Die Passion Christi

The Passion of Christ (2004), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Drama, Kinostart 18.03.2004


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4.4
Kritiker
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5.3
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168 Kommentare
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von Mel Gibson, mit Jim Caviezel und Monica Bellucci

Der Film zeigt die letzten zwölf Stunden im Leben des Jesus von Nazareth. Nach dem Abendmahl begibt sich Jesus in den Garten Gethsemane, um dort zu beten. Tief in sich gekehrt, erscheint ihm Satan, und Jesus erfährt eine Vision dessen, was ihm in den kommenden Stunden widerfahren wird. Doch er widersteht der Versuchung des Bösen. Verraten von seinem Jünger Judas wird Jesus kurze Zeit später festgenommen. Die Anführer der Pharisäer bezichtigen ihn der Gotteslästerung und verlangen seinen Tod. Jesus wird dem römischen Statthalter in Palästina, Pontius Pilatus, vorgeführt. Dieser hört sich die vorgebrachten Anschuldigungen an und erkennt schnell, daß es sich hier um einen politischen Konflikt handelt. Um einer Entscheidung aus dem Weg zu gehen übergibt er die Angelegenheit an König Herodes. Auch dieser scheut ein Urteil und lässt Jesus zum Statthalter zurückbringen. Pontius Pilatus überlässt es nun der aufgebrachten Menge Jerusalems, offen zwischen dem Angeklagten Jesus von Nazareth und dem Verbrecher Barrabas zu entscheiden, welcher der beiden begnadigt werden soll. Das Volk entscheidet sich für Barrabas. Jesus wird den römischen Soldaten übergeben und von ihnen gefoltert. Schwer verwundet wird er wieder zu Pilatus gebracht, der ihn erneut der Menge vorführt als wolle er sagen: “Ist dies nicht genug?” Und abermals entzieht er sich dieser Verantwortung: Er befiehlt schließlich seinen Männern, dem Verlangen der Massen nachzugeben, die weiterhin den Tod Jesu fordern. Der weitere Leidensweg ist besiegelt: Jesus muß selbst das Kreuz durch die Straßen von Jerusalem bis nach Golgatha tragen. Dort wird er schließlich an das Kreuz geschlagen. Im Angesicht des Todes stellt sich Jesus seiner letzten Versuchung: der Angst, von seinem Vater aufgegeben worden zu sein.

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Kommentare (156) — Film: Die Passion Christi


