Captain America - The First Avenger

Captain America: The First Avenger (2011), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 18.08.2011


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5.9
Kritiker
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6.2
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376 Kommentare
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von Joe Johnston, mit Chris Evans und Hayley Atwell

Der Ur-Held schlechthin hat im gleichnamigen ‘Captain America’ seinen ersten Auftritt. Chris Evans hat es zunächst auf Hitler abgesehen, findet aber in Hugo Weaving seinen eigentlichen Erzfeind.

Handlung von Captain America – The First Avenger
1942: Die USA ziehen in den Kampf gegen Hitler-Deutschland. Steve Rogers (Chris Evans) meldet sich freiwillig zur Army, wird aber aufgrund seines schwächlichen Gesundheitszustands als ungeeignet eingestuft. Mit Hilfe des Project: Rebirth soll er trotzdem in den Kampf gegen die Nazis ziehen. Der kränkliche Steve wird in eine Art Super-Soldaten namens Captain America transformiert. Gleichzeitig versucht sich bei den Nazis auch Johann Schmidt (Hugo Weaving) daran, uralte göttliche Kräfte zu beherrschen und mit dieser Geheimwaffe den Rest der Welt zu unterjochen. Denn Johann Schmidt ist nicht das, was er zu sein vorgibt…

Hintergrund & Infos zu Captain America – The First Avenger
Captain America – The First Avenger führt den patriotischen amerikanischen Superhelden für die Marvel’s The Avengers –Verfilmung von Joss Whedon ein. Dort kämpft Captain America an der Seite von Iron Man, Hulk, Thor und Hawkeye als ultimatives Superhelden-Team für das Gute.

Anders als der Rest der Avengers ist Captain America ein Held der 40er Jahre. Daher inszenierte Joe Johnston (Jurassic Park III, Wolfman) den Film als Hommage an amerikanische Propagandavideos und den patriotischen Geist der Kriegsjahre.

So ist in Captain America auch eine jüngere Version von Howard Stark (dargestellt von Dominic Cooper), dem Vater von Tony Stark (Iron Man), zu sehen. Auch in den weiteren Nebenrollen ist die Comicverfilmung erstklassig besetzt, so wirken u.a. Samuel L. Jackson, Tommy Lee Jones und Stanley Tucci mit. Für Hauptdarsteller Chris Evans ist es nach seiner Rolle als Human Torch in den Fantastic Four –Filmen schon das zweite Engagement als Superheld.

Um eine nachträgliche 3D-Konvertierung zu vermeiden, gab es kurze Testdreharbeiten mit einer 3D-Kamera. Johnston gab die Idee jedoch schnell auf und bezeichnete das Arbeiten mit den unhandlichen Gerätschaften als Albtraum. Somit wurde Captain America, ähnlich wie sein Partnerprojekt Thor in 2D gefilmt und später am Computer nachkonvertiert.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Captain America - The First Avenger
Genre
Superhelden-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film
Zeit
Gegenwart, Zweiter Weltkrieg
Ort
Arktis, Brooklyn, Deutschland, Times Square
Handlung
Angst vor Frauen, Armee-Einheit, Aufopferung, Bescheidenheit, Bombenexplosion, Drittes Reich, Dünn, Eis, Eliteeinheit, Entdeckung, Explodierendes Gebäude, Explosion, Flugzeug Angriff, Frau, Frau beim Militär, Frauenversteher, Geheimwaffe, Gewalttätige Frau, Große Brüste, Gut und Böse, Held, Herrenrasse, Kampfeinsatz, Marvel Comics, Massenvernichtungswaffen, Menschenversuch, Muskeln, Musterung, Mut, Nazi, Nazi Wissenschaftler, Nordische Mythologie, Rekrut, Rüstung, Rüstungsindustrie, Schöne Frau, Schönheit, Selbstaufopferung, Sondereinheit, Starke Frau, Stosstrupp, Superheld, Superschurke, Superwaffe, Time travel, Totenkopf, US-Armee, Verrrückter Wissenschaftler, Zugüberfall, einfrieren, Überleben, Übermensch, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
3D Konvertierung, Marvel Comics
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Marvel Enterprises, Marvel Entertainment, Marvel Studios

Kommentare (335) — Film: Captain America - The First Avenger


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MemoriAria11

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Bewertung4.0Uninteressant

Der "Urheld" erhält als eindeutig schlechtester Avanger auch noch einen unfassbar schlechten eigenen Film ... was sollte das mit dem roten Typ?

