Auftrag Rache
Edge of Darkness (2010), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Actionfilm, Kinostart 11.03.2010
20 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3621 Bewertungen
117 Kommentare
Keine
von Martin Campbell, mit Mel Gibson und Danny Huston
In dem Thriller Auftrag Rache begibt sich Mel Gibson auf einen persönlichen Rachefeldzug, um das Verbrechen an Bojana Novakovic aufzuklären, die brutal ermordet wurde.
Thomas Craven (Mel Gibson) ist Detective des Bostoner Police Departments. Seine 24-jährige Tochter Emma (Bojana Novakovic) ist Praktikantin beim Atomforschungsunternehmen Northmoor in Massachusetts. Bei einem ihrer Besuche sieht Thomas, dass es seiner Tochter nicht gutgeht. Als sie sich übergeben muss, will sie von ihrem Vater ins Krankenhaus gebracht werden. In dem Moment, in dem sie das Haus verlassen wollen, taucht ein Killer auf und erschießt Emma. Zunächst ist die Bostoner Polizei der Überzeugung, Thomas wäre das Ziel dieses Anschlags gewesen, doch nach und nach verdichten sich die Beweise, dass Emma in Wahrheit ein Doppelleben geführt hat. Craven versucht durch Emmas Freund (Shawn Roberts) und den korrupten Kopf von Northmoor (Danny Huston) mehr über ihre Arbeit dort herauszufinden. Dabei stößt er auf den Regierungsagenten Darius Jedburgh (Ray Winstone), der alle Beweise rund um den Mord verschwinden lassen will. Bei seiner Suche wird der Detective immer mehr in eine Welt von Erpressung und Mord verwickelt und rückt dabei selbst in den Augenschein der Verbrecher, doch Craven hat nichts mehr zu verlieren.
Hintergrund & Infos zu Auftrag Rache
Der Thriller Auftrag Rache (OT: Edge of Darkness) basiert auf der BBC Fernseh-Mini-Serie Am Rande der Finsternis aus dem Jahr 1985. Während diese allerdings in England spielt, wurde die Handlung im Film nach Amerika verlegt. Bereits im Jahr 2002 hat Regisseur Martin Campbell verlauten lassen, dass er plant, eine Adaption der Serie ins Kino zu bringen. Erst 2007 holte Campbell dann den Produzenten Graham King und Autor William Monahan an Bord, der erst kurz zuvor für Departed – Unter Feinden den Oscar in der Kategorie Bestes Adaptiertes Drehbuch erhalten hat.
Für Mel Gibson ist die Rolle des alten Detective Thomas Craven die erste führende Hauptrolle seit Wir waren Helden von Randall Wallace und Signs – Zeichen von M. Night Shyamalan, beide im Jahr 2002. Gibson fühlte sich geehrt, Craven zu verkörpern, da er ein großer Fan der Fernsehserie ist. Für seine Rolle begleitete er zwei Polizisten, um zu lernen, wie man als Detective mit einer Waffe umgeht. Für die Rolle des zwielichtigen Regierungsagenten Jedburgh wurde ursprünglich Robert De Niro gecastet, doch der sprang aufgrund einiger Differenzen bereits nach Kurzem ab und Ray Winstone übernahm die Rolle. (LM)
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Thriller, Actionfilm, Familiendrama, Psychothriller, Verschwörungsthriller
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Atombombe, Atomenergie, Atomkraftgegner, Atomkraftwerk, Atomrakete, Brite, Dritter Weltkrieg, Intrige, Kernreaktor, Kernwaffe, Konzern, Mord an Polizist, Mordkommando, Nasenbluten, Pistole, Polizist, Regierung, Schusswaffe, Schusswunde, Selbstjustiz, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Tochter, Vertuschung
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Hart, Spannend, Traurig
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Kritiken (9) — Film: Auftrag Rache
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSicher inszenierter, mit einigen extrem harten Schockszenen auf Touren gebrachter und vom Ensemble gut gespielter Politthriller. Am Ende löst sich allerdings die potenziell aufwühlende Verschwörungsparanoia in einer völlig ohne Timing reingerumpelten Gewalteskalation auf, so daß man sich angesichts der zuvor aufgebauten komplizierten Zusammenhänge etwas im Regen stehen gelassen fühlt. Bis dahin aber das angenehme Gefühl, es gäbe noch eine Welt für solche ernsten Thriller frei von absurden Übertreibungen.
