Casino
Casino (1995), US Laufzeit 177 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 14.03.1996
55 Bewertungen
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119 Kommentare
Keine ?
von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Sharon Stone
Las Vegas 1973: Stadt des Glitters und der Träume. Bühne für Millionäre, Politiker und glamouröse Showgirls. Die Heimat für Scharlatane, Spieler und Dealer. In der glanzvollsten Ära von Las Vegas steigt der Profizocker Sam “Ace” Rothstein an die Spitze des Milliarden-Dollar-Imperiums auf. Um das Investment weiter auszubauen, stellen ihm die Drahtzieher seinen besten Freund aus alten Zeiten, den hitzköpfigen Mafiakiller Nicky Santoro, an die Seite. Jetzt dominieren sie gemeinsam Vegas: “Ace” als eleganter Lenker, Nicky als Mann fürs Grobe – bis die atemberaubende Ginger McKenna auftaucht …
HandlungIn Chicago ist Sam ‚Ace’ Rothstein (Robert De Niro) so etwas wie ein Wetterfrosch für Spieler. Er hat ein Gespür für Glücksspiele entwickelt und steht so eigentlich immer auf der Siegerseite. Nach Jahren, in denen er so nicht nur seine Taschen, sondern auch die der Chicagoer Mafia-Bosse gefüllt hat, beschließen die ihn als Casino-Boss nach Las Vegas zu schicken, um dort ihre Interessen gut vertreten zu wissen.
Steiler AufstiegNach einiger Überredung willigt er ein. Ace beantragt eine Lizenz als Restaurant-Manager und leitet fortan die Geschicke des Tangier-Casinos, während die Chicagoer Bosse Philip Green (Kevin Pollak) als Strohmann auf den Chefsessel des Casinos setzen. Wie erwartet entwickeln sich die Geschäfte unter der Führung von Ace hervorragend. Erfreut über die Entwicklung in Vegas schicken ihm die Bosse seinen alten Jugendfreund, den Schläger Nicky Santoro (Joe Pesci), zu seiner Unterstützung und seinem Schutz nach Vegas. Doch damit beginnen auch die Probleme: Nicky ist ein Gangster alter Schule und entdeckt Las Vegas als den perfekten Ort, um Leute auszunehmen. Er und seine Leute bringen Falschspiel und Gewalt in Aces bis dahin sauber geführtes Casino.
Neben seinem Erfolg mit dem Casino hat Ace vor allem seine Freude an der bezaubernden Ginger (Sharon Stone), einer ehemaligen Edel-Prostitierten,…
Las Vegas 1973: Stadt des Glitters und der Träume. Bühne für Millionäre, Politiker und glamouröse Showgirls. Die Heimat für Scharlatane, Spieler und Dealer. In der glanzvollsten Ära von Las Vegas steigt der Profizocker Sam “Ace” Rothstein an die Spitze des Milliarden-Dollar-Imperiums auf. Um das Investment weiter auszubauen, stellen ihm die Drahtzieher seinen besten Freund aus alten Zeiten, den hitzköpfigen Mafiakiller Nicky Santoro, an die Seite. Jetzt dominieren sie gemeinsam Vegas: “Ace” als eleganter Lenker, Nicky als Mann fürs Grobe – bis die atemberaubende Ginger McKenna auftaucht …
HandlungIn Chicago ist Sam ‚Ace’ Rothstein (Robert De Niro) so etwas wie ein Wetterfrosch für Spieler. Er hat ein Gespür für Glücksspiele entwickelt und steht so eigentlich immer auf der Siegerseite. Nach Jahren, in denen er so nicht nur seine Taschen, sondern auch die der Chicagoer Mafia-Bosse gefüllt hat, beschließen die ihn als Casino-Boss nach Las Vegas zu schicken, um dort ihre Interessen gut vertreten zu wissen.
Steiler AufstiegNach einiger Überredung willigt er ein. Ace beantragt eine Lizenz als Restaurant-Manager und leitet fortan die Geschicke des Tangier-Casinos, während die Chicagoer Bosse Philip Green (Kevin Pollak) als Strohmann auf den Chefsessel des Casinos setzen. Wie erwartet entwickeln sich die Geschäfte unter der Führung von Ace hervorragend. Erfreut über die Entwicklung in Vegas schicken ihm die Bosse seinen alten Jugendfreund, den Schläger Nicky Santoro (Joe Pesci), zu seiner Unterstützung und seinem Schutz nach Vegas. Doch damit beginnen auch die Probleme: Nicky ist ein Gangster alter Schule und entdeckt Las Vegas als den perfekten Ort, um Leute auszunehmen. Er und seine Leute bringen Falschspiel und Gewalt in Aces bis dahin sauber geführtes Casino.
Neben seinem Erfolg mit dem Casino hat Ace vor allem seine Freude an der bezaubernden Ginger (Sharon Stone), einer ehemaligen Edel-Prostitierten, die sogar seine Frau wird. Ginger findet schnell Gefallen an Aces Leben im Wohlstand und genießt die Auftritte an seiner Seite, obwohl sie ihren Mann nicht liebt. Ihr Herz gehört scheinbar immer noch ihrer Jugendliebe Lester Diamond (James Woods), einem ewig verschuldeten und in Schwierigkeiten steckenden Ganoven, der immer wieder in ihr Leben tritt, wenn ihm seine Probleme über den Kopf wachsen.
AbstiegSo gestaltet sich Aces Leben zunehmend schwieriger: Zum einen lenkt Nickys barsches Auftreten die Aufmerksamkeit der Polizei und der Justiz auf das Treiben rund ums Tangier und zum anderen entwickelt sich die Ehe mit seiner immer weiter dem Alkohol und den Drogen verfallenden Frau Ginger und der gemeinsamen Tochter Amy (Erika von Tagen) zum Fiasko.
Es kommt, wie es kommen muss und langsam gehen die Geschäfte schlechter. Das bleibt natürlich auch den Chicagoer Bossen nicht verborgen, die das Treiben mit wachsender Sorge beobachten und über Maßnahmen nachdenken. Doch die Mafiosi haben ein viel größeres Problem: Die Polizei ist ihnen schon längst auf der Spur, da sie den kleinen unscheinbaren Laden, indem über die Einnahmen Buch geführt wird, erfolgreich abhören und so fleißig Beweise gegen die Unterwelt-Organisation sammeln… Ginger überschreitet in ihrem Wahn schließlich die letzte Grenze und bandelt mit Nicky an, um Ace aus dem Weg zu räumen. Doch kurz bevor sie ihn soweit hat, besinnt sich Nicky auf die alte Freundschaft zu Ace. Aber zu spät: Überdrüssig von seinen Eskapaden lassen die Bosse Nicky von seinem eigenen Kompagnon Frank Marino (Frank Vincent) erledigen und gemeinsam mit seinem Bruder in der Wüste verscharren.
