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Captain America - The First Avenger

Captain America: The First Avenger (2011), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 18.08.2011


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5.9
Kritiker
60 Bewertungen
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6.1
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12070 Bewertungen
372 Kommentare
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von Joe Johnston, mit Chris Evans und Hayley Atwell

Der Ur-Held schlechthin hat im gleichnamigen ‘Captain America’ seinen ersten Auftritt. Chris Evans hat es zunächst auf Hitler abgesehen, findet aber in Hugo Weaving seinen eigentlichen Erzfeind.

Handlung von Captain America – The First Avenger
1942: Die USA ziehen in den Kampf gegen Hitler-Deutschland. Steve Rogers (Chris Evans) meldet sich freiwillig zur Army, wird aber aufgrund seines schwächlichen Gesundheitszustands als ungeeignet eingestuft. Mit Hilfe des Project: Rebirth soll er trotzdem in den Kampf gegen die Nazis ziehen. Der kränkliche Steve wird in eine Art Super-Soldaten namens Captain America transformiert. Gleichzeitig versucht sich bei den Nazis auch Johann Schmidt (Hugo Weaving) daran, uralte göttliche Kräfte zu beherrschen und mit dieser Geheimwaffe den Rest der Welt zu unterjochen. Denn Johann Schmidt ist nicht das, was er zu sein vorgibt…

Hintergrund & Infos zu Captain America – The First Avenger
Captain America – The First Avenger führt den patriotischen amerikanischen Superhelden für die Marvel’s The Avengers –Verfilmung von Joss Whedon ein. Dort kämpft Captain America an der Seite von Iron Man, Hulk, Thor und Hawkeye als ultimatives Superhelden-Team für das Gute.

Anders als der Rest der Avengers ist Captain America ein Held der 40er Jahre. Daher inszenierte Joe Johnston (Jurassic Park III, Wolfman) den Film als Hommage an amerikanische Propagandavideos und den patriotischen Geist der Kriegsjahre.

So ist in Captain America auch eine jüngere Version von Howard Stark (dargestellt von Dominic Cooper), dem Vater von Tony Stark (Iron Man), zu sehen. Auch in den weiteren Nebenrollen ist die Comicverfilmung erstklassig besetzt, so wirken u.a. Samuel L. Jackson, Tommy Lee Jones und Stanley Tucci mit. Für Hauptdarsteller Chris Evans ist es nach seiner Rolle als Human Torch in den Fantastic Four –Filmen schon das zweite Engagement als Superheld.

Um eine nachträgliche 3D-Konvertierung zu vermeiden, gab es kurze Testdreharbeiten mit einer 3D-Kamera. Johnston gab die Idee jedoch schnell auf und bezeichnete das Arbeiten mit den unhandlichen Gerätschaften als Albtraum. Somit wurde Captain America, ähnlich wie sein Partnerprojekt Thor in 2D gefilmt und später am Computer nachkonvertiert.

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  • Captain America - The First Avenger - Poster
  • Captain America - The First Avenger
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Mehr Bilder (39) und Videos (21) zu Captain America - The First Avenger


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Captain America - The First Avenger
Genre
Superhelden-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film
Zeit
Gegenwart, Zweiter Weltkrieg
Ort
Arktis, Brooklyn, Deutschland, Times Square
Handlung
Angst vor Frauen, Armee-Einheit, Aufopferung, Bescheidenheit, Bombenexplosion, Drittes Reich, Dünn, Eis, Eliteeinheit, Entdeckung, Explodierendes Gebäude, Explosion, Flugzeug Angriff, Frau, Frau beim Militär, Frauenversteher, Geheimwaffe, Gewalttätige Frau, Große Brüste, Gut und Böse, Held, Herrenrasse, Kampfeinsatz, Marvel Comics, Massenvernichtungswaffen, Menschenversuch, Muskeln, Musterung, Mut, Nazi, Nazi Wissenschaftler, Nordische Mythologie, Rekrut, Rüstung, Rüstungsindustrie, Schöne Frau, Schönheit, Selbstaufopferung, Sondereinheit, Starke Frau, Stosstrupp, Superheld, Superschurke, Superwaffe, Time travel, Totenkopf, US-Armee, Verrrückter Wissenschaftler, Zugüberfall, einfrieren, Überleben, Übermensch, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Aufregend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
3D Konvertierung, Marvel Comics
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Marvel Enterprises, Marvel Entertainment, Marvel Studios

Kritiken (43) — Film: Captain America - The First Avenger

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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4.0Uninteressant

[...] Tatsächlich ist es jedoch so, dass zumindest das Problem “Patriotismus” getrost hinten angestellt werden kann. Ja, es ist bei einem Titel wie diesem hier unvermeidlich, ich muss jedoch sagen, dass ich in dieser Hinsicht mit deutlich schlimmerem gerechnet hätte. Natürlich wird, ebenso unvermeidlich, das Bild des “bösen Deutschen” gezeichnet, aber auch hier beschränkt man sich auf kleine Gruppen beziehungsweise Einzelpersonen, es wird löblicherweise darauf verzichtet, ein Allgemeinbild zu zeichnen. Die eigentlichen Schwächen von “Captain America” liegen auf einer ganz anderen Seite: der Spannung und der Geschichte. Ich muss leider sagen, dass es dem Titel nicht gelungen ist, mich mitzureißen, weder auf der einen noch auf der anderen Ebene. Die Geschichte ist, rudimentären Comicvorwissens sei Dank, im groben bekannt gewesen und wird hier auf eine nicht sonderlich interessante Art und Weise interpretiert. Die Erzählweise wirkt auf mich höchstens durchschnittlich, es wird zwar ein angemessener Zeitrahmen auf die Entwicklung des Helden gelegt, allerdings erscheint das was danach passiert zu episoden- wie sprunghaft um einen gleichbleibenden Spannungsbogen aufzubauen. [...]

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Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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7.5Sehenswert

Es gibt mindesten 42 Gründe, warum Captain America awesome ist. Die Detailverliebte Kulisse mitsamt Retro-Content ist einer davon.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

fueco

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Wenn der Bösewicht nur nicht so scheiße hässlich wäre...


FordFairlane

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Fand den recht ordentlich .;D


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Es steht vollkommen außerfrage, dass Captain America seichtes Popcorn-Kino ist, bleibt und auch nur sein will und somit jeglichen Tiefgang missen lässt. Die Beziehungen zwischen Rogers und seinen Kumpanen gehen kaum mehr über Plattitüden hinaus und schleicht sich so etwas wie Emotionalität in eine Szene bleibt sie im Grunde pure Behauptung, aber erwarte ich mir wirklich tiefsinnige Charakterentwicklung von einer Geschichte, die im zweiten Weltkrieg handelt und Monster-Nazi-Schergen ins Feld führt plus einen magischen Würfel aus Odins Götterreich, dem sich ein kraftstrotzender Stars-and-Stripes-Held in den Weg stellt?

