Auftrag Rache
Edge of Darkness (2010), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 0, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 11.03.2010
19 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2956 Bewertungen
110 Kommentare
Keine
von Martin Campbell, mit Mel Gibson und Danny Huston
Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein altgedienter Detektiv der Mordkommission des Boston Police Departments. Als sein einziges Kind, die 24-jährige Emma (Bojana Novakovic), vor seinen Augen ermordet wird, ist jeder davon überzeugt, dass er das eigentliche Ziel war. Ohnmächtig vor Trauer und umso verbissener macht sich Craven an die Aufklärung des Verbrechens und stellt bald fest, dass seine Tochter ein Doppelleben führte. Bei seinen Recherchen stößt er auf eine gefährliche Parallelwelt aus Korruption, Erpressung und Mord – und schließlich auf den undurchsichtigen Regierungsagenten Darius Jedburgh (Ray Winstone), der alles daransetzt, die Beweise des Mordes zu beseitigen. Cravens verzweifelte Suche nach Antworten wird immer mehr zur Odyssee eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Remake der englischen Mini-TV-Serie “Die Plutonium-Affäre”.
Inhalt
Ein malerischer See in der Dämmerung, umgeben von unberührter Natur, nur im Hintergrund sieht man die Lichter einer Fabrik. Drei Leichen treiben an die Oberfläche des Wassers, eine nach der anderen, ganz langsam… Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein Veteran der Mordkommission des Boston Police Department. Im Lauf der Jahre hat er sich einen Ruf erarbeitet als unbestechlicher und
aufrichtiger Beamter – und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Seit dem Tod seiner Frau lebt der bescheidene Mann zurückgezogen, allein in seinem Haus. Geblieben ist Craven nur noch seine Tochter Emma (Bojana Novakovic). Doch sie ist 24 Jahre alt und lebt längst
ihr eigenes Leben, weit weg von ihrem Vater, der sie über alles liebt, aber seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hat. Vor seinem geistigen Auge ist sie dennoch immer noch das kleine Mädchen, das er beim Spielen am Strand gefilmt hat.
Nun hat Emma ihren Besuch angekündigt. Thomas Craven ist aufgeregt, sie endlich wiederzusehen. Er möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ihr endlich zu zeigen, was sie ihm wirklich…
/p>Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein altgedienter Detektiv der Mordkommission des Boston Police Departments. Als sein einziges Kind, die 24-jährige Emma (Bojana Novakovic), vor seinen Augen ermordet wird, ist jeder davon überzeugt, dass er das eigentliche Ziel war. Ohnmächtig vor Trauer und umso verbissener macht sich Craven an die Aufklärung des Verbrechens und stellt bald fest, dass seine Tochter ein Doppelleben führte. Bei seinen Recherchen stößt er auf eine gefährliche Parallelwelt aus Korruption, Erpressung und Mord – und schließlich auf den undurchsichtigen Regierungsagenten Darius Jedburgh (Ray Winstone), der alles daransetzt, die Beweise des Mordes zu beseitigen. Cravens verzweifelte Suche nach Antworten wird immer mehr zur Odyssee eines Mannes, der nichts zu verlieren hat. Remake der englischen Mini-TV-Serie “Die Plutonium-Affäre”.
Inhalt
Ein malerischer See in der Dämmerung, umgeben von unberührter Natur, nur im Hintergrund sieht man die Lichter einer Fabrik. Drei Leichen treiben an die Oberfläche des Wassers, eine nach der anderen, ganz langsam… Thomas Craven (Mel Gibson) ist ein Veteran der Mordkommission des Boston Police Department. Im Lauf der Jahre hat er sich einen Ruf erarbeitet als unbestechlicher und
aufrichtiger Beamter – und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Seit dem Tod seiner Frau lebt der bescheidene Mann zurückgezogen, allein in seinem Haus. Geblieben ist Craven nur noch seine Tochter Emma (Bojana Novakovic). Doch sie ist 24 Jahre alt und lebt längst
ihr eigenes Leben, weit weg von ihrem Vater, der sie über alles liebt, aber seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hat. Vor seinem geistigen Auge ist sie dennoch immer noch das kleine Mädchen, das er beim Spielen am Strand gefilmt hat.
