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I Am Legend

I Am Legend (2007), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama, Actionfilm, Horrorfilm, Kinostart 10.01.2008


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5.8
Kritiker
74 Bewertungen
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7.0
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370 Kommentare
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von Francis Lawrence, mit Will Smith und Alice Braga

In der The-Omega-Man-Adaption I Am Legend bleibt Will Smith als letzter Mensch in New York zurück, das allnächtlich von Monstern heimgesucht wird.

Handlung von I Am Legend
Auch der hervorragende Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) konnte den von Menschenhand entwickelten Virus nicht in den Griff bekommen – grausam und unerbittlich breitete sich die Epidemie über den gesamten Erdball aus. Unaufhaltsam. Unheilbar. Aus unbekannten Gründen ist Neville immun – als einziger Mensch hat er in den Ruinen von New York City überlebt. Vielleicht ist er sogar der letzte Mensch auf der ganzen Welt. Seit drei Jahren funkt er unbeirrt Botschaften durch den Äther – in seiner Verzweiflung sucht er so den Kontakt zu möglichen anderen Überlebenden.

Doch der letzte Mensch auf der Erde ist nicht allein: Lichtscheue Mutanten – die Infizierten – beobachten Neville auf Schritt und Tritt. Sie warten ab, bis er eines Tages einen tödlichen Fehler macht. Neville geht davon aus, dass die Zukunft der Menschheit allein von ihm abhängt. Deshalb verfolgt er hartnäckig sein Ziel: Er will die verheerenden Folgen des Virus umkehren, indem er die Immunstoffe seines eigenen Blutes nutzt. Doch er steht als Einzelkämpfer einer gewaltigen Übermacht gegenüber. Und die Zeit läuft ihm davon.

Hintergrund & Infos zu I am Legend
Die erste Adaption des Romans ‘Ich bin Legende’ von Richard Matheson zeigte die Horrorlegende Vincent Price in der Rolle des Omega-Mannes in The Last Man on Earth aus dem Jahr 1964. Am bekanntesten wurde jedoch die Verfilmung Der Omega-Mann mit Charlton Heston in der Hauptrolle. Sie stammt aus dem Jahr 1971 und wurde von Boris Sagal inszeniert.

In der Folgezeit waren mehrere Neuverfilmungen in Planung, wurden aber nicht realisiert. So sollte 1997 eine Version mit Regisseur Ridley Scott und Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger realisiert werden, die aber wegen zu hohem Budget nicht zustande kam. Ein weiterer Versuch wurde 2002 mit dem Bad Boys – Harte Jungs -Regisseur Michael Bay unternommen, doch dieser entschied sich für eine Fortsetzung seines 90er Blockbusters.

Am Startwochenende spielte der Film I Am Legend 77 Millionen US-Dollar ein und übertraf damit sogar den bisherigen Rekordhalter, den letzten Teil der Der Herr der Ringe-Triologie. Für die Dreharbeiten in New York nahm die Filmcrew einen riesigen Aufwand in Kauf. In New York wurde für Stunden die 6th Avenue gesperrt, eine der Hauptverkehrsadern des Big Apples. Zudem wurden hunderte Pflanzen von Florida nach New York transportiert, um den Schauplatz am Time Square richtig in Szene zu setzen. Die Flashback-Szene an der Brooklyn Bridge wurde vom Team innerhalb von sechs Nächten gefilmt. Sie kostete allein fünf Millionen US-Dollar, das geschätzte Gesamtbudget beläuft sich auf 150 Millionen US-Dollar. (ST)

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Mehr Bilder (19) und Videos (6) zu I Am Legend


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails I Am Legend
Genre
Endzeitfilm, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Horrorfilm, Utopie & Dystopie
Zeit
2009, 2010er Jahre, 2012, Nacht, Nahe Zukunft
Ort
Manhattan, New York City, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Alleinsein, Angst, Angst vor Dunkelheit, Angst vor dem Tod, Apokalypse, Armee, Aston Martin, Autopsie, Blockbuster, Blut, Depression, Dunkel, Dunkelheit, Dystopie, Einsamkeit, Epidemie, Evakuierung, Experiment, Explosion, Helikopter, Hilflosigkeit, Hund, Immunität, Infektion, Infizieren, Injektion, Kampf auf Leben und Tod, Knoblauch, Krankheitserreger, Letzter Überlebender, Menschenjagd, Mutant, Mutation, Pandemie, Post-Apokalypse, Quarantäne, Rettung der Welt, Roman, Rückblick, Schäferhund, Serum, Sterben und Tod, Suche nach Überlebenden, Suizid, Tod, US-Armee, Untergegangene Zivilisation, Verfolgungsjagd, Verlust einer geliebten Person, Verteidigung, Virus, Wissenschaft, Wissenschaftler, Wissenschaftliche Studie, Zombie, Zombies, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Ernst, Gruselig, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Blockbuster, Literaturverfilmung, Remake
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
3 Arts Entertainment, Heyday Films, Original Film, Overbrook Entertainment, Village Roadshow Pictures, Warner Bros. Pictures, Weed Road Pictures

Kritiken (21) — Film: I Am Legend

JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.5Uninteressant

Interessantes Szenario, das für etwa 10 Minuten wirklich reizen konnte. Wenn Will Smith durch die verwilderten Straßen New Yorks braust kommt ordentlich Endzeitstimmung auf. Und dann kamen die Löwen...

"Die Chroniken von Narnia" lassen grüßen, mit so miesen CGI-Effekten wird man ganz schnell aus der kurz aufgekommenen Stimmung gerissen. Wenn man sich Großverdiener Will Smith für einen Film leistet, sollte man vielleicht auch ein paar Taler für andere Dinge übrig haben (oder echte Tiere nehmen, nur so'ne verrückte Idee...). Mäßigen Effekte machen jetzt nicht gleich einen Film schwach, sonst dürfte man sich ja nie ein B-Movie anschauen, bei so einem Projekt ist das aber schon ziemlich verwunderlich und ein klarer Schwachpunkt. Leider zieht sich das durch den ganzen Streifen. Es wird viel getrickst, konsequent auf unterdurchschnittlichem Niveau. So viel dazu.

