Kill Bill: Volume 2
US 2004
- Genre
- Thriller, Samuraifilm, Kriminalfilm, Gerechtigkeit
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt), Männerfilm
- Inhalt
Der Blutdurst der Braut ist noch nicht gestillt. Vier Jahre zuvor hatten ihr ehemaliger Geliebter Bill und dessen "Deadly Viper Assassination Squad" am Tag ihrer Hochzeit ihren Verlobten, vermeintlich ihr ungeborenes Baby getötet und die Braut selbst… — Mehr
Der Blutdurst der Braut ist noch nicht gestillt. Vier Jahre zuvor hatten ihr ehemaliger Geliebter Bill und dessen "Deadly Viper Assassination Squad" am Tag ihrer Hochzeit ihren Verlobten, vermeintlich ihr ungeborenes Baby getötet und die Braut selbst sterbend zurückgelassen. Nachdem sie aus dem Koma erwacht war, hatte sie in Japan O-Ren Ishii und in einer kalifornischen Vorstadt Vernita Green im Duell ausgelöscht. Nun stehen noch drei weitere Namen auf der Todesliste der Braut: Bills heruntergekommener Bruder Budd und ihre ewige Rivalin Elle Driver müssen beseitigt werden, bevor sie sich Bill in dessen Unterschlupf in Mexiko vornehmen kann. Auf dem dornigen Weg wartet so manche Überraschung auf die Rächerin. Der zweite Teil von Quentin Tarantinos "Kill Bill", Details zum ersten Teil gibt es hier.
- Cast
- Chia Hui Liu, Uma Thurman, David Carradine, Vivica A. Fox, Daryl Hannah, Samuel L. Jackson, Caitlin Keats — Mehr
- Regisseure
- Quentin Tarantino
- Autoren
- Uma Thurman, Quentin Tarantino
- Laufzeit
- 136 Minuten
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- El Paso, Kalifornien, Mexiko
- Handlung
- Allein Stehend, Attentäter, Bestattung, Braut, Bruder-Bruder-Beziehung, Dialog, Duell, Erzfeind, Fehlende Mutter, Geplanter Mord, Gewalt, Hochzeit, Katana, Koma, Krieger, Kung Fu, Lebendig Begraben, Mentor, Mord, Mutter-Tochter-Beziehung, Mutterrolle, Mörder, Rache, Recht und Gerechtigkeit, Sarg, Schlange, Schwert, Schwertkampf, Showdown, Suche nach Mörder, Traualtar, Vater-Tochter-Beziehung, Vergeltung, Verlust des Ehemannes, Wohnmobil, Wut und Hass
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Geistreich, Hart
Über diesen Film
Im Gegensatz zu Kill Bill Vol. 1 verzichtet Regisseur Quentin Tarantino auf seine sonst gern gewählte Non-linear Timeline und greift stattdessen nur auf eine Reihe von Rückblenden zurück.
Handlung
So beginnt Kill … — Mehr
Im Gegensatz zu Kill Bill Vol. 1 verzichtet Regisseur Quentin Tarantino auf seine sonst gern gewählte Non-linear Timeline und greift stattdessen nur auf eine Reihe von Rückblenden zurück.
Handlung
So beginnt Kill Bill Vol.2 auch mit einem Rückblick, der Aufschluss über die Vorkommnisse bei der Generalprobe zur Hochzeit der “Braut” (The Bride, gespielt von Uma Thurman) gibt. Als sich die “Braut” eine kurze Auszeit während der Vorbereitungen gönnt, trifft sie auf ihren Ex-Boss und Geliebten Bill (David Carradine). Nachdem es anfangs scheint, als würde Bill sie freigeben, folgt alsbald die Szene, die der Zuschauer aus Teil eins kennt und in der die komplette Hochzeitsgesellschaft getötet wurde.
Bills Bruder Budd
Zurück in der Gegenwart lauert die “Braut” Bills Bruder Budd (Michael Madsen) auf, der in einem heruntergekommenen Wohnmobil haust und als Rausschmeißer in einer Strip-Bar arbeitet. Doch Bill war schon vor ihr bei Budd gewesen und hatte ihn vor der Rache der ehemaligen Mitstreiterin gewarnt. Er erwartet sie mit einer geladenen Schrotflinte und schießt sie in dem Moment nieder, in dem sie sein Wohnmobil betritt.
Statt sie einfach zu töten, will er ihr einen besonders tragischen Tod bereiten, indem er ihr ein texanisches Begräbnis bereitet: Er verscharrt sie bei lebendigem Leib in einem Sarg unter der Erde. Im Gefühl des sicheren Sieges meldet sich Budd bei Elle (Daryl Hannah), der ihr das Hanzo-Schwert der “Braut” verkaufen will. Doch Budd rechnete nicht mit der List von Elle, die in der Tasche mit dem versprochenen Geld eine schwarze Mamba versteckt hat, die ihn mit einem Biss tödlich verletzt. Während sie Bill vom tragischen Ableben seines Bruders und von der “Braut” erzählt, nähert die sich dem Wohnmobil. In einer Rückblende erfährt der Zuschauer von der Kampfausbildung der “Braut” bei Meister Pai Mei (Chia Hui Liu), der sie unter anderem auch Wege lehrte, mit den bloßen Händen Holz zu zertrümmern, was ihr die Flucht aus dem Sarg ermöglicht.
So trifft sie statt auf Budd auf ihre alte Komplizin Elle, die – wie sich herausstellt – die gleiche Ausbildung genießen durfte. Es entbrennt ein todbringender Kampf zwischen zwei bis zur Perfektion trainierten Kampf-Amazonen in Budds trauriger Bleibe, aus dem die “Braut” als Siegerin hervorgeht.
Die Jagd auf Bill
Nun ist nur noch ein Punkt auf ihrer Rache-To-Do-Liste offen: Bill. Sie spürt seinen alten Mentor Esteban (Michael Parks) auf, der ihr tatsächlich hilft. Bewaffnet und entschlossen, ihre Rache endlich zu beenden schleicht sie in Bills Haus, wo sie aber nicht nur Bill, sondern zu ihrer Verblüffung auch ihre Tochter B. B. (Perla Haney-Jardine) trifft. Ihr Ex-Lover hat die gemeinsame Tochter während ihrer Zeit im Koma großgezogen und ihr offensichtlich auch von ihrer Mutter erzählt.
Die “Braut” bringt ihre Tochter zu Bett und bereitet sich darauf vor, den letzten Punkt von ihrer Liste zu erledigen. Doch bevor es zum Showdown zwischen den ehemals Liebenden, zwischen Schülerin und Meister, Vater und Mutter kommt, sprechen sich Bill und die “Braut” aus. Nach einem kurzen Samurai-Schwertkampf tötet die “Braut” Bill mit der Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik, die sie der gemeinsame Lehrmeister Pai Mei lehrte – seinem Schüler Bill aber verwehrt hatte. Er stirbt Momente später. Von nun an kann sich die “Braut” als Beatrix Kiddo um ihre kleine Tochter kümmern.
Weiterführende Informationen
- Wissenswertes zum Film
- Die Rezeption des Films
- Der erste Teil Kill Bill Vol. 1
Weitere Informationen im Internet
- Diverse Teaser und Trailer bei Rottentomatoes
- Bill musste erledigt werden Interview mit Regisseur Quentin Tarantino zum Film in der Hamburger Morgenpost
- Tarantino ist der Beste – Interview mit den Darstellern Daryl Hannah, David Carradine und Michael Madsen bei www.oberpfalz.net
- Fehler im Film auf Fehler im Film
Quellen
Kill Bill in der Wikipedia (dt.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.5
Der Film Kill Bill: Volume 2 wurde von 83 Kritikern bewertet.
Rückblick: Die beinahe getötet „Braut“ (Uma Thurman) hatte in einem beispiellosen Rachefeldzug ihre ehemaligen Mitstreiter der „Deadly Viper Assassination Squad“, Vernita Green und O-Ren-Ishii für den (scheinbaren) Tod ihres ungeborenen Kinds gnadenlos in die Leichenhalle befördert, und dazu noch jeden, der sich ihr in den Weg stellte.
Am Ende des Films standen noch 3 Namen auf der Todesliste der Rächerin: Budd (Michael Madsen), Elle Driver (Daryl Hannah) und natürlich ihr ehemaliger Liebhaber Bill (David Carradine) und die Braut ließ Bill durch die „gnädig“ verschonte rechte Hand von O-Ren Ishii ausrichten, dass es nun sehr bald dem Rest an den Kragen gehen werde.
Volume 2 beginnt mit einer Rückblende, der qualvoll langgezogenen Szene in der Hochzeitskapelle. Qualvoll, weil der Zuschauer, der den ersten Teil gesehen hat, bereits weiß, dass diese Szene mit einem Massaker enden wird. Doch bis dahin genießt Bill seine sadistische Vorfreude auf das
/p>… — MehrRückblick: Die beinahe getötet „Braut“ (Uma Thurman) hatte in einem beispiellosen Rachefeldzug ihre ehemaligen Mitstreiter der „Deadly Viper Assassination Squad“, Vernita Green und O-Ren-Ishii für den (scheinbaren) Tod ihres ungeborenen Kinds gnadenlos in die Leichenhalle befördert, und dazu noch jeden, der sich ihr in den Weg stellte.
Am Ende des Films standen noch 3 Namen auf der Todesliste der Rächerin: Budd (Michael Madsen), Elle Driver (Daryl Hannah) und natürlich ihr ehemaliger Liebhaber Bill (David Carradine) und die Braut ließ Bill durch die „gnädig“ verschonte rechte Hand von O-Ren Ishii ausrichten, dass es nun sehr bald dem Rest an den Kragen gehen werde.
Volume 2 beginnt mit einer Rückblende, der qualvoll langgezogenen Szene in der Hochzeitskapelle. Qualvoll, weil der Zuschauer, der den ersten Teil gesehen hat, bereits weiß, dass diese Szene mit einem Massaker enden wird. Doch bis dahin genießt Bill seine sadistische Vorfreude auf das Kommende.
In weiteren, für Tarantino typischen „Kapiteln“ erfahren wir weiter, warum die Braut aus der Killerbrigade ausgestiegen ist, wo und wie sie ihre Kunstfertigkeit im Kampf erlangt hat, warum Elle Driver nur noch ein Auge hat und vieles mehr.
Die Abrechnung der Braut mit Budd (Madsen) nimmt einen weiteren großen Teil ein und nimmt eine höchst unerwartete Wendung, die in dieser Art nicht vorhersehbar ist. Ein Grund, warum ich Tarantino so liebe. Bei ihm weiß man nie, was als nächstes kommt. Die Abrechnung mit Elle Driver verläuft alles andere als zimperlich, sicherlich kann man diesen Kampf in Budds Wohnwagen in der Wüste, als die brachialste Auseinandersetzung der Fortsetzung sehen. Überhaupt ist die Art von Gewalt im zweiten Teile eine völlig andere als bei Volume 1. Während dort in Anlehnung an Samurai Filme eine völlig überzogen-blutige Darstellung der Action zu sehen war, hat die Art der Gewalt in Volume 2 eine völlig andere Dimension, wie übrigens die gesamte Machart des Zweiten Teils eine andere ist. Sie ist meistens subtiler, tiefgründiger, nicht so offensichtlich sadistisch und gerade deshalb nicht weniger hart. Wenn es allerdings mal „richtig“ zur Sache geht, dann mit explosionsartiger Vehemenz.
Das über 20 Minuten dauernde Finale überrascht mit der Anwesenheit von Beatrix (so der richtige Name der Braut) Tochter B.B. und schafft so eine interessante Mischung aus skurril angespannter Gewalt, während beide Eltern in liebevoller Sorge ihrer Tochter die jahrelange Abwesenheit von Mama erklären. In einem fast etwas zu langgezogenen Dialog zwischen Bill und Beatrix steigert sich die Spannung bis ins schier unerträgliche, nur um dann wieder auf völlig überraschende Art und Weise
Trotz der rundum gelungenen Darstellung aller Charaktere gebührt David Carradine in diesem Zusammenhang eine herausgehobene Erwähnung. Brilliant spielt er den coolen, abgeklärten und deshalb in keinster Weise weniger brutalen Oberbösewicht. Mit einer solchen Zärtlichkeit spricht er von und mit seiner kleinen Tochter, dass man als Zuschauer fast dazu neigt, den brutalen Kerl irgendwie dann doch ins Herz zu schließen. Die paradox sprühende Zärtlichkeit zwischen den beiden Hauptcharakteren lässt sogar kurz auf ein hollywood-übliches Happy-End „hoffen“. Doch wer das denkt, kennt Tarantino schlecht, auch wenn gewisser maßen wirklich ein Happy End kommt.
Die filmische Umsetzung von Volume 2 ist so völlig anders als die des ersten Teils, auch wenn er auf die selben Ästhetischen Mittel zurückgreift. Die Dialoge sind länger (und von altbekanntem tarantinoeskem Sarkasmus), die Art der Action aus dem ersten Teil ist durch quälende Spannung ersetzt und so wirkt alles ganz anders als im ersten Teil. Und dennoch, über die formalen Analogien, die fortgeführte Handlung inklusive der Beantwortung vieler offener Fragen und echtem Tarantino-Feeling bekommt der Zweiteiler eine völlig in sich selbst abgerundete Stimmigkeit. Kill Bill Volume 2 ist völlig anders als Teil 1, aber genauso gut.
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Kommentare — Sehenswert 7.1
Der Film Kill Bill: Volume 2 wurde von 21678 Mitgliedern bewertet.
crisberg 2010/02/07 20:45:35
Im Gegensatz zum ersten Teil sieht man weniger Filmkunst in Kill Bill 2. Während Tarantino im ersten sowohl mit Musik, Kameraeinstellung und Schnitt beeindruckt, liegt im zweiten Teil die Stärke im Storytelling. Endlich erfahren wir wie "Black Mamba" wirklich heisst und die Story läuft zugunsten der Erklärung etwas langsamer. Trotzdem sehen, aber natürlich nur nachdem man den ersten Teil gesehen hat.
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cpt. chaos 2010/01/26 18:47:24
Für meinen Geschmack völlig überbewerteter Film!
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Real. 2010/01/07 19:55:33
Genauso wie Teil 1. grauenhaft meine absoluten Hassfilme.
Q.T. hat schon 100mal bessres gemacht!
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Der Film Kill Bill: Volume 2 gehört zum Genre Thriller, Samuraifilm. Regie führte Quentin Tarantino.

Das gewaltige, dramatische, wilde Racheepos, das sich im ersten Film (Teil?) so majestätisch aufbaute, verliert sich in VOL.2 in eine Abfolge von einigen wenigen Vignetten, deren Erzähltempo nicht nur unendlich laaaangsaaaam ausfällt, sondern gelegentlich ganz einfach komplett anhält. Erschreckenderweise fällt Tarantino auch inszenatorisch fast nie etwas ein, die bemerkenswertesten Regie-Einfälle rekrutieren sich einzig und allein aus dem unerschöpflichen Zitatefundus. Der erste Reißzoom auf Pai Mei ist großartig und genau auf die 70er-Kung Fu-12, der fünfte nervt dann nur noch.
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