Die Reifeprüfung

The Graduate (1967), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 06.02.1968

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8.1
Kritiker
63 Bewertungen
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7.4
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7813 Bewertungen
75 Kommentare
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von Mike Nichols, mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft

Im Drama Die Reifeprüfung geht Dustin Hoffman als orientierungsloser College-Absolvent eine Affäre mit der älteren und verheirateten ‘Miss Robinson’ Anne Bancroft ein.

Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) hat gerade erst das College abgeschlossen und noch keine Vorstellung, welche berufliche Karriere er einschlagen will. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Party, zu der neben anderen auch das geschäftlich befreundete Ehepaar Robinson eingeladen ist.

Mrs. Robinson (Anne Bancroft) bittet Benjamin, der den Partygästen zu entfliehen versucht und lieber die nachdenkliche Stille und Einsamkeit sucht, sie nach Hause zu fahren. Dort versucht sie ihn zu verführen, wird aber vom plötzlichen Auftauchen ihres Ehemanns daran gehindert. Angetrieben durch Benjamins Neugier und Langeweile und Mr. Robinsons gut gemeinten Ratschlag, seine Jugend und das Leben zu genießen, entwickelt sich aber schon bald eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden.

Hintergrund & Infos zu Die Reifeprüfung
Die Reifeprüfung (OT: The Graduate) wirkte in mehrfacher Hinsicht für damalige Verhältnisse revolutionär. So wurde das erste Mal publikumswirksam und vorurteilsfrei die Beziehung einer verheirateten Frau zu einem jüngeren Liebhaber geschildert. Der Film nimmt die verkalkte Moral des amerikanischen Establishments und die Weltfremdheit der jungen Generation aufs Korn.

Das erste Mal wurde in einem Film Popmusik gezielt eingesetzt, um die Stimmung einer Szene zu transportieren. Der von Simon and Garfunkel eingespielte Soundtrack (mit The Sound Of Silence, Mrs. Robinson und Scarborough Fair) wurde für das Duo zu einem ihrer größten Erfolge.

Die Reifeprüfung unternahm die erste professionelle Produktplazierung in Form eines Alfa Romeo, womit der Film in…


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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Die Reifeprüfung

Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Mrs. Robinson: "Benjamin, I am not trying to seduce you."
Benjamin: "I know that, but please, Mrs. Robinson, this is difficult..."
Mrs. Robinson: "Would you like me to seduce you?"
Benjamin: "What?"
Mrs. Robinson: "Is that what you're trying to tell me?"
Benjamin: "I'm going home now. I apologize for what I said. I hope you can forget it, but I'm going home right now."

Titel: 'Die Reifeprüfung'
Status: Lieblingsfilm.
Frage: Warum?
Antwort: Unbeschreiblich!

Ich werde stets, wenn ich das Wort "Plastik" höre, an diesen Film denken müssen. Warum genau der Ausdruck "Plastik" benutzt wird, das ist eigentlich egal, könnte auch jedes erdenkliche andere materialistische Gut sein. Es steht einzig und allein dafür, für was wir Menschen unser Leben verschwenden, an eine Ansammlung von Sachen, die uns letztendlich nichts einbringen…









20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

dAJaro

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Zu dem Ausdruck Plastik:
Plastic people sind oberflächliche Menschen, die ihr Leben mit Konsum und dem Aufrechterhalten eines gutbürgerlichen Images verbringen und "nicht wirklich leben". Quasi das Spießbürgertum der US of A.
Du hast das bereits gut erkannt. :)


Sozionaut

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JA!


