300

300 (2006), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Animationsfilm, Fantasyfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.04.2007

7.5

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5.8
Kritiker
114 Bewertungen
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6.9
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53759 Bewertungen
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von Zack Snyder, mit Gerard Butler und Lena Headey

Mit 300 schickt Zack Snyder zahlenmäßig unterlegene titelgebende 300 Spartaner in eine epische Schlacht gegen die anrückenden Perser.

In der visuell berauschenden Adaption des Kultcomics von Frank Miller trotzen 300 bewaffnete und wohlgeölte Spartaner unter der Führung ihres Königs Leonidas (Gerard Butler) einer persischen Übermacht, die im Begriff ist das antike Griechenland zu unterwerfen und zu versklaven. Leonidas verlässt seine geliebte Frau Gorgo (Lena Headey) um mit seinen besten Männern der heranrückenden persischen Armada des sich gottgleich wähnenden persischen Königs Xerxes entgegenzutreten. Es stehen 300 kampferprobte Spartaner gegen ein gigantisches persisches Heer – ein fairer Kampf.

Hintergrund & Infos zu 300
Regisseur Zack Snyder konzipierte 300 weniger als dröge Geschichtsstunde denn als actionreiches Spektakel. Dabei wurde ähnlich wie bei Sin City, einer weiteren Verfilmung eines Frank Miller-Comics, nahezu vollständig auf Außenaufnahmen verzichtet und fast gänzlich vor Blue- und Green-Screen gedreht. Trotzdem löste 300 bei seinem Erscheinen heftige Debatten um die Darstellung des persischen Heeres aus. Nicht nur von der iranischen Presse wurden dem Film imperialistische und faschistische Tendenzen unterstellt. Zack Snyder wies dagegen in einem Interview darauf hin, dass der Ton von 300 vom Erzähler Dilios (David Wenham) bestimmt werde. Dieser sei als Spartaner um eine möglichst heroische Darstellung seiner Landsleute und eine Verteufelung des feindlichen Heeres bemüht.

Der Heroismus der Spartaner kristallisiert sich sich vor allem in Form eindruckvoller Sixpacks heraus, die über weite Strecken des Filmes vorteilhaft ins Licht gerückt werden. Hauptdarsteller Butler bezeichnete die kräfteraubende Vorbereitung für 300 dementsprechend als die härteste Erfahrung seines Lebens. Dass derlei martialisch zur Schau gestellte Männlichkeit auch komische Aspekte hat, bewies die 300-Parodie Meine Frau, die Spartaner und ich. (KJ)

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Mehr Bilder (18) und Videos (4) zu 300


Cast & Crew


Kritiken (22) — Film: 300

_Garfield: Blogbusters

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5.0Geht so

Es ist nicht so, als wären die Erwartungen nicht zu erfüllen gewesen. Nachdem Zack Snyder drei Jahre zuvor mit dem Remake des Romero-Klassikers „Dawn of the Dead“ ein durchaus akzeptables Spielfilm-Debüt hinlegte, erwartete man von seinem neusten Projekt - mit dem eingängigen Titel „300“ - doch lediglich eine spaßige, technisch ordentlich umgesetzte Comic-Adaption. Doch trotz beachtlicher Steilvorlage Miller's und der niedrigen Erwartungshaltung meinerseits, funktioniert „300“ als sinnentleerte Metzel-Orgie nur bedingt, weil die ellenlange Exposition versucht mehr Substanz zu verkaufen, als tatsächlich vorhanden ist. Eine ganze Dreiviertelstunde benötigt Snyder nämlich, bis er die ersten Schlacht-Sequenzen auf den Zuschauer loslässt. Als würde es nicht reichen den persischen Gesandten mit den inzwischen oft parodierten Worten „This is Sparta!“ in einer extra-langsamen Slow-Motion-Einstellung den Abgrund hinunter zu schicken, um so den bestimmenden Konflikt heraufzubeschwören, lässt…

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

hoffman587

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Und doch finde ich, dass du darin noch mit der Bewertung viel zu tolerant bist, aber ich denke mindestens bei der nächsten Sichtung (wenn es die überhaupt geben wird?) werden wir wohl darin voll übereinstimmen. ;D


_Garfield

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Nee, hab ihn schon oft geschaut und wird wohl so bleiben, auch wenn man dem Film gut ein bis zwei Punkte weniger geben kann.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

300 basiert auf dem gleichnamigen Comicroman von Frank Miller aus dem Jahre 1998. Der Film orientiert sich, wie der Roman auch, nur grob an den geschichtlichen Ereignissen um die Schlacht bei den Thermopylen. Regie führte hier Zack Snyder, der mit diesem Film nicht nur seinen größten persönlichen Erfolg feierte, sondern auch einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 2007 ins Kino brachte.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

STBULLET LBK

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OKay :)
Ich geb zu da ist ein kleiner Fehler in meiner Kritik zur Kritik...sowas blödes :D
Was solls.....Jeder weiß was ich mein


J4KOB

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Die Schauspielkünste die im Film vorkommen. Ergo: Die Schauspielkünste des Films. Irritierend zweideutig formuliert, aber keinesfalls fehlerhaft.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Das filmische Pendant zu einer Rammstein-CD: Pathetisch-Martialisch und nicht gerade geisteserhellend, sich selbst zu ernst nehmend, so homophob wie homophil, mit einem faden politischen Beigeschmack in der Vermarktung und angestrengt tabubruchkalkulierend, gleichwohl technisch ordentlich, "mal was anderes" und in seiner peinlichen Testosteron-Debilität schon fast wieder faszinierend. Manchmal zumindest...

32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten

der cineast

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Wieso wird dem Film - oder generell Zack Snyder - so viel entgegen geschmissen? Es geht Zack Snyder doch genau um diese Fragwürdigkeiten: In der ersten Szene sehen wir einen großen Leichenberg der Spartaner, in der diese ihre Kinder aussuchen für den Krieg, oder eben umbringen: Ein grausames Volk. Das wird so ganz nebenbei gezeigt und später nicht mehr näher beleuchtet. Die, die wir da sehen, sind faschistoide Monster, die sich bereitwillig einer Mission des Tötens hingeben. Die Optik präsentiert das faszinierende am Fragwürdigem, der Film bietet thematisch aber viele Szenen und Dinge, die uns eigentlich erklären wie unfassbar problematisch das Ganze ist, mit dem wir uns beballern: Ein zweischneidiges Schwert, dem sich Zack Snyder immer bewusst ist. Einfach wäre es, den Film ganz klar Anti dem zu präsentieren, was Menschen an ihm feiern. "Seht her ihr doofen Typen, ihr wollt doch nur Schlachten sehen und brutalsten Mord, das ist aber böse, das ihr das mögt!" Nein, das sagt Snyder nicht. Er erkennt das faszinierende an der problematischen Haltung des Films. Und erforscht beides auf seine Weise. Doch es geht um den Reiz an dieser Ideologie. Es existiert immer beides in diesem Film: Pro und Contra. Eine aufregende Fragestellung.


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

„300“ vermischt gekonnt Realfilm und Computeranimation und gibt sich ästhetisch, erotisch und bombastisch. Die Kehrseite der Medaille ist ein hochgradig gekünstelter, stumpfsinniger und über alle Maßen schwülstiger Film. Dem Drehbuchautor lassen sich kaum Vorwürfe machen, denn es handelt sich um die korrekte Verfilmung eines Graphic Novel von Frank Miller („Sin City“). Auf dem Papier funktioniert die Geschichte, auf der Leinwand wirkt sie ziemlich dünn und abstrus. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.0Uninteressant

Es gibt nur wenige Kriegsfilme, in denen auf den Schlachtfeldern so lustvoll geschlachtet wird. Erzählt wird die erfolgreiche Hinauszögerung des Vormarsches der persischen Armee durch 300 Spartaner. Das faschistoide Chippendales-Gemetzel ist aber nicht nur ungeheuer stumpfsinnig, sondern auch herrlich kurzweilig.

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Marco31

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Ein auf historischen Ereignissen (wobei man die genauigkeit hierbei nicht sehr ernst nehmen sollte) beruhendes Schlachtenepos der "SONDERKLASSE", dass es so bis jetzt auch noch nicht wieder gegeben hat. Der Film versucht, den Comic von Frank Miller ästhetisch genau für das Medium Film umzusetzen, was dem Regisseur Zack Snyder (Dawn of the Death, Watchmen-die Wächter) auch absolut gelungen ist. Mit diesem Streifen hat er einen sehr Bildgewaltigen BLOCKBUSTER geschaffen, der es weiß visuell und durch seine kompromislose Action und der Präsens der Darsteller (allen voran Gerard Buttler als König Leonidas), sowie (den weitesgehend Sinnfreien) aber dennoch jetzt schon Legendären Ziataten und Dialogen wie .Z.B. "Spartiaten! Bereitet euer Frühstück und esst kräftig, denn heute Nacht speisen wir in der Hölle." oder "Schenkt ihnen nichts. Aber nehmt ihnen alles was sie haben!" aber auch "Je mehr du hier schwitzt, je weniger blutest du in der Schlacht." zu überzeugen. Die Kampfszenen sind absolut gelungen und wurden extra für den Film entworfen und einstudiert. Dieser Film ist eine Werkgetreue Comicverfilmung mit überwältigender Optik und kunstvoll stilisierten Kampfszenen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diese reicht hierbei schon vollkommen aus um perfekte Unterhaltung zu bieten. So müssen Filme mit unter gemacht werden.


BurakkuEmparaa

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Faschistoides Chippendales-Gemetzel... Das ist das grandioseste, was ich seit langem gelesen habe. :D


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

"300" ist Männerkino pur! Wer auf der Suche nach dem richtigen Film für einen tollen Abend vor dem Fernseher mit den Kumpels ist, kommt um "300" nicht herum. Durch das neue High-Definition-Medium Blu-ray, kann man den Film sogar noch schärfer erleben. Also Männer: ansehen!

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Plot

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"Männerkino" - zweideutiger gehts wirklich nicht und trifft (wahrscheinlich unfreiwillig) mitten in's schwarze. Oder sollte es heißen in's braune?


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Comicverfilmung und Sandalenfilm mit eigener Optik. Klarer Männerfilm, ausser Frau steht auf Muskeln.

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Xander8112: Xanders Blog

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4.0Uninteressant

Ruhm, Ehre, Tapferkeit und böse Perser. Darum geht eigentlich in diesem testosterongeschwängerten Film über den Feldzug des Leonidas, welcher zwar selber historisch nicht so wirklich belegt ist, aber wohl kaum so stattgefunden hat, wie es dieser Film (und der zugrunde liegende Comic) darstellen.

Halbnackte, eingeölte Muskelpakete in Unterhosen und Umhang kämpfen bis der Arzt (zu spät) kommt, und das sehr ausdauernd und gute zwei Stunden lang. Dabei werden ab und zu wichtige, pathetische Reden geschwungen, zur Abwechslung (und zur Abwechslung zwischendurch) auch nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch vor dem Senat, aber das ist eher Nebensache und dient wohl eher dazu, die Laufzeit etwas zu strecken, denn wirklich von Bedeutung ist das nicht.

Wem sowas und die so gut wie nicht vorhandene Story eher egal ist, der kann sich allerdings an den Effekten und der Optik erfreuen, die ist recht gut gelungen, auch wenn sie nach “Sin City” kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellt. Recht schick ist es trotzdem, man sieht manchen Szenen die digitale Herkunft zwar an, aber das stört nicht großartig. Die Musik wirkt zwar teilweise etwas aufgesetzt (”So, jetzt gehts hoch her, wir brauchen treibende Elektro-Sounds!”), könnte aber dennoch an manchen Stellen etwas bombastischer daherkommen.

