Der Stadtneurotiker
Annie Hall (1977), US Laufzeit 93 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 09.06.1977
44 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4201 Bewertungen
46 Kommentare
Keine ?
von Woody Allen, mit Woody Allen und Diane Keaton
Die Lebensgeschichte von Alvy Singer, der als kleiner Junge viel zu leiden hatte, als Erwachsener aber ein erfolgreicher Mann wurde. Allerdings nur in der Öffentlichkeit, in seinem Privatleben läuft es hingegen nicht so gut.
HandlungAlvy Singer (Woody Allen) lernt in den 1970er Jahren in New York die jungen Annie Hall (Diane Keaton) beim Tennisspielen kennen und lieben. Da er ein ziemlich neurotischer Komiker ist, sehr auf seine jüdische Herkunft bedacht und auf die Lust auf ein erfülltes Sexualleben erpicht, stößt er immer wieder mit der unruhigen Annie aneinander. Die beiden verbringen schöne, aber auch anstrengende Momente, trennen sich, kommen wieder zusammen und leben miteinander. Eines Tages trennen die beiden sich, da Annie als Sängerin in Kalifornien Karriere machen möchte. Alvy, der Kalifornien hasst, reist ihr nach einiger Zeit und missglückten Neustarts hinterher und bittet sie, seine Frau zu werden, doch Annie lehnt ab. Der Film endet damit, dass Alvy ein Theaterstück inszeniert, in dem er seine Beziehung zu Annie verarbeitet, aber der Geschichte ein Happy End verschreibt.
Weiterführende Informationen
Rezension von Janis El-Bira in der Filmzentrale
Weitere Rezension von Johann Georg Mannsperger in der Filmzentrale
Weitere Rezension in der Filmszene
Weitere Informationen im InternetQuellen
Cast & Crew
-
Woody Allen
-
Woody Allen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alvy Singer
-
Janet Margolin
-
Diane Keaton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Hall
-
Shelley Duvall
-
Paul Simon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tony Lacey
-
Carol Kane
Regie
Schauspieler
-
Tony Roberts
-
Colleen Dewhurst
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Hall
-
Jeff Goldblum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Partygast
-
Beverly D'Angelo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schauspielerin
-
Sigourney Weaver
-
Truman Capote
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann, der aussieht wie Truman Capote
-
Christopher Walken
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Duane Hall
-
Dick Cavett
-
Marshall Brickman
-
Woody Allen
- Genre
- Romantische Komödie
- Zeit
- 1970er Jahre, Ostern, Weihnachten
- Ort
- Brooklyn, Coney Island, Flugzeug, Gefängnis, Kalifornien, Los Angeles , Manhattan, New York City, Schule, Strand, Wisconsin
- Handlung
- Affäre, Antisemitismus, Arzt, Autogramm, Autounfall, Bankett, Bar, Bewerbungsgespräch, Beziehung, Café, Cannabis, Cocktail, Diskothek, Drogen, Eifersucht, Film und Kino, Flirt, Freiheitsentzug, Geburtstag, Gefängnis, Gegensätzliche Liebe, Gesundheit, Heiratsantrag, Hotel, Hummer, Jude, Kokain, Komiker, Kultfilm, Liebe, Liebeskummer, Mann-Frau-Beziehung, Motorrad, Neurose, Niesen, Oscargewinner, Party, Probe, Probe, Psychiatrie, Psychoanalyse, Reporter, Schriftsteller, Sexsucht, Spinne, Strand, Sänger, Talkshow, Telefonzelle, Tennis, Todessehnsucht, Traum, Trennung, VW Käfer, Verfolgungswahn, Verlieben, Verschwörungstheorie, Weihnachten, Zerrüttete Beziehung
- Stimmung
- Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Der Stadtneurotiker
Fans dieses Films gefiel auch
Trailer zum Film Der Stadtneurotiker
Alle Trailer, Clips & Videos (2)

Manhattan
Wilde Erdbeeren
Boulevard der Dämmerung
Network
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten













Kritiken (3) — Film: Der Stadtneurotiker
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenÜberaus kreative Persiflage auf die Paarbeziehung, mit kluger Komik, einer Vielzahl genialer und oft nachgeahmter Einfälle und unübertrefflichen Dialogen.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNicht zu unrecht Allens erfolgreichster und beliebtester Film, hält er doch perfekt die Ballance zwischen bittersüssen und absurd-komischen Momenten. Auch wenn andere seiner späteren Werke tiefgründiger und frühere Werke witziger waren, Annie Hall bleibt der Allen-Film den man gesehen haben muss.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenVollkommen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (43) — Film: Der Stadtneurotiker
Kommentar schreibenSigmund 2011/12/11 10:38:24
Kommentar löschenPrivate Filmgeschichtchen, Folge 13:
Es gibt Filme, die sind wie gute Freunde – manchmal können sie einem sogar Halt geben...
Meine beste Freundin hatte vor zwei Jahren einen Finnen kennengelernt, ihn schnell zum Mann ihres Lebens erkoren und nach nur wenigen Monaten geheiratet. Ich bewunderte ihren Mut und hatte ein gutes Gefühl bei der Sache, denn der Typ schien witzig, sympathisch und ihrer würdig, außerdem ist meine Freundin eine exzellente Menschenkennerin. Als freischaffende Künstlerin nahm sie sich ein Atelier in Helsinki und zog bei ihm ein.
Man kann nur ahnen, wie sehr es ihr wenig später den Boden unter den Füßen wegzog, als sie erkennen musste, dass zwischen ihrem frischgebackenen Ehemann und ihr doch nicht „alles“ stimmte, sondern eher gar nichts. Kurz gesagt war die Liebe nach drei Monaten verflogen, und mit ihr auch ein fünfstelliger Betrag, den die Gute in den Abbau seiner Schulden gesteckt hatte...
Die Dame ist wie gesagt nicht dumm. Nur hatte ihre Intuition sie ausgerechnet diesmal im Stich gelassen, oder besser gesagt, sie getäuscht wie ein windiger Taschenspieler.
Von der Krise, die darauf folgte, können alle im Freundeskreis ein Liedchen singen. Die Arme wurde zu einem Schatten ihrer selbst, da half auch kein Trost – sie hatte den Glauben an ungefähr all das verloren, was sonst immer sicher schien.
Umso mehr war ich froh als sie letzte Woche endlich wieder in ihrer alten Lebensfreude erstrahlte, nachdem sie noch einmal in Helsinki war um dort die Scheidung zu regeln und ihr Atelier aufzulösen. Hatte die Lovestory doch noch ein Happy End gefunden? Nein. Ihr Ex ist ein Arsch, und das Geld wohl endgültig perdu. Aber immerhin hat sie sich damit abgefunden – was ihr offenbar dadurch erleichtert wurde, dass sie in der finnischen Fremde frei nach dem Motto „Home is where the heart is“ innerhalb von zwei Wochen sämtliche 42 (!) Woody Allen Filme geguckt hat.
Danach war sie, wie sie selber sagt, „therapiert“.
P.S.: Sowas darf man eigentlich keinem potenziellen Filmsüchtigen erzählen...
38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
servo80 2011/10/24 21:58:33
Kommentar löschenZum inzwischen vierten Mal gesehen und immer noch für großartig befunden.
Obwohl im gesamten Film storytechnisch kaum etwas passiert, außer dem Beziehungs-Hin-und-Her der beiden Hauptfiguren, fesselt der Film durch seine gekonnte Kombination von starken Dialogen, innovativer Erzählform (man denke nur an die Szenen, in denen Allen mit der Kamera spricht, was danach oft kopiert wurde. Oder die Szene, in der er und Keaton sich unterhalten und in Untertiteln dabei steht, was sie wirklich denken), witziger Sprüche und der Tiefe ihrer Figuren. Selten danach war Allen wieder so gut, und wenn, dann auch meistens nur in einer Abwandlung dieses Films.
"Alvy, Annie hat uns erzählt, dass Sie seit 15 Jahren zum Therapeuten gehen?" - "Ja, ich mache exzellente Fortschritte. Wenn ich mich jetzt auf die Couch lege, brauche ich kein Sabberlätzchen mehr."
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
David "Noodles" Aaronson 2011/09/24 15:04:35
Kommentar löschenMein erster Allen, wie’s ausschaut auch gleich den richtigen erwischt.
Für großartig befunden weil: 1.) ich selbst polymorph pervers veranlagt bin 2.) ebenso eine liebe zu Städten habe 3.) meine Gedanken sich (früher) oft um tot und sonstigen Schnickschnack drehten – ohne die bitteren Ergebnisse 4.) alleine das Fehlen jener Ergebnisse einen extra Punkt wert ist 5.) Fellini der aller größte ist 6.) Fellini immer noch der aller größte ist 7.) ich selbst schon anderen anale bzw. orale Charakterzüge attestiert habe 8.) meine Latenzphase immer noch auf sich warten lässt 9.) ich auch nicht richtig autofahren kann
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DasM42 2011/09/21 18:04:17
Kommentar löschenWeltklasse, Geniale Dialoge. Gut gesetzte Pointen, klasse Charaktere. 10 Punkte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
servo80 2011/10/24 21:59:39
Antwort löschenÄh...hast aber nur 9 gegeben.
DasM42 2011/10/28 20:48:07
Antwort löschenMist verklickt :/
Joeyjoejoe17 2011/08/31 12:57:43
Kommentar löschenMein erster Film von Woody Allen - seitdem bin ich Fan :)
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jjdd 2011/08/18 12:11:53
Kommentar löschenHut ab vor dem Meister.Ein Feuerwerk aus Zynismus und schwungvoller Komik.Dagegen wirken die meisten anderen Komödien wie Fastfood aus der Tonne.Was in diesem Film (mein Lieblingsfilm von Woody Allen) an Witz und Charm ausgestrahlt wird, kommt bei den meisten seiner Kollegen nicht mal in 20 Filmen zusammen,selbst wenn man jeden Witz mal3 nimmt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ash-williams 2011/08/02 11:10:20
Kommentar löschenIn Der Staddtneurotiker erzählt Woody Allen von Alvy Singer, der sein Leben Revue passieren lässt. Die Erzählweise des Films ist recht interessant, da sie sich Rückblenden bedient und der Film nicht chronologisch erzählt wird. Es gibt immer wieder einwürfe aus der Kindheit, oder aus den früheren Ehen des Protaqonisten. Allen nutzt die Kamera sogar als Gesrpächspartner, adressiert das Publikum direkt und durchbricht damit die vierte Wand. Der Stadtneurotiker ist wie ein Aufsatz über Woody Allens Leben, ist aber nie langweilig, sondern strotzt nur so von Allen-typischen Dialogen. Der Film ist ein tolles Beispiel für Woody Allens Filmschaffen und sein Talent.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Deaconn 2011/07/23 19:32:59
Kommentar löschenWie schafft es dieser kleine, unscheinbare New Yorker Jazzliebhaber Woody Allen, obwohl ich ihn und seinen Stil irgendwie verdammen möchte, von mir immer gute Wertungen zu kassieren? Vielleicht liegt es daran, dass ich mich immer selbst zwingen muss, auf seine Werke einzugehen, mich treiben zu lassen von dieser schweren Kost, dem unorthodoxen Humor, das "Großstadtgewirr"-Feeling und die ewig langen und anstrengenden Hinterfragungen nach eh allem, was Allen einfällt.
Überwindet man aber erstmal dieses Hindernis und seinen Schweinehund, dann sind Allens Filme einfach sympatische und erleuchtende Geschichten, die einen inspirieren, Gefühle in ein anderes Licht stellen und einfach ein hübsches reales Märchen erzählen. "Der Stadtneurotiker" ist dabei quasi einer der Alphatiere, mit dem sich Woody Allen und sein Talent identifizieren können.
Will man sich seine Filme antun, sollte man zu aller erst den "Stadtneurotiker" auf sich wirken lassen. Danach merkt man schnell, ob einem sein Erzählstil und seine Inszenierung gefällt und man mehr davon genießen möchte oder es wieder in die unverstandene Ecke dazugibt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mausidavid 2011/05/28 15:09:37
Kommentar löschenEin klasse Allen Film, vlt. einer der besten. Die Story eher am Detail orientiert als am großen, was dem Film m.E. zu gute kommt. Der schnelle Wechsel der Zeitebenen und die relativ kurzen Szenen bedürfen einiger Gewöhnung, machen aber durchaus Sinn.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sleepy_dinosaur 2011/04/29 01:03:31
Kommentar löschen"Ich möchte niemals einem Club angehören, der mich als Mitglied aufnehmen möchte."
Der Protagonist des Films ist wahrhaftig ein Neurotiker, wie er im Buche steht. Und ich konnte mir niemand anderen mehr für die Rolle des Alvy Singers vorstellen. Der Erzähler und zur gleichen Zeit Hauptdarsteller Woody Allen spielt einen stark neurotischen Film- und Literaturliebhaber, der mit seinen Ticks und seiner Persönlichkeit, den Menschen in seiner Umgebung schadet und das noch nicht einmal realisiert. Meist sind seine Beziehungspartner davon betroffen. Eine bombastische Story beinhaltet der Streifen nicht; braucht er auch nicht! 'Der Stadtneurotiker' sprüht vor Witz & Charme, alleine schon seiner Dialoge wegen. Ein Film, den man sich für regnerische Tage aufhebt und bei schlechter Stimmung anguckt!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J!GS4W 2011/03/16 20:55:41
Kommentar löschenNicht mein Lieblings Allen Film, aber dennoch wieder ein Beweis für seinen tollen Humor und für sein Händchen für nette und ehrliche Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind und trotz der Allen-typischen Skurilität trotzdem echt wirken. Seine Filme sind stets besonders und liebenswert, auch wenn hier etwas weniger als sonst zum Nachdenken angeregt wurde und mich Diane Keaton's Schielen genervt hat ;)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flunsi 2011/03/01 20:40:32
Kommentar löschenVor 30 Jahren wäre das sicher mein Lieblingsfilm gewesen, doch leider sind einige aufgegriffene Themen nicht mehr aktuell und wir kennen schon alle Seinfeld- und Curb Your Enthusiasm-Folgen. Nichts desto trotz, der Film ist auch heute noch sehenswert.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Flunsi 2011/03/13 18:28:11
Antwort löschendu hast natürlich recht. ich hätte nicht von mir auf andere schliessen sollen. aber bei mir persönlich war es eben so, dass ich erst seinfeld und co. geschaut habe und erst dann diesen film. das dürfte allerdings allen gut 30-jähigen auch so gegangen sein. ;)
aber da ich das im hinterkopf hatte, hab ich ihn trotzdem gut bewertet.
janissl 2011/02/12 01:42:05
Kommentar löschenAlle drei Jahre hab ich mal so nen richtigen Durchhänger, da geht dann garnichts mehr. Und da guck ich dann immer "Annie Hall" und schon gehts mir besser. Das hat immer funktioniert, wirklich immer! Aber, was soll ich sagen, es klappt nicht mehr. Heute fand ich ihn geschwätzig und langweilig und heute ist mir zum ersten mal aufgefallen, dass: "I would never wanna belong to any club that would have someone like me for a member" und "Masturbation is sex with someone I love" zwei Aussagen sind, die sich gegenseitig ausschließen.
Ich werde "Annie Hall" wohl nie wieder gucken können, schade. Aber er hat New York und das amerikanische Kino nachhaltig beeinflusst, hat "Seinfeld" und Larry David möglich gemacht und hat mir in den letzten fünfzehn Jahren gute "feel good movie" Dienste geleistet, das werde ich ihm nie vergessen ;)
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Sonse 2011/02/12 13:55:57
Antwort löschenSchön. :)
Die Aussagen schließen sich aber nicht notwendigerweise aus...
Discostu 2010/12/27 16:06:50
Kommentar löschenAnnie Hall überzeugt vor allem durch Woody Allens witzige und intelligente Dia- und Monologe und das Schauspiel der beiden Hauptdarsteller. Dass die Geschichte im Endeffekt nur die einer typischen Romantic Comedy ist fällt dabei kaum negativ ins Gewicht. Ein wunderbarer satirischer Blick auf das New York der 70er Jahre, der auch heute noch vorzüglich unterhält.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Der_Phil 2010/10/18 21:02:13
Kommentar löschenGewiss gut, allerdings ging mir dieses hektische, dass den ganzen Film durchzieht, womit ich Figuren, Dialoge etc. meine, so dermaßen auf den Nerv, dass es mir das Sehvergnügen eheböich verdarb.
Wirklich schade, da ich Allen sonst sehr gern sehe und mir beispielsweise Whatever Works mit seiner doch subtileren Art sehr gut gefiel.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Padder 2010/10/05 14:34:56
Kommentar löschen"Hey, sag nichts gegen Mastrubation. Das ist Sex mit jemanden den ich liebe!", dieses Zitat ist genau so großartig wie dieser Film! Woody Allens Sicht auf die zwischenmenschliche Beziehung. Hier findet man intelligente Dialoge, Wortwitz und sehr viel Sarkasmus. Eine genial gespielte Großstadt-Romanze...
"Bevor wir miteinander schlafen, muss ich erstmal einen Rauchen."
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
abalahamma 2010/09/25 11:37:55
Kommentar löschenNach diesem muss es eigentlich keine romantischen Komödien mehr geben
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kris 2010/08/08 11:48:44
Kommentar löschen"It's mental masturbation!" – "And you would know all about THAT, wouldn't you?" – "Hey, don't knock masturbation! It's sex with someone I love."
Ein Meisterwerk des scharfsinnigen Humors, so nervig wie lustig, mit unzähligen, irrsinnigen, zitierbaren Dialogen und Woody Allens Bester!
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
pellekraut007 2010/08/23 10:23:41
Antwort löschenWOODY 4 EVER!
Tyler__Durden 2010/02/05 19:06:19
Kommentar löschenOk, ich muss zugeben ich bin nicht der größte Woody Allen Fan, aber Annie Hall ist wahrlich ein Meisterstück voll perfekt getimter Komik und einer endlich mal smarten und glaubwürdige Herangehensweise an das Thema "Liebe".
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jan christian 2010/01/28 00:00:44
Kommentar löschenObwohl mit "Innenleben", "Match Point" und "Scoop" drei Woody-Allen-Filme zu meiner Sammlung gehören, wäre ich wohl nicht auf den "Stadtneurotiker" aufmerksam geworden, wäre er nicht Inhalt eines Uni-Seminars gewesen. Fraglos ist die Darstellung Woody Allens grandios. Ob hier oder fast 30 Jahre später in "Scoop" - seine sympathisch-komische Art weiß zu begeistern. Auch die Konstellation der Protagonisten Alvie und Annie ist interessant. Besonders wird dieser Film aber erst durch seine Technik - da Allen mit filmästhetischen Konventionen bricht, indem er sich in einer Szene direkt an das Publikum wendet und kurz darauf Marshall McLuhan, den Papst der Kommunikations- und Medienwissenschaften, ins Bild holt. Und das alles nur, weil in der Kinoschlange ein besonders penetranter "Filmkritiker" hinter ihm steht, der McLuhan falsch zitiert hatte... Nur McLuhan-Gegner Hans Magnus Enzensberger dürfte dieser Auftritt wenig gefallen haben. Leider habe ich die Schlussminuten des Films nicht mehr gesehen, wodurch eine endgültige Bewertung noch nicht möglich ist.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten