State of Play - Der Stand der Dinge

State of Play (2009), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 18.06.2009

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7.4
Kritiker
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7.3
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142 Kommentare
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von Kevin Macdonald, mit Russell Crowe und Ben Affleck

Ein junger aufstrebender Politiker und ein Washingtoner Enthüllungsreporter finden sich mitten im Epizentrum einer Reihe von Morden wieder, die nur scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Der Kongressabgeordnete Stephen Collins ist Hoffnung und Zukunft seiner Partei – ein aussichtsreicher und ehrenhafter Newcomer, unter anderem im Vorsitz des Komitees für Verteidigungsausgaben. Seine Karrierechancen sind so gut, dass er schon als nächster Präsidentschaftskandidat gehandelt wird, doch plötzlich wird seine heile Welt durch den Mord an seiner Assistentin erschüttert und ein paar düstere Geheimnisse kommen ans Licht. Der Journalist Cal McCaffrey ist ein alter Freund von Collins und wird von seiner Chefin Cameron auf ihn und sein mögliches Verhältnis zur Toten angesetzt. Bei der Suche nach einem kleinen Skandal stößt Cal allerdings auf etwas viel Größeres und sein Instinkt bringt ihn und seine Partnerin Della auf die Spur eines gewaltigen Komplotts, in das einige der wichtigsten Köpfe des Landes verwickelt sind. Kinoversion des gleichnamigen britischen TV-Mehrteilers

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (25) — Film: State of Play - Der Stand der Dinge

Moviesteve: Podcast

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8.0Ausgezeichnet

Äußerst überzeugend gespielter Polit-Thriller, der durch geschickt eingeflochtene Beobachtungen und Kommentare zur journalistischen Welt zusätzlich an Kraft gewinnt, in der Haupthandlung jedoch ein etwas enttäuschendes Finale präsentiert.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.5Ausgezeichnet

"State Of Play" ist aber vor allem auch eine Ode an die gute alte Zeitung, in der Qualität noch über Quote geht. Oder wie formuliert's die Nachwuchsreporterin: "Bei so einer großen Geschichte sollten die Leute schon Druckerschwärze an den Fingern haben, wenn sie's lesen." In Filmform tut's auch eine Tüte Chips.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.0Ausgezeichnet

[...]„State of Play“ reiht sich nicht unbedingt auf ganzer Höhe neben den absoluten Genre-Klassikern ein, wie „Die drei Tage des Condors“ (1975), „All the President‘s Men“ (1976) oder „The Inisder“ (1999), gehört aber fraglos in die Oberklasse der Polit-Thriller. Die Inszenierung des ehemaligen Dokumentarfilmers Kevin Macdonald bleibt annähernd makellos und hat sich in ihrem um Authentizität bemühten Ansatz im Vergleich zum vielfach preisgekrönten Vorgänger und Spielfilmdebüt des Schotten, „Der letzte König von Schottland“ (2006), noch einmal merklich weiterentwickelt und ausgeprägt. Auf Seiten der Schauspieler gibt es ebenso nichts auszusetzen, allein Crowes Präsenz genügt wieder einmal völlig, um den Film zu tragen.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Herausragend

[...] Fazit: „State Of Play“ ist einer der wenigen Filme, die ich mir sofort noch mal im Kino ansehen würde und die einen Platz in meiner schmalen DVD-Sammlung bekommen werden. Und nun werfe ich mal alle Bedenken bezüglich des Endes über Bord, denn für mich war der Film nicht einfach ein Polit-Thriller, für mich war das DER Polit-Thriller der letzten fünf Jahre. Daher: Höchstwertung!