Das EndeAuch für Ginger nimmt die Geschichte kein gutes Ende. Nach einer letzten Zeit voller Exzesse stirbt sie an den Folgen einer Überdosis, die ihr von kleinen Gaunern verabreicht wurde. Ace überlebt einen Auto-Bomben-Anschlag und kehrt zu seinen Wurzeln zurück, indem er sich wieder aufs Wetten konzentriert. Mit dem Ende der Protagonisten endet auch eine Ära im Spielerparadies in der Wüste Nevadas.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zur Produktion
Casino ist nach Hexenkessel und Goodfellas der letzte Film der Gangster-Trilogie Martin Scorseses. Robert De Niro ist bei allen Filmen der Hauptdarsteller und alle Filme basieren auf Nicholas Pileggis Büchern.
Weitere gemeinsame Filme der beiden Hollywood-Stars in der OMDB sind Taxi Driver und King of Comedy
Weitere Informationen im Internet
Der Trailer zum Film (auf engl.)
Mehr über den Look des Films (auf engl.)
Die Kritiken Helden und Händler und CASINO – kurz(fristig)er Brainstorm zu 3-stündiger Lektion des Lebens auf Arteschock
Casino – Leben und Sterben in Las Vegas bei der Filmzentrale
Quellen
Casino in der Wikipedia (dt.)
Casino in der Wikipedia (engl.)
Cast & Crew
-
Martin Scorsese
-
Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Rothstein
-
Sharon Stone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ginger McKenna-Rothstein
-
Joe Pesci
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nicky Santoro
-
James Woods
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lester Diamond
-
Kevin Pollak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Phillip Green
-
L.Q. Jones
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Commisioner Pat Webb
Regie
Schauspieler
-
Don Rickles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Billy Sherbert
-
Frank Vincent
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Marino
-
Vinny Vella
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Artie Piscano
-
Alan King
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andy Stone
-
Dick Smothers
-
John Bloom
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Don Ward
-
Richard Riehle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Clark
-
Nicholas Pileggi
-
Martin Scorsese
- Genre
- Mafiafilm, Drama
- Zeit
- 1970er Jahre, 1980er Jahre
- Ort
- Flugzeug, Kansas, Las Vegas, San Diego, Wüste
- Handlung
- Abhängig, Aufstieg und Fall, Auftragskiller, Autobombe, Bank, Baseballschläger, Betrunken, Betrüger, Büro, Chef, Cowboy, Cowboyhut, Diamant, Drogen, Drogenmissbrauch, Ehekrise, Explosion, Fernsehshow, Folter, Gangster, Geld, Gerichtssaal, Gewalt, Glücksspiel, Herzinfarkt, Hotel, Kartenspiel, Kasino, Koffer, Kontrollverlust, Korruption, Kündigung, Lebendig Begraben, Mafia, Mafiosi, Maisfeld, Mann-Frau-Beziehung, Moderator, Mörder, Oralsex, Pelz, Pferderennen, Poker, Prostituierte, Prostitution, Schließfach, Schwimmbad, Sex, Spaghetti, Telefonzelle, Verrat, Wette, Überdosis, Überwachung
- Stimmung
- Berührend, Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Casino
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Trailer zum Film Casino
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Kritiken (4) — Film: Casino
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die grollenden Strudel aus Sex und Gewalt, Geld und Macht, Vertrauen und Verrat, in denen „Casino“ seine Protagonisten versenkt, werden von Scorsese in beinahe dreistündiger Präzisionsarbeit Wirbel für Wirbel unter dir Lupe seiner überragenden Regie genommen. Beleuchtet in einer Detailfülle, die bis zu dem Punkt, an dem er ihre Drehgeschwindigkeit zumindest ein wenig drosselt, geradezu auslaugende Wirkung haben kann. Aus diesem ewigen Vorlauf gewinnt der gleichlange Schlussakt des Films, gewinnen die Charaktere dafür aber die volle Größe und die Tiefe des Abgrunds, in den sie hinabstürzen, wird trotz des in tiefster Schwärze verborgen liegenden Bodens vorstellbar.[...]Robert De Niro und Joe Pesci verabschieden sich mit tollen Leistungen von Martin Scorsese. Pesci hibbelt und flippt nicht ganz so aufgedreht durch das Geschehen, versprüht aber in jeder Bewegung beinahe noch mehr Gift und Galle, als in seiner „GoodFellas“-Oscarperformance und wieviel respekteinflößende…
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ulrich Behrens
Kommentar löschenMan mag manchmal den Eindruck haben, Scorsese hege eine leichte Sympathie für seine Figuren. Aber dies täuscht. Scorsese vermeidet es bloß, seine Akteure in die moralische Verdammnis zu schicken (dafür sorgen sie größtenteils selbst). Das Großartige an seinem Film ist es eben, dass er am Beispiel seiner Figuren demonstriert, welches Handeln welche Folgen zeitigt – in einem System, das uns völlig fremd zu sein scheint, und dessen Teil wir doch alle sind, wenn auch nicht in der Form, wie es die Spielhölle darstellt.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenHervorragende Schauspielerei inmitten einer herrlich schillernden und fast non-stop musikunterlegten Kulisse. Trotz der langen Laufzeit bietet "Casino" kurzweilige und gute Unterhaltung. Einer von Scorseses besten, möcht ich meinen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
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Kommentar löschenRobert de Niro als Mafiosi, das ist nichts Neues. Aber de Niro im rosafarbenen Anzug schon. Und dann Sharon Stone in ihrem besten Film, in ihrer schönsten Rolle - zwei Gründe, genug, um sich CASINO anzuschauen. Der dritte Grund ist der Regisseur, Martin Scorsese, dem hier ein weiteres Highlight seiner Karriere gelang. Der vierte Grund heißt Joe Pesci.
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Kommentare (115) — Film: Casino
Kommentar schreibenSoulReaver 2012/01/31 21:37:07
Kommentar löschen„Sie sollten nicht nur aufhören, Sie sollten weglaufen.“
Wir schreiben das Jahr 1995. Martin Scorsese ist längst eine lebende Legende unter den Regisseuren und hat mit Filmen wie 'Taxi Driver', 'Wie ein wilder Stier' und 'GoodFellas' bereits unsterblich gemacht. Die Ungerechtigkeit des Geschäfts verfolgte ihn dabei allerdings all die Jahre und den mehr als überfälligen Oscar für seine immer wieder grandiose Arbeit konnte er noch nicht entgegen nehmen. Mit 'Casino' hielt diese Serie leider weiterhin an und nur eine einzige Nominierung, für die beste Hauptdarstellerin, gab es für den Film. Das wirkt sich natürlich in keiner Weise auf den Film selbst aus und Scorsese zeichnet wieder ein beeindruckendes Portrait dreier Menschen die sich zwischen Macht und Gier selbst verlieren.