Die Antwort lautet für mich ganz klar nein und deshalb freue ich mich über eine extrem großartige Retro-Optik, viele schmissige One-Liner, eine herrlich selbstironische Herangehensweise (wenn diese den Film auch noch um den letzten Rest entpolitisiert) und Hugo Weaving in einer weiteren tollen Rolle. Auch die Action konnte mich restlos überzeugen, weil sie einfallsreich, wohlplatziert und eben in diesem furchtbar tollen, dreckigen, sepia-angehauchten Look daherkommt. Für mich wurde dadurch Captain America zu einer lückenlos unterhaltsamen Einstimmung auf das anstehende Helden-Meeting in The Avengers. [...]

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kobbi88: Die Drei Muscheln

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3.0Schwach

Das einzig wirklich gute waren die Auftritte von Stanley Tucci, der zu wenig Screentime hatte und Hugo Weaving, der leider ab der Präsentation seines „wahren Gesichts“ in seiner Darstellung begrenzt wurde und trotzdem immer noch besser war, als die meisten anderen Darsteller. Tommy Lee Jones war solide, aber nicht mehr. Dominic Cooper bemüht sich immerhin, Toby Jones bekommt eigentlich kaum Möglichkeit zu zeigen, was er kann und Hayley Atwell sieht wenigstens verdammt heiß aus.
Besonders mau fand ich die Leistung von Chris Evans, der mimisch und gestisch so gut wie gar keine Abwechslung zeigte. Noch dazu kommt er weder als Muskelprotz, noch als dünnes, kleines Männchen glaubhaft rüber.
Das Kostüm des Superhelden sieht irgendwie lächerlich aus, auch wenn mir natürlich klar ist, dass es auch an der Comicvorlage liegt. Trotzdem gefällt es mir gar nicht. Fragwürdig auch die halbherzig inszenierte Lovestory. Überhaupt, die Handlung ist verdammt schwer zu bewerten. Warum? Weil sie so gut wie nicht da ist!! Die Amis haben einen Gegner, der sowohl Nazis als auch den Rest der Welt besiegen und regieren will. Den soll der genmanipulierte und gedopte Superkrieger natürlich besiegen. Zu keiner Zeit kommt Spannung auf, ab und zu ein ganz witziger Moment, aber das war es dann auch schon, ansonsten viel Leerlauf.
Der Showdown zieht sich erst merkwürdigerweise sehr hin, ohne dass wirklich etwas Aufregendes passiert Dabei kommen mir viele Effekte so vor, als wären sie mit Spielzeug dargestellt worden. Anschließend passiert alles so schnell, dass man die einzigen spannenden Momente schnell wieder vergessen hat.
Die Effekte und Actionszenen sind teilweise ganz nett anzuschauen, aber manchmal auch zu übertrieben, zu künstlich.
Klar ist es Popcorn-Kino, natürlich sollte man nicht die allergrößten Erwartungen an diesen Film haben. Aber trotzdem darf man als Zuschauer bei einem Budget von (laut Wiki) 140 Mio Dollar eine wenigstens brauchbare Geschichte und damit vor allem ein brauchbareres Drehbuch erwarten, als es hier geboten wurde.- Auch hätte man einen besseren Hauptdarsteller verpflichten sollen.
Letztendlich ein ganz schwacher Film mit erschreckender wenig Handlung, der bei einer Laufzeit von knapp 2 Stunden mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten ist.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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1.0Ärgerlich

"Ich sehe eine Zukunft ohne Flaggen." Schade, dass der klügste Satz vom Oberbösewicht des Films kommt, denn der Rest in Joe Johnstons Neo-Propaganda-Blockbuster "Captain America - The First Avenger" trieft nur so vor ironiefreiem Nationalismus. Selbst die Anzeichen von Satire, etwa während Rogers komischer Werbekampagne, werden eigentlich nur genutzt um die Ehre, in einem echten Gefecht zu kämpfen, aufzuwerten. Dass der Film den Faschismus genauso bedient, wie er tut ihn zu bekämpfen, ist offensichtlich. Wiedereinmal ist die Gruppe von Menschen schwach und nur ein Übermensch kann zum Sieg verhelfen. Das zwischen den verfeindeten Lagern klare Unterschiede gezogen werden, ist auch klar. Die Allierten sind einfach die besseren Menschen. Natürlich könnte man nun darüber argumentieren, dass dieser Film pure Fiktion ist und ein Comicspektakel sein will, aber Nationalismus ist kein Hirngespinst. Er ist so real, wie in diesem Film und so real wie zurzeit in ganz Europa.

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Kubrick_obscura

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Trotzdem hätte man die Figur einer Generalüberholung unterziehen müssen. Vielleicht ein gebrochener Cpt. America, der den Krieg hinterfragt. Im Film antwortet er ja auf das Zitat von Red Skull mit "Das ist nicht meine Zukunft." Das sagt ja schon alles.


Edward Nigma

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Aber auch in den Comics kommt diese Generalüberholung erst später. Also abwarten, Tee trinken und hoffen, dass nicht wieder J.J. auf dem Regiestuhl sitzt...dann kann selbst aus einer überholten Figur wie Captain America noch was werden :)


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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4.0Uninteressant

[...] Eines ist somit klar: 'Captain America' unterhält. Nicht mehr und nicht weniger. Das allerdings rettet den Film sicherlich nicht. [...]

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Xander8112: Xanders Blog

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5.5Geht so

Amerikas Vorzeigeheld ist ein schwieriger Fall. Der handlungsbedingte Patriotismus ist mit Sicherheit nicht jedermans Sache, sein doch eher lächerliches Outfit lädt auch nicht grade zu einer näheren Betrachtung ein. Mein letzter Kontakt zu Steve Rogers liegt nun auch schon mindestens 20 Jahre zurück, als ich als Kind auf dem Flohmarkt ein Comicheft mit ihm erstanden habe, mehr wusste ich davon leider auch nicht, bis jetzt. Denn jetzt also der Film als Vorbereitung für die “Avengers”. Und das ganze beginnt recht vielversprechend als actionreiches B-Movie, fällt dann aber mit fortlaufender Spielzeit immer weiter ab. Mehr und mehr driftet der Film ins Lächerliche ab, wenn der Typ in seinem blauen Strampler gegen die rote Skelettfresse antritt – so richtig Spannung will dabei auch gar nicht aufkommen, denn wirklich Gefahr strahlt die Hydra gar nicht aus. Was genau an Captain America so gefährlich sein soll, dass Red Skull direkt seinen ganzen Stützpunkt in die Luft jagt, nur weil er auftaucht, wird auch nicht so ganz deutlich. Bis jetzt (“Thor” noch nicht gesehen) mit dem “Hulk” der schwächste von Marvels Filmen.