Und so ist “300″ zwar nett anzusehen, bietet aber letztendlich nichts besonderes und dürfte wohl nur für pubertierende Jugendliche wirklich interessant sein, die nach dem Film nur noch “Endkrass, Alter!” murmeln können. Der Film ist ja auch ab 16, das dürfte grade so hinhauen.

Und Leonidas sieht aus wie George Clooney mit Bart.

http://xander81.wordpress.com/2008/09/03/kritik-300/

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

In ein vor Symbolik strotzendes Machwerk wie 300 kann man vermutlich so ziemlich alles reininterpretieren, Rassismus, Faschismus, Freiheitskampf, Heldentum, whatever, alles eine Frage der Perspektive und weniger der tatsächlichen Botschaft des Films. [...] Letztendlich ist 300 wohl weder das eine noch das andere, sondern vor allem eine opulente Schlachtplatte, nicht mehr und nicht weniger.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Die Figuren in 300 sind nichts als zweidimensionale Karikaturen, die reden wie Profi-Wrestler, wenn sie sich für den nächsten Kampf hochschaukeln.

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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10.0Lieblingsfilm

Als ich den ersten Trailer zu 300 sah, saß ich einfach nur mit offenem Mund in meinem Kinosessel und konnte mich vor Begeisterung einfach nicht mehr einkriegen. Dieser Streifen musste einfach genial werden. Dementsprechend gespannt war ich, als es zum Kinostart dann endlich in die Vorführung ging. Mit 300 hat Regisseur Zack Snyder ein Leinwandspektakel geschaffen, wie es besser nicht sein könnte. Wer auf perfekt choreographierte Kampfszenen, epische Schlachten und atemberaubende Bilder steht, kommt an diesem Film nicht vorbei!

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craax

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der offene Mund paßt


Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.5Herausragend

Ich gebe zu: ich bin primitiv. Ich habe jede Sekunde des Films genossen, mir fiel die Kinnlade auf die Knie und ich habe mitgefiebert. Klar ist Konfliktlösung mit Schwert und Bogen böse. Klar ist Leute in tiefer Erdlöcher stürzen auch nicht gerade die feine Art, aber auch der Shoot-Out im Western ist nicht der Gipfel der Diplomatie, bleibt aber dennoch politisch unangetastet. Ich konnte mich in die Krieger hineinversetzen, die bis auf den letzten Blutstropfen die Freiheit ihres Landes, ihrer Frauen und Kinder, verteidigen wollten. Ist zwar widersprüchlich, dass eben jene Krieger, die hier Herz und Hand für die Freiheit opfern die eigenen Kinder über die Klippen werfen, wenn diese nicht stark genug gebaut sind, aber hey: andere Zeiten, andere Sitten…

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craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.5Ausgezeichnet

Genau so stelle ich mir den Fantasy-Exploitation-Film für die Playstation-Generation vor! Mit einem ganzen Bündel Eyecandys im Gepäck werden Schlachtengemälde auf die Leinwand gespritzt, dass es für den den geneigten Zuschauer eine wahre Pracht ist. Der Film lebt eindeutig von seinen pompösen Schauwerten und bekommt auch immer dann merkliche Dämpfer, wenn das Spektakel mal inne hält. Sobald daher die Königin auftaucht, wird's öde und kitschig. "300" ist halt Männersache und suhlt sich so dermaßen verliebt in kriegerischer Epik, dass man nach dem Film am liebsten gleich in Polen einmarschieren möchte - um mal Woody Allen zu zitieren.

Regisseur Snyder tut gut daran unmißverständlich klar zu machen, das man es hier mit Historien-Trash zu tun hat. Die Gegner sind allesamt Monster in schön freakigen Designs, die Heldentruppe sieht aus wie ein Rudel geklonter He-Mans, es wird gepost, das Heidi Klums Supermodel-Hühner blass vor Neid werden dürften und über allem wabert…

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craax

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war mir nur das Popcorn unbemerkt ausgegangen? du meinst, ich nehm das Ganze zu ernst? was ist mit die Dummen ? die alles nachäffen müssen, was sich (uf de Leinwand) geilstark anfühlt?
Das TUN sie nicht? Das tust DU nicht. Was wurde nicht schon alles nachgemacht und hinterhermarschiert! Obacht! Spaßig. Aus Spaß wurde Ernst, und Ernst ist heute fünftausend jahre alt.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

"300" - Einer der meistdiskutierten Filme 2007. Die DVD gibt es nun auch schon seit einiger Zeit, und es ist immer noch amüsant zu lesen wieviel eigentlich über diesen Film geschrieben wird. Das geht von "Der Film ist gefährlich" bis "Der Film ist historisch korrekt". Ganz groß! Zum Glück habe ich meinen Blog und kann auch noch meinen Senf dazugeben.