Las Vegas, 1973: Hinter der glitzernden Fassade des Tangiers-Casinos wickeln Mafioso Sam "Ace" Rothstein und Nicky zwielichtige Geschäfte ab. Doch das milliardenschwere Imperium zerbricht, als Ace sich in das drogensüchtige Callgirl Ginger verliebt, deren Reize auch Nicky nicht wiederstehen kann.
Mit einer fantastischen Ausstattung lässt Scorsese das Las Vegas der 70er und 80er Jahre auferstehen. Dicke Autos, der schrille Kleidungsstil und das unbeschreibliche Meer der Farben
flackern über den Bildschirm und ziehen den Zuschauer schnell in seinen Bann. Robert Richardson fängt diese mehr als trügerische Scheinwelt in grandiosen Bildern ein und liefert eine tolle Kameraeinstellung nach der anderen ab. Untermalt wird der Film dabei ausschließlich von Songs aus dieser Zeit, die 'Casino' natürlich das perfekte Feeling geben und eine wirklich dichte Atmosphäre erzeugen können.
Mit Scorseses damaligen Lieblingsschauspieler Robert De Niro als Sam „Ace“ Rothstein in der Hauptrolle, kann Scorsese natürlich so rein gar nichts falschen machen. Dass De Niro unter seiner Regie immer wieder zur Bestform auffährt, hat er auch mehr als einmal bewiesen und auch hier zeigt sich De Niro wieder in absoluter Hochform und liefert eine seiner stärksten Karriereleistungen ab. Mit Joe Pesci ist das geniale Trio wieder vollständig. Joe Pesci kann als tobender Mafioso Nicky Santoro auch wieder so richtig auffahren und schafft es sogar De Niro gelegentlich die Show zu stehlen. Den dritten Part übernimmt Sharon Stone als Edelprostituierte Ginger. Stone kann die Klasse von Pesci und De Niro nicht erreichen, zeigt aber dennoch eine ihrer besten, vielleicht sogar ihre beste, Darstellung und kann durch ihr vielschichtiges Schauspiel überzeugen. In einer kleineren Rolle ist James Woods als Ex-Zuhälter Travis zu sehen. Zwar kann Woods sich in seiner Rolle kaum entfalten, holt aber durch sein routiniertes Schauspielt das Beste aus seiner Rolle.
Wenn sich Martin Scorsese einem Gangster oder Mafiafilm annimmt dann darf man nicht nur mit einem erstklassigen Film rechnen, man darf vor allem auch einem realistischen und hochinteressanten Blick in diese Welt erwarten. Scorsese erzählt hier zwar zum größten Teile eine fiktive Geschichte, die Charaktere an sich bauen allerdings immer wieder auf reale Vorbilder. Der Charakter Sam „Ace“ Rothstein zum basiert auf dem US-Amerikaner Franky „Lefty“ Rosenthal. Dazu könnte man Casino auch gleich als Scorsese detailliertesten und vielschichtigsten Film bezeichnen der uns der eine Einblick in die kalten Machenschaften von Las Vegas offenbart.
Scorsese setzt auf eine feine und komplexe Charakterzeichnung. Angefangen wird das Ganze mit Ace, der durch seine Mafiakollegen in das große Tangiers-Casino eingeschleust wird und durch seinen perfektionierten Leitungsstil schnell die Umsätze in die Höhe treibt. Ace wird schnell zum angesehen Mann. Er hat Macht, Ruhm und das nötige Kleingeld in den Taschen. Seinen nötigen Schutz bekommt er durch den Mafioso Nickey, der Probleme lieber mit den Fäusten regelt als mit klärenden Worten. Das Geld häuft sich und die Gier ebenfalls. Ace hat alles, nur noch die Frau fehlt ihm um richtig "glücklich" zu sein. In der Prostituierten Ginger scheint er die richtige Frau fürs Leben gefunden zu haben. Mit ihr kommen allerdings auch die ersten großen Probleme. Sie ist drogensüchtig und so kein Umgang für die gemeinsame kleine Tochter, dazu kommt sie von ihrem alten Zuhälter nicht los, den sie immer mit Geld versorgen muss. Nicky ist mit seiner plumpen Rolle als Beschützer ebenfalls unzufrieden und unterfordert und will sich selber einen Ruf in der Stadt der Sünden machen. Durch seine Brutalität und Gnadenlosigkeit wächst er schnell zum gefürchtetsten Gangster der Stadt heran und wird in das schwarze Buch eingetragen. Hausverbot für jedes Casino. Nachdem sich auch Ace ärger mit einem Lokalpolitiker einhandelt, pocht dieser darauf Aces nichtvorhandene Lizenz überprüfen zulassen. Die Lage spitzt sich auf allen Seiten zu. Ace und Nicky dürfen nicht mehr zusammen gesehen werden und werden von nun an auf Schritt und Tritt vom FBI verfolgt. Ginger will nichts mehr mit Ace zu tun haben und trifft sich dafür immer wieder mit Nicky. Die heile und sorglose Welt zerbricht immer mehr zu einem Haufen Scherben und jede Scherbe steht für ihr eigenes Problem.
In der ersten Stunde wird uns der Casino-Alltag und ihre Mitarbeiter ausführlich vorgestellt. Dabei immer aus dem Off von Nicky und Ace kommentiert. Wie auch der Rest des Films. Wir sehen Ace wie er Betrüger an den Spieltischen entlarvt und sie dafür gehörig bestrafen lässt. Wir sehen seine fast vollkommene Welt, aufgebaut auf einer Lüge. Ginger scheint diese endlich zu komplettieren. Allerdings verliert die Welt damit jeglichen Halt und Bodenständigkeit. Auch den Zorn seines Jugendfreundes Nicky zieht Ace auf sich. Aus einer jahrelangen Freundschaft wird Feindschaft. Aus Liebe wird Hass. Das glorreiche und farbefrohe Leben von Ace verkommt schnell zu einer eiskalten und gefühllosen Landschaft. Die Probleme mit Ginger drängen ihn dabei immer wieder aus der Bahn. Er muss sein Kind vor der unberechenbaren Mutter schützen, so wie er sein eigenes Leben jeden Tag aufs Neue schützen muss. Jeden Tag könnte er der nächste sein der in einem Loch in der Wüste landet. Wem kann er noch wirklich vertrauen und wer versucht ihn nur ans Messer zu liefern? Die Fassade zerbröckelt immer mehr. Las Vegas wird vom schimmernden Stern zu einer Hölle aus Blut, Lügen, Intrigen und Korruption. Dabei geht Scorsese, wie gewohnt, in seiner Gewaltdarstellung sicherlich nicht zimperlich vor (Füller und Baseballschlägerszene), will die Gewalt aber in keinem Fall in den Mittelpunkt rücken. Doch wir sind in der Geschichte an einen Punkt angekommen an der sie der einzige Ausweg zu sein scheint. Immer mehr Blut muss vergossen werden und doch befinden sich alle drei in einem Teufelskreis aus dem es kein Entkommen gibt. Jeder will Macht, doch keiner versteht es mit dieser richtig umzugehen. Es geht um Ehre. Doch jeder gibt sein bestes um die eigene Ehre und die Ehre anderer zu beschmutzen, bis man nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Das wahre Gesicht dieser Menschen zeigt sich erst wenn sie ganz unten angekommen sind und dann ist es zu spät.
