Batman Begins

Batman Begins (2005), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005


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7.5
Kritiker
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7.8
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von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Michael Caine

Batman Begins ist der Auftakt zur hochgelobten Batman-Trilogie von Christopher Nolan mit Christian Bale in der Rolle des dunklen Ritters.

Handlung von Batman Begins
Regisseur Christopher Nolan erzählt in Batman Begins, wie Bruce Wayne (Christian Bale) vom Milliardär und Playboy zum Verbrecher jagenden Batman wird. Beim Kampf gegen seine Feinde erhält er dabei Unterstützung von seinem Butler Alfred (Michael Caine), dem Technik-Experten Lucius Fox (Morgan Freeman) und dem Polizisten James Gordon (Gary Oldman). Batman Begins bringt den Realismus zurück in die Comic-Verfilmungen vom Fledermausmann und weiß mit starken Bildern und packender Action zu überzeugen.

Hintergrund & Infos zu Batman Begins
Batman Begins von Christopher Nolan (Memento, Inception) wurde mit einem Budget von ungefähr 150 Millionen US-Dollar gedreht. Der Film konnte die Investition aber sicher wieder einspielen und setzte mehr als 350 Millionen Dollar an den Kinokassen um.

Bevor Christopher Nolan zu dem Projekt stieß, sollte Darren Aronofsky (Black Swan, The Wrestler) die Regie übernehmen. Es gab 2003 bereits ein erstes Drehbuch basierend auf der Graphic Novel Batman: Year One von Frank Miller. Die Drehbuchversion wich den Produzenten allerdings zu sehr von der Vorlage ab, und man entschied sich gegen eine Umsetzung. Batman Begins wurde neben Batman: Year One zusätzlich von den DC-Comics Batman: The Long Halloween und Batman: Dark Victory von Jeph Loeb inspiriert.

Christian Bale musste für Batman Begins eine enorme körperliche Transformation durchmachen. Bevor er Batman wurde, drehte Christian Bale Der Maschinist, für den er sich auf 60 Kilogramm hungerte. Christopher Nolan wollte, dass Bale soviel Masse wie möglich zulegte und so kam er auf über 100 Kilogramm. Das brachte ihm bei der Crew von Batman Begins den Spitznamen Fatman ein. Für den Dreh brachte Christian Bale sich aber wieder in Topform und übernahm alle Stunts in den Kampfszenen selbst.

Für Kameramann Wally Pfister war es die dritte Zusammenarbeit mit Christopher Nolan. Für seine Arbeit an Batman Begins wurde er das erste Mal für den Kameraoscar nominiert. Alle seiner bisher vier Oscarnominierungen erhielt Wally Pfister bei Christopher-Nolan-Filmen. Für Inception konnte er den Preis schließlich gewinnen.

Das Batmobil aus der Batman-Trilogie (Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises) von Christopher Nolan war ein funktionierendes Fahrzeug, das 2,5 Tonnen wog und während der Dreharbeiten teilweise auf bis zu 160 km/h beschleunigt wurde. Das Design ist eine Mischung aus einem Hummer, einem Lamborghini und einem Tarnkappenbomber. Als man in Chicago drehte, fuhr ein offensichtlich angetrunkener Passant mit seinem Auto ins Batmobil. Er glaubte, dass es sich dabei um ein angreifendes Raumschiff von Aliens gehandelt habe.

Wer versuchen will, selbst Batman zu werden, muss tief in die Tasche greifen: Forbes errechnete, dass es mit der gesamten Technik und den Outfits um die 3,5 Millionen US-Dollar kosten würde, in die Rolle des dunklen Ritters zu schlüpfen. (MK)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Batman Begins
Genre
Superhelden-Film, Thriller, Actionfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Asien, Gotham City, Zug
Handlung
Angst, Anschlag, Ausbildung, Batman, Blockbuster, Butler, Comic, DC Comics, Doppelte Identität, Drogenhandel, Duell, Dunkelheit, Einsamkeit, Falsche Identität, Faustkampf, Fledermaus, Gang, Geheime Identität, Gewalt, Gut und Böse, Halluzinogen, Heimkehr, Held, Himalaya, Hoffnung, Inspektor, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfkunst, Kindheitstrauma, Korruption, Kostüm, Krimineller, Lehrer, Lernen und Lehren, Meister, Mentor, Millionär, Neubeginn, Opfer, Plan, Polizei, Psychiatrie, Psychopath, Rache, Reichtum, Reise, Rächer, Rückkehr, Schuldgefühl, Selbstfindung, Superheld, Trauma, Töten, Ungesühntes Verbrechen, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Verfolgungsjagd, Vergeltung, Verlieben, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verschwörung
Stimmung
Aufregend, Ernst, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm, Teenie-Film
Tag
Batman, Blockbuster, DC Comics, Epos, Franchise, Reboot
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
DC Comics, DiBonaventura Pictures, Legendary Pictures, Syncopy, Warner Bros., Warner Bros. Pictures

Kommentare (302) — Film: Batman Begins


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Clamio

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Bewertung9.5Herausragend

Genialer Start zu einer Legendären Triologie.

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Socratez

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der erste Teil und somit der Anfang der "Dark Knight-Trilogie" ist ein wahnsinnig guter Auftakt und entließ mich mit Freude auf die nächsten beiden Teile.
Christopher Nolan braucht keine Zeit um sich erst hineinzufinden sondern liefert sofort mit dem ersten Teil eine Granate ab. Dankeschön dafür!

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rainewardo

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem Joel Schumacher das Batman-Franchise mit „Batman & Robin“ so glorreich vor die Wand gefahren hatte (vom Dunklen Ritter war in der Tat nichts mehr übrig, das Werk ist höchstens ein Hochglanz-Trashwerk, das man sich mit mindestens 2,0 Promille erst geben sollte...), blieb Warner nur eines übrig: einen kompletten Neustart wagen, noch mal zurück zu den Wurzeln.

Die Zügel wurden einem damals noch recht unbekannten Independent-Regisseur namens Christopher Nolan in die Hand gegeben, der schon mit dem ungewöhnlichen und genialen „Memento“ sich einen Namen gemacht hatte. Nolan beweißt mit „Batman Begins“, das Comicverfilmungen nicht bunte und hirnlose Effektspektakel sein müssen, sondern auch kommerziell und künstlerisch wertvoll sein können.

„Batman Begins“ geht diesen Weg, er ist ein Parade-Beispiel für einen Blockbuster mit Anspruch. Die Action ist gut umgesetzt, nur die wackelige Kamera stört wenig, die jedoch den Zuschauer noch mehr ins Geschehen hineinzieht, da diese in den Kämpfen genauso viel Übersicht haben wie diejenigen, die daran teilnehmen. Der Film an sich ist eine klassische Origin-Story, die richtig Spaß macht, da sich die Charaktere richtig entfalten können und den Schauspielern mehr als genug Gelegenheit gegeben wird, damit sich diese etablieren können und an Profil gewinnen. Sei es der Hauptdarsteller oder die hochkarätige Nebenbesetzung, alle bekommen ihre besonderen Momente.

Interessant ist nicht nur die Entstehungsgeschichte des Dunklen Ritters, sondern auch die seines Anzugs. Sowohl der Anzug als auch das Equipment ist schlüssig und sinnig realistisch angehaucht und somit wirkt der Film über weite Strecken nicht mal wie ein auf Zelluloid gebannter Comic, sondern wie ein düsterer Actionthriller mit Film Noir Elementen – schön!

Für Fans der Comics sind natürlich unzählige kleine Querverweise im Film eingebaut. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz, aber allen voran ist es natürlich der Einblick in das psychologische Innenleben Bruce Waynes, wodurch seine Handlungen schlüssig und nachvollziehbar dargestellt werden.

Fazit: Bombastischer Reboot, der im Gegensatz zu den „Originalen“ sogar sinnig ist und einen wirklich Dunklen Ritter präsentiert. Selbst für Nicht-Comic-Fans interessant, für Comic-Fans und Fans des Dunklen Ritters natürlich einer der besten Darstellung auf Zelluloid – absolute Empfehlung!

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Troublemaker69

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Beginn einer neuen Batman-Ära, der Beginn der Geschichte des dunklen Ritters.
Batman Begins ist der gelungene Anfang der The dark knight-Trilogie. Hier lernen wir viel über die Entstehung der Figur, über ihre Charaktereigenschaften und auch ein wenig über die Materie von Gotham-City.
Nolans düstere Version der Comicfigur weiß durch ihren Look und den trockenen Humor zu überzeugen.
Abgesehen von Christian Bale geben sich hier andere berühmte Darsteller wie Liam Neeson oder Michael Caine die Ehre.
Die Actionsequenzen machen Spaß, auch wenn sich der Film Zeit nimmt, sich an das Eingemachte zu machen und genau das hat Batman Begins meiner Meinung nach seine einzige Schwäche. Man merkt es dem Streifen an, das er "nur" eine Vorgeschichte ist. So versucht man sich gar nicht so sehr auf den gegenwärtigen Streifen zu konzentrieren, sondern baut viel mehr vor, um The dark knight und The dark knight rises schlüssiger erklären zu können. Wir lernen einfach mehr über die Materie, der Film versucht uns auf das Große, auf die Fortsetzungen, vorzubereiten.
Davon profitiert natürlich die Atmosphäre, man schafft es das düstere Gotham-City in allen Facetten und Abgründen einzufangen.
Durch die gute Filmmusik, die Atmosphäre und die Darsteller gelingt es, einige Momente zu inszenieren die unter die Haut gehen.