Nun hat Emma ihren Besuch angekündigt. Thomas Craven ist aufgeregt, sie endlich wiederzusehen. Er möchte die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, ihr endlich zu zeigen, was sie ihm wirklich bedeutet, wie sehr er sie liebt. Doch schon auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause fällt ihm auf, dass sie verschlossen ist, dass sie innerlich mit etwas ringt. Als sie sich unvermittelt übergeben muss, sind seine Sorgen unübersehbar. Nein, sie sei nicht
schwanger, versichert Emma ihm. In Cravens Haus verschlimmert sich ihr Gesundheitszustand rapide. Noch bevor sie sich ihm anvertrauen kann, bekommt sie heftiges Nasenbluten und muss sich erneut erbrechen. Craven gerät in Panik und will sie sofort ins Krankenhaus bringen. Er stützt sie, als er die Haustür öffnet. Dann geht alles blitzschnell. Von der Straße dringt der Ruf „CRAVEN!“, dann fällt ein Schuss. So gewaltsam wird Emma von der Kugel in der Brust getroffen, dass es sie förmlich von den Beinen reißt.
Vor den Augen ihres entsetzten Vaters stirbt die junge Frau, bevor sie noch etwas sagen kann. Thomas Craven steht unter Schock, ist wie paralysiert. Während um ihn herum Kollegen der Bostoner Polizei den Tatort untersuchen und die Leiche seiner Tochter abtransportiert wird, bewegt er sich wie in Zeitlupe durch sein Haus. Er schickt die Kollegen weg, er wäscht sich, hebt ein Handtuch auf, sieht, wie das Blut seiner Tochter von seinen Händen in den Abfluss rinnt. In Emmas Zimmer klingelt ihr Handy, doch als er den Anruf entgegennimmt, bleibt es am anderen Ende der Leitung still. Am nächsten Tag wird er von einem Albtraum geweckt. Doch im Wachzustand ist es nicht besser: Emma ist immer noch tot und wird tot bleiben. Als Craven ins Polizeirevier geht, können seine Kollegen seinen Blick nicht erwidern. Sein Vorgesetzter rät ihm, er solle Urlaub nehmen, Abstand gewinnen. Weil er persönlich in die
Angelegenheit involviert sei, könne er nicht mit den Ermittlungen betraut werden.
Offenkundig habe die Kugel ihm gegolten, jemand habe eine Rechnung begleichen wollen. Craven lehnt ab: Kein anderer als er kommt für den Fall in Frage. Allein sitzt Craven auf einer Parkbank. Als er aufblickt, hat er eine Erscheinung: Er sieht Emma, wie er sie in Erinnerung behalten hat: als schönes, junges, dynamisches Mädchen.
Und er weiß in diesem Moment, dass er den Mörder suchen und finden wird. Koste es, was es wolle. Am Meer verstreut er ihre Asche, an dem Ort, den sie immer am meisten gemocht hat. Dann macht er sich an die Arbeit. Er muss sich eingestehen, dass er nicht viel über sie und ihre Arbeit als Ingenieurin in der Nuklearindustrie weiß. In der Hoffnung, Hinweise zu finden, durchsucht Craven ihre Tasche und findet eine geladene Pistole. Sie ist auf einen David Burnham (Shawn Roberts) zugelassen, der offenbar ihr Freund war.
Während die Polizei weiterhin auf ihre Weise nach dem Mörder fahndet und in der Nähe des Tatorts immerhin eine Skimaske mit Haaren gefunden hat, die nun analysiert werden soll, sucht Craven die Wohnung von Burnham auf. Sofort wird er von dem jungen Mann mit
einem Messer angegriffen. Erst nach längerer Rangelei kann Craven die Oberhand gewinnen. Burnham wirkt auf ihn wie ein gehetztes Tier: Er lebt in ständiger Todesangst und hat seine Wohnung seit Tagen nicht mehr verlassen. Permanent wird er beobachtet. Deshalb will er Craven auch nichts erzählen – außer dass seine Tochter ein Leben geführt habe, von dem der Vater nichts weiß. Und Burnham gibt ihm die Schlüssel zu Emmas Wohnung und Sachen von ihr, die sie bei ihrem Freund gebunkert hatte. In Emmas Wohnung ist offenkundig eingebrochen, ihr Computer entwendet worden. Als Craven einen Geigerzähler einschaltet, den er findet, schlägt das Gerät bei der Kleidung Emmas an.
Darius Jedburgh (Ray Winstone) ist eine imposante Erscheinung, ein großer Kerl, der sich so souverän und geschmeidig bewegt, dass er gar nicht auffällt. Wenn er spricht, redet er leise, aber so bestimmt, dass nie der Hauch eines Zweifels besteht, dass mit ihm nicht zu spaßen ist. Jedburgh tritt auf den Plan, wenn aufgeräumt werden muss. Wer genau sein Auftraggeber ist, weiß man nicht. Wem seine Allianzen gehören, ebenso nicht. Nun soll er wieder aufräumen: Der Fall Craven bereitet Herrschaften in exponierter Stellung längst Kopfzerbrechen. Jedburgh soll dafür sorgen, dass sie nicht größer werden.
