I Am Legend
US 2007
- Genre
- Science Fiction-Film, Apokalypse & Postapokalypse
- Zielgruppen
- Männerfilm
- Inhalt
Auch der hervorragende Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) konnte den von Menschenhand entwickelten Virus nicht in den Griff bekommen - grausam und unerbittlich breitete sich die Epidemie über den gesamten Erdball aus. unaufhaltsam… — Mehr
Auch der hervorragende Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) konnte den von Menschenhand entwickelten Virus nicht in den Griff bekommen - grausam und unerbittlich breitete sich die Epidemie über den gesamten Erdball aus. unaufhaltsam. Unheilbar. Aus unbekannten Gründen ist Neville immun - als einziger Mensch hat er in den Ruinen von New York City überlebt. Vielleicht ist er sogar der letzte Mensch auf der ganzen Welt. Seit drei Jahren funkt er unbeirrt Botschaften durch den Äther - in seiner Verzweiflung sucht er so den Kontakt zu möglichen anderen Überlebenden. Doch der letzte Mensch auf der Erde ist nicht allein: Lichtscheue Mutanten - die Infizierten - beobachten Neville auf Schritt und Tritt. Sie warten ab, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht. Neville geht davon aus, dass die Zukunft der Menschheit allein von ihm abhängt. Deshalb verfolgt er hartnäckig sein Ziel: Er will die verheerenden Folgen des Virus umkehren, indem er die Immunstoffe seines eigenen Blutes nutzt. Doch er steht als Einzelkämpfer einer gewaltigen Übermacht gegenüber. Und die Zeit läuft ihm davon.
- Cast
- Will Smith, Alice Braga, Charlie Tahan, Salli Richardson, Willow Smith, April Grace, Dash Mihok — Mehr
- Regisseure
- Francis Lawrence
- Autor
- Akiva Goldsman
- Laufzeit
- 100 Minuten
- Zeit
- 2009, 2012, Nacht, Nahe Zukunft
- Ort
- Manhattan, New York City
- Handlung
- Alleinsein, Apokalypse, Aston Martin, Autopsie, Depression, Einsamkeit, Epidemie, Hilflosigkeit, Hund, Infizieren, Kampf auf Leben und Tod, Knoblauch, Krankheitserreger, Letzter Überlebender, Menschenjagd, Post-Apokalypse, Rettung der Welt, Schäferhund, US-Armee, Untergegangene Zivilisation, Verteidigung, Virus, Überlebender, Überlebenskampf
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Gruselig, Spannend
Über diesen Film
Handlung
Der letzte Mensch
Robert Neville (Will Smith) war vor Jahren ein angesehener Wissenschaftler – jetzt lebt er allein in den Ruinen New Yorks. Er ist der letzte Überlebende eines von Menschenhand entwickelten Vir… — Mehr
Handlung
Der letzte Mensch
Robert Neville (Will Smith) war vor Jahren ein angesehener Wissenschaftler – jetzt lebt er allein in den Ruinen New Yorks. Er ist der letzte Überlebende eines von Menschenhand entwickelten Virus. Dieser wurde vor Jahren als erstes wirksames Heilmittel gegen Krebs gefeiert, mutierte dann aber zur tödlichen Krankheit und breitete sich über die gesamte Erde aus. Robert Neville ist immun und hat deshalb als einziger Mensch diese Apokalypse überlebt – so glaubt er zumindest. Jeden Tag sendet er über eine Radiofrequenz Grußworte an mögliche Überlebende der Katastrophe und hofft auf Lebenszeichen seinesgleichen. Sein einziger Begleiter, im von Gräsern und Bäumen überwucherten New York, ist sein treuer Hund Sam.