"I´m Batman."

Wer hatte da bitte keine Gänsehaut.
Mit Batman Begins inszeniert Nolan den Beginn einer klasse Comicreihe, die etwas düsterer und andersartig daherkommt.

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Heisenberg1995

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich der Beste Teil der Reihe. Cillian Murphys preformance ist so überragend. Und es hätte keinen besseren Batman geben können als Christian Bale (liebe grüße an Ben Afflack). Die Geschichte wird hier großartig erzählt und ist nebenbei noch ziemlich düster. Das gefällt mir besonders an der gesamten Batman Reihe und macht diese zu der Besten Trilogie für mich, noch vor der Herr der Ringe. Das Finale hat mich nicht ganz überzeugt aber da lässt sich sowas von leicht drüber hinweg sehen. Denn der komplette Film hat mich einfach nur umgehauen. Bester Superheromovie ever

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MovieMaker2000

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Bewertung9.0Herausragend

Christian Bale verkörpert den Perfekten Batman.

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MetalFan92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fand ihn echt gelungen. Ein Film der sich nach und nach in der Geschichte steigert und für Spannung sorgt. Wie der Titel "Begins" schon sagt, zeigt es wie die Figur Batman zustande kommt und sich alles entwickelt.

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lok

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Beginn einer neuen Batman Ära

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rokhan.aschemchel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll man da noch groß sagen. Christian Bale als Batman, Chris. Nolan als Mastermind, was kann da schon schief gehen! Batman Begins ist für mich sogar noch vor The Dark Knight die absolut beste Comicverfilmung. Chris. Nolan hat einfach vestanden, was dem Dark Knight in den eher bitteren Versuchen der Vorgänger(Batnippel) gefehlt hat. Er hat es in dieser Verfilmung geschafft ein atmosphärisch glaubwürdige Handlung mit guter Action und klasse Darstellern umzusetzen. Christian Bale als Batman ist bisher der beste Batman Darsteller aller Zeiten. Sowohl als Dunkler Ritter als auch als milliardenschwererer Playboy weiß er durch sein schauspielerisches Geschick zu überzeugen. Ben Affleck wird es im 2016 erscheinenden Batman vs Superman Film schwer haben dieses hohe Niveau zu halten oder gar zu übertreffen. Michael Caine als Alfred war auch eine absolut richtige Entscheidung. Er spielt den Butler des dunklen Ritters authentisch und mit ganzem Herzen. Interessant finde ich, dass Chris. Nolan offenbar häufig die selben Schauspieler in seinen Filmen zur verwenden scheint, da wir zum Beispiel Michael Caine nicht nur in jedem Teil der Dark Knight Trilogie vorfinden, sondern auch in Filmen wie Prestige, Inception und im Nolans kommenden Film Interstellar zu Gesicht bekommen. Zur Rolle von Morgan Freeman ist nicht viel zu sagen, außer das er seine Rolle überzeugend darstellt. Gary Oldman als Gordon war auch eine geniale Entscheidung, da er meiner Ansicht nach in Batman Begins alles richtig macht und viel zu oft bei Kommentaren außer Acht gelassen wird. Genial finde ich auch Cillian Murphy(Scare Crow), der durch seine hinterlistige und wahnsinninge Art zu überzeugen weiß. Viele Leute bezeichnen Liam Neeson als schlechten Ras Al Ghul, was ich in keinster Weise verstehen kann, da seine Performance hervorragend ist.
Die Action in Batman Begins ist noch immer hervorragend. Die visuellen Effekte sind nach nun 9 Jahren immer noch ansprechend und auch die zahlreichen Verfolgungsjagden und Kämpfe gut inszeniert.
Hervorragend ist natürlich auch der Soundtrack von Hans Zimmer, welcher unter anderem zur fantastischen Atmosphäre in Batman Begins beiträgt.
Bedeutend für die Atmosphäre von Batman Begins ist auch dieses gelblich versifft wirkende Gotham, was von Verbrechern wie Falcony kontrolliert wird. Gerade die Narrows erinnern mich an das Spiel Arkham Assylum und rufen ein Comicatmospähre hervor.
Auch wenn es wie im jeden Film auch bei Batman Begins Kritikpunkte gibt kann ich auf Grund von Emotionen dieses Fil nicht schlechter als 10 bewerten.