Thomas Craven weiß von all dem nichts. Er wird bei Northmoor vorstellig – die Firma, bei der Emma gearbeitet hat. Der Vorstandsvorsitzende Jack Bennett (Danny Huston) heißt Craven willkommen und spricht ihm sein Beileid aus. Emma sei eine geschätzte Mitarbeiterin gewesen. Auf Cravens bohrende Fragen, was sie bei Northmoor gemacht habe, weicht Bennett aus. Das sei streng geheim, ebenso wie überhaupt die Funktion und Tätigkeiten der
Firma, die als Forschungseinrichtung im Bereich Nuklearenergie eng mit der Regierung zusammenarbeitet. Craven spürt, dass er in ein Wespennest gestochen hat und auf der richtigen Fährte ist, auch wenn die Polizei glaubt, den Mörder von Emma gefunden zu haben
– ebenfalls tot. Die DNS stimmt mit den Haaren überein, die man an der Skimaske gefunden hat. Craven hat seine Zweifel.
Als er abends in seinem Garten die radioaktiv verseuchten Kleider Emmas verbrennt, steht unvermittelt Jedburgh neben ihm. Es ist gespenstisch, wie ungezwungen die beiden Männer in dieser kuriosen Situation ins Gespräch kommen. Im Plauderton macht Jedburgh sein
Gegenüber auf die ungeahnten Dimensionen des Todes seiner Tochter aufmerksam, die in Sicherheitskreisen als potenzielle terroristische Gefahr gehandelt wurde. Er zeigt Craven Fotos der drei Leichen, die ertrunken in einem See in der Nähe von Northmoor aufgetaucht sind. Sie sind der Schlüssel zu dem ganzen Fall. Was ist Northmoor, fragt Jedburgh provozierend. Und weist damit Craven den Weg, wohl wissend, dass dieser Mann, wenn losgelassen, nicht mehr aufzuhalten sein wird.
Bei Burnham erhält der Polizist weitere wichtige Hinweise. Die drei Leichen waren Mitglieder der Aktivistengruppe Nightflower, die es sich zur Aufgabe macht, die Machenschaften verbrecherischer Konzerne aufzudecken. Emma war es, die sie bei Northmoor
eingeschmuggelt hatte – und sich damit in Lebensgefahr brachte. Craven weiß, was er zu tun hat. Er heftet sich an die Fersen von Northmoor-Chef Bennett. Nachdem er dessen Leibgarde abgeschüttelt hat, konfrontiert er den mächtigen Mann auf offener Straße und
droht ihm.
Damit löst Craven eine Kette von Ereignissen aus, die er nicht mehr kontrollieren kann. Als potenzielle Zeugen vor seinen Augen getötet werden, setzt er alles daran, Bennett und seine Hintermänner hochgehen zu lassen, und nutzt damit alle Mittel, die ihm als Polizeibeamter zur Verfügung stellen. Er kann nicht wissen, dass auch er bereits im Fadenkreuz der Killer ist. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Jedburgh, von dem nicht ganz klar ist, auf wessen Seite er steht und welche Absichten er verfolgt.
Weitere Informationen
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Cast & Crew
-
Martin Campbell
-
Mel Gibson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thomas Craven
-
Danny Huston
-
Ray Winstone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Darius Jedburgh
-
Denis O'Hare
-
Shawn Roberts
-
Caterina Scorsone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melissa Conway
Regie
Schauspieler
-
Gbenga Akinnagbe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Detective Darcy Jones
-
Bojana Novakovic
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emma Craven
-
Frank Grillo
-
Wayne Duvall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizeichef
-
Scott Winters
-
David Aaron Baker
-
Kevin DeCoste
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robinsons Sohn
-
Tom Kemp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Honeywell
-
Rick Avery
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robinson Jr.
