Auftrag Rache

Edge of Darkness (2010), US
Laufzeit 117 Minuten, FSK 0, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 11.03.2010

5.8 Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
2745 Bewertungen
106 Kommentare
Auftrag Rache - Bild 3784481
  • DVD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Martin Campbell, mit Mel Gibson und Danny Huston

Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein altgedienter Detektiv der Mordkommission des Boston Police Departments. Als sein einziges Kind, die 24-jährige Emma (Bojana Novakovic), vor seinen Augen ermordet wird, ist jeder davon überzeugt, dass er das eigentliche Ziel war. Ohnmächtig vor Trauer und umso verbissener macht sich Craven an die Aufklärung des Verbrechens und stellt bald fest, dass seine Tochter ein Doppelleben führte. Bei seinen Recherchen stößt er auf eine gefährliche Parallelwelt aus Korruption, Erpressung und Mord – und schließlich auf den undurchsichtigen Regierungsagenten Darius Jedburgh (Ray Winstone), der alles daransetzt, die Beweise des Mordes zu beseitigen. Cravens verzweifelte Suche nach Antworten wird immer mehr zur Odyssee eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Remake der englischen Mini-TV-Serie “Die Plutonium-Affäre”.

Inhalt

Ein malerischer See in der Dämmerung, umgeben von unberührter Natur, nur im Hintergrund sieht man die Lichter einer Fabrik. Drei Leichen treiben an die Oberfläche des Wassers, eine nach der anderen, ganz langsam… Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein Veteran der Mordkommission des Boston Police Department. Im Lauf der Jahre hat er sich einen Ruf erarbeitet als unbestechlicher und
aufrichtiger Beamter – und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Seit dem Tod seiner Frau lebt der bescheidene Mann zurückgezogen, allein in seinem Haus. Geblieben ist Craven nur noch seine Tochter Emma (Bojana Novakovic). Doch sie ist 24 Jahre alt und lebt längst
ihr eigenes Leben, weit weg von ihrem Vater, der sie über alles liebt, aber seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hat. Vor seinem geistigen Auge ist sie dennoch immer noch das kleine Mädchen, das er beim Spielen am Strand gefilmt hat.

Nun hat Emma ihren Besuch angekündigt. Thomas Craven ist aufgeregt, sie endlich wiederzusehen. Er möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ihr endlich zu zeigen, was sie ihm wirklich…



  • 37795279001_1046694382001_edge-of-darkness-1-thumb-square
  • 37795279001_1044721636001_edge-of-darkness-1-thumb-square
  • Edge of Darkness
  • Edge of Darkness
  • Edge of Darkness

Mehr Bilder und Videos zu Auftrag Rache


Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Auftrag Rache

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Sicher inszenierter, mit einigen extrem harten Schockszenen auf Touren gebrachter und vom Ensemble gut gespielter Politthriller. Am Ende löst sich allerdings die potenziell aufwühlende Verschwörungsparanoia in einer völlig ohne Timing reingerumpelten Gewalteskalation auf, so daß man sich angesichts der zuvor aufgebauten komplizierten Zusammenhänge etwas im Regen stehen gelassen fühlt. Bis dahin aber das angenehme Gefühl, es gäbe noch eine Welt für solche ernsten Thriller frei von absurden Übertreibungen.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