Was "I Am Legend" aber ernsthaft uninteressant macht, ist der Mangel an guten Ideen und Spannung. Wie bei "Constantine" versteht es Francis Lawrence nicht, das Potenzial aus der Geschichte zu kitzeln. Statt auf spannende oder beklemmende Szenen setzt er nur auf spärlich gestreute Actionsequenzen, die aufgrund der überschaubaren Qualität auch nur verpuffen. So verkommt die in Endzeitfilmen eigentlich sinnvolle Ruhe schnell zur Langeweile. Schade, dass man der interessanten Geschichte, aufgrund des schwachen Drehbuches und dem Mangel an erzählerischen Geschick, kein Leben einhauchen kann.

Lieber zu den Vorgängern "The Last Man on Earth" mit Vincent Price oder "Der Omega Mann" mit Charlton Heston greifen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

JackoXL

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Touché.


RoosterCogburn

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Ha, ha, ha. - ich wollte damit sagen, das ich vom drolligen Zachi Noy und seinen stupiden Versuchen 'Wild' zu erlegen, mehr unterhalten wurde. Deshalb der Vergleich. Ich mochte 'I Am Legend' nicht, einfach langweilig. War mir nicht einmal eine Rezension wert. Ich wüsste nicht was ich ausser 'Langweilig' schreiben sollte.
Und eine x-beliebige, trashige Tittenjagd aus den 80ern besitzt mehr Unterhaltungswert als die One-Man-Show von Will Smith.


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Ich steige aus meinem Bett, gehe ins Bad und mache mich fertig, mache mir Eierpulver mit Speck zum Frühstück und mache mich dann auf meinen routinierten Weg durch das leere, verfallene Manhattan. Auch Ground Zero genannt. Ich suche Vorräte aus verlassenen Häusern und jage wilde Rehe, die überall in der verwilderten Stadt herumirren. Um die Zeit totzuschlagen und um einfach meine Einsamkeit zu vergessen unterhalte ich mich mit den Schaufensterpuppen oder spiele auf einem Flugzeugträger Golf. Merkt ja keiner. Doch ich muss mich beeilen, bevor die Sonne untergegangen ist muss ich wieder zu Hause sein, sie dürfen nicht wissen wo sich mein Haus befindet. Nur meine Schäferhündin Samantha begleitet mich auf meinem traurigem Weg. Täglich sende ich einen Radiofunkspruch ab, in der Hoffnung Nichtinfizierte auf mich aufmerksam zu machen, mit der Hoffnung das sie zu mir kommen. Ich kann Nahrung bieten. Ich kann Unterkunft bieten. Ich kann Schutz bieten.
Ich heiße Robert Neville. Ich habe in New York City überlebt. Und ich bin für das alles verantwortlich...

"I Am Legend" ist eine One-Man-Show die von Will Smith einfach grandios dargestellt wird, seine Begleiterin, die Schäferhündin, ist jedoch auch ein kleiner Star in diesem Film.
Francis Lawrence schafft es das Gefühl des Alleinseins, der Einsamkeit perfekt zu inszenieren. Aber so ganz allein ist der liebe Will Smith ja gar nicht in der Stadt, es gibt ja auch noch die Infizierten(keine Zombies ;)), die jedoch nur rauskommen wenn es dunkel wird und sie sind endlich mal Monster mit einem Gehirn, naja mit ein bisschen Gehirn, sie haben einen guten Orientierungssinn und entwickeln Strategien um den Protagonisten zu überlisten.
Viele Technische-Spielereien brauch der Film nicht, er wird ganz allein von Will Smith und seinem schauspielerischem Können getragen.
Das Ende hat mir gut gefallen, es war ziemlich überraschend.
Fazit: Will Smith in wohl einer seiner besten Rollen und ein wirklich gelunger Sci-Fi-Film mit dem gewissen etwas. Spannung war für mich in den Szenen wo es drauf ankommt vorhanden und auch die Stellen wo mal keine Action war, wurden entweder mit guten Monologen oder mit "Alles-sagenden"-Bildern gefüllt.
"Hier spricht Robert Neville...ich sende auf allen Frequenzen..."

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Mr.Film

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Ja also, meine Empfehlung hast du, was du draus machst ist deine sache :)


*frenzy_punk<3

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Yes Sir! Ist ja gut, ich werd ihn ansehen! Ich hab den Film bisher nur nicht in die Finger bekommen :p


Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Unstrittig wird [öfters] versucht, die provokante Vorlage aus Mathesons Feder zu rezitieren, doch hält der Film diesem Anspruch in der letzten halben Stunde voller Explosionen und obligatorischen Blockbuster-Zutaten leider nicht vollends stand. Einzig die Frage, ob der Glaube an Technik und Fortschritt (so Neville) den Glauben an eine höhere Macht überflügeln kann, findet in den letzten Minuten eine mehr oder minder schmerzhaft mit dem Holzhammer eingetrichterte Antwort, die dann auch Neville schlussendlich begreift. [...] Zumindest hier erhellt „I AM LEGEND“ für kurze Zeit die nebulöse Dunkelheit, obschon damit dann auch traurigerweise die letzte Kante der mehr als gelungenen Vorlage ausgemerzt wurde. Ob man es nun glauben mag oder nicht.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.5Geht so

Die mittlerweile vierte Verfilmung von Richard Mathesons Roman ist überwiegend eine One Man Show für Will Smith, der seine Arbeit wirklich gut macht, was man aber nicht vom ganzen Film behaupten kann. Die Atmosphäre der Einsamkeit, Isolation und ständiger Bedrohung will nicht richtig zünden, die wenigen spannenden Szenen sind viel zu berechenbar, das Finale ist arg holprig und die Mutanten sehen aus wie Lord Voldemort auf Speed. Dass die wirklich interessanten Aspekte der Geschichte, z.B. die Thematik des Zivilisationswechsel, die aus dem letzten Menschen das eigentliche Monster macht, von der durchwachsenden Inszenierung unbeachtet bleibt, nimmt dem Film einiges an Geist und Nachdruck. So ist »I Am Legend« eine, nicht ganz geglückte, Endzeitvision, die die meiste Zeit vor sich hin fließt und in Sachen Atmosphäre und Intensität viel mehr zu bieten hätte.