-
Salvatore Santone
-
William Monahan
-
Andrew Bovell
- Genre
- Verschwörungsthriller, Psychothriller, Familiendrama, Actionfilm
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alleinerziehender Vater, Atombombe, Atomenergie, Atomkraftgegner, Atomkraftwerk, Atomrakete, Brite, Dritter Weltkrieg, Intrige, Kernreaktor, Kernwaffe, Konzern, Mord an Polizist, Mordkommando, Nasenbluten, Pistole, Polizist, Regierung, Schusswaffe, Schusswunde, Selbstjustiz, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Tochter, Vertuschung
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Hart, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Auftrag Rache
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Kritiken (9) — Film: Auftrag Rache
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenSicher inszenierter, mit einigen extrem harten Schockszenen auf Touren gebrachter und vom Ensemble gut gespielter Politthriller. Am Ende löst sich allerdings die potenziell aufwühlende Verschwörungsparanoia in einer völlig ohne Timing reingerumpelten Gewalteskalation auf, so daß man sich angesichts der zuvor aufgebauten komplizierten Zusammenhänge etwas im Regen stehen gelassen fühlt. Bis dahin aber das angenehme Gefühl, es gäbe noch eine Welt für solche ernsten Thriller frei von absurden Übertreibungen.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschen"Auftrag Rache" ist das gelungene Comeback Mel Gibsons. Es handelt sich um einen Thriller, der im positiven Sinne altmodisch wirkt. Regisseur Martin Campbell setzt nicht – wie es in vielen aktuellen Filmen der Fall ist – nur auf Action und Geschwindigkeit, sondern auch auf dramatische Elemente, die den Film phasenweise entschleunigen, aber für Intensität sorgen. Diese baut sich über den Film hindurch auf und geht einher mit der steigenden Rücksichtslosigkeit der Figur Thomas Craven, die nur auf eines aus ist: Rache.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenMartin Campbell inszeniert die späte Kinoadaption seiner eigenen BBC-Serie als spannenden Polit-Verschwörungsthriller, dem er immer wieder gekonnt Tempo entzieht und somit das Augenmerk weniger auf Action-, denn leise Krimi-Töne lenkt. Unnötigerweise spielt der Film den Hintergrund seiner Geschichte immer mehr gegen ein konventionelles Rachedrama aus, das – von weltlich auf persönlich geschrumpft – die alte Chose vom einzelnen männlichen Kämpfer gegen ein versagtes System aufleiert und damit in der ermüdenden Tradition reaktionärer Selbstjustizreißer schließlich auch vor Pathos und Kitsch nicht zurückschreckt. Spätestens im sprichwörtlich biblischen Finale wünscht man sich Mel Gibson dann einfach nur wieder zurück ins Schauspielexil.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Jizzel 2010/03/15 15:15:48
Antwort löschenMister Vincent You are right
Alle 3 Antworten zeigen
Graf Krolock 2010/11/21 20:05:27
Antwort löschenHello, Mr. Vega,
ausnahmsweise haben Sie mal recht. Hätte ich ja nie mit gerechnet...
MfG ;-)
derKerbär 2011/05/28 02:37:10
Antwort löschenDu findest das Ende also schlecht und übertrieben? Glaubst du nicht, dass man sich nach dem Leben irgendwo wiedertrifft? Ich finde es schön, dass die Familie im Film wieder zusammenkommt. Es ging diesem Mann doch nur um seine Tochter. Man sollte immer beide Seiten der Medaille sehen und nicht so urteilen wie man es gerne hätte. Dieser Film hat mir dabei geholfen Erinnerungen die mir persönlich schwer im Magen liegen wieder zu belächeln anstatt daran kaputt zu gehen. Manche Menschen freuen sich noch über solchen "pathetischen Kitsch". Ich habe nichts anderes als Rache erwartet bevor ich den Film geguckt habe und genau das habe ich bekommen warum sollte ich das dann negativ bewerten? Der Titel sagt das doch schon aus.
Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de
Kommentar löschenDass „Auftrag Rache“ dennoch ein anspruchslos unterhaltsamer Actionfilm geworden ist, verdankt sich mehreren Dialogszenen, in denen Campbell den Nebendarstellern erlaubt, dem Affen Zucker zu geben. Wenn Danny Huston seinen Unternehmenschef als aalglatten Snob anlegt, der seinen Sadismus unter einer gepflegten Fassade kaum zu verbergen mag, oder wenn Damian Young als Senator die korrupte Geschmeidigkeit eines Politikers dick aufträgt, dann ist das durchaus vergnüglich. Und als melancholischer Bonvivant, dessen makabrer Beruf bis zuletzt mysteriös bleibt, reißt Ray Winstone jede seiner Szenen an sich, ohne sich sonderlich Mühe geben zu müssen.
