Running Scared - Renn oder Stirb

Running Scared (2006), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Actionfilm, Kinostart 13.04.2006

6.4 Kritiker
25 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
4340 Bewertungen
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Running Scared - Renn oder Stirb - Bild 42256
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von Wayne Kramer, mit Paul Walker und Cameron Bright

Joey und seine Komplizen geraten bei einer Drogenübergabe in einen Schusswechsel, bei dem unglücklicherweise auch einige Polizisten sterben. Nun soll Joey die Tatwaffe entsorgen. Als er die Waffe im Keller seiner Familie versteckt, wird er vom Nachbarsjungen Oleg beobachtet. Dieser klaut den Revolver, schießt damit auf seinen brutalen Vater und ergreift die Flucht. Damit setzt er eine Kettenreaktion von tragischem Ausmaß in Bewegung. Joey muss den Jungen und die Waffe finden, um seine eigene Haut zu retten. Gejagt von der russischen Mafia und den Cops wird diese Nacht zu einem Ritt durch die Hölle.

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Running Scared - Renn oder Stirb

Rouven: www.cineclub.de

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9.0Herausragend

Regisseur und Drehbuchautor Wayne Kramer hat sich entschlossen, seine Geschichte mit einer vorweggenommenen Showdown-Szene und einer langen Rückblende zu erzählen. Was den Zuschauer zunächst eher skeptisch stimmt, erweist sich jedoch schon nach wenigen Minuten als goldrichtig eingesetztes Stilmittel. Man weiß, dass ein Junge angeschossen wurde, und erfährt wenig später, dass dieser selber eine Waffe geklaut hat. Von diesem Moment an verdichten sich nach und nach die eigenen düsteren Vorahnungen, wie es zu jener Szene am Anfang des Films gekommen sein könnte, und eine doppelte Spannung entsteht.

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Evie: www.inderzange.de

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6.5Ganz gut

Die Optik hat überzeugt und auch die Schauspieler, der Rest war leider mangelware, besonders das extrem, aber wirklich extrem schlechte Ende. Auch die an etwas Spannung mangelnde Story hätte wohl noch eine Überarbeitung gebraucht. Solide, aber kein Muss-Thriller!

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New Cameron

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DAs Ende ist vollkommen nicht nachvollziehbar, und äußerst holzschnittartig aufgedonnert. Hier wäre weniger, viel mehr gewesen.


Syk

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allein die szene wo der typ durch die augen seines john wayne tatoos, auf seinem rücken, erschossen wird. ich kann nicht nachvollziehen, dass dir das ende nicht gefallen hat. oder die kinderschänder stelle, habe diesen hammer film bis heute nicht vergessen.
ps: john wayne war ne schwuchtel, hahah


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Vielleicht muß man RUNNING SCARED als extrem dunkles, mit Gallonen von Kunst- und CGI-Blut visualisiertes Kindheitstrauma, als Allegorie auf Mißhandlung begreifen. Dafür hat Wayne Kramer aber nicht das Talent. Er ballert einfach nur alles aus sich raus und alles in den Film rein, was gerade eben noch paßt. Nebenfiguren, mit denen er nichts mehr anfangen kann, werden erschossen oder abgestochen oder jagen sich urplötzlich mit dem gesamten Hausstand in die Luft.

Was Kramer aber neben rüdesten Dialogen (328mal ertönt das Wort "Fuck"), einem sich halbwegs achtbar durch den Film rettenden Paul Walker und exquistiten Brutal-Schießereien zu bieten hat, ist jedoch nicht zu unterschätzen: Die Abwesenheit von Langeweile.

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Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

[..]

Ein Actionfilm muss nicht immer Sinn machen, darf seine Effekte auch mal als Selbstzweck inszenieren und lediglich auf seine Schauwerte setzen. Dies tut “Runnin Scared” auch bis zum Erbrechen, begeht aber meiner Meinung nach dabei den Fehler, sich selber zu ernst zu nehmen. Nicht alles ist als reines Zitat gedacht, zu vieles möchte gerne Kult und aber auch und vor allem Anspruch sein.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Running Scared" ist alles andere als gemütliches Popcornkino. Durch seine explizite Gewaltdarstellung und die gute Story fesselt der Film trotzdem an den Kinosessel und weiß vor allem durch die vielen Wendungen in der Geschichte zu punkten. Wer gerne auf Action mit gewissen Tiefgang steht, sollte den Weg in Kino wagen und sich so selbst von den Qualitäten von "Running Scared" überzeugen

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Normalerweise bin ich für Empfehlungen von Videothekaren komplett unempfänglich. Nirgendwo sonst habe ich Menschen getroffen, die Jacksons "KingKong" bis heute konsequent ignorieren, "weil man ja eh weiss, wie's ausgeht"...
Genau *so* einer empfiehlt mir dann'ne DVD-Premiere mit diesem Paul Walker auf einem nichtssagenden Cover und fabuliert auch noch irgendwas von Tarantino. Natürlich wird sowas mit naserümpfender Missachtung abgestraft, aber hinsichtlich der Dürre im DVD-Regal liess' ich mich hinreissen. Hab' auch lange keinen richtigen Veriss mehr getippt...
Paul Walker gibt also einen treusorgenden Kleinkriminellen, der eine verräterische Tatwaffe schnellstmöglich verschwinden lassen soll, mit der ein russischer Nachbarsjunge auch noch seinen Vater angeschossen hat und der seitdem mit der Kanone auf der Flucht ist...
Im Einführungs-Shoot-Out werden dann - nicht ungeschickt - die Weichen des Films gestellt: Coolness in jeder Einstellung,…


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Stryke: inderzange.de

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8.0Ausgezeichnet

Wow, hatte nicht allzu viel erwartet, aber der Film war einfach klasse. Spannend und actionreich, vielleicht etwas zu lang gezogen, aber war schon in Ordnung. Wie von manchen schon bemängelt gab es viel Gewalt in dem Film, aber wer auf pure Action steht und auch mal auf ne wirklich anspruchsvolle Story verzichten kann, der wird viel Spass mit dem Streifen haben. Vor allem die vielfältigen Charaktere sind interessant und teilweise auch erschreckend zu betrachten.
Auf jeden Fall sehenswert!
Bloß warum hat man bitte den Schluss auf die letzten Meter noch so verhunzt. Ohne die letzten zwei Szenen wärs besser gewesen. Happy End muss doch nicht immer sein...

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Kommentare (92) — Film: Running Scared - Renn oder Stirb

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Primus II

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow.....Zwischendurch wäre ich am liebsten in meinen Fernseher gesprungen, so hat mich die Handlung gepackt. Für mich definitiv ein Actionfilm der Premier League. Die Charakter sind glaubwürdig, die Handlung rasant und nachvollziehbar und der Schluss, na ja ich darf ja hier nichts verraten, aber .. hat Riesenspaß gemacht.

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PinkLady

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Anfang war eher schleppend. Die Figuren hatten nichts fesselndes. Aber ab der Hälfte ändert sich das und es geht doch noch ganz gut ab. Also durchhalten.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung2.5Ärgerlich

"Running Scared", Effektekino mit dünner Story und nervigem Cast.

Wayne Kramer, der nicht nur Regie führte sondern auch das Drehbuch schrieb, wollte hier einen etwas anderen Thriller erschaffen, der vor Spannung platzen und durch coole Effekte aufwerten sollte. Leider gelingt das nur mäßig.
Zwar ist das Intro sehr stark, die Effekte beeindrucken. Hin und wieder gibt es eine Rückansicht, eine Zeitspanne in der man sehen kann, wie sich eine Pistolenkugel in Zeitlupe ihren Weg bahnt.
Das wirkt erst ziemlich fantastisch, im Laufe des Filmes aber etwas überladen.
Überhaupt ist "Running Scared" ziemlich überladen. Überladen von schon gängigen Kraftausdrücken, Effekten, gehetzten Szenenwechsel und Ereignissen. Kramer wollte mit der schnellen Schnittfolge wohl die gehetzten Emotionen der Protagonisten verstärken, dies führte beim Zuschauer aber eher dazu, dass er sich gestresst fühlte und irgendwann ziemlich gereizt wurde.
Dann nerven die Darsteller so ziemlich durchgehend. Vera Farmiga (Orphan) war noch nie so anstrengend und Paul Walker (Into the Blue) nervt praktisch immer.

Von den Charakteren geht einem eigentlich nicht wirklich einer nahe. Irgendwie sind sie dem Zuschauer regelrecht egal, denn sie wirken unsympatisch. Der kleine Cameron Bright (X-Men: The Last Stand), der Oleg verkörpert ist da noch der Einzige, mit dem man Mitleid empfindet.
Kramer schien sich auch nicht entscheiden zu können, was er für eine Story erzählen wollte. Die Abläufe wirken unecht und unrealistisch. Plötzlich sind da Kinderschänder was ja nicht unbedingt unreal ist, unreal ist nur, dass die genau in dieser einen Nacht sich den kleinen Oleg zur Brust nehmen wollen.

Womit "Running Scared" wirklich aufwerten kann ist der Soundtrack, der wirklich harmoniert und den man sich gerne ohne den Film anhört. Da wirkt der Film schon fast störend dabei.
Auch manche Effekte sind enorm gut geworden und so entlässt uns Wayne Kramer mit einem fantasievollen Abspann aus seinem anstrengenden und nervenaufreibendem Drama. Das ist fast schon eine Entschädigung.

"Running Scared", lauf schnell und schrei dabei, du wirst es brauchen!

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*frenzy_punk<3

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War ja klar ;) ^^;-;^^


Chris12zero

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^^;-;^^


Mr. K R I T I K

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Bewertung10.0Herausragend

Nun, wo Tarantino mit schwarzem Humor arbeitet, wird hier eher auf verstörende Mittel zurückgegriffen.
Eine verrückte Figur bzw. psychotische Figur trifft auf die Nächste, während Paul Walker sich heldenhaft durch diese dunkle Nacht kämpft und immer dann wenn man Rettung erwartet, wird das Schlimme noch böser.
Das ganze Werk ist für unsere Heldenfigur ein einziges Rendezvous mit dem blanken Bösen.
In diesem Stück wird gependelt zwischen verstörender Realität und schwarzer Unterhaltung.

Ohne näher auf Mr. Walker einzugehen, möchte erwähnt sein, dass er für diese Rolle der Richtige zu sein schien.
Eine düstere Nacht, schlechte Menschen und ein rasantes Tempo; Eine perfekte Arbeit in Schnitt und Story.
Einer meiner absoluten Lieblingsfilme, der einem immer wieder auf`s Neue schockiert und fesselt.

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KurtMankell

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

...90 Minuten dachte ich...ein ganz "netter" Action-Film! War ohne Komplikationen, gut zu gucken...6 bis 6,5 Punkte bis dahin...und dann, dann kamen die letzten 30 Minuten...ich nehme nix vorweg, aber es machte dann erst richtig Spaß: Unverhergesehener Plot, Spannung pur und...ich weiß...allgemeine Floskeln sind keine Kritik...aber ich mag nichts verraten...der Film war insgesamt klasse.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist mal ein Film, bei dem sich viele andere Genrevertreter in Sachen Story und Storytelling, Dynamik, Kameraführung, Score, Spannung und Action mehr als nur eine Scheibe abschneiden dürfen, ja sogar sollten.

Von der Eröffnungsszene bis hin zur Schlusseinstellung erlebt man hier Adrenalinpushing der besten Sorte. Die originelle Story wird famos und schnörkellos vorangetrieben, dass kaum Zeit für Verschnaufpausen bleibt. Die Odyssee durch die nächtliche Gangsterszene ist voller guten Wendungen und verliert dabei kaum an Bodenständigkeit. Man fiebert die ganze Zeit bei der Suche nach der Waffe mit und wird alle paar Minuten überrascht von der grandiosen Inszenierungsweise, die es schafft durch sensationell gute Kameraführung, einen genialen Scores, ausgeklügelte Storytwists und einer kraftvollen und teils mysteriösen, ja geradezu märchenhaften Bildersprache -

(SPOILER - vor allem in der Szene, als der Junge bei dem Kinderschänderpaar im Badezimmer ist und man an der Milchglaswand hinter ihm den seltsam verzerrten Schatten der Frau sieht, der an ein Monster erinnert - /SPOILER)

- für unheimlich hohe und nonstop anhaltende Spannung zu sorgen. Dass der Film äußerst explizite Gewalt darstellt ist nicht störend, sondern unterstützt sogar die bedrückende Atmosphäre. Hier zeigt sich auch mal wieder, dass bei der FSK wohl mal die rosarote Blümchenbrille, ein anderes mal ein blutdurchtränkter und auf Transparenz gedehnter Darm vor die Augen der Prüfer gehalten wird, die den Anschein erwecken, dass sie mal Kermit der Frosch, mal aber der depressive Roboter Marvin sind. Eine absolut nicht nachvollziehbare Entscheidung, diesen Film ab 16 Jahren freizugeben.

Was nach dem Film in Erinnerung bleibt, ist der grandiose Abspann, der wie ein Zeichentrickmärchen den Film Revue passieren lässt, zudem wird man selten einen anderen Thriller sehen, der ein derartig hohes Tempo dermaßen spannend und packend über die gesamte Spieldauer halten kann. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Freunde origineller Thrillerkunst.

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seven

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Ganz genau.


vanilla

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Bewertung7.5Sehenswert

Man kann sagen was man will, aber dieser Film geht von der ersten Minute bis zum überraschenden Finale ab wie eine Rakete. Explosionsartig und adrenalingebadet fällt er über den Zuschauer her und lässt auch nicht mehr los. Paul Walker mal ganz anders, und die Handlung ist sehr originell und spannend. Coole Effekte, leider oft unnötig zu brutal, was mir auch gar nicht so gefallen hat. Ansonsten ist auch die düstere Stimmung und die sehr gute Kamera Arbeit hervorzuheben. Für Liebhaber von harter, brutaler Action, jedoch mit guter, spannender Story, ein sehenswerter Film.

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Chaosmacherin

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Bewertung7.5Sehenswert

Der etwas andere Butterfly Effect. "Running Scared" ist eine Filmgewordenen Kettenreaktion die sehr Action- und Effektreich ist ohne dabei stumpf zu wirken wie so mancher andere Actionfilm. Wayne Kramer verarbeitete in "Running Scared" einige sehr coole und innovative Ideen und besscherte mir mit dem dem gruseligem Ehepaar fast schon Albträume. Ich habe selten furchterinflösendere Filmfiguren gesehen.

Paul Walker ist immer noch ein Langweiliger Schauspieler, aber einen schlechten Job hat er nicht gemacht. Vera Farmiga war wunderschön wie immer, konnte aber neben der Optik auch durch ihr Schauspiel überzeugen (grade in der Szene mit dem Ehepaar hat sie mich sehr überzeugt - Aber hier auch ein Mega fettes Lob an Claudia Urbschat-Mingues ihre Synchronstimme!). Cameron Bright war mir unsympathisch, wie er es immer ist, aber das ist je einfach eine persönliche Empfindung.

Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, was ja heut zutage schon ein Punkt ist den man sehr positiv hervor heben kann. Schneller ist nur Crank. :D
Es gab ein oder zwei Logiglücken, die ich aber bei einem so kurzweiligem Film gerne ausblende. Gute und fesselnde Unterhaltung für Actionfans, dies mal gerne etwas weniger stumpfsinnig wünschen.

Ledigich das Ende halt mich ziemlich genervt. Aber das würde hier zu weit gehen.

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horro

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Bewertung7.5Sehenswert

Harter, bildgewaltiger Thriller mit teilweise kompromissloser Action. In bizarren Wendungen dreht sich hier eine unheilvolle Spirale des Verhängnisses und der Gewalt. Dieser Film überzeugt weniger durch seine manchmal überkonstruierte Story als durch die schön herausgearbeiteten kantigen Charaktere. Eine wilde Odysee durch die Nacht der Gangster beginnt, in der auch zwei Knaben mitmischen. Zuerst hat mich diese Tatsache irritiert, doch schlussendlich macht das einen grossen Reiz der Geschichte aus. Viele der Verwicklungen und Entwicklungen treffen einen wie ein Hammer; das Fieber des Verbrechens brennt heiss und ist gut spürbar.

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brigerbaerger

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Oh, der Film liegt auch noch bei mir rum. Somit muss ich ihn mal auf die vorderen Ränge verschieben...


horro

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keine schlechte Idee, also mir hat er wirklich gut gefallen


fkfilmkritik

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Schön, dass ich nun auch mal dieses Meisterwerk sehen durfte, in dem Paul Walker mal nicht nervt. Vielleicht liegt es ja daran, dass er zufällig immer einen Gangster über den Weg läuft der die Ehre hat eine dämlichere Fresse zu ziehen als er. Die überinszenierte Schnitttechnik, mit der man wohl versucht Edgar Wright zu imitieren, stinkt einen nach einer Weile nur noch an. Die Wendungen sind qualvoll unglaubwürdig und vorhersehbar, der Plot stupide, stinkender 08/15 Quatsch.
Selbstverliebter, uncooler, umspannender Langweiliger. Nervige Charaktere und verwurstelte Story, klischeehaft zusammengestellt. Einfach nervtötend.

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Jack55555

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geniales Kommentar xD


*frenzy_punk<3

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Also mich hat der Walker schon genervt -.-


Freak89

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kompromissloser, harter und atemloser Actionkracher. Lebt von seiner Schnelligkeit und den bizarren Szenarien/Situationen, welche auch die schockierenden Momente ausmachen. Darsteller und Dramaturgie überzeugen und machen "Running Scared" somit zu einem rundum gelungenen Spannungserlebnis.

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seven

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erinnerungswürdige Abspann mit den fantasymäßig gezeichneten Darstellern läuft und es wird einem schlussendlich klar, dass man es hier mit einer Art modernem Märchen zu tun hat, für die Gegenwart entsprechend finster und ultrabrutal geupdated.
Die ersten fünf Minuten enthalten vermutlich mehr Flüche, Beleidigungen und Gewalt als alle "Die Hard"-Teile zusammen.
Wayne Kramers bleihaltige Orgie sorgt von Anfang an für hochspannende, auf Hochglanz gestylte Actionthrillerunterhaltung der dreckigen Sorte, formal und inhaltlich angesiedelt zwischen "Smokin´Aces", "Crank" und Tarantino, befreit von jeglichem Humor. Und eben letzterer trifft den schießwütigen Kracher auch am besten, wenn er ihn wie folgt beschreibt: "This is why they call them Motion Pictures!"

Der Titel "Running Scared" ist mehr als passend, pure Dynamik in jeder Szene, der ganze Film wirkt wie ein lebendiges, pulsierendes Etwas. Man verfolgt Hauptcharakter Joey (Paul Walker), der eine Waffe vom Tatort einer verpatzten Geldübergabe verschwinden lassen soll, bei dem auch FBI-Leute ums Leben gekommen sind. Unglücklicherweise krallt sich der Nachbarsjunge Oleg beim Besuch besagtes Corpus Delicti und fängt damit an, auf seinen alten Herren (Karel Rodel) zu ballern. Der vergöttert John Wayne, weswegen er auch extra ein flächendeckendes Tattoo vom Cowboy auf seinen Rücken gestanzt hat. Abgesehen von seinem Filmhelden interessieren ihn weder seine Frau noch sein Sohn sonderlich, bis der Sohnemann ihn anschießt. Er überlebt, wird ins Krankenhaus gebracht und Sohn Oleg ist verschwunden, zusammen mit der Waffe. Hier wirds brenzlig für Joey, denn falls die Polizei -unter ihnen auch der korrupte Detective Rydell (klasse: Chazz Palminteri aus "Die Üblichen Verdächtigen")- vor ihm die Waffe erwischt, ist er geliefert.
Ab da beginnt die Hetzjagd, ständig ist einer der Protagonisten auf der Flucht, flüchtet durch die nächtliche Stadt, jagt mit dem Auto von Stripclub zu Imbissbude. Gewalt und Sex, Dreck und Schmutz, so weit das Auge reicht. Dabei verkommen die wenigen Stunden dieser Nacht zu einem Querschnitt durch den sozialen Abschaum, der sich hier in seiner ganzen abstoßenden Vielfältigkeit und pathologischen Gestörtheit die Klinke in die Hand drückt. An scheinbar jeder Straßenecke wartet der nächste Verbrecher der noch brutaleren Marke, Junkies, Drogendealer, Zuhälter, korrupte Cops, die Mafia und und und. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, dann präsentiert uns "Running Scared" sein nächstes abgefucktes Individuum. Wendung folgt auf Wendung, Kugel folgt auf Kugel, das Blut fließt und spritzt in Strömen, ein Kindergeburtstag ist das hier sicher nicht. Gemäß der Thematik ist das Ganze auch formal sehr düster gehalten, durch die zeitdeterminierte Situation spielt sich das Meiste in Dunkelheit ab.

Die Optik ist sagenhaft, die Kamera springt und wirbelt in den (un)möglichsten Perspektiven und Einstellungen, Zeitraffer und Zeitlupen, übersättigte Kontraste und ein rasanter Schnitt tun ihr übriges.
Charakterzeichnung ist eher nebensächlich, das verstärkt nur den comichaften Stil, genauso wie die geradezu exzessive Brutalität, die hier ganz ähnlich wie in "Smokin´ Aces" idealisiert wird. Der Unterschied hierbei ist bloß, dass "SA" eine schwarzhumorige Actiongranate war, "Running Scared" ist todernstes Thrillerkino mit Actioneinlagen, auch wenn die Dialoge teils zum Schmunzeln anregen.

Spätestens nach diesem Film sollte jedem klar werden, dass Paul Walker sein Sunnyface-Image endgültig an den Nagel gehängt und sich zum ernstzunehmenden Schauspieler entwickelt hat. Sein verzweifelter Streifzug durch die Stadt zeigt seine Qualitäten als facettenreicher Darsteller, der auch dunkle Seiten des Menschen ohne Probleme verkörpern vermag.
Joeys Ehefrau wird von Vera Farmiga ebenfalls sehr gut gespielt und auch sie sieht sich am Morgen danach damit konfrontiert sieht, dass die Welt eben nicht nur rosarot ist. Zitat: "I have never seen Evil before the night, Joey. Real fucking Evil!"
Cameron Bright meistert seinen Job als flüchtendes, misshandeltes Kind hervorragend und hält den Zuschauer mit seiner unergründlichen Mimik in der Schwebe über seine Rolle.

Das ist tatsächlich eine der größten Stärken von "Running Scared": Es ist völlig unklar, auf welcher Seite jede der Personen wirklich steht, Vertrauen bedeutet meist einen frühen Tod.

ACHTUNG SPOILER

Seinen emotionalen und erschütternden Höhepunkt erlangt "Running Scared" zweifelsfrei, wenn sich die so freundlichen Eheleute mit den zwei Kindern als pädophiles und sadistisches Paar herausstellen, die zwecks Befriedigung ihrer perversen Fantasien eigens eine riesige Sammlung an Filmmaterial angelegt hat, selbst gefilmt, beschriftet mit den Namen der Opfer. Darunter befinden sich die Folterwerkzeuge, die Klingen, Zangen und anderen Utensilien, mit denen sie sich ohne weiteres einen Ehrenplatz in der Hölle gebucht haben.
Zu sehen, dass der schüchtern wirkende Mann und seine hübsche, nette Frau solche menschliche Abgründe ausleben, die man ihnen einfach nicht zugetraut hätte, das geht dann schon richtig an die Substanz, da umschließt ungläubige Abscheu und Fassungslosigkeit die Seele und verstört zutiefst.

SPOILER ENDE

Kramers Film ist eine garantiert nicht jugendfreie, knüppelharte und brillant inszenierte Tour De Force durch das nächtliche Stadtleben geworden, die mit ihrer alles umhüllenden Atmosphäre einen Sog entwickelt, dem man sich kaum entziehen kann. Unglaublich hart, unglaublich spannend, unglaublich cool gefilmt, mag dem ein oder anderen auch vielleicht die mangelnde Figurenzeichnung oder der Ausgang der Geschichte sauer aufstoßen, der auf den ersten Blick so garnicht hineinpasst. In erster Linie kann man sich aber über so einen mutigen und unkonventionellen Actionthriller freuen, der storymäßig amerikanische Tabus bricht und ungeschönt die hässliche und dreckige Fratze der Gesellschaft zeigt.

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KurtMankell

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toller Kommentar seven, hast dir Mühe gemacht, gebe dir recht...


seven

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@KurtMankell: Hey, ich danke dir! :)


Cracklin

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Bewertung9.0Herausragend

Harter Non stop Trip dessen Ereignisse immer wieder von dem nächsten getopt werden. Paul Walker steht die Rolle extrem gut und auch sonst macht der Film nicht viel Falsch. Nur ich kann das Ende überhaupt nicht leiden und schalte lieber bei der Szene 10 minuten davor aus ;)

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Guardian23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein unheimlich rasanter, spannender und brutaler Actionstreifen, der in seinen Bann zieht. Kann ihn lediglich nicht empfehlen für Menschen mit Neigung zum Hyperventilieren, da er kaum Zeit zum Luftholen lässt ;)

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filmfreak23

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Bewertung9.0Herausragend

Running Scared-Renn oder Stirb.
Man könnte bei dem Titel denken es handele sich um einen High Speed Adrenalin Actionfilm.
Ist er auch, aber da kommen die folgenden Komponenten hinzu:
-> beängstigend spannend
-> dramatisch
-> extrem Brutal.
Zum Beispiel die Szene bei dem Psychopatischen Ehepaar verdaut man nicht so schnell.
Allgemein habe ich selten einen derart kompromisslosen Film gesehen.

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Mickey82

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fesselnde Story, die durchaus viele schockierende Überraschungen bietet.. ein Actionfilm der etwas anderen Art, brilliant in Szene gesetzt

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hakudererste

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein super Film, klasse Darsteller über das Ende giebts hier ja geteilte Meinungen wo bei ich sagen muss es hat gepasst. Das einzige was ich schade fand da es den Film mehr als nur unglaubwürdig macht ist die Tatsache das immer Kinder mit zu Gangstertreffen mitgenommen werden. Abgesehen davon kann man dem fim nichts vorwerfen.

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dominjen

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach nur richtig gut!
Wayne Kramer hätte ich so einen Film nicht zugetraut.

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Murphante

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Anfang des Films erinnerte mich Bullet Slow Motion ala Max Payne ... sehr geil ... wie die Patronenhülse aus der Knarre springt und der Typ an die Wand fliegt ... die ersten Minuten des Streifens haben mich gebannt ... die Splattereffekte waren genial ... genau mein Ding ... die Spannung schnallt mich an mein Sofa ... die Augen weit geöffnet ... die Sabber läuft ^^ die Story baute sich sehr genial auf und ließ bis zur Mitte des Streifens keine Atempause ... tolle Schauspieler ... sehr gut gespielt ... die Sounds kamen super rüber in Dolby Surround nicht zu verrachten die bösen Wörter xD ... also dafür das es ein älterer Streifen ist ... können sich die neuen gerne mal eine Scheibe von abschneiden ...
Wie es in dem Film nicht anders zu gehen soll und auch nicht darf ... es herrscht an jeder Ecke das böse Chaos ... vom zornigen schlagenden Vater oder einem überzeugtem Zuhälter und natürlich hier und da ein paar Gangs war alles vertreten ... aber das überaus freundliche Päärchen, was ein mit plastikabgeklebtes Spielzimmer hat ... lies mich doch schon unruhig werden lassen ... aber die Mutter hat mich nicht entäuscht auf der Suche nach dem Oleg, dem Freund von Nicky ...

Also für all diejenigen die gerne mal anderen so richtig ordentlich viel Blei mal ins Fleisch pumpen wollen, auf eine Hetzjagd vom Jäger zum Gejagten sich einlassen und auf Eishockey stehen ... dem sei dieser Streifen ans Herz gelegt ...
Hatte so ein wenig auf mich auch wie ein GTA Streifen gewirkt ^^ Comic - STyle - artig, mag wohl grade sein das ich grade das Game zocke ^^ ich liebe diese mafiose Art und Weise ...

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TheNumber

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Bewertung7.0Sehenswert

running scared ist ein gangsterthriller mit einem krassen, einfallsreichen drehbuch, einer etwas düsteren atmosphäre und sehr guter kameraführung... die handlung hält einen eigentlich immer vor dem fernseher, ist schon etwas(!) komplizierter... paul walkers leistung ist okay, die von seiner frau (im film) vera farmiga hat mir gut gefallen... doch der film hat mich trotzdem nicht ganz gefesselt, dennoch war er ziemlich in ordnung... empfehlung an leute, die gangsterfilme mögen; wenn der im fernsehen kommt, kann man ruhig mal reingucken...

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