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Foxs

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Bewertung7.0Sehenswert

James Bond mit Flügeln
Christopher Nolan gehört zu den talentiertesten Regisseure unserer Zeit, Filme wie Memento,Prestige oder Inception zähle ich zu meine lieblingsfilme. Die Batman Filme allerdings finde ich einfach, (so sehr ich den Wort Überbewertet nicht mag) überbewertet.Sie sind ohne zweifel gut, aber nicht mehr. Es fehlt an Charm, selbst Batman Forever der deutlich schwächere Batman aus der erste Trilogie unterhaltet mich mehr als der hier. Christian Bale war genial in American Psycho,Machinist usw. aber als Batman haben sie mit ihn einen schlechten Wahl getroffen, obwohl er jegliches Drama perfekt meistert, so fehlt es ihn an den Charm von Michael Keaton.
Es ist einfach nur langweilig wenn immer alles Realer und düsterer gemacht werden muss. Wo bleibt da das Märchenhafte, die Kreative Schöpfungswelten einer Tim Burton,Del Toro,Terry Gilliam....

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Amazing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Christopher Nolan hat mit Batman Begins eine Legende wieder zurrück ins Leben geholt. Hier bekommt man den großartigen ersten Teil einer sehr düsteren und vor allem logischeren Batman Trilogie, ganz klar das genaue Gegenteil von Schumachers Batman. Alle Schauspieler wissen zu überzeugen und dieser atman ist wieder ernstzunehmen

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MCOuZu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die erste Reaktion: "Nicht noch ein katastrophaler Batmanfilm..."

Nach den bis dahin produzierten Batmanfilmen waren die Ansprüche an Batman Begins nicht mal richtig hoch, weil man schon wieder mit einem lieblosen, überzogenen Witzfilm rechnete. Doch schon nach wenigen Minuten war ich gefesselt. Die Verfilmung von Christopher Nolan zeigt einen Batman, wie wir ihn noch nie gesehen haben. Zum ersten Mal überhaupt wird die Vorgeschichte der Fledermaus umfassend geschildert, und wie. Keiner kommt umhin den Schmerz und somit auch das Motiv des schwarzen Rächers zu teilen. Batman Begins ist nicht ein reiner Actionfilm, sondern ein Heldendrama der Superlative, das nicht gänzlich auf eine Romanze verzichtet, diese aber auch gekonnt nicht in den Mittelpunkt stellt. Eine äusserst gelungene Neuauflage und meiner Meinung auch Neudefinierung des Dunklen Ritters und einer der Topfilme aus den 2000er Jahren.

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huababuar

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Bewertung4.5Uninteressant

Jawohl, ich als alter Superheldenfilmskeptiker traue mich mal wieder an einen Film des von mir so oft gemiedenen Genres vorgesetzt. Ich lasse ich ja gern eines Besseren belehren, aber nachdem ich schon "Spider Man 2" relativ wenig abgewinnen konnte, war "Batman Begins" für mich noch eine Stufe schlechter.

Sicherlich werden sich jetzt viele Genrefans fragen "Ja, warum schaust dus dir dann überhaupt an, wenn du keine Superhelden-Verfilmungen magst?". Die Antwort ist ganz einfach: Batman gehört halt einfach zum Standartrepertoire für Filmfreunde und man versucht eben so viele Filme wie möglich zu sehen und zu bewerten. Von dem her war der erste Teil der "The Dark Knight Rises"-Reihe früher oder später eh dran.

Nun zum Film im Speziellen:
Vor allem am Anfang ist das für mich einfach nur Müll. Da bleiben zu viele Fragen offen. Warum ist Bruce Wayne auf einmal im Gefängnis? Warum Asien? Warum redet Batman anders als Bruce Wayne? Fühlt der sich cool dabei oder was? etc. etc.
Ich habe den Film allgemein einfach nicht verstanden. Das liegt nicht daran, dass ich intellektuell dazu unfähig bin. Eher ist es meinem Desinteresse geschuldet, das mich über die 140 Minuten immer wieder einen Blick ins Handy oder auf den Laptop richten ließ. Vielleicht sind mir auch Filme mit einfachen einsträngigen Handlungen lieber? Genau weiß ich das nicht. Auf jeden Fall fand ich Nolans "Inception" auch schon etwas overrated.
Und die "Pointen" erst. Die sind noch flacher als die Mecklemburgische Seenplatte. Für mich grenzt das schon fast an Fremdschämen.