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen"Auftrag Rache" ist das gelungene Comeback Mel Gibsons. Es handelt sich um einen Thriller, der im positiven Sinne altmodisch wirkt. Regisseur Martin Campbell setzt nicht – wie es in vielen aktuellen Filmen der Fall ist – nur auf Action und Geschwindigkeit, sondern auch auf dramatische Elemente, die den Film phasenweise entschleunigen, aber für Intensität sorgen. Diese baut sich über den Film hindurch auf und geht einher mit der steigenden Rücksichtslosigkeit der Figur Thomas Craven, die nur auf eines aus ist: Rache.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenMartin Campbell inszeniert die späte Kinoadaption seiner eigenen BBC-Serie als spannenden Polit-Verschwörungsthriller, dem er immer wieder gekonnt Tempo entzieht und somit das Augenmerk weniger auf Action-, denn leise Krimi-Töne lenkt. Unnötigerweise spielt der Film den Hintergrund seiner Geschichte immer mehr gegen ein konventionelles Rachedrama aus, das – von weltlich auf persönlich geschrumpft – die alte Chose vom einzelnen männlichen Kämpfer gegen ein versagtes System aufleiert und damit in der ermüdenden Tradition reaktionärer Selbstjustizreißer schließlich auch vor Pathos und Kitsch nicht zurückschreckt. Spätestens im sprichwörtlich biblischen Finale wünscht man sich Mel Gibson dann einfach nur wieder zurück ins Schauspielexil.
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Jizzel Mon, 15 Mar 2010 14:15:48 -0000
Antwort löschenMister Vincent You are right
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Graf Krolock Sun, 21 Nov 2010 19:05:27 -0000
Antwort löschenHello, Mr. Vega,
ausnahmsweise haben Sie mal recht. Hätte ich ja nie mit gerechnet...
MfG ;-)
derKerbär Sat, 28 May 2011 00:37:10 -0000
Antwort löschenDu findest das Ende also schlecht und übertrieben? Glaubst du nicht, dass man sich nach dem Leben irgendwo wiedertrifft? Ich finde es schön, dass die Familie im Film wieder zusammenkommt. Es ging diesem Mann doch nur um seine Tochter. Man sollte immer beide Seiten der Medaille sehen und nicht so urteilen wie man es gerne hätte. Dieser Film hat mir dabei geholfen Erinnerungen die mir persönlich schwer im Magen liegen wieder zu belächeln anstatt daran kaputt zu gehen. Manche Menschen freuen sich noch über solchen "pathetischen Kitsch". Ich habe nichts anderes als Rache erwartet bevor ich den Film geguckt habe und genau das habe ich bekommen warum sollte ich das dann negativ bewerten? Der Titel sagt das doch schon aus.
Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDass „Auftrag Rache“ dennoch ein anspruchslos unterhaltsamer Actionfilm geworden ist, verdankt sich mehreren Dialogszenen, in denen Campbell den Nebendarstellern erlaubt, dem Affen Zucker zu geben. Wenn Danny Huston seinen Unternehmenschef als aalglatten Snob anlegt, der seinen Sadismus unter einer gepflegten Fassade kaum zu verbergen mag, oder wenn Damian Young als Senator die korrupte Geschmeidigkeit eines Politikers dick aufträgt, dann ist das durchaus vergnüglich. Und als melancholischer Bonvivant, dessen makabrer Beruf bis zuletzt mysteriös bleibt, reißt Ray Winstone jede seiner Szenen an sich, ohne sich sonderlich Mühe geben zu müssen.
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R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenDas Drehbuch von William Monahan und Andrew Bovell versucht nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ Versatzstücke aus dem ursprünglichen Serienstoff in einen zeitgenössischen Kontext zu bringen und schafft so eine zunehmende Aneinanderreihung von Klischee-Konstrukten und Standardsituationen, die den Zuschauer höchstens ob ihrer Banalität verblüffen können. [...] Da hilft es wenig, dass mit der Figur des geheimnisvollen Regierungsberaters Jedburgh (Ray Winstone) eine wirklich interessante und ambivalente Figur gelungen ist, die den Zynismus des kriminellen Zusammenspiels zwischen politischer Macht und Wirtschaft eindrucksvoll reflektiert. Denn die missglückte Adaption nivelliert sämtliche gelungenen Ansätze und macht Auftrag Rache zu einem derart trivialen Genrestück, dass Mel Gibson zum einzig wesentlichen Schauwert wird.
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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenRegisseur Martin Campbell, der auch bei der Miniserie Regie führte, hat sich mit der Stimmung und dem Look des Films selbst übertroffen, indem er einen sauberen, düsteren, modern aussehenden Streifen schuf, der die Dunkelheit des klassischen Film Noir und den Realismus der Verschwörungsthriller aus dem 70ern beibehält. Es ist ein solider Nachfolger zu Casino Royale, der ihm erlaubt, sein Händchen für Action auf einer etwas kleineren Skala auszuleben, dabei die Gewalt aber mit überraschend viel Herz auszugleichen.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenGibson verrät nicht viel als ein verhärmter Mann, der durch unverarbeitetes Leid noch härter geworden ist. Er ist nicht langweilig, aber die überflüssigen Nebengeschichten des Films – Rückblenden zur Kindheit seiner Tochter, Vorträge über die Herkunft bestimmter Redensarten – halten das Unvermeidliche nur auf, und das findet der Zuschauer schon früh heraus. Die ganze Last lässt vermuten, dass dieser Film, wie State of Play, in längerer Form im britischen Fernsehen besser funktioniert hat. Und Gibson ist vielleicht wieder zurück, aber für einen Film über einen mysteriösen Mord mit einem darin verwickelten Polizisten, hätte er sich mehr engagieren müssen, um uns zu beeindrucken.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEin Zweck von Wirtschaftsarchetektur ist es, zu beeindrucken. Der Wille von Northmoor ist es, uns , den Kinozuschauer, zu beeindrucken. […] Ich erkläre das alles nicht nur deswegen, um zu vermeiden, diesen 0815-Thriller weiter beschreiben zu müssen, sondern auch um zu illustrieren, dass „Edge of Darkness“, wie so viele Thriller in letzter Zeit, nicht versucht, ernstgenommen zu werden. Wenn die dargestellte Firma realistischer wäre, müsste es der ganze Film ebenfalls sein. Und dann würde das Schicksal der Welt nicht wieder auf den Schultern eines Polizisten ruhen... der nichts zu verlieren hat.. und auf einem persönlichen Rachefeldzug ist.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenAlles in Allem, so wie der vor nicht allzu langer Zeit laufende Film „State of Play“, ist dies eine ordentliche Teil-Adaption einer britischen Mini-Serie. Der Film von Regisseur Campbell liefert keine Überraschungen, dafür aber handwerkliches Können und einfache, primitive Befriedigung. Ja, der Plot hätte eine oder zwei Twists oder Komplikationen gebrauchen können in der zweiten Hälfte. Aber diese Dinge sind einfacher zu analysieren, als zu bewerkstelligen.
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Kommentare (108) — Film: Auftrag Rache
hallidalli Sat, 19 Jan 2013 14:09:11 -0000
Kommentar löschenschöner Actionstreifen der nicht zu dick und zu unglaubwürdig aufträgt. Gibson spielt stark, schön in wieder in einem Film gesehen zu haben.