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BlubberKing

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Captain America kommt mir fast wie eine Witzfigur vor. Der passt gar nicht zu den übrigen.


wertikaner

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Bewertung7.5Sehenswert

-Spoilerfrei-

Ist ein Actionabenteuer Film aus dem Jahre 2011 der zur Zeit des dritten Reiches spielt und dessen Ereignisse in den heutigen Tag münden.

Einer der ältesten Klassiker der Marvel Studios folgte erst nach den "X-Men", den "Fantastic Four", "Spider-Man", "Iron Man" und "Thor" in die Kinos.

Der Regisseur Joe Johnston kreiert einen mit Charme älterer Kinostreifen nostalgisch angehauchten Actionfilm des Marvel Universums der keine Ambitionen hegt sich als tiefschürfendes Actiondrama zu verstehen . Die Optik der End -dreißiger wurden mit großem Aufwand am Setting und Kamera (grau und braun Ton lastend) und verschiedenen Drehorten z.B der noch vorhanden Arbeiterviertel aus den 1930iger Jahren in Manchester gedreht.

Eine der besten Comic-Verfilmung wird Hier abgeliefert. Beeindruckend war die Verwandlung tricktechnischer Art von Cris Evans als schmächtiger kleiner aber kampfeswilliger Soldatenanwerber und hinreißend Charismatisch und sehr überzeugend in Szene gesetzt.

Leicht aber eindrucksvoll wird Hier dass alte Märchen des einfachen Jungen der zum Helden wird erzählt und der über sich hinaus wachsen muss.Der Witz ist sparsam dosiert und beschränkt sich auf schmunzler was der Ernsthaftigkeit der Geschichte Rechnung trägt. Tommy Lee Jones als Soldaten Ausbilder war eine Top Besetzung die leider zu früh verschwindet auch Stanley Tucci hätte ich gern länger in dem Film gesehen.

Das weltweite Gesamteinspielergebnis liegt bei über 368,60 Millionen Dollar, was mehr als dem zweieinhalbfachen Budget in Höhe von 140 Millionen Dollar entspricht. Die Kritiken waren weltweit gemischt was Ansicht des hohen Unterhaltungswert , sehr guter Charakterzeichnung der Hauptdarsteller ,der hervorragenden Storyline und des tollen Settings der 30iger Jahre eine ungerechte Wertung des Films war. Der niemals ein perfektes politisch und historisch korrektes reflektierendes Werk sein wollte. Hier suchte man am falschen Ende.

Jedem der auf eine gut erzählte Geschichte vor dem Marvel Hintergrund aus ist wird Hier hervorragend bedient. Es gibt Action,Explosionen,Nostalgie Feeling, lange Zweikämpfe, ein dramatisches Ende und eine schöne Film Message bezogen auf die Hauptfigur.

Wer die Historische oder Politische Lupe im Gepäck hat oder auf mehr "Kawum" a la Iron Man oder Thor steht wird sich nur mittelmäßig in der komplexere Story und Charakterzeichnungen des Films einfinden wollen und sollte mit niedrigen Erwartungen in den Film gehen.

Mit: Chris Evans, Hayley Atwell, Sebastian Stan, Tommy Lee Jones, Hugo Weaving, Dominic Cooper, Richard Armitage, Stanley Tucci, Samuel L. Jackson

Regie: Joe Johnston, Autor: Jack Kirby. Kamera: Shelly Johnson. Autor: Joe Simon. Produzent: Victoria Alonso, Mitchell Bell

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lok

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

cool!

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Samweis_Gamdschie

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Ne


JJBoogaloo

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Bewertung0.0Hassfilm

WOW! Endlich! Ich habe den schlechtesten Film aller Zeiten gefunden!

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xElectrox

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Bewertung6.0Ganz gut

The First Avenger ist definitiv der schwächste Film aus Marvel's Phase 1. Man sollte ihn dennoch gesehen haben, da es in anderen Marvel Filmen anspielungen auf diesen gibt und Marvel's The Avengers auch auf diesen Film aufbaut. Teil 2 ist eine große steigerung...

