Die Reifeprüfung
The Graduate (1967), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 06.02.1968
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75 Kommentare
Keine
von Mike Nichols, mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft
Im Drama Die Reifeprüfung geht Dustin Hoffman als orientierungsloser College-Absolvent eine Affäre mit der älteren und verheirateten ‘Miss Robinson’ Anne Bancroft ein.
Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) hat gerade erst das College abgeschlossen und noch keine Vorstellung, welche berufliche Karriere er einschlagen will. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Party, zu der neben anderen auch das geschäftlich befreundete Ehepaar Robinson eingeladen ist.
Mrs. Robinson (Anne Bancroft) bittet Benjamin, der den Partygästen zu entfliehen versucht und lieber die nachdenkliche Stille und Einsamkeit sucht, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie ihn zu verführen, wird aber vom plötzlichen Auftauchen ihres Ehemanns daran gehindert. Angetrieben durch Benjamins Neugier und Langeweile und Mr. Robinsons gut gemeinten Ratschlag, seine Jugend und das Leben zu genießen, entwickelt sich aber schon bald eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden.
Hintergrund & Infos zu Die Reifeprüfung
Die Reifeprüfung (OT: The Graduate) wirkte in mehrfacher Hinsicht für damalige Verhältnisse revolutionär. So wurde das erste Mal publikumswirksam und vorurteilsfrei die Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngeren Liebhaber geschildert. Der Film nimmt die verkalkte Moral des amerikanischen Establishments und die Weltfremdheit der jungen Generation aufs Korn.
Das erste Mal wurde in einem Film Popmusik gezielt eingesetzt, um die Stimmung einer Szene zu transportieren. Der von Simon and Garfunkel eingespielte Soundtrack (mit The Sound Of Silence, Mrs. Robinson und Scarborough Fair) wurde für das Duo zu einem ihrer größten Erfolge.
Die Reifeprüfung unternahm die erste professionelle Produktplazierung in Form eines Alfa Romeo, womit der Film in…
/p>Im Drama Die Reifeprüfung geht Dustin Hoffman als orientierungsloser College-Absolvent eine Affäre mit der älteren und verheirateten ‘Miss Robinson’ Anne Bancroft ein.
Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) hat gerade erst das College abgeschlossen und noch keine Vorstellung, welche berufliche Karriere er einschlagen will. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Party, zu der neben anderen auch das geschäftlich befreundete Ehepaar Robinson eingeladen ist.
Mrs. Robinson (Anne Bancroft) bittet Benjamin, der den Partygästen zu entfliehen versucht und lieber die nachdenkliche Stille und Einsamkeit sucht, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie ihn zu verführen, wird aber vom plötzlichen Auftauchen ihres Ehemanns daran gehindert. Angetrieben durch Benjamins Neugier und Langeweile und Mr. Robinsons gut gemeinten Ratschlag, seine Jugend und das Leben zu genießen, entwickelt sich aber schon bald eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden.
Hintergrund & Infos zu Die Reifeprüfung
Die Reifeprüfung (OT: The Graduate) wirkte in mehrfacher Hinsicht für damalige Verhältnisse revolutionär. So wurde das erste Mal publikumswirksam und vorurteilsfrei die Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngeren Liebhaber geschildert. Der Film nimmt die verkalkte Moral des amerikanischen Establishments und die Weltfremdheit der jungen Generation aufs Korn.
Das erste Mal wurde in einem Film Popmusik gezielt eingesetzt, um die Stimmung einer Szene zu transportieren. Der von Simon and Garfunkel eingespielte Soundtrack (mit The Sound Of Silence, Mrs. Robinson und Scarborough Fair) wurde für das Duo zu einem ihrer größten Erfolge.
Die Reifeprüfung unternahm die erste professionelle Produktplazierung in Form eines Alfa Romeo, womit der Film in seiner Finanzierungsstrategie Neuland betrat. Die betreffende Baureihe wird in den USA heute noch vielerorts Graduate Spider genannt.
Insoweit war Die Reifeprüfung eine Reaktion auf die sich ankündigenden gesellschaftlichen und moralischen Umbrüche und somit Vorbote des New Hollywood.
Dies war die erste große Rolle von Dustin Hoffman, der danach zu einem Hollywood-Star aufstieg. Die Rolle erhielt er, weil er beim Vorsprechen sehr unsicher und nervös wirkte, obwohl er mit damals 30 Jahren eigentlich schon zu alt war. In den letzten Jahren erlebte Die Reifeprüfung durch erfolgreiche Theater-Aufführungen ein Comeback, so in London, wo Mrs. Robinson mit großem Erfolg von Jerry Hall dargestellt wurde.
In dem Film Wo die Liebe hinfällt… basierend auf einem wahren Gerücht wird der Film in gewisser Weise fortgesponnen: eine junge Frau erfährt kurz vor ihrer Hochzeit, dass ihre Familie das Vorbild für den Film darstellt. Shirley MacLaine übernahm die Rolle von Mrs. Robinson, Kevin Costner gibt Benjamin Braddock.
Ursprünglich war Robert Redford für die Rolle des Benjamin Braddock vorgesehen. Er strahlte jedoch nicht die nötige Unsicherheit aus. In der berühmten Szene, in welcher Dustin Hoffman im Türrahmen steht und das Bein von „Mrs. Robinson“ zu sehen ist, kam ein Bodydouble (Linda Gray) zum Einsatz.
Mike Nichols erhielt 1968 einen Oscar für die beste Regie. Nominiert war Die Reifeprüfung außerdem in den Kategorien Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch (Calder Willingham und Buck Henry), Bester Hauptdarsteller (Dustin Hoffman), Beste Hauptdarstellerin (Anne Bancroft), Beste Kamera (Robert Surtees) und Beste Nebendarstellerin (Katharine Ross).
Den BAFTA-Award gewann Die Reifeprüfung in den Kategorien Beste Regie, Bester Film, Bester Schnitt (Sam O’Steen), Bester Newcomer (Dustin Hoffman) und Bestes Drehbuch. Nominiert waren außerdem Anne Bancroft als Beste Hauptdarstellerin und Katharine Ross als Beste Newcomerin.