evants.com: eventsandtrends.com

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

"Auftrag Rache" ist das gelungene Comeback Mel Gibsons. Es handelt sich um einen Thriller, der im positiven Sinne altmodisch wirkt. Regisseur Martin Campbell setzt nicht – wie es in vielen aktuellen Filmen der Fall ist – nur auf Action und Geschwindigkeit, sondern auch auf dramatische Elemente, die den Film phasenweise entschleunigen, aber für Intensität sorgen. Diese baut sich über den Film hindurch auf und geht einher mit der steigenden Rücksichtslosigkeit der Figur Thomas Craven, die nur auf eines aus ist: Rache.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Martin Campbell inszeniert die späte Kinoadaption seiner eigenen BBC-Serie als spannenden Polit-Verschwörungsthriller, dem er immer wieder gekonnt Tempo entzieht und somit das Augenmerk weniger auf Action-, denn leise Krimi-Töne lenkt. Unnötigerweise spielt der Film den Hintergrund seiner Geschichte immer mehr gegen ein konventionelles Rachedrama aus, das – von weltlich auf persönlich geschrumpft – die alte Chose vom einzelnen männlichen Kämpfer gegen ein versagtes System aufleiert und damit in der ermüdenden Tradition reaktionärer Selbstjustizreißer schließlich auch vor Pathos und Kitsch nicht zurückschreckt. Spätestens im sprichwörtlich biblischen Finale wünscht man sich Mel Gibson dann einfach nur wieder zurück ins Schauspielexil.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Graf Krolock

Antwort löschen

Hello, Mr. Vega,

ausnahmsweise haben Sie mal recht. Hätte ich ja nie mit gerechnet...

MfG ;-)


derKerbär

Antwort löschen

Du findest das Ende also schlecht und übertrieben? Glaubst du nicht, dass man sich nach dem Leben irgendwo wiedertrifft? Ich finde es schön, dass die Familie im Film wieder zusammenkommt. Es ging diesem Mann doch nur um seine Tochter. Man sollte immer beide Seiten der Medaille sehen und nicht so urteilen wie man es gerne hätte. Dieser Film hat mir dabei geholfen Erinnerungen die mir persönlich schwer im Magen liegen wieder zu belächeln anstatt daran kaputt zu gehen. Manche Menschen freuen sich noch über solchen "pathetischen Kitsch". Ich habe nichts anderes als Rache erwartet bevor ich den Film geguckt habe und genau das habe ich bekommen warum sollte ich das dann negativ bewerten? Der Titel sagt das doch schon aus.


Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Dass „Auftrag Rache“ dennoch ein anspruchslos unterhaltsamer Actionfilm geworden ist, verdankt sich mehreren Dialogszenen, in denen Campbell den Nebendarstellern erlaubt, dem Affen Zucker zu geben. Wenn Danny Huston seinen Unternehmenschef als aalglatten Snob anlegt, der seinen Sadismus unter einer gepflegten Fassade kaum zu verbergen mag, oder wenn Damian Young als Senator die korrupte Geschmeidigkeit eines Politikers dick aufträgt, dann ist das durchaus vergnüglich. Und als melancholischer Bonvivant, dessen makabrer Beruf bis zuletzt mysteriös bleibt, reißt Ray Winstone jede seiner Szenen an sich, ohne sich sonderlich Mühe geben zu müssen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

R. Zimmermann: critic.de

Kommentar löschen

Das Drehbuch von William Monahan und Andrew Bovell versucht nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ Versatzstücke aus dem ursprünglichen Serienstoff in einen zeitgenössischen Kontext zu bringen und schafft so eine zunehmende Aneinanderreihung von Klischee-Konstrukten und Standardsituationen, die den Zuschauer höchstens ob ihrer Banalität verblüffen können. [...] Da hilft es wenig, dass mit der Figur des geheimnisvollen Regierungsberaters Jedburgh (Ray Winstone) eine wirklich interessante und ambivalente Figur gelungen ist, die den Zynismus des kriminellen Zusammenspiels zwischen politischer Macht und Wirtschaft eindrucksvoll reflektiert. Denn die missglückte Adaption nivelliert sämtliche gelungenen Ansätze und macht Auftrag Rache zu einem derart trivialen Genrestück, dass Mel Gibson zum einzig wesentlichen Schauwert wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Edward Douglas: ComingSoon.net

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Regisseur Martin Campbell, der auch bei der Miniserie Regie führte, hat sich mit der Stimmung und dem Look des Films selbst übertroffen, indem er einen sauberen, düsteren, modern aussehenden Streifen schuf, der die Dunkelheit des klassischen Film Noir und den Realismus der Verschwörungsthriller aus dem 70ern beibehält. Es ist ein solider Nachfolger zu Casino Royale, der ihm erlaubt, sein Händchen für Action auf einer etwas kleineren Skala auszuleben, dabei die Gewalt aber mit überraschend viel Herz auszugleichen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

Kommentar löschen
5.5Geht so

Gibson verrät nicht viel als ein verhärmter Mann, der durch unverarbeitetes Leid noch härter geworden ist. Er ist nicht langweilig, aber die überflüssigen Nebengeschichten des Films – Rückblenden zur Kindheit seiner Tochter, Vorträge über die Herkunft bestimmter Redensarten – halten das Unvermeidliche nur auf, und das findet der Zuschauer schon früh heraus. Die ganze Last lässt vermuten, dass dieser Film, wie State of Play, in längerer Form im britischen Fernsehen besser funktioniert hat. Und Gibson ist vielleicht wieder zurück, aber für einen Film über einen mysteriösen Mord mit einem darin verwickelten Polizisten, hätte er sich mehr engagieren müssen, um uns zu beeindrucken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
5.0Geht so

Ein Zweck von Wirtschaftsarchetektur ist es, zu beeindrucken. Der Wille von Northmoor ist es, uns , den Kinozuschauer, zu beeindrucken. […] Ich erkläre das alles nicht nur deswegen, um zu vermeiden, diesen 0815-Thriller weiter beschreiben zu müssen, sondern auch um zu illustrieren, dass „Edge of Darkness“, wie so viele Thriller in letzter Zeit, nicht versucht, ernstgenommen zu werden. Wenn die dargestellte Firma realistischer wäre, müsste es der ganze Film ebenfalls sein. Und dann würde das Schicksal der Welt nicht wieder auf den Schultern eines Polizisten ruhen... der nichts zu verlieren hat.. und auf einem persönlichen Rachefeldzug ist.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Alles in Allem, so wie der vor nicht allzu langer Zeit laufende Film „State of Play“, ist dies eine ordentliche Teil-Adaption einer britischen Mini-Serie. Der Film von Regisseur Campbell liefert keine Überraschungen, dafür aber handwerkliches Können und einfache, primitive Befriedigung. Ja, der Plot hätte eine oder zwei Twists oder Komplikationen gebrauchen können in der zweiten Hälfte. Aber diese Dinge sind einfacher zu analysieren, als zu bewerkstelligen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (97) — Film: Auftrag Rache

Kommentar schreiben
Sortierung

dbassart

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

boar is der film schlecht. wie der hier auf eine solch hohe bewertung kommt, ist mir ein rätsel... die storyentwicklung ist dermaßen öde und verkrampft. keine stimmung, keine spannung, keine wirklich gute schauspielerleistung. den punkt gibts für den obergeilen kill am anfang, der auch auch gleichzeitig das ende hätte sein müssen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

eskimon

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie nehm ich ihm die Rolle nicht ab...

Kommentar gefällt mir Antworten

aberaber

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Nicht so schlecht. Gut inszeniert und gespielt. Unterhaltsam.

Kommentar gefällt mir Antworten

RoosterCogburn

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich kenne die Mini-Serie "Am Rande der Finsternis". Als ich diesen Film sah, konnte ich sie zunächst nicht wieder erkennen. In der BBC-Serie war die Story im Kalten Krieg angesiedelt und kreiste um atomare Kontamination, Anti-Atom-Bewegungen und allerhand regierungskriminelle Verschwörungen. Hier hat Campbell seine eigene Erfolgsserie für die Kinoleinwand umgesetzt. "Auftrag Rache" erzählt in verdichteter und inhaltlich leicht abgewandelter Form die gleichen Konzepte. Nimmt aber keine Rücksicht darauf, dass derartige Thrillerplots in den letzten zwanzig Jahren dutzendweise im Kino zu sehen waren. So wirkt dann dieser Film leider arg vorhersehbar. Schade.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

InfiniteJest

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Zunächst einmal bin ich von Mel Gibson Schlimmeres gewohnt und dann fand ich es mal ganz angenehm keiner allmächtigen Organisation zu begegnen, wie man das sonst in "einer gegen alle"-Filmen gewohnt ist: Es hält sich im Rahmen.
Dafür ist der deutsche Titel total dämlich und die Figur Jedburgh hätte mehr integriert werden sollen, da sie als einzige keinen Filmstereotypen darstellt.
Mfg Jest

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Mel Gibson ist wieder da in einem recht spannenden Thriller, welcher aber leider seinem Titel nicht gerecht wird, denn die Selbstjustiz die man erwartet gibt es nicht. Mehr ein kleiner Rachefilm mit einer guten Story mehr aber auch nicht!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

guggenheim

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Auch ein Mel Gibson wird nicht jünger, und das sieht man seinen Filmen an. Das ist kein Einstieg in beliebtes Gibson-Bashing, wie gerechtfertigt oder nicht das auch sein mag, sondern die schonungslose Wahrheit das Actiondrama Auftrag Rache betreffend. Diesem Film fehlt es an viel, vor allem an Spannung und, man mag es eigentlich kaum glauben, Tempo. Regisseur Martin Campbell scheint zwischendrin mal auf Toilette gewesen zu sein oder er hat seine Oma zum Senioren-Aerobic gefahren, aber anwesend scheint er nicht gewesen zu sein, denn sonst hätte er zwangsweise bemerken müssen, dass Auftrag Rache mit Karacho gegen die Wand brettert.
Die Ausgangslage mag ja noch akzeptabel sein, auch wenn Verschwörungsthriller wie diese bestimmt in vielen Schubalden und Papierkörben einiger Produzenten herumliegen, aber das Endprodukt kann leider Gottes keineswegs überzeugen. Ich kann das an mir persönlich festmachen: Ich mag Filme dieser Art eigentlich, sie haben bei mir einen leichten Stand. Aber Auftrag Rache brachte mich dazu, dass ich mich intensiv mit meiner Nagelpflege auseinandergesetzt habe, was in dem Maß gar nicht notwendig war. Wozu einen die Langeweile treibt.
Beim besten Willen, ich kann diesem Film wenig abgewinnen. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ist ein gealterter Gibson, der an seine besten Tage nicht heranreicht, immer noch besser für ein solches Werk, als überhaupt kein Gibson. Irgendwie ist am Ende doch noch ein Lob für Mel Gibson herausgekommen...

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

BlueSquirrel

Antwort löschen

Keine Ursache :P


guggenheim

Antwort löschen

Mein Sprecher Hörnchen hat alles gesagt ;)


jedi37

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Thriller, ein solider aber auch streckenweise sehr langweilig... "Gesetz der Rache" hat das Vergeltungsthema besser und innovativer angepackt... und was die Machenschaften von Konzernen angeht... nun, da gibt es wesentlich bessere Filme!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kösti 31

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Bei dem Titel habe ich einen Film wie 96 Hours erwartet. Musste dann aber doch eher damit ringen nicht einzuschlafen. Zweimal ist es mir nicht gelungen. Die Story fand ich gut.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Fiergolla

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Obwohl, oder vielleicht auch weil mir der Film von einigen Seiten empfohlen wurde war ich ziemlich enttäuscht. Dabei lassen sich eigentlich keine großen Schwächen finden. Handwerklich gibts Nichts zu meckern, die Geschichte ist auch nicht völlig hanebüchen und die Besetzung geht durch. Aber trotzdem, irgendwie springt der Funke nicht über. Das Thema ist zu trocken, die Inszenierung vermag nicht zu packen (jedenfalls dafür, dass es ein Thriller sein soll) und mit den Figuren werd ich irgendwie auch nicht warm.

Die diversen Schockmomente waren ziemlich spritzig, obwohl man witzigerweise kurz vorher schon im Urin hat, dass es gleich rumsen MUSS.
Das Ende auf der anderen Seite war dann wieder ein griff ins Klo. So ein religiöser Schmarn geißelt mich immer wieder.

