No Country for Old Men

No Country for Old Men (2007), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Thriller, Western, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 28.02.2008

8.2 Kritiker
89 Bewertungen
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7.7 Community
18662 Bewertungen
285 Kommentare
No Country for Old Men - Bild 8233
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von Joel Coen und Ethan Coen, mit Tommy Lee Jones und Javier Bardem

Anfang der 80er-Jahre, irgendwo im Südwesten von Texas nahe dem Rio Grande beginnt der dramatische Krimi, als Llewelyn Moss über die Folgen eines offensichtlich schiefgelaufenen Drogendeals stolpert – umgeben von Patronenhülsen und toten Männern, einer Menge Drogen und einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss kann der Versuchung nicht widerstehen, nimmt das Geld und löst eine Lawine der Gewalt aus, die anscheinend nicht zu stoppen ist. Auch der alternde Sheriff Bell hat den Verfolgern, die Jagd auf Moss machen, nichts entgegenzusetzen. Insbesondere der Münzen werfende Killer Chigurh mit seiner tödlichen Philosophie ist eine unaufhaltsame Naturgewalt.

Handlung

Im tiefsten Texas stößt Vietnamveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin)auf den Schauplatz eines fehlgeschlagenen Drogengeschäfts: eine Menge Leichen, ein Truck voller Drogen und ein Koffer mit 2 Millionen Dollar. Letzeren nimmt der Vietnamveteran an sich, Schon bald heften sich die Drogendealer und ein psychopatischer Killer an seine Fersen und Llewelyn flieht Richtung Mexiko, nichtahnend, dass sich im Geldkoffer ein Peilsender befindet. Seine ahnungslose Frau Carla Jean (Kelly Macdonald) schickt er zur Sicherheit zu ihrer todkranken Mutter (Beth Grant). Der durchgeknallte Killer Anton Chigurh (Javier Bardem), der mit einem Überdruckkanister zum Rindertöten seine Opfer erschießt und in gnädiger Stimmung auch schon mal eine Münze wirft, um über Leben oder Tod seiner Opfer zu entscheiden, stöbert Llewelyn in einem Hotel auf, aber Llewelyn erweist sich als gleichwertiger Gegner. Schwer verletzt flüchtet er über die mexikanische Grenze.

In der Zwischenzeit versucht in Texas Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones), das Verbrechen aufzuklären. Er ist ein Sheriff vom alten Schlag, schon sein Vater und Großvater waren Hüter von Recht und Gesetz. Jetzt schaut er ratlos zu, wie die Welt, die er kannte, aus den Fugen gerät, wie unverhältnismäßige Gewalt bis in das kleinste Kaff wuchert. Auf der Suche nach Llewelyn häufen sich die Leichen, die Chigurh hinterlassen hat und Bell versucht verzweifelt, Llewelyn und seine Frau zu retten.

Im Krankenhaus in Mexiko bekommt Llewelyn Besuch von Carson Wells (Woody Harrelson), einem Killer-Berufskollegen von Chigurh, der den Auftrag hat, Chigurh und seinen Amoklauf zu stoppen. Wells überredet Moss, ihm das Geld auszuhändigen, im Gegenzug gegen sein und das Leben seiner Frau, aber Wells wird ebenfalls von Chigurh eliminiert. Moss schafft es, mit dem Geld zurück in die Staaten zu gelangen und verabredet sich mit seiner Frau. Auch Sheriff Bell trifft am verabredeten Ort – zu spät, Moss ist tot.

Chigurh spürt auch Carla Jean auf. Nachdem er sie ermordet hat, baut Chigurh auf dem Rückweg einen Unfall und entkommt, schwer verletzt.

Tom Bell ist in Rente gegangen und sitzt mit seiner Frau (Tess Harper) am Frühstückstisch. Er sinniert über die Träume, die er letzte Nacht hatte.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen im Internet
Internationale Webseite mit dem Script zum Downloaden
Interview mit den Coenbrüdern und dem Autoren der literarischen Vorlage Cormac McCarthy
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de (deutsch)
Filmkritik auf Kulthit.de

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Cast & Crew


Kritiken (26) — Film: No Country for Old Men

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Herausragend

“No Country For Old Men” muss man gesehen haben. Selten war ein Film so intensiv wie dieses Werk der Coen-Brüder. Auf DVD oder Blu-ray ist der Film zudem ein Pflichttitel für jede Filmsammlung.

Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

Zum Glück hat „No Country For Old Men“ vier Oscars gewonnen, einschließlich den für den besten Film 2007, denn dadurch setzt man sich mit dem Film auseinander, und die Gefahr für den Ottonormal-Kinogänger, ihn aufgrund oberflächlicher Betrachtung als zäh bis langweilig abzutun, sinkt. Er ist nicht zäh und langweilig, wenn man nur die eigenen, typischen Kinoerwartungen einfach mal abstellt und sich von der staubig-finsteren Atmosphäre einhüllen lässt. [...]

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Nayelivolando

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und wieso zur hölle "supercheker" :D


supercheker

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haha, unkreativ


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

Die Coens betreten mit «No Country for Old Men» vertrautes Terrain. Schon in «Fargo», «Miller’s Crossing» oder auch dem Erstlingswerk «Blood Simple.» drehte sich alles um tödliche Verbrechen. Das Blut fliesst in «No Country for Old Men» aber noch ergiebiger. Und trotzdem ist es weniger die Brutalität, die nachdenklich stimmt, als viel mehr das Verhalten der Figuren.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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5.5Geht so

Der Film wurde von allen Seiten so sehr überbewertet, dass sich die Mehrheit dieser Meinung verschrieben hat. In der Realität ist er allerdings nichts anderes als ein langweiles Drama, das sich zieht wie Kaugummi und nicht überzeugen kann.

