Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

The Last King of Scotland (2006), GB Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 15.03.2007

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7.7
Kritiker
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7.5
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82 Kommentare
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von Kevin Macdonald, mit Forest Whitaker und James McAvoy

Während der Unruhen, die Idi Amins Putsch gegen Milton Obote in Uganda begleiten, trifft der junge schottische Arzt Nicholas Garrigan in Kampala ein. Es ist das Jahr 1971, und Nicholas Garrigan praktiziert zunächst in einem Buschkrankenhaus. Doch schon nach kurzer Zeit wird er der Leibarzt Idi Amins, der sich selbst – um seine Distanz zur Britischen Krone zum Ausdruck zu bringen – zum “König von Schottland” ernannt hat. Aber auch die britische Regierung, der Amin ein Dorn im Auge ist, hat wegen Garrigans Nähe zu dem Diktator Interesse an ihm. Carrigan verstrickt sich immer mehr in einem Netz aus Faszination, Unterwürfigkeit und Angst. Viel zu spät erkennt er, dass er nicht nur Schuld auf sich geladen hat, sondern dass auch sein eigenes Leben in Gefahr ist…

Nach dem bestanden Medizinstudium in Schottland geht Nicholas (James McAvoy) 1970 nach Uganda, um dort Freiheit und Abenteuer zu schnuppern. Zunächst ist er in einer Medizinatation mit dem Arzt Dr. David Merrit (Adam Kotz) und seiner schönen Frau Sarah (Gillian Anderson) stationiert, die er sogleich begehrt. Bald schon wird er in den neuen politischen Strudel gerissen, der das Land regiert: Idi Amin (Jonathon Whittaker) verspricht, neue Straßen, neue Schulen, neue Krankenhäuser für Uganda zu bauen.

Nach einer politischen Kundgebung verletzt sich der Despot und lässt nach einem Arzt rufen. Nicholas hilft ihm. Wenige Tage später wird er nach Kampala gerufen, um der neue Hausarzt des Präsidenten Amin zu sein. Er kümmert sich um das neue Krankenhaus und die Familie des Präsidenten. Besonders dessen dritte Frau, Kay (Kerry Washington), hat es ihm angetan. Nicholas freundet sich immer enger mit Amin an – und bemerkt gar nicht, wie der das Land immer mehr in die Gewalt und Gesetzlosigkeit zieht. Der junge Mann begnügt sich mit einem naiven Bild des rauen Landes und will nicht wahrhaben, dass ein so enger Freund 300.000 Leichen auf dem Gewissen haben wird. Auch als Amin beginnt, alle politischen Widersacher verschwinden zu lassen, hält der junge Arzt noch zu Amin.