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craax

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"Der Film ist historisch korrekt" bei Leuten, deren enervierend betriebenes Geschichtsstudium bis ins Jahr 199* zum Erscheinungsdatum von Millers ComicVorlage reicht? - Mehreres: bin ComicFan mit einigen Dutzend Metern "Heft"bestand. Miller übrigens - auch 300 - lernte ich nach Erscheinen als Auslage kennen - ist nicht darunter (Ausnahme Sin City ). - Bin Geschichtsfan mit Hundert+ Metern Buchbestand. Hatte genug Zeit sie auch zu lesen. Mal was Leichtes: statt mit Thukidydes vielleicht mit Will u. Ariel Durant: Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 3, beginnen: äußerst lesbar, und ungeheuer lehrreich. Da ist einiges zu finden von Gründung, Aufstieg, Kulmination und letztlicher Verelendungs-Zersprengung des lakedaimonischen ("spartanischen", nach der Hauptstadt) Staates (dessen innere "spartanische" Gesinnungs-Selbstkasteiung vor allem am marodierenden Beispiel der verweichlichten Luxus-Dekadenz der Nord-Demokratie zerschellte: kulturelle Dominanz, wie auch später des erobernden römischen Staates, ähnlicher prä-faschistoiden ideologischen Überbaus, von Suprematie des >Gemeinwesens< vorrangig dem Individuum. Komisch, das Individuum schafft sie auf Dauer alle. ) - Interessant dürfte die Stellung der Kiegerkaste zur Unterdrückung der helotischen Mehrheit sein. -
SIE hätten, wären Sie unter entsprechenden Umständen geboren,- "niemals den Fehler gemacht sich anders als Viscount oder vermögender Lord gebären zu lassen" (Goethes Gespräche mit Eckermann)? - na, und wenn dAS, shit happens, ein Minimales abgebogen schiefgegangen wäre? - hätten Sie womöglich das Glück gehabt (wären Sie ausreichend gerade gewachsen geboren), einer derjenigen zu werden, die, wenn sie stark, schön und intelligent genug gewesen wären (das ausstehende REICH dazu kam für HELOTEN nicht in Frage), um eventuell ein wenig renitente Redundanz unter den Widerwilligen (komisch, das die Leute sich nicht gern freiwillig unterdrücken&ausbeuten lassen) - auf sich zu vereinen, - als willkürlich hergenommenes Jagdwild für einen halali 'schen-Sportausschuß von edlen Sparta-Rittern zu dienen (obwohl das Pferd als Tragtier damals dort noch nicht en vogue war)? (Eventuell wurde probiert, es mit Heloten zu versuchen, hat aber wohl nicht geklappt. Zu schlapp, die Viecher).. .Na? - Luscht bekommen? Ach so was Dummes, ich vergaß - ist doch alles nur Kintopp.
Wer (heutzutage) das Kino beherrscht, der beherrscht die Welt! (Napoleon: Anmerkungen zu (damals frischen) Zeitungen und Kanonen).
Lehrstunde beendet. Tut mir leid, es ist IMMER so unbefriedigend. Front-alunterricht mein ich.
Deswegen müßten dringend die Schüler die Lehrer benoten. Nu los aber!


Stryke: inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Der Schlachtenepos schlecht hin. Effekte und Atmosphäre sind perfekt gesetzt. Die Story ist hier aber Nebensache.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.5Schwach

Schon in Snyders Dawn of the Dead-Remake wirkten die ausgedehnten Actionsequenzen auf Dauer äußerst ermüdend. 300 ist noch einmal um einiges plumper, marktschreierischer und anstrengender. Wer die Schlacht von Thermopylae bis zum Ende durchsteht, fühlt sich zu guter Letzt tatsächlich so, als sei er von einigen Hundertschaften Perser mitsamt ihrer Elefanten überrollt worden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Wer mit der Zeitlupe und dem Look seine Probleme hat und nicht schon bei den Trailern freudig in die Hose ejakulierte, dem sei allerdings angeraten einen wirklich großen Bogen “300" zu machen, denn mehr als diese Art von Bildern hat der Film nicht zu bieten. Weder emotional noch inhaltlich passiert wesentlich mehr, als das was man im Trailer schon sehen konnte - nur das es eben länger passiert und ein bißchen CGI-Blutiger.

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Snakeeater

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1.) Der Film ist einem Comic nach empfunden (von Frank Miller)! Und wie bei Sin City ist das nun mal Krank!
2.) Auch wenn natürlich viel zu übertrieben ist in diesem Film ein bisschen Geschichte!
3.) Der Herr der Ringe mit 300 zu vergleichen ist wie Apfel und Birne....


craax

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batzman, hier einmal: "in die Hose zu ejakulieren" (und Testosteronporn) ist wirklich gut!
0 Punkte ist ebenso hart, weil die Optik ist besser: aber der Geist, der dort weht: brrr! - sagen wir also: Optik 8, Geist - 8 Punkte, macht zusammen: 0 ! - - Du hast Recht!


R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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7.5Sehenswert

"Ehre", "Pflicht", "Ruhm", "Kampf", "Sieg" lauten die Kapitelüberschriften, unter denen Miller "300" entfaltet. Eis zu eins finden sich seine Leitmotive im Film wieder: eine reine, rassistische Nation, die sich in Nonstop-Action gegen die alten Mythologien und die anstürmende Streitmacht des Halbgottes Xerxes wehrt.

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Lagomorph

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Inhaltlich stimme ich zu, ich verstehe nur nicht warum der Film dafür so eine hohe Wertung verdient.


plomlompom: Filmblogs

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9.5Herausragend

Postmoderne Archaik, prachtvolle konsumistische Jonglage mit faschistoiden Ideologemen, Körper- und Dingwelten wie bei Matthew Barney (Cremaster Cycle), fraglos näher an Herodot und der Ursage als jedes realistischere Sandalenkino, wundervoller künstlerischer Wahn und Exzess ...

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craax

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lieber Plpmlompom,
- uff! - - Neuer Ansatz, für dich & mich: denk doch mal an Gottfried Benn; Heidegger; Knut Hamsun; und und und, vielleicht auch die öffentliche Stellungnahme der Elite bei Ausbruch des ersten Weltkrieges; und vielleicht auch an die "Bekenntnisse eines Unpolitischen" (na, wer war's?) - was will uns das alles sagen?
- ohne groß herumzulabern: es gibt eine bestimmte Art besonderer Dummschläue, vor der selbst die Besten nicht geschützt sind. Ich will dir auf keinen Fall nahetreten, wie einer deiner Anmerker, der deinen Trinkgewohnheiten empfahl; und aus Thomas Mann (nachdem er die vaterländische Krise überwunden hatt), ist ja auch durchaus noch was geworden...- aber an mß aufpassen, welche Mähre man sattelt, bevor sie mir einem davongaloppiert.
Versteh mich recht, ichhalte dich, weil du den Film präsentabel findest, keinesfalls n Gefahr, das zu sein, was er ist; aber ich rate, empfehle, als Intelektueller nicht davon auszugehen (wie instintkiv jeder), das der Rest da draussen genauso funktioniert und tickt wie das eigene liebenswerte Ich. Tut es nicht. In deinem Fall (pardon wenn ich duze) würde ich sagen: es geht erhelich dümmer zu. Und die Schlauen sollten sich hüten, im Chor (weil es soviel besser klingt und sich anfühlt) mitzuträllern.
Verstand ist eine Gottesgabe: und Eigentum verpflichtet!