Überleben
Doch Robert ist nicht allein, denn der Virus hat die Menschen nicht nur dahin gerafft, er hat auch viele von ihnen zu bösartigen Monstern mutieren lassen. Diese Infizierten, wie Robert sie nennt, sind seine einzige Hoffnung auf ein mögliches Heilmittel. Robert hat in der ganzen Stadt Fallen aufgestellt, um einzelne Mutanten zu fangen und in seinem Labor zu untersuchen. Täglich hofft er auf einen Durchbruch, doch mit der Zeit schleichen sich in seinen täglichen Überlebenskampf Fehler ein. Sein Haus gleich einer Festung, denn die Mutanten kommen des nachts aus ihren dunklen Verstecken, um wahllos jedes Leben zu töten. Kurz nachdem Robert eine Mutantin gefangen hat, macht er einen folgenschweren Fehler. Er tritt in eine seiner Faller, verletzt sich dabei schwer und wird auch noch ohnmächtig. Erst als die Sonne schon untergeht, wird er durch das Bellen von Sam geweckt. Dem folgenden Kampf mit einigen Mutanten kann er nur knapp entkommen, doch Sam wird infiziert.
Neue Freunde
Kaum ist Robert in seinem sicheren Haus angekommen, bewaffnet er sich schwer und begibt sich auf einen Rachefeldzug. Doch die Übermacht der angreifenden Mutanten ist zu groß, sein gepanzertes Auto wird umgeworfen und Robert in seinem Sitz eingequetscht. Kurz bevor die Mutanten sich auf ihn stürzen können, durchbricht ein gleissendes Licht die Nacht. Die junge Frau Anna (Alice Braga) und der kleine Ethan (Charlie Tahan) haben die Epidemie ebenfalls überlebt und sind Roberts Nachricht gefolgt. Sie retten den bewusstlosen Wissenschaftler und fahren mit ihm zu seinem Haus. Als Robert erwacht, kann er nicht glauben, dass es ausser ihm noch andere Überlebende gibt. Anna redet auf den zwangsläufigen Eremiten ein und will ihn davon überzeugen, dass es ausserhalb New Yorks eine Siedlung von Überlebenden gibt. Doch während sich die Drei anfreunden, haben die Mutanten ihr Versteck entdeckt und greifen das Haus an.
Robert verschanzt sich gemeinsam mit Anna und Ethan im Labor seines Hauses und stellt dort zu seiner Überraschung fest, dass sich die gefangene Mutantin langsam regeneriert und wieder menschliche Züge annimmt. Doch der Durchbruch, scheint zu spät zu kommen. Die Mutanten dringen in das Labor ein und töten Robert. Anna und Ethan können aber mit einer Blutprobe der Mutantin entkommen.
Wissenswertes
- Die erste Adaption The Omega Man des Romans von Richard Matheson, mit Charlton Heston in der Hauptrolle, stammt aus dem Jahr 1971 und wurde von Boris Sagal inszeniert. In der Folgezeit waren mehrere Neuverfilmungen in Planung, wurden aber nicht realisiert. So sollte 1997 eine Version mit Regisseur Ridley Scott und Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger realisiert werden, die aber wegen zu hohem Budget nicht zustande kam. Ein weiterer Versuch wurde 2002 mit dem Bad Boys Regisseur Michael Bay unternommen, doch dieser Entschied sich für eine Fortsetzung seines 90er Blockbusters.
- Die im Film von Will Smith als ” ... bestes Album ever made.” benannte CD, ist Bob Marley´s Album Legend.
- Am Startwochenende spielte der Film 77 Millionen US-Dollar ein und übertraf damit sogar den bisherigen Rekordhalter, den letzten Teil der Der Herr der Ringe-Triologie.
- Für die Dreharbeiten in New York nahm die Filmcrew einen riesigen Aufwand in Kauf. In New York wurde für Stunden die 6 Avenue gesperrt, eine der Hauptverkehrsadern des Big Apple. Zudem wurden hunderte Pflanzen von Florida nach New York transportiert, um den Schauplatz am Time Square richtig in Szene zu setzen.