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Corsovilla: SchönerDenken

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6.5Ganz gut

Manch einer wird die Naivität, den übertriebenen Pathos und den unreflektierten Patriotismus eines amerikanischen Heldenmärchens nicht ertragen. So einfach ist das aber mit “Captain America” nicht, denn der Held wird erstmal in seinem lächerlichen Kostüm auf einer lächerlichen Tingeltangel-Bühne der Lächerlichkeit preisgegeben. Statt mit seinen neuen Superkräften den Krieg zu entscheiden, verkauft er Kriegsanleihen, in dem er so tut als ob er einen Hitlerdarsteller K.O. schlägt. Dann werden seine nicht stattgefundenen Abenteuer als Comic verkauft, schließlich wird er in schwarzweißen Abenteuerfilmen zumindest in Hollywoodkulissen an die Front geschickt. Mehr Meta geht für eine Comicverfilmung doch gar nicht mehr. Als dann in der zweiten Hälfte unser Held tatsächlich an die Front geht und die Bösen bezwingt, lagen für mich alle grandiosen Bilder aus der zweiten Filmhälfte immer auf der Folie der verhergehenden Tingeltangelnummer – und das tut dem Film wirklich gut! Abgesehen davon sieht der Film über weite Strecken sehr gut aus, so gut war eine 40er-Jahre-Ästhetik noch nicht überhöht worden, zumindest nicht seit “Indiana Jones” – und das ist kein Zufall ...

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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1.0Ärgerlich

"Heil Hydra!" -

Als Resultat des dreisten Versuchs, unter den Avengers-Slogan nun auch die uninteressantesten Strumpfhosen-Männer zu subsumieren, und so auf die große Leinwand zu bringen, beglückt nun also auch Captain America die Großraumkinos dieser Welt: In schier unerträglich dümmlicher Pose reiht der Film dabei alle nur erdenklichen Action-Versatzstücke vergangener Superhelden-Abenteuer aneinander, und möchte die Schlichtheit seiner Nicht-Geschichte wohl gar als  Hommage an jene Zeit verstanden wissen, in der Comicfiguren noch nicht von Alan Moore und Co ihrer Unschuld beraubt worden sind. Funktionierte das Spiel mit dem strahlenden, klassischen Helden ohne große Charakterbrüche in der launigen IRON MAN-Adaption noch erstaunlich gut, scheitert Joe Johnston bereits daran, dass sein langweiliger "First Avenger" schon aufgrund seiner Entstehungsgeschichte als Propagandafigur einer anderen Herangehensweise bedurft hätte:  Die bloße Aneinanderreihung unkommentierten Pulp-Nazi-Schwachsinns und Uncle-Sam-Bohei lässt sich wohl nur durch Selbstschutz-Rezeption nebst dazugehörender Vertrashung des Gesehenen schadlos verarbeiten, ist mit seiner gänzlich unironischen (und stinköden) Wiedergabe von Feindbildern und Geisteshaltung der 50er Jahre letztlich aber einfach nur eine große Frechheit. Knall Bumm, over and out.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

LavaBaer

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Als die Landhanger von Red Skull zum ersten mal ihren "Heil Hydra"-Schrei los ließen und dabei beide Hände in die Luft rissen, musste ich sehr laut lachen!


nilswachter

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Tolle Kritik Hitmansiki. Schon Avengers gesehen? Ich gehe am Samstag


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.0Uninteressant

„Captain America - The First Avenger“ tritt als Schütze Arsch im letzten Glied zum endgültigen Beweis an, dass 2011 NICHT das Jahr der Comicverfilmungen ist. Mehr noch als „Thor“ und in Teilen (der trotzdem viel bessere) „Iron Man 2“ wirkt auch der letzte Einzelfilm vor der „Avengers“-Zusammenkunft bloß wie ein ausgedehnt-überlanger Trailer zu diesem jizz-all-over-my-pants-Fanpleaser-Event. Dem heutzutage wohl unzumutbarsten Heldenbild aus der Marvel-Kompanie formell mit einer Ausrichtung am klassischen Abenterkino statt hippem Kostümträgerspektakel zu begegnen ist nicht ganz falsch, vor dem Hintergrund Zweiter Weltkrieg mehr Inglourious Basterd denn Untergang für den Führerbunker zu sein ebenfalls angebracht. Der Stechschritt an ironischer Distanz zwischen sich und dem Quellmaterial wirkt hingegen steif und bemüht und eben überhaupt nur unternommen, um ein Publikum, das nicht allmorgendlich vor stars’n’stripes salutiert, nicht sofort aus dem Film zu scheuchen. Einzig mit der Montage, in der Captain America zu lächerlichen Propagandazwecken eingesetzt wird, gelingt ein komischer Bruch, der rückblickend aber auch nur wieder deutlich macht, dass der gute Soldat, der gute Mensch und vor allem der gute Amerikaner an die Front gehört.