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nasenschleuder

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe den Verdacht, dass es ein Mißverständnis wäre, 'Die Passion Christi' als Spielfilm zu sehen und zu bewerten, da es sich eher um ein Werk religiöser Funktionskunst handelt: Wie ein Altarbild oder ein Stundenbuch wurde der Film nach Vorgaben spätmittelalterlicher Andachtspraktiken geschaffen. Was ihn für heutige Augen so erschreckend und unverständlich macht, ist die fast unveränderte Überführung gotischer Bildprogramme in ein modernes Massenunterhaltungsmedium: Christus als Schmerzensmann sprengt das Gefängnis des Kirchenraums und dringt brutal in unser Kino oder unser Wohnzimmer ein.
Was für diese Annahme spricht?
Gibson hat augenscheinlich kein großes Interesse, das Leben oder die Persönlichkeit Jesu zu durchleuchten. Auch dessen Verhältnis zu den Menschen in seinem Umfeld und der Zeit in der er lebte oder die Details der politischen Lage im römisch besetzten Israel werden größtenteils übergangen. Stattdessen folgen wir in diesem Film einer Kamera, die in rhytmischem Wechsel von Bewegung und Stillstand eine distanziert scheinende Außensicht auf heilsgeschichtliche Ereignisse (Gespräch im Garten Gethsemane, Verhör, Auspeitschung, Kreuzigung) und heilsgeschichtlich relevante Gegenstände (die Peitschen, das Kreuz, der Schwamm etc.) präsentiert - ähnlich der Abfolge von Rezitativ und Arie in älteren Opern. Vor dem Hintergrund dieses Konstruktionsprinzips halte ich den ursprünglichen Plan, die mit reichlich originalsprachlichem Dialog versehenen handlungsbezogenen Sequenzen nicht zu synchronisieren, weniger für den Ausdruck eines (evtl. übertriebenen) dokumentarischen Authentizitätsanspruchs als für eine "Lesehilfe" ans Publikum: Laßt euch nicht von äußerlichen Ereignissen ablenken, sondern richtet euren Blick auf die innere Wahrheit.
Nehmen wir daher an, dass für die Erfassung des Sinns die Phasen des Innehaltens, wichtiger sind als die der Handlung. Die Momente also, in denen die Kamera auf einem der Folterwerkzeuge oder einer bekannten Reliquie wie dem Grabtuch ruht; in regelmäßigem Wechsel mit Tableaus, in denen der geschundene und leidende Christus fixiert wird. Dann ist das Filmerlebnis geprägt von einer Bilderserie, in deren Zentrum Christus als Schmerzensmann steht, umgeben von den Werkzeugen seiner Passion. Diese Bilderserie läßt sich leicht identifizieren als filmische (also in eine zeitliche Abfolge gebrachte) Umsetzung eines im 15. und 16. Jahrhundert ungeheuer erfolgreichen formelhaften Bildprogramms, das dieselben Motive in einer simultanen Darstellung als Altarbild oder Druckgrafik anordnet: Mel Gibsons "Passion Christi" ist eine verfilmte Gregorsmesse.
Die Darstellungen der Gregorsmesse basieren auf einer Legende über Papst Gregor den Großen (+604), die erst im 14. Jh. aufgetaucht zu sein scheint und sich im folgenden Jahrhundert rasant verbreitete. Es heißt, Gregor hätte in der Kirche Santa Croce in Gerusalemme in Rom eine Messe gelesen, bei der der leibhaftige Jesus erschienen sei. Daraufhin habe er bestimmt, dass jeder, der sich mit wahrer Frömmigkeit in die Darstellung dieser Begebenheit versenkt und eine Reihe von Gebeten spricht, Ablass von den Sündenstrafen erhalten solle. Das Grundschema der Gregorsmesse sieht so aus: Am unteren Rand des Bildes der kleiner dargestellte Gregor vor dem Altar (oft umgeben von Kardinälen und Stiftern), im Zentrum des Bildes über dem Altar ein großer Christus als Schmerzensmann, mit teilweise äußerst realistisch abgebildeten Wunden, umgeben von einer variierenden Auswahl an emblematischen Fremdkörpern, die sich in unterschiedlicher Anzahl über den oberen Bereich des Bildes verteilen. Dies sind die sogenannten Arma Christi, die Waffen und Werkzeuge seiner Passion (die bereits genannten Gegenstände, auf die Mel Gibson regelmäßig unsere Aufmerksamkeit richtet), die manchmal frei im Raum schweben, manchmal in kleine Rähmchen gefasst an den Altar oder architektonischen Elementen befestigt sind. Ein