Thank You for Smoking

Thank You for Smoking (2005), US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Dokumentarfilm, Kinostart 31.08.2006

7.3 Kritiker
47 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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116 Kommentare
Thank You for Smoking - Bild 3805410
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von Jason Reitman, mit Aaron Eckhart und Maria Bello

Der Held des Films ist Nick Naylor (Aaron Eckhart), oberster Pressesprecher von Big Tobacco, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, die Rechte der Raucher und Zigarettenhersteller in der heutigen neo-puritanischen Welt zu verteidigen. Auf seinem Kreuzzug stellt er sich Gesundheitsfanatikern, die Tabak verbieten lassen wollen, und dem Senator (William H. Macy), der Warnhinweise und Giftaufkleber auf den Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte. Nick startet eine großangelegte PR-Offensive, spielt in Fernsehtalkshows das Gesundheitsrisiko, das Rauchen mit sich bringt, herunter und engagiert sogar einen einflussreichen Hollywood-Agenten, der dafür sorgen soll, dass das Rauchen auch in Filmen positiv promotet wird. Sein neugewonnener schlechter Ruf bringt Nick ungeahnte Aufmerksamkeit ein. Nicht nur der Oberboss der Tabakindustrie (Robert Duvall) beobachtet sein Handeln, Nicks Arbeit hat auch eine einflussreiche Journalistin (Katie Holmes) auf die Spur gelockt. Nick rechtfertigt seine Arbeit damit, dass er nun mal Geld verdienen muss, um seine Hypothek abzuzahlen, aber der prüfende Blick seiner Sohnes (Cameron Bright) und eine ziemlich reale Todesdrohung könnten ihn dazu zwingen, anders zu denken…

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Thank You for Smoking

SiameseAlex: SiameseMovies

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9.0Herausragend

[...]
Manipuliert er etwa? Lenkt er unsere Gedanken hin zu einem gewissen Punkt, der sich für den Tabakkonsum ausspricht? Karikiert oder verspottet oder widerlegt er gar lediglich mit seinen Worten den von seinen Gegnern geforderten Ausspruch für den visuellen Reiz als Mittel der Abschreckung vor den nun aber wirklich offensichtlich SCHLECHTEN Tabakwaren? Um all das geht es zwar, aber irgendwie auch nicht.

Manipulation setzt eine festgesetzte Wahrheit voraus und all diejenigen, die glauben von sich selbst zu wissen eine eigene Meinung über die verschiedensten Inhalte des Lebens zu haben und auch nicht gewillt sind grundlegend von eben diesen bei erschlagender argumentativer Dichte abzuweichen, die sollten ab jetzt besser nicht weiterlesen, da sie sich womöglich ertappt und angegriffen zugleich fühlen würden. 'Thank You For Smoking' plädiert für eine die Welt konsequent zu hinterfragende Einstellung, die in erster Linie abhängig von der menschlichen Kommunikation und deren außerordentlicher Vielfalt ist. [...] Grundlegende moralische Werte und Normen, über die scheinbar derzeit niemand mehr diskutiert, sind das Ergebnis einer bereits geführten Diskussion und stellen heutzutage nahezu unumstößliche Tatsachen dar. Dass diese Tatsachen grade in der Erziehung nicht als unumstößliches Gesetz-Werte-und-Normen-Konstrukt eingeführt werden sollte, beweist 'Thank You For Smoking' in der eindrucksvoll einfühlsamen Inszenierung der Vater-Sohn-Beziehung, deren Grundlage schließlich die Kommunikation ist. Sollte das vielleicht nicht immer so sein? Wer diese letzte Frage nun bejahen sollte, hat diesen Text nicht verstanden und dürfte hinter diesem Film lediglich eine einseitig wertende Satire inkl. eines Manipulationsgenies entdecken.

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kltrg

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4.0Uninteressant

Die Dialoge und Off-Texte in »Thank You for Smoking« sind genial. An vielen Stellen kann man herzhaft lachen und wenn man tiefgründiger darüber nachdenkt, merkt man, wie leicht wir manipulierbar sind.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

MxMushrooms

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Schon mal drüber nachgedacht, dass deine Aussage über leichte Manipulierbarkeit genau die intendierte Aussage des Films sein könnte?


myschaf

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Wer diesen Film als schlecht betitelt, der hat ihn entweder nicht verstanden, oder hat währender der Vorführung schlicht geschlafen.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

"Thank you for smoking" wird sowohl Rauchern als auch Nichtrauchern gefallen. Ein gewisses politisches Interesse sollte man mitbringen, um den Film genießen zu können. Auch ist der Film kein klassisches Popcornkino, sondern fordert von Zuschauer ein eingeschaltetes Gehirn. Wer sich dessen bewusst ist, wird viel Freude an dem Film haben.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Beatprocessor

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Ich kann Magic2713 nur zustimmen; Janus Winter ist wirklich der Gipfel an Peinlichkeit! Im Übrigen ist das Komma vor "um zu" fakultativ, d.h. es ist jedem selbst überlassen, ob er bzw. sie es setzt oder nicht. Herrn Winter kann man eigentlich nur bedauern...


Friedemann

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Das ist leider nicht ganz richtig. Bei diesem spannendem Thema musste ich einfach mal nachforschen, da ich hoffte, Herrn Winter noch einen mitzugeben, aber leider stellte sich heraus, dass er in diesem Fall recht hat.

"Infinitivgruppen werden durch ein Komma vom Rest des Satzes getrennt, wenn sie mit einem der folgenden Wörter eingeleitet werden: als, (an)statt, außer, ohne, um."

"Beispiele:

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als den Job anzunehmen.
(An)statt sich zu freuen, fing er an zu weinen.
Sie hatte keine Pläne, außer sich in Ruhe die Ausstellung anzusehen.
Sie sahen sich an, ohne ein Wort zu sagen.
Er nahm seine Sachen, um sich auf den Weg zu machen."

Quelle:www.studis-online.de/Studieren/Richtig_schreiben/komma_bei_infinitivgruppen.php
(Quellenangabe seit Guttenberg natürlich absolut nezitativ)

Das ändert natürlich rein gar nichts an Herrn Winters korinthenkackerei, die so überflüssig ist wie ein Kropf.


Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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7.5Sehenswert

Auch wenn "Thank you for Smoking" bisweilen eher beschleunigte Komödie als garstige Satire ist und Reitman nicht konsequent den beißenden Rauch in die Augen der Zuschauer pustet: Der Film schlägt einige grandiose Bösartigkeiten aus den dankbaren Vorlagen von PR-Branche und Tabakindustrie und demonstriert ganz nebenbei, wie einfach und grenzenlos die Manipulierbarkeit der Konsumenten doch zu funktionieren scheint.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Gleich von Beginn an hat der Film überzeugt, fängt er doch - meiner Meinung nach - für einen amerikanischen Film recht untypisch an, erinnert anfangs von Art des abstrusen Humors eher an europäische Filme. Auch wenn ich im Nachhinein Schwierigkeiten habe die Handlung besser auszuschmücken als mit einem “Der setzt sich halt für Zigaretten ein”, konnte der Film über die volle Länge überzeugen. Es gab sehr viele schlagfertige Sprüche, die das Publikum mit Szenenapplaus quittierte.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Das ist eine schön schwarze Komödie, deren MacherInnen die gleiche moralische Flexibilität an den Tag legen wie der Protagonist - was dem Film wirklich sehr gut tut. Denn ganz subtil legt er so die Mechanismen frei, nach denen Öffentlichkeitsarbeit im Dienste des Kapitalismus funktioniert. Trotzdem ist das alles in letzter Instanz ein wenig unbefriedigend, was nicht zuletzt daran liegt, daß einem die Figuren nie ans Herz wachsen: Sie bleiben alle oberflächliche gezeichnet, obwohl sie Tiefe ahnen lassen. Da wäre noch mehr drin gewesen. Darauf eine Zigarette.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

"Come To Marlboro Country", denn nur da gibt es Liberté und zwar toujours. Wir sind ihnen auf den Leim gegangen, allesamt. Wir, die tägliche unsere kleine Bestie zu füttern haben. Der vermeintliche Ausweg: Ein in mehr und minder kräftige Blautöne getauchtes Taschenbüchlein, dessen Deckel eine zerquetschte Kippenschachtel ziert. Die Faust als Sinnnbild des Triumphs. Ein Triumph des Verstandes. Schluss mit der Selbstversklavung! Endlich Liberté und zwar toujours - du schaffst es! Tschaka! Beinahe hätten wir zu Ende gelesen.

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Synopsis: zeitgeist Print & Online

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8.0Ausgezeichnet

Intelligente Persiflage des Tabakwarenmarketings, die im Grunde vor allem eines zeigt: Die militanten Vertreter der Nicht-Raucher-Fraktion sind bisweilen noch dogmatischer als die verteufelten Lobbyisten der Gegenseite.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Unterhaltsame aber oberflächliche Satire, die sich mit dem Abspulen von Zynismen zufrieden gibt, aber wenig Neues über die Spin-Doktoren verrät...

http://www.fuenf-filmfreunde.de/2006/08/23/thank-you-for-smoking/

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Kommentare (107) — Film: Thank You for Smoking

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der cineast

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Bewertung5.0Geht so

Zunächst reichlich bissige Satire, die irgendwann durch Sentimentalität und ein Happy End ihrer Brisanz und Bösartigkeit beraubt wird. Auf Grund Reitmans formal locker flockiger Oberfläche ist THANK YOU FOR SMOKING ein Film der so "durchflutscht" und unterhält, aber nie wirklich weh tut. Da wäre mehr drin gewesen.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

fabel

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Jonny! -.-


Oceanic6

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Hoch in die Luft <3


aberaber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein großartiger Film. Wunderbar, witzig und wahr.

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JackoXL

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Bewertung9.0Herausragend

"Wenn du gut argumentierst, hast du immer Recht!"
Argumentieren kann Nick Naylor wie kein Zweiter, was ihn wie geschaffen für seinen Job als Tabaklobbyist macht. Er schafft ist mit nur wenigen Sätzen, sich in einer Talkshow mit einem krebskranken Jungen und etlichen Zigarettengegnern vom Buhmann zum Sympathieträger zu entwickeln, animiert bei einem Vortrag vor der Klasse seines kleinen Sohnes die Kinder "sich ihr eigenes Urteil über Zigaretten zu bilden, und nicht wie Schafe hinterherzulaufen", und überzeugt sein Kind sogar, obwohl dieser seine Manipulation durchschaut, sich für Vanille statt Schokoeis zu entscheiden. All das ohne den Anflug von schlechtem Gewissen, denn "jeder hat das Recht auf eine faire Verteidigung".
Was in Reitmans Film so amüsant und teilweise saukomisch rüberkommt, ist trauriger Weise bestimmt nur eine leichte Überspitzung der Realität. Mit so scheinheiliger & doppelbödiger Argumentation arbeiten solche Menschen halt. Wie absurd das eigentlich ist, wird einem hier vor Augen geführt, ohne durch zu erhobenen Zeigefinger zu nerven. Satire ist eben ein prima Mittel, um auf unterhaltsame Art auf so was hinzuweisen.
Schade, dass das Ende doch wieder etwas zu verhübscht wird, und Naylor sich doch noch ein wenig von der Moral einholen lässt. Da merkt man doch noch die Hollywoodproduktion, was aber den Gesamteindruck nur ganz wenig schmälert.
Bis dahin erfreut uns ein smarter und gekonnt inszenierter Film mit einem tollen Darstellerensemble.
Ach, jetzt hab ich noch nicht mal das TAG-Team erwähnt: Wenn die Drei darum wetteifern, wessen Produkt mehr Menschen tötet, köstlich! Das brinkt den ganzen Film auf den Punkt: Witzig, dabei auch kritisch, lässt dem Zuschauer aber die Wahl, ob er die Moral der Geschichte aufnehmen oder sich einfach unterhalten lassen will. Oder am besten eben beides.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Kernaussage des Films ist bestimmt NICHT "Rauchen ist schädlich" (auch wenn das natürlich zutrifft). Wer das glaubt, sollte sich weiter Adam-Sandler-Filme ansehen.
Um auf diesen Streifen einzugehen: Allein schon der Vorspann ist grandios, begleitet von 'Smoke the Cigarette'. Bitterste Ironie! Dem Film geht es nicht um eine abwechslungsreiche Story. Sondern um Argumentation, wie leicht man Menschen manipulieren kann und wie schwer doch gute Argumente wiegen. Der Film schlägt einige grandiose Bösartigkeiten aus den dankbaren Vorlagen von PR-Branche und Tabakindustrie und demonstriert ganz nebenbei, wie einfach und grenzenlos die Manipulierbarkeit der Konsumenten doch zu funktionieren scheint. Letzendlich ist "Thank You for Smoking" ein herrliches Plädoyer für die Meinungsfreiheit und die Selbstständigkeit. Auch wenn der böse, schwarze Humor zum Ende hin seinen Biss verliert. Ein absolut sehenswerter Film. Viel Spaß beim zuschauen - ich rauch erstmal eine.

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alexandrasmovie

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Bewertung9.5Herausragend

Tolle Satire über Lobbyismus, Politik und die heutige Gesellschaft.
Vor allem Anfangs sehr stark, das Ende hätte man dagegen noch etwas spannender gestalten können. Trotzdem sehr zu empfehlen, da die Dialoge & die Offstimme verdammt gut sind und es wirklich erstaunlich ist wie Nick Naylor es schafft sogar die Zigarettenindustrie in ein gutes Licht zu stellen.

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fkfilmkritik

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Bewertung7.0Sehenswert

"Ich werd dafür bezahlt zu reden. Ich habe keinen Abschluss in Jura oder Medizin. Aber ich hab ein Diplom im Antreiben und Meinungmachen."

"Thank You for Smoking" ist einer dieser Filme, die einen immer weiter mit einem vollen Dauergrinsen dasitzen lassen. Die Zähne blinken erfreut heraus, wenn man zu diesen herrlich erbosten Argumentationsketten zuhört. Immer wieder findet der Protagonist einen neuen Weg Zigaretten "cool" erscheinen zu lassen. Man schafft es hier bei einer geringen Zeit von 88 Minuten den Film flott, aber mit viel Stoff zu versehen. Nach einem extravaganten Vorspann folgt die erste Talk-Show, die schonmal richtig Lust darauf macht weiterhin zu sehen wie auf das Thema eingegangen ist. Die Figuren werden im Handumdrehen interessant und amüsant erläutert. Aaron Eckhardt schafft es aber mit viel Präsenz und Wortwitz ihnen einen Schritt voraus zu sein. Reitman interessiert sich besonders für die Konsumgesellschaft. Reißt gerne zur oberflächlichen postmodern-Retur auf, aber das so, dass es spaßig und interessant wirkt. Oftmals mit einem so fein gewählten Zynismus, dass man doch mal lauter auflache muss, als es bei dieser Ruhe bestimmt ist. Denn hier sind die Worte unglaublich zündend platziert wurden. Das beste sind aber die Off-Kommentare des Hauptdarstellers. Göttlich, einfallsreich und klug.

Der Inbegriff einer Satire. Immer schön bissig, verspielte Details, besondere Figuren, charmanter Humor. Das verpackt Reitman in diesen kleinen Geniestreich.

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Coach T

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Ganz genau! Sehr gut! Hab bei dem Film auch immer ein Dauergrinsen ;)


Lukas Damm

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sehr schöne, bösartige Satire. Mein persönlicher Lieblingsfilm.

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Pfizze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Pechschwarzer Humor, toller Cast, "Thank You For Smoking" ist eine ausgezeichnete Satire, die zwar gern auf den ein oder anderen flachen Witz und einige Klischees verzichten könnte, aber ansonsten ziemlich treffsichere Gags parat hat.

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Mighty House

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der so gnadenlos wie selten die Ironie unserer heutigen Politik aufdeckt. Ein Film mal nicht ausgehend von Weltverbesserern, die uns ihre Moral unter die Nase reiben. Denn Thank you for Smoking lässt einen Lobbyisten, der sich damit rühmt, jeden Tag zwei Jumbojets voller Menschen auf dem Gewissen zu haben, sympathisch daherkommen. Ganz ehrlich, man verfällt seinem Charme und plötzlich hinterfragt man einen Politiker, der sich gegen das Rauchen und für die Menschen einsetzt.
Wirklich beeindruckend ist aber auch der Stil, mit dem der Film vorgetragen wird. Denn Regisseur Jason Reitman kombiniert die schwarze Story mit einigen Perspektiven auf uns selbst. Dialoge zwischen dem Vertreter von Big Tobacco, dem Protagonisten und seinem zweifelnden Sohn über Dinge wie Argumentation und Diskussion fallen qualitativ gar nicht ab, sondern ergänzen höchstens den restlichen Zynismus.
Wenn dann schließlich der Abspann diesen herrlichen Streifen beendet, denkt man vielleicht darüber nach, dass man genauso manipulierbar ist wie die Leute im Film, die während einer Talkshow über Lungenkrebs dem Vertreter der Tabakindustrie applaudieren. Weil er sympathisch ist und charmant. Und eigentlich Recht zu haben scheint. "Wenn du gut argumentierst, hast du immer Recht!"

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BlueSquirrel

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Bewertung6.5Ganz gut

You're welcome! Can I now have my money back, please?

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

BlueSquirrel

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Ich kannte das gar nicht. Was ist das denn schon wieder(habs gegoogelt)?^^ Du, herrlichkeit..ich glaub wir sind einfach im Arsch - ob wir aufhören oder nicht, der Stein im Schuh ist jetzt da im Schuh und verschwindet auch nicht einfach so wieder.^^ Das ist alles was mir dazu einfällt.


ihre-herrlichkeit

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Na, das ist Nikotinzufuhr oder die lästigen Zusatzstoffe wie Teer usw. Ich wollte gucken, ob ich damit die normalen Ziggis ein wenig einschränken kann.
Im Arsch bin ich auch ohne Kippen. Aber ist auch gut so, sonst hätte ich meinen Zynismus nicht. Und damit lässt es sich sehr gut leben. xD
Btw: Wenn man aufhört, regeneriert sich die Lunge schon nach 6-8 Jahren vollständig.


jimmey11

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film mit einem sehr guten Aaron Eckhart. Wobei man hier und da noch etwas tiefer hätte nachhacken können und insgesamt zu sehr an der Oberfläche dümpelt. Dennoch sehenswert. Es braucht mehr solcher Spielfilme, selbst wenn nur ein, zwei Rauchern bewusst wird, was sie da überhaupt praktizieren.
Zudem wurde zumindest ich angeregt mich näher mit der Thematik auseinander zu setzen. Erschreckend herauszufinden, dass Tode durch Rauchen für diverse Parteien von Vorteil sein können. So sparte Tschechien 1997 ca. $147m, da für die verstorbenen Schlote keine Kranken- bzw. Rentenversicherung mehr aufgebracht werden musste.

(http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/1442555.stm)

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Punsha

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Bewertung9.0Herausragend

Herrlich! Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Film, der mich so richtig umhaute. Von den ständigen Treffen des "MOD-Squads" über die Auftritte im Fernsehen bis zu seinem Gespräch mit der Schulklasse: Nick Naylor (Aaron Eckhart) bleibt cool und lächelt unaufhaltsam während er auf smarte und charmante Weise die Leute "vergiftet", was mir 90 Minuten lang ein Dauergrinsen auf dem Gesicht bescherte. Hinzu kommt ein überzeugendes Star-Aufgebot, die ausnahmslos ihre Rollen ebenso treffend wie Eckhart spielen und einen großen Teil zu den Lachern beitragen. Mit unübersehbaren Zynismus zeigt uns "Thank You for Smoking" wie leicht wir uns doch beeinflussen lassen, sei es von einem selbstbewussten, unaufhaltsam plappernden Anzugmännchen oder von Schauspielern in Film und Fernsehen. Dieser Film ist kein ausgestreckter, verurteilender Zeigefinger. Vielmehr ist er ein Abbild unserer Gesellschaft und weiß deren Charakter, deren Schwächen und deren Können gekonnt auf die Schippe zu nehmen. Moralapostel werden wenig zu lachen haben, Leute, die wissen mit bitterbösen Humor umzugehen, hingegen jede Menge.

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seniorem

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Ich rauch nicht mehr und ne Knarre hab ich auch nicht da bleibt ja nur der Alkohl


Mighty House

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Ähm, also der Film ist echt spitze und auch wirklich lecker zynisch, aber 90 min Dauergrinsen?
Das versteh ich nicht.


horstkevin

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Bewertung7.5Sehenswert

Habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, diesen Film aber auch nur annähernd als Politdrama zu bezeichnen, wäre falsch. Eine bissige Komödie die darlegt wie leicht unsereiner sich manipulieren lässt. Schade, dass dieser Film noch nicht auf Blu-Ray erschienen ist. Sehr zu empfehlen.

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Kreaexo

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich finde den Film ganz gut, nicht mehr und nicht weniger.
Die Dialoge sind sehr gut. Doch für meinen Geschmack wiederum zu viele.
Das Trio ist eine nette Idee - "TAG-Team" (Tödlich Aber Gut), aber meiner Meinung nach hätte der Film noch weitere solche Ideen verdient.

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fabel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warnung: Der Gesundheitsminister hat ermittelt, dass das Rauchen von Zigaretten schlecht für Ihre Gesundheit ist. (Könnte Spuren von Spoilern enthalten)

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer tötet am meisten im ganzen Land?

Wenn sich die Pressesprecher vom „Ausschuss für maßvollen Alkoholgenuss“ und der
„Gesellschaft zur Förderung von Feuerwaffen und einem effektiven Training der Jugend“ mit dem Pin-up Boy der Nikotinbranche zur Stammtischrunde ihres TAG-Teams treffen, dann überkommt einem schnell das Gefühl, dass die anwesenden Herrschaften förmlich darum kämpfen, den Bronzerang hinter Attila und Dschingis Khan zu erklimmen.
Alle drei haben etwas gemeinsam: Sie werden bezahlt fürs Reden, sie haben immer recht, schließlich hat man das immer, sofern gut argumentiert wird, und sie verkaufen keine Tic Tacs, zumindest nicht unser Gesicht der Zigarette, Nick Naylor, der von seinem Chef eingetrichtert bekommt, dass Zigaretten cool sind und süchtig machen. Seine Klientel besteht aus Psychopathen und Europäern. Hergestellt werden seine coolen Glimmstängel – Achtung, aufgepasst! - in Virginias Tabakfarmen, wobei es sich bei diesen um etwas völlig anderes handelt als um Zigarettenfabriken. Schön, hätten wir das also geklärt, aber eines fehlt noch, denn es darf natürlich nicht vergessen werden, dass der Neue von Nicks Verflossener nur die Mutter von Nicks Sohn Joey vögelt und nicht sein Vater ist.
Nicks Gegner sind der Senator von Vermont, dem Land, wo der Käse besser ist, und eine Bettgeschichte, die wissen möchte, wo der Teufel schläft.
In Hollywood trifft man auf Hünen von Filmproduzenten, die nur sonntags schlafen und mit dem sensiblen und vernünftigen Hitler des Südpazifiks Geschäfte abschließen.
Ist das Leben auch noch so aufregend, so kann ihm eines keiner nehmen:
Michael Jordan spielt Ball, Charles Manson tötet Menschen, er redet - und das ist auch gut so!
Denn was wären wir bloß ohne Aaron Eckhardt in Hochform, ohne dieses Debüt des großartigen Genies Jason Reitman?

Auf jeden Fall viele Weisheiten und ein Feuerwerk voller guter und unterhaltsamer Ideen weniger. Es passiert bekanntlich nicht allzu oft, mich zum Lachen zu kriegen. Dazu bedarf es schon ein gewisses Niveau und Tiefsinn. Reitman schafft es auch mit seiner Zelluloid-Premiere, mich ein paar Freudentränen vergießen zu lassen. Was der Kanadier vor seinem nicht gerade bissigen und gehaltvollen, aber dennoch sympathischen „Juno“ und dem in jeder Hinsicht gelungenen „Up in the Air“ abgeliefert hat, das ist allererste Sahne. Wer „Thank you for Smoking“ mangelnden Biss oder fehlende Präzision vorwirft, der hat dieses Wunderwerk satirischer Unterhaltung wohl nicht vollständig verstanden, denn der Streifen von 2005 ist viel mehr als eine Anti-Raucher-Kampagne in filmischer Form.
Im Handumdrehen werden der Lobbyismus, der Journalismus, die Politik und die Filmindustrie, quasi alle Beteiligten des öffentlichen Lebens durch den Kakao gezogen – stets respektlos, böse, tiefschwarz, aber nie ideologisch verbohrt. So kommt der geneigte Zuseher zwar sicherlich zum Schluss, dass Rauchen nicht gerade die Lösung aller Probleme darstellt. Jedoch vermeidet es Reitman glücklicherweise, dies in einer unverschämten Art & Weise anzuprangern. Er appelliert an das Gewissen eines jeden einzelnen, aber er deutet auch an, dass jeder für sein eigenes Leben verantwortlich ist. Selbstverantwortung, z.B. bei der Auswahl der Eissorte, ist das A und O. Selber für sein Leben zu entscheiden, was das richtige ist. Das ist das, was zählt – Reitmans Satire zeigt dies mit einem unverbrauchten, liebenswerten Charme, den man sich kaum entziehen kann. Besonders auffällig und gleichzeitig auch wohl der größte Pluspunkt von allem ist die unglaubliche Fülle an Sprüchen und Pointen. Reitman war 28, als er sich diese zusammenschrieb, vergesst schleunigst die Tarantinos dieser Welt, jetzt kommt Jason Reitman, die Zitatemaschine! Seinen Einfallsreichtum muss man erst einmal besitzen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass das Ensemble sichtlich Spaß hatte an seinem Job. Vom oben bereits erwähnten brillanten Eckhardt bis zu William Hall Macy als Käsepapst bringen alle Bestleistungen. Wie kann man auch anders?
„Thank you for Smoking“ macht einfach nur Spaß, und das von vorne bis hinten durchdacht. Ein fast perfekter Genuss und eine überaus ansprechende Abwechslung in Zeiten von neuen Kindern und amerikanischen Kuchen.

Tödlich aber Gut!

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stuforcedyou

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so mag ich meinen fabel ;)


fabel

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Danke.:)


Susanne Vollhofer

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Bewertung7.0Sehenswert

eine recht witzige komödie. meine erwartungen an "bissige satire" und "schwarzen humor" sind aber dank hollywood (ending) nur zum teil erfüllt worden. -
trotzdem eine empfehlung für freunde pointierter unterhaltung.

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kimboX

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Bewertung7.5Sehenswert

Selten hat ein Film, in dem fast ausschließlich geredet wird, einen so hohen Unterhaltungswert gehabt. Auf jeden Fall ansehen!

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DeDavid

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Smoke, smoke, smoke that cigarette
Puff, puff, puff and if you smoke yourself to death

Tex Williams Version im Intro hätte passender zum Sujet des Films nicht ausfallen können. Die Satire auf die Werbemaschinerie im Allgemeinen und auf die Tabakindustrie im Besonderen strotzt vor erstklassig besetzter Darsteller, göttlicher Dialoge und kohlrabenschwarzen Humor. Ob Reitmans Inszenierung nur von kurzweiliger Natur ist, sei dahingestellt. Immerhin schafft es der bitterböse Abgesang mit seiner Auseinandersetzung mit Lobby- und Populismus so viele themenaufgreifende Vertreter locker in die Tasche zu stecken, wie z. B. das französische, eher durchwachsene Pendant "99 francs" (dt. Titel "39, 90").

PS. Mir ist bei der zweiten Sichtung etwas essentielles aufgefallen, wie mir wikipedia kurz darauf bestätigen konnte. Während der gesamten Laufzeit wird nicht ein einziger Glimmstängel geraucht. Keine schlechte Leistung!

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MarcelN44

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Thank you for this movie! Jason Reitman rulez!
8,5/10

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JohnnyBe

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Bewertung6.0Ganz gut

Nachdem ich das wirklich sehr gute Buch von Christopher Buckley gelesen hab, hab ich ehrlich gesagt etwas mehr erwartet. Auch wenn es evtl. ein bisschen abgedroschen klingt und man den Film als eigenes Werk ansehen sollte...

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