Dort angekommen reißt der Cap dann erstaunlich wenig, schleudert ein bißchen sein Schild nach hier und da, kloppt die gesichtslosen HYDRA-Horden um und bekommt ein paar heroische Zeitlupen; im Vergleich zu hammerschwingenden Göttersöhnen, schwerreichen Playboys in unbesiegbaren HighTech-Rüstungen oder agilen Spinnenfädenschwingern also reichlich mau, was der Superpatriot so leistet. Kaum weniger verwunderlich ist es, dass eine 140 Millionen Produktion nur einen einzigen gelungenen Special Effect bietet, nämlich die Verschmalerung von Muskelmann Chris Evans, und ansonsten schwerst nach mittelmäßiger TV-Unterhaltung aussieht. Um das wenige an Geschichte kümmert sich Auftragsregisseur Joe Johnston in der zweiten Hälfte überhaupt nicht mehr, da wird nur noch schnell von einem wirr-unspektakulären Action Set zum nächsten geswitcht und nur noch darauf zu gehastet, am Ende die „Avengers“ zu teasern. Ob schmächtig oder schmackhaft, Hauptdarsteller Evans macht sich noch ganz gut, aber dem hat die flapsige „Fantatsic Four“-Fackel besser gestanden, als der facettenfreie Vorzeigefahnenträger. Die Besetzung minderbemittelter Rollen mit hochkarätigen Darstellern ist für Comicverfilmungen seit Jahren kein Problem mehr und dennoch „Captain America“s größter Verdienst, aber von Evans über den »I‘ve already played one of the greatest movie villains ever - no purpose in doing it twice«-Schurken Hugo Weaving bis hin zu Tommy Lee Jones, Stanley Tucci, Toby Jones und dem no-love-no-interest Hayley Atwell hätten alle lieber den Wehrdienst verweigern sollen.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Es hätte schlimmer kommen können (siehe „Green Lantern“) mit dem Urgestein der amerikanischen Comic-Superhelden. Die Verfilmung von „Captain America“ ist im Grunde ein nett gemachter Entertainer, der sich durchaus bewusst ist, dass 1940er Pathos nur dann wirklich funktionieren kann, wenn man ihn augenzwinkernd einsetzt und nicht alles so ernst nimmt. Und so heißt der Böse hier Schmidt, die Love Interest des Helden trägt Lippenstift, der so rot ist, dass man ihn für Verkehrsschilder einsetzen könnte und der Chef von der Army ist verdammt bärbeißig und schnauzt selbst DEN Captain an. Ja, das macht durchaus Laune, aber Regisseur Johnston gelingt es dennoch nicht ganz den „First Avenger“ erstklassig zu machen. Wo der Film nämlich gerade in den Details gute Arbeit leistet, versagt er doch im Offensichtlichen: die Actionszenen, das Herz des Genres, wirken seltsam bemüht und oftmals sogar ziemlich einschläfernd, auch wenn es immer wieder Explosionen und Nazi-Verkloppe gibt. Das Dargebotene wirkt irgendwie kraftlos und trotz seines Retro-Chics austauschbar. Dem Captain fehlt es, gerade im Bereich der Action, an einer wirklichen Signatur oder besser gesagt am nötigen Kick. Dafür erweist sich Chris Evans in der Rolle des Helden, als eine gute Wahl und Hugo Weaving als okkulter Mega-Nazi hätte von mir aus gerne mehr Screentime bekommen können. Fazit: Als Zwischenhappen und Lückenfüller bis zum großen Zusammentreffen der „Avengers“ funktioniert „Captain America“ ganz ordentlich.

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Julio Sacchi: Das Manifest

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2.5Ärgerlich

Fürchterlicher Film, der eine immer schon diskutable Comicfigur auf den dümmstmöglichen Nenner runterbricht. Nach einer immerhin schön ausgestatteten, aber langweiligen Exposition kommen haufenweise Actionszenen aus dem Nichts und gehen ins Nichts - so öde wie ärgerlich, kommt dieser CAPTAIN AMERICA schließlich betont kriegerisch daher. Joe Johnston hat keinen Fatz des Charmes von THE ROCKETEER herüber retten können, nur Tommy Lee Jones und Stanley Tucci bringen überhaupt sowas wie Menschlichkeit mit; der als Human Torch doch so gewinnende Chris Evans ist einfach nur schrecklich in der Titelrolle. Die eigentlich interessante Story des Captain beginnt drei Minuten vor Filmende. Deswegen ist Albert Pyuns vielgescholtene Verfilmung von 1990 auch besser - und klüger.

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lieber_tee

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Actionszenen aus dem Nichts, die ins Nichts verpuffen. Sehr treffend beobachtet. Ganz so schlimm fand ich ihn dann doch nicht.


Hisayasu S

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Find den jetzt nicht GANZ so schlimm, da recht schick, aber stinklangweilig isser schon. Auch - mal wieder - viel zu viel schlecht animiertes Bummsfallera.


sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Der Film hält nicht, was der Trailer verspricht. Nach der "Verwandlung" ist Mr. Rogers einfach nicht mehr überzeugend. Was folgt ist ein durchschnittliches Actionfilmchen.

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Sm0K1ngGnu

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5.0Geht so

Captain America: The First Avenger ist eigentlich nur ein 2-stündiges Intro für den kommenden Film The Avengers und der erste von 6 geplanten Filmen mit Chris Evans als Captain America. Man hätte sich hier deutlich kürzer fassen können oder den Film eher nach The Avengers als “Captain America: Origins” zeigen sollen. Die ersten Minuten spielen in der Gegenwart und dann wartet man 120 Minuten darauf, wieder im aktuellen Millenium zu landen. Allerdings fingen auch Iron Man, Hulk und Thor ganz am Anfang an, es sei dem Captain also gegönnt, auch seine Geschichte komplett erzählen zu dürfen. Schließlich geht es nächstes Jahr bereits weiter.
In der Gegenwart. Und ohne Nazis.

Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Sollte man allerdings, wenn man die folgenden Filme und The Avengers sehen möchte.

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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...

