Aliens - Die Rückkehr

Aliens (1986), US Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 13.11.1986


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
8.2
Kritiker
69 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5
Community
18820 Bewertungen
235 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von James Cameron, mit Sigourney Weaver und Carrie Henn

Nach 57 Jahren im Kälteschlaf wird Ellen Ripley (Sigourney Weaver) endlich gerettet, nachdem sie einst das Alien aus dem ersten Teil erfolgreich besiegt hatte. Doch niemand glaubt ihr ihre Geschichte und nun muss sie in Aliens – Die Rückkehr erfahren, dass sich auf dem Planeten, auf dem sie einst die Alieneier fand, eine Kolonie der Menschen befindet. Erst als plötzlich der Kontakt zur Kolonie abreißt, fängt man an ihr Glauben zu schenken und schickt eine Rettungseinheit zu dem besagtem Planeten um die Aliens ein für allemal zu erledigen. Ripley ist als Expertin natürlich mit von der Partie.

Anders als beim ersten Teil Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt, hat nun James Cameron die Regie für Aliens – Die Rückkehr (OT: Aliens) übernommen und einen Film geschaffen, der oft nicht nur als bestes Sequel gefeiert wurde, sondern sogar noch den finanziellen Erfolg des ersten Teils übertreffen konnte. Aliens – Die Rückkehr spielte weltweit über 131 Millionen US-Dollar ein. Außerdem hagelte es geradezu Preise für Aliens – Die Rückkehr, zum Beispiel zwei Oscars und weitere Oscar-Nominierungen, unter anderem für Sigourney Weaver als beste Hauptdarstellerin.

Nach Aliens – Die Rückkehr folgten schließlich auch noch die Fortsetzung Alien – Die Wiedergeburt unter der Regie von Jean-Pierre Jeunet und die Crossover mit der Predator -Reihe Alien vs. Predator und Aliens vs. Predator 2.
Aliens – Die Rückkehr war außerdem einer der ersten Filme, von dem später (1991) ein Director’s Cut mit 16 Minuten neuem Material veröffentlicht wurde – damals noch auf VHS und Laserdisk.

  • 37795279001_761834172001_th-761824248001
  • 37795279001_1859726070001_th-5061a9dd54eeb0e41bc85856-1592194022001
  • Aliens - Die Rückkehr
  • Aliens - Die Rückkehr
  • Aliens - Die Rückkehr

Mehr Bilder (29) und Videos (4) zu Aliens - Die Rückkehr


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Aliens - Die Rückkehr
Genre
Horrorfilm, Science Fiction-Film, Alien-Horrorfilm
Zeit
Nacht, Zukunft
Ort
Planet, Raumschiff, Universum
Handlung
Aggressivität, Alien, Alptraum, Android, Angst, Angst vor dem Tod, Astronaut, Auftrag, Außerirdische Technologie, Außerirdischer, Doppeltes Spiel, Erschiessen, Erschrecken, Feigheit, Flucht, Fluchtversuch, Flugangst, Fremde Lebensform, Freundschaft, Gewalt, Gewehr, Granate, Harter Kerl, Hinterhalt, Intrige, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kind, Kind und Jugendlicher, Kinder, Klassiker, Kolonie, Krieg im All, Krieger, Kriegerin, Kryogenik, Kämpfer, Letzter Überlebender, Leutnant, Marine Corps, Massaker, Militär, Monster, Mut, Mutter-Tochter-Beziehung, Mädchen, Opferung, Oscargewinner, Panik, Parasit, Plan, Raumfahrer, Raumfahrt, Raumkolonie, Rettung, Rettungsmission, Roboter, Schießerei, Schrotflinte, Showdown, Siedler, Soldat, Starke Frau, Säure, Total Destruction, Töten, Vakuum, Waffe, Weibliche Heldin, Weltraummission, Zerstückelung von Menschen, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend
Tag
Klassiker, Oscargewinner, Sequel
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
20th Century Fox, Brandywine Productions Ltd

Kommentare (222) — Film: Aliens - Die Rückkehr


Sortierung

Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Nicht überragend, nicht falsch verstehen Aliens - Die Rückkehr ist schon ein toller Science Fiction Horror Klassiker. Aber ein paar Dinge fehlten mir hier. James Cameron der Meister des fulminanten und brachialen Actionkinos fährt hier technisch sämtliche Geschütze auf, und man muss sagen das der Planet wirklich gruselig und düster ist. Schafft perfektes Gänsehautfeeling. Auch der Spannungsbogen ist konstant hoch weil ständig was passiert. Die Effekte sind nach wie vor TOP!!!! und neben den ganzen Tricks kann auch der Cast vollkommen überzeugen. Was mir hier fehlt sind die Suspense-Momente des Vorgängers. In punkto unheimlich und geheimnisvoll ist Ridley Scotts Film eine gute Naselänge vorn. Auch nervten mich ein paar der Soldaten mit ihrem Wichtiggetue. Alles in allem ein typsicher Cameron Film der viele Stärken aufweist, aber auch ein paar Schwächen brach liegen lässt. :)

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

twentyfour

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alien getoppt und versenkt.

Nie wieder fand ich Sigourney Weaver so gut wie in Aliens.

Nach ihrem Jahrzehnte Langen Kälteschlaf in der Rettungskapsel wird Ripley (Weaver) von einem Außenposten entdeckt, gerettet und darf gleich wieder mit einem Trupp Elitesoldaten zurück zu dem Planeten, dem sie vor Jahren geradeso entkommen ist. Inzwischen haben die Menschen angefangen, den Planeten zu besiedeln als der Funkkontakt zur Erde abbricht. Ripley ahnt was passiert ist...

Fazit: Was für ein Albtraum!

Im Sci Fi Genre halte ich James Camerons Aliens für die beste Fortsetzung aller Zeiten. Ein intensiv beklemmender, atmosphärisch dichter Sci Fi/Horror/Actionthriller.
Und ehrlich, Leute. Nach Aliens gibt es für die Teile 3 und 4 keine Daseinsberechtigung mehr. Meine Meinung.