Neben fünf Golden Globes in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“, „Beste Hauptdarstellerin“ (Anne Bancroft) und „Beste Newcomer“ (Dustin Hoffman und Katharine Ross), erhielt Die Reifeprüfung Preise der Gilden der Regisseure und Drehbuchautoren sowie den Regie-Preis der Kritikervereinigung von New York. Hauptdarsteller Dustin Hoffman gewann 1969 zudem den französischen Étoile de Cristal als bester ausländischer Darsteller.
1998 landete Die Reifeprüfung bei einer Wahl zum Besten amerikanischen Film des American Film Institute auf dem 7. Platz.
Mehr Bilder (9) und Videos (2) zu Die Reifeprüfung
Cast & Crew
- Genre
- Coming of Age-Film, Romanze, Tragikomödie, Drama
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Berkeley, Bus, Santa Barbara
- Handlung
- Absolvent, Affäre, Alltag, Betrogener Ehemann, Blockbuster, Braut, Bräutigam, College, Ehebruch, Ehepaar, Eheversprechen, Erotik, Erste Liebe, Erstes Mal, Erwachsenwerden, Familienfest, Feier, Heimliche Liebe, Hochzeit, Jugendlicher, Kirche, Klassiker, Langeweile, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterrolle, Oscargewinner, Pubertät, Rebellion, Roman, Scheidung, Schulabschluss, Schwangerschaft, Sex, Sexuelle Begierde, Skandal, Strip-Club, Swimming Pool, Vater-Sohn-Beziehung, Verbotene Liebe, Verlobter, Vernunftehe, Ältere Frau verführt jüngeren Mann
- Stimmung
- Entspannt, Ernst, Geistreich, Sexy

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Lichter der Großstadt
Wer die Nachtigall stört
Sunset Boulevard - Boulevard der Dämmerung
Das Appartement




















Kritiken (3) — Film: Die Reifeprüfung
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenMrs. Robinson: "Benjamin, I am not trying to seduce you."
Benjamin: "I know that, but please, Mrs. Robinson, this is difficult..."
Mrs. Robinson: "Would you like me to seduce you?"
Benjamin: "What?"
Mrs. Robinson: "Is that what you're trying to tell me?"
Benjamin: "I'm going home now. I apologize for what I said. I hope you can forget it, but I'm going home right now."
Titel: 'Die Reifeprüfung'
Status: Lieblingsfilm.
Frage: Warum?
Antwort: Unbeschreiblich!
Ich werde stets, wenn ich das Wort "Plastik" höre, an diesen Film denken müssen. Warum genau der Ausdruck "Plastik" benutzt wird, das ist eigentlich egal, könnte auch jedes erdenkliche andere materialistische Gut sein. Es steht einzig und allein dafür, für was wir Menschen unser Leben verschwenden, an eine Ansammlung von Sachen, die uns letztendlich nichts einbringen…
/p>/p>20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
der cineast Fri, 06 May 2011 16:27:35 -0000
Antwort löschenIch will den sehen. Und der Spruch ist der Wahnsinn. :)
facepalm Fri, 06 May 2011 16:51:47 -0000
Antwort löschenJop, schöne Kritik :)
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dAJaro Fri, 06 May 2011 18:04:09 -0000
Antwort löschenZu dem Ausdruck Plastik:
Plastic people sind oberflächliche Menschen, die ihr Leben mit Konsum und dem Aufrechterhalten eines gutbürgerlichen Images verbringen und "nicht wirklich leben". Quasi das Spießbürgertum der US of A.
Du hast das bereits gut erkannt. :)
Sozionaut Wed, 12 Sep 2012 20:53:52 -0000
Antwort löschenJA!
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Inszenierung von Regisseur Mike Nichols verschmilzt mit der Musik von Simon and Garfunkel zu einem zeitlosen Meisterwerk.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenIch habe keine Ahnung wie manche Leute Kitsch in die Geschichte hineinsehen. Diese Liebesgeschichte ist ganz und gar nicht kitschig auch nicht im Kontext ihrer Zeit. Was ist kitschig daran, wenn ein Paar nicht zueinander finden kann, weil die ältere Gesellschaft das mit allen Mitteln verhindern will? Das passiert andauernd und bei diesem Film geschieht es auch noch Hollywood-untypisch sehr drastisch. Es ist tragisch und komisch zugleich, was die älteren Figuren alles in ihre Sprösslinge hineinprojezieren, wie sich Ex-Alkoholikerinnen nochmal jung fühlen wollen, dann aber doch vergewaltigt wurden, wie Väter, den jungen Stecher als Kumpel haben wollen, aber ihre eigene Tochter nur einem Typen, der Carl heißt, anvertrauen.
Die Kameraarbeit ist exzellent, die Schauspieler auf hohem Niveau und Nichols Spiel mit Schnitttechniken und Parallelmontagen zeitlos.
Simon und Garfunkels Musik fand ich jetzt nicht so genial, besonders weil sich manche Lieder zu oft wiederholen. Obwohl inhaltlich nur eine Love-Story erzählt wird, ist der Film voll mit differenzierten Charakteren und echter Nähe.
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Kommentare (72) — Film: Die Reifeprüfung
Hfonda15 Tue, 16 Apr 2013 21:43:21 -0000
Kommentar löschenNachdem durch die Beiträge in,,Speakers Corner" hier bei Moviepilot in letzter Zeit ein paar interessante Standpunkte zu nostalgischen alten Zeiten aufkamen und heute auch ein Beitrag zur verklärten Vergangenheit, habe ich als Nostalgiker kurz darauf ein paar 60er Jahre Songs gehört und als dann Simon und Garfunkel kamen, hab ich mich endlich dazu entschlossen,,Die Reifeprüfung" aus meinem Dvd Schrank zu holen zu dessen Popularität das 60er jahre Duo mit ihrem Song ,,Mrs Robinson" erheblich beigetragen haben!
