohl nur mit der Figur des Dr. Parnassus verbunden fühlen. Das hängt aber auch damit zusammen, dass Christopher Plummer hier die Leistung seines Lebens abliefert. Viel von der Aufmerksamkeit wurde auf den verstorbenen Heath Ledger gelegt, dabei ist dies bei weitem nicht seine stärkste Rolle. Trotz allem besteht kaum ein Zweifel, dass dieser Film für Gilliam ein Schritt zurück in die richtige Richtung ist. Oft genug hilft der besondere Humor und die visuellen Schmankerl über die schwächeren Teile des Films hinweg.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

Ganz besonders wenn man das Trauma bedenkt und die Schwierigkeiten, die der plötzliche Tod von Heath Ledger für die Produktion bedeutet hat, und den Fakt dass Terry Gilliam in mehr als einer Dekade keinen guten Film mehr gemacht hat, so ist aus der schlechten Situation etwas sehr Gutes entstanden. Der oft über das Ziel hinausschießende Regisseur nimmt sich eines verrückten Biestes von einer Story an und setzt sie um mit dem erwarteten visuellen Schwung und einer für ihn ganz ordentlichen Disziplin.

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Kommentare (173) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Terry Gilliam gehört zu den populärsten Steh-auf-Männchen in der Kinogeschichte der Gegenwart! Man bedenke seine Rückschläge in der Vergangenheit. "Brazil" wurde vom Studio verhunzt, der wunderbare, exzentrische "Baron Münchhausen" war ein finanzielles Disaster, bei "Brothers Grimm" pfuschten ihm die Weinstein-Brüder ins kreative Handwerk, und der Film wurde von der Kritik unverhältnismäßig verrissen. Dann ist da natürlich die Geschichte von Don Quixote, die Gilliam so gern verfilmen möchte. Der erste Anlauf scheiterte bereits vor Jahren.
Nun war auch "Das Kabinett ..." vom ersten Schritt der Entwicklung bis zum Endprodukt, nicht unbeeinflusst von Schicksalsschlägen. Bezgl. der Drehbuchentwicklung gab es bereits einige Schwierigkeiten. Ebenso was die erforderliche Investition betrifft um den Film zu produzieren. Denn im Sommer 2008 verstarb aufgrund eines Sarkoms der bereits erkrankte Produzent William Vince. Das fehlende Geld hatte die eingesprungene Tochter des Regisseurs, Amy Giliam, mitorganisiert. 2008 waren auch noch einige Nachdrehs erforderlich. Doch weil Heath Ledger im Januar desselben Jahres ums Leben kam, sprangen für die Rolle des Tony Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law unentgeltlich ein. Allein diese Idee finde ich schon beachtlich. Erstmal muß man in dieser Situation, wenn einem der Hauptdarsteller weggestorben ist, darauf kommen. Überhaupt das er unbeirrt einfach weiter macht. Wahrscheinlich das beste in Ausnahmesituationen. [Chapeau, Mr.Gilliam] Und obwohl Heath Ledger in diesen Szenen 'andere Gesichter besitzt' ist er unschwer zu erkennen. Man braucht nur ein wenig Fantasie.

Das Werk ist in jedem Fall eine sehenwerte, einfallsreiche und teilweise recht surreale Groteske. Allerdings erreicht der Streifen bei weitem nicht die Absurdität und / oder Klasse von Terry Gilliam's anderen Regiearbeiten.

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J.-F.

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mich total überrascht. Hatte schon befürchtet, einen totalen Fehlkauf getätigt zu haben. Der Film bedient ein sehr breites Klientel.

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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigenwilliger, anfangs etwas zäher aber stets faszinierender Film von Gilliam.

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Cellmorbasg

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Bewertung7.5Sehenswert

Als ich vor zwei Jahren im Kino saß, wusste ich nicht recht ob ich den Film mit dem Todesschatten von Heath Ledger wirklich genießen konnte, zu wehmütig waren die Gedanken. Dann baumelte Heath unter der Brücke und ich konnte nicht anders als lachen, zu lustig ist diese Szene, mit dem tanzenden Schatten auf dem Wasser und dem mühevollen Versuch den Mann auf die Brücke zu ziehen.
Die Mischung des Films aus Ernsthaftigkeit und Humor gibt dem Film zusammen mit der fantasievollen Geschichte und den fantasievollen Bildern eine wunderbare Mischung. Teufel, Wetten, Geschichten und Geheimnisse fügen sich zunächst sehr gekonnt und spannend zusammen, in der dritten Fantasiewelt mit Tony (nun gespielt von Colin Farrell) bekommt die Story aber einen allzu irdischen Charakter und die Auflösung der Geschichte um Tony gefällt mir so gar nicht, das nachfolgende offene Ende um Dr. Parnassus trifft da schon eher meinen Geschmack. Der Film verliert damit zum Ende hin an Qualität, das tut dem positiven Gesamteindruck aber glücklicherweise keinen Abbruch.
Mit seiner vorletzten Rolle als Joker hat sich Heath Ledger ein schauspielerisches Denkmal gesetzt. Hier, in seiner letzten Rolle, ist er noch einmal ohne Maske zu sehen und erfährt in dem Film eine ausdrückliche Würdigung:
"All diese Menschen sind ja tot?"
"Ja, aber unsterblich für alle Zeiten. Sie werden weder alt noch dick. Sie werden weder krank noch gebrechlich. Sie haben keine Angst mehr, denn sie sind für ewig jung. Sie sind Götter."