Da du einiges davon hast: baue H O S P I Z E, nicht Disneyland, für die kranke Menge (jeder dritte) da draussen, - die dringend
Deiner, und anderer wie dir mit solche Gaben, bedarf!
Zum Schluß ein wenig Goethe: Die Muse ... die wohl zu geleiten, aber zu leiten nicht versteht. - ?: in deinem Fall: nimm deine Leitungs-Funktion, die dringend benötigt wird, doch durchaus wahr; und hör mit dem Ge-leiten auf. Nur eine warme freundschaftliche Anmerkung, verzeih das Besser-rechthaberische. Du darfst dich mehr trauen, als nur (das Übelste, das nach Stellungnahme schreit) zu reflektieren! Nur Mut! dein craax


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Jetzt verwischen die Grenzlinien endgültig. Bis zum Anschlag gesättigte Braun- und Rottöne, die Kontraste surreal - bei der Deluxe-Verfilmung von Frank Millers Graphic Novel "300" ist vollends und in Vollendung nicht mehr zu erkennen, wo die Wirklichkeit aufhört und das Virtual Studio beginnt. Mit viel Blut und noch mehr Ehr pinselt Zack Snyder ein expressionistisches Zeitgemälde auf die Leinwand, dass man einen jeden Moment gerahmt an die Wand hängen möchte! Seinen Spartiaten steht eine blutige Nacht bevor, uns eine denkwürdige.

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craax

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Trau schau mit wem du ins Bett steigst,-
denn das kriegt Kinder, süße pummelige kleine Enkelchen. Auch von dir. Sagen dann: Pa - Pa - Pa trick?


Alle Kritiken (22)


Kommentare (448) — Film: 300


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DKennyK

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Bewertung5.5Geht so

Ein halbwegs guter Schlachtenfilm auf historischem Grundgerüst.

Die Kämpfe sind toll arrangiert und machen richtig Spaß, die Geschichte ist natürlich auf ein Minimum beschränkt und wechselt zwischen Kampfszenen und Ansprachen über Ruhm und Ehre hin und her. Bei einem Film der hauptsächlich vom Schauwert lebt sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Die schlechte Wahl hat man damit getroffen, komplett auf echte Sets zu verzichten und die Schlachtfelder im Computer zu erschaffen, leider sehen diese auch genau so aus. Hätte man sich echte Drehplätze in Griechenland gesucht wäre sicherlich eine höhere Benotung drin gewesen, somit ist und bleibt 300 eine gut arrangierte Prügelorgie ohne Tiefgang. Macht Spaß.

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Boogers666

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Bewertung6.0Ganz gut

"Es ist mir eine Ehre an deiner Seite zu sterben."
"Es war mir eine Ehre an deiner Seite zu Leben!"

Ja ich beginne meinen Kommentar nicht mit dem typischsten Zitat für diesen Film, sondern mit einem der der den Film mindestens genau so gut beschreibt. Denn Zack Synder weiß bzw. wusste genau was er mit "300" erreichen will / wollte, ob ein möglicher Tiefgang der Materie dabei beabsichtigt war sei mal dahingestellt. Denn "300" genießt auf der einen Seite einen sehr positiven Ruf als Anti-Ideologisch und als Abbild der kranken Phantasien von Männern und speziell den Spartiaten auf der anderen Seite wirft man ihm vor einfach nur stumpfe Unterhaltung für Sixpack-Schweiß Blut Krieg Fetischisten zu sein. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, wo "300" auf der einen Seite durch sein extremes Overacting und sein so offensichtlich manipulativens Greenscreen Gedöns vielleicht versucht den Zuschauer darauf aufmerksam zu machen, was er sich da gerade reinzieht und abfeiert. Schlachten, Blut Tod als postives Unterhaltungsmittel, ohne fast jegliche Dramatik. Also so gesehen als krasses Gegenstück zu Hanekes "Funny Games". Auf der anderen Seite kann man das klägliche Scheitern des Versuches Dramatik zu erzeugen auch wieder damit begründen das Snyder das ebenfalls beabsichtigt hätte und er es ja eigentlich damit kritiseren will. Ihr seht wo das hinführt, man kann mit solch einer Argumentation eigentlich alles schön reden und vielleicht wollte das Snyder ebenfalls. Aber zurück zum Anfang : Das Zitat beschreibt für mich den Film ziemlich treffend, den der Wahnsinn der Spartiaten vermittelt der Film sehr authentisch und treffend, auch wenn das nciht heißen muss das das als positives Unterhaltungsmittel gilt. Ich will mich bei "300" nicht festlegen, denn er ist so offensichtlich manipulativ und so offensichtlich abstoßend aus cineastischer Sicht, das ich mir sicher bin das da bestimmt noch mehr dahinter steckt, gerade aus dem Grund weil ich Snyder für einen der ambitioniertesten Filmemachern aus dem Hollywood-Geschäft halte. Aber ich kann beide Seiten vollkommen verstehen sowohl die die den Film mögen als auch die die ihn hassen. Ich muss für mich ehrlich sagen das mir der Film Spaß gemacht hat und der Tiefgang vielleicht auch gar nicht sein muss, aber trotzdem wäre es interessant zu wissen was sich Snyder bei dem Film gedacht hat. Ich beende meinen Kommentar mit einem Zitat von Einstein, das wahrscheinlich am besten zum Hype um den möglichen Tiefgang des Films passt.