Ich hatte zuerst Bedenken ob es zwei meiner Lieblingsmusiker, sowie einer meiner Lieblingsschauspieler es alleine schaffen würden, mir den Streifen schmackhaft zu machen, da Komödien aus den 60ern in denen Tabus gebrochen werden, heute oft nicht mehr überzeugen können, da es nur damals gewagt war, einen jungen Mann eine Affäre mit einer verheirateten Frau eingehen zu lassen.
Doch auch wenn viele Gags heute einfach viel zu eingestaubt sind, weshalb ich auch verstehen kann, dass man mit dem Streifen im 21. Jahrhundert nicht mehr so viel anfangen kann, wurde ich ausgezeichnet unterhalten, denn das ganze Feeling des Films ist durch die sympatische Darstellung vom jungen Dustin Hoffman, der genialen Musik von Simon& Garfunkel und einer tollen Inszenierung einfach perfekt, weshalb ,,The Graduate" zu recht ein Klassiker ist!
Der junge Collegeabsolvent Benjamin weiß in diesem Streifen nichts mit seinem Leben anzufangen und während er zu Hause unter dem Einfluss seiner Eltern leidet, nicht aus sich herauskommt und sich wie ein schüchterner Schuljunge verhält, findet die ältere aber attraktive Mrs. Robinson und Freundin seiner Eltern, Gefallen an dem jungen Mann.
Die Beiden beginnen eine Affäre und auch heute sind hier viele Szenen noch so genial, wenn Benjamin das erste mal mit Mrs. Robinson schläft und er sich dabei so ungeschickt anstellt und nervös wie sonst was ist
Mrs Robinson: Benjamin, ich ziehe mich jetzt aus!"
Ben: Ja klar, ähh soll ich einfach hier stehen, oder bin ich ihnen im Weg?"
Mrs. R: Warum schaust du nicht zu?
Ben: Oh darf ich? Danke!
Solche Szenen geben dem Film auch heute noch einen großen Sympathiewert und auch sonst ist der Stil des Films richtig gut geworden, was sich schon in der Anfangsszene zeigt wenn Hoffman am Flughafen betritt, oder die ganzen genialen Poolszenen, in den sich Benjamin stets zurückzieht.
Durch das hohe Alter des Streifens, stellen sich auch ein paar Längen ein, doch neben dem schon positiv genannten, hat man hier noch ein fantastisches Ende weshalb ich ,,Die Reifeprüfung" gerne mit 8 Punkten auszeichne!
bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 22 Antworten
kobbi88 Tue, 16 Apr 2013 21:50:40 -0000
Antwort löschenMal davon abgesehen, dass ich weder mit Simon, noch mit Garfunkel etwas anfangen kann: sehr schöner Kommentar ;)
Hfonda15 Tue, 16 Apr 2013 21:53:08 -0000
Antwort löschenWirklich gar nichts? Auch nicht ,,The Boxer" Homewoard Bound oder Sound of Silence? Das sind SO tolle Songs!
Hfonda15 Tue, 16 Apr 2013 21:53:31 -0000
Antwort löschenaber danke dir ;)
JackoXL Tue, 16 Apr 2013 21:54:20 -0000
Antwort löschenWas kobbi sagt. Simon und das Funkeltier finde ich grässlich, aber ihre Musik passt sogar (positiv) zu diesem tollen Film. ;)
Hfonda15 Tue, 16 Apr 2013 21:55:55 -0000
Antwort löschen:( Ich liebe die Musik von den Beiden :O
Hoffentlich kommentiert meine Bewertung hier noch irgendein Fan von denen! ;)
JackoXL Tue, 16 Apr 2013 21:57:44 -0000
Antwort löschenNimm es sportlich, Kommentar, Wertung und Film sind ja prima. ;)
Hfonda15 Tue, 16 Apr 2013 22:00:28 -0000
Antwort löschenJa danke dir, wäre auch schlimm wenn jeder meine Musik toll finden würde ;)
kobbi88 Tue, 16 Apr 2013 22:09:09 -0000
Antwort löschen@ Fonda: Naja, "Mrs. Robinson" is noch das am ehesten annehmbare. Tut mir ja schon fast leid, aber S&G ist das beste Schlafmittel, das ich kenne.
Murray Tue, 16 Apr 2013 22:58:05 -0000
Antwort löschenIch find S&G klasse. "Bridge over troubled Water" und "Live at Central Park" sind Hammer-Alben. Zufrieden? ;)
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 05:38:20 -0000
Antwort löschenJetzt gehts mir schon besser ;D
Benjamin Barker Wed, 17 Apr 2013 08:36:57 -0000
Antwort löschenSimon & Garfunkel. <3 ;)
Martin Oberndorf Wed, 17 Apr 2013 12:34:27 -0000
Antwort löschen8 Punkte von dir? Gleich mal vorgemerkt!
Hast mich echt neugierig gemacht mit deinem Kommentar.
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 14:34:54 -0000
Antwort löschenKann mir sogar vorstellen, dass der dir vlt. noch besser gefällt als mir, glaube der wird dir gefallen :)
Wie findest du eig. Dustin Hoffman?
Martin Oberndorf Wed, 17 Apr 2013 14:46:24 -0000
Antwort löschenNachdem ich kobbi schon einen Stich ins Herz gegeben habe (dort ging es um Phillip Seymour Hoffman, muss ich jetzt leider das selbe mit dir tun:
Ich habe kaum was mit ihm gesehen.
In "Rain Man" war er richtig gut (auch wenn mich der Film jetzt nicht sooo vom Hocker gehauen hat).
Und die Focker-Reihe (wo er ja bei 2&3 dabei war) kenn ich auch.
Ich glaub, Schauspieler mit dem Namen Hoffmann haben es (unbeabsichtigt) schwer bei mir.
Was gibt's denn für gute Filme mit ihm?