unverzichtbares Element vor allem in den frühen Bildzeugnissen war das Schweißtuch der Hl. Veronika, das über oder unter dem Schmerzensmann plaziert wurde und das auch in Gibsons "Passion Christi" so betont in Szene gesetzt wird. Das Schweißtuch ist deshalb so wichtig, weil es die Brücke zwischen einer Kontaktreliquie (einem Gegenstand, der durch Berührung mit dem Heiland selbst Heilskraft besitzt) und der wundertätigen Kraft religiöser Bilder schlägt (weil es den Gesichtsabruck des Herrn als Bild dauerhaft bewahrt). Auch in der Gregorsmesse fungiert es als Brücke: zwischen der vorübergehenden Christuserscheinung und den Gläubigen, die durch Papst Gregor und weitere Personen vertreten werden. Auf diese Weise wirkt das Schweißtuch, das ohnehin als traditionsreiches Ablassbild bekannt ist, als eine Art Garantiesiegel für die Wunderkraft der Gregorsmessendarstellung, die ebenfalls einen besonderen heilskräftigen Moment dauerhaft festhält und den damit verbundenen Gnadenschatz (den Ablass) für die spätere Betrachtung speichert.
Wie wurde ein solches Andachtsbild benutzt? Die Gregor-Figur lädt den Betrachter ein, an der Christus-Vision des Papstes teilzuhaben und sich in die Leiden des Schmerzensmannes zu versenken, dessen zerschundener Körper vor allem in späteren Darstellungen hyperrealistische Züge annimmt. Die Reihe der Arma Christi, die im Lauf des 15. Jahrhunderts immer mehr an Bedeutung gewinnt und nicht nur Gegenstände, sondern auch Personen oder einzelne Körperteile (z.B. zwei Köpfe beim Judaskuss) einschließen kann, bietet Erinnerungshilfen, sich bedeutende Stationen der Passion auszumalen und zu verinnerlichen. So fungieren die Arma als äußere Antriebsräder für einen „inneren Film", der als „Erinnerungsfluss der gesamten Passionshistorie im Betrachter zustande kommt".* Durch das Verinnerlichen und zugleich Erinnern der Passion Christi in Kombination mit Gebeten erwirbt man den geistlichen Lohn, die (teilweise) Erlösung von den Strafen des Fegefeuers.
Ich nehme an, dass genau so Mel Gibsons "Passion Christi" verwendet werden soll: Der Film dient der Vergegenwärtigung und Verinnerlichung der Leiden des Erlösers, wozu er die Passionsgeschichte "realistisch" bebildert (der Realismus ist allerdings kein historischer, sondern ein strikt auf einen religiösen Zweck bezogener) und dabei regelmäßig "Lesezeichen" in Form der Arma Christi setzt, die den Betrachtern als Ausgangspunkt für eigene Meditationen dienen sollen. Wo die Betrachter einer Gregorsmesse über die Gregorsfigur selbst ins VIsionsgeschehen mit einbezogen und durch die Arma Christi angeregt wurden, ihre eigene bewegte Bildwelt imaginär auszuformulieren, werden die Kinozuschauer nun dazu aufgefordert, unter Nutzung des einprägsamen Bildmaterials aus dem Film ihren eigenen inneren Film abzuleiten, der einen jeweils eigenen Zugang zu Christus und dem Heilsgeschehen eröffnet, selbst wenn dem Publikum ein Großteil der Handlung und die Sprachen die dabei gesprochen werden, völlig fremd sein sollten. Denn für das Kino gilt genauso, was Gregor im 6. Jahrhundert als wichtige religiöse Funktion der Bilder betrachtete: "Denn darum werden in den Kirchen Gemälde verwendet, damit die des Lesens Unkundigen wenigstens durch den Anblick der Wände lesen, was sie in Büchern nicht zu lesen vermögen." (Briefe IX, 105).
Man kann "die Passion Christi" aber übrigens auch einfach nur als außergewöhnlichen und eindrucksvollen Film sehen, ohne auf ewigen Lohn für die eigene Seele zu hoffen...
________
Ein guter online verfügbarer Aufsatz für den Einstieg: David Ganz: Christus im Doppelblick. Die Vision Papst Gregors und die Imagination der Betrachter. In: Andreas Gormans, Thomas Lente (Hrsg.): Das Bild der Erscheinung. Die Gregorsmesse im Mittelalter" (= KultBild. Bd. 3). Reimer, Berlin 2007, ISBN 978-3-496-01313-6, S. 208-257. Download unter: http://bit.ly/1pML04P
* Jörg Jochen Berns: Film vor dem Film. Bewegende und bewegliche Bilder als Mittel der Imaginationssteuerung in Mittelalter und Früher Neuzeit, Marburg 2000, S. 36.

