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Die Passion Christi
The Passion of Christ, US 2004
- Genre
- Biopic, Bibelfilm
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Der Film zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth. Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan, und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den… — Mehr
Der Film zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth. Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan, und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen. Verraten von seinem Jünger Judas wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, daß es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen übergibt er die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen. Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas. Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: "Ist dies nicht genug?" Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern. Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muß selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein.
- Cast
- James Caviezel, Monica Bellucci, Ivano Marescotti, Hristo Jivkov, Maia Morgenstern, Claudia Gerini, Sergio Rubini — Mehr
- Regisseure
- Mel Gibson
- Autoren
- Benedict Fitzgerald, Mel Gibson
- Laufzeit
- 127 Minuten
- Zeit
- 1. Jahrhundert
- Ort
- Jerusalem
- Handlung
- Abendessen, Abgeschlagene Hand , Abgeschlagener Arm, Abgeschnittenes Ohr, Alptraum, Altar, Apostel, Auferstehung, Augapfel, Betrug, Bibel, Blut, Christentum, Das letzte Abendmahl, Enthauptung, Folter, Gerichtsverhandlung, Gewalt, Glaube, Gnadenlosigkeit, Grab, Jesu Kreuzigung, Jesus Christus, Jude, Judentum, Kampf, Latein, Leiche, Leiden, Mutter-Sohn-Beziehung, Nackter Mann, Pontius Pilatus, Römer, Römisches Reich, Schlange, Schrei, Silber, Soldat, Speer, Spott, Stein, Strafe, Suizid, Tempel, Teufel, Tod eines Freundes, Verfolgung, Verführung, Verrat, Verräter, Visionen, Wahnsinn, Wahrheit, Wein, Weinberg, Wunder
- Stimmung
- Hart, Verstörend
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Uninteressant 4.4
Der Film Die Passion Christi wurde von 42 Kritikern bewertet.
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Dieser einfältige Blödsinn grenzt ja schon oft genug an Selbst-Parodie: dieses penetrant pathetische Zeitlupen-Geleide und das hochgradig beknackte "Terminator"-Finale - ich plädiere für eine Doppel-Vorstellung von "Passion of Christ" und "Life of Brain" zu Heiligabend! Dann macht's Sinn...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Wenn man sieht, wie beglückt und euphorisiert manche Zuschauer amerikanische Kinos verlassen, beschleicht einen das Gefühl, sie würden auch fast alles tun für ihren Retter, der gerade zwei Stunden lang, von Peitschen und Nägeln gequält, für sie gestorben ist. "Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Uninteressant 4.9
Der Film Die Passion Christi wurde von 3250 Mitgliedern bewertet.
Joe Gillis 2010/03/15 22:45:55
Fans dieses Films gefiel auch »Harte Jungs«, »Dieter – Der Film«, »Ballermann 6«, »7 Zwerge – Männer allein im Wald«, »Pearl Harbor«
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
doctorgonzo 2010/01/29 14:45:27
Reaktionärer Mist, der teilweise wirklich gefährliche Botschaften verstreut und sich ansonsten hauptsächlich in Gewaltorgien ergeht. Klar ist dieser Film in gewissem Maße vorlagengetreu und darin liegt auch gleich ein Teil des Problems begründet, er setzt sich weniger mit der Vielschichtigkeit der Probleme von Religion an sich und dem Christentum im Besonderen auseinander, sondern schaltet gleich den großen Propagandagang ein. So wirkt dieses Machwerk stellenweise tatsächlich wie der Slogan "wer nicht für uns ist, ist gegen uns" und zeigt als mittelbare Konsequenz gleich jeden Nicht-Christen, Freidenker, Agnostiker, Abtreibungsbefürworter, Genforschungsunterstützer als abstraktes "Feindbild". Der einzige Vorteil des ganzen Filmes ist seine bescheidene Inszenierung, das armselige Spiel der Darsteller und seine schlechte, plakative und bewußt auf religiöses Unwissen und Naivität zielende Botschaft, wer genug Verstand besitzt oder, besser gesagt, nutzt, dem wird die religiöse Propagandashow keinen Schaden zufügen. Wer naiv genug ist, das alles (ohne große Religiosität) zu verinnerlichen, der hat alles sowieso spätestens beim nächsten Blockbuster vergessen.