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Lieblingsfilm

Die Inszenierung von Regisseur Mike Nichols verschmilzt mit der Musik von Simon and Garfunkel zu einem zeitlosen Meisterwerk.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Ich habe keine Ahnung wie manche Leute Kitsch in die Geschichte hineinsehen. Diese Liebesgeschichte ist ganz und gar nicht kitschig auch nicht im Kontext ihrer Zeit. Was ist kitschig daran, wenn ein Paar nicht zueinander finden kann, weil die ältere Gesellschaft das mit allen Mitteln verhindern will? Das passiert andauernd und bei diesem Film geschieht es auch noch Hollywood-untypisch sehr drastisch. Es ist tragisch und komisch zugleich, was die älteren Figuren alles in ihre Sprösslinge hineinprojezieren, wie sich Ex-Alkoholikerinnen nochmal jung fühlen wollen, dann aber doch vergewaltigt wurden, wie Väter, den jungen Stecher als Kumpel haben wollen, aber ihre eigene Tochter nur einem Typen, der Carl heißt, anvertrauen.
Die Kameraarbeit ist exzellent, die Schauspieler auf hohem Niveau und Nichols Spiel mit Schnitttechniken und Parallelmontagen zeitlos.
Simon und Garfunkels Musik fand ich jetzt nicht so genial, besonders weil sich manche Lieder zu oft wiederholen. Obwohl inhaltlich nur eine Love-Story erzählt wird, ist der Film voll mit differenzierten Charakteren und echter Nähe.

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Kommentare (72) — Film: Die Reifeprüfung


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Hfonda15

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem durch die Beiträge in,,Speakers Corner" hier bei Moviepilot in letzter Zeit ein paar interessante Standpunkte zu nostalgischen alten Zeiten aufkamen und heute auch ein Beitrag zur verklärten Vergangenheit, habe ich als Nostalgiker kurz darauf ein paar 60er Jahre Songs gehört und als dann Simon und Garfunkel kamen, hab ich mich endlich dazu entschlossen,,Die Reifeprüfung" aus meinem Dvd Schrank zu holen zu dessen Popularität das 60er jahre Duo mit ihrem Song ,,Mrs Robinson" erheblich beigetragen haben!

Ich hatte zuerst Bedenken ob es zwei meiner Lieblingsmusiker, sowie einer meiner Lieblingsschauspieler es alleine schaffen würden, mir den Streifen schmackhaft zu machen, da Komödien aus den 60ern in denen Tabus gebrochen werden, heute oft nicht mehr überzeugen können, da es nur damals gewagt war, einen jungen Mann eine Affäre mit einer verheirateten Frau eingehen zu lassen.
Doch auch wenn viele Gags heute einfach viel zu eingestaubt sind, weshalb ich auch verstehen kann, dass man mit dem Streifen im 21. Jahrhundert nicht mehr so viel anfangen kann, wurde ich ausgezeichnet unterhalten, denn das ganze Feeling des Films ist durch die sympatische Darstellung vom jungen Dustin Hoffman, der genialen Musik von Simon& Garfunkel und einer tollen Inszenierung einfach perfekt, weshalb ,,The Graduate" zu recht ein Klassiker ist!
Der junge Collegeabsolvent Benjamin weiß in diesem Streifen nichts mit seinem Leben anzufangen und während er zu Hause unter dem Einfluss seiner Eltern leidet, nicht aus sich herauskommt und sich wie ein schüchterner Schuljunge verhält, findet die ältere aber attraktive Mrs. Robinson und Freundin seiner Eltern, Gefallen an dem jungen Mann.
Die Beiden beginnen eine Affäre und auch heute sind hier viele Szenen noch so genial, wenn Benjamin das erste mal mit Mrs. Robinson schläft und er sich dabei so ungeschickt anstellt und nervös wie sonst was ist
Mrs Robinson: Benjamin, ich ziehe mich jetzt aus!"
Ben: Ja klar, ähh soll ich einfach hier stehen, oder bin ich ihnen im Weg?"
Mrs. R: Warum schaust du nicht zu?
Ben: Oh darf ich? Danke!
Solche Szenen geben dem Film auch heute noch einen großen Sympathiewert und auch sonst ist der Stil des Films richtig gut geworden, was sich schon in der Anfangsszene zeigt wenn Hoffman am Flughafen betritt, oder die ganzen genialen Poolszenen, in den sich Benjamin stets zurückzieht.

Durch das hohe Alter des Streifens, stellen sich auch ein paar Längen ein, doch neben dem schon positiv genannten, hat man hier noch ein fantastisches Ende weshalb ich ,,Die Reifeprüfung" gerne mit 8 Punkten auszeichne!

