Die Passion Christi

The Passion of Christ (2004), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.03.2004


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4.4
Kritiker
57 Bewertungen
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5.3
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176 Kommentare
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von Mel Gibson, mit Jim Caviezel und Monica Bellucci

Der Film zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth. Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan, und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen. Verraten von seinem Jünger Judas wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, daß es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen übergibt er die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen. Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas. Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: “Ist dies nicht genug?” Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern. Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muß selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein.

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Kommentare (161) — Film: Die Passion Christi


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AlanWhite

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Brutal. Hebräisch mit deutschen Untertiteln um es noch authentischer/brutaler zu machen.

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brucelee76

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Bewertung3.0Schwach

Hi Leute,

obwohl handwerklich nichts auszusetzen und von einem meinen Lieblingsschauspieler dirigierter Bibel-Massaker-Folter-Film, muss ich mit entsetzen sagen, Mel bist du denn von allen guten Geistern verlassen?! Also wirklich musste das sein, den Erlöser?! in seinen letzten 12 Stunden mit dem Tode ringend und von blutrünstigen Römer zur Kreuzigung voran gepeitscht?!

Mel hier stimmt was nicht?! Der ganze Film ist eine detaillierte Ausführung, wie man eine penible und perverse Folter, an einen selbsternannten Messias durchführt. Okay für die, die Jesus als Vorbild haben, muss der Anblick brutal und schrecklich sein, wo Hautfetzen herausgerissen werden mit einer Dornenpeitsche oder geschwind mal die Schulter ausgekugelt wird, um eine symmetrische Kreuzigung hin zu nageln ... .

Keine Frage filmtechnisch ist er brillant. Mel kann Filme drehen, aber eine Geschichte die sich mal vor 2000 Jahren zugetragen hat und dann so eine Interpretation von Mel geklatscht bekommen?! Jesus war nichts anderes, als ein einfacher Revolutionärer ohne Waffen und endet am Kreuz. Das gilt übrigens für ALLE, die sich gegen eine Institution oder dem Staat auflehnen: Spartacus, Che Guevara, Stauffenberg, Gandhi, Mandela, Lenin ...
Im Mittelalter würde ich für so eine Aussage als Ketzer verbrannt. Zum Glück schreiben wir das Jahr 2014 in Europa.

Mein Fazit: Mel mit Braveheart hast du Filmgeschichte geschrieben! Aber so eine Geschichte, wie du sie hier darstellst will ich nicht sehen. Sogar die 3 Punkte sind eine großzügige Geste von mir. Auch ich vergebe dir wie einst Jesus.

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Hartigan85

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@Samweis: Schau dir "Die Passion Christi" einfach an und bilde dir selbst eine Meinung, lass dich bloß nicht von den vielen negativen Kritiken abschrecken. Für mich ist das ebenfalls ein herausragender Film!


Samweis_Gamdschie

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@Hartigan85 Jo, mal schauen. Auf DVD kostet er nur 1,50 €.Also mitnehmen werde ich ihn mir bestimmt irgendwann mal und dann werde ich es vielleicht doch einmal schaffen diesen Film zu sehen.


huababuar

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei diesem Film scheint es hier auf Moviepilot fast nur zwei Extrema zu geben: Diejenigen, die den Film abgöttisch (höhö) lieben und diejenigen, die den Film verteufeln. Ich gestehe offen und ehrlich, dass ich mich zu keiner der zwei Gruppen zähle. Das liegt daran, dass ich die Kritikpunkte wie etwa die extreme Gewaltdarstellung sowie die rassistischen Vorwürfe zwar wahrnehme und auch als stellenweise unpassend empfinde, mich aber nicht daran aufhänge und "Die Passion Christi" seine offensichtlichen Stärken nicht abspreche.

Denn positive Aspekte gibt es in Mel Gibsons dritter Regiearbeit eine Menge: Da wäre zum einen natürlich Jim Caviezel als Jesus Christus. Man sieht ihm seine Erfurcht vor dieser Person regelrecht an. Er spielt das wirklich klasse und absolut authentisch. Mimik und Optik passen hier einfach. Die Filmmusik wurde nicht umsonst für den Oscar nominiert. Episch unterstreicht sie das Gezeigte ohne aufdringlich oder störend zu wirken. Auch die Maske ist aller Ehren wert, der verwundete und geschändete Körper Jesu wirkt echt, abstoßend und irgendwie gruselig. Allgemein muss man einfach zugeben, dass Gibson durchaus weiß, wie er seine Filme glaubhaft inszenieren muss. So lässt er seine Akteure hier in schlechtem Latein, Hebräisch und Aramäisch auftreten. Diese zumindest optische Glanzleistung gipfelt mit der markerschütternden Kreuzigung in seinen Höhepunkt. Dieser Teil der Passion wurde wirklich klasse in Szene gesetzt. Da lief es mir eiskalt den Rücken runter, als Jesus ans Kreuz genagelt wurde.

