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Die Passion Christi

The Passion of Christ (2004), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.03.2004


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4.4
Kritiker
56 Bewertungen
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5.3
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7057 Bewertungen
165 Kommentare
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von Mel Gibson, mit Jim Caviezel und Monica Bellucci

Der Film zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth. Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan, und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen. Verraten von seinem Jünger Judas wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, daß es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen übergibt er die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen. Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas. Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: “Ist dies nicht genug?” Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern. Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muß selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein.

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Die Passion Christi

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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3.5Schwach

http://www.youtube.com/watch?v=TSzHvRVE5uM

Mal so nebenbei: ist es überhaupt möglich, die Jesus-Übermensch-Geschichte im Rahmen eines dramatisierten Spielfilms adäquat-objektiv zu erzählen, ohne antisemitische Tendenzen aufzubringen?

Gibson hat jedenfalls offenbar kein Problem damit und nutzt dies für einen ganz selbstverständlichen Antagonismus (mit noch härteren Römern, muss man fairerweise dazu sagen), indem er das Leiden Jesu durch seine Folterer zum Mittelpunkt des Narrativs erhebt, sich auf doch ziemlich fragwürdige Authentizität beruft und erreichen will, dass sich der Zuschauer dadurch auf den hier durchweg gequälten Sohn Gottes projiziert - auch wenn dessen Charakter hier nur oberflächlich gezeichnet ist, dafür umso mehr emotionalisierende Folter inkl. kitschiger Betroffenheitsmusik mit Braveheart-Flöte zu ertragen hat.

Auf die Dauer hat man aber relativ wenig davon, allein wie oft sich manch römische Gräueltat in ihrer Menge alternativlos minutiös, sowie in elegischer Zeitlupe wiederholt. Aber OBACHT, nicht alle Römer und Juden wollen Jesus wie Scheiße behandeln, ihm sogar helfen, da kommt Gibson also ideologisch "gerade noch so davon" - LUCKY FELLA' (im Rahmen des Films, versteht sich, nicht unbedingt im privaten Leben, wie wir alle mitbekommen haben).

Apropos: Dass überhaupt ab und an einige christliche oder auch allein Werte der Menschenwürde vermittelt werden, abgesehen vom obligatorisch-erdrückenden Mitleid, erscheint da zunehmend als höchstens zynisch-zweckmäßiger, nachträglicher Einfall (aufgesetzte, wahllos-angelegte Rückblenden - welch ironischerweise einfallsloses Stilmittel), der den unnachgiebig-aufgepowerten, selbst für dieses Szenario oft unmotiviert-fiesen Shock-Faktor wohl einigermaßen relativieren soll.

Als Gesamtwerk an sich haut das alles aber nicht so eindringlich und erhellend hin, wie man es sich wohl vorgestellt hat - schießt seine Glaubwürdigkeit manchmal doch allzu sehr in den Wind, um seine hart-religiös verfestigte Botschaft mit grobem Holzhammer und matschigen Splatter-Geräuschen alà Fulci, für absolut jeden erkennbar, ans Kreuz zu nageln; Autsch...besonders, sobald die Raben mit ihren von den SIMPSONS bekannten Soundfiles vorbeikommen, um die Augen der Gekreuzigten auszuhacken.

Und zum Ende hin wird dann auch noch eine Packung göttlicher Desaster-Zauber & als wahrhaftig gehandhabte Visionen von Himmel & Hölle in bedeutungsschwangerer, nun falscher Zeitlupe, ausgepackt - da bekommt man doch ganz direkt und plump die für jeden Gläubigen schon längst bekannte 'Einsicht' auf den Weg: seht ihr, Jesus hatte doch Recht...wenn ihr denn meint, ich kann's nicht so ganz nachvollziehen - überhaupt womit er jetzt genau Recht hatte, denn da vergeigt bzw. unterminiert der Streifen seine Aussagekraft am Allermeisten. Ach, ich halt mich da einfach zurück.

*schaut sich just geschriebenen Kommentar an* ...Ups...

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Hartigan85

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Naja, inhaltlich ist der Film möglicherweise fragwürdig. Aber einen handwerklich und inszenatorisch nahezu perfekten Film als Oberrotz zu bezeichnen kann ich nur müde belächeln...;)
Aber egal, der Film ist und bleibt grandios. Schade, dass er so verkannt ist...


Der Witte

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Das hat schon seine Gründe.


JackoXL: Die Drei Muscheln

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1.0Ärgerlich

[...] Das wirklich verheerende an diesem Film ist das, was er vermittelt. Überwiegend hässliche, sardistische Juden sorgen für den qualvollen Tod des Sohn Gottes. Hätte Gibson nicht später noch seine (zugegeben, wohl im betrunkenen Zustand getätigt, aber es ist ja bekannt, was von Betrunkenen und Kindern gesagt wird) furchtbaren Äußerungen von sich gegeben, hätte das wohl als unbedachter Fauxpas durchgehen können, so schon mehr als bedenklich. Der Streifen gießt Öl in eine uraltes Feuer und ist Wasser auf die Mühlen sämtlicher fanatischer Extremisten.
Fürchterlicher Film, inhaltlich wie von seinem Subtext.

Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 18 Antworten

SamRamJam

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weiß ich nicht, ich habe den Film nie gesehen und habe auch kein Verlangen danach, aber Mad Mel finde ich auch lustig


brucelee76

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Super Kommi :) Klasse!!!


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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3.0Schwach

[...] 'Die Passion Christi' kann ein authentisches und durchaus realistisches Bild überzeugen. Die Gewalt ist heftig und an manchen Stellen auch zu übertrieben. Die Geschichte selbst bietet keinerlei Tiefgang und Facettenreichtum, genau wie die Charaktere selbst. Als Religions-Fanatiker sollte man sich von dem Film wohl fernhalten, alle anderen dürfen das aber auch gerne tun. [...]

Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

SoulReaver

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Das stimmt wohl. Aber nochmal angucken unter diesem Aspekt werd ich ihn nicht, sonst gefällt er mir doch noch besser als ich will :D


Rukus

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Das Problem ist, dass das bischen Message leicht im Blut untergehen kann. Hab das auch in meinem Kommentar grad eben angesprochen.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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1.5Ärgerlich

Einer der erfolgreichsten Indie-Film aller Zeiten hat viel Aufsehen erregt. Zum einen weil der Film komplett in Aramäisch und Latein gedreht wurde und zum anderen wegen der enormen Brutalität. Doch Gibsons Werk, das zumindest technisch überaus gelungen ist, ist eigentlich nur ein Folterfilm. Würde man Jesus durch einen x-beliebigen Charakter ersetzen könnte der Film auch von Eli Roth ("Hostel") stammen. Das größte Versäumnis von Gibson ist also, dass er der Figur des Jesus keinen Charakter gibt. Jesus bleibt eine menschliche Hülle die über eine Stunde lang gedemütigt und gepeinigt wird. Leute die wegen ihres Glaubens ein Bindung zu diesen Jesus haben könnten evtl. in Tränen ausbrechen, Leute wie mich lässt dass kalt. Gibson hat mit "Die Passion Christi" nur ein zweistündiges, aufgeblasenes Blutvergießen gedreht. Die eigentliche religiöse Botschaft wird im Blut ersäuft. Ein aufgeblähter Torure-Porn im Christenlook.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

XN01691

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"Leute die wegen ihres Glaubens ein Bindung zu diesen Jesus haben könnten evtl. in Tränen ausbrechen..." - hier widerspreche ich Dir.
Leute, die jegliche Art von Mitgefühl für das Leid anderer Lebewesen empfinden, könnten hier in Tränen ausbrechen - das hat nichts mit Glauben zu tun. In den anderen Punkten stimme ich zu :)


SiameseMax: SiameseMovies

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0.0Hassfilm

Die Geschichte, die Grundlage dieses Films, und deren Ausgang kennt jeder. Dass Jesus schwer gelitten haben muss, weiß auch jeder. Dass man die Bibel nicht wortwörtlich nehmen sollte, sondern diese einer oder mehrerer Interpretationen bedarf, sollte nachdem die historisch-kritische Exegese als Herangehensweise an die Bibel etabliert wurde, eigentlich auch jeder schon einmal gehört haben. Nur an Mel Gibson scheint Letzteres irgendwie vorbeigegangen zu sein. Als hätte es sowas wie eine kritische Auseinandersetzung mit der Bibel nie gegeben, setzt er die Geschichte des Leidensweges Jesu auf erzkonservative Art um und dichtet hier und da noch ein bisschen esoterischen Müll dabei, so wie es ihm gerade passt. Bezeichnenderweise sagte der Papst zu "Die Passion Christi" lobend: "So ist es gewesen". Mag sein, gut und schön, aber was bringt uns das? Entdeckt der Religiöse neue Fassetten seines Glaubens, wenn er in Nahaufnahme sieht, wie Jesus förmlich das Fleisch von den Knochen gerissen wird? Überdenkt der Atheist seine Weltanschauung oder verlässt über Jesu Worte und Taten grübelnd das Kino? Mal abgesehen von der Frage, ob ein Film so etwas überhaupt leisten kann: Sollte ein Film über Jesus nicht irgendeine Aussage haben oder zumindest eine andere Reaktion beim Publikum hervorrufen als Ekel oder den Drang, das Kino zu verlassen?
Mel Gibsons Schlachtplatte bietet nichts von alledem, sein Film ist nichts weiter als eine Bibelstunde für Kunstblutfans, ohne Sinn und Verstand. Davon hat niemand was. Außer natürlich Gibson selbst, und alle anderen, die an dem werbewirksam diskutierten Kontroversen dieses Kassenknüllers ihr Geld verdienten.
Zusätzlich zu der oben genannten Sinnlosigkeit besteht der Film ausschließlich aus Schwarz-Weiß-Malerei (es gibt nur "Gut" und Böse") und enthält sowohl unterschwellige antisemitische als auch sadistische Tendenzen.
Mel Gibson scheint die Geschichte Jesu nur als Vehikel, bislang nicht gezeigte Gewalt -und Folterszenerien auf die Leinwand zu bringen, zu benutzen. Das "Hostel" für vermeintlich Bibelfeste sozusagen. Interpretationsbedarf bietet sein Film meiner Meinung nach nicht. Einen neuen Weg, die Bibel zu verstehen oder sie in das Gedächtnis der Menschen zurückzurufen, ebensowenig. Warum dieser filmische Scheißhaufen gedreht wurde (vom Monetären mal abgesehen), ist mir ein Rätsel und verursacht bei mir verständnisloses Kopfschütteln. Amen.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

