Der unglaubliche Hulk

The Incredible Hulk (2008), US
Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 10.07.2008

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5.7 Kritiker
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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von Louis Leterrier, mit Edward Norton und Liv Tyler

Der unglaubliche Hulk ist der (inoffizielle) zweite Teil von Hulk: Durch biochemische Experimente verstrahlt, führt der Wissenschaftler Bruce Banner ein Leben im Abseits. In seinem Körper ruht eine unbändige Kraft, die nicht mehr zu kontrollieren ist: Bei jedem Anflug von Wut mutiert er zu Hulk, einem gewaltigen, grünen Monster. Jegliche Suche nach einem Gegenmittel verlief bis dato erfolglos und die Zeit wird immer knapper. Denn General “Thunderbolt” Ross ist ihm mit seinem gesamten Militärapparat auf den Fersen, um diese Kräfte für seine Zwecke brutal auszunutzen.

Doch Banner gibt nicht auf, kämpft um ein Leben ohne Superkräfte und mit Ross’ Tochter Betty, die sich unsterblich in den Wissenschaftler verliebt hat. Als die Heilung für Banner endlich zum Greifen nah ist, erscheint die alleszerstörende Bestie Abomination: Der mutierte Super-Soldat Emil Blonsky hat sich aus purer Machtgier ähnlichen Experimenten unterworfen wie Banner – und seine Zerstörungswut übertrifft die des grünen Hünen bei weitem. Ist Hulk den Kräften dieses Gegners gewachsen? Um Abomination zu bekämpfen, muss der Wissenschaftler eine quälende wie endgültige Entscheidung treffen: Entweder er wählt das friedliche Leben als Bruce Banner, oder er akzeptiert sein inneres Monster und formt es zum Helden – “Der Unglaubliche Hulk”.

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Cast & Crew


Kritiken (21) — Film: Der unglaubliche Hulk

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.0Sehenswert

[...] Die gequälte Präsenz eines Mannes, der stark sein will, aber dennoch verlieren wird, macht ihn und diesen Film zu einem sehenswerten Ereignis, das zwar in der obligatorischen Feldschlacht ausartet, jedoch durch seine Auffälligkeit ins Auge sticht [...]

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.5Schwach

"The Incredible Hulk" ist wahrhaft unglaublich -
nämlich eine unglaublich uninspirierte Aneinanderreihung von ermüdenden Belanglosigkeiten, standardisierten Actionsequenzen, omnipräsenter Langeweile und dem 20minütigen Erscheinen eines zum Schwarzenegger-look-a-like metamorphierten Flubber-Schleimklumpens im Amok-Modus. Zwischendurch gibts als Sahnehäubchen noch die peinlichste Date-Sequenz zwischen CGI-Bullewatz und Love-Interest seit "King Kongs" letzter Schlittschuh-Session im verschneiten New York...
Angesichts des nominell hochkarätigen Casts und der garnicht so dümmlichen Vorlage ist so ein Mist nicht mehr nur "uninteressant", sondern "schwach" bis "ärgerlich."

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Bei den Hulk-Verfilmung kann man einen Trend nach oben ablesen. War “Hulk”, noch kaum auszuhalten, ist “Der unglaubliche Hulk“ zumindest ein unterhaltsamer Film im guten Mittelmaß geworden. Hält man den fünf Jahres Rhythmus ein, erwartet uns 2013 dann vielleicht sogar ein richtig guter Hulk. “Der unglaubliche Hulk“ ist auf jeden schon mal ein Film, den man sich bei einer TV-Ausstrahlung gerne ansehen darf.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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4.5Uninteressant