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AmeliaPond

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Ich stimme dir zu,der Film will m.M. nach weder historisch noch dokumentarisch authentisch sein,er will eine eine Bilderbibel sein,wahrscheinlich für Menschen,die keine Bibel (mehr) lesen.
Aber da liegt vermutlich das Problem,der Film funktioniert einfach nicht,wenn man dem Thema recht fremd ist.Wie du oben schreibst,glaube ich auch,dass diese Darstellung des leidenden,gegeißelten Christus einen Nerv zu treffen scheint.Wenn ich bedenke,wie oft ich gelesen habe,dass die Gewalt und Beschränkung auf die letzten Stunden bemängelt werden,bei einem Film der "Die PASSION Christi" heißt,tja....
Aber mal abgesehen davon fand ich den Film trotzdem misslungen. :)
Trotzdem schöner Kommentar. :)


nasenschleuder

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Danke. Und Dein Kommentar zum Kommentar ist sicherlich auch zutreffend :)


gandalfdergraue

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein höchst interessanter Film mit tollen religiösen Hintergründen, der mir leider zu brutal war und bei dem ich deswegen oft wegschauen musste. Nervig war auch, dass der Film nicht auf deutsch zu sehen war.

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Aoewir

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Bewertung7.5Sehenswert

Gott sei Dank gab es damals noch kein HIV

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KimJongDix

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lol


Troublemaker69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein sehr umstrittener Film, zu dem es viele verschiedene Meinungen gibt.
Ich kann auch verstehen, warum er so umstritten ist, denn es ist einer der wenigen Filme , der die "Passion Christi" so gewaltig und konsequent umsetzt.

Ich finde, dass der Film unglaublich gelungen ist, denn er schafft es de Qualen, die Jesus spürte, uns nahe zubringen. Der Film bewegt mich sehr und schafft es wirklich einem an de Seele zu gehen.
Dieses grausame Szenario ist mit einem wunderbaren Soundtrack untermahlt, der es ebenfalls schafft einen zu überwältigen und auch die Schauspieler konnten mich sehr überzeugen.
Aber was diesen Film eigentlich erst so rührend macht, ist das Verhältnis zwischen Jesus und seiner Mutter, dass wirklich so unglaublich rührend ist.
Zugeben muss ich jedoch, dass der Film wirklich die ein oder andere Länge hat.

Insgesamt ein brachial gutes Meisterwerk, dass es geschafft hat mich zu bannen und mich zu berühren.

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Martin Oberndorf

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Da es aber viele Filme gibt, die so exzessive Gewalt als Unterhaltung zeigen, darf man es den Leuten nichtmal wirklich übel nehmen, wenn sie meinen, der hier wäre genauso.


Troublemaker69

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Das stimmt wohl, man muss dazu auch immer sagen, dass das ein sehr sehr schmaler Grad ist, den jeder verschieden auslegt.


alialialina

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Bewertung2.5Ärgerlich

Eine unglaublich langatmige Auseinandersetzung mit dem Bibelstoff. Der Film nimmt sich grenzenlos ernst und hat doch so wenig Neues zu sagen. Ich bin normalerweise sehr konsequent in meinem Filmkonsum- ergo: Was läuft, läuft! Doch bei diesem trägen Drama habe ich nach nur einer knappen dreiviertel Stunde Laufzeit begonnen zu spulen & ohne zu pausieren Snacks zuzubereiten, etc.
Mein Fazit ist: Gewalt im Film vermag es vielleicht durchdachte Stories noch ein wenig mehr Würze zu verleihen, reicht aber als Konzept ganz offensichtlich nicht.

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pischti

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Auf den Punkt! :)


Spielberg_Fan

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Bewertung7.5Sehenswert

Mel Gibson’s „Die Passion Christi“ gehört wohl ohne Zweifel zu den umstrittensten Werken der Filmgeschichte. Dem Film wird bis heute Gewaltverherrlichung und Antisemitismus vorgeworfen, was ich nach wie vor nicht ganz nachvollziehen kann.

Für mich ist der Streifen ganz klar eine beachtliche Umsetzung eines Bibelstoffes, der den Leidensweg Jesus beeindruckend darstellt. Mel Gibson überzeugt mit einer starken Inszenierung, die dem Regisseur sicherlich einiges abverlangt hat. Kamera, Schnitt, die Ausstattung und auch der Score von John Debney lassen den Film zu einem intensiven Erlebnis werden. Besonders ausschlaggebend für die Authentizität des Streifens ist der Punkt, dass „Die Passion Christi“ komplett in aramäisch, hebräisch und lateinisch gedreht wurde. Eine mutige Umsetzung von Seiten des Regisseurs.

Was die Gewaltdarstellung betrifft, so muss man wirklich sagen, dass Gibson hier keine Rücksicht nimmt, was aber einfach notwendig ist. Die Grausamkeiten sind explizit und brutal in Szene gesetzt, aber auch nur so gewinnt der Film weiter an Realismus. Wenn es so gewesen ist, dann in etwa in diese Richtung. Die Gewalt ist nicht nur bloßes Beiwerk für Splatterfanatiker, sondern ein Element, das den Film unterstützt.

