Das Kabinett des Dr. Parnassus
The Imaginarium of Doctor Parnassus (2009), CA/FR Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Thriller, Kinostart 07.01.2010
49 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8752 Bewertungen
218 Kommentare
Keine
von Terry Gilliam, mit Heath Ledger und Johnny Depp
In Terry Gillians fantastischen Abenteuerfilm muss Dr. Parnassus verhindern, dass seine Tochter in wenigen Tagen dem Teufel übergeben wird, mit dem Parnassus einst einen schrecklichen Pakt schloss.
Dr. Parnassus (Christopher Plummer) besitzt ein Wandertheater. Mit Hilfe eines Zauberspiegels gelingt es ihm, Menschen in betörende Fantasiewelten zu entführen, ihnen ihre Träume vor Augen zu führen oder einfach nur dem Alltag zu entfliehen. Doch Dr. Parnassus belastet ein dunkles Geheimnis. Vor vielen Jahren schloss er mit dem Teufel Mr. Nick (Tom Waits) einen fatalen Handel ab: Im Tausch gegen seine Unsterblichkeit und ewige Jugend würde Dr. Parnassus diesem sein erstes Kind überlassen, sobald es 16 würde. Nun steht seine geliebte Tochter Valentina (Lily Cole) kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag. Der spielwütige Mr. Nick schlägt Dr. Parnassus einen neuen Handel vor. Schafft dieser es, in drei Tagen fünf Seelen zu fangen, ist seine Tochter frei. Als sich der geheimnisvolle Fremde namens Tony (Heath Ledger) ihnen anschließt, sieht Dr. Parnassus seine Chance. Doch auch Tony hat etwas zu verbergen.
Hintergrund & Infos zu Das Kabinett des Dr. Parnassus
Während der Dreharbeiten zu Terry Gilliam s Das Kabinett des Dr. Parnassus (OT: The Imaginarium Of Doctor Parnassus) hatte der Regisseur mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Heath Ledger, der die Rolle des Tony spielte, starb an einer Überdosis Tabletten, bevor der Film beendet war. Kurzerhand bat Gillians Ledgers Freunde Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law um Hilfe. Diese sprangen für eine geringe Gage für ihren verstorbenen Freund ein. Mit Co-Autor Charles McKeown änderte Terry Gillians das Drehbuch so ab, dass die drei Freunde Ledgers dessen Rolle übernehmen konnten, ohne dass dies zu größeren Löchern in der Story führte.
Neben der traurigen Nachricht über den Tod des Hauptdarstellers überschattete auch das Versterben von William Vince, einer der Produzenten des Filmes, die weiteren Dreharbeiten. Das Kabinett des Dr. Parnassus ist sowohl Heath Ledger als auch William Vince gewidmet. (JP)
Mehr Bilder (31) und Videos (7) zu Das Kabinett des Dr. Parnassus
Cast & Crew
- Genre
- Fantasyfilm, Gegenwartsfantasy, Märchenfilm, Abenteuerfilm, Mysterythriller
- Ort
- Fantasiewelt, London
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Außenseiter, Blockbuster, Erhängen, Erhängter, Erste Liebe, Geheimnis, Hohes Alter, Jugendliebe, Magische Fähigkeiten, Märchen, Pakt mit dem Teufel, Phantasie, Reise in die Vergangenheit, Teufel, Todessehnsucht, Unsterblichkeit, Vater-Tochter-Beziehung, Verkauf der Seele, Verlust der Tochter, Vorgetäuschter Selbstmord, Weiße Magie, Wunsch zu sterben, Zauberer, Zeitsprung, Zirkus, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Eigenwillig, Romantisch, Spannend, Witzig
Fans dieses Films mögen auch
Tideland
CA/GB 2006
Die Stadt der verlorenen Kinder
FR 1995
Mr. Nobody
BE/CA/DE/FR 2009
Naked Lunch
CA/GB/JP 1991
Time Bandits
GB 1981
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Das Kabinett des Dr. Parnassus
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Das Kabinett des Dr. Parnassus
- Das Kabinett des Dr. Parnassus: critic.de
- Das Kabinett des Dr. Parnassus: cineclic.de
- Das Kabinett des Dr. Parnassus: film-zeit.de






















Kritiken (20) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen„Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist ein Gilliam-typischer Film: Er hat eine dunkle Grundatmosphäre, die aber immer wieder durch bunte, faszinierende Bilder durchbrochen wird. Diese werden in der Fantasiewelt hinter dem Spiegel eingesetzt. Die an „Faust“ angelehnte Geschichte ist leider etwas überladen und kommt nur langsam ins Rollen. Zudem fehlt unter den Charakteren ein Sympathieträger und somit eine Identifikationsfigur. Trotz allem ist „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ein sehenswerter Film, nur nicht der ganz große Wurf, den man Heath Ledger als Vermächtnis gewünscht hätte.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenTerry Gilliam’s neuester Streich ist trotz seines abgehobenen Szenarios ein überraschend leicht bekömmlicher Film geworden. Die Möglichkeiten, die sich durch die Idee ergeben, Menschen ihre Imagination erleben zu lassen, erlauben Gilliam den Spagat, ein relativ mainstreamfreundliches Märchen mit avantgardistischen Ausflügen zu kombinieren. Vollgestopft mit verrückten, augenzwinkernden Ideen wird die düstere Grundstimmung immer wieder durch grell bunte Achterbahnfahrten aufgebrochen, ohne dabei aufgesetzt oder schmalzig zu werden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEigentlich ist das ein unglaublich trauriger Film, weil ein alter Regisseur, der es verlernt hat, einen fesselnden Film zu zeigen, einen alten Geschichtenerzähler zeigt, der es verlernt hat, eine fesselnde Geschichte zu erzählen. Eine zweistündige Therapiesitzung im Gilliam-Look, die mich völlig ratlos zurück gelassen hat. Da hat ein Regisseur, der einmal einer der Besten war, einen Film abgeliefert, der völlig belanglos ist. Manchmal schön, aber belanglos. (Mehr im Podcast)
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
christoph-m Sun, 04 Apr 2010 15:33:24 -0000
Antwort löschenNicht böse gemeint - aber vielleicht sollte man sich, wenn man nach einem Film mal "völlig ratlos zurück gelassen" ist, keinen Kommentar zum Film schreiben.