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R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenDas Drehbuch von William Monahan und Andrew Bovell versucht nach dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ Versatzstücke aus dem ursprünglichen Serienstoff in einen zeitgenössischen Kontext zu bringen und schafft so eine zunehmende Aneinanderreihung von Klischee-Konstrukten und Standardsituationen, die den Zuschauer höchstens ob ihrer Banalität verblüffen können. [...] Da hilft es wenig, dass mit der Figur des geheimnisvollen Regierungsberaters Jedburgh (Ray Winstone) eine wirklich interessante und ambivalente Figur gelungen ist, die den Zynismus des kriminellen Zusammenspiels zwischen politischer Macht und Wirtschaft eindrucksvoll reflektiert. Denn die missglückte Adaption nivelliert sämtliche gelungenen Ansätze und macht Auftrag Rache zu einem derart trivialen Genrestück, dass Mel Gibson zum einzig wesentlichen Schauwert wird.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenRegisseur Martin Campbell, der auch bei der Miniserie Regie führte, hat sich mit der Stimmung und dem Look des Films selbst übertroffen, indem er einen sauberen, düsteren, modern aussehenden Streifen schuf, der die Dunkelheit des klassischen Film Noir und den Realismus der Verschwörungsthriller aus dem 70ern beibehält. Es ist ein solider Nachfolger zu Casino Royale, der ihm erlaubt, sein Händchen für Action auf einer etwas kleineren Skala auszuleben, dabei die Gewalt aber mit überraschend viel Herz auszugleichen.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenGibson verrät nicht viel als ein verhärmter Mann, der durch unverarbeitetes Leid noch härter geworden ist. Er ist nicht langweilig, aber die überflüssigen Nebengeschichten des Films – Rückblenden zur Kindheit seiner Tochter, Vorträge über die Herkunft bestimmter Redensarten – halten das Unvermeidliche nur auf, und das findet der Zuschauer schon früh heraus. Die ganze Last lässt vermuten, dass dieser Film, wie State of Play, in längerer Form im britischen Fernsehen besser funktioniert hat. Und Gibson ist vielleicht wieder zurück, aber für einen Film über einen mysteriösen Mord mit einem darin verwickelten Polizisten, hätte er sich mehr engagieren müssen, um uns zu beeindrucken.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenEin Zweck von Wirtschaftsarchetektur ist es, zu beeindrucken. Der Wille von Northmoor ist es, uns , den Kinozuschauer, zu beeindrucken. […] Ich erkläre das alles nicht nur deswegen, um zu vermeiden, diesen 0815-Thriller weiter beschreiben zu müssen, sondern auch um zu illustrieren, dass „Edge of Darkness“, wie so viele Thriller in letzter Zeit, nicht versucht, ernstgenommen zu werden. Wenn die dargestellte Firma realistischer wäre, müsste es der ganze Film ebenfalls sein. Und dann würde das Schicksal der Welt nicht wieder auf den Schultern eines Polizisten ruhen... der nichts zu verlieren hat.. und auf einem persönlichen Rachefeldzug ist.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenAlles in Allem, so wie der vor nicht allzu langer Zeit laufende Film „State of Play“, ist dies eine ordentliche Teil-Adaption einer britischen Mini-Serie. Der Film von Regisseur Campbell liefert keine Überraschungen, dafür aber handwerkliches Können und einfache, primitive Befriedigung. Ja, der Plot hätte eine oder zwei Twists oder Komplikationen gebrauchen können in der zweiten Hälfte. Aber diese Dinge sind einfacher zu analysieren, als zu bewerkstelligen.
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Kommentare (101) — Film: Auftrag Rache
Kommentar schreibenI_have_seen 2012/05/03 00:45:02
Kommentar löschen"Auftrag Rache" mag gemessen an seinem Titel ein weinig lakonisch und womöglich ein Tick zu geheimnisvoll angedacht sein, aber die Art und Weise wie die beiden Hauptakteure bzw. -kontrahenten ihren "Berufsabgang" entgegengehen hat was, was den Film für mich auf ein leicht bekommliches Mittelmaß aufwertet.
Die eigentliche Frage die sich Mel Gibsons Rolle stellt ist vom "Spannungspunkt" her ganz gut entworfen: Wie weit wird er gehen und wo wird man ihn stoppen (müssen).
Das hat so was "Mafiosi"-ähnliches .... Rache (bis zu einem gewissen grad) ja ... Öffentlichkeit nein. Das macht den Film irgendwie 'versöhnlich' und schlussendlich zeigt sich das die "harte Tour" der "harten" eben auch "Widerspruch" provoziert.
