No Country for Old Men

No Country for Old Men (2007), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Komödie, Western, Thriller, Drama, Kinostart 28.02.2008

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8.2
Kritiker
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7.7
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Tommy Lee Jones und Javier Bardem

In No Country for Old Men flieht Josh Brolin vor Javier Bardem, dem organisierten Verbrechen und der Polizei, weil er zwei Millionen Dollar an sich genommen hat.

Im Jahr 1980 im US-Bundesstaat Texas wundert sich Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) über das gewalttätige Verhalten der heutigen Gesellschaft. Gleichzeitig bricht der Auftragskiller Anton Chigurh (Javier Bardem) aus dem Gefängnis aus. Wieder an anderer Stelle beobachtet der Kriegsveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) einen geplatzten Drogendeal, bei dem sich die Beteiligten gegenseitig erschossen haben. Bei einem schwer verletzten Mann liegt ein Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss nimmt den Koffer an sich und fährt nach Hause zu seiner Frau Carla Jean (Kelly MacDonald). Als er später an den Tatort zurückkehrt, um den verwundeten Mann Wasser zu bringen, wird er von Mexikanern beschossen. In dem Koffer war nämlich ein Peilsender. Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel und Moss wird sowohl von den Mexikanern als auch von dem psychopathischen Killer Chigurh verfolgt. Dieser hinterlässt auf seiner Jagd eine Reihe von Leichen, die er alle durch ein Bolzenschussgerät tötet. Zeitgleich engagiert das organisierte Verbrechen Carson Wells (Woody Harrelson), der das Geld wiederbeschaffen soll. Sheriff Bell will dagegen Moss und seine Frau schützen. Doch dafür muss er ihn vor den Mexikanern, Wells und Chigurh finden…

Hintergrund & Infos zu No Country for Old Men
No Country for Old Men basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy und wurde von Ethan Coen und Joel Coen inszeniert. Ebenso wie in früheren Filmen der Coen-Brüder, wie zum Beispiel Fargo oder Blood Simple, wurden auch in No Country for Old Men Themen wie Schicksal, Gelegenheit oder das Gewissen in den Vordergrund gestellt. Bei den internationalen Festspielen von Cannes im Jahr 2007 konnte der Film zwar nicht abräumen, doch er setzte sich bei den Academy Awards im gleichen Jahr bei acht Nominierungen in vier Kategorien durch. Die begehrte Trophäe gab es für das Beste Adaptierte Drehbuch, den Besten Film, Beste Regie und Javier Bardem als Bester Nebendarsteller. Nach etlichen spanischen Filmen erlangte Bardem mit No Country for Old Men internationale Bekanntheit, nachdem er zuvor kleinere Rollen, wie zum Beispiel in Collateral, verkörpert hatte. 2012 gewann Regisseur Sam Mendes den Schauspieler für den psychopathischen Gegner Silva von James Bond in James Bond 007 – Skyfall. In No Country for Old Men musste der Spanier, der mit der Schauspielerin Penélope Cruz verheiratet ist, seinen spanischen Akzent ablegen, damit er nicht für einen der Mexikaner gehalten wird. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (29) — Film: No Country for Old Men

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.5Herausragend

[...] No Country for Old Men, das brachiale Meisterwerk der Coen Brüder, ist ein schonungsloser Blick auf die Zustände im Amerika der achtziger Jahre. Dabei präsentiert sich dieses Werk als rohes, bildgewaltiges Epos von der ewigen Geschichte des Jägers und des Gejagten. Auf einen spröden, trockenen Humor braucht man selbst hier nicht zu verzichten, doch geht es schon im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte.

Jedoch wird hier Gewalt weder zum Selbstzweck gezeigt noch über die Maßen zelebriert, doch trotzdem, obwohl oftmals nicht einmal visualisiert, gehört No Country for Old Men zu den brutalsten Filmen, weil das Gefühl der Schonungslosigkeit, der Unentrinnbarkeit perfekt eingefangen wird. Generell schafft es der Film, der auf dem erfolgreichen Buch des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy basiert, die Stimmung der literarischen Vorlage fast eins zu eins zu übernehmen, obwohl selbstverständlich Abstriche in der dramaturgischen Gestaltung gemacht werden mussten. [...]

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Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Llewelyn Moss: If I don't come back, tell mother I love her.
Carla Jean Moss: Your mother's dead, Llewelyn.
Llewelyn Moss: Well then I'll tell her myself.

Stell dir vor, du spazierst durch eine staubtrockene Wüste irgendwo im Niemandsland von Texas und du stößt zufällig auf eine Horde toter Mexikaner. Das Resultat einer misslungenen Drogenübergabe oder was mag wohl der Grund sein? Und schließlich stolperst du über einen Koffer gefüllt mit zwei Millionen Dollar. Würdest du ihn einfach dort liegen lassen oder ein Risiko eingehen und ihn mit nach Hause nehmen? Diesen und anderen Fragen gehen die Coen-Brüder in ihrem düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk 'No Country For Old Men' auf die Spur.

Basierend auf dem Roman von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy ("The Road"), erzählt der Film über Schicksale. Er schafft ein Abbild der Dunkelheit und Einsamkeit des amerikanischen Westens. Ein unbewohnbarer, rauer und dreckiger Landstrich…



27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Andy Dufresne

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Alles unterstrichen...außer Lee Jones.der ist ein Guter,viel besser als du sagst..egal ob im Tal von Elah oder als Debütant in The Three Burials of Melquiades Estrada.


der cineast

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Schau ich mir vielleicht heute an. Nach True Grit, meinem Lieblingskameramann Roger Deakins und deinem Kommentar habe ich Lust darauf.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Herausragend

“No Country For Old Men” muss man gesehen haben. Selten war ein Film so intensiv wie dieses Werk der Coen-Brüder. Auf DVD oder Blu-ray ist der Film zudem ein Pflichttitel für jede Filmsammlung.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Zum Glück hat „No Country For Old Men“ vier Oscars gewonnen, einschließlich den für den besten Film 2007, denn dadurch setzt man sich mit dem Film auseinander, und die Gefahr für den Ottonormal-Kinogänger, ihn aufgrund oberflächlicher Betrachtung als zäh bis langweilig abzutun, sinkt. Er ist nicht zäh und langweilig, wenn man nur die eigenen, typischen Kinoerwartungen einfach mal abstellt und sich von der staubig-finsteren Atmosphäre einhüllen lässt. [...]

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Nayelivolando

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und wieso zur hölle "supercheker" :D


supercheker

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haha, unkreativ


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

Die Coens betreten mit «No Country for Old Men» vertrautes Terrain. Schon in «Fargo», «Miller’s Crossing» oder auch dem Erstlingswerk «Blood Simple.» drehte sich alles um tödliche Verbrechen. Das Blut fliesst in «No Country for Old Men» aber noch ergiebiger. Und trotzdem ist es weniger die Brutalität, die nachdenklich stimmt, als viel mehr das Verhalten der Figuren.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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5.5Geht so

Der Film wurde von allen Seiten so sehr überbewertet, dass sich die Mehrheit dieser Meinung verschrieben hat. In der Realität ist er allerdings nichts anderes als ein langweiles Drama, das sich zieht wie Kaugummi und nicht überzeugen kann.

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hooded Justice

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Als Kaugummi lässt sich der Film wirklich am besten beschreiben. Gefällt mir.


Venetus

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Und dennoch 5.5 Punkte? Viel zu viel meiner Meinung nach. Und nun hat der auch noch Oscars gewonnen. Naja.. die Dinger sind halt keine Referenz.


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Nach den genialen Filmen “Oh Brother, Where Are Thou” oder “The Big Lebowsky” war ich schon gespannt, wie der neue Film der Coen Brüder ist. Bin soeben aus dem Kino raus und weiß noch nicht zu 100%, wie ich den Film einordnen soll, es ist definitiv ein Film, der auf einen wirken muss.

Gute Schauspieler bietet der Film genug, jedem nimmt man seine Rolle ab. Besonders im Gedächtnis bleiben einem natürlich der alternde, arbeitsmüde Sherrif Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) und besonders der Auftragskiller und Star des Films, Anton Chigurh (Javier Bardem). Bardem spielt seinen emotionslosen Killer mit der Günther-Netzer-Gedächtnisfrisur so kalt und unberechenbar, das sich künftig Schauspieler in ähnlichen Rollen schwer tun werden, diese Leistung zu überbieten.

Was bietet der Film? Action - vorhanden, wenn auch wohldosiert. Erwähnenswert die Jagd Llewelyns durch den Fluss, bei der ihm ein Hund auf den Fersen ist. Spannung? Auch das, wo auch immer der Killer auftaucht, wird es Tote geben - wenn auch manchmal die Münze den Opfern glücklich gesinnt ist. Humor - dezent. Es gibt lustige Stellen, den Film als Komödie darzustellen ist allerdings sehr weit hergeholt. Ratlosigkeit? Oh ja. Das Ende lässt den Zuschauer bewusst mit vielen Fragen zurück, einen wirklichen Showdown gibt es nicht, und wenn, so liegt er einige Szenen VOR dem Abspann.

Ein guter Film, keine Frage. Man langweilt sich zu keinem Zeitpunkt - dies ist nicht bei allen Filmen mit 122 min Laufzeit der Fall. Grandiose Bilder, gute Schauspieler und eine zu weiten Teilen nachvollziehbare Handlung machen “No Country For Old Men” auf jeden Fall empfehlenswert, wenn auch einige Fragen offen bleiben. Diese will ich aber jetzt nicht ansprechen, erst mal ne Nacht drüber schlafen…

http://xander81.wordpress.com/2008/03/23/kritik-no-country-for-old-men/

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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9.0Herausragend

[...] Wir hören einem mehr oder weniger leidenschaftslosen Monolog des in die Jahre gekommenen Ed Toms (Tommy Lee Jones) zu, der von seinem Leben als Cop berichtet. Nicht gerade ein Traumjob, stellt sich heraus. Wir werden Zeuge einiger epischer, in Cinemascope ausgefüllter Bilder Roger Deakins („Die Verurteilten“; „Fargo – Blutiger Schnee“). Bilder von einer staubtrockenen Wüstenlandschaft. Einsam und verlassen, so unwirklich wie bedrohlich ist es, dieses Niemansland in Texas. Es vergehen schon ein paar Sekunden, bis man endlich einigen Menschen in dieser Einöde begegnet. Davon ist einer ein geheimnisvoller Killer, der nach seinen eigenen Prinzipien vorgeht. Nach seiner eigenen Philosophie. Bewaffnet mit einem Bolzenschussgerät macht er sich auf die Jagd nach potenziellen Opfern und arbeitet dabei so präzise und tödlich wie Hannibal Lecter höchstpersönlich. Seine Suche nach einem Mann, der einen gefundenen Geldkoffer einfach mit sich gehen ließ, entpuppt sich als eine der spannensten und inszenatorisch eindrucksvollsten Verfolgungen der letzten (Kino-) Jahre. [...]

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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10.0Herausragend

Das besondere Flair, das "No Country For Old Men" auszeichnet, ist die enorme Spannungstiefe. Während sich die Macher auf der einen Seite alle Zeit der Welt zum Erzählen der Geschichte nimmt, erzeugen sie auf der anderen Seite so dicht an dicht gepaarte Spannungsszenen, dass dem Zuschauer keine Gelegenheit zum entspannten Durchatmen bleibt. Alles in allem präsentieren uns Joel und Ethan Coen hier den besten (wenn auch mitunter etwas skurrilen) Thriller seit langem. "No Country For Old Men" lebt von einer atemberaubenden Stimmung, einer spannungsgeladenen Atmosphäre und Protagonisten, die hier so gut wie seit langem nicht mehr aufspielen. Sei es der eiskalte Profikiller oder auch der alternde Cop. Die Darsteller wissen ausnahmslos zu begeistern. "No Country For Old Men" ist ganz, ganz großes Kino, ein nicht ganz genre-konformer Western der Neuzeit und auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Über die kleinen dramaturgischen Schwächen gegen Ende des Films darf man dabei getrost hinwegsehen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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10.0Lieblingsfilm

“No Country For Old Men” ist es also, der beste Film des Jahres 2008. Mit 4 Oscars wurde der Thriller in diesem Jahr ausgezeichnet. Dabei konnte er sich gegen das im Vorfeld schon als neues “Citizen Kane” verschriene “There Will Be Blood” in allen wichtigen Kategorien durchsetzen. Neben der wichtigsten Kategorie als “Bester Film” gewannen die Coen-Brüder jeweils einen Oscar für ihre Regie-Arbeit und ihr adaptiertes Drehbuch. Außerdem wurde Javier Bardem für seine Vorstellung als knallharter Killer Anton Chigurh ausgezeichnet.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Ich habe viel gelacht. Was ich überhaupt nicht erwartet hatte. Und „No Country for Old Men“ ist dabei kein komischer Film. Als ich aus dem Kino heraus kam, wusste ich nicht, was ich von diesem Film halten sollte. Das wurde erst – Stück für Stück - in den folgenden Tagen klar. Die Coen-Brüder bedienen eine ganze Menge Kino-Klischees und sie frustrieren sehr viele Erwartungen der Zuschauer. Es verhält sich mit diesem Film im Grunde genauso wie mit Maceo Parkers Saxophon-Spiel: Es kommt auf die Töne an, die er weglässt. Zwei Schlüsselszenen finden in dieser Geschichte statt, nur sind sie nicht zu sehen. Beide werden nur durch Blicke zusammengefasst. Der Blick auf den Tatort oder der Blick auf die Schuhsohle.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Jedes Detail ist bis ins Kleinste ausgeklügelt, jedes Versteck, jeder Hinweis, jedes Wort genau abgewogen und präzise ins Bild gerückt. Die sonst mit Humor gesegneten Coen-Brothers ("Fargo", 1996) haben ein bedrückendes Meisterstück abgeliefert, das seine volle Wirkung erst Tage nach dem Kinogang entfaltet. "No Country for Old Men" ist nicht einfach nur brutal wie Quentin Tarantinos jüngere Filme, sondern eine Studie über Abgründe der menschlichen Natur, über Waffenfetischismus und den Verlust jeglicher Prinzipien.

Kaltblütiges Morden als Teil des amerikanischen Erbguts: Dieser Film bringt den Albtraum einer auf Gewalt gegründeten Nation auf den Punkt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

Wer große Erklärungen erwartet oder fein zuende gesponnene Handlungsstränge, wird enttäuscht sein. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte - gegen Ende hin zerfasert die Story zusehends und löst sich fast auf, Protagonisten sterben unvermittelt, der anfangs sehr gradlinige Erzählfluss verliert sich im Nichts . Genau das ist zwar Kalkül, macht es aber nicht wirklich besser. Aber die Story ist hier auch nicht der Mittelpunkt - No Country for Old Men lebt von der Stimmung, den Figuren, der Atmosphäre, grandios in Szene gesetzt. Großes Kino.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.0Herausragend

Es ist also nicht eigentlich die Handlung, die NO COUNTRY FOR OLD MEN so besonders macht. Es sind vielmehr seine Effektivität und Kompromisslosigkeit, seine Unbeirrtheit auf dem Weg der totalen Vernichtung. Es ist die dichte, tatsächlich beklemmende Atmosphäre, die in diesem Film herrscht. Die atemberaubende Schönheit der Landschaft, die in so scharfem Kontrast steht zu dem, was in ihr geschieht.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist karg. In jeder Beziehung. Die Coens nehmen sich aus ihren bisherigen Produktionen die besten Elemente und köcheln den Sud auf sehr kleiner Flamme bis zu seiner Essenz herunter. Die größten Gemeinsamkeiten hat er mit "Fargo". Anstatt der Kälte flirrt die Hitze im tiefsten Texas und entfaltet in drückenden, weiten Bildern seine typische Coen-Story. Irgendjemand will mal wieder etwas mit allen Mitteln wiederhaben. Diesmal führt allerdings kein Teppich oder eine entführte Ehefrau durch eine verhalten verwinkelte Story, sondern ein Koffer, für dessen Inhalt seine Interessenten über Leichen gehen.
In irritierend unprätentiöser Optik gibt's also ein Stelldichein mit den beliebtesten Stilmitteln aus dem Coen-Kosmos. Josh Brolin spielt Llewelyn Moss, der wie seinerzeit der Autoverkäufer William H. Macy seine große Chance gekommen sieht und mit allen Mitteln versucht seine Finanzen zu optimieren. Anton Chigurh macht ihm dabei das Leben schwer und jagt ihn durch…

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

.„No country for old men“ ist ein gelungener Film mit einigen Referenzen an das Western-Genre, indem sich die im Vorigen thematisierten Aspekte zu einem rundem Ganzen verbinden. Nichts desto trotz bietet der neueste Film der Gebrüder Coen auch Anlass zur Kritik. Handwerklich perfekt, bleibt er jedoch, zumindest habe ich das so empfunden, emotional ziemlich leer, da keiner der Charaktere wirklich zur Identifikationsfigur taugt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.5Herausragend

„No Country For Old Men“ vereint all die vertrauten Elemente, die Filme, wie „Fargo“ und „Miller’s Crossing“ zeitlos machen: schräge Figuren, die amerikanische Provinz und kleine Ganoven, die vom großen Geld träumen. Gleiches Geschick wie bei der Auswahl der Vorlage von Cormac McCarthy bewiesen die Coens auch wieder bei der Besetzung: Javier Bardem ist Furcht einflößend oscarverdächtig, Josh Brolin der einsame Held und Tommy Lee Jones hat den lakonischen Schlussmonolog in dieser Verneigung vor den Klassikern des Western und Gangsterfilms.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Den Regie-Oscar gabs für das große Finale von dem der Zuschauer ausgeschlossen war. :)

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.5Herausragend

No Country for Old Men vereint ein mehr als außergewöhnliches Schauspiel-Ensemble. Allen voran Josh Brolin und Javier Bardem liefern unter der Regie der Coens die vielleicht stärksten Leistungen ihrer bisherigen Karriere ab. Brolin, der zuletzt in Ridley Scotts American Gangster den Bad Cop gab, übernahm den Part des fast schon bemitleidenswerten Anti-Helden, der halb sehend, halb blind in sein Verderben rennt. Brolins Präsenz und Ausstrahlung erinnert desöfteren an Nick Nolte, dessen Spezialität bekanntlich auch in der Darstellung gebrochener Existenzen lag.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist ein wuchtiges Zitat auf den Westernmythos und das amerikanische Krimigenre - ein staubtrockener und blutiger Thriller mit Motiven, die von altertümlichen Bibelauslegungen bis zu den mörderischen Realitäten des Hier und Jetzt reichen. Nach dem sie ein paar kapitale Flops abgeliefert haben, laufen die Coen-Brüder wieder zur Hochform auf. An die präzisen und kompromisslosen Werke "Miller's Crossing" und "Fargo" fühlt man sich erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten, die die typisch lakonische Handschrift der Coens trägt...

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (337) — Film: No Country for Old Men


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Dady

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer des besten Filme der letzten Jahre und vielleicht sogar der beste der Coen-Brüder. In meinen Augen war schon die erste viertel Stunde überragend auch wenn da vorallem Josh Brolin zeigt was er drauf hat. Die Story ist jetzt nicht besonders reich an Wendungen aber dafür ziemlich spannend.
Das Highlight des Films ist natürlich Javier Bardem. So etwas cooles habe ich selten gesehen die Szene in der Tankstelle wo er sich mit dem dortigen Besitzer unterhält ist der Hammer. Dann ist da noch Tommy Lee Jones der wie es scheint mit Alter immer besser wird was man auch schon "Im Tal von Elah" bestaunen durfte.
Der Film ist in manchen Momenten sogar recht lustig wofür meist der wohl etwas ungebildete Deputy sorgt!!

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vanilla

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Bardem= Frisur= Oscar;-))


Jormungand

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Bewertung3.5Schwach

Der Anfang des Films ist sehr spannend. Man fiebert mit dem Protagonisten richtig mit und hasst den widerlichen Killer. Der Spannungsbogen geht bis an die Schmerzgrenze, bis sich das Ende einfach sinnlos ausläuft, als hätte der Regisseur/Drehbuchautor gesagt: "Kein Bock mehr, ich geh dann mal kacken."

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Jormungand

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So abwegig ist das gar nicht:
Das (fiktive) Zitat hat gar nichts mit dem Film zu tun, interessiert niemand und am Ende kommt nur Scheiße raus.
Auch beim Film schweift die Handlung völlig ab, wird verläuft ins Leere und das Endprodukt ist ... naja, hab ich ja schon erwähnt. ;)
Aber danke fürs Kommentar! :)


movie.max

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Ich finde das Ende großartig. Ungefähr ähnlich ehrlich und fast etwas nihilistisch, wie der ganze Film.


noreply

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Bewertung5.0Geht so

Bessere schauspielerische Fähigkeiten und passendere Dialoge findet man nicht oft. Doch die ruhige, kühle Erzählung vom "normalen" Leben der Protagonisten lag mir irgendwie nicht. Im Endeffekt bleibt man doch unbefriedigt zurück. Rückblickend liegt es vielleicht an der Logik: Da läuft ein Serienkiller herum und keinen interessiert es. Ein Ende, das keins ist. Willkürlich und nihilistisch.

Ob mein Urteil mit Filmmusik besser gewesen wäre weiss ich nicht, denn die fehlende Untermalung bemerkte ich erst nach dem Film.

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TheNumber

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mich nach dem Hype etwas enttäuscht. Der Film wird zwar nie langweilig, allerdings fängt er mir etwas zu gemächlich an. Javier Bardem find ich super als Antagonist, der Charakter selbst ist auch gut. Guter Film von den Coen-Brüdern, für mich etwas überschätzt...

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JeffLaundry

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach perfekt.

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Rob Stark

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Bewertung9.0Herausragend

"No Country for Old Men" hat mir beim ersten mal sehr gut gefallen. Auch beim Zweiten war ich wieder vollkommen überzeugt, dass ein guter Film auch ohne große Dialoge bestehen kann. Wem viel Gerede in einem Film sehr wichtig erscheint, wird sich hier die Zähne ausbeißen. Trotzdem würde ich es solchen Leute empfehlen. Man wird überrascht sein, wie gut der Zuschauer unterhalten wird.

Josh Brolin gegen Javier Bardem. Beide sind einsame Spitze. Hier stoßen zwei völlig verschiedene intellektuelle Typen in einem Kampf um Leben, Tod und viel Geld aufeinander. Javier Bardem mit Beatlesverschnitt und bewaffnet mit einem Bolzenschußgerät, stellt eine neue Art von Killer dar. Ich schätze ihn sehr als Schauspieler, denn umso skurriler und individueller die Filmrolle, desto besser spielt er. Tommy Lee Jones als Sheriff, dessen Rolle mir zunächst nicht ganz klar war, macht hier ebenfalls eine gute Figur. Er hat eine Art Erzähler und Spurenleser Position.

Ein Western-Filmliebhaber bin ich keines Wegs, aber dieser Film hat es in sich. Die Atmosphäre und die Kulisse ist wie für Texas vorgeschrieben. Eine Darstellung in der Innenstadt wäre undenkbar. Das Konzept funktioniert nur so und macht das Meisterwerk vollkommen.

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pischti

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beste Filmfrisur ever :D Einzigartig ist auch, dass im Film nirgends ein Soundtrack zu hören ist.


Rob Stark

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Ja stimmt! Wurde zunächst im Unterbewusstsein gespeichert, denn jetzt wo du es erwähnst fällt es mir auch auf :-D
Ohne Worte. Ohne Musik. Und der Film ist trotzdem der Hammer. Beeindruckende Leistung.


yellowcab25

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Bewertung9.5Herausragend

Ein "Oscar" prämierter Film von den Coen-Brüdern.
Dieses Katz und Maus Spiel zwischen einem seltsamen Verbrecher und einem Sheriff der 3. Generation nach einer schief gelaufenden Drogenübergabe im US-Bundestaat Texas, im Jahre 1980 ist sogar besser als die Vorlage, das Buch "Kein Land für alte Männer" von Cormac McCarthy. Dieser Spielfilm gehört nicht umsonst in die Liste der besten Western. Die Coen-Brüder haben ganze Arbeit an diesem Film geleistet um diesen Spielfilm sowohl einen Western- als auch einen modernen Touch zu verleihen.

Der seltsame, fremde Schurke "Anton Chigurh", welcher mit einem Bolzenschussgerät und einer Pumpgun mit Schalldämpfer bewaffnet sein Unwesen treibt sorgt für eine Stimmung im Film, die einmalig ist.

Dieser Film sorgt für Action und auch für Spannung in den Teilen des Filmes, wo keine Person getötet bzw. verletzt wird.

Von Anfang an muss man alle Handlungstränge aufgreifen und mit einander verknüpfen um den Film weiter zu bewundern und zu genießen. Vor allem das Ende sorgt für eine große Überraschung, das typische "Feuerwerk" am Ende, um den Film in Erinnerung zu behalten, ist sehr geglückt.

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schoenchenfremder

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Er hat Lamars Deputy umgebracht, sein Auto geklaut, den Mann am Highway ermordet, kam in dessen Auto her und Gott allein weiß in was er hier umgestiegen ist."

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Smokémon

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk...Brolin und Bardem in einem unglaublich intensiven Katz-und Maus-Spiel...

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Abettertomorrow

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat grosse Stärken wie starke Schauspieler, eine überragende Killerfigur und wunderschöne Bilder. Ich finde aber das Ende verschenkt. Ein Happy-End ist nicht nötig, aber wenigstens eine plausible Darstellung, was passiert ist. Die Schiesserei in El Paso hätte ich gerne gesehen ! Mir fehlt auch sonst eine schlüssige Story (wie lief dieser Drogendeal, wie kam Anton hinein, wer engagierte einen Killer für ihn, was passiert mit der Hauptfigur Josh Brolin ??? Fragen über Fragen, sonst hätte ich gerne eine 9.0 gegeben.

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sugamonkee

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Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich wie hier einige bewerten und in ihrer Disney Welt leben. Von "ohhh kein happy end" bis hin zu " ich versteh das Ende nicht". Man der Film fesselt (mich) und ist einfach realistisch. 1 und 1 ist nicht immer 2 und daraus resultiert auch das Appell. Eine Person mit Grips bekommt eine Menge Kohle vor die Nase gesetzt und will nur das Beste für sich und sein Mädel. Ein Sheriff, der seinen Job nach geht und ein Psychopat, wie man es sich (eventuell) vorstellen kann, geht seinen Prinzipien nach...Mal fällt die Münze auf eine andere Seite, geht die Story anders aus...thas it!
Klasse Verfilmung und ich brauch auch keine manipulierend Musik dazu.
Ich kann keine Volle Punktzahl vergeben, weil ich leider ZU viel Zufall drin sehe und auch wenn es schön ist mal seine eigene Fantasie spielen zu lassen, ich gerne gesehen hätten wie der Regisseur die "schwierigen" Szenen/Erklärungen gelöst hätte.

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Gretchen_Ross

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film bietet mir den ersten Killer, den ich zu 100% abstoßend und unsympatisch finde, generell super spannend und eiskalt, kann man sich gut angucken!

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Jerin Koeppen

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Bewertung7.5Sehenswert

Kann man essen, muss man aber nicht!

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VIGILANTE84

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Bewertung0.0Hassfilm

Scheiss Film!!!!!kein musicscore , unsympathische charaktere durch die bank ;ganz besonders der ach so supercoole killer und ein deprimierendes absolut unbefriedigendes ende
einer der filme nach denen man sich einfach nur scheisse fühlt - brauch son dreck nicht
*ein feuchter traum für misanthropen*

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Poor Boy

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also ich hab die Komplettbox und auch ich hatte meine bestimmte Staffeln die ich bevorzuge,und was soll ich sagen,jetzt entdecke ich die Staffeln die weniger gut waren neu und liebe sie,Staffel 7 z.B. übt auf einmal einen wunderbaren Reiz auf mich aus.


VIGILANTE84

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ich hab 1-7 auf DvD und sowohl die 7. wie 8. als BD(upgrade hat sich voll gelohnt)
mein favorit ist staffel 6 ,da sie sich recht eng mit der jack bauer persönlichkeit befasst(die schlussszene sorgte für absolute gänsehaut)...die 7. war dann nicht mehr ganz so emotional ergreifend,aber immer noch herausragend geil
und in der 3. war er so herrlich düster und kompromisslos drauf


brigerbaerger

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Bewertung9.0Herausragend

Ratlosikgkeit, Brutalität, Mut, Resignation und prachtvolle Bilder, all das und irgendwie noch viel mehr ist "No Country for Old Men". Lange habe ich diesen Film vor mich hergeschoben... und ich freu mich auf die nächste Sichtung...

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Spike1990

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Bewertung7.0Sehenswert

Javier Bardem mimt den skrupellosen Killer echt beängstigend gut und spielt damit den Rest des (hervorragenden) Casts locker gegen die Wand. Gelungener Film

SPOILER: Das Josh Brolins Figur quasi Off-Screen stirbt fand ich sehr überraschend, aber auch irgendwie genial, weil man damit nie und nimmer gerechnet hätte

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

“You think when you wake up in the mornin yesterday don't count.
But yesterday is all that does count.
What else is there?
Your life is made out of the days it’s made out of.
Nothin else.”

No Country for old Men ist kein Thriller für Thrillerschauer.
No Country for old Men ist kein Krimi für Krimischauer.
No Country for old Men ist kein Drama für Dramaschauer.

No Country for old Men ist No Country for old Men.

No Country for old Men ist ein Coenfilm.

So viel und so wenig Komödie der Dude ("Big Lebowski") ist,
so viel und so wenig "Fargo" eben einfach Krimi ist,
so viel und so wenig "Burn after reading" eben Satire ist,
so wenig ist "No Country for old Men" eben einfach einfach...

Dieser Film ist Spiegel, ist Groteske, ist Vergleich, ist Sinnbild.
Dieser Film ist Charakterstudie, ist Verbeugung sowie Verteufelung, ist schlicht Wahrheit.

Das Böse (Gibt es das rein Böse?!) ist beauftragt, ist geschickt worden.
Das Gute ( Gibt es das rein Gute?!) ist KOMPLETT gleich instrumentalisiert.

Tommy Lee Jones ist verdammt müde...
Josh Brolin ist schlau und mindestens genauso gierig...
Und Javier Bardem ist (in der Essenz seines Handelns) moralischer als Beide zusammen...

Tommy Lee Jones sucht seinen Vater,
Josh Brolin sucht die/eine Zukunft,
Javier Bardem hat schon vor langer Zeit aufgehört zu suchen,
er findet nur noch, genau so verloren wie seine Brüder im Geiste,
stringenter nur als sie es sind, direkter...

Was diesen Film, in meinen Augen so auszeichnet, ist seine tiefe, tiefe Substanz.
Dieser Film ist dick, breit ausufernd, ja FETT im eigentlichen Sinn.
Dies ist ein Film der sich schlicht richtig breitmacht, sich nicht, null versteckt.
Absolut und ohne Einladung.

Ein Film der sich flächendeckend ausbreitet, ohne das es Jemand wirklich/wahrlich wollte.

Ein echt unangenehmer Film, der uns daran erinnert das Gier, blinde Folgsamkeit, Hass, Rache, fatale Dummheit (und noch vieles mehr) genau so in uns verankert ist/sind wie Freigiebigkeit, spontane Entscheidungsfreude, Liebe oder Klugheit, Raffinesse...

Der Mensch ist Mensch.
Immer...

Und wenn Tommy Lee Jones seiner Frau am Ende erzählt was und wie er geträumt hat, was ihn wahrlich beschäftigt, ihn mit seinem Vater verbindet, ihn antreibt und zugleich lahmlegt, was ihn sich bewegen lässt und gleichzeitig so zum Stillstand bringt, dann ist das für mich ganz einfach ganz, ganz großes Kino im amerikanischen, amerikanischsten Sinn.

Weil eben so verdammt schlicht, weil eben und deshalb so verdammt wahr.

Weil auf die schlichteste Erzählweise bezogen.
Weil auf den innersten Kern abzielend.
Auf Veränderung in vermeintlich Unveränderlichem abzielend.

Weil auf Heute und Morgen und nicht auf Gestern und Morgen abzielend.

“The point is there ain't no point.”

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Bubbles

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Alter, euch fallen ja Sachen auf... :)
Der Beweis dafür, dass "The Big Lebowski" ein Gottfilm ist!


Andy Dufresne

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Gottfilm, genau! :)


Jek-Hyde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gnadenlosigkeit ist vorherrschend in dieser kargen Landschaft und diesem kargen Film. Die Action ist hart und realistisch, jeder Charakter handelt ohne reue, konsequent auf das Ende zu. keine Musik. Gradliniger als alles andere. Der Film ist dabei fast Emotionslos. Das war es auch, warum ich den Film nach der ersten Sichtung nicht mochte, doch nach der zweiten konnte ich die Handlung unvoreingenommener betrachten. No Country for Old Men ist ein Film, der seines Gleichen sucht. Ein gnadenloses und konsequentes Duell zwischen Ideologie (dargestellt durch einen kalten Psychopathen) und dem Kapitalismus (dargestellt durch einen Mann, der Geld findet, was ihm nicht gehört).
Und genauso konsequent wie der Film, rattere ich meinen Kommentar hinunter. Konsequent vergebe ich meine Note und ebenso konsequent bringe ich den Kommentar zu ende.

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Brentano

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film ist so hübsch wie erschreckend und hässlich und zeigt eine der vielen amerikanischen Realitäten hinter dem amerikanischen "Alp-Ttaum". Geld regiert diese Welt und Tod und Verwüstung im angeblichen Frieden lässt auch Veteranen fassungslos zurück, schön zu hören, das jemand vorreitet und schon mal Feuer macht, ..

Das hat etwas versöhnliches, ..

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Brentano

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die Seele ist seit Goethes Zeiten schon verkauft gewesen, da ist kaum noch etwas, bei vielen, ..

aber wie sagte der Autor S. Lem in einem früheren Intrview:

„Die Leute glauben, dass es besser wird. Aber die Unbarmherzigkeit, die Grausamkeit der Zeit vergrößert sich. Ich sehe jetzt weit weniger fern als früher. Es ist eintönig, und es wird immer geschossen. Man weiß nicht, ist das Attentat echt oder gespielt. Die ruhigste Landschaft befindet sich in der Werbung. Da kommt ein Mädel, isst ein bisschen Reis oder Makkaroni und hat sofort einen Orgasmus aus purer Freude, weil es so gut geschmeckt hat."


Brentano

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Ausserdem ist der Killer doch der Hauptdarsteller im Film, der personifizierte, mürische Tod, (und dann nur einen Oskar für die Nebenrolle,..?)


LeeHe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Anton Chigurh mit seinem Bolzenschussgerät un der (warumauchimmer) schallgedämpften Pumpgun! KÖSTLICH!!

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pischti

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die beste Filmfrisur ever :D