Alle 3 Antworten zeigen
JimSommer Mon, 05 Apr 2010 21:16:12 -0000
Antwort löschenLustig - ich hoffe mal Du fängst nicht an zu weinen, weil ich den Film auch als dramaturgisches Disaster beschreiben würde.
Andrew Garfield gehört seit Boy-A zu meinen Lieblingsschauspielern, er macht den Film aber auch nicht spannender, es ist ein Kinderfilm, für sehr junge oder langweilige Kids oder halt sehr einfache Gemüter, die sich von ein wenig Glamour und Klimbim beeindrucken, denn mehr hat der Film wirklich nicht zu bieten.
Ich fand den Trailer schon recht langweilig, der Film ist vollkommen fleischlos. "Ratlosigkeit" ist der Ausdruck des verzweifelten Bemühens stilvoll nicht auf eine derbe Wortwahl zurück greifen zu müssen, wenn das für Dich nicht verständlich war, ist das natürlich nicht böse gemeint. ;)
Statistisch gesehen sind deutsche Fans besonderes hartnäckig treu. Wer Terry Gilliam für den langweiligen Hollywood Mittelmaß-Streifen den Po küssen möchte, kann das gerne tun, auf das wir in Zukunft noch mehr hirnlose Stories serviert bekommen, die emotionslos vor sich hin plätschern.
Corsovilla Wed, 14 Apr 2010 10:55:30 -0000
Antwort löschenDa habe ich Jim nichts mehr hinzuzufügen.
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenTatsächlich funktioniert die danach entwickelte „Notlösung“, Ledger (der Tony spielt) durch Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell „vertreten“ zu lassen, erstaunlich gut. Episodisch und mäandernd, voller skurriler Ideen und philosophischer Seitenpfade, suggestiver Szenen und nicht zuletzt rauschhaft schöner Bilder entwickelt sich der Film als betont offenes, ebenso versponnenes wie durch seine vielen Farben und Facetten verzauberndes Kaleidoskop. Einmal mehr spürt Gilliam nicht nur essenziellen Fragen menschlichen Daseins nach, sondern auch Themen, die sein feines Gespür für neuralgische Aktualitäten beweisen.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Terry Gilliam ist einer der Regisseure, mit dessen Filmen man entweder etwas anfangen kann, oder eben nicht. Mit seinem neusten Werk ist ihm nun ein annehmbarer Film gelungen, der jedoch ein wenig unter der Verspieltheit seines Regisseurs leidet. Märchen, Romanze, faustsches Lehrstück um Versuchung und Moral, oder doch handfeste Gesellschaftskritik? „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist von allem ein wenig, aber nichts richtig. Zu oft pendelt Giliam zwischen den zahlreichen Versatzstücken seiner Geschichte hin und her, ohne eine klare Linie zu finden; was dem Fluss der Erzählung ziemlich abträglich ist. Hinzu kommt, dass nicht alle Elemente von Gilliams Geschichte im gleichem Maß gelungen sind. Während die ménage à trois rund um Valentina, Tony und Anton (Andrew Garfield) zu jeder Zeit viel zu oberflächlich wirkt und somit in empathischer Hinsicht keinerlei Tiefe hervorbringen kann, vermag das Duell zwischen Dr. Parnassus und Mr. Nick schon eher zu überzeugen. Gerade aber auch die von Gilliam in den Film implementiere Konsumkritik will nicht wirklich zünden. Weniger ist dann eben doch manchmal mehr, so dass zu dem Schluss gekommen werden muss, dass sich Terry Gilliam besser auf seine Geschichte über das Geschichten erzählen fokussiert hätte.[...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film ist gut, dass sieht man, dass fühlt man. Vergleiche zu anderen Gilliams fallen bei mir äußerst rar aus, da ich schlicht und ergreifend noch nicht so viel von ihm gesehen habe. Allerdings habe ich eine ziemlich genaue Vorstellung von seinen Filmen, die ich durch seinen neuen Film bestätigt fand.