SiameseMax

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Geschenkt. Aber generell halte ich es für kontraproduktiv in einer Diskussion persönlich zu werden, statt konstruktiv über etwas zu diskutieren. Daher hilft mir dein Kommentar auch nicht wirklich dabei, den "Wald zu sehen" und ist deshalb überflüssig.


New Cameron

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hey sorry, das sind mir die emotionen hochgekommen :) weiter unten habe ich was dazu geschrieben.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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1.0Ärgerlich

Kein Film, über den man viele Worte verlieren müsste: "The Passion Of The Christ" folgt der Tradition vieler vorangegangener Ausstattungsorgien des Glaubenskinos und ist vor all den anderen Punkten, die man dem Film sicherlich zu Recht vorwerfen kann, in erster Linie eines: Uninteressant und langatmig. Ließe man Gibsons Egotrip dann tatsächlich eine nähere inhaltlichen Auseinandersetzung widerfahren, müsste jedoch selbst Fanatikern (zu denen der Regisseur eindeutig gezählt werden muss) auffallen, dass die bloße Fixierung auf Leiden und Schmerz ohne die anschließende Darstellung von Vergebung und Erlösung in Hinsicht auf die biblische Botschaft als unzureichend erscheinen muss. Fraglich ist freilich, ob "Passion" diese Art der Durchleuchtung überhaupt verdient, denn befreit von der Symbolkraft seines Sujets ist es sowieso nur bräsig-peinlicher Splatter unter dem Deckmantel der Historizität, und mit haufenweise antisemitischen Zwischentönen versehen.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

nilswachter

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Unterschreibe ich zu 100%


Rukus

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Bis auf den Antisemitismus kann ich weitestgehend folgen.


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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0.0Hassfilm

Dieser Film hat mich sehr mitgenommen.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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0.0Hassfilm

Mit der "Passion Christi" hat Gibson nun seine persönliche Liebeserklärung an den Saft des Lebens gedreht. Dabei war er, Hollywood sei Dank, nicht an physische Grenzen gebunden: Aus seiner Hauptfigur darf auch ganz zum Schluss noch ein herzhafter Schwall spritzen, obwohl die geschundene Kreatur längst ausgeblutet sein müsste.

Daneben passt keine Botschaft wie die, dass vor 2000 Jahren ein Mann auch deswegen ans Kreuz genagelt wurde, weil er vorgeschlagen hatte, man könne doch zur Abwechslung einmal nett zueinander sein. Von einer Vision, wie sie Pier Paolo Pasolini, Denys Arcand ("Jesus Of Montreal") oder Monty Python ("Das Leben des Brian") entwickelt haben, ganz zu schweigen.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

LokisSon

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Blanker Unsinn! Dieser Splatter ist allein die Perversion eines Fanatikers und hat mit den Evangelien wenig zu tun!


Philipp Ebert

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Völliger Blödsinn, er hat die Szenerie NT getreu inszeniert und da wurde ihm ein Speer zwischen die Rippen gestoßen und aus de Wunde spritze Blut und Wasser....Leute ehrlich so ein Minimum an Hintergrundwissen sollte dabei sein...


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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0.0Hassfilm

Dieser einfältige Blödsinn grenzt ja schon oft genug an Selbst-Parodie: dieses penetrant pathetische Zeitlupen-Geleide und das hochgradig beknackte "Terminator"-Finale - ich plädiere für eine Doppel-Vorstellung von "Passion of Christ" und "Life of Brain" zu Heiligabend! Dann macht's Sinn...