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Stupid_Motherfucker

Antwort löschen

Teil 3 hat etwas, was einzigartiges, die atmosphäre ist zum schneiden und das filmende ist...nunja,traurig und intensiv zugleich, es passt einfach perfekt, starkes ENDE....bedenkt man den ganzen stress hinter den kulissen, dann war teil 3 wirklich toll! teil 4 war dann aber wirklich nicht mehr ganz so passend...mann sollte ripley nun endgültig ruhen lassen, alles andere würde das originale alien franchise nur noch mehr zerstören ....aber dank AVP 1+2 wurde es ja sowieso schlimmer, eine schande....sorry @ 24, ist nur meine meinung


twentyfour

Antwort löschen

Den Pass nehme ich doch gerne auf. Das wird nicht das erste und bestimmt nicht das letzte mal sein, das auch wir mp Buddys unterschiedlicher Meinung sind. Eben sieh AVP, den ich nun wieder gelungen finde. Im Gegensatz zu dem Rotz Alien 3 und 4. Teil 3 hatte noch etwas Atmosphäre, zugegeben. Aber die Gestalten und das grottig miese CGI Alien, also bitte! Teil 4 ist einer Ripley absolut unwürdig. Die Geburt der Kreatur, Ripley wurde Mama. Also beim besten Willen. Sorry pitschi und S_M, ist auch nur meine Meinung.


filmfreak23

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Selbst früher, als der gute Jim noch nicht König von Hollywood war und noch nicht jede Millionen, nicht die Zeit, nicht die Narrenfreiheit bekommen hatte die er wollte, gelang es ihm Filme zu drehen, die in jeder Hinsicht und unabhängig vom Genre schlicht herausragend, teilweise sogar beispiellos waren.
Und das liegt einfach daran, dass er schon seit jeher ein brillanter Handwerker und höchst leidenschaftlicher Geschichtenerzähler ist.
Ich frage mich aber trotzdem bis heute, wie er mit vergleichsweise kümmerlichem Budget so einen Film auf die Beine stellen konnte.
Klar, damals war Filme drehen ein weitaus billigeres Unterfangen als heute, aber dennoch wirkt alles so unglaublich aufwendig.
Ähnlich wie der erste Teil der Saga ein regelrechter Lehrfilm, was Kameraführung, Kulissenbau und handgemachte Effekte angeht.
Ich mein, ich bin z.B. jedes Mal einfach nur baff, wenn gegen Ende Ripley und die Alienkönigin aufeinandertreffen.
Mit Newt im Arm dreht sie sich langsam, ganz langsam zu ihr um, wir hören schon ihren Atem, ein grässliches Rasseln, im Hintergrund die Alarmsirene, hell und dunkel wechseln sich unaufhörlich ab und schließlich bekommen wir das Monster der Monster in seiner ganzen Pracht zu Gesicht.
Das ist so ein epochaler Moment, da krieg ich ne Gänsehaut, wenn ich nur dran denke.
Unvergessen ist natürlich auch der zwischenzeitliche Höhepunkt, als sich die Truppe Marines ins Nest der Aliens vorwagen, die Lage aus Kontrolle gerät und Ripley als einzige weis was zu tun ist und dann dazu noch dieser Mörderscore von Horner.
Auch so Dinge wie Figurenzeichnung sind genial ausgearbeitet.
Allein die Wandlung von Private Hudson vom selbstverliebten Möchtegerncharakterstarkensupersoldaten zum verängstigten Wurm.
Da lacht man sich doch innerlich jedes Mal sowas von ins Fäustchen.
Natürlich auch Weltklasse gespielt von Bill Paxton.
Es ist für mich einfach der perfekte Sci-Fi/Action/Horror-Film und der Inbegriff eines Klassikers.

Und hier noch eine Auflistung meiner Lieblingssprüche:
"Wir steigen jetzt stark ins Terraforming ein, bauen bessere Welten und .." "Ja ja, ich kenn den Werbespot auch."

"Ja was gibt´s Private?" "Kann ich aus dieser Horrorstory noch austeigen?" "Sie werden dafür bezahlt Hudson!"

"Der Boden ist ja eiskalt!" "Soll ich vielleicht ihre Pantoffeln holen?" "Würden sie das tun Sergeant, das wär wirklich reizend." "Seh ich so bescheuert aus?"

"Hey, Vasquez, bist du schon mal für´n Mann gehalten worden?" "Nein, und Du?"

"Hey Sergeant, wenn sie das Zeug weiter rauchen kriegen sie Lippenkrebs!"

"Ich bin zwar synthetisch, aber ich bin nicht blöde."

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lirgg1991

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

James Cameron fährt genau dort weiter wo ridley Scott aufgehört hat.

Ein spannender und toll gemachter alien Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ioosh698

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

SO Liebe ich James Cameron, genau SO hat eine gute und vor allem würdige Fortsetzung auszusehen, SO und nicht anders! Mit "Aliens-Die Rückkehr" schuf Cameron eine solche Fortsetzung und lieferte nach Ridley Scotts visionärem "Alien-Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" den zweiten Teil der legendären Alien-Reihe ab, einer Reihe, die mir bis jetzt ausgesprochen gut gefällt. "Aliens" ist dabei, soviel sei am Anfang gesagt, für mich weder schlechter noch besser als Scotts Vorgänger, sondern für meinen Geschmack auf dem gleichen Niveau, nur mit seinem ganz eigenen, brachialeren, Stil und ohne die etwas verloren gegangene ruhigere Inszenierung die das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt aufweisen konnte.

"Aliens" ist hartes, dreckiges, spannendes, kluges und packendes Sci-Fi-Actionkino der ersten Klasse und über den gesamten Film hinweg, seien es die ALIENS ( vor allem die Alien-Mutter) oder die menschliche , von ALIENS verseuchte Kolonie, absolut herausragend inszeniert und gefilmt und während der Film läuft stellte ich mir immer wieder die Frage, wie es Cameron und sein Team nur geschafft haben für die damalige Zeit ein solch visuell atemberaubendes Werk zu erschaffen das auch heutzutage noch ein totaler Augenschmauß ist?! Ganz große Klasse! Dieses Kammerspiel, eine handvoll Marines im Kampf gegen zahlenmäßig überlegen ALIENS die den Menschen auch hier wieder gehörig einheizen, selbst aber auch eine gehörige Tracht Prügel abbekommen, ja, das alles macht schon sehr viel Spaß und James Cameron schafft es merklich die Spannung über die Handlung hinweg effektiv einzusetzen und stetig zu steigern, bis dann alles in einem wahrlich grandiosen Finale, für mich bisher eines DER Filmfinale schlechthin, förmlich explodiert und man erneut nur Beifall für den zweiten Streifen im Alien-Universum klatschen kann. Wie schon im ersten Teil spielt auch der Cast fantastisch, wobei vor allem Sigourney Weaver wieder brilliert und "Aliens" ein weiterer Beweis dafür ist das diese Reihe wohl immer DIE Filme von Weaver sein werden, zumindest für mich. Auch James Horners Soundtrack tut sein übliches, untermalt die brenzligen Situationen und die auch hier wieder oft klaustrophobische, düstere und drückende Atmosphäre voll und ganz. Manchmal habe ich mir dann aber doch die Stimmung des Erstlings zurückgewünscht: Eine siebenköpfige Crew, die "Nostromo, eine unbekannte Spezies die hinter jeder Ecke lauert und die Besatzung nach und nach vernichtet. In "Aliens" gibt's dies alles auch, nur noch von jedem mehr: Mehr Action, mehr Schauplätze, mehr Marines und natürlich mehr ALIENS, und das war mir an mancher Stelle einfach ein bisschen ZU viel!
Trotzdem, und das kann man dem guten James Cameron wirklich nur schwer streitbar machen, hat eben jener hier einen wuchtigen und starken Sci-Fi-Action-Horror-Thriller und eine absolut würdige Fortsetzung geschaffen, die für mich auf dem gleichen Niveau steht wie der Vorgänger. Somit kann ich sagen, dass meine Erwartungen an "Aliens" vollkommen erfüllt wurden!

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

pischti

Antwort löschen

Prometheus gefiel mir, ne solide 7,5 ^^


BenAffenleck

Antwort löschen

Ich erwarte da auch schon seit langem nicht mehr d-e-n Überfilm...


manuel.luger.3

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Das darf doch nicht wahr sein, da machen mir meine ganzen MP - Buddys Hoffnungen und schrauben meine Erwartungen immens in die Höhe und alles was sie geschrieben haben bewahrheitet sich... ! :)

AlienS ist wahrlich ein Meisterwerk, Ridley Scott hat mit dem ersten Teil vorsichtige Gehversuche gemacht, die ihm auch sehr stark gelungen sind, und James Cameron hats dann perfektioniert..!! Ich hab die Special Edition gesehen und die 2 Stunden und 30 Minuten schauen sich so kurzweilig, spaßig und verdammt spannend wie fast kein anderer Film aus dem Genre. !!

Viel mehr Action, viel mehr, Lauflänge, viel mehr Alien, viel mehr tote Menschen und Blut bzw. Säure.. ;)

Ja, Leute ich will zu den Filmen gar nicht mehr viel sagen, das sollen andere machen, ich will hier nur kurz meine Begeisterung ausdrücken.. ! Alles was ich dazu noch sagen kann ist dass ihr mit dem Film bestimmt nichts falsch machen, könnt, ein Herausragender Genrebeitrag der nur sehr schwer zu übertreffen ist. Die Effekte und das Setting sind richtig geil und der Trashfaktor ist eigentlich ziemlich gering.

Nach T1 und T2 und True Lies hat mich Cameron ein weiteres mal mit diesem zeitlosen Klassiker umgehauen. Der klatscht Teil 1 an die Wand Leute und der war schon gut, das heißt so viel wie dass ich ihn ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen kann. !!

bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

BenAffenleck

Antwort löschen

Mmmmh.....


twentyfour

Antwort löschen

:D


miarehkitz

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dann wollen wir mal beginnen.. Was für ein endlos geiler, mir die Nerven zum Zerreißen spannender, mich vollkommen verschlingender und meinen Puls auf 180 treibender Film! Ich glaube, noch nie habe ich dermaßen vom Anfang bis zum Ende eines Films so mitgefiebert und echte Qualen und pure Angst verspürt und durchlitten wie hier. Was für ein furioses, fulminantes Gebretter und Geschmetter, erbarmungslos fesselnd und umhauend!

Und was für eins (Vorsicht, Spoiler!).. Angefangen mit diesen komplett ignoranten Firmenhaien, die Ripley kein Wort ihrer Story abkaufen und denen ich aus voller Empathie zu Ripley heraus am liebsten den Hals umdrehen würde; über die ahnungslos neugierigen Anlagenarbeiter, die das im Vorgänger bereits Unglück und Verderben über die Crew bringende Raumschiff betreten (ja, mittlerweile existiert dank Intervention vonseiten der Firma menschliches Leben auf dem Alien - Planeten) und einen anhänglichen Facehugger als Souvenir mitbringen; bis hin zu der sich schon recht schnell abzeichnenden Katastrophe, als der Kontakt zu der Anlage abbricht und die Firma sich entscheidet, einen Soldatentrupp auf den Planeten auszusenden und Ripley um ihre Mitwirkung zu bitten, bietet allein schon der Anfang einen echt gediegenen und anständigen Start.

Dass "Aliens" diesmal um Einiges actionreicher sein wird als sein Vorgänger, ist recht früh klar, als man den Haufen auf Ballerei und Gebretter ausgerichteter Soldaten kennenlernt. Am Anfang dachte ich noch, okaaaay, muss das sein? Alleine diese proletenhaften und vor Übermut und Selbstüberschätzung nur so strotzenden Dialoge. Eigentlich konnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses Faktum sich positiv auf die Story auswirken wird, aber - weit gefehlt.

Es ist sooo unglaublich geil, wenn die total realitätsfern, arrogant, absolut tough und cool wirkenden Soldaten das wahre Ausmaß des Grauens kennenlernen, als sie die Ebene 3 betreten. Mich selber schauderts anhand der mir präsentierten Szenen.. Alter, diese wie ein Geschwür über dem gesamten Raum ausgebreitete schleimige, abstoßende Geschwulst, in späteren Szenen vollgehangen mit unzähligen dem Tode geweihten Anlagenarbeitern, ist einfach nur krass - und dann geht auch schon die Feierei ab. Es wird geschossen, gebombt, mit Flammenwerfern verteidigt, bis aufs Blut - erste Verluste stellen sich ein, Ripley brettert mit dem Panzergefährt in die Anlage, um die armen Schweine zu retten, Drama und Action pur. Einfach nur geil. Der pure Horror und blankes Entsetzen, als allen Beteiligten das wahre Ausmaß der Kacke bewusst wird, in der sie stecken, packt auch mich. Ich leide, ich klammer mich an meine Bettwäsche, versuche nicht zuzuschauen, versuche nicht hinzuhören, als den Machinengewehren die Munition ausgeht, die Truppe sich einem kompletten Stromausfall gegenübergestellt sieht, der Bewegungsmelder unaufhörlich und erbarmungslos piept. Dieser verdammte Bewegungsmelder. Der hat mich echt fertiggemacht. Beep. Beep. Beep. Beepbeep. Beepbeepbeep - und die Aliens brechen durch die Decke... Absolut genial!

Ich leide, als der neben der knallharten Vasquez vorher so großmäulige Hudson sich in totaler Panik und Irrationalität verfängt und mit seinem hysterischen Gerede alle in den Wahnsinn treibt; ich leide, als der widerwärtige Facehugger mit glibschig schmatzenden Geräuschen durch den vemeintlich sicheren Rückzugsort von Newt und Ripley fleucht; ich leide, als Bishop in diese klaustrophobisch enge Röhre steigt (und das obwohl mir sein Android - Dasein durchaus bewusst ist); ich leide, als dieser unglaublich scharfe Corporal Hicks Ripley seinen Vornamen verrät und sie bittet, zurückzukommen.. Ich leide einfach die ganze Zeit.

Und am meisten leide ich, wenn der Horror seinen Höhepunkt nimmt: Wenn die Kamera aus Ripleys Blickwinkel über bisher ungeahnte Ausmaße des Grauens des bislang unentdeckten Raums von Ebene 3 schwenkt. Ripley sieht Eier. Jede Menge Eier. Ripley sieht ein widerwärtig langes, fast durchsichtiges darmähnliches Rohr, in dem diese Eier wuchern und aus dem sie herausgepresst werden. Der Raum lebt, der Raum pulsiert. Und dann ist es soweit: Ripleys Face - Off mit der Alien - Königin beginnt. Ist das geil!

Wie sie aussieht, wie sie sich bewegt, welche Geräusche sie von sich gibt, wie sie ihrer Alien - Nachkommenschaft befiehlt, Abstand von Ripley zu nehmen.. Einfach nur geil. Gänsehaut - Moment. Über alle Maßen widerlich, aber gleichermaßen faszinierend.

Und dann später der Showdown zwischen der in Rage getriebenen Königin und Ripley - wie hammerhart kommt das denn!? Das Tor geht auf, und da steht sie in ihrer vollen Kraft und Entschlossenheit - im ersten Moment wusste ich nicht, ob ich das nicht zu überzeichnet und einfach nur absurd finden und darüber lachen soll, aber nein: Ripley im Roboteranzug tritt dieser abscheulichen Alien - Monarchin sowas von gewaltig in den Arsch, dass man es einfach nur geil finden muss. Einfach nur der Ober - Burner!

Absoluter Lieblingsstreifen. Mit einem Satz: Einer der geilsten und fesselndsten Filme, die ich jemals gesehen habe - in seinem Genre unerreicht!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

concienda

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Absolut gelungene Fortsetzung, die die Geschichte rund um Ripley und die Aliens nicht nur clever weiterführt, sondern durch den Genre-Wechsel, weg vom Horror und hin zur Action, auch für spannende, weil neue, und hochdramatische Momente sorgt.

Mehr Aliens, coole Action, tolle Charaktere, schockierende Momente, großartige Bilder und wohl einer der besten Showdowns der Filmgeschichte. So hat ein Sequel auszusehen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

GenervterUser980234

Antwort löschen

Ganz genau!


the_chosen_one

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Perfekte Fortsetzung, nicht schlechter (was oft bei Fortsetzungen der Fall ist) und auch nicht viel besser als der erste Teil
Einfach 10.0 / Lieblingsfilm

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dreamlandnoize

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Jetzt mal Butter bei die Fische. Kommen wir heute zu dem Meisterwerk, das die absolute Nr. 1 auf meiner persönlichen Filmliste ist. Die Rede ist von "Aliens - Die Rückkehr". Es ist DER Film, der die meisten Emotionen bei mir verursacht, unglaublich spannend und atemberaubend geraten ist, mit einer brillianten Charakterzeichnung aufwartet und zu dem zeitlose Action mit fetten Wummen bietet. Natürlich gibt es mit Sicherheit eine ganze Menge Filme, die ich als Favoriten haben könnte, aber wenn ich mir einen aussuchen müsste, ist es eben Cameron´s "Aliens". In diesem Genre liegt lediglich noch "Predator" auf gleicher Augenhöhe. Doch der Reihe nach...

Schon die Entstehungsgeschichte und unterschiedlichen Entwicklungen zu diesem Hammerfilm sind interessant. Mehrere Faktoren spielten zusammen oder gegeneinander, dass es diesen Film überhaupt gibt, wie wir ihn kennen, bzw. dass dieser Film (samt seinen Fortsetzungen) überhaupt existiert. Nach dem Erfolg von "Alien" (1979) gab es in den Jahren danach ähnlich gelagerte Filme, die auf der Welle mitschwimmen wollten, aber allesamt an den Kinokassen floppten. Deswegen war man bei 20th Century Fox sehr skeptisch, ob sich eine Fortsetzung finanziell überhaupt lohnen würde. Bei der Koproduktionsfirma von Alien, Brandywine Productions (Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill) glaubte man jedoch an den Erfolg einer Fortsetzung (auch dank der großen Fanbase, die ein Sequel forderten). Jedoch war das Trio sich einig, dass man einen anderen Ansatz für den zweiten Teil bräuchte. Das heißt: Statt subtiler Horror sollte knallharte Action im Vordergrund stehen.
Die Brandywine Productions engagierten für das Drehbuch den gerade mal 31 Jahre alten James Cameron, da sie von Cameron´s "Terminator" absolut begeistert waren. Als Vorgabe für das Drehbuch erhielt er nur zwei Sachen: Diesmal sollte nicht nur ein, sondern dutzende Aliens den Menschen das Überleben schwer machen und die zweite Bedingung war: Sigourney Weaver in der Hauptrolle, gepaart mit Soldaten.

Nach mehreren Monaten war das entgültige Drehbuch dann fertig. Von Cameron´s ersten 45 Seiten umfassenden Entwurf blieb (zum Glück) nicht mehr all so viel übrig. An dieser Stelle nenne ich gerade einmal die gröbsten Änderungen: Hicks (Michael Biehn) sollte gegen Ende in dem alientypischen Kokon eingesponnen werden und somit nicht überleben. Die Figur des zwielichtigen Carter Burke (Paul Reiser) fehlte in dem ersten Entwurf. Hauptprotagonisten Weaver bekam für ihren Charakter einen ganz anderen Background: Zunächst wurde sie als geschiedene Ehefrau beschrieben, die eine Tochter hatte, die ihr die Weltraumreise (ganz abgesehen von den tragischen Ereignissen, sondern einfach, weil sie sich vernachlässigt fühlte) nie verzeihen konnte. Von dieser Ripley-Version unterschied sich der Charakter im finalen Drehbuch.Zwar hatte sie eine Tochter, aber da die Geschichte 57 Jahre nach dem ersten Teil spielt, war diese Tochter verstorben. Das sie jemals verheiratet war, wurde gestrichen. Die Charaktereigenschaften blieben jedoch gleich: Aus dem naiven Mauerblümchen, die den ersten Teil als einzigster Mensch überlebt hat, wurde eine widerstandsfähige Frau und eine starke Persönlichkeit, die zu keiner Zeit Probleme hat, zur Waffe zu greifen. In der jungen Newt/Rebecca (Carrie Henn) sah sie quasi ihre Ersatztochter, der sie ihre Liebe als Mutter schenken konnte.
Auch der Android Bishop (Lance Henriksen) wurde im entgültigen viel menschlicher dargestellt, der Emotionen zeigen konnte und durch ein Update niemals einem Menschen Schaden zufügen könnte (Wir erinnern uns noch an den Androiden aus dem Erstling: Dieser war von der Firma Weyland Yutani auf eine hinterhältige, ganz eigene Mission programmiert worden).

Zu den ganzen Drehbuchänderungen vertiefte Cameron das Lebewesen "Alien", seine Charaktereigenschaften, sein Überlebenstrieb. Er verglich die Xenomorphs mit Bienen, die in Stöcken leben und von einer Königin gezeugt werden. Daher bekommt man im Schlussakt auch den finalen Kampf mit dieser Aliequeen zu sehen. Soweit zum Drehbuch und seiner interessanten Entstehungsgeschichte.

Weitere Personen, die auch einen Teil zum Erfolg dieses Films geleistet haben, sind Simon Atherton, Andrew Fletcher, Terry English, Ron Cobb und Crispian Sallis.
Während Ron Cobb und Crispian Sallis Cameron dabei halfen, den Koloniekomplex innen wie auch außen zu entwerfen, waren Atherton, Fletcher und English mit der Mammut-Aufgabe beschäftigt, die Ausrüstung, Waffen und Fahrzeuge der Marines zu gestalten. Ein Projekt, in das viel Aufwand und Zeit reingesteckt wurde. Die Ausrüstung sollte nach HighTech der Zukunft aussehen und ganz ehrlich: Selbst heute im Jahr 2013 (fast 30 Jahre nach dem Dreh!) sehen die Schutzwesten und Waffen noch futuristisch und schweinegeil aus.

Die Waffen der Marines entstanden aus diversen Einzelteilen verschiedener (echter) Waffen, natürlich gepaart mit ein wenig Fantasie. Unter anderem kamen Teile der amerikanischen Maschinenpistole Thompson M1A1, einer Franchi SPAS-12 Schrotflinte, einer Remington 870 Repetierflinte, einer MG42 (ein Relikt der deutschen Wehrmacht) und einer Heckler & Koch HK VP70 zum Einsatz.
Wie der geneigte Waffennarr sehen kann: Waffen von verschiedenen Kontinenten sämtlicher Zeitepochen des 20. Jahrhundert - wie gesagt, nur das Beste für unsere tapferen Marines.
Wie ich es eben bereits erwähnte, sämtliche fiktive Waffen sind absolut genial gestaltet, haben Firepower wie ich morgens Mundgeruch und würden vom technischen Aspekt nicht funktionieren sondern einfach in der Hand explodieren. Aber wen juckt das schon?

Absolut genial ist auch die Charakterzeichnung der Marines und sonstigen wichtigen Nebenfiguren, dass jedes Ableben schmerzt.
Dabei kann man die Marines in drei Gruppen aufteilen:
a) Statisten-Rollen
b) Charaktere, die frühzeitig sterben und
c) Figuren, die ziemlich lange dabei sind und vielleicht den Abspann überleben.

Dieser immens tiefe Backround hat mich schon immer fasziniert und ich hatte sehr oft die ersten sechzig Minuten angeschaut, wobei ich versucht hatte, jegliche Figur innerlich aufzusaugen. Das Hauptaugenmerk lag gerade bei den Marines, die kaum Screentime hatten.
Unter Kategorie a) also Figuren, die nicht sonderlich auffallen der zwölf Marines kann man leider schon fünf Leute verbuchen. Während die weibliche Flugzeugpilotin Coporal Ferro (Colette Hiller) zwar sehr tough rüberkommt und länger überlebt wie andere, hat sie "berufsbedingt" wenig Screentime, da sie zusammen mit Co-Pilot Private Wierzbowski (Trevor Steedman) auf dem Mutterschiff bleibt. Wierzbowski selbst sieht man noch seltener, meistens in Szenen, in denen situationsbedingt mehrere Gruppenmitglieder nebeneinander sitzen/stehen. Das gleiche Schicksal ereilt Private Spunkmeyer (Daniel Kash), der jedoch im Gegensatz zu Wierzbowski immerhin ein paar Dialoge sprechen darf.
Ein weiterer weiblicher Kandidat ist Corporal Dietrich (Cynthia Scott). Ein paar Dialoge, ein paar Szenen, insgesamt sehr schwach gezeichnet und bumm - das war es. Das absolute Schlusslicht von diesem Statisten-Quintett stellt eindeutig Private Crowe (Tip Tipping) dar. Ich kann den Film hoch und runter, vor und zurückspulen - ja, in Zeitlupe laufen lassen. Private Crow sieht man tatsächlich nur ein einziges Mal und zwar bei seinem Tod. Sollte einer von euch doch noch eine Szene mit ihm entdecken, so solle er mich anrufen. Ich würde mich darüber freuen.

Gruppe b) unter die man jedoch nur Marines einordnen kann, sind Charaktere mit guter Charakterzeichnung und etwas mehr Screentime. Sozusagen Leute, deren Verlust beim Zuschauer schon weh tut. Private Frost (Ricco Ross) ist dabei noch die Figur, auf die ich noch am ehesten verzichten könnte. Neben ihm sterben beim ersten Angriff der Aliens auch noch der Chef, Sgt. Apone (Al Mattews) und Private Drake (Mark Rolstone). Beides Persönlichkeiten, die ich noch gerne länger gesehen hätte. Apone wegen seiner Macho-Allüren und dem Führungsstil. Und vorallem Private Drake wäre für manche Szenen noch ganz gut aufgehoben gewesen, da sein Charakter hervorstecht und eher an einen durchgeknallten Waffenfreak als an einen Marine erinnert.

Wer richtig mitgezählt hat, wird bemerken, dass lediglich vier Marines den ersten Alien-Angriff überleben *schnief*. Darunter fallen Lt. Gorman (William Hope), Private Hudson (Bill Paxton), Corporal Hicks (Michael Biehn) und der dritte weibliche Soldat Private Vasquez (Jenette Goldstein), die mit den anderen zivilen Boardmitgliedern ums Überleben kämpfen. Darunter fallen natürlich Ellen Ripley (Sigourney Weaver), der menschliche Android Bishop (Lance Henriksen), der hinterhältige Carter Burke (Paul Reiser) und das Mädchen Newt (Carrie Henn).
Jeder Tod eines Marines treibt mir Tränen in die Augen, lediglich bei Carter Burke´s Ableben knallen die Sektkorken - ja, so intensiv fühlt man mit den fiktiven Figuren mit.

Vom Drehbuch über Ausrüstung, den Locations und Charakterzeichnung stimmt also alles bis ins kleinste Detail - aber "Aliens - Die Rückkehr" wäre nicht mein Lieblingsfilm, wenn nicht auch der Rest in totaler Perfektion abgefilmt wäre.
Obwohl in der ersten Stunde nicht viel passiert, fesselt der Film den Zuschauer ab der ersten Minute. Zuerst konzentriert sich die Handlung um Ripley´s Schicksal nach dem ersten Teil, wobei Fans des Ur-Alien von 1979 mit der Zunge schnalzen werden. Danach beginnt die Mission auf den entfernten Planeten. Die positive Grundstimmung und die Kameradschaft der kleinen Elite-Gruppe, die bis an die Zähne bewaffnet sind, schwappt auf den Zuschauer über - so nach dem Motto: Yeah, jetzt bekommen die Aliens mal richtig schön den Hintern versohlt.
Dann folgt die Landung auf den Planeten in der Kolonie LV-426. An dieser Stelle kommt Cameron´s Werk dem Original am Nächsten. Wo sind die ganzen Siedler? Was ist hier passiert? Sind es wirklich die bösen, außerirdischen Kreaturen schuld, wie es Ripley prophezeit hatte? Cameron setzt seine Truppe in der menschenleeren Kolonie ab, bei der er sehr auf blaue Farbfilter setzt, die für ihn das Symbol für kalte Zerstörung steht. Der momentan herrschende subtile Horror wird mit dem Score von James Horner untermalt und durch ein simples Gadget erreicht der Spannungslevel die höchste Stufe: Ein kleiner Handmonitor, in dem Sensoren verbaut sind, um Bewegungen zu orten, auch durch Wände bzw. Decken. Dieser Bewegungssensor reagiert mit einem monotonen, herzschlagartigen Geräusch, das wortwörtlich den Pulsschlag des Gerätes erhöht, je näher ein Lebewesen sich nähert.
Hinzu kommen dezent platzierte Schockeffekte, die den Zuschauer direkt am Schicksal der Truppe teilhaben lassen. Bis eben die Hölle ausbricht und die Aliens angreifen...

Von da an gibt es Nonstop-Action gepaart mit Spannung auf höchstem Niveau. Die erste Angriffswelle gerät für den Zuschauer recht unübersichtlich - dieses einfache Mittel dient dazu, dass der Zuschauer bemerkt, in was für einem unkontrollierbarem Schlamassel sich die Truppe befindet. Aus perfekten Soldaten werden Opfer.
Später Passagen werden auch wieder teilweise "ruhig", auch der exzellente Bewegungsmelder kommt wieder zum Einsatz.

Für mich war und ist "Aliens" Kino in Perfektion - was würde ich dafür geben, diesen Streifen auf der großen Leinwand zu sehen...

Weitere kleine Randnotizen, die sicherlich erwähnenswert sind:

- Ursprünglich sollte James Remar die Rolle von Hicks spielen, doch aufgrund Differenzen zwischen ihm und Cameron wurde Remar aussortiert und durch Michael Biehn ersetzt. An einigen Stellen ist Remar sogar zu sehen, jedoch Close Ups, in denen Remar deutlich erkennbar ist, mussten mit Michael Biehn nachgedreht werden. (Oder könnt ihr euch einen "Zurück in die Zukunft" mit Eric Roberts anstelle von Michael J. Fox vorstellen? Nie im Leben! Das war ja damals so ein ähnlicher Fall).

- Das Budget des Films betrug 18,5 Mio US-Dollar, Sigourney Weaver bekam für damalige (Frauen-)verhältnisse eine sehr hohe Gage: 1 Mio Dollar. Heute, nicht mal dreißig Jahre später, bekommen Topstars 30 Mio Dollar für einen (Durchschnitts-)Film.

- 20th Century Fox wollte von Anfang an, dass dieses "Aliens"-Projekt maximal zwei Stunden Laufzeit bietet, da man ihn dadurch öfters am Tag in den Kinos spielen konnte. Heraus kam eine 137 Minuten lange zwangsgeschnittene Fassung. Erst 1999 wurde der Director´s Cut mit 154 Minuten Laufzeit veröffentlicht. Jede dieser 17 Minuten ist Gold wert, wenn man sich mal den Bonus anschaut. Die Charaktere wurden vertieft und selbst spannende Passagen fielen der Schere zum Opfer.
Mich würde mal interessieren, wenn das Studio damals nicht diese blöde Laufzeitbedingung gestellt hätte, wäre vielleicht sogar eine 180 Minuten oder noch längere Fassung herausgekommen. Ich will gar nicht wissen, was Cameron schon von sich aus selbst aus dem Drehbuch mit Edding streichte. Szenen, die er vielleicht gerne abgedreht hätte aber schon wusste, dass sie die 2-Stunden-Klausel verletzen würde.

Und genau dort liegt der Wurm und mein einziger Mini-Kritikpunkt begraben. Gerade den Marines mit wenig Spielzeit hätte man in einer noch längeren Fassung mehr Background geben können, vielleicht auch den ein oder anderen nicht so schnell aus dem Drehbuch zu killen. Gerade bei Drake hat es mich richtig angepisst - der Junge hätte bestimmt noch einigen Aliens den Arsch aufgerissen.

Als Kauf kommt natürlich nur die Blu Ray Quadrology-Box (Stand: März 2013) in Frage, unabhängig ob man die anderen drei Teile mag oder nicht.
Nicht nur, dass jeder dieser vier Filme einen längeren Director´s Cut und unendlich viel Bonusmaterial zu bieten hat - gerade Teil 1 und 2 sehen fantastisch und unendlich scharf aus. So als hätte man die Filme erst nach 2000 gedreht. Das Drehjahr kann man lediglich an den Frisuren oder an den leider in die Jahre gekommen Alien-FX erahnen.

Zeitloses Kino in Perfektion.

10/10

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christin237

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Also noch besser als der erste Teil! Einer der Filme, die ich auswendig kenne... die Dialoge, ob englisch oder deutsch, sind super und zum Teil zum wegschmeißen. Die Charaktere sind sympathischer und die Effekte ein absolutes Highlight. Von vorne bis hinten, auch im extended cut, absolut interessant, spannend und unterhaltsam. Vasquez hat Eier! Hudson dreht permanent auf sehr amüsante Weise frei. Bishop ist Bishop. Hicks ist heiß. Burke ist schmierig und windig. Apone ist ein beinharter Knochen mit Lippenkrebs... und auch alle anderen machen einen wirklich guten Job. Vor allem die Königin ist einfach nur imposant. Die Bewegungen. Das tiefe, schwere Atmen. All diese perfekten Effekte sind bis heute unerreicht. Macht immer wieder Spaß, den anzusehen!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MetalFan92

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gelungende Fortsetzung eines Meisterwerkes.
Mehr Action, mehr Spannung - mehr Aliens !

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Shady95

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ich muss zugeben ich mochte den ersten Teil mehr, denn dieses spannende Gefühl wenn man wusste dass das Alien da ist aber es nicht sieht, war wirklich gelungen. James Cameron setzt in Aliens auf mehr in allen Bereichen. Mehr Aliens, mehr Charaktere, mehr Action. Natürlich ist auch dieser Film wirklich spannend und Ripley und Newt sind ausgezeichnet gespielt und auch die Action stimmt. Trotzdem hatte Alien mehr dieses ungewisse Gefühl zum Fingernägelabkauen, wobei Cameron diesen Film zu einem typischen 80er-Jahre-Actionstreifen werden lassen hat. Keine Frage auch gelungen aber nicht mein Favorit.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

churchdogem

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Das Plural-s deutet es schon an: Mehr Effekte, mehr Krawumm und natürlich mehr Aliens. Leider ist mehr nicht immer besser und so bekommt man hier nur einen typischen Cameron geboten, der natürlich wie es sich für einen Cameron gehört, für die Story mal wieder viel zu lang geraten ist. Wer Cameron mag, wird auch "Aliens" mögen. Wer ihn nicht mag, kann den Film getrost auch in doppelter Geschwindigkeit gucken.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kai_Asmus

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein "typischer" Cameron. Sehr übersichtliche Story, dafür aber eine ganze Menge KRAWUUUM, SWOOOOOSH und BOOOM! Aber genau das gefällt mir an diesem Film so.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

shazad.khokhar

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Es ist immer eine Herausforderung ein gutes Sequel zu einem guten Film zu produzieren. Leider geht das desöfteren schief wie z.B. bei Iron Man oder Matrix, aber hier kann und muss man sagen, dass es ohne Frage ein klasse Sequel ist, der mir sogar etwas besser gefällt als Alien 1. Scheinbar liegt es an J. Cameron, dass er Sequels besser macht, als den ursprünglichen Film, siehe Terminator 2..., da kann man sich ja wirklich auf die Avatar Filme freuen :-P.
Zurück zu diesem Film, Cameron erzählt die Alien Geschichte weiter und erzählt es vorallem anders als R. Scott. Das ist auch der Grund, warum das Sequel so gut ankommt und nicht wie sonst bei Sequels die Geschichte aus Teil 1 mit einpaar Änderungen wiederholt wird. Ich habe den Film so oft schon gesehen und ich bin immer noch total angespannt, wenn die Handlung auf dem Planeten los geht.
Meiner Meinung nach ist es der beste Teil der Alien Reihe. Ich finde diesen hier etwas besser als Teil 1.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Nebular65

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich denke ich habe den ersten Teil von ALIEN ausreichend gut beschrieben. Bei dem zweiten Teil der Reihe entfiel ein bisschen des "Aliengefühls". Der klassische Score von Jerry Goldsmith ist bis auf wenige Stellen komplett umkomponiert. Komischerweise erhielt Aliens eine Oscar-Nominierung und Alien nicht. Das kommt mir sehr komisch vor. Dieser Film ist trotz einiger Mängel ein sehr guter Film und eine würdige Fortsetzung. Alien 3 und 4 sind dann etwas... anders.
Die visuellen Effekte waren sehr gut und die Idee mit dem Alienkollektiv, das im ersten Teil weniger beschrieben wird ist auch sehr gut. Das in diesem Film der Android eine gute Rolle spielt stört mich nicht. In den restlichen Filmen wird die Rolle des Roboters jedoch viel zu sehr in den Vordergrund gehoben. Ein weiterer Part der meiner Meinung nach komisch im "ALIEN-Universum" wirkt ist diese Militäraktion. Die Hauptpersonen sind neben Ripley nur Soldaten und der lustige Bishop. An Horrorqualität und an SciFiqualität büßt der Film wiederum nix ein.
Zu meinen Top 10 Filmen zählt James Cameron's ALIENS nun nicht. Trotzdem hat Cameron wieder mal einen klasse Science Fiction gedreht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

keskushermoston.pesakekovettumatauti

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Der Film war vor ein paar Minuten noch bei 8/10, jetzt aber gebe ich dem Film 9/10, da ich zum ersten Mal gemerkt habe, wie absolut genial der Charakter der Newt geschrieben ist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

rainewardo

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Fortsetzungen: Hollywoods bestmögliche Gelegenheit, einfach Geld zu machen ohne sich groß etwas Neues einfallen zu lassen. Dem Zuschauer wird einfach mehr von dem gegeben, was er gern sieht. Sie strömen beinahe wie eine Plage in die Kino- und Fernsehlandschaften, sie reichen von grauenhaft über passabel bis gar herausragend.
Und bei "Aliens" handelt sich ganz klar um letzteres!

Eines vorab: James Cameron beschließt genau das, was die Fortsetzung des Meilensteins "Alien" gebraucht hat - eine konsequente Neuausrichtung, jedoch ohne das Original zu ignorieren.

"Aliens" ist genau wie sein Vorgänger spannend und atmosphärisch, gar klaustrophobisch und gruselig, aber nicht so sehr wie "Alien". Hier liegt der Fokus ganz klar auf einem anderen Genre: Action. Und was hier gezeigt wird, ist wirklich ein fulminates Action-Feuerwerk!

CGI als Allheilmittel war damals noch kaum bis gar nicht verbreitet, so hieß es, die Tricks und Action musste noch handgemacht werden und dies sieht man in jeder Szene und das meine ich nicht einmal negativ. Gerade das macht den Charme von "Aliens" aus und die Tricks sind selbst heute noch vorzeigbar. Der Film ist in erster Linie ein atmosphärischer, gruseliger Science-Fiction-Actionfilm, jedoch nimmt die Action nie Überhand, der Spannungsbogen ist genauso vorhanden wie die ruhigen Momente, in dem sich die Charaktere entwickeln können. Genau hier kommt insbesondere die "Mutter-Tochter-Beziehung" zum Tragen und gewinnt für einen Actionfilm erstaunlich viel Tiefe (Weaver hat zu Recht eine Oscarnominierung erhalten).

Auch wird die Handlung von "Alien" nicht ignoriert, sondern konsequent weitererzählt. Technisch ist der Film für die Ewigkeit, hier und da wirken die Effekte etwas angestaubt, aber das Setdesign und vorallem das Monsterdesign, das ebenfalls weiterentwickelt wurde, spricht für den Film. Jerry Goldsmiths gruselig-beklemmende Musik musste einen treibendem Score von James Horner weichen, der jedoch die Szenerie optimal unterlegt.

Fazit: Selten kommt es vor, dass eine Fortsetzung genauso gut ist wie sein Vorgänger. "Aliens" unterhält auf ganzer Linie, ist spannend, beklemmend und einer der besten Science-Fiction-Actionfilme, die je gemacht wurden - und natürlich auch einer der besten Sequels!

Tipp: Die erweiterte Fassung ist unbedingt der Kinofassung vorzuziehen, die selbst Cameron bevorzugt. Charaktere kommen hier viel stärker zur Entfaltung und keine Szene wirkt unnötig oder gar zu gestreckt!

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommisar-X

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Diesmal sind die WAHREN Stars des Films die ALIENS. Die ganze zeit die "Unter uns und über uns" Mentalität bzw. die Pseudo Coolen MARINES. Gezündelt wurde auch viel. Nett auch, das ein Mädchen üebrlebt hat

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch