Aliens - Die Rückkehr

Aliens (1986), US Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 13.11.1986


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8.2
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von James Cameron, mit Sigourney Weaver und Carrie Henn

Nach 57 Jahren im Kälteschlaf wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver) endlich gerettet, nachdem sie einst das Alien aus dem ersten Teil erfolgreich besiegt hatte. Doch niemand glaubt ihr ihre Geschichte und nun muss sie in Aliens – Die Rückkehr erfahren, dass sich auf dem Planeten, auf dem sie einst die Alieneier fand, eine Kolonie der Menschen befindet. Erst als plötzlich der Kontakt zur Kolonie abreißt, fängt man an ihr Glauben zu schenken und schickt eine Rettungseinheit zu dem besagtem Planeten um die Aliens ein für allemal zu erledigen. Ripley ist als Expertin natürlich mit von der Partie.

Anders als beim ersten Teil Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, hat nun James Cameron die Regie für Aliens – Die Rückkehr (OT: Aliens) übernommen und einen Film geschaffen, der oft nicht nur als bestes Sequel gefeiert wurde, sondern sogar noch den finanziellen Erfolg des ersten Teils übertreffen konnte. Aliens – Die Rückkehr spielte weltweit über 131 Millionen US-Dollar ein. Außerdem hagelte es geradezu Preise für Aliens – Die Rückkehr, zum Beispiel zwei Oscars und weitere Oscar-Nominierungen, unter anderem für Sigourney Weaver als beste Hauptdarstellerin.

Nach Aliens – Die Rückkehr folgten schließlich auch noch die Fortsetzung Alien – Die Wiedergeburt unter der Regie von Jean-Pierre Jeunet und die Crossover mit der Predator -Reihe Alien vs. Predator und Aliens vs. Predator 2.
Aliens – Die Rückkehr war außerdem einer der ersten Filme, von dem später (1991) ein Director’s Cut mit 16 Minuten neuem Material veröffentlicht wurde – damals noch auf VHS und Laserdisk.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Aliens - Die Rückkehr
Genre
Horrorfilm, Science Fiction-Film, Alien-Horrorfilm
Zeit
Nacht, Zukunft
Ort
Planet, Raumschiff, Universum
Handlung
Aggressivität, Alien, Alptraum, Android, Angst, Angst vor dem Tod, Astronaut, Auftrag, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Doppeltes Spiel, Erschiessen, Erschrecken, Feigheit, Flucht, Fluchtversuch, Flugangst, Fremde Lebensform, Freundschaft, Gewalt, Gewehr, Granate, Harter Kerl, Hinterhalt, Intrige, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kind, Kind und Jugendlicher, Kinder, Klassiker, Kolonie, Krieg im All, Krieger, Kriegerin, Kryogenik, Kämpfer, Letzter Überlebender, Leutnant, Marine Corps, Massaker, Militär, Monster, Mut, Mutter-Tochter-Beziehung, Mädchen, Opferung, Oscargewinner, Panik, Parasit, Plan, Raumfahrer, Raumfahrt, Raumkolonie, Rettung, Rettungsmission, Roboter, Schießerei, Schrotflinte, Showdown, Siedler, Soldat, Starke Frau, Säure, Total Destruction, Töten, Vakuum, Waffe, Weibliche Heldin, Weltraummission, Zerstückelung von Menschen, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend
Tag
Klassiker, Oscargewinner, Sequel
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, Brandywine Productions Ltd

Kommentare (215) — Film: Aliens - Die Rückkehr


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dreamlandnoize

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jetzt mal Butter bei die Fische. Kommen wir heute zu dem Meisterwerk, das die absolute Nr. 1 auf meiner persönlichen Filmliste ist. Die Rede ist von "Aliens - Die Rückkehr". Es ist DER Film, der die meisten Emotionen bei mir verursacht, unglaublich spannend und atemberaubend geraten ist, mit einer brillianten Charakterzeichnung aufwartet und zu dem zeitlose Action mit fetten Wummen bietet. Natürlich gibt es mit Sicherheit eine ganze Menge Filme, die ich als Favoriten haben könnte, aber wenn ich mir einen aussuchen müsste, ist es eben Cameron´s "Aliens". In diesem Genre liegt lediglich noch "Predator" auf gleicher Augenhöhe. Doch der Reihe nach...

Schon die Entstehungsgeschichte und unterschiedlichen Entwicklungen zu diesem Hammerfilm sind interessant. Mehrere Faktoren spielten zusammen oder gegeneinander, dass es diesen Film überhaupt gibt, wie wir ihn kennen, bzw. dass dieser Film (samt seinen Fortsetzungen) überhaupt existiert. Nach dem Erfolg von "Alien" (1979) gab es in den Jahren danach ähnlich gelagerte Filme, die auf der Welle mitschwimmen wollten, aber allesamt an den Kinokassen floppten. Deswegen war man bei 20th Century Fox sehr skeptisch, ob sich eine Fortsetzung finanziell überhaupt lohnen würde. Bei der Koproduktionsfirma von Alien, Brandywine Productions (Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill) glaubte man jedoch an den Erfolg einer Fortsetzung (auch dank der großen Fanbase, die ein Sequel forderten). Jedoch war das Trio sich einig, dass man einen anderen Ansatz für den zweiten Teil bräuchte. Das heißt: Statt subtiler Horror sollte knallharte Action im Vordergrund stehen.
Die Brandywine Productions engagierten für das Drehbuch den gerade mal 31 Jahre alten James Cameron, da sie von Cameron´s "Terminator" absolut begeistert waren. Als Vorgabe für das Drehbuch erhielt er nur zwei Sachen: Diesmal sollte nicht nur ein, sondern dutzende Aliens den Menschen das Überleben schwer machen und die zweite Bedingung war: Sigourney Weaver in der Hauptrolle, gepaart mit Soldaten.

Nach mehreren Monaten war das entgültige Drehbuch dann fertig. Von Cameron´s ersten 45 Seiten umfassenden Entwurf blieb (zum Glück) nicht mehr all so viel übrig. An dieser Stelle nenne ich gerade einmal die gröbsten Änderungen: Hicks (Michael Biehn) sollte gegen Ende in dem alientypischen Kokon eingesponnen werden und somit nicht überleben. Die Figur des zwielichtigen Carter Burke (Paul Reiser) fehlte in dem ersten Entwurf. Hauptprotagonisten Weaver bekam für ihren Charakter einen ganz anderen Background: Zunächst wurde sie als geschiedene Ehefrau beschrieben, die eine Tochter hatte, die ihr die Weltraumreise (ganz abgesehen von den tragischen Ereignissen, sondern einfach, weil sie sich vernachlässigt fühlte) nie verzeihen konnte. Von dieser Ripley-Version unterschied sich der Charakter im finalen Drehbuch.Zwar hatte sie eine Tochter, aber da die Geschichte 57 Jahre nach dem ersten Teil spielt, war diese Tochter verstorben. Das sie jemals verheiratet war, wurde gestrichen. Die Charaktereigenschaften blieben jedoch gleich: Aus dem naiven Mauerblümchen, die den ersten Teil als einzigster Mensch überlebt hat, wurde eine widerstandsfähige Frau und eine starke Persönlichkeit, die zu keiner Zeit Probleme hat, zur Waffe zu greifen. In der jungen Newt/Rebecca (Carrie Henn) sah sie quasi ihre Ersatztochter, der sie ihre Liebe als Mutter schenken konnte.
Auch der Android Bishop (Lance Henriksen) wurde im entgültigen viel menschlicher dargestellt, der Emotionen zeigen konnte und durch ein Update niemals einem Menschen Schaden zufügen könnte (Wir erinnern uns noch an den Androiden aus dem Erstling: Dieser war von der Firma Weyland Yutani auf eine hinterhältige, ganz eigene Mission programmiert worden).

Zu den ganzen Drehbuchänderungen vertiefte Cameron das Lebewesen "Alien", seine Charaktereigenschaften, sein Überlebenstrieb. Er verglich die Xenomorphs mit Bienen, die in Stöcken leben und von einer Königin gezeugt werden. Daher bekommt man im Schlussakt auch den finalen Kampf mit dieser Aliequeen zu sehen. Soweit zum Drehbuch und seiner interessanten Entstehungsgeschichte.

Weitere Personen, die auch einen Teil zum Erfolg dieses Films geleistet haben, sind Simon Atherton, Andrew Fletcher, Terry English, Ron Cobb und Crispian Sallis.
Während Ron Cobb und Crispian Sallis Cameron dabei halfen, den Koloniekomplex innen wie auch außen zu entwerfen, waren Atherton, Fletcher und English mit der Mammut-Aufgabe beschäftigt, die Ausrüstung, Waffen und Fahrzeuge der Marines zu gestalten. Ein Projekt, in das viel Aufwand und Zeit reingesteckt wurde. Die Ausrüstung sollte nach HighTech der Zukunft aussehen und ganz ehrlich: Selbst heute im Jahr 2013 (fast 30 Jahre nach dem Dreh!) sehen die Schutzwesten und Waffen noch futuristisch und schweinegeil aus.

Die Waffen der Marines entstanden aus diversen Einzelteilen verschiedener (echter) Waffen, natürlich gepaart mit ein wenig Fantasie. Unter anderem kamen Teile der amerikanischen Maschinenpistole Thompson M1A1, einer Franchi SPAS-12 Schrotflinte, einer Remington 870 Repetierflinte, einer MG42 (ein Relikt der deutschen Wehrmacht) und einer Heckler & Koch HK VP70 zum Einsatz.
Wie der geneigte Waffennarr sehen kann: Waffen von verschiedenen Kontinenten sämtlicher Zeitepochen des 20. Jahrhundert - wie gesagt, nur das Beste für unsere tapferen Marines.
Wie ich es eben bereits erwähnte, sämtliche fiktive Waffen sind absolut genial gestaltet, haben Firepower wie ich morgens Mundgeruch und würden vom technischen Aspekt nicht funktionieren sondern einfach in der Hand explodieren. Aber wen juckt das schon?

Absolut genial ist auch die Charakterzeichnung der Marines und sonstigen wichtigen Nebenfiguren, dass jedes Ableben schmerzt.
Dabei kann man die Marines in drei Gruppen aufteilen:
a) Statisten-Rollen
b) Charaktere, die frühzeitig sterben und
c) Figuren, die ziemlich lange dabei sind und vielleicht den Abspann überleben.

Dieser immens tiefe Backround hat mich schon immer fasziniert und ich hatte sehr oft die ersten sechzig Minuten angeschaut, wobei ich versucht hatte, jegliche Figur innerlich aufzusaugen. Das Hauptaugenmerk lag gerade bei den Marines, die kaum Screentime hatten.
Unter Kategorie a) also Figuren, die nicht sonderlich auffallen der zwölf Marines kann man leider schon fünf Leute verbuchen. Während die weibliche Flugzeugpilotin Coporal Ferro (Colette Hiller) zwar sehr tough rüberkommt und länger überlebt wie andere, hat sie "berufsbedingt" wenig Screentime, da sie zusammen mit Co-Pilot Private Wierzbowski (Trevor Steedman) auf dem Mutterschiff bleibt. Wierzbowski selbst sieht man noch seltener, meistens in Szenen, in denen situationsbedingt mehrere Gruppenmitglieder nebeneinander sitzen/stehen. Das gleiche Schicksal ereilt Private Spunkmeyer (Daniel Kash), der jedoch im Gegensatz zu Wierzbowski immerhin ein paar Dialoge sprechen darf.
Ein weiterer weiblicher Kandidat ist Corporal Dietrich (Cynthia Scott). Ein paar Dialoge, ein paar Szenen, insgesamt sehr schwach gezeichnet und bumm - das war es. Das absolute Schlusslicht von diesem Statisten-Quintett stellt eindeutig Private Crowe (Tip Tipping) dar. Ich kann den Film hoch und runter, vor und zurückspulen - ja, in Zeitlupe laufen lassen. Private Crow sieht man tatsächlich nur ein einziges Mal und zwar bei seinem Tod. Sollte einer von euch doch noch eine Szene mit ihm entdecken, so solle er mich anrufen. Ich würde mich darüber freuen.

Gruppe b) unter die man jedoch nur Marines einordnen kann, sind Charaktere mit guter Charakterzeichnung und etwas mehr Screentime. Sozusagen Leute, deren Verlust beim Zuschauer schon weh tut. Private Frost (Ricco Ross) ist dabei noch die Figur, auf die ich noch am ehesten verzichten könnte. Neben ihm sterben beim ersten Angriff der Aliens auch noch der Chef, Sgt. Apone (Al Mattews) und Private Drake (Mark Rolstone). Beides Persönlichkeiten, die ich noch gerne länger gesehen hätte. Apone wegen seiner Macho-Allüren und dem Führungsstil. Und vorallem Private Drake wäre für manche Szenen noch ganz gut aufgehoben gewesen, da sein Charakter hervorstecht und eher an einen durchgeknallten Waffenfreak als an einen Marine erinnert.

Wer richtig mitgezählt hat, wird bemerken, dass lediglich vier Marines den ersten Alien-Angriff überleben *schnief*. Darunter fallen Lt. Gorman (William Hope), Private Hudson (Bill Paxton), Corporal Hicks (Michael Biehn) und der dritte weibliche Soldat Private Vasquez (Jenette Goldstein), die mit den anderen zivilen Boardmitgliedern ums Überleben kämpfen. Darunter fallen natürlich Ellen Ripley (Sigourney Weaver), der menschliche Android Bishop (Lance Henriksen), der hinterhältige Carter Burke (Paul Reiser) und das Mädchen Newt (Carrie Henn).
Jeder Tod eines Marines treibt mir Tränen in die Augen, lediglich bei Carter Burke´s Ableben knallen die Sektkorken - ja, so intensiv fühlt man mit den fiktiven Figuren mit.

Vom Drehbuch über Ausrüstung, den Locations und Charakterzeichnung stimmt also alles bis ins kleinste Detail - aber "Aliens - Die Rückkehr" wäre nicht mein Lieblingsfilm, wenn nicht auch der Rest in totaler Perfektion abgefilmt wäre.
Obwohl in der ersten Stunde nicht viel passiert, fesselt der Film den Zuschauer ab der ersten Minute. Zuerst konzentriert sich die Handlung um Ripley´s Schicksal nach dem ersten Teil, wobei Fans des Ur-Alien von 1979 mit der Zunge schnalzen werden. Danach beginnt die Mission auf den entfernten Planeten. Die positive Grundstimmung und die Kameradschaft der kleinen Elite-Gruppe, die bis an die Zähne bewaffnet sind, schwappt auf den Zuschauer über - so nach dem Motto: Yeah, jetzt bekommen die Aliens mal richtig schön den Hintern versohlt.
Dann folgt die Landung auf den Planeten in der Kolonie LV-426. An dieser Stelle kommt Cameron´s Werk dem Original am Nächsten. Wo sind die ganzen Siedler? Was ist hier passiert? Sind es wirklich die bösen, außerirdischen Kreaturen schuld, wie es Ripley prophezeit hatte? Cameron setzt seine Truppe in der menschenleeren Kolonie ab, bei der er sehr auf blaue Farbfilter setzt, die für ihn das Symbol für kalte Zerstörung steht. Der momentan herrschende subtile Horror wird mit dem Score von James Horner untermalt und durch ein simples Gadget erreicht der Spannungslevel die höchste Stufe: Ein kleiner Handmonitor, in dem Sensoren verbaut sind, um Bewegungen zu orten, auch durch Wände bzw. Decken. Dieser Bewegungssensor reagiert mit einem monotonen, herzschlagartigen Geräusch, das wortwörtlich den Pulsschlag des Gerätes erhöht, je näher ein Lebewesen sich nähert.
Hinzu kommen dezent platzierte Schockeffekte, die den Zuschauer direkt am Schicksal der Truppe teilhaben lassen. Bis eben die Hölle ausbricht und die Aliens angreifen...

Von da an gibt es Nonstop-Action gepaart mit Spannung auf höchstem Niveau. Die erste Angriffswelle gerät für den Zuschauer recht unübersichtlich - dieses einfache Mittel dient dazu, dass der Zuschauer bemerkt, in was für einem unkontrollierbarem Schlamassel sich die Truppe befindet. Aus perfekten Soldaten werden Opfer.
Später Passagen werden auch wieder teilweise "ruhig", auch der exzellente Bewegungsmelder kommt wieder zum Einsatz.

Für mich war und ist "Aliens" Kino in Perfektion - was würde ich dafür geben, diesen Streifen auf der großen Leinwand zu sehen...

Weitere kleine Randnotizen, die sicherlich erwähnenswert sind:

- Ursprünglich sollte James Remar die Rolle von Hicks spielen, doch aufgrund Differenzen zwischen ihm und Cameron wurde Remar aussortiert und durch Michael Biehn ersetzt. An einigen Stellen ist Remar sogar zu sehen, jedoch Close Ups, in denen Remar deutlich erkennbar ist, mussten mit Michael Biehn nachgedreht werden. (Oder könnt ihr euch einen "Zurück in die Zukunft" mit Eric Roberts anstelle von Michael J. Fox vorstellen? Nie im Leben! Das war ja damals so ein ähnlicher Fall).

- Das Budget des Films betrug 18,5 Mio US-Dollar, Sigourney Weaver bekam für damalige (Frauen-)verhältnisse eine sehr hohe Gage: 1 Mio Dollar. Heute, nicht mal dreißig Jahre später, bekommen Topstars 30 Mio Dollar für einen (Durchschnitts-)Film.

- 20th Century Fox wollte von Anfang an, dass dieses "Aliens"-Projekt maximal zwei Stunden Laufzeit bietet, da man ihn dadurch öfters am Tag in den Kinos spielen konnte. Heraus kam eine 137 Minuten lange zwangsgeschnittene Fassung. Erst 1999 wurde der Director´s Cut mit 154 Minuten Laufzeit veröffentlicht. Jede dieser 17 Minuten ist Gold wert, wenn man sich mal den Bonus anschaut. Die Charaktere wurden vertieft und selbst spannende Passagen fielen der Schere zum Opfer.
Mich würde mal interessieren, wenn das Studio damals nicht diese blöde Laufzeitbedingung gestellt hätte, wäre vielleicht sogar eine 180 Minuten oder noch längere Fassung herausgekommen. Ich will gar nicht wissen, was Cameron schon von sich aus selbst aus dem Drehbuch mit Edding streichte. Szenen, die er vielleicht gerne abgedreht hätte aber schon wusste, dass sie die 2-Stunden-Klausel verletzen würde.

Und genau dort liegt der Wurm und mein einziger Mini-Kritikpunkt begraben. Gerade den Marines mit wenig Spielzeit hätte man in einer noch längeren Fassung mehr Background geben können, vielleicht auch den ein oder anderen nicht so schnell aus dem Drehbuch zu killen. Gerade bei Drake hat es mich richtig angepisst - der Junge hätte bestimmt noch einigen Aliens den Arsch aufgerissen.

Als Kauf kommt natürlich nur die Blu Ray Quadrology-Box (Stand: März 2013) in Frage, unabhängig ob man die anderen drei Teile mag oder nicht.
Nicht nur, dass jeder dieser vier Filme einen längeren Director´s Cut und unendlich viel Bonusmaterial zu bieten hat - gerade Teil 1 und 2 sehen fantastisch und unendlich scharf aus. So als hätte man die Filme erst nach 2000 gedreht. Das Drehjahr kann man lediglich an den Frisuren oder an den leider in die Jahre gekommen Alien-FX erahnen.

Zeitloses Kino in Perfektion.

10/10

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Christin237

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also noch besser als der erste Teil! Einer der Filme, die ich auswendig kenne... die Dialoge, ob englisch oder deutsch, sind super und zum Teil zum wegschmeißen. Die Charaktere sind sympathischer und die Effekte ein absolutes Highlight. Von vorne bis hinten, auch im extended cut, absolut interessant, spannend und unterhaltsam. Vasquez hat Eier! Hudson dreht permanent auf sehr amüsante Weise frei. Bishop ist Bishop. Hicks ist heiß. Burke ist schmierig und windig. Apone ist ein beinharter Knochen mit Lippenkrebs... und auch alle anderen machen einen wirklich guten Job. Vor allem die Königin ist einfach nur imposant. Die Bewegungen. Das tiefe, schwere Atmen. All diese perfekten Effekte sind bis heute unerreicht. Macht immer wieder Spaß, den anzusehen!