Gelungene Effekte, eine passende Musikuntermalung von Craig Armstrong, ein, zwei kurze Anzeichen von Selbstironie und der interessante Gastauftritt eines alten Bekannten am Ende retten den Film, der sich bis hierhin leider viel zu ernst genommen hat, [...] noch gerade so ins Mittelfeld. Schade, denn angesichts des bisherigen Einspiels [...] wird dies der wohl letzte und wenig würdige Auftritt des Wüterichs auf der großen Leinwand bleiben. Im Nachhinein betrachtet erscheint eine Szene im ersten Drittel des Films nun beinahe wie ein subtiles, stilles Eingeständnis Nortons, sich mit der Rolle trotz CGI-Muckis etwas verhoben zu haben. „Sie sind der Beste“, sagt der Mime dort zu einem hünenhaften Wachmann, der ausgerechnet von jenem Lou Ferrigno verkörpert wird, welcher in den 70er Jahren mangels zur Verfügung stehender Digitaltechnik den Hulk in der gleichnamigen Serie verkörperte. Ob dies beabsichtigt war, kann dahingestellt bleiben. Sicher ist traurigerweise einzig, dass dieser Neustart des wütenden Hulk so unglaublich nicht daherkommt.

Man könnte sich echt grün ärgern...

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

[...]
Ein starker Anfang – der erste Kampf. Ein schwächerer Mittelteil – die nächste Kampfszene. Dann zieht es sich wieder – bis zum actionlastigen Endkampf, bei dem man sich vorkommt wie in einer Videospiel-Zwischensequenz. Immerhin, und das sorgte zumindest bei mir für einen Aha-Effekt: Der Hulk ist grün, es gab eine lila Hose und Lou Ferrigno war auch im Bild.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Louis Letteriers erstaunlich fähige, ebenso effiziente wie bildgewaltige Regie hat aus einer potenziell austauschbaren Comicverfilmung ein Kinoerlebnis gemacht, das - ähnlich wie Nolans THE DARK KNIGHT - wirklich die große Leinwand braucht, um sich ganz entfalten zu können.

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sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Eine Verfilmung die trotz guter Hauptdarsteller nicht überzeugt. Liegt vermutlich auch daran, dass ich mit Hulk noch nie warm geworden bin. Die unterschiedlichen Schnittversionen haben es nicht besser gemacht.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] Die großkotzigen Materialschlachten nach bekanntem Strickmuster machen einfach Laune. Wer etwas anderes erwartet ist selbst Schuld. Humorige Einschübe haben auch ihren Platz, nur sind diese deutlich spärlicher gesät als in den Marvel-Kollegen „Iron Man“ oder „Spider-Man“. Dafür hat man sich für die Schlussszene etwas wirklich köstliches einfallen lassen. [...]

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.0Ganz gut

Der Film ignoriert die faszinierenden Aspekte des Hulk-Kosmos und verbringt viel, viel zuviel Zeit mit - ich wage es kaum zu sagen - lauten und hirnlosen Actionszenen.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.0Sehenswert

Der neue Film um Dr. Bruce Banner trägt den Titel "Der unglaubliche Hulk". Aber bleiben wir mal auf dem Teppich: "Der ganz ordentliche Hulk" wäre ein passenderer Titel.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Nachdem Iron Man gezeigt hat, wie spassig, zweideutig und „erwachsen“ eine Comicverfilmung sein kann, versackt der unglaubliche Hulk leider völlig im Mittelmass. Der Film ist nicht grottenschlecht, er ist banal und lässt einen kalt. Nortons Banner ist okay, Tim Roth bemüht sich zumindest, Liv Tyler nervt und hat wenig mehr zu tun als ängstlich oder anhimmelnd aus der Wäsche zu gucken. Was für eine Verschwendung…
(...)
Die Optik ist eher gewöhnlich, schäkert ein wenig mit rauem Bourne-Wackelcam-Grizzle-Look, der die digitalen Szenen umso deutlicher hervorstechen lässt wie eine Plastiknelke im Rosenbeet. Warum die Effektszenen heutzutage in einem derart teuren Film so schäbig aussehen müssen, werde ich wohl nie ganz verstehen.

Der unglaubliche Hulk ist in jeder Hinsicht durchschnittlich. Es gibt viel schlimmere Filme, aber es gibt auch so viele bessere. Und genau das bricht ihm auch das Genick, denn über einen richtigen Flop ärgert man sich nachhaltig und möchte über ihn diskutieren, genau wie über einen wirklich guten Film. Der Hulk ist mir einfach nur egal… und löste sich schon während des Abspanns in der Erinnerung wieder auf.

Hulk, Smash? Whatever.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

Wo Ang Lee die Größe Hulks in weiten Landschaften ausführlich erleben ließ, macht Leterrier auf Sandkastenspiele auf einer Universitätswiese. Nicht nur der ästhetische Wagemut ist komplett ausgewechselt, auch die Darsteller sind im Gegensatz zur Story alle neu. Aber die meisten Kinogänger wollen Vertrautes sehen und so ist die Zukunft des großen grünen Marketing-Paketes „Hulk“ gesichert.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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6.5Ganz gut

Konnte Lee noch durch die virtuose, an Comic-Hefte angelehnte Bildstruktur punkten, unterscheidet sich der Film von Leterrier kaum von anderen Actionfilmen. Da in den Hauptrollen die Charakterdarsteller Edward Norton und Tim Roth den gebrochenen Figuren Leben einhauchen, erhalten sie dennoch ein wenig Tiefe. Aber die Aufmerksamkeit gilt ganz klar den visuellen Effekten, die nicht so schlecht aussehen, wie der Trailer befürchten liess. Die Trickaufnahmen sind sogar richtig gut gelungen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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4.0Uninteressant

Es gibt zudem ganz objektive Schwächen und Fehler, die mit Geschmacksfragen rein gar nichts mehr zu tun haben: Zig offene Fäden, Figuren, die dann so einfach aus dem Film verschwinden, der sehr abrupt endet. Der Somebody-Freund von Betty, der mad Scientist, der zuvor noch von Banners Blut infiziert wurde und jetzt wohl für ein Sequel auf Eis liegt, aber auch unser böses Monster werden eigentlich nicht zuende erzählt. Man sieht "The Incredible Hulk" an, dass er verschnitten wurde, man glaubt die 70 Minuten Szenen, die laut Aussage des Regisseurs gedreht wurden, dann herausgefallen sind, und nun auf der DVD oder in "Avengers"-Filmen auftauchen werden, förmlich zu spüren, sieht die Narben, die sie im fertigen Film hinterließen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Regisseur Louis Leterrier hat bisher mit den beiden „Transporter“-Filmen in erster Linie bewiesen, dass er sich auf die Inszenierung von Over-the-Top-Action versteht. Dieser Neigung darf er nun auch hier ausgiebig nachgeben und kreiert zwar etwas ausufernd geratene, jedoch durchaus spektakuläre Action-Sequenzen. Darüber hinaus beweist Leterrier ebenfalls ein erstaunlich sensibles Gespür für die weiteren Aspekte der Story. So gelingen ihm einige stilvolle, ruhige Momente in der Skizzierung der Liebesgeschichte zwischen Hulk alias Bruce Banner (unterfordert: Edward Norton) und der Wissenschaftlerin Betty Ross (charmant: Liv Tyler). Gleiches gilt für die Charakterisierung der Titelfigur, die stark darunter leidet, bei der Überschreitung einer gewissen Pulsfrequenz zu einem wütenden, grünen Monster mit Superkräften zu mutieren, eigentlich aber nichts lieber will, als völlig normal zu sein. [...] Daraus bastelt Leterrier einen durchaus eindrucksvollen, zugleich aber auch etwas uninspiriert wirkenden Action-Blockbuster. Was jedoch auch ein wenig der Figur des Hulk selbst geschuldet ist, die bereits als Comic-Charakter nicht sonderlich aufregend oder vielseitig ist.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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7.0Sehenswert

Ästhetisch unterscheidet sich der neue Hulk vor allem im zweiten Teil kaum von vielen anderen Superhelden-Blockbustern der letzten Jahre. Nach wunderschönen Kamerafahrten in Brasilien regieren die Schauwerte visueller Effekte. Der New Yorker Stadtteil Harlem erleidet diesmal die obligatorische Schneise der "Der unglaubliche Hulk" Verwüstung. [...] Bei aller Professionalität der CGI-Effekte (Computer Generated Imagery) wirkt die Scheußlichkeit des Blonsky-Monsters allerdings beängstigender als das actionbetonte gewaltvolle Finale selbst.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

Trotz neuer Besetzung ist ‚Der unglaubliche Hulk' auch diesmal nicht der große Wurf. Inhaltlich noch weniger ergiebig als bei der 2003er Version, ist der Hulk von heute ein vom Militär Gejagter, der das Heilmittel sucht und seine große Liebe Betty wieder in die Arme schließen darf. Die vertrauten Elemente (inklusive Cameos von Stan Lee und Lou Ferrigno) sind alle wieder präsent, die Action und die Schauplätze sind sehenswert und tiefsinnig wird's auch nicht. Ein Blockbuster eben, der seinen Zweck zu unterhalten erfüllt.