Auftrag Rache: Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie . . . uninteressant.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Pfizze

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Mel Gibson spielt mal wieder den coolsten, härtesten, cleversten und abgebrühtesten Menschen unter der Sonne, der jedem auf die Fresse haut der das nicht von ihm denkt. Platter Charakter, verpackt in einer Rache- / Verschwörungsstory vom Fließband, die bis zum (unpassend kitschigen) Ende viele durchlöcherte Köpfe und eingeschlagene Gesichter bietet. Insgesamt also kein Film der in irgendeiner Hinsicht Innovativität oder Kreativität an den Tag legt, geschweige denn ein Meilenstein ist. Aber hey, das zuschauen hat Spaß gemacht.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

AgentGuhl86

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Auf dem Papier liest sich die Geschichte gar nicht mal schlecht - aber das ist, wie man weiß, noch keine Garantie für einen guten Film. Obwohl "Auftrag Rache" (suuuuuuuuper Titel) ganz okay unterhält, gelingt es ihm aber in keinster Weise wirklich packend zu sein. Dazu ist es nicht packend genug erzählt worden. Überhaupt scheint der Film ein wenig an mangelnder Struktur zu leiden. Man erfährt mal hier was, mal da was - reichen tut es aber nicht, um einen stimmigen Gesamteindruck vom Geschehen zu bekommen. Daher nur mittelmäßige 6 Punkte.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

AgentGuhl86

Antwort löschen

Der Film ist nicht packend, weil er nicht packend erzählt wurde. "Große" Dichtkunst von mir :D


patcharisma

Antwort löschen

Also ich fand den Film noch gelungen... ;-(


Marie Krolock

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Was habe ich mich über das Ende in "72 Stunden - The next three days" geärgert - da kannte ich aber noch nicht diesen Film. Triefiger geht's echt nicht mehr.... und bis dahin hat der Film auch nicht wirklich viel zu bieten. Mel Gibson war mir einfach zu stumpf, die ganze Geschichte ist nicht so erzählt, dass ich Interesse an der Auflösung habe. Vergeudete Zeit.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

patcharisma

Antwort löschen

Ach Marie, das ist doch ein toller Thriller der richtig alten Schule. 1,5 Punkte verstehe ich nicht, aber es ist wahrscheinlich auf den Gibson-Kollektiv-Hass zurückzuführen...


Marie Krolock

Antwort löschen

Wirklich gar nicht, lieber Pat! Ich mag den Gibson - nur diesen Film mag ich nicht.


Rodon

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Zunächst deutes vieles darauf hin, einen harten Selbstjustiz-Film im Stile von "96 Hours" vor der Nase zu haben, doch (leider?) entpuppt sich Gibsons Comeback als ziemlich ruhiger, fast schon betulicher Verschwörungs-Polit-Öko-Thriller, der sich in etwas verwirrenden Ermittlungen zu sehr verliert. Die Leute, die hinter dem Komplott stecken, bleiben stets mysteriös. Grundsätzlich ist die Handlung schon interessant, sie schafft es bloß nicht, im Mittelteil zu fesseln, denn der Anfang und das Ende bilden einen sehr guten Rahmen, in dem Mel auch die Sau rauslassen kann. Wegen dem stark spielenden Gibson kann man es sich mal ansehen, ansonsten wäre der Film echt Mittelmaß. Das Bild der Blu-ray ist übrigens superb, so sieht HD aus!

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

nikl 1987

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich hätte es zwar nicht gedacht, aber Mel Gibson passt tatsächlich in diese Rolle, und spielt diese auch noch hervorragend. Beim Filmgenuss kamen zwar auch einige Längen auf, die aber nicht weiter schlimm waren. Insgesamt ein nicht so überzogener Rachethriller, da hier nicht wild mit Maschinengewehren à la "Punisher" oder "Death Sentence" (der aber auch nicht schlecht ist) herumgeschossen wird, sondern Mel Gibson im Rahmen seiner Möglichkeiten als Polizist nur seine Pistole als Handwerkszeug hat. Wer also auf einen eher bodenständigen Rachefilm aus ist, sollte zugreifen.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Marco31

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hochkarätig, Erstklassig, Spannend und Schonnungslos. Die Rolle des Thomas Craven ist Mel Gibson wie auf den Leib geschrieben und man nimmt ihm seine durch minimale Mimik vermittelten Gefühle tatsächlich ab. Martin Campbells Thriller ist ein gelungenes Drama, spannend und abwechslungsreich – mit leichten Abzügen für kleinere Ungereimtheiten – und bringt Mel Gibson gekonnt auf die Leinwand zurück. Als harter Rachethriller funktioniert "Auftrag Rache" auch deshalb, weil Gibson Schmerz und Zorn wie auch die Professionalität eines cleveren Cops glaubwürdig vermittelt und darstellt. Martin Campbells Actionthriller unterstreicht, dass auch nach mehrjähriger Leinwandpause Vergebung ausgeschlossen ist, wenn Mel Gibson Vergeltung sucht. Wer "Gesetzt der Rache" unterhaltsam und als gut erzählt empfunden hat, wird sich in diesem knallharten Streifen, der sowohl absolut glaubhaft und realistsich seiner Story folgt, wie auch über ergreifende Dialoge verfügt, wieder finden und seine helle Freude daran haben.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jan Terzky

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Sorry, Mel, so nicht! Wenn ich daran denke, was Du für schöne Filme gemacht hast! Aber ein 08/15-Thriller muss zumindest spannend sein und nicht nur aus Klischees zusammengestoppelt. Schade...

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Isolation

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

"Auftrag Rache" ist ein ordentliches Thriller-Drama, das aber manchmal eine zu langsame Taktik wählt. So wirken einige Stellen überflüssig und in die Länge gezogen. Dennoch kann der Film besonders durch Mel Gibson punkten, der ein grandioses Comeback abliefert. Ansonsten sieht man hier noch politische Verschwörungen und nette Wendungen in der Geschichte.
Erwarte aber kein schnellen Rache-Thriller.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

patcharisma

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Endlich wieder mal ein Investigations-Thriller der alten Schule, in dem - wen wundert's - je weiter herumgegnuselt wird, immer näher an eine hauseigene US-Verschwörung auf den Zahn gefühlt wird; in dem die schmierigen Auftragskiller in schicken Armani-Anzügen in schwarzen Karossen mit getönten Scheiben herumblochen und immer undurchsichtigere Figuren bis in die "höchsten" Kreise auftauchen. Kein Wunder: Der Film basiert auf einer britischen Mini-Serie aus den 80's. Mel Gibson passt als Mann, der viel seelische Verbitterung charakterisiert, ausgezeichnet in seinen Part, das Geschwafel von "der Mann hat abgedankt", "spielt keine anständigen Rollen mehr", etc. und der ganze nervige Boulevard um "das reaktionäre A-loch" scheinen ihn so kalt zu lassen, wie er eben auch seine Rolle als Tom Craven mit eigener Authentizität verkörpert ("I'm the man who's got nothing to lose"). Um über die paar kleinen Logiklöcher nachzusinnen, bleibt hier keine Zeit, denn für die gibt es dann dafür immer schön überraschende Klein-Twists und tolle Details serviert.

Neben dem furiosen Tempo und der damit konsequenterweise immer stärker gesteigerten Rasanz, den gewieften Schnitten, den wenigen, aber heftigen Schockeffekten und der immer weiter aufkommenden emotionalen Dramatik lässt sich der Film auch Zeit für schnittige Dialoggefechte und hat gar einen Touch Melancholie drin, die in einer merkwürdigen Weise über dem ganzen Film zu schweben scheint und ihm eine sehr eigene Note verleiht - speziell!

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

janhoo

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Der Plot eiert leider ein wenig in der Gegend herum, wirkt streckenweise zu bemüht um Vielschichtigkeit. Halbe Stunde kürzer, Erscheinungen der Tochter ganz raus, dann wären 2 Punkte mehr drin gewesen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films gefiel auch