Scorsese versteht es seine Charaktere, so Machtbesessen und Durchtrieben sie auch sein mögen, immer wieder dem Zuschauer nah zu bringen und ihr Verhalten und Handeln irgendwie nachvollziehbar zu machen. Vor allem Ace kann sich hier natürlich schnell die Sympathien des Zuschauers sichern und sogar so etwas wie Mitleid erzeugen lassen. Eine Welt voller zweifelhaftem Ruhm, aber ohne Helden. Eine Welt in der man schnell aufsteigen kann, aber noch schneller fallen. Eine Welt die schnell Süchtig macht und ihre Reize perfekt ausspielt um jeden direkt in eine gnadenlose Falle zu locken. Wenn du denkst endlich Ruhe zu haben, steht die nächste Sorge schon vor der Tür. Las Vegas ist nicht der Ort um Probleme zu lösen. Las Vegas ist der Ort der dir Probleme macht.
Fazit: 'Casino' kann sich ohne Probleme in die Reihe der besten Gangster/Mafiafilme aller Zeiten stellen. Mit den grandiosen Darstellern, der perfekten Ausstattung wie den einmaligen Bildern, der tollen Songwahl, sowie Scorsese exzellenter Inszenierung wird 'Casino' zu einem Film den man im Leben gesehen haben sollte und der über seine knapp dreistündige Laufzeit durchgehend extrem fesseln und unterhalten kann.
„Sie haben hier drei Möglichkeiten etwas zu machen und zwar auf die richtige Art, die falsche Art und auf meine Art!“
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
FilmFreeza 2012/01/31 22:04:20
Antwort löschen<3
SoulReaver 2012/01/31 22:07:13
Antwort löschenIch dich auch :)
Hartigan85 2012/01/31 23:13:20
Antwort löschenMuss dich korrigieren, Sharon Stone wurde für ihre Rolle in diesem Film als beste Hauptdarstellerin für den Oscar nominiert, ging aber leer aus. Ansonsten ein sehr schöner Kommentar zu einem klasse Film :)
SoulReaver 2012/01/31 23:46:08
Antwort löschenOh, das ging mir tatsächlich durch die Lappen. Wahrscheinlich weil ich mit der Nominierung eh nie gerechnet hätte...Danke für den Hinweis und für das Kompliment :)
Hartigan85 2012/02/01 13:35:30
Antwort löschenKein Thema, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet.
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Oceanic6 2012/02/01 13:58:21
Antwort löschenToller Kommentar, mir fehlt trotzdem die 10. <3
SoulReaver 2012/02/01 22:16:52
Antwort löschenDanke, mir fehlt auch so einiges :D <3
kinogaengerin 2012/01/29 18:38:15
Kommentar löschenNach 'GoodFellas' darf 'Casino' selbstverständlich nicht fehlen. Zum Glück möchte ich doch meinen, denn 'Casino' ist tatsächlich besser und auch um einiges flotter! "Die Hauptregel im Casino lautet: Veranlasse sie zu spielen, und sorge dafür, dass sie wiederkommen. Je länger sie spielen, desto mehr verlieren sie. Am Ende kriegen wir Alles." Robert DeNiro spielt nicht mehr den durchgeknallten Killer, sondern den halbwegs seriösen Casino-Chef in Las Vegas. Doch das Leben besteht nicht nur aus Jetons und Black Jack Tischen. Nebenbei versucht Ace auch noch die Frau seiner Träume für sich zu gewinnen und seinen Mafia-Freund Nicky in Schach zu halten. Dabei wird 'Casino' größtenteils von Ace und Nicky als Off-Stimme erzählt, was durchaus interessant ist. Zudem liefern DeNiro und Joe Pesci eine wahrlich grandiose Leistung ab. Gekrönt wird das Ganze durch berauschende Kamerafahrten, passende Filmmusik und jeder Menge Schimpfwörter, herausragender Film!
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Bandrix 2012/01/11 18:18:38
Kommentar löschenMartin Scorsese.
Ab heute bist du nicht mehr nur Genie.
Du bist Gott.
Der Gott des Gangsterfilms.
Hast du schon mit „Goodfellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ bewiesen, dass du absolut realistische und trotzdem stylische Mafiafilme auf die Beine stellen kannst, so hast du dich mit „Casino“ noch einmal übertroffen.
Das dir hierfür der Oscar verwehrt blieb, ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.
In diesem Film stimmt einfach so gut wie alles.
Selten hat man einen besseren Cast, umgeben von einer geheimnisvolleren Umgebung gesehen. Dort das Glitzern des Geldes und im Hinterhof dreckiges Blut von aufgeschlagenen Köpfen.
Dieser Kontrast wirkt vorzüglich. Wie Scorsese es dann immer noch schafft absolut unterhaltend und kurzweilig zu wirken ist wirklich meisterhaft.
Keine einzige der 171 Minuten ist langweilig, jede wird perfekt benutzt und verschafft den gezeigten Charakteren Tiefe. Eine Tiefe, die man so nicht auf der Leinwand zu sehen bekommt.
Allein die 20 –minütige Einführung, die die Abläufe im Casino beschreibt und gleichzeitig Robert De Niros Perfektionismus offen legt. Die heimlichen Gespräche der Sharon Stone (absolut fantastisch) mit ihrem ehemaligen Geliebten. Joe Pescis urplötzlichen Gewaltausbrüche, die so gar nicht zu seiner doch kleinen Statur passen wollen. Schon in „Goodfellas“ war er der heimliche Star, hier dominiert er mal wieder das Geschehen auf absolut eindruckvollste Weise.
Ihr merkt vielleicht schon, so langsam wollen mir keine Superlativen für dieses Überwerk (hah, einen noch!) mehr einfallen.
Das „Casino“ dabei noch vollkommen realistisch und authentisch wirkt, ist schon fast selbstverständlich. Noch dazu gibt es wieder einen Soundtrack der dem Rocker beinahe Tränen in die Augen treibt. Niemals wurde „A house of the rising Sun“ von den Animals besser in Szene gesetzt. Oder gibt es keinen anderen Song, der „Casino“ so gut in Szene setzen konnte wie „A House of the rising Sun“? Wie herum man es auch dreht und wendet, perfekt ist das Stichwort.
Intrigen. Macht. Verführung.
Besser könnte man es nicht zusammenfassen.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
FilmFreeza 2012/01/11 18:34:30
Antwort löschenHab es genauso gesehen
Stark geschrieben :)
ihre-herrlichkeit 2012/01/12 00:32:06
Antwort löschenWord!
Alle 4 Antworten zeigen
sam_ace_rothstein 2012/01/12 09:45:01
Antwort löschenFür diesen Film kann es nicht genug Superlativen geben. Schön geschrieben.
Bandrix 2012/01/12 17:11:11
Antwort löschenDanke euch!
Mr.Film 2011/12/27 21:24:51
Kommentar löschen[Ein Film über...]
Was haben "Raging Bull", "Goodfellas" und "Casino" allesamt gemeinsam? Genau, das geniale Dreiergespann das aus Martin Scorsese, Robert De Niro und Joe Pesci besteht.
Wiedereinmal darf man einen außergewöhnlichen Film dieser Männer bewundern, es war erneut ein kleines Highlight in der Filmlandschaft, wobei 'klein' nicht so recht passt, enorm ist das alles, die Laufzeit die dennoch nie langweilig wird, die Schauspieler vor denen ich mich verneigen möchte und natürlich den Mafiosi Scorsese höchstpersönlich. Die Mafia und Scorsese. Ein Granate von Film ist garantiert, der Mann weiß was zu beachten ist und geht bis ins kleinste Detail einer so gewaltigen Geschichte. Man geht in das innerste des Lebens von Sam(Robert De Niro) und seiner engeren Bekanntschaften, die da wären Nicky(Joe Pesci), Ginger(Sharon Stone) u.v.m.
Auf De Niro will ich gar nicht groß eingehen, große Klasse mal wieder, viel mehr möchte ich Joe 'fucking' Pesci in den Mittelpunkt stellen, meine Fresse, der Kerl hat sich zu einem meiner Lieblingsschauspieler gemausert, unglaublich was der da immer wieder auf der Leinwand bringt, seine Mimik, diese Gestik, seine Art zu schauspielern...ach, das wird ihm alles doch gar nicht gerecht, deswegen lass ich das jetzt mal. (Es ist Joe 'fucking' Pesci!)
[...Geld...][...Macht...][...Leidenschaft...]
Da es in "Casino" mal wieder um eines der dreckigsten Geschäfte der Welt, nämlich den Geschäften der Mafia geht, ist es klar das hier keine Leute auftreten die einen auf Friedensbotschafter machen, Personen die der Geldmacherei beisteuern werden erhalten, der Rest wird aussortiert. Trotz dessen entwickelte ich dennoch gewisse Sympathien, vor allem zu Sam der mir irgendwann nur noch leid tat weil er von allen verarscht wird. Und auch den Rest, den man eigentlich hassen sollte, konnte man verstehen, Scorsese hat es geschafft alles sehr glaubwürdig darstehen zu lassen, vor allem waren die Handlungen nachvollziehbar, wenn man soetwas schafft, wenn man es schafft ein etwas schwierigeres Thema verständlich zu machen, dann kann man nur seinen imaginären Hut ziehen.
"Casino" begleitete mich 3 Stunden durch eine kranke, faszinierende, abstoßende, interessante Welt, 3 Stunden wurde mir eine Geschichte erzählt die absolut authentisch war, inszeniert von einem Meister-Regisseur, jede Kameraeinstellung saß so perfekt wie die Anzüge der einzelnen Protagonisten. Kleine Hänger gabs, ja, doch sind diese kaum schmerzhaft, denn jedem Hänger standen hundert positive Sachen gegenüber.
"Für Typen wie mich wäscht Las Vegas alle Sünden ab. Es ist wie eine moralische Autowäsche."
[...Ruhm...][...Hochschätzung...][...Habgier.]
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
hoffman587 2011/12/27 22:56:13
Antwort löschenNene filmische Gangsterfilmperfektion, einer von Scorsese´s Besten, absolute 10, apropo und selbstredend besser als "Goodfellas". ;P^^
Ja das mit deiner Punktzahl ist mir bewusst daher, aber Las Vegas ist halt viel teuflischer und abgründiger bzw. glitzernder. :)
Mr.Film 2011/12/27 23:02:56
Antwort löschenSobald ein Film 8 Punkte von mir bekommt ist er Klasse, dann vegebe ich nur mehr Punkte wenn auch gewissen andere Gefühle ihre Finger im Spiel hatten, Casino wird mir mit jeder weiteren Sichtung bestimmt immer mehr ans Herz wachsen :) Selbstredend besser als Goodfellas? Unterschreib ich mal nicht so, die sind für mich auf einer Stufe.
Alle 4 Antworten zeigen
sam_ace_rothstein 2012/01/04 15:10:54
Antwort löschenHast es genau getroffen Mr. Film. Super Kritik zu einem ausergewöhnlichen Film, bei dem man auch beim 10 mal anschauen noch etwas neues entdeckt.
Mr.Film 2012/01/06 14:19:26
Antwort löschenDanke!
FilmFreeza 2011/12/27 19:34:50
Kommentar löschenEin Klasse Film!
Casino ist der Name und der Name ist Programm.
3 Stunden, über eins der wohl krummsten Milleus auf dieser Erde.
Kompromisslosigkeit, Skrupellosigkeit und Cleverness sind hier Vorraussetzung um in diesem Buisness erfolgreich zu sein.
Diese Vorraussetzungen, sind bei Sam "Ace" Rothenstein (Robert de Niro) und Nicky Santoro (Joe Pesci) gegeben und deshalb sind sie auch richtig gut in ihrem Fach.
Das besteht im Endeffekt aus Casinos abziehen und Leute beklauen (in verschiedenen Formen).
Selten hat man ein so detaillierten Einblick in den Spielplatz für Erwachsene bekommen, selten war man so nah dran an der "Leuchttafelstadt".
Und ja, da macht es Sinn 3 Stunden seines Lebens zu investieren und das Ganze mal ein wenig näher kenn zu lernen, ein bisschen mehr über dieses interessante Gewerbe zu erfahren.
Der Film macht einen langwierigen Eindruck, der aber gewiss täuscht, da die Geschichte schneller erzählt wird als es einem zunächst den Anschein macht und so ist die Gefahr den Anschluss zu verlieren recht groß. Auch ich musste mich ein paar mal wieder rankämpfen. So bleibt der Kopf schön dabei, und man kann anfangen den Film richtig zu geniessen. Nimmt man dann noch die schauspielerischen Leistungen, von de Niro und von Pesci dazu, so finden manche Leute im Film "Casino" sicherlich einen waschechten Lieblingsfilm, zu dem es bei mir nicht gereicht hat, was aber nicht weiter schlimm ist.
Gerade de Niro, ist wirklich eine Augenweide. Die Rolle ist ihm auf den Leib geschneidert und genauso bringt er es auch rüber. Kühl, berechnend, abgezockt und dennoch veretzlich wenn es um die "Liebe" geht.
Achja, und das bringt mich schnurstracks zu der wohl nervigsten Person die je in Las Vegas zu sehen war. Sharon Stone.
Die Frau von de Niro, und zugleich auch die nervtötende alte Pratze, die einem teilweise die ganze Lust an dem Film versaut.