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mikkean

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Zu einigen richtig packenden Bildern hat es schon gereicht, aber nur, so lange keine CGI-Mutanten drin rumhuschten. Das hat macht schon jeden Anspruch eines Endzeit-Films zunichte.


Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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3.5Schwach

Ein warmer Aufguss von Filmen wie »28 Days«. Wahnsinnige Irre, Panik. Abends wird dicht gemacht – ein Meilenstein im Genre des Rolladenfilms. Wenigstens spielt der Film im Som­mer, das Kino als lichttherapeutische Anstalt. Regisseur Francis Lawrence: »Mich regte die Vorstellung an, dass ein Einzelner völlig isoliert in einer modernen Großstadt existieren muss.«
Das müssen die Einzelnen in Großstädten alle.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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2.0Ärgerlich

Faszinierend ist die Ausgangslage allemal, die Handlung wird meist flüssig voran getrieben, und Will Smith spielt gewohnt solide. Die Verfilmung von Francis Lawrence zerbricht allerdings an den Details. Schon die Einführung sorgt unfreiwillig für Erheiterung. Die digitalen, wie Gummibälle herumhüpfenden Rentiere sind vollkommen lächerlich, und auch die hervorstürzenden Löwen sind nicht viel besser gelungen. Die digital aufgebesserten Monster sind zwar schrecklich (von der Gestaltung her), aber nicht wirklich erschreckend (bezüglich Wirkung). Die teilweise lausigen visuellen Effekte sind aber nur halb so störend wie das löchrige Drehbuch.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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5.0Geht so

I Am Legend lebt vor allem von einem: seinem Hauptdarsteller. Ohne Will Smith hätte der Film nichts, das das Publikum hätte beeindrucken können. Der Name des Schauspielers ist ein Publikumsmagnet und für einen Film wie diesen ist ein solcher Name auf dem Filmposter die einzige Möglichkeit, die Kasse klingeln zu lassen. Hier findet eine One-Man-Show im wahrsten Sinne des Wortes statt, in der Will Smith es schafft zu retten, was zu retten ist. Allerdings ist das bei dem Drehbuch nicht besonders viel.

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Melcon

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Wenn der Film gerade nach dem letzten Schlusssatz in dieser Kritik so runter gemacht wird, dann verstehe ich wirklich nicht warum hier noch 5 Punkte vergeben werden??

Der Film ist bestimmt nicht nur dass, was er ist, weil hier Will Smith gut gespielt hat, so hätte auch Kevin Costner, Bruce Willis, Mel Gibson oder Denzel Washington etc. die Hauptrolle haben können.

Nein, der Film ist nur so gut durch seine Story und der geschaffenen Atmosphäre. Obwohl ich auch Einräume das der Film im zweiten Teil nachlässt, bin ich insgesamt der Meinung, I Am Legend ist eher ein Top als Flop seines Genres.


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Wer Left4dead (Computerspiel) mag, wird diesen Film lieben und umgekehrt.

Ab dem Moment, da Neville auf die 2 Überlebenden trifft, war für mich die bis dato aufgebaute Stimmung des Film dahin, schade sonst wäre es ein richtig großes Drama geworden.

Was stöhrt mich?
Eine Überlebendensiedlung, nur eine Autostunde von NY entfernt? Und keiner hat über 3 Jahre die Radioübertragungen von Neville mitbekommen und sich bemüssigt gefühlt, mit ihm Kontakt aufzunehmen? Die aufkeimende Intelligenz der Infizierten (Imitation der Falle von Neville) wurde leider nicht erklärt. Neville will nicht zur Siedlung fahren - hallo eine Stunde hin und wieder zurück= er wäre rechtzeitig zum Mittagessen wieder im big apple. Nach 3 Jahren allein wäre dies um Gewissheit zu erlangen, ob es weitere Überlebende gibt nicht zu viel gewesen.

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kinokrone

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Dass es in Vermont ein Lager mit Überlebenden gibt hat Robert denke ich erst von Anna erfahren. Warum sich diese Kolonie nicht meldet ist für mich auch fragwürdig aber nicht so störend. Ansonsten stimme ich deiner Kritik zu, wobei ich die 6.0 sehr hart finde (bin aber auch ein bekennender Will Smith Fan!). ; )


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

Der Film macht vieles richtig. Will Smith in einer seiner besten bisherigen Rollen ist ein glaubwürdiger Überlebender. Langeweile, Angst und Verzweiflung, Rituale und Verrücktheiten zeigen, was drei Jahre unfreiwilliger Einsamkeit mit einem Menschen anstellen. Das reicht vom lässigen Golfspielen auf dem Flügel eines Kampflugzeugs bis zum selbstvergessenen lippensynchronen Mitsprechen von „Shrek“. Will Smith einziger echter Filmpartner ist lange Zeit das menschenleere New York, langsam zurückerobert von Tieren und Pflanzen. Regisseur Lawrence findet hier die richtigen Perspektiven für die ungewohnte Einsamkeit mitten in Manhattan. Sehr schön: mit dem Sportwagen mit Vollgas durch die Häuserschluchten – erst ganz nah, dann aus der Vogelperspektive. Irgendwann kippt die spannende Geschichte, andere Überlebende tauchen auf, das Finale trägt dick auf in Sachen Action, Dramatik und Pathos. Vielleicht zu dick.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Besser gut geklaut als schlecht selbst ausgedacht - I am Legend ist eine gelungene Neuauflage von 28 Days Later mit für einen großen Hollywood Blockbuster ungewöhnlich ruhigen Erzählweise, die sich nicht blind auf Special Effects verläßt. Erst gegen Ende überwiegt die (nicht wirklich überzeugende) CGI-Action und zerstört damit leider eine Menge der in der ersten Hälfte aufgebauten Atmosphäre.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

Endzeit-Szenarien hatten auf mich schon immer einen besonderen Reiz. In jungen Jahren faszinierte mit das Atomkriegs-Drama „The Day After“ ebenso wie „Wenn der Wind weht“ – meiner Meinung nach einer der besten Zeichentrickfilme ever. Auch „28 Days Later“ oder „The Stand“ hatten diesen gewissen Thrill: wenn die Menschheit am Rande des Abgrunds steht, klappt bei mir regelmäßig der Kiefer herunter.