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Martin Oberndorf

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Der Handlungsreisende hat bei mir gar keine Vorhersage...
Hmmm...
Ich glaub ich werd mal schauen, dass ich Tootsie wo herkrieg.
Obwohl ich noch viel ungesehenes zuhause hab.
Woran liegt denn deine nicht ganz so hohe Bewertung?


Hfonda15

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Der FIlm hat immer so extreme Einlagen eines Theaterstückes(DIe Häuser da z.B sind bewusst kulissenartig.) und für sowas schaue ich mir selbst Filme nicht an, das hat einfach meinen geschmack nicht getroffen, das sehenswerteste für mich war daran nur Hoffman


Ener

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Uhr hat sich weitergedreht, verglichen mit seinem Erscheinungsdatum kommt er heutzutage schon deutlich harmloser daher. Auch der Humor kommt fast zu kurz oder zu dezent, um sich noch Komödie zu nennen. Mehr Kritik geht aber nicht, für einen Simpsons-Fan ist das Ende die Offenbarung schlechthin und die Musik ohnehin toll.

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yaksr

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Bewertung7.5Sehenswert

„Die Reifeprüfung“ ist wohl DER Klassiker unter den Coming-of-Age-Filmen und noch dazu mit dem jungen Dustin Hofmann besetzt. Aus heutiger Sicht ist die Brisanz der im Film thematisierten Affäre zwar deutlich abgeschwächt, aber wem es gelingt sich in die gesellschaftlichen Gegebenheiten der USA in den 60er Jahren hineinzufinden, der wird mit einem unterhaltsamen Kultfilm belohnt. Der tolle Soundtrack rundet das Ganze ab und sorgt dafür, dass der Film im Gedächtnis bleibt. 7.5 Punkte!

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Johnzy

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Bewertung9.5Herausragend

Meisterlich, wie intelligent, emotionsgeladen und unterhaltsam hier die bekannte Geschichte über einen jungen Mann, welchen eine ältere, verheiratete Frau in die wahren Freuden des Lebens einführt (eindeutig zweideutig;) erzählt wird. Der Film ist grandios und ohne Längen inszeniert, die Dialoge sind manchmal tiefsinnig, ja fast philosophisch, meist amüsant und durchgehend fesselnd. Die von der sehr guten Kamera eingefangenen Bilder harmonieren erstklassig mit dem wunderschönen Soundtrack, der es vermag eine einmalige melancholische Atmosphäre und zuweilen sogar Gänsehaut hervorzurufen, dazu noch erstklassige Schauspielerische Leistungen, allen voran Dustin Hoffman, wahnsinnig gut in seiner ersten größeren Rolle...
kurzum ein zeitloses Meisterwerk
&ein einmaliger Appell an die wahre Liebe...

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

ich hatte zwar mehr witz erwartet aber dennoch kann man den sich anschauen..lustig war auch das interview mit dustin auf der dvd...von wegen wie ein 2ter teil aussehen würde

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung2.5Ärgerlich

Schnarch...
Zu damaligen Zeiten vielleicht auf eine Art und Weise "revolutionär", heutzutage und für meinen persönlichen Geschmack mit das langweiligste was ich sehen musste. Nie wieder (und NEIN, ich habe keine Art Porno oder ähnliches erwartet, für alle, denen jetzt ein Tränchen runter kullert und die Ader am Hals bedrohlich auffällig pocht...)

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WZRDOnTheMoon

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naja gut vielleicht hätte der ein oder andere smiley zum "schlusszitat" gepasst, sollte nichts negatives sein und nein, tränchen kullern bei mir nicht wenn zombieland schlecht bewertet wird - alles geschmackssache


Atheisst

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Was heißt hier ''zu damaligen zeiten'', das hier ist zeitlos. Es ist kein film über die besiedlung anderer galaxien, sondern ein film über das leben an sich. Ich denke eher dass aus dem film heutzutage eine peinliche und unauthentische schnulze werden würde...