Nachdem Nicholas bereits durch eine Affäre mit Kay das Vertrauen zum Präsidenten verloren hat, zeigt Amin sein wahres, vom Größenwahn und Wahnsinn besessenes Gesicht: Er lässt Kay auf brutalste Art und Weise töten und Nicholas, der noch einen letzten Mordversuch unternommen hatte, töten. Doch da gerade ein palästinensisches Flugzeug entführt und in Uganda gelandet ist, schafft es der zuständige Arzt Dr. Thomas Junju (David Oyelowo), Nicholas in das Flugzeug zu schmuggeln und außer Landes zu schaffen. Er selbst wird ermordet. (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (13) — Film: Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Anfang der Siebziger Jahre kam in Uganda Idi Amin an die Macht. Dessen Diktatur sollte in den knapp zehn Jahren seiner Herrschaft zwischen 300000 und 400000 Menschen das Leben kosten. „Der letzte König von Schottland“ verhandelt Amins Tyrannei einerseits auf der Basis tatsächlicher Ereignisse, sowie andererseits anhand der gleichnamigen Romanvorlage von Giles Foden. Dies ist schon allein deshalb reizvoll, weil hier von vornherein versucht wird, ein dunkles Kapitel der Historie fiktiv zu erzählen, und so darauf verzichtet wird, einem Spielfilm einen quasidokumentarischen Charakter zu verleihen. Bernd Eichinger sollte sich daran mal ein Beispiel nehmen, wenn er sich das nächste Mal an einer historischen Verfilmung versucht. Leider macht aber auch „Der letzte König von Schottland“ bei Weitem nicht alles richtig. Zwar gibt es an der völlig zu Recht oscarprämierten Performance von Forest Whitaker nichts auszusetzen, für seinen Nebenpart James McAvoy kann dies allerdings nur eingeschränkt behauptet werden. Mag es McAvoy zunächst noch gelingen den jovialen und etwas naiven Charakter des frischgebackenen Arztes, der sich von dem Charme des Diktators um den Finger wickeln lässt, annehmbar zu verkörpern, gilt dies für die Darstellung der Läuterung seiner Figur eben nicht mehr. Dies allerdings ist für den Film ein echtes Problem, wie überhaupt konstatiert werden muss, dass der von Kevin Macdonald inszenierte Film mit zunehmender Spielzeit sukzessive schwächer wird. So ist der offensichtlich empfundene Zwang am Ende noch auf drastische Bilder der Gewalt zurückgreifen zu müssen, auch der Tatsache geschuldet, dass man vorher nicht genug Wert auf die Ausdifferenzierung der verschiedenen Facetten des Diktators gelegt hat. Was bleibt ist ein überragender Whitaker, der die teils eminenten Schwächen des Films jedoch nicht vollständig zu überdecken vermag.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.5Uninteressant

Ähnlich wie schon in "Blood Diamond" fehlt auch "Last King Of Scotland" der Mut ein rein afrikanischer Polit-Thriller zu sein, und baut aus diesem Grund einen weißen Milchbubi-Arzt inklusive seiner lahmen Lebenskrisen-Problemen ein. Insgesamt flüssig inszenierter Film mit einigen starken Szenen, aber auch viele plakative und unnütze "Macht-macht-böse"-Sequenzen und einem ärgerlichen Ende.

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sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Großartige Schauspieler und ein gelungenes Drehbuch. Anspruchsvoller Afrika-Geschichtsunterricht.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Der König von Schottland" ist kein Popcornkino, sondern Kino zum nachdenken. Wer sich auf einen guten politisch ausgerichtet Film einlassen kann, sollte diesen Film beim nächsten Einkauf in seinen Wagen packen.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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9.0Herausragend

Der Oscar-gekrönte Forest Whitaker ("Ghost Dog") dominiert den Film mit seiner überragenden Darstellung des charmanten, psychotischen Tyrannen, doch James McAvoy gelingt es als Nicholas Garrigan immer wieder, eigene Akzente zu setzen. Als Arzt im Film wie als Schauspieler gelingt es ihm immer wieder, sich aus dem Schatten des Charismatikers Amin alias Whitaker herauszumanövrieren - ein großartiges Paar.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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9.0Herausragend

Es ist ein Verdienst des an Originalschauplätzen mit großartiger Kamera (Anthony Dod Mantle) gedrehten Films, diese Schreckensfigur nun vielschichtiger zu zeigen, als es die bekannten Horrormeldungen tun, die das Ausland in dieser Zeit bereit war, überhaupt zur Kenntnis zu nehmen.
Daneben gibt es Handlungslinien, die etwas unentschlossen in der Luft hängen bleiben.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Forest Whitaker überzeugt auf ganzer Linie! Noch bevor sein Gesicht das erste Mal zu sehen ist, umgibt ihn eine besondere Aura der Macht, gemischt mit einer unberechenbaren Gefährlichkeit. Mit Bravour spielt er einen Machthaber, der – dank des whitaker-typischen sympatischen Lächelns – in einem Moment der beste Freund und im nächsten Moment der größte Feind sein kann. Idi Amin wird dargestellt als einfacher Mann, der mehr oder weniger durch Zufall vom Laufburschen der englischen Armee zum ugandischen Staatsoberhaupt geworden ist. Seine Gedankenwelt ist simpel aufgebaut: wer sympatisch ist wird gut behandelt, wer sich in den Weg stellt wird getötet. Whitakers Spiel passt jederzeit zu dem letztendlichen Fazit: Idi Amin war innerlich noch ein Kind, genau das hat ihn so gefährlich gemacht. Whitaker wird sich in Zukunft damit abfinden müssen, dass er immer wieder mit dieser Glanzrolle in Verbindung gebracht wird, ebenso wie Sir Ben Kingsley, der trotz vieler guter Filme (Sneakers, Schindlers Liste) doch für mich immer „Ghandi“ bleiben wird.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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7.0Sehenswert

