Road to Perdition

Road to Perdition (2002), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 05.09.2002

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7.0
Kritiker
53 Bewertungen
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7.2
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7751 Bewertungen
83 Kommentare
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von Sam Mendes, mit Tom Hanks und Paul Newman

Amerika, im Winter 1931. Michael Sullivan lebt, der Zeit der großen Depression zum Trotz, mit seiner Familie in bescheidenem Wohlstand. Nur wissen seine Frau und seine beiden Söhne nicht, womit ihr schweigsamer Vater sein Geld verdient: Er arbeitet als Killer für den Gangsterboss John Rooney. Doch dann wird Sullivans älterer Sohn Michael jr. eines Nachts Zeuge, wie sein Vater einen Job erledigt – und Zeugen kann Rooneys Clan nicht brauchen. Sullivans Frau und sein jüngerer Sohn werden ermordet, er selbst und Michael jr. kommen nur durch Zufall davon. Gejagt von dem Auftragskiller Maguire fliehen sie wochenlang quer durchs Land. Während Sullivan seinen Racheplan schmiedet, kommen er und sein Sohn sich langsam näher. Doch auch Sullivan kann den Tag nicht endlos hinzögern, an dem die Entscheidung fällt, ob er alleine auf seinem Weg in die Verdammnis weitergeht – oder ob Michael jr. ihn begleitet.

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Kritiken (3) — Film: Road to Perdition

Oceanic6: CinemaForever

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6.0Ganz gut

"A man of honor always pays his debts... and keeps his word."

Großartig von Sam Mendes inszeniert und mit einem starken Tom Hanks in der Hauptrolle, kann "Road to Perdition" leider zu keinem Zeitpunkt den bitteren Beigeschmack des schwachen Drehbuchs verleugnen. Ab der ersten Minute ist der Ausgang der Handlung klar, bei der Vater-Sohn-Beziehung wird kaum in die Tiefe gegangen, zudem schleichen sich immer wieder Logiklücken in die Erzählung.

Die Bebilderung ist wie für Mendes typisch wunderschön, teils poetisch, teils düster und alles in allem sehr atmosphärisch. Die erste Wendung lässt sich nicht erahnen, an der Logik hätte man an dieser Stelle allerdings noch feilen müssen. Melodiös von Thomas Newmans wunderschönem Soundtrack untermalt, in den Nebenrollen ebenfalls grandios mit Paul Newman, Jude Law und Daniel Craig besetzt. Der Film bietet also sehr viel Potential, welches allerdings nur enttäuschend genutzt wird. Ob die Vater-Sohn-Geschichte im…

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Oceanic6

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Also sehenswert ist er meiner Meinung nach, gut aber eher weniger. Bei mir kann auch ein schwacher Film sehenswert sein, daher.^^


Mr.Bungle

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Meiner Meinung nach ist der nicht mal wirklich sehenswert lol


neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

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8.5Ausgezeichnet

Road to Perdition ist ein sehr atmosphärischer Film mit ausdrucksstarken und überwältigenden Bildern. Sam Mendes zeigt dies in einer eindrucksvollen Bildkompositionen, reduziert in seinem Film die farblichen Kontraste auf ein Minimum. Das triste Blau umgibt die Schauspieler in fast jeder Minute des Filmes. Besonders die starken Hell-Dunkel-Kontraste heben die markanten Gesichter der Schauspieler hervor. Neben den Bildern bietet Road to Perdition einen meisterlichen Musikscore. Road to Perdition wird von dem genialen Komponisten Thomas Newman begleitet und immer wieder schöpft der Film durch seinen sehr guten Score neue Kraft und wird dadurch getrieben. Road to Perdition ist ein modernes Gangster-Epos, dass eine spannende Vater-Sohn und Rache Geschichte schildert. Dabei ist Road to Perdition sehr atmosphärisch und ist in wundervolle Bilder eingehüllt, die von einer wunderbaren Musikkulisse begleitet werden. Road to Perdition ist ein modernes Gangsterdrama, dass sich langsam entwickelt und das zu jedem Zeitpunkt absolut fesselnd ist.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheCorey: MovieMaze

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6.5Ganz gut

Alles in allem ist Road to Perdition eine solide und bisweilen überzeugende Comicverfilmung. Es schadet ihr jedoch, dass Regisseur Sam Mendes ihr den eigentlichen Kern der Geschichte beraubte, nur um ein Familiendrama zu inszenieren. Der weichgespülte Charakter des Filmes will daher nicht so wirklich überzeugen. Bedauerlich, dass man sich nicht ausgiebiger der illustren Vorlage bedient hat.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (78) — Film: Road to Perdition


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ezemeze

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Bewertung7.0Sehenswert

An sich ein toller Film, ein stiller Film. Der jedoch leider ab der Hälfte irgendwie die Puste ausgeht, vielleicht doch etwas zu still...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hawaii91

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Bilder bzw. die Optik dieses Gangsterdramas im Millieu der 30er Jahre ist Sam Mendes bestens geglückt, ebenso wie die Kameraführung. Law und Hanks spielten ihre Rollen gut - allerdings konnte ich deren Rollen als Killer beim besten Willen nicht abnehmen, kam viel zu unglaubwürdig rüber. Ebenfalls war mir die Vater-Sohn Beziehung zu oberflächlich erzählt, auf emotionaler Ebene berührt es dem Zuschauer nicht sonderlich.

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Rob Stark

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut gemachter Gangster-Film mit einem tollen Tom Hanks und Jude Law als ungewohnt unangenehmen Widersacher. Leider hat mir hier etwas mehr Biss gefehlt, auch wenn es ein paar dramatisch gute Highlights gab.

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Obolos

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Schauspielerensemble lässt kaum zu wünschen übrig, die Bilder sind auch wirklich klasse eingefangen und der Film baut eine allumfassende Atmosphäre auf.
Aber: Die Story bleibt überschaubar. Der Film gibt durchaus eine nette Geschichte wieder, aber mehr auch nicht, dabei will der Film soviel mehr daraus machen! Die Message des Films (Waffen sind doof!) kommt meiner Meinung nach doch etwas zu kurz, dafür ist das ganze doch zu sehr eine Art Heldenepos und Lobgesang des Sohnes auf den Vater. Trotzdem versucht der Film natürlich, dem Zuschauer entsprechend sinnvolle moralische Ansichten weiterzugeben.
Die Härte der Szenerie wird definitiv gut wiedergegeben, es herrscht eine tödliche Spannung zwischen allen Beteiligten, die bei der kleinsten Regung zu explodieren droht!

"Ganz gut"er Film, aber mehr auch nicht! :)

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alex023

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Bewertung9.0Herausragend

„Well, I suppose it was because Peter was just... such a sweet little boy, you know? And you... you were more like me. And I... didn't want you to be.“

„Road to Perdition“ ist ein Gangster-Epos, auf seine Weise nicht viel kleiner als ein Pate, denn hier machen es nicht nur die inhaltlichen Aspekte aus, sondern vielmehr die inszenatorischen Dinge. Eine fast schon klassische Gangster-Story Anfang der 30er-Jahre wird uns erzählt vom jungen Michael Sullivan Jr., dessen Einstieg schon poetisch und melancholisch auf Großes hinweist. Sonne am Horizont, rauschende Wellen. Ein Junge, nein, jetzt ist er ein Mann. Man sieht ihn von hinten, die Füße vergraben im Sand. Er erzählt diese Geschichte voller Stolz. Weil er Michael Sullivan kannte, der nichts anderes war, als sein Vater. Folgendes ist nicht spoilerfrei.

[...] Sechs Wochen im Winter 1931, eine Reise ins Ungewisse. Vom Jäger zum Gejagten und wieder zurück. Ein besonderer Blick auf eine ganz normale Vater-Sohn-Beziehung. Das Wasser als Metapher für den immer präsenten Tod. Eine unfassbare, zunächst unscheinbare Vielschichtigkeit in einem schier ganz normalen Gangsterepos. Von vielen wird sie scheinbar nicht erkannt oder vielleicht als uninteressant empfunden, was natürlich auch der Fall sein kann.

Diese Distanz, sie ist jederzeit zu spüren, sie ist greifbar. Michael Sullivan Jr. hat keine gute Beziehung zu seinem Vater, der beinahe gar nichts über ihn weiß und ständig nur arbeitet. Der Sohn fühlt sich nicht geliebt, nicht anerkannt; er hat sogar das Gefühl, dass sein kleinerer Bruder Peter ihm vorgezogen wird seitens des Vaters. Dies alles ist dann eben auch der Auslöser für den großen Wendepunkt in den Leben beider. Michael Jr. schleicht sich eines Nachts ins Auto, als sein Vater zusammen mit dem Sohn seines Bosses einen Auftrag zu erledigen hat. Dabei sieht er schreckliche Dinge: eine Hinrichtung und noch viel mehr Morde, Schüsse fallen, der kleine Junge ist für sein Leben geschockt. Der Film nimmt von hier an Fahrt auf, alles ändert sich, es gibt nun einen Mitwisser zu viel, das muss bereinigt werden, denkt sich der Sohn des Bosses. Alles läuft aus dem Ruder. So müssen der Vater und sein Sohn, die beiden Michael Sullivans, fliehen. Und auf dieser Flucht und auf ihrem Rachefeldzug, da kommen sie sich näher. Die wahre Kraft ihrer Beziehung wird offenbart, weil sie eben so distanziert voneinander waren. Ohne das eine wäre es nie zum anderen gekommen. Ein gekonnt geschaffenes Paradoxon, was inhaltlich total viel Sinn macht, wenn man jedoch länger darüber nachdenkt, ist es viel komplexer. Was macht eine solche Vater-Sohn-Beziehung denn aus?
Gemeinsame Zeit, gemeinsame Interessen, gemeinsame Eigenschaften – letztere womöglich durch Gene bestimmt. Der Senior sagt, sie würden sich zu stark ähneln, als dass er wüsste, wie er mit ihm umgehen könne. Vielleicht ist es das, Vater und Sohn sind sich zu ähnlich, um miteinander vernünftig klar zu kommen in einer normalen Lebenssituation?
Durch die Angst, die Trauer und die Not vereint beweisen sie das Gegenteil dieser These, es kann funktionieren. Aber nur, weil sich der Vater hingibt, er verhindert, dass sein Sohn den gleichen Lebensweg einschlägt. Selbst als Waise auf den düsteren Pfad gelangt, will er nun verhindern, dass den Sohn das gleiche Schicksal ereilt. [...]

Tom Hanks ist erstklassig in einer ernsten Rolle, was ich kaum für möglich gehalten hätte. Paul Newman, Daniel Craig, der kleine Sohn gespielt von Tyler Hoechlin, alle gehen sie auf in diesem Ensemble, es will alles passen.

Der Einsatz von Musik in Verbindung mit Bildern ist ebenfalls phantastisch. Melancholisch, nachdenklich, poetisch, fast schon magisch, alles mittendrin in einer manchmal atemlosen Jagd, die vordergründig aber viel ruhiger bleibt und nie ins Hektische verfällt. Jetzt gerade fallen mit bei diesen Punkten Ähnlichkeiten zu „Jesse James“ auf, das wirkt jetzt doch irgendwie komisch, aber ist gar nicht so abwegig. Ruhiger, melancholischer Score schmiegt sich den Bildern an – und das alles in einer eigentlich gar nicht so lieben und netten Geschichte. Thomas Newmans großartige Arbeit sei gepriesen.

Ein viel zu sehr unterschätztes Kunstwerk.

Mehr auf: http://tinyurl.com/b252fuz & zusätzlich: http://tinyurl.com/bxxpqwl

„I saw then that my father's only fear was that his son would follow the same road. And that was the last time I ever held a gun. People always thought I grew up on a farm. And I guess, in a way, I did. But I lived a lifetime before that, in those six weeks on the road in the winter of 1931. When people ask me if Michael Sullivan was a good man, or if there was just no good in him at all, I always give the same answer. I just tell them... he was my father.“

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JohnnyKee

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<3


alex023

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:)


Cellmorbasg

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Bewertung7.0Sehenswert

*** Spoiler! ***

Der Film beginnt großartig und schafft ein Figurengeflecht sowie Handlungsgerüst, dass viel Potential hat. Doch dann beginnt eine mit Witz durchzogene Bankraubserie die die ganze Stimmung kaputt macht. Das setzt sich leider bis zum Ende fort und so wird die Intensität des Beginns (bis zum Mord an Frau und Kind und der anfänglichen Flucht) nicht mehr erreicht. Das liegt auch daran, dass die Charaktere unglaublich an Kraft verlieren. Lediglich das Verhältnis zwischen dem altem Sullivan und dem alten Rooney wird gut zu Ende gebracht. Die Beziehung der jeweiligen Väter zu ihren Söhnen bleibt dagegen ebenso schwach wie die Charaktere im Einzelnen und die Tötung von Rooneys Sohn, den man nicht sehen darf. Das ist wirklich ganz schwach und bei der hohen Mordrate des Film wiegt das nochmal schwerer, da aus eigentlicher Konsequenz, eine eintönige Handlung wird. Die Trauer und Verzweiflung kommt bald zum Erliegen und scheint kaum die Antriebskraft für die Verfolgung des Ziels zu sein. Stattdessen ist es eine Auge-um-Auge-Mentalität die andere Aussagen konterkariert und nicht ganz passen will. Der Anfang stark, die Bilder bleiben schön. Der Inhalt enttäuscht.

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craax

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Bewertung4.0Uninteressant

Schauspiel(er)-Sahne. Schönes Flair. Dreißiger Jahre zum Anfassen. Ausgezeichnete Musikunterstützung. Schwermütige, langsame, bewegende Bilder, Gefühle, und Er-zählmanier. Für Selbstgenießer.

Wer das nicht tut: wer sich nicht nach innen genießt, sondern von außen Anlaß braucht und sucht, sich zu legitimieren,- muß leider Abstriche vornehmen. Die Story: möchte wohl, kann sie aber? - Ist es wirklich ein Vorteil, wenn alles, aber auch alles voraussehbar ist? -(Zuallererst und zuletzt das Ende: man wartet förmlich die ganze Minute darauf, das Jude Law endlich losschießt, und man wartet bis zur Ungeduld darauf, das der Niedergestreckte endlich an Sohnes statt den (Pluspunkt) Photographen-Manie-Killer be-schießt oder der Sohn endlich ausspricht: „...dann antworte ich Ihnen: er war mein VATER- “ - ; diese ganze Fadenscheinigkeit für Pazifismus und den Niedergang der waffentragenden Menschheit hat leider Kanzel- Plädoyer- Charakter, wo die eine Hand auch das gibt, was die andere nimmt...
Es ist schön, Paul Newman! und Daniel Craig und Andy Garcia beim Spielen zuzuse-hen,- und auch die nostalgischen Automobile und Bekleidungen zu genießen. Alles andere ist zu gewollt und absehbar. Trotzdem: was ab s e h bar ist, sind zumindest : schöne, ätherische, ästhetische Einstellungen. Die Geschichte (ohne das hier Spannung obenan stehen müßte, überhaupt nicht) ist schwach. Die Bilder – Gemälde eher – wirken für sich, und kommen zur Not, so weit das gehen kann, sogar ohne diese Stütze aus. Mittels der Qualität der Durchführung: kein schlechter Film. Man hätte ihm auch etwas Durchführ-Wertes gewünscht. So ist er aber leider weit davon entfernt, mehr zu befriedigen als das bloße Auge. Wenn Ihnen gegeben ist, Ihren potentiell schlummernden Verstand eingerollt zu lassen : genießen Sie ihn – trotzdem.

Er ist die gut vertuschte Langeweile eines Drehbuchschreibers.

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DirectorsCut

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Bewertung5.5Geht so

Mäßiger Hollywoodstreifen, besonders gegen Ende wurde ziemlich dick aufgetragen. Daniel Craig hat gut gespielt, aber die Rolle selbst war ein bisschen zu blass für meinen Geschmack. Insgesamt waren die Figuren alle recht oberflächlich.

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Harrigan

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Bewertung0.0Hassfilm

Auf Oscars und Massenerfolg getrimmter Pseudopathos. Genauso ungewollt oberflächlich wie langweilig.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tom Hanks begibt sich in "Road to Perdition" als eiskalter Auftragskiller und unterkühlt erziehender Familienvater, der sich mit seinem Sohn (toll gespielt von Liam Aiken) auf einen blutigen Rachefeldzug befindet, wieder einmal auf recht ungewohntem Terrain, macht aber seine Sache wie üblich routiniert gut.
Aber auch Sam Mendes stellt mit seiner Regiearbeit erneut unter Beweis, dass er es versteht in vermeintlich fremden Genres erfolgreich zu bestehen.

Die Geschichte ist gekonnt erzählt und wenn es darauf ankommt, trifft die Action knallhart und punktgenau. Dieses atmosphärische Mafiosi-Werk hat aber auch seine gefühlvollen Momente und hebt sich daher im Gesamtbild betrachtet von der Masse spürbar ab.
Neben Daniel Craig und Jude Law, ist insbesondere Paul Newman zu erwähnen, der in seiner letzten Rolle zu sehen ist, mit der er sich einen würdigen Abgang von der großen Filmbühne verschaffte!

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Roolfer

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Bewertung9.0Herausragend

Fuck. Wieder 2012...
Ich will zurück. Zurück ins Jahr 1931. Ich will Mantel und Hut tragen. Ich will am Bahnhof Zeitung lesen und in verrauchten Bars Pool spielen. Ich will auch mit ner Tommy durch den nächtlichen Regen gehen und dabei so awesome aussehen. Ich will zurück. Weg mit Handys, die klüger als ihre Benutzer sind. Ich will Telefonanrufe über die Vermittlung tätigen und meine Musik über knisternde Schallplattenspieler hören. Und obwohl ich überzeugter Nichtraucher bin, will ich Rauchen! Die ganze Zeit und überall! Ich will mit einem Oldtimer durch weite Landschaften fahren, um mich anschließend von den riesigen Gebäuden einer Großstadt beeindrucken zu lassen. Ich will zurück!

Selten schafft es ein Film mich so in seinen Bann zu ziehen, mich so intensiv in eine andere Welt eintauchen zu lassen. "Road to Perdition" ist einer der unterschätzten Filme, die ich kenne. Der Plot strotzt zwar nicht gerade mit Überraschungen, macht aber dennoch so ziemlich alles richtig und bietet so eine wunderbar runde Handlung für einen wirklich herausragenden Film. Für ein Epos zu kurz, einen Roadmovie zu einseitig, einen Thriller zu vorhersehbar und ein Drama zu spannend, zeigt dieser Mafiafilm der besonderen Art uns einen kleinen aber besonderen Lebensabschnitt des Michael jr. Sullivans und besticht dabei vor allem durch seine einzigartige Atmosphäre, erzeugt durch absolut grandiose Aufnahmen, die einen Teilhaben lassen an einer Welt, in die es sich einzutauchen lohnt.

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torwei

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Fand ihn ebenfalls sehr gut, einzig das Ende hat mich etwas gestört.


Gespenst006

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Toller Kommentar. ***SPOILER*** Die Endszene, in der Tom Hanks von Jude Law angeschossen und beim Umfallen fotographiert wird, ist mir so tief unter die Haut gegangen wie kaum eine andere...


Mac_C_Tiro

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Bewertung5.5Geht so

Für einen Krimi oder Actionfilm ist die Storyentwicklung zu langsam und die Geschichte zu traurig, für ein Drama berühren einen die topbesetzten Charaktere nicht genug. Schade um die an sich gute Idee.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

Schade drum. Ein großes Ensemble an Schauspielern, darunter sogar welche, die ich besonders gerne mag, aber so recht dem Film die Krone aufsetzen wollen (oder können) sie nicht. Ich kann gar nicht konkret meckern, natürlich spielen alle solide oder darüber hinaus, und dennoch - hat es mich nicht berührt. Tucci, den man ja auch sonst immer nur in Nebenrollen sieht, fand ich noch mit am Markantesten, Craig - den ich in passenden Filmen sehr stark finden kann - konnte für mich seine Wirkung einfach nicht entfalten. Und Tom Hanks, so hatte ich das Gefühl, versuchte, das traurige Gesicht Jean Reno's zu imitieren. Wie gesagt, alle nicht schlecht, aber der Funke - den man bei einer solchen Darstellerriege erwartet - wollte nicht rüberspringen.

Sicherlich wurde mein insoweit leicht schaler Eindruck flankiert von einer Geschichte, die ich ebenfalls als höhepunktlos erlebt habe. Die Ausgangsgeschichte ist ein sehr simpler Plot, und wenn man einen zweistündigen Ansatz eines Road-Movies draus macht, dann muss halt der Rest der Geschichte Inhalt her geben. Aber auch den empfand ich nur als Verlängerung der Ausgangslage.

Beim Sehen stieg in mir die Erinnerung auf, dass ich den vor Jaaahren schon einmal gesehen hatte - aber bis auf das Gefühl "diese Leere kenne ich doch irgendwoher" hatte ich keine echten Anknüpfungspunkte mehr.

Da Darsteller, Ton & Bild selbstredend grundsätzlich in der Oberklasse spielen, am Ende doch ein ansehbarer Film, aber für seine Ambitionen für meinen Geschmack zu blutleer.

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Mr.Bungle

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Bewertung5.5Geht so

Als Liebhaber von Kriminalfilmen wurde ich mit "Road to Perdition" sehr stark enttäuscht. IMO uncharismatische Charaktere und eine mittelmäßige Story. Weder fesseln noch berühren konnte mich dieser Film.

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CaballeroKevin

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbar atmosphärischer Gangsterepos, der seinesgleichen sucht. Tom Hanks, Jude Law, Paul Newman sowie Daniel Craig spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und verleihen somit dem gesamten Film einen glaubwürdigen Charakter. Die passende Filmmusik und das Setting zeichnen ein realistisches Bild der 30er jahre. Wer also einen Gangsterfilm sucht, der nicht mit Schießereien überladen ist und eine spannende, wenn auch wie bereits erwähnt teilweise vorhersehbare Storyline enthält, ist hier genau richtig.

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Homer Simpson

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film. Nicht weniger.

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REDDF1VE

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Bewertung9.0Herausragend

Man mische Gangster- und Road Movie mit etwas Bonnie und Clyde und heraus kommt dieser wunderbar atmosphärische Film der leisen Töne mit sehr guten schauspielerischen Leistungen. Ein Extra-Lob verdient zudem die Musik.

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heikschn

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Bewertung6.0Ganz gut

Hatte Road to Perdition vor etlichen Jahren im Kino gesehen. Damals hatte er mir nicht gefallen. Ich wusste aber nicht mehr, warum. Als er nun im Fernsehen lief, habe ich meine Einschätzung noch einmal aufgefrischt. Ein Fan bin ich immer noch nicht. Hier ein paar Dinge, die mir nicht gefallen: Zunächst einmal reist mich die Story nicht mit und das wird auch nicht durch die atmospherische Inszenierung wttgemacht. Mit den Figuren kann ich mich schwer identifizieren. Damit meine ich nicht, dass es z. B. Killer sind. Die Art und Weise, wie sie handeln, und warum sie tun, was sie tun, ist mir fremd. Zudem mochte ich Tom Hanks und Jude Law als Schauspieler noch nie so richtig. Auch wenn sie
inhaltlich sehr unterschiedlich sind, vergleiche ich, wohl primär aufgrund des Settings, Road to Perdition mit Miller's Crossing. Den Vergleich gewinnt klar Miller's Crossing.

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heikschn

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Dann kannst Du mir ja anschließend sagen, ob der Vergleich hinkt.


Weltensegler

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So fern zwischen beiden Filmen keine Monate Pause ist. ;) Denke diese 3 Filme wurden nicht ganz zufällig zusammengepackt.


Weltensegler

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat gefallen. Interessanterweise spielt ja Tom Hanks die Titelfigur – allerdings war er für mich klar der schwächste Darsteller, keinen bleibenden Eindruck. Paul Newman, Daniel Craig und Jude Law haben gefallen, auch sein Sohn hat mehr gebracht, Tom wirkte irgendwie unmotiviert, keine Ahnung. Die düstere Atmosphäre dieses mafiahaften Werkes, teilweise Regen, viel Ruhe und einige Leichen haben überzeugt. Thomas Newman’s top Soundtrack wird zugelegt, nur frage ich mich ob es nicht zu viel war ihn fast den ganzen Film durchspielen zu lassen, bisschen einfach war das dadurch schon, aber egal, hat ja gefallen und gewirkt. ;) Story war jetzt nicht der Knaller, hat aber so die Mindestanforderungen erfüllt, gab natürlich so einige emotionale, blutige, nachdenkliche, schöne Momente, also hat das auch gepasst. Mehr fällt mir nicht ein. Not a great one, but a really nice one.

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dbeutner

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"Titelfigur"? Ich dachte Tom Hanks hieße hier "Michael Sullivan" und nicht "Michael Perdition"?! ;-)


8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die stilvoll gehaltenen Bilder schaffen von Anfang an eine zeitgemäße Atmosphäre der 30er Jahre. Aus der rein familiären Umgebung wird ein Road Movie. Wobei die eigene kleine Familie (mit Jennifer Jason Leigh als Ehefrau fast nicht zu erkennen), die von Tom Hanks ist, und die andere, große, die der ehrenwerten Gesellschaft. Wenn es in einer von ihnen Tote gibt, entstehen nie enden wollende gegenseitige Rachefeldzüge. Der Grund ist egal. Es gilt das Gesetz: Auge um Auge. Der nicht sonderlich intelligente Sohn des Paten (Paul Newman) ist hier Daniel Craig, über den einer sagt ’Er ist ein Baby, das seinen Daumen nicht von seinem Schwanz unterscheiden kann’. So muss Tom Hanks - hier ungewohnt ernst - den Weg ins Verderben allein gehen. Und jeder weiß, er kann nicht von Erfolg gekrönt sein. Es wird eine Auseinandersetzung zwischen Vätern und Söhnen und alle sind Mörder. Mörder jagen mit viel Blut Mörder in eindrucksvollen Szenen. Man merkt dem Film an, dass als Vorlage einen Cartoon hatte. Das Psycho-Duell zwischen Hanks und Jude Law ist eines der Highlights des Films und schlägt einen Bogen bis zum Ende, das dann noch mal mit vielen Überraschungen aufwartet. Tom der Killer wähnt die Gerechtigkeit auf seiner Seite. Und verkauft das auch so seinem Sohn. Der Film geht gerade wegen dieser menschlichen Aspekte unter die Haut. Er lebt von seiner Dramatik mit zweifelhaftem moralischem Anspruch. Vor und hinter der Kamera agieren nur Könner.

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