James Bond 007: Ein Quantum Trost

James Bond 007: Quantum of Solace (2008), GB/US
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 06.11.2008

6.1 Kritiker
71 Bewertungen
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6.6 Community
14290 Bewertungen
269 Kommentare
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von Marc Forster, mit Daniel Craig und Olga Kurylenko

Der mittlerweile 22. Bond schließt inhaltlich an den letzten, “Casino Royale”, an. Nachdem er von Vesper, der Frau, die er geliebt hat, betrogen wurde, kämpft 007 gegen das Verlangen an, seine nächste Mission zu einer persönlichen Angelegenheit zu machen. Fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, verhören Bond und M (Judi Dench) Mr White (Jesper Christensen), der enthüllt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist als zunächst angenommen. Die forensische Abteilung des Geheimdienstes kann einen Mi6-Verräter mit einem Bankkonto in Haiti in Verbindung bringen. Aufgrund einer Verwechslung macht Bond dort die Bekanntschaft der schönen aber resoluten Camille (Olga Kurylenko), eine Frau, die ihre eigene Vendetta führt. Camille bringt Bond direkt zu Dominic Greene (Mathieu Amalric), einem rücksichtslosen Geschäftsmann und der treibenden Kraft innerhalb der mysteriösen Organisation. Auf einer Mission, die ihn nach Österreich, Italien und Südamerika führt, findet Bond heraus, dass Greene ein Komplott schmiedet und versucht, die totale Kontrolle über eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen der Welt zu gewinnen. Um das zu erreichen, drängt er auf einen Deal mit dem im Exil lebenden General Medrano (Joaquin Cosio). Indem Greene seine Partner in der Organisation benutzt und seine einflussreichen Kontakte bei der CIA und in der Britischen Regierung manipuliert, verspricht er, das gegenwärtige Regime eines lateinamerikanischen Staates zu stürzen und dem General die Macht zu übertragen – als Gegenleistung für ein scheinbar wertloses Stück Land. Inmitten eines Minenfeldes aus Betrug, Mord und Täuschung, verbündet sich Bond mit alten Freunden, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auf der Suche nach dem Mann, der für den Verrat an Vesper verantwortlich ist, muss 007 der CIA, den Terroristen und sogar M immer einen Schritt voraus sein, um Greenes dunkle Machenschaften aufzudecken und seine…

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Cast & Crew


Kritiken (27) — Film: James Bond 007: Ein Quantum Trost

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Herausragend

Die kaltschnäutzigste Demontage eines Mythos aller Zeiten. Forster liefert hier ein absolutes Meisterstück aus, dessen waren Güte wohl erst in 10-20 Jahren erkannt werden wird. Ignoriert werden sämtliche fast sämtliche Regeln des Actionkinos. Der Film läßt seine Zuschauer fast permanent ins Leere laufen, der Held ist ein kaum zu durchschauender Eisschrank, der weitaus bedrohlicher als der eigentliche Bösewicht wirkt und die Actionszenen sind ein schwer überschauendes Inferno, auf das man sich einlassen muss.

Mutig, eigenständig, seiner Zeit voraus. Großartig.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

J4KOB

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Casino Royal war wirklich noch ganz ordentlich, aber 'quantum trost' hat mich wirklich schockiert. 10 punkte zu geben grenzt für mich schon an frechheit. aber jedem das seine ;)


FallenDevil

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Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Casino Royale war ein gutes Stück Film und hat generell so gut wie alles über den Haufen geworfen, was James Bond zu so einer großen Figur gemacht hat.
Im direkten Nachfolger allerdings wurde dieses Konzept allerdings regelrecht ausgelutscht. Meine persönliche "Lieblingsszene" ist die Boots-Verfolgungsjagd. Ich bin mir nicht mehr zu 100% sicher aber da war irgendetwas mit einem Enterhaken wo ich völlig den Faden verloren hab durch die undurchsichtige Schnittweise.

Aber gut, Geschmäcker sind, Gott sei Dank, verschieden :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

Marc Forster hat mit «Quantum of Solace» ein würdiges und packendes Bond-Abenteuer abgeliefert, das in kompakter Form die richtige Mischung aus überwältigender Action, verzaubernder Exotik und trockenem Humor enthält.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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8.5Ausgezeichnet

Auf Ein Quantum Trost hatte ich mich im Vorfeld nicht so sehr gefreut und meine Erwartungen ziemlich weit heruntergeschraubt. Ausschlaggebend hierfür waren vor allen Dingen die Trailer, die eine Mischung aus Jason Bourne und Hitman vermuten ließen. Glücklicherweise trifft weder das eine, noch das andere auf den Film zu. Die Bourne-mäßige Szene ist kein Dauerzustand und mit der dicken Knarre läuft der britische Agent nur in den Trailer - nicht aber im Film - durch die Wüste. Insofern sind sowohl die Trailer als auch die Poster irreführend und fehlleitend.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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5.5Geht so

[...]Die Action-Szenen wirken weniger ausgewogen, als in "Casino Royale". Sie finden nicht zu einer dem Film zuträglichen Balance, scheinen austauschbar und auch nicht durchweg optimal eingefangen. Vieles geht in verwackelten Kameraeinstellungen unter und nicht vieles bleibt im Gedächtnis. Jene Passagen, in denen der Mensch Bond (nicht die Tötungsmaschine) gezeigt wird, enttäuschen aus mehreren Gründen: zum einen mangelt es an der gleichwertigen Partnerin, die Eva Green in "Casino Royale" war. Olga Kurylenkos Camille, selbst vom Wunsch nach Rache getrieben, ist nicht ebenbürtig, da schauspielerisch zu limitiert. Zum anderen wird Bond einfach nicht viel hinzugefügt, er tritt sozusagen auf der Stelle, der Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung nicht entscheidend genug weiter. Auch die weiteren Nebenfiguren vermögen dort nichts herauszukitzeln.[...]Am Ende wird der Zuschauer ohne weitere bedeutende Informationen zurückgelassen, da Bonds abschließende Aufklärungen der größeren Verschwörung und der Umstände des Todes von Vesper allesamt Off-Screen stattfinden. Klar ist damit, das erst der dritte Einsatz von Daniel Craig den Handlungsbogen abschließen wird. Und dann sollte man die Fairness besitzen, "Ein Quantum Trost" im Kontext einer Trilogie noch einmal neu zu überdenken. Bis dahin: kein schlechter Film, aber leider um einiges unter den Erwartungen.[...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Insgesamt eine würdige Fortsetzung von Craig’s Casino Royale Erstling. Mit dieser ernsthaften actionlastigen Ausrichtung befindet sich Bond wieder auf Augenhöhe mit Genre-Kollegen wie Jason Bourne.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.0Ganz gut

