Casino

Casino (1995), US Laufzeit 177 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 14.03.1996

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7.9
Kritiker
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157 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Sharon Stone

Martin Scorsese zeigt in Casino, was hinter dem Vorhang der schimmernden Welt des Glücksspiels abläuft.

Las Vegas 1973: Stadt des Glitters und der Träume. Bühne für Millionäre, Politiker und glamouröse Showgirls. Die Heimat für Scharlatane, Spieler und Dealer. In der glanzvollsten Ära von Las Vegas steigt der Profizocker Sam “Ace” Rothstein an die Spitze des Milliarden-Dollar-Imperiums auf. Um das Investment weiter auszubauen, stellen ihm die Drahtzieher seinen besten Freund aus alten Zeiten, den hitzköpfigen Mafiakiller Nicky Santoro, an die Seite. Jetzt dominieren sie gemeinsam Vegas: “Ace” als eleganter Lenker, Nicky als Mann fürs Grobe – bis die atemberaubende Ginger McKenna auftaucht … (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Casino

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

Zwar geht es um gänzlich andere Figuren, doch ist die Ähnlichkeit so enorm, dass man „Casino“ als inoffizielle Fortsetzung von „GoodFellas“ betrachten muss und nicht um einen Vergleich herum kommt. Fünf Jahre und drei Filme später versammelt Martin Scorsese wieder seine Stars Robert De Niro und Joe Pesci und verfilmt einen Roman des Autors Nicholas Pileggi, nur dass der Roman diesmal geradezu zeitgleich mit dem Drehbuch entstand. Das Ergebnis ist ein weiteres, prachtvoll ausgestattetes und exzellent besetztes Gangster-Epos, das über sämtliches Potential verfügt, besser als „GoodFellas“ zu sein, seine Spannung letztlich aber nicht halten kann. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Scorsese versteht es seine Charaktere, so machtbesessen und durchtrieben sie auch sein mögen, immer wieder dem Zuschauer nah zu bringen und ihr Verhalten und Handeln irgendwie nachvollziehbar zu machen. Vor allem Ace kann sich hier natürlich schnell die Sympathien des Zuschauers sichern und sogar so etwas wie Mitleid erzeugen lassen. Eine Welt voller zweifelhaftem Ruhm, aber ohne Helden. Eine Welt in der man schnell aufsteigen kann, aber noch schneller fallen. Eine Welt die schnell süchtig macht und ihre Reize perfekt ausspielt, um jeden direkt in eine gnadenlose Falle zu locken. Wenn du denkst endlich Ruhe zu haben, steht die nächste Sorge schon vor der Tür. Las Vegas ist nicht der Ort um Probleme zu lösen. Las Vegas ist der Ort der dir Probleme macht. [...]

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Oceanic6

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Toller Kommentar, mir fehlt trotzdem die 10. <3


SoulReaver

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Danke, mir fehlt auch so einiges :D <3


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.5Herausragend

[...]Die grollenden Strudel aus Sex und Gewalt, Geld und Macht, Vertrauen und Verrat, in denen „Casino“ seine Protagonisten versenkt, werden von Scorsese in beinahe dreistündiger Präzisionsarbeit Wirbel für Wirbel unter dir Lupe seiner überragenden Regie genommen. Beleuchtet in einer Detailfülle, die bis zu dem Punkt, an dem er ihre Drehgeschwindigkeit zumindest ein wenig drosselt, geradezu auslaugende Wirkung haben kann. Aus diesem ewigen Vorlauf gewinnt der gleichlange Schlussakt des Films, gewinnen die Charaktere dafür aber die volle Größe und die Tiefe des Abgrunds, in den sie hinabstürzen, wird trotz des in tiefster Schwärze verborgen liegenden Bodens vorstellbar.[...]Robert De Niro und Joe Pesci verabschieden sich mit tollen Leistungen von Martin Scorsese. Pesci hibbelt und flippt nicht ganz so aufgedreht durch das Geschehen, versprüht aber in jeder Bewegung beinahe noch mehr Gift und Galle, als in seiner „GoodFellas“-Oscarperformance und wieviel respekteinflößende Präsenz selbst…

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Das ist DER Casino-Film.