- Die Flashback-Szene an der Brooklyn Bridge wurde vom Team innerhalb von 6 Nächten gefilmt. Sie kostete allein 5 Millionen US-Dollar, des auf 150 Millionen Us-Dollar geschätzten Budgets.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen im Internet
- Gesammelte Rezensionen auf metacritic.com (engl.)
- Gesammelte Rezensionen auf filmzeit.de
- Boxoffice auf boxofficemojo.com
- Held und Hund – die Tiere in “I Am Legend” von Thomas Steinfeld
Quellen
- Presseheft
- “I Am Legend” in der englischen Wikipedia
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.0
Der Film I Am Legend wurde von 44 Kritikern bewertet.
Faszinierend ist die Ausgangslage allemal, die Handlung wird meist flüssig voran getrieben, und Will Smith spielt gewohnt solide. Die Verfilmung von Francis Lawrence zerbricht allerdings an den Details. Schon die Einführung sorgt unfreiwillig für Erheiterung. Die digitalen, wie Gummibälle herumhüpfenden Rentiere sind vollkommen lächerlich, und auch die hervorstürzenden Löwen sind nicht viel besser gelungen. Die digital aufgebesserten Monster sind zwar schrecklich (von der Gestaltung her), aber nicht wirklich erschreckend (bezüglich Wirkung). Die teilweise lausigen visuellen Effekte sind aber nur halb so störend wie das löchrige Drehbuch.
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isinesunshine: isinesunshine.de
I Am Legend lebt vor allem von einem: seinem Hauptdarsteller. Ohne Will Smith hätte der Film nichts, das das Publikum hätte beeindrucken können. Der Name des Schauspielers ist ein Publikumsmagnet und für einen Film wie diesen ist ein solcher Name auf dem Filmposter die einzige Möglichkeit, die Kasse klingeln zu lassen. Hier findet eine One-Man-Show im wahrsten Sinne des Wortes statt, in der Will Smith es schafft zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist das bei dem Drehbuch nicht besonders viel.
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Kommentare — Ganz gut 6.8
Der Film I Am Legend wurde von 7023 Mitgliedern bewertet.
Smoke 2010/03/15 12:05:45
I am Legend hat mir doch recht gut gefallen. Die Handlung fand ich recht interessant wobei ich die Vorlage nicht kenne, weswegen ich keinen Vergleich ziehen kann. Will Smith kann den Film durch seine sehr gute Schauspielerische Leistung sehr gut tragen, da man ihm als letzten Menschen auf der Welt und seinen Hund recht gerne zusieht. Ich fand den Film auch durchgehend sehr spannend, und rein vom Optischen her hat er auch einiges geboten, wenn ich da nur an die verlassene Stadt denke und wie die Natur sie sich langsam aber sicher zurückholt. Kann man sich durchaus mal ansehen.
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WhoCares 2010/03/11 04:55:53
"Wir brauchen mal wieder so nen richtigen Endzeitkracher."
"Joa, haste recht. Lass uns I Am Legend verfilmen."
"Woah, cool. Lass uns Zombies reinmachen."
"Aber im Buch sind das doch Vampire."
"Und? Zombies sind viel cooler. Wenn wir das mit Vampiren machen, rennen uns noch die Twilight-Fanboys die Bude ein."
"Aber Zombies sind doch blöd, langsam und laufen auch tagsüber rum."
"Und? Dann machen wir sie eben intelligent, schnell und lichtempfindlich. Merkt schon keiner."
"Und wie genau willst du den eigentlichen Witz der Originalstory einbauen?"
"Wozu das denn? Lass uns lieber so ne richtig schöne Heldenstory machen, das verkauft sich viel besser."
Tja. Für die wirklich gelungene erste Hälfte gibts zumindest die Hälfte der Punkte^^
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Mr.Film 2010/03/10 18:18:26
Sehr schön gemachter Film mit vielen Emotionen, am Ende am emotionalsten finde ich. Aber nach dem 2-3 mal wird er immer langweiliger. So einen Film kann man nur 1-2 mal im Jahr sehen. Alles in allem ein schöner film.
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Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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