No Country for Old Men
No Country for Old Men (2007), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Western, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 28.02.2008
91 Bewertungen
Skala 0 bis 10
20695 Bewertungen
313 Kommentare
Keine
von Joel Coen und Ethan Coen, mit Tommy Lee Jones und Javier Bardem
Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert – umgeben von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der alternde Sheriff Bell hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende Killer Chigurh mit seiner tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame Naturgewalt.
Handlung
Im tiefsten Texas stößt Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin)auf den Schauplatz eines fehlgeschlagenen Drogengeschäfts: eine Menge Leichen, ein Truck voller Drogen und ein Koffer mit 2 Millionen Dollar. Letzeren nimmt der Vietnamveteran an sich, Schon bald heften sich die Drogendealer und ein psychopatischer Killer an seine Fersen und Llewelyn flieht Richtung Mexiko, nichtahnend, dass sich im Geldkoffer ein Peilsender befindet. Seine ahnungslose Frau Carla Jean (Kelly Macdonald) schickt er zur Sicherheit zu ihrer todkranken Mutter (Beth Grant). Der durchgeknallte Killer Anton Chigurh (Javier Bardem), der mit einem Überdruckkanister zum Rindertöten seine Opfer erschießt und in gnädiger Stimmung auch schon mal eine Münze wirft, um über Leben oder Tod seiner Opfer zu entscheiden, stöbert Llewelyn in einem Hotel auf, aber Llewelyn erweist sich als gleichwertiger Gegner. Schwer verletzt flüchtet er über die mexikanische Grenze.
In der Zwischenzeit versucht in Texas Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones), das Verbrechen aufzuklären. Er ist ein Sheriff vom alten Schlag, schon sein Vater und Großvater waren Hüter von Recht und Gesetz. Jetzt schaut er ratlos zu, wie die Welt, die er kannte, aus den Fugen gerät, wie unverhältnismäßige Gewalt bis in das kleinste Kaff wuchert. Auf der Suche nach Llewelyn häufen sich die Leichen, die Chigurh hinterlassen hat und Bell versucht verzweifelt, Llewelyn und seine Frau zu retten.
Im Krankenhaus in Mexiko bekommt Llewelyn Besuch von Carson Wells (Woody Harrelson), einem Killer-Berufskollegen von Chigurh, der den Auftrag hat, Chigurh und seinen Amoklauf zu stoppen. Wells überredet Moss, ihm das Geld auszuhändigen, im Gegenzug gegen sein und das Leben seiner Frau, aber Wells wird ebenfalls von Chigurh eliminiert. Moss schafft es, mit dem Geld zurück in die Staaten zu gelangen und verabredet sich mit seiner Frau. Auch Sheriff Bell trifft am verabredeten Ort – zu spät, Moss ist tot.
Chigurh spürt auch Carla Jean auf. Nachdem er sie ermordet hat, baut Chigurh auf dem Rückweg einen Unfall und entkommt, schwer verletzt.
Tom Bell ist in Rente gegangen und sitzt mit seiner Frau (Tess Harper) am Frühstückstisch. Er sinniert über die Träume, die er letzte Nacht hatte.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen im Internet
Internationale Webseite mit dem Script zum Downloaden
Interview mit den Coenbrüdern und dem Autoren der literarischen Vorlage Cormac McCarthy
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de (deutsch)
Filmkritik auf Kulthit.de
Mehr Bilder (18) und Videos (7) zu No Country for Old Men
Cast & Crew
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Joel Coen
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Ethan Coen
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Tommy Lee Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ed Tom Bell
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Javier Bardem
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anton Chigurh
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Josh Brolin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Llewelyn Moss
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Woody Harrelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carson Wells
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Kelly MacDonald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carla Jean Moss
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Garret Dillahunt
Regie
Schauspieler
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Tess Harper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Loretta Bell
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Barry Corbin
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Stephen Root
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Auftraggeber von Wells
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Rodger Boyce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Roscoe Giddens
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Beth Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carla Jeans Mother
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Myk Watford
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Kathy Lamkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Managerin
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Johnnie Hector
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Thomas Kopache
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bootsverkäufer
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Jason Douglas
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Marc Miles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rezeptionist
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Luce Rains
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pickup-Fahrer
-
Joel Coen
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Ethan Coen
- Genre
- Thriller, Später Western, Schwarze Komödie, Kriminalfilm
- Zeit
- 20. Jahrhundert, 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Mexiko, Texas
- Handlung
- Auftragskiller, Auftragsmord, Brutalität, Drogenhandel, Drogenkrieg, Flucht, Geistige Krankheit, Geldgeschäfte, Geldübergabe, Gewalt, Gewaltausbruch, Grenze USA-Mexiko, Jagd, Jäger, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfhund, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Lebensgefahr, Massaker, Massenmord, Mord, Motel, Mörder, Oscargewinner, Peilsender, Prärie, Psychopath, Roman, Schießerei, Sheriff, Traum, Traumdeutung, Tödliche Verletzung, Verfolgung, Verletzung, Verrückter, Überleben
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails No Country for Old Men
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- No Country for Old Men: critic.de





















Kritiken (27) — Film: No Country for Old Men
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenLlewelyn Moss: If I don't come back, tell mother I love her.
Carla Jean Moss: Your mother's dead, Llewelyn.
Llewelyn Moss: Well then I'll tell her myself.
Stell dir vor, du spazierst durch eine staubtrockene Wüste irgendwo im Niemandsland von Texas und du stößt zufällig auf eine Horde toter Mexikaner. Das Resultat einer misslungenen Drogenübergabe oder was mag wohl der Grund sein? Und schließlich stolperst du über einen Koffer gefüllt mit zwei Millionen Dollar. Würdest du ihn einfach dort liegen lassen oder ein Risiko eingehen und ihn mit nach Hause nehmen? Diesen und anderen Fragen gehen die Coen-Brüder in ihrem düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk 'No Country For Old Men' auf die Spur.
Basierend auf dem Roman von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy ("The Road"), erzählt der Film über Schicksale. Er schafft ein Abbild der Dunkelheit und Einsamkeit des amerikanischen Westens. Ein unbewohnbarer, rauer und dreckiger Landstrich ist…
/p>25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Andy Dufresne 2011/08/13 03:49:19
Antwort löschenAlles unterstrichen...außer Lee Jones.der ist ein Guter,viel besser als du sagst..egal ob im Tal von Elah oder als Debütant in The Three Burials of Melquiades Estrada.
der cineast 2011/08/13 12:09:42
Antwort löschenSchau ich mir vielleicht heute an. Nach True Grit, meinem Lieblingskameramann Roger Deakins und deinem Kommentar habe ich Lust darauf.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“No Country For Old Men” muss man gesehen haben. Selten war ein Film so intensiv wie dieses Werk der Coen-Brüder. Auf DVD oder Blu-ray ist der Film zudem ein Pflichttitel für jede Filmsammlung.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenZum Glück hat „No Country For Old Men“ vier Oscars gewonnen, einschließlich den für den besten Film 2007, denn dadurch setzt man sich mit dem Film auseinander, und die Gefahr für den Ottonormal-Kinogänger, ihn aufgrund oberflächlicher Betrachtung als zäh bis langweilig abzutun, sinkt. Er ist nicht zäh und langweilig, wenn man nur die eigenen, typischen Kinoerwartungen einfach mal abstellt und sich von der staubig-finsteren Atmosphäre einhüllen lässt. [...]
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
1-moloko 2010/08/26 17:19:41
Antwort löschenHallo Flibbo, man setzt sich mit dem Film auseinander, weil er vier Oscars gewonnen hat? Und die Gefahr für Otto-Normal-Kinogänger (Du also schon mal ausgenommen), den Film als zäh abzutun, sinkt? Und Du glaubst wirklich, dass wir 'Ottos' so ticken? Kritiker wie Dich braucht dieses Forum! Vielen Dank!
supercheker 2011/03/28 21:03:14
Antwort löschenwieso zur hölle "otto" ?!
Alle 4 Antworten zeigen
Nayelivolando 2011/08/15 20:04:23
Antwort löschenund wieso zur hölle "supercheker" :D
supercheker 2011/08/15 20:09:35
Antwort löschenhaha, unkreativ
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Coens betreten mit «No Country for Old Men» vertrautes Terrain. Schon in «Fargo», «Miller’s Crossing» oder auch dem Erstlingswerk «Blood Simple.» drehte sich alles um tödliche Verbrechen. Das Blut fliesst in «No Country for Old Men» aber noch ergiebiger. Und trotzdem ist es weniger die Brutalität, die nachdenklich stimmt, als viel mehr das Verhalten der Figuren.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer Film wurde von allen Seiten so sehr überbewertet, dass sich die Mehrheit dieser Meinung verschrieben hat. In der Realität ist er allerdings nichts anderes als ein langweiles Drama, das sich zieht wie Kaugummi und nicht überzeugen kann.
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
BlueEyedDevil80 2010/02/01 22:46:43
Antwort löschenKonnte dem Film auch nichts abgewinnen. Wäre fast bei eingeschlafen, einfach nur langweilig.
SiJey 2010/03/10 19:57:47
Antwort löschenJavier es lo mejor en esta peli!
the traveler 2010/05/01 12:18:53
Antwort löschenMir gefällt dieser Film also nur zwangsläufig, wegen der überwiegend guten Bewertungen? Schwacher Kommentar für eine Kritikerin.
derOlli. 2010/06/08 22:35:48
Antwort löschenIch kann dem Kommentar von the traveler nur beipflichten!
namelessgerman 2010/07/06 17:42:12
Antwort löschenIch muss leider zustimmen Spannung wie man es bei einem "Thriller" erwartet wird nicht oder nur selten geboten. Hinzu kommt ein sehr seltsames Ende mit dem ich persönlich nichts anfangen konnte.
Fu-Jay 2010/12/05 20:54:28
Antwort löschenMan sollte nicht vergessen, dass Filme auch immer Geschmackssache sind. Vorallem als Kritiker.
Alle 8 Antworten zeigen
Hooded Justice 2011/03/30 19:23:22
Antwort löschenAls Kaugummi lässt sich der Film wirklich am besten beschreiben. Gefällt mir.
Venetus 2012/02/27 10:37:28
Antwort löschenUnd dennoch 5.5 Punkte? Viel zu viel meiner Meinung nach. Und nun hat der auch noch Oscars gewonnen. Naja.. die Dinger sind halt keine Referenz.
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenNach den genialen Filmen “Oh Brother, Where Are Thou” oder “The Big Lebowsky” war ich schon gespannt, wie der neue Film der Coen Brüder ist. Bin soeben aus dem Kino raus und weiß noch nicht zu 100%, wie ich den Film einordnen soll, es ist definitiv ein Film, der auf einen wirken muss.
Gute Schauspieler bietet der Film genug, jedem nimmt man seine Rolle ab. Besonders im Gedächtnis bleiben einem natürlich der alternde, arbeitsmüde Sherrif Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) und besonders der Auftragskiller und Star des Films, Anton Chigurh (Javier Bardem). Bardem spielt seinen emotionslosen Killer mit der Günther-Netzer-Gedächtnisfrisur so kalt und unberechenbar, das sich künftig Schauspieler in ähnlichen Rollen schwer tun werden, diese Leistung zu überbieten.
Was bietet der Film? Action - vorhanden, wenn auch wohldosiert. Erwähnenswert die Jagd Llewelyns durch den Fluss, bei der ihm ein Hund auf den Fersen ist. Spannung? Auch das, wo auch immer der Killer auftaucht, wird es Tote geben - wenn auch manchmal die Münze den Opfern glücklich gesinnt ist. Humor - dezent. Es gibt lustige Stellen, den Film als Komödie darzustellen ist allerdings sehr weit hergeholt. Ratlosigkeit? Oh ja. Das Ende lässt den Zuschauer bewusst mit vielen Fragen zurück, einen wirklichen Showdown gibt es nicht, und wenn, so liegt er einige Szenen VOR dem Abspann.
Ein guter Film, keine Frage. Man langweilt sich zu keinem Zeitpunkt - dies ist nicht bei allen Filmen mit 122 min Laufzeit der Fall. Grandiose Bilder, gute Schauspieler und eine zu weiten Teilen nachvollziehbare Handlung machen “No Country For Old Men” auf jeden Fall empfehlenswert, wenn auch einige Fragen offen bleiben. Diese will ich aber jetzt nicht ansprechen, erst mal ne Nacht drüber schlafen…
http://xander81.wordpress.com/2008/03/23/kritik-no-country-for-old-men/
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Wir hören einem mehr oder weniger leidenschaftslosen Monolog des in die Jahre gekommenen Ed Toms (Tommy Lee Jones) zu, der von seinem Leben als Cop berichtet. Nicht gerade ein Traumjob, stellt sich heraus. Wir werden Zeuge einiger epischer, in Cinemascope ausgefüllter Bilder Roger Deakins („Die Verurteilten“; „Fargo – Blutiger Schnee“). Bilder von einer staubtrockenen Wüstenlandschaft. Einsam und verlassen, so unwirklich wie bedrohlich ist es, dieses Niemansland in Texas. Es vergehen schon ein paar Sekunden, bis man endlich einigen Menschen in dieser Einöde begegnet. Davon ist einer ein geheimnisvoller Killer, der nach seinen eigenen Prinzipien vorgeht. Nach seiner eigenen Philosophie. Bewaffnet mit einem Bolzenschussgerät macht er sich auf die Jagd nach potenziellen Opfern und arbeitet dabei so präzise und tödlich wie Hannibal Lecter höchstpersönlich. Seine Suche nach einem Mann, der einen gefundenen Geldkoffer einfach mit sich gehen ließ, entpuppt sich als eine der spannensten und inszenatorisch eindrucksvollsten Verfolgungen der letzten (Kino-) Jahre. [...]
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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenDas besondere Flair, das "No Country For Old Men" auszeichnet, ist die enorme Spannungstiefe. Während sich die Macher auf der einen Seite alle Zeit der Welt zum Erzählen der Geschichte nimmt, erzeugen sie auf der anderen Seite so dicht an dicht gepaarte Spannungsszenen, dass dem Zuschauer keine Gelegenheit zum entspannten Durchatmen bleibt. Alles in allem präsentieren uns Joel und Ethan Coen hier den besten (wenn auch mitunter etwas skurrilen) Thriller seit langem. "No Country For Old Men" lebt von einer atemberaubenden Stimmung, einer spannungsgeladenen Atmosphäre und Protagonisten, die hier so gut wie seit langem nicht mehr aufspielen. Sei es der eiskalte Profikiller oder auch der alternde Cop. Die Darsteller wissen ausnahmslos zu begeistern. "No Country For Old Men" ist ganz, ganz großes Kino, ein nicht ganz genre-konformer Western der Neuzeit und auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Über die kleinen dramaturgischen Schwächen gegen Ende des Films darf man dabei getrost hinwegsehen.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen“No Country For Old Men” ist es also, der beste Film des Jahres 2008. Mit 4 Oscars wurde der Thriller in diesem Jahr ausgezeichnet. Dabei konnte er sich gegen das im Vorfeld schon als neues “Citizen Kane” verschriene “There Will Be Blood” in allen wichtigen Kategorien durchsetzen. Neben der wichtigsten Kategorie als “Bester Film” gewannen die Coen-Brüder jeweils einen Oscar für ihre Regie-Arbeit und ihr adaptiertes Drehbuch. Außerdem wurde Javier Bardem für seine Vorstellung als knallharter Killer Anton Chigurh ausgezeichnet.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenIch habe viel gelacht. Was ich überhaupt nicht erwartet hatte. Und „No Country for Old Men“ ist dabei kein komischer Film. Als ich aus dem Kino heraus kam, wusste ich nicht, was ich von diesem Film halten sollte. Das wurde erst – Stück für Stück - in den folgenden Tagen klar. Die Coen-Brüder bedienen eine ganze Menge Kino-Klischees und sie frustrieren sehr viele Erwartungen der Zuschauer. Es verhält sich mit diesem Film im Grunde genauso wie mit Maceo Parkers Saxophon-Spiel: Es kommt auf die Töne an, die er weglässt. Zwei Schlüsselszenen finden in dieser Geschichte statt, nur sind sie nicht zu sehen. Beide werden nur durch Blicke zusammengefasst. Der Blick auf den Tatort oder der Blick auf die Schuhsohle.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenJedes Detail ist bis ins Kleinste ausgeklügelt, jedes Versteck, jeder Hinweis, jedes Wort genau abgewogen und präzise ins Bild gerückt. Die sonst mit Humor gesegneten Coen-Brothers ("Fargo", 1996) haben ein bedrückendes Meisterstück abgeliefert, das seine volle Wirkung erst Tage nach dem Kinogang entfaltet. "No Country for Old Men" ist nicht einfach nur brutal wie Quentin Tarantinos jüngere Filme, sondern eine Studie über Abgründe der menschlichen Natur, über Waffenfetischismus und den Verlust jeglicher Prinzipien.
Kaltblütiges Morden als Teil des amerikanischen Erbguts: Dieser Film bringt den Albtraum einer auf Gewalt gegründeten Nation auf den Punkt.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenWer große Erklärungen erwartet oder fein zuende gesponnene Handlungsstränge, wird enttäuscht sein. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte - gegen Ende hin zerfasert die Story zusehends und löst sich fast auf, Protagonisten sterben unvermittelt, der anfangs sehr gradlinige Erzählfluss verliert sich im Nichts . Genau das ist zwar Kalkül, macht es aber nicht wirklich besser. Aber die Story ist hier auch nicht der Mittelpunkt - No Country for Old Men lebt von der Stimmung, den Figuren, der Atmosphäre, grandios in Szene gesetzt. Großes Kino.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenEs ist also nicht eigentlich die Handlung, die NO COUNTRY FOR OLD MEN so besonders macht. Es sind vielmehr seine Effektivität und Kompromisslosigkeit, seine Unbeirrtheit auf dem Weg der totalen Vernichtung. Es ist die dichte, tatsächlich beklemmende Atmosphäre, die in diesem Film herrscht. Die atemberaubende Schönheit der Landschaft, die in so scharfem Kontrast steht zu dem, was in ihr geschieht.
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenDer Film ist karg. In jeder Beziehung. Die Coens nehmen sich aus ihren bisherigen Produktionen die besten Elemente und köcheln den Sud auf sehr kleiner Flamme bis zu seiner Essenz herunter. Die größten Gemeinsamkeiten hat er mit "Fargo". Anstatt der Kälte flirrt die Hitze im tiefsten Texas und entfaltet in drückenden, weiten Bildern seine typische Coen-Story. Irgendjemand will mal wieder etwas mit allen Mitteln wiederhaben. Diesmal führt allerdings kein Teppich oder eine entführte Ehefrau durch eine verhalten verwinkelte Story, sondern ein Koffer, für dessen Inhalt seine Interessenten über Leichen gehen.
In irritierend unprätentiöser Optik gibt's also ein Stelldichein mit den beliebtesten Stilmitteln aus dem Coen-Kosmos. Josh Brolin spielt Llewelyn Moss, der wie seinerzeit der Autoverkäufer William H. Macy seine große Chance gekommen sieht und mit allen Mitteln versucht seine Finanzen zu optimieren. Anton Chigurh macht ihm dabei das Leben schwer und jagt…
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen.„No country for old men“ ist ein gelungener Film mit einigen Referenzen an das Western-Genre, indem sich die im Vorigen thematisierten Aspekte zu einem rundem Ganzen verbinden. Nichts desto trotz bietet der neueste Film der Gebrüder Coen auch Anlass zur Kritik. Handwerklich perfekt, bleibt er jedoch, zumindest habe ich das so empfunden, emotional ziemlich leer, da keiner der Charaktere wirklich zur Identifikationsfigur taugt.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„No Country For Old Men“ vereint all die vertrauten Elemente, die Filme, wie „Fargo“ und „Miller’s Crossing“ zeitlos machen: schräge Figuren, die amerikanische Provinz und kleine Ganoven, die vom großen Geld träumen. Gleiches Geschick wie bei der Auswahl der Vorlage von Cormac McCarthy bewiesen die Coens auch wieder bei der Besetzung: Javier Bardem ist Furcht einflößend oscarverdächtig, Josh Brolin der einsame Held und Tommy Lee Jones hat den lakonischen Schlussmonolog in dieser Verneigung vor den Klassikern des Western und Gangsterfilms.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenNo Country for Old Men vereint ein mehr als außergewöhnliches Schauspiel-Ensemble. Allen voran Josh Brolin und Javier Bardem liefern unter der Regie der Coens die vielleicht stärksten Leistungen ihrer bisherigen Karriere ab. Brolin, der zuletzt in Ridley Scotts American Gangster den Bad Cop gab, übernahm den Part des fast schon bemitleidenswerten Anti-Helden, der halb sehend, halb blind in sein Verderben rennt. Brolins Präsenz und Ausstrahlung erinnert desöfteren an Nick Nolte, dessen Spezialität bekanntlich auch in der Darstellung gebrochener Existenzen lag.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDer Film ist ein wuchtiges Zitat auf den Westernmythos und das amerikanische Krimigenre - ein staubtrockener und blutiger Thriller mit Motiven, die von altertümlichen Bibelauslegungen bis zu den mörderischen Realitäten des Hier und Jetzt reichen. Nach dem sie ein paar kapitale Flops abgeliefert haben, laufen die Coen-Brüder wieder zur Hochform auf. An die präzisen und kompromisslosen Werke "Miller's Crossing" und "Fargo" fühlt man sich erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten, die die typisch lakonische Handschrift der Coens trägt...
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenBesser kalkulieren kann man nicht. Den deutschen Kinostart auf jene Woche zu terminieren, in der man nach weiser Vorausschau bei den "Oscars" zugelangt hat, ist aus Marketingsicht des Verleihs ein Bravourstück; wenn auch ein nahe liegendes. Die Coen-Brüder feiern mit "No Country For Old Men" und obendrein die Rückkehr zur gelobten Ernsthaftigkeit dank eines aller Folklore entsagenden Definitionsentwurfs des Neo-Westerns.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDieser Film ist eine Sensation. NO COUNTRY FOR OLD MEN ist nicht nur das interessanteste Comeback des Jahres, und der beste Film der Coen-Brüder seit FARGO, in mancher Hinsicht ihr bester Film überhaupt, es ist eines der Kino-Meisterwerke unseres Jahrzehnts, ein ungemein tiefsinniger Film, der grundsätzliche existentielle Fragen mit filmischer Meisterschaft verknüpft.