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TheCorey: MovieMaze

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2.5Ärgerlich

Jetzt zum Ende möchte ich auch noch die positiven Aspekte, neben den beiden Hulk-Momenten und Lou Ferrigno erwähnen. Die Transformationsszene in Sterns Labor von Banner zum Hulk ist digital sehr gut umgesetzt worden, wie allgemein der Hulk immer dann recht ansehnlich aussieht, wenn man ihn im Dunkeln nicht richtig und wenn dann nur von hinten sieht. Klingt komisch, ist aber so. Auch die Referenzen zu Iron Man, Nick Fury, S.H.I.E.L.D. oder Captain America sind nett, ebenso wie die Verweise zur Fernsehserie. Um einen Film zu tragen reicht das allerdings nicht. Viel zu sehr hadert The Incredible Hulk an seinen unfähigen Darstellern, der nicht existenten Handlung und den langweiligen Actionsequenzen.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Schaut man sich heutzutage einen Actionfilm an, so muss man die Action meist erst suchen. Die Aktion findet schon lange nicht mehr auf der Leinwand statt, und leider auch nicht in unseren Köpfen. Viel zu schnell passiert alles, viel zu schnell für das menschliche Auge - wenn es überhaupt auf der Leinwand geschieht. Ja, der Trend geht zum Schnittgewitter, denn wie heißt es so schön: höher, schneller, weiter. Und etwas Gutes hat es ja auch: Man muss nicht so viel für die CGI ausgeben. Dass es jedoch auch anders geht, das zeigt Louis Leterrier, der, schaut man sich seine Filmographie mal an, Erfahrung im Aktionskino zu haben scheint. Sein The Incredible Hulk ist physisch spürbar, er bringt den Saal zum beben, und das nicht nur wegen des THX-Zertifikats. Auch wenn die CGI nicht vollkommen sind, eines versteht der Film jedoch wie kaum eine andere Comicverfilmung der letzten Jahre: Die Inszenierung des Geschehens.

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alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Eigentlich ist „Hulk“ eine unterhaltsame Comic-Adaption. Die ausgewogene Mischung aus Action, Humor und Romanze entspricht der Groschenroman-Etikette. Leider lässt sich bei „Hulk“ zum wiederholten Male nicht ausblenden, dass sich das grüne Monster für einen Kinofilm wenig eignet. Die Lächerlichkeit der Figur mit der schwarzen Pumuckl-Frisur, die grunzend Autos zerschmettert und in unfreiwillig komisch wirkenden Momenten sogar Gefühle für Betty entwickelt, schmerzt Hirn und Auge des Zuschauers. So müssen sich die Macher eines vorwerfen lassen: „Hulk“ ist ein gelungener Spannungsfilm mit einem überzeugenden Cast, der jedoch mit dem Auftritt des grünen Monsters und seines mutierten Gegenspielers, uninteressant und bemitleidenswert ist. Und so etwas sollte einer Comic-Adaption, die hauptsächlich von Computer-generierten Tricks und flotten Action-Sequenzen lebt, nicht passieren. Ich fordere mehr Norton und Roth und weniger Hulk sowie Abomination. Wer hat den schon jemals etwas von der Forderung: Mehr Bruce Wayne und weniger Batman gehört? Das haben scheinbar die Produzenten um Gale Anne Hurd erkannt und lassen am Ende des Films den aktuellen Darling der Marvel-Welt auftreten um die gelinde gesagt enttäuschte Nerd-Fangemeinschaft zu trösten. Vom dicken Hulk ist nichts mehr zu sehen.

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Kommentare (120) — Film: Der unglaubliche Hulk

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VEINvein

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Bewertung7.5Sehenswert

Wesentlich stärker und stilsicherer als der Hulk aus 2003. Das liegt vor allem an den guten Actionszenen und den sehr viel besser entwickelten Charakteren... Letztendlich ist es aber nicht mehr als ganz ansehnliches Unterhaltungskino und wird sicher schnell wieder aus meiner Erinnerung gedrängt werden - heute Abend zum Beispiel, wenn ich mir The Avengers rein ziehe:)

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cinram

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser "Hulk" erhält von mir 2,5 Striche mehr auf der Skala als sein Vorgänger von 2003!
Eher als Anlehnung an die Fernsehserie vom Ende der Siebziger mit Bill Bixby und Lou Ferrigno gedacht, punktet der Film durch erstklassige Darsteller (Edward Norton und Tim Roth spielen saugeil), bietet den überzeugenderen grünen Hauptprotagonisten (mächtig und groß, aber keine 6 bis 8 Meter) und ist zwischen den Action- Szenen nicht so gähnend langweilig wie Ang Lee´s Werk!
Ich glaube, da ist NOCH mehr rauszuholen! Mal schauen, was für "Hulk"- Arbeiten die Studios aus dem interessanten Stoff noch fähig sind, zu produzieren!

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TheNumber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mich etwas überrascht. Der Hulk Film, der ein paar Jahre früher kam, war ziemlich kacke, der hier hat mich gut unterhalten. Ich fand Edward Norton ganz gut und der Hulk wurde auch ganz gut animiert. Die Handlung ist recht spannend und viel interessanter als in dem früheren Film. Wer Superheldencomicverfilmungen mag, kann sich den ruhig geben...

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C_C

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wer Superheldenfilme mag, hat den bestimmt schon gesehen... *facepalm*


koon

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Bewertung5.5Geht so

Mir hat die vorige Verfilmung gut gefallen, hat SPaß gemacht. Da dachte ich mit Edward Norton und noch mehr Effekttechnik müsste ja diese besser sein. Aber nö. Stellenweise war der irgenwie blöd - selbst für eine Verfilmung des unglaublichen Klotz. Hulk als Schmusebär, naja ok. Aber als der Hulk MIT DEN WORTEN "HULKSLASH!" seinen Move mit-der-Faust-auf-den-Boden-Schlag dar bot, musste ich die Augen verdrehen um sie vor Schaden zu bewahren. Auch das Ende mit der Kneipenszene (ihr wisst schon wer da auftaucht, weiter will ich nicht spoilern ;-) war sehr holprig und blöd in Szene gesetzt. Am besten haben mir tatsächlich ein paar Norton-Szenen und die Gastauftritte von Stan Lee und Lou Ferrigno gefallen. Die Spezialeffekte und Actionszenen waren nicht schlecht aber insgesamt hatte der Film weniger Tempo und Hulkpoweraction als der Ang Lee Hulk. Wer diesen Film wegen Norton anschauen will, sollte sich lieber für einen anderen entscheiden. Fazit: Schade, trotzdem noch 5.5.

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hrxuuuu

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Bewertung5.5Geht so

Eine Comicverfilmung die wieder zu viel Tiefe im Programm hat und die Action fast bei seite lässt. Animationen sind ja toll und gut, aber eine gute Comicverfilmung ist es nur wenn Action und Story aufeinander abgestimmt sind. Das ist in den Jahren weniger der Fall gewesen.

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mbirth

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Bewertung5.0Geht so

Wieder mal ein Film nach typischem Hollywood-Schema: Durchgeknallter Militärmensch baut Super-Soldat, dieser reißt aus und soll dann - koste es was wolle - wieder eingefangen werden. Und damit es nicht langweilig wird, stattet man natürlich einen labilen Psychopathen mit Superkräften aus. Außerdem wieder ein paar typische Hollywood-Schnitzer: Alle Autos explodieren beim kleinsten Unfall, aber so ein großer fieser Hubschrauber stürzt einfach so ab, und dann läuft Kerosin aus, damit das ganze sich kurz darauf entzünden kann. Alles in allem zwar genug bewegtes Bild, damit es nicht langweilig wird - aber man darf um Gottes willen bloß nicht nachdenken.

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Tarokko

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich find den Film echt gut. Starke Kampfszenen recht gute Story und einen sehr überzeugenden Edward Norten. Den Film kann man sich schon 2-3 mal anschauen.

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alex023

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Bewertung6.0Ganz gut

„Also, also ich kenn 'n paar Techniken mit denen du Wutausbrüche wirkungsvoll unterdrücken kannst.“

Der Alex holt die Avengers nach, Teil 4:

Nun wird also Edward Norton als Bruce Banner von Marvel losgeschickt, um die Kassen zu füllen. Nach dem Debakel der ersten Verfilmung versucht man sich nun an einer alternativen Fassung, was durchaus Vorteile bringt. Man muss nicht diese ganze nervige Sache erzählen, wie es dazu kam, das handelt man in kurzen Rückblick-Sequenzen ab. Man kann sich also besser auf eine Story konzentrieren, wobei der Plot hier selbstverständlich von Logiklöchern nur so strotzt und auch nicht besonders innovativ ist. Jedoch hat mir THE INCREDIBLE HULK durchaus ganz gut gefallen, hier bekommt man, was man erwartet: solides Popcorn-Action-Spektakel, dazu noch mit einer Reihe besserer Schauspieler als in der älteren Fassung. Natürlich ist es immer blöd, Filme direkt miteinander zu vergleichen, aber da ich die beiden Hulk's nun direkt hintereinander gesehen habe, geht das nicht anders. Zu sehr ist hier ein Qualitätsunterschied zu bemerken, denn hier gibt es endlich eine passende Kameraführung und nicht so lächerliche Schnitte. Der Film nimmt sich hier zurecht Ernst und macht eben das, was er kann: ordentlich Action, mit einer 08/15-Story, aber dennoch tollen Darstellern. Was nicht zuletzt an Edward Norton liegt, auch seine Mitstreiter Liv Tyler, Tim Roth und William Hurt können sich sehen lassen. So kann man diesen Hulk hier ruhig als Einstimmung auf den kommenden Avengers-Film schauen, ohne Bedenken - natürlich nur, wenn man vorher sein Gehirn ausgeschaltet hat. Denn klar, das hier ist auch ein absoluter No-Brainer. Aber er bringt wenigstens die meiste Zeit Spaß - und mehr hatte ich auch nicht erwartet.

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J!GS4W

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Bewertung5.0Geht so

Das Schöne an Hulk ist ja eigentlich, dass er einer der wenigen Comic-(Anti-)Helden ist, der seine Kräfte verabscheut. Deswegen steckt in dieser Figur auch so viel Potential, wenn man mal versuchen würde sich auf das Innenleben zu fixieren.

Nun, mit "The Incredible Hulk" ist schon einmal ein Schritt in diese Richtung gemacht worden und diese Verfilmung ist schon etwas besser als der schwunglose Vorgänger. Vor allem durch die 4 Leute des Maincasts, namentlich Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth und William Hurt hat man hier dafür gesorgt, dass das Niveau etwas gehobener ist. Trotzdem hinken die Effekte ganz schön, vor allem unser grüner Freund sieht arg mitgenommen aus, in etwa wie dieses glibberige Schleimzeug, was man als Kind gerne als Spielzeug verwendet hat, bis es dann irgendwann an der Zimmerdecke klebte..

Jedenfalls ist "The Incredible Hulk" ein Film, den man sich ansehen kann und dem man seine Existenz hinsichtlich des Avengers-Projektes verzeihen kann. Wirklich Mühe hat man sich hierbei dann aber doch nicht gegeben, da wäre noch weit mehr drinnen gewesen!

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Kino-TV

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Bewertung6.0Ganz gut

Naja muss ich zu dem Film sagen spannend bleibt er nämlich nicht .
Irgendwann wird der Film auch langweilig weil man irgendwie in der Mitte des Filmes denkt was machen die überhaupt .
Aber trotzdem gucken kann man es ja mal .

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Gute Comic-Verfilmung. Kann aber an die anderen Marvel-Filme, wie Spider-Man, Iron Man und X-Men nicht heran reichen.

