Aviator

The Aviator (2004), JP/US Laufzeit 170 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.01.2005

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7.3
Kritiker
48 Bewertungen
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6.6
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76 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio und Cate Blanchett

Martin Scorsese liefert uns mit Aviator ein Staraufgebot und verfilmt das Leben des legendären Filmemachers und Flugzeugpioniers Howard Hughes mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle.

In den 1930er und 1940er Jahren revolutioniert der junge Multimillionär Howard Hughes (Leonardo DiCaprio) Hollywood und wird einer der erfolgreichsten Produzenten der Traumfabrik. Nebenbei ist er waghalsiger Pilot und eine treibende Kraft der modernen kommerziellen Luftfahrt. Die Frauen liegen ihm zu Füßen und er hat skandalträchtige Affären mit dem eleganten Hollywoodstar Katharine Hepburn (Cate Blanchett) und der sinnlichen Leinwandgöttin Ava Gardner (Kate Beckinsale). Doch Howard Hughes hat nur eine Liebe: das Fliegen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (5) — Film: Aviator

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] "Aviator" wird zu einer eindringlichen Charakterstudie, geht dabei seinen Weg durchgehend mit der gleichen tiefgängigen Ruhe, weiß voll zu packen und den Zuschauer in jeder Minute zu fesseln. Was man Scorsese vorwerfen muss, ist die dilettantische Vereinfachung des Waschzwanges von Hughes, den wir zu Anfang des Filmes mit einer Szene klargemacht bekommen sollen. Das ist aber nur ein kleiner Schönheitsfehler. In Hughes Leben gab es nur einen wichtigen Menschen: Howard Hughes. Danach zählte nur die Eroberung der Lüfte und die glanzvolle Filmwelt, die natürlich einen Ruhm mit sich brachte, dem Hughes nicht gewachsen war, genau wie er es nicht wusste, wie man mit zwischenmenschlichen Bindungen umgehen muss. Das alles wird uns im hintergründigen Zeitraum der 30er und 40er Jahre detailliert, interessant und ebenso exzellent vorgestellt. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Dani95

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Wahre Worte! :)


Hooded Justice

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Wunderbare Worte aus einem wunderbaren Munde.


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

(...) Doch auch AVIATOR ist kein großartiger Film geworden, weil Scorsese wie in so manchen Filmen seines Spätwerks das Tempo nicht halten kann und sich in den repetetiven Anhörungsszenen allzu lange verliert: Die Luft ist raus, bevor Hughes zum letzten Mal abhebt. Was die zu diesem Zeitpunkt schon etwas klapprige Kiste zusammenhält, ist die überragende Vorstellung von Leonardo DiCaprio, der den Film zu jeder Zeit beherrscht, ob als aufgedrehter Jungspund oder weggetretener Tycoon, vom milchgesichtigen Millionär mit großen Träumen bis zum manischen Selbstzerstörer.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

Ich kenne nicht viel von Scorsese, aber dieser Film ist bestimmt einer seiner besten. Ganz groß gespielt mit einem Schuss Avantgarde.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.5Ausgezeichnet

So hat "The Aviator" genau das Tempo und die visuelle Spannung, jene Wildheit und entscheidenden zehn Prozent "over the top", die ein solcher Film braucht, um emotionale Abgründe aufzureißen, und den Zuschauer zu fesseln. Es sind diese zehn Prozent, die einen Film zum Meisterwerk machen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

[Der Regisseur erzählt die Geschichte] mit den ureigenen filmischen Möglichkeiten, taucht die zwanziger und frühen dreißiger Jahre in den veralteten, leicht grünstichigen Look des frühen Farbfilms und die späten Dreißiger und Vierziger in die übersatten, künstlichen Farben des Drei-Band-Technicolors. Ein buchstäbliches Zeit-Bild also, das Wahrnehmungsveränderungen gleich mit thematisiert."

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Kommentare (71) — Film: Aviator


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headmusic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wieder mal ein Film, bei dem ich mich immer gesträubt hatte ihn zu schauen. Und jetzt frag ich mich ernsthaft warum. Er ist alleine schon wegen DiCaprio sehenswert. Ne echt starke Performance die er hier hinlegt. Die Settings und die Ausstattung sind hervorragend und die Bilder echt beeindruckend (z.B. die Szene des Flugzeugabsturzes). Einzig die Nebendarsteller geraten im Film etwas zu sehr in den Hintergrund. Aber Cate Blanchett als Beispiel hat auch einen starken Part als leicht nervige Katharine Hepburn. Fazit: Eine sehenswerte und vor allem gut gespielte Filmbiografie über einen Mann der seiner Zeit weit vorraus war.

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film lebt von einem grandiosen Leonardo DiCaprio der für seine Rolle den Oscar verdient hätte. Vorallen in der 2. Hälfte des Films läuft er zur Hochform auf. Der restliche Cast kann auch überzeugen auch wenn mich Cate Blanchetts Rolle ein wenig genervt hat. Insgesamt gesehen geht es hier um einen Mann der viel wollte, viel erreicht hat aber auch sehr viel verloren hat!!

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vanilla

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ich glaube, dass es der einzige Film neben Gilbert Grape ist, den ich mit Leo noch nicht geschaut habe. Er ist für mich einer der Besten, wenn nicht der Beste in diesem Geschäft;-)


Dady

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Also das solltest du dringend nachholen....das kann gut sein das er der Beste ist denn bis auf 2 Filme aus den 90er fällt mir kein schlechter Streifen mit ihm ein!!


uncut123

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Bewertung9.5Herausragend

abgesehen von der spieldauer...(deswegen auch keine 10.punkte)ist dieser film sowas von gut und unterhaltend gemacht das ich nicht damit gerechnet habe das er so sehr mir gefallen tut...leo ist für mich so ein toller schaupieler !!!! ich kann es kaum erwarten den filmder große gatsby von ihn zu sehen...

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Velly

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Arnie Grape. Seine Rolle in Gilbert Grape.


uncut123

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ach ja...sorry...guter film am besten find ich die mutti...das ist doch dieselbe aus bays tcm...oder?


kobbi88

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Aviator“ zeigt die wichtigsten Stationen im Leben des Regisseurs, Produzenten und Fluggesellschaftsbesitzers Howard Hughes. Dabei fängt der Film mit den Dreharbeiten zu Howard Hughes’ „Hell’s Angels“ sehr turbulent an. Phasenweise schafft man es auch anfangs nicht immer, den Überblick zu behalten. Doch je länger der Film läuft, umso besser wird er. Leonardo Di Caprio, den ich sowieso sehr mag, spielt hier die vielleicht beste Rolle seiner bisherigen Karriere. Die schillernde Figur Howard Hughes bringt er mit all seinen Facetten, sei es fanatisch, exzentrisch, charmant oder eiskalt, sehr stark rüber. Bei den durch die Bank weg gut besetzten Nebenrollen überzeugen mich vor allem Cate Blanchett, John C. Reilly und Ian Holm, der besonders durch seine humorvollen Kurzauftritte auffällt.
Überhaupt gibt es sehr viele humorvolle Stellen. Ich denke nur an das Mittagessen bei Familie Hepburn oder die „Brustanalyse“.
Regisseur Martin Scorsese schafft es zudem durch sehr schöne Kameraeinstellungen und, naja, auffälligen Lichteinstellungen die Probleme Hughes’ ins (Achtung, schlechtes Wortspiel:) rechte Licht zu setzen.
Problematisch finde ich aber ein bisschen, dass der Film ZU sehr die Leonardo Di Caprio-Show geworden ist. Die Nebendarsteller sind beinahe alle nur (mehr oder weniger) hübsches Beiwerk. Ich mein, natürlich ist es eine Biographie über Hughes, aber trotzdem fehlt mir da einfach auch die Tiefe neben dem Hauptstrang. Und auch die Emotionen, eigentlich untypisch für Scorsese, fehlen streckenweise.
Letztlich kommt für mich der mit „Hugo Cabret“ untypischste Scorsese-Film aber doch sehr unterhaltsam daher. Er hat zwar keine wirkliche Relevanz, die einen noch lange danach beschäftigen würde, dafür hat er aber für mich erstaunlich wenige Längen und einen überragenden Leonardo Di Caprio.

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Cooltiviert

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Bewertung1.0Ärgerlich

Zu lang, zu langweilig, zu uninteressant. Aufgrund der vielen namenhaften Darsteller hatte ich mir mehr erhofft.

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Simon Moon

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Muss man dreimal gucken.