Es tut mir leid, aber die hat wirklich sehr arg gestört, und da sie es mehr oder wenige darauf angelegt hat "Ace" zum Fallen zu bringen, kann ich sie noch weniger leiden, da "Ace" der Sympathieträger schlechthin in diesem Film ist.
Jaja, das war wieder stark Robby :) .
Ansonsten gibt es nur zu sagen, dass der Film stellenweise sehr kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste vorgeht und somit eine große Spannung hält, da nichts sicher scheint.
Insgesamt, starke Bilder, starke Szenen rund um einen Ort, der in seinem Kern, wesentlich anders aussieht als die bunte Leuchtreklame die den Menschen dorthin locken sollen.
Nochmal, starker Film :)
P.S. JERRY <3
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Keky 2011/12/22 02:26:54
Kommentar löschenEin endgeiler Film. Robert de Niro in Hochform, der Film geht knapp drei Stunden, ist aber jede einzelne Minute absolut Wert. Ein Meisterwerk und mein Lieblingsfilm. Es gibt keinen, der den Casinobesitzer-player-mafia-boss besser spielen kann, als De Niro.
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michebavaria1986 2011/12/15 09:50:14
Kommentar löschenGrandiose „Fortsetzung“ des Scorsese-Meisterwerks „Good Fellas“.
Auch wenn die Handlung nichts mit dem Mafia-Klassiker von 1990 zu tun hat, nennt man diese beiden Werke doch immer in einem Atemzug. Regie, Drehbuchautor und viele Darsteller sind nämlich identisch. Und natürlich das Thema – organisiertes Verbrechen.
Der Film hat eine Laufzeit von gut 3 Stunden. Keine einzige Sekunde ist langweilig. Allein die erste Stunde (in dem Las Vegas und sein System vorgestellt werden) ist gefüllt mit einer Vielzahl von Informationen und Bildern, die einen sprachlos machen.
Z.B. die Szene in welcher gezeigt wird, wer in einem Casino auf wen ein überwachendes Auge hat, ist herausragend inszeniert und zeigt Scorseses ganze Meisterschaft als Regisseur.
Die Besetzung der Hauptrollen mit Robert DeNiro und Joe Pesci war nach den Meisterwerken „Wie ein wilder Stier“ und „Good Fellas“ das dritte Aufeinandertreffen in einem Scorsese-Film. Es war neben „Heat“ die wohl bislang letzte ganz große Rolle in der Karriere von De Niro. Und Pesci ist (seiner Rolle in „Good Fellas“ nicht unähnlich) als kleiner psychopatischer Mistkerl einfach einzigartig.. Als weibliche Hauptrolle brilliert Sharon Stone. In der Rolle der Ginger zeigt sie wohl die beste Leistung ihrer Karriere und wurde für den Oscar nominiert. Auch die Nebenrollen sind mit Leuten wie James Woods, Don Rickles oder Frank Vincent hervorragend besetzt.
Neben Kamera, Schnitt usw. ist auch (wie bei Scorsese gewohnt) die musikalische Untermalung genial gelungen.
Fast die ganze Laufzeit des Films ist mit Musik hinterlegt. Dies reicht von Rockmusik (u.a. Rolling Stones) bis zu klassischen Werken (die Matthäus-Passion von Bach in der sensationellen Schlussszene).
Das Scorsese für diesen Film nicht für den Oscar nominiert wurde, ist einfach nur unverständlich (wie auch bei „Taxi Driver“). Aber in Sachen Scorsese lag die Academy ja oft und lange falsch.
Kurzum: Eines der großen Scorsese-Meisterwerke, das in seiner Wucht an griechische Tragödien erinnert. Einer der besten Gangster-Filme aller Zeiten.
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Scotty2Hotty 2011/12/04 11:15:20
Kommentar löschenDer Aufstieg und Fall des "alten Las Vegas" mit all seinen Gewinnern und Verlierern..
Freundschaft, Liebe, Verrat und Tod finden sich in einem, nennen wir es, Mafia-Film der mich jedes mal aufs neue umhaut!
Dieser Film ist einfach episch! In den letzten 10 Jahren habe ich ihn mir vermutlich jährlich angesehen und bin immer wieder angetan!
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Streugut91 2011/11/23 23:54:29
Kommentar löschenMeisterwerk!
Auf eine Stufe mit "Der Pate"! De Niro in seiner vielleicht besten und stärksten Rolle.
Es gibt wirklich nichts zu meckern - Scorsese hat es geschafft die Gefühle des Hauptrollen rüber zubringen und lässt den Zuschauer teilhaben an Mafialeben Las Vegas'.
Top Film!
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based_god 2011/11/22 19:44:26
Kommentar löschenEin weiteres Meisterwerk von Scorsee, welches über die vollen 171 Minuten fesselt...
Keine Minute langweilig, super Schauspieler, genial gewählte Musik, super Szenenbild etc.
Hier passt einfach alles.
Mehr gibts nicht zu sagen. Und lasst euch von den 171 Minuten keine Angst machen.
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PaJeRo 2011/11/18 15:57:06
Kommentar löschenEin relativ typischer Scorsese-Mafiafilm, zufälligerweise wieder mit De Niro und Pesci. Leider genauso ewig lang wie die meisten anderen Filme aus dem Genre und dementsprechend auch mit ein paar Längen, auch wenn das durch die Off-Stimmen etwas kaschiert wird. Sehenswert, blutig, und spannend. Mit Der Pate II oder Goodfellas kann Casino jedoch nicht mithalten.
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fkfilmkritik 2011/10/18 22:03:13
Kommentar löschenEs gibt Filme, die musst eigentlich sehen. Nicht nur weil es eben Klassiker sind. Einfach weil man irgendwie schon weiß: Das Thema interessiert mich. Nun ja ich hab eine lange Zeit gebraucht um mir mal "The Godfather" anzusehen. Der zweite Teil war noch immer nicht dran. Auch "Casino" musste eine erhebliche Zeit sich zur hinteren, der von mir entdeckten Meisterwerke gesellen. Aber was soll´s. Ich hab ihn gesehen und bin restlos fasziniert.