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Filmfanatiker Tue, 18 Dec 2012 14:26:44 -0000
Kommentar löschenSchwächster Gibson Film den ich gesehen habe...schade eigentlich, da die Thematik an sich viel Potential hat. Man hätte auf weniger harte Gewalt setzen sollen und die Story in den Vordergrund, so hat das Filmchen nur den Charakter eines Rachefeldzugs ala 96 Hours, der zwar weniger Story im Hintergrund hat, dafür aber mehr Spannung und Spielfreude. Gibson sah von Anfang an gequält aus.
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Abettertomorrow Mon, 03 Dec 2012 09:02:27 -0000
Kommentar löschenHarter gelungener Rache-Thriller mit einem starken Mel Gibson.
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concienda Sat, 01 Dec 2012 16:58:17 -0000
Kommentar löschenEiner der Filme die ich mir ohne vorherige Informationen angeschaut habe: der Titel "Auftrag Rache" und ein wütender Mel Gibson mit Knarre im Anschlag auf dem Filmplakat; Was soll einen da schon erwarten? Ein knallharter Actionthriller a la 96 Hours in dem jeder Schurke bereut jemals geboren worden zu sein! Dachte ich zumindest.
Am Ende ist das ganze ein eher ruhig erzählter Thriller, der es Mel Gibson erlaubt die gebrochene Vaterfigur wirklich gut darzustellen, dem es aber dafür an Tempo und Spannung fehlt. Martin Campbells Versuch, eine britische Miniserie in einen zwei Stundenfilm zu pressen, funktioniert auch nur leidlich, da viele eigentlich interessante Figuren viel zu kurz und nur eindimensional angeschnitten werden.
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mikkean Sat, 01 Dec 2012 15:31:13 -0000
Kommentar löschenAus dem Mel Gibson-Rehabilitationsprogramm, Schritt Fünf: Dreh einen waschechten Erfolgs-Film. Am besten etwas mit Relevanz zum politischen Klima und dem "Die-da-oben-wir-da-unten"-Zeitgeist-Gefühl. Idealerweise mit einem schön düsteren Rache-Aspekt, wo nur noch knallhart verübte Selbstjustiz dem Prinzip von Recht und Ordnung gerecht wird. Womit wir, gemäß dieses Vorsatzes, bei "Auftrag Rache" landen, der schon mal als Anwärter auf den dümmsten deutschen Titel hervorsticht. Der weitaus bessere Original-Name "Edge Of Darkness" macht es sich jedenfalls nicht so plump im Land der gnadenlosen Vergeltungsmaßnahmen gemütlich. Was den Film außerdem vom Gros der, vornehmlich billig runtergekurbelten, Revenge-Film der 80er Jahre absetzt, ist seine Verwandtschaft mit einem Klassiker des britischen Fernsehens. 1985 jedenfalls nahm sich Regisseur Martin Campbell der Thematik zum ersten Mal an. Und es scheint durchaus ein glücklicher Umstand, dass er wiederum das Ruder bei der Aufbereitung fürs amerikanische Leinwand-Format übernahm. So startet "Edge Of Darkness" konsequent durch und lässt Mel Gibson als Bostoner Detective alsbald zur Mission starten, die da lautet: "Bring die Schweinehunde zur Strecke, die deine Tochter auf dem Gewissen haben". Klarer kann ein Ziel nicht lauten. Nur hier kommen dann die durchaus interessanten Story-Aspekte von "Edge Of Darkness" ins Spiel. Gibsons Film-Tochter wird nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Thugs vor seinen Augen umgenietet. Eine beunruhigende Spur führt zu ihrem Arbeitgeber, einem schwergewichtigen privaten Rüstungskonzern. Und der hat durchaus einflussreiche Freunde. Beste Grund-Voraussetzungen also, hier etwas gehaltvolles und vielleicht sogar kluges zu schauen. Diese Versprechen löst "Edge Of Darkness" dann leider doch nicht vollends ein, trotzdem ist er alles andere als ein schlechter Film. Größtes Manko ist wahrscheinlich der Vorsatz, eine ursprünglich mehrteilige Reihe zu einem Film einzudampfen. So bleibt "Edge Of Darkness" eine straighte Angelegenheit, die stellenweise richtig mitreißt, aber andererseits auch wenig Überraschungen bereithält. Die ominösen Konzerne und ihre engen Beziehungen zur politischen und geheimdienstlichen Elite sind allzu bald als Feindbild etabliert, so dass es mehr oder weniger reicht, von deren finsteren Machenschaften zu sprechen. All das Böse und Verschlagene findet umso mehr seine x-te Verkörperung in Danny Huston, der sich immer wieder gern die Rolle des überheblichen Arschlochs und Strippenziehers aufbürdet. Ein wahrhaft stummer wie edler Verdienst, könnte er doch in jedem Film gleich mit einem roten X auf der Stirn rumlaufen. Spaß beiseite, als Rache-Thriller ist "Edge of Darkness" durchaus kompetent ausgefallen. Er überfordert den Zuschauer keineswegs, weil hier wenige Figuren eine schnell abgeklärte Hintergrund-Geschichte beleuchten und sich trotzdem einige Zeit findet, gerade Gibsons Figur vom Pfad des engstirnigen Rächers abzulenken und noch etwas Gefühl in seine Rolle einzubringen. Im wahren Leben mag der gute Mel ja unausstehliche Arschloch-Qualitäten besitzen, schauspielerisch bewahrt er uns hier mit seiner Erfahrung aus "Mad Max" und "Lethal Weapon" ein wenig vorm inneren Abschalten. Was natürlich nicht heißt, das bei der, doch etwas vorherrschenden Stereotypisierung der Charaktere, hier Oscarreife erreicht würde. Dem ist nicht ganz so, die Figuren sind eher einfach definiert und fügen sich der geradlinigen Zielsetzung von "Edge Of Darkness". Das haut vielleicht nicht ganz aus den Socken, unterhält aber immerhin bis zum Schluss. Und der ist dann, wenn es drauf ankommt, einer der besseren Vertreter des Rache-Themas. Eben auch, weil dem ruppigen Showdown durchaus noch eine kleine Überraschung folgt. Menschlich mag es Mel Gibson im wahren Leben an so mancher Qualität mangeln, auf der Leinwand gibt er immer noch den kompetenten Schauspieler.
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der cineast Wed, 28 Nov 2012 11:45:34 -0000
Kommentar löschenSchema F in Perfektion.
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BattlemasterIZ Tue, 27 Nov 2012 17:01:31 -0000
Kommentar löschenHat mich positiv überrascht, Die Story ist spannend und der Actiongeladene Rachepakt sitzt, er ist Mel Gibson wie auf den Leib geschrieben.
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8martin Tue, 27 Nov 2012 11:30:20 -0000
Kommentar löschenDer Stoff ist ein Klassiker unter den ‘Konzern-vergiftet-Umwelt‘ Filmen und geht dabei über Leichen. Und er hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Action ist zeitgemäß etwas aufgeputzt (seit den 1980er Jahren). Anfangs halten sich noch der brutale Rachethriller und die Emotionen der Vaterfigur (Mel Gibson) die Waage. Im Verlauf bis zum finalen Blutbad verschwinden dann allerdings die Gefühle immer mehr und der Rachegedanke wird somit austauschbar. Es gibt auch nicht nur einen Schurken und damit keine schlichte Festlegung auf nur eine Person. Und die Figur des windigen Beraters Jedburgh (Ray Winstone) bringt noch zusätzliche Spannung. Keine handzahme Unterhaltung, denn zumindest ein Schocker trifft ziemlich am Anfang ins Mark der Zuschauer. Aber das poetische Ende versöhnt für all die vorherigen Bluttaten. Diese Art von finalem optischem Gedankenausblick sieht man nicht erst seit ‘LIEBE‘ häufiger.