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based_god

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine abgespacte Reise ins... wohin eigentlich?

Die Geschichte kommt von Anfang an ziemlich schräg daher. Heath Ledger ist wie immer genial und auch seine Vertretungen geben dem Film seinen gewissen Charme. Viel steckt nicht hinter diesem Film, aber er ist gute Unterhaltung, die nie ins dämliche flutscht.

Lasst euch in die wundervolle Welt des Dr. Parnassus entführen!

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Kreaexo

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'Abgespacet' Das mag ich so an den Moviepiloten. Hier werden Wörter geschrieben, die ich auch im normalen Sprachgebrauch sehr gerne äußere, die allerdings für jeden anderen fremd sind. Danke schön. :D


balubot

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Bewertung2.0Ärgerlich

So nun habe ich es endlich geschafft diesen letzten(gedrehten) Film von Terry Gilliam und den allerletzten Film von Heath Ledger zu schauen...Oh mann was für ein wirres Werk ! Also ich mag die bisherigen Arbeiten von Mr. Gilliam wirklich sehr aber dieser Film ist schon echt etwas ganz spezielles und so garnicht mein Fall.Was als Gilliam Märchen für Erwachsene beginnt verkommt dann zu etwas extrem selten Verstörendes das so garnicht gefallen will.Liegt es nur an mir oder ist dieser"Film" quasi auf Zelluloid gebannter Hirnfick ? Und all die Theorien die um dieses Werk kusieren (Freimaurer Mind Control Filmchen,Ledgers Probleme etc. etc.) waren um einiges Interessanter als dieser Film. Naja schade, knapp 2 Stunden die ich nicht wieder bekomme und nur die Hoffnung das Don Quichote(So fern er jemals entsteht) von Terry Gilliam viel,viel Besser wird.Und so kann ich für mich behaupten das The Dark Knight der einzig wahre letzte (Gute) Ledger Film war, Yoda hab ihn Seelig.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider ist das der letzte Film von Heath Ledger :(

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Chris12zero

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Bewertung5.0Geht so

Was mag nur in diesem Kopf vorgehen, fragte ich mich die ganze Zeit !!
Denn was Regisseur Terry Gilliam ("Brazil") hier auf Zelluloid bannte, gleicht grenzenloser Fantasie !!
Und doch werden "Das Kabinett des Dr. Parnassus" und ich wohl keine Freunde mehr werden !! Viel zu konfus, wirr und unausgegoren kam mir Gilliam's Hirn-Ejakulation in all seinen bunten Bildern und bizarren Charakteren vor !!
Das Vermächtnis des großen Heath Ledger (R.I.P.), für mich eher eine Enttäuschung, obwohl es gute Ansätze gibt !!
Doch verirrt sich Gilliam's Story viel zu sehr in CGI-Konfetti,
statt sie verständlicher und ohne Knoten im Parnassus'-Mysterium zu präsentieren !!
Das Ledger's überraschender Tod während der Dreharbeiten dazu führte, dass gleich drei (!!!) Darsteller in Form von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell seinen Part übernahmen ist, so makaber es auch klingen mag, wiederum großartig umgesetzt worden und auch Darsteller wie Lily Cole und Tom Waits geben eine bemerkenswert gute Performance ab !!
Dennoch machte schon die erste Szene mit Heath Ledger mich wieder traurig und hatte sogar einen makaberen und faden Beigeschmack - hing er doch mit einem Strick um den Hals erhängt an einer Brücke ...
Nichtsdestotrotz werde ich ihn mit besseren Filmen in Erinnerung behalten, denn "Das Kabinett des Dr. Parnassus" war trotz fantasievoller Bilder so gar nicht meins !!

Fazit: Visuell beeindruckend, aber die Story macht `nen Knoten ins Hirn !!