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swissroland

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Bewertung5.0Geht so

Marvel und Norton kann nur klasse sein. Leider ned. Hulk is nur ne belanglose comic verfilmung und für mich das schlechtest was ich bis jetzt aus dem hause marvel gesehen hab. Selbst der Norton kommt mir teilweise wie ein fremdkörper vor, der ned genau weiss was er nu machen soll.

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pentafuchs

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Bewertung6.0Ganz gut

lässt sich gut gucken, ist aber nichts sonderlich besonderes

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Emzed

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Bewertung5.5Geht so

Erste Hälfte hui, zweite Hälfte pfui. Da wurde aus dem guten Anfang viel zu wenig rausgeholt, weder hinsichltich Handlung noch hinsichtlich Action. Schade drum, trotzdem noch okay der Film.

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Seraph

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Fand ich noch schlechter als du^^ MfG


Kreaexo

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film geht Dank der guten Besetzung nicht vollständig dem Bach runter. Ein Paradebeispiel dafür, dass ein mittelmäßiger Film durch die richtige Besetzung wirklich gut werden kann.

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seven

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Bewertung6.5Ganz gut

Und wieder mal positiv überrascht worden: Bestes Popcornkino mit Anleihen an "King Kong" bzw. "Beauty and the Beast". Ohne den Anspruch, eine aufgeblasene Psychoanalyse seines Titelhelden zu bieten, fallen nervige Küchenphilosophie und Krisensitzungen mit intendierter Selbstfindung erfreulicherweise weg. Der von vorne bis hinten lineare Plot ohne vorgegaukelte Komplexität funktioniert in seinem Rahmen reibungslos. Ohne Längen wird die Geschichte eines Getriebenen erzählt, ein Mann auf der Flucht vor Jedem, der aus seinem verstrahlten Körper eine tödliche Waffe herausfiltern will. Edward Norton: Tut sein Bestes, aus der eindimensional angelegten Figur das Menschenmöglichste herauszuholen und sammelt pflichtbewusst Sympathieboni. Liv Tyler: Nervt nicht, auch wenn ihre Aufgabe im Wesentlichen aus "Besorgt aus der Wäsche glotzen" besteht. Egal, netter Eye-Catcher. William Hurt: Der kurzsichtige, von seinem Projekt überzeugte General, verschleißt ohne Kompromisse ausgebildete Topleute als wären es Süßigkeiten im weihnachtlichen Sonderrabatt und er persönlich Santa Claus. Wirklich cool: Tim Roth. Der geht absolut in seiner Rolle als Special Soldier auf und rockt das Haus. Die Actionszenen mit ihm sind die Highlights des Filmes und erzeugen eine Power, die aus den Socken haut. Seinen Emil Blonsky (WTF?!) spielt Roth wunderbar irgendwo zwischen Coolness und Größenwahn und fördert so halsbrecherisches Tempo und augenzwinkernde Dynamik. Beim Showdown wird ein stattlicher Prozentsatz von New York demoliert, selbst das absehbare Battle NICE MONSTER VS. EVIL MONSTER ist spaßig. Das Ende überzeugt, Bruce Banner hat das Schicksal eines Jack Bauer, verdammt zum Alleinsein und der Gastauftritt in der Kneipe ist geil. So dürfte modernes Actionkino öfter sein.

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Jerem1ah

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Bewertung5.0Geht so

Hier ist im Grunde nur Edward Norton gut. Warum spielt der eigentlich nicht in the Avengers mit?

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filmschauer

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Bewertung4.5Uninteressant

Nach der Sichtung von "Der unglaubliche Hulk" habe ich mich gefragt: Liegt es am Regisseur Louis Leterrier, an den beiden Drehbuchautoren Zak Penn und Edward Norton oder am Marvel-Studio selbst, dass dieser Film so enttäuscht? Vielleicht ist es ein Mix davon. Jedenfalls wäre die Bezeichnung 'fantasieloser Actionblockbuster' noch das Höchste der Gefühle, die man dem Streifen attestieren kann. Man wollte vieles 'anders' machen als im früheren Ang-Lee-Film, der mir im Nachhinein weitaus mehr gegeben hat als diese Quasi-Fortsetzung. Bemerkenswert, wie oberflächlich und lieblos das zugebenermaßen nicht einfache Hulk-Thema abgehandelt wird, der sein ganzes Potenzial auf die langen Actionszenen zu setzen scheint, deren Effekte jedoch keineswegs vom Hocker hauen können und die emotionale Grundlage, um bei Banner und Co. mitzufiebern, äußerst begrenzt erscheint. Norton wirkt ebenso blass wie ein unfreiwillig komischer Tim Roth als Schurke und eine jammernde Liv Tyler in Dauerschleife. So bleibt "Der unglaubliche Hulk" bei mir eigentlich nur durch die drei prominenten Cameo-Auftritte größer in Erinnerung . Die allein allerdings waren schon die Sichtung wert, ein wenig zumindest.

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Benjamin Barker

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Bewertung6.5Ganz gut

"Benutzen Sie das Ding, Soldat. Helfen Sie ihm!" " Welchem denn?" "Na dem Grünen natürlich, was dachten sie? Schneiden sie den Anderen in Scheiben!"

Obwohl ich Comicverfilmungen, besonders aus dem Hause Marvel, in der Regel einiges abgewinnen kann, hatte ich beim "Unglaublichen Hulk" so meine Bedenken. Zum einen hat es die schmerzlich misslungene Verfilmung aus dem Jahr 2003 geschafft, mir die Figur über Jahre hinweg madig zu machen und zum anderen bewegt sie sich ohnehin immer leicht an der Grenze zur unfreiwilligen Komik.
Doch meine Sorgen, einem erneuten Debakel beizuwohnen, waren glücklicherweise unbegründet. Die neuere Adaption ist krachiges Popcornkino in Reinkultur. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Darüberhinaus stellt das schon einen meilenweiten Fortschritt zu besagter, anderer Adaption dar.
Der Film weiß, was er zeigen soll und tut dies sehr großspurig. Es gibt viele, hektische Verfolgungsjagden; später kommen zahlreiche, effektlastige Actionsequenzen dazu und gipfeln tut dies alles in einem ausufernden Schlussakt, der in einer trashigeren Version auch "The green Kong vs Giant Lizard" hätte heißen können. Schließlich erinnert der Hulk, aufgrund seiner Schreie und seines Verhaltens, ein ums andere Mal an den Affenkönig und seinem Gegner ist eine gewisse Echsenähnlichkeit nicht abzusprechen. Doch von der Ausstattung her, kann man natürlich nicht von Trash zu sprechen, alles ist sehr schön animiert und gegen Ende bewegt man sich beinahe auf Michal-Bay-Niveau. Leider auch, was die Ermüdungserscheinungen angeht.
Für die Darsteller bleibt da natürlich nicht viel Raum zur Entfaltung. Sie alle können zwar mehr oder weniger überzeugen, sind jedoch an ihre uninspiriert und plakativ geschriebenen Rollen gefesselt. Aber das sind die typischen Regeln eines Blockbusters, von daher finde ich mich damit ab.
Dafür entschädigt der Film mit diversen, kleinen Gimmicks, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mir echt Spaß gemacht haben. Unter anderem ein toller Gastauftritt, bei dem ich sehr schmunzeln musste oder einem Gag bei dem Aussuchen neuer Kleidung. Schön, dass man versucht hat, den Nerds in uns ein paar Kleinigkeiten zu geben. Dazu kommt natürlich der obligatorische Cameo-Auftritt am Ende des Films. An denen habe ich sowieso immer meine Freude.
Nun muss ich nur noch dem Donnergott einen Besuch abstatten und die große Sause nächstes Jahr kann beginnen!

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seven

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Very nice, sehe ich ähnlich. Auch wenn bei mir ein Pünktchen mehr drin war! ^^


Benjamin Barker

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Danke. Freut mich natürlich, wenn er dir noch mehr zugesagt hat. ;)


jedi37

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war nix, trotz der tollen Besetzung und einer Steilvorage als Thema muß ich sagen, das ich wirklich von der Qualiät der Story enttäuscht bin. schade um die tolle Gelegenheit.

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