The Green Mile
The Green Mile (1999), US Laufzeit 188 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 10.02.2000
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
35288 Bewertungen
217 Kommentare
Keine
von Frank Darabont, mit Tom Hanks und Michael Clarke Duncan
In der Stephen King-Verfilmung The Green Mile muss sich Tom Hanks als Gefängniswärter eingestehen, dass ein zum Tode verurteilter Insasse ein Heiliger ist.
Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der 30er Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb den berüchtigten Block E – den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann.
Hintergrund & Infos zu The Green Mile
Der Film basiert auf dem sechsteiligen gleichnamigen Fortsetzungsroman von Stephen King aus dem Jahre 1996.
Vollständige Handlung
John Coffey im TodestraktPaul Edgecomb (Tom Hanks) ist Leiter des Todestraktes E eines Gefängnisses, in dem zum Tode verurteile Gefangene auf ihr Ende warten. Eines Tages gerät ein großer, muskulöser Schwarzer unter die Fittiche Edgecombes. John Coffey (Michael Clarke Duncan) wirkt einfältig, doch ihm wird vorgeworfen, zwei neunjährige Mädchen kaltblütig ermordet zu haben. Er wurde mit ihren Leichen aufgefunden.
In den Zellen sind auch Eduard Delacroix (Michael Jeter), der Indianer Arlen Bitterbuck (Graham Greene) und der irre, gefährliche Bill Wharton (Sam Rockwell) einquartiert. Täglich werden sie von Edgecomb, dem widerlichen und aggressiven Percy Wetmore (Doug Hutchison) und Brutus Howell (David Morse) unter der Gefängnisleitung von Mr. Moores (James Cameron) bewacht und betreut.
Es wird Edgecomb bald klar, dass John Coffey über übernatürliche Kräfte verfügt. So heilt er Edgecombs fortgeschrittene Blasenentzündung und damit dessen Sexualleben mit seiner Frau (Bonnie Hunt) und holt die Maus Mr. Jingles wieder ins Leben, die zuvor von dem irren Bill Wharton zerquetscht worden war. Auch kann er die todkranke Frau Moores, Melinda (Patricia Clarkson), von ihrem Tumor befreien. Doch obwohl Edgecomb an der Schuld Coffeys zweifelt, weiß er seinem Freund nicht zu helfen. Ein Besuch bei dem Pflichtverteidiger Coffeys macht ihm klar, dass dieser aus rassistischen Vorbehalten keinen Nutzen in der Verteidigung seines Mandanten sah.
Doch Edgecomb möchte nicht aufgeben. Er weiß, dass John Coffey Wunder vollbringen kann und trotz seiner Statur sehr sanftmütig ist. Durch seine telepathischen Fähigkeiten deckt John schließlich mit Edgecomb die Wahrheit über das Verbrechen an den beiden Mädchen auf: Es war Bill Wharton. Da John Coffey keine Kraft mehr schöpfen möchte, um in einer Welt voller Leid und Gewalt weiterzuleben, kann Edgecomb ihm nicht helfen. John Coffey wird vor den Augen einer ihn hassenden Menge hingerichtet.
Mehr Bilder (14) und Videos (2) zu The Green Mile
Cast & Crew
- Genre
- Gerechtigkeitsdrama, Drama, Mysterythriller, Thriller
- Zeit
- 1930er Jahre, Gegenwart, Vergangenheit, Weltwirtschaftskrise
- Ort
- Südstaaten
- Handlung
- Afroamerikaner, Altersheim, Angst vor Dunkelheit, Blasenentzündung, Blockbuster, Elektrischer Stuhl, Erlösung, Ethnisches Stereotyp, Exekution, Freiheitsentzug, Gefängnisaufseher, Gehirntumor, Geistig Behinderter, Gewissenskonflikt, Gott, Heilung, Indianer, Kindermörder, Lynchmob, Maisbrot, Maus, Mord, Rassismus, Recht und Gerechtigkeit, Religion und Übersinnliches, Roman, Sadist, Schwamm, Todesstrafe, Todestrakt, Unschuldig Inhaftierte Person, Weltwirtschaftskrise, Wunder, totes Kind, Übersinnliches
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig

























Kritiken (3) — Film: The Green Mile
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"The Green Mile" will ein poetischer Film sein. Mit der Betonung auf "will"! Schaffen tut er das zu keinem Augenblick. Er ist sicherlich wunderschön gefilmt und mit sympathischen Charakteren ausgestattet, zu sympathisch für mein Empfinden. Die Story beginnt sehr interessant, endet allerdings recht bald in einer Katastrophe. Was für Heulsusen die Amerikaner doch sind. Anders kann ich mir dieses Werk nicht erklären. Irgendwo möchte Herr Darabont die Bibel miteinbeziehen. So wird Jesus durch einen schwarzen, großen Mann dargestellt. Lächerlich!
Wie oft habe ich gelesen, dass "The Green Mile" einer der traurigsten Filme aller Zeiten sein soll. Nachvollziehen kann ich das im Nachhinein nicht. Die Moral ist dämlich, eine wirkliche Aussage gibt es nicht und ein Todestrakt wird in einen Wunderladen voller magischer Überraschungen und Hokuspokus verwandelt. Es ist auch keine Überraschung, dass mir Tom Hanks hier mal wieder total auf die Nerven geht und die…
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
La Bardot Fri, 02 Sep 2011 22:33:16 -0000
Antwort löschenIst doch eine 1-A-Literaturverfilmung! :-)
Oceanic6 Fri, 02 Sep 2011 22:35:27 -0000
Antwort löschenWenn du "1A" ironisch meinst, dann stimme ich dir zu. ;)
Andy Dufresne Fri, 02 Sep 2011 23:30:52 -0000
Antwort löschenSehe manches anders als du (Hanks mag ich zb. sehr und denke er ist sehr talentiert), aber vom Tenor her hast du völlig recht.Auch wenn es schwer fällt :Ein echter Scheißfilm! Gerade weil Darabont kurz davor mit "Shawshank" gezeigt hat wie solche Filme gemacht weren...
La Bardot Sat, 03 Sep 2011 00:24:39 -0000
Antwort löschen@Oceanic6 Nein, ich meine das ernst. Natürlich enthält der Film übersinnliches, aber das ist Kings Machart. Gespielt finde ich ihn sehr gut.
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Punsha Sat, 03 Sep 2011 00:39:25 -0000
Antwort löschenKritik ist verständlich. Nach einer Stunde war ich etwa bei einer 2,5 bis dann der Funken übergesprungen ist. ;)
Benjamin Barker Sat, 03 Sep 2011 10:46:55 -0000
Antwort löschenKenne den Film zwar nicht, aber da mir Hanks ansich schon unglaublich auf die Nerven geht, kann ich deine Meinung nachvollziehen. Sehr ansprechend geschrieben! :)
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDer Film vermag durch seine kraftvolle Erzählweise, die eindringlichen Schauspieler und die elegante Inszenierung zu fesseln.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Synopsis: zeitgeist Print & Online
Kommentar löschenTränen garantiert, selbst bei der 10. Wiederholung. Nicht zuletzt auch wegen des sensationellen Soundtracks von Thomas Newman.
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (214) — Film: The Green Mile
benni565 Thu, 16 May 2013 00:16:58 -0000
Kommentar löschenMein Tip:
Sich auf den Film einlassen...
...und geniessen.
Super Film für nen Filmabend zu zweit :-)
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Agent Smith93 Mon, 20 May 2013 08:17:20 -0000
Antwort löschenDeiner Wertung stimme ich absolut zu benni. Bei mir ist er sogar in der Lieblingsfilmliste dabei.
Aber "genießen" kann man diesen Film meiner Meinung nach nicht. Eher mitleiden. Bei diesem Film kann ich das weinen nicht unterdrücken. Das alles ist so rührend und traurig.
nothingwillhurt Tue, 14 May 2013 11:04:35 -0000
Kommentar löschenhabe mir das ende nie angeguckt. konnte den gedanken nicht ertragen dass john wirklich stirbt .___. trotzdem super film
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Oliver0403 Wed, 08 May 2013 20:00:00 -0000
Kommentar löschenWenn du am Ende eines Films in Tränen der Rührung und der Trauer aufgeweicht vor dem Fernseher sitzt und über das Gesehene nachdenkst und es sehr schwer ist, das Ganze in Worte zu fassen, dann haben für gewöhnlich alle an dem Film beteiligten Personen alles richtig gemacht.
"The Green Mile" ist nach "Forrest Gump" und "The Terminal" nun der dritte Film mit Tom Hanks, bei dem ich heulen musste.
Ganz besonders die schauspielerische Leistung von Michael Clarke Duncan ist absolut herzergreifend gespielt.
Einfach ein wunderschöner Film. Nur leider nicht mit einem Ende, wie man es sich gewünscht hätte.
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nathalie.koenen Mon, 29 Apr 2013 19:52:45 -0000
Kommentar löschenEin unbeschreiblich guter Film, grandiose Darsteller. Es ist schwer, Worte zu finden, die diesem Meisterwerk gerecht werden.
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steffeck Mon, 29 Apr 2013 20:02:04 -0000
Antwort löschenwahre Worte!
Da stimme ich voll und ganz zu. :)
Saro0505 Mon, 15 Apr 2013 09:04:34 -0000
Kommentar löschenWieder ein unglaublicher Hanks´s Film ;).
Bin gespannt, wie oft ich ihn noch sehen muss, und nicht am Ende weinend im Zimmer sitze!
Emotionsgeladen, spannend und perfekte Darsteller!
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BOW666 Thu, 04 Apr 2013 22:36:13 -0000
Kommentar löschenBei der ersten Sichtung hab ich geflännt, zwei Taschentuchpackungen reichten nicht mehr aus.
Wie oft ich den Film sah, es tut immer wieder in der Seele weh, Stephen King hat auch eine direkte Drama Rolle übrig und wenn er sie schreibt, sitzt es sehr tief.
Neben seinen Horror-einlagen kann er auch dieverse Gemüter zum Schmelzen bringen, eine wohlgelobter Film der seine Oscars alle Ehre macht.
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Alienator Mon, 08 Apr 2013 14:38:46 -0000
Antwort löschenGebe dir soweit Recht,aber der Film hat keinen einzigen Oscar gewonnen, er war nur nominiert für 4.
diegofcn Fri, 29 Mar 2013 23:33:28 -0000
Kommentar löschenNur ein Wort....WOW
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moviee Sat, 30 Mar 2013 00:29:25 -0000
Antwort löschenDas hab ich beim ersten Mal auch Gedacht.
diegofcn Sat, 30 Mar 2013 09:15:09 -0000
Antwort löschenWurde Zeit den endlich mal anzuschaun :D
beast667 Mon, 25 Mar 2013 14:34:02 -0000
Kommentar löschenLang, Klischeebeladen und typisch Hollywood: Mit aller Gewalt auf die Tränendrüse drückend. Und das schlimmste: Tom Hanks macht auch mit. Trotz all dem einer der grossartigsten Filme ever. Was hab ich mitgezittert, mitgelitten, mitgeheult und mich verzaubern lassen von diesem Meisterwerk. RIP Michael Clarke Duncan. Ohne Dich wäre dieser Streifen nur halb so gut geworden.
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Alienator Thu, 21 Mar 2013 14:48:31 -0000
Kommentar löschenFantasie mit viel humaner Botschaft
Obwohl teilweise gleiche Schauspieler/Crew und gleicher Ort wie "Die Verurteilten" ist dieser Film doch ganz anders. Fantastische Elemente, die zur Entlarvung fehlender menschlicher Nähe dienen und die Schlechtigkeit dieser Welt zeigen benutzt Darabount sehr sparsam, ja er setzt sie nur an Stellen ein, die für die Geschichte wichtig sind. Darabont bringt Licht in den Todestrakt, er bringt menschliche Nähe dem Zuschauer näher.Er zeigt Hoffnung auf christliche Art (so der Sünder der für alle bestraft wird) ohne christlich zu wirken. Er zeigt die Welt, hier als kurzes Abbild des Todestraktes, als eine sich selbst zerstörende, die durch Liebe bzw. deren Missbrauch vernichtet wird.Der Schwarze (eine schauspielerische Hünengestalt M.C.Duncan) dient hier als schlechtes Gewissen der Menschheit. Tom Hanks als sich selbst moralisch veränderbare Seite des Menschen,während der Sadist das absolut Schlechte der Welt verkörpert.Ein humaner Film der die Welt in all seinen Facetten zeigt
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fabian.engelhardt.142 Thu, 21 Mar 2013 14:35:50 -0000
Kommentar löschenHübsch inszenierter Film. Das Ende schwächelt allerdings.
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danielross Thu, 14 Mar 2013 14:53:35 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme , habe sowas echt nicht erwartet
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jedi37 Sun, 03 Mar 2013 22:22:10 -0000
Kommentar löschenNach einer erneuten Sichtung muß ich gestehen, das der Film besser ist, als meine Erinnerung... Besetzung, Story, Kameraführung, einfach Spitze! Getoppt wird er nur noch von "Die Verurteilten", gleiches Genre, gleicher Autor, gleicher Regisseur!!!!! Ein besseres Kompliment kann man dem Film kaum machen!
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heiko.buschhaus Fri, 01 Mar 2013 23:18:52 -0000
Kommentar löschenIch habe die sechsteilige Buchreihe zu 'The Green Mile' von Stephen King gelesen und bin allgemein ein riesiger Stephen King-Fan! Und in meinen Augen ist es wohl das schwerste im Leben eines Regisseurs, ein Stephen King-Werk zu verfilmen, daher diese von ihrer Schreibart her immer unantastbar sind! So habe ich auch dem Film 'The Green Mile' prophezeit, dass er an dieser Hürde scheitern würde, denn die Buchreihe war überirdisch-genial! Wie hab ich mich doch geirrt! Dieser Film ist perfekt, dieser Film IST das Buch! Man merkt dem Film in jedem Moment die Liebe zur Buchvorlage und zu Kings Werken allgemein an; es spiegelt sich in jedem Moment von Frank Darabonts Regie wider! Jede Figur in diesem Film ist perfekt besetzt, von den Hauptfiguren Tom Hanks und Michael Clarke Dunkan, über David Morse und Doug Hutchison in den wichtigeren Nebenrollen bis zu Sam Rockwell und Gary Sinise in den Nebenrollen! Der Film erfüllt einfach die Erwartungen, die das Buch an den Tag legt! Phänomenal!!! Umwerfend!!!
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Riese96 Tue, 05 Feb 2013 13:04:40 -0000
Kommentar löschen''The Green Mile'' ist kein Film, sondern ein Erlebnis!
Spannende Story, interessante Charaktere!!!
Es stimmt einfach ALLES!
(Ruhe in Frieden Michael Clarke Duncan, 10. Dezember 1957 - 3. September 2012)
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Dunger87 Thu, 24 Jan 2013 12:39:16 -0000
Kommentar löschenEiner der besten filme aller Zeiten!
Und der einzige Film bei dem ich mir jemals eine Träne verdrücken musste. Noch nie konnte ich bei einem Flm so mitfühlen.Absolutes Meisterwerk!
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furkan.oezbek Fri, 18 Jan 2013 14:55:13 -0000
Kommentar löschenDieser Film ist wirklich eins der besten Film die jemals gedreht wurden sind und das ENDE <3
EINFACH FANTASTISCH DIESER FILM!
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doktormovie Sun, 30 Dec 2012 11:15:58 -0000
Kommentar löschenKann überhaupt nicht verstehen,warum der Film so schlecht bewertet wird.
Der ist genial!
Tom Hanks und Michael Clarke Duncan spielen genial!
Und der Film gibt einen zum Nachdenken.
Der Film bzw. Der Roman,wollte zeigen das teilweise unschuldige Menschen auf den Stuhl kommen und sie dann zu unrecht sterben.
Am Schluss habe ich geweint wie ein Schlosshund ;)
Super Film!
Grandios!
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TinaCocaine Wed, 12 Dec 2012 20:03:51 -0000
Kommentar löschenDer Film hat auf jeden Fall die ein oder andere kaum überwindbare Länge, was mich wirklich enorm viel Geduld gekostet hat. Ein paar viele Minuten hätte man gut und gerne weglassen können um das Publikum (oder mich) vor der völligen Erschöpfung zu retten. Allerdings mag ich die Story total gerne und die Charaktere sind ganz wundervoll. Die Schauspieler sind sehr gut ausgewählt und verkörpern ihre Rollen perfekt. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass mehr Spannung existieren würde und die Überlänge wegfiele, dann wäre ich vollkommen zufrieden...
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NWO@Movie Sun, 02 Dec 2012 03:16:11 -0000
Kommentar löschenStephen King sollte sich aus der Filmindustrie raushalten.
Seine Bücher haben schon zwar das Potential den Oscar als Bester Film abzusahnen - aber wenn Stephie einfach in seinem Wohnmobil seine hirngespinstigen Storys tuckert und diese dann einem Steven Spielberg überlässt, glaube ich, hat er eine große Zukunft in Hollywood.
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Lagomorph Sun, 02 Dec 2012 06:52:08 -0000
Antwort löschenUnd was sagt das jetzt über The Green Mile aus?
NWO@Movie Sat, 08 Dec 2012 03:48:31 -0000
Antwort löschenDass der Film uninteressant ist.
Lagomorph Sat, 08 Dec 2012 11:30:51 -0000
Antwort löschenNee, schon klar, ich versteh nur deine Begründung nicht so ganz.
NWO@Movie Sun, 09 Dec 2012 21:44:02 -0000
Antwort löschenDieser Film dauert drei Stunden. Die Kamera fixiert auf Nahaufnahmen um uns später mit Totalen zu überraschen. Die Story an sich zieht wie Gummi. Die Geschichte spielt sich im Knast ab. Also keine schöne Kulisse. Mein Alltag sieht schon grau aus - warum sollte ich meine Zeit einem grauen Paralleluniversum opfern? Und am Ende - haben wir nicht mal eine Moral. Oder ein Gefühl etwas tolles erlebt zu haben. Vielleicht gehe ich mit King etwas hart ins Gericht - ich tue es aber und es das sind eben die Gründe.
Stephen Kings Geschichten spielen sich im Meinungsbereich Kopf ab - und dann beschwert er sich wenn ein Regisseur seine Story verändert um mehr "Film" zu werden. Buch und Medium sind eben zwei verschiedene Dinge.
Seine Ideen sind super. Aber man muss sich nicht immer an seine Vorlagen halten. Okay dieses Examplar war eine 6! teilige Geschichte. Aber bitte: lasst Film Film sein. Stephen King hat doch mal Regie geführt und wurde für die goldene Himbeere nominiert. Er hat doch keine Ahnung vom Film.
Donzaffi Thu, 20 Dec 2012 16:03:30 -0000
Antwort löschenObwohl dieser Film zu meinen Lieblingsfilmen gehört, habe ich mit Freude deine Kritik gelesen, weiter so den wen schon Kritik, dann Begründet. Was Stephen King angeht gebe ich dir übrigens auch Recht.
Der Film trifft nicht jedermanns Geschmack durch halt dieses düstere traurige.
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NWO@Movie Fri, 21 Dec 2012 00:58:48 -0000
Antwort löschenD'accord. :-)
Lagomorph Fri, 21 Dec 2012 14:50:16 -0000
Antwort löschenGut, mit deiner Antwort kann ich schon mehr anfangen, auch wenn ich sie immer noch relativ ungerechtfertigt finde.
Die Geschichte stammt von King, ja - die adaptierte Drehbuchfassung ist aber von Frank Darabont, Regie ebenfalls, produziert hat Darabont den Streifen auch. Deswegen hat mir bei deinem Kommentar auch die Aussage gefehlt, du kritisierst ja hier nicht den Roman, sondern den Film.
Aber ich versteh worauf du hinaus willst, hast an sich schon irgendwie recht.
craax Fri, 23 Nov 2012 06:12:05 -0000
Kommentar löschenIst schon erstaunlich, was das Internet präsentiert: ein weit überdurchschnittliches Top-Bewertungsbombardement von offensichtlich sehr jungen Zuschauern. Wenn es so ist, gibt’s daran wenig zu mäkeln: denn den Menschen gefällt, wessen sie in diesem Augenblick bedürfen. Also befriedigt ein so bewerteter Film offensichtlich ein öffentliches Bedürfnis,- ohne Scheiß: lobenswert,- vor allem, wenn sich kaum kritische Stimmen dareinmischen. So leid es mir tut: ich muß ein wenig die zweite Stimme darüber trällern. Aber nur kurz.
3 Stunden nimmt sich der Film Zeit,- was ich eher gut finde,- denn wieviel Zeit widmen wir einem Buch oder anderer Kunst, wenn wir sie ernstnehmen? Möchten wir einen dementsprechenden Film -, und Leute, ich glaube, es ist soweit, die Kindertage des Kinos sind längst vorüber, ja, was kommen sollte, überfällig -, müssen wir bereit sein, die Kosten dafür zu übernehmen, und das heißt: dem Film Zeit lassen, sein Werk in uns zu bestellen. Man kriegt, was man reinsteckt: und nicht mehr als Zeit ist, worum wir gebeten sind. Alles Übrige übernimmt das Werk.
Drei Stunden: damit könnte man eine Menge machen. Diese hier gebotene Schilderung nutzt sie, um uns auf die Wellenlänge der Menschen in diesem Schuppen zu bringen. Sehr unspektakulär, was geschieht: Normalität wird hergestellt. So weit das in einem Todestrakt gelingt. Denn hier warten Menschen zwangsbegleitet auf ihre öffentliche Hinrichtung. Tja nun; was wird draus gemacht?
Alle verstehen sich prächtig,- jedenfalls überwiegend. Der Oberaufseher ist eine Seele von Mensch, den auch mal der Vorgesetzte um seelischen Beistand angeht, wenn seine Frau an einem lebensgefährlichen Tumor krankt. Überhaupt sind alle unheimlich nett,- und arbeiten gut im Sinne der Gemeinschaft und öffentlichen Sicherheit zusammen, auch die, die es am meisten angeht. Vermutlich liegt in einem solchen Zellentrakt genügend pyschologischer Zündstoff herum, um für einen Normalität durchbrechenden Film zu sorgen. Hier wird allerdings nichts durchbrochen, nicht einmal das übliche Gerede für eine Minute nachdenkliches Schweigen. Alles geht so seinen Gang lang; und es braucht schon ein Wunder, um die Routine stutzig werden zu lassen. Das braucht allerdings ne gute Stunde, um gar zu werden.
Die zweite Stunde vergeht, um das Übernatürliche zu beglaubigen; bei manchen dauert’s halt etwas länger. Die letzte wird damit verbraucht, um ein moralisches Dilemma einzuschläfern: merkt der Zuschauer oder merkt er es nicht, das ein völlig unschuldiger Mensch öffentlich hingerichtet werden wird, wenn man nichts dagegen tun wird? Kann man irgendetwas tun?
-Bevor man sich ganz schlüssig geworden ist, ist es auch „schon“ passiert. Oups! Verzeihung, vielleicht hätten wir noch ein paar Stunden drauflegen sollen.
Ich würd sagen: hier stimmt etwas nicht. Mit jener einen, kleinen Idee, die hinter jedem Kunstwerk stecken sollte. Und zwar ganz gewaltig etwas nicht. Irgendetwas ist faul im Staate Amerika. Ein bissel konservativ gedacht,- oder? – verurteilt ist verurteilt, das ziehen wir jetzt durch,- und schließlich will es der Angeklagte ja so. Aber dann muß er sich leider selbst von der Brücke stürzen, statt den Staat zu bemühen,- sollte man denken, das seine Beamteten darauf kämen. Ein Film gegen die Todesstrafe? Wohl kaum? Gegen irgendwas dann? Ja – gegen trockene unbefeuchtete Augen. Es tut gut, sch mal so richtig rühren zu lassen. Rührung ist ein sicherer Blitzableiter für Dinge, die nicht geändert werden möchten. Das gerührte Herz wischt sich die Krokodilsträne nach getaner Arbeit - wissen Sie, wie anstrengend Weinen ist? – aus dem Auge, und legt sich sanft wie ein Ruhekissen nieder und schläft allen Schlaf des Gerechten,- denn wir haben ja mehr als eine Träne nachgeweint. Das gelüftete Gemüt ist mit sich selbst wieder im Reinen, Vorgang abgeschlossen. Ende aufgelöst. Dieser Film ist ausgesprochen Institutionserhaltend. Er predigt übermenschliche Fügsamkeit, Kismet, Fatalismus. Selbst die vollkommene Umkehrung eines überwiesenen Sachverhalts vom tatkräftigen Mörder zum Heiler vermag niemand der in diesem Räderwerk befangenen Menschlein dazu zu bringen, ein eingesetztes Prozedere ab- und unterzubrechen. Das nenne ich Pflichterfüllung! Deckel ab zum Gebet! Aber das kann dauern!
Fazit: viele viele Gutmenschen, & ein paar unkorrigierbare Bösewichter. Wandlungen macht niemand durch. Verbesserungen passieren durch ein Wunder, ohne eigenes Zutun. Man selbst geht stur seinen Gang. Erstens: ohne jeden verlust an Storyqualität hätte das ganze innerhalb einer Stunde abgewickelt werden können. Zweitens. Es hätte gar nicht abgewickelt, nur mitgeteilt werden müssen. Eine pure Information hätte genügt, da nichts von A nach B befördert wird außer der bloßen Information, mit der auf dem langen, langen Wege nichts geschieht, außer das Leute, deren Leitung offensichtlich sehr lang sind, vergeblich darum gebeten werden, bitte von selbiger stehend zu gehen, damit etwaige Information durchkommen könnte. Tut sie nicht,- bis zum Ende. Also: warum das Ganze? – Kurz: wer das Erwachsenwerden erst als Fernziel noch vor sich hat,- darf hier den Leersaal betreten. Alle anderen: begeben sich bitte in Kino C, denn da läuft irgendein anderer Film.
Na ja, auch wenn der erste Saal wegen der Nachfrage der größte im ganzen Schaukomplex sein muß.
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Moncineo Fri, 23 Nov 2012 10:47:28 -0000
Antwort löschenKann die angeführten Kritikpunkte durchaus nachvollziehen. der Film hat seine Längen und alle Charaktere sind sauber in ihre Gut-Böse-Schubladen aufgeteilt. Dazu noch ein Element aus dem Bereich des Phantastischen, was auch nicht Jedermanns Sache ist. Doch ich muss ihn auch in Schutz nehmen. Auch oder gerade wegen seiner verkitschten, irrealen Weltanschauung hat "The green Mile" seine Daseinsberechtigung.
In sentimentalen Stunden, an verregneten Sonntagnachmittagen, in Momenten des (Selbst-)Zweifelns und/oder der Enttäuschung über andere.....da ist solch ein Film wie Balsam. Er gibt einem Halt, Vertrauen in die Guten, Abscheu für die Bösen, die Tragik um die Ohnmacht vor dem Unabwendbaren, ein Ventil für den Frust und das Wissen um all die Ungerechtigkeit in der Welt.
Ein Film, gemacht für ganz bestimmte Phasen und Stimmungen - auch jenseits der pubertären Selbstfindungsepoche. Bei mir hat der Film funktioniert - wie ein Gespräch mit einem Priester - als Agnostiker. Ich hatte meine Katharsis. Und das schaffen heutzutage nur noch ganz wenige Filme bei mir.
DolphinMan Sun, 30 Dec 2012 00:41:13 -0000
Antwort löschenKlasse Kommentar würde ich so unterschreiben....