Filmisch ist "Batman Begins" sicherlich kein Schlechter (Deshalb auch die für die vernichtende Kritik relativ hohe Punktzahl). Die Szenerie rund um Gotham City hat etwas, die Actionszenen sind ganz passabel und auch der Look im allgemeinen Sinn weiß zu überzeugen. Das alles macht die völlig bekackte Handlung (entschuldigt den Ausdruck) aber meiner Meinung nach nicht wett.

Ich weiß, der Kommentar ist weder neutral noch objektiv. Ich stelle mich einfach schon mal auf einen Sturm der Entrüstung ein :D Aber das ist eben meine Meinung und die gilt es zu akzeptieren.

Fazit: Superhelden und ich - das wird wohl nix mehr.

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huababuar

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Wo bin ich denn an die Decke gegangen? Ich lass mich nur nicht als intellektuell unfähig beleidigen.

Bayerisches Abitur spricht für sich..


>MARVEL<

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"Bayerisches Abitur spricht für sich.."

Einbildung ist auch 'ne Bildung. :/


thewaschi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ordentlich, wie immer sind die Bösen besser als Batman selbst. Was mich aber total nervt sind diese billigen pathetischen Dialoge bei der unheimlich tollen "Gesellschaft der Schatten". Kinderkram.

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YellowheadAnimations

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich mag generell nicht besonders gerne Comic Verfilmungen, wurde aber durch Sin City eines Besseren belehrt und freute mich sogar ein bisschen auf Batman Begins. So viele gute Schauspieler und ein solider Regisseur, da kann was bei rauskommen, dachte ich. Und dann das: Die reinste Ernüchterung! Ein wirklich stinknormaler Superhelden Film, der nach einer Stunde nur noch nervt. Diese dauernd überspitzte Dramatik, untermalt mit Musik von Hans Zimmer, geht einem wirklich auf den Senkel. Ausserdem nimmt sich der Film total ernst, ehe er dann wieder wirklich schlechte Gags bringt. Über die Story muss man nicht reden, halt eine typische "Ich bring alle um und nur einer kann mich aufhalten" Geschichte, die wir natürlich schon 100 mal gesehen haben. Achso: Deep ist Batman Begins nun wirklich nicht. Bei jeder Mitten im Leben Doku Soap gibts mehr Gesellschaftskritik als hier. ;) Letztlich bleibt ein aufwändig produzierter, jedoch belangloser Superhelden Film, der mich nicht wirklich unterhalten hat. Die Punkte gibts für den Schnitt, die Effekte und Schauspieler.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alfed: Why bats Master Wayne? ...

Wir schreiben 2005 - Burtons BATMAN ist über 20 Jahre her, Schumacher ist [wann war das noch? Es ist weg, wie ausgeblendet. Vielleicht nie passiert? Muss wohl so sein, vergessen wir das].. Also:
Wir schreiben 2005 und der letzte ernstzunehmende BATMAN-Film ist 23 Jahre alt - genug Zeit vergangen, um dem Helden aus den DC Comics langsam einen neuen Anstrich zu verpassen. Von Grund auf neu, wie sich zeigte: düsterer, gebrochener, weniger comichaft, realer.
Ein dunkler Held, der sein Innerstes nach außen projiziert.

... Bruce: Cause I was afraid of them. And now it's time to share my dread."

Auf dem Regiestuhl sitzt Christopher Nolan, zu dem Zeitpunkt durch MEMENTO und INSOMNIA bereits für viele bereits irgendwo zwischen Geheimtipp und heißem Eisen im Hollywood des neuen Jahrtausends gehandelt, als Bruce Wayne / Batman arbeitet Christian Bale zum ersten Mal mit Nolan zusammen, das Skript lieferte ebenfalls Nolan (in Zusammenarbeit mit David S. Goyer). Unter diesen Vorzeichen war bereits im Vorfeld klar, dass BATMAN BEGINS nicht in die Fußstapfen des überdrehten Burton-Ansatzes (und erst recht nicht des bunt-albernen Schumacher-Verbrechens) treten würde - doch die Überraschung war trotzdem enorm, denn mit dem, was man bis 2005 gemeinhin als Comic-Adaption verstand, hatte BATMAN BEGINS leidlich wenig zu tun. Weil es um weit mehr als nur Kostüme und Explosionen geht!

