Wikinger-Epos soll Mel Gibsons letzte Regiearbeit werdenBearbeiten

Veröffentlicht am 15.03.2010, 10:50

Mel Gibson arbeitet derzeit am Drehbuch zu einem Wikinger-Epos mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle. Laut eigener Aussage könnte dies der letzte Film sein, bei dem er Regie führt.

Mel Gibson Mel Gibson © fanposts.com

Mel Gibson ist derzeit als Hauptdarsteller in dem Action-Thriller Auftrag Rache in den Kinos zu sehen. Auch seine nächste Regie-Arbeit ist bereits in Planung: In einem noch unbetitelten Film will er eine epische Geschichte über die Wikinger erzählen. Gemeinsam mit William Monahan, Autor von Departed: Unter Feinden, arbeitet Mel Gibson derzeit am Drehbuch. Die Hauptrolle wird Leonardo DiCaprio übernehmen (wir berichteten).

Laut eigener Aussage könnte dieses Projekt der letzte Film sein, bei dem Mel Gibson Regie führt. Mit der Verfilmung einer Wikinger-Geschichte erfülle er sich einen Kindheitstraum: „Ich hatte ihn im Kopf, seit ich ein Teenager war. Ernsthaft, es war der erste Film, den ich machen wollte. Und ich denke, es wird der letzte Film sein, bei dem ich Regie führe.“, sagte der 54jährige.

Mit diesem Projekt will Mel Gibson nicht weniger als den ersten guten Wikinger-Film überhaupt realisieren – seiner Meinung nach gab es bisher nie einen sehenswerten Film, der dieses Thema behandelte. Die größte Herausforderung dabei sei, den Zuschauer mit den Charakteren mitfühlen zu lassen. „Sie waren Monster.“, erklärte der Regisseur von Die Passion Christi.

Ob Mel Gibson seine Ankündigung wahr macht und nach der Realisierung dieses Projektes nie wieder Regie führen wird, ist allerdings fraglich. Laut First Showing sagen „Menschen in Mel Gibson s Umfeld“, dieser sei „bei weitem zu ruhelos im kreativen Sinne, um das Filmemachen aufzugeben“.

Wann die Dreharbeiten zu Mel Gibson s Wikinger-Projekt beginnen werden, ist zur Zeit noch offen. Seine Fans dürfen sich in diesem Jahr zunächst auf die Komödie Der Biber freuen, in der Mel Gibson erneut vor der Kamera zu sehen sein wird.

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HerrLehmann (Sebastian Moitzheim)

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Xebeche

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„Sie waren Monster.“
Lieber Mel Gibson, wenn Du den Deiner Meinung nach ersten sehenswerten Wikingerfilm drehen möchtest, tätest gut daran, zuvor historische Fakten zu sammeln, anstatt Wikinger einseitig als räuberische, blutrünstige, unkultivierte Barbaren darzustellen. Leider wird man von Deiner Darstellung einer (noch) nicht christianisierten Völkergruppe mit heidnischem Götterglauben nicht allzuviel erwarten dürfen.

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alanger

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ich fand den sehr gut.


Xebeche

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@ kom4 und alanger
Zugegeben: Ich stütze mich vornehmlich auf dieses eine Zitat, das möglicherweise aus einem Kontext herausgerissen ist. Für sich alleine sagt es allerdings eine Menge aus, deshalb hab ich die berechtigte Befürchtung, dass die Wikinger seines Films auf ein mordendes, raubendes, saufendes und unkultiviertes Volk reduziert und damit die verzerrten herrschenden Ansichten nur bestätigt werden. Apocalypto hab ich noch nicht gesehen. Wenn die Darstellung mich auch überzeugt, wird das mein Misstrauen ggü Gibsons "Wikinger-Projekt" wohl mindern. Dass das Maya-Volk eine hoch entwickelte Kultur war, ist allerdings bekannt und wird auch zurecht hervorgehoben. Niemand bezeichnet sie als Monster, auch wenn sie Menschen geopfert haben.

@ kom4
Dem ersten Teil Deiner Antwort kann ich teilweise zustimmen. Dein letzter Satz ist - bei allem Respekt - Kinderkacke. Wie auf dem Grundschulhof: "Mein Vater weiß aber viel mehr wie deiner, nänänänänänääää!" ;)


duffy

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Das wäre in der Tat eine mittlere Katastrophe. Ich will mehr Mel, vor und hinter der Kamera.

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Spielberg_Fan

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Man mag denken was man will, was Mel Gibson und sein Hardcorekatholigen-Dasein betrifft. Der Mann hat wirklich gute Filme als Regiessure und Darsteller gemacht und für mich persönlich wäre es fruchtbar wenn er seine Karriere beenden würde (sowohl Regie als auch Darsteller). Edge of Darkness ist zwar nicht sein bester Film, aber auch kein totalausfall. ich hoffe es kommt noch einiges von ihm.

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Narrisch

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Mel Gibson hat Recht, die Wikinger waren Monster. Das die anderen auch Monster waren ist klar nur muß man doch nicht ein Monster immer dadurch relativieren das es auch andere gab. Ich bezweifle das Mel Gibson danach keine Filme mehr machen wird, er ist noch viel zu jung und ein Bessener wie er brennt viel zu sehr um damit aufzuhören.

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Xebeche

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@ alanger und okami6
Ja, das hat er so nicht gesagt, ansonsten: s. Antwort oben.
Und bitte: nicht meine Aussage verdrehen. Ich habe nie behauptet, dass sich das eine wie das andere gegenseitig ausschließt. Ich hoffe ja nur, dass Gibsons Darstellung der Wikinger nicht eindimensional wird.
Der Vergleich mit Wirrköpfen wie Göring hinkt und ist alles andere als gut.

Noch einmal: mich stört einfach dieses "Monster"! Würde euch beim Stichwort "Römer" als erstes "Monster" einfallen? Die haben Sklaven gehalten und diese auf Galeeren zu Tode geschunden. Und sich an Gladiatorenkämpfen ergötzt.
Oder Indianer! Einige dieser Völker haben skalpiert (und das erst von den Weißen "gelernt") und viele auch nicht davor zurückgeschreckt, Frauen und Kinder abzuschlachten. Fällt euch zu "Indianer" auch als erstes "Monster" ein? Menschenopfer bei den Mayas und anderen indigenen Völkern und und und...


Narrisch

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hm, wen man mich darauf anspricht was mir bei römern zu erst einfällt komme ich irgendwie auf asterix und obelix dann auf cäsar und dann aber ganz schnell auf mord und totschlag... die römer waren üble bestien die den wikingern sicher in nichts nachstanden....


Slevin Kalebra

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Mel Gibson beherrscht das Handwerk des Regie führens perfekt. Deswegen ist es umso schader das er inhaltlich nicht nur historisch ungenau ist, sondern bei genauerer Betrachtung immer das gleiche macht. In Braveheart geht es gar nicht um den Krieg der Schotten gegen England, sondern es geht um William Wallace, der Rache für den Mord an seiner Frau will. In Apocalypto geht es gar nicht um den Untergang der Maya-Kultur, sondern es geht um Pranke des Jaguars, der gejagt wird und seine Familie retten will. Gibson lässt einfach immer nur eine simpele "guter Kämpfer wird gezwungen in einen blutigen Kampf gegen ein barbarisches Volk zu ziehen" Geschichte vor einer historischen Kulisse spielen. Das ist dann aber immer so spannend gemacht, das man das übersieht und der Meinung ist einen guten Historienfilm gesehen zu haben. Ich finde Braveheart und Apocalypto sehr unterhaltsam, aber für den Geschichtsunterricht sind sie absolut unbrauchbar. So wird es mit dem Wikinger-Film wohl auch werden.

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Holbæk

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Der erste gute Wikingerfilm, wie? Und was ist mit... ach, nein. Oder... nein.
Wie heißt noch mal der Film mit "Ich bin Einar, Ragnars Sohn!"?
Kirk Douglas war dabei, glaube ich. Der Film war wenigstens... lustig.

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alanger

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und was ist mit 'wickie und die starken männer'?

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Narrisch

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oh goottt -) wicki und die starken männer (herbig version) habe ich aus einem nostalgieanfall vergangene woche gekauft.... und würde den film, ganz vorsichtig, als eher misslungen bezeichnen.... dann doch der eher der 13. krieger, duck und weg....


alanger

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den 13. krieger fand ich sehr spannend.


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