Ich gönne jedem seinen Glauben, wer glaubt, glauben zu müssen, darf auch glauben (müssen). Aber bitte nicht in dieser demonstrativen Form, Mr. Gibson. Oder war das ganze nur ein Gag, um von seinen privaten Problemen abzulenken? Bei mir jedenfalls hat der Film aufrgund seiner reißerischen Art keinen Eindruck hinterlassen... Wenn die Unterstützer und Macher dieses Films die "Christliche Armee" sind, muss man sich als Atheist/Agnostiker u.ä. keinerlei Sorgen machen. Und wieso ist dieser Film ein Biopic? Biografien sollten doch eigentlich von real existierenden Figuren handeln, wenn das ein Biopic ist, ist "Herr der Ringe" auch eins, oder E.T., oder "Charlie und die Schokoladenfabrik"
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
synthax 2010/01/21 13:40:11
Absoluter Mist, in Kubikmetern von Blut mariniert, gewürzt mit einer Priese Anti-Semitismus.
BAAAAAAAD, Mr. Gibson!
bedenklich? Kommentar gefällt mir 5 Antworten
synthax 2010/02/20 04:41:11
Meinst du mich, oder ist das hier ein Monolog? Ich versteh nicht ganz was du mitteilen möchtest. Gegen Mel Gibson hab ich doch gar nichts gesagt.
Xebeche 2010/03/15 14:11:00
@ synthax
Der meinte den Kommentar von doctorgonzo. Entweder hat er sich vertan oder er hat sich nicht getraut, direkt auf dessen Kommentar zu antworten, weil er sich nach einigem Hin und Her immer als zweiter Sieger fühlen muss (an diversen anderen Kommentaren gut zu erkennen). Und das, obwohl er mit Leib und Seele Polemiker ist.
@ New Cameron
Nichts für ungut. ;)
New Cameron 2010/03/18 14:18:36
Gut Xebeche, wenigstens ist einer von uns ein besserer Mensch
@Synthax, kannst du meinen Beitrag zu deiner Aussage löschen, das ich eigentlich an gonzo schrieben wollte? Mir ist das Löschen irgendwie verwehrt.
Ich werde von manch einen hier angepisst, sonst wäre es mir eigentlich gleich, Danke und sorry für die Umstände.
synthax 2010/03/20 08:26:27
@ Xebeche
Ich seh hier gar keinen Kommentar von doctorgonzo. Kann aber dran liegen, dass hier bei MP nicht immer alles funzt.
@ New Cameron
Klar. Erledigt.
Dann ist klar. Hatte deinen Kommi irgendwie nur nicht kapiert, da ich ihn auf meinen bezog.
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Photos: Die Passion Christi
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Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Mit der "Passion Christi" hat Gibson nun seine persönliche Liebeserklärung an den Saft des Lebens gedreht. Dabei war er, Hollywood sei Dank, nicht an physische Grenzen gebunden: Aus seiner Hauptfigur darf auch ganz zum Schluss noch ein herzhafter Schwall spritzen, obwohl die geschundene Kreatur längst ausgeblutet sein müsste.
Daneben passt keine Botschaft wie die, dass vor 2000 Jahren ein Mann auch deswegen ans Kreuz genagelt wurde, weil er vorgeschlagen hatte, man könne doch zur Abwechslung einmal nett zueinander sein. Von einer Vision, wie sie Pier Paolo Pasolini, Denys Arcand ("Jesus Of Montreal") oder Monty Python ("Das Leben des Brian") entwickelt haben, ganz zu schweigen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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