Der Film ist geschaffen für die große Leinwand. Die aufwändigen Dekors der kleinen Wanderbühne, die üppigen Kostüme und Seile und Kurbeln lassen sich nur auf dem "Silver Screen" genaustens auskosten. Die Spiegelwelten lasse ich mal außen vor, denn wenn Gilliam von etwas die Finger lassen sollte, den gleichen Rat erteile ich auch Tim Burton, dann ist es CGI. Die "Computer Generated Images" sahen schlecht aus, anders kann ich es nicht sagen. Das darf man auch nicht mit dem Budget begründen oder mit einer Art "spröden" Ästhetik der Fantasiewelten. Es gibt nichts "sprödes" bei CGI! CGI ist digital, entweder es sieht gut oder schlecht aus, 1 oder…
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach der "Monty-Python"-Kultreihe, "12 Monkeys" und "Brothers Grimm" stellt Regisseur Terry Gilliam ein modernes, mitreißendes Märchen mit einem beeindruckenden, internationalen Cast vor. Nach dem tragischen Tod von Hauptdarsteller Heath Ledger während der Dreharbeiten vervollständigen seine Freunde Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell die...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenZwar ist die etwas wirre Story ohne jeglichen Roten Faden ziemlich ärgerlich und das Imaginarium nur Mittel zum Zweck, damit Gilliam sich schön austoben kann, aber die Fantasieszenen machen solchen Spaß, das man diese Mängel über weite Strecken vergisst.
Und Tom Waits als Teufel ist eine Offenbarung, er schafft es, den Teufel gleichzeitig diabolisch und seltsam menschlich zu spielen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWenn sich bisweilen der Eindruck einschleicht “this is a beautiful mess” ist das sicher nicht ganz von der Hand zu weisen. Gilliam schwelgt in Rückblenden, in aufwendigen Sets voller liebevoller Details, inspirierten optischen Ideen, von Riesenquallen bis zu Schlaraffenländern, endlosen Wüsten und abgewrackten Landschaften. Die Schwierigkeit das alles unter einen Hut zu bekommen wird an einigen Stellen spürbar, aber zum Ende hin nimmt der Film zum Glück noch einmal spürbar an Fahrt auf, die Story wird deutlicher, die Zusammenhänge klarer und Collin Farrell darf als letzte Inkarnation des Tony noch einmal seinen gesamten Charme aber auch gewalttätige Proletenhaftigkeit Gassi führen.
Über allem thront Tom Waits, der als teuflischer Mr. Nick einen Besetzungscoup darstellt und eine sehr unterhaltsame, vielschichtige Variante des Leibhaftigen abgibt. Seine genuschelten, ebenso ironischen wie verspielt-mitfühlenden Sätze beleben die Story dort, wo Plummers Rolle die Energie fehlt.
…Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenEin großer Aufwand zergeht in dieser Konstruktion in nichts, ohne Witz. Mit vielen Worten hat "Das Kabinett des Dr. Parnassus" wenig zu sagen. Heterogen ist das Material, das Gilliam zusammenbringt, aber die Heterogenität hat keine Methode, sondern ist nur Ausweis eines fehlenden Bands, das die auseinanderfallenden Einzelteile zu einem sinnvollen Ganzen vereinte.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEin typischer Terry Gilliam-Film, der alle seine Themen vereint und vieles zeigt, was man schon langer von Gilliam kennt. Etwas Neues zeigt er hier nicht wirklich, und er hat auch schon bessere Filme gemacht, aber nach der ersten, ziemlich zähen halben Stunde ist dies ein schöner, sehr unterhaltsamer Film - und der beste des unausgesprochenen Thementags der "durchgeknallten Filme" [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenZwar hat Terry Gilliam seine Bildersprache modernisiert, weil er nicht nur im Computer erstelle Animation, sondern auch die seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Verfilmungen beliebten Kamerafahrten in schwindelerregende Höhen samt Kameraschwenks einsetzt. Im „Kabinett des Doktor Parnassus“ entwirft der britische Filmregisseur jedoch den gleichen visuellen Gegensatz, der seine bisherigen Filme ausprägen. Erhebt die „reale Welt“ die Hässlichkeit zum Prinzip, so zeichnet sich das Universum des „Imaginariums“ durch bunte Farben und bizarre Formen aus. Erinnert etwa der vom Schmutz geprägte Schauplatz unter der Brücke an die Szenerie vom „König der Fischer“, so scheinen andere Elemente wie das Künstlerensemble unmittelbar Gilliams früherem Film „Die Abenteuer des Baron Münchhausen“ entnommen zu sein. Die fantasievolle Ausstattung hilft denn auch über die Schwächen des teilweise verworrenen Drehbuchs sowie über den unregelmäßigen Rhythmus in der Inszenierung hinweg.