Großes Lob muss man auch für den Cast aussprechen, vor allem für Jim Caviezel, der die Rolle des Jesus sehr stark gespielt hat. Aber auch Monica Bellucci und der Rest überzeugen mit einer sehr guten Performance.

„Die Passion Christi“ ist und bleibt auch nach mehrmaligen sehen immer wieder eine interessante Erfahrung. Ich kann verstehen wenn man diesen Film ablehnt, aber wer ihn noch nicht gesehen hat sollte trotzdem mal einen Blick riskieren. Gläubig oder nicht, das spielt dabei überhaupt keine Rolle! Mel Gibson hat jedenfalls mit diesem Film eine äußerst sehenswerte Umsetzung des Stoffes auf Zelluloid gebannt.

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JackoXL

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Furchtbarer Film, der sich leider hinter seine schicken Ästhetik schön verstecken kann. ;)


Spielberg_Fan

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Sag ich ja! Den Film kann man nur hassen oder mögen.


fmwies

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein völlig überflüssiger Film, der weder christlich-religiöse noch antichristlich-antireligiöse Positionen bezieht, sondern nahezu ausschließlich eine brutal-sadistisch-voyeuristische Freude an extremer Quälerei umsetzt - Christus ist lediglich Vorwand für diesen Streifen, der erschreckende Psycho-Sado-Porno-Lust offenbart. Es hätte dieses Films nicht bedurft, um Mel Gibsons Motiv zu rechtfertigen, den Christen zu veranschaulichen, was Christus für sie gelitten hat.

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sven.etan.binkert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

THE PASSION OF THE CHRIST kommt brutal daher. Stellenweise sogar so brutal, dass es unfreiwillig komisch wirkt. Aber schlecht ist dieser Film ganz sicher nicht. Mel Gibson ist mit Haut und Haar bei der Sache. Das geht schon über die blosse Leidenschaft hinaus. Seine Entscheidung für Latein, Hebräisch und Aramäisch: Genial. Als Regisseur beeindruckt er mit Klarheit, Mut und dem unbändigen Willen, "seinem" Christus, all die Wut, das Sündhafte, sämtliche Demütigungen und Rückschläge, vor die blutigen Füsse zu knallen.
Persönlicher als Mel Gibson das mit diesem Film hier tut, kann man die Passion Christi nicht nacherzählen. Respekt.

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Filmfan30

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Bewertung5.0Geht so

Die überzogene Brutalität macht leider vieles kaputt was an dem Film gut ist. Leider!

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kirill.ermisch

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Bewertung5.5Geht so

Also die hälfte der von mir vergebenen Punkte sind dank Monica Belucci da wo sie sind... Sie ist sooo heiß^^ sonst ist der Film mega brutal, es wird extrem wenig gesprochen und für meinen Geschmack ist Jesus viel zu oft in slowmotion gestürzt... ging irgendwann auf die nerven.. aber es gab auch schon schlechterte Filme... Spoilern werde ich jetzt wohl nicht wenn ich sage das er zum Schluss wieder auferstadnen ist oder? Die Story solte eigentlich jedem bekannt sein :D

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

x-trem...

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Providencia

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Bewertung9.5Herausragend

Ein gewaltiger Film von Mel Gibson. Ich hatte Ihn damals im Kino gesehen und kann mich noch daran erinnern, jeden Schlag selbst gefuehlt zu haben. Ich habe mitgelitten und es war schwer zu ertragen. Ich finde Mel Gibson hat die Geschichte visuell perfekt umgesetzt, ein Schlag in die Magengrube. Für mich ein beeindruckender Film und ich bin absoluter Atheist.

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DerSuperBob

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Bewertung4.5Uninteressant

ein reiner trash-Exploitationfilm der abseits der gut gemachten Splatter/Gewalt Szenen nicht viel zu bieten hat. allerdings mach ich Trash :D leider ist das hier ser langweiliger Trash.