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 15:02:42 -0000
Antwort löschenIch mag Dustin Hoffman sehr gerne, weil der seine Rollen eigentlich immer voll und ganz ausfüllt(bei meinen Top 10 auf jeden Fall dabei) doch seit dem neuen Jahrtausend hat er keine sehr guten Filme mehr gemacht und hat eher Nebenrollen(doch auch die, wie in das parfüm oder der Focker Reihe füllt er immer sehr gut aus!)
Was ihn wirklich auszeichnet sind ältere Filme, die ich dir auch gerne ans Herz legen will wie Die Reifeprüfung, Asphalt Cowboy, Little Big Man , Tootsie, natürlich den genannten Rain Man und GANZ Besonders Kramer vs. Kramer. In denen spielt der ziemlich genial!
Martin Oberndorf Wed, 17 Apr 2013 15:17:04 -0000
Antwort löschenTootsie steht sogar schon auf meiner Merkliste.
Kramer vs. Kramer kommt auch ganz sicher rauf.
Das Parfum hab ich mal gesehen.
Danke mal fur die Tipps!
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 15:19:43 -0000
Antwort löschenKramer gegen kramer werd ich in den nächsten Monaten auch mal einen Kommi, schreiben, Hauptrollenoscar für Meryl Streep und Dustin Hoffman und das mehr als verdient! Müsste ne Bewertung über 8 bekommen sehr, sehr gutes Familiendrama!
Martin Oberndorf Wed, 17 Apr 2013 15:25:21 -0000
Antwort löschenNa da bin ich mal gespannt!
Was hat Tootsie eigentlich bei dir?
Der hört sich ja total interessant an!
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 15:31:54 -0000
Antwort löschenTootsie hab ich im Regal stehen und der wird vor ner Bewertung aber auch neu geguckt, den den hab ich leider so im 6er bereich in Erinnerung(auch wenn Hoffman ziemlich cool ist und glaube ich sogar n Golden Globe gewonnen hat)
Hab den damals aus Protest gekauft als Matthias Schweighöfer meinte sein neuer Rubbeldikatz Film wäre viel besser als der veraltete Tootsie!
Da waren meine Erwartungen sehr hoch, doch ein bisschen eingerostet ist der Streifen leider wirklich :/
Den werd ich vlt. zusammen mit Mrs. Doubtfire bewerten :)
Hfonda15 Wed, 17 Apr 2013 15:36:06 -0000
Antwort löschenWas ich bei Hoffman vergessen habe, Richtig Brilliant spielt der in ,, Tod eines Handlungsreisenden" aber der Film selbst war leider nicht so meine Ding, da der eher auf ne Theaterbühne gehört, doch Hoffmans Performance (die da locker mit Rain Man mithält) macht den schon interessant! Glaube ich hab zu dem mal n Kommi geschrieben aber der müsste mal überarbeitet werden, ist länger her.
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Martin Oberndorf Wed, 17 Apr 2013 15:48:54 -0000
Antwort löschenDer Handlungsreisende hat bei mir gar keine Vorhersage...
Hmmm...
Ich glaub ich werd mal schauen, dass ich Tootsie wo herkrieg.
Obwohl ich noch viel ungesehenes zuhause hab.
Woran liegt denn deine nicht ganz so hohe Bewertung?
Hfonda15 Sun, 21 Apr 2013 08:03:05 -0000
Antwort löschenDer FIlm hat immer so extreme Einlagen eines Theaterstückes(DIe Häuser da z.B sind bewusst kulissenartig.) und für sowas schaue ich mir selbst Filme nicht an, das hat einfach meinen geschmack nicht getroffen, das sehenswerteste für mich war daran nur Hoffman
Ener Sat, 30 Mar 2013 08:07:57 -0000
Kommentar löschenDie Uhr hat sich weitergedreht, verglichen mit seinem Erscheinungsdatum kommt er heutzutage schon deutlich harmloser daher. Auch der Humor kommt fast zu kurz oder zu dezent, um sich noch Komödie zu nennen. Mehr Kritik geht aber nicht, für einen Simpsons-Fan ist das Ende die Offenbarung schlechthin und die Musik ohnehin toll.
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yaksr Sun, 24 Mar 2013 22:20:44 -0000
Kommentar löschen„Die Reifeprüfung“ ist wohl DER Klassiker unter den Coming-of-Age-Filmen und noch dazu mit dem jungen Dustin Hofmann besetzt. Aus heutiger Sicht ist die Brisanz der im Film thematisierten Affäre zwar deutlich abgeschwächt, aber wem es gelingt sich in die gesellschaftlichen Gegebenheiten der USA in den 60er Jahren hineinzufinden, der wird mit einem unterhaltsamen Kultfilm belohnt. Der tolle Soundtrack rundet das Ganze ab und sorgt dafür, dass der Film im Gedächtnis bleibt. 7.5 Punkte!
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Johnzy Wed, 13 Feb 2013 16:55:19 -0000
Kommentar löschenMeisterlich, wie intelligent, emotionsgeladen und unterhaltsam hier die bekannte Geschichte über einen jungen Mann, welchen eine ältere, verheiratete Frau in die wahren Freuden des Lebens einführt (eindeutig zweideutig;) erzählt wird. Der Film ist grandios und ohne Längen inszeniert, die Dialoge sind manchmal tiefsinnig, ja fast philosophisch, meist amüsant und durchgehend fesselnd. Die von der sehr guten Kamera eingefangenen Bilder harmonieren erstklassig mit dem wunderschönen Soundtrack, der es vermag eine einmalige melancholische Atmosphäre und zuweilen sogar Gänsehaut hervorzurufen, dazu noch erstklassige Schauspielerische Leistungen, allen voran Dustin Hoffman, wahnsinnig gut in seiner ersten größeren Rolle...
kurzum ein zeitloses Meisterwerk
&ein einmaliger Appell an die wahre Liebe...
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uncut123 Fri, 30 Nov 2012 07:07:53 -0000
Kommentar löschenich hatte zwar mehr witz erwartet aber dennoch kann man den sich anschauen..lustig war auch das interview mit dustin auf der dvd...von wegen wie ein 2ter teil aussehen würde
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WZRDOnTheMoon Tue, 04 Sep 2012 19:07:58 -0000
Kommentar löschenSchnarch...