Nun also „I Am Legend“ mit Zuschauer-Garant Will Smith in der Rolle des Militär-Forschers Robert Neville. Eine seiner besten Szenen hat der Film ganz zu Beginn: auf einer Mattscheibe sieht der Zuschauer die Übertragung eines Nachrichtenkanals laufen. Als der smarte Moderator der Sport-Nachrichten zu seiner Kollegin aus der Wissenschafts-Sendung abgibt, bleibt einem fast der Atem weg. Eine zurückhaltend und schüchtern wirkende Frau bestätigt im Interview mit der Moderatorin, dass sie ein Heilmittel gegen Krebs gefunden haben, das in 100% der Fälle Wirkung zeigt. Doch was zuerst wie ein wahrer Lichtblick wirkt, entpuppt sich schnell als die dunkelste Wolke, die je über der Menschheit hinweggezogen ist. Durch die Behandlung kommt es zu einer Gen-Mutation, die einen Virus hervorbringt. Eine eilig einberufene Quarantäne des Ausbruchs-Gebiets in New York zeigt keine Wirkung: Milliarden von Menschen werden vom Virus dahin gerafft. Jene, die überleben hätten gewünscht dass sie auch sterben. Die degenerieren zu blutrünstigen Bestien, die aufgrund einer Unverträglichkeit gegenüber UV-Strahlung fortan das Tageslicht meiden müssen und nur nachts auf die bestialische Jagd gehen.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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4.0Uninteressant

Jetzt hatte ich auch mal etwas Zeit und Muse mich in das amerikanische "28 Days/Weeks Later"-Remake zu bemühen. Der Auftakt macht noch einen frischen Eindruck. Eine so idyllische Apokalypse gab's selten und ein Endzeit-Szenario mit Vogelgezwitscher zu untermalen ist mal nett. Die etwas andere Carchase-Szene macht auch noch Spaß, aber kurz darauf kämpft man mit dem Gähnen. Das Kulissen-Abschwenken wird irgendwann ermüdend, vor allem aber mangelt es Will Smith an Möglichkeiten den Film alleine zu tragen. Er hat definitiv Präsenz, aber Sensibelchen, Kampfmaschine und Wissenschaftler in einer Person kauf' ich ihm nicht ab. Das Smartass aus "I, Robot" steht ihm weitaus besser.
Der Rest ist ambitioniert, bleibt aber halbgar. Besonders das komplett bescheuerte Finale stinkt nach Studio-Cut und ist fast der Todesstoß, wenn nicht eine handvoll Szenen doch noch recht überzeugend ausgefallen wären. Das Fallenstellen beider Parteien z.B. ist eine interessante Angelegenheit, allerdings wird sein Kontrahent überhaupt nicht ausgebaut. Da finde ich "I Am Legend" genauso schnarchig wie die üblichen Zombiefilme, deren anonyme und überwältigende Masse den Schrecken vermitteln soll - das zeckt bei mir genauso wenig wie unheimlicher Nebel ö.ä. Einer der Mutanten ist mit etwas Intellekt gesegnet, trotzdem läuft seine Aussenseiterposition in der endgültigen Duell-Situation ins Leere. Beide sind Einzelkämpfer und sehen den Gegner berechtigt als aussergewöhnliche Bedrohung, aber der Film interessiert sich nur für Smiths Charakter. Da konnte "Land of the Dead" mit einem ambivalenteren Anführer aufwarten...
Ansonsten Mittelmaß. Reicht aber für den Appetit nach einer Version von Paul Verhoeven, der ja auch mal an einem "I Am Legend"-Remake geplant hat...

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Rainhard

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"aber Sensibelchen, Kampfmaschine und Wissenschaftler in einer Person kauf' ich ihm nicht ab"- Da bist Du einer der Wenigen. Smith trägt alle Seiten durchweg gut und authentisch. Im Übrigen stellt er bei weitem keinen Charakter dar, der eine "Kampfmaschine" ist. Er muss sich lediglich verteidigen und eben jagen...also ich assoziiere mit "Kampfmaschine" eher sowas wie "Rambo". Es ist auch kein 28 Weeks Later- Aufguss...beschissener Vergleich, das es sich in "I am Legend" weder um Zombies, noch um Vampire ect. oder vergleichbares handelt, es sind lebende, aber kranke Menschen. Einen Film muss man durchleben um ihn genau beurteilen zu können- ich habe nach dem Lesen deiner Kritik aber das Gefühl Du hast ihn nicht durchlebt, er hat dich einfach nicht mitgenommen- Du betrachtest ihn zu technisch und zu wenig emotional. Außerdem erwähnst Du mit keiner Silbe den genialen Soundtrack von James Newton Howard. Deine Kritik ist mir einfach zu oberflächlich und zu flach- Filmgeschmack hin oder her. Wenn man viele Dinge nicht sieht (oder nicht sehen kann bzw. nicht sehen will?) kann man einen Film auch nicht vollständig bewerten. Mainstream hin, Mainstream her, der Film hat mich mitgenommen und ist durchgängig stimmig, wie ich finde!


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

2012 – Die Ära der Menschheit scheint zu Ende. Im Jahr 2009 ist ein neues Heilmittel gegen den Krebs mutiert und außer Kontrolle geraten. Die Folge: Mehrere Milliarden Menschen tot, der Rest zu vampirartigen Kreaturen degeneriert, welche erbarmungslos Jagd auf die wenigen Menschen machen, welche die Katastrophe überlebt haben. Einer dieser gegen das Virus immunen Personen ist der Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith), der als Einziger in der einstigen Metropole New York ausharrt, in der Hoffnung ein Heilmittel gegen das Virus entwickeln zu können. - Wem die Story bekannt vorkommt, der braucht sich im übrigen nicht wundern: „I am Legend“ ist die nunmehr dritte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Matheson.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

Will Smith muss als "Legende" fast allein die Einsamkeit des letzten Menschen ausfüllen - was ihm hervorragend gelingt. [...] Doch - und das könnte öfters so sein - Regisseur Francis Lawrence ("Constantine") überzeugt vor allem durch starke, stilisierte Bilder, dichte Atmosphäre und subtile Entwicklung. Er verzichtet auf die üblichen billigen Effekte - und das machen wir auch gerne im nächsten Kinojahr.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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4.5Uninteressant