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

RammManiac

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"Terminator"- Finale, jetzt wo du es sagst! :D


Philipp Ebert

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Das Fallen in Zeitlupe ist den christlichen Zuschauern geschuldet die jedem Fall eine besondere Bedeutung zuschreiben.


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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5.0Geht so

Wenn man sieht, wie beglückt und euphorisiert manche Zuschauer amerikanische Kinos verlassen, beschleicht einen das Gefühl, sie würden auch fast alles tun für ihren Retter, der gerade zwei Stunden lang, von Peitschen und Nägeln gequält, für sie gestorben ist. "Die Passion Christi" ist ein Ruf zur Fahne, ein Flammenzeichen, eine Warnung an Juden und Moslems und Abtreiber und Gen-Manipulateure und überhaupt alle, die sich getroffen fühlen könnten.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

lockodox

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von mir auch


nilswachter

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"Liebt eure Feinde, denn wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welche Belohnung solltet ihr dann erhalten?" Ja, und diese Maxime wird ja so oft verfolgt.


MartinSchwarz: zitty MartinSchwarz: zitty

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1.0Ärgerlich

Reaktionär, sadistisch, gefährlich.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

NWO@Movie

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Na wenn die Juden den Messias kreuzigen ist es ein "berechtigter" Grund sie bis zum Ende ihrer Existenz verfolgen zu lassen. Sie sind eben an allem Schuld. An der Weltwirtschaftskrise und dass mein Teddybär in der Toilettenspüle stecken geblieben ist. Wenn du mal keine Gehaltserhöhung bekommst waren es wieder die Juden. Und warum? Sie haben the King of the Universe geschlachtet den Mann der das Reich errichten wollte damit wir nicht mehr so leiden!

Nur mal so: Antisemitismus ist Blödsinn und dass Jesus hier ein Reich aufbauen wollte ist auch Blödsinn. Jesus musste sterben. Um uns das ewige Leben zu geben. Und das neue Jerusalem wird in 1000 Jahren vom Himmel herabfliegen. Davor werden wir natürlich von Jesus und seinen Engeln entrückt. (Nicht von Matreya und seinen UFOs)

Er sagt ja: mein Reich ist nicht von dieser Welt. Joh 18, 36


Philipp Ebert

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Alles was du da schreibst ist Blödsinn. Der Film ist an keiner Stelle antisemitischer als das neue Testament, und wenn jemand kritisiert wird dann die Hohepriester und das Verhalten eines aufgepeitschten Mobs...Lies nochmal ´nach...



Kommentare (154) — Film: Die Passion Christi


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thoen

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Bewertung7.0Sehenswert

hatte ich bisher so auch noch nicht: die folter- auspeitschszene k a n n ich nicht ansehen. habe es min. 3-4x versucht und immer irgendwie abgebrochen!
keine ahnung was Mel G. da geritten hat. mir ist das zu grausam und ob das so nötig ist wage ich zu bezweifeln.
schade - aber zumindest ich kann ihn deshalb nicht gucken und habe es jetzt auch aufgegeben.
Frohe Ostern!

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fmwies

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein völlig überflüssiger Film, der weder christlich-religiöse noch antichristlich-antireligiöse Positionen bezieht, sondern nahezu ausschließlich eine brutal-sadistisch-voyeuristische Freude an extremer Quälerei umsetzt - Christus ist lediglich Vorwand für diesen Streifen, der erschreckende Psycho-Sado-Porno-Lust offenbart. Es hätte dieses Films nicht bedurft, um Mel Gibsons Motiv zu rechtfertigen, den Christen zu veranschaulichen, was Christus für sie gelitten hat.

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sven.etan.binkert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

THE PASSION OF THE CHRIST kommt brutal daher. Stellenweise sogar so brutal, dass es unfreiwillig komisch wirkt. Aber schlecht ist dieser Film ganz sicher nicht. Mel Gibson ist mit Haut und Haar bei der Sache. Das geht schon über die blosse Leidenschaft hinaus. Seine Entscheidung für Latein, Hebräisch und Aramäisch: Genial. Als Regisseur beeindruckt er mit Klarheit, Mut und dem unbändigen Willen, "seinem" Christus, all die Wut, das Sündhafte, sämtliche Demütigungen und Rückschläge, vor die blutigen Füsse zu knallen.
Persönlicher als Mel Gibson das mit diesem Film hier tut, kann man die Passion Christi nicht nacherzählen. Respekt.

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Filmfan30

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Bewertung5.0Geht so

Die überzogene Brutalität macht leider vieles kaputt was an dem Film gut ist. Leider!