Womöglich ist die Mischung der doch zahlreichen Genres (Krimi, Polit-Thiller, Mafia-Film und Mytery) mit der gediegen lakonischen Süffisants der Hauptakteure einfach für machneinen ein bissel zu viel. Daneben fand ich allerdings, dass der Einwand "Das ist Streng Geheim" irgendwann schon überansprucht war. Außerdem zeigt der Film recht deutlich was Mel kann bzw. nicht kann. Cool kann er, Emo kann er nicht.
Fazit:
"Auftrag Rache" ist je nachdem entweder mittelprächtig oder weniger ... es lohnt sich aus meiner Sicht das individuell rauszufinden ...mit viel mehr Anspruch sollte man den Film eher nicht sehen.
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derblonde 2012/04/29 17:27:48
Kommentar löschenAlt isser geworden, der gute Mel. Aber kein schlechterer Schauspieler. Mel überzeugt als Vater, der um seine Tochter trauert, auf der ganzen Linie, der Film leider nicht. Hier fehlt eindeutig Tempo. Und der dämliche deutsche Titel suggeriert einen reinen Selbstjustizthriller, was er nicht ist.
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Cinemen 2012/04/06 19:19:46
Kommentar löschenDas war endlich mal wieder tolles Pocorn TV bei Sky.
Mel Gibson fast wie zu seinen besten,alten Zeiten . Schön mal Mr braveheart wieder im Einsatz zu sehen.
Die Story ist OK-- die Action kommt auch gut rüber.
Kann man sich absolut gut Anschauen.
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MacArnold 2012/04/06 17:43:51
Kommentar löschenHab längere Zeit keinen Film mehr mit Mel Gibson gesehen und war entsprechend gespannt was mich erwartet. Da ich bisher noch keinen "Flop" von ihm sah, hab ich in der Videothek auf gut Glück zugegriffen.
Die Story ist realistisch erzählt und verzichtet auf übertriebene und störende Effekte. Der Film überzeugt auch ohne hektorliterweise Blut und 50 zerstörte Wohnviertel. Das Tempo wird aber immer wieder angezogen, so dass der Film spannend bleibt.
Der Film gewinnt auch dadurch, dass der moralische Verfall in Wirtschaft und Politik kritisch hinterfragt wird.
Mel Gibson nehm ich seine Rolle voll ab, auch die Nebendarsteller passen super. Gab einige Szenen, die mich stark an "Fletchers visionen" erinnern. Aber dieser Film hat mir insgesamt besser gefallen.
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heikschn 2012/03/22 22:32:13
Kommentar löschenBin positiv überrrascht. Hatte einen Racheaction à la 96 hours erwartet. Entgegen einiger Kritiken ist es aber nicht Gibson, der den Film trägt. Dieser ist eher ein Unsympath wie in "Der Patriot" & Co. Viel mehr sind es die Nebendarsteller: Danny Huston hat zwar eine recht simple Rolle, die eher eindimensional daherkommt. Er macht jedoch viel daraus. Ray Winstone spielt einen gewollt und bewusst uneindeutigen Charakter, der bei einem anderen Schauspieler schnell hätte langweilig werden können. Winstone macht die Rolle jedoch besonders. Die Story ist ausreichend interessant um bis (fast) zum Ende zu fesseln. Die letzten Szenen sind eher stumpf, trüben aber den Gesamteindruck nur begrenzt.
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Mr. Ogi 2012/03/22 22:41:05
Antwort löschenWarum Unympath? Ansonsten sehe ich das auch so wie du...
heikschn 2012/03/26 12:36:35
Antwort löschenNun, ich fand halt, dass er nicht sehr sympathisch rüberkam. Da mag aber auch ein bißchen persönliche Abneigung von Herrn Gibson reingespielt haben. Vielleicht also diese Formulierung nicht so ernst nehmen.
the assassin 666 2012/02/11 16:39:06
Kommentar löschenGelungener Mix aus Politthriller und Selbstjustizstory die mir in beiden Belangen gut gefallen hat.
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dbassart 2012/01/15 19:54:44
Kommentar löschenboar is der film schlecht. wie der hier auf eine solch hohe bewertung kommt, ist mir ein rätsel... die storyentwicklung ist dermaßen öde und verkrampft. keine stimmung, keine spannung, keine wirklich gute schauspielerleistung. den punkt gibts für den obergeilen kill am anfang, der auch auch gleichzeitig das ende hätte sein müssen.
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eskimon 2012/01/12 01:47:52
Kommentar löschenIrgendwie nehm ich ihm die Rolle nicht ab...
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aberaber 2011/12/07 14:08:24
Kommentar löschenNicht so schlecht. Gut inszeniert und gespielt. Unterhaltsam.
