Batman Begins
Batman Begins (2005), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 16.06.2005
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285 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Michael Caine
Batman Begins ist der Auftakt zur hochgelobten Batman Trilogie von Christopher Nolan mit Christian Bale in der Rolle des dunklen Ritters.
Regisseur Christopher Nolan erzählt in Batman Begins, wie Bruce Wayne (Christian Bale) vom Milliardär und Playboy zum Verbrecher jagenden Batman wird. Beim Kampf gegen seine Feinde erhält er dabei Unterstützung von seinem Butler Alfred (Michael Caine), dem Technik-Experten Lucius Fox (Morgan Freeman) und dem Polizisten James Gordon (Gary Oldman). Batman Begins bringt den Realismus zurück in die Comic Verfilmungen vom Fledermausmann und weiß mit starken Bildern und packender Action zu überzeugen.
Hintergrund & Infos zu Batman Begins
Batman Begins von Christopher Nolan (Memento, Inception) wurde mit einem Budget von ungefähr 150 Millionen US-Dollar gedreht. Der Film konnte die Investition aber sicher wieder einspielen und setzte mehr als 350 Millionen Dollar an den Kinokassen um.
Bevor Christopher Nolan zu dem Projekt stieß, sollte Darren Aronofsky (Black Swan, The Wrestler) die Regie übernehmen. Es gab 2003 bereits ein erstes Drehbuch basierend auf der Graphic Novel Batman: Year One von Frank Miller. Die Drehbuchversion wich den Produzenten allerdings zu sehr von der Vorlage ab, und man entschied sich gegen eine Umsetzung. Batman Begins wurde neben Batman: Year One zusätzlich von den DC-Comics Batman: The Long Halloween und Batman: Dark Victory von Jeph Loeb inspiriert.
Christian Bale musste für Batman Begins eine enorme körperliche Transformation durchmachen. Bevor er Batman wurde, drehte Christian Bale Der Maschinist, für den er sich auf 60 Kilogramm hungerte. Christopher Nolan wollte, dass Bale soviel Masse wie möglich zulegte und so kam er auf über 100 Kilogramm. Das brachte ihm bei der Crew von Batman Begins den Spitznamen Fatman ein. Für den Dreh brachte Christian Bale sich aber wieder in Topform und übernahm alle Stunts in Kampfszenen selbst.
Für Kameramann Wally Pfister war es die dritte Zusammenarbeit mit Christopher Nolan. Für seine Arbeit an Batman Begins wurde er das erste Mal für den Kameraoscar nominiert. Alle seiner bisher 4 Oscarnominierungen erhielt Wally Pfister bei Christopher Nolan Filmen. Für Inception konnte er den Preis schließlich gewinnen.
Das Batmobil aus der Batman Trilogie (Batman Begins, The Dark Knight und The Dark Knight Rises) von Christopher Nolan war ein funktionierendes Fahrzeug, das 2,5 Tonnen wog und während der Dreharbeiten teilweise auf bis zu 160 Km/h beschleunigt wurde. Das Design ist eine Mischung aus einem Hummer, Lamborghini und einem Tarnkappenbomber. Als man in Chicago drehte, fuhr ein offensichtlich angetrunkener Passant mit seinem Auto ins Batmobil. Er glaubte, dass es sich dabei um ein angreifendes Raumschiff von Aliens gehandelt habe.
Wer versuchen will, selbst Batman zu werden, muss tief in die Tasche greifen: Forbes errechnete, dass es mit der gesamten Technik und den Outfits um die 3,5 Millionen US-Dollar kosten würde in die Rolle des dunklen Ritters zu schlüpfen. (MK)
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Action-Superhelden-Film, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Asien, Gotham City, Zug
- Handlung
- Angst, Anschlag, Ausbildung, Blockbuster, Butler, DC Comics, Doppelte Identität, Drogenhandel, Duell, Dunkelheit, Einsamkeit, Falsche Identität, Faustkampf, Fledermaus, Gang, Geheime Identität, Gewalt, Gut und Böse, Halluzinogen, Heimkehr, Held, Himalaya, Hoffnung, Inspektor, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfkunst, Kindheitstrauma, Korruption, Kostüm, Krimineller, Lehrer, Lernen und Lehren, Meister, Mentor, Millionär, Neubeginn, Opfer, Plan, Polizei, Psychiatrie, Psychopath, Rache, Reise, Rückkehr, Schuldgefühl, Selbstfindung, Superheld, Trauma, Töten, Ungesühntes Verbrechen, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Verfolgungsjagd, Vergeltung, Verlieben, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Verschwörung
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Spannend
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Kritiken (18) — Film: Batman Begins
Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenUnd man muss sagen, Nolan machte seinen Job sehr gut. Er schuf ein Gotham, dass düster, dreckig und versifft ist. Sein Ziel, Batman nicht als unrealistische Comic zu zeigen, sonderns als echten Menschen glückte, selbst seine ganzen Gizmos und technischen Kinkerlitzchen scheinen irgendwie erklärbar und nachvollziehbar.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Dem Aufeinandertreffen von Bruce Wayne und dem undurchsichtigen Ducard entspringen Gespräche, die zu Lehr- und Leitsätzen für Nolans gesamte Bat-Saga werden. »Your compassion is a weakness your enemies will not share«, meint Ducard. »That’s why it’s so important«, entgegnet Wayne. »It separates us from them.« Und formuliert damit seine eigene, seine wichtigste Maßgabe für den Feldzug gegen Ungerechtigkeit und Gewalt. Batman wird später das Destilat des Ideals und der Regeln sein, denen Wayne sich verschreibt, und er wird das Kompensat seiner Angst, seiner Schuld und seines Zorns sein – und all das wird ein grünhaariger Psychopath irgendwann testen, herausfordern, zu brechen und zu zerstören versuchen. Aber bis es so weit ist gibt es noch zwei Drittel „Batman Begins“ zu bewältigen und der ist mehr, als bloß das Glossar zu „The Dark Knight“ (und „The Dark Knight Rises“), auch wenn beide Filme einen wünschenswerten Zustand zwischen Auftakt und Fortführung erreichen, nämlich gegenseitige…
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Andy Dufresne Mon, 09 Jul 2012 11:21:52 -0000
Antwort löschenSchöner Text!
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ChristiansFoyer Mon, 09 Jul 2012 11:40:45 -0000
Antwort löschenSchönen Dank! ;)
SoulReaver Mon, 09 Jul 2012 14:02:37 -0000
Antwort löschenNicht nur schön, sondern auch vollkommen richtig.
