Matrix

The Matrix (1999), US Laufzeit 144 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 17.06.1999


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Kritiker
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von Andy Wachowski und Lana Wachowski, mit Keanu Reeves und Laurence Fishburne

Mit dem dem bahnbrechenden Instant-Klassiker Matrix um den Weltenretter Neo läuteten die Wachowski-Geschwister 1999 bereits das neue Jahrtausend ein und brachten uns u.a. den Bullet-Time-Effekt.

Es gibt zwei Realitäten: eine, die wir jeden Tag sehen und eine andere, die dahinter liegt. In Matrix muss sich Keanu Reeves entscheiden, welche die richtige ist: Thomas A. Anderson (Reeves) arbeitet als Programmierer und führt nebenbei unter dem Pseudonym Neo Jobs als professioneller Hacker aus. Immer wieder beschleicht ihn das Gefühl, dass etwas Unvorstellbares und Geheimnisvolles sein Leben lenkt. Das Gefühl wird zur Gewissheit als die Hackerin Trinity ihm den mächtigen Anführer einer Untergrundorganisation Morpheus (Laurence Fishburne) vorstellt. Morpheus bietet Neo die Möglichkeit eine Wahrheit kennenzulernen, welche die Grenzen seiner Fantasie überschreitet. Neo wird zum Grenzgänger und aus seinem alten Leben, der Matrix, befreit.

Er erwacht in einer für ihn bis dahin unvorstellbaren Realität: Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz ist aus dem Ruder gelaufen. Maschinen haben die Weltherrschaft übernommen und die Menschheit unterworfen. Normalen Menschen wird in ihrem Leben nur eine Scheinrealität vorgespielt. Tatsächlich werden sie von intelligenten Maschinen in riesigen Zuchtanlagen gehalten und dort als lebende Energiequellen missbraucht. Ihre physischen Hüllen sind an eine komplexe Computersimulation, die Matrix, angeschlossen. Die Simulation halten die Menschen für das echte Leben. Nur in der unterirdischen Stadt Zion leben einige wenige Menschen, die sich aus der Matrix befreien konnten. Als Neo zu ihnen stößt, erkennen sie in ihm den Auserwählten, der den bevorstehenden Kampf gegen die übermächtige Maschinerie anführen soll…

Hintergrund & Infos zu Matrix
Matrix ist die zweite Regiearbeit der Brüder Wachowski nach Bound – Gefesselt. Nach dem enormen Erfolg des ersten Teils folgten 2003 The Matrix Reloaded und The Matrix Revolutions. Während die Nachfolge-Filme eher kritisch gesehen wurden, gilt Matrix selbst als moderner Klassiker. Die innovativen visuellen Effekte des Films (Stichwort: Bullet-Time-Effekt) haben Maßstäbe gesetzt, das geäußerte Unbehagen an der Digitalisierung der Gesellschaft traf den Zeitgeist. (AW)

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Kommentare (335) — Film: Matrix


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lennardB.

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

großartige Action, tolle Dialoge und einzigartige Story.

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Nikoprot

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Bewertung7.5Sehenswert

Es mag unfair erscheinen, "Matrix" außerhalb seines zeitlichen Kontextes zu bewerten, aber die Slomo-Akrobatiknummern und schwarzen Mäntel wurden mittlerweile halt einmal zu oft parodiert oder imitiert, und im Zeitalter des Post-9/11-Blockbuster-Kinos haben wir inzwischen einfach zu viel gesehen, als dass uns die aus dem Rechner stammenden Karatezappeleien noch die Kinnlade lockern würden. Und dennoch: Trotz Alterungserscheinungen in Form und Stil vermag "Matrix" noch immer dieselbe Schockwirkung wie vor über einem Jahrzehnt auszulösen und lässt den Zuschauer mit Fragen zurück, auf die er nach Einsetzen des Abspanns selbst die Antworten finden muss. Fragen, denen die Zeit bisher nichts anhaben konnte – und (zum Glück?) auch nicht das moderne Blockbuster-Kino, denn kaum ein Studio traut dem Massenpublikum heutzutage noch solche Inhalte zu. Die Wachowskis dabei zu beobachten, wie sie mit der Kamera hantieren, ist außerdem immer wieder eine Freude. Da sind Tipps und Tricks dabei, von denen Regisseure noch immer lernen könnten – und sollten.

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MCApfelsaft

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach super! Neben der unglaublich geilen Aktion auch noch eine wunderbare zum nachdenken anregende Story. Mit viel Kritik an der heutigen Gesellschaft, die dem Film noch die passende Würze verleiht. An guten auf ewig bleibenden Filmzitaten fehlt es dem Film ebenfalls nicht. Immer wieder schön anzusehen. Auch die Fortsetzungen sind super, zwar nimmt die Story etwas ab, aber dafür legt die Aktion und Spannung zu. Einer meiner Lieblingsfilme!

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film den man wohl im zeitlichen Kontext sehen muss (sollte man dies nicht bei allen Filmen tun?!).

1999

Vor 3D, vor 9/11, vor Reebootexzessen.
Und vor allem: Vor Hype!

Als dieser Film ins Kino kam, gab es keinen Hype.
Es gab einen Trailer, in dem flliegende Kugeln in extrem cooler Zeitluperundherumkamerfahrt gezeigt wurden.
Und fertig.
Kein Hype, kein Geschrei.

Und dann saß ich im Kino.

Und was dann passierte, kann man wohl wahrlich als LECKARSCHMITSAHNE bezeichnen.

Da kam aus dem Nichts ein Spiegelbild der Gesellschaft hoch.
Da kam ein Augenöffner hoch.
Da kam etwas aus der sprichwörtlichen Tiefe des Raumes.
Da kam etwas wahrlich Ungesehenes ums Eck.

Gepaart mit Killer-Action, die so ebenfalls noch nie zu sehen war.

Da kam schlicht ein Allround-Schlag mitten in die Fresse ins Kino.

Mannigfaltig kopiert, mit den Nachfolgern sich selbst nach unten ziehend, oft parodiert dann auch.

Aber dennoch:
"Matrix" damals im Kino zu sehen war mindblowing, war awesome, war Wahnsinn.

Ich war mit einem guten Freund in "Matrix" und wir sprachen danach noch ca. 4 Stunden lang über den Film.
Über die Ideen die dieser Film hatte, über das Leben an sich, über das, was hinter all dem steht, über die Hintergründe dieses "Ikealebens", über den Revoluzzer in uns allen, über die Zweifel am System, über die rote und/oder die blaue Pille.

"This is your last chance. After this, there is no turning back. You take the blue pill - the story ends, you wake up in your bed and believe whatever you want to believe. You take the red pill - you stay in Wonderland and I show you how deep the rabbit-hole goes."

Wenn man "Matrix" Heute sieht, mag es wohl nicht mehr DER FilmFilm sein, wenn man den Film Heute sieht, hat er wohl vieles eingebüßt (was aber wohl auch an seinen beiden atomgrottigen Nachfolgern liegt) von seiner ursprünglichen Faszination.