Es gibt aber auch viele Sachen, die mich in diesem Bibelfilm stören. So beispielsweise Zeitlupen, die als fragwürdiges Stilmittel viel zu oft und wie ich finde auch völlig zusammenhangslos eingesetzt werden. Ebenso unpassend sind Rückblenden, die das Wirken Jesu vor seinem Leidensweg ganz kurz darstellen sollte. Dieser Versuch ist mal völlig in die Hose gegangen. Denn Gibson geht die Sache grundlegend nüchtern an, beschränkt sich auf die letzten 12 Stunden im Leben Jesu und lässt dabei seine Taten bzw. sein übernatürliches Auftreten weitestgehend außen vor. Jesus wirkt austauschbar, wie ein "gewöhnlicher", irdischer Mann, der sich gegen den vorherrschenden Glauben auflehnt und denkt, er sei der Auserwählte Gottes - der Messias. Diese Humanisierung Jesu finde ich mutig und auch interessant. Jedoch verwirft Gibson diese guten Ansätze durch völlig aus dem Zusammenhang gegriffene Flashbacks. So werden zwischen Peitschenhieben und Schlägen Bilder von Wunderheilungen oder dem letzten Abendmal gezeigt.
Was genau eine Satan-Figur in einem biblischen Streifen zu suchen hat, war mir auch ein Rätsel. Ich bin wirklich nicht bibelfest, aber einen Teufel habe ich während der Passion Christi das erste Mal gesehen. Der Film zog sich zudem teilweise ziemlich in die Länge, da waren zwei Stunden vielleicht etwas zu lang angesetzt. Ebenso fand ich die Darstellung von Pontius Pilatus unglücklich. Der machte einen ganz netten und rechtschaffenen Eindruck, obwohl er laut Überlieferungen ein ziemlicher Hitzkopf und Tyrann gewesen sein soll.

Nun zu den Aspekten, die ich weder kritisieren noch gut heißen möchte: zum Einen wäre da natürlich die ziemlich brutale Gewaltdarstellung im Film. Auf der einen Seite wäre so ein Thema ohne Blut, Tränen und Gewalt filmisch natürlich überhaupt nicht umsetzbar gewesen. Diese Brutalität gehört meiner Meinung nach in die Geschichte der Kreuzigung Jesu hinein. Auf der anderen Seite ist es aber fraglich, ob man nun explizit 15 Minuten eine Auspeitschung und Peinigung zeigen muss. Genauso zweifelhaft ist die Frequenz der Misshandlungen, die sich ja über die gesamte Lauflänge des Streifens verteilen. Ein weiterer Streitpunkt ist der hier angeblich praktizierte Antisemitismus. Sicherlich waren nicht alle Juden gegen Jesus, er war ja genau genommen selbst einer. Und auch nicht alle Römer waren sadistisch veranlagte Schläger, die Gefallen daran fanden, jemanden fast bis zum Tode zu foltern. Diese Verallgemeinerungen im Film kann und will ich nicht befürworten. Gibson hier aber Judenhass vorzuwerfen finde ich doch etwas weit hergeholt. Es ist nun mal eine Verfilmung der Bibel (zumindest ein kleiner Teil von ihr) und in dieser kommen Jesus und seine Anhänger eben besser weg als Juden oder Andersgläubige. Natürlich hätte sich Lessings Nathan der Weise im Grab umgedreht, aber will man Gibson wirklich ankreiden, dass er sich hier an die schriftliche Vorlage gehalten hat? Zumindest weitestgehend.. Ohne Antagonisten würde "Die Passion Christi" doch gar nicht funktionieren.. Irgendwer muss Jesus ja (zu Unrecht) verurteilen, ihn auspeitschen und schließlich ans Kreuz nageln. Und laut Neuem Testament waren das eben die Römer und die Juden. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Antisemitismus zu tun.