Shady95

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das französische Arte genutzt und im O-Ton gesehen. Natürlich ein toller Film, Dustin Hofmann ist klasse, aber irgendwie ist es nicht der Überfilm. Das Ende ist aber gut gelungen!
Toller Soundtrack übrigens...

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Shady95

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Okay ;-) Das machte ihn dann wohl so besonders...


Simon Moon

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Ein Schatz voller guter Laune, aber keiner doofen guten Laune.


ProsperDune

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Bewertung6.0Ganz gut

So. Einen dieser Klassiker geschaut. Die Chance ergriffen, ihn auf Arte zu sehen.
Und nun?
Habe ich keine Ahnung, was "The Graduate" zum Klassiker macht, sprich zeitlos und schlichtweg besonders macht. Immerhin zitieren die "Simpsons" dessen Ende genüsslich.
Eine Geschichte übers Reifen und Erwachsenwerden ist er sicherlich, aber in dieser Hinsicht gut? Damals in den 60ern sicherlich, mittlerweile gealtert und für mich solide und ansehbar, nur nicht als Neuheit anzusehen.
Gut gespielt, amüsante Momente. Ganz entschieden ganz gut, beim zweiten Mal wird's vielleicht mehr. (Ich war bei der Sichtung übrigens etwas müde und erschöpft, das war hoffentlich nicht ausschlaggebend für die Wertung. Wer meint, unter solchen körperlichen Einschränkungen darf man nicht bewerten, der darf diesen Kommentar als null und nichtig erachten.)

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Markbln

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Er war eben der erste seiner Art, daher zu Recht seinen Platz als Klassiker.


Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Verständlicherweise wegweisend in Sachen Filmmusik, Kameraeinstellungen und Storyline. Eigentlich ein Anarchiefilm der aus der schleimig-klebenden Moralwelt der (noch immer) prüden Amerikaner aufbegehren möchte.
Hatte aber seine Längen. Ist trotzdem nichtsdestotrotz ein gerechter Filmklassiker, der geschaut werden sollte, da der Film wie erwähnt wegweisend war, für vieles was danach kam.

