Garden State

Garden State (2004), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 26.05.2005

7.6 Kritiker
62 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
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175 Kommentare
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von Zach Braff, mit Natalie Portman und Ron Leibman

Andrew Largeman (Zach Braff) ist einer von vielen erfolglosen Schauspielern in Hollywood die sich als Kellner etwas dazu verdienen müssen. Als der Mittzwanziger vom Tod seiner querschnittsgelähmten Mutter benachrichtigt wird, fliegt er nach New Jersey, dem sogenannten Garden State, um die Beerdigung zu besuchen. Dort trifft er auf Mark (Peter Sarsgaard), einen alten Schulfreund der zu Hause hängen geblieben ist und sich vor allem dem Kiffen widmet. Gemeinsam mit Mark und der verschrobenen Sam (Natalie Portman) verbringt Andrew ereignisreiche Tage in seiner alten Heimat. So muss er u.a. feststellen, dass sein Vater (Ian Holm) ihm jahrelang schwere Psychopharmaka verschrieben hat um über das Schicksal seiner Mutter hinweg zu kommen. Während der gemeinsamen Zeit kommen sich Andrew und Sam immer näher – Andrew ist sich nicht mehr sicher ob er wirklich wieder nach Hollywood möchte.

Garden State war 2004 das Regiedebüt von Zach Braff, bekannt als J.D. aus der Kultserie Scrubs – Die Anfänger. Der Film wurde zum Überraschungserfolg des Jahres und konnte mehr als das vierzehnfache seines 2,5 Millionen US-Dollar Budgets einspielen. Braff, der auch das für das Drehbuch verantwortlich war, bekam großes Lob für seine einfühlsame und intelligente Interpretation eines coming-of-age – Films. Garden State konnte sich auf DVD zum Kultfilm entwickeln, der Soundtrack, den Braff selbst zusammenstellte, war wegweisend für andere Indie-Produktionen und wurde sogar mit einem Grammy ausgezeichnet. Mit Schauspielgrößen wie Sir Ian Holm, Natalie Portman und Peter Sarsgaard in weiteren Rollen, ist der Film für eine Indipendent – Produktion außerordentlich hochkarätig besetzt . Als zentrale Einflüsse für seinen Film nennt Braff, der übrigens in jeder Szene des Films zu sehen ist, die Filme von Woody Allen (Der Stadtneurotiker), Alexander Payne (Election) und Mike Nichols (Die Reifeprüfung). (BL)

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Kritiken (6) — Film: Garden State

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Zach Braff entfaltet eine wundervolle und ganz eigene Geschichte über das Leben und darüber, was man aus diesem machen kann. Ein Film über die Liebe und über den Abschied, über das, was wirklich zählt und über Entscheidungen, die die Zukunft für immer verändern. Welchen Weg sollte man einschlagen und was ist der beste und ehrlichste Umgang mit sich selbst? 'Garden State' erzählt uns von echten Gefühlen, versucht, die Vergangenheit zu bewältigen und einen endgültigen Schritt in eine neue Zeit zu setzen. Veränderungen sind der wichtigste Knackpunkt von allem. Veränderungen, die fast zu spät gekommen sind, denn Andrew war selbst nur noch eine Nebenfigur in seiner eigenen Welt. So inszenierte Braff hier einen Film mit zartem, unaufdringlichem Humor, extrem viel Gefühl und voller skurriler Charaktere wie Einfälle. 'Garden State' ist ungewöhnlich und doch so sympathisch und frei. Einfach ungebunden, herzlich und so wahr. Gefühlskino zum lachen und weinen. Immer und immer wieder. Berührend und direkt aus dem Leben gegriffen, voller Kreativität, Tragik, Zynismus und ganz eigenem Charme. Ein einzigartiger und toller Film, ohne jegliche falsche Moral. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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5.0Geht so

[...] die Geschichte gefällt sich ein wenig zu sehr in ihrer skurrilen Inszenierung und Verschrobenheit, und vernachlässigt dafür relevante Handlung.[...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Xander8112: at the movies

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10.0Lieblingsfilm

“Garden State” war Zach Braffs (”Scrubs”) erster eigener Film. Er führte nicht nur Regie, sonder hat zusätzlich noch die Hauptrolle gespielt und hat das Drehbuch geschrieben. Doch dieses Debut merkt man dem Film zu keinem Zeitpunkt an.