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twentyfour

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sigourney Weaver, die heute mit James Cameron lieber mit dem künstlich aufgeblasenem Avatar ihr Denkmal bei alten Fans demontiert, wurde mit der Alien Reihe weltberühmt.

In Teil 2 schickt James Cameron Officer Ripley (Weaver) mit einem Trupp Elitesoldaten zurück zu dem Planeten, dem sie vor vielen Jahrzehnten gerade so entkam. Hier erleben sie einen unvergleichlichen Horror mit der Alien Brut.

Fazit: Was für ein Albtraum!

Beklemmender, atmosphärisch dichter Si Fi/Horror/Actionthriller. In dem Schocker steckt so viel Liebe für´s Filmemachen. Für mich die beste und spannendste Fortsetzung die jemals im Si Fi Genre gedreht wurde. Nicht mal Terminator 2 kann da mit halten. Meine Meinung.

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MetalFan92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gelungende Fortsetzung eines Meisterwerkes.
Mehr Action, mehr Spannung - mehr Aliens !

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Shady95

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich muss zugeben ich mochte den ersten Teil mehr, denn dieses spannende Gefühl wenn man wusste dass das Alien da ist aber es nicht sieht, war wirklich gelungen. James Cameron setzt in Aliens auf mehr in allen Bereichen. Mehr Aliens, mehr Charaktere, mehr Action. Natürlich ist auch dieser Film wirklich spannend und Ripley und Newt sind ausgezeichnet gespielt und auch die Action stimmt. Trotzdem hatte Alien mehr dieses ungewisse Gefühl zum Fingernägelabkauen, wobei Cameron diesen Film zu einem typischen 80er-Jahre-Actionstreifen werden lassen hat. Keine Frage auch gelungen aber nicht mein Favorit.

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churchdogem

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Plural-s deutet es schon an: Mehr Effekte, mehr Krawumm und natürlich mehr Aliens. Leider ist mehr nicht immer besser und so bekommt man hier nur einen typischen Cameron geboten, der natürlich wie es sich für einen Cameron gehört, für die Story mal wieder viel zu lang geraten ist. Wer Cameron mag, wird auch "Aliens" mögen. Wer ihn nicht mag, kann den Film getrost auch in doppelter Geschwindigkeit gucken.

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Kai_Asmus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein "typischer" Cameron. Sehr übersichtliche Story, dafür aber eine ganze Menge KRAWUUUM, SWOOOOOSH und BOOOM! Aber genau das gefällt mir an diesem Film so.

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shazad.khokhar

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Bewertung9.5Herausragend

Es ist immer eine Herausforderung ein gutes Sequel zu einem guten Film zu produzieren. Leider geht das desöfteren schief wie z.B. bei Iron Man oder Matrix, aber hier kann und muss man sagen, dass es ohne Frage ein klasse Sequel ist, der mir sogar etwas besser gefällt als Alien 1. Scheinbar liegt es an J. Cameron, dass er Sequels besser macht, als den ursprünglichen Film, siehe Terminator 2..., da kann man sich ja wirklich auf die Avatar Filme freuen :-P.
Zurück zu diesem Film, Cameron erzählt die Alien Geschichte weiter und erzählt es vorallem anders als R. Scott. Das ist auch der Grund, warum das Sequel so gut ankommt und nicht wie sonst bei Sequels die Geschichte aus Teil 1 mit einpaar Änderungen wiederholt wird. Ich habe den Film so oft schon gesehen und ich bin immer noch total angespannt, wenn die Handlung auf dem Planeten los geht.
Meiner Meinung nach ist es der beste Teil der Alien Reihe. Ich finde diesen hier etwas besser als Teil 1.

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Nebular65

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich denke ich habe den ersten Teil von ALIEN ausreichend gut beschrieben. Bei dem zweiten Teil der Reihe entfiel ein bisschen des "Aliengefühls". Der klassische Score von Jerry Goldsmith ist bis auf wenige Stellen komplett umkomponiert. Komischerweise erhielt Aliens eine Oscar-Nominierung und Alien nicht. Das kommt mir sehr komisch vor. Dieser Film ist trotz einiger Mängel ein sehr guter Film und eine würdige Fortsetzung. Alien 3 und 4 sind dann etwas... anders.
Die visuellen Effekte waren sehr gut und die Idee mit dem Alienkollektiv, das im ersten Teil weniger beschrieben wird ist auch sehr gut. Das in diesem Film der Android eine gute Rolle spielt stört mich nicht. In den restlichen Filmen wird die Rolle des Roboters jedoch viel zu sehr in den Vordergrund gehoben. Ein weiterer Part der meiner Meinung nach komisch im "ALIEN-Universum" wirkt ist diese Militäraktion. Die Hauptpersonen sind neben Ripley nur Soldaten und der lustige Bishop. An Horrorqualität und an SciFiqualität büßt der Film wiederum nix ein.
Zu meinen Top 10 Filmen zählt James Cameron's ALIENS nun nicht. Trotzdem hat Cameron wieder mal einen klasse Science Fiction gedreht.

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keskushermoston.pesakekovettumatauti

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film war vor ein paar Minuten noch bei 8/10, jetzt aber gebe ich dem Film 9/10, da ich zum ersten Mal gemerkt habe, wie absolut genial der Charakter der Newt geschrieben ist.

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rainewardo

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Bewertung10.0Herausragend

Fortsetzungen: Hollywoods bestmögliche Gelegenheit, einfach Geld zu machen ohne sich groß etwas Neues einfallen zu lassen. Dem Zuschauer wird einfach mehr von dem gegeben, was er gern sieht. Sie strömen beinahe wie eine Plage in die Kino- und Fernsehlandschaften, sie reichen von grauenhaft über passabel bis gar herausragend.
Und bei "Aliens" handelt sich ganz klar um letzteres!

Eines vorab: James Cameron beschließt genau das, was die Fortsetzung des Meilensteins "Alien" gebraucht hat - eine konsequente Neuausrichtung, jedoch ohne das Original zu ignorieren.

"Aliens" ist genau wie sein Vorgänger spannend und atmosphärisch, gar klaustrophobisch und gruselig, aber nicht so sehr wie "Alien". Hier liegt der Fokus ganz klar auf einem anderen Genre: Action. Und was hier gezeigt wird, ist wirklich ein fulminates Action-Feuerwerk!

CGI als Allheilmittel war damals noch kaum bis gar nicht verbreitet, so hieß es, die Tricks und Action musste noch handgemacht werden und dies sieht man in jeder Szene und das meine ich nicht einmal negativ. Gerade das macht den Charme von "Aliens" aus und die Tricks sind selbst heute noch vorzeigbar. Der Film ist in erster Linie ein atmosphärischer, gruseliger Science-Fiction-Actionfilm, jedoch nimmt die Action nie Überhand, der Spannungsbogen ist genauso vorhanden wie die ruhigen Momente, in dem sich die Charaktere entwickeln können. Genau hier kommt insbesondere die "Mutter-Tochter-Beziehung" zum Tragen und gewinnt für einen Actionfilm erstaunlich viel Tiefe (Weaver hat zu Recht eine Oscarnominierung erhalten).

Auch wird die Handlung von "Alien" nicht ignoriert, sondern konsequent weitererzählt. Technisch ist der Film für die Ewigkeit, hier und da wirken die Effekte etwas angestaubt, aber das Setdesign und vorallem das Monsterdesign, das ebenfalls weiterentwickelt wurde, spricht für den Film. Jerry Goldsmiths gruselig-beklemmende Musik musste einen treibendem Score von James Horner weichen, der jedoch die Szenerie optimal unterlegt.

Fazit: Selten kommt es vor, dass eine Fortsetzung genauso gut ist wie sein Vorgänger. "Aliens" unterhält auf ganzer Linie, ist spannend, beklemmend und einer der besten Science-Fiction-Actionfilme, die je gemacht wurden - und natürlich auch einer der besten Sequels!

Tipp: Die erweiterte Fassung ist unbedingt der Kinofassung vorzuziehen, die selbst Cameron bevorzugt. Charaktere kommen hier viel stärker zur Entfaltung und keine Szene wirkt unnötig oder gar zu gestreckt!

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Kommisar-X

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Bewertung9.5Herausragend

Diesmal sind die WAHREN Stars des Films die ALIENS. Die ganze zeit die "Unter uns und über uns" Mentalität bzw. die Pseudo Coolen MARINES. Gezündelt wurde auch viel. Nett auch, das ein Mädchen üebrlebt hat

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sanctum997HD

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Bewertung9.0Herausragend

Perfekt!
Für mich der beste Teil der Alien Saga!
Besser als der erste Teil. Was ja an sich selten gelingt.

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SalocinRocknRolla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine der wenigen Fortsetzungen, die ich sogar noch ein kleines Stückchen besser finde, als den Vorgänger. James Cameron hat wirklich eine eigene Interpretation gemacht und nicht nur Teil 1 neu aufgewärmt.

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LauraKeks

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Den Film hab ich schon 2 mal gesehen und er ist einfach nur genial :)

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sushi97

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Neuer Regisseur, neuer Stil, gleiches Niveau.
"Aliens - Die Rückkehr" unterscheidet sich von seinem Vorgänger doch ziemlich deutlich. Der Fokus liegt nicht mehr auf der düsteren Atmosphäre, dieser Angst vor dem einzelnen Monster, welches hinter jeder Ecke lauern könnte. Leider fehlte mir dieses schaudernde Gefühl ein wenig. Cameron verlegte den Nachfolger von Alien also von dem Horrorgenre eher in das Actiongenre. Es geht nun viel mehr um diesen Kampf zwischen Menschen und Aliens und das Abschlachten dieser Vieher. Und das macht auch richtig Spaß und unterhält einen prima, vor allem weil es dabei viele Wendungen und Spannungshöhepunkte gibt. Mit Rippley und Newt kommt auch die menschliche Komponente ins Spiel, die perfekt in das Gesamtbild eingesetzt wird.
Sigourney Weaver spielt zudem erneut ganz stark und wirkt noch reifer in ihrer schauspielerischen Darbietung als noch im Vorgänger. Sie überzeugt von der ersten Sekunde an und hält ihr Niveau bis zum Schluss. Auch die anderen Leistungen gehen in Ordnung.
Ich habe mich zuvor sehr auf den Film gefreut und wurde nicht enttäuscht, auch wenn er dem Vorgänger aus meiner Sicht nicht ganz das Wasser reichen kann. Es ist trotzdem ein super Film und eine der gelungensten Fortsetzungen!

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keskushermoston.pesakekovettumatauti

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Wobei ich die Königin schon gruselig finde. Generell diese Stop-Motion-Technik, respektive diese Animatronik. Das jagt mir immer einen Schauer über den Rücken. Etwa, wenn in T1 der Terminator nur noch aus dem Metalskelett besteht und die Hauptakteure durch den Gang jagt. Scary as fuck.


FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

Start der Kommentarreihe: "Warum Fortsetzungen nicht immer unbrauchbar sind."

Sequels, Prequels und jegliche Form von Fortsetzungen haben es in der Filmwelt oft schwer. Sie müssen sich am eigenen Vorgänger messen, was oft in der Prämisse "Größer, Lauter, Besser" endet. Oft missbraucht man auch einen bekannten Titel, hängt eine 2 ran und dreht Filme wie "Titanic 2" oder "Dirty Dancing 2", die mit den Originalen wohl wenig gemein haben. Freude hat daran kaum jemand. Skepsis gegenüber Fortsetzungen ist also irgendwie angebracht, haben wir doch bspw. mit "Speed 2" oder "Flucht aus L.A." Filme, die ihre großartigen Vorgänger in den Dreck ziehen, anstatt Tribut zu zollen.
Allerdings gibt es Ausnahmen. Eine davon bildet James Camerons "Aliens".
"Alien" gehört zu den besten und wegweisensten Sci-Fi-Horror-Filmen, Cameron begeht jedoch nicht den Fehler, Teil 1 kopieren zu wollen. Er siedelt seinen Film 57 Jahre später an und erhöht die Anzahl der Crew-Mitglieder und der Aliens. Eine Rettungs- bzw. Aufklärungsmission, die gehörig schief läuft, bildet das Grundgerüst für viele Schießereien und Alien-Angriffe. Dabei punktet der Film nicht mit Undurchsichtigkeit, "Aliens" ist recht vorhersehbar, trotzdem wird dem Zuschauer in den knapp 2 1/2 nie langweilig. Das liegt zum einen an den (immer noch) atemberaubenden Effekten, den fiesen Aliens, der schaurigen Atmosphäre, die allerdings nicht an Teil 1 herankommt, und einer unfassbar taffen Heldin, die den Aliens ordentlich Arschtritte verpasst. Das hätte ein John McClane oder ein Dutch Schäfer nicht besser gekonnt.
Weil der Fokus in Teil 2 nun nicht mehr dem Horror gilt, sondern auf adrenalingeladene Action verlagert wird, was vorallem im Finalen Showdown einen spannenden Höhepunkt bildet, setzt sich "Aliens" erfreulich vom ersten Teil ab. Auch die Geschichte der Kolonie, die zum Brutkasten der Alienmeute wird, weiß zu überzeugen, bringt neue Ideen und Möglichkeiten und kann auch ohne Vorwissen geguckt werden. Auch der Kniff eine ganze Horde der grausamen Weltraum-Mörder auf die Menschen loszulassen, funktioniert, weil Cameron diese trotzdem sparsam einsetzt, und somit jeder Angriff auf's Neue fasziniert. Wir kriegen die Monster oft nur kurz zu Gesicht, eben wie die Opfer, die kaum eine Chance haben. Aber zum Glück bietet Cameron, wie auch schon in Terminator, Frauen-Power. Nicht nur, dass in der Marine-Einheit Frauen Platz finden dürfen, nein der Action-Held ist hier eine Frau, die den Aliens die Stirn bietet und sogar ordentlich die Hucke vollhaut.
Cameron bietet bombastische Effekte, tolle Action, eine coole Heldin, die in Teil 1 schon taff war, hier aber zur Legende wird. Und deswegen kann Teil 2 mithalten, nicht nur weil der Fokus verlagert wird und Cameron eine neue Geschichte erzählt, er würdigt die Figur der Ellen Ripley und bringt mit dem Mutter-Alien, gleichzeitig einen spannenden neuen Gegner. "Aliens" ist vielleicht nicht ganz so gut, wie der erste Teil, aber einer der großartigsten Sci-Fi-Filme, der auch heute noch Laune verbreitet.

bedenklich? 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

vanilla

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bester Alien-Teil;-)
Schön geschrieben.


FilmFan92

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Dank dir ;)


vega_vincent

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einige haben es ja schon geahnt. ;-) «Aliens – Die Rückkehr» kann zwar spannungstechnisch nicht mit dem ersten Teil mithalten. Der Film schafft es nicht, über zwei Stunden ein fortwährendes Gefühl der Beklemmung aufkommen zu lassen. Dafür wird den miesen Mistviechern aber ordentlich die Hölle heiss gemacht – und das gefällt dem Vince! Jedes Mal wenn so ein Scheissvieh kreischend das Leben ausgehaucht hat, habe ich ein Gefühl der Befriedigung empfunden. Entsprechend gut kamen vor allem die Robotergewehre. ^^ Dieser zweite Teil will den ersten Teil nicht imitieren, sondern daran anknüpfen und gewissermassen weiter gehen. Das ist wohl der springende Punkt, der diesen Film mindestens ebenso gut sein lässt wie den ersten Teil, der wiederum auf seine Art wohl einzigartig ist und bleiben wird.

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten

vega_vincent

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Ich muss wohl einige Male anders bewerten, als ich eigentlich bewerten würde, um nicht mehr so berechenbar für euch zu sein … ;-)


Lydia Huxley

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Ja, warum einfach, wenn's auch kompliziert geht? :D


Codebreaker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Vor einiger Zeit sah ich "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" zum ersten Mal, natürlich müssen nun auch die Fortsetzungen folgen. Hat leider etwas gedauert, aber nun kam Teil zwei dran, in nicht all zu weit entfernter Zukunft schaffe ich dann auch hoffentlich noch die anderen beiden Fortsetzungen.
___
Das war er also.
"Aliens - Die Rückkehr" - oft beschrieben als eine der besten Fortsetzungen aller Zeiten.
Beim Vorgänger war es bei mir ja so, ich mochte ihn, er war gut und ich erkenne ihm auch seine Position an, ABER: er hat mich persönlich dann doch nicht ganz so angesprochen, weshalb er wertungstechnisch "nur" bei 7,5 war.
Ich war dann also doch recht gespannt.
Und eines muss man definitiv sagen, ob der zweite Teil nun wirklich besser ist oder nicht.
Er ist anders.
Die dichte, beklemmende, düstere und angespannte Atmosphäre ist nicht mehr da. Es ist nicht mehr DAS eine Alien, was überall lauern kann, was das Leben der Besatzung beeinflusst, jederzeit beenden kann. Es ist nicht mehr dieser hohe "Gruselfaktor" da, jetzt ist alles eher auf Action getrimmt. Auf den Krieg: Mensch vs. Monster.
Doch das funktioniert meiner Meinung nach einwandfrei.
"Aliens" macht verdammt viel Spaß, wenn es für mich auch etwas gedauert hat so richtig in den Film reinzukommen, doch, als man dann drin war, ging es richtig ab.
Es sind diesmal eine ganze Masse der Aliens und die neuerliche Besatzung, wieder mit Ellen Ripley, muss nun zusehen, wie sie diese Bekämpfen und sicher wegkommen. Auch wenn die Story nun also recht einfach ist, die typischen Charaktere vorhanden sind und man eigentlich recht schnell durchschaut hat, wie das alles ablaufen wird, so macht es trotzdem viel Spaß, Spannung ist ebenfalls vorhanden und man schaut der Action gerne zu. Tolle Effekte helfen dabei natürlich auch. Und auch wenn die Charaktere so "typisch" sind, so funktioniert das einfach. Es muss ein Arschloch geben, also gibt man diese Funktion einer Person und als Zuschauer hast man diese dann auch, dazu kommt eine doch recht schöne Beziehung Ripleys zu einem Kind, was ebenfalls nicht wirklich nervig oder aufgesetzt wirkt (und das sage ich, der sowas eigentlich gar nicht ab kann...) und auch dieser Zusammenhalt der "Überlebenden" ist richtig cool, sowas wiederum mag ich sehr! Sigourney Weaver ist dabei also wieder eine richtig coole und vor allem auch starke Frau, diese Rolle ist einfach klasse! Doch ich fand auch Dwayne Hicks ziemlich cool! Ebenfalls Bill Paxton, der war auch gut.
Die Aliens sind als Monster einfach legendär und auch hier wieder richtig gut in Szene gesetzt. Der Endkampf bzw. der Showdown war ebenfalls einfach nur geil.
Und das ist es, wie man den Film am besten beschreiben kann, meiner Meinung nach: geil! "Spaßfaktor" bzw. Feeling ist hoch oder gut, die Atmosphäre ist zwar etwas leichter als im Vorgänger, aber trotzdem nimmt man die Aliens als Monster noch ernst.
Was will man also mehr?
___
Im Endeffekt muss ich sagen, will ich beide Teile gar nicht so recht vergleichen, wenn man mich nun aber fragt, welcher Film mich besser unterhalten hat, bei welchem ich mehr Spaß hatte, welchen ich alles in allem mit mehr Begeisterung gesehen habe, dann wäre es wohl dieser hier, wobei mir der Grundton beim Vorgänger an sich auch gut gefallen hat.
Zurecht also ein sehr beliebter Film, der auch mir sehr gefallen hat, wird sicherlich noch mal gesichtet.

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FrEAk0

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--- SPOILER ---

vorallem liebe ich die Helmkameras/mittendrin Szene als die Marines das erste mal auf die Aliens treffen. ;)

Toller Kommentar zu meinem absoluten Lieblingsfilm


Codebreaker

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Jop, die war richtig cool, auf jeden Fall!
Vielen Dank! :)
Kann auf jeden Fall komplett verstehen, dass man den als Lieblingsfilm hat, auch wenn er den Status bei mir nicht erreicht hat.


Moviegod

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein würdiger Nachfolger mit ebenso zweifellosen Klassikerstatus. Man merkt in jeder Szene die Handschrift von James Cameron. Das können nur wenige Regisseure von sich behaupten. Hier wird zwar weniger auf klaustrophobische Stimmung gesetzt und mehr auf Action, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Das gesamte Ensemble spielt überzeugend und harmoniert super.

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