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rokhan.aschemchel

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein Mann, der in einer Amerika Fahne rumläuft und ein Paar lächerliche Bösewichte verprügelt. Die Message des Films: God Bless America. Einfach nur lächerlich und beschämend. The Winter Soldier hab ich noch nicht gesehen, aber schlechter kann es eigentlich nicht mehr werden.

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Medardus

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@Grambambuli:Wollte gar nicht auf den so beliebten plumpen, ja fast reflexhaften Anti-Amerikanismus hinaus, dafür ist der Kommentar nun auch wirklich zu kurz.

Eher das man ja gerne die Machart kritisieren mag ,aber den Hurra-Patriotismus bei Cptn Merica doof zu finden...naja.


Morulias

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Genau - wieso sollte man erwarten das ein Film aus der heutigen Zeit mit der gnadenlosen Manipulations-Schiene aus Kriegszeiten kritischer umgeht? In Frage zu stellen ob es Heute vertretbar ist so offensichtlich Kriegs- und Militär- und Tötungspropaganda unreflektiert zu streuen ist ja sowas von "Anti-Amerikanismus".

Vielleicht sollte man sich auch einfach mal die Frage stellen wer dafür gesorgt hat das hier Menschen einem derart krassen, plumpen, ja beinahe reflexhaften "Amerika-National-kapitalismus" unterliegen um sich mit diesem "Meisterwerk" so stark zu identifizieren das sie bei jeder Kritik daran gleich die "Anti-Amerikanismus"-Keule rauskramen?

Und daneben steht auch noch die Feststellung von AryanSalt. Der Film ist, selbst abgesehen von seinem Background, verdammt schlecht gemacht. Von der überzogenen Optik über die nicht-überraschungsmomente und flachen/hohlen Charaktere bis hin zu extremen und weit gestreuten Logik-Fehlern bei denen selbst viele der jüngsten fsk-zugelassenen Zuschauer ins grübeln geraten könnten warum etwas passert, oder eben nicht passiert...


lukas.stracke

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Design mit Steampunk-Elementen, der Retro-Sepia-Look, die Pulp-Stilistik und der angenehm altmodische Handlungsaufbau sind fantastisch. Charaktere, Humor und vor allem Spannung sind allerdings nicht ganz auf dem Niveau der anderen Marvel-Verfilmungen. In der ersten Hälfte ist die Action noch etwas dürftig und der Film besteht zu oft aus Leuten, die Schalter umlegen und mysteriöse Prozentangaben durchgeben. Dafür gibt es vor allem im letzten Drittel einige richtig gute Kämpfe und Verfolgungsjagden, die erfreulich übersichtlich choreografiert sind. Ich hatte jedenfalls deutlich mehr Spaß mit dem Film, als erwartet.

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Morulias

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Bewertung1.0Ärgerlich

ymra eht nioj - ein Punkt für special effects...

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djstoewi

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Bewertung0.0Hassfilm

Ganz mieser Film. Absolut bescheurt, eher langweilig und ein ganz mieses Verheizen von Hugo Weaving den ich eigentlich sehr gerne mag. Wie kann man so einen Rotz nur gut finden

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uydanh.ta

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Bewertung5.0Geht so

Chris Evans as Captain M´urica :)
der Captain aller Captain hatte leider einen schweren Start... die ersten 20min. ohne Muskeln waren noch ansprechend was man aber vom Rest des Filmes leider nicht sagen kann... Ich fands schade ABER Teil 2 wird wie Thor 2 hoffentlich auch besser!

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tobias.wittig1

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Also Teil 2 fand ich richtig gut. Kein Vergleich zum ersten


Dridge

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Bewertung4.5Uninteressant

Meine Wertung ist zweischneidig – eigentlich ist Captain America bloß ein Superhelden-Film strikt nach Schema F, so viele Actionszenen gibt es gar nicht und diese sind auch nicht sonderlich packend. Bis an die untere Grenze der Punktskala möchte ich allerdings auch nicht gehen, denn der Film ist so blöd, dass es schon wieder unterhaltend ist.

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VincentLebowski

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Bewertung2.0Ärgerlich

2 Punkte gibt es für die Schmunzler, die ich bei den zahlreichen Anspielungen an die alte Star Wars-Trilogie hatte. Der Rest ist einfach absoluter Dreck.