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4.5Uninteressant

Regisseur Joe Johnston, der zuletzt mit „The Wolfman“ eine Kinoflaute schaffte, bringt mit Captain „America – The First Avenger“ ein beinahe ebenso belangloses Werk in die Kinos. Konnte er 1995 mit „Jumanji“ und 2004 mit „Hidalgo“ zwei relativ große Erfolge verbuchen, kann er mit dem patriotischen Comichelden leider nicht daran anschließen. Erwartet als teils mitunter düsteres und dramatisches Portrait eines Actionhelden, entpuppt es sich als wohl plakativste Comicverfilmung dieses Jahres.[...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Das macht oft Spaß: Wie Joe Johnston seine nerdige Adaption auf Zelluloid eines kultigen Stars-and-Stripes-Propagandacomics mit Retropinseln streicht (darunter die bewusst aufs Schmalzigste heruntergebrochenen Captain-America-Paraden mit zeitgenössischen Schrifteinblendungen) und sich als Resultat ebenso Jungs als Männer und Männer als Jungs fühlen dürfen, insbesondere dann, wenn ein Nazi durch den Flugzeugpropeller gehäckselt wird und eine saubere Linie Blutschwall in der Luft schwebt. Cool! "Captain America – First Avenger" ist irgendwas von der nicht ganz ernst zu nehmenden Version des Zweiten Weltkriegs, in der die Uniform tragenden Nazis von den teuflischen Nazis in industriell-mechanischen Schutzpanzern abgelöst werden, "Heil, Hydra!" bei hochgereckten Gesten schreien und mit Laserstrahlen Radau machen, angeführt von einem, natürlich, das wurde beibehalten und referenziert, geisteskranken Führer (Hugo Weaving), dem die Schamesröte ins Gesicht geschrieben steht. Johnston macht in keiner einzigen Szene einen Hehl daraus, ein charmantes B-Movie auf den Spuren Indys, teutonischer Fantasymythen, Haudraufkloppereien und trashiger Reizüberflutung zusammengezimmert zu haben. Es gilt, sich an die alten Zeiten zurückzuerinnern, wenn schon die neuen vor lauter Schnickschnack nicht mehr erträglich sind. Das ungeheure (eben propagandistische) Pathos verformt Johnson zur süffisanten Steilvorlage, um es in kitschige Nostalgie zu tränken und von der überdimensional heroisch vorwärtsdrängenden Silvestri-Musik zu untermalen, während die Humorfeuerwerkskörper meist appetitlich unaufdringlich zwischen den Zeilen angezündet werden. So unaufdringlich, dass die Kritik es gar nicht mitbekommen hat (Humorlosigkeit, Frevel!). Ungeachtet aller Lorbeeren spielt Chris Evans (von der knochigen Bohnenstange zur muskelbepackten Bockwurst) in der Hauptrolle dennoch seltsam langweilig, blass, der Superheld mit dem Schild ist eine langweilige, eine blasse Figur, die selten hadert oder von der dunklen Seite bekehrt wird, sie ist geleckt und bleiern. In der Vergangenheit erweckten jene Comiccharaktere am meisten Interesse, die vor allem mit der Ambivalenz des eigenen Ich zu kämpfen hatten, was Johnston seiner Figur verweigert. Passend dazu, dass die dramatischste Dramatik undramatisch im Sinne von möglichst schnell übergangen wird (zum Beispiel der Tod des besten Freundes), wodurch sich der Superheld keineswegs mit seinem Scheitern auseinandersetzen kann und der Film zugleich tiefere Schichten von sich abblockt (nach dem schulterzuckenden Motto: "kann ich eh nichts machen, weiter geht's"). Er hastet stellenweise wie ein 100-Meter-Läufer über den Parcours hinweg, ohne die Kameralinse auf die Mitläufer zu justieren. Gleiches Schicksal für Hugo Weaving; eine diabolische Rolle, die kaum Profil gewinnt, sondern eher für die genreimmanenten Zwecke verheizt wird. Tommy Lee Jones (zerfurcht, kauzig, toll) und Hayley Atwell (süß, schlagfertig, toll) können da nur bedingt helfen. "Captain America – First Avenger" fehlt es an dem entscheidenden Spritzer Esprit, um sich über die First-Class-Kollegen hinwegzusetzen, de facto dem, ja, Unamerikanischen.

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Khitos

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Könnte den meisten Punkten sogar zustimmen, nur nicht, dass der Film Spaß gemacht hätte ;)


Timo K.

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Thanks.^^


Khitos: Kälte Reich

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3.0Schwach

'Captain America' ist in jeder Hinsicht ein unausgereiftes, zusammenhangsloses Werk von einem Avenger Film. Es scheint in diesem Film fast gar nichts zu funktionieren; die Action ist überaus fad, ideenlos choreografiert und inszeniert, die hingeworfene Romanze knistert nicht auch nur eine Sekunde auf - im Gegenteil, der ach so ersehnte Kuss ist eins der Tiefpunkte des ganzen Films -, keiner einzigen Figur wird anscheinend eine angemessene Arc gegeben, Chris Evans ist Chris Evans in Captain America Uniform und die Nazis sind angeführt von Mr. Smith mit rotem Comicgummigesicht eine nur sehr schwer als angsteinflößende Übermacht zu erkennen. Wenn die beste Szene des ganzen Films gar nicht zum Film gehört, sondern aus einem Schlagen auf einen Boxsack besteht und nach den Credits gezeigt wird, dann kann man sich denken wie uninspiriert der eigentliche Film wirklich ist. Es scheint so, als ob sich hier einer wirklich keine Mühe geben wollte etwas anständiges und unterhaltsames zu schaffen, sichtlich mehr Spaß daran hatte die Explosionen zu perfektionieren als die Charakterzeichnungen und am Ende nicht einmal etwas trashiges zu Stande bringt was vielleicht doch noch irgendwo als unterhaltsam anzusehen wäre. Lässt sich nur hoffen, dass der Hauptfilm 'The Avengers' nicht auch diesem Beispiel folgt.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Das erste Comic von Captain America erschien 1941 und war zu Propagandazwecken eingesetzt - damals durfte Steven Rogers alias der Captain gegen die damaligen Kriegsgegner antreten. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Figur auf Eis gelegt, nur um in den 60er Jahren wiederbelebt zu werden. Seitdem ist er nicht nur ein fixer Bestandteil der Rächer (oder Avengers) sondern auch deren Anführer. Nachdem alle anderen Charaktere für den im Mai 2012 ins Kino kommenden Avengers-Film bereits im Zuge einer Realverfilmung vorgestellt wurden, ist es zu guter Letzt an der Zeit dies auch mit dem eigentlich ersten zu tun.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Mit Regisseur Joe Johnston („Jumanji“, „Wolfman“), der als Spezialeffektdesigner und Szenenbildner auch die alte „Star Wars“-Trilogie mitgestaltete, wurde ganz klar der richtige Mann gefunden, um „Captain America“ zu dirigieren. Während sich die spektakuläre Optik aus biografischen Gründen von selbst erklärt, bringt Johnston mit seinem Team noch einen beinahe trashigen und nostalgischen Charme, der an gute alte Indiana-Jones-Zeiten erinnert, in die Geschichte mit ein. Das ist vor allem den Bösewichten zu verdanken: geradezu futuristisch ausgerüstete Nazis, die mittels okkulter Kräfte die Weltherrschaft anstreben – ein Klassiker, der immer wieder Laune macht. Passend dazu wird der im Vorfeld häufig befürchtete Pathos und Patriotismus – schließlich entstammt die Titelfigur ursprünglich aus einem im Zweiten Weltkrieg veröffentlichten Propaganda-Comic – nicht zum Verhängnis, sondern mit einem gesunden Augenzwinkern behandelt. [...]

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Flibbo

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Danke!


Flibbo

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Macht ja nichts, wurde auch eher nur in Bezug auf Spezialeffekte erwähnt. Aber immerhin hast du jetzt wahrscheinlich für dich rausgefunden, dass du Johnstons Arbeiten generell nicht magst.