Was "Der letzte König von Schottland" schließlich zu einem Must-See macht, hat weniger mit MacDonalds Regieeinfällen als mit der Leistung seines heimlichen Hauptdarstellers zu tun. Forest Whitaker – auch wenn auf ihn im Vergleich zu James McAvoy deutlich weniger Leinwandzeit entfällt – drückt dem Film mit einer der Rolle angemessenen rücksichtslosen Körperlichkeit seinen Stempel auf. Er brilliert mit einem Mienenspiel, das beängstigend sicher zwischen den unterschiedlichsten Gemütszuständen changiert. Von einer Sekunde auf die andere verändert Whitaker Stimme, Mimik und Gestus.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Ganz nah herangehen. Verstehen wollen. Das ist die primäre Motivation eines Dokumentaristen, und Kevin Macdonald, der 2000 für "Ein Tag im September", der Geschichte der Geiselnahme während der Olympischen Spiele in München, den Oscar gewann, hat vor "The Last King of Scotland" noch keinen fiktionalen Film gedreht...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.5Herausragend

Eine Mischung aus Infantilität und Intelligenz kann sehr süß sein. Aber auch äußerst gefährlich. Ein Paradebeispiel ist der 2003 im saudischen Exil gestorbene ugandische Präsident und Diktator Idi Amin, der in den frühen 70ern mit hehren Zielen beginnt, sich aber immer mehr im üblichen Gewirr aus Macht, Misstrauen und zugehöriger Paranoia verliert; Land und Volk fast zugrunde richtet.

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Whitaker lebt Idi Amin. Der Rest ist eine plakative Geschichte über Gier und Lust vor exotischer Kulisse mit einer dramatisch und völlig unpassenden letzten Viertelstunde, die mit dem Erzähltempo und der Inszenierung des vorhergegangenen Filmmaterials bricht.

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Q-chi

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9.5Herausragend

Es werden KEINE schwarzen Probleme durch die Augen eines weißen Helden gesehen. In diesem film geht es darum, wie man sich verhält, wenn man Macht geschenkt kriegt. Ein großartiger film!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Schwarze Probleme mal wieder durch die Augen eines fiktiven Weißen Helden gesehen. Da man weiß wie die Story endet, trotz respektabler Schauspielleistung nur mässig interessant.

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Kommentare (69) — Film: Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht


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based_god

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Bewertung7.0Sehenswert

Mehr oder weniger gelungene fiktive Geschichte im Kontext der ugandischen Völkermorde. Teilweise aber zu oberflächlich und zu sehr auf seine fiktiven Charaktere fixiert.

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Cayopei

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Bewertung7.5Sehenswert

Dichtes Pseudobiopic. Whitaker tatsächlich oscarreif zwischen charmant & bedrohlich, McAvoy erspielt sich zumindest die Ewan McGregor-Gedächtnismedaille.

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FilmFreeza

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Bewertung7.5Sehenswert

Der junge Mediziner Nicholas Carrigan möchte nach seinem bestandenen Examen in ein fremdes Land gehen und dort bei einem medizinischen Projekt vor Ort etwas Gutes tun. Der Zufall führt ihn nach Afrika in das Land Uganda, dass zur Zeit inmitten eines Machtwechsels steht. Der neue Präsident heißt Idi Amin und verspricht seinen Bürgern eine rosige und blühende Zukunft. Der freundliche und aufgeweckte Neupräsident, möchte Nicholas bald darauf als seinen Leibarzt engagieren, nachdem dieser ihn nach einem Verkehrsunfall verarztet hatte. Schon bald steigt Nicholas zu Amins engstem Berater auf. Doch nach und nach tauchen immer unschönere Gerüchte über den neuen Herrscher auf und Nicholas Carrigan sinkt nach und nach immer tiefer in den Sumpf der Diktatur. Eine höchstspannende und einnehmende Biografie nimmt ihren Lauf…