"Why do we fall? ...

Bodenloses Fallen.
In die endlosen Tiefen der Trauer, der Wut und des Hasses.
Bruce Wayne hat seine Eltern verloren und ist zu einem kalten, bitteren und auf Rache gierenden Mann geworden - als ihm dann sogar diese verwehrt wird, kehrt er Gotham City, dem Wohnsitz seiner nichtmehr vorhandenen Familie den Rücken und lässt sich über die Kontinente treiben, besessen vom Gedanken die schlechten Menschen dieser Welt für seinen Schmerz bluten zu lassen. Er prügelt, läst sich einsperren, ist in der Heimat bereits verschollen und für tot erklärt. Als ihn dann die Figur des Henry Ducard (intensiv gespielt von Liam Neeson) aufsucht, nimmt sein Schicksal eine entscheidende Wendung.

... So that we can learn to pick ourselves up."

Der Fall und das zwingend darauf folgende Aufrappeln, sind wohl die zwei zentralen Themen in Nolans Batman-Ansatz. Lässt man sich vom Hass gefangen nehmen, oder macht man seinen Frieden und kanalisiert die Energie ihn in die richtigen Bahnen, um Kraft draus zu schöpfen? Ist Blutrache der einzige Weg? Wie erreicht man Gerechtigkeit? Was ist überhaupt Gerechtigkeit in den Augen des Gepeinigten? Fragen die Bruce tief in ihm bewegen, bis er im entscheidenden Moment an einer Gabelung steht und einen Weg einschlagen muss.

"Rachel: You're not talking about justice. You're talking about revenge.
Bruce: Sometimes they're the same."

BATMAN BEGINS startet mit Bruce auf seinen Streifzügen durch Asien, eingesperrt in einem tibetischen Knast. Nach seinem Beitritt zur Legion Of Shadows, wird in Rückblenden die Geschichte des jungen Bruce geformt. Die Fledermäuse, die Angst, der Tod der Eltern, die Schuld. Nolan erzählt hier nicht viel mehr als er muss, aber exakt so viel es braucht, um Bruce zu verstehen - wie er ist, wie er sich wandelt und wie er wird. Nach einem frühen Höhepunkt - sowohl inhaltlich wie inszenatorisch - kehrt er nach Gotham zurück und seine bereits eingeleitete Wandlung nimmt ihren Lauf.

"It's not what I am underneath. It's what I do, that defines me."

Stark an Nolans Geschichte ist neben der sehr greifbaren, mit wenig CGI auskommenden Inszenierung die Stringenz mit der er Batman entstehen und wachsen lässt. Seine Motivation ist klar, der Weg zu seinen vielen Gadgets ist sinnvoll ausgearbeitet, sein emotionaler Status scheint immer genug durch, um ihn nachvollziehbar handeln zu lassen. Eine Origin-Story wie sie sein muss - hier wird nicht nur die Fähigkeit eines Superhelden begründet, hier wird eine ambivalente Figur mit allen dazugehörigen Stärken und Schwächen erschaffen.

"Taste of your medicine Doctor?"

Ungewohnt und angenehm sticht Nolans sparsamer Umgang mit jeglicher Form der Effekte hervor. Die Action ist überwiegend handgemacht, greifbar und oft in Form von Faustkämpfen sehr körperlich und roh, der Umgang mit CGI ist bedacht, wohldosiert und passig - anstatt inflationär mit Optik um sich zu werfen, sind selbst beeindruckende Bilder wie die verstörenden Scarecrow-Trips immer nur kurz, teilweise nur für Sekundenbruchteile im Bild. Das verleiht dem ganzen insgesamt einen sehr kargen und reduzierten Look - böse Zungen könnten es als unspektakulär abtun - der sich durch bewusste Zurückhaltung positiv vom Bombast moderner Blockbuster abhebt.

"Nice coat!"

Was an Nolans Inszenierung zudem überrascht, sind neben der bis dato im Superhelden-Genre ungeahnten Ernsthaftigkeit, die dennoch nicht von der Hand zu weisenden Comic-Anleihen. Gesprächaufbau (und Inhalt), Schnitt, Perspektiven und vor allem die Taktung erinnern oftmals sehr an klassische Comic-Panels. Auch durch den immer wieder spärlich eingeflochtenen One-Liner Humor (der nicht immer ins Ziel trifft), fühlt sich BB als Trilogie-Auftakt noch einen Deut leichter als die zwei (im positiven Sinne) bleischweren Nachfolger TDK und TDKR an. Ein Quäntchen, denn für den Großteil dieses sehr gelungenen, spannend-intensiven Filmes ist ein einziges Zitat exemplarisch:

"Does it come.. in black?"

