Aviator

The Aviator (2004), JP/US
Laufzeit 170 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.01.2005

7.2 Kritiker
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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Aviator - Bild 4711
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von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett

In den 1930er und 1940er Jahren revolutioniert der junge Multimillionär Howard Hughes Hollywood und wird einer der erfolgreichsten Produzenten der Traumfabrik. Nebenbei ist er waghalsiger Pilot und eine treibende Kraft der modernen kommerziellen Luftfahrt. Die Frauen liegen ihm zu Füßen und er hat skandalträchtige Affären mit dem eleganten Hollywoodstar Katharine Hepburn und der sinnlichen Leinwandgöttin Ava Gardner. Doch Howard Hughes hat nur eine Liebe: das Fliegen. (omdb)

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Kritiken (3) — Film: Aviator

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

(...) Doch auch AVIATOR ist kein großartiger Film geworden, weil Scorsese wie in so manchen Filmen seines Spätwerks das Tempo nicht halten kann und sich in den repetetiven Anhörungsszenen allzu lange verliert: Die Luft ist raus, bevor Hughes zum letzten Mal abhebt. Was die zu diesem Zeitpunkt schon etwas klapprige Kiste zusammenhält, ist die überragende Vorstellung von Leonardo DiCaprio, der den Film zu jeder Zeit beherrscht, ob als aufgedrehter Jungspund oder weggetretener Tycoon, vom milchgesichtigen Millionär mit großen Träumen bis zum manischen Selbstzerstörer.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

So hat "The Aviator" genau das Tempo und die visuelle Spannung, jene Wildheit und entscheidenden zehn Prozent "over the top", die ein solcher Film braucht, um emotionale Abgründe aufzureißen, und den Zuschauer zu fesseln. Es sind diese zehn Prozent, die einen Film zum Meisterwerk machen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

[Der Regisseur erzählt die Geschichte] mit den ureigenen filmischen Möglichkeiten, taucht die zwanziger und frühen dreißiger Jahre in den veralteten, leicht grünstichigen Look des frühen Farbfilms und die späten Dreißiger und Vierziger in die übersatten, künstlichen Farben des Drei-Band-Technicolors. Ein buchstäbliches Zeit-Bild also, das Wahrnehmungsveränderungen gleich mit thematisiert."

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Kommentare (60) — Film: Aviator

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Martin Scorsese verfolgt Hughes’ Geschichte mit einzigartigem Gespür . Selbstverständlich bleibt in einem Biopic manches plakativ, sicher müssen einzelne Szenen von über Jahre währenden Zerrissenheiten künden. Leonardo DiCaprio allein aber entschädigt für gewisse Glättungen, er ist eine Wucht als Howard Hughes! Nur diejenigen, die offensichtlich seine frühen Filme, etwa "This Boy’s Life" und "Gilbert Grape", nicht in Erinnerung haben, zeigen sich überrascht von seinem unverschämtem Schauspieltalent.
Ende der 1920-er.Hughes' dreht "Hell’s Angels". Eine tollkühne Fliegergeschichte, in der Hughes' ganze Leidenschaft für die Welt über den Wolken liegt. Während seiner Arbeit daran, setzt sich der Tonfilm durch und der Regisseur beginnt noch einmal von vorn. Als superlativsüchtigen Maniac inszeniert Scorsese ihn, als obsessiven Grenzbrecher und fanatischen Überflieger, der Lindberghs Geschwindigkeitsrekord einstellt und immer gewagtere Modelle konstruiert, der die Fluggesellschaft TWA übernimmt und gegen die übermächtige PanAm-Konkurrenz verteidigt. Als Hughes' Neurose sich verschlimmert, zieht er sich einmal für Wochen in die Dunkelheit seines Vorführraums zurück. Umgeben von ungezählten Kleenex-Tüchern und Milchflaschen voller Urin kämpft er mit inneren Dämonen - ein tragischer Held im Bilderrausch.
Scorsese hat zum einen eine epische Lobpreisung auf den großen Howard Hughes inszeniert, aber auch auch versucht den besessenen Fanatiker zu zeigen. Nicht die teilweise müssige Erzählung macht den Film sehenswert. Sondern die grandiose Darstellung von DiCaprio.

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Framesurfer

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Bewertung6.0Ganz gut

Schade daß der Film Dawn Patrol von Howard Hughes in Deutschland nie veröffentlicht wurde. Im Moviepilot Archiv findet sich auch nichts, deshalb auf diesen Weg ein paar Worte. Er hat eine schmalzige Liebesgeschichte und dauert eine ganze Weile, aber er spielt auch zum Teil in einem Deutschland, was nur aus Kuckucksuhren und Bierseligkeit besteht. Auch mal ganz schön bei einem amerikanischen Film. Was ihn interessant macht, sind die Kriegszenen. Diese folgen einem einfachen Grundprinzip- alles ist echt. Außer der Munition der Flugzeuge, hoffe ich zumindestens.
Will er Flugszenen drehen, baut er die größte private Luftflotte der Welt auf. Will er einen in Flammen stehenden Zeppelin zeigen, nimmt der gute Howard einen und setzt ihn in Flammen. Zeigt er die Bombadierung eines Munitionslagers, nimmt er echte Bomben und echten Militärsprengstoff.
DAS bringt keine CGI Technik hin.

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Patrick Zecca

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film über einen Mann mit unstillbarem Verlangen nach "Mehr".
Aviator spiegelt im Grunde gut die Eckpunkte der Biografie von Howard Hughes wieder, jedoch fallen meiner Meinung nach zu viele Kleinigkeiten unter den Tisch, wodurch das Ganze wie eine einfache Aneinanderreihung von Geschehnissen wirkt. Man sieht die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben, wegen fehlenden zusätzlichen Informationen versteht man die Zusammenhänge aber nicht wirklich.
Die schauspielerischen Leistungen sind ausgesprochen ordentlich, auch gegen die technische Umsetzung des Werkes ist nichts einzuwenden, was mich allerdings störte waren die ewigen "Angst-vor-Bakterien"-Szenen. Das mag die Krankheit Hughes realistischer erscheinen lassen, nervt nach fast drei Stunden jedoch zunehmend.
Die Story an sich ist nunmal eine Wirkliche und auch wenn Hughes Leben außergewöhnlich vielseitig war, so taugt sie für mich doch nicht wirklich für Hollywood.
Irgendwo fehlte einfach die Spannung oder auch eine klare Linie, ein roter Faden, der dem Zuschauer am Ende klar macht, warum man diesen Streifen gesehen haben sollte.
Alles in Allem also ein ordentlich gemachter Film, dem, um packend zu sein, leider einiges fehlt.

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Laura Eissenberger

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Bewertung6.0Ganz gut

Da es sich ja nur um einen Kommentar und keine Rezension handelt:
Ich kann und kann und kann mich einfach nicht entscheiden. Der Film ist so schlecht nicht gespielt, und auch auf die Kulissen kann man kaum was kommen lassen. Aber er will und will mich nicht packen.
Tja. Ich würde jedem meiner Freunde einfach einen Film empfehlen, der ganz klar gut ist.

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TheTurk

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Bewertung7.5Sehenswert

Für eine Biografie Verfilmung ist er sicherlich gut gelungen. Die schauspielerischen Leistungen sind wirklich hervorragend, allen voran die von Leonardo DiCaprio. Die Verfilmung war weder zu lang noch zu kurz, es passte einfach. Doch so ganz umgehauen hat er mich nicht, weiß auch nicht so ganz warum. Einer der Filme die ich mir wohl nicht ein zweites mal ansehen würde um ehrlich zu sein.

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agynessa

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht schlecht, bleibt aber auch nicht wirklich im Gedächtnis hängen.

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Laura Eissenberger

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Exakt.


ElMagico

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um einiges besser als ich erwartet habe und so richtig weiss ich gar nicht warum, denn die Geschichte fand ich über weite Teile nicht mal so toll, ausserdem hatte ich ständig das Gefühl, dass Howard Hughes tatsächliche Biografie um einiges anders aussah.
Ich hab mich nicht nur einmal gefragt, ob das gesehene denn nun so wichtig ist, dass man hat einen Film darüber machen müssen, vieles schien mir einfach nur dekadent und ich persönlich seh mir sowas meinst nur ungern an. Aber "Aviator" erzeugt soetwas wie ein Sogwirkung und vermag immer mehr zu fesseln, ohne dass etwas wirklich eklatantes passiert, denn die Auseinandersetzung mit PanAm, war für mich eigentlich der einzige Handlungsstrang mit Spannungspotential. Aber auch mit einem Tag Abstand kann ich gerade nicht genau benennen, was mich dann doch so an dem Film faszinierte, denn zu allem Überfluss fand ich die erste Stunde recht langweilig, die Frauengeschichten uninteressant und die Figur des Howard Hughes auch nicht wirklich abendfüllend. Und wie gesagt: Ich zweifle auch die realitätsnähe von "Aviator" sehr an (hab aber keine Ahnung wie es wirklich war). Meinem Empfinden nach, muss dieser Mann mehr Dreck am Steck gehabt haben, in einer Zeit, in der die Mafia so einflussreich war, hat sicherlich auch er seine Verbindungen dorthin gehabt und letztendlich hätte soetwas den Film für mich noch weiter aufgewertet. Auch der Irrsinn, dem Howard Hughes verfällt, scheint mir doch etwas überzogen und auch sein Waschzwang ist etwas unglücklich dargestellt, da es viele Szenen gibt, in denen er dieses zwanghafte Verhalten plötzlich einfach nicht hat. Und wenn die anfängliche Sequenz mit der Mutter die Erklärung für Howard Hughes Macken und Verhaltensmuster sein soll, dann muss ich sagen: das ist furchtbar läppisch gemacht und erreicht noch nicht mal das Niveau von Hausfrauenpsychologie.
Jetzt aber genug kritisiert, denn irgendwie hat es "Aviator" ja doch geschaff mich in seinen Bann zu ziehen. Man will ab einem gewissen Punkt einfach wissen, wie es weitergeht. Aber nicht weil man die Figur des Howard Hughes so mag, sondern mehr aufgrund seines völlig abstrusen Sozialverhaltens, dass ein normales Leben, noch dazu in der High-Society, im Regelfall eigentlich unmöglich macht. Aber er schlängelt sich da irgendwie durch, gilt zwar als Exzentriker, ist aber in Wahrheit viel bekloppter als nur das. "Aviator" ist nie spannend oder mitreissend, aber er fesselt, legt langsam und unmerklich seine Arme um einen und lässt dann nicht mehr los.
Eine Erklärung die ich hätte, wäre diese: Optisch ist es nämlich, nach "Taxi driver" und "Bringing out the dead", der beeindruckenste Film Scorsese´s. Vorallem die Licht- und Farbspiele fand ich umwerfend gut gemacht, irgendwie Retro, aber doch geben sie dem Film stellenweise einen surrealen Touch. Insgesamt hat hier einen meisterlichen Job gemacht, da mich diese Geschichte wohl sonst gar nicht so gekriegt hätte.
Seltsames Erlebnis irgendwie und schwer einen Kommentar aufgrund meiner Wahrnehmung zu verfassen. Aber ich hab ihn genoßen...das ist ja die Hauptsache.

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Sigrun

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Zitat: "oder meinst du diese Busen-Debatte...damit lockt man aber keinen Magic hinterm Ofen vor ;)" --> *smile* :o))) Und ja, ein filmisches Kunststück, toll beschrieben!!!


Andy Dufresne

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Echt gut beschrieben.Find es ist der untypischste Scorsese von Scorsese...Aber gut.


dreaming elephant

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Auch wenn sie der Regisseur des Films sind, Howard, was Sie verlangen ist unmöglich!" - "Für mich ist nichts unmöglich! Geht nicht, will ich nicht hören."

Dieser Film von einer einzigartigen Person der Weltgeschichte: Howard Hughes. Dieser Mann war Idol und Ikone zugleich und repräsentiert mehrere Jahrzehnte der amerikanischen Geschichte und deren Lebensstil. Als Film- Produzent brachte er kontroverse Streifen in die Kinosäle Amerikas, welche heute noch als Klassiker zu betrachten sind, so etwas The Racket, Hell's Angels, Scarface und The Outlaw. Seine große Leidenschaft galt hingegen dem Fliegen. So war er der einflussreichste Pilot der Geschichte und einer der größten Industrie-Mogule seiner Zeit. Sein Unternehmen, die TWA (Trans World Airlines) entwickelte Flugzeuge, die zukunftsweisend waren. Doch Howard Hughes litt sein ganzes Leben unter schweren Zwangsneurosen. Zur Öffentlichkeit hin zeigte er sich als einen starke Persönlichkeit, doch innerlich hatte er schwere psychische Probleme.

So kommt es beispielsweise zu einem Streit zwischen Howard und seiner Lebensgefährtin Katharine, als ihm sein eigener Kontrollwahn zum Verhängnis wird und er die Menschen abschreckt, die er eigentlich liebt:

„Es tut mir Leid, Schatz. Ich lass die Wanzen wieder rausnehmen.“ […] "Du belauschst meine Anrufe?" - "Nein, nein, nein, Schatz! Das würde ich nie tun, das würde ich nie tun! Ich... ich lese nur die Abschriften, das ist alles."

Es steckt eine sehr große Schwierigkeit darin eine solch ambivalente Geschichtsfigur wirklich authentisch auf die Leinwand zu bringen. Doch genau das gelingt Leonardo DiCaprio hier. Er verleiht der Figur eine unheimliche Tiefe. Er schafft es diese Persönlichkeit dem Zuschauer sehr nahe zu bringen. Der Film ähnelt einer Charakterstudie eines Mannes, dessen Leben durch psychische Zwangsstörungen beherrscht wird. Trotz einer herausragenden Besetzung wie Cate Blanchett (diese Schauspielerin macht mir irgendwie Angst, sie hat immer so verdammt merkwürdigen Rollen, die Frau ist mir nicht geheuer , diese ganze Attitüde: so unantastbar, leicht verrückt, erhaben von der Welt und alles was in ihr passiert – aber irgendwer muss ja diese Rollen spielen^^), Kate Beckinsale, Jude Law, Ian Holm, Alec Baldwin – sogar Willem Dafoe wird als Journalist verheizt, der vielleicht einen Auftritt von 2 Minuten hat. – trotz all dieser wirklich guten Schauspieler habe ich das Gefühl, dass es sich bei dem Film um eine DiCaprio-one-man-show handelt (und das ist keineswegs negativ zu sehen). Die einzige Sorge bei DiCaprio, die ich habe ist, dass er jetzt bei zu vielen Filmen zu sehen ist. Irgendwann kann man einen Schauspieler, mag er noch so gut sein, nicht mehr sehen.

"Zur Zeit bekommt er Bluttransfusionen, aber..." "Wessen Blut?" "Wie bitte?" "Wessen Blut?" "Aus unserem Bestand." "Oh, das wird ihm nicht gefallen." "Mr. Detrict, ich bezweifle, dass ihm je wieder etwas gefallen oder nicht gefallen wird."

Abseits von DiCaprio besitzt der Film Tempo, er fängt die Atmosphäre der Vor- und Nachkriegszeit in Amerika wunderbar ein und die Ausstattung und Kostüme tragen sehr schön dazu bei. Darüber hinaus besitzt der Film einen sehr tollen Sinn für Humor. Der oben beschriebene Streit hatte für mich so etwas sehr ulkiges, etwas sehr groteskes – ich fand es äußerst amüsierend... Doch die lustigste Szene, meiner Meinung nach, ist, als Hughes seinen Meteorologie-Professor Fitz einen Zirkel in die Hand drückt und dieser anhand von einigen Frauenportraits zeigen soll, dass der Ausschnitt seiner derzeitigen Filmfigur nicht „tiefgreifender“ ist als der von Frauen aus anderen Filmen.

Man kann diesem Film eigentlich nur eine Sache vorwerfen: er besitzt praktisch keinen Spannungsbogen. Die Spannung ist gleichbleibend auf einem angenehmen, mittleren Niveau, nicht mehr und nicht weniger. Das Ende ist meiner Meinung sehr abrupt und obwohl der Film FAST drei Stunden geht dachte ich mir: „Wie, das wars jetzt?“. Ich hätte mir nur zu gerne gewusst, wie die Geschichte von Howard Hughes weitergeht...

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Sigrun

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr guter, langer Film.

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JohnnyKee

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Bewertung7.5Sehenswert

„Show me all the blueprints. Show me all the blueprints. Show me all the blueprints... show me all the blueprints... show me all the blueprints... show me all the blueprints...“

Kennt ihr das auch ???
Ein Film wird mit Preisen überschüttet, die Kritiker wollen einfach keine negativen Worte finden, der Trailer macht schon Lust auf mehr ???
Ihr haltet ihn dann ihn den Händen... diesen Film oder dieses Meisterwerk... ihr legt ihn in euren Player ein. Der Vorspann beginnt und ihr seid aufgeregt. Aufgeregt weil ihr glaubt jetzt gleich einen Film zu sehen der euch umhauen wird !
Und dann sitzt man da... sehr viele Minuten später und ist einfach nur bitter enttäuscht.
Den der Film an sich mag gut sein, aber die Enttäuschung überwiegt dann doch und damit euer Eindruck von dem Film ebenfalls. Ihr ringt nach Worten, ehrlichen Worten, positiven Worten, nein...ehrliche Worte, aber doch nicht... der Film wird doch als Meisterwerk angepriesen ! Genau das ist mir bei Aviator passiert. Der Film mag gut sein, man kann die ganzen Lobeshymnen nachvollziehen und doch will man nicht so richtig positive Worte zu dem Film finden. Und man sagt oder eher ich sage: Er ist einfach nicht meins !

In Aviator geht es um den berühmten Filmemacher Howard Hughes. Dieser fängt schon jung an, nach dem Tod seiner Eltern, ins Filmbusiness einzusteigen. Den Geld hat er von der Ölförderung seines Vaters genug. Überstürzt trifft er die Entscheidungen und schmeißt das Geld, für Produktionskosten von seinem Film und seiner Leidenschaft Flugzeugbau, hinaus. Doch mit der steigenden Aufmerksamkeit entwickelt er auch immer mehr psychische Probleme (Hygienephobien) und entwickelt sich zu einem Einsiedler...

Der menschliche Verfall von Hughes ist unglaublich tragisch und schwer mit anzusehen.
Vom Anfangs noch besessenen Filmregisseur, zum Eroberer der Lüfte scheint alles noch halbwegs normal abzulaufen. Aber der Schein trügt. Bald schon stellen sich seine Zwänge in den Vordergrund. Hughes mutiert zu einem Eremiten, sperrt sich ein, bricht jeglichen Kontakt zu der Außenwelt und zu geliebten Personen ab. Sein Wandel war aber schon vorauszusehen. Nämlich schon als seine Mutter ihn damals auch damals die ganze Zeit wäscht. Ein Kindheitstrauma das seine Zukunft zerstört ? Es ist und bleibt ein Rätsel.
Insgesamt jedoch ist die Gestalt Howard Hughes eine mysteriöse Figur die nur wenig von sich preisgibt. Dadurch erhält der Charakter eine unglaublich Sogwirkung. Man will sich förmlich mit ihm beschäftigen, man interessiert sich für seinen Werdegang.
Ein Leben das so gelebt wurde um ein beeindruckendes Biopic zu gestalten.
Howard Hughes !

„Sometimes I truly fear that I... am losing my mind. And if I did it... it would be like flying blind.“

Howard Hughes wird grandios von Leonardo DiCaprio präsentiert.
Dieser spielt den Charakter mit solcher Begeisterung, solcher Inbrunst das es unglaublichen Spaß macht ihm zuzusehen.
Cate Blanchett steht ihm in nichts nach. Zurecht erhielt sie damals den Oscar für ihre Rolle als überdrehte, liebenswerte Katharine Hepburn.
Nur das Alan Aldas Rolle als Senator Brewster so hochgelobt wurde verstehe ich nicht ganz. Die Nebenrollen wurde famos mit John C. Reilly, Jude Law, Alec Baldwin, Danny Huston und Kenneth Welsh besetzt.
Die Ausstattung des Filmes begeistert maßlos. Wenn die Flugzeugszene gedreht wird verfolgt man gebannt das, hervorragend gefilmte, Geschehen auf der Leinwand.
Die Musik von Howard Shore verbindet sich perfekt mit der herrlichen Atmosphäre des anfänglichen 20. Jahrhunderts. Die Songauswahl ist ebenfalls gut gelungen und rundet das Gesamtbildes des Filmes ab.
Doch obwohl ich so viele positiven Worte zu diesem Film gefunden habe hat er mich einfach nicht so mitgerissen wie ich es mir erhofft hatte. Dazu hat auch die enorme Länge des Filmes von 170 Minuten beizutragen. Der Film hat eindeutige und unverkennbare Längen die mich des öfteren ziemlich genervt haben.

Fazit: Aviator ist kein schlechter Film. Doch mich hat er einfach nicht so mitgerissen wie ich es mir erhofft hatte. Ein wenig zu lang aber dafür gewährt der Film dem Zuschauer einen mehr als interessanten Einblick in das Leben von Howard Hughes. Einen der mysteriösesten Menschen im Filmbusiness. Die Schauspieler sind großartig und faszinieren mit ihren Darstellungen. Ausstattung und Kostüme sind atemberaubend und verbinden sich mit dem Soundtrack zu einer tollen, unvergesslichen Atmosphäre.
Aviator ist gut und hat das Lob verdient, doch er ist einfach nicht MEINS !!!

„Can't you just eat ice cream out of a bowl, like everyone else?“

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Punsha

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Das mit dem Gefühl nach dem Film ging mir bei Gladiator und Forrest Gump so...gab aber noch einige andere. Ich will mich einfach nicht erinnern.


Skywalker_

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Sehr schön geschrieben, muss ich schon sagen.
Dasselbe Gefühl hatte ich auch mal zwar nicht bei aviator(da waren meiner erwartungen nicht sonderlich hoch) aber bei nem anderen Film mit Leo


Tyler Durden 22

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Biografie der Leonardo DiCaprio seinen Stempel aufdrückt.
DiCaprio war glaub ich nie besser und hätte den Oscar verdient gehabt.
Auch wenn der Gewinner 2005 ein wirklich guter Jamie Foxx war.
Dafür hat Cate Blanchett zurecht gewonnen und restlichen 4 Trophäen
sagen glaub ich genug über diesen Film aus.

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doctorgonzo

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Ich bin zwar Deiner Meinung über die Qualität des Films, aber die Oscars sagen leider kaum mehr was über einen Film aus. Schließlich hat "Titanic" massenweise davon bekommen und sogar Julia Roberts...


Tyler Durden 22

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Ja Ok das stimmt irgendwie auch wieder!
Aber der Oscar hat nun mal eine besondere Bedeutung und
sagt nun einiges über die Leistung oder Qualität über einen
Film oder Schauspieler aus!!


J23

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein guter, aber einwenig zu langatmiger Film, mit einem überragendem Leonardo di Caprio.

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ChandlerC

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Bewertung7.0Sehenswert

Grundsätzlich wird hier ein ziemlich guter Werk über das leben von Howard Hughes abgeliefert. Dass da manche Szenen und auch das Ende fast etwas skurril und, für den Rest des Films, überraschend beunruhigend wirken, finde ich sogar noch sehr gut gewählt. Denn verstärkt es ja auch die Darstellung von Hughes doch teils sehr gestörten Geist deutlicher, so sehr er zum anderen doch auch Genie ist.
Der Stil des Films muss dabei ohne Frage hervorgehoben werden. Man stellt einzelne Etappen mit verschiedenen Farbtönen da, passt sie so dem Stil der damaligen Filme an. Das gibt ihm, besonders am Anfang noch einen ganz besonderes Flair, dass er auch halten kann.
Die Schauspieler sind recht überzeugend, DiCaprio stellt die Krankheit, aber auch die Vernarrtheit von Hughes überzeugend da. Was das ganze Bild letztendlich doch noch stört, ist die Länge. Anfangs mag er noch gut unterhalten, doch hat er einfach im späteren Verlauf doch einige Längen, die man hätte vermeiden können. Gegen Ende wird es dann nämlich nochmal richtig interessant, allein, wenn man sein 'Meisterwerk' endlich mal in Aktion sieht.
Wer sich also vielleicht für Hughes interessiert, für die Geschichte des Films oder die Fliegerei oder ein DiCaprio Fan ist - und zudem auch längere Filme gut genießen kann - sollte ihn sich bei Gelegenheit doch mal vornehmen. Vielleicht erlebt man ja einen wahren Höhenflug..

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Schauspieler, aber der Film ist zu lang und vor allem zu langatmig geraten. Da gibt es besseres von Scorsese.

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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

Äußerst zähes Machwerk, zwar gespickt mit diversen namhaften Darstellern, die aber allesamt auch nicht in der Lage sind, aus einer weitestgehend lahmen Story etwas Brauchbares zu machen.

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SaulSilver85

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Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich was Leo hier wieder abliefert. Gehört im Moment und auch damals mit Sicherheit zu den Top 3 seiner Zunft. Chapeau!

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Joe Gillis

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Bewertung3.5Schwach

Ein weiteres Kapitel aus der unglücklichen Liebesgeschichte zwischen Martin Scorsese und dem großen Filmepos. Nicht ganz so schlimm wie »Gangs of New York«, aber doch weit unterhalb der Klasse, in der Scorsese einmal spielte, verläppert der Versuch, das Panorama einer Ära zu entwerfen, zwischen kunstgewerblichen Selbstzitaten, scheußlichen Digitaleffekten und albernem Namedropping. Im Leben des Howard Hughes sollte sich wohl die dunkle Seiten des amerikanischen Traums spiegeln; mehrmals schon hat Scorsese den All-american-Maniac – seine Neurosen, seine Leidenschaften, seine Einsamkeit – in unterschiedlicher Gestalt portraitiert: als »Taxi Driver«, als »Raging Bull«, als »King of Comedy«. Aber seit jenen glorreichen Tagen scheint der Meister sein früher untrügliches Gespür für diese schillernden Existenzen verloren zu haben, genauso wie die spielerische Leichtigkeit, mit der er, etwa in »New York, New York«, verlorene Zeiten wiederfinden konnte. Geblieben ist der krampfhafte Wille zur Größe. Wenigstens in diesem Punkt kommt »The Aviator« seinem Helden halbwegs nahe.

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Oberlaender

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolles Schauspiel kombiniert mit einer spannungsfreien Story. Irgendwie langweilig...

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Kanaldrache

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Bewertung4.0Uninteressant

Habs leider bisjetzt nicht geschafft den Film ganz anzuschauen . Obwohl ich bei den
Namen Scorsese und Blanchett voller Erwartung an den Film heranging empfand ich
das ganze als ziemlich fade .... weia , und DiCaprio für diese Rolle ist ja die volle Fehlbesetzung .

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paeko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der aufstieg und zerfall des howard hughes ...leonardo dicaprio hätte den oscar verdient gehabt ... einfach episch !

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