Zu damaligen Zeiten vielleicht auf eine Art und Weise "revolutionär", heutzutage und für meinen persönlichen Geschmack mit das langweiligste was ich sehen musste. Nie wieder (und NEIN, ich habe keine Art Porno oder ähnliches erwartet, für alle, denen jetzt ein Tränchen runter kullert und die Ader am Hals bedrohlich auffällig pocht...)
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bornsleepy Mon, 17 Sep 2012 14:55:04 -0000
Antwort löschenach komm, dir wird doch auch kein tränchen kullern und die halsader anschwellen nur weil jemand zombieland als tollen film verkennnt..
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WZRDOnTheMoon Wed, 19 Sep 2012 13:53:26 -0000
Antwort löschennaja gut vielleicht hätte der ein oder andere smiley zum "schlusszitat" gepasst, sollte nichts negatives sein und nein, tränchen kullern bei mir nicht wenn zombieland schlecht bewertet wird - alles geschmackssache
Atheisst Mon, 15 Apr 2013 13:45:04 -0000
Antwort löschenWas heißt hier ''zu damaligen zeiten'', das hier ist zeitlos. Es ist kein film über die besiedlung anderer galaxien, sondern ein film über das leben an sich. Ich denke eher dass aus dem film heutzutage eine peinliche und unauthentische schnulze werden würde...
Shady95 Tue, 07 Aug 2012 23:31:50 -0000
Kommentar löschenDas französische Arte genutzt und im O-Ton gesehen. Natürlich ein toller Film, Dustin Hofmann ist klasse, aber irgendwie ist es nicht der Überfilm. Das Ende ist aber gut gelungen!
Toller Soundtrack übrigens...
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Simon Moon Wed, 08 Aug 2012 00:32:34 -0000
Antwort löschenEiner der ersten echten Hippie-Filme. Ein Symbolbeispiel des sogenannten "New Hollywood" (nicht vergessen, bis dahin gab es nur Nazi, Propaganda -und Ur-Armerikanische Kapitalismusfilme). Der ist einer der ersten ca. 5 Filme die es anders gemacht haben
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Shady95 Wed, 08 Aug 2012 12:03:13 -0000
Antwort löschenOkay ;-) Das machte ihn dann wohl so besonders...
Simon Moon Wed, 08 Aug 2012 16:40:15 -0000
Antwort löschenEin Schatz voller guter Laune, aber keiner doofen guten Laune.
ProsperDune Sun, 29 Jul 2012 12:12:17 -0000
Kommentar löschenSo. Einen dieser Klassiker geschaut. Die Chance ergriffen, ihn auf Arte zu sehen.
Und nun?
Habe ich keine Ahnung, was "The Graduate" zum Klassiker macht, sprich zeitlos und schlichtweg besonders macht. Immerhin zitieren die "Simpsons" dessen Ende genüsslich.
Eine Geschichte übers Reifen und Erwachsenwerden ist er sicherlich, aber in dieser Hinsicht gut? Damals in den 60ern sicherlich, mittlerweile gealtert und für mich solide und ansehbar, nur nicht als Neuheit anzusehen.
Gut gespielt, amüsante Momente. Ganz entschieden ganz gut, beim zweiten Mal wird's vielleicht mehr. (Ich war bei der Sichtung übrigens etwas müde und erschöpft, das war hoffentlich nicht ausschlaggebend für die Wertung. Wer meint, unter solchen körperlichen Einschränkungen darf man nicht bewerten, der darf diesen Kommentar als null und nichtig erachten.)
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Markbln Sun, 29 Jul 2012 17:22:43 -0000
Antwort löschenEr war eben der erste seiner Art, daher zu Recht seinen Platz als Klassiker.
Filmfanatiker Wed, 25 Jul 2012 21:37:08 -0000
Kommentar löschenVerständlicherweise wegweisend in Sachen Filmmusik, Kameraeinstellungen und Storyline. Eigentlich ein Anarchiefilm der aus der schleimig-klebenden Moralwelt der (noch immer) prüden Amerikaner aufbegehren möchte.
Hatte aber seine Längen. Ist trotzdem nichtsdestotrotz ein gerechter Filmklassiker, der geschaut werden sollte, da der Film wie erwähnt wegweisend war, für vieles was danach kam.
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MartinNolan Tue, 24 Jul 2012 16:09:36 -0000
Kommentar löschenBenjamin Braddock (Dustin Hoffman) ist Anfang zwanzig und hat vor kurzem das College erfolgreich beendet. Nun stehen ihm alle Türen offen. Er weiß allerdings noch nicht welchen Weg er in der Zukunft beschreiten wird. Seinen Eltern ist aber bereits klar, dass er einer glänzenden Zukunft entgegensteuert. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Feier. Er wird von seinen Eltern überall präsentiert und es wird mehr als deutlich, dass Benjamin dieses Spektakel nicht gefällt. Da bittet ihn Mrs. Robinson (Anne Bancroft), sie nach Hause zu fahren. Diese Gelegenheit der Feierlichkeit zu entfliehen, ergreift Benjamin und fährt Mrs. Robinson, eine Freundin der Eltern, nach Hause. Dort angekommen, wird schnell deutlich, was Mrs. Robinson tatsächlich will. Sie will Benjamin. Der schüchterne und unsichere junge Mann, weiß nicht so recht, mit den eindeutigen Anspielungen von Mr. Robinson umzugehen. Dennoch beginnen die beiden schließlich eine Affäre miteinander. Zum großen Konflikt kommt es letztlich als Elaine Robinson (Katharine Ross), die Tochter der Robinsons, für ein paar Tage nach Hause kommt. Benjamin führt, auf Drängen seiner Eltern hin, Elaine aus. Er verliebt sich in sie und so kommt es zu einer Reihe von aufwühlenden Auseinandersetzungen.