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Rolfi6285

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Bewertung5.0Geht so

Kurz und Knapp: Der Film wird seinen Marvel Vorgängern absolut nicht gerecht, vor allem ist man nach dieser Einführung überrascht von The Avengers und Teil 2. Das für mich lang erwartete Highlight des Film, wo aus dem Prügelknaben der Supersoldat wird, ist leider nichts als heisse Luft. Wer hier sowas wie Wolverine erwartet ist maßlos enttäuscht. Ein bisschen glänzen kann Stanley Tucci in seiner viel zu früh endenden Nebenrolle. Hugo Weaving kann sehr leicht mit Agent Smith verwechselt werden und geht mit seiner lächerlichen Maske total unter. Das hätte besser gehen müssen...

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Datankian

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich weiß ja nicht ob die Comicvorlage nicht mehr bietet, aber das war ja mal ein Reinfall. Die ganze Story kam mir so notgedrungen vor und man merkt, dass der Film ausschließlich für the Avengers gemacht wurde. Alleine die Story um das "geheime" Artefakt...Das wird eigentlich nur durch den langweiligen Hauptcharakter und seiner noch langweiligeren Fähigkeit übertroffen...Dazu passt seine zum gähnen bringende Waffe eigentlich perfekt.

Den Film kann man wirklich nur empfehlen, wenn man lust auf absolut seichte Unterhaltung hat.

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LeyLey.H

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Bewertung10.0Herausragend

Ich liebe diesen Film.. allein weil Chris Evans die Hauptrolle spielt *_* und ich die Comics von Captain America alle selbst habe *_*

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inceptionfan

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich habe diesen Film vor "The Avengers" gesehen, da man schon eine gewisse Vorkenntnis für den meiner Meinung nach besten Marvelfilm bisher mitbringen sollte. Aber leider ist "Captain America-The First Avenger" kein wirklich guter Film. Positiv muss man erst einmal sagen, dass die Schauspieler ihre Rollen recht gut spielen und auch die Kampfsequenzen machen an einigen Stellen ziemlich Spaß. Aber leider ist die Story unglaublich lächerlich und man kann sie in keiner Minute ernst nehmen. Vor allem auch der Bösewicht war eine Lachnummer und mir persönlich waren viele Szenen einfach zu übertrieben und auch die Effekte waren teilweise ehrlich gesagt nicht so berauschend. Lobenswert fande ich andererseits dann wieder das Ende.
Fazit: "Captain America" bietet seichte Unterhaltung, die man sich zwischendurch eventuell geben kann und ist aber (leider) auch schon fast ein Muss, wenn man z.B. "The Avengers" sehen will . Als eigenständiger Film gesehen ist aber "Captain America" meiner Meinung nach keine Empfehlung, da einfach viele Szenen zu übertrieben sind und dadurch der Film oft ins Lächerliche abdriftet.

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Mr.Queeqeq

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Vergleich zu den anderen Marvel Helden ist Cpt.America ne recht lahme Krücke....

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uncut123

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Bewertung2.5Ärgerlich

mit dem 2ten teil wird alles besser...I hope so

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Schlopsi

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Bewertung6.0Ganz gut

"Whatever happens tomorrow you must promise me one thing. That you will stay who you are. Not a perfect soldier, but a good man."