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Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

Man mag manchmal den Eindruck haben, Scorsese hege eine leichte Sympathie für seine Figuren. Aber dies täuscht. Scorsese vermeidet es bloß, seine Akteure in die moralische Verdammnis zu schicken (dafür sorgen sie größtenteils selbst). Das Großartige an seinem Film ist es eben, dass er am Beispiel seiner Figuren demonstriert, welches Handeln welche Folgen zeitigt – in einem System, das uns völlig fremd zu sein scheint, und dessen Teil wir doch alle sind, wenn auch nicht in der Form, wie es die Spielhölle darstellt.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Herausragend

Robert de Niro als Mafiosi, das ist nichts Neues. Aber de Niro im rosafarbenen Anzug schon. Und dann Sharon Stone in ihrem besten Film, in ihrer schönsten Rolle - zwei Gründe, genug, um sich CASINO anzuschauen. Der dritte Grund ist der Regisseur, Martin Scorsese, dem hier ein weiteres Highlight seiner Karriere gelang. Der vierte Grund heißt Joe Pesci.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (151) — Film: Casino


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DonChris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

„Casino“ – das sind knapp drei Stunden Mafia-Epos aus der filmischen Feder des Meisters Martin Scorsese. Dieser nimmt allerdings als Grundlage die journalistischen Ausarbeitungen Nicholas Pileggi`s, und man kann bei dessen Aufzeichnungen zu großen Teilen davon ausgehen, dass auch wirklich etwas Wahres dahinter steckt. Sicherlich wird die Wahrheit wie immer abgewandelt und durch den Wolf gedreht, doch die Charaktere von Sam (Joe Pesci) und Frank (Robert DeNiro) basieren nachweislich auf realen Vorbildern.

Kurz gesagt geht es um den Aufstieg und Fall dieser Beiden Männer in einem mittels Gewalt kontrollierten, korrupten mafiösen System. Die Story spielt dabei im noch jungen Las Vegas, zu einer Zeit, als Casinos und Hotels nur so aus dem Boden gestampft wurden und als man mit ihnen innerhalb kürzester Zeit extrem viel Kohle machen konnte. Und wer damals (wie heute) reich war, der hatte auch Einfluss.
Dabei konnten diese beiden Charaktere, die so eng miteinander verwachsen sind im Grunde nicht unterschiedlicher sein. Der eine war ein begnadeter Geschäftsmann, der es versteht seine einflussreichen Kontakte optimal für seine eigenen Interessen zu nutzen, der andere verschaffte sich durch Angst und skrupellose Gewalt den Respekt, den es benötigt, dass sich dir keiner in den Weg stellt.
Als drittes bietet Sharon Stone die Darbietung einer ich bezogenen, drogensüchtigen, hysterischen Schönheit. Leider übertreibt sie meiner Meinung nach in ihrer Darstellung dermaßen, dass ich den Charakter einfach nicht authentisch, sondern sogar total nervtötend fand – wie man dafür eine Oscarnominierung abgreifen kann ist mir ein Rätzel, aber gut, dass ist nur meine persönliche Meinung.

Scorsese steigt in seinem Werk eigentlich mit dem Ende ein, der Film beginnt quasi mit einem Knall ;), welcher auch noch durch Johann Sebastian Bach musikalisch unterlegt ist. Im Anschluss springt man dann zurück und man bekommt die Vorgeschichte des ganzen zu sehen, während uns aus dem Off eine Erzählstimme begleitet.