Tom S. Jaeger

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Filmmacht mir die Bewertung nicht einfach. Finde ich doch alle Personen unintressant - finde flugzeuge öde und großkapitalisten und high society is auchnich so meins ... aber - ich würdige die geniale mache des films. Alleine für DiCaprios und Blanchetts Schauspielerische Leistung, den Schnitt, die Musik etc. könnte ich dem Film 9 Punkte geben. Leider wird er da ich mich für all das nich wirklich intressieren kann etwas langweilig auf die dauern. Außerdem wird die person Hughes nich gut umgesetzt wenn ich das mit dem was ich so weiß und was wikipedia mir sagt abgleiche - grade das er drogenabhängig war weil er immer hartes zeug nehmen musste wegen den schmerzen nach dem unfall und das er davon noch schlimmere psychosen bekommen hat etc. das schon nicht unspannend - total fraglich warum die das hier so klischee haft nur mit seiner mutter erklären. Hat ja auch viele kritiker gestört - versteh ich. Auch das er n ziemlicher schweinehund war kommt nich rüber... mafia kontakte, wateregate-nixon usw. Naja das fehlt ... dafür bekommen wir dann halt beziehungskisten. Nich optimal. Alles in allem begeistert der film mein cineastenherz weil er einfach super gemacht is - andererseits finde ich es is einer der schlechtesten scorsese filme. Aber herje... wer der dumben fliegerei was abgewinnen mag der wird das sicher auch anders sehen.

Fazit

Bring´se die milch rein!Bring´se die milch rein!Bring´se die milch rein!

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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Scorsese hat Film wirklich im Blut. Aviator ist ein außergewöhnliches und tolles Porträt das ich leider erst heute gesehen habe. Ich Bastard.

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AbrahamCityRangers

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Bewertung9.0Herausragend

Grandiose VErfilmung eines Lebens. Vieleicht etwas langwierig, aber filmtechnisch brilliant und mitunter sogar unterhaltsam. Wegen seiner Länge etwas unbeliebt, aber für Flugenthusiasten sowieso sehenswert.

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StevenStone

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr interessanter Film. DiCaprio ist einfach der beste:)
Punktabzug wegen dem verdammten offenem Ende (wie ich das hasse)
trotzdem sind 6,6 hier einfach zu wenig.

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StevenStone

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stimmt eigentlich kein offenes Ende :)


Maks1337

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http://en.wikipedia.org/wiki/Howard_hughes

ist es nicht der? oder vertu ich mich da?^^


Uwe B.B.B.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Brillant inszeniertes Stück Geschichte mit einer glänzend aufgelegten Spitzenbesetzung.
Mich freute vor allem, zu sehen , dass Kate Beckinsale von ihrem Actionmist noch nicht zu verdorben ist.

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Mr.Bungle

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Bewertung9.0Herausragend

Aviator... Hmmm. Wer mit der Thematik des Films nichts anfangen kann der wird logischerweise auch mit dem Film nicht viel anfangen können. Ich würde lügen wenn ich behaupten würde, dass ich alles zu 100% verstanden habe. Wirklich spannend wurde der Film erst zum Schluss doch interessant war er von Anfang an. DiCaprios schauspielerische Leistung war wieder mal fantastisch, 10 von 10 Punkten!
"Aviator" ist kein Film für Jeden, doch wer DiCaprio liebt wie ich, der muss ihn sich einfach ansehen.

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dinev

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

6.6/10?
ist das euer Ernst?

ihr solltet wahrlich besser bei Transformers und Konsorten bleiben...

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StevenStone

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:-)


NWO@Movie

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exactomoto


Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

Heute Vormittag in Passau, gegen Mittag. Ich stehe beim Müller und wandere durch die DVD-Regale und überfliege jeden Titel. Plötzlich erweckt ein Titel meine Aufmerksamkeit. Ich nehme die DVD in die Hand. Leonardo DiCaprios Gesicht prangt groß auf dem Bild, über ihm der Titel: Aviator. Das Titelbild erinnert mich freundlich daran, dass es sich um eine Regiearbeit von Martin Scorsese handelt und der Film außerdem mit fünf Oscars und drei Golden Globes ausgezeichnet wurde. Meine Neugier war geweckt und schon landete der Film in meinem imaginären Einkaufswagen.
Nur wenige Stunden später legte ich den Film ein.