It does!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2014/02/27/batman-begins-2005]

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TheDrPepperPower

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Jacker, ich klinke mich hier jetzt mal aus, da dieser Typ mir einfach Augenschmerzen mit seinen Kommentaren bereitet. Lass uns diese Diskussion dann an geeigneter Stelle zu der entsprechenden Podcast-Episode weiterführen - also wenn du noch Lust hast, darüber zu reden.


TheBruceWayne

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Die Diskussion kann damit beendet werden, dass Burtons Version viel weniger mit den Comics gemeinnsam hat als Nolan.


RoboMaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfallsreiche Story.
Tolle Atmo.
Klasse Unterhaltung.
Einfach starkes Kino.
Ich stehe normalerweise nicht besonders auf Fantasy-/Superhelden-Action und konnte auch den Batman-Filmen der frühen 90er nicht viel abgewinnen, aber dieser Batman-Streifen hat erheblich mehr zu bieten, vor allem über die Story. Es ist nicht das 08/15 gut-böse-hin-und-her, das man aus dieser Sparte nur allzu gut kennt, sondern ein cleverer, leicht komplex aufgebauter Plot, der einem guten Thriller gleichkommt. Auch der Cast ist top, allen voran Liam Neeson, der mir noch besser als Christian Bale gefiel. Mehr zu sagen, hiesse nur die vorherigen punktgenauen Kommis zu wiederholen.

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J-Ross

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Bewertung10.0Herausragend

Alles auf Anfang! Batman ist zurück und das besser denn je. Der damals noch relativ unbekannte, aber überaus talentierte Regisseur Christopher Nolan hat sich mit Comic-Experte David S. Goyer zusammengetan, um Bruce Waynes Lebensgeschichte von Anfang an zu erzählen.
Wie wurde er Batman? Wieso ist ein Millionärssohn so begabt im Kämpfen? Woher hat er seinen charakteristischen Anzug? Warum trägt er überhaupt solch einen Anzug?
Dutzende Fragen, die nie beantwortet wurden, werden in diesem Film aufgeklärt.
Nolan und Goyer haben das riesige Potenzial der spannenden Charaktere aus dem Batman-Universum erkannt und präsentieren mit Batman Begins ihre ganz eigene Interpretation der Charaktere. Die Probleme in diesem Gotham City sind real, die Charaktere sind authentisch und der Grundton ist düster und ernst.
Die inzwischen schon legendären Dark-Knight-Trilogie ist fern von den üblichen bunten Comic-Verfilmungen. Man darf hier keine Fantasy-Action-Abenteuer erwarten, sondern stilisierte Action-Crime-Thriller der Superlative mit wunderbarer Großstadt-Atmosphäre.
Bruce Wayne ist hier ein Mann auf der Suche nach einem Weg, die Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Seine Motivation kann nicht größer sein, denn wie allgemein bekannt, wurden seine Eltern direkt vor seinen Augen ermordet. Bruce Wayne ist ein Mann, der von Angst, Schuld- und Rachegefühlen geplagt ist. Auf äußerst geschickte Weise erzählt Nolan Bruces Geschichte mit perfekt gelegten Rückblenden. Nolan vollbringt es auf fantastische Art, die Gefühlslage dieses Charakters sehr gut nahe zu bringen. Mit diesem Helden fiebert man wirklich mit. Seine Probleme sind glaubhaft. Es sind Probleme, mit denen man sich identifizieren kann. In diesem Film bekämpft Bruce Wayne nicht einfach nur das Böse, er bekämpft seine innersten Ängste und er bekämpft seine Schuldgefühle, indem er zu einem Symbol wird. Er wird zu seiner Angst.
Die Angst. Ein Thema, das sich durch den ganzen Film streckt. Denn ironischerweise spielen Batmans Gegner in diesem Film ganz besonders mit der Angst...
Auch bei der Besetzung hat Nolan ein optimales Gespür gehabt. Christian Bale ist ohne Zweifel der beste Batman. Kein Batman hatte bisher so viel Charaktertiefe, sodass ein Batman-Darsteller so viel gefordert wurde, bei dem es heißt, Sorge, innere Zerrissenheit, Aggression, Coolness, Trauer und viele weitere Emotionen zu zeigen. Bale präsentiert uns einen unglaublichen Spagat zwischen dem privaten Bruce Wayne, dem Playboy Bruce Wayne und Batman. Natürlich muss man Bale auch dafür loben, dass er sich körperlich mal wieder mächtig ins Zeug gelegt hat und die meisten Kämpfe selbst ausführt.
Auch Liam Neeson konnte wieder zeigen, dass er mit Actionszenen Erfahrung hat und er hat erneut bewiesen, dass wenige so eine Autorität ausstrahlen können wie er. Neeson ist der geborene Mentor, der es schafft, die Ideale von R'as Al Ghul, mehr als glaubhaft zu vermitteln.
Auch alle anderen Nebenrollen wurden hochkarätig besetzt. Wo liest man schon die Namen Christian Bale, Michale Caine, Gary Oldman, Liam Neeson, Katie Holmes, Cillian Murphy, Rutger Hauer und Morgan Freeman in einem Film? Das Beste daran ist, dass jeder wirklich klasse aufspielt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Ebenfalls eindrucksvoll sind die Action-Szenen, die wirklich sinnvoll in die Handlung integriert sind und überaus aufregend sind. Batmans Kampfstil ist nun wirklich rau, wild, hart und sieht sehr real aus. Mit dem Batmobil schenkt man uns außerdem einer der spektakulärsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte.
Musikalische Untermalung gibt es von meinem Lieblingskomponisten Hans Zimmer und James Newton Howard, den ich ebenfalls sehr zu schätzen weiß. Die dunkle Atmosphäre vermittelt die Musik sehr gekonnt und die musikalischen Themen sind erstklassig. Wenn einen das Helden-Thema noch nicht packt, dann spätestens das Action-Thema, das man zu hören bekommt, wenn Batman im Tumbler unterwegs ist: Molossus!
Batman Begins bietet vielseitige Unterhaltung mit starken Charakteren, fesselnden Dialogen, vielen erinnerungswürdigen Szenen, filmtechnischen Glanzleistungen und tolles Schauspiel obendrein.
Ein Meisterwerk, bei dem man merkt, mit wie viel Herzblut die Macher bei der Sache waren. Besonders in Verbindung mit den Nachfolgefilme, als erster Teil dieser göttlichen Trilogie, weiß man Batman Begins noch weitaus mehr zu schätzen.