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Andi Shiva

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vor allem Ben hat mich ausnahmslos überzeugen können. idR sonst eher selten ;-) von unserem "mittlerweile" polit-thriller-URgestein Russel ganz zu schweigen.


isinesunshine: isinesunshine.de

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6.0Ganz gut

Der Film ist zwar spannend, allerdings nicht so sehr, dass der Zuschauer an seinen Kinosessel gefesselt würde. Insgesamt ist die Story zwar durchdacht und wartet mir Unerwartetem auf, ist aber nicht gerade sehr innovativ, was unerwartete Komponenten der Handlung in ihrer Wirkung abschwächt.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Für sich genommen ein durchschnittlicher Thriller, mit einer bis auf Hellen Mirren eher enttäuschenden Besetzung, dessen Versagen einem erst wirklich bewusst wird, wenn man die Serie kennt, die dem Ganzen als Vorlage diente. Zwar folgt die Story in den wesentlichen Punkten der BBC-Serie, doch es fehlt fast alles, was diese wirklich sehenswert machte. Statt einer differenzierten und vielschichtigen Figurenzeichnung, wird hier mit der groben Kelle gearbeitet. Statt John Simm, dem man den etwas auf der Kippe stehenden, aber dennoch gestandenen Journalisten abnimmt, bekommt man hier den wie immer leicht prollig wirkenden Russel Crowe, der aussieht wie unter der Brücke vorgezogen und über weite Teile den Eindruck vermittelt er würde beim Lesen die Lippen bewegen. Sein Gegenpart Ben Affleck ist kaum besser, spielt seine Figur doch im Gegensatz zur Serie kaum eine Rolle und verschenkt damit die Chance jemals eine echte Chemie zu Crowes Figur zu entwickeln. Überhaupt fehlt jegliche Tiefe, die die Protagonisten zu mehr als Funktionsträgern macht. Selbst Helen Mirren, deren Job im TV vom großartigen Bill Nighy gemacht wurde, hat zwei-drei Szenen und kommt dort eher als pedantische Ziege, denn als zwischen redaktioneller Fürsorge und finanziellem Druck zerrissene Chefin rüber. Statt gegen das Klischee zu arbeiten, ergeht sich der Film in forcierten Actionmomenten und einem dümmlich stilisierten Online/Offline-Medien-Konflikt, der zur Handlung nicht wirklich etwas beizutragen hat. Für Zwischentöne fehlt die Zeit und offensichtlich auch das Talent, denn statt eine schwierige Freundschaft in den Mittelpunkt zu stellen, die ihre Höhen und Tiefen erlebt, kapriziert sich der Film auf die halbgaren Referenzen auf die Realpolitik - die allesamt nicht über das Klischee des "großen Konzerns der was böses vorhat" hinauskommen. Die Nuancen die die Serie so wunderbar herausarbeitete, fehlen ebenso, wie die nüchterne Betrachung polizeilicher und redaktioneller Arbeit...

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micromysminutus

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Den Film hab' ich mir noch nicht angetan, aber die Serie kann ich nur empfehlen - also da hab' ich keinen Grund, gegen die Schauspieler zu wettern... muß halt auch nicht immer Mords-Wumms-Blockbuster-Popcorn-Kino sein, komischerweise wird' s manchmal dadurch sogar glaubhafter... ich weiß, ich weiß, ich bin komisch! ;)


Andi Shiva

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ne serie hiervon gibts auch? bücher bestimmt ebenfalls ^.-
nene, ein guter 2std FILM reicht idR vollkommen aus. gibt immerhin noch dutzend andere filme die ich iwann gern sehen möchte. elendig viele *seufz* ;-)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

«State of Play» ist kurzweilig und voller hübscher Dialoge, die irgendwie mehr über die Konstruktion der Geschichte als über die Handlung verraten: «You have to build a plausible alternative story,» ist der Rat von McAffrey an Collins. Wenig plausibel sind einzig die Verschwörungstheorie und die falschen Fährten im Film.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Intelligenter und gleichzeitig spannender Thriller, der gegen Ende die Zügel noch einmal kräftig anzieht und mit einem cleveren Twist am Ende ein, auch für...

