Thank You for Smoking

Thank You for Smoking (2005), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 31.08.2006

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7.3
Kritiker
55 Bewertungen
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7.5
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139 Kommentare
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von Jason Reitman, mit Aaron Eckhart und Joan Lunden

Thank You for Smoking sagt Nick Naylor (Aaron Eckhart), denn er ist oberster Pressesprecher von Big Tobacco und verdient seinen Lebensunterhalt damit, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen.

Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (William H. Macy), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte.
Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird.

Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (Robert Duvall) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (Katie Holmes) auf die Spur gelockt.
Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (Cameron Bright) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (10) — Film: Thank You for Smoking

SiameseAlex: SiameseMovies

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9.0Herausragend

[...]
Manipuliert er etwa? Lenkt er unsere Gedanken hin zu einem gewissen Punkt, der sich für den Tabakkonsum ausspricht? Karikiert oder verspottet oder widerlegt er gar lediglich mit seinen Worten den von seinen Gegnern geforderten Ausspruch für den visuellen Reiz als Mittel der Abschreckung vor den nun aber wirklich offensichtlich SCHLECHTEN Tabakwaren? Um all das geht es zwar, aber irgendwie auch nicht.

Manipulation setzt eine festgesetzte Wahrheit voraus und all diejenigen, die glauben von sich selbst zu wissen eine eigene Meinung über die verschiedensten Inhalte des Lebens zu haben und auch nicht gewillt sind grundlegend von eben diesen bei erschlagender argumentativer Dichte abzuweichen, die sollten ab jetzt besser nicht weiterlesen, da sie sich womöglich ertappt und angegriffen zugleich fühlen würden. 'Thank You For Smoking' plädiert für eine die Welt konsequent zu hinterfragende Einstellung, die in erster Linie abhängig von der menschlichen Kommunikation und deren außerordentlicher Vielfalt ist. [...] Grundlegende moralische Werte und Normen, über die scheinbar derzeit niemand mehr diskutiert, sind das Ergebnis einer bereits geführten Diskussion und stellen heutzutage nahezu unumstößliche Tatsachen dar. Dass diese Tatsachen grade in der Erziehung nicht als unumstößliches Gesetz-Werte-und-Normen-Konstrukt eingeführt werden sollte, beweist 'Thank You For Smoking' in der eindrucksvoll einfühlsamen Inszenierung der Vater-Sohn-Beziehung, deren Grundlage schließlich die Kommunikation ist. Sollte das vielleicht nicht immer so sein? Wer diese letzte Frage nun bejahen sollte, hat diesen Text nicht verstanden und dürfte hinter diesem Film lediglich eine einseitig wertende Satire inkl. eines Manipulationsgenies entdecken.

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kltrg

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4.0Uninteressant

Die Dialoge und Off-Texte in »Thank You for Smoking« sind genial. An vielen Stellen kann man herzhaft lachen und wenn man tiefgründiger darüber nachdenkt, merkt man, wie leicht wir manipulierbar sind.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

MxMushrooms

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Schon mal drüber nachgedacht, dass deine Aussage über leichte Manipulierbarkeit genau die intendierte Aussage des Films sein könnte?


myschaf

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Wer diesen Film als schlecht betitelt, der hat ihn entweder nicht verstanden, oder hat währender der Vorführung schlicht geschlafen.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Thank you for smoking" wird sowohl Rauchern als auch Nichtrauchern gefallen. Ein gewisses politisches Interesse sollte man mitbringen, um den Film genießen zu können. Auch ist der Film kein klassisches Popcornkino, sondern fordert von Zuschauer ein eingeschaltetes Gehirn. Wer sich dessen bewusst ist, wird viel Freude an dem Film haben.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 12 Antworten

Beatprocessor

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Ich kann Magic2713 nur zustimmen; Janus Winter ist wirklich der Gipfel an Peinlichkeit! Im Übrigen ist das Komma vor "um zu" fakultativ, d.h. es ist jedem selbst überlassen, ob er bzw. sie es setzt oder nicht. Herrn Winter kann man eigentlich nur bedauern...


Friedemann

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Das ist leider nicht ganz richtig. Bei diesem spannendem Thema musste ich einfach mal nachforschen, da ich hoffte, Herrn Winter noch einen mitzugeben, aber leider stellte sich heraus, dass er in diesem Fall recht hat.

"Infinitivgruppen werden durch ein Komma vom Rest des Satzes getrennt, wenn sie mit einem der folgenden Wörter eingeleitet werden: als, (an)statt, außer, ohne, um."

"Beispiele:

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als den Job anzunehmen.
(An)statt sich zu freuen, fing er an zu weinen.
Sie hatte keine Pläne, außer sich in Ruhe die Ausstellung anzusehen.
Sie sahen sich an, ohne ein Wort zu sagen.
Er nahm seine Sachen, um sich auf den Weg zu machen."

Quelle:www.studis-online.de/Studieren/Richtig_schreiben/komma_bei_infinitivgruppen.php
(Quellenangabe seit Guttenberg natürlich absolut nezitativ)

Das ändert natürlich rein gar nichts an Herrn Winters korinthenkackerei, die so überflüssig ist wie ein Kropf.


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Auch wenn "Thank you for Smoking" bisweilen eher beschleunigte Komödie als garstige Satire ist und Reitman nicht konsequent den beißenden Rauch in die Augen der Zuschauer pustet: Der Film schlägt einige grandiose Bösartigkeiten aus den dankbaren Vorlagen von PR-Branche und Tabakindustrie und demonstriert ganz nebenbei, wie einfach und grenzenlos die Manipulierbarkeit der Konsumenten doch zu funktionieren scheint.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Gleich von Beginn an hat der Film überzeugt, fängt er doch - meiner Meinung nach - für einen amerikanischen Film recht untypisch an, erinnert anfangs von Art des abstrusen Humors eher an europäische Filme. Auch wenn ich im Nachhinein Schwierigkeiten habe die Handlung besser auszuschmücken als mit einem “Der setzt sich halt für Zigaretten ein”, konnte der Film über die volle Länge überzeugen. Es gab sehr viele schlagfertige Sprüche, die das Publikum mit Szenenapplaus quittierte.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Wichtige Satire mit flachen Figuren. Man kann nicht alles haben. :)

58 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Das ist eine schön schwarze Komödie, deren MacherInnen die gleiche moralische Flexibilität an den Tag legen wie der Protagonist - was dem Film wirklich sehr gut tut. Denn ganz subtil legt er so die Mechanismen frei, nach denen Öffentlichkeitsarbeit im Dienste des Kapitalismus funktioniert. Trotzdem ist das alles in letzter Instanz ein wenig unbefriedigend, was nicht zuletzt daran liegt, daß einem die Figuren nie ans Herz wachsen: Sie bleiben alle oberflächliche gezeichnet, obwohl sie Tiefe ahnen lassen. Da wäre noch mehr drin gewesen. Darauf eine Zigarette.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

"Come To Marlboro Country", denn nur da gibt es Liberté und zwar toujours. Wir sind ihnen auf den Leim gegangen, allesamt. Wir, die tägliche unsere kleine Bestie zu füttern haben. Der vermeintliche Ausweg: Ein in mehr und minder kräftige Blautöne getauchtes Taschenbüchlein, dessen Deckel eine zerquetschte Kippenschachtel ziert. Die Faust als Sinnnbild des Triumphs. Ein Triumph des Verstandes. Schluss mit der Selbstversklavung! Endlich Liberté und zwar toujours - du schaffst es! Tschaka! Beinahe hätten wir zu Ende gelesen.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.0Ausgezeichnet

Intelligente Persiflage des Tabakwarenmarketings, die im Grunde vor allem eines zeigt: Die militanten Vertreter der Nicht-Raucher-Fraktion sind bisweilen noch dogmatischer als die verteufelten Lobbyisten der Gegenseite.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Unterhaltsame aber oberflächliche Satire, die sich mit dem Abspulen von Zynismen zufrieden gibt, aber wenig Neues über die Spin-Doktoren verrät...

http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/

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Kommentare (129) — Film: Thank You for Smoking


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Freidenker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jason Reitmans "Thank you for Smoking" ist eine wirklich sehr unterhaltsame und bitterböse Satire auf den Lobbyismus und die PR Maschinerie der Industrie.
Der Film erzielt seine große Wirkung dabei nicht durch dumme Fress- und vor allem Kotzarien wie "Supersize me" oder nervigen Zeigefinger à la Michael Moore,nein hier sehen wir schlicht und einfach einen sehr sympathischen jungen Mann,der das macht was er am besten kann,nämlich sich als Lobbyist für seine Geldgeber am besten einzusetzen.
Interessanterweise sympathisiert man dabei als Zuschauer,trotz seines sehr fragwürdigen Jobs,mit Nick Naylor.
Das dürfte einerseits an Aaron Eckhart liegen,der einfach großartig in seiner Rolle ist,andererseits jedoch auch an seinen Gegenspielern,die mindestens ebenso verdorben sind wie er selber.
So ist "Thank you for Smoking" alles in allem eine großartige Satire mit einer ordentlichen Ladung bitterböser Humor und eine interessante Botschaft: "Michal Jordan plays ball,Charles Manson kills people, I talk!"

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andaction94

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Sehe ich genauso wie du ! Schöner Kommentar! :)


Tyrion

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film versteht es sehr gut ein eigentlich ziemlich ernstes Thema humorvoll zu verarbeiten. Der Beruf des Lobbyisten, der mir bisher immer etwas suspekt war, wird gut veranschaulicht. Es gibt im Mittelteil einige Durchhänger bei denen es mir doch ziemlich schwer gefallen ist aufmerksam zu bleiben.
Alles in allem aber doch sehr gelungen und auf jeden Fall sehenswert.

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DonChris

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Bewertung7.5Sehenswert

Aaron Eckhart ist Nick Naylor, ein so genannter "Spin Doctor". Er vertritt in den Medien die Tabakindustrie. Sein Talent ist sein rhetorisches Geschick, mit dem er es in jeder auch noch so extremen Lage schafft, sich und seinen Arbeitgeber bestmöglich aus der Klemme zu quatschen.
Und das er nicht der einzige seiner Zunft ist, erkennt man allein schon am Stammtisch der "M.O.D. Squad", einem kleinen erlesenen Kreis aus Medienvertretern reichlich sündhafter Industriezweige (Waffenindustrie, Alkoholindustrie), die sich des öfteren mehr oder weniger heimlich zum trinken verabreden um darüber zu lamentieren, wer denn nun den schwierigsten Job hat, also welcher Berufszweig am meisten Dreck am Stecken hat, den es zu kaschieren gibt. Die äußerst witzigen Dialoge, nehmen dabei schon fast groteske Formen an.
Generell bietet "Thank You for Smoking" einen Menge Situationskomik, kommt (für mich) aber letztendlich nicht ganz an das Niveau beispielsweise einer Produktion der Coen-Brüder ran. Man muss aber auch fairer Weise sagen, dass diese die Messlatte ziemlich weit nach oben gewuchtet haben.
Am Ende liegt es wohl auch daran, dass die Bandbreite des Schauspiels von Hauptdarsteller Aaron Eckhart (wieder ein mal) recht flach ist und das einige Handlungsstränge, wie zum Beispiel die der Romanze seines Charakters zu einer Journalistin, die mit allen Mitteln versuch ihm brauchbare Informationen über seine Person und seinen Berufszweig zu entlocken, nicht besonders originell gescriptet sind - das ganze ist dann am Ende doch recht vorhersehbar.

Aber ich will nicht zu sehr meckern, "Thank You for Smoking" ist insgesamt ein sehr cooler Streifen, mit viel Witz und einem Recht netten Stil. Es wäre aber mehr drin gewesen, wenn man die Charaktere ein wenig abgefahrener gestaltet hätte und ein wenig kreativer im Umgang mit der Kamera gewesen wäre.
Dennoch - sehr sehenswert!

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JackoXL

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Der Coen-Vergleich hinkt wirklich, zwei verschiedene Paar Schuhe. Trotzdem like, auch wenn ich den wesentlich besser finde. ;)


DonChris

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So schlimm fand ich den ja nicht - 7.5 ist ja recht solide. Für mich hat sich der Coen-Vergleich vor allem dadurch ergeben, dass der Film irgendwie in die selbe filmische Kerbe zu hauen scheint. Aber mag sein das ich da ein klein wenig daneben liege ;), wollte es ja nur am Rande mit erwähnt wissen. Danke für dein "like", man kann ja auch nicht immer deckungsgleiche Meinungen haben ;).


uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

er rockt einfach!

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Mr Beautyghost

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl Nick , in Tradition großer Schlächter
der Geschichte, stolz seine Opferzahlen präsentiert,
kommt man durch Eckhardts glänzende Darstellung
nicht umhin, mit ihm bei seinem rhetorischen Feldzug gegen Moralapostel zu fiebern. Ich muss mich schon fast für meine Sympathie zu Mr. Naylors Figur schämen, aber
schnell wird klar, es geht nicht um die Freiheit Rauchen zu dürfen, es geht um die Vielschichtigkeit des Systems selbst. Jason Reitman erklärt uns in äußerst kurzweiligen 92 min. , warum es überlegene Moral genauso wenig gibt wie „eine beste Regierung der Welt“. Reitman trifft mit Kamera, Schnitt und insbesondere der akzentuierten Soundeffektuntermalung elegant ins satirische Schwarze, ohne eine einzige brennende Zigarette zu zeigen.
Eher unamerikanisch kombiniert er mit Zutaten wie Hollywood-Größen, u.a W.H. Macey (super!), Robert Duvall, zurückhaltendem Gesellschafts-Zynismus und einer heitern Gradwanderung zwischen Tiefgang und Trivialität ein Gericht wie ein Stück Apfelkuchen mit einer Scheibe Cheddar-Käse drauf. Er verzichtet auch darauf, uns am Ende den geläuterten Helden zu präsentieren und bleibt der Botschaft des Films treu :
Danke schön für´s Rauchen, meint eigentlich „Thank you for thinking“.

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Braunbaer11

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein schöner Film nach einem anstrengenden Tag. Kein großer Erkenntnisgewinn, aber einige schöne Sätze, gute Darsteller. Und vor allem sehr angenehme Unterhaltung.

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nico.klingspohn.9

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

hab nicht so ne langeweile wie die möchtegern kritiker hier....
sag einfach nur loooooooooooool

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DKennyK

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Bewertung5.5Geht so

»Thank you for smoking« unterhält streckenweise ganz gut, aber von Satire habe ich leider nicht so viel mitbekommen.

Die Dialoge sind teils wirklich nicht schlecht und bilden den Kern des Films, dessen Schwerpunkt offensichtlich nicht auf der Dramaturgie liegt. Aaron Eckhart spielt die Rolle des Tabak-Lobbyisten souverän und eine nette Wendung wurde auch eingebaut.

Fazit: Nette Komödie für zwischendurch.

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PatrickM3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

aaron eckhart erinnert in seiner erfolgreichen, eloquenten, rhetorisch faszinierenden rolle an gewisse menschen, die wir aus politik und fernsehen kennen. neben dem moralischen zwist der amerikanischen gesellschaft um das thema zigaretten, ist die weitere message des films: wer reden kann, hat recht und ist erfolgreich... man könnte jetzt sagen "das ist nur ein film" - ich würde es allerdings eher eine auf leinwand festgehaltene tatsachenfeststellung aus dem real life nennen... aber das ist jetzt nicht das thema hier, zum film selbst bleibt zu sagen, ein sehr kurzweiliger gut durchdachter doku/drama/(?) streifen, mit netter besetzung und annehmbaren ende. eine höhere bewertung hätte der film bekommen, wenn die verbalen konfrontationen zwischen senator und nick einfach auf einer etwas höheren verbalen ebene stattgefunden hätten, war dann etwas unglaubwürdig, dass der senator in zwei aufeinandertreffen in folge mit verdutzdem gesicht dasitzt... nichts desto trotz ist das jammern auf relativ hohem niveau und ich muss sagen, so gewisse zitate aus diesem film habe ich mir für mich persönlich mitgenommen und werd ich ab jetzt eiskalt anwenden ;) hehe... so, ich geh mal eine rauchen...

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Frankenchrist

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Bewertung5.5Geht so

Gewiss, der Film bietet interessante Denkanstöße, provokante, mitunter zynische Töne, die gefallen. Nur leider hat er auch wiederholt Leerlauf, trotz der knackigen Laufzeit auch manch Gequassel und Lückenfüller, ist spannungsarm und vorhersehbar. Die starken Momente hätten daher viel mehr Biss gebraucht, um mich vom Gesamtwerk vollends zu überzeugen, schwärzeren Schwarzhumor, überhaupt mehr Witz und kühnere Satire. Er war bemüht darin, das rechne ich ihm an, nur bedeutet "bemüht" in einem Zeugnis eben, dass er oft versagt hat. Gerade die Themen Zigaretten und Tabakkonsum sind prädestiniert für mehr Gemeinheiten und Schamlosigkeiten in einer Satire. Das nutzt der Film nicht (immer) genügend aus, bleibt (oft) zu harmlos. Nichtsdestotrotz sind die Musikauswahl und die Verwendung vielfältiger Stilmittel der Fotografie und des Schnitts stimmig und verleihen ihm einen charaktervollen positiven Gesamteindruck. Eine andere Schwachstelle ist wie so oft Katie Holmes. Niedlich, wie sie eine knallharte Zeitungsreporterin porträtieren will, aber nicht überzeugend. Der Rest der Schauspieler ist hingg. in guter Verfassung. Und Eckhart so glaubhaft, dass ich auch gleich eine quarzen wollte

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A-Wax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Böse Satire die einen recht ungeschönten Blick auf die Vorgehens- und Denkweise eines Lobbyisten wirft.

"Thank You for Smoking" ist eine sehr gelungene Satire mit einem für mich herausragenden Aaron Eckart in einer seiner stärksten Rollen. Das Thema Lobbyarbeit wurde in Hollywood bisher recht stiefmütterlich behandelt und wenn dann eher aus einer anderen Sicht heraus betrachtet. Dieser Film verschafft dem Zuschauer einen Blick in die Welt der Lobbyisten, deren Sicht der Dinge und den Gründen für ihr Handeln.

Zum Ende hin verfällt er dann leider tatsächlich in doch recht hollywoodmäßige Strukturen, was aber den ersten sehr sehr starken 2/3 des Films und der grandiosen Leistung des Hauptdarstellers nicht zu sehr schaden.

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kattjes93

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ist mal eine etwas andere Dokumentation. Der Naylor hat sogar mir, strickte Nichtraucherin, das Rauchen ziemlich schmackhaft gemacht :D Eine Komödie die es nicht darauf anlegt witzig zu sein und es dennoch irgendwie ist. Einfach großartig. :)

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TheAvenger68

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Satire pur ! Selbst Katie Holmes ist gut. Aber der Hit ist Sam Elliot als der Marlboro Mann :-)


kattjes93

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Satiren sind doch oft die besseren Komödien :)


bvbenny

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine fantastische Besetzung, wunderschöne Bilder, urwitzige Satire und klasse Musik sind ein großer Teil dieses Films.
Wer die Sprache und die Rhetorik mag wird diesen Film lieben.

Die Welt in der Wir leben und der Lobbyismus der in Dieser praktiziert wird,
wird hier sehr fein und amüsant vorgeführt.
Ein Fest für Narzissten,Politiker und solche die Es werden wollen.
ein kleiner Geniestreich.

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homeaffairs

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Clever, unterhaltsam, gekonnt erzählt und fantastisch besetzt. Was will man mehr...

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Tommislav199

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Michael Jordan spielt Ball, Charles Manson tötet Menschen und ich rede!"

Nach "Juno" und "Up in the air" der dritte Streifen von Jason Reitman für mich und ich muss sagen er gefällt mir immer besser. Alle drei waren überdurchschnittlich gut.

Der Clou bei Thank you for Smonking ist die rhetorische Finesse der Hauptperson Nick Naylor, gespielt von Aaron Eckhart, die es ihm erlaubt, jede Konversation und jede Diskussion zu seinen Gunsten ausgehen zu lassen. Er versucht erst garnicht zu beweißen, dass er Recht hat, sondern er versucht die Argumentation seines Gegenüber als falsch zu entlarven, was bedeutet, dass er wiederum im Recht ist.

Alles in Allem ein Muss für jeden Redner, aber auch ohne Fable für Rhetorik eine äußert kurzweilige, schwarze Komödie, die einen Einblick in die Arbeit eins Lobbyisten gibt.

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musicHoney

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der ist echt gut, den haben wir zwar im Deutschunterricht angeschaut, aber man sieht ziemlich schnell, worauf der Film hinaus will. Das ganze Leben besteht aus Argumenten und Entscheidungen.

Muss man gesehen haben. :)

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Schnalex

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Würde mich hinsichtlich der anderen Kommentare zu diesem Film nur wiederholen, aber eine Info konnte ich nicht finden. Denn wenn ich richtig aufgepasst habe, wurde im ganzen Film nicht einmal geraucht!?
Obs jetzt relevant bzw absichtlich ist, sei dahingestellt. Ich fand es nur auffällig.
Guter Film! (schwarzer, böser Humor genau mein Ding)

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janew94

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jason Reitman's Meisterwerk "Thank You for Smoking" ist eine einzigartig-charmante schwarze Komödie über den Arbeitsalltag eines Lobbyisten. Der politisch inkorrekte Film punktet mit wirklich genialen Dialogen, einer grandiosen One-Man-Show von Aaron Eckhart und pechschwarzem Humor. Genau mein Fall!

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Keky

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film, gut gemacht!
"Wer verhandelt verliert, wer hingegen richtig gut argumentiert gewinnt
immer!"so ähnlich lautet das Lebensmotto des Hauptdarstellers dieser
satirischen und derben One-Man-Show. :)
Ein Einblick in die Arbeitsweise von Lobbyisten aller Arten gibt und dabei zwar informativ wie eine gute Dokumentation,aber auch unterhaltend wie ein gut gemachter Spielfilm ist. Noch dazu ist dieser Film einfach erstklassig besetzt. Auch wenn alles perfekt läuft, vertraue nie einer sexy reporterin, denn sie verdrehen dir leicht und schnell den kopf! =)

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Kavau

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Super Film. Die Art und Weise wie ein Mann mit Worten um sich werfen kann bis man ihm alles glaubt ist einfach herrlich

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musicHoney

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ja, find ich auch, echt unterhaltsam und man ist schnell beeindruckt