Public Enemies
Public Enemies (2009), US Laufzeit 140 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Kinostart 06.08.2009
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194 Kommentare
Keine
von Michael Mann, mit Johnny Depp und Christian Bale
“Public Enemies” macht eines der schillerndsten Kapitel amerikanischer Gangstergeschichte lebendig: John Dillingers legendäre Raubzüge, die ihn zum meistgesuchten Mann auf der Fahndungsliste des damals noch jungen FBIs und zum Helden für einen großen Teil der unterdrückten, benachteiligten Bevölkerung in den Zeiten der Großen Depression in den USA der 30er-Jahre machten. Niemand schien den charismatischen Dillinger und seine Gang stoppen zu können. Keine Gefängnismauer war hoch genug, um ihn zu halten, und sein dreister Charme machte ihn zum Helden, genauso für seine Freundin Billie Frechette, wie für viele Amerikaner, die in ihm einen gerechten Denkzettel für die Finanzwelt sahen, und Ursache für die Weltwirtschaftskrise war. Dillingers Gang, zu der später auch “Baby-Face” Nelson und Alvin Karpis gehörten, hielt die Menschen in Atem und gab dem ehrgeizigen J. Edgar Hoover auf der anderen Seite eine Chance, das FBI und dessen Macht auszubauen. Er ernannte Dillinger zu Amerikas erstem ‘Public Enemy’ und schickte ihm mit Melvin Purvis den “Clark Gable des FBI” auf die Fersen. Zunächst spielten Dillinger und seine Gang nur mit Purvis Agenten und entkamen immer wieder in wilden Verfolgungsjagden oder Schießereien. Erst als ein paar ehemalige Revolverhelden ins Agenten-Team geholt wurden und es gelang, Dillingers Organisation durch Verräter wie die ‘Lady in Red’ und den Gangsterboss Frank Nitti zu unterwandern, konnten Purvis und das FBI die Schlinge enger ziehen.
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Cast & Crew
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Michael Mann
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Johnny Depp
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Christian Bale
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Stephen Dorff
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James Russo
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David Wenham
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Billy Crudup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) J. Edgar Hoover
Regie
Schauspieler
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Marion Cotillard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billie Frechette
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Leelee Sobieski
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Giovanni Ribisi
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John Ortiz
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Rory Cochrane
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Christian Stolte
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Stephen Lang
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John Judd
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Michael Vieau
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John Kishline
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Stephen Graham
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John Scherp
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Ronan Bennett
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Ann Biderman
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Michael Mann
- Genre
- Gangsterfilm
- Zeit
- 1930er Jahre, 1933
- Ort
- Chicago
- Handlung
- Anführer, Bande, Bank, Bankräuber, Banküberfall, Cop, FBI, FBI Agent, Festnahme, Freiheitsentzug, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gefängnisausbruch, Geliebte, Große Depression, Liebe, Liebe auf den ersten Blick, Roman, Schießerei, Schusswechsel, Verbrecherjagd, Verfolgung, Verhaftung, Verrat, Zweikampf, love story
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Public Enemies
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Kritiken (23) — Film: Public Enemies
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenRegisseur Michael Mann eilt dank Filmen wie „Heat“, „Insider“ und „Colleteral“ ein sehr guter Ruf voraus. Wenn sich Mann eines Films annimmt, der sich um die Geschichte einer Gangsterlegende der USA dreht, dann ist die Erwartung hoch. Doch ein Klassiker wie „Heat“ ist „Public Enemies“ nicht geworden. Das liegt zum einen an der kühlen und oberflächlichen Charakterzeichnung, die keine Identifikation mit einer der Figuren zulässt. Zum anderen ist die Kameraarbeit gewöhnungsbedürftig: Die wackeligen Aufnahmen sind zwar modern, passen aber nicht zu einem Film, in dem sonst alles an die Zeit der Handlung angepasst wird. Insgesamt ist „Public Enemies“ ein guter Film, der die hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllt, zumal das Potenzial der Geschichte nicht voll ausgeschöpft wird.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Kurz vor seinem Ende betritt Dillinger unbemerkt die Räume des Sonderkommandos des FBIs, das mit seinem Fall betraut ist. Für ihn ist es ein Gang in sein eigenes Museum. Hier wird ihm sein Leben vor Augen geführt, auch das nahende Ende. Der Zuschauer sieht auf den Pinnwänden die Stationen aus Dillingers Leben, die ihm der Film bisher präsentiert hat. Dabei versuchte der Film aber nicht wie ein Museumsbesuch zu wirken. Mann setzt HD-Technik und Handkamera ein, um die Aufnahmen möglichst realistisch und unmittelbar aussehen zu lassen. Die Bilder sagen aus, daß hier keine nostalgische Verklärung der Vergangenheit geboten werden soll. Sie bilden fast immer ausschließlich Reales und Gegenwärtiges ab, es gibt keine Rückblenden, keine inneren Bilder, die Kamera bleibt immer sehr dicht bei den Figuren....
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cArLos4evEr 2011/08/06 21:34:35
Antwort löschenAlso ich fand diese HD-Optik bei diesen Film nicht gut, auch wenn es realistischer sein soll gefällt mir die Kino-Üptik wirklich besser. Es wirkt zu glatt und oft zu plastisch und dadurch mehr wie eine Doku, das mag ich bei so etwas nicht! Ein Krisselfilter wär echt cooler!
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenMicheal Mann bekannt durch Heat, Collateral oder The Insider, Johnny Depp bekannt durch Fluch der Karibik oder Sweeney Todd und Christan Bale bekannt durch den neuesten Terminator oder die neuen Batman Filmen drehten zusammen den Film Public Enemies. Allein der Cast schon ließ auf vieles hoffen dazu kamen dann noch Robert DeNiro als Produzent und Hans Zimmer als Berater für das Music Department. Ich ging also mit hohen Erwartungen in die Vorstellung, aber schon nach den ersten Minuten kaum so ein flaues Gefühl im Magen auf.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWenn es nun an Public Enemies etwas ernsthaft auszusetzen gibt, dann nur zwei Dinge: Die digitale Ästhetik des auf High-Definition-Kameras gedrehten Films überzeugt ganz und gar nicht, in ihrer überrealistischen Klarheit, ihrer Flächigkeit, ihren verruckelten Bewegungsbildern, dem harten Licht und den starken Kontrasten. Da kann Michael Mann noch so sehr behaupten, auf 35-mm-Zelluloid »hätte es ausgesehen wie ein typisches 'period movie', ein Ausstattungsfilm. Das Publikum wird dadurch unweigerlich auf die Position von Betrachtern auf Abstand festgelegt.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Zu oberflächlich bleibt die Geschichte, die deutlich angelehnt ist an die von "Heat", doch niemals dessen Intensität zu erreichen vermag. Ein Spannungsbogen existiert de facto überhaupt nicht, denn "Public Enemies" ist ein steter Wechsel zwischen typischen Mann’schen shoot outs und filmischem Füllmaterial, welches zwischen Bedeutungslosigkeit und Kitsch, Langeweile und fehlender Tiefe pendelt.[...]
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Summa summarum ist zu konstatieren, dass der zweite Versuch, einen Staatsfeind Nr. 1 in diesem Jahr ins Kino unterzubringen, gescheitert ist. Obwohl "Public Enemies" kein völliges Desaster repräsentiert, ist er doch, gemessen an den Erwartungen und seitens des Regisseurs, der nach "Ali" erst seinen zweiten historischen Film präsentiert, ein missglückter Versuch John Dillinger cineastisch zu würdigen. Michael Mann pfeift nicht nur auf historische Fakten und Authentizität – ohnehin stellt der Streifen mehr Fiktion denn Realität dar (man fragt sich, weshalb Mann den Stoff "Public Enemies: America’s Greatest Crime Wave And The Birth Of The FBI, 1933-34" von Bryan Burroughs überhaupt adaptierte) -, ihm ist es offenbar auch egal oder nicht ersichtlich, wie weit hier Form und Inhalt aufgrund seines neuen Looks auseinandergehen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Public Enemies» ist eine teilweise faszinierendes Kriminaldrama, das durch die dreckige Kamera viel von seiner Wirkung einbüsst.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenMichael Mann inszeniert diesen klassischen Gangsterfilm routiniert und rasant, so dass der Film nicht langweilig wird, aber letztlich bleibt der Film eine Aneinanderreihung von Szenen ohne wirkliche Dramatik. Selbst Depp ist bemüht der Rolle des Dillinger etwas Tatkraft zu geben. Während ihm das einigermaßen gelingt, sieht der neue Actionstar Christian Bale eher blass aus. Leider bleibt dieser Film nur ein sehr kleiner Ausschnitt aus Dillingers Leben und es wird auch nicht wirklich klar, weshalb Dillinger in der amerikanischen Bevölkerung so beliebt war - im Film jedenfalls überwiegen die äußerst brutalen Banküberfälle...
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Neue Techniken sind eine gute Sache, wenn man weiß wie und vor allem warum man sie einzusetzen hat. Oder aber anders ausgedrückt: Die Wahl der technischen Mittel sollte immer der Sache dienen, und nicht einfach nur, weil sie vorhanden sind. „Public Enemies“ ist von Michael Mann komplett auf Digital Video gedreht worden, was dem Film nicht sonderlich gut zu Gesicht steht – Gelinde gesagt. Die schnelle, flexible und verwackelte Kamera, die vielleicht zu einem Jason Bourne aus dem 21. Jahrhundert passen mag, wirkt bei diesem Period Piece, das ja auch einen gewissen epischen Anspruch von Natur aus in sich trägt, erschreckend deplatziert wirkt. Mit der Entscheidung Manns für DV geht somit Einiges, man möchte fast sagen Alles von dem Flair verloren, was derartige Filme in der Vergangenheit ausgezeichnet hat. Wie man es richtig macht, hat nicht zuletzt Clint Eastwood in diesem Jahr mit seinem Period Piece „Der fremde Sohn“ aus inszenatorischer Sicht eindrucksvoll bewiesen.[...]
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenHatte an diesen Film wegen Mann, Bale und Depp große Erwartungen, die zum Glück durch die bisherigen Kommentare hier etwas heruntergeschraubt wurden.
Viel Kritik klang schon an: Die Kamera wirkte auch auf mich oft unpassend und störend. Die Hauptdarsteller blieben bis auf wenige Ausnahmen deutlich unter ihrem Niveau, was wirklich schade ist, denn beide haben schon häufig bewiesen, daß sie das besser können. Da stell ich mir die Frage, ob Drehbuch und Regie einfach nicht das Potential der Darsteller abrufen konnten.
Alles in allem bleibt mir das nüchterne Fazit, das "Public Enemies" (leider) ein Film ist, bei dem, bis auf wenige Szenen nichts hängen bleibt. Er bietet keine Highlights, wenig Identifikation und Glaubwürdigkeit, letzters bei einem Film, der immerhin historische Persönlichkeiten und Geschehnisse nachbildet.
Für mich als wirklichen Michael Mann Fan eine ziemliche Enttäuschung. Aber "Inglorious Basterds" kommt ja bald....
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenÜberhaupt wirkt vieles an der Geschichte dramaturgisch wenig zwingend, die Liebesgeschichte zwischen Dillinger und dem Hutmädchen Billie osziliiert zwischen purem Kitsch und der Degradierung der großen Liebe des Gangsters zum schmückenden Beiwerk. Trotz der gewaltigen Länge von 140 Minuten und einem Handlungszeitraum von gerade mal einem Jahr wirkt vieles an Public Enemies bruchstückhaft, weist erhebliche Lücken und Glaubwürdigkeitsprobleme auf und lässt deshalb – außer in den und gewohnt grandios inszenierten Schießereien und Action-Szenen – den Zuschauer eher kalt.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenVon einem Duell Depp/Bale à la De Niro/Pacino kann allerdings keine Rede sein, dafür fokussiert Mann seinen Blick nicht genug. "Public Enemies" will nämlich auch noch ein Film über die Politik sein, die damals in den Vereinigten Staaten mit der Verbrechensbekämpfung gemacht wurde. So gibt es die heimliche dritte Hauptfigur J. Edgar Hoover, den Chef der noch unerfahrenen Bundespolizei (aus der bald das FBI werden sollte), gespielt von Billy Crudup. Hoover mit seinen verdeckten Zielen ist die ganze Zeit im Hintergrund des Films präsent, und zu den eindrücklichsten Szenen gehört eine frühe (illegale) FBI-Telefonabhöraktion, bei der die Unterhaltungen auf Wachsschallplatten (!) aufgezeichnet werden. In das traditionelle Mann-Männerduell dringen also plötzlich Politik und Geschichte ein, was "Public Enemies" nicht gut tut, da sie ihm den klaren Fokus rauben.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenOb Schauspielveteranen wie Robert DeNiro und Al Pacino in „Heat“, Energiebündel Tom Cruise in „Collateral“ oder die obercoolen Colin Farrell und Jamie Foxx in „Miami Vice“: In den stets stilvollen Action-Thrillern von Michael Mann dürfen die hochbezahltesten Schauspieler Hollywoods den starken Mann markieren ohne Angst haben zu müssen sich an bodenständiger Action-Gülle a la „Rambo“ die Finger schmutzig zu machen. Jetzt hat Johnny Depp als der legendäre Bankräuber John Dillinger den Finger am Abzug. Als Kontrahent steht Depp der zur Zeit unvermeidliche Christian Bale als FBI-Agent Melvin Purvis gegenüber. Ungeachtet des Terrors, den Dillinger mit seiner Maschinengewehrbande in den 30er Jahren in Chicago verbreitet hat, wird der charismatische Gangsterboss als schnuckeliger Sympathieträger präsentiert, dem die Damenwelt zu Füßen liegt. Als vogelfreier Outlaw, der aus jedem Knast ausbrechen kann und den Autoritäten auf der Nase herumtanzt genießt er die Sympathien…
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]„Public Enemies“ braucht lange, beinahe zu lange, bis er seine Vorzüge voll zur Entfaltung bringt. Über weite Strecken stehen die recht ungenügend plausibel gemachten Figuren und der daraus resultierend eindimensionale Handlungsablauf dem Film im Weg, ehe er sich immerhin zu einer mächtigen audiovisuellen Wucht steigern kann. So etwas wie epische Weite erreicht die Geschichte aber nie, statt durchgehender fiebriger Hitze verbreitet das Geschehen zu oft nur leicht erhöhte Temperatur. Trotz der Top-Besetzung fehlt es auch an einer beherrschenden Präsenz, für die Depp und Bale normalerweise nicht mal die Hände aus den Taschen nehmen müssen, doch hier kann weder einer der beiden für sich uneingeschränkt glänzen, noch können sie einander in den wenigen gemeinsamen Szenen entscheidend pushen. Am Ende ist „Public Enemies“ vor allem ein 'sehens'werter, bei allen Mängeln auch immer noch guter Film; ein wirkliches Erlebnis, eine unverzichtbare Erfahrung ist er jedoch viel zu selten.[...]
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Muffin Man 2009/08/06 23:11:38
Antwort löschenUnterschreib ich bedingungslos.
(Und WAS für Augen sie doch hat!)
ChristiansFoyer 2009/08/06 23:18:38
Antwort löschenVor allem auch mächtige Tränensäcke ;)
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Muffin Man 2009/08/06 23:28:53
Antwort löschen"Public Enemies" hat aber auch das coolste Lied, das ich in einem Film dieses Jahr gehört habe:
http://www.youtube.com/watch?v=fhiO8rT_LnA
Leider wird es im Film nicht wirklich gewinnbringend eingesetzt.
ChristiansFoyer 2009/08/06 23:46:38
Antwort löschenJa, eins von mehreren Beispielen, wo die Musikuntermalung nicht 100%ig sitzt
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschen"Public Enemies" ist kein grundsätzlich schlechter Film. Wenn aber Michael Mann auf der Verpackung steht, erwartet man als Zuschauer einfach andere Dimensionen als es hier zu sehen gibt. Bei einem Regisseur, der in der Vergangenheit dermaßen geniale und bis ins kleinste Detail durchdachte Meisterwerke präsentierte, liegt die Messlatte nun mal ein Stückchen höher. Hätte ein anderer Regisseur den Film auf diese Art verfilmt, die Bewertungen wären sicherlich besser ausgefallen. Mann wird sich damit abfinden müssen, stets an seinen bisherigen Filmen gemessen zu werden. Und die waren bisher meist deutlich besser als es "Public Enemies" nun ist.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenMichael Mann gehört zu den Regisseuren, die sich ganz der Digitalisierung der Kinobilder verschrieben haben und ihre Filme entsprechend mit einer Digitalkamera drehen. Machte dies bei Arbeiten wie „Collateral“ oder „Miami Vice“ noch Sinn, war hier doch aufgrund der Thematik ein durchaus zeitgemäßer und fiebriger Gestaltungsstil gefragt, wirkt es bei diesem, in den 1930er Jahren angesiedelten Gangsterepos ein wenig befremdlich. Das Auge stößt sich an den kalten, immer etwas überbelichtet wirkenden Bildern, es erwartet eher säuberlich durchstrukturierte, panoramaartige Aufnahmen in satten, dunklen Farben.
Dabei passt Michael Mann die Bildgestaltung ganz dem unsteten Leben seiner Hauptfigur an: Denn John Dillinger (Johnny Depp) ist als US-Staatsfeind Nummer Eins stets auf der Flucht. Zusammen mit Baby Face Nelson (Stephen Graham) und weiteren Komplizen führt er ein Leben, das aus Banküberfällen, Gefängnisausbrüchen und dem Untertauchen in immer wieder neuen Verstecken…
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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror
Kommentar löschenGedreht in gestochen scharfem HD ist das hier ein beeindruckend aussehender Film, in dem sogar die einfachsten Szenen vor Energie und Suspense strotzen. Wie damals mit Heat hat mann nicht nur das Kriminaldrama des Jahres, sondern möglicherweise des Jahrzehnts gemacht.
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Le Samourai 2012/01/15 05:38:53
Antwort löschenSowas von überhaupt nicht!
Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenMann widmet sich ganz der Aufgabe, Dillinger cool aussehen zu lassen, und das ist das Problem mit dem ganzen Film. Er sieht aus, wie es sich gehört, doch hat keine Tiefe, nichts zu sagen, keinen neuen Blickwinkel. Er fühlt sich an wie eine Hommage an ältere, bessere Filme wie Scarface, White Heat und tatsächlich der Film Dillinger von 1945.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenKunstfilm und Kriminalfilm zugleich, mag Manns letzte Arbeit dem Zuschauer nicht gerade viel bieten, woran man sich emotional binden kann, doch die Schönheit und das Geschick der Inszenierung nehmen einen sanft gefangen.
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Trevor Johnston: Time Out, Channel 4 Film
Kommentar löschenSo beeindruckend er auch ist, der Film wäre aufregender, wenn wir irgendeine aufrichtige emotionale Verbindung zu den Figuren hätten. Am Ende wissen wir mehr über den sozialen und politischen Kontext für die Verbrechensserie als über die Motivationen der Schlüsselfiguren: Depp's Dillinger wird getrieben von einem verallgemeinerten Wunsch, Christian Bales kernigem Gesetzeshüter Melvin Purvis zu entkommen, der unersetzbar seine Pflicht erfüllt. (...) Wie in Manns Miami Vice bleibt das beunruhigende Gefühl, dass dieser Film einfach über unsere Gefühle hinwegrast, ohne große Anziehungskraft zu entwickeln.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (171) — Film: Public Enemies
Kommentar schreibenKAIZA 2012/05/24 20:45:43
Kommentar löschenSpannend,coole action und kitsch drama.....
warum dann nur 7.5?
naja i-wie fehlt was und das liegt klar an den Zugpferden Depp und Bale.
Bale is einfach nur schlecht so schlecht das ich mich kaum an seine Leistung erinnere.
Depp mhhhh Johnny Depp warum?er hat seinen charismatischen Rolle doch zu wenig
Liebe gegeben zu wenig Drama,einzig Marion Cotillard war klasse.
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ZedsDeadBaby 2012/05/18 02:33:49
Kommentar löschenEin fabelhafter Johnny Depp in einem langweiligen Film.
Ich würde nicht so weit gehen und diesen Film als schlecht bezeichnen, er war nur einfach..sehr träge..sehr langweilig..und irgendwie oberflächlich. Er war nicht ergreifend und beeindruckend oder spannend und aussagekräftig. Bei etwa der Hälfte des Filmes habe ich mich gefragt wann das endlich vorbei ist, einfach weil er keine Unterhaltung geboten hat. Nicht im Sinne der schauspielerischen Darbietung - Johnny Depp war gewohnt brilliant - sondern viel mehr aufgrund des Drehbuchs und der Art und Weise, wie es verfilmt wurde. Der Gesamteindruck ist daher schwer zu definieren, hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt. Um es in einem Wort zusammenzufassen: Schade!
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Fabes 2012/05/12 06:55:53
Kommentar löschenWie kann man aus so einem interessanten Thema, mit so einem guten Cast nur so einen langweiligen Film mit beschissenster Optik machen?
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derFilmfreak 2012/05/05 13:59:42
Kommentar löschenEher enttäuschend als spannend.
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Falkenfluegel 2012/04/13 00:42:11
Kommentar löschenImho völlig unterbewerteter Film. Am Anfang noch recht lieblos und teilweise wirsch und zusammenhangslos wirkende Szenen aneinander gereiht. Aber er gewinnt mit jeder Minute an Fahrt und die Schusswechsel gehören zum besten was ich bisher gesehen habe. Am ende wird er immer cineastischer und obwohl man im Grunde weiß was passieren wird bleibt es spannend.
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aberaber 2012/03/26 15:18:11
Kommentar löschenHandwerklich kann man Public Enemies nichts vorwerfen. Perfekt inszeniert, fabelhaft ausgestattet und mit makelloser Kamera ist der Film eine Augenweide. In den Nebenrollen grandios besetzt mit der Garde der harten Männer Hollywoods. Die Musik erinnert stellenweise an "Die Unbestechlichen", kann deren Qualität aber nicht erreichen. Die Actionszenen und vor allem die Schießereien sind, wie bei Michael Mann nicht anders zu erwarten, ebenfalls hervorragend.
Die Story kann da aber nicht so ganz mithalten. Stellenweise langatmig erzählt (vor allem die Liebesbeziehung) plätschern der Film so vor sich hin um immer wieder von den beeindruckenden Schießereien unterbrochen zu werden. Hinzu kommt die unnötige und übertriebene Glorifizierung der Hauptfigur. Alles in allem gute Unterhaltung, wenngleich man von Mann besseres gewohnt ist.
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knusperzwieback 2012/03/10 09:29:33
Kommentar löschenBale und Depp in nem IMHO langweiligen Gangsterfilm. Nur gut das ich ihn nicht alleine sehen musste. Hätte ich niemals durchgestanden.
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aggrotainment 2012/02/27 14:05:52
Kommentar löschenDas wohl größte Manko in diesem Film sind die zwei Hauptdarsteller die ihr Potential nicht ausspielen dürfen, nicht in ein Duell forciert werden und deshalb blass bleiben.
Die guten und professionell gedrehten Actionsequenzen wirken zwar mitunter in einem 30er Jahre Film fehl am Platz sind aber dennoch hübsch anzuschauen und tragen eindeutig Manns Handschrift. Im Gesamten kann man sagen dass Mann hier keine Weltklasse Produktion liefert, aber immerhin einen Film den man sich als Liebhaber des Genres antun kann.
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jack&daniels 2012/02/20 23:39:36
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ein Must-See für alle Sympathisanten des amerikanischen Gangsterwesens der 1930er Jahre. Zeitgemäße Kostüme und passende musikalische Untermalung machen eine Handlung in "Amerikas goldenem Zeitalter des Verbrechens" absolut authentisch. Komplettiert durch einen Johnny Depp, der einen unnahbar coolen John Dillinger mit, wenn auch eher minder ekstatischen, dafür aber in den richtigen Momenten gesetzten, emotionalen Akzenten mimt und das schöne, gar romantische, als auch rahmengebende Bild des "Black Birds", ist Public Enemies eine schlichtweg ausgezeichnete Verfilmung geschichtlicher Begebenheiten.
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nerdkiller 2012/02/13 06:13:55
Kommentar löschenMr Michael Mann,
Sie haben Heat gedreht. Ich hoffe dieser Film war nur ein Scherz von ihnen.
MfG
nerdkiller
PS: Es war ein schlechter Scherz.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Baalseraph 2012/04/12 13:55:17
Antwort löschenDu sprichst mir aus der Seele.
Leider.
nerdkiller 2012/04/12 14:34:17
Antwort löschenJup, selten bin ich mit so viel Vorfreude ins Kino gegangen und bin danach so enttäuscht wieder rausgegangen. :/
hollygolightly1 2012/01/20 16:26:09
Kommentar löschenEher enttäuschend als spannend.
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phoenix409 2012/03/28 19:56:15
Antwort löschenUnd das ist noch nett formuliert! ;)
Le Samourai 2012/01/15 01:30:50
Kommentar löschenIn so ziemlich allen Belangen enttäuschend. Michael Mann hat es tatsächlich irgendwie geschafft, diesen hochinteressanten Stoff zu vergeigen. Seine Inszenierung ist uninspiriert, größtenteils spannungsarm und das wirre HDV-Kamera-Gewackel nervt die meiste Zeit und erinnert eher an billige TV-Produktion als an atmosphärischen Gangsterfilm. Bei den elend langen Schießereien denkt man voller Wehmut an die großartig inszenierten Straßenschlachten aus "Heat" zurück.
Bale ist grottenschlecht, Depp solide, einzig Marion Cotillard überzeugt vollkommen.
Die letzten zwanzig Minuten bis hin zum Showdown fesseln dann letztendlich doch, was aber zum Teil auch am verwendeten Archivmaterial aus W.S. Van Dykes "Manhattan Melodrama" liegt.
Quo Vadis, Michael Mann?
bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Le Samourai 2012/01/15 18:35:36
Antwort löschenWie meinen?
Le Samourai 2012/01/15 18:56:04
Antwort löschenSehr seltsam.
JimiHendrix 2012/01/15 23:08:20
Antwort löschender film ist wirklich erschreckend schlecht, genau wie johnnys leistung.. total verfremdet
Le Samourai 2012/01/16 02:08:39
Antwort löschenabsolut. totalausfall von mann. johnny war natürlich auch schon besser, aber kein vergleich zur unterirdirschen leistung von bale!
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nilswachter 2012/01/17 00:02:27
Antwort löschenIch war auch bitter enttäuscht. Die Bilder haben mir zwar gefallen (Schiesserei im Wald) aber der Rest ist für den Müll.
Le Samourai 2012/01/17 00:13:14
Antwort löschenDas Ende der Schießerei war gut (Der letzte Atemzug von Baby Face Nelson), aber generell konnte ich mit dieser HD-Wackel-Optik überhaupt nichts anfangen...
mikkean 2012/01/13 17:40:41
Kommentar löschenEs hätte mich auch reichlich gewundert, wenn Michael Mann die Rede-Wendung "Aus alt mach neu" allzu stumpfsinnig befolgt hätte. "Public Enemies" versucht sich durch ausgewählte Brutalität und einer neuzeitlichen Kamera vom Glanz des Ausstattungs-Kinos zu entfernen. Tatsächlich hatte ich bei der ersten Vorstellung des Films erwartet, so etwas wie "The Untouchables" reloaded vorgesetzt zu bekommen. Diesem Bild wird Mann jedoch nur ansatzweise gerecht. Sein Duell zwischen dem meist gesuchten Bankräuber und Gangster der USA, John Dillinger alias Johnny Depp und dem FBI in Gestalt des Einsatzleiters Purvis alias Christian Bale, begnügt sich mit den Grundzügen des Ausstattungskinos. Look and Feel kommen aus den 1930ern, maßgeblich gebrochen wird die Ästhetik dann aber von Steadycam-Einsätzen, HD-Optik und dem Gefühl, hier oft so was wie eine direkt miterlebte Dokumentation zu sehen. Als Experiment durchaus gut gelungen, denn so erreicht Mann eine gern vernachlässigte Intensität. Schließlich ist in Wirklichkeit so ein Shootout alles andere als Slo-Mo, fetzig geschnitten oder mit fettem Score unterlegt. Mit geschlossenen Augen und ohne Blut wird da ja gar nicht. Was Mann da noch technisch gerissen hat, verpufft auf der anderen Seite dank der leicht überzogenen Länge. In zweieinhalb Stunden nicht ganz minutiöser Rekonstruktionen der Ermittlungs-Arbeit geht viel Spannung hier und da flöten. Und letztlich reichte nicht zu einem derart stechenden Porträt zweier entgegengesetzter Kontrahenten wie noch in "Heat". So überzeugend Bale als harter Bursche des Gesetzes auch sein kann, er ist ganz klar unterlegen. Denn Johnny Depp lässt seinen Künsten hier freien Lauf. Er darf der wenig zimperliche Gangster sein, darf töten und dann wiederum ganz der Ladysman werden, der die bezaubernde Marion Cottillard betört. Klar, dass "Public Enemies" in dieser Hinsicht Depps Film geworden ist. Und nicht gerade sein bester. Vom Untergang Dillingers hätte man sich mehr als einen geradlinigen Thriller erhofft, bei dem vor allem nur eben die Szenen überzeugen, in denen sich Räuber und Gendarm deftige Verfolgungs-Jagden oder Quasi-Showdowns bieten. Wäre das ganze nicht so gut gespielt, müsste man hier schon von einer merklichen Enttäuschung sprechen. Aber immerhin, die Action reißt es hier und da raus. Nur so ganz packend ist "Public Enemies" dann doch nicht geworden. Der Versuch ehrt die Macher trotzdem.
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Deep Ford 2012/01/10 16:54:06
Kommentar löschenHabe den Film über die Feiertage mit meiner Mama gesehen. Nach ungefähr einer halben Stunde stand sie auf und meinte, der Film sei ihr zu langweilig. Und das von einer Frau, die auf Rosamunde Pilcher steht, na ja... jedenfalls:
1. Ich fand ihn gut.
2. Für eingefleischte Pilcherfans definitiv zu lahm...
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rranzen 2012/01/10 14:35:54
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ist der Film zu schlecht bewertet worden. Eine Verzerrung des geschichtlichen Hintergrundes ist zwar unverkennbar, was aber hier, wie ich finde, auch keine Rolle spielt. Der Film ist ein klassischer Gangster-Streifen mit genügend Action und Spannung, sowie einer guten Geschichte und einem tollen Ende. Das genügt mir! Einfach Klasse!!
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christof.s 2012/01/07 22:16:16
Kommentar löschenViel Stil, keine Substanz. Schade...
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Hooded Justice 2012/01/01 16:19:13
Kommentar löschenWohl anzuschauen, musikalisch untermalt und solide gespielt. Andernfalls kramt Mann den gängig typischen Gangsterstoff von gestern nochmal in modern-antik aus der Filmgeschichtskiste und bringt ihn schön dick aufgetragen vor Augen; gibt seinen vielen Charakteren keinen Charakter und vergisst pauschal eigene Innovation. Wahre Begebenheit hin oder her, denn er macht sich selbst völlig banal und zu nicht mehr als dem Herkömmlichen aus frühen Gangstereposzeiten. Das rettet auch kein Johnny Depp.
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*frenzy_punk<3 2012/01/01 17:19:40
Antwort löschenIch fand den auch ziemlich langweilig. Hatte mehr erwartet.
Hooded Justice 2012/01/01 22:06:34
Antwort löschenJaps, spannungsarm ist er auch noch.
raffHews 2011/12/30 21:06:44
Kommentar löschenAuch wenn dieser Film sehr viel schlechte Kritik einstecken musste, ist er meiner Meinung nach ein sehr brillanter Film. Abgesehen davon dass die Schauspieler nicht gerade ihr bestes gegeben haben und an wenigen Stellen etwas ermüdend ist, hat dieser Film eine gute Regie, ein gutes Drehbuch, einen epischen Anfang und ein Dramatisches Ende. Für Diejenigen die aufs Gangster Genre abfahren, ist dieser Film genau das richtige. Einfach eine sehr gute Geschichtsverfilmung.
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Hagen Hagen 2011/12/24 23:05:25
Kommentar löschenWenn Bale und Depp die jeweils andere Rolle gespielt hätten und ohne die Wackelkamera hätte es guter Film werden können.
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stuforcedyou 2011/12/11 20:19:38
Kommentar löschenWährend der Weltwirtschaftskrise von 1933 galt Bankräuber John Dillinger als Gentleman-Ganove, als amerikanischer Robin Hood, weil er "nur das Geld der Banken raubt, nicht dass der Menschen". Gewiss eine Zwiespältigkeit, die der Film von Michael Mann jedoch zu keiner Zeit wirklich in Frage stellt. "Public Enemies" fokussiert sich lieber auf die reine Figur Dillinger und weniger auf seine Symbolik. Das ist durchaus verschenktes Potenzial, vor allem weil Hauptdarsteller Johnny Depp sein Spiel drosselt und der Film so noch viel Raum hätte, wie etwa für den historischen Aspekte der wahren Geschichte. Des Weiteren hätte es sich Angeboten Dillingers Gegenspieler, den FBI Agenten Melvin Purvis, größer auszubauen. Dies wäre der Dynamik zu Gute gekommen, so aber verkommt Christian Bales Rolle des Gaunerjägers leider zur blassen Nebenfigur, ähnlich blass und mutlos bleibt übrigens auch die Romanze zwischen Dillinger und seiner Billie Frechette, gespielt von der unterforderten (oder doch überforderten?) Marion Cortillard.
Michael Manns Entscheidung seinen Kameramann Dante Spinotti den Film mit modernen Digitalkamera zu filmen ging leider nach hinten los, denn die modernen Bilder mit ihrer mal klaren mal eher grobkörnigen Komposition passen nie so ganz zur Atmosphäre des Films und lassen ihn oft zu kühl, emotionslos und vor allem künstlich erscheinen. Zum Glück versteht es Regisseur Mann aber aus seinem Gangster-Drama eine große Hand spannender und interessanter Momente zu filtern. So beweist Mann erneut, dass er ein Großmeister der Gewalt ist. Wenn in seinen Filmen Gewalt ausbricht, dann ist diese immer kraftvoll, energisch, impulsiv und erinnert oft genug an die kompromisslosen Werke eines Sam Peckinpah. Diese raue, fesselnde Energie der Actionszenen bleibt aber nur schmuckes Beiwerk und wird von den vielen trägen, ruhigeren Szenen plattgewalzt.
"Public Enemies" ist bei weitem nicht das Gangster- Epos geworden, was es hätte werden können, aber zumindest einen Johnny Depp, der diesmal nicht den Kasper spielen muss, sondern der seine Rolle ernsthaft angeht und so durchaus überzeugt. Wenn er am Ende wie das modernes Duplikat eines Clark Gable seinem Schicksal entgegen sieht, dann hat man den Star Johnny Depp längst vergessen und sich ganz und gar auf John Dillinger eingestellt. Für einen so gefragten, beliebten und exzentrischen Schauspieler ist dies wirklich eine Glanzleistung erster Güte, schade dass sie nicht auf den kompletten Film abfärbt.
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phoenix409 2011/12/11 20:41:48
Antwort löschenViel zu gütig, stu :)
stuforcedyou 2011/12/11 20:44:04
Antwort löschenHatte den damals im Kino gesehen und ihm eine 6 gegeben. Aber jetzt, nach einem Re-Run (wie duffy so schön sagt) hat er ganz schön verloren. Nach dem dritten Anschauen dürfte ich vielleicht eine Wertung vom Film haben, die dir mehr zusagt. ;)
ElMagico 2011/12/11 20:48:50
Antwort löschenund hier auch noch mein senf ;) : ich hab noch die 6er Bewertung drin, aber kann den stu völlig nachvollziehen...ein wirklich dünnes filmchen letztenendes...glaub ich wollte denn damals einfach nicht so schlecht sehen wie er eigentlich ist.
stuforcedyou 2011/12/11 20:52:54
Antwort löschenLiest sich auf dem Papier auch einfach zu gut: Mann, Depp, Bale, Gangster-Story. Schade drum :(
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ElMagico 2011/12/11 21:15:58
Antwort löschenGenauso ist das!
Oskar Gleit 2011/12/12 03:39:15
Antwort löschenIch hab mir auch wesentlich mehr erhofft