[...] Bei „Ein Quantum Trost“ kommt es ganz auf die Psyche des Zuschauers an, wie der Film aufgenommen wird. Actionfanatiker können sich geradezu die Finger lecken, während Andere sich von der ständigen Aneinanderreihung rasanter Verfolgungsjagden und Schießereien überrannt fühlen und dadurch innerlich abschalten könnten. Letzteres schaffte schon bei vielen Zuschauern den Eindruck, der Film sei langweilig. Einer der actionlastigsten Bonds überhaupt ist „Ein Quantum Trost“ allemal. Dies hat leider sogar zur Folge, dass kräftig eingespart wurde, was lässigen Humor, Charme, Liebesszenen und auch Logik angeht. 007 reist nonstop von einem Land zum anderen, was geradezu surreal wirkt und spurlos an ihm vorbeizugehen scheint. Da könnte man fast neidisch werden. Fest steht jedenfalls: Wer in Bregenz einen internationalen Flughafen findet, der hat direkt selbst einen Doppelnull-Status verdient. [...]

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al-x: blog:x - Royal with cheese

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6.0Ganz gut

Da kann man auch besser gleich Jason Bourne zuschauen

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] Zwar ist auch „Ein Quantum Trost“ sicherlich kein schlechter Film, dafür ist er zu perfekt produziert, bietet einige aufsehenerregende Action-Sequenzen und zeigt unmissverständlich, dass hinter der Produktion ein Budget von Weltniveau steckt. Wenn aber die Marschrichtung nicht ein wenig nachkorrigiert wird, dann hat spätestens der übernächste Bond weniger Nachrichtenwert als der übernächste „Indiana Jones“. Bond-Filme waren mal ein echtes Medien- Ereignis, eine bunte Mischung aus Charme, Bondgirls, tollen Städten, High-Society-Parties, charismatischen Bösewichten und technischem Spielzeug der Superlative. Davon ist eigentlich kaum noch was über. Was ich besonders vermisst habe sind die amüsanten Einzeiler, die Bond seinen zu Boden fallenden Gegnern nachruft. Die konnte man in „Ein Quantum Trost“ an einer Hand abzählen. Schade drum. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.0Ärgerlich

Sein Name war Bond, James Bond. Daniel Craig gibt zum zweiten Mal den MI6-Doppelnullagenten auf die eigene Art: knallhart und ohne jeden Charme. Doch der Wind hat sich gedreht. Die Bewahrer der Gentlemen-Verfilmungen mit Sean Connery, Roger Moore und Pierce Brosnan sind anscheinend zu einer Minderheit geraten, der Run auf den Relaunch ist ungebrochen.

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Sm0K1ngGnu

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5.5Geht so

Bei den schnitten und der Kameraführung bei den Actionszenen kann einem wirklich übel werden, ansonsten ein ganz ordentlicher Actionfilm, hätte aber genausogut ohne den Namen "Bond" im Titel funktioniert, außer M, Bond selbst und Felix gab es eigentlich nichts, was einen normalen Actionfilm von einem James Bond unterscheidet.

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Xander8112: at the movies

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6.0Ganz gut

“Style over Substance” - selten passte ein dämlicher englischer Spruch besser auf einen Film als hier. Wenn die Substanz James Bond ist, wurde sie hier nämlich selten wie nie zuvor vernachlässigt. Die Figur wird mit Füßen getreten, alle 20 Pre-Craig-Bonds so dermaßen ignoriert und vernachlässigt, dass es weh tut. “Ein Quantum Trost” ist ein dreckiger, knallharter und durchgestylter Action-Film, der so gar nichts mehr mit seinen Vorgängern zu tun hat.

Schon bei “Casino Royal” fiel es mir schwer, die neue Linie gut zu finden. Meine Bewertung habe ich demzufolge zum einfachen Nachrechnen aufgeschlüsselt: 6 Punkte als Bond, 8 als Action-Film, macht im Schnitt 7 Punkte. Doch so einfach will ich es dem aktuellen nicht machen. Was beim Vorgänger als Neustart hätte durchgehen können, wurde hier konsequent ausgebaut. Ob die Figur in diesem Film jetzt Bond, Bourne oder Klaus-Dieter heißt, spielt keine Rolle. Herausgekommen ist ein High-Budget Actioner, wie es ihn…

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peter-noster: Mostly Movies

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4.0Uninteressant

Kommen wir gleich zum Punkt: Leider hat sich heraus gestellt, daß meine neu entdeckte Liebe für das James Bond Franchise nur ein Strohfeuer, entzündet durch den tollen "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0381061/">Casino Royale</a>", war. Jemand sollte mit der Second Unit und dem Cutter sprechen, den scheinbar hat Regisseur Marc Forster sich nicht im Griff. "Quantum of Solace" hat das Unmögliche geschaffft: Ich habe mich in den Actionsequenzen gelangweilt. Ironischerweise ist der aktuelle Streifen meines Wissens nacht der kürzeste Film der Reihe, fühlte sich aber wie einer der längsten an.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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5.5Geht so

