Bilder einer Modesünde

Aliens in Men In Black 3 lieben Retro-Klamotten

Ja, das war in den 60ern Alien-Mode.
© Sony/EW
Ja, das war in den 60ern Alien-Mode.

Es dürfte ein Wunder sein, wenn J aka Will Smith beim Anblick der in der Men in Black – Behörde wartenden Aliens nicht in lauthalses Gelächter ausbricht. Denn bei den Außerirdischen in Men in Black 3 haben sich Regisseur Barry Sonnenfeld und Make-Up-Artist Rick Baker wieder einmal selbst übertroffen. Mit einem nostalgischen Blick in Richtung der B-Movies der 50er gaben sie den tierköpfigen Besuchern glitzernede Einteiler, die vermutlich nur am Rande der Galaxie wirklich in sein können. Aber auch die restlichen Designs wissen zu überzeugen, wobei die Designer sich nicht nur an Meta-Referenzen, sondern auch an Vorbilder aus dem realen Leben halten. Überzeugt euch selbst mit den von Entertainment Weekly gelieferten Bildern aus Men In Black 3.

Aliens in Men In Black 3 lieben Retro-Klamotten (7 Bilder)

In Men In Black 3 reist Agent J (Will Smith) in der Zeit zurück, weil sein Partner und Freund K (Tommy Lee Jones) plötzlich als seit Jahren tot gilt. Im Jahr 1969 stellt sich heraus, dass ein böses Alien namens Boris the Animal (Jemaine Clement) den jungen J (Josh Brolin) töten will. Dabei steht die gesamte Zukunft auf dem Spiel, denn K war schließlich maßgeblich an der Geschichte der Men in Black beteiligt. Wenn J und K den Fall nicht innerhalb von 24 Stunden lösen, ist eine Rückreise in die Zukunft außerdem unmöglich. Genügend Drive sollte Men in Black 3 also besitzen. Als ich den 60er-Part sah, sagte ich ‘Ich denke, wir sollten Aliens im Retro-Look der von mir geliebten 50er- und 60er-Jahre-Filme machen.’ Ein Traum von Make-Up-Artist Rick Baker, der mit dem dritten Teil endlich in Erfüllung geht. Das war tatsächlich eine Idee, die ich schon für den ersten und zweiten Film gepusht hatte, die aber nicht angenommen wurde.

Aber auch die anderen Aliens haben ihre Fundierung. Jemane Clement als Boris ist zum Beispiel einem typischen Biker oder Rocker nachempfunden. Wer sich übrigens vor dem Blob auf dem Schneidebrett ekelt, kann seine Gänsehaut noch auf ein ganz anderes Level heben, denn das Teil gibt es wirklich. Ansonsten sehen wir die für Men In Black typische Alien-Variation und dürfen uns im fertigen Film wohl auf kreativ gestaltetes Hintergrundtreiben gefasst machen. Bei 127 verschiedenen, teils aufwändig animatronisch zum Leben erweckten Außerirdischen ist das auch kein Wunder. Am 24. Mai wird Men In Black 3, in dem auch Emma Thompson, Alice Eve und Bill Hader mitspielen, hierzulande zu sehen sein.

Wollt ihr mehr von diesen originellen Aliens sehen oder lasst ihr Men in Black 3 unbemerkt an euch vorbeigehen?

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