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Fu-Jay

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Man sollte nicht vergessen, dass Filme auch immer Geschmackssache sind. Vorallem als Kritiker.


Hooded Justice

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Als Kaugummi lässt sich der Film wirklich am besten beschreiben. Gefällt mir.


Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Nach den genialen Filmen “Oh Brother, Where Are Thou” oder “The Big Lebowsky” war ich schon gespannt, wie der neue Film der Coen Brüder ist. Bin soeben aus dem Kino raus und weiß noch nicht zu 100%, wie ich den Film einordnen soll, es ist definitiv ein Film, der auf einen wirken muss.

Gute Schauspieler bietet der Film genug, jedem nimmt man seine Rolle ab. Besonders im Gedächtnis bleiben einem natürlich der alternde, arbeitsmüde Sherrif Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) und besonders der Auftragskiller und Star des Films, Anton Chigurh (Javier Bardem). Bardem spielt seinen emotionslosen Killer mit der Günther-Netzer-Gedächtnisfrisur so kalt und unberechenbar, das sich künftig Schauspieler in ähnlichen Rollen schwer tun werden, diese Leistung zu überbieten.

Was bietet der Film? Action - vorhanden, wenn auch wohldosiert. Erwähnenswert die Jagd Llewelyns durch den Fluss, bei der ihm ein Hund auf den Fersen ist. Spannung? Auch das, wo auch immer der Killer auftaucht, wird es Tote geben - wenn auch manchmal die Münze den Opfern glücklich gesinnt ist. Humor - dezent. Es gibt lustige Stellen, den Film als Komödie darzustellen ist allerdings sehr weit hergeholt. Ratlosigkeit? Oh ja. Das Ende lässt den Zuschauer bewusst mit vielen Fragen zurück, einen wirklichen Showdown gibt es nicht, und wenn, so liegt er einige Szenen VOR dem Abspann.

Ein guter Film, keine Frage. Man langweilt sich zu keinem Zeitpunkt - dies ist nicht bei allen Filmen mit 122 min Laufzeit der Fall. Grandiose Bilder, gute Schauspieler und eine zu weiten Teilen nachvollziehbare Handlung machen “No Country For Old Men” auf jeden Fall empfehlenswert, wenn auch einige Fragen offen bleiben. Diese will ich aber jetzt nicht ansprechen, erst mal ne Nacht drüber schlafen…

http://xander81.wordpress.com/2008/03/23/kritik-no-country-for-old-men/

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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9.0Herausragend

[...] Wir hören einem mehr oder weniger leidenschaftslosen Monolog des in die Jahre gekommenen Ed Toms (Tommy Lee Jones) zu, der von seinem Leben als Cop berichtet. Nicht gerade ein Traumjob, stellt sich heraus. Wir werden Zeuge einiger epischer, in Cinemascope ausgefüllter Bilder Roger Deakins („Die Verurteilten“; „Fargo – Blutiger Schnee“). Bilder von einer staubtrockenen Wüstenlandschaft. Einsam und verlassen, so unwirklich wie bedrohlich ist es, dieses Niemansland in Texas. Es vergehen schon ein paar Sekunden, bis man endlich einigen Menschen in dieser Einöde begegnet. Davon ist einer ein geheimnisvoller Killer, der nach seinen eigenen Prinzipien vorgeht. Nach seiner eigenen Philosophie. Bewaffnet mit einem Bolzenschussgerät macht er sich auf die Jagd nach potenziellen Opfern und arbeitet dabei so präzise und tödlich wie Hannibal Lecter höchstpersönlich. Seine Suche nach einem Mann, der einen gefundenen Geldkoffer einfach mit sich gehen ließ, entpuppt sich als eine der spannensten und inszenatorisch eindrucksvollsten Verfolgungen der letzten (Kino-) Jahre. [...]

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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10.0Herausragend

Das besondere Flair, das "No Country For Old Men" auszeichnet, ist die enorme Spannungstiefe. Während sich die Macher auf der einen Seite alle Zeit der Welt zum Erzählen der Geschichte nimmt, erzeugen sie auf der anderen Seite so dicht an dicht gepaarte Spannungsszenen, dass dem Zuschauer keine Gelegenheit zum entspannten Durchatmen bleibt. Alles in allem präsentieren uns Joel und Ethan Coen hier den besten (wenn auch mitunter etwas skurrilen) Thriller seit langem. "No Country For Old Men" lebt von einer atemberaubenden Stimmung, einer spannungsgeladenen Atmosphäre und Protagonisten, die hier so gut wie seit langem nicht mehr aufspielen. Sei es der eiskalte Profikiller oder auch der alternde Cop. Die Darsteller wissen ausnahmslos zu begeistern. "No Country For Old Men" ist ganz, ganz großes Kino, ein nicht ganz genre-konformer Western der Neuzeit und auf jeden Fall einen genaueren Blick wert. Über die kleinen dramaturgischen Schwächen gegen Ende des Films darf man dabei getrost hinwegsehen.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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10.0Lieblingsfilm

“No Country For Old Men” ist es also, der beste Film des Jahres 2008. Mit 4 Oscars wurde der Thriller in diesem Jahr ausgezeichnet. Dabei konnte er sich gegen das im Vorfeld schon als neues “Citizen Kane” verschriene “There Will Be Blood” in allen wichtigen Kategorien durchsetzen. Neben der wichtigsten Kategorie als “Bester Film” gewannen die Coen-Brüder jeweils einen Oscar für ihre Regie-Arbeit und ihr adaptiertes Drehbuch. Außerdem wurde Javier Bardem für seine Vorstellung als knallharter Killer Anton Chigurh ausgezeichnet.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Ich habe viel gelacht. Was ich überhaupt nicht erwartet hatte. Und „No Country for Old Men“ ist dabei kein komischer Film. Als ich aus dem Kino heraus kam, wusste ich nicht, was ich von diesem Film halten sollte. Das wurde erst – Stück für Stück - in den folgenden Tagen klar. Die Coen-Brüder bedienen eine ganze Menge Kino-Klischees und sie frustrieren sehr viele Erwartungen der Zuschauer. Es verhält sich mit diesem Film im Grunde genauso wie mit Maceo Parkers Saxophon-Spiel: Es kommt auf die Töne an, die er weglässt. Zwei Schlüsselszenen finden in dieser Geschichte statt, nur sind sie nicht zu sehen. Beide werden nur durch Blicke zusammengefasst. Der Blick auf den Tatort oder der Blick auf die Schuhsohle.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Jedes Detail ist bis ins Kleinste ausgeklügelt, jedes Versteck, jeder Hinweis, jedes Wort genau abgewogen und präzise ins Bild gerückt. Die sonst mit Humor gesegneten Coen-Brothers ("Fargo", 1996) haben ein bedrückendes Meisterstück abgeliefert, das seine volle Wirkung erst Tage nach dem Kinogang entfaltet. "No Country for Old Men" ist nicht einfach nur brutal wie Quentin Tarantinos jüngere Filme, sondern eine Studie über Abgründe der menschlichen Natur, über Waffenfetischismus und den Verlust jeglicher Prinzipien.

Kaltblütiges Morden als Teil des amerikanischen Erbguts: Dieser Film bringt den Albtraum einer auf Gewalt gegründeten Nation auf den Punkt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

Wer große Erklärungen erwartet oder fein zuende gesponnene Handlungsstränge, wird enttäuscht sein. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte - gegen Ende hin zerfasert die Story zusehends und löst sich fast auf, Protagonisten sterben unvermittelt, der anfangs sehr gradlinige Erzählfluss verliert sich im Nichts . Genau das ist zwar Kalkül, macht es aber nicht wirklich besser. Aber die Story ist hier auch nicht der Mittelpunkt - No Country for Old Men lebt von der Stimmung, den Figuren, der Atmosphäre, grandios in Szene gesetzt. Großes Kino.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.0Herausragend

Es ist also nicht eigentlich die Handlung, die NO COUNTRY FOR OLD MEN so besonders macht. Es sind vielmehr seine Effektivität und Kompromisslosigkeit, seine Unbeirrtheit auf dem Weg der totalen Vernichtung. Es ist die dichte, tatsächlich beklemmende Atmosphäre, die in diesem Film herrscht. Die atemberaubende Schönheit der Landschaft, die in so scharfem Kontrast steht zu dem, was in ihr geschieht.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist karg. In jeder Beziehung. Die Coens nehmen sich aus ihren bisherigen Produktionen die besten Elemente und köcheln den Sud auf sehr kleiner Flamme bis zu seiner Essenz herunter. Die größten Gemeinsamkeiten hat er mit "Fargo". Anstatt der Kälte flirrt die Hitze im tiefsten Texas und entfaltet in drückenden, weiten Bildern seine typische Coen-Story. Irgendjemand will mal wieder etwas mit allen Mitteln wiederhaben. Diesmal führt allerdings kein Teppich oder eine entführte Ehefrau durch eine verhalten verwinkelte Story, sondern ein Koffer, für dessen Inhalt seine Interessenten über Leichen gehen.
In irritierend unprätentiöser Optik gibt's also ein Stelldichein mit den beliebtesten Stilmitteln aus dem Coen-Kosmos. Josh Brolin spielt Llewelyn Moss, der wie seinerzeit der Autoverkäufer William H. Macy seine große Chance gekommen sieht und mit allen Mitteln versucht seine Finanzen zu optimieren. Anton Chigurh macht ihm dabei das Leben schwer und jagt…

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

.„No country for old men“ ist ein gelungener Film mit einigen Referenzen an das Western-Genre, indem sich die im Vorigen thematisierten Aspekte zu einem rundem Ganzen verbinden. Nichts desto trotz bietet der neueste Film der Gebrüder Coen auch Anlass zur Kritik. Handwerklich perfekt, bleibt er jedoch, zumindest habe ich das so empfunden, emotional ziemlich leer, da keiner der Charaktere wirklich zur Identifikationsfigur taugt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.5Herausragend

„No Country For Old Men“ vereint all die vertrauten Elemente, die Filme, wie „Fargo“ und „Miller’s Crossing“ zeitlos machen: schräge Figuren, die amerikanische Provinz und kleine Ganoven, die vom großen Geld träumen. Gleiches Geschick wie bei der Auswahl der Vorlage von Cormac McCarthy bewiesen die Coens auch wieder bei der Besetzung: Javier Bardem ist Furcht einflößend oscarverdächtig, Josh Brolin der einsame Held und Tommy Lee Jones hat den lakonischen Schlussmonolog in dieser Verneigung vor den Klassikern des Western und Gangsterfilms.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.5Herausragend

No Country for Old Men vereint ein mehr als außergewöhnliches Schauspiel-Ensemble. Allen voran Josh Brolin und Javier Bardem liefern unter der Regie der Coens die vielleicht stärksten Leistungen ihrer bisherigen Karriere ab. Brolin, der zuletzt in Ridley Scotts American Gangster den Bad Cop gab, übernahm den Part des fast schon bemitleidenswerten Anti-Helden, der halb sehend, halb blind in sein Verderben rennt. Brolins Präsenz und Ausstrahlung erinnert desöfteren an Nick Nolte, dessen Spezialität bekanntlich auch in der Darstellung gebrochener Existenzen lag.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist ein wuchtiges Zitat auf den Westernmythos und das amerikanische Krimigenre - ein staubtrockener und blutiger Thriller mit Motiven, die von altertümlichen Bibelauslegungen bis zu den mörderischen Realitäten des Hier und Jetzt reichen. Nach dem sie ein paar kapitale Flops abgeliefert haben, laufen die Coen-Brüder wieder zur Hochform auf. An die präzisen und kompromisslosen Werke "Miller's Crossing" und "Fargo" fühlt man sich erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten, die die typisch lakonische Handschrift der Coens trägt...

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Besser kalkulieren kann man nicht. Den deutschen Kinostart auf jene Woche zu terminieren, in der man nach weiser Vorausschau bei den "Oscars" zugelangt hat, ist aus Marketingsicht des Verleihs ein Bravourstück; wenn auch ein nahe liegendes. Die Coen-Brüder feiern mit "No Country For Old Men" und obendrein die Rückkehr zur gelobten Ernsthaftigkeit dank eines aller Folklore entsagenden Definitionsentwurfs des Neo-Westerns.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Herausragend

Dieser Film ist eine Sensation. NO COUNTRY FOR OLD MEN ist nicht nur das interessanteste Comeback des Jahres, und der beste Film der Coen-Brüder seit FARGO, in mancher Hinsicht ihr bester Film überhaupt, es ist eines der Kino-Meisterwerke unseres Jahrzehnts, ein ungemein tiefsinniger Film, der grundsätzliche existentielle Fragen mit filmischer Meisterschaft verknüpft.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Evie: www.inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Ich muss sagen, das ich es mir mit der Bewertung echt schwer gemacht habe, denn einerseits ist der Film echt super gemacht, gradiose Bilder, überragende Schauspieler und schon fast philosophische Dialoge bzw. Erzählungen. Aber auf der anderen Seite ist die Story nicht wirklich innovativ, ähnliches gab es schon zwar nicht besser aber auch nicht schlechter und das Ende war sehr unzufriedenstellend.
Sehen und selber ein Urteil bilden.(was gar nicht so leicht ist :), wie bei allen Coen-Brüder-Filmen)

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Alle Kritiken (26)


Kommentare (259) — Film: No Country for Old Men

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derdewey

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Grandioser Film!
Obwohl so rein gar nichts erzählt wird und man einfach mit den Geschenissen allein gelassen wird, findet am Schluss alles zusammen und man denkt sich nur, FUCK war das ein genialer Film!
..jedenfalls wars bei mir so! ;)

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killmoves

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ohne etwas über den Inhalt zu verraten: Überzeugt durch eine ganz eigene Atmosphäre und einen erschreckend guten Javier Bardem. Sollte man mal gesehen haben!

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1000Mindhunter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Spanender und brillant gespielter coen film voller schwarzem humor und spannung. Ich finde javier bardem hat den oscar für den besten nebendarsteller verdient da er den psychopath wirklich fantastisch darstellt ich finde tommy lee jones spielt auch gut doch er sit im film wirkilch nicht oft zu sehen dagegen entwickelt sich zwischen brolin und barden eine geniale hatz voleer überaschungen bis zum für mich nicht lahmen ende da das ende wirklich genial und unerwartet passiert

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Keky

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absolut Sehenswert, nichts für zarte Gemüter
Dieser Film ist Einer der Wenigen bei dem ich einfach nicht abschalten konnte, obwohl es schön spät war. Das nenne ich fesselnd. Dieser Film hat mich gefesselt, obwohl ich erst skeptisch war-der Plot erschien mir nicht sonderlich spannend, und gewonnene Preise (Oscar, goldene Banane, etc.) ignoriere ich meistens. :)
Und dann entpuppte sich dieser Film als äußerst unterhaltsam, spannend, Actionreich und mit einer hervorragenden Besetzung.

Er könnte auch von Tarantino stammen, was die Darstellung von Gewalt betrifft. Das bekommen die Coen Brüder mindestens genau so 'gut' hin. Er ist nichts für zarte Gemüter, aber das sollte jedem klar sein.

Ein Film, der sich "erfeulicher Weise" von der Masse abhebt. Ohne den unheimlichen 'Teddybär-Killer, wäre der Film nicht ganz so sehenswert. Ich finde Sehenswert für Menschen. die einen unvorhersehbaren, feinen, etwas blutigen Thriller mögen!
Da Nähert sich die Traumfabrik Hollywodd tatsächlich den künstlerisch wertvollen Filmen an oder liegt uns hier ein Missverständnis vor und 'No country for old men' ist einer der üblichen Blockbuster? Naja, die Schauspielerauswahl und die Tatsache, dass der Film von den Coen Brüdern ist, beherzte mich zum DVD Abend mit Freunde. :)

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Coen-Meisterwerk.

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Hanno Jones

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*coen ;)
ansonsten daumen hoch ;)


aberaber

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Danke!:-)


bussdee

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich habe über 1000 Filme hier bewertet und mindestens 10x so viele schon gesehen (dank meinem Nebenjob in einer Videothek) ... ich würde jetzt gerne jemanden kontaktieren können, der mir 2 Stunden meiner Lebenzeit zurück gibt !!!