Und die Entwicklungen im Film sind so spektakulär in Szene gesetzt, dass es einfach nur ein Gedicht ist die Bilder, Fahrten, Schauspieler und Dialoge auf sich wirken zu lassen. Kein Fan des Mafia Films wird sich dieser Atmosphäre entziehen können. Es ist einfach ein Genuss, wie DeNiro im Film agiert und wie sein Charakter die Fäden zieht um auf der Karriereleiter bis nach ganz oben zu kommen. Korruption, Bestechung, Lobbyismus, Gewalt Reichtum dominieren dabei das Geschehen, wobei der Film auf unnachahmliche Weise sehr detailliert seine Charaktere zeichnet, was es für den Betrachter auch einfach nachzuvollziehen, warum der und der Charakter nun so sind wie sie sind und warum sie sich im laufe des Films auch verändern.

Zu Recht zählt „Casino“ zu einem der größten Mafia-Filme überhaupt und wird in diesem Zusammenhang oft auf einer Stufe mit „The Godfather“ - welcher natürlich noch ein mal eine Sonderstellung einnimmt – und „Goodfellas“ genannt. Zweifelsohne eine glasklare 10.

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DonChris

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Da ich das sowieso mal vor hatte auf jeden Fall. Ich denke ich starte mit BB, Staffel 1 und gebe dann mal eine Statusmeldung ab ;=)


Jason Born

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Da werd ich dich dran erinnern. BB S1 geht schnell, sind nur 7 Folgen.


Mr. Pink

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Bewertung10.0Herausragend

Gangsterfilm-Meisterwerk! Eines von Scorseses vielen Meisterwerken! Und sooo viel besser als "Goodfellas".

"An equal amount of blueberries in each muffin."

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N. Hornblower

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:D Bei mir exakt andersherum!


TheDrPepperPower

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Das was mich an "Casino" (neben Sharon Stone's Charakter) am meisten stört ist gerade, dass der Film viel zu sehr an "Good Fellas" erinnert. Ein weiterer Gangster-Thriller von Scorsese mit De Niro und Peci in den Hauptrollen (die auch quasi die gleichen Charaktere spielen). Find ich irgendwie ein wenig unkreativ. Da hätte ich mir mehr Mut zu neuen Darstellern oder wenigstens neuen Charakteren gewünscht.


Ener

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Urteil ist wahrscheinlich mit von einer etwaigen Chronologie abhängig, wann man sich welche einschlägigen Mafia-Filme der Entstehungs-Zeit reingezogen hat. Scorsese, de Palma und Co. haben ja durchaus eine hohe Schlagzahl, qualitativ wie quantitativ, hingelegt. Vielleicht deshalb erzielt Casino bei mir keine hervorstechende Wirkung. Ein dreistündiger sehr guter Film, der aber mehr oder weniger altbekannt vorkommt.

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KiaA

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Bewertung9.5Herausragend

Casino ist einer dieser Filme die man einfach gesehen haben muss und obwohl sie ewig gehen die Spannung nie nachlässt, selbst beim dritten Mal schauen nicht! Neben den Pate-Filmen auf jeden Fall einer der genialsten Mafia-Filmen die es gibt... Scorsese wie immer unglaublich !

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DieFilmguckerin

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Bewertung6.5Ganz gut

Über Scorsese kann man natürlich nichts Schlechtes sagen. Gemeinhin als Meisterregisseur betrachtet, beweist er auch in diesem Film sein Können. Grob gesagt, geht es um Aufstieg und Fall zweier Mafiadiener in Las Vegas. Der eine wird als Casinochef eingesetzt, der andere beherrscht sehr bald die Kleinkriminalität der Stadt. Den Figuren wird die ganze Aufmerksamkeit gewidmet, so begleiten wir sie eine lange Zeit und können ihren Untergang in allen Facetten nachvollziehen und beobachten. Diese Nähe an den Charakteren wird durch jede Menge Passagen mit Voice-Over realisiert, was am Anfang noch etwas ungewohnt anmutet, während des Films gewöhnt man sich aber daran.