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Wenn am Ende der Geschichte der Redaktionsschluss immer wieder nach hinten verschoben wird, um die große Story noch in der nächsten Tagesausgabe abdrucken können, zeigt sich noch einmal die ganze Nostalgie eines Gewerbes, das in seiner jetzigen Form an einem Wendepunkt steht, denn Online gibt es keinen Redaktionsschluss mehr, der von der Druckerpresse reglementiert ist. „Bei manchen Themen sollten die Leute die Druckerschwärze an den Fingern spüren“ - Ein schöner Satz, der da gegen Ende im Film fällt. Und bei machen Filmen ist es so, dass man zwar nicht das Zelluloid an den Fingern spüren kann, wohl aber merkt man, wenn ein Film in seiner Konzeption und Umsetzung mit eben soviel Leidenschaft erstellt wurde, wie ein gut recherchierter und geschriebener Zeitungsartikel. „State of Play“ ist einer dieser Filme.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

Trotz guter Besetzung (Ausnahme: ein blasser Ben Affleck) kommt "State of Play" nicht über das Etikett "Durchschnitt" hinaus. Da gibt's zwar eine nette Jagd nach Hinweisen und auch die eine oder andere schweißtreibende Sequenz, doch Macdonald und seine Drehbuchautoren schaffen es auch durch (unnötige) Wendungen und einer thematischen Richtungsänderung der Geschichte im Finale nicht den Film von vergleichbaren konventionellen Thrillern abzuheben. Das unterhält zwar, doch wirkt es auch so als wären da Möglichkeiten verschenkt worden.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Cal McAffrey - ein investigativer Reporter aus dem Bilderbuch: Sein Büro, sein 1990er Saab, seine Wohnung, alles ein chaotischer Berg an Notizen, Berichten, Büchern, ein verwahrlost wirkender Single, ziemlich abgefuckt und ziemlich arrogant (langhaarig und überzeugend: Russell Crowe). Als Reporter beim Washington Globe geht er einem merkwürdigen Doppelmord nach.

Eigentlich würde er sich lieber mit dem Schicksal seines alten Kumpels und Kongressabgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) beschäftigen, denn dessen hübsche, junge Referentin gerät unter die U-Bahn und Collins kann nicht verheimlichen, dass er eine Affäre mit ihr hatte. Das ist allerdings ein Boulevard-Thema für die Washington-Globe-Bloggerin Della Frye. Dabei war Collins gerade dabei dem Sicherheitskonzern PointCorp im Ausschuss die Hölle heiß zu machen, denn in den USA soll die innere Sicherheit privatisiert werden - für 40 Milliarden Dollar pro Jahr. Mit ihren Recherchen stoßen beide Journalisten in ein Wespennest. Es geht - wie immer - um Macht, um Sex und um sehr viel Geld …

Nicht nur wer eine Schwäche für klassische “Reporter enthüllen Verschwörung”-Thriller hat, kommt hier auf seine Kosten. Daumen hoch für die Regie von Kevin MacDonald (”Der letzte König von Schottland”), für das Drehbuch von Matthew Michael Carnahan (”Operation Kingdom”) und Tony Gilroy (”Bourne”-Trilogie), für den Kameramann Rodrigo Prieto (”Babel”), für den Komponisten Alex Heffes (”Der letzte König von Schottland”) und für den Produktionsdesigner Mark Friedberg. Stilsicher wandelt dieses Team auf den Spuren des Watergate-Thrillers “All the President’s Men”. (Mehr im Podcast)