Der Film besticht zum einen durch grandiose Einstellungen, für die es sich, meiner Meinung, bereits lohnt „Die Reifeprüfung“ anzusehen, zum anderen durch einen eindrucksvollen und feinfühligen Soundtrack. Hierbei finden sich berühmte Lieder, wie „The Sound Of Silence“, „Mrs.Robinson“ und „Scarborough Fair/Canticle“ gespielt von dem Künstlerduo Simon & Garfunkel. Besonders durch die Kombination eindrucksvoller Inszenierung und einfühlsamer Musik, entwickelt sich ein gewisser Zauber, der behutsam den Zuschauer erreicht.
Der Zauber verliert sich jedoch gegen Ende des Films und die sonst sehr ruhige Erzählweise, überholt sich am Ende fast selbst. Vielleicht wurde auch nur zu sehr der Fokus auf den Anfang gelegt, aber es findet keine glaubwürdige emotionale Entwicklung zwischen Benjamin und Elaine statt. Zugegeben nach dem ersten Treffen sind gewisse Gefühle zu erkennen, doch rechtfertigen sie mitnichten den weiteren Verlauf des Films. Geradezu besessen scheint Benjamin von Elaine. Verfolgt sie und ist vollends überzeugt, in ihr die wahre Liebe gefunden zu haben. Gefunden zu haben, wonach er gesucht zu haben scheint. In diesem Punkt weist der Film zweifelsohne eine Schwäche auf und umso mehr verstört, das gehetzte Ende des Films den Zuschauer.
Nichtsdestotrotz ist das Schauspiel von Dustin Hoffman überzeugend und mitreißend. Besonders beachtlich zeigt sich sein schauspielerisches Talent in einer letzten großen dramatischen Szene, in der es einem förmlich durch Mark und Bein geht, wenn Dustin Hoffman verzweifelt mit letztem Atem schreit: „Elaine, Elaine, Elaine, Elaine, Elaine, Elaine!“
Hinzukommt, dass der Film dem heutigen Zuschauer deutlich, die damaligen gesellschaftlichen Konventionen vor Augen führt. „Die Reifeprüfung“ traf ohne jeden Zweifel gekonnt den Nerv der Zeit. Was sich hierbei geändert haben mag, sind die gesellschaftlichen Grenzen gegenüber der Sexualität. Was sich jedoch bis heute bewahrt hat, ist dieses Gefühl der ohnmächtigen Freiheit, welches Benjamin verspürt. Ohne Orientierung zu sein, ohne feste Struktur, nach Jahren der Ordnung. Unbegrenzte Möglichkeiten zu haben sprich frei zu sein, wird in einem bestimmten Stadium zu einem fürchterlichen Fluch, der unentwegt die Seele foltert. Benjamins Leben hat keinen Sinn mehr. Er ist leer und versucht sich irgendwo festzuklammern, um nicht in den Abgrund der Verzweiflung zu stürzen.
So entpuppt sich „Die Reifeprüfung“ trotz einiger erkennbarer Mängel im Hinblick auf die Handlung und das Ende, als sensibler und unterhaltsamer Film. Geradezu leichtfüßig wird die Geschichte um Benjamin erzählt und in Kombination mit wundervollem Klängen und einem überzeugenden Dustin Hoffman, bleibt „Die Reifeprüfung“ auch noch heute eine Sichtung wert, da zum einen eindrucksvoll das Gefühl der Orientierungslosigkeit und zum anderen das damalige Lebensgefühl vermittelt wird.
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cpt. chaos Mon, 23 Jul 2012 16:20:01 -0000
Kommentar löschenIn "Die Reifeprüfung" verführt eine sexuell vernachlässigte, in die Jahre gekommene wohlhabende Hausfrau, einen schüchternen, in der Liebe völlig unerfahrenen, Jungspund, der sich zunächst noch ziert, dann jedoch der Verlockung des reifen Weibes erliegt.
Verzwickt wird´s schließlich, als ausgerechnet die Tochter der Gespielin deren Platz einnimmt, allerdings in weniger einseitiger Form. Aus dieser Verbindung entwächst schließlich eine völlig überstürzte Hochzeitsplanung, welche von den Eltern der vermeintlichen Braut vereitelt wird, um diese anderweitig zu verheiraten, welches wiederum in aller letzter Sekunde von Dustin Hoffman in aller bester "Marathon-Mann"-Manier verhindert wird.
Also etwas arg hanebüchen ist das Ganze irgendwie schon… Mag sein, dass der Film in den prüden 60ern seine Daseinsberechtigung hatte, aber mittlerweile kommt es, wenn auch ganz korrekt gespielt, reichlich pomadig rüber. Okay, spiegelt natürlich den damaligen Zeitgeist inkl. sexueller Aufbruchsstimmung wieder, aber unterm Strich eine Spur zu unglaubwürdig. Hätte man die damalige Gesellschaft aufs Korn nehmen wollen, dann hätte es dafür ruhig ein wenig satirischer angelegt sein dürfen.
Also mein Ding war´s jedenfalls nicht, und zu allem Überfluss zeichnen sich Simon & Garfunkel für den Soundtrack verantwortlich, mit ihren leiernd-eirigen Songs, die für mich alles andere als zur Creme de la Creme der Sechziger gehören.