Bis vor kurzem habe ich von diesem Film noch nie etwas gehört. Die Kommentare in einem anderen Blog machten mich schließlich auf ihn aufmerksam und ich habe seit dem keine Minute bereut, mir die DVD gekauft zu haben. Die Entwicklung von Zach ist sehr realistisch beschrieben, und überhaupt ist “realistisch” das richtige Wort. “Garden State” ist zu keinem Zeitpunkt Hollywood, hier werden keinerlei Klischees bedient, alles ist nachvollziehbar und überraschend bodenständig. Als Tragikomödie funktioniert er zu jedem Zeitpunkt perfekt, die Balance zwischen ruhigen, ernsten Momenten und lustigen Szenen wird jederzeit gewahrt.

Die Hauptdarsteller sind wunderbar gut aufgelegt, vor allem Natalie Portman spielt ihre Rolle mit…

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Leila57

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Bedient sich keiner Klischees??? Das ist ein Witz oder?


arillo

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Ebenso wie "bodenständig". Was das angeht kann und möchte ich ebensowenig zustimmen und der Film möchte das ganz sicher auch nicht.


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.5Geht so

Die Kraft der Liebe als Antwort auf alle Fragen erscheint nach der exzentrischen Vorgeschichte ein wenig banal. So steht "Garden State" am Ende so bieder und bürgerlich da, wie es das Image des gleichnamigen Bundesstaates vorgibt.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

gnipmac14

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@die 2 anderen: das is ne Filmkritik und kein Lebensstatement


NashBender

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warum wollen sich hier eigentlich einige nach dem Film ständig berühren?


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

Irgendwie verläuft das Leben bei vielen Mittzwanzigern etwas schiefer und unsicherer, als erwartet. Obwohl sie langsam erwachsen werden, haben sie die Suche nach sich selbst und dem richtigen Platz im Leben noch längst nicht abgeschlossen. Sie stehen dementsprechend zwar irgendwie im Leben, wissen aber nicht genau, wo. Die richtige Perspektive fehlt ihnen und sie fühlen sich dabei ein wenig verloren. Zach Braff portraitiert mit seinem auf dem Sundance Film Festival umjubelten Regiedebüt genau diese Generation. Was den Film neben seinen hervorragenden Darstellern besonders auszeichnet, ist die sensible Zustandsbeschreibung dieser verlorenen Generation, deren Gefühlen er, mit teils sehr witzigen Dialogen, melancholisch und auch ein bisschen sentimental, sehr treffend nachspürt...

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Chrusuchopf

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...auf den Punkt gebracht!


Turi Giuliano

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Hgenau!!


alviesinger: bummelkino

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5.0Geht so

Zach Braff ist lustig. Keine Frage. Und klauen kann der Mann. Für die Teenies von heute, die auch "Fluch der Karibik" einen gewissen Tiefgang bescheinigen.

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okoymparas

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Guter Kommentar.


gnipmac14

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Jetz wird die elitäre Keule wieder ausgepackt, sehr fein.



Kommentare (169) — Film: Garden State

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*frenzy_punk<3

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Garden State" melancholisches Meisterwerk mit einem humoristischen Unterton.

Zu Anfang ... ich bereue, dass ich diesen Film so lange aufgeschoben habe.
"Garden State" ist ein so wunderbarer und grandioser Film. Zach Braffs Erstlingswerk ist herausragend. Er ist so voller Emotionen, so rührend und liebevoll gemacht, dass er richtig ins Herz geht. Der fantastische Soundtrack, den Braff selbst zusammengestellt hatte, harmoniert perfekt mit den Szenen und gibt dem Zuschauer das richtige Feeling. Die Charaktere sind schrullig, traurig, fröhlich und enthalten ein wenig Skurrilität. aber genau diese Eigenschaften machen sie so liebenswert. Zach hat große Arbeit geleistet. Schauspielerisch hat er uns bewiesen, dass er mehr drauf hat. Die Rollenbesetzung ist hervorragend. Natalie Portman (Black Swan) war wie geschaffen für ihren Charakter und belebte ihn auf eine Weise, die den Zuseher an den Bildschirm fesselte. In der Story steckt viel Herzblut und auch eine angehende Biopic Braffs selbst. Selten habe ich einen Film gesehen, der mich so sehr rührte, mitriss, bewegte und zum Lachen brachte. Mit "Garden State" bewies Zach Braff, dass er mehr kann, als nur den dusseligen, verträumten Arzt in einer Serie zu spielen.

