Die Unbestechlichen
The Untouchables (1987), US Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Historienfilm, Kinostart 15.10.1987
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von Brian de Palma, mit Robert De Niro und Sean Connery
Chicago 1931: Die Stadt wird von einem Mann beherrscht: Al Capone. Und er kennt nur ein Recht – das des Stärkeren. Das organisierte Verbrechen verwandelte die Stadt in ein blutiges Schlachtfeld und Eliot Ness, ein junger Polizist, stellt sich dem ungleichen Kampf. Er hat nur drei Männer, auf die er sich verlassen kann. Sie kennen keine Angst und sie sind unbestechlich. Um Capone den Prozess machen zu können, brauchen sie einen Zeugen. Der König der Unterwelt setzt seine Killer auf sie an. Doch sein Triumph ist von kurzer Dauer. Die Unbestechlichen sind ernstzunehmende Gegner. Mut und Gerechtigkeitssinn sind ihr Kapital. Nach mehr als einem Jahrzehnt uneingeschränkter Herrschaft geht es Capone an den Kragen.
(omdb)
Cast & Crew
-
Brian de Palma
-
Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Al Capone
-
Sean Connery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jim Malone
-
Kevin Costner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eliot Ness
-
Andy Garcia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent George Stone
-
Don Harvey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Officer Preseuski
-
Patricia Clarkson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catherine Ness
Regie
Schauspieler
-
Charles Martin Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Agent Oscar Wallace
-
Richard Bradford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizeichef Mike Dorsett
-
Jack Kehoe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Payne
-
Brad Sullivan
-
Billy Drago
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Nitti
-
Vito D'Ambrosio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bowtie Driver
-
Steven Goldstein
-
Peter Aylward
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Anderson
-
Tim Gamble
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
David Mamet
- Genre
- Polizeifilm, Mafiafilm, Historienfilm
- Zeit
- 1920er Jahre, Prohibition
- Ort
- Chicago, Kanada
- Handlung
- Alkohol, Auftragskiller, Bahnhof, Baseballschläger, Bestechung, Blockbuster, Bombe, Buchhalter, Explosion, Gangster, Gangsterboss, Geldwäsche, Gericht, Gerichtsverhandlung, Geschworene, Gewalt, Hotel, Irish-Amerikaner, Klassiker, Korrupte Polizisten, Korruption, Kronzeuge, Kultfilm, Mob, Mord, Oper, Organisierte Kriminalität, Oscargewinner, Pferd, Polizist, Rache, Rassismus, Razzia, Schmuggel, Schrotflinte, Schusswechsel, Schwangerschaft, Steuerhinterziehung, Treppe, Verfolgungsjagd, Verhör, Whiskey
- Stimmung
- Berührend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Unbestechlichen
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Kritiken (1) — Film: Die Unbestechlichen
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenMit Western-Elementen angereicherte Kinoverarbeitung und Mythoskonstruktion der berühmten Prohibitionsagenten, die im Chicago der 20er Jahre Al Capones Alkoholhandel bekämpften. Stellenweise virtuos inszeniert, versprüht der Film unentwegt nostalgisches Kinoflair, das mit ausgedehnt gefilmten und kompliziert geschnittenen Sequenzen die lückenhaft erzählte Geschichte zu kaschieren versucht. Tatsächlich bleiben Brian De Palmas "Untouchables" mehr als nur unberührbar, weil der dramaturgisch viel zu treibende Film sie nie richtig formen und zusammenbringen mag. Stattdessen konzentriert sich das Drehbuch lieber auf den familiären Background des Gruppenleaders (gespielt von Kevin Costner), der jedoch immer wieder unmotiviert in die Handlung eingefügt und letztlich rein schematisch und funktional skizziert wird, um eine stärkere Beziehung zur Figur herzustellen. Dieses Baukastenprinzip durchzieht den gesamten Film, der artig nach Zahlen malt, aber kaum Tiefgründiges über die Unbestechlichen oder den zeitlichen Kontext zu berichten weiß. Absolute Tiefpunkte sind die Overacting-Performance Robert De Niros als Al Capone, der in seinen wenigen Momenten völlig willkürlich aufdreht und dem der Film keine einzige wirklich niveauvolle, geschweige denn erinnerungswürdige Nicht-Show-Off-Szene gönnt, sowie Ennio Morricones Musik, die durch ihre 80er-Synthie-Sounds ihren Teil dazu beiträgt, dass der Film alles andere als geschlossen wirkt. Am Ende hinterlässt "The Untouchables" mit seiner fürs Genre überschaubaren Laufzeit von nur zwei Stunden einen sehr gestutzten, hastigen Eindruck.
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blutbyte 2010/11/03 02:23:35
Antwort löschenGelten Holzbläser, Streicher, Bassgitarre und Drums mittlerweile schon als 80'er Synthie-Sounds.. is ja interessant.
Mr Vincent Vega 2010/11/03 02:25:18
Antwort löschenAn mindestens einer Stelle gibt es Synthies zu hören!
dude1980 2010/11/03 12:04:05
Antwort löschenSorry nicht böse sein, aber seit dieser Filmkritik weiss ich, das auch die Meinung von "Filmkritikern" fehlbar ist ;-)
draco2111 2011/01/12 08:47:18
Antwort löschenAn den Krirtiken von "Mr Vincent Vega" sind eigentlich weniger die Kritiken ansich sondern der Geist dahinter interessant.
Warum unterscheidet sich die Meinung von Mr. Vega so stark von der allgemein vorherrschenden Meinung? Ist er uns geistig um einiges voraus? Hat er einfach ein starkes Geltungsbedürfnis und versucht so aufzufallen? Vielleicht ist er auch in der Lage die Filme objektiver zu betrachten und ist weniger beeinflussbar als die Meisten. Oder spricht in seinen Kritiken einfach nur sein eigener Geschmack?
Man weiß es nicht. Fest steht: Er ist auf jeden Fall anders. Und deshalb interessant.
Was sagt der Betroffene selber dazu? Welche Vermutung stimmt?
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Telebaum 2011/01/20 11:16:53
Antwort löschenIch stimme Vega vollkommen zu, vor allem die darstellerischen Leistungen der Hauptakteure sind stellenweise unerträglich und geradezu laienhaft, was bei diesen an sich großartigen Darstellern einiges Erstaunen verursacht und somit v.a. dem Regisseur anzulasten ist, vielleicht auch damit zusammenhängt, dass die meisten Charaktere überhaupt nicht ausgearbeitet und tatsächlich nur skiziert wirken. Am unerträglichsten sind jene mit schlechtestem "Humor" und Slapstickeinlagen verhunzten Szenen, in denen der völlig deplaziert wirkende Steuerprüfer Oscar Wallace ins Bild geschoben wird. Einfach gräuslich. Am Ende bleibt, wie Vega sagt, der Eindruck von Baukastenprinzip und hastiger Inszenierung. Dann doch lieber Scorsese.
Benchyl 2011/02/03 13:42:11
Antwort löschen@Mr Vega: Sehr treffender Kommentar.
Kommentare (81) — Film: Die Unbestechlichen
Kommentar schreibendoenef 2012/02/05 14:19:50
Kommentar löschengeniales Meisterwerk vor dem Hintergrund der amerikanischen Prohibition, verdammt hart/brutal,...besonders umposant(!) ist die musikalische Untermalung des unerreichten Meisters(!) Ennio Morricone
KULT
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Keky 2012/01/17 16:34:27
Kommentar löschenSehr guter Klassiker mit DeNiro und Costner!
Ein Film der das Genre Action und Drama aber vor allem Thriller und Mafia bedient für die, die ihn erst einmal einordnen möchten. Kann in einem Atemzug mit Good Fellas und anderen Mafiafilmen genannt werden. Wer gute schauspielerische Leistung bevorzugt von Persönlichkeiten wie DeNiro, Costner und Garcia sucht, findet hier seinen Film. Kevin Costner in der Anfangszeit seiner Karriere.
Neben den Paten ein guter Mafiafilm. ;)
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based_god 2012/01/05 17:31:49
Kommentar löschenGigantisches Starensemble in einem grossartigen Film
Packend von der ersten bis in die letzte Sekunde und toll inszeniert. Der Soundtrack ist von Morricone, was ja wohl alles sagt. DeNiro spielt einen weiteren klasse Mafia-Film und ist damit wohl einer der grössten Thriller-Stars aller Zeiten. Und mit der Bahnhofszene am Schluss hat der Film auch eine der besten Filmsequenzen aller Zeiten.
Must-Seen...
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qomander 2011/12/22 20:52:40
Kommentar löschenOh Gott! Was für eine Enttäuschung.
Kevin Costner ist so ein schlechter Schauspieler. Irgendwie spielen alle schlecht in diesem Film. Auch Robert de Niro. Alles kitschig und voraussehbar, unterstützt wird das ganze von Möchtegern-Disney-Musik. Regie, Schnitt, alles schlecht.
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JaywalkerHB 2011/12/08 13:14:23
Kommentar löschenKevin Costner ist irgendwie echt kein besonders guter Schauspieler. Der Rest gefiel mir aber gut. Wenn man auf Mafia-Filme steht, sollte man sich den hier auch angucken.
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serienfan 2011/11/11 07:23:49
Kommentar löschenRobert De Niro einfach nur GEIL!!!! Ich liebe diese Film über alles!!!
Sean Connery: "Das kann nur ein Spaghetti-Fresser sein. Kommt mit 'nem Messer zu 'ner Schießerei.“
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ProjectChaos 2011/11/11 14:27:20
Antwort löschenRassistische Aussagen gefallen dir also?
serienfan 2011/11/12 12:20:35
Antwort löschenRassistische Aussagen? Wer den Film gesehen hat, erkennt auch den Zusammenhang! Die Aussage von Sean Connery, in den Film, ist nicht einmal ansatzweise rassistisch gemeint, achja und noch was, bevor wir hier uns weiterhin bekriegen, ich bin Grieche, also wird es für dich schwer sein die Nazikeule rauszuholen! Schönen Tag noch
stevenwolff 2011/11/29 14:25:10
Antwort löschenEs gib aber auch griechische Nazis. ;)
Hanno Jones 2011/12/09 05:11:51
Antwort löschen@seriefan: stimme voll und ganz zu! aber nicht nur de Niro, auch Connery, Kostner, Garcia und Smith spielen fantastisch
@ProjectChaos: der kommentar war ja wohl mehr als unnötig ... film gesehen?
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ProjectChaos 2011/12/11 19:14:01
Antwort löschenGebe zu, kenne den Zusammenhang nicht, aber wie es da steht, ist`s rassistisch gemeint. Bin sicher kein Verfechter, dass in Filmen alles politisch korrekt sein muss, aber sich solch ein Zitat zu merken, weil es geil ist, bleibt mir suspekt und seit wann sind nur Deutsche nationalistisch ?
serienfan 2011/12/17 09:17:44
Antwort löschen@hanno aber hallo, natürlich sind die anderen darsteller klasse
@projectchaos wenn man den film gesehen hat dann versteht man auch den zusammenhang ;-)
cpt. chaos 2011/09/16 15:55:08
Kommentar löschenEines der besten, wenn nicht sogar das beste Mafiosi-Werk, das uns hier von Brian De Palma serviert wird.
Zudem ein Starensemble, welches seinesgleichen sucht.
Insbesondere hervorzuheben: Sean Connery, mit seinen herrlich markigen Sprüchen und natürlich Robert De Niro, der sich in seiner Rolle als oberfieser Al Capone so richtig austoben kann. Aber auch Andy Garcia und Kevin Costner machen einen klasse Job, ebenso wie im Grunde sämtliche Nebendarsteller - wirklich ein geniales Cast.
Des Weiteren gelungene Kulissen und großartige Kamerafahrten.
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BaitfroN 2011/07/12 00:29:59
Kommentar löschenAlso ich fand den einfach mal unglaublich langweilig.
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Carmine 2011/06/14 14:40:56
Kommentar löschenEin grandioses Meisterwerk mit ausgezeichneten Darsteller und einer klassen Story die schon oft ähnlich nachgemacht wurde doch nie an diesen Film ran kam.
Hab gerade gelesen das Sean Connery für seine Rolle als Jim Malone, dem „Mentor“ von Eliot Ness, mit dem Oscar für die beste Nebenrolle und einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.
Völlig verdient wie ich finde in diesem Film fand ich ihn überaus klasse.
Brian De Palma auch Regiesseur für Scarface 1983 hat hier einen der besten Mafia-Filme inszeniert.
Der Look war viel besser gemacht als bei heutigen Filmen wie bsp. Public Enemies von Michael Mann.
Kamera und Schnitt sind sehr gut doch die Musik hat mir nicht so gefallen an manchen Szenen da war sie etwas unpassend in der Szene auf der Brücke hat sie aber wirklich sehr gut gepasst.
Ich kann den Film wirklich zu 100 % empfehlen. Der Film hat eine gewisse ähnlichkeiten mit Public Enemies und The Untouchables.
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hoffman587 2011/06/14 14:44:45
Antwort löschenIch würde ihn aber mehr als Copfilm ansehen, da der Film ja aus der Sicht eines Cops gezeigt wird. Sonst kann ich dem meisten zustimmen.
Doch ENNIO MORRICONES SCORE IST EXZELLENT!;D
Carmine 2011/06/14 14:55:16
Antwort löschenJa so kann man ihn auch bezeichnen. Irgendwo zwischen Cop/Gangster landet er. Wie du aber schon gesagt hast tendierent zum Copfilm.
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Andy Dufresne 2011/06/14 15:55:58
Antwort löschenIst fast schon ein Noirwesterngangsterdrama würd ic sagen.Aber Hammerfilm auf jeden Fall !
Lukin1971 2011/06/27 14:22:30
Antwort löschenÄhm The Untouchables ist der englische Titel des Films. Von daher dürfte die Nähe nicht verwundern. :D
Ich finde, daß einige mit der Bewertung des Films zu harsch umgehen.
Für meine Begriffe ist The Untouchables einer der besten Mafia-Verfilmungen und bekommt von mir ein 9er Rating!
Auf gleichem Niveau spielt imho nur das Pate-Epos!
alanger 2011/05/29 17:53:10
Kommentar löschende palma. ich geb mir immer mühe ihn zu mögen und ambitionen ein großer filmemacher zu sein hat er ja. sympathisch ist das, mehr leider nicht.
auch hier wieder (teilweise tolles) stückwerk, welches sich nie zu einem packenden ganzem zusammenfügt.
immerhin besser als der seltsame scarface
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Hitmanski 2011/05/29 21:12:36
Antwort löschenGroße dePalma-Wochen im Hause Langer? :)
"Sympatisch" und Chauvi dePalma sind allerdings zwei Wörter, die sich in meinen Augen irgendwie ausschließen :P
alanger 2011/05/29 21:40:53
Antwort löschensa sind andere mehr chauvi. ist auch nicht mein hauptproblem mit ihm. ;)
Hitmanski 2011/05/29 21:44:02
Antwort löschenIst auch nicht mein Hauptproblem mit ihm, nur eines von vielen. "Hitchcock goes Strapse" als Motto eines gesamten künstlerischen Outputs ist irgendwie unbefriedigend ;)
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alanger 2011/05/30 22:25:17
Antwort löschen"Hitchcock goes Strapse"??
3x, dennoch eine winzige erläuterung täte not. ;)
Hitmanski 2011/05/30 22:30:16
Antwort löschenNaja, dePalmas Vorliebe für Hitchcock-Referenzen und für die Inszenierung von leicht bekleideten Damen ist ja eigentlich kein Geheimnis. Seinen Höhepunkt oder besser gesagt die totale Vermischung dieser beiden Fetische erreicht das ganze dann im -in meinen Augen gräulich schlechten- DRESSED TO KILL und BODY DOUBLE :P
Sigrun 2011/05/03 18:32:34
Kommentar löschenChicago hat architektonisch wirklich was zu bieten. Ansonsten mochte ich die Figur, die Charles Martin Smith verkörpert (der Buchhalter der 'Guten') und diese Kinderwagen-Panzerkreuzer-Potemkin-Treppen-Parodie. In dieser Sequenz war merkt man deutlich, dass Brian de Palma am Werk war. Wenn ich mir's recht überlege ist der überaus schmucke Bahnhof von Chicago schon in soviel Filmen vorgekommen, dass er als archtektonisch einzigartig am Ende dieser Kurzkritik hier noch mal ausdrücklich erwähnt wird ;-)
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Flunsi 2011/03/20 20:37:47
Kommentar löschenLustige Heldenparodie.
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Bernhard Maximillian 2011/03/06 23:30:39
Kommentar löschenEin ziemlich, flacher und oberflächlicher Film.
Die komponenten sind hölzern zusammengeschustert und der einzige Schauspieler der herausragen kann ist Sean Connery in seiner Sterbeszene.
Robert De Niro spielt so überzogen,dass es schon fast nur noch komisch ist.
Die anderen Charaktere sind extrem flach und im Falle von Andy Garcia kann man kaum von einem Charakter sprechen. Er taugt fast nur noch als handlungs- und bildfüllendes Element.
Die Dialoge sind dermaßen primitiv , dass sie teilweise tiefstes B-Movie Niveau erreichen: "Was glaub ihr was das ist, ein Spiel ?" und der Film ist gespickt mit solch schlechten Texten.
Selbst die berühmte Treppensequenz wirkt nur gestellt und im besten Falle albern, trotzdem sie verdammt gut abgefilmt ist.
Der Aufhänger mit dem Kinderwagen wird sehr unglaubwürdig Eingeführt. Das die Mutter sich so hirnrissig mit ihrem Kinderwagen anstellt, mag man ja noch hinnehmen, aber auf welche dumme Art und Weise Ness(Kevin Costner) versucht den Wagen die Treppe hochzuziehen, anstatt ihn einfach schnell mit der Mutter zu tragen ,ist wieder so ein Paradebeispiel für die Gestelltheit dieses Film.
Was der Gangster zum Schluß der Szene da treibt, als er den Buchhalter als Geisel nimmt ist genauso unklar. Wieso gibt er Ness 5 Sekunden um über was auch immer nachzudenken?Warum setzt er sich nicht einfach in Bewegung? Stattsdessen zieht er es vor in Andy Garcias Pistolenlauf zuschauen. Damit der es auch ja schafft ihn zu treffen.
Auch die Heldenmusik von Großmeister Ennio Morricone wirkt erzwungen und aufgesetzt.
Aber eins muß man dem Film lassen. Er hat eine tolle Kamera und die sterbe Sequenz von Sean Connery ist filmisch ein Genuss. Da stimmte wirklich alles.
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doctorgonzo 2011/03/07 13:18:38
Antwort löschenNaja, Du musstest den alten Kommentar nicht gleich löschen. Geh einfach nochmal auf den Film, dann auf `kommentieren´ und ändere dann einfach das, was änderungswürdig ist. Danach einfach speichern.
facepalm 2011/08/01 18:16:08
Antwort löschenSo siehts aus, perfekter Kommentar. Genau meine Meinung <3
annaberlin 2011/03/03 18:20:54
Kommentar löschenNach Jahren mal wieder Die Unbestechlichen gesehen und finde immer, dass der Film großartiges Hollywoodkino ist! Robert de Niro spielt eine seiner besten Rollen, der Rest der Star-Crew glänzt und funkelt, wo es nur geht und inszeniert ist das Ganze wahrhaft meisterlich. Vom ersten Shot, wo die Kamera an der Decke hängt und im runden Raum Al Capone beim Interviewgeben (und Rasiertwerden) beobachtet bishin zur Szene mit dem Kinderwagen auf der Treppe einfach nur göttlich.
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Mr Vincent Vega 2011/03/03 19:00:44
Antwort löschenAlso kann ich auf meiner gedanklichen Liste deiner Lieblingsfilmmenschen neben Herzog, Lynch, Spielberg und Otto Waalkes nun noch De Palma hinzufügen? :D
Mr Vincent Vega 2011/03/03 19:58:06
Antwort löschenOrtega, ist das dein Kostümbildner-Outing?
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annaberlin 2011/03/03 20:44:33
Antwort löschenNö also nicht als Lieblingsregisseur, dafür ist er mir irgendwie zu roh. Ich mag ja nur manche dieser "Männerfilme". Und Die Unbestechlichen hat auch seine Längen. 8,5 Punkte!
alanger 2011/05/29 17:57:51
Antwort löschenauch nach langer zeit mal wieder gesehen ...und arg enttäuscht wurden. die relativ hohe wertung gibts von mir nur aus nostalgie. ich sollte wirklich lassen bestimmte filme später nöchmal zu sehen.
dAJaro 2011/02/12 21:31:35
Kommentar löschenWas ist hier denn passiert?
Hier ist soviel verkehrt, dass ich mich fragen muss ob meine Wertung berechtigt ist oder nicht doch zu großzügig.
Ständig macht sich das Gefühl breit, dass die Schauspieler in Untouchables vergessen haben, was eigentlich ihr Beruf ist. Sei es der Proto-Keanu Reeves Kevin Costner mit einem lachhaften Mimenspiel oder Robert de Niro, der zum bloßen Over-the-Top-One-Liner-Aufsagen verdonnert ist und dabei kläglich versagt. Auch Connery war der Film wohl egal, warum sonst hätte er sich das Over-Acting für die ernsten Szenen aufgehoben und die One-Liner mit Todesernst aufgesagt.
Wer hat überhaupt die Idee gehabt, dass aus der Al Capone-Verfilmung ein Actionstreifen werden muss? Und was sollte eigentlich diese lächerliche Odessa Staircase-Szene?
Fragen auf die es keine Antwort bedarf.
Aber Moment! Einen Kritikpunkt habe ich noch:
Was sollte eigentlich die Musik darstellen? Morricone ist der Gott unter den Filmkomponisten blablabla yada yada yada... Schon klar. Aber so ein schlechtes Timing und solch eine schlechte Wahl als Untermalung für die Szenen habe ich schon lang nicht mehr erlebt. Anders als Debutantenarbeit kann das doch nicht gewesen sein. Oder hatte der Ton-Ingenieur auch insgeheim keine Lust diesen Film zu machen?
De Palma muss sein Scarface echt zu Kopf gestiegen sein.
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facepalm 2011/08/01 18:16:24
Antwort löschenYes!
Hendrik 2011/02/05 21:35:28
Kommentar löschenNach Jahren mal wieder angesehen: "The Untouchables", Brian de Palmas grandioses Zitatekino lose basierend auf wahren Ereignissen: Der Western-Exkurs, der in einen Film, in dem sowohl Räuber als auch Gendarm Wildwest-Methoden anwenden, genauso passt wie die Besetzung des bekanntesten Gangsterbosses aller Zeiten mit dem bekanntesten Gangsterdarsteller aller Zeiten. Dann noch die fulminante "Panzerkreuzer Potemkin"-Hommage, die sich als echter Nervenzerrer entpuppt sowie einige clevere Regieeinfälle (die brilliante lange Kamerafahrt um die Aufzüge z.B.), die über ein paar Schwächen hinwegtrösten können. Jedenfalls fand ich ihn diesmal sogar etwas besser, als ich ihn in Erinnerung hatte - und das ist für mich fast immer ein gutes Zeichen...
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Benchyl 2011/02/03 13:40:07
Kommentar löschenLiefert die Thematik bzw. die Geschichte doch eine attraktive Vorlage, aus der ein großartiges Werk zu schöpfen wäre, so versucht sich Brian De Palma erst gar nicht daran. Der Böse wird nie im Ansatz ernsthaft vorgestellt, er bleibt die reinste Witzfigur. Und dennoch ist er sympathischer als der Gute, denn die Darstellung Kevin Costners ist geradezu unter aller Sau. Man sieht den ganzen Film über keinen Charakter, sondern eine reale Person, in deren Augen man sichtlich spüren darf, wie beobachtet und verunsichert diese sich von der Kamera fühlt. Kein Wunder, dass Robert de Niro diesen Costner, wenn sie mal gemeinsam im Bild sind, nur mit erhobenem Zeigefinger auslacht.
Motive, Motivationen der Figuren und somit auch das Wesentliche, Pfiffige der eigentlichen Handlung bleiben dem Zuschauer völlig vorenthalten. Stattdessen werden ulkige Figuren ins Spiel gebracht, die insgesamt den realen Bezug verschwinden lassen. Einige schreiben hier, die Charaktere seien nur skizziert - ich sage, sie sind nur hingekritzelt. Sie werden nicht geführt, sondern mühelos durch's Bild gescheucht. Diese Tatsache genügt jedoch noch nicht, denn als Zugabe darf man noch noch ein paar Facepalm-Szenen beobachten: Wallace und witzig, Malone und der Tod, Kinderwagen und Treppe - um drei zu nennen. Letzten Endes wird man jedoch, wenn auch weniger als man sich verspricht, ein bisschen unterhalten, was am ehesten noch auf nettes Setting und ordentliche Kameraarbeit zurückzuführen ist.
Unterm Strich bleibt jedoch das Gefühl, der Regisseur wolle einen auf die Palma bringen - Costner es, was es wolle.
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Stalpi 2011/02/03 17:06:25
Antwort löschenBei einer derart vernichtenden Kritik wüsste ich dann schon gerne mal was du dir von der Darstellung des Elliot Ness Charakters erwartet hast. Ne Mark Wahlberg Performance wie in Departed? Bulle mit dicken Eiern, harten Sprüchen und dem Hang zur 100 % Erfüllung des Gesetzes? Hm dummerweise passts nicht. Ein leicht verunsicherter Familienvater, der noch ein Neuling in seinem Geschäft zu sein scheint, passt da meiner Ansicht nach wesentlich besser. Und das nicht alles mit absoluter Gesetzestreue erreicht werden kann, lernt er auch noch, manifestiert in dem netten Hochhausschubser. Es ist kein schauspielerisches Meisterwerk von Kevin Costner, aber alles in allem in Ordnung. Robert de Niro als Al Capone überzeugt natürlich, allerdings bedarf es dieser Rolle auch nicht unbedingt eines großes schauspielerischen Talents. Den dicken markieren kann er nun mal und so lieben wir ihn auch;)
Benchyl 2011/02/03 22:28:12
Antwort löschenNun: nein. Du hast den Kernpunkt meines Kommentars nicht erfasst. Meine Kritik an der Figur des Eliot Ness ist zweierlei: Zum einen die schauspielerische Leistung des Kevin Costner, deren Verunsicherung, die ich ansprach, nichts mit den Charaktereigenschaften des Protagonisten zu tun hat, sondern schlicht und einfach mit laienhaftem (verunsichertem) Schauspiel. Zum anderen die vom Director vorgegebene (nicht vorhandene) Entfaltungsmöglichkeit des Hauptdarstellers. Für diesen Punkt kann Kevin Costner selbst eher nichts. Es fehlen die wahren Beweggründe, der Emotionsrealismus und somit auch die Identifikationsfläche. Wenn nun deine Beurteilung Costners "in Ordnung" ausfällt, nun, dann hast du entweder deine Ansprüche weit nach unten justiert, oder aber du bist ein laienhafter Betrachter.
Stalpi 2011/02/03 23:12:29
Antwort löschenNun, dann gib mir mal eine Szene(bitte mit Minutenzahl) die besonders den Punkt der Verunsicherung deutlich macht.
Wenn ich dich richtig verstehe dann fehlt dir die Bindung zum Charakter von Elliot Ness? Möglicherweiße möchte der Director den V-Effekt Brechts an dieser Stelle verwenden. Fehlende Identifikationsfläche macht eine Figur doch nicht zu einer schlechten Figur oder?
LapisLazuLi 2011/02/03 23:19:58
Antwort löschenAch, Stalp, du sollst doch den Kommentar net Ernst nehmen. Das Sprichwort am Ende, das ist das Geile! Das is doch witzig Mann! Raffst du das net? =D
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Benchyl 2011/02/04 12:23:02
Antwort löschen@Stalpi: Ungern, aber schau mal bei 57:00 bis Szenenende rein. Ich bin überzeugt davon, das hättest du ebenso schlecht schauspielen können.
Mir fehlt nicht die Bindung zum Charakter, sondern mir fehlt der Charakter zur Bindung. Ohne Emotionen, Beweggründe oder klar gezeichneten Eigenschaften kann man nunmal schlecht von Charakter sprechen. Wenn der V-Effekt einen Vürg-Reflex meint, dann kann dies durchaus sein und es sei ihm vergönnt.
Und doch: Die Figur des Ness ist immer noch schlecht.
johannes89 2011/02/04 13:33:25
Antwort löschenV for Vendetta, auch als Film erhältlich unter:
http://www.amazon.de/wie-Vendetta-Einzel-DVD-Natalie-Portman/dp/B000EYK0YS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1296822771&sr=8-1
Fernschreiber 2011/01/24 21:54:07
Kommentar löschen"Was bist du bereit, dafür zu tun?" Hm...Naja immerhin war ich nicht meine Wäsche abnehmen, hab mir kein Essen gemacht und auch nicht nebenbei meine Unterlagen sortiert. Zu gepackt war ich von der spannend inszenierten Geschichte um Al Capone und seine Jäger.
"Die Unbestechlichen" ist ein Kriminalfilm, der, typisch für viele Polizeistreifen, auch eine zwischenmenschliche Ebene enthält - die Freundschaft unter Kollegen. Auch hier ist sie tragend und wirkt zum Glück nicht aufgesetzt oder fehl am Platz. Elliot Ness und Jim Malone tun beide alles dafür, um Al Capone dingfest zu machen. Unterstützt werden sie vom Buchprüfer Oscar Wallace (der wirklich teilweise etwas übertrieben angelegt wird) und dem jungen Polizisten George Stone.
Schauspielerisch ist "The Untouchables" absolut großartig. Robert De Niro als Al Capone ist umwerfend, aber auch auf der guten Seite des Gesetztes hat Brian de Palma mit Sean Connery, Kevin Costner und Andy Garcia einen starken Cast aufgefahren. Ich habe allen ihre Rollen abgenommen und fand die Figuren wirklich stimmig.
Untermalt wird der Film mit Musik von Ennio Morricone. Diese setzt wirklich sehr eigene Akzente. Das kann man unpassend oder doof finden, mir hat es sehr gut gefallen. Zwar dick aufgetragen und voller Pathos, aber irgendwie stimmig und pompös. Und auch Actionszenen und Stimmungswechsel hat der Meister des Soundtracks gelungen eingefangen.
Der Film ist spannend bis zum Schluss und man fiebert mit. Dazu tragen auch die interessant ausgewählten Szenen aus. Wer erwartet schon in einem Gangsterfilm eine Westernreminiszenz? Diese wirkt erst etwas ungewohnt, macht dann aber viel Spaß.
Jedoch bleibt auch so ein Klassiker nicht ganz ohne Schwächen. So ist das Treffen von Costner und Connery etwas unglaubwürdig zufällig. Nach dem Muster: "Hey Sie!" "Wer ich?" Ja, sie sind doch bestimmt Polizist" "Ja, wollen wir Freunde werden und zusammen Capone hochnehmen?" Das wirkte komisch und auch sonst sind einige Ungereimtheiten im Film, die insgesamt aber nicht weiter stören. Gestört hat mich aber doch eine Schlüsselszene relativ am Ende. Ohne zu spoilern erwähne ich nur das Stichwort Kinderwagen. Diese Szene war wirklich intensiv, aber sie ging mir auch tierisch auf die Nerven. Und so ganz hat sie auch nicht in den Charakter von Elliot Ness rein.
Aber sei es drum. "Die Unbestechlichen" sind zu Recht ein Klassiker, den man gesehen haben sollte. Ein spielfreudiger Cast, tolle Musik und eine gute Inszenierung schaffen es, dass man nicht nur gespannt ist, sondern auch ein gewisses Gefühl von Zufriedenheit spürt. Und das, über die gesamte Spielzeit, ist ja auch eher selten.
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Lars1979 2011/01/24 17:01:49
Kommentar löschenSchauspieler und Charakterdarstellung sind 1A, die Story ist packend und gut aufgebaut. Ein Film, den man sich in gewissen Abständen durchaus wiederholt ansehen kann.
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Filmpapst 2011/01/20 09:23:36
Kommentar löschenTypisch Brian de Palma ,
man kann sich den Film immer wieder ansehen ,
tolle Story tolle Schauspieler !
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