Aber der Film hat mich damals IMMENS beeindruckt.
"Matrix" hat in mir unglaublich viele Gedanken ausgelöst, eigentlich hat mich der Film bis Heute nie so ganz losgelassen.
Und kann ein Film mehr schaffen als einen "Nie ganz loszulassen"?

In diesem Sinne:
"Matrix" ist immer noch ein verdammt sehenswerter Film.

Damals, 1999, war er schlicht ein Wahnsinn.

Neo: Why do my eyes hurt?
Morpheus: You've never used them before.

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Ben Kenobi

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Großartig.


Andy Dufresne

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Danke Euch allen, und Deathpool: Musst Du mir nicht leihen, wenn es sein soll, wird es kommen ;)


MetalFan92

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr komplexer Film, super Umsetzung und geniale Effekte.

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chrissley

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Matrix ist meiner Meinung nach einer der genialsten Filme aller Zeiten.
Die Wachowsky Brüder haben unglaubliche Arbeit geleistet. Der Film ist eingeschlagen wie eine Bombe.
Woher sollen wir wissen, dass dies die Realität ist ? "How would you know the difference between the dream world and the real world?"
Die Storyline ist unglaublich gut durchdacht und regt zum Nachdenken an. Gepaart mit guter Action und einer Welt im 'Apocalypsenzustand' macht das den Film zu einem Meisterwerk.

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concasser

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich weiß noch wie ich ihn zum ersten mal gesehen habe. mein kumpel hat ne dvd ausgegraben und sagte einfach nur "hey, lass den film gucken der is geil" ich hatt vorher noch nie was von the matrix gehört, folglich hatte ich das große glück den film ohne hype und vorwissen zu gucken. UND ER HAT MICH UMGEHAUEN. super intelligent, zum zerreißen spannend und so saucool dass man vergisst dass es ziemlich over the top ist.
Ich wusste danach sofort dass das mein neuer lieblingsfilm ist! ein zeitloser Klassiker und ganz großes kino! sollte jeder gesehen haben! eeehhhm... ja...jedes weitere wort wäre einfach nurnoch "youdontsay" :D

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich muss sagen ich habe lange gewartet bis ich mir den Film angesehen hab.
Letzte Woche war es dann soweit. Leider kann ich dem Hype nicht ganz folgen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich schon wusste welche akrobatischen Leistungen mir geboten werden.
Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass ich ein Grinsen im Gesicht hatte, als die Prophezeiung wahr wurde.

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Val Vega

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Bewertung4.0Uninteressant

„Matrix“ ist einer dieser Filme, die überall, wohin man blickt, in höchsten Tönen gelobt werden. Die Privatreligion der Wachowskis, irgendwo zwischen westlichem Spiritualismus und erkenntnistheoretischen Ansätzen, wird als wegweisende Philosophie gedeutet, die von der Masse kritiklos aufgenommen zu werden scheint, jedes Hinterfragen wird strikt abgelehnt. Man erhebt dies zum Kult und verbietet sich jeden näheren Blick darauf. Und hier sieht es doch so aus, als hätte der Film erreicht, was er erreichen wollte, nämlich dem Publikum jedes kritische Denken zu nehmen, indem er selbst Kritik am System übt.

Der französische Philosoph Jean Boudrillard von dem man im Film ein Buch sieht und der seine Mitarbeit an den Fortsetzungen abgelehnt hat, meinte in einem Interview zu „Matrix“: „Eben das macht diese Epoche so unerträglich. Das System produziert eine Negativität als trügerischen Schein der in die Produkte des Spektakels integriert wird, wie die Obsoletheit in den industriellen Objekten eingeschlossen ist. Das ist übrigens die effektivste Methode, jeder echten Alternative einen Riegel vorzuschieben.“ Jede Form des medialen Systems scheint heutzutage die Masse zu befriedigen, indem es Selbstkritik übt. Sei es Fußball im TV oder die nette Anweisung Kalorien zu verbrennen am Coca-Cola-Etikett. Bald schon werden wir in Bordellen Listen mit Geschlechtskrankheiten ausgehängt sehen.

Doch neben der Philosophie, der die Frage nach der „wahren“ Realität zu Grunde liegt, ist „Matrix“ ein absolut stümperhafter Film. Die Schauspieler agieren alle samt auf unterstem Niveau. Laurence Fishburne, dem man als einzigem noch etwas wie „Coolness“ zuschreiben kann, ist der Lichtblick des Ensembles – und das ist ein Armutszeugnis! Die Regie ist bis auf die Inszenierung der Actionszenen, die irgendwo zwischen merkwürdiger cool und doch total lächerlich schweben, einfallslos. Punkten kann einzig und allein die Optik des Films, die vor allem in den ziemlich guten ersten zwanzig Minuten des Films (bis Neo in seinem Trog aufwacht) sehr stark ist. Hier gibt es noch so etwas wie Atmosphäre und man möchte wissen, wie die Geschichte weiter geht. Aber wenn dann Morpheus meint wir Menschen wären Batterien für Roboter, hat das Drehbuch zwar schon seinen Dummheits-Klimax erreicht, doch nicht den Höhepunkt was lächerliche Dialoge und miese Charakterzeichnung angeht.

Junge, Junge! Dieser Film (und der Hype) geht mir richtig fett auf den Sack! Aber vielleicht liegt das ja auch daran, dass die uns Menschen wie Batterien aussaugenden bösen Roboter einen Programmierfehler beim übermitteln der Reizstimmulationen zu mir in meinem Bottich gemacht haben, als ich mir diesen Streifen angesehen habe, und er mir deshalb nicht gefällt! Daran muss es liegen!

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dannydiaz

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du bist 16 und kannst schon was mit Baudrillard anfangen???? Krass, die Bücher von dem sind ja nicht gerade leichte Lektüre.
Als bei Neo an die Tür geklopft wird und er 'Simulacres et Simulation' öffnet stellt sich raus, dass auch dieses Buch eine Simulation im phliosophischen Mainstream ist. Dadurch dass Baudrillard hier einen kritischen Stupser bekommt war er dem Film nicht wohlgesonnen.
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Kleine Korrektur: Es wird auch nicht die "wahre" Realität gesucht, sondern es wird die These augestellt, dass es keine Realtät gibt.
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http://www.egs.edu/faculty/slavoj-zizek/articles/the-matrix-or-two-sides-of-perversion/
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Es muss wohl dir mit dem Film gehen wie mir mit anderen Pionieren des Genres. "Blade Runner", warum finden alles so toll? Ist doch alles Usus. ;)
Damals waren es eben noch die 90s. Erst mit dem 11 September wurde die sorglose Welt wieder die paranoide Welt.
Daher bist du mit einem ganz anderen Mindset groß geworden und vom Wesen her skeptischer als die damalige Generation.


Val Vega

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Dannydiaz: Bücher habe ich noch keine von ihm gelesen, sondern nur Interviews und kurze Auszüge, finde ihn aber sehr interessant. Philosophie ist generell etwas was mich sehr fasziniert und was ich vielleicht einmal studieren möchte.

Vom Artikel von Zizek kenne ich die Stelle, dass er sich eben eine Third Pill wünscht.

Zu den Infos (also Ben und Jacker): Die bösen Informationen haben mir auch Fight Club kaputt gemacht. Aber wenn mir die Informationen einen Film kaputt machen, ist dieser für mich trotzdem nie und nimmer ein "perfekter" Film (also ca. ne 8), da ein "perfekter" Film auch Spannung aufbauen sollte, wenn man den Film schon kennt. Von dem her können sie zwar einen sehr guten Film ruinieren, aber wenn ein Film was besonderes sein will, dann sollte es auch mit Informationen gehen.

Zu BBs: Irgendwie scheint es nur noch sehr wenige intelligente BBs wie Django Unchained (hat mich zum denken über die Freheit und was es braucht um frei zu sein gebracht) zu geben. Der letzte BB den ich im Kino gesehen habe war The Amazing Spider Man 2, der zwar keinesfalls dumm war, aber eben doch zu viel Potential verschenkte um wirklich intelligent zu sein.


Kohax

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Mannschaft um Neo, Trinity, Morpheus und Co. spielen auf einer futuristischen Mutter Erde, auf der die Maschinen die Überhand ergriffen haben und die Menschen als Biobatterien verwenden. Damit wir das merken, erschafften sie die "Matrix"!
Ein düsterer Sci-Fi-Streifen in ordentlicher Apokalypsenmanier mit ansehnlichen Effekten, von denen ja so einige schon mehrmals in anderen Filmen, Serien und Sketchen parodiert wurden. Also sind diese so ziemlich jedem bekannt und verleihen diesem Film den Status "Kultfilm", "Klassiker" oder wie mans denn auch nennen mag.
Und meiner Meinung nach zurecht! Die Geschichte ist ausgeklügelt und endet logisch (so logisch wie man das unter solchen Umständen nun mal nennen kann), es ist spannend, actiongeladen und die Zeit vergeht schnell. Meiner Meinung nach waren ein paar Sätze doch zu geschwollen und die Lack und Leder Outfits sind einfach nicht meins.
Am ansehnlichsten sind hier auf jeden Fall die Special Effects. Für 1999 waren sie damals ein Durchbruch, wenn nicht sogar eine wahre Offenbarung!
Solider Sci-Fi-Streifen, den man sich immer wieder antun kann.

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shazad.khokhar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auch nach all den Jahren ist Film weiterhin einfach nur genial. Man merkt dem Film förmlich an, dass hier ein Meisterwerk ist, der ein Maß für SciFi sowie Action-Kino zu Beginn des neuen Jahrtausend war und ist. Aber nicht nur die Effekte sind hier großartig in Szene gesetzt, sondern eine wohlüberlegte Geschichte, die voller Symbolen und auch religiös gehalten ist. So wird auf jede Einzelheit geachtet und alles zu einem tollen Ende gebracht.
Kurz und Knapp kann man wohl nur sagen, dass der Film wahrlich ein Meisterwerk ist und bisher in seinem Genre nicht übertroffen werden konnte.

Nun liegt es an euch, für welche Kapsel entscheidet ihr euch...für die blaue oder die rote :-P

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Cheesyspace

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Bewertung9.0Herausragend

Mister Anderson !!!!!!! Einfach nur geil die Szene im Gang als Neo den Agenten Smith verprügelt. Hald ein Klassiker und für die Jahre die dieser Film auf dem Buckel hat einfach nur Top. Gibt sehr wenige Filme die wie Matrix fesseln. Hald Geschmacksache.

PS. In diesem Film wird der elfte September vorhergesagt ;) Warum?
Weil man in der Szene als Smith die Akten von Neo anschaut erkennen kann das Neos Geburtsdatum 11.9 2001 ist... Zufall? NEIN ! Nicht mal 1:1000000

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lok

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film ist einfach nur umwerfend geil-besonders die Optik!!!

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cycloo77

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Bewertung4.5Uninteressant

Auch fast 15 Jahre nach meinem Kinobesuch überzeugt mich dieser Film immer noch nicht,er bleibt für mich ein steriler,mich völlig kalt lassender Film , der wirkt ,als sei er in Grünspan gewickelt und ohne SEELE und GEFÜHL!
Spätere "Werke" der Wachowski Bros. wirken ebenfalls so!!!

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Hmm naja ... ich kann zwar verstehn warum Leute den Film so mögen ... colle Optik und so aber ich kann mich der Fangemeinde nicht anschließen.

Und das aus folgenden Gründen:

1. [wurde aufgrund eines Fehlers in MaceWindu's gesehener Filmversion entfernt]

2. Die Idee ist zwar kreativ, aber so ein bisschen hat sie es geschafft ... hmm wie soll ich das jetzt am besten ausdrücken ... sozusagen mir die Lust am Leben zu nehmen, sobald ich an Matrix denke. Das wir in Wahrheit gar nicht so leben wie wir es uns vorstellen, sondern alles nur "träumen".

3. Zum Teil einige unnötige Twists, die man sich echt hätte sparen können (so wirkt die Story noch unrealistischer).

4. Die nervigen Bösewichte. Anstatt cool zu sein (was sie wohl sein sollen) wirken sie schon fast überflüssig. Man hätte hier zumindest einen anderen Schauspieler als den Elbenkönig nehmen können!

Doch Matrix hat natürlich auch positive Seiten!
Die erste Halbe Stunde zum Beispiel (leider spielt die, als man noch nicht von der Wahrheit wusste). Oder die überraschend gute Leistung von Keanu Reeves! Kennt man sonst auch nicht unbedingt von ihm.

Auch wenn der nicht unbedingt mein Fall war/ist, hab ich dennoch vor, mir 2 und 3 anzusehen (auch wenn die hier richtig niedergemacht werden ;))

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MaceWindu1998

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Doch es sieht nicht so aus, als ob das ein Bildfehler wäre, denn wenn er Film die 3 Sekunden zurückspringt, macht er das mit einem coolen Effekt/Blende und einem stylischen Sound


Martin Oberndorf

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Hmmm...
...das ist komisch.
Von so einem merkwürdigen Fehler hätte ich noch nie gehört.
Und es muss ein Fehler sein...
...denn es gibt meines Wissens von.Matrix nur eine Fassung, und bsher hätte mir noch niemand von sowas berichtet...


soundso.diesdas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Wertung gilt für die ganze Reihe, ich finde nämlich nicht, dass man die Filme voneinander trennen sollte- genauso bei Terminator, Harry Potter, Star Wars, Herr der Ringe, Rambo oÄ. Der erste Film im Besonderen hat aber folgende Szenen, die nicht meega philosophisch sind, aber ein guter Einstieg ins Thema (vielleicht der beste Einstieg überhaupt):
https://www.youtube.com/watch?v=O5eesLAFTmU
Kann dem allen aufjedenfall zustimmen

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philipp.endres.18

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich glaube es gibt kaum einen Film, der sein betreffendes Genre so geprägt hat wie Matrix. Bedenkt man, dass bereits ziemlich genau 15 Jahre seit Kinostart vergangen sind, wird man schnell erstaunt feststellen müssen, dass Matrix zurecht als Vorreiter des modernen Kinos gehandelt wird.
Die Effekte, mit welchen der Film aufwartet, sind schlicht wegweisend und revolutionär gewesen und beeinflussen auch noch heutige Werke immens. Genauer darauf eingehen möchte ich an dieser Stelle nicht, denn jeder muss diese Feuerwerk an bahnbrechenden Effekten selbst ansehen. Denn obwohl es gerade in der Filmtechnik unaufhörlich zu Fortschritten kommt und hier die Zeit normalerweise besonders ihre Spuren hinterlässt, ist Matrix auch für jetzige Sehgewohnheiten wahnsinnig beeindruckend. Ich mag mir überhaupt nicht vorstellen, wie das Genre - aus der heutigen Perspektive betrachtet - aussehen würde ohne diesen Film.
Wer allerdings die Ansicht vertritt, Matrix verkomme dadurch zu einem bloßen Action-Streifen und ist somit lediglich auf den technischen Aspekt zu reduzieren, hat nicht richtig aufgepasst. Betrachtet man allein die tiefsinnigen Dialoge, die sich den kompletten Film über erstrecken, muss man eingestehen, dass sich Matrix nicht nur durch seine Effekte - wie beispielsweise den Bullet-Time-Effekt - definieren lässt. Die gesamte Story ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet worden - zu nennen sind hier zum Beispiel die der Geschichte entsprechend unterschiedlich gewählten Farbstiche des Bildes, die Auswahl der Namen der Protagonisten als Anlehnung an die griechische Mythologie oder die Querverweise auf andere Werke (z.b."follow the white rabbit" aus 'Alice's Adventures in Wonderland'). Zu keiner Zeit kommt das Gefühl auf, eine Szene wäre redundant oder füge sich nicht ins Gesamtkonzept ein.
Ebenfalls die Grundidee, auf der die Handlung basiert, ist zu jeder Sekunde fesselnd und wirkt nie aufgesetzt oder unglaubwürdig, was durch die akribische Detailarbeit der Wachowski-Geschwister erreicht wird. Vor allem bei dieser Wahl der Thematik wäre nämlich die Gefahr besonders groß gewesen, dass die Story nicht glaubhaft erzählt wird. Glücklicherweise wurde diesbezüglich alles richtig gemacht und man bekommt eine Handlung geboten, die clever inszeniert wurde und tiefgründige Fragen aufwirft.
Einen besseren Start in das neue Jahrtausend hätte man sich folglich aus filmischer Sicht nicht wünschen können und somit genießt Matrix völlig zurecht Kultstatus.

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craax

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Bewertung10.0Herausragend

Faschismus IV, der letzte Teil : MATRIX

>>“ Neo, genau wie ich wirst du irgendwann einsehen,-...
das es ein Unterschied ist, ob man einen Weg nur kennt,
oder ob man ihn beschreitet.“ <<

Matrix hat einige unvergängliche Ikonen beigesteuert: (die Regel ist, das pro Film nicht eine /nur in statistischer Bruchstückteilhabe vorkommt): die grünphosphoreszierenden Zeichen-(nicht allein Zahlen-)Kaskaden, die den Bildschirm herntertropflaufen; zähnebeißender AgentSmith in der umwerfenden Performance von Forever-HugoWeaving, wie er menschlichen Schweiß grundangewidert degoutiert und vom Pestbeulenquarantäne-Virus nasereibend doziert und seiner Sehnsucht einzig nach einem ausgelöschten Datennirwana hernach; die wändehochstrampelnden waagerechten Hand-Fuß-SaltoMortale-MartialArt-Kloppereien; und, LastButNotLeast die grandioseste (Szene) von allen, und eine der für mich einmalig-unvergeßlichsten der Filmgeschichte, gleich wie der im Schönen-Donau-Takt-verwandelte Raumkreisschiff-Kuchenknochen / oder Chaplins Tanz mit dem Weltkugel-Ballon / oder zwei EasyRider-Cowboyhut-Chopper nebeneinander im Wind / oder Jake &Elwood in weißem Hemd, dunklem Jackett Hut und Sonnenbrille / oder der Pumpgun-Terminator, wie er ein Lächeln versucht oder sein Kinderspielplatz in Nagasaki im atomaren Blast verglüht / oder die straffgezogene Hautwange von Brazils Mutter bis zu den an Ohren ansteckbaren Klammern (das MUß doch weh tun:) : HIER also die phantastische Szene, in der ein geleekahler Zukunfts-Neo in der Retortenwanne schlauchbestückt an türmendem Wabenturm atemraubend entsetzt die ungläubigen Augen reißend aufbäumt, und zum ersten Mal ganz wirklich außer sich blickt.
Solche, ins kollektive Gedächtnis der Zukunft gegrabenen Momente sind, ab dem Moment, heilig, und befreiende, unvergeßliche Zeichen, und Weichensteller von veränderter Zukunft.

Was die Wachowsky-Brüder mit MATRIX auf die imaginären Beine stellten, (auch wenn es weilelang anstrengen mag, sie mitten aus einem atrophierten Schlafzustand herauszuwecken), ist ein graphischer Einschlag in die illusionäre Wahrnehmungs-Meme der Moderne, -und durchaus unnötig, in der Betrachtung über den Ersten Teil hinauszudehnen (der bereits a l l e s enthält,- auch die Wiedererweckungs-Wanderwunderjesus-Auferstehungsszene von-den-Toten, /als so eine Art >“messianische"< Reminiszenz-, weit mehr als z.B. in deren vielgescholten deswegen pseudobiblischen 'Book of Eli'...) - - als Inbegriff dessen, was dereinst der Maschinenherrschaft inklusive Isoldes Venusberg-Auslöser das erzene maschinelle zahnradwerkelnde geistlose unfühlbare Automaten-Genick zuletzt brechen wird.

Es ist ein ZweiStunden-Kurs in revolutionärer geistsinnesöffnender Wahrnehmungslehre; wenn Neo, nach seinem >spirituellen?< Erwachen : >>“Willkommen in der Wirklichkeit“<< neu zurück im Trainingsprogramm eines inszenierten Raums,- vielleicht zuerst nur als >White-Screen<-Projektionsfläche betritt, mit spärlicher andeutungsweiser Probe-Möblierung ausstaffiert /um das Prinzip klarzumachen,
dann - ist der Weg schon vorgezeichnet /der im wahrnehmungs-übersetzungsgewohnten Mit-Lesen der ablaufenden Symbolkaskaden auf der inneren Bildschirm-Projektionsfläche des :>“Ich“<- von simultaner Gehirnskript-Illumination geübt 1:1 gleichwertig enden wird.
Wer nun so "weiß": muß nur noch sich zu "gehen" entschließen.

--
Wer h i e r innerlich endlich anlangt, hat, bedenke die Überschrift, eigentlich der omnipotenten Herrschaft der AKTE, des Großen Bruders aus Terry Gilliams >Brazil<, das entscheidende Quellwasser abgegraben, umgeleitet und verstopft wie dem zugepflasterten Poloch des lächerlichen Schoßpudels dort : von hier gibt es kein Zurück: WER WEIß, auf welche Art er m a n i p u l i e r t und manipulierbar i s t -, : wer weiß, w i egestalt der Hase läuft //“Follow The White Rabbit“//,- der wird, wie Neo T. Anderson= jener endlich erstrebenswerten Konvertierung in Fascho-AgentSmiths' Alptraum, in den (ihnen schrecklichen) Programmkonvertierungs-Sabotage-IdentitätsVirus „NEO“... - kaum entgehen können, und das gräßliche inbetriebliche System >des Faschismus< (ist nur ein Wort, in Wahrheit aber ein Wesentliches)< in sich isolieren + zuletzt überlegen zu sprengen vermögen ; "good for the goods, bad for the bads"; es kommt nur noch auf Wachstum an, aber aller heilsame Anfang: ist gemacht!, und unumkehrbar.

>>“Willkommen in der Wirklichkeit“<< - Ihr Leben beginnt jetzt. Um dies zu verstehen, bis hierhin: ist die Lüge bereits von innen entscheidend angefressen, und e i g e n e r Denkauseingang geboren: es muß nur noch in die richtigen Weg-Zunahmen und Wahrnehmungskanäle : nicht 'geleitet' werden-, sondern sich selbst :arrondieren, orientieren,- und umsetzen: lernen. Aber h i e r ist der Kern, der Faschismus korrodiert. Warum?

Denn der Kern des Faschismus ist : Manipulation,- - und der geborene, unwiderstehliche Kern dessen, was ihn erstickt, bekämpft und erschlägt: ist das Individuum, das von sich selber weiß, und s e i n e r Eigenzugangsmächtigkeit zum Anderen.

Faschismus ist: das Leben in der Matrix, als Angepaßter dort wo Mord & Elend festintegriert im Programm miterzeugt abläuft /wennauch außerhalb direkt nur indirekter Sichtweite vor der >man< die Augen verschließen kann..., man sich damit begnügt zeitungsweise medial wegzusehen, im perfekt eingerichtet persönlich wohlstands-funktionierendem Leben im eigenheimkeimschmerzfreien >Man<, wo "Schmerz" nur "gewußter", tolerierter, akzepierter Teil allein d e s unbekannten, verschollenen "A n d e r e n" ist. Das Ich ohne das Du : das Höhere bewertete Pseudo-Ich (des fatalen >Egoismus<) über das realgeleugnete, leidende, unbekannte Du
: kristallisiert in der allverhafteten Pseudonym-Verpflichtung des gewöhnlichen >man tut< :
ist Kern des >Faschismus(ist nur ein Wort)<,- gesellschaftlich herrschend gemacht, im Einzelnen, in der Doktrin, wie in jeglichem Durchsetzungs-Feldzug,- zuletzt durchaus auch versucht erreichbar mit kriegerischen oder Alles gegenstehend vernichtenden Mitteln.

Wer das >Man< auflöst: läßt nur noch eines übrig, als Alternative : das Ich. Und wer das Ich entdeckt, ist nur noch eine Naseweite vom >Nächsten Ich< des D u entfernt. Und wer das DU weiß: der weiß, warum es nicht länger lohnt, im Faschismus, der Entselbstung, ein nichtlohnenswertes, fremdbestimmtes Dasein zu fristen, in der niemand lausig haust als das unfühlbare Wohl einer unbegabten Maschine: ohne Seele : Maschinenseele. Maschinen"seele". "Maschinenseele".

Das Einzige, was Seele besitzt, ist ein möglich Persönliches, eine Entdeckung des Ich::fühle - DU::fühlst - Wir::fühlen, womöglich zusammen. Das >Man tut< eines Maschinellen, eines unpersönlichen Automatismus, kann nicht fühlen, und auch nicht mit-fühlen : und auch keinen Schmerz fühlen.
Und nur wer keinen Schmerz kennt, aus E i g e n e m : kann, solange er n i c h t fühlt, Schmerz ZUFÜGEN. Und d a s ist das Wesen des Faschismus: der S c h m e r z immer eines, ungefühlten, A n d e r e n , und Schmerz erträgt niemand: höchstens im Placebo-Gaukelspiel der „PFLICHT-en“ (gerne auch in Mehrzahl), deren Wesen es ist, immer UNANGENEHM von niemand gesucht höchstens ausgehalten zu sein. Im Faschismus ist der 'Schmerz' -des Anderen- ein Dekorum, ein Abstraktum, und das einzige gesellige Pflicht"vergnügen' des >man<, das ihn leugnet (-leugnen kann nur solange es ihn nicht am eigenen Leibe wiedererfahren spürt, und da muß +wird es als Echo der Taten jedesmal im neuen vergeblichen Versuch enden : wer nicht hören will-!).

Ein in Entstehung Persönliches dagegen vermag von vornherein den Schmerz annehmend fühlen, zuerst, wie die Einsicht, mit Protein-Mineral-Vitamin angerührten Einheitsbrei zu frühstücken: aber wenn das der Keim von Wahrheit ist (:vom >man< befreiter Schmerz OHNE Pflicht, als fühlbare erste Ich-Ankündigung, wie in Fight Club), welcher nur noch den richtigen Wachstumsweg finden muß um auf jeden Fall besser als jedes pseudo-dekorausstaffierte >man ist hat tut< zu sein ("Statussymbole" + Schlipserkennungssignale der Angepaßtheit),
-um nur hoffentlich bald noch zu entdecken: das besser als >schmerzendes< Ich (besser nur zu Anfang) - ein freudiges und freundliches friedbeglücktes Ich ist-,
-der ist dem unwiderstehlichen Anziehungsreiz des Du erlegen, das dies zu sprengen vermag und bis dahin immer weiter zu gehen verlockt -
um nicht aufzuhören, bis das Fühllose – das Fremd-Gelebte – das Gelebt-Werden- ,- sodann der Schmerz, sich auflöst und schließlich der Lohn, nach allem Aushalten, nach allem Kummer,
der Weg ins eröffnete Du beginnt, und es antwortet endlich: uns erweckte, ermunterte, vertraute Mitwirkung des Du erreicht, bitte zuletzt so nicht möglich wie bis dahin der gewohnten Form der Faust,- sondern einer gegengestreckten Hand und Umarmung, eines liebevollen Umfangens - seit Kindertagen nicht für möglich gehalten aber auch darüber hinaus : möglich!.

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Zu Anfang von Matrix gehen eine Menge kluger, sehr fotogener Dialoge vor sich. Neo- Noch-Anderson, entdeckt das Geheimnis hinter der alltäglichen Erscheinung der Dinge. Wir brauchen diesen Weg nicht nachzeichnen, weil es das Film-Werk selbst so überaus produktiv und fasziniert erledigt, und in Folge ausübt. Es reicht der Schluß, zu dem wir hier jetzt alsbald kommen: wer den Weg von Neo nachvollzieht, dringt ins innerste Herz der Finsternis vor, demjenigen des Faschismus, der nicht ER SELBST man ist,- aber Aus-Weg werden kann, mithilfe des ersten Augen-Öffnens von Neo : der Entdeckung, in einer fremdbestimmten Retorte, bis zu diesem Augenblick, herangezüchtet worden zu sein, zu Effizienz, und abzapfbaren Mehrwert,- eines geölten Räderwerks, in dessen Kreisläufen kein Blut,- sondern Zahlen kreisen, und der entgegenhalten kann, was dieses Räderkaskadenwerk aufhält, und es zu sprengen vermag: Gefühl zuletzt, am Ende des Erkenntnisprozesses: Rückkehr von Humanität-...

...die, und das sei als letzte Anmerkung erlaubt:

wenn sie erwachsen geworden ist, NICHT, wie in Matrix (das ist Hollywood und würde sonst keiner von dort nicht abnehmen mögen),
NICHT in Kampfeswut und Schlägerei-Tobsucht ausartet, mit höchstens Hoffen auf ein Wunder, sich zu äußern gezwungen ist: sondern in einem
//:und hier verlassen wir jetzt den Boden von Matrix und winkewinken seelenruhig://
gelassenen
s a n f t e n Ü b e r w i n d e n der Angst: das Undenkbare z u d e n k e n , und irdische Bodenhaftung zu überwinden //denn die Schwer-Kraft ist das Gewohnte, + indem man dessen Grenze überschreitet /die, die alles zurück- und am Boden hält// : indem man das bis dahin nicht Vorstellbare d e n k t , und w a g t , zum ersten Mal ohne Absturz-Furcht, für w a h r und m ö g l i c h zu halten:
eine Welt z.B. o h n e W a f f e n , o h n e F u r c h t , o h n e F e i n d b i l d , o h n e zerstörerisches M i ß t r a u e n , o h n e Gegen-"Feind", ohne Negierung:
wer es schaffte, die Negation in sich zu 'verneinen' : in Gedanken als nur der Matrix teilhaftig zu verschieben und aufzulösen & von sich zu abzulösen, zwar noch zu "wissen" aber nicht mehr zu "sein",-

:kann d e r S a n f t m u t , d a s G ö n n e n , das Barmherzige, das Mitfühlen, das Anerbieten Ausliefern Freiwillige im Maße dementsprechend wachsen lassen,
und bloßer Herrschaft, die sich erringen willmuß: zeigen, wie wertlos sie ist, : Herrschaft : ohne
Beherrschte
oder auch nur Beherrschbare
auch wenn alles Entstandene vergänglich bleibt : das ist es unwesentlich sowieso.

Weil wahre innere Herrschaft die falsche äußere übersteigt und- die Erringung der inneren- ein Erlernen von Mitteln erfordert, die diejenige der äußeren obsolet macht.
Und wer zum Ersteren bereit ist aufzusteigen : ist zum Zweiten bereits unbeherrschbar geworden - längst.

Es ist eine Frage des Glaubens: wer sich beherrscht glaubt, -beherrschbar glaubt, - w i r d beherrscht. Wer Angst vor Herrschaft hat : erzeugt Herrschaft. Angst ist Herrschaft.

Wer Herrschaft nicht fürchtet, Furcht aus Angst vor dem Ende, löst Herrschaft auf.
Angst: ist Herrschaft, denn die Angst beherrscht DICH.
Was dich beherrscht, ist ANGST - vor em Ende.
Wer Angst hat, hat sie, weil er keine Alternative von Ende kennt. Die Alternative ist hier.

Wer Angst vor dem Fallen, instinktiv hat, und deswegen fällt : kann sich erinnern, während er es tut, sogar fallen, sogar aufschlagen, sogar sterben: das sein Tod „nur“ in der Matrix stattfindet. Und die Matrix : ist nicht Leben, sie ist Gelebt werden. Und nichtgelebt werden: ist bereits Tod.
Tod in der Matrix ist Illusion, weil Leben, Daseins-Glauben in der Matrix geglaubte Illusion ist. Die Matrix ist der Anfang: und der Weg hinaus: ist zu finden. Wer sein Dasein, und seinen Weg in der Matrix nutzt, am Entdecken des Ausgangs aus dieser Matrix hinaus zu schaffen //und solcher Ausgang existiert womöglich, wonach suchen Sie lebenslang WARUM? !//,- ihn zu finden,- und ihn anderen hinzudeuten, nutzt die Zeit, des Alterns,, des Verbrauchs des Vorrats, der Mittel, zur Neige.

Sollte die Herrschaft eingehen eines Tages mangels Beherrschbarer statt derjenigen, die, eines desselben Tages in individueller Mehrzahl, erwachen um die eigen-unlebbare Matrix zu verlassen und ihren individuellen Ausgängen zuwandern, um einen Versuch von Existenz jenseits der Matrix zu begründen, in echten Argumenten, eigener Glaubwürdigkeit, in Lebenswert, in Überzeugung, im einzigen möglichen zuletzt einmaligen realen Leben,
in ihre wahren, eindeutig allein ihren und niemandes sonstigen Körpergestalten, einmaligen, einzigen, welche nicht länger als >esoterische<>spirituelle<>selische<>“Astral<“-Körper oder unter welchen Namen auch immer geleugnet werden, sondern ihren Trägern wahre Gestalt ermöglichen,
möglicherweise :

dann und erst dann, ist die elend geglaubte Herrschaft,- von „allen über alle“, beendet, und die nur einzig wahre Möglichkeit der Herrschaft eines jeden Ich beginnt: die Herrschaft JEDES EINZELNEN ICH ALLEIN NUR ÜBER SICH SELBST.

(Was zuletzt den ewigen Beweis anzutreten hat: sich bewähren zu müssen im gültigen Erweis der Fähigkeit, niemand ANDERES Schaden zuzufügen: und das meint mehr, als nur Personen).

Nicht zum Schaden und nicht zur Ausbeutung und Instrumentalisierung von niemand anders länger mehr, als nur unumgänglich+ infolge unseres abhängigen Nutzen,
und dazu: ist kein 'Kampf' und kein 'Gegen'- NÖTIG ja nicht einmal MÖGLICH: es ist das Gegenteil des Gegen: es ist FÜR das Andere,- DEN zuerst für mich danach von ihm : den Vortritt lassen.
Denn die Herrschaft des Ich wird, und da schließt sich der Kreis, wirksam und wohltuend im Moment, wo das Ich sich im Spiegeln des Anderen (wieder-)entdeckt: und in d e s s e n Antwort erst erlaubt entgegengenimmt: von dort allein sich beantworten akzeptiert fühlen läßt: vertrauen. Denn Ich bin Du und Du bist Ich, und niemand ist länger sonst leere Hülle des unscheinbaren >man<. Auf sich gestellt allein funktioniert die kollektiv notwendige Aufgabe des >man< gesellschaftlich nicht; aber wir können daran arbeiten, an diesen Ausgang zu gelangen: ihn (gibt's noch nicht) zu erschaffen, und das ist die einzige Aufgabe von Wert.

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craax

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Ich könnte mir vorstellen, das es jetzt erst mal Weile lang gut ist (außer Anreden natürlich). Und ob das wohl passen wird?
Hallo Danny! Bis dahin /so long dears ;)


craax

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Vielleicht ist in diesem Punkt die Stelle erreicht, den Zyklus zu betrachten, den wir in zwei Jahren durchschritten haben, beginnend mit der Betrachtung in erst einige Filme /in diese Vorstellungswelt 'des Films' überhaupt hinein, und in diesem nun erreichten Staium auch wieder hinaus: weil jede dieser Vorstellungen doch an einem realexistierenden Punkt verhaftet ist, von dem aus das sie tut /und der nie ganz aus den Augen zu verlieren-, &um den sich zu kümmern &nie genug zu kümmern ist: solange es um ihn s o beschaffen ist, wie viele Filme/diese Vorstellungen: meinen sich lohnen bekümmern zu müssen in dem Sinne wie sie berichten:man ihnen ansehen kann.

Sprich: viele Filme berichten von Wunden Punkten dieser Welt, die nicht i m Film zu heilen sind (dort wären sie's im Versuch unwahrhafter Kitsch, und können, eben, nur als offene Rechnung oder Aufforderung zurückbleiben :wenn sie, wenigstens das ist möglich, künstlerisch b e t r a c h t e t sind); aber die Betrachtung, Beobachtung, Vorwegnahme ist nicht alles, was es im Leben zu tun gibt ; das sollte man in ihnen beweglich niemals vergessen. Was Filme, die Austausch sind, innerhalb und auch außerhalb ihrer, zum Beispiel der Möglichkeit eines Forums wie diesem, bedeuten und zu vermitteln vermögen, ist die Möglichkeit von B e w e g u n g . Filme lehren, wie es möglich ist oder wäre, sich zu bewegen : in- und außerhalb des Films, außerhalb der Vorstellung : in Realität. Realität ist die Mutter des Films, in jeder Hinsicht. Sie kommt aus ihm, sie geht zu ihm zurück; oder, Moment mal, war es richtig zu sagen: er kommt aus ihr, und kehrt zu ihr zurück? Vielleicht müssen w i r das Bindeglied sein; aber wir dürfen nicht in ihm verschollen gehen,- wie nicht gut wäre überhaupt, nur in einem von ihnen es zu tun: ganz und gar uns zu verlieren, und nur e i n e m Reich allein noch : der Vorstellung – oder der Realität allein,- anzugehören. Wir sind die Verbindung; die Mittler. Das ist die Verantwortung die wir zurückgeben können; wenn uns viel gegeben,- geschenkt wurde. Und ich halte dafür: daß die Welten, die diejenige des Films uns geschenkt hat – und noch schenken wird,- wundervoll und bereichernd und grandios sind, und wir uns dankbar erweisen sollten, indem wir uns auch um die Welt kümmern, der sie entstammen und der wir, dieser Dankbarkeit wegen, verpflichtet sind. Wir dürfen sie nicht aus den Augen verlieren; so sehr unseren Augen geschmeichelt ist; dürfen wir uns nicht daran gewöhnen, an diese unablässige Schmeichelei; sonst gewöhnen wir uns an die Bedürfniserfüllung der Rolle Cyphers, um noch einmal auf Matrix zurückzugreifen. Und wäre solche Rolle sympathisch, sie im realen Leben zu übernehmen und darzustellen und wahrhaft zu s e i n , in aller Verantwortlichkeit?

Ich habe mit einiger stetiger Begleitung hier auf moviepilot, die mir geradezu freundschaftlich ans Herz gewachsen ist, eine mehrjährige Reise, eigentlich ein Reise-Abenteuer unternommen; und eigentlich soll es auch noch nicht zu Ende sein (wie die Reisegesellschaft sowieso, unablässig, des Films, mit oder ohne uns weiterziehen wird). Einen Moment lang war ich Teil der Reise,- durfte ich sein; und bin dankbar dafür,- auch allen jenen, konkreten Geistern und Personen, die ich kennen- und liebenlernen durfte, und vielleicht noch darf. Ich will jetzt keinen herausgreifen weil nicht jeder so erwähnt werden kann oder will. Ich danke euch. Damit es nicht schwermütig wird: es sind noch halb mal Dutzend Filmbetrachtungen fertig, die nach und nach folgen sollen, so als Postskriptum,- ganz abgesehen von den Dutzenden absehbaren kostbaren Filmwerken, die sogar noch meiner Lebenszeit während entstehen werden; vielleicht nehme ich mir abundzu die Freiheit, mich, wenn sie mir auffällig werden, zu äußern,- z.B. freue ich mich schon unbändig auf WesAndersons' ungesehenes Neuestes GrandBudapestHotel (eh eine meiner Lieblingsstädte, ich beglückwünsche die, die „aus dem Westen“ das Glück hatten, sie in den Jahren nach dem Mauerfall zu erleben,- wie Prag,- Feierstunden meines Lebens. -Wie gesagt: ich werde mich schon noch weiter äußern, hier & da, bei Gelegenheit. Trotzdem ist es Zeit.
Irgendwann ist es immer Zeit; und irgendwann muß man gehen. Besser, man tut es bewußt.

Ich danke euch, liebe Freunde; die Reise war schön, und ihr ward Gute Gefährten (wie in Darjeelling Limited) (habe ich den eigentlich schon besprochen?) -aber >Die Tiefseetaucher<,- meinen Lieblings-WesAnderson, habe doch?! (-sonst muß ich es einstellen, ist doch bereits notiert wie ich mich erinnere: ich werde das prüfen! -und kommt dann ..."später" einst'... !- versprochen.) usw.

Also, liebe Freunde: der Moment ist wohl gekommen, einmal innezuhalten, und sich klarzumachen, das jede Reise – beginnt und endet: und das man es, an einem günstigen Rastplatz einmal um sich sehend, einen fixen Ausblick lang, tut und genießt, eine Ruhepause lang : hier sind wir zusammen, und es wird nicht immer so sein, und zu erkennen, das wir unterwegs sind, und wohin wohl, und warum. Dies ist so ein Augenblick : es soll schon nicht der letzte sein, aber doch ein bemerkter.

Und bemerkt: deswegen, eben weil. Es nicht ewig so weitergehen wird; nicht einmal äußerlich. Ein letzter seltsamer Tip: weil und wie alles sich ändert,- eventuell: sich ausdrucken schwarz auf weiß, wenn man sicher sein will sich lohnt, da, nicht dieses auch nicht nächstes Jahr,- aber doch in einigen, Dutzend oder halbdutzend Weilezeit, das virtuelle Gesicht, das sich uns zukehrt, vergessen verändern verlieren verschwunden getilgt wie alle wissen von mir für möglich gehalten werden wird. Wer sicher gehen will: druckt aus, und kann diese Unterhaltung lange immer noch, wann immer es ihm paßt, heimlich fortsetzen. Nicht dieses, nicht nächstes Jahr; aber in einigen mal einigen davon. Das Internet das gemacht wird vergißt schnell : und verlockend wird sein, nachzuhelfen; der Große Bruder übt und studiert gerade, der Entdeckung letzter Jahre mit einigen unliebsamen Erfahrungen gemäß, und muß vor allem nur eins noch lernen: subtil zu sein; im Unbeachteten, das wie stets das Beachtenswerte : das Aufmerksamkeits-Verdienende ist, weil was wir (bereits) wissen: langweilig ist. Jedenfalls, wenn S i e geistig gesund gewachsen sind.

Also liebe Gefährten, es soll jetzt kein Abschied für immer sein, nicht melodramatili' ': aber doch ein Einblick, und eine Ankündigung: der Welt dahinter. Die wir im Bild nicht vergessen sollten: eigentlich ist es die richtige, wahre, erste. Ja die erste, die zuerst da : und immer noch dagewesen sein wird, wenn diese Vorstellung, von ihr, verschwunden war. Wir können noch ein bißchen an ihr festhalten, aber das ist Eigenleistung; dazu müssen wir unseren Kokon verlassen, wie der neuerwachte Neo aus der Retorte und der gefangene Morpheus, als >AgentSmith< ihm erklärt hat, daß die Perfekte Welt nicht funktioniert hat und ganze Ernten ausfielen 'eingegangen' sind; weil der Mensch wohl offensichtlich vorzieht, ein Troublemaker zu sein. Dürfte ihm so schnell auch noch nicht abzugewöhnen sein, aber wir sollten es versuchen. Diesseits & jenseits des-
Exit.


corinna.freiburg

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Bewertung7.5Sehenswert

Es fiel damals im Kino schon auf, daß der Film viele Anleihen aus allen möglichen Ecken genommen hat. Mir als damaligem Akte X und Millennium-Freak waren diese Anleihen fast schon etwas viel, um mich wirklich zu begeistern. Andererseits überrollte die Optik wie drei D-Züge und fünf ICEs zusammen.
Nachdem ich mir den Film nun ein paarmal mehr zu Gemüte geführt habe, inklusive seiner beiden Sequels, ist dieses Gefühl zwar ein wenig verflogen, aber dafür sind auch Akte X und Millennium nicht mehr so präsent wie damals.
Betrachtet man den Film im Rahmen der Trilogie, so ist er definitiv immer noch der Beste, denn dieser ganze Messiaskram der folgenden zwei Teile war da schon nicht mehr so wirklich meins. Hammerhärtesten Eindruck hat definitiv Hugo Weaving als Agent Smith gemacht. Ich glaube, der einzige, der in puncto Kälte und Hartnäckigkeit mit ihm mithalten kann, ist der alte Terminator.
Sicher kein überragendes Meisterwerk der Filmkunst, besonders heute nicht mehr, aber zur damaligen Zeit mit seinen frischen Ideen, gerade in den Kampfszenen, die man so bisher mal gerade aus China kannte (Stichwort Seile), durchaus begeisternd und mitreißend. Den Nachhall spürt man in vielen Kinofilmen heute noch, aber keiner wird jemals an diesen herankommen. Er ist und bleibt einfach der Erste seiner Art.

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Medardus

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Bewertung5.0Geht so

Sagen wir mal so, als Bub zum Erscheinen extrem gefeiert. Da war ich 16 und hatte denke mal so einige Probleme mit Obrigkeiten, hab mit Wein, Weib und Gesang experimentiert und viel RATM gehört und das Zweifeln gelernt. Beschäftigte mich da auch viel mit Verschwörungstheorien wie dem FNORD, 23 und Robtert Anton Wilsons Illuminati. Habe das alles natürlich total ernst genommen und die Ironie, den Sarkasmus dahinter gottseidank etwas später aber immerhin zeitig gelernt. So oder so war ich aber sehr empfänglich für dieses Thema, wo mal jemand aufsteht gegen "die da oben" und aufräumt und "uns" allen die Warheit beibringt.

Das dann so ein Film, mit der Thematik und ohne Frage auch optischen Spielereien einschlägt wie eine Bombe ist klar. Hinter all dem, was wir tun ist etwas anderes, liegt eine andere Wahrheit...uiiiii, cool -.-

Aus heutiger Sicht, leider extrem fade und irgendwie auch voller kruder soziologischer, Zukunfts-, Gesellschafts-, Wissenschaftsmodelle plus mystischer Messiasblabla.

Ne, mit etwas Abstand und fast 20 jahren zwischen Erstsichtung und nun, einfach nur optische Onanie mit viel viel viel BlaBla, was mich leider mehr hinter dem Ofen hervorlocken mag.

Der Film erschlägt einen mit seinen tausend Anleihen, mit den vielen philosphischen Ideen und Zitaten, das wars dann. Das der Film dann auch noch zum KULT Erhoben wird, ist zwar toll für die Franchise/Merch Leute, aber macht das den Film einfacher nicht besser, eher schlimmer.

Und zudem ein deftiger Beweis, wie schlecht fast alle Schauspieler hier einfach sind. Die Moss ist furchtbar, Keanu Reeves ja eh und der Rest ist völlig hitner seinen Möglichkeiten und wird nur noch von den dümmlichen Dialogen unterstützt.

Wenn ich mich nicht täusche, gibt es hier auch noch eine extreme affige Bumsszene, die mir die Schamesröte ins Gesicht treibt.

Alles in allem also Mittelmaß, der durch die Vorreiterrolle in der Optik und Musikauswahl seine Daseinsberechtigung hat. Inhaltlich leider so gar nicht mehr meins und vollkommen überbewertet.

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DerWaldHerr

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Ich würd den Film zwar einen Punkt höher bewerten, eben aufgrund der überaus gelungenen technischen Seite (Kamera, Beleuchtung, Sets, Kostüme, Choreographie, Effekte, der ganze Stil), aber bei dem Inhalt stimme ich dir zu. Im Endeffekt ist "Matrix" nix anderes als eine hübsch anzusehende Stammtisch Phrase.


Jenny1988

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"extreme affige Bumsszene"???? Kann mich da dran gar nicht erinnern ...



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