There Will Be Blood

US 2007

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7.6

Sehenswert

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Kritiker: 8.3

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Genre
Drama
Inhalt

Kalifornien, zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Clever, gerissen und skrupellos setzt sich Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) an die Spitze des gerade einsetzenden Erdölbooms. Durch einen Tipp erfährt er von einem riesigen, nicht erschlossenen Ölfeld,… Mehr

Cast
Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Kevin J. O'Connor, Ciarán Hinds, Colleen Foy, Hope Elizabeth Reeves, David Willis Mehr
Regisseure
Paul Thomas Anderson
Autor
Paul Thomas Anderson
Laufzeit
158 Minuten

Über diesen Film

Handlung

Daniel Plainviews Griff nach dem Öl

Daniel Plainview (Daniel Day-Lewis) ist ein gerissener Mann: Nachdem er im Jahre 1902 beim Silberschürfen in der kalifornischen Wüste auf Öl gestoßen ist, widmet er seine Zeit fort… Mehr

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Kritiker — Ausgezeichnet 8.3

Der Film There Will Be Blood wurde von 33 Kritikern bewertet.

Julio Sacchi: Das Manifest

6.5Ganz gut

THERE WILL BE BLOOD ist kein schlechter Film; er ist Andersons bester Film seit BOOGIE NIGHTS, und er streckt seine Finger mit ehrlicher Leidenschaft nach wahrer Größe aus. Aber er kann sie nicht erreichen, weil er auf tönernen Füßen steht: Seine Schönheit ist hohl.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

10.0Lieblingsfilm

[...]Es sind jene ersten 6 Minuten, die diesen Film einleiten, die in den Protagnoisten von "There will be Blood" einführen und dabei schon so unendlich viel über seinen Charakter verraten. Mit atemloser Spannung folgen die Augen des Rezipienten diesen Bildern, die bis auf die ersten Sekunden bar jeglicher Ablenkung sind. Kein Wort, keine Musik, nichts ist weiter wichtig, in den Momenten in denen die Kamera auf Daniel Plainview fällt. Ein dramaturgischer Kunstgriff, keinesfalls neu, aber effektiv, wie er in der knapp zwanzigminütigen Raubsequenz von Jules Dassins „Du rififi chez les hommes“ kultiviert wurde, nämlich die Erzeugung von Spannung allein durch die Kraft der Bilder, sowie den anfallenden Geräuschen der Umgebung. Und so ist am Ende dieser knapp sechs minütigen Sequenz schon viel ausgesagt, ohne dass ein einzelner Satz gesprochen wurde: „There will be Blood“ , jene Phrase ist, dass ist seit dem Moment, als Plainview das erste mal für seine Beute geblutet hat, keine leere Drohung, sondern unvermeidliche Konsequenz und somit essentieller Bestandteil der Geschichte, die Paul Thomas Anderson in den folgenden 158 Minuten zu erzählen hat. Eine Parabel über den Aufstieg der USA, über den Fall zweier Männer, von der Gier nach Reichtum, dem Versagen der Menschlichkeit, von der gefährlichen und verführerischen Macht universeller Ideologien. Anderson ist, etwaige Kenner seines Meisterwerkes „Magnolia“ werden dies bestätigen können, einer jener Regisseure, die Kino nicht arbeiten, sondern gestalten und so ist gerade auch „There will be blood“ geradezu pragmatisches Exempel für einen Film, in welchem großartige handwerkliche Inszenierung, sprich die Komposition der Bilder und Töne, auf eine gleichfalls große Erzählung treffen.[...]

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Kaltduscher: MoviezKult.de

10.0Herausragend

“There Will Be Blood” - das mit 2 Oscars ausgezeichnete Öl-Drama gilt bei vielen Kritikern als ein neues Meisterwerk der Filmkunst des neuen Jahrtausends. Andere wiederum halten dagegen und kritisieren zum Beispiel, dass Regisseur Paul Thomas Anderson bewusst ein solches Meisterwerk mit allen Mitteln heraufbeschwören wollte und bei diesem Versuch kläglich scheiterte. Gestern konnte ich mir mit der Sichtung des Dramas ein eigenes Bild machen. Eins vorweg: zu kritisieren habe ich in meiner Review zu “There Will Be Blood” fast gar nichts.

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Alle Kritiken (12)


Kommentare — Sehenswert 7.6

Der Film There Will Be Blood wurde von 1950 Mitgliedern bewertet.

PaJeRo

Bewertung8.0Herausragend

Eine geradlinige Story, welche durch die herausragende Schauspielleistung von Daniel Day-Lewis getragen wird. Selbst das an sich vorzeigbare Spiel von Paul Dano kann kaum mit der schon fast erschreckend karikaturistischen Vorstellung Day-Lewis' mithalten, er hat zurecht zahlreiche Preise für seine Darstellung des "Daniel Plainview" bekommen. Paul Thomas Anderson legt ja bekanntlich wert auf eine genaue Charakterzeichnung, welche auch hier gelungen ist. Mein Humor mag etwas eigenartig sein, aber bei ein paar Stellen im Film konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen, obwohl der Film alles andere als eine Komödie ist. Anderson verstand auch hier, einen passenden, eigenen Soundtrack zusammen zu stellen. Jede einzelne musikalisch untermalte Sequenz glüht nur so vor Intensität. Der Film wird nicht für Jedermann geeignet sein, da er viel Geduld und Sitzfleisch erfordert, wer durchhält wird mit einem ordentlichen Film und einer brillianten Hauptfigur belohnt.

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maxgoesche

Bewertung9.0Lieblingsfilm

Ein wuchtiges Meisterwerk, Daniel Day-Lewis in der Rolle seines Lebens und ein brillanter Soundtrack (u.a. von Radioheads Jonny Greenwood). Anderson porträtiert mehr noch als den Aufstieg des "Ölmannes" Daniel Plainview dessen kümmerliche Gefühlswelt. Day-Lewis verkörpert den komplizierten, erfolgsgierigen Self-Made Man auf nahezu beklemmend perfekte Art. Bei aller Ästhetisierung, die Anderson auf eine Ebene mit Scorsese und den Coen-Brüdern hebt, bleibt der Blick immer der des Protagonisten - bis hin zum atemraubenden Ende.

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The Toaster

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandioser Film! Ich kann gar nicht genau sagen was mich speziell am meisten begeistert hat. Die gesamte Atmosphäre stimmt einfach und die tiefsinnig, intelligente Geschichte von Kapitalismus, Familie und Religion wurde durch eine geniale Kamera excellent eingefangen. Darüber hinaus liefert der gute Herr Lewis ein so authentische Rolle ab, dass es wohl schwer fallen wird ihn je wieder in einer anderen Rolle ernst nehmen zu können...obwohl er das mit seinem schauspielerischen Talent garantiert wieder schaffen wird ;).

Kurzum einer meiner Lieblings Filme: zeitlos, durchdacht, spannend, einfach Klasse!

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