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BergerKing

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Bewertung6.0Ganz gut

Nur wenige Filme spalteten Kritiker und Zuseher in zwei Lager wie ,,Die Passion Christi''.
Viele sehen darin nur einen religiös fanatischen snuff film andere wiederum einen realistisch und authentischen Geniestreich.
Letzteres halte ich für sehr abwegig. Den verfilmt wurde der Stoff schon etliche Male(unter anderem der italenische 3stündige Monumentalfilm ,,Jesus von Nazareth'')

Auch die Gerüchte die damals und heute sagen das Mel Gibson eigentlich damit nur schocken wollte (Immerhin brauchte er ja fast keine Werbung dafür machen, da sich der Film mehr oder weniger selbst vermarktete)

Eins vorweg, die Römer waren Meister darin wenn es darum ging jemanden zu foltern-deshalb liegt es wohl auf der Hand das die Szenen ohne eine ordentliche Ladung (Schaf) Kunstblut nicht auskommen.

Brutal ist der Film also auf alle Fälle-aber realistisch!?
Nennt mich Ketzer, aber so viel wie Jesus hier einstecken musste...Nach den Peitschen mit Eisenkrallen müsste eigentlich der enorme Blutverlust für ein schnellers Ende gesorgt haben.

Authentisch ist er aber; dafür sorgt allein schon das der Streifen in den Originalsprachen Hebräisch und Latein gedreht wurde. Zudem noch die beindruckende Kulisse und Kustüme-untermalt von einem wirklich wirklich (christlich) stimmungsvollen und teilweise verstörenden Score.

Doch war es überhaupt nötig eine der bekanntesten Geschichten neu zu verfilmen!?
Einfach nochmal das Leiden Christi, den Verat durch Judas, das Leiden seiner Mutter zu inszenieren?

Die Betonung liegt hier auf ''Leiden'' in seinen letzten 12 Stunden-den über sein Leben und Wirken erfahren wir nur in kurzen Rückblenden etwas.
Der Fokus liegt auf Folter,Folter,Folter und nochmals Folter. Dazwischen einige erschreckende und sehr verstörende Bilder.

Was wirklich hinter der blutigen Snuf-Fassade steckt-diese Frage möge sich bitte jeder selbst beantworten.

Fazit:
Kann man anschauen-mich hat vor allem eine Szene sehr berührt und verschaffte den Film nochmals eine ordentliche Portion Schwermut.
Wer weder mit dem Thema Religion oder Geschichte etwas anfangen kann,sollte einen Bogen um den 126 minütigen Streifen machen.

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Vaultguy

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein religiöser Snuff-Film, mehr hab ich dazu nicht zu sagen.

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Affenpranke

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film spaltet halt - was habt ihr denn erwartet?

Leider sind 99% der hier genannten Kritiken langweiliges Stammtischgerede, welche so viel Intellekt besitzen wie ein Storch Speck am Bein.

Jesus war kein Europäer, sondern Jude, nur scheint es mir, sobald mal eine christliche Thematik aufgeriffen wird, greifen alle gleich zum kaukasischen Vorurteilskübel, packen die Kreuzritter und Kirchenklischees aus und betrachten dann alles durch diese beschlagene Brille. Dreht jemand die Lebensgeschichte Buddhas: "Oh toll, das finde ich großartig." Aber über Jesus von Nazareth:"Blüah, ich erstatte Anzeige."

Mel Gibson hat einen sehr bewegenden Film in einem authentischen Ambiente, mit tollen Bildern und ohne den typischen Hollywood Blond-Blue-Eyed-Surfer-Jesus kreiert. Für mich ein reiner Kinofilm, der auf heimischem Bildschirm etwas von seiner Gewaltigkeit verliert, aber destotrotz berühren kann. Mich hat er das jedenfalls. Jim Caviezel hat einen starken und männlichen Jesus voll Autorität verkörpert, im Gegensatz zum allbekannten "Friede-Freude-Eierkuchen"-Messias aus manch anderem Sandalenfilm.

Was ich an dem Film zu bemängeln habe ist, das Mel sich zu sehr von den Visionen einer deutschen Nonne und katholischen Legenden hat beeinflussen lassen, anstatt sich komplett auf die Evangelien - ob authentisch oder nicht ist hier vollkommen Wurscht - als Quelle zu beziehen. Den Pilatus hätte ich auch anders besetzt, da gefiel mir der aus Zeffirellis Version, gespielt von Rod Steiger besser. Zwar hab ich mich auch etwas an Mels Freiheiten angeeckt, aber die Stelle wo Jesus sich mit dem Kreuz nochmal aufrichtet und zu seiner Mutter sagt: "Siehe, ich mache alles neu." ist schon ein theologischer Geniestreich.

Wer in diesem Film keine Botschaft erkennt, für den gilt was der Prophet Jesaja so schön gesagt hat:

"Mit den Ohren werdet ihr hören und nicht verstehen, und mit den Augen werdet ihr sehen und nicht erkennen!"

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brucelee76

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*Skradan: "dass die Botschaft der Bibel klar auf Humanität setzt". Aber leider in der Umsetzung von den Hütern der Heilsschrift mit Füßen getreten wird/wurde. Denn diese Botschaft gilt nicht für die Erstsiedlers Amerikas!!!
*Nebelung: Religion/Gott ist kollektive Überzeugung (Hirnwäsche) auf spiritueller Ebene. RELIGION=MACHT=GELD


Nebelung

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@brucelee76
Das ist wirklich eine schlimme Vereinfachung einer im tiefsten Wesen des Menschen angelegten Veranlagung und Kulturphänomens. (Im Grunde eigentlich nur vulgär-marxistisch).

Das zeugt von einem tiefen Unverständnis gegenüber anthropologische Konstanten, die seit Alters her, das Leben der Völker bestimmen, sowohl auf negative (nach modern-westlicher Wertung) als auch auf positiver Weise, aber niemals nur auf eine dieser Weisen beschränkt. Wer etwas anderes behauptet, hat nicht nur nicht verstanden, was eine Kultur im Innersten trägt (wahrscheinlich weil er seiner eigenen fremd geworden ist), er verwechselt auch vereinzelte Fehlentwicklungen mit dem großen Ganzen und meint darin eine geschlossene Wahrheit über die Geschichte der Völker zu erkennen, die es so nicht gibt.

@skadran
Zwar hast du schon richtig erkannt, wie darin Werte liegen. Dennoch solltem man diese nicht einseitig auf die Werte reduzieren, aus denen die westlich-universalistischen Werte, wie Egalitarismus und Liberalismus hervorgegangen sind.
Die Kirche hat eine sehr viel ältere Denktradition; von Christus über die Kirchenväter bis hin zur Scholastik. Darin enthalten ist vor allem Theozentrismus, also die Rückbindung (religio) an Gott, ohne die alles andere, was das Zusammenleben der Menschen regelt, ohne inneren Sinn und Zusammenhang bleibt. Zwar ist es also richtig, dass man bemerkt, wie in der abendländischen Geschichte der Humanismus ideengeschichtlich korrekterweise aus dem Christentum entstand, man muss aber auch dem Rechnung tragen, dass mit dem vermeintlichen Triumph der Ideen der Aufklärung und Säkularisierung viele Traditionslinien abgebrochen worden sind und zum Beispiel der liberale Verfassungsstaat eben eher aus der freimaurerischen Ecke (siehe amerikanische Revolution) stammt.
Kurz: Man sollte der Wahrheit wegen das Christentum nicht auf "Werte" reduzieren und dann auch nicht einseitig auf die "Werte", die aktuell sympathisch sind ("Menschenrechte" etc.).


brucelee76

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Bewertung3.0Schwach

Hallo zusammen,

obwohl handwerklich nichts auszusetzen und von einem meinen Lieblingsschauspieler dirigierter Bibel-Massaker (an einer Person)-Folter-Film, muss ich zugeben ich bekam das Kotzen bei der Erstbesichtigung (und dabei blieb es auch).

Mel Gibson hier ist definitiv etwas falsch gelaufen!!! Der ganze Film ist eine detaillierte Ausführung, wie man eine penible und perverse Folter, an einen selbsternannten Messias durchführt. Okay für die, die Jesus als Vorbild haben, muss der Anblick brutal und schrecklich sein, wo Hautfetzen herausgerissen werden mit einer Dornenpeitsche oder geschwind mal die Schulter ausgekugelt wird, um eine symetrische Kreuzigung hin zu nageln :(.

Mein Fazit: Mel mit Braveheart hast du Filmgeschichte geschrieben!!! Aber so eine Geschichte, wie du sie hier darstellst will keiner sehen. Sogar die 3 Punkte sind eine großzügige Geste von mir!!! Auch ich vergebe dir wie einst Jesus.