Genug abgewägt, am Besten jeder macht sich selbst ein Bild von diesem "Skandalfilm". Es wird wohl dabei bleiben, die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn - und ich bin weiterhin unentschlossen in der Mitte und weiß nicht so recht, was ich von diesem Werk halten soll.

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huababuar

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Das ist schon arg viel :D


BenAffenleck

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Dafür kann man Auswahlmäßig immer aus den Vollen schöpfen...


PaulSmith98

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Bewertung0.0Hassfilm

Geiles Remake von Life of Brian, vorallem die Auspeitschszene, hab mich totgelacht. Immer wieder aber das Original is ein Biiiiiischen besser.

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Filmanalyst

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Bewertung9.0Herausragend

Geniale Buchverfilmung! Hut ab vor Mel Gibson, der sich - im Gegensatz zu vielen anderen Buchverfilmungen - mal extrem exakt an die Vorlage hält. So eine Kreuzigung ist eben kein Zuckerschlecken. Es ist schon der Wahnsinn, was Jesus von Nazareth alles ertragen und über sich ergehen lassen musste. Es ist eigentlich erschreckend, wie verharmlosend viele andere Bibelverfilmungen diese beschriebene ihm widerfahrene Gewalt darstellen. Respekt auch an Jim Caviezel und Monica Bellucci für ihre schauspielerische Leistung. Herausragend!

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gassifan2410

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was von diesem Bibelfilm, wie er gerne genannt wird, bei mir hängen geblieben ist:
Einzig und allein die Folterszene mit dem Flagrum. Sowas brutales hab ich selten erlebt, vorallem weil man wirklich (WIRKLICH!) alles sieht.
Allein für diesen mutigen Schachzug kriegt Mels Film von mir 8/10.
Apocalypto ist dennoch um Längen besser.

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Funtoffel

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Bewertung4.5Uninteressant

Zu wenig Story für zu viel Filmlänge. Ansonsten aber schon recht gut gemacht.

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Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jede Sichtung dieses Streifens ist ein neues Filmerlebnis.
Woran das liegt?

Mel Gibson inszeniert mit Passion Christi einfach einen unheimlich intensiven Film, der einen den Boden unter den Füßen wegreißt und einen komplett in seinen Bann zieht.
Gibson´s Film ist hart zu ertragen, weil er so neutral ist, denn er zeigt uns Jesus Leiden aus einer ganz eigenen nahezu kühlen Perspektive.
Dabei ist er teilweise sehr schwer zu ertragen, nicht, weil er allzu brutal ist, sondern weil diese Gewalt knallhart und ohne Pardon eingefangen wird.
Wir empfinden die Ungerechtigkeit, den Schmerz und die Qualen nach.
All unsere Probleme wirken für den Bruchteil einer Sekunde zu unbedeutend im Vergleich zu dem, was Jesus hier erleiden musste.
Es ist sehr schwer Leid in einen Film einzufangen, ohne dabei gewaltverherrlichend zu wirken, meiner Meinung nach ist das Gibson hier gut gelungen.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass es ihm darum geht, möglichst viel Brutalität zu zeigen, sondern viel mehr uns zu offenbaren, was Gewalt für Folgen hat.
Er möchte uns zeigen, wie viele Opfer Jesus damals für uns erbracht hat.
Wir sollen uns mit unserem Ursprung auseinandersetzen und Dankbarkeit lernen-Dankbarkeit für unser Leben, für jede Mahlzeit und für jeden Atemzug, den wir auf dieser schönen Erde machen dürfen.
Er lehrt uns zu verzeihen, ganz egal, wie tiefgreifend die Sünde ist, man soll verzeihen.
Diese beiden Grundbotschaften vermittelt uns der Film, die Inszenierung steht dabei differenziert der Grundmessage gegenüber.
Die Botschaft ist eher gefühlsbetont und sehr menschlich, währenddessen die Bilder, die uns gezeigt werden unmenschlich und grausam sind.

Passion Christi ist ein sehr intensives Meisterwerk, dass uns mit so viel Schmerz so viel Liebe vermittelt.
Mel Gibson zeigt hier, dass ein Film nicht immer das sein muss, was er zu sein scheint.
Was wie ein gewaltverherrlichender Exploitation-Film aussieht, ist eigentlich ein Lehrgang in Sachen Dankbarkeit und Verzeihen.
Passion Christi konfrontiert uns auf unmenschliche Art und Weise mit Grundaspekten reiner Menschlichkeit.

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wertikaner

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Da war ich mit einem Kumpel im Kino damals. Einfach krass!