Gut, Forster nimmt dem zur Comic-Figur hochstilisierten Bond auch seine letzte Daseinsberechtigung, dafür wirkt das ganze aber jetzt auch nicht mehr so schrecklich aufgesetzt und unnahbar. Ja, ich kann dem neuen Bond einiges abgewinnen. Die Action war es jedoch nicht. Die machte mich kirre. Das ist nur noch ein billig zusammen geklatschter Frame-Salat mit immer wiederkehrenden Schnittfolgen und Einstellungen. Schwanke zwischen Mittelmaß und OK.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Aber auch wenn die Action zu Gunsten der Narration im weiteren Verlauf des Films – bis zum ultimativen Showdown natürlich – wieder in den Hintergrund tritt, kann „A Quantum of Solcae“ das Niveau seines direkten Vorgängers nicht halten. Dies liegt weniger an der Rahmenhandlung, die nahtlose Fortsetzung von „Casino Royale“ ist, sondern vor allem an der Figurenkonstellation, die im direkten Vergleich leider abfällt. Dominic Greene ist nicht Le Chiffre - Mathieu Amalric ist nicht Mads Mikkelsen. Camille ist nicht Vesper Lynd - Olga Kurylenko, weniger hinsichtlich der reinen Optik, als der Aura der Ausstrahlung, keine Eva Green. Das also im 22. Abenteuer des Franchise sowohl der direkte Antagonist als auch Bonds „Partnerin“ relativ blass bleiben, zumindest hinsichtlich der Möglichkeiten, die der Vorgänger aufgezeigt hat, ist zu bedauern. Es hätte an dieser Stelle ganz sicher nicht geschadet den kürzesten Bond aller Zeiten ein paar Minuten zu Gunsten des Ausbaus der Figuren zu verlängern.[...]

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Perry Simm

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5.0Geht so

Okay, jetzt wissen wir es: "Casino Royale" war eine Ausnahme, kein Neubeginn. James Bond ist wieder zurück in seiner alten Routine. "Quantum of Solace" bemüht sich verkrampft um Intensität, bleibt dabei aber oberflächlich und uninteressant.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

Daniel Craig spaltete nach seinem ersten Bond-Auftritt in Casino Royale die Filmwelt. Die einen waren begeistert von der neuen, realistischen Art des Franchises und der Abkehr von den inhaltlich gar märchenhaft überstilisierten Filmen als Überbleibsel des schon längst vergangenen Kalten Krieges. Die anderen waren alles andere als zufrieden mit dem neuen Konzept Bond. Zu radikal sei der Schnitt, zu unelegant und unironisch Herr Craig. Ich persönlich empfand noch nicht einmal den neuen Kurswechsel als störend, sondern alleine die Tatsache, dass Casino Royale einfach langweilig war. Die Story war lau, Mads Mikkelsen als Bösewicht blass wie nie und die Darstellung der Liebesgeschichte zwischen 007 und Vesper Lynd naiv. Umso überraschter war ich, dass Quantum Of Solace, gleichzeitig das erste direkte Sequel der Bond-Geschichte, doch so viel richtig macht und seinen Vorgänger um Längen schlägt. Vielleicht brauchten Craig und die Macher einfach nur einen Film, um warm zu werden. Vielleicht brauchte ich als eingefleischter Fan der Serie aber auch nur etwas Zeit, um den Radikalschnitt zu verdauen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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4.0Uninteressant

Kein Quantum Sex, keine gut geölte Achterbahn - dieser Bond ist 08/15. Man kann das alles ansehen und auf den nächsten Bond warten oder den Aufstand der eingefleischten Fans. Vielleicht wird auch der "Playboy" wieder interessant, vielleicht ist aber auch die Zeit einfach vorbei. Schade ist's allemal.

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Corsovilla: SchönerDenken

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5.5Geht so

Agent ohne Alleinstellungsmerkmal: Vielleicht verlangen wir einfach zuviel, vielleicht ist eine Marke auch einfach mal am Ende. Nach “Casino Royale” sahen wir das Markenzeichen “James Bond” wieder mächtig im Aufwind. Nach dem Quentchen Trost aber ist die Luft raus - Bond ist ein konzentrierter Killer, für Humor hat er keine Zeit, er huldigt der Rachegöttin - nicht der Liebesgöttin, er weiß nicht einmal, was für einen Drink er in sich rein schüttet. Er tritt aus dem Schatten von 20 Filmen heraus … und stolpert. [mehr im Podcast]

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Entweder macht "Ein Quantum Trost" in keinerlei Hinsicht Sinn, oder der Film thematisiert in besonders sinnfälliger Weise, dass die Welt, in der wir leben, derart komplex geworden ist, dass niemand mehr einen Sinnzusammenhang erkennt. ... "Ein Quantum Trost" ist grundsolides Actionkino, das mit Daniel Craig den wohl besten aller möglichen Bond-Darsteller hat. Er hat Charme, weiß, wie man glaubwürdig einen Tom-Ford-Anzug trägt, wirkt im Zweikampf überzeugend und kann mit Blicken eine Zerrissenheit und Anteilnahme zum Ausdruck bringen, die in der Handlung eigentlich gar nicht angelegt ist.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.5Ganz gut

Bond ist ernster geworden und raunt sparsam dosiert seine ironischen Kommentare daher. So steht er mittlerweile Jason Bourne aus der "Bourne"-Trilogie deutlich näher als dem glatten Gentleman, den Pierce Brosnan bis ins letzte zurückgeschlickte Haar noch verkörperte. "Ein Quantum Trost" rangiert dabei sicherlich nicht unter den besten 007-Filmen. Einen besseren Bond als Craig kann man sich in diesen Zeiten allerdings kaum vorstellen.

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Alle Kritiken (27)


Kommentare (242) — Film: James Bond 007: Ein Quantum Trost

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filmfreak23

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Bewertung5.0Geht so

Hier fehlen einfach diese besonderen Momente, welche "Casino Royale" auszeichneten.
Auch vermisse ich hier Abwechslung.
Beim Vorgänger wird mal gepokert, mal auf engstem Raum gekämpft, mal werden halsbrecherische Verfolgungsjagden auf Baustellen oder Flugplätzen unternommen, mal wird Bond gefoltert.
Doch hier besteht die Handlung dadurch, dass Bond alle 5-10 Minuten jemand umlegt und das ganze in einem belanglosen Finale endet.
Interessante Charaktere wie Le Chievre oder Vesper gibt es hier nicht und selbst James Bond wirkt wie ein 0815-Actionheld.
Spannung ist kaum Vorhanden.