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Wie kaum ein Film zuvor singt der Film das hohe Lied des hehren Printjournalismus und thematisiert immer wieder den aktuellen Überlebenskampf vieler Zeitungen, die sich einer wachsenden Konkurrenz aus dem Internet gegenüber sehen. Und so ist der Abspann nicht nur logisch im Sinne einer Fortschreibung des Metathemas, er ist zugleich auch eine Reminiszenz an die alte Art des Zeitungmachens und zeigt sämtliche Stadien von der Belichtung und dem Satz über das Anlaufen der gewaltigen Druckmaschinen bis zu dem Moment, wo die fertige Zeitung bereit ist zur Auslieferung. In anderen, besseren Zeiten wäre diese Sequenz bestens dazu geeignet gewesen, als "establishing scene" das Thema für den kommenden Film zu setzen. Bei State of Play, wo damit der Film beschlossen wird, wirkt dies beinahe wie eine Beschwörung und Selbstversicherung, dass die Zeiten des Printjournalismus sich nicht dem Ende zuneigen – allen Unkenrufen und schlechten Nachrichten zum Trotz.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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6.5Ganz gut

Er beruht auf einer britischen Miniserie und verdichtet deren Komplexitäten weniger, als dass er sich auf Klischees verlässt. Das ist der Tod eines jeden Genre-Films und leider wird "State of Play" in der Tat nie lebendig. Er gibt sich viel Mühe, reiht Twist an Twist, schickt seinen Helden in Tiefgaragen und Lebensgefahr. Er wackelt handkameraesk mit ihm durchs Dunkle, er blickt in Ausnutzung spektakulärer Architektur auch mal sehr schräg von oben. Was alles nur dazu führt, dass man seine Mittel der Undurchschaubarkeitsproduktion immerzu, eben: durchschaut. Und deshalb leider die ganze Zeit ausgesprochen ungerührt bleibt.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.5Geht so

Mit jeder Wendung, die der Plot zum Ende hin nimmt, entfernt sich „State of Play“ etwas weiter von seinem durchaus spannenden Sujet. Die Frage, welche Konsequenzen und Interessenskonflikte aus einer Privatisierung hoheitlicher Aufgaben erwachsen, tritt zugunsten einer wenig spektakulären Thriller-Logik in den Hintergrund, in der Freund und Feind erwartungsgemäß mehrmals die Rollen wechseln dürfen. Aus der Tatsache, dass multinationale Militärdienstleister wie „Blackwater“ – diesem realen Vorbild ist die Film-Version „Pointcorp“ zweifelsfrei nachempfunden – unsere demokratische, rechtsstaatliche Kultur bedrohen, schlägt Kevin Macdonalds oberflächlicher Polit-Thriller letztlich zu wenig Kapital.

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Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...

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9.0Herausragend

Neben dem exzellenten Drehbuch besticht die konsequente Regie von Kevin Macdonald, der mit „Der letzte König von Schottland“ (fd 38 069) schon einmal in die inneren Zirkel politischer Mechanismen vordrangt. Erst sein bisweilen fast altmodisch wirkender Inszenierungsstil gibt der Geschichte die Kraft, sich kraftvoll zu entfalten. So spielt dieser spannungsgeladene und inhaltlich überzeugende Politthriller in einer Liga mit Genre-Klassikern wie „Die Unbestechlichen“ (fd 19 971).

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Es ist alles vorhanden für einen Politthriller à la "Die Unbestechlichen" oder einen Industriekrimi wie "Michael Clayton" - aber "State of Play" ist an den Machenschaften des militärisch-industriell-politischen Komplexes nicht primär interessiert; er nimmt als gegeben an, dass sie stattfinden. Darin liegt ein implizites Eingeständnis: Der Nadelstreifenschurke ist für das auf Überraschungseffekte bauende Kino bereits eine verbrauchte Figur, weil wir ihm in allen Medien inflationär begegnen.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Russel Crow als etwas runtergerissener Reporter ist überzeugend und spielt Ben Affleck platt an die Wand. Hellen Mirren ist gro0 wie immer. Die Story, wenn auch durchaus spannend beim Ansehen, hinterlässt keinen bleibenden Nachhall. Ein Film, der zwar nicht zwingend die grosse Leinwand benötigt, aber als DVD/TV-Event sehenswert ist.

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BlueSquirrel

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soso


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.5Herausragend

Ein hoch spannender Polit-Thriller im klassischen Stil. Ein Star-Film, der mal sorgfältig inszeniert wurde und richtig gut funktioniert. Ein kluger wie aktueller Beitrag zur Zukunft von Qualitäts-Journalismus zwischen Zeitungskrise und Online-Hype. „State of Play“ erfüllt alle Wünsche, die man an gute, spannende Kino-Kost stellte.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Die Idee von der Presse als vierter Gewalt im Staate, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die Finger schaut und im Fall der Fälle auch haut, hat Cal (Russell Crowe) besonders stark verinnerlicht und zum Credo seiner Arbeit erkoren. Entsprechend wird der Washingtoner Star-Reporter alter Schule von seiner Chefin Cameron (Helen Mirren) darauf angesetzt, die Hintergründe des Mordes an einer Regierungsangestellten zu recherchieren. Dass Cal dabei mit seiner Kollegin Della (Rachel McAdams) aus der von ihm so verhassten Online-Redaktion zusammen arbeiten muss, behagt ihm überhaupt nicht. Ebenso wenig die Tatsache, dass die Tote eine Mitarbeiterin des Abgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) war, der ein alter Freund von Cal ist und als potenzieller Präsidentschaftskandidat gehandelt wird.
Trotzdem raufen sich Cal und Della zusammen und machen sich gemeinsam an die Arbeit – um schon bald herauszufinden, dass der Tod von Collins Assistentin Teil einer Vertuschungsaktion war, mit der eine noch viel größere Korruptionsaffäre verheimlicht werden sollte. Nur die Beweise dafür müssen die beiden Investigativjournalisten noch finden.
Dieses US-Remake einer britischen TV-Miniserie überzeugt nicht nur aufgrund seiner hochkarätigen Besetzung, auch die komplexe, immer wieder Haken schlagende Story sowie die mit innerer Tiefe versehenen Figuren machen den Verschwörungsthriller absolut sehenswert. Die Parallelen zu einigen US-Politikern, die unter der Regierung Bush in Amt und Würden waren, sind dabei mehr als offensichtlich, was dem Ganzen einen gewissen Aktualitätsbezug liefert. Äußerst souverän und ohne den Überblick zu verlieren hat „Der letzte König von Schottland“-Regisseur Kevin Macdonald hier einen durchweg gelungenen und packenden Polit-Thriller als Plädoyer für den investigativen Journalismus und die gedruckte Zeitung inszeniert, der es mit den Meilensteinen des Genres aus den 1970ern wie „Die 3 Tage des Condor“ locker aufnehmen kann.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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10.0Herausragend

Auch wenn Ihnen Filme normalerweise egal sind, sollten Sie sich aufraffen und sich diesen hier anschauen. Es hat in den letzten drei Dekaden keinen fesselnderen oder intelligenteren Polit-Thriller gegeben.

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Alle Kritiken (25)


Kommentare (117) — Film: State of Play - Der Stand der Dinge


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kobbi88

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Polit-Medien-Verschwörungsthriller "State of Play" kann mit einem umwerfenden Cast aufwarten. Da haben wir Russell Crowe als etwas alternden Enthüllungsjournalisten, der den Film wunderbar trägt; Rachel McAdams als seine junge und anfangs nervige Online-Kollegin; Helen Mirren als Chefin der Zeitung, die mir in der Rolle allerdings etwas unterfordert erschien; Ben Affleck als aufstrebenden Politiker, Robin Wright als seine Frau und in kleineren Rollen unter anderem Jason Bateman, Jeff Daniels und Michael Weston runden das Ensemble ab.

Die Inszenierung ist sauber, aber auch nichts Besonderes. Genretypisch, ein bisschen im Stile von „Die Unbestechlichen“, werden immer wieder neue Informationen gesammelt, neue Hinweise kommen ans Licht, Intrigen werden aufgedeckt, Zeugen werden gesucht und es gibt einige Wendungen und Twists, die den Film sehr interessant machen. Lediglich das Ende empfand ich als sehr unbefriedigend. Ich hatte den Eindruck, dass die Macher noch krampfhaft eine erneute Wendung einbauen wollten. Aber das war meiner Meinung nach überhaupt nicht nötig, man hätte den Film bereits vor diesem finalen Twist enden lassen können. Aber so wird man leider mit einem etwas enttäuschenden Gefühl aus dem Film entlassen.

Leider bleibt der Film als solcher ebenfalls nicht länger im Gedächtnis hängen, dazu fehlt das gewisse Etwas, die Relevanz der Thematik, wenn man so will. Bei den richtig großen Vertretern seiner Art kann er deswegen nicht mithalten, aber sehenswert ist er aufgrund seines gut spielenden Casts und einigen spannenden Entwicklungen allemal.

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kobbi88

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"JFK" ist wirklich ein guter Film, haste recht. "Die Dolmetscherin" hat mich beim erstem Mal schauen nicht wirklich vom Hocker gerissen, kriegt aber sicher irgendwann mal ne zweite Chance und "Fair Game" hab ich mir auch gleich mal vorgemerkt.


pischti

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Na dann bin ich mal gespannt ob er Dir gefällt ^^ Ich glaube ich habe ihn mit 6 Punkten bewertet und habe soweit ich mich erinnern kann auch einen Kommentar dagelassen.


totox

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein professionell gemachter Polit-Thriller, dem jedoch etwas die Würze fehlt.
Das liegt u.a. daran, dass die handelnden Personen - ein blasser Politiker, ein abgelebter, zynischer Reporter-Witzbold, eine eifrige Nachwuchsreporterin ohne Persönlichkeit ... - nicht interessant genug sind. Die "Bösen" kommen im Film als Personen sogar praktisch gar nicht vor.
Das führt dazu, dass der Film den Zuschauer emotional weitgehend unberührt lässt. Andere Filme verwenden wenigstens eine Lovestory, um eine emotionale Verbindung des Zuschauers mit den Haupthelden herzustellen. In "State of Play" gibt es auch da nur einen lauwarmen Flirt.
Außerdem ist die Handlung teilweise unlogisch - insbesondere die künstlich wirkende Wendung am Schluss.
Diese Schwächen des Drehbuchs können auch die guten Schauspieler nicht vollständig ausgleichen.

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Matty

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Darstellerriege die über ein paar Längen hinwegtröstet. Crowe bringt Licht in die vielen dunklen Ecken der Verschwörung. Am Ende dann nochmal eine Wendung, der aber die ganz große Überraschung ausbleibt.

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philipp.warnke

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Bewertung7.5Sehenswert

durchaus intelligenter polit-medien-thriller
bis auf einige unstimmigkeiten bei den weiblichen darstellern, helen mirren und rachael mcadams konnten mich i-wie nicht überzeugen, jedoch fand ich russel crowe und ben affleck, ja selbst jason bateman vollends überzeugend
kann man mal sehen, dass doch viel mehr leben im printmedium steckt als man denkt

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Baumkopf Holzfaust

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Das englische Original ist aber auch sehenswert, schon allein wegen John Simm und Bill Nighy. Und weils im UNterschied zum 120 Minuten Film eine fette 6teilige Serie ist.


vanilla

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Anfang ist ziemlich langatmig und zieht sich wie ein Kaugummi. Ab den ersten Verschwörungsanzeichen nimmt er aber Fahrt auf und behält auch grundsolide die Spannung bis zum Schluß. Das Ende ist etwas überraschend, aber reißt jetzt kaum einen so richtig vom Hocker.
Trotz des enormen Staraufgebots sind die Leistungen der Protagonisten OK.
Das in der Politik nicht alles mit rechten Dingen zugeht ist jedem bekannt. Das der Film aber realistisch aufzeigt, wie es beim Journalismus abgeht fand ich sehr spannend und interessant. Da gilt das gleiche Motto wie in der Politik ,,Alles ist erlaubt, Hauptsache die Massen sind begeistert".
Alles in allem ein solider Politthriller ohne den besonderen Moment, bei dem man wissen sollte, dass es ein super Film war.

