No Country for Old Men

No Country for Old Men (2007), US Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Western, Kinostart 28.02.2008


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8.3
Kritiker
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7.7
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403 Kommentare
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit Tommy Lee Jones und Javier Bardem

In No Country for Old Men flieht Josh Brolin vor Javier Bardem, dem organisierten Verbrechen und der Polizei, weil er zwei Millionen Dollar an sich genommen hat.

Im Jahr 1980 im US-Bundesstaat Texas wundert sich Sheriff Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) über das gewalttätige Verhalten der heutigen Gesellschaft. Gleichzeitig bricht der Auftragskiller Anton Chigurh (Javier Bardem) aus dem Gefängnis aus. Wieder an anderer Stelle beobachtet der Kriegsveteran Llewelyn Moss (Josh Brolin) einen geplatzten Drogendeal, bei dem sich die Beteiligten gegenseitig erschossen haben. Bei einem schwer verletzten Mann liegt ein Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss nimmt den Koffer an sich und fährt nach Hause zu seiner Frau Carla Jean (Kelly MacDonald), ohne zu wissen, was er sich damit einhandelt.

Als er später an den Tatort zurückkehrt, um den verwundeten Mann Wasser zu bringen, wird er von Mexikanern beschossen. In dem Koffer war nämlich ein Peilsender. Von da an beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel und Moss wird sowohl von den Mexikanern als auch von dem psychopathischen Killer Chigurh verfolgt. Dieser hinterlässt auf seiner Jagd eine Reihe von Leichen, die er alle durch ein Bolzenschussgerät tötet. Zeitgleich engagiert das organisierte Verbrechen Carson Wells (Woody Harrelson), der das Geld wiederbeschaffen soll. Sheriff Bell will dagegen Moss und seine Frau schützen. Doch dafür muss er ihn vor den Mexikanern, Wells und Chigurh finden…

Hintergrund & Infos zu No Country for Old Men
No Country for Old Men basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cormac McCarthy und wurde von Ethan Coen und Joel Coen inszeniert. Ebenso wie in früheren Filmen der Coen-Brüder, wie zum Beispiel Fargo oder Blood Simple, wurden auch in No Country for Old Men Themen wie Schicksal, Gelegenheit oder das Gewissen in den Vordergrund gestellt.

Bei den internationalen Festspielen von Cannes im Jahr 2007 konnte der Film zwar nicht abräumen, doch er setzte sich bei den Academy Awards im gleichen Jahr bei acht Nominierungen in vier Kategorien durch. Die begehrte Trophäe gab es für das Beste Adaptierte Drehbuch, den Besten Film, Beste Regie und Javier Bardem als Bester Nebendarsteller.

Nach etlichen spanischen Filmen erlangte Bardem mit No Country for Old Men internationale Bekanntheit, nachdem er zuvor kleinere Rollen, wie zum Beispiel in Collateral, verkörpert hatte. 2012 gewann Regisseur Sam Mendes den Schauspieler für den psychopathischen Gegner Silva von James Bond in James Bond 007 – Skyfall. In No Country for Old Men musste der Spanier, der mit der Schauspielerin Penélope Cruz verheiratet ist, seinen spanischen Akzent ablegen, damit er nicht für einen der Mexikaner gehalten wird. (LM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails No Country for Old Men
Genre
Kriminalfilm, Thriller, Drama, Neo-Western
Zeit
1980er Jahre, 20. Jahrhundert
Ort
Mexiko, Texas
Handlung
Auftragsmord, Brutalität, Drogenhandel, Drogenkrieg, Fehler, Flucht, Geistige Krankheit, Geldgeschäfte, Geldgier, Geldübergabe, Gewalt, Gewaltausbruch, Grenze USA-Mexiko, Jagd, Jäger, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfhund, Katz- und Mausspiel, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Kultfilm, Lebensgefahr, Massaker, Mord, Motel, Mörder, Oscargewinner, Peilsender, Profikiller, Prärie, Psychopath, Roman, Scheitern, Schießerei, Selbstüberschätzung, Sheriff, Traum, Traumdeutung, Tödliche Verletzung, Verfolgung, Verletzung, Verrückter, Überleben
Stimmung
Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
Zielgruppe
Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm, Literaturverfilmung, Oscargewinner
Verleiher
Universal Pictures International Germany GmbH
Produktionsfirma
Mike Zoss Productions, Miramax Films, Paramount Vantage, Scott Rudin Productions

