Zu Listen hinzufügen

James Bond 007 - Ein Quantum Trost

James Bond 007: Quantum of Solace (2008), GB/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Thriller, Kinostart 06.11.2008


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.0
Kritiker
76 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6
Community
22240 Bewertungen
346 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Marc Forster, mit Daniel Craig und Olga Kurylenko

Der 22. offizielle James-Bond-Film schließt inhaltlich an den letzten, Casino Royale, an und 007 Daniel Craig sucht darin nach einem Quantum Trost.

James Bond (Daniel Craig) hat den Tod seiner Geliebten Vesper noch immer nicht überwunden und macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Gemeinsam mit M (Judi Dench) verhört er Mr. White (Jesper Christensen) und erfährt, dass die Organisation, die Vesper erpresst hat, viel komplexer und gefährlicher ist, als er angenommen hat. Doch gerade als die Agenten weitere Informationen aus Mr. White herausfoltern wollen, schießt ihn ein MI6-Verräter frei.

Die Spur führt Bond nach Haiti, wo er dem rücksichtslosen Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric) in die Quere kommt, der gerade seine ausgediente Gespielin Camille (Olga Kurylenko) entsorgen will.

Hintergrund & Infos zu James Bond 007 – Ein Quantum Trost
Produzent Wilson legte den Titel für James Bond 007 – Ein Quantum Trost erst kurz vor der offiziellen Pressekonferenz am 24. Januar 2008 fest. Er ist einer Kurzgeschichte aus Ian Flemings Kurzgeschichtensammlung ‘007 James Bond greift ein’ entnommen.

Der Song ‘Another Way To Die’, gesungen von Jack White and Alicia Keys, ist das erste Duett das für einen James Bond Film produziert wurde. Für den Titelsong war lange Zeit Amy Winehouse im Gespräch.

Am 01. April 2008, während der Filmarbeiten in Chile, fuhr der Bürgermeister einer chilenischen Kleinstadt, Carlos Lopez (der fünf Monate vorher von seinem Amt suspendiert worden war) mit seinem Auto in den Drehort. Er war wütend, weil Antofagasta als zu Bolivien gehörend dargestellt werden sollte, was es bis zum Salpeterkrieg auch war. Er sagte, Regierungen könnten auch solche Andeutungen in Filmen für politische Zwecke missbrauchen. Außerdem war Lopez verärgert über die übermäßigen Sicherheitsmaßnahmen am Set. Er werde dadurch an die Diktatur von Augusto Pinochet erinnert. Lopez wurde vorübergehend verhaftet.

  • 37795279001_651348203001_ari-origin06-arc-187-1288258185478
  • 37795279001_1081626893001_th-1081562681001
  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost - Bild 52758
  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost - Bild 56035
  • James Bond 007 - Ein Quantum Trost - Bild 1161023

Mehr Bilder (26) und Videos (6) zu James Bond 007 - Ein Quantum Trost


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails James Bond 007 - Ein Quantum Trost
Genre
Abenteuerfilm, Actionfilm, Agentenfilm, Thriller
Zeit
2000er Jahre
Ort
Bolivien, Haiti, La Paz, London, Siena
Handlung
Agent, Blockbuster, Geheimbund, Geheimdienst, MI6, Männlicher Held, Privatisierung, Rache, Spionage, Umweltschutzorganisation, Undercover, Verfolgungsjagd, Verlust einer geliebten Person, Wasser, Wasserversorgung
Stimmung
Aufregend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Blockbuster, Sequel
Verleiher
Sony Pictures Releasing GmbH
Produktionsfirma
Columbia Pictures, Danjaq Productions, Eon, MGM, United Artists

Kritiken (28) — Film: James Bond 007 - Ein Quantum Trost

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
3.0Schwach

Jedes Gefühl erwürgt sich selbst, jede Emotion schnappt nach Luft, die Intimität der Figurenpsychologie zerfällt in bedeutungslose Fragmente, die es zulassen, dass sich nur noch die Überreste einer abgewürgten Bewusstseinsregung zu einem Schutthaufen ballen. "Ein Quantum Trost" schaut ständig auf die Omega-Armbanduhr, hat partout keine Zeit, prescht voran, neben sich und der Spur. Bond rennt, schlägt, schießt, klettert, springt, reflektiert, Kopf nach unten, akzeptiert, Kopf nach oben. 100 Minuten lang, 100 Minuten kurz. 100 Minuten voller hochenergetischer Aktion, die Hälfte ein abstoßendes Plagiat des "Bourne Ultimatums", zerschnitten, auseinandergerissen, kaputtzerkleinert, und dessen Seele gleich mit – "ein Film mit aufdringlichem Geschmack, der an seiner eigenen Koketterie für alle Mitmenschen zur Belästigung wird." Das waren meine Worte zu Ridley Scotts "Hannibal", das sind meine Worte zu Marc Forsters unkenntlich rebellisch-stilisiertem "Ein Quantum Trost", der – Ironie hin oder her – den innigsten Bond-Film mit dem ästhetisch quadratischsten, dem emotional klobigsten und vor allem dem verbeultesten fortsetzt. So dramaturgisch verbeult wie der Aston Martin am Ende einer Autoverfolgung. Zum Weinen, zum Lachen, zum freundschaftlichen Austausch: keine Zeit, keine Zeit zu nichts, nur Zeit fürs Rudiment, für die Zuckungen, für das Posen; insbesondere für einen Daniel Craig, der seine Tom-Ford-Anzüge in die Kamera wedelt. Ein Maxum Trostlosigkeit.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

MovieMonster

Antwort löschen

Amen.


Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Daniel Craig ist der neue Bond, ein hundsgemeiner Killer. Daran hat man sich nun gewöhnt und der Frischebonus ist Erwartungsdruck gewichen. Diesem hält „Ein Quantum Trost“ letztlich nicht stand, denn auch die coole Zocker-Sequenz im Casino und die tragische Liebesepisode, die den gefeierten Vorgänger und Bond-Neustart „Casino Royale“ zusätzlich attraktiv machten, finden in der Fortsetzung keine Entsprechung. Stattdessen gibt es eine glatte, etwas seelenlose Bond-Geschichte, die darum bemüht ist, im wahrsten Sinne des Wortes zu Wasser, an Land und in der Luft mit Action en masse aufzutrumpfen, der Reihe aber nichts Neues mehr hinzufügt, abgesehen davon, dass 007 mehr Mist denn je baut, weil seine Motive gefährlich persönlich sind. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Was wurde 2006 nicht alles rumgemäkelt über den neuen Bond, doch das Ergebnis war ein packender Actionfilm, der der eingesessenen Filmserie zu einem rauen und überzeugenden Neustart in Richtung Zukunft verhalf. Geplant war 007 Stück für Stück wieder an den Mythos heranzubringen, doch mit "Ein Quantum Trost" wurde dieses Unterfangen nicht erfüllt. Bis auf zwei nette aber nicht sonderlich einfallsreiche Querverweise auf ältere Bond- Filme gibt es keine größeren Bond- Gimmicks. Dass war schon beim großartigen "Casino Royale" so, doch dort wirkte alles viel stimmiger. Die Geschichte, der Schurke und das Bond- Girl waren um einige besser und so ist "Ein Quantum Trost" als reiner Actionfilm gesehen ein netter Zeitvertreib, als Bond- Film hingegen ist der Film eher enttäuschend da sich kein richtig Bond- Feeling einstellen will, denn der Film hetzt regelrecht von einer hektischen Actionszenen zur nächsten und wechselte die Locations im gefühlten Minutentakt. Nur zwei Dinge sind qualitativ auf demselben Level des Vorgängers: Daniel Craig und Judi Dench, deren gemeinsame Szene sind über alle Zweifel erhaben und lassen auf weitere Bond- Abenteuer hoffen nur dann bitte wieder mit dem gewissen Extra, den „Ein Quantum Trost“ hätte auch als vierter Film der Jason Bourne Reihe funktioniert. Alternativtitel: Jason Bond- Ein Quantum Identität.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

MovieMonster

Antwort löschen

Gut gesagt !


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Die kaltschnäutzigste Demontage eines Mythos aller Zeiten. Forster liefert hier ein absolutes Meisterstück aus, dessen waren Güte wohl erst in 10-20 Jahren erkannt werden wird. Ignoriert werden sämtliche fast sämtliche Regeln des Actionkinos. Der Film läßt seine Zuschauer fast permanent ins Leere laufen, der Held ist ein kaum zu durchschauender Eisschrank, der weitaus bedrohlicher als der eigentliche Bösewicht wirkt und die Actionszenen sind ein schwer überschauendes Inferno, auf das man sich einlassen muss.

Mutig, eigenständig, seiner Zeit voraus. Großartig.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Sigrun

Antwort löschen

Toller Kommi!!!!!!!! Danke!


nasenschleuder

Antwort löschen

Dein Kommentar war offensichtlich auch seiner Zeit voraus :)


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Marc Forster hat mit «Quantum of Solace» ein würdiges und packendes Bond-Abenteuer abgeliefert, das in kompakter Form die richtige Mischung aus überwältigender Action, verzaubernder Exotik und trockenem Humor enthält.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

isinesunshine: isinesunshine.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Auf Ein Quantum Trost hatte ich mich im Vorfeld nicht so sehr gefreut und meine Erwartungen ziemlich weit heruntergeschraubt. Ausschlaggebend hierfür waren vor allen Dingen die Trailer, die eine Mischung aus Jason Bourne und Hitman vermuten ließen. Glücklicherweise trifft weder das eine, noch das andere auf den Film zu. Die Bourne-mäßige Szene ist kein Dauerzustand und mit der dicken Knarre läuft der britische Agent nur in den Trailer - nicht aber im Film - durch die Wüste. Insofern sind sowohl die Trailer als auch die Poster irreführend und fehlleitend.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...]Die Action-Szenen wirken weniger ausgewogen, als in "Casino Royale". Sie finden nicht zu einer dem Film zuträglichen Balance, scheinen austauschbar und auch nicht durchweg optimal eingefangen. Vieles geht in verwackelten Kameraeinstellungen unter und nicht vieles bleibt im Gedächtnis. Jene Passagen, in denen der Mensch Bond (nicht die Tötungsmaschine) gezeigt wird, enttäuschen aus mehreren Gründen: zum einen mangelt es an der gleichwertigen Partnerin, die Eva Green in "Casino Royale" war. Olga Kurylenkos Camille, selbst vom Wunsch nach Rache getrieben, ist nicht ebenbürtig, da schauspielerisch zu limitiert. Zum anderen wird Bond einfach nicht viel hinzugefügt, er tritt sozusagen auf der Stelle, der Charakter entwickelt sich im Laufe der Handlung nicht entscheidend genug weiter. Auch die weiteren Nebenfiguren vermögen dort nichts herauszukitzeln.[...]Am Ende wird der Zuschauer ohne weitere bedeutende Informationen zurückgelassen, da Bonds abschließende Aufklärungen der größeren Verschwörung und der Umstände des Todes von Vesper allesamt Off-Screen stattfinden. Klar ist damit, das erst der dritte Einsatz von Daniel Craig den Handlungsbogen abschließen wird. Und dann sollte man die Fairness besitzen, "Ein Quantum Trost" im Kontext einer Trilogie noch einmal neu zu überdenken. Bis dahin: kein schlechter Film, aber leider um einiges unter den Erwartungen.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Insgesamt eine würdige Fortsetzung von Craig’s Casino Royale Erstling. Mit dieser ernsthaften actionlastigen Ausrichtung befindet sich Bond wieder auf Augenhöhe mit Genre-Kollegen wie Jason Bourne.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...] Zwar ist auch „Ein Quantum Trost“ sicherlich kein schlechter Film, dafür ist er zu perfekt produziert, bietet einige aufsehenerregende Action-Sequenzen und zeigt unmissverständlich, dass hinter der Produktion ein Budget von Weltniveau steckt. Wenn aber die Marschrichtung nicht ein wenig nachkorrigiert wird, dann hat spätestens der übernächste Bond weniger Nachrichtenwert als der übernächste „Indiana Jones“. Bond-Filme waren mal ein echtes Medien- Ereignis, eine bunte Mischung aus Charme, Bondgirls, tollen Städten, High-Society-Parties, charismatischen Bösewichten und technischem Spielzeug der Superlative. Davon ist eigentlich kaum noch was über. Was ich besonders vermisst habe sind die amüsanten Einzeiler, die Bond seinen zu Boden fallenden Gegnern nachruft. Die konnte man in „Ein Quantum Trost“ an einer Hand abzählen. Schade drum. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
1.0Ärgerlich

Sein Name war Bond, James Bond. Daniel Craig gibt zum zweiten Mal den MI6-Doppelnullagenten auf die eigene Art: knallhart und ohne jeden Charme. Doch der Wind hat sich gedreht. Die Bewahrer der Gentlemen-Verfilmungen mit Sean Connery, Roger Moore und Pierce Brosnan sind anscheinend zu einer Minderheit geraten, der Run auf den Relaunch ist ungebrochen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Sm0K1ngGnu

Kommentar löschen
5.5Geht so

Bei den schnitten und der Kameraführung bei den Actionszenen kann einem wirklich übel werden, ansonsten ein ganz ordentlicher Actionfilm, hätte aber genausogut ohne den Namen "Bond" im Titel funktioniert, außer M, Bond selbst und Felix gab es eigentlich nichts, was einen normalen Actionfilm von einem James Bond unterscheidet.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

“Style over Substance” - selten passte ein dämlicher englischer Spruch besser auf einen Film als hier. Wenn die Substanz James Bond ist, wurde sie hier nämlich selten wie nie zuvor vernachlässigt. Die Figur wird mit Füßen getreten, alle 20 Pre-Craig-Bonds so dermaßen ignoriert und vernachlässigt, dass es weh tut. “Ein Quantum Trost” ist ein dreckiger, knallharter und durchgestylter Action-Film, der so gar nichts mehr mit seinen Vorgängern zu tun hat.

Schon bei “Casino Royal” fiel es mir schwer, die neue Linie gut zu finden. Meine Bewertung habe ich demzufolge zum einfachen Nachrechnen aufgeschlüsselt: 6 Punkte als Bond, 8 als Action-Film, macht im Schnitt 7 Punkte. Doch so einfach will ich es dem aktuellen nicht machen. Was beim Vorgänger als Neustart hätte durchgehen können, wurde hier konsequent ausgebaut. Ob die Figur in diesem Film jetzt Bond, Bourne oder Klaus-Dieter heißt, spielt keine Rolle. Herausgekommen ist ein High-Budget Actioner, wie es ihn auch außerhalb des Franchise geben könnte und wie er auch so Erfolg haben könnte. Nichts an diesem Film ist Bond-typisch und selbst die wenigen Zitate an frühere Filme kommen mit dem Holzhammer und wirken fehl am Platz. Die Szene, die als Filmzitat zu “Goldfinger” verstanden werden will, könnte man zwar so verstehen, das Öl das neue Gold ist und ihr somit einen Hauch von Tiefgang unterstellen. So aber drängt sich der Eindruck auf, der Zuschauer soll krampfhaft daran erinnert werden, dass er hier ja in einem Bond-Film sitzt. Da man aber genau DEN Eindruck nicht hat, wirkt das alles sehr deplaziert.

Schwierig also, den Film einzuordnen. Würde es einzelne Bewertungsmaßstäbe für einen James Bond Film geben, würde er auf ganzer Linie versagen. Würde man ihn allerdings als reinen Action-Film bewerten wollen, käme der Film sicherlich in höhere Wertungsregionen, wäre die nervige Wackelkamera nicht sogar in noch höhere. Wir einigen uns hier wieder mal auf die Mitte, denn um so einen Film als Bond Film hochzuloben habe ich mir nicht in zwei Wochen sämtliche Vorgänger reingezogen. Entsprechend groß ist also die Enttäuschung.

http://xander81.wordpress.com/2008/11/10/kritik-james-bond-007-ein-quantum-trost/

Kommentar gefällt mir Antworten

peter-noster: Mostly Movies

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Kommen wir gleich zum Punkt: Leider hat sich heraus gestellt, daß meine neu entdeckte Liebe für das James Bond Franchise nur ein Strohfeuer, entzündet durch den tollen "<a href="http://www.imdb.com/title/tt0381061/">Casino Royale</a>", war. Jemand sollte mit der Second Unit und dem Cutter sprechen, den scheinbar hat Regisseur Marc Forster sich nicht im Griff. "Quantum of Solace" hat das Unmögliche geschaffft: Ich habe mich in den Actionsequenzen gelangweilt. Ironischerweise ist der aktuelle Streifen meines Wissens nacht der kürzeste Film der Reihe, fühlte sich aber wie einer der längsten an.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
5.5Geht so

Gut, Forster nimmt dem zur Comic-Figur hochstilisierten Bond auch seine letzte Daseinsberechtigung, dafür wirkt das ganze aber jetzt auch nicht mehr so schrecklich aufgesetzt und unnahbar. Ja, ich kann dem neuen Bond einiges abgewinnen. Die Action war es jedoch nicht. Die machte mich kirre. Das ist nur noch ein billig zusammen geklatschter Frame-Salat mit immer wiederkehrenden Schnittfolgen und Einstellungen. Schwanke zwischen Mittelmaß und OK.

Kommentar gefällt mir Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]Aber auch wenn die Action zu Gunsten der Narration im weiteren Verlauf des Films – bis zum ultimativen Showdown natürlich – wieder in den Hintergrund tritt, kann „A Quantum of Solcae“ das Niveau seines direkten Vorgängers nicht halten. Dies liegt weniger an der Rahmenhandlung, die nahtlose Fortsetzung von „Casino Royale“ ist, sondern vor allem an der Figurenkonstellation, die im direkten Vergleich leider abfällt. Dominic Greene ist nicht Le Chiffre - Mathieu Amalric ist nicht Mads Mikkelsen. Camille ist nicht Vesper Lynd - Olga Kurylenko, weniger hinsichtlich der reinen Optik, als der Aura der Ausstrahlung, keine Eva Green. Das also im 22. Abenteuer des Franchise sowohl der direkte Antagonist als auch Bonds „Partnerin“ relativ blass bleiben, zumindest hinsichtlich der Möglichkeiten, die der Vorgänger aufgezeigt hat, ist zu bedauern. Es hätte an dieser Stelle ganz sicher nicht geschadet den kürzesten Bond aller Zeiten ein paar Minuten zu Gunsten des Ausbaus der Figuren zu verlängern.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Perry Simm

Kommentar löschen
5.0Geht so

Okay, jetzt wissen wir es: "Casino Royale" war eine Ausnahme, kein Neubeginn. James Bond ist wieder zurück in seiner alten Routine. "Quantum of Solace" bemüht sich verkrampft um Intensität, bleibt dabei aber oberflächlich und uninteressant.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Daniel Craig spaltete nach seinem ersten Bond-Auftritt in Casino Royale die Filmwelt. Die einen waren begeistert von der neuen, realistischen Art des Franchises und der Abkehr von den inhaltlich gar märchenhaft überstilisierten Filmen als Überbleibsel des schon längst vergangenen Kalten Krieges. Die anderen waren alles andere als zufrieden mit dem neuen Konzept Bond. Zu radikal sei der Schnitt, zu unelegant und unironisch Herr Craig. Ich persönlich empfand noch nicht einmal den neuen Kurswechsel als störend, sondern alleine die Tatsache, dass Casino Royale einfach langweilig war. Die Story war lau, Mads Mikkelsen als Bösewicht blass wie nie und die Darstellung der Liebesgeschichte zwischen 007 und Vesper Lynd naiv. Umso überraschter war ich, dass Quantum Of Solace, gleichzeitig das erste direkte Sequel der Bond-Geschichte, doch so viel richtig macht und seinen Vorgänger um Längen schlägt. Vielleicht brauchten Craig und die Macher einfach nur einen Film, um warm zu werden. Vielleicht brauchte ich als eingefleischter Fan der Serie aber auch nur etwas Zeit, um den Radikalschnitt zu verdauen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Kein Quantum Sex, keine gut geölte Achterbahn - dieser Bond ist 08/15. Man kann das alles ansehen und auf den nächsten Bond warten oder den Aufstand der eingefleischten Fans. Vielleicht wird auch der "Playboy" wieder interessant, vielleicht ist aber auch die Zeit einfach vorbei. Schade ist's allemal.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Corsovilla: SchönerDenken

Kommentar löschen
5.5Geht so

Agent ohne Alleinstellungsmerkmal: Vielleicht verlangen wir einfach zuviel, vielleicht ist eine Marke auch einfach mal am Ende. Nach “Casino Royale” sahen wir das Markenzeichen “James Bond” wieder mächtig im Aufwind. Nach dem Quentchen Trost aber ist die Luft raus - Bond ist ein konzentrierter Killer, für Humor hat er keine Zeit, er huldigt der Rachegöttin - nicht der Liebesgöttin, er weiß nicht einmal, was für einen Drink er in sich rein schüttet. Er tritt aus dem Schatten von 20 Filmen heraus … und stolpert. [mehr im Podcast]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Entweder macht "Ein Quantum Trost" in keinerlei Hinsicht Sinn, oder der Film thematisiert in besonders sinnfälliger Weise, dass die Welt, in der wir leben, derart komplex geworden ist, dass niemand mehr einen Sinnzusammenhang erkennt. ... "Ein Quantum Trost" ist grundsolides Actionkino, das mit Daniel Craig den wohl besten aller möglichen Bond-Darsteller hat. Er hat Charme, weiß, wie man glaubwürdig einen Tom-Ford-Anzug trägt, wirkt im Zweikampf überzeugend und kann mit Blicken eine Zerrissenheit und Anteilnahme zum Ausdruck bringen, die in der Handlung eigentlich gar nicht angelegt ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Alle Kritiken (28)


Kommentare (318) — Film: James Bond 007 - Ein Quantum Trost


Sortierung

Jason Bourne

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Die nächste Vergewaltigung des Bond Mythos. Mit ein "Quantum Trost" inszeniert Regisseur "Marc Foster" einen Film, der noch mehr als sein schon wenig überzeugender Vorgänger das Bond Franchise nicht in neue wie von vielen gepriesene Spähren führt, sondern aus James Bond den Helden eines austauschbaren Hollywood Actionvehikels ohne nennenswerten Unterhaltungsfaktor macht.

James Bond, Geheimagent Ihrer Majestät, versucht mehr über die geheimnisvolle Organisation "Quantum" herauszubekommen. Einerseits aus sehr persönlichen Gründen, andererseits, weil Quantum auch eine Bedrohung nicht nur für England darstellt. Schon bald stellt sich heraus, dass ein gewisser Dominic Greene nicht nur ein Umweltschützer mit hohem Ansehen ist, sondern noch ein kleines eigenes Ziel verfolgt. Zusammen mit der attraktiven Fremden Camille und ohne Unterstützung des MI6 begibt sich James Bond auf seinen ersten Alleingang.

"Ein Quantum Trost" setzt Bonds verlust seiner geliebten Vesper aus "Casino Royal" in den Vordergund. Bond will Rache für ihren Tot. Vorbei die Zeiten in denen Superbösewichte die Welt als Geiseln nahmen, In ausgehülten Vulkanen der Schurke seine Pläne schmiedetet und James Bond sich Cool, Charmant und lässig durch einen unerhaltsamen Film Kämpfte. Nein diese Zeiten sind hier nun endgültig vorbei.

Wenn man sich aber schon auf die Fahne schreibt Bond Härter und Realistischer zumachen, sollte man aber auch ein halbwegs sinnvolles Drehbuch haben. Das allerdings ist hier nicht vorhanden. Dieser Bond soll auch über sehr viel mehr Charakterliche Tiefe verfügen, hat aber außer Hinterhofschläger Attitüde überhaupt keine interessanten eigenschaften. Craig´s Bond fehlt das Charisma und die für mich glaubhaften eigenschaften eines hochintelligenten und trickreichen Geheimagenten. Wie er alles und jeden zusammenschießt und zu Brei schlägt, hat mehr von Rambo als von 007.

Auch können die Bondgirls obwohl erstklassig besetzt mit "Gemma Arterton" und "Olga Kurylenko" im Zusammenspiel mit "Craig" überhaupt keine Erotische Stimmung aufbauen. Und auch so bleiben beide unglaublich blass. Noch schlimmer ist allerdings der Bösewicht gespielt von einem lächerlich agierenden "Mathieu Amalric" der sich als Gefährlichen Psycho gibt aber, einfach nur dämlich wirkt und eher zum auslachen als zum fürchten ist. Genauso wie alle Gefolgsleute in seiner Organisation die mal richtig schlecht dargestellt werden.

Über die Titelgebende mysteriöse Gesellschaft “Quantum” erfährt man so gut wie nichts. Was Bond's Trost am ende ist wird genausowenig beantwortet. Dafür ist die anzahl der Actionszenen im gegensatz zum vorgänger gestiegen. Man muss ja das inhaltsleere Drehbuch füllen. Und so sehen wir Bond sich von einer zur anderen Verfolgungsjagd kämpfen, umsichschießen und Leute verprügeln. Alles im standart Hollywood gedusel das austauschbar bleibt und dem Film nur bedingt besser macht.

106 Minuten. Damit der kürzeste Bond aller zeiten, und eigentlich kann man nur sagen Gott seidank. Länger hätte ich das auch nicht ertragen. Was hier abgeliefert wurde nenne ich vieles aber keinen Bond Film. Denn wenn man schon absichtlich sich von den alten Tugenden der Reihe lossagt und es noch besser als vorher machen möchte, sollte man das verdammt nochmal tun und nicht solchen Müll prodzuieren. Vielleicht würde der Film als für sich stehendes Werk ausreichen. Aber es soll nuneinmal ein James Bond Film sein. Aber es fühlt sich nicht so an, es schaut sich nicht so an und es macht keine freude.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

MaceWindu1998

Antwort löschen

Das würde ich nicht sagen, Skyfall und Casino Royale waren schon gute Filme, aber Quantum Trost ist ein Totalausfall!


brucelee76

Antwort löschen

Nicht gesehen, hab ich auch nicht vor. Danke.


MaceWindu1998

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Nun ja, nach einem grandios gutem Casino Royale kommt die Fortsetzung.
Welche einer der schwächsten Bonds überhaupt ist!
Kaum Unterhaltungsfaktor, kein gutes Bond-Girl und kein einprägsamer Bösewicht.
Muss man echt nicht sehen.
Wenn man kein 007-Fan ist, sollte man es auf jeden Fall bleiben lassen.
Alle Fans der Reihe werden ihn sich sowieso anschauen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Agent Smith93

Antwort löschen

Richtig, stimme dir komplett zu. Der Film ist sehr enttäuschend geworden.


Chev-Chelios

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Zunächst einmal geht bei diesem Bondfilm jegliche Tradition verloren (kein Q, keine Moneypenny, Bond Theme erst am Ende des Films, fast kein Humor mehr), was ich sehr bedauere. Des weiteren werden die Filme immer brutaler und Bond verkommt zur Killermaschine. Und zum guten Schluss war der aggressive Schnitt bei den Actionszenen eine Katastrophe. Man konnte sich in diesen Situationen auf keine Szene einstellen da der Schnitt im Sekundentakt erfolgte, wodurch man leicht den Überblick verlieren konnte. Positiv zu erwähnen wäre die nicht schlecht gemachte Story, ein gut durchtrainiert wirkender Daniel Craig und ein guter Soundtrack. Ich bin froh, das die oben aufgeführten Defizite, in Skyfall abgestellt wurden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

BananaJoe87

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Der schlechteste Bond! Eine abstruse Storyline gepaart mit einem Schnittgewitter der Extraklasse. Eine echte Enttäuschung.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Critical

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ganz guter Action(-Thriller), aber ein richtiger James Bond ist das meiner Meinung nach nicht wirklich.
Die Story ist okay und die Kampf- und Actionszenen auch.
Mehr kann man zu dem Film nicht sagen. "James Bond 007: Ein Quantum Trost" ist jetzt kein Film, der mir großartig in Erinnerung geblieben ist.

Normaler Actionfilm, mehr nicht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Spearman

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Für meinen Geschmack besser als Casino Royale. Aber auch hier vermisse ich den alten, leichteren James Bond. Ansonsten ein ganz passabler Action-Film.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Thomas Hetzel

Antwort löschen

Ich fand den auch besser als Casino Royale.


Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte eines Bondfilms wird direkt im nächsten Teil fortgesetzt. Ein absolutes Novum in dieser Filmreihe. Doch das Experiment funktioniert super. Sicherlich kommt das Ganze etwas zu gehetzt daher und der Bösewicht wirkt nicht wirklich bedrohlich. Doch von einem schlechten Bond zu sprechen ist eine Anmaßung. Auch dieser Film hat seine typischen Bondmomente und sich so seinen Platz im Franchise mehr als verdient.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Der Tod seiner Geliebten Vesper Lynd hat James Bond (Daniel Craig) verbittert. Es quält ihn, dass er nicht weiß, ob sie ihn verraten oder sich für ihn geopfert hat. Die mächtige, bisher noch unbekannte Organisation Quantum soll hinter Vespers Ermordung stecken. Doch gerade als die Agenten weitere Informationen aus einem der Drahtzieher, Mr. White (Jesper Christensen), herausfoltern wollen, schießt ihn ein MI6-Verräter (Glenn Foster) frei. Die Spur führt Bond nach Haiti, wo er dem rücksichtslosen Geschäftsmann Dominic Greene (Mathieu Amalric) in die Quere kommt, der gerade seine ausgediente Gespielin Camille (Olga Kurylenko) entsorgen will. Greene tritt nach außen hin als Ökofürst auf, ist aber in Wahrheit nur auf die Beherrschung von lebensnotwendigen Ressourcen aus. Gerade verhandelt er mit dem bolivianischen Ex-Diktator General Madrano (Joaquin Cosio) über ein nur scheinbar wertloses Stück Wüste – und Bond mischt sich ohne Zustimmung seiner Vorgesetzten M (Judi Dench) ein...

Ich mag Daniel Craig als 007 und er hatte mit Casino Royale ein tollen Einstand. Leider fällt dieser Film mit vielen Handkameraschwenks ein wenig ab, ist aber trotzdem ein guter Bond Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

hno-16

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mein ganzes Bond-Leben, war ich der Meinung, das dieser Film der schlechtester aller Bonds wäre. Der Film hatte bei mir auch nur 7.0. Aber beim zweiten mal war ich sehr positiv überrascht. Eins ist klar Daniel Craig ist der schlechteste Bond-Darsteller, aber ich hab mich irgendwie damit abgefunden. Es ist sein bester Bond-Film bisher. Auch der Bösewicht Dominique Green ist toll. Eins ist an diesem Film nur sehr komisch, die Altersbeschränkung. Eine Frechheit das der Film nicht FSK16 ist!

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

willwallace

Antwort löschen

gut das geschmäcker verschieden sind, für mich ist craig einer der besten bond darsteller nach connery. und quantum trost ist der schlechteste teil von herrn craig,dennoch geiler film. der beste in meinen augen ist casino royal ! wer ist den in deinen augen der beste bond darsteller?


hno-16

Antwort löschen

Sir Roger Moore und dann auch Sir Sean Conery und mein Lieblingsbondfilm ist Man lebt nur zweimal und Goldfinger!


TinaCocaine

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Nach "Skyfall" mein 2. James Bond-Film überhaupt und auch hier muss ich sagen: Mit Bond und mir, das wird wohl so schnell keine feste Beziehung... Mir schien es, als wenn wirre Kampf- und Actionszenen aneinandergereiht wurden ohne wirkliche Handlung, einen hieb- und stichfesten Zusammenhang und ohne jeglichen Sinn. Mir ist durchaus bewusst, dass Actionfilme selten eine logische, intelligente Handlung haben, aber ein wenig Sinn kann ich doch bitte trotzdem noch erwarten... Ich kann mir nicht helfen - Daniel Craig gefällt mir absolut nicht in dieser Rolle, sein Getue in dem Streifen gibt mir eher das Gefühl einen durchgeknallten Amokläufer auf frischer Tat ertappt zu haben, als mit einem intelligenten Geheimagenten mitzufiebern. Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Mädchen und habe keinen Plan von Actionfilmen, was mich aber wundern würde, da ich wirklich viele "Bond-Groupies" kenne, welche 100%ig mehr Mädchen sind als ich ;-) Auf gute Actionfilme stehe ich ja durchaus, auch wenn es wirklich nicht mein Lieblingsgenre ist. Klarer Pluspunkt sind für mich der geniale Filmtitel und der Soundtrack, alles andere ist so lala bis uninteressant. Für mich ist es beruhigend zu wissen, dass es scheinbar wirklich bessere Teile in der Bond-Reihe gibt und so habe ich mich entschlossen, dem guten James irgendwann demnächst eine dritte, aber vielleicht auch letzte Chance zu geben, mein Herz zu erobern. Wenn dann nicht einiges an Handlung und Spannung auf mich zu kommt, hat der Kerl endgültig verschissen :-D

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

TinaCocaine

Antwort löschen

Danke für den Tip. Ich habe auch schon darüber nachgedacht ;-) Ich schau mir bald mal die "Besseren" an, versprochen :-)


hno-16

Antwort löschen

Bond ist meiner Meinung die beste Filmserie die es je geben wird! Fang erst mal mit den Bond der 60er, die sind wirklich der Hammer!


twentyfour

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Seit Daniel Craig Bond spielt ist die Reihe tot. Ich wünsche mir die Coolness und den Charme der alten Filme zurück. Vielleicht komme ich wieder zurück, vielleicht. Wenn Jason Statham Bond spielt. Er wäre der einzige den ich mir wünschen würde wenn ein neuer Darsteller den Langweiler Craig ersetzt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

fluxberg

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

So viel richtig, so viel falsch in diesem Bond. Da wollte jemand sehr viel - und ist bei jedem zweiten Ansatz leider gescheitert.
Auf der Haben-Seite: ein wirklich fieser Bösewicht, eine interessante Weiterführung der Vesper-Story aus "Casino Royale", ein noch tieferes Umgraben der Bond-Psyche, toll ausgedachte Actionszenen, eine - für einen Bondfilm - komplexe Handlung, tolle Schauplätze, super Bilder und mal wieder ein schöner M-Strang, dazu ganz viel Mut, Neues zu wagen.
Auf der Soll-Seite: Die eigentlich tolle Action wurde im Schneideraum komplett verhunzt, zu viel Greenscreen und CGI, die Quantum-Geschichte wird nicht zu Ende geführt, die Kaltblütigkeit Bonds ist zwar nachvollziehbar, aber sehr gewöhnungsbedürftig, der 3D-Computer-Schnickschnack beim MI6 war schon bei "Die Another Day" scheiße und ist es auch hier, wenn man "Casino Royale" nicht noch sehr frisch im Kopf hat, kann man mit dem Plot nicht so rasend viel anfangen, und ausnahmsweise hätte der Film mal 15 Minuten länger sein dürfen (meistens ist es ja eher umgekehrt), damit nicht alles so im Schweinsgalopp an einem vorbeirast. Ach ja, und das Finale ist leider Finale-unwürdig.
Es hätte also ein Spitzenbond werden können, ist aber an seinen eigenen Ansprüchen erstickt und hat sich durch die ganze Hektik selbst vieler Schauwerte beraubt. Dennoch bleibt er sehenswert, denn auch wenn's auch nicht einer der besten Bonds ist, bleibt er doch einer der ungewöhnlichsten.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

fluxberg

Antwort löschen

Was mir noch auffiel: Der gesamte Film manifestiert sich eigentlich bereits im Titelsong. "Another way to die" klingt schon so nach "Probieren wir mal was anderes aus". Und der Song an sich rumpelt ganz schön brachial durch die Gegend. Auch er klingt mutig anders und kratzt teilweise ordentlich schräg an den Harmonien herum, hier und da wird mehr geschrien als gesungen. Klingt interessant, aber man muss es auch wollen, und unterm Strich ist es zwar kein schlechter Song - aber eben auch nicht wirklich ein Bond-Song.


M4chete

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Der jämmerliche Versuch auf der Erfolgswelle des Bourne Ultimatums mitzureiten. Das Shaky Cam nicht gleich Shaky Cam ist und die Initialen J.B. nicht ausreichen war dar scheinbar keinem der Beteiligten klar. Nach seinem geerdeten Einsatz in Casino Royale verliert Bond, hier unverwundbarer als Jason Bourne und Jack Bauer zusammen, leider völlig seine eigene Identität und seinen eigenen Stil.
Bond bei einem Lauf über ein Dach innerhalb einer Sekund aus drei verschiedenen Perspektiven zu zeigen erzugt leider keine Dynamik, sondern bloß Übelkeit. Das ist allerdings symptomatisch für den ganzen Film. Statt der Action durch eine gelungenen Inszenierung Wucht zu verschaffen, verliert sich hier alles in einem sinnlosen Schnittgewitter. Wenn es die Action schon nicht kann, überzeugt dann wenigstens die Story? Ein Schurke hat den Masterplan, die Wasserpreise in Bolivien um 2 Cent pro Liter zu erhöhen und so die Weltherrschaft an sich zu reißen. Klingt erstmal merkwürdig, ist aber einfach nur blöd.
Wer besser und gehaltvoller unterhalten werden möchte, da sei Kennern die "Frauentausch"-Folge mit Psychopath Andreas (Oo) empfohlen. Titel: "Ein Quantum Obst"

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

vuvuzela

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

"Ein Quantum Trost" war für mich eine Aneinanderreihung von wirren Actionszenen, die Null zur Verbesserung der Handlung beitragen. Dieses Stückwerk ist wahrlich ein "Ein Quantum Trostlosigkeit"

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Sigrun

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Ein Freund von Ihnen?"
"Ich habe keine Freunde."

James Bond gleichzeitig 'oldschool' und dennoch neu erfunden. Bond in der Postmoderne, Bond in der Gegenwart. Der 22. Bond besticht mitunter durch atemberaubende Einstellungen und zugegeben teilweise sehr schnell geschnittene Sequenzen, aber er funktioniert einfach nicht - für den Mainstream. In einer Zeit, in der "funktionieren" alles ist. Edel.

bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

Filmkenner77

Antwort löschen

PS. Und das lustige: Als ich den Film so mit vielleicht 10 oder 12 Jahren Ende der 80er Jahre das erste Mal sah, mochte ich ihn nicht mal besonders. War übrigens mein zweiter oder dritter Bondfilm überhaupt, den ich gesehen habe. Ich glaube, der erste war "Im Geheimdienst ihrer Majestät" oder "Diamantenfieber".


horro

Antwort löschen

.


SchorschDiego

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

In Quantum of Solace ist James Bond all das, was er eigentlich nicht ist. Kein Gentlemen, kaum ausgeglichen, nicht durchgehend topgepflegt, nicht everybody's Darling. Er ist wild, innerlich zerissen, brutal, voller Wut und will Rache. Damit hatte man eigentlich ungeschriebene James Bond Regeln gebrochen.

Und genau das gefällt mir.

Und dass dies bewusst gemacht wurde, zeigt auch Mut der Verantwortlichen, weil sie damit rechnen mussten, dass sie langjährige Bond-Anhänger damit verärgern würden. Ich kann die eingefleischten James Bond Fans verstehen, dass sie so etwas ablehnen, aber ich für meinen Teil war froh einen "realen" James Bond zu sehen, der Fehler hat und mit dem man sich dadurch auch irgendwo identifizieren kann. Die Story an sich finde ich in der Tat auch etwas dünn. Vor allem wenn man ihn zwei oder drei mal schaut und die Actionsequenzen nicht mehr "flashen". Zudem war der Bösewicht auch relativ schwach. Der eigentliche Rache-Grund (Vesper) verschwimmt mit zunehmender Dauer des Films. Vielleicht wurde dies auch bewusst gemacht, da Craig ohnehin einen introvertierten Bond spielt, der seine Gefühle eher durch seine Brutalität bzw. Taten zum Ausdruck brachte. Erst ganz am Ende, als die Kette in den Schnee fällt, erkennt man, dass er das Thema um Versper für sich nun abgeschlossen hatte.

Betrachtet man Quantum of Solace im Kontext mit Casino Royal (es gibt ja einen fließenden Übergang), so bildet er jedoch eine adequate Ergänzung, in der die persönliche Entwicklung von Bond stringent und erkennbar fortgeführt wird. Leider erfährt man nur wenig über die Organisation Quantum und ich habe gehofft, dass die Story dazu in Skyfall fortgeführt wird. Da dies nicht der Fall war, steht Quantum of Solace bis hier als halbes und nichts ganzes da, solange, bis dies Quantum-Story fortgeführt wird.

Insgesamt kann ich für mich jedoch festhalten, dass mir der natürliche, brutale und wütende Bond viel mehr zusagt als ein aalglatter Brosnan und der Film mich beim ersten Sehen wirklich umgehauen hat. Ein Bond, der absichtlich an seiner eigenen Ikonisierung rüttelt, weil er ungeschrieben Gesetze bricht. Für mich mutig und es hat sich für mich (zumindest beim ersten Schauen) voll ausgezahlt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

TheAvenger68

Antwort löschen

Finde den Film auch ganz gut.
Mich nervt hier aber diese unglaubliche Wackelkamera.
Bei Zweikämpfen verliert man völlig den Überblick.
Daran kranken aber mittlerweile sehr viele Filme :-(
Quantum ist für mich zwar der schwächste Bond mit Daniel Craig aber immer noch ein guter Film !
1. Casino Royal
2. Skyfall
3. Quantum

P.S.: Guter Kommentar ;-)


SchorschDiego

Antwort löschen

Danke, das höre ich gerne :)
Deiner reihenfolge schließ ich mich an.

Was ich noch erwähnenswert finde, ist der Sonderstatus, den QoS einnimt. Einerseits ist es eine Fortführung von Casino Royal, aber bei weitem nicht forsetzungscharakteristisch genug, um ihn Casino Royal 2 zu nennen. Andererseits besitzt er eine eigenständige Handlung mit Camille, Greene und der Wasserversorgung, die aber irgendwie zu kurz kommt. Gerade weil man zwei Storys im Blick hat, wundert mich die kurze Filmdauer umso mehr. Keine von beiden wird meiner Meinung nach voll ausgeschöpft.

Trotzdem geiler Film, der aber noch Luft nach oben gehabt hätte-


laurens.schreiht

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Obwohl ich Daniel Craig als Bond gern sehe, ist mit Ein Quantum Trost für mich der Tiefpunkt, der sonst tollen Bond-Reihe erreicht. Zum Glück hat Skyfall diesen zwischenzeitlichen Flop wieder ausgeglichen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

mannypenny

Antwort löschen

Hilfe, ....ich kenne alle Bonds ob gut oder weniger. Aber der der ist der letzte.der allerletzte .Habe versucht wenigstens 30 min. zu überstehen. Geht nicht . reinste Folter. Was hat das mit BOND zu tun? Nennt ihn FRIDOLIN FEUERFURZ. ABER BITTE NICHT bondfilm


Velly

Antwort löschen

@mannypenny: na übertreib mal nicht ;-)
Aber dolle ist der nun wirklich nicht. Stimmt leider....


Arthurbedur

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Nach den eher schlechten Bond Filmen mit Brosnan und der deutlichen Steigerung in "Casino Royale" war ich für diesen Film bester Dinge. Allerdings wurde ich bitter enttäuscht. Marc Forster mag vielleicht ein guter action Film Regisseur sein, aber an einem Bond hat er sich definitiv verhoben. Der Film mutet so an, als habe man sich zuerst überlegt was man in die Luft sprengen will, welche Action szenen man drehen will und dann die Handlung drum herum sich überlegt hat. Der Film kommt einfach nicht zur Ruhe und hat daher wenig von dem Flair der ersten Bonds. Gerade aus der Geschichte hätte man mehr herausholen können. Außerdem unbegreiflich, wieso Leiter in dem Film auftaucht. Der Film spielt zeitlich direkt nach "Casino Royale" und vor "James Bond jagt Dr. No" wo Bond Leiter erst kennen lernt. Fairerweise muss hier aber erwähnt werden, dass sich bereits "Casino Royale" diesen inhaltlichen Fehler erlaubt.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Hat nichts mehr mit James Bond zu tun, viel mehr ist ein Quantum Trost genauso langweilig wie die neue Bourne Trilogie. Aber auch als normaler Agententhriller wenn ich das 007 Universum ausblende ist das noch lange kein guter Film. Mittelmäßige Action, ein wenig Verschwörungstheorie, blasser Bösewicht und viel zu mickrig für einen James Bond. Naja kann man vergessen.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Copacabanasun

Antwort löschen

so schlecht fand ich den nicht, war mal was anderes und ich fand es gut.


Lili 9ochefort

Antwort löschen

Ich weiß auch nicht mir gefallen die neuen Bonds einfach nicht mehr, vielleicht bin ich altmodisch weil ich die klassischen Bonds mehr mag, aber diese Filme haben nichts mehr mit dem 007 Universum zu tun. :D


henrik.bruning

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Tja das der Film überhaupt KEINE Elemente aus James Bond hat ist ja zum Glück jedem klar..aber unabhängig davon war er auch einfach nur so als Actionfilm saaagenhaft schlecht. -_-

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Fans dieses Films mögen auch