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totox

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Realistisch wäre der Film wohl eher gewesen, wenn die Medien nach dem Motto gehandelt hätten: "Alles ist erlaubt, was die Massen begeistert, vorausgesetzt es läuft nicht den Interessen der Mächtigen zuwider". Dann gibt es nämlich einen Anruf vom Eigentümer der Zeitung und die Story wird nicht veröffentlicht.


vanilla

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haha, hast vollkommen recht;-)


Lieb-haber

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Bewertung6.5Ganz gut

ein durchschnittlicher Politik-Thriller, den man schnell vergißt.

Russels beste Zeit ist wohl vorüber, Ben kann eigentlich nur den lieben Nachbarn in einer Nebenrolle spielen. Mehr nimmt man ihm nicht mehr ab.

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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wieder so ein beispiel das rs im von meiner stimmung abhängt...beim ersten mal fand ich ihn boring und jetzt einfach nur super spannend dieser Politthriller...sehr cool!!

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dsarea51

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Bewertung7.5Sehenswert

Guter Thriller über die Intrigen und moralisch verwerflichen Geschäfte hinter der politisch-medialen Bühne. Wer auf Action verzichten kann und stattdessen erleben will, wie ein Komplott von Politikern und ex-Militärs durch Journalismus aufgedeckt wird, ist hier an genau der richtigen Adresse.

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OpusEst

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Triller mit starker Besetzung und etwas enttäuschendem Ende.

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Arox

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab gehofft, dass Russell Crowe mehr Leute verprügelt. Aber alles in allem ein sehr guter Thriller.

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Martyman

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Thema von State of Play habe ich in ähnlicher Form in meinem Abiturprojekt bearbeitet und so wollte ich mir diesen Film nicht entgehen lassen. Es ist eine sehr intelligente Story über ein hochspannendes und hochbrisantes Thema, mit wirklich guten Schauspielern, einem tollen Score und ordentlich Spannung. Teilweise fand ich ihn ein bisschen langatmig; es hätte vielleicht etwas mehr Action geben können, aber das ist Geschmacksache... Alles in allem ein interessanter Film mit überzeugenden Darstellern, der vor allem wegen seiner Aktualität sehr sehenswert ist.

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PeaceMaker93

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Bewertung7.0Sehenswert

An sich ein spannender Thriller, der aber dann doch nicht so in den Bereich reinfällt, den ich so an Thrillern mag.
Trotzdem muss ich Positiv anmerken, dass die Story an sich nicht schlecht ist und das auch die Schauspieler ihre Rollen gut rüberbringen.
Letztendlich hatte mir der Film aber zu oft den Leerlauf drinnen, weshalb ich da ein paar Punkte abziehen muss.
Nicht mein Favorit und auch nicht Crowes bester Film, aber ein durchaus ein Thriller, der Potential hat, welches aber nicht ganz ausgeschöpft wird.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Im Spannungsfeld zwischen Politik und Medien, erzählt der Politthriller ein fesselndes Intrigenspiel um das schmutzige Milliardengeschäft Krieg und die Krise der Zeitungsindustrie. Somit kann man die Filmversion des TV-Sechsteilers "Mord auf Seite eins" durchaus auch als bösen Kommentar über die verdeckten millitärischen Operationen der USA sehen. Zum Beispiel erinnert die fiktive Söldner-Company unschwer an die berühmt-berüchtigten Blackwater-Eskorten, die 2007 wegen tödlicher Schießereien im Irak zu ungewollte Medienpräsenz kam.
Der Journalistenfilm "State Of Play" ist ein ein hochspannender, dialogreicher Thriller, der zum Ende hin dramaturgisch überladen wirkt. Doch Crowe als Reporter im Fadenkreuz überzeugt.