"Alles ist relativ"

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CyberExistenz

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Du weißt aber schon, daß das Einstein- Zitat (wurde in Wirklichkeit, glaube ich, so nie von ihm gesagt) ebenfalls ein großes Oxymoron ist, oder? ;-)


Boogers666

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Klar weiß ich das aber passt doch wie gegossen auf den Hype um "300", der ist nämlich aus cineastischer Sicht genau so widersprüchig


Martin Oberndorf

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Bewertung10.0Herausragend

Ich möchte mich heute einem Film widmen, der sich hier auf Moviepilot mit einem gemischten Ruf begnügen muss.
Zum Einen geliebt, zum Anderen gehasst.
Heute geht es bei mir um "300".
...
Bei 300 ist das ja so eine Sache.
Er wird oftmals sehr gefeiert (IMDB), aber oftmals auch gehasst (z.B. hier).
Auch die Wertungen meiner MP-Freunde reichen vom Herz bis zum Totenkopf.
Gott sei Dank kannte ich den Film schon vorher, sonst hätte mich das vielleicht abgeschreckt.

Ich habe "300" jetzt schon ca. 4 Mal gesehen.
Es ist so ein Film, den ich mir immer wieder anschauen kann, ohne, dass er langweilig wird.

Der Film hat in der heutigen Jugendkultur, sowie in der Internetcommunity einen enotmen Kultstatus.
Zahlreiche Zitate, wie z.B. "Tonight we dine in Hell!" oder "You will not enjoy this" haben ihren Weg in die Alltagssprache gefunden.
Aber allen voran steht natürlich das epische
"THIS IS SPARTA!"
und der darauf folgende Spartan Kick.
Aber auch abgesehen davon finde ich den Film klasse.

Aber warum?
Zunächst kann ich alle Argumente der Hater nachvollziehen.
Der Film nimmt die Geschichte so genau wie Titanic odfer Pocahontas.
Die Grundgeschichte passt, aber die Charaktere und Einzelszenen höchst fiktional.
Das stört mich allerdings nicht im Geringsten, legt es der Film doch gar nicht darauf an.
Außerdem zerreißt auch kaum jemand "Inglourious Basterds".

Der Film ist extrem überstilisiert.
Zeitlupe, Schlachtengetümmel und reichlich Melodramatik.
Aber hier kommt es richtig gut.
Style over Substance, ja, aber so kunstvoll, dass die Substance demFilm schaden würde.
Gerard Butler liefert hier Overacting vom Feinsten.
Gekonnt schießt er über sein Ziel hinaus, hält mitreißendere Reden als jeder Politiker und schreit sich die Seele aus dem Leib.
Wie ein Willem Dafoe in "Der blutige Pfad Gottes" oder Al Pacino in "Scarface".
Übertrieben, aber grenzgenial.

Jede Szene in "300" strahlt Epik aus. Es gibt kein anderes Wort als episch für dieses Werk.
Und es macht (mir) einfach RIESIGEN Spaß dabei zuzusehen, wie sich 300 heroische Krieger durch Millionen hässlicher Perser durchmetzeln. Dass der ganze Film glorifizierend für Blut und Ehre ist und die Spartaner als die wahren Helden dargestellt werden, stört mich nicht.
[SPOILER]
Umd dass Leonidas Xerxes nur verwundet, anstatt ihn zu töten, finde ich ein grandioses Ende!
Er hat wahrlich bewiesen, dass ein Gottkönig bluten kann
[/SPOILER]

Der ganze Film hat eine derartig gekonnte Atmosphäre, ich werde immer zum totalen Fanboy bei dem Streifen. Und auch wenn alle Charaktere stereotyp sind, der Film eine fragwürdige Moral hat und historisch ungenau ist, ich LIEBE den Film.
Er unterhält mich immer wieder und wird nie langweilig, sondern wird mit mehrmaligen Ansehen immer besser (finde ich). Die Optik ist sensationell und die Schlachtszenen übertreffen finde ich sogar "Braveheart".

Für mich ein sensationeller Film (auch wenn mir viele wiedersprechen werden)!

PS: Und dieser HAMMERSOUNDTRACK! Gab es jemals mehr Epicness?

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Martin Oberndorf

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Das ist genau, was sie dich glauben lassen wollen... ;)


kobbi88

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*G*


skradan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Epische Bilder, historischer Hintergrund, großartige Darsteller.

Zack Snyders Vision von Frank Millers 300 ist ein Augenschmaus erster Ordnung. Gibt es noch Menschen, die diesen Film nicht kennen, dann kann man sie garantiert mit einem DVD-Abend beeindrucken. Denn dieser Film bannt mit seiner epischen Erzählweise und den großartigen Bildern. Eine heroische Geschichte, umsponnen von Sex, Verrat und Selbstaufopferung. Vielleicht baut der Film ein wenig zu sehr auf grobe Gewaltdarstellung. Aber vergessen wir nicht, dass es die Verfilmung eines Frank Miller Comics ist.

Verdient ziehen die 300 Spartiaten in den Olymp meiner ewigen Top 10 ein!

DAS...IST...300!!!

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florian.fiele

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Bewertung1.0Ärgerlich

300

Tja, ich vermute diese Ansicht habe ich ziemlich exklusiv, aber das, was Kollege Haschbeutel als "CGI-Gewichse" bezeichnet, stellt für mich dieser Unsinn hier dar. Inhaltlich bedenklich/belanglos, bekommt man hier 2 Stunden ununterbrochene Langeweile geliefert. Es passiert einfach nichts, was (mich) interessiert. Ganz nett wirken ein paar Bilder der Kornfelder, bei denen man sieht, dass hier mit einem ordentlichen Budget für die CGI gearbeitet wurde. Das ist alles. Butler spielt erbärmlich, die übrigen Darsteller/Figuren finde ich keine Spur besser, die Dialoge sind schwach und aufgeblasen, dass es selbst Michael Bay besser hinbekommt. Zeitlupenaction funktioniert nur, wenn sie punktuell eingesetzt wird, hier bremst sie den langweiligen Film noch mehr aus.