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MartinNolan

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Bewertung7.5Sehenswert

Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) ist Anfang zwanzig und hat vor kurzem das College erfolgreich beendet. Nun stehen ihm alle Türen offen. Er weiß allerdings noch nicht welchen Weg er in der Zukunft beschreiten wird. Seinen Eltern ist aber bereits klar, dass er einer glänzenden Zukunft entgegensteuert. Um seinen Abschluss zu feiern, geben seine Eltern ihm zu Ehren eine Feier. Er wird von seinen Eltern überall präsentiert und es wird mehr als deutlich, dass Benjamin dieses Spektakel nicht gefällt. Da bittet ihn Mrs. Robinson (Anne Bancroft), sie nach Hause zu fahren. Diese Gelegenheit der Feierlichkeit zu entfliehen, ergreift Benjamin und fährt Mrs. Robinson, eine Freundin der Eltern, nach Hause. Dort angekommen, wird schnell deutlich, was Mrs. Robinson tatsächlich will. Sie will Benjamin. Der schüchterne und unsichere junge Mann, weiß nicht so recht, mit den eindeutigen Anspielungen von Mr. Robinson umzugehen. Dennoch beginnen die beiden schließlich eine Affäre miteinander. Zum großen Konflikt kommt es letztlich als Elaine Robinson (Katharine Ross), die Tochter der Robinsons, für ein paar Tage nach Hause kommt. Benjamin führt, auf Drängen seiner Eltern hin, Elaine aus. Er verliebt sich in sie und so kommt es zu einer Reihe von aufwühlenden Auseinandersetzungen.
Der Film besticht zum einen durch grandiose Einstellungen, für die es sich, meiner Meinung, bereits lohnt „Die Reifeprüfung“ anzusehen, zum anderen durch einen eindrucksvollen und feinfühligen Soundtrack. Hierbei finden sich berühmte Lieder, wie „The Sound Of Silence“, „Mrs.Robinson“ und „Scarborough Fair/Canticle“ gespielt von dem Künstlerduo Simon & Garfunkel. Besonders durch die Kombination eindrucksvoller Inszenierung und einfühlsamer Musik, entwickelt sich ein gewisser Zauber, der behutsam den Zuschauer erreicht.
Der Zauber verliert sich jedoch gegen Ende des Films und die sonst sehr ruhige Erzählweise, überholt sich am Ende fast selbst. Vielleicht wurde auch nur zu sehr der Fokus auf den Anfang gelegt, aber es findet keine glaubwürdige emotionale Entwicklung zwischen Benjamin und Elaine statt. Zugegeben nach dem ersten Treffen sind gewisse Gefühle zu erkennen, doch rechtfertigen sie mitnichten den weiteren Verlauf des Films. Geradezu besessen scheint Benjamin von Elaine. Verfolgt sie und ist vollends überzeugt, in ihr die wahre Liebe gefunden zu haben. Gefunden zu haben, wonach er gesucht zu haben scheint. In diesem Punkt weist der Film zweifelsohne eine Schwäche auf und umso mehr verstört, das gehetzte Ende des Films den Zuschauer.
Nichtsdestotrotz ist das Schauspiel von Dustin Hoffman überzeugend und mitreißend. Besonders beachtlich zeigt sich sein schauspielerisches Talent in einer letzten großen dramatischen Szene, in der es einem förmlich durch Mark und Bein geht, wenn Dustin Hoffman verzweifelt mit letztem Atem schreit: „Elaine, Elaine, Elaine, Elaine, Elaine, Elaine!“
Hinzukommt, dass der Film dem heutigen Zuschauer deutlich, die damaligen gesellschaftlichen Konventionen vor Augen führt. „Die Reifeprüfung“ traf ohne jeden Zweifel gekonnt den Nerv der Zeit. Was sich hierbei geändert haben mag, sind die gesellschaftlichen Grenzen gegenüber der Sexualität. Was sich jedoch bis heute bewahrt hat, ist dieses Gefühl der ohnmächtigen Freiheit, welches Benjamin verspürt. Ohne Orientierung zu sein, ohne feste Struktur, nach Jahren der Ordnung. Unbegrenzte Möglichkeiten zu haben sprich frei zu sein, wird in einem bestimmten Stadium zu einem fürchterlichen Fluch, der unentwegt die Seele foltert. Benjamins Leben hat keinen Sinn mehr. Er ist leer und versucht sich irgendwo festzuklammern, um nicht in den Abgrund der Verzweiflung zu stürzen.
So entpuppt sich „Die Reifeprüfung“ trotz einiger erkennbarer Mängel im Hinblick auf die Handlung und das Ende, als sensibler und unterhaltsamer Film. Geradezu leichtfüßig wird die Geschichte um Benjamin erzählt und in Kombination mit wundervollem Klängen und einem überzeugenden Dustin Hoffman, bleibt „Die Reifeprüfung“ auch noch heute eine Sichtung wert, da zum einen eindrucksvoll das Gefühl der Orientierungslosigkeit und zum anderen das damalige Lebensgefühl vermittelt wird.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

In "Die Reifeprüfung" verführt eine sexuell vernachlässigte, in die Jahre gekommene wohlhabende Hausfrau, einen schüchternen, in der Liebe völlig unerfahrenen, Jungspund, der sich zunächst noch ziert, dann jedoch der Verlockung des reifen Weibes erliegt.
Verzwickt wird´s schließlich, als ausgerechnet die Tochter der Gespielin deren Platz einnimmt, allerdings in weniger einseitiger Form. Aus dieser Verbindung entwächst schließlich eine völlig überstürzte Hochzeitsplanung, welche von den Eltern der vermeintlichen Braut vereitelt wird, um diese anderweitig zu verheiraten, welches wiederum in aller letzter Sekunde von Dustin Hoffman in aller bester "Marathon-Mann"-Manier verhindert wird.