Ganze 171 Minuten schlängelt und suhlt sich Scorsese durch das Gangsterm-Mllieu in Las Vegas und noch weiter. Dringt durch die finstersten Ecken des Casinos. Wo jeder jeden beobachtet. Wo keiner sicher ist. Das Story-Telling über grenzenlosen Aufstieg, den man wie ein Kartenhaus fallen lässt, ist sicher eines der Lieblingsthemen eines Mafiafilm. Und wenn jemand solche Mafiafilme inszeniert, ist es wohl der edle Martin Scorsese. Einer der besten Regisseure aller Zeiten, schafft hier eine packende und gigantische Grenzerfahrung, die volle 171 Minuten den Zuschauer gespannt gehorchen lässt. Wieder lässt er den grenzgenialen Robert DeNiro antreten in einer seiner unzählig guten Rollen. Vielleicht ist es seiner Hauptrolle schon zu verdanken, dass ich diesen Film vorziehe gegenüber des ebenfalls sehr guten "GoodFellas". Es dürfte aber wohl eher die glamouröse und ebenso schmuck eingefangene Gegend sein, die hier der Regisseur voll ausnutzt, um den Zuschauer sofort in diesen Sog zu entfachen, dass man die vollen 171 Minuten gebannt zusieht und diesem unerklärlichen Sog dieses Meisterwerkes umgibt. Ein großer, großer, großer Film. Clever, dramatisch mit extrem cooler Musik, viel vom genialen Joe Pesci, viel Gewalt und Korruption. Dramatik und gangsterepischer Gelassenheit. Also auch wenn der Spruch langsam nervt: Muss man gesehen haben. Ob man nun Mafiafilm-Fan ist oder nicht - egal.
"When you love someone, you've gotta trust them. There's no other way. You've got to give them the key to everything that's yours. Otherwise, what's the point? And, for a while ... I believed that's the kind of love I had."
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Bandrix 2011/10/18 23:01:43
Antwort löschenGenau dasselbe hatte ich auch mit "Casino". Der lag bei mir monatelang ungesehen, bis ich ihn mir letzte Woche angeschaut habe. Und er hat mich genauso überzeugt wie dich. ;)
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Stefan_R. 2011/10/18 23:03:44
Antwort löschenSauber auf den Punkt gebracht :)
Coach T 2011/10/19 19:17:44
Antwort löschenFreut mich sehr ;)
cpt. chaos 2011/10/01 00:45:14
Kommentar löschenScorseses Verfilmung einer wahren Geschichte über den Aufstieg und letztendlich freien Fall eines Casino-Managers, in dessen Rolle kein geringerer als Robert De Niro schlüpft, als kettenrauchender Pedant, der den Perfektionismus auf die Spitze treibt.
Ihm zur Seite steht treu und ergeben sein Kumpel Nicky, den er bereits aus Kindheitstagen her kennt. Joe Pesci spielt den Knochenbrecher, der auch notfalls über Leichen geht, mit voller Inbrunst. Seine Loyalität kennt jedoch seine Grenzen, als er seine eigenen Ziele mehr und mehr konsequent und rücksichtslos verfolgt.
Dazu bzw. dazwischen gesellt sich Sharon Stone als hysterische Drogensüchtige, die ihren maßgeblichen Teil dazu beiträgt, dass die vermeintlich heile Welt schon sehr bald aus den Fugen gerät.
Lediglich den Soundtrack empfand ich gelegentlich als etwas zu viel des Guten und es wurden zwischenzeitig reichlich Eheprobleme gewälzt.
Aber spätestens das furiose Finale rundet die Sache gekonnt ab.
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cruzha 2011/09/28 10:30:19
Kommentar löschenCasino ist ein beeindruckend dichter, fesselnder und athmosphärischer Mafiafilm, großartig besetzt und herausragend gespielt. Besonders die Kameraführung lässt einen regelmäßig staunend zurück, der Soundtrack passt ebenfalls. Über eine Laufzeit von fast drei Stunden entfaltet Scorsese hier ein spannendes Drama, das nicht nur einen Blick hinter die Kulissen der Gambling-Industrie der 70er wirft, sondern darüberhinaus auch mal eben ein handfestes Beziehungsdrama quasi nebenher abwickelt. Nur zu empfehlen.
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ash-williams 2011/09/20 23:28:18
Kommentar löschenNever change a winning team. An dieses angelsächsische Idiom hielt sich der New Yorker Regisseur Martin Scorsese bei seinem 5 Jahre nach Goodfellas erschienenen Film Casino. Das Drehbuch schrieb Scorsese wie bei Goodfellas zusammen mit Nicholas Pileggi nach dessen Roman, abgesehen davon holte er sich wieder das Dreamteam De Niro und Pesci ins Boot. Diese Mischung zeigt wieder Wirkung und Casino ist ein faszinierendes Werk über ein dunkles Kapitel der Gitzerstadt Las Vegas. Scorsese nimmt sich viel Zeit uns in die Tricks und vorallem Ticks des Ace Rothsteins einzuweihen und zeigt uns Arbeitsschritt um Arbeitsschritt. Ein kleiner Makel ist das Voice Over, was zwar an einigen Stellen wichtig und interessant ist, an anderen Stellen aber unnötig und zu viel des Guten. Der Film zeigt viele Jahre und ist daher teilweise etwas sprunghaft im Ablauf, was bei der ausgedehnten Laufzeit teilweise Längen hineinbringt. Ansonsten ist Casino jedoch nie langweilig, bietet tolle Darsteller und ist mit seinen bunten glitzernden Bildern optisch ein Genuss. Großes Mafiakino!
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DerDude_ 2011/09/12 22:27:52
Kommentar löschenKult Regisseur Martin Scrosese liefert mit "Casino" ein grandios gespieltes und durchweg unterhaltsames Epos ab.
Besonders in der ersten stunde ist "Casino" geprägt von einem überhektischem Tempo : Die Kamera ist ständig in Bewegung und verweilt auf dem Geschehen aller höchstens eine Minute. Diese Fragmente werden mit dem Scosese typischem Voice-over zusammen gehalten. Scorsese lässt sich in dieser Einführung zwar Zeit , letztendlich aber sorgt sie dafür , das in der restlichen Laufzeit keine Fragen aufkommen.
Dannach geht Scorsese die Sache ruhiger an und gibt dem Film ruhe. Da durch den Anfang die Figuren bereits eingeführt wurden , bekommen sie nun Raum zu Entfaltung. Dennoch bekommt jede Szene wirklich exakt so viel Zeit , wie sie benötigt. Auch sehr gelungen untermalt dies der fetzige 70er Soundtrack , der fast die gesamte Laufzeit über vorhanden ist.
Darstellerisch überzeugt vor allem Sharon Stone , welche ihrer Rolle die nötige Tiefe verleiht. Obwohl Robert DeNiro und Joe Pesci fast exakt dieselben Rollen , wie in "Good Fellas - Drei Jahrzehnte der Mafia" spielen , überzeugen sie dennoch überdurchschnittlich gut.
Fazit : "Casino" ist ein bildgewaltiges Epos , das viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt , als es eigentlich verdient.
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xXxWantedxXx 2011/08/29 20:39:23
Kommentar löschenIn 'Casino' widmet sich Martin Scorsese ein weiteres Mal einem seiner Lieblingsthemen: der Mafia. Von der Generations-übergreifenden Familiengeschichte aus 'GoodFellas' wendet er sich ab, das Zentrum des Films ist bei 'Casino' deutlich konkreter. Scorsese gewährt dem Zuschauer einen tiefen Blick in das Leben von Sam "Ace" Rothstein, großartig gespielt von Robert De Niro, Nicky Santoro, ebenfalls genial gespielt von Joe Pesci. Eine Geschichte über Geld, Macht, Liebe, Gier, Kontrolle und Ehre. Hier kann keine Figur eine weiße Weste aufweisen, Sympathien bleiben nicht lange erhalten. Dennoch versteht Scorsese es, die Beweggründe seiner Protagonisten rational verständlich darzustellen. Das Urteil bleibt dem Zuschauer überlassen. 'Casino' ist nahezu durchgehend mit einem grandiosen, leicht Stones-lastigen, Soundtrack unterlegt, der den Zuschauer durch die fast drei Stunden Laufzeit trägt. Die Inszenierung ist gewohnt tadellos, jede Einstellung sitzt hier. Trotz aller Perfektion auf Seiten Scorseses und der ausnahmslos fantastischen Leistung sämtlicher Darsteller kann 'Casino' seine recht lange Laufzeit nicht vollständig kaschieren und die ein oder andere kleine Länge schleicht sich durchaus ein. Angesichts dessen, was man hier geboten bekommt, lässt sich das problemlos verschmerzen.
"The longer they play, the more they lose, and in the end, we get it all."
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Reload 2011/08/24 14:01:41
Kommentar löschenCasino – ein weiterer Film aus der Martin Scorsese Schmiede. Ein weiteres Gangster-Epos, ein Werk über die Mafia mit einem hellen, glitzernden Schauplatz – Las Vegas. Scorsese entführt uns in die siebziger Jahre, als Vegas noch etwas anders war als heute. Es wird uns ein Abgesang über die Stadt des Glücksspiels erzählt, mit all den Tricks und Kniffen der damaligen Zeit, mit all der Ehre und Brutalität.
Wie so häufig bei Martin Scorsese gibt sich Robert de Niro die Ehre. Er verkörpert Sam Rothstein, einen Freund der Chicagoer Mafia, der nach Las Vegas geschickt wird, um für die alten Bosse ein Casino, das Tangiers, zu leiten. Dazu kommt später Joe Pesci alias Nicky Santoro, ein Familienmitglied sowie Jugendfreund von Rothstein, der für das Grobe zuständig ist. Irgendwann kommt es zum großen Knall…
Bis dahin wird uns eine große, fantastische Geschichte in knapp 3 Stunden erzählt. Man hat trotzdem das Gefühl, "Casino" hätte auch noch weitere 3 Stunden laufen können. Soviel gibt es wohl zu berichten. Aber was und wie wir es sehen, dass ist ganz großes Kino. Die Bildsprache wird natürlich von der Lichterstadt Las Vegas überstrahlt. Aber so etwas muss man auch erstmal richtig einfangen und gut in Szene setzen. Und das ist Scorsese und Kameramann Richard Richardson wunderbar gelungen, sei es im Casino selbst, auf dem Strip oder in der Wüste. Die bildliche Atmosphäre ist atemberaubend.
Dazu gesellt sich die Musik. Ich habe selten soviel Musik in einem Film erlebt. Sehr, sehr viele Szenen werden musikalisch begleitet, mal mit klassischen Symphonien, mal mit Musik der damaligen Zeit, immer passend zur jeweiligen Situation und Stimmung. So etwas kann auch schnell nerven, doch wenn es mit soviel Detailtreue und Perfektion umgesetzt wird, kann es den Film nur besser machen und zur Atmo beitragen. Die Kombination aus Bild und Musik ist makellos, ein vortreffliches Zusammenspiel.
Das nächste, was in "Casino" auffällt, sind die Voice-over Kommentare von de Niro und Pesci. Aus der Sicht ihrer Figuren, aus der Retroperspektive begleiten sie den Film, erläutern sie Szenen und fügen Details hinzu. Das macht das ganze noch interessanter, wenn man vieles nochmal aus der Sicht der Protagonisten erklärt bekommt.
Der Cast: De Niro und Pesci haben ja schon häufig mit Scorsese zusammengearbeitet und jedesmal hat es einfach funktioniert. Die beiden gehen völlig in ihren Rollen auf, wirklich großartig. Sharon Stone zeigt ebenfalls eine gute Leistung, fällt aber zu den anderen beiden doch etwas ab. Zu erwähnen ist noch James Woods, der als Beverly Hills Lude ein paar großartige Auftritte hat. Auch sonst ist die Besetzung stimmig, seien es die Casino Angestellten oder die Bosse und Schläger der Mafia, wirklich hervorragend.
Auch wenn ich persönlich die siebziger Jahre (schon gar nicht in Las Vegas) nicht miterleben durfte, so fühlt man sich durch "Casino" doch in diese Zeit zurückversetzt, als würde man dort gerne mal einen Abend in einem Casino verbringen. Für die Mafia war es eine wahre Goldgrube, nicht umsonst beruht Martin Scorseses Film teilweise auf wahren Begebenheiten. Scorcese hat sich dem Stoff angenommen, und in ein wahres Meisterwerk verwandelt, wo jeder Handgriff sitzt, ein wahrer filmischer Hochgenuss.
„Die Stadt wird nie wieder so sein wie damals. Nach der Sache mit dem Tangiers übernahmen die großen Konzerne die Casinos. Heute sieht es aus wie Disneyland.“
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DonSalierie 2011/08/11 01:38:47
Kommentar löschenDieser Martin Scorsese Film aus dem Jahre 1995 ist mit Sicherheit eine Empfehlung wert.
Der Cast ist schlicht und ergreifend ein Traum: Robert DeNiro als kühler Casinoboss, der nicht nur die Finanzen des Casinos, sondern auch seine Mitarbeiter und Familie auf's strengste kontrolliert, überzeugt den Zuschauer sofort. Auch Sharon Stone spielt ihre Rolle absolut authentisch. Zunächst als Edelhure, welche den reichen Männern Las Vegas' das Geld aus der Tasche zieht, und später als Ehefrau DeNiros, welche anscheinend nur aus Gründen des Geldes bei ihm bleibt. Doch meine absolute Lieblingsrolle in diesem Film, Nicky Santoro, ein Schläger der schnell ans große Geld kommt, wird von einem famosen Joe Pesci grandios gespielt.
Auch wenn dieser Film knappe 3 Stunden dauert, war er für mich an keiner Stelle langweilig. Dazu haben nicht zuletzt auch die vielen Voice-Over beigetragen.
Leider wurden für meinen Geschmack im Vergleich zu dem "Paten" die Figuren nicht genügend beleuchtet. Sicherlich sind der Großteil der Dialoge gelungen, allerdings fehlt es einfach an ruhigen Dialogen, die mehr Einsicht auf die Charaktere bringen. Deswegen kann dieser Film bei mir keine höhere Bewertung erzielen, hat mit 8.5 Punkten aber definitiv keinen schlechten Schnitt erzielt.
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altessockenfach 2011/08/08 00:23:26
Kommentar löschen"Ab jetzt kommt in jeden Muffin die gleiche Menge Blaubeeren. Haben Sie das verstanden?"
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