Anfang sowie Ende des Films sind absolut perfekt und sensationell gut gemacht, dass es eine wahre Freude ist. Auch der Rest des Films ist durchaus sehenswert, es gibt wunderbar durchkomponierte Bilder (letztes Abendmahl lässt grüßen) und interessante Handlung und Figurenentwicklungen. Leider wird der Film zwischenzeitlich etwas schleppend, fast 3 Stunden die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu fesseln ist eben nicht so einfach und gelingt hier auch nicht immer. Insgesamt hätte man hier und da sicher noch einiges raffen können – um der Spannung willen! Möglicherweise ist die sich sehr Zeit lassende Erzählweise dieses Films doch nicht mehr so zeitgemäß oder man ist eben mehr Rasantes gewöhnt. Woran es auch immer liegen möge, es ist nicht leicht, bei der Sache zu bleiben.

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CIT

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein guter Mafiafilm, diesmal nicht in New York, Chicago oder Boston, sondern in Las Vegas. Sehr interessant zu sehen wie das organisierte Verbrechen Las Vegas in seiner Anfangszeit fest in der Hand hatte und erst nach und nach zu dem würde, wie man es heute kennt, als "Disneyland für Erwachsene". Am Film selbst gibt es eigentlich kaum was zu mäkeln, einzige Kritikpunkte vielleicht die etwas überzogene Länge und auf jeden Fall diese ständig rumkeifende Sharon Stone (die bis auf Basic Instinct aber eh bloß Scheiße gespielt hat), die mir tierisch auf den Sack geht. DeNiro gut wie immer und Joe Pesci spielt, was er immer spielt, den cholerischen Mafiosi, der am Ende ins Gras beißt.

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Looki

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Bewertung9.0Herausragend

wird mit jedem mal ansehen besser :)
eine grandios in szene gesetzte gangster...man kann schon fast SAGA sagen
scorsese fängt die gangsteratmosphäre gekonnt mit seinen altbewährten mafiosi darsteller ein, die atmosphäre von las vegas ist genial und über den kleinen rumfluchenden choleriker namens nicky musste ich stets lachen :D wie er den croupier beschimpft - einfach herrlich
scorsese schafft es auch trotz der großen gangsteratmosphäre raum für ein simples familiendrama zu schaffen. der film dauert zwar seine 3 stunden aber man könnte keine einzige szene rausnehmen, einfach alles in dem film ist wichtig und richtig umgesetzt.
von der besetzung über die kamerafahrten bishin zum soundtrack passt hier alles korrekt zusammen! und ich hasse sharon stone in diesem film abgrundtief also wär ich rothstein gewesen, hätte ich sie womöglich mit betonschuhen schwimmen geschickt :D
anbei noch meine persönliche lieblingsszene:
https://www.youtube.com/watch?v=advkTOpmMfU

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Looki

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home alone hab ich nicht gesehen, aber so wie sich das anhört will ich die dann wahrscheinlich gar nicht sehen :D pesci ist wohl einer der glaubwürdigsten mafiosi die es gibt, neben pacino, deniro und liotta


N. Hornblower

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Yo, ich nehm's ihm ab!


johnboy1979

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Diesen Film kann ich immer und immer wieder sehen, er stellt für mich einen Höhepunkt der Filmkunst dar, da er aus dem Speziellen das Ganze abzuleiten vermag.