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Das ist nun also der ‚realistische‘, erwachsene Batman, mit echten Stunts und diversen Originalschauplätzen, mit nachvollziehbarer Entstehungsgeschichte, renommiertem Ensemble, viel Vorbereitung und wenig Höhepunkten. Der neue Ansatz zieht die Reihe aus der Sackgasse, doch so sehr man diese Tatsache auch abfeiern will, der Spaß, den bis dato jeder Batman-Film auf seine Weise gemacht hat, bleibt hier auf der Strecke. „Batman Begins“ ist manchmal gleichzeitig überladen und inhaltsarm, ein ordentlich gemachter Thriller statt imposante Comicadaption, und vor allem die nötige Vorlage für den eigentlichen Coup: die Fortsetzung.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Christopher Nolan zeigt uns wie Bruce Wayne zu Batman wurde. Er inszenierte einen tiefgründigen Charakterfilm der Actionfans, die das große Feuerwerk erwarten mehr oder weniger enttäuschen wird. Zwar gibt es auch viel Action, doch ist kein Hauptbestandteil des Films. Nolans Film legt viel Wert auf Bruces inneren Schmerz und dessen Bewältigungsversuche. Langeweile kommt nie auf. 'Batman Begins' ist von Anfang an spannend und bietet interessante Charaktere. Zwar ist die Batman-Geschichte nicht die Originellste, ist aber trotzdem durchgehend fesselnd und unterhaltsam. Nolan liefert mit 'Batman Begins' eine der besten Comic-Verfilmung ab, vielleicht sogar die Beste. [...]
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Broda Sat, 27 Aug 2011 06:50:55 -0000
Antwort löschenMuss ich unbedingt mal nachholen. Sehr schön :)
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschenMit der Low-Budget Produktion "Memento" hatte der Engländer Christopher Nolan Aufsehen erregt. Mit dem von der Kritik gefeierten "nsomnia" sein Können unter Beweis gestellt. Gelingt ihm mit seinem ersten Blockbuster nun der endgültige Durchbruch?
Zunächst einmal hat der 35-jährige ehemalige Student der englischen Literatur viel Mut bewiesen. Mit seinem dritten Film übernahm er ausgerechnet die Regiearbeit über ein Prequel der Leinwand-Ikonodulie Batman. "Ich schaute mir die unglaubliche Besetzung von Richard Donners `Superman` von 1978 an", ließ Nolan vor Drehbeginn verlauten, "er hatte Marlon Brando, Gene Hackman, Ned Beatty und jede Menge weiterer großartiger Schauspieler in den Nebenrollen. So sind wir auch vorgegangen". Und tatsächlich, die Liste der Darsteller von "Batman Begins" liest sich wie eine `Who is Who`-Liste erfahrener Leinwandikonen.
Regisseur und Drehbuchautor Nolan konnte für sein Batman-Prequel aus dem…
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Als Flop ist „Batman Begins“ nun nicht unbedingt zu bezeichnen. Auch nicht als einfaches Schablonenabenteuer. Doch bleibt die gestrickte Geschichte um Identitätsfindung für Jung und Alt das eigentliche Manko aller „Batman“ Verfilmungen.
„Batman Begins“ ist da keine Ausnahme. [...]
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen„Legend, Mr. Wayne“ -
Es ist ein bemühter Auftakt, den Christopher Nolan den vor sich dahindarbenden Fans der Nachtkreatur aus dem Hause DC mit „Batman Begins“ nach fast zehn Jahren Abstinenz serviert:
Mit einer ebenso infantilen, wie doch notwendigen Trotzreaktion auf die grellen Camp-Spekatkel aus dem Hause Schumacher, eröffnet der dritte Regisseur innerhalb der Fledermaus-Reihe, seine Adaption des Comicstoffes: Sein Bruce Wayne muss noch während des Intros durch den Schlamm robben, und sich in unwirtlichen Gefängnissen am Ende der Welt herumprügeln.
Es ist ein schwieriges Unterfangen, in welches sich der fünfte Batman-Film dabei an manchen Stellen gerade zu manisch hineinsteigert: Er möchte als modernes und integratives Werk seiner Dekade gelten, peinlichst darum bemüht, jeglichen Bruch mit der Ernsthaftigkeit im Keim zu negieren, um sich als klare Antipode zu den konturlosen, aber selbstironischen Schumacher-Werken zu positionieren, und pendelt in der Frage,…
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Oceanic6 Wed, 15 Dec 2010 21:44:10 -0000
Antwort löschenUnd wieder muss ich dir Recht geben, obwohl ich den Film sehr schätze. :D
Dolly Zoom Wed, 15 Dec 2010 22:11:17 -0000
Antwort löschenNoch scheußlicher als befürchtet: infantile Trotzreaktion? desinteressierte Wayne-Interpretation? Und Credits willst du auch noch gesehen haben?
Was mich wie erwartet stört, ist der aufgezwungen überkritische Umgang gegenüber der in Relation geradezu undifferenzierten Verklärung der vorherigen Verfilmungen, wo fleißig und über Gebühr hineininterpretiert worden ist, während hier die ausgefeilteren Ambitionen lediglich angerissen sind. Bezüglich der Kritikpunkte sind Nolan übrigens noch diverse unerwähnte handwerkliche Mängel anzulasten...
Und wenn ich "Nachfolger in seinem bedingungslosem[!] Bekenntnis zum Sommerblockbuster" lese, erwarte ich gar das Schlimmste für den letzten Kommentar.
Btw. Introduktion hört sich vielleicht so schlau an, wie Exposition fachlich zutreffender wäre. (soviel Boshaftigkeit muss sein^^)
SamRamJam Wed, 15 Dec 2010 22:13:42 -0000
Antwort löschenIch muss dir nur bedingt recht geben. Ich glaube die Macher von BB haben recht wenig auf die vier vorherigen Teile gegeben (und den Bruch mit Dark Knight dann auch deutlich unterstrichen) um direkt einen Vergleich zwischen Burton und Nolan ziehen zu können. Daher denke ich dass der Vergleich, den du ja anstrebst, am Ende keinen Sinn macht. Das Hauptproblem meiner Meinung nach (und das hast du selber in deinem Kommentar sehr schön umschrieben ;) ist viel mehr die Tatsache dass Nolan versucht die Comicfigur des Batman in einen zu realistischen Rahmen zu pressen. Letzten Endes müssen auch Batman Fans zugeben dass die Figur einfach zu unrealistisch ist um sie in diesen Rahmen zu pressen. Burton hatte es seiner Zeit verstanden, Nolan leider nicht.
BlueSquirrel Wed, 15 Dec 2010 23:54:30 -0000
Antwort löschen@cineast: Wenn er dich zum Nachschlagen animiert, ist das doch erfreulich.^^
Billmaik Thu, 16 Dec 2010 01:41:38 -0000
Antwort löschenEs amüsiert mich, dass du in nahezu jedem dir weniger zusagenden Film eine fehlgeleitete Agenda vermutest. Sei es nun ein Coen, Tarantino, Park, Kubrick oder eben Nolan, stets unterstellst du den armen Männern in ihren künstlerischen Ambitionen ein berechnendes, für den gescheiten Zuschauer freilich selbstentlarvendes, Kalkül, während das Fundament deiner persönlichen Lieblinge stets edelster Gesinnungen entspringt.
Ich kann das generell auch ganz gut nachvollziehen, nur ist bei dir die Diskrepanz zwischen überkritischer, zuweilen blindwütiger Pedanterie und ungezügelter Verklärung besonders augenfällig. Opportunist der ich nunmal bin begeistern mich deine Kritiken sehr, sofern ich mit ihnen grundlegend übereinstimme. Zum einen mag das an meinem Faible für ausgefeilte, in ihrer Brillianz fast schon klugscheißerisch anmutenden Stilistik liegen, die du als Vorzeigebild des narzisstischen (und meines liebsten^^) Kritikertypus beherrscht wie kein zweiter. Darüber hinaus gibt es überhaupt keine Diskussion über deine fachlichen Qualitäten, sind deine Kritiken doch in der Regel wohlüberlegt und präzise in ihrer Argumentation.
Vertrete ich allerdings eine andere Meinung kann es sehr schnell passieren, dass ich mich durch deine Rezensionen auf den Schlips getreten fühle. Dies ist vor allem in der Häufigkeit ungewöhnlich, da ich mich eher für einen besonnenen, wenig streitsüchtigen Zeitgenossen halte und konträre Meinungen mehrheitlich toleriere. Ich ziehe den Rückschluss, dass es einen Zusammenhang zwischen deiner Tendenz Filmen, oder vielmehr den Filmschaffenden, falsche Absichten zu unterstellen und meiner Überempfindlichkeit gibt. Sicherlich bewege ich mich hier auf unsicherem Terrain, aber ich übe mich mal in Selbstreflexion und behaupte, dass diese Metaebene bezüglich vermeintlich, mal mehr mal weniger, versteckten Intentionen mir als Leser suggeriert ein Idiot zu sein. Dein Angriff bezieht sich nicht bloß auf den Film oder seine Macher, sondern ist dadurch auch oftmals ein direkter Affront gegen die jeweilige Fanschar. Es kommt so rüber, als ob in deinem Weltbild jeder Bewunderer eines Aronofsky, Coen oder eben Nolans ein hoffnungslos naiver, dem Hype verfallender Volltrottel ist, über dessen Manipulierbarkeit sich die Regisseurs-Achse des Bösen dann hämisch ins eigene Fäustchen lacht.
Ach herrje, jetzt bin ich mal wieder ewig abgedriftet obwohl ich doch eigentlich nur deine Batman-Kritiken kommentieren wollte. Während ich mit den ersten vier sehr gut leben kann (gerade die hervorragenden Rezensionen zum ersten und dritten Teil so unterschreiben würde), bin ich hier, wie du angesichts meines verschwurbelten Geschreibsel wahrscheinlich schon vermutet hast, anderer Meinung und erachte Nolan's Filme für äußerst gelungene Genrebeiträge. Aber dazu später, da ich morgen leider früh raus muss.
Hitmanski Thu, 16 Dec 2010 09:37:27 -0000
Antwort löschen@Billmaik
Früh rauszumüssen zählt als Ausrede eigentlich nicht, wenn man nachts um halb drei hier rumpostet :D
Um auf den Grundtenor deiner Aussage zu antworten: Ja, ich vemute hinter nahezu jedem Film eine Agenda, bzw. den Versuch, dem Zuschauer etwas mitzuteilen, was über den Rahmen des rein audio-visuellen hinausgeht - letztendlich empfide ich dies aber eher als Zugeständnis gegenüber Medium und Filmmacher, als ihre Entlarvung, denn der Umkehrschluss wäre ja, ich würde sie nur auf diesen dubiosen Unterhaltungsfaktor herunterbrechen, was den wenigsten Werken - vorallem denen, der von dir hier genannten - gerecht werden würde.
Wenn "Batman Begins" sich eine lange Einleitung seiner Figur gönnt, die ja für einen Blockbuster dieses Kalibers doch ungewöhnlich ist, dann versuche ich, die dahinter stehende Intention herauszufinden, bin dann aber zugegebenermaßen enttäuscht, wenn sich der Film in eher halbgaren Verweisspielchen (U-Bahn-Sprengung als Emanzipation und Loslösung vom Schicksal der Eltern?!) verliert, und dem status quo älterer Verfilmungen nichts wesentliches hinzuzufügen hat-
Natürlich sind das subjektive Sichtweisen, und ich würde, auch wenn man das vielleicht herauslesen mag, niemanden dafür maßregeln wollen, dass er es anders empfindet.
Film ist ein manipulatives Medium, und wir alle gehen ihm irgendwann auf dem Leim; daher wäre es, selbst wen ich wollte, garnicht möglich, mich über andere zu stellen: Meine Begeisterung für Burton oder PTA könnte man in vielerlei Hinsicht ebenso torpedieren, DEN ebenenübergreifend perfekten Film gibt es schließlich nicht, aber für mich funktionieren ihre Werke in Gänze besser., auch weil ich Burtons Herangehensweise bei den Batman-Filmen für die subtilere, besser in der erschaffenen Welt verankerte, halte.
Zumal man ja nicht vergessen darf, dass man die Texte zu manchen Filmen durchaus auch als Spiegelbild vieler anderer Reviews verstehen kann, die das genaue Gegenteil machen: Eine maßlose Überinterpretation von "2001" lässt sich objektiv genauso wenig stichhaltig nachweisen, wie meine Unterstellung, es sei pseudowichtiges Geschwurbel.
Billmaik Thu, 16 Dec 2010 12:34:48 -0000
Antwort löschenDeine Antwort gefällt mir sehr gut, wird sie mir doch in Zukunft ermöglichen nachgiebiger in Bezug auf deine Schimpftiraden gegenüber von mir geschätzten Regisseuren zu sein. Weiß ich doch jetzt, dass sich hinter einer gelegentlichen Fassade aus Arroganz und Selbstgerechtigkeit eine ebenso verständnisvolle Grundgesinnung verbirgt ;)
Dabei hatte ich schon ein wenig die Befürchtung missverstanden zu werden. Mein Anliegen war es natürlich keineswegs deine Integrität zu untergraben, mein Geschwafel über Pedanterie und Verklärung war eine bewusste Provokation, in ihrer Drastik freilich übertrieben. Zumal ich doch etwas übernächtigt war und es mir durchaus schwer fiel meine Gedanken zu sortieren.