Filmering: Filmering.at

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4.0Uninteressant

Captain America ist eine maue Comic-Verfilmung, die auch Fans des Genres gerne auslassen können. Zwar wird routinierte, kurzweilige Unterhaltung geboten, aber alles leider nur auf Sparflamme. Marvel bringt ihren “First Avenger” für den kommenden Comic-All-Star-Clash The Avengers nur mit nötigstem Einsatz in Stellung. Es fehlt an einer guten Geschichte, an Emotionen, an packenden Szenen und einfach an allem was einen besonderen Film ausmacht. Am schlimmsten ist jedoch: Obwohl Marvel eigentlich dafür bekannt ist ihre Heldengeschichten ironisch zu brechen und auch den Humorfaktor nicht zu kurz kommen zu lassen, hält man sich gerade bei der menschlichen US-Flagge Captain America etwas zurück. Dies mag daran liegen, dass es Regisseur Joe Johnston an Talent fehlt, aber wie auch immer: Wer sich nicht gerade täglich in das “Star-Spangled Banner” einwickelt, kann sich die wandelnde US-Propganda Captain America gerne sparen.

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Alle Kritiken (43)


Kommentare (327) — Film: Captain America - The First Avenger


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VincentLebowski

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Bewertung2.0Ärgerlich

2 Punkte gibt es für die Schmunzler, die ich bei den zahlreichen Anspielungen an die alte Star Wars-Trilogie hatte. Der Rest ist einfach absoluter Dreck.

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Rolfi6285

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Bewertung5.0Geht so

Kurz und Knapp: Der Film wird seinen Marvel Vorgängern absolut nicht gerecht, vor allem ist man nach dieser Einführung überrascht von The Avengers und Teil 2. Das für mich lang erwartete Highlight des Film, wo aus dem Prügelknaben der Supersoldat wird, ist leider nichts als heisse Luft. Wer hier sowas wie Wolverine erwartet ist maßlos enttäuscht. Ein bisschen glänzen kann Stanley Tucci in seiner viel zu früh endenden Nebenrolle. Hugo Weaving kann sehr leicht mit Agent Smith verwechselt werden und geht mit seiner lächerlichen Maske total unter. Das hätte besser gehen müssen...

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Datankian

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich weiß ja nicht ob die Comicvorlage nicht mehr bietet, aber das war ja mal ein Reinfall. Die ganze Story kam mir so notgedrungen vor und man merkt, dass der Film ausschließlich für the Avengers gemacht wurde. Alleine die Story um das "geheime" Artefakt...Das wird eigentlich nur durch den langweiligen Hauptcharakter und seiner noch langweiligeren Fähigkeit übertroffen...Dazu passt seine zum gähnen bringende Waffe eigentlich perfekt.

Den Film kann man wirklich nur empfehlen, wenn man lust auf absolut seichte Unterhaltung hat.

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LeyLey.H

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Bewertung10.0Herausragend

Ich liebe diesen Film.. allein weil Chris Evans die Hauptrolle spielt *_* und ich die Comics von Captain America alle selbst habe *_*

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inceptionfan

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich habe diesen Film vor "The Avengers" gesehen, da man schon eine gewisse Vorkenntnis für den meiner Meinung nach besten Marvelfilm bisher mitbringen sollte. Aber leider ist "Captain America-The First Avenger" kein wirklich guter Film. Positiv muss man erst einmal sagen, dass die Schauspieler ihre Rollen recht gut spielen und auch die Kampfsequenzen machen an einigen Stellen ziemlich Spaß. Aber leider ist die Story unglaublich lächerlich und man kann sie in keiner Minute ernst nehmen. Vor allem auch der Bösewicht war eine Lachnummer und mir persönlich waren viele Szenen einfach zu übertrieben und auch die Effekte waren teilweise ehrlich gesagt nicht so berauschend. Lobenswert fande ich andererseits dann wieder das Ende.
Fazit: "Captain America" bietet seichte Unterhaltung, die man sich zwischendurch eventuell geben kann und ist aber (leider) auch schon fast ein Muss, wenn man z.B. "The Avengers" sehen will . Als eigenständiger Film gesehen ist aber "Captain America" meiner Meinung nach keine Empfehlung, da einfach viele Szenen zu übertrieben sind und dadurch der Film oft ins Lächerliche abdriftet.

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Mr.Queeqeq

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Vergleich zu den anderen Marvel Helden ist Cpt.America ne recht lahme Krücke....

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uncut123

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Bewertung2.5Ärgerlich

mit dem 2ten teil wird alles besser...I hope so

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Schlopsi

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Bewertung6.0Ganz gut

"Whatever happens tomorrow you must promise me one thing. That you will stay who you are. Not a perfect soldier, but a good man."

Dank Marvels "The Avengers" und die jeweiligen Einzelfilme des Rächerrudels hat sich meine Ablehnung gegenüber "Cap" nun deutlich gelegt. Was beim ersten mal wie ein doofer und platter Film erschien, ist mittlerweile zu einem schicken Flic geworden, der gekonnt mit der Symbolik der damaligen Zeit spielt. Wenn dann noch aus der dürren Spargelstange Steve Rogers der muskulöse Captain America wird, der allein seines Ehrgeizes, seines Muts und seiner Herzlichkeit wegens die Chance bekommt, was aus seinem Leben als Verlierer zu machen und gleichzeitig den Amerikanern zu einem Sieg gegen den bösen, im Exil lebenden Nazi und Experimentenüberbleibsels namens Red Skull zu verhelfen, ist die Comicwelt mit sich im Reinen.
Und als Comicverfilmung macht der Film eine Menge richtig. Er ist überdreht und doch bodenständig genug, er ist symbolisch und man spürt den comichaften Ursprung. Das 40er Jahre Setting wirkt stellenweise wie gemalt und die Geschichte an sich ist tatsächlich platt und doof. Simpel, doof aber einladend genug für Witze, sympathische Sidekicks, und eben Cap. Man sollte eben nicht in jeder Suppe nach einem Haar suchen, manchmal muss man gewisse Dinge einfach hinnehmen. Mehr als unterhalten will er doch nicht. So ganz ohne Anspruch. Naja, fast. Und, ist das schlimm? Finde ich nicht. Dabei dürfte die Figur des C.A. umhin eine der spaltenden Figuren sein, die schon allein ihres Namens wegen nicht unbedingt ganz oben in der Beliebtheitsskala des Marveluniversums einzuordnen ist. Und das ist irgendwo auch verständlich. Hört man "Captain America" assoziiert man das doch sofort mit pro Amerika, pro Patriotismus, pro Militär, pro wasweißich. Allerdings spielt der Film hier mit offenen Karten und hält sich in den o.g. Punkten angenehm zurück und geht die Sache oft genug mit einem selbstironischen Augenzwinkern an. Klar hört man hier und da etwas wie:

"Yet you wear a flag on your chest and think you fight a battle of nations! I have seen the future, Captain! There are no flags!"
"Not my future!"