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kirill.ermisch

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Bewertung5.5Geht so

Also die hälfte der von mir vergebenen Punkte sind dank Monica Belucci da wo sie sind... Sie ist sooo heiß^^ sonst ist der Film mega brutal, es wird extrem wenig gesprochen und für meinen Geschmack ist Jesus viel zu oft in slowmotion gestürzt... ging irgendwann auf die nerven.. aber es gab auch schon schlechterte Filme... Spoilern werde ich jetzt wohl nicht wenn ich sage das er zum Schluss wieder auferstadnen ist oder? Die Story solte eigentlich jedem bekannt sein :D

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

x-trem...

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Dahmer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Zähflüssiger, blutig-funkelnder Lavastrom der in einer überlangen Folter-Odyssee mündet und die letzten Stunden von einem Mann erzählt der angeblich vor ca. 2000 Jahren auf Gottes Erde wandelte und Blut in Wein verwandeln konnte, der Kranke durch Zauberkraft heilte und noch vieles mehr konnte! Ja sogar auf Wasser konnte er gehen, das schafft nichtmal David Copperfield! :) Wo kam er her und durch wessen Mutter wurde er geboren??? ?? Name des biologischen Spermalieferanten? Nunja da gab es eine Jungfrau die Sex nichtmal buchstabieren konnte, dennoch gebar sie "Gottes Sohn", faszinierend nicht wahr ??? Buddha wäre Stolz auf diese banal-europäische Story :P

Diese gewaltätige und blutriefende Bibelstunde ist wahrlich nichts für streng-gläubige Christen die an den langweiligen Himmel und an eine bestialische Hölle glauben, Menschen die meinen das ein Gebet all die Sünden reinwäscht die sie in ihrem Leben verbrochen haben. Gott hilft niemandem, denn Gott wohnt in uns allen, wir sind für uns selbst verantwortlich und keine Organisation hat das Recht über uns und unseren Lebensweg zu bestimmen!!! Wie auch immer, bleiben wir beim Film ohne in eine geschichtliche Lehrstunde zu verfallen die ohnehin nur Risse und UnLogik offenbart.

Mel Gibson präsentiert uns einen ziemlich derben Film der die wohl längste FolterSzene beinhaltet die ich bisher auf der bunten Mattscheibe miterleben durfte. "Die Passion Christi" ist brutal, blutig, quälend lang und kompromisslos. Für meinen Geschmack jedoch ist das zuviel des guten und die Spannung bleibt im Keller da diese fantastische Geschichte wohl fast jeder Europäer kennen sollte und man weiß wie es endet....Was bleibt übrig? Nicht viel, außer man hat ein Faible für christliche Foltereien und religiösem Fanatismus der sich durch den ganzen Film windet....

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twentyfour

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wie fuerchtegott sagt


brucelee76

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Deinem Klasse-Artikel ist nichts hinzuzufügen!!! Hut ab!!! Für alle die einer Gehirnwäsche seit Jahrtausenden unterworfen sind, bitte diesen Kommentar lesen!!!


Providencia

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Bewertung9.5Herausragend

Ein gewaltiger Film von Mel Gibson. Ich hatte Ihn damals im Kino gesehen und kann mich noch daran erinnern, jeden Schlag selbst gefuehlt zu haben. Ich habe mitgelitten und es war schwer zu ertragen. Ich finde Mel Gibson hat die Geschichte visuell perfekt umgesetzt, ein Schlag in die Magengrube. Für mich ein beeindruckender Film und ich bin absoluter Atheist.

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DerSuperBob

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Bewertung4.5Uninteressant

ein reiner trash-Exploitationfilm der abseits der gut gemachten Splatter/Gewalt Szenen nicht viel zu bieten hat. allerdings mach ich Trash :D leider ist das hier ser langweiliger Trash.

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BergerKing

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Bewertung6.0Ganz gut

Nur wenige Filme spalteten Kritiker und Zuseher in zwei Lager wie ,,Die Passion Christi''.
Viele sehen darin nur einen religiös fanatischen snuff film andere wiederum einen realistisch und authentischen Geniestreich.
Letzteres halte ich für sehr abwegig. Den verfilmt wurde der Stoff schon etliche Male(unter anderem der italenische 3stündige Monumentalfilm ,,Jesus von Nazareth'')

Auch die Gerüchte die damals und heute sagen das Mel Gibson eigentlich damit nur schocken wollte (Immerhin brauchte er ja fast keine Werbung dafür machen, da sich der Film mehr oder weniger selbst vermarktete)

Eins vorweg, die Römer waren Meister darin wenn es darum ging jemanden zu foltern-deshalb liegt es wohl auf der Hand das die Szenen ohne eine ordentliche Ladung (Schaf) Kunstblut nicht auskommen.

Brutal ist der Film also auf alle Fälle-aber realistisch!?
Nennt mich Ketzer, aber so viel wie Jesus hier einstecken musste...Nach den Peitschen mit Eisenkrallen müsste eigentlich der enorme Blutverlust für ein schnellers Ende gesorgt haben.

Authentisch ist er aber; dafür sorgt allein schon das der Streifen in den Originalsprachen Hebräisch und Latein gedreht wurde. Zudem noch die beindruckende Kulisse und Kustüme-untermalt von einem wirklich wirklich (christlich) stimmungsvollen und teilweise verstörenden Score.

Doch war es überhaupt nötig eine der bekanntesten Geschichten neu zu verfilmen!?
Einfach nochmal das Leiden Christi, den Verat durch Judas, das Leiden seiner Mutter zu inszenieren?

Die Betonung liegt hier auf ''Leiden'' in seinen letzten 12 Stunden-den über sein Leben und Wirken erfahren wir nur in kurzen Rückblenden etwas.
Der Fokus liegt auf Folter,Folter,Folter und nochmals Folter. Dazwischen einige erschreckende und sehr verstörende Bilder.

Was wirklich hinter der blutigen Snuf-Fassade steckt-diese Frage möge sich bitte jeder selbst beantworten.

Fazit:
Kann man anschauen-mich hat vor allem eine Szene sehr berührt und verschaffte den Film nochmals eine ordentliche Portion Schwermut.
Wer weder mit dem Thema Religion oder Geschichte etwas anfangen kann,sollte einen Bogen um den 126 minütigen Streifen machen.

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Vaultguy

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein religiöser Snuff-Film, mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

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Affenpranke

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film spaltet halt - was habt ihr denn erwartet?

Leider sind 99% der hier genannten Kritiken langweiliges Stammtischgerede, welche so viel Intellekt besitzen wie ein Storch Speck am Bein.

Jesus war kein Europäer, sondern Jude, nur scheint es mir, sobald mal eine christliche Thematik aufgeriffen wird, greifen alle gleich zum kaukasischen Vorurteilskübel, packen die Kreuzritter und Kirchenklischees aus und betrachten dann alles durch diese beschlagene Brille. Dreht jemand die Lebensgeschichte Buddhas: "Oh toll, das finde ich großartig." Aber über Jesus von Nazareth:"Blüah, ich erstatte Anzeige."

Mel Gibson hat einen sehr bewegenden Film in einem authentischen Ambiente, mit tollen Bildern und ohne den typischen Hollywood Blond-Blue-Eyed-Surfer-Jesus kreiert. Für mich ein reiner Kinofilm, der auf heimischem Bildschirm etwas von seiner Gewaltigkeit verliert, aber destotrotz berühren kann. Mich hat er das jedenfalls. Jim Caviezel hat einen starken und männlichen Jesus voll Autorität verkörpert, im Gegensatz zum allbekannten "Friede-Freude-Eierkuchen"-Messias aus manch anderem Sandalenfilm.

Was ich an dem Film zu bemängeln habe ist, das Mel sich zu sehr von den Visionen einer deutschen Nonne und katholischen Legenden hat beeinflussen lassen, anstatt sich komplett auf die Evangelien - ob authentisch oder nicht ist hier vollkommen Wurscht - als Quelle zu beziehen. Den Pilatus hätte ich auch anders besetzt, da gefiel mir der aus Zeffirellis Version, gespielt von Rod Steiger besser. Zwar hab ich mich auch etwas an Mels Freiheiten angeeckt, aber die Stelle wo Jesus sich mit dem Kreuz nochmal aufrichtet und zu seiner Mutter sagt: "Siehe, ich mache alles neu." ist schon ein theologischer Geniestreich.

Wer in diesem Film keine Botschaft erkennt, für den gilt was der Prophet Jesaja so schön gesagt hat:

"Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen!"

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skradan

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Selbst wenn man nicht an Gott glaubt, sollte sogar mit einem geringen Intellekt erkennen, dass die Botschaft der Bibel klar auf Humanität setzt. Unser Grundgesetz hat sich nicht umsonst stark an den christlichen Geboten orientiert, wenn es z.B. um Würde, das Recht auf Unversehrtheit und Gleichheit geht.

Rein technisch und künstlerisch ist der Film großartig gemacht und hat mich wirklich sehr bewegt. Insbesondere da er das Leiden eines Mannes so drastisch darstellt, der sich eigentlich nichts vorzuwerfen hatte. In unserer heutigen Gesellschaft ist es ja auch nicht anders: wer den Leuten sagt, was sie hören wollen, wird gefeiert. Wer ihnen die Wahrheit sagt, wird gesteinigt. Ist das Neue Testament eigentlich der erste Polit-Thriller der Menschheitsgeschichte? :)


Affenpranke

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Sehr schöner Kommentar. Kann dir bei allem nur zustimmen. Vielen Dank dafür. Es ist ein Trhiller mit Happy End aber ohne Politik;)


brucelee76

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Bewertung3.0Schwach

Hallo zusammen,

obwohl handwerklich nichts auszusetzen und von einem meinen Lieblingsschauspieler dirigierter Bibel-Massaker (an einer Person)-Folter-Film, muss ich zugeben ich bekam das Kotzen bei der Erstbesichtigung (und dabei blieb es auch).

Mel Gibson hier ist definitiv etwas falsch gelaufen!!! Der ganze Film ist eine detaillierte Ausführung, wie man eine penible und perverse Folter, an einen selbsternannten Messias durchführt. Okay für die, die Jesus als Vorbild haben, muss der Anblick brutal und schrecklich sein, wo Hautfetzen herausgerissen werden mit einer Dornenpeitsche oder geschwind mal die Schulter ausgekugelt wird, um eine symetrische Kreuzigung hin zu nageln :(.

Mein Fazit: Mel mit Braveheart hast du Filmgeschichte geschrieben!!! Aber so eine Geschichte, wie du sie hier darstellst will keiner sehen. Sogar die 3 Punkte sind eine großzügige Geste von mir!!! Auch ich vergebe dir wie einst Jesus.

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Frankie Dunn

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Bewertung4.0Uninteressant

"Ich fühle mich wie Jesus am Ostersonntag. Den hatten auch schon alle abgeschrieben und dann nach drei Tagen, so'n richtiges Comeback, mit dem keiner gerechnet hatte." (Stromberg)

Gut gefilmt, thematisch uninteressant. Ich bleibe bei der Monty Python Version. 4.0 - da hängt er nun und kann nicht anders

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skradan

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Nur, dass in der Monty Python-Version Jesus ledig ein oder zweimal zu sehen ist.


Frankie Dunn

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Gut, dann bleibe ich bei Brian statt Jesus. Hauptsache Kreuzigung.


StoniS

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Bewertung5.5Geht so

Ist zwar schon sehr sehr lange Zeit her, dass ich den gesehen habe. Aber in Erinnerung blieben wahnsinnige Brutalität und schonungslose Darstellung der Bibelstory, aber auch generell keine schlechte schauspielerische Leistung. Vor allem wird ja auch Rücksicht genommen auf die Sprachen (aramäisch, hebräisch,...) - nicht schlecht, aber ist auch nicht der Brenner.

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inceptionfan

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Bewertung7.0Sehenswert

Jeder kennt die Geschichte, doch noch nie hat man sie SO gesehen! Man kann den Film auf alle Fälle aus 2 Sichten sehen: Auf der einen Seite zeigt Gibson in imposanten Bildern und der Originalsprache, weshalb alles noch realer wirkt die Geschichte ungeschönt und bis ins kleinste grausame Detail. Durch diesen Film wird so manchem (egal ob man daran glaubt oder nicht) sicherlich erst einmal bewusst, welche Gewalt über diesen Mann wirklich gebracht wurde und was der Inhalt des Mythos eigentlich bedeutet. Jedenfalls gibt es keinen vergleichbaren Film, der das so darstellt. Doch auf der anderen Seite (auf der ich überwiegend stehe) muss man sich die ganze Zeit fragen: Muss das sein? War es wirklich nötig, diese Geschichte so darzustellen und zu zeigen? Hätte man den Stoff nicht anders erzählen können, anstatt sich 2 Stunden lang nur auf unfassbar schrecklich anzusehende Folter und den bis ins kleinste Detail dargestellten Leidensweg zu fixieren? Der Grund, warum der Film dennoch von mir so eine relativ hohe Punktzahl bekommt ist ganz einfach, dass "Die Passion Christi" aus filmischer Sicht grandios gemacht ist! Man vergisst dabei fast, dass man hier nur einen Film mit Schauspielern sieht. Dazu kommt noch ein grandioser Soundtrack. Wenn man diesen Film zu Ende geschaut hat, machen sich jedenfalls nur schlechte Gefühle in einem breit und man ist zutiefst verstört. Inhaltlich gesehen muss jeder selbst entscheiden, wie man den Film beurteilt. Ich bin jedenfalls geteilter Meinung und finde immer noch, dass der Stoff zwar ungeschönt real und hart verdeutlicht wird, aber man auf der anderen Seite auch sagen muss, dass man sich diesen Film nicht wirklich zumuten muss.
Ps: Es ist mir ein Rätsel, weshalb der Film schon ab 16 freigegeben ist!