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RoosterCogburn 2011/12/05 02:24:16
Kommentar löschenIch kenne die Mini-Serie "Am Rande der Finsternis". Als ich diesen Film sah, konnte ich sie zunächst nicht wieder erkennen. In der BBC-Serie war die Story im Kalten Krieg angesiedelt und kreiste um atomare Kontamination, Anti-Atom-Bewegungen und allerhand regierungskriminelle Verschwörungen. Hier hat Campbell seine eigene Erfolgsserie für die Kinoleinwand umgesetzt. "Auftrag Rache" erzählt in verdichteter und inhaltlich leicht abgewandelter Form die gleichen Konzepte. Nimmt aber keine Rücksicht darauf, dass derartige Thrillerplots in den letzten zwanzig Jahren dutzendweise im Kino zu sehen waren. So wirkt dann dieser Film leider arg vorhersehbar. Schade.
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InfiniteJest 2011/12/04 23:29:56
Kommentar löschenZunächst einmal bin ich von Mel Gibson Schlimmeres gewohnt und dann fand ich es mal ganz angenehm keiner allmächtigen Organisation zu begegnen, wie man das sonst in "einer gegen alle"-Filmen gewohnt ist: Es hält sich im Rahmen.
Dafür ist der deutsche Titel total dämlich und die Figur Jedburgh hätte mehr integriert werden sollen, da sie als einzige keinen Filmstereotypen darstellt.
Mfg Jest
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FordFairlane 2011/11/05 21:17:29
Kommentar löschenMel Gibson ist wieder da in einem recht spannenden Thriller, welcher aber leider seinem Titel nicht gerecht wird, denn die Selbstjustiz die man erwartet gibt es nicht. Mehr ein kleiner Rachefilm mit einer guten Story mehr aber auch nicht!
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guggenheim 2011/10/06 00:34:33
Kommentar löschenAuch ein Mel Gibson wird nicht jünger, und das sieht man seinen Filmen an. Das ist kein Einstieg in beliebtes Gibson-Bashing, wie gerechtfertigt oder nicht das auch sein mag, sondern die schonungslose Wahrheit das Actiondrama Auftrag Rache betreffend. Diesem Film fehlt es an viel, vor allem an Spannung und, man mag es eigentlich kaum glauben, Tempo. Regisseur Martin Campbell scheint zwischendrin mal auf Toilette gewesen zu sein oder er hat seine Oma zum Senioren-Aerobic gefahren, aber anwesend scheint er nicht gewesen zu sein, denn sonst hätte er zwangsweise bemerken müssen, dass Auftrag Rache mit Karacho gegen die Wand brettert.
Die Ausgangslage mag ja noch akzeptabel sein, auch wenn Verschwörungsthriller wie diese bestimmt in vielen Schubalden und Papierkörben einiger Produzenten herumliegen, aber das Endprodukt kann leider Gottes keineswegs überzeugen. Ich kann das an mir persönlich festmachen: Ich mag Filme dieser Art eigentlich, sie haben bei mir einen leichten Stand. Aber Auftrag Rache brachte mich dazu, dass ich mich intensiv mit meiner Nagelpflege auseinandergesetzt habe, was in dem Maß gar nicht notwendig war. Wozu einen die Langeweile treibt.
Beim besten Willen, ich kann diesem Film wenig abgewinnen. Und vielleicht, aber nur vielleicht, ist ein gealterter Gibson, der an seine besten Tage nicht heranreicht, immer noch besser für ein solches Werk, als überhaupt kein Gibson. Irgendwie ist am Ende doch noch ein Lob für Mel Gibson herausgekommen...
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BlueSquirrel 2011/10/06 01:22:43
Antwort löschenKeine Ursache :P
guggenheim 2011/10/06 09:07:19
Antwort löschenMein Sprecher Hörnchen hat alles gesagt ;)
jedi37 2011/10/03 21:42:20
Kommentar löschenThriller, ein solider aber auch streckenweise sehr langweilig... "Gesetz der Rache" hat das Vergeltungsthema besser und innovativer angepackt... und was die Machenschaften von Konzernen angeht... nun, da gibt es wesentlich bessere Filme!
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Kösti 31 2011/10/01 09:21:45
Kommentar löschenBei dem Titel habe ich einen Film wie 96 Hours erwartet. Musste dann aber doch eher damit ringen nicht einzuschlafen. Zweimal ist es mir nicht gelungen. Die Story fand ich gut.