Du liegst sicherlich in der Regel nicht falsch, wenn du hinter nahezu jedem Film (und gerade in denen der benannten Regisseure) eine Agenda vermutest, nur kann man diese auch leicht missinterpretieren, da wohl kaum jemand einen verifizierbaren Einblick ins Seelenleben des jeweiligen Filmemachers genießt. Deshalb hüte ich mich generell vor diesbezüglichen Pauschalisierungen, mir ist der Interpretationspielraum hier einfach oftmals zu hoch und ich begebe mich ungerne in unbekannte Gewässer. Mir ist es des Öfteren sogar genehm einen Film auf eben jenen dubiosen Unterhaltungswert herunterzubrechen, ist dieser in seiner Essenz doch das bedeutendste Qualitätsmerkmal eines jeden Films (ich sollte anmerken, dass ich eine recht weitumfassende Defintion des Wortes "Unterhaltung" präferiere, bevor hier noch eine Grundsatzdiskussion entsteht). Es ist manchmal ermüdend zu lesen, dass Regisseuren immerzu irgendwelche übergeordneten Absichten unterstellt werden. Selbst wenn es angebracht ist, sollte man diesen Punkt nicht überstrapazieren und jedwedes Detail über Gebühr hinterfragen, denn Film ist zweifelsohne, und in diesem Punkt gibt es keine zwei Meinungen, ein manipulatives Medium. Politisch oder moralisch fragwürdige Filme nehme ich aus dieser Gleichung selbstredend heraus. Der Weg zur Hölle ist bekanntlich gepflastert mit guten Absichten, die gewisse Verfehlungen allerdings niemals entschuldigen können.
Noch ein Wort zu den Batman-Adaptionen. Auch wenn ich generell ja nicht ein großer Freund davon bin mit Geschmack zu argumentieren, ist es doch gerade beim Vergleich Burton-Nolan zutreffend. Der Camp-Faktor von Burton's Dunklem Rächer mag manchen mehr zusagen als die bierernste Herangehensweise durch Nolan. Ich persönlich bevorzuge, bei allen offensichtlichen Schwächen, die letztere, allein schon weil Burton nun wahrlich kein Großmeister in der Inzenierung von Actionequenzen ist (zugegebenermaßen sind die "Martial-Arts-Choreographien" vom kreuzlahmen Nolan'schen Batman auch nicht immer überzeugend),aber ich werde mich in diesem Fall hüten zu verlautbaren sie sei auch wirklich die bessere.
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Hitmanski Fri, 24 Dec 2010 23:51:31 -0000
Antwort löschenWir werden die Koexistenz unserer Meinungen wohl akzeptieren müssen, denn zustimmen kann ich dir auch in diesem Fall nicht wirklich: Filme zu "zerreden" ist für mich ein substantieller Bestandteil der Auseinandersetzung mit ihnen; unabhängig davon, ob ich den Film dabei lobe, oder kritisiere.
Vorliegend kann ich allerdings nicht wirklich erkennen, woran du eine Überinterpretation der Macher-Intentionen festmachst...
Filmkritik (ohne mich jetzt in den Topf mit den Professionellen werfen zu wollen), lebt für mich durch das Aufstellen und Unterstellen von Theorien, basierend auf der Sichtweise des Autors - als regelmäßiger Leser lassen sich so doch Filme viel leichter nach den eigenen Präferenzen aussuchen, als wenn der Schreiberling einer scheinbaren Objektivität frönt, die es in Wirklichkeit nicht geben kann.
Wenn mein Text als schlüssig in seiner Argumentation erscheint, dann bin ich damit schon zufrieden.
nilswachter Tue, 17 Jul 2012 21:02:43 -0000
Antwort löschenSehr schön geschrieben Hitmanski. Mir gefällt der Film zwar ausserordentlich, aber deine Kritik finde ich kohärent und höchst anregend verfasst. Kompliment.
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenDie ausgewogene Mischung aus Anspruch, Action und leisem Humor macht den schwarzen Flattermann nach dem missratenen „Batman und Robin“ wieder fit für weitere Abenteuer in Gotham City.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenNolans Film bewegt sich mit der Geschwindigkeit einer fußlahmen Sumpfkuh und hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades. Dabei muß gesagt werden, daß die Entwicklung Bruce Waynes trotz des sehr freien Umgangs mit den Bat-Mythen (Schüler bei Ra's Al Ghul?) schlüssig und dramaturgisch mitunter packend ausfällt. Daß der kleine Wayne allerdings auch noch einen Schuldkomplex mit auf dem Weg bekommt, stinkt ebenso nach Anbiederung an Spider-Man wie der dahingefaselte Korb, dem ihm seine Rachel am Ende auf den Weg gibt.
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facepalm Sun, 15 Aug 2010 18:15:48 -0000
Antwort löschen"hält sich dabei in einer enervierenden Selbstverliebtheit für die Neuerfindung des Rades." Sowas schimpft sich Kritiker? Ich hoffe du verdienst kein Geld damit, mein Freund.
Julio Sacchi Wed, 01 Sep 2010 13:32:16 -0000
Antwort löschenNö, tu ich nich. Möcht ich auch nich.
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slayniac Mon, 25 Oct 2010 00:56:15 -0000
Antwort löschenDafür würde eh niemand Geld bezahlen ;) Obwohl, bei der titanic-Redaktion kannstes ja mal versuchen.
der cineast Fri, 07 Oct 2011 12:59:32 -0000
Antwort löschenHasko! <3
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen“Atme deine Ängste ein. Stell dich ihnen. Um Angst zu überwinden, musst du selbst zur Angst werden. Du musst mit der Angst anderer verschmelzen. Am meisten fürchten die Menschen, was sie nicht sehen. Du musst zu einem schrecklichen Gedanken werden. Zu einem Geist. Du musst zu einer Vorstellung werden. Spüre, wie deine Angst deine Sinne betäubt. Spüre, ihre Macht zu verwirren, zu lenken. Und wisse, diese Macht kann die deine sein. Verbünde dich mit deiner schlimmsten Angst. Werde eins mit der Finsternis. Bündle deine Kräfte. Konzentriere dich. Beherrsche deine Sinne. Du darfst keine Spuren hinterlassen.”