In „The Aviator“ geht es um den Filmproduzenten, Geschäftsmann und Flugzeugliebhaber Howard Hughes. Gleich in den ersten Szenen lernen wir die Hauptfigur kennen; sie scheint sehr charismatisch zu sein und obendrein unbekümmert, wenn es um die Finanzierung seines neuesten Filmes „Hell’s Angels“ geht. Dieser Film erreicht eine Größe gigantischen Ausmaßes; zwei Millionen Dollar kostete der Film bis zu seiner Fertigstellung. Doch Hughes war damit nicht zufrieden, denn in der Zwischenzeit war der Tonfilm seinen Siegeszug angetreten. Der Film wurde neu in Ton gefilmt, was ihn mit vier Millionen Dollar zum damals teuersten Film aller Zeiten macht.
Schon bald merkt man, dass Hughes ein paar Eigenheiten zu haben scheint; so hört er ziemlich schlecht, kann große Menschenmengen nicht leiden und berührt nichts, was schon andere in ihren Händen hatten. Er lernt Katharine Hepburn kennen, die ihn jedoch später wieder verlässt, weil er sich zu sehr um seine Flugprojekte kümmert als um sie.
Einen Wendepunkt stellt sein Flugzeugunfall dar, bei dem 80 Prozent seines Körpers Verbrennungen davon trugen, sowie zahlreiche Brüche, von deren Nachwirkungen er sich nie erholen sollte. Ab da geht es für Howard nur noch bergab. Seine Zwangsneurosen werden schlimmer, sodass er immer und überall Keime sieht und sich die Hände mit der Seife blutig scheuert. Außerdem wird er paranoid und sieht plötzlich überall Spitzel. Als seine Freundin Ava Gardner herausfindet, dass er Wanzen in ihrem Zimmer versteckt hat und ihre Telefonate abhören lässt, hält sie ihn für verrückt und verlässt ihn.

Was wir hier von Leonardo DiCaprio sehen ist zweifellos eine seiner besten Leistungen. Aviator markierte den Wendepunkt seiner Karriere vom Sunnyboy zum ernstzunehmenden Schauspieler. Er wirkt in keiner Sekunde lächerlich oder als unglaubwürdig; zu Beginn noch ein Gentleman, zeigt sich gegen Ende des Films, wie verrückt Hughes wirklich war. Besonders ist mir die Szene, in der er sich tagelang einsperrt, im Gedächtnis geblieben und wir keinen normal denkenden Menschen mehr vor uns sehen. Wir sehen hier nur noch einen Menschen, der von seinen Ängsten wahnsinnig gemacht wird.
Das ist alles schön und gut, aber leider war mir die Laufzeit etwas zu lange, auch wenn über zwanzig Jahre im Leben dieses aufregenden Mannes beleuchtet wurden. Fast drei Stunden lang zieht Leonardo DiCaprio alle Register, kann aber leider nicht über die einen oder anderen Längen hinwegtäuschen.
Aber das ist wohl Geschmackssache.

In Nebenrollen sehen wir bekannte Darsteller wie Cate Blanchett als Katharine Hepburn, Kate Beckinsale als Ava Gardner, Jude Law (obwohl seine Rolle so klein war, dass er mir gar nicht aufgefallen ist), Alec Baldwin als Konkurrent und John C. Reilly.

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dippy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller Film mit faszinierenden Bildern. Ausserdem hervorragend gespielt von DiCaprio.

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Lori007101

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein gelungener Biopic über einen Visionär, Frauenhelden und einem Wahnsinnigen. Grossartig erzählt von Scorsese und sehr gut umgesetzt von Leo DiCaprio.

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Gremlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartig bebildert, großartig gespielt, reicht aber an die Intensität von "Casino" nicht heran...

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Martin Scorsese verfolgt Hughes’ Geschichte mit einzigartigem Gespür . Selbstverständlich bleibt in einem Biopic manches plakativ, sicher müssen einzelne Szenen von über Jahre währenden Zerrissenheiten künden. Leonardo DiCaprio allein aber entschädigt für gewisse Glättungen, er ist eine Wucht als Howard Hughes! Nur diejenigen, die offensichtlich seine frühen Filme, etwa "This Boy’s Life" und "Gilbert Grape", nicht in Erinnerung haben, zeigen sich überrascht von seinem unverschämtem Schauspieltalent.
Ende der 1920-er.Hughes' dreht "Hell’s Angels". Eine tollkühne Fliegergeschichte, in der Hughes' ganze Leidenschaft für die Welt über den Wolken liegt. Während seiner Arbeit daran, setzt sich der Tonfilm durch und der Regisseur beginnt noch einmal von vorn. Als superlativsüchtigen Maniac inszeniert Scorsese ihn, als obsessiven Grenzbrecher und fanatischen Überflieger, der Lindberghs Geschwindigkeitsrekord einstellt und immer gewagtere Modelle konstruiert, der die Fluggesellschaft TWA übernimmt und gegen die übermächtige PanAm-Konkurrenz verteidigt. Als Hughes' Neurose sich verschlimmert, zieht er sich einmal für Wochen in die Dunkelheit seines Vorführraums zurück. Umgeben von ungezählten Kleenex-Tüchern und Milchflaschen voller Urin kämpft er mit inneren Dämonen - ein tragischer Held im Bilderrausch.
Scorsese hat zum einen eine epische Lobpreisung auf den großen Howard Hughes inszeniert, aber auch auch versucht den besessenen Fanatiker zu zeigen. Nicht die teilweise müssige Erzählung macht den Film sehenswert. Sondern die grandiose Darstellung von DiCaprio.

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Framesurfer

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Bewertung6.0Ganz gut

Schade daß der Film Dawn Patrol von Howard Hughes in Deutschland nie veröffentlicht wurde. Im Moviepilot Archiv findet sich auch nichts, deshalb auf diesen Weg ein paar Worte. Er hat eine schmalzige Liebesgeschichte und dauert eine ganze Weile, aber er spielt auch zum Teil in einem Deutschland, was nur aus Kuckucksuhren und Bierseligkeit besteht. Auch mal ganz schön bei einem amerikanischen Film. Was ihn interessant macht, sind die Kriegszenen. Diese folgen einem einfachen Grundprinzip- alles ist echt. Außer der Munition der Flugzeuge, hoffe ich zumindestens.
Will er Flugszenen drehen, baut er die größte private Luftflotte der Welt auf. Will er einen in Flammen stehenden Zeppelin zeigen, nimmt der gute Howard einen und setzt ihn in Flammen. Zeigt er die Bombadierung eines Munitionslagers, nimmt er echte Bomben und echten Militärsprengstoff.
DAS bringt keine CGI Technik hin.

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Patrick Zecca

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film über einen Mann mit unstillbarem Verlangen nach "Mehr".
Aviator spiegelt im Grunde gut die Eckpunkte der Biografie von Howard Hughes wieder, jedoch fallen meiner Meinung nach zu viele Kleinigkeiten unter den Tisch, wodurch das Ganze wie eine einfache Aneinanderreihung von Geschehnissen wirkt. Man sieht die wichtigsten Ereignisse in seinem Leben, wegen fehlenden zusätzlichen Informationen versteht man die Zusammenhänge aber nicht wirklich.
Die schauspielerischen Leistungen sind ausgesprochen ordentlich, auch gegen die technische Umsetzung des Werkes ist nichts einzuwenden, was mich allerdings störte waren die ewigen "Angst-vor-Bakterien"-Szenen. Das mag die Krankheit Hughes realistischer erscheinen lassen, nervt nach fast drei Stunden jedoch zunehmend.
Die Story an sich ist nunmal eine Wirkliche und auch wenn Hughes Leben außergewöhnlich vielseitig war, so taugt sie für mich doch nicht wirklich für Hollywood.
Irgendwo fehlte einfach die Spannung oder auch eine klare Linie, ein roter Faden, der dem Zuschauer am Ende klar macht, warum man diesen Streifen gesehen haben sollte.
Alles in Allem also ein ordentlich gemachter Film, dem, um packend zu sein, leider einiges fehlt.

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Laura Eissenberger

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Bewertung6.0Ganz gut

Da es sich ja nur um einen Kommentar und keine Rezension handelt:
Ich kann und kann und kann mich einfach nicht entscheiden. Der Film ist so schlecht nicht gespielt, und auch auf die Kulissen kann man kaum was kommen lassen. Aber er will und will mich nicht packen.
Tja. Ich würde jedem meiner Freunde einfach einen Film empfehlen, der ganz klar gut ist.

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