Es hätte eine so einsame Dystopie werden können, aber die Hollywood-Maschinerie walzt alles nieder, was nicht möglichst vielen gefallen könnte. Dabei fängt der Film so gut an. Lawrence schafft es durch eine einfache Montage dem Zuschauer die unerträgliche Einsamkeit begreiflich zu machen und arbeitet tolle Gegensätze heraus, wie z.B. eine archaische Jagd in einer modernen Großstadt.
Auch die Einführung der „Nachtläufer“ ist clever gemacht. Der erste erkennbare Mutant wird von Lawrence so lange wie möglich hinausgezögert, was dem Spannungsaufbau ungemein hilfreich ist. Überhaupt hat der Film sehr spannende Momente, wobei Lawrence auch sein ganzes visuelles Talent als Werbefilmer auskosten durfte (die Robert-in-der-Falle-Szene). Auch Will Smith, der hier mal weniger reden darf als sonst, gibt ein gutes Charakterporträt ab, lässt sich am Ende aber zu unvorteilhaft in das Heldenkorsett pressen.
Und nun sind wir beim miserablen Ende, denn sobald man weiß, dass Robert gar nicht der letzte Mensch auf der Welt ist, gleitet alles ins Hollywood-Märchen ab, wo der Prinz die Prinzessin retten muss. Zwar versucht Hollywood das klassische Happy-End zu vermeiden, indem es den Helden sterben lässt, allerdings ist sein Tod Jesus-like selbst bestimmt und somit nicht gerade tragisch, vor allem weil man am Ende die Überlebendenkolonie, mit ihrer alles überragenden Dorfkirche, sieht. Man kann Robert verstehen. In so einer Welt will ich auch nicht leben.

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Rainhard

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Mainstream hin oder her- ich kanns nur immer wieder sagen- der Film ist absolut stimmig und emotional...und für meinen Geschmack auch nicht zu viel...und diese Klischees...ich muss hier wohl nicht erklären wie Drama von je her funktioniert und das manche Bilder einfach wichtig sind um eine große Story komplett zu machen. Das hier ist Kinounterhaltung! Lächerlich das Ganze mit "uninteressant" zu bewerten.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

Schauspieler, Regisseure, Produzenten, alle wollten an den Stoff, Arnold Schwarzenegger ebenso wie Ridley Scott und Michael Bay. Nun bleibt also nur Will Smith übrig in der dritten und nun auch unter Originaltitel verfilmten Adaption des Science-Fiction-Klassikers "I Am Legend", Hollywoods neue Vision vom Untergang. Die Menschheit besiegt den Krebs - doch die Mutationen sind weit schlimmer; die Degeneration zu tollwütigen Bestien die Spätfolgen. Nur Militärwissenschaftler Robert Neville (Smith) hält Stand, ganz offensichtlich immun. Ergo: In seinem Blut liegt der Schlüssel für ein Serum gegen die Seuche.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Altbekannte Motive, wie wir sie aus "The Quiet Earth", "28 Days/Weeks Later" oder sogar "Resident Evil" kennen, werden hier zusammengemixt und sorgen beim versierten Filmkenner kaum für Überraschung. Hinzu kommen eine eklatant fehlbesetzte Hauptrolle, etliche Filmfehler und inhaltliche Widersprüche, selbst die vermeintlichen Vampire wirken hier eher wie Zombies. Und trotzdem schafft der Film eines: Er unterhält vorzüglich.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.5Ärgerlich

Abgesehen von einigen schicken Aufnahmen des entvölkerten New York hat der Film nichts zu bieten. Digitale Rehe, digitale Zombies und einen stumpf dreinblickenden Will Smith in einem Film ohne Handlung, der auf den letzten Metern auch noch zu einer schmierigen christlichen Erlöserparabel wird. Was im Roman zynischer Kommentar und böser Twist ist, wird hier zur Heldenverehrung, die die Vorlage pervertiert. Die gruselig schlechten Digitalkreaturen, die keine Sekunde als etwas anderes erscheinen als Flüchtlinge eines alten Resident-Evil-Spiels, bleiben charakter- und dimensionslos. Jeder Romero-Film ist besser und wer das Szenaria der Empty-World wirklich gut verfilmt sehen will, sollte sich den Neuseeländischen Klassiker "The Quiet Eart" ansehen, der genau das hat was diesem Star-Vehikel fehlt: Herz und Hirn.

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styx.canomo

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ach, 2,5 finde ich, auch wenn dein kommentar sehr amüsant zu lesen ist, dann doch etwas übertrieben.
sicher, ich kann will smith auch nur mäßig ab und der film macht vieles falsch, aber im vergleich zu anderem schmarrn, den uns hollywood serviert, ist der doch noch ganz ok.
aber eben auch nicht sehenswert, vor allem, weil ich das original aus den siebziegern kenne und zu meinen favoriten zähle^^


Rainhard

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Ich weiß nicht was Du gesehen hast, Junge. Ich hoffe ganz einfach dein Horizont hat sich in den 3 Jahren erweitert und Du steigst endlich mal dahinter, das Filme auf noch ganz anderen Ebenen funktionieren können, selbst wenn sie nicht ganz fehlerfrei sind. Es kommt auch immer darauf an ob man sich drauf einlassen kann.


Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Wenn es Nacht wird und die Mutanten aus ihren Löchern kommen, dann wird der Film wieder zum B-Movie, zum Déjà-vu. Zum Durchschnitts-Horrorfilm, in dem die Zombie-artigen Wesen überfahren, zerschossen, in die Luft gesprengt werden.

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3.0Schwach

[Dies ist] ein recht konventioneller, zunehmend ärgerlicher SF-Thriller, der Mathesons aufregendes Szenario in ein allzu cleanes, allzu zeitgemäßes Stück reaktionärer Ideologie verwandelt. ... Während Mathesen und seine ersten beiden Verfilmungen im weitesten Sinn Produkte der Gegenkultur waren, ist "I am Legend" Mainstream pur, eine Verherrlichung der Medien- und Konsumgesellschaft, in der sich jede Katastrophe überwinden lässt, solange man noch den i-pod aufladen kann und in der Nähe ein DVD-Shop liegt.

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Kommentare (349) — Film: I Am Legend


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Maniac

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut inszeniertes Endzeit-Szenario indem Will Smith einen hervorragenden Job macht und eine tolle One-Man-Show abliefert.
--------------------------------------------Spoiler----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Szene als er seinem treuen und einzigen "tierisch" starken Wegbegleiter von seinem Leid befreit, hat mich als Tierfreund emotional stark berührt.
-------------------------------------------Spoiler ende-----------------------------------------------------
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ein wirklich sehenswerter Endzeit-Thriller der dank seiner "zwei" Hauptdarsteller auch ohne derbe Splatter-Einlagen sehr gut funktioniert.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

FrEAk0

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ich hab das alternative Ende noch nicht gesehen .. hmm


uncut123

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entweder du nimmst den link:http://www.movieweb.com/movie/i-am-legend/alternate-ending
oder du holst dir mal die b-ray (bessere wah)


brainchild

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Bewertung10.0Herausragend

Worum geht es in 'I Am Legend'?

(SPOILER)

Es geht um einen hochdekorierten Mann, der sich für den letzten lebenden Menschen hält, und daher zum einen mit der Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit seiner Situation und zum anderen mit dem selbst auferlegten Anspruch, die Menschheit doch noch zu retten, umgehen muss. Wie macht er das? Er schafft sich einen festen Tagesablauf: Er trainiert, forscht, sucht nach Infizierten für seine Studien, sucht nach Essen, ist bei Anbruch der Dunkelheit daheim, sieht Filme. Das gibt ihm Sicherheit und einen Sinn. Menschen benötigen Strukturen im Alltag, um zu funktionieren. Sein Ziel, die Menschheit zu retten, wird mit jedem fehlgeschlagenen Humanversuch aussichtsloser, allerdings kann er sich immer noch an seinen letzten sozialen Kontakt klammern, die Hündin Sam. Um diese kann er sich kümmern, mit ihr kann er sich in gewisser Weise unterhalten. Menschen benötigen soziale Kontakte, um zu funktionieren. Hätte er Sam nicht mehr, hätte er niemanden mehr. Und was passiert? Er verliert sie. Er verliert sie nicht nur, er muss sie sogar selbst umbringen. Er tötet das, was ihn am Leben hält. Danach sucht er noch einmal Kontakt, und zwar zu einer Schaufensterpuppe. Sie anzusprechen hatte er Sam versprochen. Die Situation ist absurd, und sie ist tieftraurig. Ein Hund kann Zwischenmenschlichkeit zumindest bedingt ersetzen, eine Puppe kann das nicht. Der Mensch funktioniert nun nicht mehr. Daher ist es so folgerichtig wie verstörend, dass wir in der nächsten Szene ein Himmelfahrtskommando sehen. Eine Rettung ist nicht möglich und nicht vorgesehen.

Und doch kommt sie. Der Mann ist jetzt in einer völlig neuen Situation. Er hat eine Frau und ein Kind an seiner Seite, einerseits eine Art Ersatzfamilie für die, die ihm vor seinen Augen genommen wurde, andererseits überhaupt ein menschlicher Kontakt, der ihm jahrelang fehlte. Und das merkt man. Er verhält sich unbeholfen und unsozial. Er hat sich mit dem Gedanken, der letzte Mensch zu sein, auf so schmerzhafte Art arrangiert, dass er die Tatsache, dass es nun doch Überlebende gibt, nicht wahrhaben kann, anfangs vielleicht nicht einmal wahrhaben will. Sein Glaube an Gott ist schon lange weg. Das Vertrauen in seine Mitmenschen lernt er jetzt allerdings wieder. Dann scheint ein Gegenmittel tatsächlich anzuschlagen. Nach der Hoffnung auf Leben ist nun auch wieder die Hoffnung da, dieses Leben zu retten. Dann greifen die Infizierten an. Diese besitzen – im Gegensatz zu anderen Zombie-Filmen – noch immer ihre Intelligenz, sind also tatsächlich noch menschlich. Sie können Hierarchien bilden und Fallen stellen. Und sie können Hass empfinden für die Menschen, die das Virus indirekt lostraten und dann Infizierte zu Forschungszwecken entführten. Dass solche Menschen ihnen eigentlich helfen wollen, spielt keine Rolle, da diese Form der Hilfe ihnen nur noch mehr Schaden zufügte. Der Mann sieht dieses Dilemma nun womöglich. Er kann die Infizierten nicht retten, daran trägt er Mitschuld. Er hat Misstrauen und Neid geschürt. Aber er kann die nicht-infizierten Menschen und damit die ganze Menschenart retten. Er opfert sich in dem Wissen, seinen Raison d’être erfüllt zu haben. Sein Gegenmittel erreicht die Überlebenden und er ist nun Legende.

Worum geht es in 'I Am Legend'? Es geht um den Sinn der eigenen Existenz. Es geht darum, sich diesen Sinn auch in Extremsituationen zu bewahren. Es geht um Menschlichkeit.

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brainchild

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Wieso?
Deine Lesart kann ich jedenfall schon nachvollziehen, aber ich bin in der Lage, dieses Religionsgedöns auszublenden, weil es nur eine Facette der Geschichte ist. So wie das Zombiezeug auch nur eine Facette ist.


brainchild

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@Deekin: Huch, hab gar nicht gesehen, dass du kommentiert hast... Nette Worte! :) Ich psychologisiere Filme gerne und der hier bietet sich m. E. hervorragend dazu an. Ich verstehe einfach nicht, warum er immer auf CGI und das kontroverse Ende reduziert wird...


lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Dritte Reinkarnation von Richard Mathesons brillanten Klassiker.
*SPOILER*
Ein Mann, sein Hund in der verwachsenen post-apokalyptischen Stadt. Er langweilt sich, geht auf die Jagd, macht alles um nicht an Einsamkeit zu verblöden. Das erste Drittel des Films ist vorzüglich fotografiert, hat ein schaurig-romantisches End-Zeit-Feeling und Will Smith spielt einwandfrei, auch wenn er als kassen-magnetisches Action-Star-Vehikel eingesetzt wird. Die Ausgangslage des Romans wird übernommen, aktualisiert. Der letzte Mensch auf Erden ist ein Überlebender einer Pandemie, die ihren tragischen Ursprung in der vermeintlichen Heilung von Krebs hat.
Leider glaubt Hollywood das CGI der Triumph für die Geschichte ist, erkennt nicht das es seine größte Schwäche ist. Gehen die synthetischen Löwen und Antilopen optisch zunächst in Ordnung sind die folgenden farblosen, grausig animierten CGI-Zombies eine Zumutung. Nicht nur das kreischende Vampir-Untote ein wenig originelles Motiv sind, ihnen fehlen auf Grund der künstlich und lächerlich wirkenden Mimik bzw. Bewegungsabläufe jegliche Bedrohlichkeit. Die Apokalypse verkommt optisch zu einem eindimensionalen Videospiel.
Wenn dann der Wuffi des Helden stirbt, rastet er aus. Wird zum amoklaufenden, trieb-gesteuerten Rache-Idiot. In höchster Not trifft er auf eine gott-verplante Mama mit Sohn, ergibt sich seinem Jihad hin, damit sein heilendes Blut den Weg in ein Dorf mit Kirche, Kindern und Hunden findet. Der Streifen bekommt einen moralisierenden, messianischen Tonfall, sucht seine Höhepunkte in pathetischer Göttlichkeit, Aufopfertum, platten CGI-Explosionen, übertriebenen Horror und hirnloser Action mit hirnlosen Zombies. Die Apokalypse verkommt zu einen fahrig-flachen Sommer-US-Blockbuster.
In der alternativen Schnittfassung hingegen eröffnet sich eine interessante gegenteilige Sicht der Geschehnisse. Hier sind die Ungeheuer (latent) intelligente Wesen mit Sozialverhalten, die in einer bemitleidenswerten Parallel-Gesellschaft leben. Am Ende gibt es Kontakt, eine menschliche Begründung für ihr angreifendes Verhalten. Der Held wird zu einem Monster und fährt in die unklar definierte Hoffnung.
Kinofassung: 5,5 Punkte
Alternative Schnittfassung: 6 Punkte

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lieber_tee

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Na allzu viel Tiefsinn und Psychogramm konnte ich in dem Kinofassung wahrlich nicht erkennen, da passe ich mich wohl der gewollten Oberflächlichkeit an. Aber vielleicht kann du mich erleuchten welch hintersinnige Botschaft und subtile Charakterdarstellung im Film lauert.


brainchild

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Wollte dir erst hier ausführlich antworten, hab dann aber einfach nen eigenen Kommentar draus gemacht :)

Jedenfalls seh ich in dem Film gar nicht mal irgendwas meta-kompliziertes, sondern einfach nur einen Mensch, der versucht, in einer Extremsituation Mensch zu bleiben. Siehe Kommentar.


giniinthehouse

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Tja wenn man mal bedenkt, dass es jetzt erst kürzlich (stand märz 2014) wirklich so ein Professor, allerdings aus Deutschland, geschafft hat einen Impfstoff gegen alle Krebsarten zu entwickeln, ist es doch sehr erschreckend! Es wurde auch nur einmal im TV kurz erwähnt und seither wurde darüber auch nichts mehr berichtet. Hoffen wir mal, dass es nicht so wie im Film beginnt....

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PommesPapst

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Bewertung7.0Sehenswert

Die ersten 2/3 des Films sind vielversprechend, denn die Grundidee ist sehr interessant, vermutlich noch alleine auf der Welt zu sein und mit der Einsamkeit und Verzweiflung zurechtzukommen. Leider bleibt die Tiefe ein wenig auf der Strecke, denn letzteres wird nur an der Oberfläche angesprochen. Ich hätte mir mehr gewünscht, ein wenig tiefer ins Seelenleben der Hauptfigur eintauchen zu können, aber Will Smith ist nun mal Will Smith.

Die Action fand ich ganz gut, auch wenn die CGI manchmal ein wenig übertrieben wirkte. Obwohl das Ende ein wenig enttäuscht, kann ich I Am Legend dennoch empfehlen.

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MaceWindu1998

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

I Am Legend ist ein toller Action-Horror-Thriller.
Sehr spannend und sehr gut designte Mutanten.
Die Atmosphäre des Films ist genial; eine leere Stadt, alle sind erstarrt und du alleine bist noch da mit deinem Hund! Und die ständig lauernde Gefahr von gefräßigen Monstern ...

Hab ihn bisher nur einmal geschaut, aber ich werde ihn mir definitiv noch ein paar mal anschauen können!

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Chev-Chelios

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Bewertung7.0Sehenswert

Mir hat der Film gut gefallen. Will Smith spielt den halb wahnsinnigen aber immer noch hoffenden Robert Neville hervorragend. Auch die immer wieder auftretenden Schockelemente durch das unverhoffte Auftauchen diverser Infizierter sind gut gemacht. Einziger Negativaspekt in meinen Augen, war die nicht wirklich gut gemachte Animation der Infizierten.

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Moviegod

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Bewertung6.5Ganz gut

Solide One-Man-Show von Smith mit guter Action, aber schlechten Effekten. Da fragt man sich, wo das 150 Mio $ Budget verpulvert wurde (Sicherlich für die Gage der vielen Darsteller xD). Ansonsten ist die Story recht spannend, zumindest bis man die Bedrohung zu Gesicht bekommt; dann ist die Luft irgendwie raus.

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roehldo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Naja, Story kennt man schon und was ist das für eine CGI??? Schlecht animierte Monster und Will Smith. Nicht so meins!

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rasendesFaultier

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Bewertung7.0Sehenswert

Ziemlich guter Film, das einzige was mir nicht gefiel war das Ende und diese CGI-Zombies.
Konnte man dafür keine echten Menschen nehmen?

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Grambambuli

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egal ob Vampire oder Zombies... das macht die Logiklücke nicht kleiner.


matthias.sennewald.5

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Logiklücke? Es handelt sich im obigen Post eher um ein ästhetisches Problem.


Critical

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Film an sich ist gut, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass es das alles schon einmal gegeben hat. Irgendwie ist diese "Zombies erobern die Erde und einer rettet die Welt"-Leier ausgelutscht. Das ist jedoch nur meine persönliche Meinung.