Die Mafia ist eine Struktur, eine Maschine, die Geld umverteilt; ihr erster Antrieb ist es, dabei unauffällig zu bleiben, im Hintergund zu agieren. Sam Rothstein versteht dieses Spiel, er handelt kühl und rational, die Gesetze des Systems respektierend, jedoch...unsere Figuren sind Menschen, emotionale Wesen! Liebe, Eitelkeit, Begehren, Hybris, Neid und Gier sind die Spinnfäden, mit denen sie sich das Netz weben, in das sie sich immer mehr verstricken und aus dem sie letztlich nicht mehr entkommen können, denn dieses Netz der Emotionen steht dem System der Macht entgegegen, es ist unberechenbar, also ein Störfaktor, den das System nicht dulden kann: Der Anfang vom ENDE! Die Tragik ergibt sich aus der genialen Gegenüberstellung Scorceses von Machtstrukturen und menschlicher individueller Fehlbarkeit, welche durch emotionales Verlangen ausgelöst wird; das System kann trotz seines materiellen Überschuss dem Menschen nicht genügen, er braucht mehr: Liebe, Zuneigung, aber auch verführt die Macht des Systems schnell zur Gier nach Mehr, mehr Macht....! Jedoch ist das System kein Ort für solche Schwächen, es muss, um seine eigene Macht zu erhalten, kalt und rational funktionieren; letztlich steht niemand (!) über dem System. Es ist kein Wunder, dass die überlebende Figur am Ende, die ist, die am ehesten die Gesetze des Systems verstanden hat; für Emotionen bleibt kein Platz, wählst du Macht, dann vergiss das Andere, denn an diesem Ort musst du deine Menschlichkeit vergessen, handle kühl und berechnend, tust du das nicht, ist es dein ENDE!

Ein Film ohne Fehler, der auf allen Ebenen nur das Beste vom Besten präsentiert: Kamera, Schnitt, Sound, Drehbuch, Ausstattung, Kostüme, Darsteller und ein großartiger Dirigent, Martin Scorcese. Was ist Filmkunst, wenn nicht dieser Film?

Epochal und unerreicht!

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johnboy1979

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Danke. :)


florian.fiele

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Sehr guter Kommentar zu einem überragenden Film.


Chucky89

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich schreibe mal was ich gut und was ich schlecht finde an den Film. Gut finde ich wie in Goodfellas die Schauspielleistung von Pesci und De Niro, hauptsächlich Pesci in dem Fall, die Geschichte ist sehr gut und realistisch erzählt, da sie wie in Goodfellas auf wahrer Begebenheit besteht.Außerdem finde ich gut, dass eine andere Stadt mal in den Mittelpunkt der Geschehnisse gerät, den sonst sind meisten Mafia-filme in New York, Boston oder Chicago angesiedelt. Der Film zeigt sehr eindrucksvoll wie groß in den 60er und 70er Jahren die Verstrickungen in der Glücksspielmetropole der Mafia in den Casinos war. Was mir persönlich weniger gefallen hat war, dass mir der Film an manchen Stellen wie ein Update von Godfellas vorkam, bei diesen Szenen dachte man sich, moment mal dass kenne ich doch schon irgendwie. Ansonsten gehört der Film für mich auf jeden Fall zu den 10 besten Mafia-filmen aller Zeiten.

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swissroland

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Bewertung5.5Geht so

Der Film kann noch so gut sein, aber die STÄNDIGE Hintergrundmusik nervt so was von! Ich wohne in ner Stadt mit Nachbarn. Ich kann den Ton Nachts ned so aufdrehen, das ich trotz des Sound, die Leute auch noch reden höre!!
Darum 4 Pkt Abzug und dazu gilt er bei mir als der nervigster Film ever!

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DonChris

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Schon witzig, nur weil du den Film nicht RICHTIG sehen kannst ist er also nicht gut, dass ist echt eine arme Begründung, denn der Film ist samt seiner Musik richtig gut!


emp6

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Einfach nur lachhaft - dann hätte ich dem Film ja auch Punkte abziehen müssen, weil ich ihn das erste Mal auf einem kleinen Röhren-Fernseher gesehen habe und deshalb die Wucht der Bilder nicht richtig rüber kam. Mit Abstand die dämlichste Begründung "ever". xD Nene, es gibt so lustige Menschen ^^


Scofield24

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sharon Stone ruiniert den ganzen genialen Film
Ich fand sie sowas von nervig