Diktaturen sind Schreckensherrschaften. Die Geschichte bietet uns zahlreiche Beispiele, wie solche Führungen in blutigen und Massakern enden und die Bevölkerung jahrelang mit Gewalt unterjocht werden. In allen Fällen spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle, warum es bis zu diesem Punkt gelangt. Sei es die Vergangenheit des Herrschers, die Rolle des Auslands und deren Entscheidungen oder der Werdegang einzelner wichtiger Personen und deren Verlauf. In DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND zeigt Regisseur Kevin Macdonald eindrucksvoll und beklemmend wie sich solche Regime entwickeln können und das Beispiel des Ugandischen Diktators Idi Amin ist ein hervorragendes Exempel um diesen Stoff für die Leinwand tragbar zu machen.

Mit einem unerhörten Realismus und einem enormen Feingefühl für die Inszenierung bietet er hier einen Film an, der ein solch brisantes Thema spannend, beängstigend darstellt und somit den erwünschten Effekt herbeiführt. Die vereinzelten Phasen des Filmes sind sorgsam aufgebaut um die Wirkung, welche das Finale auf den Zuschauer hat, so intensiv wie möglich werden zu lassen. Beginnend mit der visuellen Darstellung der Umstände in Uganda, einem extrem armen Land, welches sich von der Regierung permanent aufbauen lässt, bis zur Entwicklung der Führung durch Amin, bekommt man ein eindrucksvolles, ernst zu nehmendes und spannendes Bild von der Thematik.

DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND wird selbstverständlich auch immer mit dem Oscarpreisträger Forest Whitaker in Verbindung stehen, der für seine Rolle als Ugandischer Diktator Idi Amin den Goldjungen für den besten Hauptdarsteller gewinnen konnte. Mit einer enormen physischen Präsenz, gibt er dem Zuschauer die Chance, diese interessante und schwierige Rolle hautnah mitzuerleben und so wird sein Spiel zu einem virtuosen Geflecht aus schauspielerischen Fähigkeiten, aufopferungsvollem Schauspiel und absoluter Hingabe, dass den Zuschauenden gebannt an den Lippen Whitakers hängen lässt. An seiner Seite agiert der Jungschauspieler James McAvoy, der mit DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND einen weiteren Top-Film in seiner Filmografie ausweisen kann und zum Streifen mit seiner Leistung einen gehörigen Beitrag zum Gesamtprodukt leistet. Die lange Screentime, die auf ihn einprasselt meistert er gut bis sehr gut und passt mit seinem gefühlvollen Auftreten perfekt in die Gesamtstruktur des Filmes. Besonders am Ende, kann er gemeinsam mit seinem Preisgekrönten Kollegen zu einem intensiven Schauspielkino aufwarten, dass das Herz des Zuschauers zu pumpen bringt.

Die Stärken des Filmes liegen aber nicht nur im Schauspiel, sondern auch in der bedingungslosen Fokussierung auf den Höhepunkt des Streifens, dem großen Finale. Hier gelten keine zwei Meinungen, denn die Spannung die bis hierhin angestaut wurde, entlädt sich in einem einschüchternden, enorm zugespitzten und brutalen Ende, welches dem Film seine Krone aufsetzt.
Der Film hat genau das gemacht, was er machen wollte, was er machen musste und was er machen konnte um das Optimum aus sich herauszuholen und ist somit ein klassisches Beispiel dafür, dass es möglich ist, sein Potenzial komplett auszuschöpfen. Eine spannende Verfilmung einer interessanten und geschichtsträchtigen Persönlichkeit, welche man nicht so wirklich einzuschätzen weiß. Empfehlenswert.