Die Actionszenen zwischendurch sind jedoch gut gemacht. Kann man nicht anders sagen. Dennoch fehlt bei diesem Film das gewisse Etwas, meiner Meinung nach.

Das Ende jedoch hat mich richtig enttäuscht. Ich habe mir viel mehr versprochen.
Trotz alldem ist dieser Film okay geworden.
Wenn man nicht viele Filme gesehen hat, die in diesen Richtung gehen, dann wird es einem logischerweise nicht auffallen, dass es all das schon mal gegeben hat, nur in einer anderen Aufmachung.

Denke, 5 Punkte sind gerechtfertigt.

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Critical

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Meinte natürlich 4 Punkte, sorry.


chmul_cr0n

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Bewertung7.5Sehenswert

7.0 für die Kinoversion, 7.5 für die alternative Fassung. Weil Ende einfach mal viel besser ist.

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Filmegucker84

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:) ja... Genau!!!


chmul_cr0n

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Schon nicht schlecht wie man innerhalb so kurzer (Screen-)Zeit so viel erzählen bzw. weglassen kann.


RoboMaus

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Bewertung9.0Herausragend

Ja, hier hat Francis Lawrence alles aus Will Smith herausgeholt, was in diesem Schauspieler steckt. Das muss man erst einmal schaffen: einen Film zu drehen, der im Wesentlichen nur einen Schauspieler zeigt, der aber trotzdem immer spannend bleibt und nie in die Langatmigkeit abdriftet. Natürlich hat man dazu Hilfsmittel, und das wichtigste heisst CGI - daran wurde nicht gespart, was die Monster sehr real aussehen lässt und dem Plot die nötige Würze verleiht (genau das fehlte noch bei Tom Hanks klasse Alleingang auf seiner Insel in 'Cast Away'). Für meinen Geschmack das beste, das Will Smith je abgeliefert hat, was aber nicht nur ihm, sondern auch Regisseur Francis Lawrence und einer cleveren Story zu verdanken ist.

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d-g0

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film überzeugt ganz klar mit seiner Atmosphäre und seinem Set.
Das menschenleere New York sieht beeindruckend aus und auch die Zombies, die bei Dunkelheit hervorkommen werden als ständige Bedrohung gut dargestellt. Will Smith überzeugt ebenfalls was letztendlich diesen Film für mich als einen überdurchschnittlichen Film macht.
Hollywood: Mehr Filme mit ähnlich guter Atmosphäre (Verweis auf 28 Days Later!) und mehr Action wie die Szene als Will seinen Hund nach jagt. Kopfkino ist gutes Kino!

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replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich nun die ungefähr vier Minuten längere alternative Kino-Fassung kenne,
mit einem anderem Ende, in der Robert Neville ( Will Smith ) überlebt
und sich sogar als etwas arrogant erweist
weil er diesen Vampir-Zombie-Mutanten jegliche
Intelligenz und Emotionen abspricht
und sich ebenfalls heraustellt das diese Kreaturen sich im
gegenüber so aggressiv und feindselig verhalten haben,
weil auch sie ihn fürchteten und auch sie nur ums nackte
Überleben kämpfen fällt meine Bewertung trotz CGI-Computer-
Effekte nun deutlich besser aus.
Interessant !!!

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tewescharline

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Bewertung9.0Herausragend

Manchmal guck ich Filme, von denen ich nicht so begeistert war. In dem Fall "I am Legend" war es so.
Dann kam aber dieser Hund und die Handlung des Films, sehr geil!
Traurig und Spannend.

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sylv.merci

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Naja ich bin etwas zwie gespalten! Ich habe den Film unwissentlich beim ersten mal mit dem alternativen Ende gesehen, das die Geschichte zwar schöner abgerundet hat, den Titel aber damit völlig unsinnig erscheinen lässt!
Ich habe mir dann später auch das "Kinoende" angesehen und fand es einfach nur schrecklich!
Fazit: Wenn man sich den Film ansieht, dann nur mit dem alternativen Ende!

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar hatte ich erst so meine Zweifel. Da ich finde das Will Smith seine Werke seit der Jahrtausendwende selten so richtig überzeugen. Jetzt kommt das große ABER "I Am Legend" war richtig gut. Will Smith sein solo Part hat schon was. Seine schauspielerische Leistung war ziemlich beeindruckend. Genauso war die Action auch erste Sahne bei der es einige Male schon ordentlich krachte. Das Menschenleere New York war auch was besonderes. Es war schon cool wie sich Will Smith durch die verlassenen Häuserschluchten kämpft. Einziges Manko des Films sind die letzte halbe Stunde und das Ende des Streifens. Da wurde das eigentlich gute Niveau leider nicht mehr gehalten!!

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Relo Ceethree

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch nach mehrmaligem Ansehen im Verlauf der letzten Jahre macht dieser Film mir noch Spaß. Natürlich ist die Story relativ platt, die Animationen sind nicht mehr das Maß aller Dinge und generell ist im Jahre 2013 irgendwie alles etwas zu bekannt und vorhersehbar. Auch die Monster wirken eher harmlos im Gegensatz zu heutigen Produktionen. Aber dennoch: Will Smith bietet eine solide One-Man-Show vor einer faszinierenden Kulisse! Größter Pluspunkt in Sachen emotionaler Zuschauerbindung ist dabei sicherlich seine tierische Begleiterin "Sam". Ohne die Hündin wäre der Film wahrscheinlich nur halb so spannend und würde noch ein bisschen mehr an Tom Hanks' "Cast Away" erinnern, was die menschlichen Interaktionen betrifft.

Fazit: Das faszinierende Setting und einer der liebenswertesten Filmhunde der letzten Jahre retten einen Dystopie-Film, der eigentlich durchweg vorhersehbar ist und hier und da auf die Tränendrüse drückt. Will Smith spielt gewohnt solide.

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Grambambuli

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Bewertung1.0Ärgerlich

Autsch!

Wieder einmal ein Remake, das völlig für die Tonne ist. Der Film setzt gut an, doch was geschieht dann? Pseudovampire, intellektuelle Trostlosigkeit und ein durchs Bild jammernder Will Smith.

Sowas braucht kein Mensch.

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