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Pyro 91

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Bewertung3.5Schwach

Extrem dünne Story, die hinter zahllosen Verfolgungsjagden anstehen muss, welche durch den schnellen Schnitt nicht mal Spaß machen.
Daniel Craig trägt den Film allein durch seine bedrohliche Präsenz, kann aber nicht gegen das schwache Drehbuch ankommen, dass Bond keine neuen Seiten verleiht.
Im Gegensatz zum hervorragenden "Casino Royale" wirkt Bond hier eindimensional und wie ein beliebiger Action-Held. Auch die Faustkämpfe sind so schnell geschnitten, dass man keinen Schmerz spüren kann und das raubt QoS viel nötigen Realismus, der den Vorgänger so bodenständig und emotional machte.

Gegner als auch Bond-Girl sind uninteressant und gleich wieder vergessen.
Der Titelsong ist ein Graus und auch allgemein wird die Filmmusik durch die Schnitte diktiert und verleiht den Geschehen wenig Dynamik.
Pluspunkte sind Agent Fields und die Idee (wenn auch nicht neu) das Pferderennen und die Oper mit den Verfolgungsjagden parallel zu schneiden. Das Wiedererscheinen der Beteiligten aus "Casino Royale" hält das Ganze teilweise wieder zusammen, verkommt allerdings nur zur Nummernrevue.

QOS wirkt auf mich wie ein Fußnote zu "Casino Royal" und die fehlende Eigenständigkeit tut dem Film auch nicht gut. Irgendwo in diesem Chaos steckt ein richtiger guter Film, der allerdings nur selten zum Vorschein kommt.

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nilswachter

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Foster ist der Falsche für diesen Job. Er ist kein Action-Regisseur. Seine Dramen sind aber äusserst sehenswert. Allen voran The Kiterunner.
Dieser Bond ist enttäuschend, find ich auch. Keine Kohärenz, kein Fluss im Narrativ, kein gutes Schauspiel, keine gute Action und null Humor. Sogar Craig hat kürzlich gesagt, dass dieser Bond schlecht ist. Er hat mit Foster sogar selbst noch am Drehbuch geschrieben, da es Probleme wegen dem Autorenstreik gegeben hatte. So kann man den einen oder anderen Patzer im Drehbuch noch entschuldigen, aber das macht die Leistung Fosters nicht besser.


Pyro 91

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Ja, das hatte ich auch schon gelesen (Streik). Wirklich schade, denn nach dem großartigen "Casino Royale" wollte ich wirklich, dass mir dieser Teil gefällt. Am meisten stört mich, dass dieser Teil die Haupthandlung um Quantum so wenig vorangetrieben hat. Mich hätte es auch nicht gewundert, wenn das was in "QoS" passiert ist einfach nur kurz zu Beginn des nächsten Teils erwähnt worden wäre (z.B. Bonds zielloses Töten). Bis auf die Konfrontation mit Vespers "Mörder" war dieser Film komplett unnötig.


HymnOfABrokenMan

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Bewertung5.5Geht so

Nach dem sehr guten Casino Royale, in dessen Vorfeld ich schon Zweifel hatte, nun doch die Ernüchterung. "Ein Quantum Trost" enttäuscht über weite Strecken mit fader Action (wobei der ein oder andere Stunt doch recht ansprechend ist), austauschbarer Story und ebenso gelangweilten wie langweiligen Darstellern. Hier wurde ein neuer Bond des 21. Jahrhunderts erzwungen und herausgekommen ist ein müder Bourne-Abklatsch. Bleibt zu hoffen, dass "Skyfall" das wieder besser macht. Die Verpflichtung eines neuen Q lässt mich schon mal hoffen.

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#arry

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Bewertung5.0Geht so

Unglaubliche Enttäuschung nach dem großartigen Casino Royale. Die Macher von James Bond haben leider oft schon den Fehler gemacht, sich zu sehr an aktuelle Trends anzupassen. So wurden tolle Storys wie Der „Man mit dem goldenen Colt“ oder „Moonraker“ verbraten, weil man die Filme der Zeit anpasste. Quantum ist in den schlimmsten Momenten ein müder Jason Bourne Abklatsch.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

James Bond befindet sich in "Ein Quantum Trost" auf seinem persönlichen Rachefeldzug, um die Mörder seiner Freundin zur Strecke zu bringen.
Für oo7-Verhältnisse geht es untypisch hart, schonungslos und auch recht blutig zu. Daniel Craig geht wieder einmal äußerst wortkarg zu Werke, was neben den teils hektischen Schnitten ein wenig nervt, aber dafür ist die gebotene Action verhältnismäßig gut gelungen und gleicht somit die Schwächen der eher mäßigen Story aus.