"Garden State". wahrhaftig eine bemerkenswerte Arbeit.

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MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

Andrew Largeman (Zach Braff) ist ein wenig erfolgreicher Schauspieler, der in Los Angeles lebt. Er nimmt eine Vielzahl an Medikamenten zu sich und ist emotional ganz und gar abgestumpft. Da seine Mutter gestorben ist, fährt er er nach New Jersey, seine Heimatstadt, wo er auch einige Bekannte trifft. Bei einem Arztbesuch lernt er Sam (Natalie Portman) kennen und es entwickelt sich im Verlauf des Films, zwischen den beiden Liebe, die Andrew wieder das Leben spüren lässt.
Zach Braff, bekannt aus der Serie "Scrubs" schrieb zu diesem Film das Drehbuch, führte Regie und spielte sogar die Hauptrolle. Seinem großen Mitwirken ist es vielleicht zu verdanken, dass dieser Film keine 0815-Liebesfilm geworden ist, sondern weit mehr hinter dieser Fassade eines Liebesfilm steckt. Zwar bietet das Ende einige Stellen, die man des Kitsch bezichtigen könnte, doch den Film im Gesamten betrachtet, tut man ihm damit Unrecht. Es hätte allerdings ein wirklich in sich geschlossener wunderbarer Film werden können, wäre da nicht das schwache Ende.
Doch Zach Braff hat gezeigt, dass mehr in ihm steckt als ein guter Schauspieler. Die Musik ist wunderbar ausgesucht und passend an den richtigen Stellen eingespielt. Die Schauspieler sind erfreulich mitreißend und die Handlung gut erzählt.
Wer einen feinfühligen Film über Schuld, Freundschaft und Liebe sucht, wird mit "Garden State" bestens bedient.
"Garden State" besticht durch Feingefühl!

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Fir3wall

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Symphatischer Film mit symphatischen Darstellern. Natalie Portman überzeugt mit grandioser Mimik, eine tolle Schauspielerin, egal in welchem Film.
Es gibt einige sehr tiefgründige Diskussionen und Vorschläge an das Leben ranzugehen, schön gemacht, ein gutes Drehbuch.
Zum ganz Großen fehlt mir etwas, vermutlich die absolute Tiefgründigkeit, dennoch bewegt der Film die Gemüter, das ist immer noch das Wichtigste.

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Karmovie

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Bewertung10.0Herausragend

Der Scrubsstar Zach Braff der sein Talent als Regisseur,Drehbuchautor,Komponist und als Darsteller unter Beweis stellt zusamen mit einer wundervollen Natalie Portman

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KoolaidMaker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Guter Soundtrack, Gute Schauspieler und teilweise echt witzig.
Nur etwas substanzlos, das ganze.
Irgendwie wie Zuckerwatte, schmeckt gut.
Nur wo ist jetzt mein Steak?

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Snajper

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Bewertung6.5Ganz gut

Hm, also im Grunde ein solider Etwas-möchte-gern-Philosophie-Film...
Richtig flashen konnte er mich jetzt leider nicht wirklich.
Trotzdem: Gute Schauspieler (grandiose Portman), guter Soundtrack (erinnert teilweise an Scrubs) und gute Regieleistung.
Was super anfing, nahm leider an allem ab. An Spannung, Erzählweise und Sinn.
Die Story verfängt sich leider irgendwann in ihr selbst und ich hatte zumindest das Gefühl, dass sie sich nicht in eine bestimmte Richtung entwickeln konnte, sondern irgendwo in der Mitte des Films stehen blieb und in der Luft hing.
Sehenswert ist er allemal, allein schon um zu sehen, dass hinter "dem einen von Scrubs" wirklich sauviel Potenzial steckt!

Ansonsten ist nur noch zu sagen: Schade, dass Zach Braff nicht seine deutsche Scrubs Synchronstimme bekommen hat.