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Saro0505

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Bewertung9.0Herausragend

Ich war damals von dem Film schwer beeindruckt.
Ich dürfte vielleicht gerade 18 Jahre jung gewesen sein. Ich wusste damals nicht einmal, dass er NUR Untertitel hat. ErstmaL ziemlich genervt und kurz vor dem davonlaufen des Kinosaals, hat er mich dann doch in seinen einmaligen Bann gezogen.
Einmalig.
Ja, dass meine ich so.
Kenne nichts vergleichbares.
Ich habe danach viel mit anderen Augen gesehen und mich mit dem Thema ganz neu auseinandergesetzt. Irgendwie war es ein bisschen mehr, als NUR ein Film.
Ich bin und war nie kirchlich. Bin nicht einmal getauft. Ich frage mich auch jetzt noch, wie Gottesgläubige den Film ansehen bzw. ertragen konnten/ können.
So viel Leid und kein Hass.
Ob es sich nun so zugetragen hat oder weniger brutal. Das macht kaum einen Unterschied, denn was gezeigt/ erlitten wird, ist unbeschreiblich.
Wie die Welt in der heutigen Zeit sich verändert hat, macht das Ganze noch ein grosses Stück trauriger.
Man sollte sich schon sehr sicher sein, diesen Film sehen zu wollen.
Ich wurde tief berührt, habe oft Tränen runter kullern lassen und kam Kreidebleich aus dem Kinosaal.
Sollte jeder für sich entscheiden :)

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Macintosh

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dann jetzt "Das Leben des Brian" hinterher


Saro0505

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Ich weiß wirklich nicht, warum ich "Das Leben des Brian" bisher noch nicht gesehen habe :D
Danke für die Erinnerung


Robin Hood

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Den einen ist die Passion Christi zu brutal, den anderen zu verherrlichend und wieder andere haben einfach keine Lust zwei Stunden lang die Untertitel zu lesen... Ich bin selbst kein Mel Gibson Fan, eher im Gegenteil. Aber dennoch hat mich dieser Film nachhaltig beeindruckt. Er schönt nichts oder wird auf Blockbusterniveau getrimmt sondern er zeigt einfach schonungslos real wie man sich die damaligen Leiden Christi vorstellen kann also zumindest wie ich persönlich sie mir immer vorgestellt habe. Brutal ja aber in meinen Augen nie überzogen. Der Film zeigt Jesus wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. Kein Zauberer der über Wasser geht welches er zuvor in Wein verwandelt hat sondern eine inspirierende und starke Persönlichkeit mit Gedanken die unsere Welt noch heute prägen. Auch wenn viel kritisiert ist die Passion Christi für mich ein toller Film. Einzige Schwäche in meinen Augen das Ende des Films welches ohne spoilern zu wollen für meinen Geschmack zu fantastisch ist, wer ihn schon gesehen hat weiß ja vielleicht was ich meine.

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Macintosh

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Sie wollen das Ende nicht spoilern , sehr witzig !
Gruß


Robin Hood

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Es ging mir nicht um das Ende als solches also ich denke da die Bibel das meistverkaufte Buch der Welt ist wird die Mehrzahl der Leute wohl wissen wie es ausgeht ;-) es geht mir eigentlich eher darum wie dieses Ende umgesetzt ist :-)


Macintosh

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was für ein Leiden für Zuschauer und Protagonist .
Herr Christus wird gegeißelt und gekreuzigt für unsere Sünden , aha .
(wahrscheinlich eher für die der folgenden Institution) Was für ein großes Opfer für uns
schon beeindruckend , würde er nicht kurz darauf wiederauferstehen. Eine große Veräppelung also , so heuchlerisch und unsinnig wie die Religion selbst.
Jeder kann natürlich glauben was er will, ich glaube es gibt wertvollere Filme.

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brucelee76

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Kurzer ehrlicher Kommentar wo alles gesagt wird. Genau so sehe ich es auch ... Klasse!!!


Macintosh

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schönen Dank auch
Gruß


Moonchild0

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Bewertung0.0Hassfilm

Das einzig gute an diesem Schund, ist die South Park Folge die daraus entstanden ist.....

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Solveig

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@Sven Wie stehst Du denn eigentlich zu dem Film?
Wäre gespannt darauf, das zu wissen.
(Von mir hat er 4 Punkte bekommen - Kommentar stand hier auch mal, mit dem ich allerdings nicht so zufrieden war. Vielleicht schreibe ich noch einmal einen.)


Sven - Friedrich Wiese

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@Solveig: Der kraftvolle Kommi von Nebelung zu diesem Film spiegelt meine Meinung wieder. LG, Sven



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