„Das Kabinett des Doktor Parnassus“ reflektiert auf einer weiteren Ebene aber auch insofern über das Kino selbst, als der Film die Anfänge des Mediums als Guckkasten auf dem Rummelplatz thematisiert. Die deutsche Übersetzung des Filmtitels bringt dies ebenfalls zum Ausdruck, klingt der deutschsprachige Titel doch an Robert Wienes „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), einen der bekanntesten expressionistischen Spielfilme, an.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenVielleicht habe ich den Film nicht verstanden, bin eh kein besonderer Gilliam-Fan, aber ich fand den Film einfach nur dämlich. Klar ist es ein schönes und bildgewaltiges Märchen, aber irgendwie fehlt mir da in der Story zu viel, die Dialoge sind (zumindest auf Deutsch) grauenhaft und die Schauspieler overacten (möglicherweise absichtlich) ohne Ende. Und Heath Ledger wäre sicherlich auch nicht damit zufrieden, mit diesem Film und seiner Performance darin den Menschen in Erinnerung zu bleiben. Viele Zuschauer wird der aber eh nicht ins Kino locken.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
sorgenkint Tue, 29 Dec 2009 19:34:38 -0000
Antwort löschendu spricht mir aus der sehle,,,besser hätte ich es nicht sagen können!!!
Tytus Wed, 13 Jan 2010 18:52:16 -0000
Antwort löschensehe ich auch so, dann lieber Chihiros Reise ins Zauberland oder Oz
Alle 4 Antworten zeigen
fburges Sun, 14 Feb 2010 21:27:16 -0000
Antwort löschensehe ich auch so!
Glühbirne Mon, 14 Jun 2010 10:06:02 -0000
Antwort löschensehe ich nicht so :)
Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenTrotz seiner brillianten Momente gibt es eine fundamentale Lücke, wo die Handlung sein sollte – und der Surrealismus erschafft eine innere Leere in dieser ohnehin chaotischen Story. Er scheint an eine wenig anspruchsvolle Zielgruppe unter Kindern gerichtet zu sein, oder vielleicht inneren Kindern. Daran ist nichts Falsches, aber die seltsamen Figuren von Gilliams Fantasie haben keinen richtigen Biss. Sein Imaginarium ist nett genug, die Grundidee ist verspielt. Das Ziel ist es, die Fantasie auf Wanderschaft gehen zu lassen. Am Ende wanderte aber meine Aufmerksamkeit.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenDer neueste ist, genaus wie die Poster behaupten, ganz gewiss ein Terry Gilliam -Film. Eine visuell erfindungsreiche Fantasie, die viel Ideenreichtum mitbringt, aber zu umständlich ist, um ihr zu folgen. Die Tatsache, dass es Heath Ledgers letzter Auftritt ist, zieht vielleicht ein paar extra-Leute in die Sitze, die Frage ist aber, ob sie dort bis zum Ende des Films bleiben werden. Die Fans hingegen werden es sicherlich lieben.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenWie so oft bei Gilliams Filmen, belässt der Regisseur zu viel Aufmerksamkeit auf den visuellen Effekten und zu wenig bei den Schauspielern. Die Charaktere entwickeln sich nicht, sie ändern nur abrupt ihre Meinung. Gilliam macht einen Film über den Kampf zwischen Gut und Böse um menschliche Seelen, aber er schuf einen Haufen Charaktere, die gar keine Seelen haben. Es sind Karikaturen, und noch dazu schlecht geschriebene. Dieser Film wird überbewertet werden von Insidern, die Gilliams Absichten verstehen – aber normale Kinozuschauer werden verwirrt und vielleicht sauer sein.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenWer bei Gilliam Skurrilität erwartet, wird von Parnassus nicht enttäuscht sein. Der Film bekommt durch Heath Ledger's Ableben und die dadurch erforderliche Neubesetzung natürlich eine zusätzliche Dimension und Aufmerksamkeit, die er bei planmäßiger Fertigstellung - ohne Todesfall - nicht bekommen hätte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«The Imaginarium of Doctor Parnassus» ist ein leicht ausuferndes, aber bildgewaltiges und stets faszinierendes Märchen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenDer Film ist nicht perfekt, obwohl sich die meisten wohl an den irrlichternden Performances der Darsteller stören werden. Diese sind manchmal so übertrieben, dass sie einem nach einer Weile auf die Nerven gehen. Aus diesem Grund wird sich der Zuschauer wohl nur mit der Figur des Dr. Parnassus verbunden fühlen. Das hängt aber auch damit zusammen, dass Christopher Plummer hier die Leistung seines Lebens abliefert. Viel von der Aufmerksamkeit wurde auf den verstorbenen Heath Ledger gelegt, dabei ist dies bei weitem nicht seine stärkste Rolle. Trotz allem besteht kaum ein Zweifel, dass dieser Film für Gilliam ein Schritt zurück in die richtige Richtung ist. Oft genug hilft der besondere Humor und die visuellen Schmankerl über die schwächeren Teile des Films hinweg.