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florian.fiele

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Casino

Casino ist ein Meisterwerk. Jeder Kommentar über die 3 Stunden Laufzeit, der über diesen einen Satz hinausgeht, wäre zuviel: Jede Szene des Films ist es wert gesehen und nicht gecuttet zu werden. Im Gegensatz zu GoodFellas steht hier zum Glück Robert De Niro als Sam Rothstein im Mittelpunkt des Geschehens; eine Rolle, die er auf grandiose Art und Weise umsetzt. Allerdings im selben Jahr von sich selbst in Heat sogar noch übertroffen....1995, ein tolles Jahr für Filmfans. Joe Pesci hat hier minimal das Nachsehen, nachdem dies in GoodFellas andersherum aussah (inklusive Oscar für Pesci). Sharon Stone komplettiert das Trio....auch eine gute Leistung, ohne Frage. Scorseses Umsetzung des tollen Stoffs macht richtig Laune: Settings, Soundtrack (einer der größten Soundtracks, die ich je gehört/gesehen habe) und Dialoge sind grandios gewählt. Die Text aus dem Off-Erzählweise funktioniert hier wunderbar, deutlich besser noch als in GoodFellas. Und die Story? Hier wird bemängelt, dass dem Film die Höhepunkte fehlen und dass sich Längen einschleichen. (Künstliche) Höhepunkte hat der Film in der Tat keine; es gibt keine Spannung & Action extrem anziehenden Szenen wie in Scarface, aber genau das ist der Grund, warum der Film auch keine Längen hat. Er ist von der ersten bis zur letzten Sekunde auf gleichbleibend extrem hohem Niveau und durch seine Darsteller intensiv wie nur wenige Filme. Schön auch, dass der Film mal die etwas andere Art des Abstiegs zeigt. Sam Rothstein bleibt daher auch die Figur dieser Art von Filmen, die am ehesten Identifikationsfigur sein kann, und aus deren Geschichte sich mehr noch als aus Henry Hills GoodFellas-Lebensstil Lehren fürs reale Leben (wobei beide Stoffe auf realen Geschichten basieren) ziehen lassen. 5 Jahre nach GoodFellas übertraf Scorsese sich mal wieder selbst. Für De Niro war 1995 wohl das Jahr seiner Karriere mit gleich 2 Filmen, die mehrere Oscars verdient hätten, insbesondere durch seine Leistungen.
Grandioses Meisterwerk - 10.0

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uncut123

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Bewertung9.5Herausragend

einer dieser filme die ich immerwieder schaue, selbst bei der länge..er ist einfach zu gut

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LowRidah

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Beste an dem Film war wirklich der Soundtrack. WAHNSINN!!

Der Rest war Mittelklasse, nichts Besonderes, bis auf die Unzensierte Brutalität und angenehme Spielfilmlänge.

Ab und zu: Empfehlenswert :)

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ezemeze

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das erste Mal diesen Film bei Kumpels noch auf VHS geguckt, und seitdem angefixt von diesem Film, der mich hineinzieht in den Strudel aus Gier, Macht, Illusion, Sex und Geld und mich ab und zu wieder ausspuckt, um mich abermals mitzureissen und zu verschlucken. Ein epischer Film, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für Text aus dem Off und dazu Bilder hab ich ein absolutes Faible, das eine meiner liebsten Stile des Geschichtenerzählens, auch beim Film. Und das ganze beruht auch noch auf echten Tatsachen, auch wenn Scorcese's Rothstein in Wirklichkeit Rosenthal hiess. Ich liebe den Schnitt, Thelma Schoonmaker hat hier einen Geniestreich abgeliefert, die Musik ist genial, die Story ist toll, die schauspielerische Leistung genial. Pesci ist einfach der geilste fiesen Möpp, den man sich vorstellen kann, der kleine Aggro-Terrier-Wadenbeißer. Kurzum: absolutes Meisterwerk und auch ein Film, der absolutes Potential hat, auch noch in 30 Jahren gesehen und für fantastisch empfunden zu werden! Klassikermaterial !!!

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CoOLik

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Bewertung6.0Ganz gut

Die ständige Erzählweise aus der ersten Perspektive hat leider jegliche Möglichkeit geraubt, den Film mit interessanten Dialogen zu beschmücken.