Also etwas arg hanebüchen ist das Ganze irgendwie schon… Mag sein, dass der Film in den prüden 60ern seine Daseinsberechtigung hatte, aber mittlerweile kommt es, wenn auch ganz korrekt gespielt, reichlich pomadig rüber. Okay, spiegelt natürlich den damaligen Zeitgeist inkl. sexueller Aufbruchsstimmung wieder, aber unterm Strich eine Spur zu unglaubwürdig. Hätte man die damalige Gesellschaft aufs Korn nehmen wollen, dann hätte es dafür ruhig ein wenig satirischer angelegt sein dürfen.

Also mein Ding war´s jedenfalls nicht, und zu allem Überfluss zeichnen sich Simon & Garfunkel für den Soundtrack verantwortlich, mit ihren leiernd-eirigen Songs, die für mich alles andere als zur Creme de la Creme der Sechziger gehören.

gez. Hubert Grantler

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Filmkenner77

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Die Songs fand ich beinahe besser als den Film. Naja, so ist das halt mit den Geschmäckern. Sie sind halt unterschiedlich. ;-)


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Erstaunlich, ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass mir der Film so gut gefallen würde. Ich wollte eigentlich nur eine Klassikerwissenslücke schließen. Das klang für mich bisher nach einem so leicht angemotteten Zeitgeistfilm, der damals bestimmt ganz rebellisch und wegweisend war, aber heute nur noch für leichtes Schmunzeln sorgen kann. Ein Zeitgeistfilm ist das auf jeden Fall, aber angemottet, nicht die Spur. Einige Szenen sind so fantastisch geschrieben, ein Fest. Die Momente mit Hoffman und Bancroft enthalten umwerfende Dialoge und eine Situationskomik, die niemals albern, sondern zutiefst menschlich wirkt. Allein diese Hotelszene, mit dem eingeschüchtert, hektisch-überforderten Hoffman und dem abgebrühten Vamp Bancroft macht wahnsinnig viel Spaß. Das klingt jetzt nach einer reinen Komödie, aber der Humor ist nur eine Randnotiz. "Die Reifeprüfung" ist ein sehr humorvoller und leicht erzählter Film, den ich aber nicht als Komödie bezeichnen würde. Ein Film über das Erwachsenwerden, über die Emanzipation von der Familie, über das Finden der Liebe, wie es der Titel schon sagt, eine Reifeprüfung. Noch so ein Grund, warum ich den gar nicht so auf dem Zettel hatte: Liebesfilme sind nicht so mein Fachgebiet. Speziell dieses hoffnungslos romantische Ende dürfte im Normalfall gar nicht meine Baustelle sein. Was soll ich sagen: Ich fand das toll. Sogar die Musik von Paul Simon und seinem frisierten Hündchen Art Garfunkel. Das hat so klasse gepasst. Auf meine alten Tage werde ich echt weich. Ich bin bereit zur Notschlachtung, und "Die Reifeprüfung" ist ein wunderbarer Film.

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JackoXL

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Das du da auch mitzählst... ;)


Andy Dufresne

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nur grob, könnten auch 3426283936 oder 3426283938 sein :D
Jetzt haste dein Like auch :D


il padrino

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbarer Film. Die Musik ist einfach großartig. Gerade die Szenen im Hotel und im Pool haben eine magische Atmosphäre, noch magischer als die im gesamten Rest des Filmes. In der ersten Hälfte sehr witzig, dann immer ernster, emotionaler. Der Film zeigt die Weltfremdheit der Studenten damals, die Dekadenz der Reichen. Zwischenzeitlich ist er sehr emotional, dann wieder romantisch, dann witzig. Der Film ist dazu brillant fotografiert und toll gespielt. Dustin Hoffman brilliert in der Rolle des Ben, auch der Rest der Besetzung machen ihre Aufgabe sehr gut.Und am Ende ist es ein Meilenstein der Filmgeschichte: Der erste Film, der die Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann ohne Vorurteile oder Moralisierung darstellt, die erste wirkliche Liebeskomödie, der Film, der die sexuelle Darstellung im Kino revolutionierte, der erste, der Musik im Hintergrund hatte. Ein Meilenstein- und ein wunderschöner Klassiker!