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BlackLevel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Batman begins" ist sehr gelungene Neuinterpretation des Batman-Franchise und Auftakt zur einer insgesamt recht stimmigen Trilogie.

Nolan bediente sich vor allem an den Comic-Vorlagen: "The Man Who Falls" (O' Neil), "Batman: Year One" und "The Dark Knight Returns" (beide Frank Miller) und erschuf eine viel düsteren, kühleren und weniger comic-haften 'Dunkeln Ritter', gegenüber beispielsweise Dem aus Tim Burtons Batman-Filmen.
Auch die fiktive Stadt - Gotham City, wurde von Nolan deutlich realitätsnäher in Szene gesetzt.

Die Charaktere wurden alle samt mit klasse Schauspielern besetzt, wovon auch jeder seine Rolle gut spielt. Besondere Erwähnung hat meiner Meinung nach, Gary Oldman verdient, der hier mal wieder zeigt was für ein vielseitiger Schauspieler er doch ist.

Der Plot ist sehr gut aufgebaut, es wird Stück für Stück die Entstehung bzw die Entwicklung des "dunkeln Ritter", dem Zuschauer näher gebracht. Das Tempo ist dabei wohl dosiert, es wird weder durch die einzelnen Szenen gehastet, noch wird das Ganze zu langwierig erzählt.
Auch das Finale ist stimmig und gibt dem Film ein passendes Ende.

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Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der notwendige Reboot des Batman-Kino-Franchises nach einer peinlichen Batgirl-Tusse, Nippeln am Batsuit und einem Batman der Eishockey spielt. Lange mussten Fans darauf warten, doch es hat sich mehr als gelohnt. Der Ansatz von Nolan, eine Comicverfilmung derart realistisch, düster und dreckig zu gestalten ist sicherlich riskant gewesen. Doch wie sich früh zeigte, hat Nolan alles richtig gemacht. Der Beginn von etwas, das sich später als einer der besten Trilogien der Filmgeschichte entwickeln sollte, zeigt dabei schon recht früh die Marschrichtung auf: ein stets gebrochener Held, terroristisch veranlagte Gegenspieler, reale Action, epochaler Soundtrack etc. Dieses Erfolgsrezept wurde in den beiden Fortsetzungen noch perfektioniert.

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