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Oliver0403

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow war der gut. Ich habe Forest Whitaker noch nie so überzeugend, eindringlich und zum Teil sogar furchteinflößend gesehen wie in diesem Film. Er hat sich mit seiner absolut beeindruckenden Vorstellung seinen Oscar mehr als nur verdient.
Und James McAvoy als sein Leibarzt liefert ebenfalls eine sehr gute Vorstellung ab. Nur schade, dass Gillian Anderson recht wenig zur Geltung kommt.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.5Geht so

Wenn nach einem erfolgreichen Coup d'état der Hauptverantwortliche später noch in einer Uniform herumstolziert, stehen die Chancen gut, dass sich der Himmel verdunkeln wird. Das muss nicht zwangsläufig stimmen, und wenn doch, dann muss es auch nicht jeder wissen. Nur wird hier James McAvoy als Strohpuppe in die Story eingeschleust wie ein Billig-Doku-Informant für Wohnzimmer-Fernseher in Europa oder Nordamerika. Die Naivität, die einem hier als Erdkundeunterricht vorgesetzt wird, sollte einfach unter der Toleranzgrenze des Zuschauers sein. Die Geschichte ist spätestens ab ihrer Mitte so vorhersehbar, dass sie nicht mehr richtig funktionieren kann und der Film entpuppt sich zum Genre-Thriller, der zugegebenermaßen gar nicht so übel ist - BLOOD DIAMOND nicht unähnlich. Und die Pointe: Afrika sei kein Abenteuer, sondern ein Horror, was besser jede Kalkleiste im Norden wissen sollte, ist pauschal und inhaltslos. Der eingeschobene Thriller war aber recht nett, trotz der vielen unwirklichen Szenen.

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Hitmanski

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Doofer Film.


BlueSquirrel

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@Hit: Dann solltest du deine (bestimmt sehr alte) 7 noch mal überdenken. ;)


HopeWithinChaos

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr über die Verbrechen Amins erfährt. Im Film sieht man nur kleine Schnipsel davon und den Rest kann man nur erahnen.
Dennoch bekommt man ziemlich schnell einen Eindruck davon, um was für einen kranken Irren es sich bei Idi Amin gehandelt hat.
Ich fand es interessant, dass der Film sehr fröhlich und farbenfroh beginnt und mit der Zeit immer düsterer wird.
Langeweile kommt kaum auf und es macht wirklich Spaß, Forest Whitaker bei der Verkörperung seiner Rolle zuzusehen.

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krankl09

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spätestens nach dem Abspann, wo Originalaufnahmen von Idi Amin gezeigt werden, weiß jeder weshalb Forest Whitaker für diese Darstellung den Oscar bekommen hat. Ich weiß nicht ob die Synchro auch so eindrucksvoll ist, aber im Engischen Original mimt er eine perfekte Verkörperung des ehemaligen Diktators von Uganda.

Auch James McAvoy, den ich vorher nur in seiner Rolle des Kopfgeldjägers in Wanted kannte und deshalb absolut kein Fan von war, weiß durchaus zu überzeugen.

Sehr gelungener Spielfilm der gemütlich beginnt und wie es sich gehört zum Schluss ungeheuerlich spannend wird -> 8Pkt.

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Sheeeeep

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geschichtsunterhaltung wie sie sein sollte!

Die fiktive Geschichte rund um den Leibarzt des ugandischen (?) Diktators Idi Amin wurde perfekt in die wahren Begebenheiten zu jener Zeit eingebettet. Die erste Hälfte ist locker leicht und mit der entsprechenden Musik inszeniert worden, genauso wie die Einstellung des Protagonisten Nicholas - in den Tag hinein Leben, das Abenteuer suchen und einfach nur Spaß haben. Die zweite Hälfte ist wesentlich düsterer und brutaler, als er die wahren Gräueltaten seines 'Arbeitsgebers' langsam aber sicher entdeckt. James McAvoy spielt den naiven Abenteurer sehr gut, doch wird er natürlich von der Performance Forest Whitakers fast gänzlich in den Schatten gestellt. Das er einer der guten seines Faches ist wusste ich schon lange, doch hier in der Darstellung des paranoiden und schizophrenen Landesführers weiß er schon fast in beängstigender Manier zu beeindrucken. Die Nominiertenliste kenne ich nicht auswendig, aber das Goldköpfchen hat sicherlich keiner Falscher bekommen.