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*frenzy_punk<3

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Ja fand ich auch! Hab ich erst wieder gesehen. So ein toller Film.
Und Heath Ledger :(


Chris12zero

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Jaaaa, "Ritter aus Leidenschaft" rockt ... im wahrsten Sinne !! ;)
*ein Lieblinsfilm von mir mit dem guten Heath ... ;/


BigBenjie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Qualität dieser fantastischen Fantasie-Darstellung zeigt eine unglaubliche Weite von hochwertiger Kreativität des Regisseurs und des Zuschauers. Interpretationen zu einzelnen Szenen und letztlich zum ganzen Film haben einen solch großen Spielraum, dass ein Kommentar kaum das ausdrücken kann, was der Film als "optischen Orgasmus" anbietet. Wer mit einem kreativen Kopf bestückt ist, hat mit diesem Kunstwerk auf jeden Fall einen Volltreffer für Anreize seiner eigenen Fantasie gesorgt und kann jede Menge Gedankenhäppchen auf seinen eigenen Traumreisen mitnehmen!

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Vital

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Allein schon die Besetzung dieses Film's was die Schauspieler angeht ist mehr als nur genial.

Das Kabinett des Dr.Parnassus ist einfach gesagt eine Reise durch die Phantasiewelt und das Unterbewusstsein eines sehr "speziellen" Menschen.Der Film spielt sich auf verschiedenen Ebenen ab und man muss sagen dass er doch relativ gut darstellt was in einem "einfachen" Menschen an geistigem potenziell so vorhanden seien kann.Die visuell klar illusionierte Welt des Unbewussten oder auch der Fantasie wird deutlich dargestellt und bietet sowohl Grund zum Lachen als auch Grund sich zum nachdenken und philosophieren verleiten zu lassen.
Kurz gesagt:Optisch sehr beeindruckend sowohl von der Kameraführung als auch von der computeranimierten Seite ganz zu Schweigen von der Schauspielkunst der Hauptdarsteller und letzten Endes ist die Storyline auch sehr interessant obwohl Sie eigentlich kürzer ist als man denkt ;P ...

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Thorey

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Bewertung5.5Geht so

Kunterbunt und wirr. Gute Vorlage und die Idee sowieso, aber da hätte man viel mehr rausholen können, erst recht mit diesem Aufgebot an Stars.
Die letzten 20 Minuten haben mir den Film wirklich verdorben.

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Schloøpselcki

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Bewertung7.0Sehenswert

Keine Frage eine Versammlung von Topschauspielern und eine abgedrehte Fantasystory. Allerdings teilweise auch etwas langweilig. Mit einem Supercast kann man eben auch nicht immer alles reißen, selbst wenn die Story interessant ist. Tom Waits verdankt dieser Film seine Punktzahl, weil er dem Film und seiner Figur Charakter einhaucht.

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L-viz

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn Terry Gilliam einen Fantasyfilm dreht, kann man davon ausgehen, dass man einen bunten Strauß an skurrilen Einfällen serviert bekommt - so auch bei diesem. Der Film hat mich an "Time Bandits" und die alten Monty-Python-Filme erinnert. Sicher, die Hintergrundgeschichte um den Teufelspaktierer Parnassus ist dem "Faust" entliehen und gewinnt keinen Originalitätspreis. Die Figur des Teufels alias Mr. Nick ist dabei aber toll gespielt, ebenso wie dessen Konfrontationen mit Doc Parnassus und das Ringen um dessen Tochter. Das Highlight sind die Phantasiewelten hinter dem Spiegel, die von farbenfroh - heiter bis düster - unheimlich reichen, sind dabei aber immer abgedreht und einfallsreich. Davon hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht. Trotz altbekannter Story bin ich unterm Strich zufrieden: Ich wollte einen Gilliam sehen und habe auch einen bekommen.

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Kiba

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Bewertung4.0Uninteressant

Zu Beginn dachte ich: "Oh, der ist ja ganz anders als erwartet. Aber ich lasse mich gerne überraschen. Wird bestimmt gut.". Dem war leider nicht so. Visuell auf jeden Fall ein Erlebnis. Unglaublich tolle Bühnenbilder, Kostüme und diese Welt der Fanatsie... zum Träumen. Aber leider nur das. Die ganze Zeit in der unseren Welt fand ich irgendwie langweilig und nicht wert erzählt zu werden. Und am Schluss wurden wirklich alle Klischees ausgepackt und ich dachte mir nur: "Oh nein, das darf doch jetzt nicht wahr sein. Ich langweile mich zu Tode". Genau so, wie ich am Schluss gar nicht mehr wusste, wer jetzt gegen wen was hatte und warum genau und weshalb es dann nur noch in der Traumwelt spielt. Wirklich eine Enttäuschung!

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elkepohn

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich sitze in einem dunklen Kino mit einer hellen, bunten Leinwand und wundere mich. Ich selbst bin nicht in der Lage all das zu begreifen was da auf mich einprasselt, bin gebannt und gefesselt. Doch neben mir wird getuschelt. Ununterbrochen. Es wird geküsst, getrunken, gelacht wenn ich weinen will. Als die letzte Szene ausläuft und der Film in meinem Kopf nachhallt, ruft einer aus der Gruppe unmotiviert und schlapp , dass er den Film scheiße fand. Er ist nicht einmal motiviert genug für einen anständigen Schrei. Erwartet hatte er den Effekt hascherischen letzten Auftritt eines so charismatischen wie überschätzten und früh gestorbenen Darstellers. Heath Ledgers Tod tut diesem Film nicht gut. Sowohl inhaltlich als auch in der Außenwirkung des Films.

So wie der Film verläuft und so wie sich das Volk neben mir verhält bekomme ich mehr und mehr den Eindruck, dass Dr. Parnassus eine autobiografische Figur ist. Ein alter Mann der verzaubern möchte, der an den Sieg der Fantasie glaubt und dem willigen Zuschauer für ein geringes Honorar in seine Gedankenwelt sehen lässt. Der missverstanden wird von der breiten Masse die Explosionen und verwegene Kerle braucht um sich unterhalten zu fühlen. Im Imaginarium des Terry Gilliam fühlen sie sich nicht wohl. Sie finden seine Einfälle kindisch, nehmen sie nicht ernst. So wie Dr. Parnassus hat sich auch Terry Gilliam Unsterblichkeit erkauft, mit seinen Filmen. Und wie Dr. Parnassus muss er sehen wie die Welt sich weiterdreht und sich immer weniger Menschen darum scheren. Wenn ein Wagen sich dreimal in der Luft überschlägt, dann ist das Abendunterhaltung. Wenn aber die Fantasie eines alten Mannes unglaubliche Bilder ausspuckt, wird das belächelt. Fairerweise muss ich zugeben, das meine Sitznachbarn wohl eher die typischen Popcorn Cineasten waren, doch genau darum geht es hier. Der breite Strom geht vorbei an Dr. Parnassus Wagen, etwas das Gilliam nicht zu wünschen wäre.

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nadscho

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Sorry, aber ich versteh die Rezession nicht so ganz . . . warum die 6.5? Was gab es zu beanstanden? Was fanden Sie, von der blühenden Fantasie mal abgesehen, gut?


masterchiefjb

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn man sich den Film anguckt ohne zu wissen, dass er eig ein Zusammenschnitt sämtlicher Szenen von Heath Ledger ist, die vom Regisseur mit Mühe und Not zu einem Film zusammengeschmissen wurden, dann kann man schon ganz schön enttäuscht sein.
Da der Film aber ein Tribut an Heath Ledger ist und ich finde das er ein hervorragender Schauspieler ist muss ich ihn überbewerten. Achja die Idee mit Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell den Film zu beenden ist ja eig super, nur waren Johnny Depp und Jude Law wieder verschwunden bevor man bemerkter wer sie eig sind. Einzig Farrell hat mich erfreut er hält was er verspricht.

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FineCut

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Bewertung6.0Ganz gut

Visuell ein absolut berauschendes Fest...da kann der Rest des Films leider nicht mithalten.

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Jim Panse

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Bewertung3.0Schwach

Schade, also ich werde "The Dark Knight" als letzten Film von Heath Ledger in Erinnerung behalten. Nicht, dass er schlecht gespielt hat, oh nein, nur möchte ich ihn nicht mit einem für meinen Geschmack so uninteressanten Film assoziieren. Man erwartet spektakuläres, beeindruckendes Material, hinterlassen wurde ich jedoch nur mit gähnender Langeweile und einem enttäuschtem Gemüt.

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churchdogem

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Bewertung5.5Geht so

Die stärke Parnassus' liegt eindeutig in der Bildästhetik. Über den mit Klischeeelementen versehen Plot wird eine Faust-Geschichte gestülpt, die einen Zusammenhang suggerieren soll, was aber letztlich nicht gelingt. Sie ist einzig das Alibi verschiedene Traumwelten miteinander zu verquicken. Da man sich an den Bildern dann doch recht schnell satt sieht, schafft es Parnassus nicht zu überzeugen.

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AgentGuhl86

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hätte mir einen besseren cineastischen Abschied von Heath Ledger erwünscht, der leider während der Dreharbeiten verstorben ist und mal eben von ein paar anderen großen Darstellern ersetzt wurde. So visuell inspirierend und anschaulich der Film gemacht ist, so wenig kann er durch seine Geschichte überzeugen. Gegen Ende dieser Vorstellung hab ich eigentlich überhaupt nicht mehr durchgesehen, wer da nun gegen wen ist und wer wieso was macht. Erlösend war der Abspann!

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