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Alle Kritiken (27)
Kommentare (286) — Film: No Country for Old Men
Kommentar schreibenWhite Moviestar 2012/05/31 17:36:38
Kommentar löschenSkurrile Gewaltdystopie mit Gesellschaftskritik.
So leger, wie hier mit Gewalt umgegangen wird, so selbstverständlich ist dies ein Teil der täglichen Bombardierung durch die entsprechenden medialen Inszenierungen geworden..
Wenn man bedenkt, was in Mexiko seit 2006 so alles abgeht, könnte man den Coen Streifen eigentlich als Dokumentarfilm à la "Bowling for Columbine" betrachten..
Bardem, kalt und unbewegt in seinen professionellen Amokläufen, Josh Brolin als verängstigtes Opfer und Tommy Lee Jones, der nur hilflos danebenstehen kann, und zu dem Schluss kommt; "Dass das hier wirklich keine Welt mehr für alte Menschen ist"..., all das haut mich mit einer so derartigen Wucht vom Hocker... BOAH...
Gründe für diesen Blutrausch werden so gut wie keine angegeben, doch ohne jegliche Differenzierung, wollten die Coen Brüder den Film dann doch nicht lassen..., ich musste erschrocken feststellen, dass ich in der Szene zwischen Chigurh und den beiden Jungs mich ertappte, wie ich urplötzlich Sympathie für den Killer aufbrachte..
Hier wird uns endgültg der Boden unter den Füßen weggezogen, und wir beginnen unseren eigenen Gefühlen, für diesen ( nur scheinbar ) abgedrehten Wahnsinn, nicht mehr zu vertrauen..
Offenbar kluges Kalkül von den Machern - dieses Geniestreiches.
De Film lenkt ferner, gewollt oder ungewollt (?), den Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen in der Welt, die letztlich eine sich immer mehr intensivierende Kriminalität hervorbringt. Unser Blick ist häufig schon so abgestumpft, dass wir uns der vielerorts traurige Realität gewordenenen Zustände von "No Country for Old Men", fernab des Kinosessels, gar nicht bewusst sind!
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nerdkiller 2012/05/25 02:47:00
Kommentar löschenSo, es folgt Teil 2 der epischen Saga "des nerdkillers Lieblingsfilme". "No Country for Old Men"
Man schrieb das Jahr 2008, ich war gerade 16 geworden und ging einige Tage danach ins Kino, es kam "No Country For Old Men". Ich hatte eigentlich keine großen Vorstellungen, worum es in dem Film ging, also, Karte gekauft (ja, ich war alleine im Kino. Dürft ruhig lachen. :P), reingehockt und darauf gewartet, dass es los geht.
Dann, etwa zwei Stunden später: Ich war völlig begeistert, so einen Film hatte ich bis dato nicht sehr oft gesehen. Mit einer solch simplen Story und so einer ruhigen Atmosphäre so viel zu erreichen, einen der spannendsten Thriller überhaupt und vielleicht das größte Werk der Coens (abgesehen vom Dude natürlich, aber zu dem komme ich auch noch, irgendwann ;).
Ein Mann ist auf der Jagd und wandert durch die gottverlassene texanische Pampa und was findet er? Den Tatort einer Schießerei zwischen verfeindeten Dorgenschmugglern. Was findet er dort? Einen Koffer voller Geld, den er natürlich mit nach Hause nimmt. Und wer will nicht, dass er diesen Koffer behält? Ein eiskalter Auftragskiller, der Menschen mit einem Bolzenschussgerät tötet. Und wer will nicht, dass der Killer Menschen mit einem Bolzenschussgerät tötet? Die Polizei.
Und schon hat man mit so simplen Ideen das Konstrukt für einen Thriller der Extraklasse! Selten habe ich einen Film gesehen, in dem so wenig gesprochen wird und der mich gleichzeitig so gefesselt hat. Hochspannung bis zur letzten Minute.
Das Dreigespann aus dem Finder (Josh Brolin), dem Killer (Javier Bardem) und dem alten Sheriff (Tommy Lee Jones) sorgt für das wohl spannendste Katz-und-Maus Spiel, das ich bisher gesehen habe. Alle drei spielen absolut genial. Brolin überzeugt als der Typ, der durch Zufall zwischen die Fronten gerät und auf der Flucht vor dem eiskalten Killer, der brillant von Javier Bardem in Szene gesetzt wird, ist. Auch der gute alte Tommy Lee Jones gefällt mir, er passt perfekt zur Rolle des in die Jahre gekommenen Sheriffs, der Anhand der grauenhaften Morde des Killers feststellt, dass das Verbrechen eine neue Dimension angenommen hat und es offensichtlich keinen Platz mehr für Leute der alten Garde, Leute wie ihn, hier gibt. "No Country for Old Men" eben...
Die vier Oscars sind hier absolut verdient und machen diesen Film für mich zum besten Film des letzten Jahrzehnts. Und das mit Abstand!
Die Coen Brüder haben hier Minimalismus wie aus dem Bilderbuch praktiziert und haben bewiesen, dass sie das auch können. Manch anderer wäre hier böse auf die Fresse gefallen, doch nicht Ethan und Joel. Die Coens sind einfach Genies, wer das nach dem Film nicht einsieht, der.... Ach, schon gut...
bedenklich? 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Vier 2012/05/25 03:04:45
Antwort löschenAbsolute Zustimmung, Friendo.
nerdkiller 2012/05/25 03:08:00
Antwort löschenDanke. Hättest du was anderes geschrieben, dann wäre das heute auch nicht dein Glückstag geworden. :D
Anton Chigurh 2012/05/25 03:29:57
Antwort löschenMeine Zustimmung hast du auch, Friend-O.
dustyOn3 2012/05/25 05:54:50
Antwort löschenSchön geschrieben!
nerdkiller 2012/05/25 06:00:26
Antwort löschenDanke Friend-Os. ;)
Alle 7 Antworten zeigen
nerdkiller 2012/05/26 15:39:45
Antwort löschenOMG, fast 20 Likes, das hatte ich noch nie... Ihr überschätzt mich!!! ;)
White Moviestar 2012/06/01 19:18:42
Antwort löschenIm Gegenteil, wirklich grandioser Kommentar, habe ein bisschen von Dir abgekupfert;) (schäm)..
Nee, wusste vorher net , dass Du an einer Stelle ähnlich formuliert hast.;)
TFX 2012/05/19 02:41:44
Kommentar löschenDieser Film handelt im Grunde über nichts, auf der anderen Seite allerdings auch über alles.
Die minimalistische Erzählweise erschafft diese unnachahmliche Erzählweise, die den Zuschauer in seinen Bann zieht, indem es ihn nachdenklich stimmt. Bemerkenswert dabei ist die konsequente Nichtnutzung von Musik. Andere Filme bedienen sich bei Serienmörder-Thematiken spannungserzeugender Musik, die quasi ein Fangnetz darstellt, ander sich die Zuschauer orientieren können, da sie oft den Mörder ankündigt. Diese Sicherheit bietet "No Country for Old Men" eben nicht, was die Sache haarsträubend spannend gestaltet.
Das unkonventionelle, poetische Ende nach dem Sinn im Leben in einer vergammelnden, in sich dreckigen Welt im Wandel rundet das Erlebnis um so mehr ab.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
schwedenretter 2012/05/18 20:56:04
Kommentar löschenich sehe die deutlichen Parallelen zu Fargo und dennoch gefällt mir "no country for old men" im Gegensatz zu Ersterem deutlich besser. Beide eint eine brutale Handlung, bei Fargo jedoch wird diese umrahmt von skurril öden Alltagselementen, die einen gewollten Kontrast zum blutigen Geschehen darstellen.
In "no country for old men" hingegengeht alles hand in hand, die Dialoge, Mimiken und Kameraführungen unterstreichen das Geschehen, statt es ad absurdum zu führen. Das mag einfallsloser klingen, führt aber zu einem deutlich angenehmeren Filmerlebnis, für dessen Genuss man kein Kunstfreund sein muss.
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Stammfunktion 2012/05/18 07:22:19
Kommentar löschenDieser Film spielt vor Men in Black. Agent K in jung (Josh Brolin), findet 2 Millionen Dollar, die ihm nicht gehören. Der geniale Carl Sagan (Javier Bardem) mordet sich durch Texas zu den 2 Millionen Dollar, während die alte Version von Agent K (Tommy Lee Jones) sein jüngeres Ich zu schützen versucht. Ein spannendes Katz-und-Maus Spiel!
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Fineout 2012/05/14 13:29:40
Kommentar löschenAnton Chigurh! gibt es einen Mörder, vor dem man mehr Angst hätte? Nein!
Dieser Film macht auch noch beim dritten Anschauen Spaß! Ein Meisterwerk von einem Thriller. Und bei dem Film wurde komplett auf Musik die alles "spannender" macht verzichtet. Und ohne Hintergrundmusik ist das ganze etwas einmaliges! Western-Filme bringen bei mir allgemein Extrapunkte! Definitiv einer meiner Lieblingsfilme.
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deevaudee 2012/05/20 10:07:03
Antwort löschenDann müsse aber auch 10.0 die Bewertung mit Lieblinsfilm sein... rein frech nebenher bemerkt... ;)
Fineout 2012/05/21 17:17:48
Antwort löschenOh, eigentlich hatte ich das gemacht. Na ja, jetzt stimmt's!
Kritik2punkt0 2012/05/11 19:28:51
Kommentar löschenEines der besten Filme die ich je gesehen hab ! Unglaublich spannend bis zu den letzten 5 Minuten, teilweise ziemlich lustig. Die überragende Rolle spielt Javier B - absolut genial. Als psycho macht er sich extrem gut und ich muss jedesmal lachen wenn ich ihn sehe. Top-Besetzung. Aber anstatt diesen überragenden Film noch weiter in den höchsten Tönen zu loben: schaut ihn euch euch selbst an und kniet nieder vor Staunen. Brilliantester Thriller den ich kenne !
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Mia_Wallace 2012/05/03 21:44:18
Kommentar löschenEndlich hab ich es geschafft No Country for Old Men zu sehen. Mein 2. Film der Coen-Brüder und nachdem ich mit The Big Lebowski leider gar nichts anfangen konnte, hab ich meine Erwartungen etwas zurück geschraubt, die jetzt allerdings total übertroffen wurden. Die Spannung war fast greifbar und Javier Bardem hat mir echt Angst eingejagt. Ein kleines Pünktchen Abzug gibts für das abrupte Ende, ansonsten perfekt.
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Dani95 2012/05/01 11:51:04
Kommentar löschenJoel und Ethan Coen sind wohl inzwischen die bekanntesten Regie-Brüder in der Filmwelt. Basierend auf den Roman von Cormac McCathy, schufen sie wieder einmal einen Film mit erhobener Klasse. Sie führen uns in die Zeit der 80er Jahre. Der Vietnamveteran Llewelyn Moss wandert durch die Wüste im Westen von Texas. Dabei findet er ein erschreckendes Schlachtfeld vor. Ein Haufen toter Menschen, ein mit Heroin vollgeladener Pick-up und einige hundert Meter entfernt ein Koffer mit ungelogen zwei Millionen Dollar. Damit lässt sich erahnen, welch Spiel hier getrieben wurde. Ohne groß darüber nachzudenken, nimmt Llewelyn sich ganz gelassen den Koffer und ahnt nicht, was er für einen schrecklichen Fehler eingeht. Es führt zu einer Verfolgungsjagd, die es ganz schön in sich hat...
Doch warum handelt es sich bei „No Country for Old Men“ nicht um diese typische Verfolgungsjagd? Es passt einfach so vieles zusammen, wie der Drehort, die Schauspieler, die Kameraführung und ganz besonders die Atmosphäre... Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt worden, womit sich diese Jagd in vielen Bereichen von anderen absetzt und demzufolge einzigartig wirkt. Beachtlich dabei ist, wie sich diese Verfolgung ändert und sich hingibt. Obwohl „No Country for Old Men“ gnadenlos brutal, effektgeladen, natürlich nie übertrieben, und blutig ist, erscheint er extrem ruhig. Was den Film also dabei ganz besonders macht, ist diese unbarmherzige Stille. Keine dröhnenden Lieder im Hintergrund oder irgendwelche Menschenmassen, die für eine schönere Optik sorgen. Nein, viel mehr das Geschehen ist im Vordergrund ohne erdrückendes Gedöns. Das wiederum sorgt für pure Spannung. Währenddessen wird uns neben den ungemütlichen Dingen, durchaus auch exzellenter schwarzer Humor geboten. Insgesamt verdient sich der Film mit diesen Feinheiten weitere tolle Extrapunkte.
Als Hauptdarsteller haben wir einmal Josh Brolin als Llewelyn Moss. Er ist auf der Flucht und wir fliehen mit ihm. Er überzeugt voll und ganz in seiner Rolle. Javier Bardem spielt den Killer Anton Chigurh. Bardem bleibt durchgehend kühl und man fürchtet sich vor ihm. Er führt seine Aufgabe hervorragend aus und sein Oscar war wohl mehr als nur verdient. Tommy Lee Jones ist in der Rolle des Sheriffs zu sehen und zeigt ebenfalls eine sehr gute Leistung.
Zusammen leiten sie diese Filmgeschichte und bringen sie geglückt auf den Punkt. Keiner von den dreien spricht uns am ehesten zu. Jeder von ihnen hat etwas anderes an sich, welches ihn auszeichnet und bedeutsam macht.
Dauerhaft herrscht eine gewaltige bedrückende und spannungsvolle Atmosphäre. Schon zu Anfang fühlen wir eine regelrechte Ungewissheit. Wir sind gespannt auf den nächsten Moment. Darauf, was als Nächstes geschehen mag. Immer erwartungsvoller wird es zum Ende hin. Bis dahin werden die Gefühle gesteuert und es wird aufgeklärt, wie die Szenen ausgehen. Allerdings ist es am Ende anders. Dort entwickeln sich eigene Gefühle und wir müssen uns selber Gedanken über einen möglichen Schluss der Geschichte machen.
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Markbln 2012/05/01 12:06:36
Antwort löschenEigentlich mag ich es gar nicht, wenn man in seinen Kritiken das "wir" für seine persönliche Interpretation benutzt. Ich glaube, ein "wir fühlen" gibt es eigentlich nicht.
Dein Kommentar finde ich trotzdem sehr strukturiert und schön geschrieben.
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Dani95 2012/05/01 12:14:07
Antwort löschenJa, ganz unrecht hast du damit nicht. Aber als ich zu diesem Film geschrieben hab, fand ich das eigentlich ganz passend. Es soll aber auch viel mehr nur ein einfacher Kommentar sein, welcher einige wichtige Punkte kritisiert.
Und danke. :)
SoulReaver 2012/05/01 21:18:27
Antwort löschenPunktzahl stimmt und der Text spricht die reinste Wahrheit. Da sind WIR UNS ja mal wieder einig. :)
emotionfreak 2012/04/28 14:26:26
Kommentar löschenSuper Film. Genial wie der Protagonist seinem gegner immer wieder entkommt und mit welchen Tricks er arbeitet. Genial die Darstellung des Bösewichts. Genial die Szene in dem Hotelzimmer, wo der Protagonist auf die Türklinke starrt, weil er weiß, dass im Flur der beinah übermächtige Gegenspieler rumläuft. Super gemacht diese Szene. Was man sehr selten hat, der Film ist von Anfang an bis ende spannend und unterhaltsam. Die eigentliche Handlung beginnt schon in der ersten Minute. Als gelernter Drehbuchschreiber weiß ich, dass die ersten 15 bis 30 Minuten eines Films dazu da sind, um dem Zuschauer die Figuren vorzustellen. Dadurch sind viele Filme-zumindest für Fans von Spannung und Action -anfangs langweilig, nicht so bei "No country für old men". Man hätte lediglich bereits am Anfang klarmachen sollen, dass der Protagonist Vietnamveteran ist, denn so fragt man sich zunächst, wieso der sich so gut zu helfen weiß.
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Gimmick 2012/04/27 16:28:08
Kommentar löschenWie dieser Film dermaßen hoch bewerten werden kann ist mir ein Rätsel. Atmosphäre hin oder her. Der Film gibt mir zu wenig input.
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Filmfanatiker 2012/04/23 21:49:34
Kommentar löschenTypische Coen-Geschichte:
Entweder es geht um Geld, kranke verschrobene Menschen, skurille Geschichten oder auch um eigentlich nix.
Auch hier. Und dennoch ist er wieder genial.
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Tarokko 2012/04/15 14:57:05
Kommentar löschenEin super Film. Ein klasse Javier Bardem, der auch beim neuen James Bond den Bösewicht spielt und eine sagenumwobene Story die einen richtig fesselt. Klasse Film!
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Master_Shroom_96 2012/04/07 13:07:38
Kommentar löschenEin sehr schöner und spannender Film! Mir persönlich hat es gut ohne Filmmusik gefallen, da es sehr gut zur stillen und abgelegenen Atmosphäre gepasst hat.
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Jeppers Creep 2012/04/06 12:08:08
Kommentar löschenDieser Film ist für mich reine Perfektion, für mich gab es da nichts auszusetzen. Einfach toll.
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Dirtydeeds 2012/03/24 22:07:00
Kommentar löschenNo country for old men...bin die Sache aufgrund vieler positiver Bewertungen wohl mit zu hohen Erwartungen angegangen. Kann nachvollziehen, dass der Film durch eine dichte Atmosphäre von Trostlosigkeit zu überzeugen vermag. Aber ist das wirklich etwas Positives?
Mit dem Abspann begann bei mir die Suche nach dem Sinn in diesem Unsinn...erfolglos, leider. Vielleicht liegts auch nur daran, dass die Coen brothers definitiv nicht auf meiner Wellenlänge senden. Ich muss gestehen, dass ich auch diesen Film der Brüder nicht verstehe und ziemlich kacke finde.
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TheSilurium 2012/03/23 21:20:21
Kommentar löschenKeine Filmmusik? wozu denn auch, die wäre bei diesem film schnell untergegangen.
Spannung ohne Ende, selbst der Abspann is ne nummer für sich.
Rindertötungserät geht auf Reisen durch die Pampa.
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MrKORNCLOWN 2012/03/19 03:30:31
Kommentar löschenein ausgezeichneter film, der so gut ist das er gänzlich auf hintergrund-musik verzichten kann. alleine den sound den man dann anderst wahrnimmt hat mich gefesselt, da eben keine störende, ja-wir-sind-jetzt-in-einer-actionszene-musik im hintergrund lief, gewinnt der film für mich sehr viel realitätsnähe und ich duck mich bei beschuss auf der couch.
die schauspieler überzeugen mit einer klaren nicht übertriebenen darstellung ihrer figur,
die story ist nichts besonderes, was aber auch nicht weiter schlimm ist.
ich weiss nicht wie ichs noch weiter beschreiben kann ohne zu spoilern, einfach mal anschauen und wenns nach 15min nichts wird kann man ruhig abstellen denn dann wird man eh nie warm werden mit dem film.
gell zuckerspinne :)
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Zuckerspinne 2012/03/21 06:50:36
Antwort löschenjaja..für mich wars halt nichts. :)
Jack_Torrance 2012/03/16 14:28:18
Kommentar löschenNo Country for Old Men - kein Platz für alte Männer; hier wird die neue Generation unter die Lupe genommen - auch wenn der Film 1980 spielt. Man tötet Leute, weil sie einem kein Geld geben, ein Mexikaner röchelt sterbend nach Agua, nur weil ein Drogendeal geplatzt ist, man knallt Leute ab, nur weil sie einen nerven, man sieht, ein Mann ist verletzt, trotzdem ist man nur auf's Geld aus, das man dir geben will. Geld, Geld, Geld ! Nur darum geht's doch oder ?? Um die paar Moneten, damit man sich ordentlich zukoksen oder damit man sich hässliche, heruntergezogene Leggins und ein schickes iPhone kaufen kann. Genau das will man heute; Geld und Erfolg, vor allem das erstere, stimmt's oder hab ich recht ? Immer nur dieses Scheiß-Geld für nix. Man denkt immer, man wäre glücklich bis ans Ende aller Tage, wenn man einen Koffer mit einem Haufen Geld findet, oder ? Aber schaut euch mal Llewelyn Moss an ! Wegen diesem Scheiß-Geld muss er sich von seiner Frau trennen, weil er gejagt wird. Es geht um Leben und Tod und das wird von den Coens unglaublich intensiv inszeniert. Klar, der Coen-Humor ist immer noch da, was hier aber vor allem herrscht ist Resignation. Man kämpft nicht mehr gegen die Geld-Ruhm-Geilheit-Generation, lohnt es sich überhaupt ? Und die Old Men, für die kein Platz mehr ist, kämpfen die ?? Nein, sie resignieren ebenfalls. Manchmal bleibt ihnen nichts anderes übrig als zu lachen - über die Generation, in der man sinnlos Leute foltert und tötet oder in der man des Geldes wegen bis zum Tode hin gejagt wird. Aber am Ende bleibt die Frage: War es in der damaligen Generation wirklich anders ??
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Super8951 2012/04/01 15:32:12
Antwort löschenUnd ich hab den Film immer noch nicht gesehen. ^^
Jack_Torrance 2012/04/01 16:00:01
Antwort löschenDas ist schlecht.
Super8951 2012/04/01 16:30:49
Antwort löschenIch weiss. Ich frage mich langsam echt warum. Hab ihn zuhause schon seit Ewigkeiten rumliegen, nimm mir immer vor, ihn zu sehen, und dann, na ja... ;)
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Jack_Torrance 2012/04/01 16:38:54
Antwort löschenDann gib dir doch mal einen Ruck ;-)
Super8951 2012/04/01 16:55:14
Antwort löschenStimmt. Über Ostern habe ich nichts zu tun, wird mit NCFOM gefeiert. :D
BattlemasterIZ 2012/03/15 21:52:36
Kommentar löschenEine spannende Hetzjagd >Hervorragend inszeniert, gespielt und brillant fotografiert - "Spitzenmäßig"<
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