Intensiv, hervorragend gespielt und in tollen Bildern eingefangen: Der letzte König von Schottland ist bestes Geschichtskino mit hohem Unterhaltungswert!

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Sheeeeep

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Du bist so lieb! War nur zu faul um es zu googeln :D


SoulReaver

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:D In diesem Sinne: Whitaker hat ihn voll und ganz verdient :)


Nayuma

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Bewertung7.0Sehenswert

Ah... so funktioniert also Propaganda?!

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Bigburgy

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Bewertung9.5Herausragend

Genialer Film, Forest Whitaker in der Rolle seines Lebens.
Einen Tipp kann ich geben: Schaut euch den Film in Orginal Sprache an.
Ich bin keiner von denen die immer über die Synchro meckern, ich guck selbst zu 99% mit der deutschen Synchro, aber bei dem Film muss man sich einfach 100% Whitaker reinziehen.

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the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

...erzählt die Geschichte von Idi Amin Dada, der in vorliegender Biografie von Forset Whitaker bravurös dargestellt wird (Wobei der Charakter Idi Amin einer der größten Tyrannen des vorherigen Jahrhunderts war) gebürender Respekt für die Darstellerleistung der Rest des Film ist auch ganz gut, man bekommt ein bisschen einen Einblick wie es in der Zeit in Uganda zu ging.
Meiner Meinung nach ein Film der in den Geschichtsunterricht genauso gut passt, wie für Leute die nicht immer die üblichen Action,Horror,Thriller und Komödien sehen möchten.

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blablabla2011

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

eigentlich gut
aba ich check net was des mit schottland zu tun haben sol !!!

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Yenova

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Idi Amins hat sich selbst – um seine Distanz zur Britischen Krone zum Ausdruck zu bringen – zum “König von Schottland” ernannt


Prechtl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Der letzte König von Schottland", ein Film, von dem ich mir nicht allzuviel erhofft hatte. Umso erstaunter war ich, als ich nach den ersten ruhigen Minuten des Einstiegs einen außergewöhnlich guten Film vorgesetzt bekam.

Der Film spielt Anfang der 70er Jahre in Afrika, genauer gesagt in Uganda. Der junge Arzt Nicholas Garrigan, der seinem langweiligen Leben in Schottland entfliehen will, reist nach Uganda, um dort den Menschen zu helfen. Eines Tages trifft er auf den soeben an die Macht gekommenen Präsidenten des Landes, Idi Amin. Dieser ist von Nicholas sehr angetan und bittet ihn, sein Leibarzt zu werden. Die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit und so zieht der junge Schotte in die Hauptstadt und genießt dort alle Privilegien, die ihm als Vertrauter des Präsidenten zustehen.
Erst spät bemerkt er, dass an der Art, wie Idi sein Land regiert, etwas ganz und gar nicht stimmt. Ein Mann, den Nichols kurz zuvor noch als "verdächtig" bezeichnete, ist spurlos verschwunden. Ebenso ist es politischen Gegnern ergangen. Nicholas versucht zu fliehen, doch Idi ist damit nicht einverstanden und lässt seinen britischen Pass durch einen ugandischen ersetzen. Und als Nicholas noch dazu eine Affäre mit einer von Idi Amins Ehefrauen eingeht und diese von ihm schwanger wird, ist Nicholas' Zukunft ungewiss.

Was mich an diesen Film so fasziniert ist einfach das Gesamtpaket. Schon zu Beginn bekommt man zu spüren, dass man sich nicht mehr im friedlichen Europa befindet: Alles ist dreckig, die Menschen sind arm und krank. Und doch jubeln und feiern sie, als sie ihren Präsidenten sehen, nicht wissend, dass dieser hunderttausende seiner Landsleute umbringen lassen wird. In diesem Land herrscht das Chaos und man verlässt sich lieber auf dubiose Medizinmänner und Voodoo als auf die Hilfe der Weißen.
Ich zumindest fand schon einmal die Atmosphäre unglaublich gut gelungen, da es meinen Vorstellung von Afrika zu hundert Prozent entsprach.