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Nebelung

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Also Mels Interpretation ist einfach eine katholische bzw. orthodoxe Interpretation und er hat schon vor, während und nach dem Dreh den Film so angekündigt und vorgestellt.
Und Christus spielt in dem Glauben von Millionen eben genau diese Rolle in deren religiösen Leben. Dazu gehört auch die Überzeugung, dass Christus als "politische Revolutionär" verstanden, so wie du ihn scheinbar verstehen willst, eine in die falsche Richtung gehende Auffassung seiner Person ist. Dem muss man Rechnung tragen.

Aber das ändert nichts daran, dass der Film eine prächtige Inszenierung der letzten Stunden Christi und dabei schauspielerisch, scoremäßig und schnitttechnisch über den guten Durchschnitt angesiedelt ist - Und bedauerlicherweise nur aus ideologischen Gründen von vielen Usern außergewöhnlich schlechte Bewertungen bekommt.


brucelee76

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Hi Nebelung würde er nicht so auf die Wahrheitsschiene pochen, so gebe ich es zu ist er ein gelungener Folterfilm :) ...


Frankie Dunn

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Bewertung4.0Uninteressant

"Ich fühle mich wie Jesus am Ostersonntag. Den hatten auch schon alle abgeschrieben und dann nach drei Tagen, so'n richtiges Comeback, mit dem keiner gerechnet hatte." (Stromberg)

Gut gefilmt, thematisch uninteressant. Ich bleibe bei der Monty Python Version. 4.0 - da hängt er nun und kann nicht anders

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skradan

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Nur, dass in der Monty Python-Version Jesus ledig ein oder zweimal zu sehen ist.


Frankie Dunn

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Gut, dann bleibe ich bei Brian statt Jesus. Hauptsache Kreuzigung.


StoniS

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Bewertung5.5Geht so

Ist zwar schon sehr sehr lange Zeit her, dass ich den gesehen habe. Aber in Erinnerung blieben wahnsinnige Brutalität und schonungslose Darstellung der Bibelstory, aber auch generell keine schlechte schauspielerische Leistung. Vor allem wird ja auch Rücksicht genommen auf die Sprachen (aramäisch, hebräisch,...) - nicht schlecht, aber ist auch nicht der Brenner.

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inceptionfan

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Bewertung7.0Sehenswert

Jeder kennt die Geschichte, doch noch nie hat man sie SO gesehen! Man kann den Film auf alle Fälle aus 2 Sichten sehen: Auf der einen Seite zeigt Gibson in imposanten Bildern und der Originalsprache, weshalb alles noch realer wirkt die Geschichte ungeschönt und bis ins kleinste grausame Detail. Durch diesen Film wird so manchem (egal ob man daran glaubt oder nicht) sicherlich erst einmal bewusst, welche Gewalt über diesen Mann wirklich gebracht wurde und was der Inhalt des Mythos eigentlich bedeutet. Jedenfalls gibt es keinen vergleichbaren Film, der das so darstellt. Doch auf der anderen Seite (auf der ich überwiegend stehe) muss man sich die ganze Zeit fragen: Muss das sein? War es wirklich nötig, diese Geschichte so darzustellen und zu zeigen? Hätte man den Stoff nicht anders erzählen können, anstatt sich 2 Stunden lang nur auf unfassbar schrecklich anzusehende Folter und den bis ins kleinste Detail dargestellten Leidensweg zu fixieren? Der Grund, warum der Film dennoch von mir so eine relativ hohe Punktzahl bekommt ist ganz einfach, dass "Die Passion Christi" aus filmischer Sicht grandios gemacht ist! Man vergisst dabei fast, dass man hier nur einen Film mit Schauspielern sieht. Dazu kommt noch ein grandioser Soundtrack. Wenn man diesen Film zu Ende geschaut hat, machen sich jedenfalls nur schlechte Gefühle in einem breit und man ist zutiefst verstört. Inhaltlich gesehen muss jeder selbst entscheiden, wie man den Film beurteilt. Ich bin jedenfalls geteilter Meinung und finde immer noch, dass der Stoff zwar ungeschönt real und hart verdeutlicht wird, aber man auf der anderen Seite auch sagen muss, dass man sich diesen Film nicht wirklich zumuten muss.
Ps: Es ist mir ein Rätsel, weshalb der Film schon ab 16 freigegeben ist!

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