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NWO@Movie Fri, 10 Aug 2012 16:35:33 -0000
Kommentar löschenDas Ende ist besonders traurig. Der Schwerpunkt liegt in der Stille welche von plötzlichen Mordszenen durchbrochen wird.
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Dr.Hasenbein Tue, 12 Jun 2012 19:55:02 -0000
Kommentar löschenAuftrag Rache ist ein knallharter Actionkracher bei dem es nach ein kurzen Einführung sofort zur Sache geht und in dem Mel Gibson gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste die Mörder seiner (Film) Tochter jagd und niedermetzelt!
117 Action geladene und brutale Minuten bei denen man nicht zur Ruhe kommt.
Das jedenfalls dachte ich über das Comeback von "Mad Max Mel Gibson"!
Die Realität sieht ein wenig anders aus.
Zwar jagd Gibson wirklich die Mörder seiner Tochter, das aber weniger brutal und mit weniger Action als gedacht.
Die Story gibt mehr her als auf den ersten Blick gedacht, und trotzdem fängt der Film nach einer Weile an zu langweilen.
Gibson gibt zwar den traurigen und gebrochenen Vater sehr überzeugend, aber auch das kann den Film nicht retten.
Auch wenn ich sowas nicht oft sage,
hier hätte ein bisschen mehr stumpfsinnige Action und mehr Tempo wirklich gut getan!
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I_have_seen Wed, 02 May 2012 22:45:02 -0000
Kommentar löschen"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist vom "Spannungspunkt" her ganz gut entworfen: Wie weit wird er gehen und wo wird man ihn stoppen (müssen).
Das hat so was "Mafiosi"-ähnliches .... Rache (bis zu einem gewissen grad) ja ... Öffentlichkeit nein. Das macht den Film irgendwie 'versöhnlich' und schlussendlich zeigt sich das die "harte Tour" der "harten" eben auch "Widerspruch" provoziert.
Womöglich ist die Mischung der doch zahlreichen Genres (Krimi, Polit-Thiller, Mafia-Film und Mytery) mit der gediegen lakonischen Süffisants der Hauptakteure einfach für machneinen ein bissel zu viel. Daneben fand ich allerdings, dass der Einwand "Das ist Streng Geheim" irgendwann schon überansprucht war. Außerdem zeigt der Film recht deutlich was Mel kann bzw. nicht kann. Cool kann er, Emo kann er nicht.
Fazit:
"Auftrag Rache" ist je nachdem entweder mittelprächtig oder weniger ... es lohnt sich aus meiner Sicht das individuell rauszufinden ...mit viel mehr Anspruch sollte man den Film eher nicht sehen.
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derblonde Sun, 29 Apr 2012 15:27:48 -0000
Kommentar löschenAlt isser geworden, der gute Mel. Aber kein schlechterer Schauspieler. Mel überzeugt als Vater, der um seine Tochter trauert, auf der ganzen Linie, der Film leider nicht. Hier fehlt eindeutig Tempo. Und der dämliche deutsche Titel suggeriert einen reinen Selbstjustizthriller, was er nicht ist.
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Cinemen Fri, 06 Apr 2012 17:19:46 -0000
Kommentar löschenDas war endlich mal wieder tolles Pocorn TV bei Sky.
Mel Gibson fast wie zu seinen besten,alten Zeiten . Schön mal Mr braveheart wieder im Einsatz zu sehen.
Die Story ist OK-- die Action kommt auch gut rüber.
Kann man sich absolut gut Anschauen.
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MacArnold Fri, 06 Apr 2012 15:43:51 -0000
Kommentar löschenHab längere Zeit keinen Film mehr mit Mel Gibson gesehen und war entsprechend gespannt was mich erwartet. Da ich bisher noch keinen "Flop" von ihm sah, hab ich in der Videothek auf gut Glück zugegriffen.
Die Story ist realistisch erzählt und verzichtet auf übertriebene und störende Effekte. Der Film überzeugt auch ohne hektorliterweise Blut und 50 zerstörte Wohnviertel. Das Tempo wird aber immer wieder angezogen, so dass der Film spannend bleibt.
Der Film gewinnt auch dadurch, dass der moralische Verfall in Wirtschaft und Politik kritisch hinterfragt wird.
Mel Gibson nehm ich seine Rolle voll ab, auch die Nebendarsteller passen super. Gab einige Szenen, die mich stark an "Fletchers visionen" erinnern. Aber dieser Film hat mir insgesamt besser gefallen.
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heikschn Thu, 22 Mar 2012 21:32:13 -0000
Kommentar löschenBin positiv überrrascht. Hatte einen Racheaction à la 96 hours erwartet. Entgegen einiger Kritiken ist es aber nicht Gibson, der den Film trägt. Dieser ist eher ein Unsympath wie in "Der Patriot" & Co. Viel mehr sind es die Nebendarsteller: Danny Huston hat zwar eine recht simple Rolle, die eher eindimensional daherkommt. Er macht jedoch viel daraus. Ray Winstone spielt einen gewollt und bewusst uneindeutigen Charakter, der bei einem anderen Schauspieler schnell hätte langweilig werden können. Winstone macht die Rolle jedoch besonders. Die Story ist ausreichend interessant um bis (fast) zum Ende zu fesseln. Die letzten Szenen sind eher stumpf, trüben aber den Gesamteindruck nur begrenzt.
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Mr. Ogi Thu, 22 Mar 2012 21:41:05 -0000
Antwort löschenWarum Unympath? Ansonsten sehe ich das auch so wie du...
heikschn Mon, 26 Mar 2012 10:36:35 -0000
Antwort löschenNun, ich fand halt, dass er nicht sehr sympathisch rüberkam. Da mag aber auch ein bißchen persönliche Abneigung von Herrn Gibson reingespielt haben. Vielleicht also diese Formulierung nicht so ernst nehmen.
the assassin 666 Sat, 11 Feb 2012 15:39:06 -0000
Kommentar löschenGelungener Mix aus Politthriller und Selbstjustizstory die mir in beiden Belangen gut gefallen hat.
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dbassart Sun, 15 Jan 2012 18:54:44 -0000
Kommentar löschenboar is der film schlecht. wie der hier auf eine solch hohe bewertung kommt, ist mir ein rätsel... die storyentwicklung ist dermaßen öde und verkrampft. keine stimmung, keine spannung, keine wirklich gute schauspielerleistung. den punkt gibts für den obergeilen kill am anfang, der auch auch gleichzeitig das ende hätte sein müssen.
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eskimon Thu, 12 Jan 2012 00:47:52 -0000
Kommentar löschenIrgendwie nehm ich ihm die Rolle nicht ab...
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aberaber Wed, 07 Dec 2011 13:08:24 -0000
Kommentar löschenNicht so schlecht. Gut inszeniert und gespielt. Unterhaltsam.
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RoosterCogburn Mon, 05 Dec 2011 01:24:16 -0000
Kommentar löschenIch kenne die Mini-Serie "Am Rande der Finsternis". Als ich diesen Film sah, konnte ich sie zunächst nicht wieder erkennen. In der BBC-Serie war die Story im Kalten Krieg angesiedelt und kreiste um atomare Kontamination, Anti-Atom-Bewegungen und allerhand regierungskriminelle Verschwörungen. Hier hat Campbell seine eigene Erfolgsserie für die Kinoleinwand umgesetzt. "Auftrag Rache" erzählt in verdichteter und inhaltlich leicht abgewandelter Form die gleichen Konzepte. Nimmt aber keine Rücksicht darauf, dass derartige Thrillerplots in den letzten zwanzig Jahren dutzendweise im Kino zu sehen waren. So wirkt dann dieser Film leider arg vorhersehbar. Schade.
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