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenGanz besonders wenn man das Trauma bedenkt und die Schwierigkeiten, die der plötzliche Tod von Heath Ledger für die Produktion bedeutet hat, und den Fakt dass Terry Gilliam in mehr als einer Dekade keinen guten Film mehr gemacht hat, so ist aus der schlechten Situation etwas sehr Gutes entstanden. Der oft über das Ziel hinausschießende Regisseur nimmt sich eines verrückten Biestes von einer Story an und setzt sie um mit dem erwarteten visuellen Schwung und einer für ihn ganz ordentlichen Disziplin.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (198) — Film: Das Kabinett des Dr. Parnassus
TheNumber Sat, 04 May 2013 14:21:31 -0000
Kommentar löschenein film, der anders ist. terry gilliam inszeniert eine interessante geschichte mit einer spannenden fantasiewelt und einem guten heath ledger, der von seinen freunden adäquat ersetzt wurde, nachdem er leider zu früh verstorben ist. kann ich empfehlen, kleiner geheimtipp
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
123Filmfreak Thu, 11 Apr 2013 19:09:20 -0000
Kommentar löschenSo wird er den Zuschauern in Erinnerung bleiben: charmant und verführent. Das beweisen auch die Extras der der dazugehörigen DVD. Dort sieht man auch Heath bei der Kleiderprobe zum Film, gewohnt chamant und lustig. Terry Gilliam wurde nach dem Tod Heath Ledgers vor ein riesiges Problem gestellt. Solle er wieder mal ein Filmdreh beenden und die Idee verwerfen oder soll er weiter machen. Zum Glück entscheidert er sich für das Zweite, und zwar um diesen Film einem guten Freund zu wittmen (letztendlich wurde es zweien gewittmet). Dies war auch nur möglich auf Grund der schnellen Zusage dreier hervorragender Schauspieler, welche trotz Minirolle entschieden haben mitzuhelfen diesen Film zu beenden. Und das Ergebnis lässt sich sehen: eine fantastische Welt mit sehr guten Schauspielern und spaßiger Geschichte. Hollywood trauert um einen der größten Talente und freut sich gleichzeitig auf die Geburt eines neuen Talents (Andrew Garfield). Und die DVD ist allein schon wegen der Extras pflicht.
Gut gemacht, Terry!!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gespenst006 Tue, 02 Apr 2013 13:53:49 -0000
Kommentar löschenObwohl ich darauf gefasst war, dass der Film ziemlich abgedreht sein sollte, hatte ich am Ende der Kinovorführung nur noch Grütze im Kopf. Innovativ und optisch sehr stark, aber auch mega verwirrend und anstrengend. Dabei muss man natürlich bedenken, dass Heath Ledger während der Dreharbeit leider gestorben ist und man dem Film eine völlig andere Richtung geben musste, um das zu retten, was noch zu retten war. Dafür haben sie das noch ganz gut hingekriegt, aber leider konnte mich der Film nicht wirklich überzeugen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
titan_prometheus Sun, 20 Jan 2013 22:51:56 -0000
Kommentar löschenalter Verwalter, das war was.
hab jetzt wirklich lange gebraucht, bis ich mir endlich den Film angeschaut habe.
und ihc muss sagen, ich bin ein bisschen enttäuscht. Ja, genau, vergebe 7.5 Punkte und bin enttäuscht. Der Film hat ALLES, um ein megageiles Stück Märchen zu werden, und doch lässt mich der Film etwas unzufrieden zurück. Zum einen ist die Story teileweise viel zu konstruiert und einfach gehalten. Zum anderen weist der Film Längen auf, die er n i e gebraucht hätte! Man hätte ruhig noch mehr aus dem Imaginarium zeigen müssen und ein wenig weniger langweilige Eifersuchtsszenen oder anderes blabla.
Mr. Waits aka Mr. Nick aka the devil himself war äußerst ansprechend, ein unmöglich cooler Antagonist. Dr. Parnassus konnte auf ganzer Linie überzeugen, genau wie seine überaus liebreizende Tochter (Lily Cole... huiuiui !!!). Andrew Garfield als Anton war einfach an manchen Stellen anstrengend, muss man leider sagen, aber ich mag den Schauspieler auch nciht so. Percy dagegen war erfrischend und unterhaltsam.
Der Schlüsselcharakter des Films ist aber wohl Tony. Gespielt wird er anfangs und in der Wikrlichen Welt von Heath Ledger (der, was wohl mittlerweile jeder weiß, während den Dreharbeiten verstarb), der dem Charakter und dem ganzen Film unglaublich viel Leben einhaucht. Im Imaginarium wurden nach Ledgers Tod seine Freunde Johnny Depp, Jude Lay und Colin Ferell gecastet. Das war dann sehr interessant mitabzusehen, wie jeder dieser Schauspieler dem 'Tony' seine eigene Note mitgab (besonders natürlich abschließend Ferell).
Alles in allem war der Film großartig besetzt, hatte eine wunderbare, uneinschränkende Idee und wurde meiner Meinung nach dafür leider zu schwach umgesetzt. Den größeren Teil meiner Punkte vergebe ich für das überzeugende Acting aller Beteiligten, eher weniger für die Story und die Geschichte an sich...
FAZIT: da hätte man noch mehr rausholen können, VIEL mehr, das Thema ist noch lange nicht erschöpft und ich denke aus diesem Genre wird noch einiges kommen. Dennoch hat der Film unterhalten. Man sollte ein Fan von märchenartigen Geschichten sein, wirren Bildern und Erzählungen folgen können und das Imaginarium optisch nicht zu ernst nehmen, dann wird dieser Film mit Sicherheit gefallen. Oder man ist Fan von Chris Nolans oder Tim Burtons Filmen. Dann auch.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin Sun, 20 Jan 2013 16:15:13 -0000
Kommentar löschenTerry Gilliam hat ein groteskes Märchen geschaffen und man erkennt seinen Anteil an der Präsentation der Monty Pythons. Der Bilderzauberer entführt uns in die Welt der Schausteller. Parnassus (ganz toll Christopher Plummer) zieht mit einem mobilen ‘Imaginarium‘ durchs Land. Genau das Medium braucht Gilliam um ansatzlos von der Welt der Fantasie in die Wirklichkeit zu wechseln und wieder zurück. Dabei entwickelt er ein Tempo und einen Ideenreichtum, dass einem bisweilen schwindelig werden kann. Natürlich schließt der Doktor eine Wette mit dem Teufel ab (ebenso beeindruckend, obwohl ohne Musik, Tom Waits) und der Preis ist natürlich seine schöne Tochter Valentina (‘Schnuckelchen‘ Lili Cole). Unterwegs setzt es ironische Seitenhiebe auf esoterische Traumwelten, Geldwäsche, Organhandel, auf die Mafia und eine Wohltätigkeitsorganisation. Den kaufgeilen Hausfrauen verspricht die modernisierte Freak-Show reich und berühmt zu werden. ‘Sie sind tot, aber unsterblich‘ denn ‘Nichts ist von Dauer, nicht einmal der Tod‘. Das verheißen ihnen die vier Tonys: Ledger, Depp, Law und Farrell. Ein versöhnliches Ende: der unsterbliche Parnassus erlebt Großvater-Freuden und der Teufel hat einen Abgang auf Wolken. Das ist ganz großes, fantasievolles Kino auf höchstem Niveau.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
deevaudee Sun, 20 Jan 2013 15:05:33 -0000
Kommentar löschenEin sehr aussergewöhnlicher Film. Mit Uralter Story "Wetten Dass... mit Mr. Nick" formaly known as the devil. Dazu ein sehr sehr ordentlicher Cast. Die Wunderwelten waren eher naja Level, aber sonst war er durchweg schaubar. Auf jeden Fall mal was anderes. Und Lily Cole, war stellenweise echt lecker. Hat Terry Gilliam auf jeden Fall was feines hingebastelt.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
KnightTemplar Sat, 19 Jan 2013 21:35:44 -0000
Kommentar löschenHat mich jetzt nicht so dermaßen umgehauen; ist mir zu kaputt und durchgedreht der Film - auf ne unschöne Art!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
philipp.warnke Sun, 23 Dec 2012 23:14:45 -0000
Kommentar löschenein schöner, bizarrer, sehr skuriller trip in die fantasie
und heath ledger verleiht dem film eine sehr menschliche note
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Saorie Sun, 23 Dec 2012 20:41:28 -0000
Kommentar löschenInteressant, aber mit ein paar Längen. Die Story scheint manchmal etwas sinnlos, aber für das Ende, das es wirklich geschafft hat mich zu überraschen, gibts doch noch so viele Punkte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
craax Mon, 19 Nov 2012 17:23:05 -0000
Kommentar löschenEs dürfte sich ja wohl mittlerweile herumgesprochen haben, das ein Film von Terry Gilliam nicht unbedingt gerade der ist, wo ein Durchschnittsbesucher von Spider– oder Superman einkehren sollte. Ohne Zweifel schafft dieser begnadete, ja mittlerweile wohl legendäre Regisseur Kunstwerke, die exorbitant weit über dem Durchschnittsniveau dessen stehen, was für gewöhnlich auf der Leinwand sich (alles nicht) ereignet. Terry Gilliam ist ein Genie; ein begnadeter Künstler; ein Ausnahmetalent; ein Revolutionär; ein Wundertäter; ein Geschenk an alle, die Phantasie lieben und an die heilende Kraft der Kunst, in einer verkommenden, verranzten Welt (die unglaublich nichtig, hirn-&stil-los zugrundegeht: wäre zu aktiv: verf l a c h t -) glauben.
Die Welt von T.G. ist erbarmungslos ehrlich; und es ist eine, die sieht, was ist, und kein Blatt vor den Mund nimmt.
Unnötig zu sagen, das das, was wir da sehen (doch noch zu sehen kriegen), ein Ding eigentlich der Unmöglichkeit ist. Denn wie - kreiert? - man einen Film aus etwas, das erst halb fertig ist, und sich auch (fast) denkbarunmöglich auf keine Weise mehr komplettieren läßt (weil, im Gegensatz zur Menschen-Welt, - NATUR etwas ausweglos eineindeutig Endgültiges ist,- in Bewußtseins-Dingen, wenn man so will, eine Sackgasse)? (Nichts gegen dich, zahllose herrliche Natur, aber gegen das Bewußtsein gehalten hast du eben keine Wahl - und was soll es machen, wenn du ihm so einen eindeutigen Bescheid zustellst?- es schummelt!).
Terry mußte sich also schon (wieder mal) etwas einfallen lassen, um die Physik zu widerlegen und den Anti-Gravitations-Rückwärtsantrieb zu erfinden. Dafür, das das eigentlich nicht geht, kommt sein Gefährt noch recht gut vom Standfleck - und läßt uns wieder einmal vemissen, wie das >in echt< fertiggestellte Projekt wohl ausgeschaut hätte. (was hat er denn im Grunde wirklich >fertig< hinbekommen? -: Brazil; 12 monkeys; König der Fischer; den Folteramtsknechtangestellten in "LebendesBrian"; bei den meisten anderen Sachen war er entweder auf Trip, hatte Schnupfen, oder in den üblichen "Kampf mit der Materie" verstrickt, der immer dann heikel wird, wenn die Vorstellung eines Einzelnen der Verwirklichungsbeihilfe Anderer (mit je eigener oder gar keiner Phantasie) bedarf. Aber auch das ist noch wunderbar an Terry Gilliam : er beflügelt uns so, das wir auch da, wo e r es n i c h t tat, uns Vorstellungen davon machen (UND vorstellen) k ö n n e n , wie er es wohl gemacht /gewollt HÄTTE - wenn es i h m denn vergönnt gewesen wäre. Und das ist schon wieder ein (eigener) Film für sich,- der doch auch irgendwiederum ihm,- zu ihm gehört. Capisce?
Pardon, das ich gerade nichts weiter zum hintergründigen Metaebenen-Parnassus (der Erlösung der Welt durch die Phantasie) sage. Muß man bei Terry nicht. Er spricht derweil für sich selber; und wird das.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mrvans26 Sun, 18 Nov 2012 17:01:39 -0000
Kommentar löschenWeniger ein Film, mehr ein etwas merkwürdiger Traum, der nicht unbedingt massentauglich ist... Aber trotzdem sieht man einen genialen Teufel und einen sehr schmierigen Tony (gespielt von Ledger, Depp und co).
Alles in allem ein echt guter Zeitvertreib.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kobbi88 Thu, 01 Nov 2012 17:42:46 -0000
Kommentar löschenWas soll man zu diesem Film sagen? Dass die Geschichte sehr konstruiert wirkt? Ja. Dass man vielleicht mit mehr Verwirrung rausgeht als man in den Film reingegangen ist? Sicherlich. Dass er vielleicht ein Tick zu bunt, zu extravagant, zu fantastisch ist? Sicherlich. Dass er zahlreiche Fragen offen lässt? Auf jeden Fall.
Und trotzdem irgendwas hat der Film, das mich fasziniert. Die durch die Bank weg guten Schauspieler. Tom Waits, der den verdammt noch mal coolsten Teufel gibt, den ich je irgendwo gesehen habe. Die Geschichte, die, wenn man mal unter die Oberfläche getaucht ist, eine Geschichte über Wahrheit und Lüge, über Traum und Realität ist. Eine Geschichte über Fantasie, aber auch über Familie, Vertrauen und Zusammenhalt. Und Kritik an unserer Gesellschaft ist auch mit drin.
Vielleicht muss man in der passenden Stimmung sein, um diesen Film genießen zu können. Vielleicht muss man Effekte und Farben mögen. Vielleicht muss man einen sehr skurrilen Humor haben.
Keinesfalls ist es Gilliams bestes Werk. Aber ein guter Film für Leute mit Fantasie ist „Das Kabinett des Doktor Parnassus“ auf jeden Fall!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MikeC. Sun, 28 Oct 2012 15:52:07 -0000
Kommentar löschen- Ey digga, lass mal einen Film drehen, der nur aus derbe abgedrehten CGI-Szenen besteht! So mit richtig krankem Shit, digga!
- Ok digga, aber was ist der rote Faden, digga?
- Digga, ich brauch sowas nicht!
- Doch digga, sonst checkt doch niemand, was da abgeht! Denk doch mal nach, Junge!
- Na gut digga, dann packen wir so einen alten Sack, seine vollbusige Tochter und einen Midget als Rahmenhandlung rein...
- ...hä? Nichtmal ich checke, was du willst, digga! Das kauft uns doch keiner ab...
- Doch digga, wenn wir das mit allen Stars zubomben, die wir kriegen können! Wir verkaufen den Film einfach als "modernes Märchen" und schon kommen die ganzen Opfer an, die ihr Image aufbessern wollen. Dieser eine, der die Schwuchtel da in Brokeback Mountain gespielt hat, der macht das bestimmt. Wenn wir ihn haben, digga, bringt er bestimmt alle seine Kollegen mit. Glaub digga!
- Ok digga, nice!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Nishi Sun, 28 Oct 2012 17:51:05 -0000
Antwort löschenKönnte von uns sein der Dialog :D
swissroland Sun, 21 Oct 2012 00:32:48 -0000
Kommentar löschenStinklangweiliger Mist, mit sinnfreier Story und das mit den Stars!
Nach 60 Min. Panikknopf gedrückt!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
blackcougarv6 Fri, 05 Oct 2012 08:27:38 -0000
Kommentar löschenfand ich überhaupt nicht gut. langeweile pur! den einen punkt vergebe ich nur, weil ich nicht eingeschlafen bin...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
BlueEyedDevil80 Thu, 04 Oct 2012 09:41:52 -0000
Kommentar löschenSo Bild- und Effektgewaltig der Streifen auch sein mag, ebenso sinnfrei ist die Story. Zurück bleibt ein knapp 120 minütiger Film, der zeitweise langweilt, zeitweise in einem Bildrausch mündet und mit guten Darstellern aufwartet. Das Anliegen des Films, sofern überhaupt vorhanden, wird mir jedoch stets verborgen bleiben. Wer's mag...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tom S. Jaeger Sun, 30 Sep 2012 16:37:43 -0000
Kommentar löschenBildgewaltige Gilliam Freakshow. Die grade durch den kreativen Umgang mit dem tot des Hauptdarstellers echt beeindruckt. Das "Tony"Ensemble macht spaß. Ob ledger, law oder Depp. Sie alle machen den charackter vielschichtiger und erweitern ihn so das man sich bis zum ende kaum sicher sein kann welche rolle er ansich spielt - und wie er ansich drauf is. Ansonsten ein typischer Gilliam. Freakig. Bunt. Und absolut durchgeknallt. Besonders gefallen haben mir die Cops - die doch stark an Monty Python errinern. *schmunzel* Nicht der beste Gilliam aber durchaus ein sehr sehenswerter Film für alle die nich mehr alle Schrauben aneinander haben.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
einSchluss Sat, 22 Sep 2012 16:28:26 -0000
Kommentar löschenPhantastische Gedankenwelten, Traumsequenzen, die so opulent bebildert sind und so grotesk verdeutlicht werden wie die eigenen Astralwelten. Riesige Leitern, die ins Nirgendwo des Himmels führen, ein Teich voller hochhackiger Pumps… no limits and no boundaries.
Dazu liefert der Film die Tristess eines dreistöckigen Kelly-Family-Vagabunden-Schausteller-Wagens im realen Jetzt. Es geht um eine versöhnliche Billanzierung zwischen Gut und Böse, um eine grelle, lebendige Farbe, die zwischen Grau und Schwarz liegt. Auflösung der Grenzen und Kirmes des Lebens.
Gleich 4 kontemporär geschätze Schauspieler für eine Rolle zu besetzen, Tom Waits als twistiger Teufelsscherge, Aussagen, die zeitlos ins All gemeißelt werden könnten, wenn man es könnte… das ist schon einen Asbach Uralt wert.
Zwischendurch hat mich das genervt und überfordert, doch letztlich positiv angeschengelt.
Außergewöhnlichkeit geht einem nun mal nicht so flott rein wie so ein David Guetta.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Navarro Torres Sun, 02 Sep 2012 19:09:14 -0000
Kommentar löschenWo Terry Gilliam draufsteht, ist auch Terry Gilliam drin! Das habe ich gelernt, nachdem ich diesen weiteren schlechten Film von ihm gesehen habe. Bunte Farben, bizarre Figuren usw.werden schnell mit Phantasie verwechselt, wobei die hier gezeigten Sachen sich jeder Depp hätte aus den Fingern saugen können. Das war einfach nur flach und öde. Den halben Punkt gibt es für den Joke am Anfang - vertikal beeinträchtigt - mehr hat das Ding nicht zu bieten.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
bal_cheren Sat, 04 Aug 2012 19:14:31 -0000
Kommentar löschenAn sich ein guter Film mir aber persönlich zu bunt und mit zu vielen kleinen Details, die sich alle gleichzeitig in den Vordergrund drängen wollen. Außerdem müsste man wahrscheinlich alle 10 Minuten eine Pause machen die Augen sich erholen lassen und über den (tieferen) Sinn der gerade geschauten Story nachdenken..
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten