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Lone Ranger

The Lone Ranger (2013), US Laufzeit 149 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Western, Kinostart 08.08.2013


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5.5
Kritiker
45 Bewertungen
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6.3
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3358 Bewertungen
267 Kommentare
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von Gore Verbinski, mit Johnny Depp und Armie Hammer

In Disneys Neuverfilmung von The Lone Ranger wird die Geschichte des einsamen Rangers (Armie Hammer) aus der Sicht seines indianischen Begleiters Tonto (Johnny Depp), erzählt.

Handlung von Lone Ranger
Zur Zeit Alexander des Großen gab es keinen Menschen, der schneller war als das Pferd, auf dem er ritt. In dieser Welt sind auch noch der gesetzestreue John Reid (Armie Hammer) und der Komantsche Tonto (Johnny Depp) aufgewachsen, doch das Ende dieser Epoche ist gekommen. Die Eisenbahn zieht ihren Weg in den Westen und verspricht Wohlstand und Fortschritt, doch sie lockt auch skrupellose Geschäftsmänner und gnadenlose Gangster an. Als sich sechs Texas Ranger, darunter Johns Bruder Dan (James Badge Dale), den Machenschaften von Butch Cavendish (William Fichtner) in den Weg stellen wollen, lockt er sie in einen Hinterhalt. Als Tonto kurz darauf die Szene betritt, gibt es nur einen Überlebenden: John Reid. Da Tonto glaubt, in Reid den Geist des Lone Rangers zu sehen, pflegt er den gestürzten Ranger gesund. Als Reid anschließend erkennen muss, dass mit der Eisenbahn auch die Zeit des Verbrechens gekommen ist, beschließt er das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Unter der Maske des Lone Rangers will er gmeinsam mit seinem neuen Freund Tonto, seinem Pferd Silver und einer Ladung Silberkugeln Cavendish das Handwerk legen.

Hintergrund & Infos zu The Lone Ranger
The Lone Ranger ist die Kinofassung einer alten US-amerikanischen Radiosendung und TV-Serie um einen maskierten Texas Ranger im Wilden Westen. Mit seinem Pferd Silver ritt er durch die Gegend und kämpfte gegen das Unrecht, immer unterstützt von seinem indianischen Freund Tonto. Im Kinofilm übernimmt Armie Hammer (The Social Network) die Rolle des Rangers, während Johnny Depp seinen Sidekick Tonto spielt. Daneben sind unter anderem Tom Wilkinson, Helena Bonham Carter und Ruth Wilson zu sehen.

Nachdem Disney zunächst das Produktionsende von The Lone Ranger verkündete, wurde diese Meldung nur zwei Wochen später widerufen. Stattdessen wurde der Drehbegin für Februar 2012 angekündigt und ein Kinostart für 2013 eingeplant.

Die Regie übernimmt Gore Verbinski, welcher bereits als Regisseur von Rango und den vier Fluch der Karibik Filmen mit Johnny Depp zusammenarbeitete. Die Produktion übernahm Jerry Bruckheimer und Hans Zimmer komponierte die Musik.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Lone Ranger
Genre
Abenteuerfilm, Actionfilm, Western, Neo-Western
Zeit
1800er Jahre, 1930er Jahre, Vergangenheit
Ort
Wilder Westen
Handlung
Abenteuer, Betrug, Blutbad, Blutrache, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Cowboy, Eingeborener, Eisenbahn, Eisenbahnwagon, Gang, Gangster, Geld, Geldgier, Gerechtigkeitssinn, Held, Heldentum, Hinterhalt, Hut, Indianer, Kampf, Kannibalismus, Krieger, Krähe, Legende, Lokomotive, Maske, Massaker, Mine, Männerfreundschaft, Outlaw, Pferd, Racheplan, Recht und Gerechtigkeit, Rettung, Rückblick, Silber, Skrupellosigkeit, Suche, Suche nach Mörder, Team, Texas Ranger, Tod, Tödliche Verletzung, Ungerechtigkeit, Verbrechen, Verbrecherbande, Vergeltung, Verkleidung, Verrat, Vogel, Westernheld, Zugunfall, Zusammenhalt, ungleiche Freunde, Überlebender
Stimmung
Aufregend, Ernst, Hart, Spannend, Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
Blind Wink Productions, Classic Media, Infinitum Nihil Production, Jerry Bruckheimer Films, Silver Bullet Productions, Walt Disney Pictures

Kritiken (41) — Film: Lone Ranger

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Eine maßlose Revue der Irrwitzigkeiten. Im Gegensatz zu der Freudlosigkeit anderer Blockbuster ist "Lone Ranger" im Kinojahr 2013 eine wirklich angenehme, wenn auch deutlich zu lange, Ausnahme.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

lieber_tee

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kurz, knackig, auf den punkt gebracht.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Nie zuvor so erleichtert gewesen, die Wilhelm Tell Ouvertüre zu hören. Nach 120 Minuten Poporchestergestampfe und Morricone-Plagiatismus auf der Tonspur muss noch mal neu verhandelt werden: Wieviel Hans Zimmer kann ein Mensch denn nun eigentlich überhaupt ertragen?

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

der cineast

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Das Finale! <3


Le Samourai

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Nervtötender Film.


Chuchaqui: Critic.de

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5.5Geht so

Aus Schiff werde Zug, aus bösem Kapitän werde Eisenbahnmagnat, aus Pirat werde Indianer: Lone Ranger überträgt das Prinzip von Fluch der Karibik in den Wilden Westen. Doch scheitert das neue Projekt von Jerry Bruckheimer vor allem am Erbe seiner Vorlage, die der Film zugleich ehren und problematisieren will, ihren Figuren, die er zugleich retten und brechen will. Fast alles, was Spaß gemacht hat an den Jack-Sparrow-Filmen und anderen Blockbuster-Abenteuern, bleibt dabei auf der Strecke.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.5Sehenswert

Oh, war doch sehr positiv überrascht vom LONE RANGER, von dem ich ja im Vornherein nur wenig Gutes vernommen hatte. Und ja, der Ulk macht wirklich nur was für Kiddies her, zieht einen neben einiger misslungener CGI-Effekte einige Male ruppig aus dem Geschehen heraus (allen voran die bestialischen Pixel-Karninchen) - Charaktere & Plot bleiben auch einigermaßen schablonenhaft und meist lediglich Plot-dienlich, auf jeden Fall leicht verständlich für alle Altersklassen.

ABER Lone Ranger ist für einen Familienfilm nicht nur ausserordentlich drastisch-naturalistisch brutal, bizarr und von einer unheilvollen Stimmung beherrscht - er ist zudem noch eine schmerzhafte, herzbrechende Abrechnung mit dem Genozid an den Ureinwohnern Amerikas durch abgrundtief-eklige Silberfanatiker und Südstaatensoldaten, welche in dieser Form wohl schon seit Langem nicht mehr so hautnah und kraftvoll vermittelt wurde, erst recht nicht in (vermeintlichen) Blockbusterstreifen wie diesem.

Umso mehr freut man sich dann, wenn Tonto für sein geschlachtetes Volk mit Hilfe des Rangers zurückschlägt und ein akrobatisch-gewitztes Train-Chase-Finale entfesselt, dass in seiner Greenscreen-Künstlichkeit zwar kaum mit den Kunststücken eines Buster Keaton & seines "Generals" mithalten kann, dafür aber eine zelebröse Katharsis gegen die xenophob-fatale Finsternis unter dem Gebrüll der Wilhelm-Tell-Overtüre abliefert, die beinahe so befreiend und verspielt wirkt wie die besten Momente vom anderen großen Revisionismus-Western diesen Jahres, DJANGO UNCHAINED.

Nebenbei liefert Gore Verbinski auch sowieso einen stilsicheren, klassischen und recht harten Western ab - mit malerischen Canyon-Panoramen, Morricone-artigen Wehmuts-Score, Saloons, Banditen, Eisenbahn-Hype, korrupten Unternehmern, Indianerweisheiten und Flashback-Strukturen, die ohne Zweifel an Leone's SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD (Tonto's Origin-Story) und ES WAR EINMAL IN AMERIKA (die Rahmenhandlung vom alten Tonto, der einem kleinen Jungen von seinen Abenteuern erzählt) angelehnt sind.

Und letztendlich ist LONE RANGER dann auch ein Genre-Mix wie der von Leone "produzierte" MEIN NAME IST NOBODY, der ultimative Blödelwestern mit einem großen Herz für alternde Revolverhelden, wenn auch nicht ganz so stimmig wie dort gelungen. Wäre der Humor beim LONE RANGER allerdings gar nicht mehr vorhanden, müsste ich zurecht bezweifeln, dass er dann noch immer eine FSK-12-Freigabe tragen dürfte.

Jedenfalls habe ich in einem so mit Kindern und Eltern angefüllten Publikum noch nie derartig oft "Augen zu!" gehört. Aber damit lassen diese Eltern ihren Kindern die intensive Härte der fiesen Widersacher und entsetzlich-bitteren Menschenverluste verpassen, die gerade erst das eindringliche Herzstück des Films offenlegen und den Grund für den Gerechtigkeitssinn des LONE RANGER darstellen.

Wer keine Mami zum Augenverdecken mehr braucht und über den bisweilen infantilen Humor hinwegsehen kann (muss), sollte dieses starke Stück modernen Westernkinos nicht verpassen!

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

lieber_tee

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Ich halte Gore Verbinski für einen unterschätzten Mainstream-Regisseur der aktuellen US-Film-Landschaft.


VisitorQ

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Ich mochte den Film zwar nicht SOOO gerne aber er war definitiv sehr viel besser als befürchtet.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Das Wunderbare an „Lone Ranger“ ist, dass er sich seinem Vorbild vollkommen bewusst ist und sich ihm zu keiner Zeit in den Weg stellen möchte, nur um den in den 1930er Jahren entstandenen Mythos um den gesetzestreuen Out Law in irgendeiner Weise zu beschmutzen, ganz im Gegenteil. „Lone Ranger“ funktioniert sowohl als symbolische Huldigung der populären Vorlage, weiß sich aber auch durch eigene Mittel einen Weg durch die romantisierte Prärie zu bahnen, während sich Gore Verbinski an den richtigen Stellen mit enormer Inszenierungsfreude rezitiert, um gleich danach seine Liebe zum Western ohne jede Verlogenheit festzuhalten. Natürlich hat „Lone Ranger“ seine Schwächen, doch die Charaktere, die sich aus Jahrzehnten Genreaffinität zusammensetzen und die beeindruckenden Landschaftspanoramen, gerade in Kombination mit dem wohl stimmigsten Zimmer-Score seit einer halben Ewigkeit, lassen das Herz eines echten Westernliebhabers einfach anhaltende Freudensprünge machen.

Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Le Samourai

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Du bist langweilig.


jacker

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Aber schön dass du dich einsetzen willst Sam. Kann ja auch nicht angehen, dass Soulee dem einsamen Ranger einfach zu wenig Punkte gibt ;)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Lone Ranger ist, entgegen des allgemeinen Tenors, ein sehr unterhaltsamer, witziger und selbstironischer Film der einige der besten Actionsetpieces des Jahres bietet. Was nicht bedeutet, dass er keine Fehler hat.

Gore Verbinski bleibt sich hier in allem treu, was schon die PotC-Filme auszeichnete - im Guten wie im Schlechten. Er hat ein Auge für große Bilder und einen generell stylishen Look, er traut sich Popcorn-Leichtigkeit mit überraschend grausamen Motiven zu mischen und er weiß wie man Action mitreißend und originell inszeniert.

Auf der Gegenseite steht genau wie in den PotC-Sequels der Hang zur Überlänge, zur Unfokussiertheit und seine "Everything but the Kitchensink"-Erzählweise muß man mögen. Zuschauer die schon mit den ersten beiden Sequels nicht warm wurden, werden vermutlich auch an Lone Ranger wenig Freude haben - orientiert sich der Film doch teilweise bis ins Detail an erfolgreichen Piratenstreifen. Das geht soweit, dass skurrile Nebenfiguren fast 1:1 übernommen wurden und gewisse Szenen augenzwinkernd re-encated werden (beispielsweise Jack Sparrows Einmarsch vom sinkenden Schiff auf den Bootssteg findet sich hier im Finale als Marsch über die Leiter wieder).

Die Adaption der hierzulande eher unbekannten TV/Radio-Serie ist dabei zweifellos zu lang, mäandert eher als das sie sich konzentriert und mischt Comedy, surreale Monty-Python-artige Gags mit Völkermord, Kannibalismus und einem wenig schmeichelhaften Bild des Wilden Westens - in dem die Eroberer des Westens fast Durchweg als skrupellose Hardcore-Kapitalisten gezeigt werden, die gnadenlos über Leichenberge gehen.

Wie in den Pirates-Filmen das United Kingdom, die West-India-Company für die Bedrohung durch den Turbo-Kapitalismus stand, der die romantisierten Piraten-Tage auszählte und sie zu vernichten drohte, ist auch hier Corporate-Amerika letztlich die Bedrohung die weder vorm eigenen Volk noch den Native Americans halt macht. Es ist ein düsteres Weltbild, dass Verbinski und seine Drehbuchautoren zeichnen, dass schon gleich in der etwas ungelenken Rahmenhandlung anfängt, in der Johnny Depps Tonto als "Edler Wilder" in einer Jahrmarktsattraktion ausgestellt wird. Im Grunde ist Lone Ranger den Spaghetti-Western näher, als dem idealistischen TV-Vorbild - denn die Verkommenheit ist nicht die Ausnahme sondern essentieller Bestandteil des Settings.

Verbinskis Welt ist ähnlich brutal und düster wie die Christopher Nolans, doch statt des moralischen Zeigefingers und der gewichtigen Miene, setzt er auf Ironie und Popcorn-Unterhaltung. Die Themen sind da, aber sie stehen dem Spaß nicht im Wege, nehmen sich nie zu ernst, behaupten nie grundsätzlich neues oder tiefe Wahrheiten zu transportieren. Deswegen stehen rausgerissene Herzen und der Massenmord an Indianern neben Monsterhasen und überdrehtem Slapstick und dem Dauergezicke zwischen Tonto und dem Lone Ranger.

Für mich funktioniert dieser Mix trotz seiner Längen gerade auch durch die tonale Varianz, die manche Zuschauer als Unentschlossenheit empfinden mögen. Johnny Depp verzeiht man sogar seine Brown-Face-Routine, ist Tonto doch der eigentliche Star des Film und Armie Hammer beweist einmal mehr, dass er sehr komisch sein kann und keinerlei Eitelkeiten hat. Zusammen sind sie ein Gespann, dass sich hinter den anderen Buddy-Movies nicht verstecken braucht. Die Chemie überzeugt und die Trust-Issues geben ihrer Beziehung die richtige Würze, genau wie die surrealen Gags, die absoluten Over-the-Top-Momente das Gegengewicht zur subtextuellen Düsternis bilden. Das die Schurken und ihre Enthüllung absolut vorhersehbar ist und wohl nur den Helden überraschen dürfte, ist etwas ärgerlich - wird aber durch das überzeugende Spiel von William Fichtner und Tom Wilkinson wett gemacht. Einzig und alleine Ruth Wilsons Rolle ist und bleibt unentschuldbares Ärgernis - denn ihr wird kein einziger cooler Moment gegönnt. Sie ist auch im Jahre 2013 die hilflose Jungfrau in Not, die weniger gerockt bekommt als ihr zehnjähriger Sohn und in nachgerade schändlicher Weise als Plot-Device mißbraucht wird. Das Helena Bonham-Carter eine selbstbewusste und unabhängige Hure mit Herz (und schießender Beinprothese) gibt, reicht leider auch nicht um den Film durch den Bechdel-Test zu schleusen.

Wenn man Verbinski zurecht vorwerfen mag sich nicht von Material trennen zu können und immer noch mehr und mehr draufzupacken, so muß ich anerkennen, dass er seine Actionszenen immer nachvollziehbar und klar inszeniert. Wo in vielen anderen Actionkrachern der letzten Jahre Orientierung Glückssache ist und alles in einem Brei aus hektischem Schnitt und Nahaufnahmen versinkt - der Überblick zugunsten von Wackelkamera und Hektik aufgegeben und die Szenen dadurch austauschbarer werden - da konzentrieren sich die Lone Ranger-Macher auf einprägsame, starke Bilder die den klassischen Actionfilmen der 80er und 90er näher sind als modernem Gewackel. Wenn zum Schluss die Wilhelm-Tell-Overtüre erklingt (im gelungenen Arrangement von Hans Zimmer) schafft Lone Ranger auch die etwas langatmigen Minuten davor und die nicht immer gelungenen erzählerischen Schlenker vergessen zu machen. Das Finale des Films ist einfach verdammt rasant, brutal (überhaupt ist der Body-Count des Films für eine Disney-Produktion erstaunlich), abwechslungsreich und erinnert an eine Mischung aus Indiana (oder besser Indianer) Jones und James Bond - und ist tatsächlich das beste am bisherigen Action-Jahr.

Untern Strich bliebt ein Film der zwar polarisieren mag und von der Bereitschaft abhängt sich auf Verbinskis typischen Stil einzulassen, dessen miese Kritiken und Box-Office-Performance wohl eher andere Gründe haben dürfte - denn wie mit John Carter (der zur selben Zeit in Produktion ging und vom selben Mann gegreenlighted wurde) scheint hier die schwierige Produktionsgeschichte und das mediocre Marketing wichtiger zu sein, als die eigentliche Qualität des Films.

Hiho Silver, Away....!

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Peter Uehling: Berliner Zeitung Peter Uehling: Berliner Zeitung

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3.0Schwach

Der Western hat anders als der Piratenfilm weiß Gott nicht darauf gewartet, von Gore Verbinski wiederbelebt zu werden. [...] Gegen die originellen Western der letzten Jahre wirkt diese Kommerzmaschine in jeder Hinsicht überflüssig. Da kommt noch nicht mal Popcorn-Stimmung auf.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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3.0Schwach

Ermüdender Größenwahn: Selbst die oft solide inszenierten Actionszenen sind einem irgendwann zu viel des Guten in einem Blockbuster-Brei, der von kindischen Witzen bis zu Kannibalismus alles unterbringen will.

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PhilippStadelmaier: Süddeutsche Zeitung PhilippStadelmaier: Süddeutsche Zeitung

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7.5Sehenswert

Gore Verbinskis Lone Ranger mit Johnny Depp ist ein Wunderwerk der Reanimation. [...] Verbinski bedient diese Maschine, die ihm Bruckheimer und Disney hinstellen, wirklich hervorragend.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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7.5Sehenswert

[...]Und wenn dann am Ende Gioachino Rossinis Wilhelm Tell Ouvertüre ertönt, die die Abenteuer des „Lone Ranger“ zu Radio- und Fernsehzeiten als Theme Music eröffnete, gibt es doch eigentlich gar kein Halten mehr, der Showdown steigert sich in eine heldengerechte zehnminütige Action- und Musikekstase und der maskierte Reiter hat nach mühsamer Reise seinen Platz gefunden, genau wie der Film. Ein harter und staubtrocken unblockbuster’iger, farbausgedörrter Western und ein knalliges Action-Adventure mit Sprüchen und Slapstick, wirren Indianern und abgedrehten Pferden finden zueinander, liegen sich nicht die ganze Zeit freudig in den Armen und raufen sich doch zusammen.[...]Inmtten eines eigenwilligen und sehenswerten Action-Abenteuers, das besser ist als jeder „Pirates of the Caribbean“-Teil und weit mehr bietet, als bloß dessen Wilder Westen-Entspechung. Ein überlanges Ding mit unausgewogener Erzählrhythmik von kapriziöser Frappanz, aber bei mir hat das einen Geschmacksnerv getroffen.[...]

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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6.0Ganz gut

Lone Ranger, der Revitalisierungsversuch des Westerns, ist zwar oft unterhaltsam, witzig und rasant, aber letztlich auch ein ziemlich unebenes Over-the-Top-Abenteuer.

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KimReichard: Gamona KimReichard: Gamona

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9.0Herausragend

Die Fluch der Karibik-Macher liefern auch beim Lone Ranger ein furioses Actionspektakel ab, das sowohl in den wilden und lauten Szenen überzeugt, wie auch in den ruhigen und leisen Momenten. Ein stimmiger Wild-Wild-West-Spaß.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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6.0Ganz gut

[...] die bruchlos zwischen alberner Komik und tiefer Tragik schwankende Tonart macht auf Dauer einfach keinen Spaß. Aber für sein Geld bekommt man immerhin eine Menge Effekte geboten.

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Marco Albini : Outnow Marco Albini : Outnow

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6.0Ganz gut

Hat man die spektakuläre Zugverfolgung am Ende gesehen, verlässt man das Kino mit einem Grinsen auf dem Gesicht und vergisst gerne, dass der Film auch so seine Probleme hatte. Wenn doch nur alles so actiongeladen und humorvoll gewesen wäre wie die Schluss- oder auch die Anfangssequenz...

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J.Mayrhofer: DVD-Forum.at J.Mayrhofer: DVD-Forum.at

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5.0Geht so

Lone Ranger bietet keinerlei Überraschungen, macht aber auch nichts gravierend Falsches. Lone Ranger ist exakt der Film, den man erwartet und erwarten muss, wenn Disney zu einem familienfreundlichen Western lädt.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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5.0Geht so

Lone Ranger ist ein ganz und gar uneinheitlicher aufwändiger Hollywood-Unterhaltungsradau, der leider nur in der letzten Unterhaltungsdreiviertelstunde enorm wuchtig funktioniert und mächtig imponiert.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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3.5Schwach

Über ausladende zweieinhalb Stunden hinweg kommt der Lone Ranger erzähltechnisch nie in den Sattel. [...] Anstatt sich festzulegen, probiert Lone Ranger einfach alles zugleich und strapaziert damit die Geduld seines Publikums.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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8.5Ausgezeichnet

[Lone Ranger] ist turbulent und laut, manchmal albern, aber recht unterhaltsam. Ein großes buntes Cowboy-und-Indianer-Spiel.

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Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Lone Ranger ist ein aufwändiger und nicht unblutiger Western, der ein furioses Finale mit "Yee-haw"-Faktor bietet. Wer Depp als Pirat mag, wird ihn auch als Indianer mögen.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Bereits zu Beginn etabliert Regisseur Gore Verbinski John Reid als neuen „Zorro“: Der kultivierte Jurist mit feinen Manieren und deplatziert wirkender Kleidung verspürt keine Lust, Waffen zu tragen, bis sich eben seine zweite Persönlichkeit unter der Maske durchsetzt. „Lone Ranger“ dekliniert alle Klischees des klassischen Westerns, die sich um den Bau der Eisenbahnlinie ranken, die quer durch die Vereinigten Staaten Ost und West vereinigen soll. Als da sind die Indianer, deren Büffel-Jagdgründe dadurch zerstört werden, die Züge überfallenden Banditen, aber etwa auch der Prediger mit seiner Gemeinde oder auch die verwitwete Frau mit Kind in der Person von Johns Schwägerin (Ruth Wilson) oder die Bordell-Besitzerin mit gutem Herzen (Helena Bonham Carter). Klassisch nehmen sich insbesondere die Aufnahmen von Monument Valley aus, das Kameramann Bojan Bazelli wie in einem John Ford-Film fotografiert. Die Filmmusik von Hans Zimmer erinnert lediglich ab und zu an die „Fluch der Karibik“-Musik. Zu der typischen, an Ennio Morricone gemahnenden Western-Musik kommt beim furiosen Finale, als gleich zwei Züge ineinander rasen, Gioacchino Rossinis „Wilhelm Tell“-Ouvertüre, die Titelmelodie der Radio- und Fernsehserie „Lone Ranger“, hinzu.

„Lone Star“ verfügt im Bösewicht Butch Cavendish einen verrückten Mörder, dessen Brutalität den Film für Kinder ungeeignet macht. Dramaturgisch besteht aber das Problem von „Lone Ranger“ darin, dass die Hauptfigur gar nicht der maskierte Rächer, sondern der Komantsche Tonto ist. Diese wird nicht nur von dem weitaus bekannteren Schauspieler verkörpert, der mit seiner Körpersprache Assoziationen an seine berühmte Captain Sparrow-Rolle weckt. Darüber hinaus wird seine, ihn mit Schuld beladende Vergangenheit beleuchtet. Diese ebenfalls in Rückblenden erzählte Episode ist bezeichnend für den Versuch, dem in unzähligen Western propagierten Zerrbild der Indianer als grausame, Weiße überfallende und tötende Rothäuter entgegenzuwirken. Die historisch korrekte Darstellung der Ausrottung der Indianer mit den Elementen des klassischen Westerns in Einklang zu bringen, gelingt „Lone Ranger“ nicht immer, ebenso wenig den richtigen Ton zwischen Klamauk und Tragödie zu finden. Dennoch ist Gore Verbinski ein trotz seiner Länge von zweieinhalb Stunden kurzweiliger Abenteuerfilm gelungen, der eine lange Zeit in Vergessenheit geratene Figur wieder zur Geltung bringt.

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Alle Kritiken (41)


Kommentare (223) — Film: Lone Ranger


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JupiterKallisto

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich gestehe hiermit ein, dass ich ein grosser Johnny Depp Fan bin. Egal ob als Jack Sparrow – Entschuldigung Captain Jack Sparrow, in den ‘Pirates of the Caribbean’ Filmen oder als teuflischer Barbier in ‘Sweeney Todd’, Depp spielt meist einen sehr speziellen Charakter, und dass behält er auch in The Lone Ranger bei. Der Film ist in Amerika gefloppt, wieso kann ich aber nicht sagen. Grundsätzlich ist der Film nämlich gut gemacht! Schöne Special effects, ansteckender Humor und eine interessante, wenn auch sehr irritierend aufgebaute Story. Der Film geht gute 2.5 Stunden und wirkt dadurch manchmal etwas lang gezogen.

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pischti

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Bewertung6.5Ganz gut

CGI Spektakel mit deutlicher Gore Verbinsk Handschrift. Anfangs hatte ich die Befürchtung, dass das ganze etwas zu albern wird, aber so einige kleine versteckte Gags zünden schon und so hatte ich das ein oder andere mal durchaus ein breites Grinsen im Gesicht. Auch wenn mir Armie Hammer, der den Lone Ranger spielt, bis dato völlig unbekannt war, fällt er nicht negativ auf und macht seine Sache ordentlich. Ihn ergänzen allerdings bekannte Gesichter, wie das von Johnny Depp, Helena Bonham Carter, William Fichtner oder Tom Wilkinson. Alles in allem nicht der große Wurf und definitiv nicht vergleichbar mit Gore Verbinskis erstem "Fluch der Karibik" Teil, aber für Zwischendurch als sanfte Abendunterhaltung ganz klar zu empfehlen. Netter Mix aus Western, Comedy und einer Prise Mystery. Manchem mag die Laufzeit von knapp 2 1/2 Stunden zwar auf den Magen schlagen, aber es lässt sich ganz gut ertragen.

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jacker

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Okay. Als Western Spezialist hat man da sicher einen anderen Blick drauf. Naja, ich mochte ihn (Film und MC Hammer).


BenAffenleck

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@Clintman@pitschpatsch@jacke: Ach so schön. Könnte euch noch stundenlang beim diskutieren zuhören, ääähh...lesen. Musste ein paar mal derbst lächeln. Gruß vom BenAffenleck!


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gab hier so einige Momente, in denen mir der Krähenkopp ein bisschen zu viel Captain Jack Tonto war. Da war der Depp nicht in Höchstform, was aber nichts macht, denn "The Lone Ranger" ist trotzdem ein spaßiger, aufregender und sehr unterhaltsamer Erlebniswestern. Einiges hätte man vielleicht kürzen können, aber langweilig wird es nie, dafür sorgen ein tolles Setting mit ansehnlichen Landschaftsaufnahmen, rasante Action, und ein treffsicherer Score. Auch die Verweise auf bekannte Westernklassiker haben mir gefallen, dabei merkt man nämlich, dass die Beteiligten ihre Vorbilder kennen und achten.

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Filmfan30

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Bewertung6.5Ganz gut

Den Vogel fand ich witzig!! Hab immer gewusst, dass es bei Johnny Depp im Oberstübchen piept. Aber genau das macht ihn erst zu dem großartigen Künstler, der er ist.

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Chev-Chelios

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Bewertung5.0Geht so

Lone Ranger ist mit seinen 149 Minuten ein sehr langer Film. In meinen Augen ist er viel zu lang und er birgt einige zeitfüllende Längen, ohne das wirklich etwas passiert. Es wäre auch sehr leicht möglich gewesen, die gleiche Story, ohne etwas wegzulassen, in 100 Minuten Film unterzubringen, was dem Gesamtwerk sicherlich sehr förderlich gewesen wäre. Es sind ohne Frage schöne Bilder die dort präsentiert werden, gerade in den Weiten des Grand Canyon de Chelly National Monument sind die Aufnahmen sehr beeindruckend und wunderschön. Auch Johnny Depp liefert mal wieder eine klasse Leistung ab, die echt sehenswert ist. Es gibt auch ein paar lustige oder amüsante Szenen, aber das sind eindeutig zuwenig. Die Idee des Films ist sicherlich gut, aber so wie sie umgesetzt wurde, kam kein gutes Ergebnis dabei raus. Meine Erwartungshaltung an den Film wurde nur bedingt erfüllt und ich habe das Kino nicht wirklich zufrieden verlassen. Zusammenfassend kann ich sagen das Lone Ranger schöne Elemente hat und einen starken Johnny Depp vorzeigen kann, das der Film aber insgesamt doch ehr enttäuschend ist.

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LiaMiller

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin etwas verwirrt... Warum sollte der Film nochma so schlecht sein? Und wer hat das entschieden? o.O

Also ich hatte eher weniger dran auszusetzen, ein wenig lang war er vielleicht, aber sonst... Gut, absurd war er auch, aber das hat mir gefallen. Pferd aufm Dach, Pferd aufm Baum, Pferd im und aufm Zug^^

Guck ich gerne nochma und ich weiß schon wen ich damit quäle :D

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longus69

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Hoffnung stirbt zuletzt... Hier die Hoffnung trotz der überwiegend negativen Kritiken trotzdem Popcornkino der flachen unterhaltenden Sorte zu sehen zu bekommen... Ganz kann man das dem Film auch nicht absprechen, aber alles ist so krude aus dem Film-Bastel-und-Klau-Kasten überhaupt nicht passend zusammengesetzt, so dass nur szenenweise Unterhaltung entsteht... Das Indianerschicksal im allgemeinen wird so dermaßen ärgerlich unreflektiert und unverschämt dargeboten wie es sich selbst die schlechtesten Western aus der alten Ära nicht getraut hätten... Disney scheint das zahlende Kinopublikum nur als "Schau-Vieh" zu betrachten... Aber wann sieht man schonmal wie Produktions- und Marketingkosten von mindestens 375 Millionen US-Dollar in den Präriesand gesetzt werden ohne dass man es wirklich sieht...

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FilmFreak2K13

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein typischer Verbinski/Bruckheimer/Disney Sommer Blockbuster der ein eher schwaches Drehbuch mit viel Action und Bombast künstlich aufbläht. Eine gute halbe Stunde weniger hätte den Film gut getan. Wieso müssen solche Filme mittlerweile immer über 2Std gehen? 100-120min reichen doch auch und es käme bei solch einer Lauflänge auch nicht zu Langweile oder ungewollten längen.

Die Drehorte, das Setdesign und die Aktion sind klasse, bieten viel Unterhaltung und es macht spaß dem Treiben zuzuschauen. Gut, man sollte sein Realitätsempfinden vorher ausschalten aber ich denke mal dass das bei solch einem Film auch klar sein sollte.

Schauspielerich sticht nun wirklich keiner von den Figuren hervor, eher im Gegenteil.
Johnny Depp spielt Tonto gekonnt skurril und eigenwillig so wie wir es von ihm seit Jack Sparrow gewohnt sind. Keine Frage er spielt witzig aber nun auch wirklich nicht sonderlich herausragend.
Armie Hammer als der Lone Ranger spielte sehr austauschbar. Vielleicht wären Ryan Gosling oder Brad Pitt doch die bessere Wahl gewesen. Hammer/Lone Ranger kommt die ganze Zeit total verpeilt rüber und weiß eigentlich gar nicht so wirklich was er machen soll. Hätte er nicht Tonto an seiner Seite wüsste er gar nicht was zu tun wäre. Meiner Meinung nach hätte man den Film Tonto und der Lone Ranger nennen können da eigentlich nur Tonto wirklich peilt was abgeht und was zu tun ist. Des Weiteren kommen auch alle witzige Momente nur durch Tonto.
Der Rest vom Cast geht so schon klar aber wirklich im Gedächtnis geblieben von denen ist keiner.

Was mich noch sehr gestört hat bzw. was ich irgendwie nicht wirklich verstanden hatte: Was sollte dieser Erzählerstrang mit Tonto als Ausstellungsstück der dem Jungen die Geschichte von ihm und dem LR erzählt??? Ich mein wie und warum ist der da drin gelandet? Wieso tut er so als wäre er eine Ausstellungsfigur und verschwindet dann einfach??? Was wurde aus dem LR und wieso haben sie sich getrennt??? Für mich brachte diese „Nebenhandlung“ überhaupt nichts und der Film hätte auch gut ohne funktioniert. Oder versteht man dass nur wenn man die Serie des LR kennt? Das meine ich mit aufgeblähter Story. Wenn man dies weggelassen hätte wäre der Film schon mal gute 10min kürzer.

Alles in allem bietet Lone Ranger genau dass was man erwartet: Bombastische Aktion, schöne Sets, skurrile Figuren und (für den einen mehr für den anderen weniger) viele witzige Momente. Ein Film denn man sich anschauen kann, es aber auch nicht weh tut wenn nicht.

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Cambion

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Bewertung9.5Herausragend

Meiner Meinung nach äußerst unterhaltsamer Film. Ich habe mich gar nicht mehr eingekriegt vor Lachen. Johnny Depp legt wie immer eine gute Figur hin. Ist zwar zum Ende hin, wenn es eigentlich spannend werden sollte etwas lasch von der Handlung, aber trotzdem sehr gut gemacht und nur empfehlenswert.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach zu Unrecht 2013 im Kino gefloppt und absolut sehenswert.

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Commentator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Warum nur ist dieser Film so ein Flop geworden? Klar, der Film erzählt nicht gerade ein Mords-Tempo. Aber ich habe schon lange nicht mehr so ein grandioses Finale mit einem so toll passenden Score gesehen. Ich bin absolut begeistert, denn der Film hat wirklich ein tolles Timing für das Finale gehabt. Ein toller Abenteuer-Western, der riesig Spaß gemacht hat und bei dem ich jetzt doch irgendwie traurig bin, dass es wohl kein Sequel mehr geben wird, denn mit diesen Figuren hätte man mit Sicherheit noch weitere sehenswerte Geschichten erzählen können. Das Potential wäre aus meiner Sicht vorhanden gewesen.

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Splashy

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Bewertung5.0Geht so

Erstsichtung: 31.01.2014

Mittelprächtiger Western, der zwar einigermaßen lustig & actionreich ist, aber nicht richtig überzeugen kann. Es fehlt einfach das gewisse etwas...
Auch Johnny Depp kam nicht wirklich gut rüber. Einfach deswegen, weil die Rolle als Tonto nicht mehr hergab.
Dazu kommt noch die wahnsinnige Überlänge & fehlende suspense, die dazu führt das einem zwischendurch doch etwas langweilig wird...

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Carmine

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Bewertung7.5Sehenswert

Gore Verbinskis Werk wird vollkommen zu unrecht verurteilt, denn dieses 140 Minute lange Abenteuer ist eine Wucht und wirkt stellweise wirklich erfrischend als Gegenstück zu den meisten Kinofilmen des vergangenen Kinojahres, die wie Teil einer Massenproduktion daher kamen. Fast schon ironisch, dass gerade ein Western diese Wirkung erzielen kann, vor siebzig Jahren hätte man sich so etwas gar nicht vorstellen können. Lone Ranger ist zwar nicht Neuland, kann sich aber nichtsdestotrotz in einer gewissen Art und Weise heraustreten. Er wirkt teilweise wie eine einzige Homage, ein Fest sowie ein Liebsbrief an das Genre zugleich. Die schönen Landschaftsaufnahmen und Genrespezifische Elemte bekräftigen die Tatsache, dass wir hier einen waschechten Western sehen können

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach seinem Jura-Studium kehrt John Reid in seine Heimat zurück und will an der Seite seines Bruders Dan Reid , einem Texas-Ranger, für Gerechtigkeit und Ordnung sorgen. Im Wilden Westen kann von Ordnung jedoch keine Rede sein, vor allem nach dem Bau der Eisenbahn vermehrt sich die Anzahl von Verbrechen und die Züge werden immer wieder überfallen. Als sich John Reid mit den Texas Rangers und seinem Bruder auf die Suche nach einer besonders zwielichtigen Räuberbande macht, die von dem berüchtigten Bartholomew "Butch" Cavendish angeführt wird, geraten die Gesetzeshüter in einen Hinterhalt. Außer John Reid überlebt keiner von ihnen und auch dessen Leben hängt nur noch am seidenen Faden. In diesem Zustand wird er von dem Indianer Tonto gefunden, der sich erinnert, dass Reid ihm einmal das Leben rettete. Reid wird von Tonto wieder gesund gepflegt und entscheidet sich dafür, das Gesetz in die eigene Hand zu nehmen. Mit Tonto an seiner Seite kämpft er fortan als mysteriöser und maskierter Lone Ranger für die Gerechtigkeit.

Ich war ein wenig skeptisch, aber Gore Verbinski beweißt in Lone Ranger seine Blockbuster Fähigkeit. Im Stile eines Action Westerns sind die knapp 2 1/2 Stunden wie im Fluge vergangen und anders als die letzten Fluch der Karibik Filme, ist Lone Ranger nicht so albern.
Im Gegenteil, der trockene Humor von Tonto und das gute Zusammenspiel beider Hauptdarsteller + die gute Action und die tolle Musik, machen aus Lone Ranger einen schönen Sommerblockbuster, der in meinen Augen zu Unrecht an den US Kinokassen gefloppt ist. Einzig die Rückblenden zum alten Tonto waren für mich ein wenig zuviel des guten. Sehr gute 7,5/10 für Lone Ranger

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lama-photography

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Bewertung6.5Ganz gut

Also bis zur Hälfte des Filmes hätte ich ihm nicht mehr als 3 Punkte gegeben...aber die zweite Hälfte hat doch noch ein paar Punkte gerettet.

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justin.damke

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Bewertung4.0Uninteressant

ne ne ne.die gags ziehen einfach nicht.ich habe lange schon kein film mehr gesehen wo johnny depp normale sachen anhat.leider hat arnie hammer meiner meinung nach komplett in den eimer gegriffen

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FlintPaper

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Bewertung5.5Geht so

Eigentlich nett gemachter CG-Slapstick-Wahnsinn im Wilden Westen, solide gespielt und kostspielig in Szene gesetzt. Als Remake-, bzw. Hommage-Versuch am weißen Reiter jedoch völlig belanglos, todsicher an allen Zielgruppen vorbeiproduziert und zu keinem Zeitpunkt mehr als durchschnittlich interessant oder gar spannend. Ein gleichgültiger Film mit einer ful­mi­nanten Abschluss-Sequenz, welche in ihrer Konstruktionsweise und Überzogenheit den Höhepunkt einer eher langweiligen und insgesamt zu langen 'Fluch der Karibik'-Alternative darstellt.

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BigDi

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"todsicher an allen Zielgruppen vorbeiproduziert" Definitiv - mich macht allerdings genau das zur Zielgruppe. ^___^


FlintPaper

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Ich fand ihn ja auch nicht fürchterlich. Aber halt irgendwie sooo belaaaanglooos :D.


SirStippl

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Habe den Film heute auf BluRay gesehen. Bin an den Film, wie so viele andere auch, nicht mit besonders hohen Erwartungen laut den Trailern ran gegangen und muß ehrlich sagen, ich bin völlig begeistert !! So einige male mußte ich, obwohl es Nachmittags war und ich den Film allein schaute, herzhaft lachen, so oft passiert mir das nicht. Die Story haut einen jetzt nicht um und das Ende hätte etwas weniger überzogen ausfallen können, aber mehr kann ich schon nicht bemängeln. ich persöhnlich im Vergleich zu Teil 2 und 3 von Fluch der Karibik, finde Lone Ranger deutlich besser.

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Jackieboy

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich glaube, ich habe mir noch niemals vorgenommen einen Film zu schauen, und diesen dann nach gefühlten 20 Minuten abgeschaltet.
Johnny... what's wrong?
Kann man einen Film bewerten wenn man ihn nur zu einem Bruchteil geguckt hat? Ich weiß es nicht, genau sowenig wie ich weiß, was man hier falsch gemacht hat. Vielleicht alles, vielleicht gar nichts, und dieser Film macht alles richtig, nur keiner bemerkt es, weil wir alle das Falsche gewohnt sind... nein, im Ernst, Lone Ranger blamiert durch peinliche Dialoge, einen Johnny Depp, der viel zu viel von sich überzeugt ist, und deswegen alles ruiniert, und einen grottenschlecht gespielten Anwalt (der, wie ich vermute, im späteren Verlauf zum Lone Ranger wird).
Für eine Komödie zu peinlich, für einen Western zu lachhaft.
Meine Meinung: Nein, nein, und nein. Einfach nein.

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zmpfl

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Bewertung5.5Geht so

Och,... wenn man mit der Erwartung rangeht, nur nicht gelangweilt zu werden, geht's.;)
Unterhaltsamer als Zappen und ein paar Lacher waren auch dabei.

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