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Public Enemies

Public Enemies (2009), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 06.08.2009


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5.9
Kritiker
50 Bewertungen
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6.8
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14064 Bewertungen
214 Kommentare
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von Michael Mann, mit Johnny Depp und Christian Bale

“Public Enemies” macht eines der schillerndsten Kapitel amerikanischer Gangstergeschichte lebendig: John Dillingers legendäre Raubzüge, die ihn zum meistgesuchten Mann auf der Fahndungsliste des damals noch jungen FBIs und zum Helden für einen großen Teil der unterdrückten, benachteiligten Bevölkerung in den Zeiten der Großen Depression in den USA der 30er-Jahre machten. Niemand schien den charismatischen Dillinger und seine Gang stoppen zu können. Keine Gefängnismauer war hoch genug, um ihn zu halten, und sein dreister Charme machte ihn zum Helden, genauso für seine Freundin Billie Frechette, wie für viele Amerikaner, die in ihm einen gerechten Denkzettel für die Finanzwelt sahen, und Ursache für die Weltwirtschaftskrise war. Dillingers Gang, zu der später auch “Baby-Face” Nelson und Alvin Karpis gehörten, hielt die Menschen in Atem und gab dem ehrgeizigen J. Edgar Hoover auf der anderen Seite eine Chance, das FBI und dessen Macht auszubauen. Er ernannte Dillinger zu Amerikas erstem ‘Public Enemy’ und schickte ihm mit Melvin Purvis den “Clark Gable des FBI” auf die Fersen. Zunächst spielten Dillinger und seine Gang nur mit Purvis Agenten und entkamen immer wieder in wilden Verfolgungsjagden oder Schießereien. Erst als ein paar ehemalige Revolverhelden ins Agenten-Team geholt wurden und es gelang, Dillingers Organisation durch Verräter wie die ‘Lady in Red’ und den Gangsterboss Frank Nitti zu unterwandern, konnten Purvis und das FBI die Schlinge enger ziehen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Public Enemies
Genre
Gangsterfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Biopic, Historienfilm
Zeit
1930er Jahre, 1933
Ort
Chicago
Handlung
Anführer, Bande, Bank, Bankräuber, Banküberfall, Cop, FBI, FBI Agent, Festnahme, Freiheitsentzug, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gefängnisausbruch, Geliebte, Große Depression, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Roman, Schießerei, Schusswechsel, Verbrecherjagd, Verfolgung, Verhaftung, Verrat, Zweikampf, love story
Stimmung
Spannend
Tag
Literaturverfilmung, Sachbuch
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Forward Pass, Misher Films, Relativity Media, Tribeca Productions

Kritiken (24) — Film: Public Enemies

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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4.5Uninteressant

Während der Weltwirtschaftskrise von 1933 galt Bankräuber John Dillinger als Gentleman-Ganove, als amerikanischer Robin Hood, weil er "nur das Geld der Banken raubt, nicht dass der Menschen". Gewiss eine Zwiespältigkeit, die der Film von Michael Mann jedoch zu keiner Zeit wirklich in Frage stellt. "Public Enemies" fokussiert sich lieber auf die reine Figur Dillinger und weniger auf seine Symbolik. Das ist durchaus verschenktes Potenzial, vor allem weil Hauptdarsteller Johnny Depp sein Spiel drosselt und der Film so noch viel Raum hätte, wie etwa für den historischen Aspekte der wahren Geschichte. Des Weiteren hätte es sich Angeboten Dillingers Gegenspieler, den FBI Agenten Melvin Purvis, größer auszubauen. Dies wäre der Dynamik zu Gute gekommen, so aber verkommt Christian Bales Rolle des Gaunerjägers leider zur blassen Nebenfigur, ähnlich blass und mutlos bleibt übrigens auch die Romanze zwischen Dillinger und seiner Billie Frechette, gespielt von der unterforderten (oder doch überforderten?) Marion Cortillard.

Michael Manns Entscheidung seinen Kameramann Dante Spinotti den Film mit modernen Digitalkamera zu filmen ging leider nach hinten los, denn die modernen Bilder mit ihrer mal klaren mal eher grobkörnigen Komposition passen nie so ganz zur Atmosphäre des Films und lassen ihn oft zu kühl, emotionslos und vor allem künstlich erscheinen. Zum Glück versteht es Regisseur Mann aber aus seinem Gangster-Drama eine große Hand spannender und interessanter Momente zu filtern. So beweist Mann erneut, dass er ein Großmeister der Gewalt ist. Wenn in seinen Filmen Gewalt ausbricht, dann ist diese immer kraftvoll, energisch, impulsiv und erinnert oft genug an die kompromisslosen Werke eines Sam Peckinpah. Diese raue, fesselnde Energie der Actionszenen bleibt aber nur schmuckes Beiwerk und wird von den vielen trägen, ruhigeren Szenen plattgewalzt.

"Public Enemies" ist bei weitem nicht das Gangster- Epos geworden, was es hätte werden können, aber zumindest einen Johnny Depp, der diesmal nicht den Kasper spielen muss, sondern der seine Rolle ernsthaft angeht und so durchaus überzeugt. Wenn er am Ende wie das modernes Duplikat eines Clark Gable seinem Schicksal entgegen sieht, dann hat man den Star Johnny Depp längst vergessen und sich ganz und gar auf John Dillinger eingestellt. Für einen so gefragten, beliebten und exzentrischen Schauspieler ist dies wirklich eine Glanzleistung erster Güte, schade dass sie nicht auf den kompletten Film abfärbt.

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ElMagico

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Genauso ist das!


Oskar Gleit

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Ich hab mir auch wesentlich mehr erhofft


evants.com: eventsandtrends.com

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6.5Ganz gut

Regisseur Michael Mann eilt dank Filmen wie „Heat“, „Insider“ und „Colleteral“ ein sehr guter Ruf voraus. Wenn sich Mann eines Films annimmt, der sich um die Geschichte einer Gangsterlegende der USA dreht, dann ist die Erwartung hoch. Doch ein Klassiker wie „Heat“ ist „Public Enemies“ nicht geworden. Das liegt zum einen an der kühlen und oberflächlichen Charakterzeichnung, die keine Identifikation mit einer der Figuren zulässt. Zum anderen ist die Kameraarbeit gewöhnungsbedürftig: Die wackeligen Aufnahmen sind zwar modern, passen aber nicht zu einem Film, in dem sonst alles an die Zeit der Handlung angepasst wird. Insgesamt ist „Public Enemies“ ein guter Film, der die hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllt, zumal das Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft wird.

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Elisabeth Maurer

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8.0Ausgezeichnet

...Kurz vor seinem Ende betritt Dillinger unbemerkt die Räume des Sonderkommandos des FBIs, das mit seinem Fall betraut ist. Für ihn ist es ein Gang in sein eigenes Museum. Hier wird ihm sein Leben vor Augen geführt, auch das nahende Ende. Der Zuschauer sieht auf den Pinnwänden die Stationen aus Dillingers Leben, die ihm der Film bisher präsentiert hat. Dabei versuchte der Film aber nicht wie ein Museumsbesuch zu wirken. Mann setzt HD-Technik und Handkamera ein, um die Aufnahmen möglichst realistisch und unmittelbar aussehen zu lassen. Die Bilder sagen aus, daß hier keine nostalgische Verklärung der Vergangenheit geboten werden soll. Sie bilden fast immer ausschließlich Reales und Gegenwärtiges ab, es gibt keine Rückblenden, keine inneren Bilder, die Kamera bleibt immer sehr dicht bei den Figuren....

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cArLos4evEr

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Also ich fand diese HD-Optik bei diesen Film nicht gut, auch wenn es realistischer sein soll gefällt mir die Kino-Üptik wirklich besser. Es wirkt zu glatt und oft zu plastisch und dadurch mehr wie eine Doku, das mag ich bei so etwas nicht! Ein Krisselfilter wär echt cooler!


Evie: www.inderzange.de

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2.0Ärgerlich

Micheal Mann bekannt durch Heat, Collateral oder The Insider, Johnny Depp bekannt durch Fluch der Karibik oder Sweeney Todd und Christan Bale bekannt durch den neuesten Terminator oder die neuen Batman Filmen drehten zusammen den Film Public Enemies. Allein der Cast schon ließ auf vieles hoffen dazu kamen dann noch Robert DeNiro als Produzent und Hans Zimmer als Berater für das Music Department. Ich ging also mit hohen Erwartungen in die Vorstellung, aber schon nach den ersten Minuten kaum so ein flaues Gefühl im Magen auf.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Wenn es nun an Public Enemies etwas ernsthaft auszusetzen gibt, dann nur zwei Dinge: Die digitale Ästhetik des auf High-Definition-Kameras gedrehten Films überzeugt ganz und gar nicht, in ihrer überrealistischen Klarheit, ihrer Flächigkeit, ihren verruckelten Bewegungsbildern, dem harten Licht und den starken Kontrasten. Da kann Michael Mann noch so sehr behaupten, auf 35-mm-Zelluloid »hätte es ausgesehen wie ein typisches 'period movie', ein Ausstattungsfilm. Das Publikum wird dadurch unweigerlich auf die Position von Betrachtern auf Abstand festgelegt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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2.0Ärgerlich

[...]Zu oberflächlich bleibt die Geschichte, die deutlich angelehnt ist an die von "Heat", doch niemals dessen Intensität zu erreichen vermag. Ein Spannungsbogen existiert de facto überhaupt nicht, denn "Public Enemies" ist ein steter Wechsel zwischen typischen Mann’schen shoot outs und filmischem Füllmaterial, welches zwischen Bedeutungslosigkeit und Kitsch, Langeweile und fehlender Tiefe pendelt.[...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.5Uninteressant

[...] Summa summarum ist zu konstatieren, dass der zweite Versuch, einen Staatsfeind Nr. 1 in diesem Jahr ins Kino unterzubringen, gescheitert ist. Obwohl "Public Enemies" kein völliges Desaster repräsentiert, ist er doch, gemessen an den Erwartungen und seitens des Regisseurs, der nach "Ali" erst seinen zweiten historischen Film präsentiert, ein missglückter Versuch John Dillinger cineastisch zu würdigen. Michael Mann pfeift nicht nur auf historische Fakten und Authentizität – ohnehin stellt der Streifen mehr Fiktion denn Realität dar (man fragt sich, weshalb Mann den Stoff "Public Enemies: America’s Greatest Crime Wave And The Birth Of The FBI, 1933-34" von Bryan Burroughs überhaupt adaptierte) -, ihm ist es offenbar auch egal oder nicht ersichtlich, wie weit hier Form und Inhalt aufgrund seines neuen Looks auseinandergehen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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5.0Geht so

«Public Enemies» ist eine teilweise faszinierendes Kriminaldrama, das durch die dreckige Kamera viel von seiner Wirkung einbüsst.

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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)

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5.0Geht so

Michael Mann inszeniert diesen klassischen Gangsterfilm routiniert und rasant, so dass der Film nicht langweilig wird, aber letztlich bleibt der Film eine Aneinanderreihung von Szenen ohne wirkliche Dramatik. Selbst Depp ist bemüht der Rolle des Dillinger etwas Tatkraft zu geben. Während ihm das einigermaßen gelingt, sieht der neue Actionstar Christian Bale eher blass aus. Leider bleibt dieser Film nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus Dillingers Leben und es wird auch nicht wirklich klar, weshalb Dillinger in der amerikanischen Bevölkerung so beliebt war - im Film jedenfalls überwiegen die äußerst brutalen Banküberfälle...

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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4.5Uninteressant

Allen Unkenrufen zum Trotz, habe ich mich gestern ins Kino gewagt um einen spannenden Abend im Umfeld von Johnny Depp, Christian Bale und Marion Cottilard zu verbringen, geleitet wurde das Ganze von Michael Mann, dem man ein gewisses Talent nicht absprechen kann, schließlich hat der Mann "Heat" auf die Leinwand gezaubert.
Überraschenderweise stellte sich die HD-Videoästhetik als geringeres Übel heraus als im Vorfeld von mir angenommen. Es ist sogar so, dass gerade der Gedanke ein Period Picture mithilfe moderner Kameratechnik zu filmen um es so zu sagen in unsere heutige Zeit zu holen, sich als der innovativste Kniff dieses Gangsterepos herausstellte.
Die Atmosphäre stimmte, ja gerade die Handkamera, die so mutig war, dem Zuschauer auch mal eine Form der Orientierung vorzuenthalten (Ausbrüche), trug ungemein dazu bei. Ja auch das Bildrauschen, die späten Schärfen, das half, das war neu und das ließ mich auch ein wenig besser die epische Länge "genießen". Warum sich aber der Kameramann (Legende: Dante Spinotti) dazu entschloss einen unangenehmen Grad an Bewegungsunschärfe zu zu lassen, bleibt mir ein Rätsel. Schwenks und schnelle Bewegungen sehen schecklich aus und bestehen nur aus einem unkenntlichen Brei aus Pixeln. Das hat nichts mit Doku zu tun, denn selbst da weiß man die Umlaufblende einzusetzen.
Dafür war die Soundmalerei, wieder Mann-typisch, hervorragend. Die Schüsse lauter als alles andere und die O-Töne authentisch und satt, vorallem in den Ausbruchsszenen wird dem Sounddesign ein beeindruckende Raum gegeben.
Leider zerstört Mann diese Authenzität, sobald er auf Musik zurückgreift. Denn was sich in diesem Film Soundtrack schimpft ist das seelenloseste und austauchbarste, was ich seit langem hören musste. Zum Schock lese ich dann in den Credits, dass der große Elliot Goldenthal das verzapft hat, traurig.
Gerade der Einsatz der Musik ist verherrend, da man ihn vorhersehen kann. Beispiel: Billie öffnet einen Brief von Dillinger aus dem Gefängnis. Was glaubt ihr? Natürlich setzt in diesem Moment ein sentimentales Geseiere ein.
Technisch überzeugt der Film also nur zur Hälfte. Ein gutes Kamerakonzept mit penetranter Bewegungsunschärfe und ein tolles Sounddesign mit miserabler Musik.
Was hat der Film inhaltlich zu bieten? Ich erinnere mich gerne an "Heat", der nicht nur technisch beeindruckend war, sondern auch inhaltlich. Leider packt PE das auch nicht ganz.
Johnny Depp ist weder fehlbesetzt, noch blass in der Rolle. Er ist das Beste, was der Film zu bieten hat. Obwohl es Mann nicht schafft der Figur genügend Tiefe zu geben (dafür braucht es mehr als eine mehr-schlecht-als-recht-Liebesgeschichte) gibt es Szenen (Polizeibesuch, Szene mit Bale, Kinobesuch mit Konterfei), wo man merkt wie gut er spielt, wie man förmlich in seinem Gesicht lesen kann, was er fühlt.
Erschreckend fällt da der Vergleich zu Bale aus. Hier haben die Autoren Scheiße gebaut. Bales Figur bleibt flach, vor allem weil wir nichts über ihn erfahren. Bale einzige Sätze beschrenken sich auf Sachen wie "Er ist da und da und du und du kommen mit mir!". Das kann man ja noch verschmerzen, wenn es Mann so angelegt hätte, dass es wirklich NUR um Dillinger geht und alle anderen nur Randfiguren bleiben. Denn hätte er aber auf die letzte Texteinblendung verzichten müssen. Es ist schon eine Frechheit einer Figur mithilfe eines unscheinbaren Satzes am Ende mehr Tiefe zu geben, als der Regisseur auf 2 1/2 Stunden zustande gebracht hat. Vielleicht hätte Mann Bale auch eine Regieanweisung mehr geben sollen außer: "Du bist cool und fühlst dich überlegen und lächelst suffisant."
Dieser Special Agent war anscheinend ein verzweifelter Mann, vielleicht sogar interresanter als Dillinger. Davor hatte Mann womöglich Angst.
Die arme Marion Cottilard bleibt das "Love Interest" wie es im Buche steht. Ihre einzige gute Szene bleibt das Verhör auf dem Polizeirevier.
Ich bin gespannt was Mann als nächstes aus dem Hut zaubert. Sein PE wirkt wie ein hohler Abklatsch von "Heat", mit guten Schauspielern in schlechten Rollen. Hoffentlich hat sich sein Kino nicht schon selbst entleert.
Als ich gestern enttäuscht aus dem Kino trat, sagte meine Freundin: "Der Film ist halt seicht." Besser kann man es nicht ausdrücken.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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4.0Uninteressant

[...]Neue Techniken sind eine gute Sache, wenn man weiß wie und vor allem warum man sie einzusetzen hat. Oder aber anders ausgedrückt: Die Wahl der technischen Mittel sollte immer der Sache dienen, und nicht einfach nur, weil sie vorhanden sind. „Public Enemies“ ist von Michael Mann komplett auf Digital Video gedreht worden, was dem Film nicht sonderlich gut zu Gesicht steht – Gelinde gesagt. Die schnelle, flexible und verwackelte Kamera, die vielleicht zu einem Jason Bourne aus dem 21. Jahrhundert passen mag, wirkt bei diesem Period Piece, das ja auch einen gewissen epischen Anspruch von Natur aus in sich trägt, erschreckend deplatziert wirkt. Mit der Entscheidung Manns für DV geht somit Einiges, man möchte fast sagen Alles von dem Flair verloren, was derartige Filme in der Vergangenheit ausgezeichnet hat. Wie man es richtig macht, hat nicht zuletzt Clint Eastwood in diesem Jahr mit seinem Period Piece „Der fremde Sohn“ aus inszenatorischer Sicht eindrucksvoll bewiesen.[...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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5.5Geht so

Hatte an diesen Film wegen Mann, Bale und Depp große Erwartungen, die zum Glück durch die bisherigen Kommentare hier etwas heruntergeschraubt wurden.

Viel Kritik klang schon an: Die Kamera wirkte auch auf mich oft unpassend und störend. Die Hauptdarsteller blieben bis auf wenige Ausnahmen deutlich unter ihrem Niveau, was wirklich schade ist, denn beide haben schon häufig bewiesen, daß sie das besser können. Da stell ich mir die Frage, ob Drehbuch und Regie einfach nicht das Potential der Darsteller abrufen konnten.

Alles in allem bleibt mir das nüchterne Fazit, das "Public Enemies" (leider) ein Film ist, bei dem, bis auf wenige Szenen nichts hängen bleibt. Er bietet keine Highlights, wenig Identifikation und Glaubwürdigkeit, letzters bei einem Film, der immerhin historische Persönlichkeiten und Geschehnisse nachbildet.

Für mich als wirklichen Michael Mann Fan eine ziemliche Enttäuschung. Aber "Inglorious Basterds" kommt ja bald....

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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5.5Geht so

Überhaupt wirkt vieles an der Geschichte dramaturgisch wenig zwingend, die Liebesgeschichte zwischen Dillinger und dem Hutmädchen Billie osziliiert zwischen purem Kitsch und der Degradierung der großen Liebe des Gangsters zum schmückenden Beiwerk. Trotz der gewaltigen Länge von 140 Minuten und einem Handlungszeitraum von gerade mal einem Jahr wirkt vieles an Public Enemies bruchstückhaft, weist erhebliche Lücken und Glaubwürdigkeitsprobleme auf und lässt deshalb – außer in den und gewohnt grandios inszenierten Schießereien und Action-Szenen – den Zuschauer eher kalt.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Von einem Duell Depp/Bale à la De Niro/Pacino kann allerdings keine Rede sein, dafür fokussiert Mann seinen Blick nicht genug. "Public Enemies" will nämlich auch noch ein Film über die Politik sein, die damals in den Vereinigten Staaten mit der Verbrechensbekämpfung gemacht wurde. So gibt es die heimliche dritte Hauptfigur J. Edgar Hoover, den Chef der noch unerfahrenen Bundespolizei (aus der bald das FBI werden sollte), gespielt von Billy Crudup. Hoover mit seinen verdeckten Zielen ist die ganze Zeit im Hintergrund des Films präsent, und zu den eindrücklichsten Szenen gehört eine frühe (illegale) FBI-Telefonabhöraktion, bei der die Unterhaltungen auf Wachsschallplatten (!) aufgezeichnet werden. In das traditionelle Mann-Männerduell dringen also plötzlich Politik und Geschichte ein, was "Public Enemies" nicht gut tut, da sie ihm den klaren Fokus rauben.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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6.0Ganz gut

Ob Schauspielveteranen wie Robert DeNiro und Al Pacino in „Heat“, Energiebündel Tom Cruise in „Collateral“ oder die obercoolen Colin Farrell und Jamie Foxx in „Miami Vice“: In den stets stilvollen Action-Thrillern von Michael Mann dürfen die hochbezahltesten Schauspieler Hollywoods den starken Mann markieren ohne Angst haben zu müssen sich an bodenständiger Action-Gülle a la „Rambo“ die Finger schmutzig zu machen. Jetzt hat Johnny Depp als der legendäre Bankräuber John Dillinger den Finger am Abzug. Als Kontrahent steht Depp der zur Zeit unvermeidliche Christian Bale als FBI-Agent Melvin Purvis gegenüber. Ungeachtet des Terrors, den Dillinger mit seiner Maschinengewehrbande in den 30er Jahren in Chicago verbreitet hat, wird der charismatische Gangsterboss als schnuckeliger Sympathieträger präsentiert, dem die Damenwelt zu Füßen liegt. Als vogelfreier Outlaw, der aus jedem Knast ausbrechen kann und den Autoritäten auf der Nase herumtanzt genießt er die Sympathien der seiner Zeit von der Weltwirtschaftskrise gebeutelten Öffentlichkeit. Parallelen zu Jean-Francois Richet`s vor wenigen Wochen gestarteten Zweiteiler „Public Enemy No. 1“, indem Vincent Cassel den französischen aufmüpfigen Bankräuber Jaques Mesrine verkörpert, drängen sich auf. Doch den packenden Realismus von Richet vermisst man beim neuen Michael Mann. Die hyperreal scharfen Bilder der Digitalkamera, mit der Mann seit „Collateral“ arbeitet, wollen so gar nicht zum 30er Jahre Setting passen und lassen kein richtig großes Kinofeeling aufkommen. Überhaupt wirkt die erste Hälfte von „Public Enemies“ mit jeder Menge wirr montierter Verfolgungsjagden mit kräftig Geballer überhastet und man findet keinen rechten Zugang zur Hauptfigur Dillinger. Erst in der letzten halben Stunde, wenn er genüsslich die tragische Hinrichtung seines Antihelden auf offener Straße zelebriert, fährt Michael Mann zur gewohnten Höchstform auf. Schauspielerisch ist an dem charmanten Johnny Depp und dem wie immer äußerst verbissen agierenden Christian Bale natürlich nichts auszusetzen. Aber irgend eine Überraschung oder Unregelmäßigkeit hätte dem routinierten Edel-Thriller sicher gut getan.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.0Sehenswert

[...]„Public Enemies“ braucht lange, beinahe zu lange, bis er seine Vorzüge voll zur Entfaltung bringt. Über weite Strecken stehen die recht ungenügend plausibel gemachten Figuren und der daraus resultierend eindimensionale Handlungsablauf dem Film im Weg, ehe er sich immerhin zu einer mächtigen audiovisuellen Wucht steigern kann. So etwas wie epische Weite erreicht die Geschichte aber nie, statt durchgehender fiebriger Hitze verbreitet das Geschehen zu oft nur leicht erhöhte Temperatur. Trotz der Top-Besetzung fehlt es auch an einer beherrschenden Präsenz, für die Depp und Bale normalerweise nicht mal die Hände aus den Taschen nehmen müssen, doch hier kann weder einer der beiden für sich uneingeschränkt glänzen, noch können sie einander in den wenigen gemeinsamen Szenen entscheidend pushen. Am Ende ist „Public Enemies“ vor allem ein 'sehens'werter, bei allen Mängeln auch immer noch guter Film; ein wirkliches Erlebnis, eine unverzichtbare Erfahrung ist er jedoch viel zu selten.[...]

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Muffin Man

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"Public Enemies" hat aber auch das coolste Lied, das ich in einem Film dieses Jahr gehört habe:
http://www.youtube.com/watch?v=fhiO8rT_LnA
Leider wird es im Film nicht wirklich gewinnbringend eingesetzt.


ChristiansFoyer

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Ja, eins von mehreren Beispielen, wo die Musikuntermalung nicht 100%ig sitzt


Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Michael Mann gehört zu den Regisseuren, die sich ganz der Digitalisierung der Kinobilder verschrieben haben und ihre Filme entsprechend mit einer Digitalkamera drehen. Machte dies bei Arbeiten wie „Collateral“ oder „Miami Vice“ noch Sinn, war hier doch aufgrund der Thematik ein durchaus zeitgemäßer und fiebriger Gestaltungsstil gefragt, wirkt es bei diesem, in den 1930er Jahren angesiedelten Gangsterepos ein wenig befremdlich. Das Auge stößt sich an den kalten, immer etwas überbelichtet wirkenden Bildern, es erwartet eher säuberlich durchstrukturierte, panoramaartige Aufnahmen in satten, dunklen Farben.
Dabei passt Michael Mann die Bildgestaltung ganz dem unsteten Leben seiner Hauptfigur an: Denn John Dillinger (Johnny Depp) ist als US-Staatsfeind Nummer Eins stets auf der Flucht. Zusammen mit Baby Face Nelson (Stephen Graham) und weiteren Komplizen führt er ein Leben, das aus Banküberfällen, Gefängnisausbrüchen und dem Untertauchen in immer wieder neuen Verstecken besteht. Entsprechend schwer machen sie es dem FBI, dem gesetzlosen Treiben der Bande Einhalt zu gebieten. Und als der politische Druck aus Washington wächst, sieht FBI-Chef Hoover (Billy Crudup) bald nur noch eine Chance: Er setzt mit Melvin Purvis (knallhart und humorlos: Christian Bale) seinen besten Mann auf die dreisten Bankräuber und Ausbrecherkönige an. Der rückt mit den damals modernsten technischen Mitteln und einer Art Rasterfahndung den Gangstern und auch Dillingers Geliebter Billie (Marion Cotillard) immer näher auf die Pelle.
Mit der Handkamera bleibt Michael Mann nahe dran an seinen Protagonisten, inszeniert ansonsten sein Biopic als klassischen Fünfklang aus Maschinengewehrduellen, Autohetzjagden, Banküberfällen, tristem Gefängnis-Dasein und Gangster-Einsamkeit. Ein einmal mehr überragender Johnny Depp emanzipiert sich hier quasi nebenbei von seinem exaltierten Gehabe als Pirat Jack Sparrow und seinen manierierten Auftritten in diversen Tim Burton-Filmen. Auch wenn man’s manchmal gerne etwas klassischer gehabt hätte, überzeugt Michael Mann einmal mehr als stilsicherer und jederzeit souveräner Meister seines Fachs, der hier großes Gangsterballadenkino mit einem perfekten Schlussakkord abliefert.

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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10.0Lieblingsfilm

Gedreht in gestochen scharfem HD ist das hier ein beeindruckend aussehender Film, in dem sogar die einfachsten Szenen vor Energie und Suspense strotzen. Wie damals mit Heat hat mann nicht nur das Kriminaldrama des Jahres, sondern möglicherweise des Jahrzehnts gemacht.

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Le Samourai

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Sowas von überhaupt nicht!


Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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4.5Uninteressant

Mann widmet sich ganz der Aufgabe, Dillinger cool aussehen zu lassen, und das ist das Problem mit dem ganzen Film. Er sieht aus, wie es sich gehört, doch hat keine Tiefe, nichts zu sagen, keinen neuen Blickwinkel. Er fühlt sich an wie eine Hommage an ältere, bessere Filme wie Scarface, White Heat und tatsächlich der Film Dillinger von 1945.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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8.5Ausgezeichnet

Kunstfilm und Kriminalfilm zugleich, mag Manns letzte Arbeit dem Zuschauer nicht gerade viel bieten, woran man sich emotional binden kann, doch die Schönheit und das Geschick der Inszenierung nehmen einen sanft gefangen.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (190) — Film: Public Enemies


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MaceWindu1998

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein weiterer starker Michael-Mann-Film.
Johnny Depp spielt und Cristian Bale spielen hier beide genial, und eine Oscar-Nominierung wäre in Ordnung gegangen. Die anderen Schauspieler sind nur Durchschnitt.
Die Musik ist unglaublich cool, und teilweise wirkt sie sogar echt provokant (Banküberfall).
Ein Thriller, den man immer mal wieder anschauen kann, vorallem wegen der beiden Hauptdarsteller!

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KingLee

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Bewertung9.0Herausragend

Wow...Johnny Depp hat auch wieder einmal aufs neue gezeigt mit diesen Film,...er kann einfach alles Spielen und das Perfect!
Fazit: Ein Gangster Film mit Star Aufgebot bis in die kleinste Rolle.Action,Drama,...geile Kulisse,was für knarren und ein Sound der sich gewaschen hat....!

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galadrielcat

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film hat mich damals herb enttäuscht. Es fehlte einfach der Biss, den Johnny Depp Filmen sonst so oft verleiht. Nicht witzig, nicht spannend, sondern einfach sehr langweilig und teilweise eher unfreiwillig komisch, weil unglaubwürdig. Schade!

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Roach

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Manche schmeißen mit Hassfilm-Wertungen auch um sich wie andere mit Bonbons...


VFresh

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Zuviel Hass ist nicht gut


Cokecab19

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hatte mich sehr auf 'Public Enemies' gefreut, auch wenn ich vorher viele der Reviews gelesen und meine Erwartungen auch heruntergeschraubt hatte. Trotzdem dachte mir, so schlecht wird er schon nicht sein. Und, naja - er war so schlecht.
Die erste Stunde des Films entwickelt sich, Storytechnisch, viel zu schnell. Die Handlung deckt einen viel zu großen Zeitraum ab, in dem viel zu viel passiert, und trotzdem scheint es so, als würde einfach nichts geschehen. An keiner einzigen Stelle will so etwas wie Spannung aufkommen und alles scheint sich extrem zu ziehen. Das Problem ist, dass einfach alles, was geschieht, nur angeschnitten und nichts von dem auch weiter ausgeführt wird. Das hört dann zwar irgendwann auf, nur dass es danach leider auch nicht besser wird. Die Handlung zieht sich weiter, weil auf einmal einfach nichts mehr geschieht. Der Film plätschert gemächlich vor sich hin und schafft es bis zum Ende nicht, irgendwie auf einen Höhepunkt hinzuarbeiten. Das Tempo, die Spannung, die gesamte Handlung, alles bleibt von vorne bis hinten konstant auf dem selben (niedrigen) Niveau, es gibt abseits des Handlungsverlaufes nichts, was sich irgendwie weiter entwickelt oder etwas Abwechslung bringt.
Die vier Punkte bekommt der Film noch für Johnny Depp/Christian Bale, für die Atmosphäre, für die Kulisse und für die Story, die zum Ende hin in ein, zwei Szenen irgendwo doch noch fesseln konnte. Mehr ist leider nicht drin.

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Moviegod

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Bewertung5.5Geht so

Erst in der letzten halben Stunde hat der Film es geschafft mich zu fesseln. Davor kam mehr als einmal Langeweile auf. Depp spielt den Bösen sehr gut. Bale bleibt in seiner Rolle als Jäger durchweg blass und wird locker an die Wand gespielt. Die Shootouts sind gut insziniert, aber der Rest wurde nur selten gut mit der Kamera eingefangen. Von einem Michael Mann hab ich mir viel mehr erhofft.

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concienda

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich liebe Gangsterfilme, ich liebe Michael Mann und ich liebe den Stil der 30er. Eigentlich der perfekte Film für mich. Schade nur, dass er schlecht ist. Irgendwie scheint es Mann nicht mehr raus zu haben. Colleteral war klasse, aber auch Miami Vice war grottig und eine Beleidigung für die Serie. Und bei Public Enemies ist es nicht besser.

Der Film wäre so gerne cooles Actiokino mit Tiefgang, scheitert aber in beiden Kategorien. Die Action ist viel zu generisch und vor allem bei den Schießereien stört die Kamera. Genau wie bei MV sehen die Shootouts eher aus wie Reality-TV aber nicht wie eine Millionenproduktion. Das wäre nicht tragisch, wenn die Story (die im folgenden leicht geSPOILERt wird) funzen würde. Public Enemies hat ein Riesencharakterproblem. John Dillinger ist erst der eiskalte berechnende Profi, wird nach einem Restaurantbesuch zum verliebten Gockel, eine halbe Stunde und enscheidet nach einem Kinobesuch sich vom FBI niederschiessen zu lassen. Gut, das ist noch halbwegs plausibel, ist uns schließlich ja allen schonmal passiert. Marion Cotillard spielt seine Freundin zwar nicht schlecht, kann aber auch nichts daran ändern dass der Plot der Freundin, die sich in den Gangster verliebt, dann der Polizei helfen soll, aber dann doch dem sie liebenden Gangster warnt, schon alt war als Menschen noch auf Dinos ritten. Die wirkliche Katastrophe ist aber Melvin Purvis, dessen Rolle man schon aus drittklassigen Law and Order Folgen kennt. Nur das die da ausgefeilter waren. Warum auf sowas ein Außnahmetalent wie Christian Bale verschwendet wird, bleibt mir ein Rätsel.

So bleibt ein einfallsloser Film für zwischendurch, der zwar gut aussieht und gut klingt, aber so leer ist wie eine Bank nachdem John Dillinger da war. (Für den abschließenden Gag möchte ich mich aufrichtig entschuldigen.)

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concienda

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Hab deinen Kommi zu dem Film gelesen. Anders als bei Heat oder Collateral fand ich das Duell nur hier überhaupt nicht fesselnd. Ein Film der in den letzten Jahren aber sehr dicht an die beiden rankam war The Town, fand ich.


Frankie Dunn

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Ja, ich hatte deinen Kommentar da gelesen. Klang gut, aber für mich war es genau umgekehrt. The Town fand ich nur mittelmäßig zufriedenstellend.


JumpStreet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ist das da Ihr Geld? - Stecken Sie\'s wieder ein, wir wollen das Geld der Bank, nicht Ihres"

Was hält sie nachts wach, Mr. Dillinger?
- "Kaffee"

"John, wie lange brauchen sie um eine Bank auszurauben?" -"Ungefähr eine Minute 40 Sekunden. - Nüchtern."

Wirklich netter Gangsterfilm mit beindruckender Kulisse und klasse Darstellern.

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primatemike

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Bewertung6.5Ganz gut

Depp konnte mich in seiner Rolle als Johnny Dillinger nicht überzeugen. Ansonsten ein netter Gangsterfilm mit viel Geballer.

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julian.voland

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Bewertung5.0Geht so

Nicht so gut wie erwartet, eher enttäuschend. Wer sich so dumm und leichtsinnig verhält wie Dillinger in diesem Film, hat es wirklich verdient, geschnappt zu werden. Außerdem schafft es der Film nicht über den langen Zeitraum die Spannung zu halten. Einige Szenen hätte man ruhig kürzen und diese Geschichte auch in einer halben Stunde weniger erzählen können. Dafür hat mir aber die Kameraarbeit wirklich gut gefallen.
Der Film hatte so großes Potential mit diesen Schauspielern und dieser Ausstattung, schafft es dann aber doch nicht, gut zu werden.

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Tyler__Durden

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Bewertung9.0Herausragend

Kurze Notiz nach der Blu-Ray Sichtung:
Anders als bei Miami Vice, bei welchem ich den Großteil Abneigung mehr einer gewissen Ignoranz zuschreiben will, kann ich bei Public Enemies sehr gut verstehen warum der Film so wenig Anerkennung bekommen hat. Er ist wirklich der falsche Film für eine Generation von Filmfans die immer nach etwas neuem schreien, sich dann aber doch nur in alten (Film)Tugenden wohlfühlen. Denn mit Public Enemies geht Michael Mann noch weiter als mit Miami Vice. Viel weiter. Der radikale Höhepunkt einer seit vielen Filmen andauernden Suche nach neuen Wegen für den amerikanischen Regisseur. Hier ist alles nur noch Skizziert, vom Inhalt bis zu den Charakteren bekommen wir nur grobe Umrahmungen. Charaktere driften ins Bild und wieder hinaus ohne das der Film deutlich ausformuliert. Mann brauch das aber nicht, da sein rigoroses Ausbauen der digitalen Filmtechnik ihm neue filmsprachliche Mittel verleiht um seinen Figuren eine neue Oberfläche zu geben. Er geht vorbei an Geschichte und Erinnerung um an etwas ungenauerem anzukommen, etwas transparentem. Wenn der Film beginnt und wir die großen Mauern eines Gefängnisses sehen, dann ist da mehr zu sehen als das plastische Objekt. Das digitale Bild ermöglicht ihm hier eine Freiheit, die nichts mit dem Wunsch zu tun hat jeden Grashalm in hoher Auflösung zu betrachten, es ermöglicht ihm vielmehr hier jedem Bild eine neue Ebene an Texturen und Expressionen zu verleihen, über welche er dann mit der Kamera streift um bestimmte Emotionen herauszufiltern kann aus dieser endlosen Klarheit und Schärfe. Die Struktur muss sich hier also stetig neu erfinden um mit diesen neu entwickelten Sensibilitäten mitzuhalten. Es ist das wahrscheinlich aufregendste was dem Kino im letzten Jahrzehnt passieren konnte und ein forderndes Erlebnis für Augen und Ohren. Weiß gerade gar nicht was ich sagen soll, habe fast geweint.

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Mimuschka

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so, gesehen und für gut befunden, wenn nicht sogar mein lieblings-michael-mann, hart umkämpft an der spitze mit "miami vice". großartiges finale. und allgemein liebe ich diese DV-optik, die so schön mit den traditionen des gangsterfilms bricht, freue mich schon ungemein auf seinen nächsten :-)


brainchild

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Inhalt deiner Worte verstehe, aber ich verstehe ihr Gefühl. So wie ich das Gefühl von Michael Mann zu verstehen glaube. Danke, dass du meinem Lieblingsregisseur so wundervolle Texte widmest :)


CuchillaPitimini

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Bewertung4.0Uninteressant

Beim ersten Versuch bin ich eingeschlafen, und beim zweiten habe ich dann irgendwann ausgemacht. Mich konnte die Story und wie sie hier erzählt wurde einfach nicht fesseln. Und das obwohl Johnny Depp und Christian Bale an Board sind! Na sowas.. - das soll nicht heißen, dass die beiden nicht gut waren, denn das waren sie. Ich hab sie aber auch schon besser gesehen. Doch die beiden Hauptdarsteller und die tolle Kulisse der 30er Jahre und die nette Idee retten dem Film 4 Punkte. Ansonsten fand ich ihn leider eher langatming und unspannend. Schade.

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MurmelTV

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Den hab ich auch so in Erinnerung..


PR3T3ND3R

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Bewertung6.0Ganz gut

Lange Zeit hat es gedauert, bis ich mir endlich den Film angetan habe, heute war es dann soweit.
Und ich hatte leider so einige Probleme mit dem Streifen. Zu künstlich erschien mir die Kameraführung, zu wenig ausgearbeitet die einzelnen Charaktäre. Man wird mitten ins Geschehen reingeschmissen, weiß aber nach ca. 20 min nicht mehr, ob man für die Guten, oder für die Bösen ist. Der Film liegt irgendwo dazwischen, obwohl es die Geschichte von Dillinger ist, erscheint seine Figur mir viel zu blass. Natürlich kann man sagen, die Liebesgeschiche ist doch da, doch viel mehr Zeit lässt man sich für die Verfolger. Schlußendlich kommt die eine und auch die andere Seite nicht so rüber, wie es sein sollte.

Was übrig bleibt, ist ein Versuch an die großen Gangster-Filme der vergangenen Jahre anzuknüpfen, was aber nicht so ganz klappen will. Sehr schade, zumindest kann man einige Hollywood-Größen in Aktion erleben.

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JonnyvsSherlock

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"Man wird mitten ins Geschehen reingeschmissen, weiß aber nach ca. 20 min nicht mehr, ob man für die Guten, oder für die Bösen ist."
Sehe ich als positiven Aspekt:)


Dr. Train Spotting

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Bewertung6.5Ganz gut

Voll easy, aber man darf halt nicht so viel erwarten. Sonntag Nachmittag Film

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Carmine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

...Mann transportiert das ausgestrobene Genre in die neue und digitale Welt, in der Schauspieler darauf achten müssen, dass keine Pickel im Gesicht zu erkennen sind...
...mit seinem eigenen typischen Style präsentiert er seine eigene Version der 20-30er Jahre, dafür verwendet er Genretypische Element und seine eigene rohe Kunst...zusammen ergibt das ganze einen packendes und zugleich mitreißendes Erlebnis...
...Public Enemies ist ruhig, kalt, intensiv und großartig iszeniert
...Es ist Michael Mann´s Kino...

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Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film zeigt wie traditionelle Bankräuber in Form von John Dillinger und seine Bande auf die Verbrechensbekämpfung der Neuzeit treffen. Dillinger´s Gegner sind das neu gegründete FBI die mit revolutionären Mitteln den Kampf gegen das Verbrechen aufnehmen. Der Film besticht durch gute Action und starke Darsteller auch wenn ich Christian Bale ein wenig blass fand.(seine Synchro war auch irgendwie doof) Dafür macht Johnny Depp einen richtig guten Job und zeigt das er nicht nur Tim Burton- und Piratenfilme kann. Insgesamt gesehen war ich aber ein wenig enttäuscht von dem Streifen. Weshalb man auch "Public Enemies" nicht zu Michael Mann´s allerbesten Werken zählen sollte!!

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vanilla

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ich war auch enttäuscht nach dem Movie:-))
Hatte mir viel mehr erhofft, allein wegen der Depp/Bale-Kombo;-)


vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

optisch macht der Film einiges her. Ich liebe auch diese alten Fahrzeuge, die langen Mäntel oder die Hüte auf dem Kopf.
Darsteller sind eine Augenweide. Bis zu den Nebencharakteren sehr gut besetzt.
Leider ist der Charakteraufbau, die meisten Dialoge, die Verfolgungsszenen und die Beziehungen zwischen allen Beteiligten, höchstens als mittelstark einzuordnen.
Viele Entscheidungen sind einfach nicht nachvollziehbar. Aber vielleicht waren sie ja wirklich alle so dumm. Von der Polizei, bis zu den Gangstern.
Viele Sachen wurden entweder nicht zu Ende gedacht, oder das Drehbuch ist jemandem aus der hand gerutscht und alle durften die Seiten wieder zusammenfügen.
Als Gesamtwerk bin ich etwas enttäuscht.
Von diesem Staraufgebot und diesem filmischen Potenzial habe ich viel mehr erwartet.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

beim ersten mal fand ich ihn schon nicht doll...und auch jetzt kann ich nichts gutes sagen..einige sachen sin ok aber an sich ist der film........enttäuschend!!!!

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin eigentlich ein großer Fan von Gangsterfilmen, die zur Zeit der 30er in den Staaten spielen. Coole Gangster, korrupte Cops und eine tolle Optik der 30er Jahre mit stilvollen Autos und Gangstern die mit langen Mänteln und Hüten rumlaufen. Auf so was stehe ich eigentlich echt aber dieser Streifen von Michael mann ist eher ein Durchschnittsfilm, dieses Genres.
Bei Public Enemies geht es um den Bankräuber John Dillinger, der mit seiner Bande immer in anderen Staaten auftaucht um dort Banken zu überfallen, die örtlichen Polizisten haben diesen Profigangstern wenig entgegenzusetzen, weshalb man zeitgleich zur Handlung von John Dillinger, den Aufbau des FBI durch J Edgar Hoover anschneidet. Dessen Leute angeführt von Melvin Pervis verfolgen John Dillinger durch das ganze Land um einen der gefürchtetsten Gangster der US Geschichte endlich auszuschalten.
Die Actionszenen bei Banküberfällen sind wirklich gut in Szene gesetzt und bereiten Fans des Genres großen Spaß auch die Optik der 30er ist bei diesem Streifen klasse was ihm bei mir schon mal ein paar solide Punkte einbringt.
Doch sonst ist der Film leider stellenweise misslungen, die Charakterzeichnung von John Dillinger empfand ich als viel zu oberflächlich und auch wieso seine Figur von der US- Bevölkerung als ein moderner Robin Hood anerkannt wird, kam nicht sehr glaubwürdig rüber.
Die Beziehung von Pervis und seinem Wiedersacher hätte man ebenfalls intensiver gestalten könnte, da das dem Film vlt. auch über einige Längen hinweggeholfen hätte.
Public Enemies hat einige Längen, eine oberflächliche Inszenierung der Figuren und weiß leider oft durch Einfallslosigkeit des Drehbuchautors nicht zu überzeugen.
Die Hauptdarsteller Christian Bale und Johnny Depp spielen zwar routiniert gut aber leider nicht so herausragend, dass man hier noch mehr Punkte vergeben könnte.
Hätte dem Streifen gerne mehr Punkte gegeben aber für viel mehr als ne 6 reicht es hier leider nicht, da man vor allem von einem Regisseur wie Michael mann wohl mehr erwarten darf!

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The Freewheelin Fonda

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,,VIEL mehr als ne 6" da ich die das Genre mag halte ich einen halben Punkt mehr grade noch für vertretbar! ;)


cpt. chaos

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Ach so, ich dachte das war einem zittrigen Finger geschuldet. :o)
Das Genre ist selbstverständlich über jeden Zweifel erhaben, aber die Umsetzung fand ich in diesem Fall eher dürftig - schade!


Cayopei

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Bewertung5.0Geht so

Handwerklich hervorragend gemachter Film, der einen aber anders als "Heat" (Achtung: Kalauer) kalt läßt.

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe Gangster-Filme über alles, vor allem, wenn sie zwischen 1925-1949 spielen! Ich hatte mich deshalb auch auf 'Gangster Squad' so gefreut, der sich leider als zu Action-fixiert und zu mainstreamig herausgestellt hatte. 'Public Enemies' hingegen ist das bessere 'Gangster Squad'; denn all die Ansprüche, die ich an 'Gangster Squad' hatte, wurden in diesem Film erfüllt! Mit Johnny Depp, Christian Bale, Marion Cotillard, Stephen Lang und Giovanni Ribisi bis in die Nebenrollen perfekt besetzt und gespielt fesselt dieser Film durch Realismus, extrem tolle Dialoge und Schießereinen, die anders als bei 'Gangster Squad' nicht bloß auf Action fixiert sind, sondern dabei auch Spannung, Story und hin und wieder sogar Charakterzeichnung widerspiegeln. Ein super Gangster-Film eben und wirklich zu sehr von den Kritikern zerrissen!
Zwei Sachen sind noch Anzumerken:
Da Johnny Depp und Christian Bale in Deutschland normalerweise den gleichen Synchronsprecher haben, hat man hier Bale eine Synchronstimmer gegeben, die wirklich nur bedingt passt und an die man sich einfach nicht gewöhnen kann! Man hätte lieber Bale seine sontige Stimme (also die von Depp in diesem Fall) geben sollen, und Depp seine Synchronstimme aus 'Fluch der Kribik 1-3', an die man aus diesen Filmen ja auch schon im Zusammenhang mit Depp gewöhnt ist!
Zweitens: Der Film ist extrem brutal und für mich vollkommen unverständlich, wie der ein FSK 12 bekommen konnte; nicht nur, dass hier (realistisch) viel Blut spritzt, und das gerne auch mal in Zeitlupe oder im Zoom, sondern zeichet sich der Film auch mit teilweise starker psychischer Gewalt aus!

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