No Country for Old Men
US 2007
- Genre
- Thriller, Später Western, Schwarze Komödie
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert - umgeben von Patronenhülsen und toten Männern,… — Mehr
Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert - umgeben von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der alternde Sheriff Bell hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende Killer Chigurh mit seiner tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame Naturgewalt.
- Cast
- Tommy Lee Jones, Javier Bardem, Josh Brolin, Woody Harrelson, Kelly MacDonald, Garret Dillahunt, Tess Harper — Mehr
- Regisseure
- Ethan Coen, Joel Coen
- Autoren
- Ethan Coen, Joel Coen
- Laufzeit
- 122 Minuten
- Zeit
- 20. Jahrhundert, Gegenwart
- Ort
- Mexiko, Texas
- Handlung
- Auftragskiller, Auftragsmord, Brutalität, Drogenhandel, Drogenkrieg, Flucht, Geldgeschäfte, Geldübergabe, Gewalt, Gewaltausbruch, Grenze USA-Mexiko, Jagd, Jäger, Kampfhund, Massaker, Massenmord, Mord, Mörder, Peilsender, Prärie, Psychopath, Schießerei, Sheriff, Traum, Traumdeutung, Verfolgung, Verrückter
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
Über diesen Film
Handlung
Im tiefsten Texas stößt Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin )auf den Schauplatz eines fehlgeschlagenen Drogengeschäfts: eine Menge Leichen, ein Truck voller Drogen und ein Koffer mit 2 Millionen Dollar. Letzeren nimmt… — Mehr
Handlung
Im tiefsten Texas stößt Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin )auf den Schauplatz eines fehlgeschlagenen Drogengeschäfts: eine Menge Leichen, ein Truck voller Drogen und ein Koffer mit 2 Millionen Dollar. Letzeren nimmt der Vietnamveteran an sich, Schon bald heften sich die Drogendealer und ein psychopatischer Killer an seine Fersen und Llewelyn flieht Richtung Mexiko, nichtahnend, dass sich im Geldkoffer ein Peilsender befindet. Seine ahnungslose Frau Carla Jean (Kelly Macdonald) schickt er zur Sicherheit zu ihrer todkranken Mutter (Beth Grant). Der durchgeknallte Killer Anton Chigurh (Javier Bardem), der mit einem Überdruckkanister zum Rindertöten seine Opfer erschießt und in gnädiger Stimmung auch schon mal eine Münze wirft, um über Leben oder Tod seiner Opfer zu entscheiden, stöbert Llewelyn in einem Hotel auf, aber Llewelyn erweist sich als gleichwertiger Gegner. Schwer verletzt flüchtet er über die mexikanische Grenze.
In der Zwischenzeit versucht in Texas Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones), das Verbrechen aufzuklären. Er ist ein Sheriff vom alten Schlag, schon sein Vater und Großvater waren Hüter von Recht und Gesetz. Jetzt schaut er ratlos zu, wie die Welt, die er kannte, aus den Fugen gerät, wie unverhältnismäßige Gewalt bis in das kleinste Kaff wuchert. Auf der Suche nach Llewelyn häufen sich die Leichen, die Chigurh hinterlassen hat und Bell versucht verzweifelt, Llewelyn und seine Frau zu retten.
Im Krankenhaus in Mexiko bekommt Llewelyn Besuch von Carson Wells (Woody Harrelson), einem Killer-Berufskollegen von Chigurh, der den Auftrag hat, Chigurh und seinen Amoklauf zu stoppen. Wells überredet Moss, ihm das Geld auszuhändigen, im Gegenzug gegen sein und das Leben seiner Frau, aber Wells wird ebenfalls von Chigurh eliminiert. Moss schafft es, mit dem Geld zurück in die Staaten zu gelangen und verabredet sich mit seiner Frau. Auch Sheriff Bell trifft am verabredeten Ort – zu spät, Moss ist tot.
Chigurh spürt auch Carla Jean auf. Nachdem er sie ermordet hat, baut Chigurh auf dem Rückweg einen Unfall und entkommt, schwer verletzt.
Tom Bell ist in Rente gegangen und sitzt mit seiner Frau (Tess Harper) am Frühstückstisch. Er sinniert über die Träume, die er letzte Nacht hatte.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen im Internet
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ausgezeichnet 8.4
Der Film No Country for Old Men wurde von 57 Kritikern bewertet.
Die Coens betreten mit «No Country for Old Men» vertrautes Terrain. Schon in «Fargo», «Miller’s Crossing» oder auch dem Erstlingswerk «Blood Simple.» drehte sich alles um tödliche Verbrechen. Das Blut fliesst in «No Country for Old Men» aber noch ergiebiger. Und trotzdem ist es weniger die Brutalität, die nachdenklich stimmt, als viel mehr das Verhalten der Figuren.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Der Film wurde von allen Seiten so sehr überbewertet, dass sich die Mehrheit dieser Meinung verschrieben hat. In der Realität ist er allerdings nichts anderes als ein langweiles Drama, das sich zieht wie Kaugummi und nicht überzeugen kann.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
BlueEyedDevil80 2010/02/01 22:46:43
Konnte dem Film auch nichts abgewinnen. Wäre fast bei eingeschlafen, einfach nur langweilig.
Kommentare — Sehenswert 7.9
Der Film No Country for Old Men wurde von 6351 Mitgliedern bewertet.
BlueSquirrel 2010/03/16 22:37:55
Sinnfreies Bilderspektakel auf amerikanischer Pampa mit enormer Detailschilderung aber keinen Höhepunkten in der Dramakurve. Der Film unterhält nur durch die Erwartung das er es irgendwann zu etwas bringt, bleibt aber bis zum Schluss auf Starttempo. Das war kein Meisterstreich sondern ein Hochglanz B-Movie mit guten Darstellern vor der Sonne. Ich weiß nicht was die Leute hier gesehen haben wollen aber "NCfOM" ist und bleibt ein stinknormaler US Anarchofilm wo der Abstand zwischen 1 Mio Dollar und dem Tot im trockenen Steppenland mit Selbstverständlichkeit überwunden werden muss. Das gab's schon hundert Mal und besser. Ich habe es nicht bereut den Film gesehen zu haben aber für ein zweites Mal müssen wohl noch einige Jahre vergehen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 16 Antworten
patcharisma 2010/03/16 22:43:21
Komplett überschätzter Gurke. Und da dachte ich tatsächlich, Du wärst einer der helfen würde, den Durchschnitt zu drücken. What a Pity!
BlueSquirrel 2010/03/16 22:58:31
xD Nächstes Mal! Aber wenigstens habe ich ihm seine Oskars abgesprochen.
Weltensegler 2010/03/16 23:13:45
Ich würde mich auch zu diesen "ich trau mich nicht schlechter zu werten" Personen zählen. ^^ Optisch sah's ja auch gut aus, nur inhaltlich war's weniger meins. Da ich aber durchaus gut unterhalten wurde und der Stil nicht massentauglich wie jeder 2. Film war, gab's dann eine ähnliche Wertung.
BlueSquirrel 2010/03/16 23:24:13
Was? Nein. Schlecht bewerten wenn alle gut bewerten ist das spaßigste. Kann ich hier aber nicht meinem Gewissen vereinbaren. Außerdem ist 7 ja echt nich sooo viel oder?
patcharisma 2010/03/17 01:06:47
Schon 8,5 ist nahe am Wahnsinn. "10" ist die Aufgabe seiner selbst, diese Wertung heisst: Man wird kriminell und würde töten für den Film und dessen Message in der Parabel! Werde grad mal Deine Tennners abchecken! Wer für Zehner nicht ins Gefängnis geht, wird anderwertig neurotisch. Tragisch eigentlich, gell? xD
BlueSquirrel 2010/03/17 01:37:55
Tja das ist das Problem einer solchen Seite. Alle benutzen das System anders. Aber ich geb dir 0,5 Punkte wegen der Unausgewogenheit mit meinem Text. Patcharisma gegen den Strom wird bleiben und wird auf seine Art siegen. xD Aber mal im Ernst du stellst solche Filme gleich mit Dingern wie "Ey, Mann wer hat mein Auto?". Erkenn ich auch nicht so viel System drin.
patcharisma 2010/03/17 03:09:32
"10" ist einfach Amok! "10" bedeuted auch, dass es nix mehr zu diskutieren gibt. "007 - Majesty (1969)" gehört halt auch dazu. Nach unten, so ab 2,5 wird eigentlich (ausser in Psycho-Therapie) auch nicht mehr diskutiert. Die Mauern der Burgen unaufenthaltsamer geistiger Seuchen, oder so. Die sind auch relativ & Toleranz & soziales Bewusstsein helfen fürs friedliche Zusammenleben... Man spürt sich eben.
Weltensegler 2010/03/17 13:20:10
Danke! Ich hab 6,5 gegeben! ^^ Ich wiege immer auch mit der Machart, Optik, Darstellerleistung ab, auch wenn's mir inhaltlich weniger schmeckt kann das durchaus was reißen - war für mich kein 08/15 Film, und deshalb auch 6,5! 7 ist aber schon vieler als 6,5! ^^ Somit ist meine Wertung (für mich!) soweit eigentlich schon fair gewertet...
BlueSquirrel 2010/03/17 13:32:00
@patcharisma:...hm, ja. Vor allem die Message in der Parabel ist sehr Bond-like. Zu diskutieren gibts da sicher nix mehr. Absoluter Quatsch! Meine Kritik. Letztes Wort! xD
@Weltensegler: Reizend. Jez ham wir ja die selbe, Dank patch's Nörgelei der selbst sowas mit 1 Punkt bewertet.
Weltensegler 2010/03/17 13:45:38
@BlueSquirrel: Wir verstehen uns, freut mich! :D Patcharisma hat übrigens 2/10 gegeben. Hab seinen Kommentar gelesen - und finde ihn zulässig! Er hat den Inhalt bemängelt und Beispiele angegeben, welche Filme ihm sichtlich Thematik oder so besser gefielen. Somit hab ich damit kein Problem! ;) Was wo Bond like ist kann ich absolut nicht sagen.
BlueSquirrel 2010/03/17 14:05:37
Ich kenn seinen Text und der ist gut. Hab' den auch ausgezeichnet. Er hat nur leider unrecht. xD
wiedererkennbar 2010/03/19 19:40:30
Kann man hier auch werten "Kommentare gefallen mir" :-) Harrharr!
Tagammeer-2007 2010/03/15 18:23:27
Ich habe jetzt fast alle Coen-Filme gesehen - alle spielen für mich in der obersten Liga. Auch bei diesem Film hat sich das wieder bestätigt. Skurill, spannend, unterhaltsam... ihr kennt die Adjektive...
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petergriffin13 2010/03/13 18:23:48
Perfekter Film über einen Mann der sich durch wegen einer dummen Entscheidung ins Kreuzfeuer einer mexikanischen Drogenbande, Auftragsmörder und der Polizei befördert. Vor allem Javier Bardem spielt den Bösewicht so großartig dass man mit Josh Brolin mitfiebert und hofft dass er sich von ihm nicht erwischen lässt, obwohl man so eine Vorahnung hat dass man dieser Naturgewalt/Terminator kaum entkommen kann.
Großartig auch wie der Film den Zuseher mit Hilfe des Zufalls auf die Folter spannt:
zb
-das münze werfen in der tankstelle und bei moss' frau
-oder dass die mexikanische bande nur zufällig davon erfährt wo sich moss aufhält
-oder der autounfall von chigurh
das ende war auch perfekt finde ich. hätte man es aufgelöst hätte man der figur des chigurh nur das mystische genommen, er taucht ohne jegliche vorgeschichte im film auf, wird engagiert und verschwindet dann wieder. man hat den eindruck er ist so eine art fast unbesiegbarer übermensch (angeschossen; autounfall)
als der abspann läuft und musik dazu läuft merkt man erst dass im ganzen film kein einziger überflüssiger ton gespielt wird - großartig.
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Zum Glück hat „No Country For Old Men“ vier Oscars gewonnen, einschließlich den für den besten Film 2007, denn dadurch setzt man sich mit dem Film auseinander, und die Gefahr für den Ottonormal-Kinogänger, ihn aufgrund oberflächlicher Betrachtung als zäh bis langweilig abzutun, sinkt. Er ist nicht zäh und langweilig, wenn man nur die eigenen, typischen Kinoerwartungen einfach mal abstellt und sich von der staubig-finsteren Atmosphäre einhüllen lässt.
Der Film ist bildgewaltig, und zwar durch seine stilvolle Ruhe, in welcher die texanischen Landschaften und die diversen brutalen Szenen ganz ohne inszenatorische Aufbauschungen ihre volle Wirkung entfalten. Sogar noch interessanter ist der Faktor Ton. Die Coens lassen bei ihrem zweistündigen Werk fast jegliche Musik einfach weg. Die Vorstellung davon dürfte so manchem Actionfan die Kinnlade herunterklappen lassen, dabei wird durch dieses Unterfangen auf spezielle Weise eine dichte Atmosphäre erzielt. Durch das… — Mehr
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