Kommentare (392) — Film: No Country for Old Men


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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich gebe hier ja immer zu JEDEM Film, den ich bewerte, einen Kommentar ab aber hier fehlen mir doch wirklich ein wenig die Worte beim neusten Meisterwerk der Coens;

Thriller? Krimi? Drama?
Für mich ist "No Country for Old Men" am ehesten dem Westerngenre zuzuordnen.
Das Grenzgebiet zwischen Texas und Mexico, brutale Gangsterbanden, desillusionierte Gesetzeshüter und schweigsame, mysteriöse Killer-
Die Stimmung die hier erschaffen wurde, war für mich Western in Reinform!

Ein Western, weil es über die USA geht, über die Menschen in diesem Land, weil die Geschichte die hier erzählt wird, nur an diesem Ort so stattfinden konnte, nur vor dieser Kulisse eine solche Stärke aufbauen konnte und den Zuschauer so unglaublich faszinieren und mitreißen konnte.

Hier wurde schon so viel geschrieben über dieses Werk, über Javier Bardem der einen der kältesten Killer der Filmgeschichte ausfüllt, über den in seinem zurückhaltendem Spiel unglaublich starken Josh Brolin und die Meisterleistung der Coens die ohne jegliche Musikuntermalung eine bedrohliche Atmosphäre aufbauen, die einen ganz tief in ihre Geschichte hineinzieht über die Fehler und das Versagen von uns Menschen.

Aber was ich hier betonen will, was für mich das Herzstück des Films ist und ihn letzten Endes zum Meisterwerk macht, ist Tommy Lee Jones in seiner Essenzrolle, der diesen Film trägt, ihm eine unglaubliche Würde verleiht, wenn er seinen altersschwachen Sheriff spielt, der diese Welt nicht mehr versteht, auf längst vergangene(und längst verklärte) Zeiten zurückblickt und einfach nur müde ist, nicht mehr weiter kann und für sich keinen richtigen Platz mehr sieht.
Die Coens zeigen uns den Menschen als Bestie, zeigen uns in ihrem Film zum einen das wahre Böse und stellen dem "Bösen" den alten Tommy Lee Jones entgegen, der seine Position nicht mehr halten kann und dem das "Böse" immer einen Schritt voraus zu sein scheint, wenn Jones seinen Aufgaben kaum noch hinterher kommt.

"Ich saß auf einem Pferd und bin nachts durch die Berge geritten - über diesen Pass in den Bergen. Es war kalt und es lag Schnee. Er ist an mir vorbei geritten und hat überhaupt nichts zu mir gesagt. Er ist einfach nur vorbei geritten. Und er hatte seine Wolldecke umgewickelt und seinen Kopf gesenkt. Als er vorbei ritt, da sah ich, dass er Feuer in einem Horn trug, wie es früher Brauch war und ich konnte das Horn durch das Licht im Innern sehen, eine Farbe wie der Mond. In dem Traum wusste ich, er würde voraus reiten und er würde ein Feuer machen irgendwo da draußen in der Dunkelheit und Kälte. Ich wusste er ist da, wenn ich ankomme. Dann bin ich aufgewacht."

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BenAffenleck

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Endgeiler, hoch interessanter und irgendwie schräger Streifen. Toll auf den Punkt gebracht, Mr. Fonda!


Rolim

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Super Kommentar!


howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schockierend.
Einfach grandios schockierend.

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Bleecher

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Bewertung5.5Geht so

Zweite Sichtung des Filmes und meine Reaktion ist wie beim erstenmal.
No Country for Old Men sagt mir nicht viel.
Javier Bardem als gefühlloser Killer mit einer Frisur, die so beschissen ist wie die Figur selber.
Josh Brolin räumt nebenbei und zufällig 2 Millionen Dollar ab frei nach dem Motto Gelegenheit macht Diebe, was ihm eine Menge Troubles einbringt. Den Anforderungen, die seine Rolle an ihn stellt, hechelt er meiner Meinung nach immer etwas hinterher. Der Rest des Cast ist gut bis sehr gut.
Großartige Landschaftsaufnahmen zu Beginn des Filmes. Auch später immer wieder schöne Bilder.
Doch wenn Bardem sein Bolzenschussgerät in Anschlag bringt und Menschen killt, als wäre das so selbstverständlich wie das zuschließen der Wohnungstür , ist es aus mit Beschaulichkeit.
Er ist der kälteste Mörder, den in je in einem Film gesehen habe. Spannung kommt aber trotzdem während des ganzen Filmes nicht auf.
Und am Schluß erzählt der Sheriff, der die heutige Gewalt nicht mehr versteht, seiner Frau einen Traum.
Cut. Ende. Abspann.
Ja hat der Film jetzt eine Botschaft oder hat er keine? Wenn überhaupt dann die:
Die Welt ist böse, brutal und inhuman. Die Gewalt hat neue Formen angenommen und Menschen sind keinen Cent mehr wert. Sehr trostlos.
Ein richtiger Coen Film. Ich kenne nur einen von ihnen, den ich wirklich mag und der heißt True Grit.

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Samweis_Gamdschie

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Kann dich zum Teil zustimmen. Dem Film fehlt dieses gewisse Etwas. Habe ihn dennoch mit gnädigen 7.5 Punkten bewertet, da ich die Schauspieler super fand. An Spannung hat es dem Film auch etwas gefehlt.


Bleecher

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Sehr spannungsarm ja. Und der Funke will einfach nicht überspringen. Das ist das gewisse Etwas, von dem du sprichst. Ich wollte dem Film eigentlich erst nur 4.5 Punkte geben, habe aber wegen des unglaublich guten Spiels von Bardem noch einen Punkt dazugegeben.


El_Commandante

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Bewertung7.0Sehenswert

Insgesamt kein schlechter Film, aber auch kein wirklicher Kracher. Javier Bardem spielt seine Rolle grandios. Die Idee ganz ohne Filmmusik auszukommen, ist gewagt, mich hats aber nicht gestört.
Manche Szenen in 'No Country for Old Men' sind ziemlich verwirrend und dass Ende genauso. War stellenweise recht spannend, aber insgesamt konnte der Film micht nicht so arg beeindrucken. Mal sehen ob er mich beim zweiten Schauen besser überzeugen kann.
Eigentlich hätt ich ihm 6 Punkte gegeben, aber 1 gibts dazu für die extrem geniale Frisur von Bardem, die - wie ich finde - auch richtig gut passt ;)

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Berlin42

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Bewertung9.5Herausragend

"No Country for old Men" ist eine absolute Ikone unter den Thrillern. Vom Anfang bis zum Ende unglaublich bedrückend, besticht der Film durch toll gezeichnete Charaktere und brillante Leistungen der Hauptdarsteller Josh Brolin, Tommy Lee Jones und nicht zuletzt Javier Bardem. Wann wurde jemals ein Psychopath so dermaßen brachial dargestellt? Bardem gewann vollkommen verdient den Oscar als bester Nebendarsteller, doch in meinen Augen ist er keine Nebenfigur des Films. Als Auftragskiller Anton Chigurh löst er beim Publikum in jeder Szene Beklemmungen aus, in der er auf dem Bild erscheint. Auch Josh Brolin meistert seine Rolle als Vietnamveteran Lllewelyn Moss, der rein zufällig während der Jagd auf eine gescheiterte Drogenübergabe stößt. Die beiden markanten Antagonisten liefern sich im weiteren Verlauf eine nervenzerreißende Hetzjagd, die nur einer überleben kann. Episches Meisterwerk der Coen-Brüder!

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Kohax

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Bewertung2.5Ärgerlich

Für sowas kriegt man vier Oscars? Und dann auch noch als bester Film? Was war denn 2008 bitte los?
Ich fand die schauspielerischen Leistungen jetzt nicht schlecht, aber herausragend schon gar nicht. Javier Bardem hat dafür allen Ernstes einen Oscar als besten Nebendarsteller bekommen? Entzieht sich vollends meines Verständnisses, verglichen mit anderen Jahren. Allgemein fand ich alles sehr trostlos und trist, sowohl schauspielerisch als auch umgebungstechnisch (gut aber das ist halt Texas' Einöde, verschaffte wenigstens etwas Atmosphäre). Lediglich Kelly Macdonald hatte einen kurzen Anflug von Gefühlen.
Die Geschichte fand ich, ich kann es nicht anders sagen, lieblos dahingeklatscht. Ich finde man hätte so viel mehr draus machen können. Es kam keine Spannung auf.
In den vorherigen Kommentaren wurde von "witzigen Dialogen" gesprochen, in Kritiken wurde von "rabenschwarzem Humor" gesprochen. Habe ich nicht gefunden.
Ich kann dafür nichts abgewinnen. Absolut overhyped, wie man es so schön neudeutsch sagt.

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Thomas Hetzel

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Jawohl, Kohax. Genauso sehe ich das auch. Total überbewertet der Film, aber das finde ich bei dem meisten Filmen der Coen-Brüder sowieso.


MetalFan92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein gefährliches "Katz und Maus-Spiel" zwischen Josh Brolin und Javier Bardem.
Spannend bis in die letzte Sekunde, blutig und skrupellos.

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HerrGurlitt

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Bewertung5.0Geht so

Fünf punkte für die abendfüllende frisur von Bardem. der rest ist unnötig gewalttätiges, unausgegorenes "möchte gern cool" gehabe. schlicht: dumm, wie die amerikanischen waffengesetze!

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HerrGurlitt

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ja danny: kann ich nicht nachvollziehen! ;D


philipp.ottmar

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Den muss man 2 mal sehen. Hab ihn beim ersten mal auch nicht gemocht. Jetzt hab ich ihm ne zweite Chance gegeben und fand ihn diesmal nicht "okay", sondern großartig.


Kai_Asmus

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Bewertung9.0Herausragend

Die Coens haben zugeschlagen. Dieser Film fesselt. Und sind wir mal ehrlich; der heimliche Star ist doch die Frise von Javier Bardem!

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emmaranza

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Keine Sekunde ist unspannend

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plutoniumsulfat

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Bewertung0.5Schmerzhaft

ich habe versucht, mich reinzudenken, allerdings kann ich dem Film so gut wie nichts abgewinnen. Weiß nicht, wieso den alle so gut finden

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Dual

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Ah ok, du hast also schon einige Coen gesehen.Für mich kam es so rüber als wäre es dein erster gewesen.Hudsucker und O Brother, Where Art Thou wären noch zu Empfehlen ;) Der schlechteste Coen war in meinen Augen Inside Llewyn Davis.


plutoniumsulfat

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Ist schon ein Weilchen her, dass ich den gesehen habe, die Kamerafahrt ist mir nicht in Erinnerung geblieben :P

Bardems Gesicht macht die Frisur wieder wett


AshEvilDead

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich, wie auch für viele Andere, war es der erste Coen-Film den ich sah. Nachdem ich vor drei Jahren das gleichnamige Buch von Cormac Mc Carthy mit Begeisterung gelesen habe kaufte ich mir sofort den Film dazu und sah ihn mir auch gleich an. Nun ja, mit meinen 12 Jahren war die Gewalt die ich sah zwar nicht grenzwärtig, bis dato aber trotzdem mit das heftigste was ich gesehen hatte. Aber ich konnte es mir nicht erklären: Trotz der Gewalt, der damals für mich konfusen Machart(kaum Musik, ...) hat mich der Film von Anfang an in den Bann gezogen und avancierte schnell zu einem meiner Lieblingsfilme. In Erinnerung geblieben ist mir als Erstes einer der besten und coolsten Charakter aller Zeiten: Anton Chigurh und seine unglaublich coole Frisur(:D). Ich sah ihn über die Jahre hinweg immer wieder und er wurde immer besser. Er gehört zwar schon eine Weile nicht mehr zu meinen Lieblingsfilmen aber irgendetwas fasziniert mich an dem Film immer noch, so dass ich ihn mir des Öfteren doch anschaue.
Der Film bzw. das Buch erzählt eine atemberaubende Geschichte, die ich hier aber nicht weiter ausschlachten will: Ein Mann stolpert förmlich über einen geplatzten Drogendeal und 2, 4 mio.$ in bar. Er behält das Geld und kommt die Nacht wieder um seine Spuren zu verwischen. Dies führt den Auftragskiller Anton Chigurh auf seine Spur, der wiederum vom Sheriff Ed Tom Bell verfolgt wird. Was den Film so besonders macht sind die unverwechselbaren Charaktere. Allen voran ein großartig spielender Javier Bardem als Chigurh. Er spielt für mich so intensiv, das er für mich schon kurzer Zeit nach der Erstsichtung zu einem der denkwürdigsten und besten Charaktere aller Zeiten avancierte. Daneben spielen ein super aufgelegter Josh Brolin und ein klasse Tommy Lee Jones seine Kontrahenten. Desweiteren positiv hervorzuheben sind die grandiosen Dialoge, wobei man das Buch gleich als Drehbuch hätte verwenden können(Die Dialoge sind fast identisch).
Desweiteren ist Roger Deakins, einer der größten Kameramänner unserer Zeit, eine wahre Meisterleistung gelungen. Die anfänglichen Bilder der texanischen Landschaft ziehen einen sofort in den Bann. Aber am meisten beeindruckt haben mich die Szenen im zweiten Motel. Diese sind so eindringlich und spannend inszeniert(meist nur unter Verwendung von Licht und Schatten), dass es einem schlicht den Atem raubt.
Anzumerken ist auch, dass der Film ohne großartig viel Musik auskommt. Das verringert die Intensität und Atmosphäre nicht, sondern verstärkt sie nur.
Der Film hat seine zahlreichen Auszeichnung allesamt verdient und für eines danke ich dem Film besonders: Er hat mich, neben der Herr der Ringe-Trilogie und den alten Star Wars-Filmen, dem Medium Film herangebracht und es schätzen und lieben gelernt. Er gehört zwar nicht zu meinen Lieblingsfilmen und ist auch nicht mein liebster Coen(das ist "The Big Lebowski") aber ich werde diesem Film immer dankbar sein, dass ich Filme so sehr liebe. Friend-O!!!:D

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JuanHuevo

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Bewertung10.0Herausragend

Schafft es ein Film, ohne die Verwendung jeglicher musikalischer Untermalung, jemanden in den Bann zu ziehen? Allerdings!!!
Hier passt einfach alles. Der Cast ist genial, die Story sehr gut, die Settings gelungen und Langeweile kommt bei mir zu keiner Zeit auf.
Vor allem aber Javier "Toupet" Bardem spielt seinen Part derart emotionslos (hier natürlich im positiven Sinne) und in philosophische Manier, dass er den Oscar einfach verdient hat :-).
Alles in allem ein genialer Film, den man unbedingt mal gesehen haben sollte.

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Val Vega

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

[...]Mit diesem Film, brechen die Coens aber nicht nur mit klassischen Motiven, sondern wollen ihren Film auch nicht einfach in ein Genre stecken und so befindet sich „No Country for Old Men“ irgendwo zwischen Neo-Western, Thriller, Drama und Neo-Noir mit einer geballten Portion schwarzem Humor. Sie verstehen es vorzüglich die Szenen der verschiedenen Charaktere, die im Film nie direkt auf einander treffen (Kelly Macdonald dient hierbei als Bindeglied aller drei Hauptfiguren), zu verbinden und die Spannung kontinuierlich hochzuhalten. Die Wahl auf Musik zu verzichten, schadet dem Film in keinster Form. Im Gegenteil: Es gibt dem streifen eine unfassbar realistische Stimmung.
An dieser Stelle seien noch einmal die großartigen Schauspieler erwähnt, die den Film ihren ganz besonderen Charme aufdrücken. Tommy Lee Jones, der einer meiner Lieblingsschauspieler ist, liefert hier eine seiner besten Leistungen ab und holt aus seiner Figur einfach alles raus und sein Abschlussmonolog ist sowieso kongenial. Doch der wahrscheinlich am meisten im Gedächtnis bleibende ist ganz klar Javier Bardem, dessen Darstellung des irrationalen Anton Chigurh (Body-Count: ca. 30 – Die Frisur sitzt!) sich dem Zuschauer einbrennt. Ich werde sein lächelndes Gesicht nie vergessen, während er den Polizisten eiskalt am Boden erwürgt. Neben diesen beiden Größen bewegt sich aber auch noch Josh Brolin durch das Spielfeld. Auch wenn er nicht ganz die schauspielerische Klasse der beiden anderen erreicht, schafft er es die Handlung auf seinen Schultern zu tragen und den Charakter des Llewelyn Moss glaubhaft wiederzugeben. Aber zwischen diesen drei Männern, bewegt sich, vom Drehbuch geschickt zum Bindeglied gemacht, eine bezaubernde und wirklich sehr gut aufgelegte Kelly Macdonald, die die Geschehnisse nicht hundert prozentig zu überblicken mag, die aber in ihrer Unschuld wohl die einzige wirkliche Gewinnerin des Films darstellt. [...]

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BenAffenleck

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Ist immer wieder gut der Film. Bardem ist ein ganz großer.


Val Vega

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Jap absolut. Auch wenn ich Jones noch mehr mag.


DerTelefonfrosch

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Bewertung7.5Sehenswert

Aus irgendeinem Grund musste ich während dieses Filmes dauernd an "7" denken. Beide werden von einer unheimlichen, drohenden, ja beinahe präapokalytischen Grundathmosphäre getragen. Die Welt ist verkommen und die Menschen tun sich furchtbare Dinge an, der Cop vom alten Schlag (Tommy Lee Jones/Morgan Freeman) versteht dieses neue Level an Gewalt nicht mehr und kommt mit der Welt wie sie ist nicht mehr zurecht, er ist alt geworden und überfordert. Lediglich die Frauen bilden noch eine Verbindung zur "guten alten Zeit" und bieten einen Fixpunkt in der hässlichen Welt. Chigurh ist ein Vertreter der neuen Zeit, er kennt keine Ideale und tötet ohne Emotionen. Bei seinem Gespräch mit Carla Jean Moss offenbart sich sein Wesen, er hat gar nicht in Erwägung gezogen sie zu verschonen und gibt sich überascht als sie meint, dass er sie nicht töten müsse. Zudem hält er seinen Münzwurf (man sich das mal vor Augen führen, es gibt keine Veranlassung sie zu töten und er entscheidet über ein Leben per Münzwurf) wahrscheinlich wirklich für fair und für alles was er tun kann. Ohne Zweifel eine herausragende Leistung von Javier Bardem, der einen der schroffesten und unnahbarsten Killer der Filmgeschichte spielt, und auch Josh Brolin darf endlich mal zeigen was er kann, das Katz und Maus Spiel der beiden ist extrem spannend und detailliert nacherzählt. Alles in allem ist mir persönlich der Film aber etwas zu sperrig um zu meinen absoluten Favoriten zu zählen.

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abendrot

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Entzieht sich geschickt allen üblichen Hollywood-Erwartungen. Der Plot ist unvorhersehbar und dadurch spannend bis zum Schluss. Javier Bardem unschlagbar als bad ass des Films - TROTZ der Frisur :-).

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pischti

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Trotz der Frisur? Das ist die geilste Filmfrisur ever :D


Ozuma

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Bewertung5.0Geht so

Der Film beginnt sehr überzeugend und eindrucksvoll und bis zur mitte bleibt der Film spannend und hatte viele lustige Dialoge. Doch schlagartig wird der Film beinahe sinlos in seinen Dialogen und die Handlung wendet sich mehrere, Male wobei die Szenen nicht mehr gut beschrieben werden. Es wird abgehackt und das ganze Ende ist Scheiße ( weil es offen as fuck ist )

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Pesthexer

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr guter Film. Javier Bardem spielt exzellent den Killer.
Der ganze Film kommt aber sehr monoton rüber was ihn etwas langweilig wirken lässt. Dem zu folgen kann also schwer werden wenn man es aber dann tut wird kein Filmfreund dieser Welt enttäuscht sein.

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manuel.peters.357

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Bewertung2.5Ärgerlich

Totaaaaaaal überbewertet und tooooootaaaaaale Langeweile gepresst in 2 Stunden Spielzeit... Ich kann und will einfach nicht verstehen was an diesem Film so toll sein soll. Das ein Film strange ist, ist definitiv kein Argument für einen guten Film... Definitiv nicht... Bin sowas enttäuscht von diesem Film...

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manuel.luger.3

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr eigenartig dieser Film. Ruhig und gemächlich plätschert NCFOM dahin, Der Film versucht Spannung zu erzeugen, aber es gibt trotzdem einige Längen, wird aber auch nicht langweilig, Ich weiß nicht so ganz was ich von dem Film halten soll, keine Filmmusik und ein Ende das ich beim ersten mal sichten nicht so wirklich verstanden habe, aber mit Sicherheit kein schlechter Film... vorläufige 7,5 Punkte...

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