Selbst wenn ich über den bedenklichen Inhalt hinwegsehe...selbst wenn ich mich nicht durch die (pardon) schwulen Figuren stören lasse....300 ist schlichtweg so langweilig und schlecht, sodass ich mich durch die 2 Stunden durchquälen musste. Für die Kornfelder (und den in diesen Momenten glaub ich ganz netten Score) gibt's den einen Punkt. 1.0

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florian.fiele

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Es geht noch schlechter als 300, finde ich. Aber warum der so beliebt ist, ist mir ein Rätsel. Neben Lord of the Rings, dem Caribbean Zeugs und Saw ist der ja so etwas wie ein Mainstream Klassiker des letzten Jahrzehnts unter Jugendlichen. Saw gefällt mir. Überraschenderweise, denn ansonsten kann ich mit den meisten dieser gehypten Filme nicht viel anfangen.


DonChris

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Das sehe ich genauso, ich kann wiederum auch SAW nichts abgewinnen. Ab und zu erwische ich mich auch dabei, wie ich mit dem Hype schwimme (zum Beispiel bei "Drive"), doch um ehrlich zu sein ist mir das dann auch Wurst ;)


SevenOfMine

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Bewertung4.0Uninteressant

Fascho-Schwulen-Splatter-Porno?! - Geschmackssache..

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jerome86

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Bewertung3.5Schwach

Naja ich weiß ja nicht. Ich mag ja normalerweise Actionfilme. Dieser Film wirkt mir aber zu aufgesetzt. Ich wusste manchmal nicht wirklich ob ich jetzt gerade die Parodie des Films sehe oder tatsächlich den Film.

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mrknut

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Kein Film für Leute mit Unterhaltungsphobie. Wer Filme schaut um etwas zu lernen oder etwas mitzunehmen ist hier eindeutig falsch. Der Film bietet eine unverwechselbare Atmosphäre, eine einzigartige Kameraführung, eine absurde Geschichte und viel kreativ dargestellte Gewalt.

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Lom

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Völlig ohne jegliche Kenntnis des Inhalts fiel mir diese DVD zufällig in die Hände. Nach ordentlicher Durchsicht des Films muss ich sagen, dass ich diesen sehr mag.

Meiner Ansicht nach stellt der Streifen die fundamentalen Grundregeln zwischenmenschlichen Interagierens dar, in subtilster Weise wird aufgezeigt, dass zwar fast immer Friede und Harmonie zwischen den Menschen herrscht, manchmal aber eben nicht.

Völkerverbindende Freundschaften zeigt der Film in grandiosen Bildern. Das Zitat "Wir sind Sparta!" vermag zunächst eine vermeintliche Aggressivität vermuten lassen, ist aber trotz der rohen Ausspruchsweise eher als Anklang der Liebe zu verstehen.

Im fortgesetzten Verlauf des Films erstarrt der wohlgeneigte Zuschauer in epischer Ehrfurcht, angesichts der immer wieder aufgezeigten antiken Idylle der Menschlichkeit. Man ist auf dieser Erde, um sich gegenseitig zu ehren und zu achten. Friede & Harmonie sind die zentralen Themen dieses in ein rotes Farbenmeer getauchten Filmes.

Wer einem ruhigen Sonntag im Anschluss an den Kirchgang einen friedvollen Höhepunkt verschaffen möchte, möge sich zusammen mit Oma und den kleinen Kindern diesen Film ansehen, er werde nicht enttäuscht.

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Sohn_Zions

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:)


the assassin 666

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein arg hässliches Schlachtfest, das nur aus Brutalität, Rassismus und hohlem Männergeprotze besteht.
Schon seltsam das die Spartaner hier die Helden sind den seinerzeit also in ihrer Regentschaft wurden alle militärisch getrillt, was nicht ihrer Art entsprach wurde nicht toleriert, und noch so einige Dinge die ein demokratisches Leben ünmöglich machten.
300 erinnert zwar in seiner Machart an die japanische Spieleserie "Dynasty Warrior" wo auch Welle um Welle der Gegner besiegt wird, aber mit dem Unterschied das die Spiele einen gewissen Charme haben und auf die oben genannten Kritikpunkte verzichtet wurde.

Lieber Dynasty Warrior 6 spielen und sich nicht über dieses ärgerliche vor Wahn strotzende Machwerk aufregen. :(

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HulktopF

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zack snyder dcreht den film nicht, der zweite part hat einen anderen regisseur


Murphante

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Zack Snyder ist nicht der Regisseur ... das ist richtig ... aber wenigstens hat er das Drehbuch inner Hand :D
Also ich bin sehr gespannt wie der zweite Teil wird ...
ich find den ersten richtig cool ;-)


ArasAhmad

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie ich es mir schon gedacht habe, ein streifen der seinem Ruf nur halb gerecht wird. Über die Visuellen stärken will ich mich gar nicht lange befassen sie sind gut gelungen mit einigen kleinen schwächen. Die Story gefällt mir bis zu einem bestimmten Punkt, dann wird sie einfach nur vorausschaubar und berechenbar. Die Schauspielerichen leistungen würde ich hier nicht anzweifel, denn ich kann mir nicht vorstellen das andere Schauspieler diese Atmosphäre besser einfangen könnten.

Die Story hatte einen soliden Anfang und wurde bis kurz vor dem Ende immer schlechter. Lediglich die letzten 20 Minuten haben sich noch etwas gesteigert.

6,5 von 10 Punkten sind hier mehr als Genug.

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thomas.stoehr1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine gelungene Graphic Novel umsetzung, mir hats gefallen.

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lieber_tee

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http://24.media.tumblr.com/57c0bebacfbfdc06639ddcbe0de92a19/tumblr_mkvz4qb2Sv1rn7bzro1_400.gif
hihihi

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Hartigan85

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@tee: Ok, dann gehe ich mal davon aus, dass dir der Film eher weniger zusagt? ;) Dann könnte dir der amüsante Kommentar von Sonse zu dem Film gefallen :-D


lieber_tee

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Ich schaue mir den nochmal an, bei der Erstsichtung war ich ähnlich verärgert wie Sonse nur ohne das Lachen. Das ist mir im Hals stecken geblieben, bei dem Inhalt und der Filmsprache. Hatte dazu schon endlose Diskussionen und bin bereit "300" nicht so ernst zu nehmen, auch wenn ich Comicautor Frank Miller und Regisseur Zack Sneyder sehr zwiespältig finde.


tim.schertel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

geil

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BigGizzle

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Bewertung9.0Herausragend

Ich gebe zu, wie fast alles im Leben Geschmackssache. Aber mich hat dieses Werk vollends überzeugt. Mir gefällt einfach diese Optik, die Art der Dialoge bzw. Erzählweise und vor allem das Ende, das passt einfach. Leider fand ich den Einstieg und das Parallelgeschehen während der Schlacht in Sparta ein wenig zäh, jedoch braucht der Zuschauer diese Minuten um zu verarbeiten was man gerade für sensationlle Bilder geboten bekommen hat. Aber wenn es dann erstmal losgeht und die 300 auf die übermenschlich erscheinende persische Armee prallt gibt es kein halten mehr. So stell ich mir eine gelungene Comic Verfilmung vor, ein absolut genialer Film. In meinen Augen fast schon ein Meilenstein, da ich so eine Inszenierung noch nie zuvor so gesehen oder wahrgenommen habe.

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Pharazon

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Bewertung7.5Sehenswert

Meine erste Kritik nach langer Zeit, man vergebe mir.

Spoiler enthalten

>> Tonight wie Dine in Hell! <<

Oft habe ich von 300 die Worte "Meisterwerk" "Kult" "Brilliant" und weiteres gelesen. Ich frage euch: warum?

300 ist ein flacher CGI Film mit hohlen Phrasen und Klischees überladen. Wie von der Stange werden pathetische Reden und merkwürdige Moralvorstellungen geliefert.

Sehr viele Momente werden so derbe auf "cool" getrimmt das es schon Lachhaft ist. Es seinen beispielhaft die Szenen genannt wo a) die Weisen vorgestellt werden, das halbnachkte Mädel in der Mitte, oder am Schluss die Todesszene von Leonidas.
Weniger übertrieben hätte die angepeilte Wirkung erreicht, so aber verpufft die Dramatik.

Tiefgang oder Originalität sucht man auch sonst vergebens. Wirklich gestört hat mich zum beispiel der Verräter Twist. Vorhersehbar und zu oft wo anders gesehen.

Oft wird über Serien wie Game of Thrones oder Spartacus abgekotzt; Sex und Nacktheit würden nur auf den Voyeurismus des Zuschauers abzielen. Wo ich ich bei letzterem Beispiel auch zustimme, muss man sagen das dies soweit ihren Ursprung bei 300 hat. Viele Nackte Frauen, und unnötige Sexszenen.... Als Mann stört mich das nicht weiter, aber ich frage mich: wo ist da der Mehrwert zum Film ??

Es gibt sicherlich noch weitere Kritikpunkte die ich anführen könnte, aber ich will kein falsches Bild meiner Bewertung liefern:

Ich mag 300. Punkt.

Klasse Schlachten, grandiose Einstellungen, vollendetes CGI ( zwar zu Oft, aber gut umgesetzt) Viele tollte Ansprachen und Eindrucksvolle Atmosphäre.

Ein Schlachtengemälde der Sonderklasse, welches insbesondere pupertären Jungs als Wichsvorlage dient.

Ich hätte mir etwas weniger Effekte, dafür mehr Tiefe und "Farbe" bei den Figuren gewünscht. Leonidas wurde gut gezeichnet, aber einige Nebencharaktere und auch Xerxes hätten mehr verdient.

Fazit: Gutes Popcorn Kino zum Abschalten, bietet aber keine Motivation zum nochmaligen Anschauen.

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Dj Rise

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Epochales Meisterwerk packend bis zur letzten Minute ich liebe diesen Film !

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Vergalduk

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Bewertung7.0Sehenswert

Die geilen Schlachten, durch eigenständige, aber sehr gute Effekte und einen passenden Soundtrack ermöglicht, trösten über den dürftigen Plot hinweg. Durch seine Kompromisslosigkeit in Sachen Look, Brutalität und besagter Story avancierte "300" zu einer Art Kultfilm (deutlich erkennbar an den Scharen von Memes und Trinkspielen), der auch den Vorläufer moderner pseudo-historischer Serien wie "Spartacus" oder "Game of Thrones" (Fantasy, ich weiß, aber die Machart ist doch ähnlich) bildet. Wer einen Actionfilm mit coolen Bildern und wenig Hirn sucht, wird hier hervorragend bedient.

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Velly

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Bewertung9.0Herausragend

Seit meiner Kindheit bin ich begeistert von den Mythen der Griechen und somit auch von der Geschichte der Spartiaten. Ob dies der Grundstein für meine Faszination für diesen Film hier ist, weiß ich nicht und ich wage es zu bezweifeln (denn den Film Troja verabscheue ich mit größter Inbrunst gerade deswegen).

Aber irgendetwas macht "300" mit mir...

Wenn Dilios uns mit übertrieben pathetischer Stimme von seinem König berichtet, wenn Leonidas selbst seinen Speer in den Boden rammt und es wie Donnerhall über das Land zieht und wenn Stelios mit wölfisch gebleckten Zähnen seine Kampfeslust herauslacht... dann kriecht mir eine Gänsehaut den Rücken hoch und ich kann den archaischen Teil meines Herzens fast lauter schlagen hören.

Wahnsinn....? Vielleicht.... Aber auf alle Fälle Sparta!

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Hyperion00731

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Bewertung10.0Herausragend

Optisch gesehen ist der film total geglückt, die Schlachten sind klasse und es gibt jede Menge feinstes Gemetzel.
Cast: 7/10
Story: 10/10
Bild: 10/10
Ton: 10/10
Unterhaltung: 10/10
=47/50
=94/100
=9,5/10

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