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mausekathi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe den Film zwei Mal gesehen,aber aus mir unerklärlichen Gründen,war ich erst nach dem zweiten Mal richtig baff!(Ich vermute,dass es daran liegt,dass man dem Film und seinen Dialogen wirklich die volle Aufmerksamkeit schenken muss und ich das beim ersten Mal noch nicht verstanden habe). Die Dialoge sind nämlich so vielfältig, interessant und auch witzig.Und die Musik dazu hätte nicht besser sein können.Seitdem ich den Film gesehen habe,weiß ich erst wie schön die Musik von Simon&Garfunkel sein kann.Dustin Hoffman hat mir auch in der Rolle des unbeholfenen Benjamin sehr gut gefallen,seine Entwicklung im Laufe des Films finde ich sehr spannend.Und Mrs Robinson ist so unsympatisch,dass man sie wieder mag.
Aber am Besten hat mir das Ende gefallen:
[SPOILER:]
Ist es nicht schön,wenn man um die Liebe seines Lebens kämpft und es schlussendlich schafft,auch wenn es schon unmöglich erscheint? Ich habe es Banjamin jedenfalls aus vollem Herzen gegönnt ;-)

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Redapple

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Bewertung9.0Herausragend

Die Dialoge, die Musik, die Mode, all das sind hier kleine Relikte, die "The Graduate" zu einem wunderbaren Mikrokosmos vermengt in dem man sich wohl fühlt und dem man gerne zuschaut. Ich bin zwar definitiv zu spät geboren um mich hier wirklich identifizieren zu können, durch Dustin Hoffmans überzeugendes Schauspiel blieben die Handlungen des Protagonisten für mich jedoch immer nachvollziehbar. Und nochmal: Der Soundtrack von Simon & Garfunkel tut sein Übriges zur Atmosphäre dieses großartigen Klassikers, der zudem mit schönen Bildern und Motiven arbeitet und zum Ende hin eine sehr fröhliche und unbeschwerte Aussage schafft.
Wenn ich ihn noch einige male angesehen habe, auch im O-Ton, hat "The Graduate" durchaus das Zeug zu einem neuen Lieblingsfilm.

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regiseurin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Die Reifeprüfung" gespielt von Anne Bancroft als Mrs. Robinson und Dustin Hoffman in der ersten Hauptrolle seiner Karriere.
Schon zu Beginn zeigt uns die Musik von Simon and Garfunkel die den ganzen Film über vorherrschende Atmosphäre bestimmt. Sein Schauspiel wirkt zeitweise belustigend aber durch die Musik wird ein dauerhafter melancholischer Nebengeschmack erschaffen, welcher aber keineswegs stört sondern dem Zuschauer den Gefühlszustand von Benjamin Braddock, Dustin Hoffman, besser veranschaulicht.
Ich möchte nicht zuviel über den Inhalt verraten und möchte lediglich nur meine Verwirrtheit über Elains Gefühle veranschaulichen. Ich kann diese nämlich in keinster Weise nachvollziehen und Mike Nichols gibt dem Pärchen auch nicht die genügende Zeit um zu zeigen wie innig ihre Beziehung schlussendlich wird. Kathrine Ross in ihrer Rolle bleibt demnach eher flach und unscheinbar, man bekommt nicht den nötigen Einblick in ihre Gefühlswelt, wie es bei Dustin Hoffman der Fall ist.
Fazit: "Die Reifeprüfung" ist ein Film welcher durch und durch die moralischen Regeln bircht indem eine verheiratete Person mit einem viel zu Jungen Menschen eine Affäre beginnt. Jedoch macht gerade dies den Reiz aus und beide können nicht voneinander lassen.

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alex023

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich ist es soweit! Startet ein Feuerwerk, lasst die Sektkorken knallen: meine 500. Bewertung!

