Der Adler der Neunten Legion

The Eagle (2011), GB/US Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 03.03.2011


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5.6
Kritiker
18 Bewertungen
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6.2
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von Kevin Macdonald, mit Channing Tatum und Jamie Bell

Channing Tatum begibt sich zusammen mit Jamie Bell im Historien-Actionfilm Der Adler der Neunten Legion in britannisches Feindesland, lange bevor die Briten Konflikte mit Teetrinken aussaßen.

Im Jahre 120 n. Chr.: Eine 5000 Mann starke Armee unter dem Befehl von Flavius Aquila marschiert in Kaledonien ein. Der Adler der Neunten Legion prangt auf ihren Uniformen, als sie versuchen das römische Reich bis ins tiefe Britannien zu expandieren. Die Männer kehren nie mehr zurück…

20 Jahre später macht sich der Sohn des Feldherren, Marcus Aquila (Channing Tatum), von Rom aus auf die Suche nach seinem Vater. Selbst ein ehemaliger ruhmreicher Soldat verbringt Marcus sein Leben in der Villa seines Onkels Aquila (Donald Sutherland). Von der Ungewissheit über das Schicksal seines Vaters getrieben, beschließt er, gemeinsam mit dem jungen Briten Esca (Jamie Bell) als Sklave Richtung Kaledonien zu ziehen. Eine Reise voller Ungewissheit, aber auch voller Hoffnungen beginnt.

Hintergrund & Infos zu Der Adler der Neunten Legion
Der Adler der Neunten Legion basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rosemary Sutcliff. Der Historienfilm ist der dritte Spielfilm des britischen Regisseurs Kevin Macdonald. Nach den viel beachteten Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht und State of Play – Der Stand der Dinge widmet er sich mit Der Adler der Neunten Legion einem komplett neuen Genre. Mit Channing Tatum (Das Leuchten der Stille) und Jamie Bell (Billy Elliot – I Will Dance) hat der Film zwei aufstrebende Jungschauspieler in den Hauptrollen aufzubieten. In Nebenrollen sind gefragte Charakterdarsteller wie Donald Sutherland (Stolz und Vorurteil) und Mark Strong (Sherlock Holmes) zu sehen.

Regisseur Macdonald war bei den Dreharbeiten von Der Adler der Neunten Legion vor allem auf eine hohes Maß an Authentizität bedacht. So legte er beim Casting darauf Wert, dass die Darsteller der Stammesmitglieder auch tatsächlich Gälisch sprechen konnten. Die Auswahl stellte sich als außerordentlich kompliziert dar, da gerade einmal ein Prozent der schottischen Bevölkerung der Sprache mächtig ist. In die deutschen Kinos kommt Der Adler der Neunten Legion am 03. März 2011.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Adler der Neunten Legion
Genre
Drama, Historienfilm
Zeit
2. Jahrhundert
Ort
Schottland
Handlung
Abenteuer, Adler, Armee, Befehl, Familienehre, Feuer, Fluss, Gegensätze, Hadrianswall, Kind sucht Vater, Kommandant, Krieger, Kriegsheimkehrer, Lebensgefahr, Lob, Onkel, Pferd, Reiten, Rollentausch, Römisches Reich, Schwertkampf, Sklave, Sklavenhandel, Soldat, Stamm, Verlust des Vaters, Vorurteil, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Ernst, Spannend
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Film4, Focus Features, Toledo Pictures

Kommentare (85) — Film: Der Adler der Neunten Legion


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Reli

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Bewertung1.0Ärgerlich

Einziger Unterhaltungswert war das suchen und finden der historisch falsch dargestellten Szenen. Und sorry Channing Tatum, aber vielleicht hättest du ein bisschen mehr ADHS auch beim darstellen einsetzen sollen, dann hätte es unter Umständen weniger hölzern gewirkt.

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Der etwas andere Sandalenfilm. Es geht um Ruhm, Ehre und hübsche Landschaftsaufnahmen. Zwischendrin gibt es zwar etwas leerlauf, aber insgesamt hat mir der Film dann doch gefallen. Und der Anfang, also die ersten 20 Minuten sind sogar ziemlich stark!

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Schlopsi

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Bewertung1.5Ärgerlich

Oh, uhm... wow. Bin gerade ein wenig geflasht. Ich habe ja Stuss erwartet, aber das es so stinklangweiliger Stuss sein würde? Wow. Sowas hält man ja gar nicht für möglich.
Ein Film über die römische Legion zur Zeit ihrer total verkappten Britannieninvasion muss kernig sein. Blutig geschnetzelt und verdammt roh. Wie "Centurion", genau solche Töne braucht es bei der Thematik.
Und nicht so eine weichgespülte Scheiße, die mit Babyface Channing Tatum als kampferprobter Zenturio(!) so verfehlt wie nur irgend möglich besetzt wurde. Dazu gesellen sich schwache, kurze Kampfszenen, auf die man auch hätte verzichten können. Ach nee, dann hätte man das Thema ja komplett verfehlt...
Und wenn du glaubst es kann nach 40 Minuten nicht noch langweiliger und vor allem spannungsärmer werden (höh, welche Spannung?!), dann irrst du. Dann geht die "Geschichte" (haha!) nämlich erst richtig los. Dass die Einheimischen natürlich noch als richtige Barabaren dargestellt werden müssen, darf selbstredend auch nicht fehlen.

1 geschlagenen Punkt gibt es für Jamie Bell, der mir richtig leid tut in so einer Grütze mitgespielt zu haben, und den restlichen halben Punkt gibts für den Deserteur, der dreimal so viel Charme eines gestandenen Soldaten versprühen konnte, als naja, ihr wisst schon wer.
Statt euch diesen lahmarschigen Dreck anzutun, schaut besser in "Centurion" mit Michael Fassbender rein. Der zeigt wie es richtig geht.

-----------
Wer sich für das Thema der römischen Invasion Britanniens interessiert und Büchern nicht abgeneigt ist, dem lege ich viel lieber die Adler-Reihe von Simon Scarrow ans Herz. SO und nicht anders hätte das nämlich aussehen müssen.
Warum verfilmt man die eigentlich nicht? Es gibt einfach viel zu wenig (gescheite) Filme über die römische Legion...

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Schlopsi

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Nope, deinen kenne ich (noch) nicht, habe ich aber gleich mal vorgemerkt. Klingt nach Spaß.


Alex.de.Large

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Yep, und mit Rutger Hauer in der Hauptrolle :)


cgktp

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vorab: von mir gibt`s 8,5 von 10 meuchelnden Römern.

Fand ihn sehr gelungen. Durchweg spannend und gut gespielt. Gerade den Hauptakteur fand ich überzeugend. Gut, das Thema ansich ist nichts neues, aber dafür sehr gut umgesetzt und überzeugend dargestellt. Mir hat es gefallen. Gerade vielleicht auch die Streifzüge durch die britischen Highlands, schöne Landschaftsaufnahmen, machen den Film interessant. Und noch das zweite große Thema des Films: das Verhältnis zwischen
Herr und Sklave, wie jeder der Beiden auf den Anderen angewiesen ist und sich dieses Verhältnis im Endeffekt egalisiert, bis sie zu Freuden werden.

Fazit: guter, gelungener Historien(Action)film mit schönen Landschaftsaufnahmen und einer interessanten Thematik (das zweite große Thema ;-)), eingerahmt von guten Darstellerleistungen...

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung4.5Uninteressant

Fondas Sandalenfilmbewertungsreihe # 3

Nach meinen Bewertungen zu den 60er Jahre Klassikern "Ben Hur" und "Spartacus" kommt in meiner Bewertungsreihe nun auch ein kurzer Blick auf den aktuellen "Sandalenfilm", dem ich mich nach dieser Bewertung aber schnell wieder abwenden möchte.
Denn so machen Römerfilme echt keinen Spaß, wenn man eine Geschichte so dermaßen unmotiviert und langweilig dahinklatscht!

Man will hier ein paar interessante Punkte anschneiden, wie zum Beispiel Unterdrückung von Sklaven, will Einblicke in die römische Welt und ihre Sitten geben, will eine coole Geschichte über zwei Menschen erzählen, die zu Freunden werden und es durch ihre Verbundenheit schaffen ein paar böse Pikten in Brittanien abzuschlachten.

Das alles kommt hier aber doch eher schlecht als Recht beim Zuschauer an, so ist Channing Tatum in meinen Augen mit der Hauptrolle ziemlich überfordert, weshalb einen das Gerede um seine Familienehre und den Standartenadler, den er zurück holen muss, ziemlich egal ist.
So wirkt es sogar ziemlich langweilig, wenn er mit seinem Sklaven durch Brittanien läuft und mit Deserteuren der römischen Armee gegen Eingeborene kämpft, die so lächerlich wirken, als seien sie "Avatar" entsprungen.

Die Story reißt einen so kaum mit und außer ein paar kleinen Actioneinlagen ist der Streifen recht langweilig, was ihn davor bewahrt komplett überflüssig zu sein ist dann noch Donald Sutherland, dessen kurze Szenen immerhin einen gewissen Unterhaltungswert haben und eine teilweise ganz gute Optik von der damaligen Zeit.

Wo die vielen positiven Kritiken, die diesen Streifen bei seiner Veröffentlichung mit "Gladiator" verglichen herkamen ist mir allerdings ein Rätsel, da "Der Adler der neunten Legion" für mich nur ein weiteres Beispiel auf dem Niveau eines "Die letzte Legion" ist, das zeigt dass Filme über das Römische Reich im neuen Jahrtausend kaum funktionieren können und nichts weiter als lieblose Actionfilme sind, die weder durch starke Handlungen, gute Schauspieler oder imposante Kulissen beeindrucken können.

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kobbi88

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Joah, so kann mans sagen. Da kann ich meinen Schülern später wenigstens mal witzige Anekdoten erzählen, als sich der kleine Studentenkobbi durch den Bauschutt gebuddelt hat, um ne Bombe im philosophischen Seminargebäude zu entschärfen...

Hm, jemand Lust mir ein paar Millionen zu leihen? Hätte ne Idee für nen Film ;D Es nennt sich "Kobbi Jones" und es geht um einen Lehrer, der gleichzeitig Historiker ist und so manch witziges und spannendes Abenteuer erlebt...


The Freewheelin Fonda

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Deine Filmidee unterstütze ich voll und ganz :D


BergerKing

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Bewertung6.5Ganz gut

Da ich ein Freund von ,,Sandalenfilmen'' bin, führte kein Weg an dieses schöne Stück Film vorbei.
Gewiss, ,, Der Adler der neunten Legion'' ist nicht weltbewegendes.

Aber anders als ähnliche Produktionen, schwimmt er nicht im Kielwasser von ,,300'' oder ,,Troja''.

Den Akteuren macht es sichtlich keinen Spass ihre Gegner zu töten, sind aber auch nicht trauig darüber-sie machen es einfach, sie tun es wie es zu ihrer Zeit üblich-oder besser gesagt ihre Epoche von ihnen verlangte.

Der Anfangs noch glaubwürde Pathos des Hauptdarstellers verliert sich im Laufe des Films nach und nach, man bekommt immer mehr den Eindruck als hätte er sowieso nie richtig daran geglaubt.

Alles in einem kann man den Film entweder als reinen Abenteuer/Historienfilm sehen oder auch als Antikriegsfilm, nur halt spielt er in der Antike:)

Einer der wenigen Filme die seine ganze Spielzeit über spannend und vorallem realistisch bleibt.

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Redwild

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme, obwohl mir klar ist, dass er seine Schwächen besitzt bzw. besitzen soll. Mir ist eigentlich nie langweilig geworden, im Gegenteil, fand den Film eigentlich immer spannend, hatte seine Dramatik und auch der Plot hat mir eigentlich ziemlich gut gefallen. Klar, das um Ehre vom Vater ist natürlich nichts neues und nicht so der Reißer, aber der Aufbau darum hat mir eigentlich getaugt. Allein mit nem britischen Sklaven in die Highlands gehen, usw. Man kann ja auch nicht immer gleich immer super originelle Stories verlangen, geht ja auch irgendwie nicht so richtig, bei der Anzahl Filme die es schon gibt.

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dean.LaChrizz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Super Film und ich finde schlechte kritiken sind ungerecht weil ein anspruchsvollen film wo nicht dauernt leute sterben schlecht zu bewerten nur weil man ihn nicht verstanden hat bzw. Es zu langweilig fand das nicht ständig leute sterben !

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Tj.

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Bewertung1.0Ärgerlich

Channing Tatum ist ein unverkennbarer Tollpatsch, der sich vor der Kameralinse zwar außerordentlich versucht, sehr zum Leidwesen des Betrachters allerdings faszinierend versagt. Die Geschichte um den Adler scheint auf den ersten Blick mehr herzumachen wie schlussendlich fabriziert wird und was mit einem kreisenden Greifvogel beginnt endet bedauerlicherweise in Mitten kreischender Weibchen die für Tatums Nippel morden würden. Kann, soll und darf man unter keinen Umständen ernst nehmen. Die Idee ist schon furchtbar genug.