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tobiasschoeler

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut gemachter Politthriller, der mit vielen Wendungen aufwartet. So bleibt der Film über die gesamte Länge spannend. Auch die beiden Hauptdarsteller, besonders Russel Crowe als Journalist, wissen zu überzeugen.
Insgesamt fehlt es dem Film aber irgendwie an Pfeffer um mich endgültig überzeugen zu können.

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smartyx

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist gut, aber nicht überragend. Er fängt gut an und hat im Mittelstück auch gute Passagen, baut aber zum Ende hin ab. Ich befürchte sogar, dass durch die verschiedenen Wendungen am Ende einige den Faden verlieren und vollkommen verwirrt sind.
Besser macht es "Die Unbestechlichen", in dem auch zwei Reporter ein politisches Geflecht zerschlagen, was ja offensichtlich auch Ziel von "State of Play" war.

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j1mbojones

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Gegensatz zu vielen anderen finde ich schon, dass er Film hier und da seine längen bzw. uninteressantere Stellen hat. Dagegen kommen wieder Abschnitte wo der Film ein deutlicher 8/10er Kandidat ist. Im großen und ganzen solider Hollywood Streifen, hätte aber meiner Meinung nach etwas kürzer sein können und 'nen interessanteres Ende haben können.

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loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

127 Minuten lang hab ich mich nicht gelangweilt, im Gegenteil, das war zwischendurch ganz schön spannend! Die Handlung ist eine typische Verschwörungstheorie, als Akte X-Fan bin ich davon eber eh meistens recht angetan, die Charaktere werden von den Schauspielern sehr gut gespielt und der Killer bereitet einem auch ein schönes, ungutes Gefühl. Und zusätzlich kriegt man was mit vom Kampf um Leser und Stories bei den Print-Medien. Ach, und der Abspann ist auch mal was anderes ;-)

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Scipio

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hatte Vorbehalte wegen Russell Crowe, wurde aber angenehm überrascht. Nur das Filmende passt irgendwie nicht so richtig. Der böse Bube ist der Politiker, der den SÖLDNERKONZERN bekämpft hat?

Muss man das verstehen bzw. billigen?

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painy

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Man könnte immerhin Spoiler an den Anfang schreiben. Du hast das Ende auch nicht ganz mitbekommen.


littledrummerboy01

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es ist glaube ich schon ein paar Wochen her, dass ich so einen guten Thriller gesehen habe. Die Inszenierung ist ruhig, aber äußerst packend, laut wird der Film nur an manchen Stellen, aber dann wirkt es. Was mich vor allem beeindruckt hat, war die Spielfreude der Stars, vor allem von Russel Crowe, der seine Rolle zu mögen scheint. Wieder einmal beeindruckt war ich von Rachel McAdams, die junge Dame sollte man sich wirklich merken. Insgesamt war der Film sehr realitätsnah gehalten und lässt sich an keiner Stelle dazu hinreißen, sich die Sache leicht zu machen, oder manche Konflikte einfach von selbst zu lösen, was es aber nicht anstrengend macht, ihn zu sehen, sondern einfach nur spannend.
Wirklich, guter, beeindruckender Thriller, auf jeden Fall einen Blick wert, und ich glaube ich werde ihm demnächst auch noch einen zweiten gönnen. :)

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gewisse Grundspannung ist nun zwar stets vorhanden, aber trotz vorzeigbarem Cast und einem doch recht üppigen Budget von immerhin 60 Millionen Dollar, will der Politthriller nicht so recht explodieren, was sich sowohl auf den Spannungsgrad als auch auf die Handlung bezieht und bleibt somit ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück, die in diesem Fall gar nicht so übermäßig hoch angesiedelt waren.

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