„It's like I was playing some kind of game, but the rules don't make any sense to me. They're being made up by all the wrong people. I mean no one makes them up. They seem to make themselves up.“

THE GRADUATE aus dem Jahr 1967 ist ein Paradebeispiel für Coming-of-Age-Movies, in allen Belangen. Da wären wir zunächst einmal beim fantastischen Drehbuch, das diesem Film den nötigen Hintergrund verschafft. Hier wird ein tiefgründigeres Thema behandelt, als es vielleicht zuerst den Anschein erweckt. Es geht um den Bruch mit dem Herkömmlichen, mit den konventionellen Dingen, mit den Vorgaben der Eltern. Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) steht hier für eine ganze Generation. Er macht sich Sorgen wegen seiner Zukunft und vergisst diese, wenn er Umgang mit Mrs. Robinson (Anne Bancroft) pflegt. Und dann verliebt er sich doch wiederum in ihre Tochter Elaine (Katharine Ross). Das ganze Geschehen ist ein Prototyp für den Großteil junger Menschen in diesem Alter. Die Selbstbestimmung, die Suche nach dem Sinn des Lebens und die auferlegten Pflichten der Gesellschaft. „Coming-of-Age“ heißt so viel wie Erwachsenwerden. Aber geht das so einfach? Einfach hinübertreten aus den Kinderschuhen in die Erwachsenenwelt? Nein, es ist viel schwieriger. Man möchte ausbrechen aus dem täglichen Leben, aus den nervigen Pflichten und dem vorgezeichneten Weg. Man sehnt sich nach Freiheit. Sich selbst zu befreien, das ist das Ziel. Und erst wenn man das geschafft hat, ist man bereit, erwachsen zu werden.
Dustin Hoffman ist großartig, einfach phänomenal, besser kann man es nicht beschreiben. Dazu die guten Schnitte und die grandiose Regie von Mike Nichols. Die ganze Story von „The Graduate“ perfekt unterlegt von einem der besten Soundtracks aller Zeiten, vielen Dank an „Simon & Garfunkel“. Es ist nur selten der Fall, dass der Sound eines Films dessen Atmosphäre noch intensiviert wie hier. Songs wie „The Sound of Silence“ und „Mr. Robinson“ gehören (für mich) sowieso zu den besten überhaupt. Des Weiteren möchte ich noch den Charme des Films loben, der so typisch 60er/70er ist und mir außerordentlich gut gefällt. Der Prototyp des Coming-of-Age-Movies und ein großartiger noch dazu.

„ Well... I'll see you later, Mrs. Robinson. “

So, und nun auf zu den nächsten 500.

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kamerakind

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Bewertung7.0Sehenswert

Den erquickenden Genuss den die erste Hälfte einem mit seinen Dialogen und Situationen beschert kann der Film nicht durchgängig bieten. Dazu sind die Richtungswechsel der Charaktere zu abrupt, das Ende etwas zu konstruiert. Dennoch ist "Die Reifeprüfung" wohl seiner Zeit weit voraus gewesen und sollte auch seinem Alter entsprechend konsumiert werden. Simon & Garfunkels beigesteuerte Songs allerdings sind ein Traum. Damals wie heute.

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guggenheim

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Bewertung7.5Sehenswert

Da steckt wohl zu viel Endsechziger drin, eventuell auch zu wenig Endsechziger in mir, aber so ganz kann ich den Kultstatus nicht nachvollziehen. Sicher, manche Sequenzen sind die reinste Poesie und das ist es auch, was mich an dem Film anspricht. Aber bei allem Freigeist der Zeit, bei allem Kontrast, den die Geschichte aufzeigen möchte, sind doch manche Abläufe schlicht nicht glaubwürdig - und als Metaphern, zumindest ohne Berücksichtigung der damaligen Verhältnisse, sind sie nur sehr zäh zu dekodieren. Erschwerend kommt hinzu, dass das Schlussdrittel doch arg gehetzt wirkt.

Unterhaltungswert gestehe ich dem Film von Mike Nichols dennoch zu, sogar recht viel, aber als thematisch zeitlosen Klassiker würde ich "Die Reifeprüfung" nicht bezeichnen.

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derschokobaer

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Bewertung5.0Geht so

Ja nö sorry aber ziemlcih belanglos der Streifen. Wie so oft ist das Buch besser als der Film, da das Buch aber auch nicht grad toll ist war der Film für mich schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dustin Hoffmann schaut immer gleich, als wär er voller Botox und mit nem Stock im Arsch.

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