gez. Hubert Grantler
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Filmkenner77 Fri, 27 Jul 2012 17:03:27 -0000
Antwort löschenDie Songs fand ich beinahe besser als den Film. Naja, so ist das halt mit den Geschmäckern. Sie sind halt unterschiedlich. ;-)
JackoXL Sun, 22 Jul 2012 20:18:09 -0000
Kommentar löschenErstaunlich, ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass mir der Film so gut gefallen würde. Ich wollte eigentlich nur eine Klassikerwissenslücke schließen. Das klang für mich bisher nach einem so leicht angemotteten Zeitgeistfilm, der damals bestimmt ganz rebellisch und wegweisend war, aber heute nur noch für leichtes Schmunzeln sorgen kann. Ein Zeitgeistfilm ist das auf jeden Fall, aber angemottet, nicht die Spur. Einige Szenen sind so fantastisch geschrieben, ein Fest. Die Momente mit Hoffman und Bancroft enthalten umwerfende Dialoge und eine Situationskomik, die niemals albern, sondern zutiefst menschlich wirkt. Allein diese Hotelszene, mit dem eingeschüchtert, hektisch-überforderten Hoffman und dem abgebrühten Vamp Bancroft macht wahnsinnig viel Spaß. Das klingt jetzt nach einer reinen Komödie, aber der Humor ist nur eine Randnotiz. "Die Reifeprüfung" ist ein sehr humorvoller und leicht erzählter Film, den ich aber nicht als Komödie bezeichnen würde. Ein Film über das Erwachsenwerden, über die Emanzipation von der Familie, über das Finden der Liebe, wie es der Titel schon sagt, eine Reifeprüfung. Noch so ein Grund, warum ich den gar nicht so auf dem Zettel hatte: Liebesfilme sind nicht so mein Fachgebiet. Speziell dieses hoffnungslos romantische Ende dürfte im Normalfall gar nicht meine Baustelle sein. Was soll ich sagen: Ich fand das toll. Sogar die Musik von Paul Simon und seinem frisierten Hündchen Art Garfunkel. Das hat so klasse gepasst. Auf meine alten Tage werde ich echt weich. Ich bin bereit zur Notschlachtung, und "Die Reifeprüfung" ist ein wunderbarer Film.
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jen4indie Sun, 22 Jul 2012 20:29:18 -0000
Antwort löschengenau so ging es mir beim schauen auch. ich wollte nur meinen wissenslücke füllen und bekam einen wundervollen film präsentiert.
JackoXL Sun, 22 Jul 2012 20:36:56 -0000
Antwort löschenIst doch auch mal schön so was. :)
jen4indie Sun, 22 Jul 2012 20:37:42 -0000
Antwort löschenja definitiv!
Andy Dufresne Sun, 22 Jul 2012 22:39:41 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar! Button hängt zum 3426283937sten mal...
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JackoXL Sun, 22 Jul 2012 22:44:35 -0000
Antwort löschenDas du da auch mitzählst... ;)
Andy Dufresne Sun, 22 Jul 2012 23:00:48 -0000
Antwort löschennur grob, könnten auch 3426283936 oder 3426283938 sein :D
Jetzt haste dein Like auch :D
il padrino Fri, 06 Jul 2012 12:39:26 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film. Die Musik ist einfach großartig. Gerade die Szenen im Hotel und im Pool haben eine magische Atmosphäre, noch magischer als die im gesamten Rest des Filmes. In der ersten Hälfte sehr witzig, dann immer ernster, emotionaler. Der Film zeigt die Weltfremdheit der Studenten damals, die Dekadenz der Reichen. Zwischenzeitlich ist er sehr emotional, dann wieder romantisch, dann witzig. Der Film ist dazu brillant fotografiert und toll gespielt. Dustin Hoffman brilliert in der Rolle des Ben, auch der Rest der Besetzung machen ihre Aufgabe sehr gut.Und am Ende ist es ein Meilenstein der Filmgeschichte: Der erste Film, der die Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann ohne Vorurteile oder Moralisierung darstellt, die erste wirkliche Liebeskomödie, der Film, der die sexuelle Darstellung im Kino revolutionierte, der erste, der Musik im Hintergrund hatte. Ein Meilenstein- und ein wunderschöner Klassiker!
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mausekathi Sun, 01 Jul 2012 12:41:55 -0000
Kommentar löschenIch habe den Film zwei Mal gesehen,aber aus mir unerklärlichen Gründen,war ich erst nach dem zweiten Mal richtig baff!(Ich vermute,dass es daran liegt,dass man dem Film und seinen Dialogen wirklich die volle Aufmerksamkeit schenken muss und ich das beim ersten Mal noch nicht verstanden habe). Die Dialoge sind nämlich so vielfältig, interessant und auch witzig.Und die Musik dazu hätte nicht besser sein können.Seitdem ich den Film gesehen habe,weiß ich erst wie schön die Musik von Simon&Garfunkel sein kann.Dustin Hoffman hat mir auch in der Rolle des unbeholfenen Benjamin sehr gut gefallen,seine Entwicklung im Laufe des Films finde ich sehr spannend.Und Mrs Robinson ist so unsympatisch,dass man sie wieder mag.
Aber am Besten hat mir das Ende gefallen:
[SPOILER:]
Ist es nicht schön,wenn man um die Liebe seines Lebens kämpft und es schlussendlich schafft,auch wenn es schon unmöglich erscheint? Ich habe es Banjamin jedenfalls aus vollem Herzen gegönnt ;-)
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Redapple Sun, 17 Jun 2012 16:47:21 -0000
Kommentar löschenDie Dialoge, die Musik, die Mode, all das sind hier kleine Relikte, die "The Graduate" zu einem wunderbaren Mikrokosmos vermengt in dem man sich wohl fühlt und dem man gerne zuschaut. Ich bin zwar definitiv zu spät geboren um mich hier wirklich identifizieren zu können, durch Dustin Hoffmans überzeugendes Schauspiel blieben die Handlungen des Protagonisten für mich jedoch immer nachvollziehbar. Und nochmal: Der Soundtrack von Simon & Garfunkel tut sein Übriges zur Atmosphäre dieses großartigen Klassikers, der zudem mit schönen Bildern und Motiven arbeitet und zum Ende hin eine sehr fröhliche und unbeschwerte Aussage schafft.
Wenn ich ihn noch einige male angesehen habe, auch im O-Ton, hat "The Graduate" durchaus das Zeug zu einem neuen Lieblingsfilm.
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regiseurin Thu, 10 May 2012 08:16:51 -0000
Kommentar löschen"Die Reifeprüfung" gespielt von Anne Bancroft als Mrs. Robinson und Dustin Hoffman in der ersten Hauptrolle seiner Karriere.