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SpeedyPetey

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Ja aber eine Bewertung von 0.0 ist da doch sehr unangemessen, du hast ihn ja laut deiner Aussage bis zum Ende angesehen, also muss er dich doch auf eine Art und Weise langweilig fasziniert haben^^, Also ich glaube ein Hassfilm kann man gar nicht zu Ende sehen weil man ihn so oder so vorskippen muss um nicht einzuschlafen, oder der Film wird einfach abgebrochen, weil einem übel wird. Allein die Bilddarstellung und die Kamerafahrten haben so eine Schmach nicht verdient. Genauso eine Bewetung von 10 halt ist zu übereilt. Aber über Filmgeschmack lässt sich ja streiten..


sikkmeidack

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über Geschmack ja, aber nicht über guten Geschmack.


G0DsTylA

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Von beginn an ein wirklich spannender Film der durch die überragenden Schauspieler überzeugt! Wie auch einige andere hier schon erwähnt haben, habe ich es sehr positiv empfunden das man auf die Filmmusik fast komplett verzichtet hat. Aber der für mich größte kritikpunkt ist das ende, das für mich mehr als nur überraschen ist und mich ziemlich aus der bahn geworfen hat! Dennoch echt klasse Thriller und wen das ende anders abgelaufen wäre dann würde der Film eine 10 bekommen so leider nur 8.5.

Mfg G0DsTylA

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Matzler

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz großes Kino, das von mir nur keine 10 Punkte erhält, weil es meiner Meinung nach stellenweise wirklich zu ausgedehnt ist.
Besonders gefallen hat mir das Spiel mit der Stille, also dem Verzicht von musikalischer Untermalung. Gut geformte Charaktere, spannende Handlung, charmante (wenn auch wenige) Dialoge.

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mueslix

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Bewertung7.5Sehenswert

Schade, dass ich 30 Minuten vor Ende nicht einfach eingeschlafen bin. Dann haette ich jetzt 'nen neuen Lieblingsfilm.

Sagt Ethan zu seinem Bruder Joel: "Ich habs, wir machen ein voellig unerwartetes, ueberraschendes Ende." Joel daraufhin: "Hast du denn irgendne gute Idee?" Ethan: "Ne, is aber auch egal, oder? Wir werfen einfach ne Muenze."

Die ersten 90 Minuten: 9.5
Die letzten 30 Minuten: 4.0

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Umbringer

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat echt das Zeug zu einem richtig Klasse Film.
Was mir eindeutig fehlt ist die Musik. Eine gute Filmmusik würde die Athmosphäire wunderbar unterstreichen und könnte richtig fesseln. Die Figuren sind Klasse (abgesehen von der Mutter) und die Storry ebenso.

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Kopfschüttler

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film geht unter die Haut. Man(n) weiß man nie ob man zu dem Killer oder zum Flüchtigen halten soll. Die Story anders, spannend und irgendwie morbide. Die Frisur von Javier Bardem hat bestimmt einen neuen Trend ausgelöst *grins*.

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muchoSangre

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Bewertung9.0Herausragend

Friendoooooooooo !

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taunus-nuss

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Bewertung2.0Ärgerlich

Einfach nur tot langweilig!

Genre Thriller? --> Gäääähn, teilweise fast eingeschlafen.....
Genre Western? --> wtf, wo ist der verdammte Saloon???
Genre Komödie? --> <--das war der Witz, es Komödie zu nennen.
Genre Kriminalfilm? --> Lol, da läuft einer rum und killt einen nach dem anderen, .........und KEINEN interessierts, selbst Hauptnebendarsteller T.L.Jones würde lieber in Rente gehen, als den Verbrecher zu jagen.

Das DER Film Oscars gewonnen hat zeigt nur wieder, dass dieses ganze (amerikanische) Verleihungszeremonienkonstrukt korupt unterwandert ist und unfähig einen Film neutral zu bewerten, und damit überhaupt keine Aussagekraft besitzt für intelligente Menschen.

Bin ein großer T.L.Jones-Fan und war dermaßen entäuscht über den Mist, den er da verzapft.

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lucas0alberto

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*es wimmelt vor fehlern*

1. Thriller: Und wer bitte schön hat gesagt hat das Thriller als Obergriffsgenre allen Menschen mit gleichviel permante Spannung unterhält, ist ne ästhetikfrage...

2. modern western!

3. verstehst anscheinend nichts von coens "schmunzel" humor ganz zu schweigen vom schwarzen humor

4.würde lieber in rente gehen^^soll er wie sherlock holmes mit seiner pfeiffe völlig überzeugt davon zu sein das zu tun was ihm 100% gefällt.... und wieder verstehste nix von coensbrüder filmkunst und ihrer verständnis von versagen,gefühlen, und charakteren der menschen und wie real er sie in diesem film darstellt.

ach ja korrupt coen brüder^^wenn du gesagt hättest dass cameron oder emmerich seien korrupt dann wärs noch nachvollziehbar aber bei den coenbrüder *lach*

angenommen no country old men wäre wirklich ein schlechter film, dann wärst du enttäuscht das tommy lee jones als schauspieler agiert... als seien nie brillante schauspieler in schlechten filmen aufgetreten...

habe kein bok hier meine zeit mit gut ausgdrückten und fehlerfreie sätze zu verschwenden

*Ende| es wimmelt vor fehlern*


GRooGGer

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Kritik Fail


Tachitalili

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hatte große Erwartungen, die nicht erfüllt wurden.
Deprimierendes, ödes, sich ziehendes Drama, kaum Gespräche,
lahme Gitarrenklänge, unsympatische oder deprimierende Gestalten,
oder freakige erbarmungslose Killer (mal was ganz neues)...
Der ganze Film wirkt wie durch eine Glasscheibe gesehen,
alles ist entschleunigt- gut, aber so ein Schneckentempo muß auch nicht sein.
Warum hatte er bloß so viele Preise abgesahnt?
Alles in einem: ich kann dem mal gar nix abgewinnen.

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Anton Chigurh

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Call It, Friend-O!


Matzler

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Musik ist nur als diegetische Musik vorhanden, wenn zum Beispiel die Mexikaner eine Fete feiern.


SoulReaver

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Bewertung9.0Herausragend

„Je verbissener du versuchst etwas zurückzuholen das dir genommen wurde, desto weiter entfernt es sich von dir. Irgendwann sollte man es abbinden wie eine Wunde.“

Die Brüder Joel und Ethan Coen haben sich in der großen Filmwelt längst einen Namen gemacht. 'Fargo', 'Miller's Crossing' und 'The Big Lebowski' zählen zu den besten Filmen aller Zeiten. Doch auch die größten Regisseure haben mal Durchhänger. Nach untypischen und doch eher schwachen Streifen wie 'Ein (un)möglicher Härtefall und dem Remake 'Ladykillers' stand der Ruf der beiden etwas im dunkleren Licht. 2007 kam mit 'No Country for Old Men' das erhoffte Comeback und die Coen's sahnten verdient mit ihrem Neo-Western-Thriller bei der Oscar Verleihung ab. Ausgezeichnet wurden die Regie, der Film, der beste Nebendarsteller und das adaptierte Drehbuch.

Ein Mann stolpert bei der Jagd förmlich über einen blutigen Tatort, einen Pick-up-Truck, vollgeladen mit Heroin und unwiderstehlichen zwei Millionen Dollar in 100$ Scheinen. Seine Entscheidung, das Geld für sich zu behalten, setzt eine gewaltvolle Kettenreaktion in Gang, die noch nicht einmal das Gesetz von West-Texas aufhalten kann.

Standesgemäß überzeugt 'No Country for Old Men' mit seiner tadellosen Optik. Breite Einstellungen und berauschende Kameraschwenks über das weite Land von Texas zeichnen sich durch ihre Schönheit und gleichzeitige Rauheit aus. Dazu wird ein Stilmittel verwendet welches ich so noch nicht erlebt habe. Der Film verzichtet völlig auf jegliche musikalische Untermalung. Das gibt ihm dazu noch die ganz eigene Note und andere Geräusche, wäre es nur das knistern der Plastikhülle in der Tankstelle, werden viel bedrohlicher wahrgenommen.

Auch in Sachen Besetzungssicherheit kann man sich (weitestgehend) auf die Brüder verlassen. Jedenfalls sitzt in 'No Country for Old Men' wieder jede Rolle. Josh Brolin als Llewelyn Moss, der durch Zufall über eine Tasche voller Geld stolpert und sich fortan auf der Flucht befindet, könnte man wohl als Hauptakteur bezeichnen. Brolin spielt mit seiner Zynischer-Coolness groß auf. Javier Bardem, der zuvor als gelähmter in 'Das Meer in Mir' eine beeindruckende Leistung ablieferte spielt den psychopathischen Killer Anton Chigurh und ist das Highlight des Films. Sein absolut kaltblütiger Charakter, der seine Opfer mit einem Bolzenschussgerät bearbeitet, ist wohl einer der angsteinflößendsten der Filmgeschichte und Bardem wurde für seine grandiose Leistung zu Recht mit dem Oscar belohnt. Den Cast rundet eine Größe wie Tommy Lee Jones als alternder Dorfsheriff Ed Tom Bell, dem man die schweren Jahre deutlich ansieht, stark ab. Dazu ist auch Woody Harrelson in einer Mini-Rolle als Carson Wells, der Chigurh Dingfest machen soll, zu sehen.

Die Coen's inszenieren mit 'No Country for Old Men' eine fesselnde Geschichte, die trotz ihres doch recht ruhigen Erzähltempos nicht langweilt oder gar an Fahrt verliert. Identifikationsfiguren gibt es hier keine deutlichen. Llewelyn rückt natürlich irgendwie in den engeren Kreis, ich meine, wen würden 2 Millionen Dollar nicht reizen? Genauso kann man Anton Chigurh verstehen, nicht wegen seiner absolut brutalen Vorgehensweise, sondern wer würde nicht nach 2 Millionen Dollar suchen? Vielleicht kann man sich aber doch am besten mit Ed Tom Bell anfreunden, der als Gegenpol zu beiden steht und begreift in welcher Gefahr sich Llewelyn befindet und ihn schnellstmöglich retten will. Die Coen's verzichten erfrischend auf klare Sympathie-Figuren und man kann selber entscheiden in wie fern man sich mit den Charakteren anfreunden kann, oder eben nicht kann. Die Coen's orientieren sich zwar zuweilen an großen Filmvorgängern, bleiben ihrem bekannten Stil aber treu. Der typische schwarze Humor kommt nicht zu kurz und wird in ersten Mordszenen, in denen man sich das Grinsen nicht verkneifen kann, deutlich. Wenn die Situationen sich aber immer mehr zuspitzen und die Geschichte rundum Llewelyn immer Gefährlicher wird bleibt das Lachen auf der Strecke und 'No Country for Old Men' hat den Zuschauer längst in den Bann gezogen. Dazu zeigen die Coen's hier ihren kompromisslosesten und härtesten Streifen und es gibt einige blutige Schießereien und Wunden zu sehen. Auch die Dialoge, die in einem Coen-Film natürlich immer exzellent geschliffen sind, fallen diesmal zwar spärlich aus bleiben aber erstklassig. 'No Country for Old Men' wird durch seine Kargheit getragen. Sei es die Landschaft, die Gespräche oder auch der fehlende Soundtrack. Dazu zeigen sie aber immer wieder ihr grandiose Händchen für Inszenierungen. Die herausragenden Verfolgungsjagden wie die gnadenlosen Schießereien zählen allein handwerklich sicherlich zu den besten überhaupt.

Fazit: Mit ihrer Romanverfilmung 'No Country for Old Men' finden die Coen-Brüder wieder zu alter Stärke und inszenieren einen Film ohne Freunde, Gnade und in dem Jäger schnell zu Gejagten werden. Der ruhige Erzählstil, dosiert mit grandiosen Actionsequenzen, ein hervorragender Cast, allen voran Javier Bardem und die tolle Optik machen 'No Country for Old Men' wieder mal zu einem ganz großen Film der sich ohne Probleme in die Reihe der letzten großen Coen-Meisterwerken stellen darf.

„Mehr kann ich nicht tun, Kopf oder Zahl?“

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Coach T

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Bewertung9.0Herausragend

Was für ein Film ist „No Country for Old Men“ eigentlich?

Ein Thriller? Ein Drama? Ein Roadmovie? Gar eine Komödie oder ein Psycho-/Horror-Film?
Ein bisschen von allem. Definitiv. Es gibt viele Morde. Das steht fest.
Ich würde jetzt zwar nicht behaupten, der Film habe einige Lacher, aber für Freunde des verdrehten Humors (auch des Coen-Humors) ist auf jeden Fall gesorgt. Die Spannung ist stets vorhanden. Und das ohne den Einsatz von aufpeitschender und hetzerischer Musik. Die Schnitte sind behutsam.

„No Country for Old Men“ ist ein ruhiger Film.

Die Landschaftsaufnahmen sind schlicht und ergreifend atemberaubend. Aber was sehen wir eigentlich? Die Coens zeigen uns die scheinbar endlose Weite der Felder. Die Trübseligkeit dieser Umgebung. Kein Leben auf den Straßen. Die Bewohner wirken müde, kaputt und ausgelaugt. Diese Tristesse ist zum Greifen nah.

Es geht um den Einwohner Lleweyln Moss (Brolin). Ein Raubein. Ein echter Bursche. Wortkarg.
Er findet durch Zufall die „Überreste“ eines fehlgeschlagenen Drogendeals. Mitten im Nirgendwo. Was würdet Ihr tun?

Von nun an beginnt die Hetzjagd. Ohne Hetze und Hektik.

Wir begegnen Anton Chigurh (Bardem). Eine wahrlich merkwürdige und außergewöhnliche Figur. Er ist ein Killer. Menschenverachtend, bedrohlich, besonnen und gestört. Man könnte meinen, seine Blicke würden töten. Eine wahnsinnig gute Rolle, ebenso überragend gespielt von Bardem.

Die dritte Hauptfigur ist der Sheriff Ed Tom Bell (Jones). Er ist ein alter Mann, der auf seinen Ruhestand zugeht. Analytisch und gewissenhaft versucht er nach und nach das Aufgefundene zu interpretieren und rekonstruieren. Und so, ein weiteres Massaker zu verhindern. Der Sheriff dient zudem als Erzähler. Er ist die Person, mit der der Zuschauer am meisten „betreut“ wird.

Erst nach dem ich es gelesen habe, stellte ich fest, dass fast während des gesamten Films keine Musik zu hören ist. Unglaublich. Normalerweise lege ich sehr großen Wert auf die musikalische Unterstützung. Dafür bin ich sehr empfänglich. Umso erstaunlicher, dass es mir hier nichts ausgemacht hat. Dass es mir erst gar nicht aufgefallen ist!

Weiterhin ist, wie von den Coens nicht anders zu erwarten, jede noch so kleine Rolle überaus passend besetzt (Schöner Gastauftritt von Harrelson!). Die Dialoge: einzigartig.

Den Coens gelang es, ohne viele “Ablenkungen“ einen derart intensiven Film zu erschaffen. Wow, bitte mehr davon „Friendos“!

Chigurh: What's the most you ever lost on a coin toss?

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Kreaexo

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Bewertung7.0Sehenswert

Zu Anfang bis zur Mitte hin dachte ich mir noch, dass "No Country for old men" ein neuer Film auf meiner Lieblingsfilmliste wird.
Dann wurde mir aber bewusst, dass dieser Film nicht wirklich innovativ und total überbewertet ist. Ich meine, der Film ist nicht frei von Filmfehlern, die Dialoge nerven mit der Zeit und wirken ermüdend, das Storytelling ist auch höchstens Mittelmaß, die Handlungsstränge sind unlogisch aneinandergereiht und Javier Bardem hab ich die Rolle des Bösewichts keine Sekunde lang abgekauft - ich finde seine Darstellung irgendwie lächerlich. Das Ende hat mir auch vieles verdorben. Es kam zu abrupt, praktisch aus heiterem Himmel und es war irgendwie nichtssagend.
Außerdem fehlt mir einfach die Botschaft, die in diesen Film gut reingepasst hätte.

Trotz der ganzen Kritikpunkte werden sich jetzt bestimmt einige von euch fragen, wieso ich "No Country for old men" doch 7,0 Punkte gegeben habe.
> Wie oben schon erwähnt finde ich die erste Filmhälfte sehr gelungen.
> Das Katz-Und-Maus-Spiel zweier bewaffneter Männer, die sich vorher und mittendrin nie gesehen haben und beide kaum Verschnaufpausen erhalten ist ein kleiner Geniestreich.
> Der Film sprüht nur so voller Atmosphäre. Untermalt wird diese durch die grenzenlose Stille, da der Film ganz ohne Hintergrundmusik auskommt. Nur kurz erklingt 'Livemusik'.
> Die Darstellung von Woody Harrelson, obwohl er nur kurz zu sehen ist. Sehr sympathischer und talentierter Schauspieler. Und Josh Brolin blühte in seiner Rolle förmlich auf.

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smartyx

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Danke.


taunus-nuss

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Sicher gibts Logikfehler,
der dickste = dass da ein Serienkiller rumläuft, sogar ziemlich protzig, auffällig, mitten in der Öffentlichkeit, und KEINEN interessiert es, keine Polizei, kein FBI, keine Marshals, oder was sonst so immer dafür zuständig erscheint.


Anton Gorodezki

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einmal mehr eine klare Bestätigung dafür, warum ich ein Fan der Coens bin. Erstklassig gezeichnete, teils höchst skurrile Figuren, beeindruckende Bilder, fesselnde Atmosphäre, Hochspannung, schwarzer Humor und jede Menge Dialoge, die man gerne immer wieder hört. Star des Films ist zweifellos Javier Bardem; besser kann man diese Figur einfach nicht darstellen. Allein die irrwitzigen Gespräche in die er seine (potentiellen) Opfer im Rahmen seines meist todbringenden Spiels verwickelt machen den Film schon sehenswert; allen voran natürlich der - hier auch schon mehrfach zitierte - Dialog mit dem Tankwart...

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Carmine

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Anton: Was kostet das ?
Verkäufer: 89?!?
Anton: und das Benzin?
Verkäufer: hat es bei euch da oben in letzter Zeit geregnet?
Anton: wo soll da oben denn sein?
Verkäufer: ich hab gesehen sie kommen aus Dallas?
Anton:was geht sie das überhaupt an ?

ich liebe diese Szene, denn diese zeigt noch einmal wie Klasse Javier Bardem seine Rolle in Coens meiner Meinung nach besten Film.
Ein ruhiger Film der ohne Score gut auskommt.

"No Country for Old Men ist Zwei glorreiche Halunken der Neuzeit"

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La Bardot

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Call it, friendo!


Anton Chigurh

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tankstellenwart: ich wollte nur freundlich sein
wenn sie das nicht annehmen dann weiss ich nicht was ich für sie tun könnte
und ? ist sonst noch was ?

anton chigurh: keine ahnung ? ist noch was ?


Prechtl

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Bewertung9.0Herausragend

„No Country for old Men“ ist ein typisches Katz-und-Maus-Spiel, das zwar nicht mit teuren Spezialeffekten aufwartet, aber trotzdem eine große Spannung erzeugt. Mit diesem Film haben mir die Coen Brüder gezeigt, dass sie doch gute Filme machen können.

Kurz: Im Film geht es um Llewelyn Moss, der am Schauplatz eines geplatzten Drogendeals zwei Millionen Dollar in einem Koffer findet. Er nimmt den Koffer an sich und wird daraufhin von Anton Chigurh gejagt, ein auf Llewelyn angesetzten Auftragskiller. Außerdem ist da noch ein Sheriff, der Llewelyn und seine Frau vor Chigurh beschützen möchte. Ein Katz-und-Maus-Spiel der besonderen Art beginnt…

Ich halte es für bemerkenswert, dass sich die drei Hauptcharaktere – gespielt von Josh Brolin, Javier Bardem und Tommy Lee Jones – nie persönlich gegenüber stehen. Ein paar Mal sehen sie sich nur aus der Ferne oder telefonieren miteinander, aber sie stehen sich nie Angesicht zu Angesicht zu gegenüber. Und dass trotz dieser Tatsache eine solch beklemmende Stimmung aufgebaut wird, finde ich wirklich gut gemacht. Wir beobachten Llewelyn, wie er aus brenzligen Situationen vor Chigurh mit seinem Koffer flieht und es doch immer schafft, ihm eins auszuwischen. Zur selben Zeit sieht man Anton Chigurh dabei zu, wie er mit unschuldigen Passanten sein allzeit beliebtes Kopf-oder-Zahl-Spiel spielt (der Einsatz ist immer das Leben) und auf der Jagd nach dem Geldkoffer ist. Und dann wäre da noch Sheriff Bell, der wieder einen ganz anderen Blick auf das Geschehen hat. Er kann die Schritte von Anton und den Mexikanern nur erahnen und besitzt eigentlich gar nicht mehr den nötigen Ehrgeiz für diesen Fall, da er einfach schon zu alt dafür ist.

Drei komplett verschiedene Charaktere, die aber doch ein harmonisches und tolles Zusammenspiel ergeben. Der Film ist ziemlich ruhig gehalten (bis auf diverse Schießereien) und spielt sich vorwiegend im kargen Ödland Texas‘ und in billigen Motels ab, was dem Film ein besonderes Flair gibt. So halte ich die ersten paar Minuten, als man mit Llewelyn Moss durch die Gegend zieht und den Schauplatz entdeckt, für ziemlich gut gelungen. Außerdem fand ich so ziemlich jede Stelle mit Anton Chigurh grandios. Er ist zwar ein Irrer, aber es macht trotzdem Spaß, ihm zuzuschauen.

Am meisten gefiel mir Javier Bardems Darstellung des Bösewichts, für die er zu Recht mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet wurde. Er verkörperte Chigurh als einen unberechenbaren Menschen, bei dem man nie wusste, was er als nächstes tun würde.
Josh Brolins Leistung als schweigsamer Llewelyn fand ich auch sehr gelungen, ebenso wie Tommy Lee Jones Leistung (auch wenn er meiner Meinung nach etwas zu wenig Spielzeit bekommen hat).

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