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Oberlaender

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Bewertung6.5Ganz gut

Schauspielerisch ist nicht viel an dem Film auszusetzen, aber er packte mich überhaupt nicht. Er langweilte mich in erster Linie, da es um nix ging, was mir wichtig erschien. Die Charaktere waren alle so verdorben, dass sie mir gleichgültig waren. Ein meiner Meinung nach total überbewerteter Film.

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CoOLik

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Verdorbene Charaktere bringt es auf dem Punkt...


Chewbacca

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Bewertung7.0Sehenswert

Martin Scorsese ist mittlerweile für seine Meisterwerke mehr als bekannt und zeigt uns ein interessantes Drama, das nach einem bombigen Beginn leider nur immer länger wird und erst am Schluss wieder ordentlich aufdreht. Die Hauptrollen übernehmen dabei Robert De Niro, Sharon Stone und Joe Pesci - ein interessantes Trio, das sich in seinen Charakteren sehr gut ergänzt. Warum aber der Oscar für die beste Nebendarstellerin an Sharon Stone gehen sollte, habe ich ehrlich gesagt, nicht verstanden. Klar spielt sie die hysterische verkokste Ginger gut, aber die Herren im Bunde hätten dann ebenfalls Ehrungen verdient gehabt. Trotzdem sind diese Schauspieler nicht halb so gut, wie die exzellente Musikauswahl, die während der drei Stunden Film zu hören ist und die Szenerie wirklich gut unterstützt.

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taylortheman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Mafiafilm ohne gleichen , gleichzustellen mit "Der Pate"Warum? Obwohl der Pate diesen italienischen flair sehr gut rüberbringt und so einfach eine familiäre atmosphäre schafft ist die Kamera,Musik(prinziepel die gesamte Intzenierung) die Scorsese in "Casino" verwendet einfach nicht zu toppen und gleicht so die nichtvorhandene italienische Atmosphäre aus. Jeder der sagt er würde sich mit diesem Genre auskennen, muss diesen streifen im Blut haben. Und alle anderen sind mit diesem Film auch gut beraten wenn sie einfach mal wieder einen richtig guten bis zum ende interessanten, unterhaltsamen und spannenden Film sehen wollen. Jedoch wegen der doch sehr ausgeprägten Gewalt auf KEINEN Fall: ein Film für die ganze Familie!

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MrDepad

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Casino" ist ein Mafia-Film von Martin Scorsese, in dem ein Blick hinter die Kulissen des Casino-Geschäfts geworfen wird.
Der Film ist wie von Scorsese gewohnt großartig inszeniert. Die schrillen, bunten Aufnahmen innerhalb der Casinos zusammen mit den tollen Kamerafahrten sorgen optisch schonmal für ein großes Vergnügen. Was aber besonders auffällt, ist dass der Film beinahe ununterbrochen mit Musik unterlegt wurde. Geschätzt eine Minute ist eine Szene vielleicht mal ohne Musik, dann setzt aber sofort wieder ein Song ein. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen und es hat die stylische Atmosphäre perfekt unterstützt.
Mit Robert DeNiro, Joe Pesci und Sharon Stone hat Scorsese wieder einen fantastischen Main-Cast gewählt, von denen jeder seine Rolle sehr gut spielt. Vor allem die Erzählweise durch die vielen Voice-Over´s hat mich überrascht und mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist typisch für das Genre ziemlich episch erzählt, was bedeutet, dass sich die Story recht langsam vorwärts bewegt, was zu 3 Stunden Laufzeit führt. Die erste Stunde, die größtenteils als Einführung dient, vergeht dabei wie im Flug. Danach flachte das Ganze für mich leider ein wenig ab und einige Längen machten sich breit. Gegen Ende ging es dann wieder aufwärts und Scorsese kann noch mit einer kleinen, gelungenen Überraschung aufwarten.
"Casino" ist hochwertige Mafia-Unterhaltung, die ein ungewohntes Setting bietet, spitze inszeniert ist, aber erzählerisch ein wenig unter der Überlänge leidet.

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