Dank Marvels "The Avengers" und die jeweiligen Einzelfilme des Rächerrudels hat sich meine Ablehnung gegenüber "Cap" nun deutlich gelegt. Was beim ersten mal wie ein doofer und platter Film erschien, ist mittlerweile zu einem schicken Flic geworden, der gekonnt mit der Symbolik der damaligen Zeit spielt. Wenn dann noch aus der dürren Spargelstange Steve Rogers der muskulöse Captain America wird, der allein seines Ehrgeizes, seines Muts und seiner Herzlichkeit wegens die Chance bekommt, was aus seinem Leben als Verlierer zu machen und gleichzeitig den Amerikanern zu einem Sieg gegen den bösen, im Exil lebenden Nazi und Experimentenüberbleibsels namens Red Skull zu verhelfen, ist die Comicwelt mit sich im Reinen.
Und als Comicverfilmung macht der Film eine Menge richtig. Er ist überdreht und doch bodenständig genug, er ist symbolisch und man spürt den comichaften Ursprung. Das 40er Jahre Setting wirkt stellenweise wie gemalt und die Geschichte an sich ist tatsächlich platt und doof. Simpel, doof aber einladend genug für Witze, sympathische Sidekicks, und eben Cap. Man sollte eben nicht in jeder Suppe nach einem Haar suchen, manchmal muss man gewisse Dinge einfach hinnehmen. Mehr als unterhalten will er doch nicht. So ganz ohne Anspruch. Naja, fast. Und, ist das schlimm? Finde ich nicht. Dabei dürfte die Figur des C.A. umhin eine der spaltenden Figuren sein, die schon allein ihres Namens wegen nicht unbedingt ganz oben in der Beliebtheitsskala des Marveluniversums einzuordnen ist. Und das ist irgendwo auch verständlich. Hört man "Captain America" assoziiert man das doch sofort mit pro Amerika, pro Patriotismus, pro Militär, pro wasweißich. Allerdings spielt der Film hier mit offenen Karten und hält sich in den o.g. Punkten angenehm zurück und geht die Sache oft genug mit einem selbstironischen Augenzwinkern an. Klar hört man hier und da etwas wie:

"Yet you wear a flag on your chest and think you fight a battle of nations! I have seen the future, Captain! There are no flags!"
"Not my future!"

Aber was solls? Es ist eben eine reine Comicverfilmung. Da wird gerne mal über die Strenge geschlagen, zumal das ganze ja auch irgendwo typisch amerikanisch ist (die dürfen das doch...). Der Titel impliziert ja auch nichts anderes. Und dafür das die Rolle des Cap im Vergleich zu den anderen Avengers relativ undankbar ist, macht Chris Evans seine Sache erstaunlich gut. Genauso wie der restliche Cast. Gerade Stanley Tucci und Tommy Lee Jones stechen mit ihrer saloppen Art heraus, Hugo Weaving hingegen enttäuscht leider etwas. Dabei hat er doch genug Charisma um einen fantastischen Widersacher zu spielen. Naja, passiert eben auch den besten mal.
Unglücklicherweise zieht sich der Film ab der Hälfte zu sehr und Captain America zähle ich trotz all seiner Eigenschaften nicht gerade zu meinen Favoriten aus dem Marveluniversum. Aber so für zwischendurch ist er ganz unterhaltsam und keineswegs so schlimm wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Und jetzt freu ich mich richtig auf die Fortsetzung, von der ich mir noch viel viel mehr verspreche.

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Murphante

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Du bist mir ja eine ... *grins*


Schlopsi

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:-)


boerna

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hmmm Captain America... die Figur gefällt mir von mal zu mal besser. Ich mag die Idee, dass aus jemandem der anfangs klein und schwach ist, jemand Großes werden kann. Mir gefällt auch, dass man CA eigentlich wie eine Theaterfigur benutzt um Kriegsanleihen verkaufen zu können sehr gut, bis er selbst die Initiative ergreift. Das beweist für mich den ironischen Zugang zu diesem Superheld.
Jedoch scheinen viele Bereiche des Films so, als müsste man noch schnell einen weiteren Charakter der Avengers reinholen und braucht eben irgendeine Gut/Böse Geschichte um einen Streifen zu produzieren und die Sache zu komplettieren. Wie ein Kollege bereits angemerkt hat verkommt CA bei den Avengers zu einer absoluten Nebenfigur. Das merkt man leider auch im CA-Film und so sind die Nebencharaktere nur unzureichend entwickelt und husch pfusch in die Geschichte geworfen. Ich kritisiere daher nicht die Idee des CA sondern schlicht die Macher des Films, pfui bitte gebt euch einfach mehr Mühe, ich mache mir auch immerhin die Mühe und zahle dafür mir das anzusehen.

Ich schätze mal, dass der Streifen finanziell ein Erfolg war, daher ein 2. Teil gedreht wurde und so bleibt zu hoffen, dass man sich im zweiten Teil mehr Mühe gibt und mehr aus der Figur gemacht wird, ehe Sie beim nächsten Avenger wieder zur Nebenfigur degradiert wird.

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