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Mr. K R I T I K

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Bewertung9.5Herausragend

Nun als Fortsetzung von Casino R. ist der Film gelungen. Als eigenständiger Bond-Film, wäre dieses Werk wohl eher bedenklich.
Was Craig angeht:
Alle Schauspieler die diesen Agenten verkörperten waren auf ihre Weise am geeignetsten für die Rolle, jeder der Protagonisten hatte seinen eigenen Charakter. Siehe Connery, der etwas härtere Herzensbrecher, ein echter Mann. Lazenby, eine Mischung aus Connery und Moore. Moore, der wohl unterhaltsamste Bond von allen, nicht umsonst haben er und Connery am meisten Bond-Filme abgeliefert. Dann Dalton, meines Erachtens der charmanteste von allen. Ja und Brosnan mag zwar am besten gepasst haben von allen, doch man hat wirklich die beste Entscheidung getroffen, als man damals beschlossen hatte mit Craig einen Neuanfang zu starten. Denn wenn wir ehrlich sind wurden die Bondfilme immer unglaubwürdiger, kitschiger und immer vollgepackter mit neuen Hightech-Special-Effects, sodass man bald nicht mehr wusste "Bin ich da in einem Bond-Film oder in StarWars!". Ich bin ein total kranker Bond-Fanatiker und bin echt stolz auf die Entscheidung endlich wieder handgemachte Action in die Bond-Filme zu integrieren und alles realistischer zu gestalten, sprich; ein Bond der auch mal blutet wenn er auf die Hucke bekommt (bestes Beispiel dafür sind ja nun bekannterweise die letzten beiden Filme) und um so etwas zu realisieren kann man eben keinen smarten und gelackten Pierce hernehmen; man stelle sich vor Brosnan mit Platzwunde auf der Stirn und blutüberströmte Visage alla Stirb Langsam, sowas passt einfach gar nicht, da muss man eben einen etwas härteren Bond kreieren, eben einen Kerl wie Craig ihn verkörpert (nichts gegen Brosnan, für seine Filme passte er perfekt). Was mir fehlte in diesen letzten Filmen, waren eben lediglich die Gadgets und die altbewährten Figuren, doch diese sollen ja scheinbar im dritten Craig-Abenteuer zurückkommen...

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M4x1k1ng

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Bewertung0.0Hassfilm

Der schlechteste Bond den ich je gesehen habe. Meiner Meinung nach hat der Film den Titel James Bond nicht wirklich verdient.

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HauntedSaint

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Bewertung6.5Ganz gut

Erstmal muss ich mir darüber klar werden, ob ich als Action-Fan beurteile, oder als James Bond-Fan. Ich versuch mal beides unter einen Hut zu packen.
Der Film ist spannend und actionreich, abgesehen davon macht Craig seine Sache mittlerweile recht gut.
Vor Casiono Royale war ich skeptisch, was diese modernen James Bond-Inszenierungen angeht, aber zugleich neugierig, wie wohl der moderne(re) James Bond aussehen mag.
Casino Royale hat mich überzeugt, dieser hier jedoch leider nicht.
Non-Stop-Action ist eine gute Sache, aber nicht, wenn dadurch der klassische 007-Charme verloren geht, dafür muss einfach immer Platz sein.

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FilmFuzzi

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Bewertung5.5Geht so

Tja. Ich weiß dieser Kommentar it kurz, aber zu diesem Film fällt mir eigentlich nur eins ein. Die guten Jahre de Bonds sind anscheinend in den 2000er Filmen verloren gegangen. :(

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doctorgonzo

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Bewertung5.5Geht so

Was hatte ich "damals" für hochfliegende Hoffnungen. Klar, "Casino Royal" war kein "Goldfinger", aber in Anbetracht der Entstehungszeit hatte Craig doch enorme Vorteile gegenüber dem bemitleidenswerten Brosnan, der noch schlechtere Geschichten vorgesetzt bekam als weiland der olle Dalton. Bond wurde der Staub aus der Jacke geklopft, einige alte Zöpfe schnitt man rigoros ab. Soweit so gut.
Allerdings geht man hier doch einen Schritt zu weit .
Irgendwann hört Bond auf, Bond zu sein. Wenn die Inszenierung ihn zum undifferenzierten Actionhelden macht, wird aus Bond nur eine Zynikervariante von Triple X. Besonders gut war das in "Die another Day" zu sehen. Und nach allen Erwartungen, dass soetwas nicht mehr passiert, kommt "Quantum Of Solace" daher. Immer noch mit einem Daniel Craig, der einen anderen, aber unheimlich sehenswerten Bond gibt. Tougher, ein wenig hemdsärmelig, aber eben auch mit einem Schuss Ironie und Improvisationstalent.
Immer noch mit der wunderbaren Judy Dench. Die englische Lady war als M schon in jedem Brosnan-Bond die positivste Konstante.
Und noch ist Bond Bond, dem Darsteller sei Dank, aber wie lange noch? Der Mythos spiralt abwärts.
Regisseur Foster gönnt dem Zuschauer keinen Moment Zeit für das, was man traditionell als Bond-Atmosphäre bezeichnen möchte, ständig geht es mit Schusswaffen übereinander her, oder es gibt auf die Fresse. Durchaus dynamisch und stilvoll, das darf man keineswegs unterschlagen.
So ist der Vorspann, die altbekannte Bond-Einleitungssequenz, einmal mehr wirklich gelungen, dem entgegen steht sogleich ein nicht nur unpassender, sondern regelrecht schwacher Bondsong, da hätte man von Jack White berechtigterweise mehr erwarten können, besonders nachdem "Casino Royal" mit Chris Cornells "You know my name" schon auf den gesteigerten Drive der neuen Bonds hingewiesen hatte.
Und so bleibt der ganze Film wie der Song, gewöhnungsbedürftig, mäßig getimt, auf seine Weise gut, aber weit weg vom eigentlichen Bond-Universum.
Das liegt nicht zuletzt daran, dass Craig und Dench nur ineinander angemessene Gegner und Verbündete finden. Lediglich Jeffrey White als Felix Leiter (wie schon im vorherigen Teil), Giancarlo Giannini als Mathis (ebenso) und Jesper Christensen als White (nochmal ebenso) sind nebenher noch richtige Köpfe, können aber dank geringer Screentime nicht viel ausrichten.
Kurylenko wäre überzeugender, wenn man sie einfach als Faltaufsteller in die Szenen platziert hätte. Ihre Mimik ist abenteuerlich und dass Bondgirls auch richtige Sätze reden dürfen ist eine Ausnahmeregelung, die in diesem Film nie greift.
Arterton sieht zumindest grandios aus, da gibts auch mal ein Lob an die Kostümbildner, die dieses Outfit zu verantworten haben. Irgendwo zwischen Emma Peel, Columbo und Carmen Sandiego. Ihre Todesart hingegen ist eine eher schale Hommage an einen der ganz großen Klassiker.
Der totale Einbruch, neben Kurylenko, ist die Darstellung sämtlicher Bösewichte. Amalric ist fade und von vollkommen unglaubwürdiger Rollenzeichnung. Sein Sidekick ebenso. Der lustige Juntageneral sieht aus, als wäre er vom Cover des Spieleklassikers "Tropico" auf die Leinwand gehüpft und hat außer einem Spanischakzent keinerlei Markanz.
CIA Mann Beam wirkt wie ein dümmlicher BILD Abonnent (jaja, Tautologie oder wenigstens Pleonasmus), wenn er uninspiriert lacht, oder Verschwörungen in die Wege leitet. Man kann ja Staatsbediensteten einiges an Schwächen unterstellen, aber so ein Typ steigt in der CIA oder irgendeinem Geheimdienst nicht zum Sektionschef auf, politischer Draht hin oder her, der bekäme hierzulande maximal die Stelle als Stempelgünther auf dem Einwohnermeldeamt.
Dass das Drehbuch bis auf die Namen und die Nummern kaum mehr was mit Bond zu tun hat, ist offensichtlich, da hilft es auch nicht, dass einmal mehr wirklich gute Schauplätze für den Dreh gewählt wurden.
Krawall, Action, Schnitte, das ist alles mehr als ordentlich,
aber was ist mit dem Dazwischen?
Was ist mit Bond?

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Sigrun

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(Zitat) "Textur" = in der Sehwahrnehmung die strukturelle Beschaffenheit einer zusammenhängenden Oberfläche (Wikipedia-Zitat Ende). Irgendwann wird man diesen "Oberflächen-Bond" als das würdigen, was er ist: Ein Dokument der oberflächlich belanglosen End-Nuller-Jahre dieses Jahrtausends. Dann kann der dritte Craig-Bond ja wieder so gut werden wie der erste, obwohl den Machern langsam wirklich die Fleming-Vorlagen ausgehen ...


kinokumpel

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Zitat: "Regisseur Foster gönnt dem Zuschauer keinen Moment Zeit für das, was man traditionell als Bond-Atmosphäre bezeichnen möchte, ständig geht es mit Schusswaffen übereinander her, oder es gibt auf die Fresse."
Das entspricht ziemlich genau meinem Empfinden, als ich damals den Film gesehen habe. Stilistisch feine, aber eben auch atemlose, hektische Action, die mich seltsam kalt gelassen hat. Kein Bond-Feeling mehr. Hat mich enttäuscht, auch weil von Marc Forster eigentlich besseres gewohnt bin.


agynessa

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Bewertung5.0Geht so

Völlig übertriebenes Hollywood Spektakel, mit einem total überbewerteten Daniel Craig.Also wer auf absolute Superhelden steht, die alles können, ein Holliwood Unendlich Magazin besitzen und auch sonst keine Mine verziehen, dann Bitte sehr und ansehen. Wer aber doch noch ein Fünkchen Verstand besitzt und auf Authenzität setzt, dann bloß Abstand halten von dem Quatsch.

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Cletus

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Bewertung10.0Herausragend

Bond wird realistisch. Bond zeigt Gefühle. Bond wird verwundbar und Bond sinnt auf Rache. Nichts ist wie es einmal war und es ist gut so. Schon Casino Royale war eine Kehrtwendung hin in die richtige Richtung und spätestens am Ende des Filmes waren auch die letzten Daniel Craig Kritiker verstummt. Der Brite spielt nicht nur Bond, er ist Bond! Und niemand stört sich noch an seinem Aussehen seinen blonden Haaren, er perfektioniert einfach in seiner Schauspielleistung das was den britischen Geheimagenten ausmacht. Weiter haben wir hier den ersten Bond der als Fortsetzung angelegt ist. Ein Rachefilm. Auch das hat es bisher noch nicht gegeben. Grandiose Verfilmung mit brillianter Schauspielleistung. Den 22. Bond muss man gesehen haben. Der wohl beste Bond aller Zeiten.

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Realfilm

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach 2 Jahren Pause kehrt James Bond mit "Ein Quantum Trost" in die deutschen Kinos zurück. Der Film knüpft inhaltlich genau dort an, wo Casino Royale aufgehört hat. Doch leider knüpft er nicht an das Flair, des Vorgängers an. Nach anfänglicher Action, was mehr und mehr an Bourne erinnert als an einen Bond, aber dazu später mehr, und einem kurzem Verhör tröpfelt die Handlung langsam vor sich hin. Nach dem ersten Drittel des Films ist außer Action und verschiedenen Orten fast nichts handlungswichtiges passiert. Das Feeling, was einen Bond ausmacht, beispielsweise der Legendäre Q und Moneypenny wurden ja leider zu meiner größten Enttäuschung seit Casino Royal gestrichen. In Casino Royal kam durch Daniel Craig zwar noch der Flair rüber, aber in Quantum Trost erinnert alles mehr an einen Action-Film, als an einen Bond, was Daniel Craig auch nicht mehr wett macht. Der weitere Verlauf des Films verbessert sich, man bekommt immer mehr Einblick in die "Intrige". Es geht im Wesentlichen um Land und Wasser. (Was ich eher belächle, da es zwar ein wichtiges Thema ist, aber im Vergleich mit den "geisteskranken" Schurken, die zum Beispiel die Welt wollten, ist das wohl eher ein Scherz und eher ein Fall fürs FBI als für James Bond...) ... Die Drehorte wechseln, die Actionszenen sind gut gemacht, doch es wirkt alles mehr wie ein Roadmovie und Thriller als an einen 22. Bond. Gegen Ende des Films bekommt der Film etwas schwung, wobei Spannung keineswegs Auftritt. Im Großen und Ganzen ein eher fader Bond, der nicht zu überzeugen weiß.
Es fehlt einfach der Charme und das was einen Bond ausmacht. Außer M ist nichts mehr wie es mal war und das ist die falsche Richtung.
Im Gesamten ein mittelmäßiger Bond und ein Rückschritt im Gegensatz zu Casino Royale, trotz der hohen Produktionskosten von 230 MIO $!!
Hätte Daniel Craig seinen Einstieg mit diesem Film gefeiert, wäre er in den Kritiken gnadenlos "durchgefallen".
Ich hoffe das Bond 23 wieder ein richtig spannendes Spektakel wird und das Feeling zurückkommt, was man von einem Bond erwartet.

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strangelet

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Bewertung7.0Sehenswert

Also, bittesehr, damit wäre ich Bondmäßig wieder auf dem aktuellen Stand. Der zweite Craig-Bond ist marginal besser als "Casino Royal", aber nicht so, dass es im Rahmen der Messgenauigkeit auffallen würde.

Was der Craig-Ära bisher abgeht wäre ein bisschen Originalität bei der Handlung. Vom "Quantum Trost" bleibt wenig im Gedächtnis, und zwar wahrscheinlich deswegen, weil man zuviel reinpacken wollte. Neben der Neutralisierung des eigentlichen Bösewichts müssen auch noch zwei Geschichten um das mangelnde Vertrauen der Geheimdienstchefin "M" und die Rache für Bonds große Liebe Vesper aus dem letzten Film Platz haben. Dadurch wird natürlich nichts richtig rund erzählt, und das Filmerlebnis beschränkt sich auf den seriellen Genuß zugegebenermaßen sehr brauchbarer Actionszenen.

Aber Craig darf ja 2012 nochmal ran. Vielleicht gibt man ihm dann endlich mal ein Drehbuch mit auf dem Weg, das seiner Schauspielkunst würdig ist.

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Hendrik

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Bewertung6.5Ganz gut

"I never left!"

Der größte Kritikpunkt gleich zu Beginn: Nachdem ich QUANTUM OF SOLACE damals das erste Mal gesehen habe, habe ich Marc Forster ohne zu zögern in die Schublade "untalentierter Vollpfosten" gesteckt, wo er sich noch heute befinden würde, wenn ich in der Zwischenzeit nicht STRANGER THAN FICTION gesehen hätte, ohne vorher zu wissen das er da auch die Spielleitung hatte. Um mal ein Zitat aus QOS abzuwandeln: Der Regieposten bei Actionfilmen ist nicht für jedermann - und bei James Bond erst recht nicht. Von der (theoretisch wahrscheinlich tollen) Autojagd am Comer See in der Pre-Title-Sequence bis zum (theoretisch wahrscheinlich tollen) Showdown im Fegefeuer des Hotels Perla de las Dunas - alles geht in einem völlig unübersichtlichen, jeglichen Ansatz von Spaß zerstörenden Schnittgewitter unter. So kommt es, dass sogar DR. NO (1962) als Actionfilm besser funktioniert. Ach, und wer sich schon immer gefragt hat, warum ich in den News bei jeder sich bietenden Gelegenheit Bourne und Paul Greengrass disse: Sein unsägliches Machwerk THE BOURNE ULTIMATUM mochte ich schon vorher gelinde gesagt nicht sonderlich, den unseligen Einfluß den dieser Film auf QOS hatte, hat diese Gefühle aber noch weiter ins Negative verstärkt.

So, nachdem dieses Thema vom Tisch ist, kann ich mit der Tagesordnung weitermachen: Daniel Craigs Kritiker werden auch durch diesen Film ihre Meinung nicht ändern, auch wenn er dieses Mal mehr Bond-typische Momente spielen durfte als im Vorgänger. Ich denke hierbei vor allem an die Stelle mit dem Hotelwechsel und die Szene, in der er ohne lange zu zögern in den Wagen der ihm noch unbekannten Camille steigt. Diese Stelle erinnert mich übrigens an ein Zitat aus YOU ONLY LIVE TWICE: "The one thing my honourable mother taught me long ago was never to get into a car with a strange girl. But you, I'm afraid, will get into anything. With any girl." Apropos alte James-Bond-Filme: Die uninspirierte GOLDFINGER-Hommage wirkte ziemlich fehl am Platz, und 007 fast auf sich allein gestellt in einer persönlichen Angelegenheit in Mittel- bzw. Südamerika? Ein Schelm, wer hier nicht an LICENCE TO KILL denkt.

Eine tolle Idee war die QUANTUM-Konferenz inmitten des Opernpublikums in Bregenz. Den vielgescholtenen Schurken Dominic Greene fand ich übrigens gar nicht so schlecht, das Konzept der Figur war interessant (ein soziopathischer Mittelsmann, der seine illegalen Operationen über seine angesehene Ökofirma abwickelt) und an Mathieu Amalrics Darstellung habe ich auch nichts auszusetzen. Seine erste Szene in Haiti hat ihn gut eingeführt, aber es hätte eine direkte Konfrontation mit Bond vor dem Finale gebraucht, um ihn wirklich als ernstzunehmenden Gegner zu etablieren. Auch den Wassermonopol-in-Bolivien-Plot fand ich nicht so schlimm, es sollte wohl einfach nur als ein weiteres Beispiel für die Methoden von QUANTUM dienen und es gab wohlgemerkt schon 007-Filme, in denen es auch "nur" um einen MacGuffin oder Drogenhandel in großem Stil ging.

Lobend erwähnen will ich noch David Arnold, der hier seinen bisher besten Bond-Score abgeliefert hat. Zwei bemerkenswerte Dinge für das Protokoll: *LEICHTE SPOILER* Elvis ist der erste Henchman, der keinen einzigen Mordanschlag auf Bond verübt, und Camille Montes das erste Haupt-Bondgirl, das nicht mit 007 schläft - aber dafür gab es als Trost die hinreißende Strawberry Fields (heiß und rothaarig: Gemma Arterton) *SPOILER ENDE*

Jedenfalls bin ich gespannt, wie ich QOS in die Reihe einordnen werde wenn sein Nachfolger endlich erschienen ist, an meiner grundsätzlichen Meinung wird das nichts ändern: Als James-Bond-Film okay und mit ein paar interessanten Ansätzen, als Actionfilm aber eine mittlere Katastrophe!

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Ichundso

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Gibt es überhaupt ein Genre, das Forster noch nicht gemeistert hat?


Tyler.Fincher

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Toller Text, passt. Auch wenn ich QOS mehr mag als andere und er bei mir als Guilty Pleasure durchgeht.^^


MasterIp

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Daniel Craig unterstreicht hier nochmal eindrucksvoll dass er wahrlich der härteste und beste Bond aller Zeiten ist.
Nicht nur dass er alle Stunts selbst macht ...nein vielmehr haucht er Bond in Sachen Coolness und Härte neues Leben ein.
Durch und durch ein gelungenes Stück Filmgeschichte.

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hoffman587

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Diesen Film als ein hervorzuhebendes Werk der Filmgeschichte zu bezeichnen, halte ich für sehr gewagt.


notfromearth

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Bewertung6.0Ganz gut

Nach Casino Royale hatte ich relativ hohe Erwartungen an den Film, die leider nicht erfüllt wurden.

Alles war mir zu sehr ein 'Durcheinander', die Schnitte waren viel zu schnell und auch inhaltlich längst nicht so Spannend wie der Vorläufer... schade, da hätte man mehr draus machen können.

Dennoch... ist der Film noch immer besser als die Bond-Filme der Brosnan-Ära. Und die kurze, schweizerdeutsch gesprochene Szene gibt noch einen halben Sympathiepunkt (von 5.5 auf 6) ;-).

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J4KOB

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eiskalt und knallhart!
Alle Befürchtungen, die beim vorhergehenden 'Casino Royal' entstanden sind, sind bei 'Quantum Trost' zur traurigen Realität geworden. Craig, als der schlechteste Bond aller Zeiten, liefert zwar eine durchwegs anständige Leistung ab, verfehlt aber den üblichen Witz und gewohnten Charme, der von Connery oder Moore so geprägt wurde. Dies ist aber einzig und allein auf das mangelhafte Drehbuch und Marc Foster zurückzuführen, der sich durch dieses Werk für mich in die Top10-Talente der negativen Superlative katapultierte. Durch zu hektische Schnitte werden die 200mio Dollar die größtenteils für die Actionszenen verpulvert wurden, grandios in den Sand gesetzt. Der Beobachter weiß nicht ob Bond in seinem Astin von 2 oder von 20 Autos verfolgt wird... Außerdem ensteht der Anschein, dass die Physik hier entweder einfach keine große Rolle spielt, oder als gekonntes Stilmittel von Foster einfach mal ausgeschaltet wurde, um zu sehen was ohne Schwerkraft alles möglich ist ^^
Durch den harmlosesten und lächerlichsten Bond-Bösewicht überhaupt, der im Vergleich zu den üblichen Gegenspielern wie z.B. Blofeld, wie ein kränklicher, kleiner Schuljunge wirkt, raubt der Film auch noch dem letzten optimistischen Zuschauer alle Zweifel, dass er es hier mit dem absoluten Tiefpunkt der Reihe zu tun hat.
Erwähnenswert sind vielleicht noch die dümmlich pseudo-coolen Dialoge, die bisher auch noch nie in diesem Ausmaß untertroffen wurden.
Einen Lichtblick bieten die zwei hübschen Bondgirls, die zwar auch nicht unbedint in das übliche Schema der vollbusigen, willenlosen, teilweise unterbelichteten Unschuldslämmchen passen, die üblicherweise von Bonds Charme eingewickelt werden, aber doch recht nett anzusehen sind. Zusammen mit Craig, der zwar keinen Bond spielt, das aber dann doch ganz gut auf die Reihe kriegt kann ich mich gerade noch zu einer 2.5 überwinden.

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WaaayneTrain

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Bewertung5.0Geht so

Wie ich mich gefreut habe auf den zweiten 007-Streifen mit Daniel Craig, wochenlang. Als ich jedoch aus dem Kino kam war ich sehr enttäuscht, Ein Quantum Trost hat keine besonderen Einfälle keine Klasse, einfach ideenlos. Sonst kennt man das gewiss ganz anders von James Bond, vielleicht würde es klappen, wenn man ihn nicht als solchen betrachten würde sondern einfach als normaler Actionfilm, aber das typische Bond-Feeling fehlt hier gänzlich. Eigentlich ist es ein solider, rasanter und gut gemachter Actionthriller, einfach ungewöhnlich mit diesem Namen, da war Casino Royale noch viel besser.

5.0 Durchschnittswert

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InfantinMaja

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Ich kann mich euch nur anschließen. Hatte nach C.R. auch große Erwartungen in den neuen Bond, wurde aber herb enttäuscht :-(


russel

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der film war ne katastrophe.


Isolation

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Bewertung4.5Uninteressant

Es kracht, es knallt und dabei ist "Ein Quantum Trost" einfach nur nervig. Nicht nur der deutsche Titel ist bescheiden, sondern auch der Inhalt dieses Bond-Streifens ist langweilig und hat kaum noch etwas mit früheren Ablegern gemeinsam. Daniel Craig macht aus Bond einen prügelnden, dumm schauenden und merkwürdig emotionalen Geheimagenten. Das zeichnete sich schon in "Casino Royale" ab - funktionierte da aber noch besser.
Der Bösewicht ist eigentlich kein Bösewicht, sondern ein verweichlichter Furz, das Bond-Girl ist wohl der absolute Tiefpunkt und auch ansonsten hat der Streifen nichts zu bieten - außer 08/15 Action und 100.000.000 Schnitten.
Aber ganz ehrlich?! Da kann ich mir auch einen Film mit The Rock reinziehen.

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Isolation

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Mach das... wirklich eine Schande, was die aus Bond gemacht haben.


xXxWantedxXx

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Schön, dass es da Gleichgesinnte gibt.


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