Als ich vor kurzem meine DVD-Sammlung um “Batman” erweiterte, beschloss ich, dies nur bis Teil Drei zu tun. Die letzten beide Teile haben die Reihe zerstört, ins Lächerliche gezogen. Beim dritten Teil ist dies zwar noch halbwegs erträglich, doch der vierte hat alles kaputt gemacht. George Clooney im Nippelkostüm, Arnold Schwarzenegger als Eismann und Uma Thurman als Blumenmädchen…
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Nach dem Burton- Batman und dem Schumacher-Batman ist das jetzt leider nur ein Miller-Batman, bei dem man Nolans Signatur mit der Lupe suchen muss. Und so schön der Hintergrund des dunklen Ritters samt blauer Blume und Samuraiesoterik auch ausgeschöpft wird – interessant ist Bruce Waynes Weltbummlerei und Knastgeraufe deshalb noch lange nicht, zumal der durchweg angestrengt wirkende Christian Bale der Figur weder Nuancen, noch jene wunderbar unterkühlte Ironie verleihen kann, die Michael Keaton einst aufbot. Die Bösewichter – das stärkste Element bei Batman – wirken konturenlos (Liam Neeson) oder gleich völlig verschenkt (Cillian Murphy), und werden meist auch unmotiviert in die Handlung gedrückt. [...]
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HellGreetings Fri, 28 Dec 2012 00:30:43 -0000
Antwort löschenFrüher war alles besser, wa?
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenZuviel Pathos, Beschwörung des Bat-Mythos und große Worte. Wirkt stellenweise unfertig und bei allem Anspruch unterkomplex.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Batman Begins" ist die Wiedergeburt von Batman. Galt der Fledermausmann für mich nach "Batman & Robin" als Tod, hat Christopher Nolan es geschafft der Figur neues Leben einzuhauchen. Wer noch die Gelegenheit hat sich "Batman Begins" im Kino anzusehen, sollte dies unbedingt macht, ansonsten ist der Film spätestens mit dem DVD-Release Pflicht.
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Pagato Sun, 10 Oct 2010 21:08:24 -0000
Antwort löschenAmen
J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenEines muss man dem Autorenfilmer Nolan lassen: So eindringlich und ausführlich hat noch niemand Batmans Vorgeschichte gezeigt. In den Verfilmungen der letzten Jahrzehnte wurden die Ursprünge des rastlosen Rächers immer nur in fragmentarischen Rückblenden gestreift. Erst bei "Batman Begins" gibt es die ganze Geschichte. Die durchaus zwiespältige Figur des zur Selbstjustiz greifenden Superhelden bekommt eine nachvollziehbare Motivation und Glaubwürdigkeit, die vor allem den letzten seichten Batman-Filmen von Joel Schumacher ("Batman Forever" sowie "Batman und Robin" aus den Jahren 1995 und 1997) abging.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenBruce Wayne ist vom Leben schwer gebeutelt: als Achtjähriger muss er in seiner Heimatstadt Gotham den Doppelmord an seinen wohlhabenden Eltern mit ansehen, später gerät er auf die schiefe Bahn und landet in China im Knast. Hier fällt schnell seine Kämpfernatur auf: blitzschnell kann er sich gegen böse Zellengenossen zur Wehr setzen, so dass er sogar in Einzelhaft kommt: nicht zu seinem Schutz, sondern zum Schutz seiner Mithäftlinge.
Beeindruck von so viel Kampf-Talent bietet Henrid Ducard ihm eine fundierte Ausbildung in Selbstverteidigung an. Als klar wird, dass Ducard die Stadt Gotham vernichten will, weil sie sich immer mehr zu einem Sündenpfuhl aus Habgier, Korruption und Gewalt entwickelt, bricht Wayne mit seinem Mentor. Er will lieber versuchen die Kriminalität zu bekämpfen anstatt die komplette Stadt auszulöschen. Doch anstatt sich den regulären Ordnungshütern anzuschließen, ersinnt er gemeinsam mit seinem treuen Butler Alfred die Symbol-Figur des „Batman“, der fortan – einer Legende gleich – in Gotham für Recht und Ordnung sorgt.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenAm meisten beeindruckt die Darsteller-Riege hinter der Batman Christian Bale fast verblasst. Wenn er sich die Leinwand mit Liam Neeson teilen muss, zieht allerdings auch er den Kürzeren - "Papa Liam" als Fiesling zu besetzen ist schon ein Coup...
Der Film ist eher'n gutes "ausreichend". Optisch schön inszeniert und die Origin ist ohne Längen und mit interessanten Ideen bewerkstelligt. Sobald sich Bale sich allerdings das Cape überstreift wird's albern und das Skript weiss gar nicht mehr wohin mit den Gaga-Ideen wie "Mikrowellen-Sender-zum-Wasser-verdampfen" und wasweissich für'n Blödsinn. In der letzten Stunde hat man durch den ganzen überdrehten Quatsch förmlich den Comic-Geek Goyer vor Augen und fühlt sich unangenehm an Kissenschlachten wie sein "Blade 3" erinnert, in der er bereits trefflich unter Beweis stellen konnte, wie man sorgsam gezeichnete und etablierte Charaktere in Grund und Boden karikiert.
"Batman Begins" hätte der überfällige Auftakt zu einer neuen Bodenständigkeit und Seriösität des Batman-Mythos und sein können - zu schade, dass am Ende dann doch wieder nur Kiddie-Kacke dabei rauskommt. Man sollte einfach keine Comic-Fans an eine Verflimung lassen...ausser Del'Torro natürlich - der darf alles!
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenChris Nolan hat den Sarg geöffnet und Batman erfolgreich aus der Gruft gezogen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenÜberraschend gelungene Re-Animation des Dunklen Ritters, der unter der sicheren Regie von Chris Nolan endlich die quietschbunten Pop-Faux-pas von Schumacher vergessen lässt
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Nahtigall Sun, 27 Dec 2009 11:29:54 -0000
Antwort löschenWow, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Batzmann, ich gebe dir recht. Endlich eine Verfilmung fernab von peinlich-ablbernen Schurken und endlich ein Batman mit dahseinsberechtigung
Kommentare (267) — Film: Batman Begins
Erik.K Thu, 23 May 2013 19:02:22 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Top 5 Filme. Story,Dialoge und Die Musik machen den Film grandios.
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Trainman Wed, 22 May 2013 23:04:52 -0000
Kommentar löschenMeine täglich benutzte Kaffeetasse mit dem Batman-Symbol von 1989 erinnert mich seit "Batman begins" (bzw der ganzen Trilogie) daran, dass ein Remake (mit übrigens demselben Hype) auch hin und wieder ein absoluter Volltreffer sein kann.
Hier stimmt so ziemlich alles, und am besten ist übrigens: Alfred!
Logik/Realitätsnähe 8
Story 9
Musik 10
Message 9
Dialoge 10
Darsteller 10
Optik 10
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DrMcKay Mon, 20 May 2013 18:29:44 -0000
Kommentar löschenEin guter Anfang für eine sehr gute Superhelden Trilogie. Die Besetzung und die Handlung wissen durchaus zu gefallen.