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Snajper

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Naja, ich sag ja nicht, dass die benutzte gestört hat, ganz im Gegenteil. Ich war nur kurz zu Beginn überrascht.


Snajper

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Achja und ein Nachtragsargument zum Thema "Sehenswert": Sheldon als klingonisch sprechender Ritter :D


Hedgie

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Bewertung9.5Herausragend

schöner Film! schöner Soundtrack!

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herrbenson

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Bewertung9.0Herausragend

'Garden State' ist der Inbegriff einer perfekten Tragikomödie.
Zach Braff kriegt die Balance zwischen ernster Thematik und Schmunzel-Zwischenszenen brilliant hin - und zwar als Autor, Regisseur und Hauptdarsteller!
Natalie Portman tut ihr übriges, eine wunderbare Darbietung, wie von ihr gewohnt.
Der Soundtrack ist gut ausgewählt, die oft sehr bewusst ausgefallen gewählten Kameraeinstellungen tragen die Story einwandfrei.
Kann man sich definitiv immer wieder anschauen!

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hundehaendla

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht sehr sinnreicher aber sympathischer Film.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Garden State

"Well, i sew. I made you something. It´s a shirt." -"That´s, That´s good. Thank you." - "Will you try it on now." - "Now?" - "Well, in case I have to fix it before you leave again, and we don´t see you for another nine years. I want to make sure it fits." -"Oh, OK." - "You´re gonna love the material. I used the leftovers from your mother´s design. Gorgeous."

Hoffmans ungewöhnliche filmische Erfahrungen:
Irgendwie seltsam. Jetzt mal ganz abgesehen, von meiner persönlichen Frage, warum ich verhäuft in letzter Zeit zu der Neurose neige meine filmischen Auseinandersetzungen mit skurrilen Titel zu benennen. Dieser Film hat mir hierbei meine Kraft zur Inspiration geraubt könnte man meinen und deshalb versuche ich einfach mal diese Auseinandersetzung hierbei mit dem Film zu beschreiben. Der Konflikt und die Erfahrung von "Garden State" aus dem Jahre 2004, irgendwie eine seltsame. Denn den wollt eigentlich zunächst nicht sehen, weckte in mir eine Antisympathie, allein das Cover. Doch auf Grund meiner herzlich menschlichen Art, welche überraschenderweise doch existent ist, sah ich ihn und kaufte ihn. Ironie? Vielleicht. Ein weiterer Aspekt, der mich vom Werk distanzieren ließ war jener, dass ich mich hier mit glattgebügelten Mainstream-Indie-Arthouse auseinandersetzen müsste, igitt! So mein Gedanke, aber zur weiteren Auseinandersetzung.

Was mir als erstes auffiel war die Handlung, die sollte bei jedem Film existent sein und so überlegte ich nach, vor und während des Films, ob es hierbei denn eine solche gäbe, denn ehrlich gesagt eine wirklich Handlung, die auf etwas hinausläuft fand ich hierbei nicht ganz, merkwürdig. Szenen fließen flüssig ineinander und am Ende hat alles einen Sinn. Irgendwie interessant, irgendwie faszinierend, ein Film über das Leben. Alles dreht sich um den »Garden State«, anders gesagt New Jersey. Und um einen jungen Mann (Andrew), der in seine Heimat zurückkehrt, zur Beerdigung seiner Mutter und dort seine Vergangenheit und deren Konflikte bewältigen muss, Hoffnung findet er dabei in der Liebe. Wunderbar.