Troublemaker69

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Auf jeden Fall! Habe den leider nicht auf der großen Leinwand bewundert :(


DerWaldHerr

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Vorweg: Ihr werdet hier von mir keinen Vorwurf von Antisemitismus lesen. Ich halte Mel nämlich nicht für einen Antisemiten. Ja, gut, der Mann hat im besoffenen Zustand Müll von sich gegeben, kann ja mal passieren, aber bezweifel stark dass Mel wirklich ein "Nazi" ist. Dass der Mann dennoch als Mensch ein Vollidiot ist steht außer Frage (da ist keine Überheblichkeit meinerseits, der Mann glaubt an Verschwörungstheorien, glaubt dass die Amis nie auf dem Mond waren und dass 9/11 nur inszeniert wurde. Wer 3 Minuten googelt und ein klein wenig sein Hirn anstrengt, widerlegt den ganzen Verschwörungs Bullshit), ändert aber nix daran dass er ein fantastischer Schauspieler und ein überaus kompetenter (siehe "Braveheart" und "Apokalypto") Regisseur ist.

Nun zum Film:
Wir kennen ja alle die Biblische Geschichte von Jesus (nicht zu verwechseln mit dem Spanier um die Ecke). Das berühmteste Fantasy Buch vor "Herr der Ringe" charakterisierte Jesus im (mies geschriebenen... vielleicht war das damals zu Zeiten Luthers der Shit so zu schreiben, vielleicht war die Originalversion lyrisch weitaus besser... keine Ahnung) Neuen Testament als elenden Heuchler, der auf der einen Seite Frieden predigte, auf der anderen Seite aber solch tolle Statements abließ wie "Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mathäus 10:34-35) oder "[Jesus spricht:] Glaubt nicht, daß ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist. Wer irgend nun eines dieser geringsten Gebote auflöst und also die Menschen lehrt, wird der geringste heißen im Himmelreich; wer irgend aber sie tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Himmelreich."
(Mathäus 5:17-19)... jaja, war damals trotzdem bestimmt fortschrittlich und so... jedenfalls ist Jehoshua Ben Joseph ein ziemlich reaktionärer Bad Ass wenn man diesen Zitaten Glauben schenken kann.
Aufjedenfall können wir uns sicher sein: wirklich nah an die Vorlage hat sich der gute Mel nun nicht gehalten.

Aber wen interessiert bitte die Authenzität eines Films? Solange er Unterhaltsam und kompetent in Szene gesetzt ist, ist doch nix dabei?

Tjoa... sagen wirs mal so: Kompetent in Szene gesetzt isser, Mel hat ja sowas drauf wie kein 2er. Ein Oscar für die beste Kamera wäre da aufjedenfall drin gewesen.
Ansonsten ist da nicht viel positives zu sagen... obwohl, das Blut von Jesus spritzt sehr schön in Zeitlupe, vom schmerzverzehrten Gesicht ganz zu schweigen.

Damit direkt zum negativen:
"Die Passion Christi" ist purer Torture Porn. Man sieht sich an, wie ein bärtiger Typ am Kreuz 2 Stunden lang ausgepeitscht und sonst wie gefoltert wird, danke, aber "Hostel" und diverse andere Genre Vertreter haben mir das auch schon so ähnlich und wesentlich variantenreicher gezeigt. Um noch was wie eine charakterisierung herzustellen, dürfen wir erstmal den langweiligen Charakter (ultra eindimensional gezeichnet) Jesus beim "Sinnloses Metaphysisches Gelaber in Aramäisch" zuhören ("Ich habe einen Stuhl, ich bin ein reicher Mann" "Gott vergib ihnen" "Gott liebt alle Menschen"... ach du scheiße, ist ja schlimmer als bei Matrix...) und von einem "Gott" faseln lassen (voll Faul der Mel, Satan kann er zeigen, aber diesen "Gott" Typen nicht... überhaupt, was für ein mieses Stück ist der Kerl eigentlich? Lässt seinen Sohn am Kreuz verrecken, na danke auch, "Father of the Century"...), Judas ihn schön für nen mickrigen Lohn verraten lassen (super Figurenzeichnung... "Oh, ich bin ein extrem farbloser Charakter ohne Aussage, aber hey, ich kriege so extrem wenig Geld, da verrate ich doch meinen best Buddy", ich vermisse Harvey Keitel, sein Judas war zumindest charismatisch...) und sonst... joah, Foltern bis die Schwarte kracht und zwischendrin halt wieder Gelaber in Aramäisch...

Fazit:
Die Bibel ist ein elendig beschissen geschriebener Schmöker und der gute Mel hat sich gerade eine der geschichtlich langweiligsten Stellen aus diesem Schinken geborgt. Kompetent inszeniertes Foltern mit gepflegter Langeweile und blassen Figuren.
Bestimmt gut geeignet als Masturbationsfantasie für "Tea Party" Mitglieder und Kreationisten, ansonsten: ab ins Klo damit und runterspülen.

PS:
Also ich hätte mich zu seinen Lebzeiten sehr über Klaus Kinski als Jesus gefreut... vielleicht kriegt ja wenigstens Nic Cage nach seinem "Left Behind" Rotz so ein tolles Angebot.

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christian.niedermayr.9

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0,5 ist doch echt übertrieben, aber bei jedem Film muss es solche Nasen geben


DerWaldHerr

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Naja, als Hassfilm ist mir der Streifen zu egal, für über 0,5 Punkte (die der Film natürlich wegen seiner Production Values verdient) steht mir aber mein Filmgeschmack im Weg, der diese ärgerliche Propaganda Scheiße absolut verachtet...


nasenschleuder

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe den Verdacht, dass es ein Mißverständnis wäre, 'Die Passion Christi' als Spielfilm zu sehen und zu bewerten, da es sich eher um ein Werk religiöser Funktionskunst handelt: Wie ein Altarbild oder ein Stundenbuch wurde der Film nach Vorgaben spätmittelalterlicher Andachtspraktiken geschaffen. Was ihn für heutige Augen so erschreckend und unverständlich macht, ist die fast unveränderte Überführung gotischer Bildprogramme in ein modernes Massenunterhaltungsmedium: Christus als Schmerzensmann sprengt das Gefängnis des Kirchenraums und dringt brutal in unser Kino oder unser Wohnzimmer ein.
Was für diese Annahme spricht?
Gibson hat augenscheinlich kein großes Interesse, das Leben oder die Persönlichkeit Jesu zu durchleuchten. Auch dessen Verhältnis zu den Menschen in seinem Umfeld und der Zeit in der er lebte oder die Details der politischen Lage im römisch besetzten Israel werden größtenteils übergangen. Stattdessen folgen wir in diesem Film einer Kamera, die in rhytmischem Wechsel von Bewegung und Stillstand eine distanziert scheinende Außensicht auf heilsgeschichtliche Ereignisse (Gespräch im Garten Gethsemane, Verhör, Auspeitschung, Kreuzigung) und heilsgeschichtlich relevante Gegenstände (die Peitschen, das Kreuz, der Schwamm etc.) präsentiert - ähnlich der Abfolge von Rezitativ und Arie in älteren Opern. Vor dem Hintergrund dieses Konstruktionsprinzips halte ich den ursprünglichen Plan, die mit reichlich originalsprachlichem Dialog versehenen handlungsbezogenen Sequenzen nicht zu synchronisieren, weniger für den Ausdruck eines (evtl. übertriebenen) dokumentarischen Authentizitätsanspruchs als für eine "Lesehilfe" ans Publikum: Laßt euch nicht von äußerlichen Ereignissen ablenken, sondern richtet euren Blick auf die innere Wahrheit.
Nehmen wir daher an, dass für die Erfassung des Sinns die Phasen des Innehaltens, wichtiger sind als die der Handlung. Die Momente also, in denen die Kamera auf einem der Folterwerkzeuge oder einer bekannten Reliquie wie dem Grabtuch ruht; in regelmäßigem Wechsel mit Tableaus, in denen der geschundene und leidende Christus fixiert wird. Dann ist das Filmerlebnis geprägt von einer Bilderserie, in deren Zentrum Christus als Schmerzensmann steht, umgeben von den Werkzeugen seiner Passion. Diese Bilderserie läßt sich leicht identifizieren als filmische (also in eine zeitliche Abfolge gebrachte) Umsetzung eines im 15. und 16. Jahrhundert ungeheuer erfolgreichen formelhaften Bildprogramms, das dieselben Motive in einer simultanen Darstellung als Altarbild oder Druckgrafik anordnet: Mel Gibsons "Passion Christi" ist eine verfilmte Gregorsmesse.
Die Darstellungen der Gregorsmesse basieren auf einer Legende über Papst Gregor den Großen (+604), die erst im 14. Jh. aufgetaucht zu sein scheint und sich im folgenden Jahrhundert rasant verbreitete. Es heißt, Gregor hätte in der Kirche Santa Croce in Gerusalemme in Rom eine Messe gelesen, bei der der leibhaftige Jesus erschienen sei. Daraufhin habe er bestimmt, dass jeder, der sich mit wahrer Frömmigkeit in die Darstellung dieser Begebenheit versenkt und eine Reihe von Gebeten spricht, Ablass von den Sündenstrafen erhalten solle. Das Grundschema der Gregorsmesse sieht so aus: Am unteren Rand des Bildes der kleiner dargestellte Gregor vor dem Altar (oft umgeben von Kardinälen und Stiftern), im Zentrum des Bildes über dem Altar ein großer Christus als Schmerzensmann, mit teilweise äußerst realistisch abgebildeten Wunden, umgeben von einer variierenden Auswahl an emblematischen Fremdkörpern, die sich in unterschiedlicher Anzahl über den oberen Bereich des Bildes verteilen. Dies sind die sogenannten Arma Christi, die Waffen und Werkzeuge seiner Passion (die bereits genannten Gegenstände, auf die Mel Gibson regelmäßig unsere Aufmerksamkeit richtet), die manchmal frei im Raum schweben, manchmal in kleine Rähmchen gefasst an den Altar oder architektonischen Elementen befestigt sind. Ein unverzichtbares Element vor allem in den frühen Bildzeugnissen war das Schweißtuch der Hl. Veronika, das über oder unter dem Schmerzensmann plaziert wurde und das auch in Gibsons "Passion Christi" so betont in Szene gesetzt wird. Das Schweißtuch ist deshalb so wichtig, weil es die Brücke zwischen einer Kontaktreliquie (einem Gegenstand, der durch Berührung mit dem Heiland selbst Heilskraft besitzt) und der wundertätigen Kraft religiöser Bilder schlägt (weil es den Gesichtsabruck des Herrn als Bild dauerhaft bewahrt). Auch in der Gregorsmesse fungiert es als Brücke: zwischen der vorübergehenden Christuserscheinung und den Gläubigen, die durch Papst Gregor und weitere Personen vertreten werden. Auf diese Weise wirkt das Schweißtuch, das ohnehin als traditionsreiches Ablassbild bekannt ist, als eine Art Garantiesiegel für die Wunderkraft der Gregorsmessendarstellung, die ebenfalls einen besonderen heilskräftigen Moment dauerhaft festhält und den damit verbundenen Gnadenschatz (den Ablass) für die spätere Betrachtung speichert.
Wie wurde ein solches Andachtsbild benutzt? Die Gregor-Figur lädt den Betrachter ein, an der Christus-Vision des Papstes teilzuhaben und sich in die Leiden des Schmerzensmannes zu versenken, dessen zerschundener Körper vor allem in späteren Darstellungen hyperrealistische Züge annimmt. Die Reihe der Arma Christi, die im Lauf des 15. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung gewinnt und nicht nur Gegenstände, sondern auch Personen oder einzelne Körperteile (z.B. zwei Köpfe beim Judaskuss) einschließen kann, bietet Erinnerungshilfen, sich bedeutende Stationen der Passion auszumalen und zu verinnerlichen. So fungieren die Arma als äußere Antriebsräder für einen „inneren Film", der als „Erinnerungsfluss der gesamten Passionshistorie im Betrachter zustande kommt".* Durch das Verinnerlichen und zugleich Erinnern der Passion Christi in Kombination mit Gebeten erwirbt man den geistlichen Lohn, die (teilweise) Erlösung von den Strafen des Fegefeuers.
Ich nehme an, dass genau so Mel Gibsons "Passion Christi" verwendet werden soll: Der Film dient der Vergegenwärtigung und Verinnerlichung der Leiden des Erlösers, wozu er die Passionsgeschichte "realistisch" bebildert (der Realismus ist allerdings kein historischer, sondern ein strikt auf einen religiösen Zweck bezogener) und dabei regelmäßig "Lesezeichen" in Form der Arma Christi setzt, die den Betrachtern als Ausgangspunkt für eigene Meditationen dienen sollen. Wo die Betrachter einer Gregorsmesse über die Gregorsfigur selbst ins VIsionsgeschehen mit einbezogen und durch die Arma Christi angeregt wurden, ihre eigene bewegte Bildwelt imaginär auszuformulieren, werden die Kinozuschauer nun dazu aufgefordert, unter Nutzung des einprägsamen Bildmaterials aus dem Film ihren eigenen inneren Film abzuleiten, der einen jeweils eigenen Zugang zu Christus und dem Heilsgeschehen eröffnet, selbst wenn dem Publikum ein Großteil der Handlung und die Sprachen die dabei gesprochen werden, völlig fremd sein sollten. Denn für das Kino gilt genauso, was Gregor im 6. Jahrhundert als wichtige religiöse Funktion der Bilder betrachtete: "Denn darum werden in den Kirchen Gemälde verwendet, damit die des Lesens Unkundigen wenigstens durch den Anblick der Wände lesen, was sie in Büchern nicht zu lesen vermögen." (Briefe IX, 105).
Man kann "die Passion Christi" aber übrigens auch einfach nur als außergewöhnlichen und eindrucksvollen Film sehen, ohne auf ewigen Lohn für die eigene Seele zu hoffen...
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Ein guter online verfügbarer Aufsatz für den Einstieg: David Ganz: Christus im Doppelblick. Die Vision Papst Gregors und die Imagination der Betrachter. In: Andreas Gormans, Thomas Lente (Hrsg.): Das Bild der Erscheinung. Die Gregorsmesse im Mittelalter" (= KultBild. Bd. 3). Reimer, Berlin 2007, ISBN 978-3-496-01313-6, S. 208-257. Download unter: http://bit.ly/1pML04P
* Jörg Jochen Berns: Film vor dem Film. Bewegende und bewegliche Bilder als Mittel der Imaginationssteuerung in Mittelalter und Früher Neuzeit, Marburg 2000, S. 36.