Dann möchte ich die beiden Hauptdarsteller herausheben: Forest Whitaker als grausamen Diktator und James McAvoy als junger Mensch, der mit guten Vorsätzen in dieses Land kam, in diesen Strudel aus Korruption, Tot und Brutalität hineingezogen wird und schlussendlich beinahe mit seinem Leben bezahlen muss. Während die meisten wohl Forest Whitakers Leistung am besten fanden, muss ich an dieser Stelle James McAvoy herausstreichen, denn ihn fand ich fast noch gelungener. Er stellt den jungen Schotten äußerst authentisch dar, das selbe gilt jedoch auch für Whitaker.

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Hungerkünstler

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Bewertung5.0Geht so

Auch eine sorgfältige Regie und ein hervorragender Schauspieler wie Forest Whitaker können aus einer schwachen Vorlage keinen befriedigenden Film hervorzaubern. So verhält es sich hier bedauerlicherweise. Der dem Drehbuch zugrundeliegene Roman von Giles Foden ist eine konstruierte Geschichte, die von Unwahrscheinlichkeiten strotzt. Etwas Sex ist auch mit reingemixt. Das Wort Kolportage drängt sich mir hier auf.

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marcus-wagenknecht

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Bewertung5.0Geht so

Die Frau vom Präsi klarmachen und dann erschrocken wie ein Dackel gucken? Der Knabe glaubt wohl, dass er in Afrika damit durchkommt.
Das hat mir den ganzen Film verkümmelt!

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Göksel Algan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diese Art von Film muss man anfangen besser, ordentlicher zu schätzen. Ich hatte großen Spaß den Film zu schauen, nebenbei habe ich auch einiges gesehen, was mich schon immer interessiert hat. Solche Probleme wie Afrika, auch wo anders auf der Welt sind Sachen womit Menschen wie wir, die ebenfalls aus Fleisch und Blut sind leben. Es ist deshalb wichtig das wir, die es nicht betrifft uns wenigstens mal damit thematisieren wie dreckig es vielen eigentlich geht. Dieser Film ist daher so besonders, da er vieles so in den Vordergrund bringt. Hinzu kommt der herrliche Auftritt von Forest Whitaker, der die Rolle des Idi Amin ohne Fehler, problemlos und mit sehr starker Präsenz spielt. Bei so gelungenen Filmen ist es einfach schade sie nicht gesehen zu haben.

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KazViPo

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Bewertung9.5Herausragend

Von Genialität überhäuft erkennen wir oft nicht wie fantastisch dieser Film ist! Ich sah diesen Film zwei mal.... Beim zweiten mal sah ich ihn nach einer Reihe schlechter Filme... Ich kniete vorm Fernseher... Seitdem ist dieser Film in meiner "u have to see before u die"-Liste... und in deiner auch! Glaub mir!

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Emzed

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Bewertung7.0Sehenswert

Forest Whitaker schafft den Spagat zwischen Charisma und Wahnsinn so perfekt, einfach unglaublich. James McAvoy mag ich sowieso, er spielt gut, kommt aber nicht an Whitaker heran. Leider ist die Handlung stellenweise recht vorhersehbar, lediglich am Ende bleibt eine Zeit lang offen, wie das ganze denn nun ausgehen soll.

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HaKaRa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Forrest ist einfach nur super!

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Andy Dufresne

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Selten hab ich mich solange darauf gefreut einen Film endlich anzuschauen wie es bei " The Last King of Scotland" der Fall war.

Noch seltener hat mich ein Film so komplett ratlos zurückgelassen wie es bei " The Last King of Scotland" nun der Fall ist.