Ein weiteres negatives Vorurteil, welches ich bereits vor dem Film äußerte und daher recht pessimistisch veranlagt war, war jene Tatsache, dass Zach Braff Regie führt und zudem gleichzeitig dazu noch die Hauptrolle übernimmt. Ich muss sagen irgendwie mag ich Braff nicht, in seiner Serie "Scrubs" mag er vielleicht ganz ertragbar sein, doch sonst hatte ich bei ihm immer ein schlechtes Gefühl, welches auch Bilder von ihm und dem Film hervorriefen. Doch ich sollte mich irren, denn in Hinsicht des Schauspiels weiß er zu überzeugen, spielt seine Rolle einfühlsam, liebevoll und irgendwie dabei tiefsinnig, er als erfolgloser Schauspieler Andrew Largeman, ich bin überrascht. Hoffnungsvoll auch das Spiel von Natalie Portman, (mit Dauergrinsen) etwas übermütig, aber herzlich und voller Lebensfreude, sie als Sam - die Lügnerin, durch welche Andrew wieder echte Freude und Gefühle entwickelt. Nettes Paar. Ein weiterer interessant-seltsamer Aspekt am Ganzen war weiterhin, dass mir doch eher weniger die Hauptcharaktere ans Herz wuchsen, als die Nebencharaktere, welche ich letztlich echt gern hatte, ob nun Peter Sarsgaard (bei dem war ich echt überrascht) als Andrews alter Bekannter Mark, welcher mir mit zunehmender Laufzeit sogar am sympathischsten war, der wuchs mir echt ans Herz und überzeugend von ihm gespielt. Das heißt nun Sarsgaard demnächst mehr im Auge behalten, oder eben Film-Darling Ian Holm, mit analytischer Energie ausgestattet, als Andrews Vater, welcher auch sein Psychiater ist, seine Auftritte mögen kurz sein, wurden von mir aber faszinierend aufgenommen. Eine besondere Dynamik zwischen ihm und Braff existierte.

Noch skeptischer machte mich dann der Gedanke, dass Braff wie gesagt Regie führte. Das auch geschickt, denn seine Regie clever gehandhabt, lockt zunächst mit schmackhaften Surrealismus, immer gern gesehen bei mir, da vergisst man den sonst recht prävsionären Aufbau des Films sofort. Und fühlt sich in den Film rein, man will nicht stoppen, Minuten vergehen wie Sekunden und eigentlich wollte man den Film zunächst doch gar nicht erst starten, seltsam. Sein Charakter des Andrew anfangs gefangen in einer Spirale der Tiefen. Dieses Grundthema und Problem allseits bekannt und nur zu menschlich, jeder hat seine Tiefpunkte. Sein Film wirkt fast angereichert mit persönlichen Erlebnissen. Mit diesem Grundschema beginnt Braffs Film und entwickelt sich zum Ende hin zum leibhaftig warmherzig erzählten »Feel-Good-Movie«, sein Umgang dabei stets ehrlich, ob mit seinen schrullig-schrägen bzw. liebenswerten Figuren oder seiner Handlung. Viele Einfälle. Viele Ideen. Viel Stil. Allessamt ungewöhnlich. Man fühlt sich wohl, ich fühlte mich wohl, komisch. Gutes Tempo und guter Witz, ich lachte sogar. Ich hätte nie gedacht, dass ich lachen werde. Ich lache selten. Doch es geschah durch bizarre, skurrile und hinreißend gemachte Ereignisse, schon was feines. Des weiteren sehr sauber die Kameraarbeit, surreale Sequenzen interessant gestaltet, und so auch von dieser stark gefilmt, schillernd mit einer traumhaft-prävisionären, doch nicht weniger magisch wirkenden Atmosphäre. »How wonderful life is...«

Außerdem noch verziert mit einem recht passenden Soundtrack und mindestens genauso passend eingesetzten Songs, welche ideal die jeweilige Stimmung wiedergeben. Für mich etwas prävisionär, dennoch unter anderem findet man dort auch Simon & Garfunkel, welche meinerseits immer gern gesehen oder besser gesagt gehört sind.

"I heard some...you played a big football star? I didn´see it." - "Oh yeah, just this thing." - "Fucking De Niro and Shit!" - "What?" - "He´s awesome." - "Yeah." -"Deer Hunter?" - "Yeah."

Letztendlich bleibt mir so also nur noch zu sagen, dass für mich "Garden State" ein seltsamer Film ist. Ich mag ihn, komisch. Ein interessantes Stück Filmkunst, mit durchaus originellen Ideen. Ein schöner Film, man möchte ihm fast sein Herz schenken, irgendwann. Man wird sehen, was sich ergibt. Seltsames Filmerlebnis.

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hoffman587

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Kann ich verstehen, auch wenn ich da eher Ian Holm eher herzen würde, aus Prinzip.^^


notsch

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'Garden State' is awesome, reflective and funny...rare combination.

"Everyone´s got their drug of choice. It is like in 'Brave New World.' You ever read this book?" - "No." - "Who wrote that book. Aldouis....Aldouis something...Aldouis [...] Huxtable! Aldous Huxtable. That´s it, bro!"
:D


NashBender

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Bewertung7.5Sehenswert

Yes!

Zach Braff kann auch anders!

Ich hatte ja eigentlich die Befürchtung das ihm ausserhalb des "Sacred Heart" der John Dorian wie ein ewiger Schatten anhaften würde.
Aber weit gefehlt!
Zwar ist die Story jetzt nicht unbedingt ein Meilenstein der Filmgeschichte aber dafür ist sie geradlinig und ohne viel Gedöns erzählt. Und stimmig ist sie auch noch.
Wundert auch nicht wenn man bedenkt das der Film zum Teil autobiografisch ist.

Braff scheint also die Rolle des schon erwähnten J.D. problemlos ablegen zu können und harmoniert hier inmitten einer illustren Darstellerriege mit Natalie Portman und Peter Sarsgaard.

Für einen ungezwungen Filmabend wärmstens zu empfehlen!

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Gentleman Jack

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Bewertung9.0Herausragend

"Garden State" ist ein wunderschöner Film der Kategorie: Leise und Weise.

Trotz seiner leicht verschrobenen Charakter wirkt der Film herrlich authentisch. Das liegt insbesondere an der Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Zach Braff und Natalie Portman. Insbesondere bei letzterer hatte ich zu keiner Sekunde den Eindruck ein Schauspielerin vor mir zu haben. Ich habe eh eine hohe Meinung vom Talent Portmans, hier hatte ich jedoch den Eindruck, dass sie sie selbst ist.
Das selbe galt für Braff, jedoch bei ihm eher in negativer Hinsicht. Kennt man Portmans schauspielerische Exzellenz aus einer Vielzahl von Filmen, so klebt Braff jedoch am Image des JD aus der Serie Scrubs. Und so ergeht es paradoxer Weise auch dem Charakter des Protagonisten, den er sich hier auf den Leib geschrieben hat: man findet hier einen JD-Charakter, mit einer anderen Biografie, so dass Gegner der serie hier nur schwerlich einen Zugang zum Film finden werden.

Dieser ist alles in allem technisch makellos und schön erzählt. Leider kommt das Ende - ganz im Gegensatz zum Film an sich - leider mit einer "... und die Moral von der Geschicht"-Szene daher, die leider im Kontrast zur unterschwelligen Lebensweisheit im Film selbst steht, so dass ich noch einen Punkt der Höchstnote abgezogen habe.

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k2

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Bewertung5.0Geht so

Endzwanziger-Selbstfindungsdrama.
Auch wenn ich altersmäßig wohl zur Zielgruppe dieses Films gehöre, habe ich mich die meiste Zeit ziemlich gelangweilt.

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BigDi

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Bewertung4.5Uninteressant

Möchtegern-Independent: Der Film. "Ach, so tragisch und anti-mainstream!" lol

Lichtblick: Jim Parsons (Sheldon!) in Ritterrüstung. Der Rest (inklusive der kraftlosen "Fight Club"-Hommage zu Beginn) ist schneller vergessen als ein BigMac verdaut ist. Schade um den nach wie vor sehr sympathischen Zach Braff, schade auch um Portman, die hier langsam zu nerven beginnt. Ohne Haare ist sie irgendwie eine bessere Darstellerin.

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Acry

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Hoho, nur 4.5 Punkte? Das ist ja... SUPER :D Ich dachte schon, ich wär mit meiner Meinung ganz alleine^^


BigDi

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Thehe.


MrModicum

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zach Braff hat als Schauspieler und auch als Director absolut Talent.
Freue mich auf seine nächsten Projekte!

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Diese typische Liebesgeschichte in dem Film mit diesem kitschigen Ende hätte den kompletten Streifen schlecht machen können. Doch aufgrund dessen, dass die Charaktere so unglaublich tief und sympathisch gezeichnet wurden, der Soundtrack einfach spitze ist und die Story so wunderschön und liebenswert erzählt wird, kommen mir bei dieser üblichen und aus vielen anderen Filmen bekannten Machart des Endes keine Fremdschämgefühle, sondern Tränen der Freude und des Glücks auf.

Ich hoffe inständig, dass das kein Evergreen von JD,... ich meine Zach Braff war.

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Matilda

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Bewertung10.0Herausragend

zunächst mußte ich mich schon an Zach Braffs (”Scrubs”) gewöhnen, da ich ihn ja von Srubs kannte, aber er war hier ein überzeugender Darsteller, ebenso trifft das auch für Natalie Portmann zu, traurig und lustig zu gleich, eine für mich berührende Handlung und eine gute Musikwahl haben mich den Film auch beim zweiten Mal anschauen nicht langweilig erscheinen lassen

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gnipmac14

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Bewertung9.0Herausragend

Unter Garantie einer der Besten seines Genres. Der leider viel zu kurze Film zieht wie eine erfrischende Briese durch den Kopf. Vor allem wenn man noch in der Altersgruppe ist, fällt es dem Zuschauer leicht, sich sofort in Andrew(Zach Braff) hinein zu versetzen. Da ich nicht der Typ für Liebeskomödien bin, hat mich dieser Film doch überzeugt, oder gerade deswegen? Der Film bietet eine sehr schöne und sehr ruhige Atmosphäre und gibt dem Zuschauer die möglichkeit nachzudenken ohne auch nur einmal die moralkeule zu schwingen.

Zach Braff ist im Drehbuch Schreiben und in der Regie um so vieles besser als er schauspielert, trotzdem liefert er hier eine Solide unkomödiantisch, aber doch lustige Darstellung ab.

Doch klar ist auch dieses mal: Dreh- und Angelpunkt für die Kunst vor der Kamera ist Natalie Portman, die auch hier beweist, dass sie sich unter die ganz Großen der Filmgeschichte einreihen darf. Ich Persönlich würde sagen, Natalie ist die Jodie Foster von heute. Sie ist in diesem Film Sam und ist als diese Umwerfend.

Weiter ist zu sagen, dass die Musik sehr sorgfältig gewählt ist, sodass sie die jeweiligen Szenen hervorragend unterstreichen ohne aufdringlich zu werden. Der Soundtrack versucht hier nicht den Film zu retten und dieser hätte es auch in keinster Weise nötig.

Einzig die kurze Zeitspanne in der die Handlung spielt lässt einen den film hier und da in Frage stellen, doch das tut dem Werk keinen Abbruch.

Glaubwürdige Charaktäre, hervorragende Regie und schöne Aufnahmen machen diesen Film zu etwas Besonderem, was man sich nur sehr sehr selten anschauen will, um die Atmosphäre nicht alltäglich werden zu lassen. Er gibt dem Zuschauer fast etwas wie Hoffnung und erklärt, dass man nicht zwangsweise eigenartig sein muss um etwas Besonderes zu sein. Dafür gibts von mir die 9.0

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gnipmac14

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Eigentlich "Unter garantie EINER der besten seines Genres...", aber falls du mir ähnlich gute oder bessere empfehlen kannst, bitte ich darum, mir das unter die Nase zu reiben ^^


J4KOB

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Werd ich machen :) So spontan fällt mir jetzt allerdings kaum was ein... :D


jen4indie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

einer meiner liebsten filme, den ich mir immer wieder ansehen könnte. selbst die gags bringen mich nach dem hundertsten mal noch zum lachen. definitiv anschauen und mitleiden!

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swissroland

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Bewertung3.0Schwach

58 min pure langweile ertragen jetzt reichts, da hilft auch ne Natalie Portman nimmer

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swissroland

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Jo sry, hast mich gerade auf dem falschen fuss erwischt. Ich kanns halt nimmer hören ;) Und hier bei mp reagiere ich besonders gereizt, weil hier da anteil von klugscheissern und dummschwätzer realtiv hoch ist ;)
Wäre das ganze hier ned wirklich ab und an hilfreich, hätte ich meine acc hier längst gelöscht.
Du gehörst jetzt ned dazu, darum auch die entschuldigung


Congt

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ja sorry der Kommentar von mir sollte eigentlich keine Wertung enthalten...tut mir leid wenns so rüber kam.


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