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AmeliaPond

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Ich stimme dir zu,der Film will m.M. nach weder historisch noch dokumentarisch authentisch sein,er will eine eine Bilderbibel sein,wahrscheinlich für Menschen,die keine Bibel (mehr) lesen.
Aber da liegt vermutlich das Problem,der Film funktioniert einfach nicht,wenn man dem Thema recht fremd ist.Wie du oben schreibst,glaube ich auch,dass diese Darstellung des leidenden,gegeißelten Christus einen Nerv zu treffen scheint.Wenn ich bedenke,wie oft ich gelesen habe,dass die Gewalt und Beschränkung auf die letzten Stunden bemängelt werden,bei einem Film der "Die PASSION Christi" heißt,tja....
Aber mal abgesehen davon fand ich den Film trotzdem misslungen. :)
Trotzdem schöner Kommentar. :)


nasenschleuder

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Danke. Und Dein Kommentar zum Kommentar ist sicherlich auch zutreffend :)


gandalfdergraue

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein höchst interessanter Film mit tollen religiösen Hintergründen, der mir leider zu brutal war und bei dem ich deswegen oft wegschauen musste. Nervig war auch, dass der Film nicht auf deutsch zu sehen war.

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Aoewir

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Bewertung7.5Sehenswert

Gott sei Dank gab es damals noch kein HIV

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KimJongDix

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lol


alialialina

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eine unglaublich langatmige Auseinandersetzung mit dem Bibelstoff. Der Film nimmt sich grenzenlos ernst und hat doch so wenig Neues zu sagen. Ich bin normalerweise sehr konsequent in meinem Filmkonsum- ergo: Was läuft, läuft! Doch bei diesem trägen Drama habe ich nach nur einer knappen dreiviertel Stunde Laufzeit begonnen zu spulen & ohne zu pausieren Snacks zuzubereiten, etc.
Mein Fazit ist: Gewalt im Film vermag es vielleicht durchdachte Stories noch ein wenig mehr Würze zu verleihen, reicht aber als Konzept ganz offensichtlich nicht.

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christian.niedermayr.9

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2,5?? Dein Ernst?


pischti

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@Christian

Sei froh, für manche geht der Richtung 0. :D


Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Mel Gibson’s „Die Passion Christi“ gehört wohl ohne Zweifel zu den umstrittensten Werken der Filmgeschichte. Dem Film wird bis heute Gewaltverherrlichung und Antisemitismus vorgeworfen, was ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen kann.

Für mich ist der Streifen ganz klar eine beachtliche Umsetzung eines Bibelstoffes, der den Leidensweg Jesus beeindruckend darstellt. Mel Gibson überzeugt mit einer starken Inszenierung, die dem Regisseur sicherlich einiges abverlangt hat. Kamera, Schnitt, die Ausstattung und auch der Score von John Debney lassen den Film zu einem intensiven Erlebnis werden. Besonders ausschlaggebend für die Authentizität des Streifens ist der Punkt, dass „Die Passion Christi“ komplett in aramäisch, hebräisch und lateinisch gedreht wurde. Eine mutige Umsetzung von Seiten des Regisseurs.