Ich bin nicht imstande mich für eine Punktzahl zu entscheiden.Überhaupt nicht.
Einerseits hat mich der Film mit seinen puren, direkten Bildern von Afrika,von Uganda, sofort packen können,andererseits blieb trotzdem die ganze Zeit eine unerklärliche Distanz dazu.
Einerseits überzeugt er mich komplett mit seiner gefühlten,brodelnden,nicht gezeigten Gewalt,die unter der Oberfläche,wie ein Vulkan der ständig oder nie ausbrechen kann, wabert und wartet.Andererseits führt er diese (wahre) Kunst ad absurdum als gegen Ende die Kamera mitten reinhält in brutalste Gewalt,als ob der Film es nötig hätte "Es" zu zeigen,als ob der Zuschauer "Es" nicht imaginieren könnte.
Ich entdeckte einerseits eine unglaubliche Tiefe,ein riesige Vielfalt an substantiellen Themen, wer bin ich,was bin ich und wohin muss/soll ich,einen doppelten Vaterkonflikt, ödipale Verwirrungen, Entwicklung und Scheitern an sich und vieles,vieles mehr.Andererseits hatte ich ständig das Gefühl das das Ganze nicht zusammenpasst,ja das es zu gewollt ist,das es zu vollgepackt und doch seltsam Inhaltsleer und blutarm ist...

Von Anfang an dachte ich an "Apocalypse Now" oder noch mehr an "Herz der Finsterniss". Mc Avoy als eine Mischung aus Willard und J.D. aus Scrubs, leicht zu beindrucken und doch mit großen Prinzipien,klug aber doch unerfahren,offen und mutig aber doch opportun und folgsam .Und IMMER auf der Suche nach einem Vater.
Whitaker als Mischung aus Kurtz und Kilgore, Kurtz in seiner alttestamentarischen Rachsucht,seiner vermeintlichen Gottgleichheit,seinem Charisma.So Selbstgewiss und Narzistisch wie Kilgore,so Großmannsüchtig das man es aus jeder Drüse laufen sehen kann…(Er würde hier nicht mal einen Kratzer abbekommen).

Schafft es der Film den Abstieg in die Hölle, in die Gedankenwelt Amins aufzuzeigen? Wer ihn verrät wird zerhackt und zusammengestückelt wie es ihm (in seiner nehmenden,alttestamentarischen, gottgleichen Verfügungsgewalt ) gefällt,oben im (Scheinwerfer)Licht ist er charmant und feixend,frech und freundlich…Unten im Dunklen, zerfleischt er die Menschen,vernichtet sie,löscht sie aus.Schafft er dies oder übertreibt er wo er nicht müsste und lässt weg wo er mehr hätte zeigen können/müssen? Ich bin mir nicht sicher.

Wer außer Frage steht: Whitaker.Grandios und einzigartig wie er den Amin gibt.Er hat jeden einzelnen Preis (und es waren ja unzählige) dafür verdient.

Bei Mc Avoy weiß ich aber schon wieder nicht ob er die Rolle genau so anlegt wie sie sein muss oder ob vieles von meiner Ungewissheit nicht auf ihn bzw. seine Präsenz überhaupt zurückzuführen ist.Im Nachhinein denke ich das ohne seine Rolle,wenn der Film sich ganz auf seine (im doppelten Sinne) schwarze Geschichte verlassen hätte,welche ganz sicher das Zeug gehabt hätte den Film allein zu stemmen, die Geschichte vielleicht eine ganz andere Sogwirkung hätte entwickeln können.Vielleicht.

Gillian Anderson hat mir wiederum sehr gut gefallen,ihre Rolle wäre ausbaufähiger gewesen.

Bei sovielen Fragezeichen fällt mir eine Wertung im Moment sehr schwer, bzw. unmöglich.

Ein außergewöhnlicher,besonderer Film ist „The Last King of Scotland“ in jedem Fall, ein Film den man ganz sicher gesehen haben sollte.Einmal langt vielleicht garnicht…


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Coach T

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Von den oben genannten kenn ich bisher nur Ray. Dafür ist der aber saugut. 'Hit the Road, [Andy]!' :)


Andy Dufresne

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Werd ich bald machen :D



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