Aber was solls? Es ist eben eine reine Comicverfilmung. Da wird gerne mal über die Strenge geschlagen, zumal das ganze ja auch irgendwo typisch amerikanisch ist (die dürfen das doch...). Der Titel impliziert ja auch nichts anderes. Und dafür das die Rolle des Cap im Vergleich zu den anderen Avengers relativ undankbar ist, macht Chris Evans seine Sache erstaunlich gut. Genauso wie der restliche Cast. Gerade Stanley Tucci und Tommy Lee Jones stechen mit ihrer saloppen Art heraus, Hugo Weaving hingegen enttäuscht leider etwas. Dabei hat er doch genug Charisma um einen fantastischen Widersacher zu spielen. Naja, passiert eben auch den besten mal.
Unglücklicherweise zieht sich der Film ab der Hälfte zu sehr und Captain America zähle ich trotz all seiner Eigenschaften nicht gerade zu meinen Favoriten aus dem Marveluniversum. Aber so für zwischendurch ist er ganz unterhaltsam und keineswegs so schlimm wie ich ihn in Erinnerung hatte.
Und jetzt freu ich mich richtig auf die Fortsetzung, von der ich mir noch viel viel mehr verspreche.

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Murphante

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Du bist mir ja eine ... *grins*


Schlopsi

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:-)


boerna

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hmmm Captain America... die Figur gefällt mir von mal zu mal besser. Ich mag die Idee, dass aus jemandem der anfangs klein und schwach ist, jemand Großes werden kann. Mir gefällt auch, dass man CA eigentlich wie eine Theaterfigur benutzt um Kriegsanleihen verkaufen zu können sehr gut, bis er selbst die Initiative ergreift. Das beweist für mich den ironischen Zugang zu diesem Superheld.
Jedoch scheinen viele Bereiche des Films so, als müsste man noch schnell einen weiteren Charakter der Avengers reinholen und braucht eben irgendeine Gut/Böse Geschichte um einen Streifen zu produzieren und die Sache zu komplettieren. Wie ein Kollege bereits angemerkt hat verkommt CA bei den Avengers zu einer absoluten Nebenfigur. Das merkt man leider auch im CA-Film und so sind die Nebencharaktere nur unzureichend entwickelt und husch pfusch in die Geschichte geworfen. Ich kritisiere daher nicht die Idee des CA sondern schlicht die Macher des Films, pfui bitte gebt euch einfach mehr Mühe, ich mache mir auch immerhin die Mühe und zahle dafür mir das anzusehen.

Ich schätze mal, dass der Streifen finanziell ein Erfolg war, daher ein 2. Teil gedreht wurde und so bleibt zu hoffen, dass man sich im zweiten Teil mehr Mühe gibt und mehr aus der Figur gemacht wird, ehe Sie beim nächsten Avenger wieder zur Nebenfigur degradiert wird.

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Nerada

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Hälfte des Films fand ich eigentlich wirklich gut (Action film halt), aber die 2. ist leider ziemlich mies. Es zieht sich unglaublich und wird auch noch sülzig *wäh*. Sehr schade, ich hoffe, das bekommen sie im nächsten Teil besser hin.

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung5.0Geht so

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Wer auf der Suche nach unkomplizierter Action ohne viel Story ist sollte auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Ansonsten hat Captain America leider nicht allzu viel bieten. Die Story ist wie gesagt in einem Bereich von schwach ausreichend bis mangelhaft einzuordnen und auch die Hauptdarsteller bilden sich nicht als Wiedererkennungsfiguren heraus. Der Film ist eindeutig einer der Schwächsten aus dem Hause Marvel, was mich auch wundern lässt, wieso man hier eine Fortsetzung ansetzen muss. In einem Film zusammen mit den anderen Advangers bildet Captain America eine abwechslungsreiche gutgeschriebene Nebenrolle. Einen eigenen Film zu tragen stellt sich jedoch als Schwierigkeit heraus, welche über die gesamte Länge des Films nicht gelöst werden kann...

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BountyHunter2602

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz nett, aber meiner Meinung nach das unnötigste Mitglied der Avengers.
Der Film hält einige ehrlich gesagt bescheuerte Szenen bereit, bei denen man sich ernsthaft fragt: "Was soll das?"
Doch der Film hat auch seine positiven Seiten. Denn hier wird beispielsweise die Action super inszeniert und auch einiger coole Lacher sind mit am Start.
Im Großen und Ganzen ein solider Action Film, den man sich ruhig mal ansehen kann.

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Oskar Gleit

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Bewertung1.5Ärgerlich

Heil Hydra !!!! So ein Käse !!!

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Der letzte Einzelfilm, bevor Marvel die Avengers endlich das erste Mal zusammen auf die Leinwand holt. Mit Captain America wird der offizielle Anführer der Avengers als letztes Mitglied eingeführt. Und das geschieht wie immer sehr unterhaltsam,spannend und actionreich. Da die Ursprunggeschichte des Captain im zweiten Weltkrieg liegt, ist dieser Comic-Film auch eher ein Kriegsfilm mit den typischen Marvel-Elementen. Mit dem Red-Skull wird hier auch gleich der Erzfeind von Captain America ausgespielt (aber in meinen Augen an vielen Stellen im Film auch eher "verheizt"). Das Ende lässt die Spannung und Erwartungen in Hinblick auf die Avengers beinah ins Unerträgliche steigen.

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gael88frenchie

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Bewertung7.0Sehenswert

Ist mir schon klar das bei solchen filmen Zwiespältige Meinungen gibt..
Von wegen Patriotismus schrott, pro Kriegsfilm, übertrieben, lächerliche Kostume und und und.. was ich ja hier alles gelesen habe..
Der punkt ist aber, es ist ein Fantasy Film! bzw ein Comic Verfilmung.. der einzig und allein zur Unterhaltung dient, und halt eine Fantasy Welt zeigt abseits der Realität, und da sind auch umstritten Elemente legitim. ich denke mal nicht das die Macher Patriotismus usw herausrufen wollen oder ähnliches, die wollen den Zuschauer halt gute Unterhaltung bieten.
Was der Film auch durchaus tut, klar die Kampf Inzinierung ist teilweise nicht so gut gelungen und auch paar andere dinge bzw Details sind auch nicht perfekt, aber fakt ist der Film bietet gute Action, wie gesagt wenn auch schlecht inzieniert, gute effekte, paar gute Sprüche, Spannung naja.. es ist ja auch kein Thriller sondern ein Action film, aber ich persönlich fand den Spannungsbogen in ordnung angesichts des film genres, also auf keinem Fall kommt da langweile auf.
Die Geschichte finde ich auch interessant und originell, das ein mensch der scheinbar schlechte körperliche voraussetzungen hat aber durch Mut Entschlossenheit, und ein gutes Herz zum super Held wird, also hat der Film sogar ein Message (Herz und Mut ist entscheidender als körperliche Eigenschaften)
Klar die Handlung weist paar schwäche auf.
Der Cast war meine meinung nach gut gewählt mit Chris Evans, Tommy Lee Jones, Neal McDonough usw.
Nunja im großen und ganzes auch wenn paar elemente gut und wenige gut waren hat mir der Film gut gefallen und gut unterhaltet.

Action: 7,5
Story: 7
Dialoge: 6,5
Schauspieler: 7
Spannung: 6

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viewer

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Bewertung3.5Schwach

Das lächerliche Kostüm mit diesen bescheuerten Schild, die seltsam roboterhaften Hydra-Soldaten, die miese Inszenierung der Schlachten und das bisschen Plot am Rande.. leider kann ich den Film zu keinem Moment ernst nehmen.

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Filmfan30

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Bewertung3.0Schwach

Amerika beweihräuchert sich selbst in einem Pro-Kriegs-Film, der sich viel zu ernst nimmt. Der Held ohne Furcht und Tadel ist heute einfach nicht mehr zeitgemäß. Und das ganze Drumherum um Patriotismus und ach so selbstloses Aufopfern fürs gelobte Vaterland ist einfach *kotz, speib, würg*.

Hier hat man sich noch nicht mal getraut tatsächlich von Hitler zu sprechen. Adolf wird zur Randfigur und anstelle von Nazis haben wir fiktive Bösewichte, mit denen nicht mal die Braunen was zu tun haben wollen, weil sie ja sooo böse sind.

Captain America hätte in Amerika bleiben sollen!

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pischti

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Furchtbar belangloser Superhelden-Müll! Aber die Tricktechnik war gut (das mit dem dünnen Körper beim eigentlich muskelbepackten Chris Evans).


Filmfan30

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Ja, stimmt. :-) Aus einem Athleten ein Schnulli zu machen ist sicher eine Herausforderung.


jakobthecritic

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der vielversprechend beginnt, bei dem man aber merkt das irgendwann die Luft raus ist. Das ganze ist gegen Ende nur noch ein Zusteuern auf die Avengers und das zerstört den Grundeindruck des Films komplett. Was bei Thor noch ganz gut funktioniert hatte, geht hier im schlechten Showdown am Ende komplett unter. Und warum hatte HUgo Weaving so schlechte Lines. Drücke die Daumen das der zweite Teil besser wird.

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deevaudee

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Bewertung6.0Ganz gut

ROAD TO THE AVENGERS - PART 5 : CAPTAIN AMERICA - THE FIRST AVENGER

Rekrutierung, der 4. Und um diese zu Gewährleisten, wird a' la Titanic etwas im Eis geborgen, und wieder entdeckt, und die Haupterzähle schlendert fröhlich 70 Jahre zurück in der Menschheitsgeschichte, und führt diese ad absurdum. Mitte des 2. Weltkriegs hat der kleine Österreichische Maler angeblich ein starkes faible für Okkulte Sachen und Mythologien, und überlässt einer Spezieleinheit quasi dieses Terrain um Kriegsiegbringende Waffen dadurch zu verholen. Und um die Brücke zu schlagen zwischen Vorgängerfilm Thor und dem hier ist ein Relikt dieser Zeit quasi der heilige Grahl, den es zu finden und zu benutzen gilt, der Tessarakt (oder wie man das auch immer schreibt). Insofern kann man den Film jeder Ernstigkeit frei sprechen. Denn Hitlers Sonderkommando, diesen Hydra Leuten, unter der Regentschaft von Filmbösewicht Hugo Weaving, der nur in der Matrix Trilogie noch mehr glänzen konnte, spult quasi das selbe Programm nochmal runter nur mit etwas mehr Tomaten "um" den Augen. Die gezüchtete Waffentechnologie macht zwar Laune und der Actiongehalt bekommt dadurch etwas Zuwachs, aber tröstet erneut nicht über eine schwache und nicht Tiefgründige Story hinweg. Da hilft der Tuckige Hydra Gruss mit beide Fäuste nach oben nicht viel, und erst recht nicht das Klischee Überschäumende Amerikanische Heldenverehrungs Propaganda gestinke. Wenn die keine Helden zum feiern haben, fühlen die sich echt nicht wohl. Das stinkt doch schon ins Weltall.

Captain America. Trademark und Bio Experiment zugleich, und heyyyyyyy, Papa Stark mischt munter mit. Aber, und das ist das einzigste Marvel Universum Novum. Während in 2 Filmen Charaktere ausgetauscht wurden, hat Cpt. America Darsteller Chris Evans das Privileg unter der Marvelflagge schon eine 2. Marvel Figur auch darzustellen. Angefangen als menschliche Fackel in den sehr bescheidenen Fantastic Four Filmen, und nun als neues Aushängeschild Captain America eben.

Humoristisch, Cpt. America im Auto mit Agentin Carter und Tommy Lee Jones als General, im Oldtimer hetzen der fliegenden Festung hinterher.
Carter: "Warte!!...."
Evans guckt, sie zieht ihn zu sich ran und küsst ihn und fügt hinten an "...los schnapp ihn dir." Evans guckt verdutzt, der Blick geht zu Jones rüber;
der darauf : "Ich werd sie nicht küssen, also los!"

In den Moment dachte ich, der ganze Film mit diesen Niveau, und es hätte noch was werden können. Leider büst der Film deutlich damit ein das diese Marvel Figur komplett unpopulär für mich ist, und lediglich Evans so ein klein wenig dem ganzen eine bessere Note verleiht. Ansonst sind die Effekte jetzt nicht wirklich Klasse, auch nicht Sonderklasse, die Musikalische Untermalung ist aus dem Supermarkt für Blockbuster Massenwahre. Lediglich die Darstellerriege wird durch Weaving und Lee Jones nochmal aufgewertet. Darüber hinaus lässt sich nicht hinwegtäuschen das Captain America - The first Avenger nur ein Durchschnittsfilm ist, und nur dank diverser Feinheiten noch als tauglich gerade so durchkommt. Würde dem Film auch eine Musterung bevorstehen, er würde mit Sicherheit nicht ohne Handicap bestehen.

Und damit wäre dann der Fünffache Prolog zu den Avengers geschafft. Nächster Halt, Avengershausen. Bitte alle Rekruten oder Rekrutierten aussteigen...

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PinkPonyProductions

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste Hälfte ist bei weitem besser als die zweite, vor allem Tommy Lee Jones. Im späteren Verlauf ist der Film seichtes Superhelden-Actionfilmgewäsch.

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