Was die Gewaltdarstellung betrifft, so muss man wirklich sagen, dass Gibson hier keine Rücksicht nimmt, was aber einfach notwendig ist. Die Grausamkeiten sind explizit und brutal in Szene gesetzt, aber auch nur so gewinnt der Film weiter an Realismus. Wenn es so gewesen ist, dann in etwa in diese Richtung. Die Gewalt ist nicht nur bloßes Beiwerk für Splatterfanatiker, sondern ein Element, das den Film unterstützt.

Großes Lob muss man auch für den Cast aussprechen, vor allem für Jim Caviezel, der die Rolle des Jesus sehr stark gespielt hat. Aber auch Monica Bellucci und der Rest überzeugen mit einer sehr guten Performance.

„Die Passion Christi“ ist und bleibt auch nach mehrmaligen sehen immer wieder eine interessante Erfahrung. Ich kann verstehen wenn man diesen Film ablehnt, aber wer ihn noch nicht gesehen hat sollte trotzdem mal einen Blick riskieren. Gläubig oder nicht, das spielt dabei überhaupt keine Rolle! Mel Gibson hat jedenfalls mit diesem Film eine äußerst sehenswerte Umsetzung des Stoffes auf Zelluloid gebannt.

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JackoXL

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Furchtbarer Film, der sich leider hinter seine schicken Ästhetik schön verstecken kann. ;)


Spielberg_Fan

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Sag ich ja! Den Film kann man nur hassen oder mögen.


fmwies

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein völlig überflüssiger Film, der weder christlich-religiöse noch antichristlich-antireligiöse Positionen bezieht, sondern nahezu ausschließlich eine brutal-sadistisch-voyeuristische Freude an extremer Quälerei umsetzt - Christus ist lediglich Vorwand für diesen Streifen, der erschreckende Psycho-Sado-Porno-Lust offenbart. Es hätte dieses Films nicht bedurft, um Mel Gibsons Motiv zu rechtfertigen, den Christen zu veranschaulichen, was Christus für sie gelitten hat.

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sven.etan.binkert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

THE PASSION OF THE CHRIST kommt brutal daher. Stellenweise sogar so brutal, dass es unfreiwillig komisch wirkt. Aber schlecht ist dieser Film ganz sicher nicht. Mel Gibson ist mit Haut und Haar bei der Sache. Das geht schon über die blosse Leidenschaft hinaus. Seine Entscheidung für Latein, Hebräisch und Aramäisch: Genial. Als Regisseur beeindruckt er mit Klarheit, Mut und dem unbändigen Willen, "seinem" Christus, all die Wut, das Sündhafte, sämtliche Demütigungen und Rückschläge, vor die blutigen Füsse zu knallen.
Persönlicher als Mel Gibson das mit diesem Film hier tut, kann man die Passion Christi nicht nacherzählen. Respekt.

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Filmfan30

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Bewertung5.0Geht so

Die überzogene Brutalität macht leider vieles kaputt was an dem Film gut ist. Leider!

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kirill.ermisch

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Bewertung5.5Geht so

Also die hälfte der von mir vergebenen Punkte sind dank Monica Belucci da wo sie sind... Sie ist sooo heiß^^ sonst ist der Film mega brutal, es wird extrem wenig gesprochen und für meinen Geschmack ist Jesus viel zu oft in slowmotion gestürzt... ging irgendwann auf die nerven.. aber es gab auch schon schlechterte Filme... Spoilern werde ich jetzt wohl nicht wenn ich sage das er zum Schluss wieder auferstadnen ist oder? Die Story solte eigentlich jedem bekannt sein :D

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

x-trem...

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Providencia

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Bewertung9.5Herausragend

Ein gewaltiger Film von Mel Gibson. Ich hatte Ihn damals im Kino gesehen und kann mich noch daran erinnern, jeden Schlag selbst gefuehlt zu haben. Ich habe mitgelitten und es war schwer zu ertragen. Ich finde Mel Gibson hat die Geschichte visuell perfekt umgesetzt, ein Schlag in die Magengrube. Für mich ein beeindruckender Film und ich bin absoluter Atheist.

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