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MosT

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film war jetzt nichts besonderes. Aber ich habe mich auch nicht gelangweilt. Finde ihn fürs einmalige schauen schon sehenswert. Aber es ist für mich halt ein Film, den ich nur einmal schauen muss.

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Martin Oberndorf

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Bewertung3.0Schwach

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Mir fällt keine Einleitung ein, also fang ich gleich an: Es geht um "Der Adler der neunten Legion".
...
Damals mit der Schule auf Englisch im Kino gesehen, und ich fand ihn damals gar nicht sooo schlecht.
Jedenfalls im Zuge meiner vielen Zweitsichtungen und der Tatsache, dass ich in letzter Zeit viele- nenn wir es mal - Historienfilme gesehen hab, dacht ich mir, ich sehe mir diesen hier auch nochmal an.
...
Es geht um einen jungen Legionär in Rom, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Adler der 9. Legion zu finden, ein Artifakt welches einst sein Vater verloren hat.
Begleitet wird er von seinem Sklaven, dem er zuvor das Leben gerettet hat.

Was soll ich zu dem Streifen groß sagen?
Diesem Film fehlt es an so ziemlich allem, was einen guten Genrevertreter ausmacht.
Zunächst mal beeindruckt der Film nicht gerade mit seiner Kulisse. Klar, hier und da gibt es Szenen (z.B. die in der Arena), die ihren gewissen Reiz haben. Aber verglichen damit, was für eine tolle Optik und Ausstattung selbst die schwächeren Werke des Genres durchschnittlich haben, ist das echt ein Witz.
Dafür sind Landschaftsaufnahmen zu sehen, allerdings gab es auch schon Tausend mal besser.
Selbst Troja konnte trotz schwachem Plot durch seine Optik und Ausstattung punkten.
Die Musik steht den anderen Genrevertretern auch weit nach.

Dann wieder ist der Plot so dermaßen trivial und öde, man glaubt es nicht.
Der Film ist vorhersehbar bis zum geht nicht mehr, und als ob das nicht genug wäre, ist alles noch so extrem fade inszeniert.
Höhepunkte gibt es keine, der Film plätschert uninspiriert und völlig ideenlos vor sich hin.
Nichts, was nur irgendwie halbwegs interessant oder erinnerungswürdig wäre, selbst das Finale, sofern man es so nennen kann , bietet keine Steigerung. Dramaturgie? Fehlanzeige! Timing? Wieso denn auch! Originalität? Wenn man sich den Film ansieht, meint man, diese existiert nicht.
Die Schauspieler sind solala, was aber vielleicht auch dran liegt, dass die von ihnen verkörperten Figuren derart eindimensional sind, dass sie weder positiv noch negativ auffallen können.

Eigentlich ist der Film austauschbar, ubd absolut durchschnittlich.
Diese Durchschnittlichkeit macht ihn allerdings wieder unterdurchschnittlich.
Denn mir kam (fast) noch nie ein Film unter, der sich derart in Banalität sonnt wie dieses Machwerk hier.
Einfach öde, Spannung kommt nicht auf - und er unterhält auch nicht.
Nichtmal, weil ercso schlecht ist.

PS: Ich mag die deutsche Synchronstimme des Sklaven. Das ist die selbe, die Michael Cera auch hat.
Die hat mir auch schon in 'Der fantastische Mr. Fox' gefallen. Deswegen würde ich empfehlen, sich den Film ausnahmsweise auf Deutsch anzusehen.

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Martin Oberndorf

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Oh Gott er hat das böse S-Wort gesagt! Kann nicht einmal jemand an die Kinder denken? ;)


Martin Oberndorf

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@Boogers: der heutige Kommi ist übrigens am PC entstanden.
Merkt man den Unterschied?
(Also ich mein jetzt nicht die Länge, das liegt nur daran, dass ich den einen gut und den anderen schlecht bewertet hab.)


natedb

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Bewertung5.0Geht so

(kleine Spoiler)
"Der Adler der 9. Legion" ist nicht unbedingt schlecht, im Gegenteil beginnt er sogar recht vielversprechend und lässt auf einen unkonventionellen Abenteuerfilm hoffen. Leider werden diese Hoffnungen eine Stunde später zerstreut...
Kevin MacDonald findet mit seinem dokumentarisch anmutendem Stil einen guten Ton für diese Geschichte und kreiert auch eine zu Anfang sehr wirkungsvolle Atmosphäre. Der erste Kampf zwischen Pikten und Römern ist sehr realistisch umgesetzt und somit auch wirkungsvoller als so manche, hauptsächlich durch CGI entstandene Massenschlacht. Sein größtes Problem liegt jedoch beim Hauptdarsteller: Channing Tatum.
Mit Channing Tatum selber habe ich kein Problem. Er ist kein A-Schauspieler, aber zu den unteren Kategorien würde ich ihn jetzt auch nicht zählen. Bestimmt hat er Potential, aber ihn als Römer zu besetzen war der größte und unverzeihlichste Fehltritt des ganzen Films.
Channing Tatum ist einfach der pure Amerikaner. Er bewegt sich nicht so, wie man es sich von einem Römer vorstellt. Er sieht nicht aus, wie man es sich von einem Römer vorstellt. Und er spricht nicht so, wie man es sich von einem Römer vorstellt.
Stattdessen wirkt er in seiner Mission wie eine armselige und dem antiken Ambiente angepassten "Stirb Langsam"-Version.
Hinzu kommt das allzu pathetische, viel zu unglaubwürdige und kitschige Finale mit den zu Höhlenmenschen mutierten Überbleibseln der 9. Legion.
Als dann in der Schlusssequenz Channing Tatum und Jamie Bell im Gleichschritt und mit süffisantem Gesichtsausdruck ihren Abgang Richtung Licht-erhellten-Ausgang machen, wirkt das so grotesk und unpassend, dass man sich ein Lachen nur schwer verkneifen kann.
Insgesamt unterhält der Film, ist streckenweise sogar sehr spannend - aber da sind einfach zuviele Kleinigkeiten neben dem absolut fehlbesetzten Hauptdarsteller, welche in diesem ganzen waghalsigen Unternehmen Störfaktoren darstellen.

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The Chief

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hatte mir den Film angeschaut und wurde nicht enttäuscht. Zugegeben, die doch eher dürftige Story über einen Centurio der mit seinem Sklaven den Adler seines Vaters hinter dem Hadrians- Wall sucht teilweise ja schon fast schwachsinnig ist und die Themen Ehre, Treue, Mut und Freundschaft natürlch verherrlicht werden war einem klar.
aber sonst macht der Streifen seine Sache ganz gut. Gelungene Landschaftsaufnahmen, passende Musik und gut inszenierte Schlachten und Scharmützel entschädigen den Rest.
Wer auf prügelnde Römer steht, ist hier richtig.

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film besticht durch zwei Dinge: eine ausgefeilte Technik und einen einleuchtenden Plot. Die exzellente Kamera setzt ein actionreiches Kampfgetümmel ins Bild, wobei Tempowechsel die Wirkung vertiefen und Nahaufnahmen mit Großeinstellungen wechseln. Es wird sogar verständlich, inwiefern die Taktik der Römer dem Feind fast immer überleben war. Die wilde Natur ist ein durchaus passendere Rahmen für die Handlung:
Der römische Offizier Marcus Aquila (Channing Tatum) und sein Sklave Esca (Jamie Bell tanzt nicht mehr, er kämpft hier wie ein Mann!) versuchen das verlorengegangene Legionssymbol von jenseits des Hadrian Walls zurückzuholen. Der aus der Not geborene Rollentausch der beiden und die Doppelbödigkeit von Feindschaft und Freundschaft zwischen ihnen sorgen für spannungsreiche Unterhaltung. Die keltischen Gesänge passen stimmungsvoll zur Landschaft. Nur die Vertreter der Pikten vom ‘Seehundsclan‘ erinnern in Tracht und Habitus an gekalkte Irokesen. (Der einzige Wermutstropfen!) Der Kurzauftritt von ‘Onkel‘ Sutherland sorgt für Wohlbehagen. Der Hinweis auf Roms endlosen Expansionsdrang geht in diesem reinen Männerfilm fast ebenso unter wie die altrömischen Tugenden ‘Ehre, Treue, Vaterland, die für die damalige Zeit noch prägend waren. Spannende Unterhaltung über graue Vorzeit.

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David Lukas Julisa

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Bewertung4.5Uninteressant

XXXX teilspoiler XXXX
hm, nunja. in ermangelung brauchbaren ersatzprogramms im TV hab ich mir den film angeschaut. was soll man sagen? er hat mich eigentlich einigermassen gut unterhalten, allerdings war überall die rede davon, dass die regie sehr hohen wert auf authentizität wert gelegt hätte. die ist zumindest ab der mitte nur noch sehr bedingt nachvollziehbar. (die gladii zu lang, die riten eher germanisch etcetc), aber ok. die kamera war ok, die bilder mitunter schön, der cast mässig (bis auf d. sutherland: er ist alt und braucht das geld!) ;).
die story war leider unbrauchbar, oder bessergesagt der pathos mit dem patriotismus/ehre zelebriert wurde fast schon grotesk. bis 2/3 des films (und das machte ihn "spannend") lebte die hoffnung, dass sich die geschichte genau so nicht entwickeln würde....

die ingredienzien klassisch: lonesome cowboy, ehre, männerfreundschaft, ein haufen alter haudegen, alle gegen die übermacht der bösen "buschmänner"

fazit: "topgun/space cowboys/etc." in der römerzeit, nicht besonders helle, die "werte" die vermittelt werden sind im kontext höchst fraglich (FSK12), wenn man all das ausblendet aber ganz brauchbarer unterhalter.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Ansprechend bebildert, aber nicht sonderlich spannend erzählt, was die extrem dürftige Geschichte, die zum Ende hin mit reichlich Pathos versehen ist, auch in keinster Weise hergibt.
So bleiben einige gelungene Landschaftsaufnahmen, ein verheißungsvoller Auftakt, der leider nicht halten konnte, was er versprach und letztendlich wieder einmal die bittere Erkenntnis, dass ein Film, ohne eine halbwegs korrekte Story, grundsätzlich nicht funktioniert!

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The Freewheelin Fonda

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Wird der sicherlich cinram, Kirk Douglas steht momentan eh GANZ HOCH im Kurs bei mir!
Freut mich übrigens, dass du jetzt mal wieder öfters online bist :)


cinram

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Danke Dir! Ja, ich war einige Zeit "indisponiert" :D


koks

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Bewertung4.0Uninteressant

Ziemlich schwachsinniger Film

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Nabedane

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Bewertung7.0Sehenswert

Ja, warum nicht. Ist unterhaltsam und durchaus spannend mit ein paar, wenn auch recht vorhersehbaren, Wendungen. Wer sich über den Patriotismus im Film beschwert...naja was erwartet man, wenn es darum geht, dass ein Centurio den Adler seines Vaters nördlich des Hadrianswall sucht?
Hat mir gefallen, aber ich hätte jetzt auch nichts verpasst...

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aikifreak

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Bewertung3.5Schwach

Was für ein pseudopatriotischer Mist, typisch nach Ami Art. Statt Marines nimmt man halt Römer. Dazu noch ein paar Indianer, die man als Briten bzw. Schotten ausgibt. Die amerikanische vorstellung von Rom in Britannien. Muß jeder für lächerlich empfinden, dem schon mal ein Geschichtsbuch auf den Fuß gefallen ist.

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denratten

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Bewertung5.5Geht so

Die ersten 20 Minuten sind gut, dann versucht der Film seine Story in Gang zu bringen, welche mich aber leider null interessiert. Adler, Ruhm und Ehre und Vaterkomplex...
Ein Pluspunkt, weil durch den Slaven auch den von den Römern unterjochten Menschen eine Stimme verliehen wird. Vielleicht hatte ich den Film beim ersten Mal doch vorverurteilt. Worum geht es eigentlich? Ne römische Dumpfbacke auf Selbstfindungstrip?
SPOILER:
Und dann beim Entscheidungskampf wieder pathetischer Scheissdreck mit dem Auftauchen der Legionsreste, sowie primitive Manipulation des Betrachters, da durch unnötige Gewaltanwendung an Kindern noch einmal zwischen gut und böse unterschieden werden soll.
Ruhm und Ehre wiederhergestellt. Das kostet den Film leider wieder mehr als einen Punkt.

Insgesamt für Fans des Genres sehenswert. Ohne die letzten 20 MInuten wäre der Film richtig gut.

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