Schon zu Beginn zeigt uns die Musik von Simon and Garfunkel die den ganzen Film über vorherrschende Atmosphäre bestimmt. Sein Schauspiel wirkt zeitweise belustigend aber durch die Musik wird ein dauerhafter melancholischer Nebengeschmack erschaffen, welcher aber keineswegs stört sondern dem Zuschauer den Gefühlszustand von Benjamin Braddock, Dustin Hoffman, besser veranschaulicht.
Ich möchte nicht zuviel über den Inhalt verraten und möchte lediglich nur meine Verwirrtheit über Elains Gefühle veranschaulichen. Ich kann diese nämlich in keinster Weise nachvollziehen und Mike Nichols gibt dem Pärchen auch nicht die genügende Zeit um zu zeigen wie innig ihre Beziehung schlussendlich wird. Kathrine Ross in ihrer Rolle bleibt demnach eher flach und unscheinbar, man bekommt nicht den nötigen Einblick in ihre Gefühlswelt, wie es bei Dustin Hoffman der Fall ist.
Fazit: "Die Reifeprüfung" ist ein Film welcher durch und durch die moralischen Regeln bircht indem eine verheiratete Person mit einem viel zu Jungen Menschen eine Affäre beginnt. Jedoch macht gerade dies den Reiz aus und beide können nicht voneinander lassen.
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alex023 Sun, 12 Feb 2012 19:02:34 -0000
Kommentar löschenEndlich ist es soweit! Startet ein Feuerwerk, lasst die Sektkorken knallen: meine 500. Bewertung!
„It's like I was playing some kind of game, but the rules don't make any sense to me. They're being made up by all the wrong people. I mean no one makes them up. They seem to make themselves up.“
THE GRADUATE aus dem Jahr 1967 ist ein Paradebeispiel für Coming-of-Age-Movies, in allen Belangen. Da wären wir zunächst einmal beim fantastischen Drehbuch, das diesem Film den nötigen Hintergrund verschafft. Hier wird ein tiefgründigeres Thema behandelt, als es vielleicht zuerst den Anschein erweckt. Es geht um den Bruch mit dem Herkömmlichen, mit den konventionellen Dingen, mit den Vorgaben der Eltern. Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) steht hier für eine ganze Generation. Er macht sich Sorgen wegen seiner Zukunft und vergisst diese, wenn er Umgang mit Mrs. Robinson (Anne Bancroft) pflegt. Und dann verliebt er sich doch wiederum in ihre Tochter Elaine (Katharine Ross). Das ganze Geschehen ist ein Prototyp für den Großteil junger Menschen in diesem Alter. Die Selbstbestimmung, die Suche nach dem Sinn des Lebens und die auferlegten Pflichten der Gesellschaft. „Coming-of-Age“ heißt so viel wie Erwachsenwerden. Aber geht das so einfach? Einfach hinübertreten aus den Kinderschuhen in die Erwachsenenwelt? Nein, es ist viel schwieriger. Man möchte ausbrechen aus dem täglichen Leben, aus den nervigen Pflichten und dem vorgezeichneten Weg. Man sehnt sich nach Freiheit. Sich selbst zu befreien, das ist das Ziel. Und erst wenn man das geschafft hat, ist man bereit, erwachsen zu werden.
Dustin Hoffman ist großartig, einfach phänomenal, besser kann man es nicht beschreiben. Dazu die guten Schnitte und die grandiose Regie von Mike Nichols. Die ganze Story von „The Graduate“ perfekt unterlegt von einem der besten Soundtracks aller Zeiten, vielen Dank an „Simon & Garfunkel“. Es ist nur selten der Fall, dass der Sound eines Films dessen Atmosphäre noch intensiviert wie hier. Songs wie „The Sound of Silence“ und „Mr. Robinson“ gehören (für mich) sowieso zu den besten überhaupt. Des Weiteren möchte ich noch den Charme des Films loben, der so typisch 60er/70er ist und mir außerordentlich gut gefällt. Der Prototyp des Coming-of-Age-Movies und ein großartiger noch dazu.
„ Well... I'll see you later, Mrs. Robinson. “
So, und nun auf zu den nächsten 500.
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kamerakind Sat, 26 Nov 2011 22:11:11 -0000
Kommentar löschenDen erquickenden Genuss den die erste Hälfte einem mit seinen Dialogen und Situationen beschert kann der Film nicht durchgängig bieten. Dazu sind die Richtungswechsel der Charaktere zu abrupt, das Ende etwas zu konstruiert. Dennoch ist "Die Reifeprüfung" wohl seiner Zeit weit voraus gewesen und sollte auch seinem Alter entsprechend konsumiert werden. Simon & Garfunkels beigesteuerte Songs allerdings sind ein Traum. Damals wie heute.
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guggenheim Wed, 02 Nov 2011 22:04:04 -0000
Kommentar löschenDa steckt wohl zu viel Endsechziger drin, eventuell auch zu wenig Endsechziger in mir, aber so ganz kann ich den Kultstatus nicht nachvollziehen. Sicher, manche Sequenzen sind die reinste Poesie und das ist es auch, was mich an dem Film anspricht. Aber bei allem Freigeist der Zeit, bei allem Kontrast, den die Geschichte aufzeigen möchte, sind doch manche Abläufe schlicht nicht glaubwürdig - und als Metaphern, zumindest ohne Berücksichtigung der damaligen Verhältnisse, sind sie nur sehr zäh zu dekodieren. Erschwerend kommt hinzu, dass das Schlussdrittel doch arg gehetzt wirkt.
Unterhaltungswert gestehe ich dem Film von Mike Nichols dennoch zu, sogar recht viel, aber als thematisch zeitlosen Klassiker würde ich "Die Reifeprüfung" nicht bezeichnen.
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derschokobaer Sat, 22 Oct 2011 23:42:47 -0000
Kommentar löschenJa nö sorry aber ziemlcih belanglos der Streifen. Wie so oft ist das Buch besser als der Film, da das Buch aber auch nicht grad toll ist war der Film für mich schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dustin Hoffmann schaut immer gleich, als wär er voller Botox und mit nem Stock im Arsch.
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