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Dady Sat, 18 May 2013 12:00:41 -0000
Kommentar löschenDer beeindruckende Auftakt zur vielleicht besten Trilogie der Filmgeschichte. Nolan schafft es seinem Batman wieder Charakter und Tiefe zu verleihen. Seine erste Verfilmung des einsamen Beschützers Gotham´s ist ein grandioses Actiondrama was meiner Meinung nach alle vorherigen Comicverfilmungen in den Schatten stellt. Auch wenn ich mit dieser Aussage bei einigen für Empörung sorge.
Mit Christian Bale wurde der perfekte Darsteller für den dunklen Ritter gefunden. Er kann als Batman und als Bruce Wayne mehr als nur überzeugen. Dazu kommt noch eine unglaubliche Besetzungsliste die ihres gleichen sucht. Michael Caine, Morgan Freeman, Rutger Hauer und den viel zu selten erwähnten Gary Oldman der glaub ich immer besser wird. Katie Holmes macht ihre Sache vernüftig und Cillian Murphy war auch schon mal besser.
Batman Begins ist einfach sauber inszeniertes Actionkino das sogar mit einer guten Story und top Darstellern um die Ecke kommt!!
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CIT Tue, 14 May 2013 20:40:01 -0000
Kommentar löschenEndlich mal ein cooler Batman, die vorhergehenden Teile mit Michael Keaton, Val Kilmer und George Clooney waren allesamt für die Tonne. Christian Bale macht seine Sache ausgezeichnet und gibt sowohl Bruce Wayne als auch Batman genug Glaubwürdigkeit und Ausstrahlung. Einzig die Besetzung von Katie Holmes hätte man noch mal überdenken können, ansonsten ein starker Beginn vom neuen Batman.
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Dady Tue, 14 May 2013 21:37:09 -0000
Antwort löschenDeine 8.0 sind absolut zutreffend....aber das die Vorgänger alle für die Tonne waren stimmt wohl nicht ganz oder?
CIT Thu, 16 May 2013 20:10:52 -0000
Antwort löschenIch finde schon, daß die alten Filme ziemlich schlecht waren, auch wenn sie schon ziemlich alt sind. Ok, der Erste mit Michael Keaton war noch in Ordnung, aber die folgenden Filme fand ich echt nicht gut.
arne.kirchner Wed, 08 May 2013 13:24:38 -0000
Kommentar löschenIch liebe ja Superheldenfilme ja allegmein und was Chrisopher Nolan hier mit "Batman Begins" als Auftakt für seine Batman-Triologie ist echt hevorragend!
Vorher hat mich Batman nie so interressiert und dann kam der Film und ich vergöttere ihn!
Allein durch seine Geschichte, dem Tod seiner Eltern und das Bekämpfen von dem Verbrechen ist wunderbar umgesetzt.
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LMSMDK Tue, 07 May 2013 21:54:56 -0000
Kommentar löschenNun habe ich mich mal an den Auftakt der Trilogie gewagt und ich muss sagen: Großes Kino, kann nur noch besser werden.
Ich muss ja sagen, dass mich Batman so gut wie gar nicht interessiert, aber ich hab mir halt gedacht, dass ich ihn mir verdammt nochmal anschauen kann.
Die Story, die Schauspieler, das Setting, die Drehorte einfach nur toll und direkt wird man mit den Hintergründen von Batman konfrontiert.
Hat mir echt gut gefallen, von daher it Begins with 8.5 Points.
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daniel.s.feldmann Tue, 07 May 2013 13:13:54 -0000
Kommentar löschenIch finde den Film einsame Spitze. Super Auftakt zu einem der geilsten Superhelden überhaupt. Natürlich nicht jedermans Sache, aber hey, wir sind ja des Redens mächtig und können unsere Ansicht zum Glück, klar und deutlich darstellen. Der Eine vermark es mehr zu können, als der Andere, aber so ist es nunmal.
Habe den Film mit viel Genuss gesehen und das über mehrere Male hinweg. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gut dieser Film ist. Es ist genug Zeit für alles eingeplant und alles wird gut erklärt. Sehr gut auch manche Anekdoten an das Comic, wie z. B. ein Spruch von Ra's Al Ghul. Bei Waynes Geburtstag sagt eine Frau zu Bruce, dass sie einen Mann Namens Ra's Al Ghul kennt und Bruce erwidert: "Das ist nicht möglich. Ich habe ihn sterben sehen." Daraufhin Ghul:"Vielleicht ist er ja unsterblich und hat magische Kräfte."
Es ist eine gute Balance zwischen Realismus und Fiktion.
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davidleeuw Thu, 18 Apr 2013 10:05:04 -0000
Kommentar löschenErst im Nachgang, mit immerhin 8 Jahren und zwei Sequels im Rücken, wird deutlich, wie wenig Deckungsgleichheit zwischen Nolans proklamiertem Realismus und einer tatsächlich verfilmten Realität besteht. Sicher führt Nolan die Figur des Rächers in eine nie gekannte Dunkelheit, der genrebedingten Albernheiten und Ungereimtheiten kann sich auch seine Interpretation nicht entziehen und wirkt so an mehr als nur einer Stelle unfreiwillig komisch, womit 'Batman Begins' den direkten Schulterschluss zum leider hochgradig tolpatschigen 'The Dark Knight Rises' findet. Die Er- oder Überhöhung in den cineastischen Adelsstand verdankt er innerhalb der Trilogie einzig dem Zweitling, der sich vieler Schwachpunkte seines Vor- und Nachfilmes entledigt und eine Größe und Weite erreicht, die den anderen Teilen abgeht.
Dennoch bleibt auch Teil 1 der Reihe ein vergnügliches Superhelden-Erlebnis, das mit Spannung und dramatischen Momenten gewisse Unzulänglichkeiten und verfehlte Ansprüche überdeckt.
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Scipio Sun, 14 Apr 2013 17:38:15 -0000
Kommentar löschenSehenswert war da nur das Batmobil, dieses panzerähnliche Fahrzeug.
Die Gedankenwelt die da vermittelt wurde - finde ich nur zum kotzen!
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Filmegucker84 Sun, 07 Apr 2013 11:25:33 -0000
Kommentar löschenSuper!
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clemens.eckert1 Fri, 05 Apr 2013 18:33:14 -0000
Kommentar löschenOberklasse!
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Douglas Heffernan Fri, 05 Apr 2013 17:37:44 -0000
Kommentar löschenDiese "Dark Knight Trilogie" ist ein absolutes MEISTERWERK und die mit Abstand realistischste, anspruchsvollste und beste Comic Verfilmung aller Zeiten! Hier ist ALLES perfekt: Schauspieler, Musik, Kamera, Schnitt, Drehbuch, Action, Spannung etc. etc.! Diese Trilogie lässt Iron Man, The Avengers, Spider Man & Co wie einen lächerlichen Aprilscherz zu Weihnachten aussehen!!! Jeder Teil dieser Trilogie ist eine glatte 10/10!!! Für mich als Trilogie auf jedenfall Top 5 der besten Filme aller Zeiten!!!
Danke Christopher Nolan!!!
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Anonymous1987 Fri, 12 Apr 2013 14:00:58 -0000
Antwort löschenJeder Comi ist anders .
Es ist einfach nur unwissend alle Comicverfilmungen in einen Topf zuwerfen.
Batman ist eine ganz andere Art von Held als Ironman oder Spiderman
CrazyWizard Sun, 31 Mar 2013 18:50:07 -0000
Kommentar löschenGroßartiges Reboot der Batman-Saga und der Einstieg in mein Leben mit Batman sozusagen, denn durch diesen Film bin ich erst mit Batman warm geworden. Dafür danke ich Christopher Nolan, der den Grundstein für eine tolle Trilogie legt. Allerdings muss ich die unschöne, gelbliche Farbgebung kritisieren, die mir ziemlich missfällt. Doch das Kernstück dieses Films, das tolle Drehbuch, welches nicht nur eine strahlende Geschichte eines noch stärker strahlenden Superhelden erzählt, der die gesamte Welt rettet, sondern Bruce Wayne als Menschen zeigt und seinen Kampf um Moral und Gerechtigkeit. Und es macht unglaublich Spaß, ihm dabei zuzusehen!
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BOW666 Sun, 31 Mar 2013 12:36:43 -0000
Kommentar löschenAm Anfang wagte ich mich nur zögernd an den Film, Reebots sind meisten nicht immer der Bringer und doch als ich ihn gesehen hatte war ich restlos überzeugt; Batman Begins ist wesentlich Düsterer und realsitischer Dargestellt.
Zu einem sieht man auch mehr Hintergründe und seine Entwicklung zu Batman das man regelrecht mit in seinem Bann gezogen wird.
Christian Bale war eine sehr gute Wahl für Batman, alles im allem war dies ein guter Auftackt der Batman Trilogie.
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Hyperion00731 Fri, 29 Mar 2013 20:23:18 -0000
Kommentar löschenBatman Begins ist spannend, visuell gut, es kommen viele richtig packende Actionszenen vor und es läutet die Batman Ära hervorragend ein.
Christian Bale, Morgan Freeman und Sir Michael Cane zeigen sich allesamt von ihrer besten Seite.
Der Film nimmt oft überraschende Wendungen und überzeugt durch ein starkes Ende.
Liam Neeson hat es einmal geschafft einen Film nicht komplett zu ruinieren was ja ausgesprochen selten vorkommt.
Die Dialoge sind verständlich und logisch.
Die Handlung ist sehr gut und offenbart keinerlei Lücken im Skript.
Der Batman Anzug ist klasse.
Der Endkampf ist spektakulär dargestellt, wenn auch nicht ganz so spektakulär wie in Teil 2.
Die Umgebung stimmt total.
Fazit: Batman Begins ist ein klasse Film, der kaum negatives aufzuweisen hat und durch stakre Charaktere, klasse Actionsequenzen und vielen sehr, sehr guten Bildern und Effekten zu überzeugen weiß.
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A-Wax Thu, 28 Mar 2013 23:14:43 -0000
Kommentar löschenBombastischer Reboot einer der bekanntesten Comic-Franchises der leider ein wenig unter seinen Darstellern zu leiden hat.
Wir schreiben das Jahr 2005 und man hatte (zum Glück) schon lange nichts mehr von Batman gehört. Die letzten beiden "Batman"-Filme waren wohl eher als Scherz gemeint und man ergötzte sich viel lieber an beiden Burton-Klassikern.
In diese Batman-Lethargie stürzt Christopher Nolan und präsentiert uns seine düstere Version von Batman. Ohne zuviel vorweg zu nehmen, kann man sagen das die Story verdammt gut ist und ebenso klasse inszeniert und erzählt. "Batman Begins" ist zehnmal realistischer als seine quietschbunten Vorgänger und zeichnet die Batman-Geschichte nochmal von ganz neuem. Batman ist hier auch nur sehr wenig Comicfigur, sondern viel mehr Mensch als es sich mancher Fan vielleicht wünschen wird. Mir persönlich gefällt es dagegen ausgesprochen gut. Die oben bereits angesprochene Inszenierung verdient ebenfall uneingeschränktes Lob, gerade im zweiten Teil des Films kracht es so richtig und es bleibt trotzdem halbwegs realistisch.
Der einzige Schwachpunkt ist aber leider ein großer und hört auf die Namen Katie Holmes, Christian Bale und mit Abstrichen Liam Neeson. Katie Holmes hat vollkommen zurecht für ihre Darstellung die Goldene Himbeere bekommen. Ihre Figur bleibt ungemein blass und sie selbst war in jeder "Dawson's Creek"-Folge besser als in diesem Film. Was ihre Figur überhaupt sein soll, wird auch nicht wirklich klar (wofür sie aber nichts kann). Liam Neeson ist ein toller Schauspieler, daran besteht kein Zweifel. Aber wie geistig umnachtet muss ich sein um Liam Neeson als Bösewicht zu besetzen? Man nimmt ihm sowas einfach nicht ab. Kommen wir nun zu Christian "Ich-habe-genau-einen-Gesichtsausdruck" Bale. Der Bruce Wayne den er verkörpert ist so langweilig, da gehen mir alle Pflanzen ein. Wenn ich behaupten würde das seine Figur blass bliebe, dann würde ich ihn adeln. Man sehnt sich nach der nächsten Szene wo er endlich wieder die Batman-Maske auf hat, damit man seine Gesichtslähmung nicht mehr ertragen muss. Jetzt habe ich ja gehört, dass diese Gesichtsvereisung sogar bewusst gesteuert sein soll und sogar einen ganz coolen Namen hat (irgendwas mit "Acting"). Das können die Leute mir vorbeten, dass das gut sein soll, aus meiner Sicht ist das einfach nur Talentfreiheit. Für mich ist er einer der überbewertesten Schauspieler, da er einfach null komma null rüberbringt.
Trotz dieser schauspielerischen Totalausfälle ist und bleibt "Batman Begins" ein saustarker Reboot eines ansonsten absolut toten Comic-Franchises.
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Vergalduk Mon, 25 Mar 2013 22:09:10 -0000
Kommentar löschenDer Auftakt zu Nolans Batman-Trilogie ist mir von allen Teilen am wenigsten im Gedächtnis geblieben, was vermutlich auch am überragenden Nachfolger liegt. Teil eins kann eben noch nicht mit sooo beeindruckenden Bösewichten aufwarten, der Fokus liegt ganz klar mehr auf Bruce Wayne aka Batman. Dabei hat es das Team um Regisseur Christopher Nolan geschafft, die Atmosphäre der Comis (die hier nur als lose Vorlage fungierten) gekonnt auf die Leinwand zu übertragen, ohne lächerlich zu wirken (was in vielen anderen Comicverfilmungen nicht funktioniert hat).Die Entstehung des Flattermannes wird stimmungsvoll und überzeugend dargestellt, besondere Credits gehen hier natürlich an Hauptdarsteller Christian Bale, der die kaputte Persönlichkeit des dunklen Ritters sehr überzeugend spielt. Ebenfalls glänzend arbeiten die Nebendarsteller, allen voran Gary Oldman (für mich der heimliche Star der Reihe). Michael Caine und Morgan Freeman werden geradezu verschwendet, machen ihre Sache jedoch sehr gut und Liam "Qui-Gon" Neeson fungiert als Mentor nahezu perfekt.
In Szene gesetzt wird das ganze natürlich so fett, wie nur irgend möglich - Wahnsinnsbilder, Actionszenen der Spitzenklasse, dazu ein bombastischer Soundtrack - und doch hat man nie das Gefühl, hier einen Film von der Stange zu sehen.
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DieFilmguckerin Tue, 19 Mar 2013 10:19:49 -0000
Kommentar löschenWas für ein Film! 140 Minuten und elementare Erkenntnisse ließen mich jegliche Kundschaft in der Videothek vergessen… Warum Batman eigentlich die Fledermaus als sein Totem auserwählte, zum Beispiel. Warum er überhaupt zum Superheld wird, warum er so ein reicher Bonze ist, warum er so coole Ausrüstungsgegenstände hat. Nicht mal vor der Bonus-DVD, die ich in den allermeisten Fällen achtlos in der Hülle liegenlasse, machte ich halt. Nun weiß ich (fast) alles: zum Beispiel, dass Christian Bale zum ersten Drehtag mit 115 Kilogramm Lebendgewicht am Start war, also ungefähr einer Verdopplung seines Gewichtes nach der Zuschaustellung des absoluten Dürrseins bei “The Machinist”, woraufhin einige Menschen am Set witzelten, dass hier nicht “Fatman” gedreht werde – nur weil Christopher Nolan ihn beim ersten Treffen anwies, soviel wie möglich zuzunehmen. Das nahm der Bale dann wohl etwas ernst, nun musste der Ärmste erstmal abspecken, damit er überhaupt in das supercoole Kostüm passte (auch dazu gibts eine tolle Erklärung auf der Bonus-DVD, ich sage nur Maßanfertigung mithilfe eines Ganzkörper-Christian-Bale-Abgusses!).
Der Film hat mich überzeugt, auch wenn ich die Szenen im asiatischen Kloster und die Kommentare von Liam Neeson teilweise ein bisschen zu dick aufgetragen fand – der coole Fight auf dem Eissee (übrigens ein echter in Island, der während der Dreharbeiten aufgrund des einsetzenden Tauwetters, gerne bedrohlich knackte – Bonuswissen!) reißt aber alles wieder raus. Sonst war die Story super, toll fand ich vor allem den Bösewicht (so ein hübsches Gesicht – so ein Fiesling!) und den bösen Plan mit der Grundwasserverpestung – der war so raffiniert, dass man nicht an ein Happyend für Gotham glaubt! Sehr cool ist natürlich unser aller Liebling Christian Bale, der Mensch kann einfach toll schauspielern, aber auch Liam Neeson löst durchaus Jubelgesänge und -tänze bei mir aus und von dem genialen Gary Oldman wollen wir nun gar nicht erst reden.
Ganz anders auch als bei üblichen Superhelden-Geschichten fällt es auch durchaus leicht, den Film irgendwie glaubwürdig zu finden, es braucht keine verstahlten Spinnenbisse, Superkräfte von anderen Planeten oder Mutationen – Batman ist ein Mensch wie du und ich (ok, vielleicht ein kleines bisschen besser trainiert) und auch seine Handlungen und vor allem sein rabiater Kampfstil (Keysi Fighting Method – hat ihre Wurzeln im Streetfighting und wirkt besonders realistisch und rabiat) sind nachvollziehbar und eben auch nicht unfehlbar. Auch die Stadt Gotham City wirkt durchaus wie von dieser Welt, bestenfalls etwas in der Zukunft angesiedelt (für die Aufnahmen in Gotham wurde übrigens ein verdammt großer Hangar mit Straßenzügen bestückt – eine Stadt in der Halle) und perfekt für unseren im Schatten lauernden Helden. Die Charaktere und Schauplätze sind realistisch und machen es dem Zuschauer leicht, in die Welt von Batman einzutauchen, eben ohne ständig zu denken:”Jaja, das klappt doch im wahren Leben nie!” (das gilt natürlich nicht für jede einzelne Szene).
Das einzige Manko ist eigentlich die stinkend langweilige Darstellung von Katie Holmes, diese gerechtigkeitsverliebte Gutmenschin und nicht mal ansatzweise gleichberechtigte Partnerin neben Batman. Die Dame ist eigentlich nur da, um Batman anzuhimmeln, ab und zu von ihm gerettet zu werden, ihm schlaue Ratschläge zu geben und irgendwie den Staat und seine Gesetze zu verkörpern. Auch ihr Mienenspiel wirkt neben den glanzvollen Auftritten der anderen Schauspieler nicht sehr ausgefeilt und stinkt gelinde gesagt ab. Glücklicherweise ist der Film so toll, dass selbst das einem aber nicht die Laune verdirbt und man sich letztendlich doch voll und ganz dem Filmgenuss hingeben kann – schön!
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Jek-Hyde Sun, 03 Mar 2013 15:14:03 -0000
Kommentar löschenIch glaube mit Batman Begins leitete Nolan die „Realitätsperiode aller resikelbaren Filmreihen“ wie James Bond, oder eben Batman ein. Er inszenierte Batmans „Aufstieg“ eher Opernhaft. Dass Bruce Wayne nicht einfach von einem auf dem nächsten Moment zu Batman wurde, sondern es ein langer Prozess war, zu Batman zu werden. Wir erleben hier einen härteren, düstereren, und fast schon zu realitätsnahen Batman. Natürlich, grob betrachtet ist und bleibt Batman ein Typ, der in einem Fledermauskostüm herumrennd, so gibt es natürlich die eine, oder andere Konstruierte Brücke im Plot, trotzdem, war und bin ich wie damals sehr überrascht, was Nolan und da kredenzte.
Es bleibt die Frage offen, ob eine Comicverfilmung unbedingt so real sein muss. Aber mal ehrlich, wer hat sich in seiner Kindheit nie wenigstens einmal gewünscht wie Batman zu sein? (selbstverständlich ist die Frage an die y-Kromosomenträger unter euch gewidmet)
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