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Patrick Fiergolla 2011/08/24 12:30:25
Kommentar löschenObwohl, oder vielleicht auch weil mir der Film von einigen Seiten empfohlen wurde war ich ziemlich enttäuscht. Dabei lassen sich eigentlich keine großen Schwächen finden. Handwerklich gibts Nichts zu meckern, die Geschichte ist auch nicht völlig hanebüchen und die Besetzung geht durch. Aber trotzdem, irgendwie springt der Funke nicht über. Das Thema ist zu trocken, die Inszenierung vermag nicht zu packen (jedenfalls dafür, dass es ein Thriller sein soll) und mit den Figuren werd ich irgendwie auch nicht warm.
Die diversen Schockmomente waren ziemlich spritzig, obwohl man witzigerweise kurz vorher schon im Urin hat, dass es gleich rumsen MUSS.
Das Ende auf der anderen Seite war dann wieder ein griff ins Klo. So ein religiöser Schmarn geißelt mich immer wieder.
Auftrag Rache: Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie . . . uninteressant.
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Pfizze 2011/07/19 21:32:16
Kommentar löschenMel Gibson spielt mal wieder den coolsten, härtesten, cleversten und abgebrühtesten Menschen unter der Sonne, der jedem auf die Fresse haut der das nicht von ihm denkt. Platter Charakter, verpackt in einer Rache- / Verschwörungsstory vom Fließband, die bis zum (unpassend kitschigen) Ende viele durchlöcherte Köpfe und eingeschlagene Gesichter bietet. Insgesamt also kein Film der in irgendeiner Hinsicht Innovativität oder Kreativität an den Tag legt, geschweige denn ein Meilenstein ist. Aber hey, das zuschauen hat Spaß gemacht.
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AgentGuhl86 2011/07/01 22:46:37
Kommentar löschenAuf dem Papier liest sich die Geschichte gar nicht mal schlecht - aber das ist, wie man weiß, noch keine Garantie für einen guten Film. Obwohl "Auftrag Rache" (suuuuuuuuper Titel) ganz okay unterhält, gelingt es ihm aber in keinster Weise wirklich packend zu sein. Dazu ist es nicht packend genug erzählt worden. Überhaupt scheint der Film ein wenig an mangelnder Struktur zu leiden. Man erfährt mal hier was, mal da was - reichen tut es aber nicht, um einen stimmigen Gesamteindruck vom Geschehen zu bekommen. Daher nur mittelmäßige 6 Punkte.
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AgentGuhl86 2011/07/01 22:47:52
Antwort löschenDer Film ist nicht packend, weil er nicht packend erzählt wurde. "Große" Dichtkunst von mir :D
patcharisma 2011/07/01 23:31:08
Antwort löschenAlso ich fand den Film noch gelungen... ;-(
Marie Krolock 2011/06/21 22:24:40
Kommentar löschenWas habe ich mich über das Ende in "72 Stunden - The next three days" geärgert - da kannte ich aber noch nicht diesen Film. Triefiger geht's echt nicht mehr.... und bis dahin hat der Film auch nicht wirklich viel zu bieten. Mel Gibson war mir einfach zu stumpf, die ganze Geschichte ist nicht so erzählt, dass ich Interesse an der Auflösung habe. Vergeudete Zeit.
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patcharisma 2011/06/21 22:57:09
Antwort löschenAch Marie, das ist doch ein toller Thriller der richtig alten Schule. 1,5 Punkte verstehe ich nicht, aber es ist wahrscheinlich auf den Gibson-Kollektiv-Hass zurückzuführen...
Marie Krolock 2011/06/21 22:58:22
Antwort löschenWirklich gar nicht, lieber Pat! Ich mag den Gibson - nur diesen Film mag ich nicht.
Rodon 2011/06/19 14:09:52
Kommentar löschenZunächst deutes vieles darauf hin, einen harten Selbstjustiz-Film im Stile von "96 Hours" vor der Nase zu haben, doch (leider?) entpuppt sich Gibsons Comeback als ziemlich ruhiger, fast schon betulicher Verschwörungs-Polit-Öko-Thriller, der sich in etwas verwirrenden Ermittlungen zu sehr verliert. Die Leute, die hinter dem Komplott stecken, bleiben stets mysteriös. Grundsätzlich ist die Handlung schon interessant, sie schafft es bloß nicht, im Mittelteil zu fesseln, denn der Anfang und das Ende bilden einen sehr guten Rahmen, in dem Mel auch die Sau rauslassen kann. Wegen dem stark spielenden Gibson kann man es sich mal ansehen, ansonsten wäre der Film echt Mittelmaß. Das Bild der Blu-ray ist übrigens superb, so sieht HD aus!
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