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Casino

Casino (1995), US Laufzeit 177 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 14.03.1996


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8.0
Kritiker
63 Bewertungen
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7.9
Community
15816 Bewertungen
181 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Sharon Stone

Martin Scorsese zeigt in Casino, was hinter dem Vorhang der schimmernden Welt des Glücksspiels abläuft.

Las Vegas 1973: Stadt des Glitters und der Träume. Bühne für Millionäre, Politiker und glamouröse Showgirls. Die Heimat für Scharlatane, Spieler und Dealer. In der glanzvollsten Ära von Las Vegas steigt der Profizocker Sam “Ace” Rothstein (Robert De Niro) an die Spitze des Milliarden-Dollar-Imperiums auf. Um das Investment weiter auszubauen, stellen ihm die Drahtzieher seinen besten Freund aus alten Zeiten, den hitzköpfigen Mafiakiller Nicky Santoro (Joe Pesci), an die Seite. Jetzt dominieren sie gemeinsam Vegas: “Ace” als eleganter Lenker, Nicky als Mann fürs Grobe – bis die atemberaubende Ginger McKenna (Sharon Stone) auftaucht.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (8) — Film: Casino

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

Zwar geht es um gänzlich andere Figuren, doch ist die Ähnlichkeit so enorm, dass man „Casino“ als inoffizielle Fortsetzung von „GoodFellas“ betrachten muss und nicht um einen Vergleich herum kommt. Fünf Jahre und drei Filme später versammelt Martin Scorsese wieder seine Stars Robert De Niro und Joe Pesci und verfilmt einen Roman des Autors Nicholas Pileggi, nur dass der Roman diesmal geradezu zeitgleich mit dem Drehbuch entstand. Das Ergebnis ist ein weiteres, prachtvoll ausgestattetes und exzellent besetztes Gangster-Epos, das über sämtliches Potential verfügt, besser als „GoodFellas“ zu sein, seine Spannung letztlich aber nicht halten kann. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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9.0Herausragend

[...] Scorsese versteht es seine Charaktere, so machtbesessen und durchtrieben sie auch sein mögen, immer wieder dem Zuschauer nah zu bringen und ihr Verhalten und Handeln irgendwie nachvollziehbar zu machen. Vor allem Ace kann sich hier natürlich schnell die Sympathien des Zuschauers sichern und sogar so etwas wie Mitleid erzeugen lassen. Eine Welt voller zweifelhaftem Ruhm, aber ohne Helden. Eine Welt in der man schnell aufsteigen kann, aber noch schneller fallen. Eine Welt die schnell süchtig macht und ihre Reize perfekt ausspielt, um jeden direkt in eine gnadenlose Falle zu locken. Wenn du denkst endlich Ruhe zu haben, steht die nächste Sorge schon vor der Tür. Las Vegas ist nicht der Ort um Probleme zu lösen. Las Vegas ist der Ort der dir Probleme macht. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Oceanic6

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Toller Kommentar, mir fehlt trotzdem die 10. <3


SoulReaver

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Danke, mir fehlt auch so einiges :D <3


Mr.Film: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

[Ein Film über...]

Was haben "Raging Bull", "Goodfellas" und "Casino" allesamt gemeinsam? Genau, das geniale Dreiergespann das aus Martin Scorsese, Robert De Niro und Joe Pesci besteht.
Wiedereinmal darf man einen außergewöhnlichen Film dieser Männer bewundern, es war erneut ein kleines Highlight in der Filmlandschaft, wobei 'klein' nicht so recht passt, enorm ist das alles, die Laufzeit die dennoch nie langweilig wird, die Schauspieler vor denen ich mich verneigen möchte und natürlich den Mafiosi Scorsese höchstpersönlich. Die Mafia und Scorsese. Ein Granate von Film ist garantiert, der Mann weiß was zu beachten ist und geht bis ins kleinste Detail einer so gewaltigen Geschichte. Man geht in das innerste des Lebens von Sam(Robert De Niro) und seiner engeren Bekanntschaften, die da wären Nicky(Joe Pesci), Ginger(Sharon Stone) u.v.m.
Auf De Niro will ich gar nicht groß eingehen, große Klasse mal wieder, viel mehr möchte ich Joe 'fucking' Pesci in den Mittelpunkt stellen, meine Fresse, der Kerl hat sich zu einem meiner Lieblingsschauspieler gemausert, unglaublich was der da immer wieder auf der Leinwand bringt, seine Mimik, diese Gestik, seine Art zu schauspielern...ach, das wird ihm alles doch gar nicht gerecht, deswegen lass ich das jetzt mal. (Es ist Joe 'fucking' Pesci!)

[...Geld...][...Macht...][...Leidenschaft...]

Da es in "Casino" mal wieder um eines der dreckigsten Geschäfte der Welt, nämlich den Geschäften der Mafia geht, ist es klar das hier keine Leute auftreten die einen auf Friedensbotschafter machen, Personen die der Geldmacherei beisteuern werden erhalten, der Rest wird aussortiert. Trotz dessen entwickelte ich dennoch gewisse Sympathien, vor allem zu Sam der mir irgendwann nur noch leid tat weil er von allen verarscht wird. Und auch den Rest, den man eigentlich hassen sollte, konnte man verstehen, Scorsese hat es geschafft alles sehr glaubwürdig darstehen zu lassen, vor allem waren die Handlungen nachvollziehbar, wenn man soetwas schafft, wenn man es schafft ein etwas schwierigeres Thema verständlich zu machen, dann kann man nur seinen imaginären Hut ziehen.
"Casino" begleitete mich 3 Stunden durch eine kranke, faszinierende, abstoßende, interessante Welt, 3 Stunden wurde mir eine Geschichte erzählt die absolut authentisch war, inszeniert von einem Meister-Regisseur, jede Kameraeinstellung saß so perfekt wie die Anzüge der einzelnen Protagonisten. Kleine Hänger gabs, ja, doch sind diese kaum schmerzhaft, denn jedem Hänger standen hundert positive Sachen gegenüber.

"Für Typen wie mich wäscht Las Vegas alle Sünden ab. Es ist wie eine moralische Autowäsche."

[...Ruhm...][...Hochschätzung...][...Habgier.]

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

sam_ace_rothstein

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Hast es genau getroffen Mr. Film. Super Kritik zu einem ausergewöhnlichen Film, bei dem man auch beim 10 mal anschauen noch etwas neues entdeckt.


Mr.Film

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Danke!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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8.0Ausgezeichnet

Kult- Regisseur Martin Scorsese nutzt die erste Stunde des Halbwelt- Epos für fast schon dokumentarisch- präzise Beschreibungen der großen, glitzernden Scheinwelt mitten in der trostlosen Wüste von Nevada. Erst im zweiten drittel beginnt der Film sich wirklich um seine Figuren und ihre Geschichte zu interessieren. Das erfordert gewiss Sitzfleisch, doch Scorsese inszenierte alles in Perfektion. Ähnlich wie Casinochef Sam nichts dem Zufall überlässt und selbst kleinste Details überprüft, so geht auch Scorsese vor. Jede Kameraeinstellung, jede Montage, jede musikalische Untermalung ist perfekt abgestimmt. Dass wird mit der Zeit zu berechnend und wirkt ab und an fast so eiskalt wie die Entsorgungsmethoden der Mafia, aber wirklich entziehen kann man sich nicht, dafür ist der Sog aus Geld, Macht, Schein und Sein viel zu kraftvoll und imposant.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.5Herausragend

[...]Die grollenden Strudel aus Sex und Gewalt, Geld und Macht, Vertrauen und Verrat, in denen „Casino“ seine Protagonisten versenkt, werden von Scorsese in beinahe dreistündiger Präzisionsarbeit Wirbel für Wirbel unter dir Lupe seiner überragenden Regie genommen. Beleuchtet in einer Detailfülle, die bis zu dem Punkt, an dem er ihre Drehgeschwindigkeit zumindest ein wenig drosselt, geradezu auslaugende Wirkung haben kann. Aus diesem ewigen Vorlauf gewinnt der gleichlange Schlussakt des Films, gewinnen die Charaktere dafür aber die volle Größe und die Tiefe des Abgrunds, in den sie hinabstürzen, wird trotz des in tiefster Schwärze verborgen liegenden Bodens vorstellbar.[...]Robert De Niro und Joe Pesci verabschieden sich mit tollen Leistungen von Martin Scorsese. Pesci hibbelt und flippt nicht ganz so aufgedreht durch das Geschehen, versprüht aber in jeder Bewegung beinahe noch mehr Gift und Galle, als in seiner „GoodFellas“-Oscarperformance und wieviel respekteinflößende Präsenz selbst im Angesicht eines zwei Meter Hünen in seinen einhundertdreiundsechzig Zentimetern stecken ist schon beachtlich. Den anfangs disziplinierten und in jeder Situation kontrollierten Ace lässt De Niro in einen unterschwelligen Zorn und nagende Verzweiflung im nahenden Übel seines davon gleitenden Lebenstraums kippen. Ohne die Notwendigkeit großer Gesten scheint sein Ausbruch jederzeit bevorzustehen, was es umso spannender macht, ihn auf jenen bereits in der ersten Szene gezeigten Moment zufallen zu sehen, in dem mit ihm am Steuer seines Wagens eine Autobombe explodiert.[...]Phänomenal in Optik und Akustik, in Schauspiel und Inszenierung, mit der Wucht eines Dampfhammers und der Sogkraft eines Tornados – „Casino“ ist in allen Belangen ein cineastischer Jackpot. Ein Film, an dem so gut wie sämtliche Award-Ehren dieser Welt sowohl in Form von Auszeichnungen als auch bloß Nominierungen vorbeigingen, abgesehen vom GoldenGlobe für Sharon Stone, und der damit zeigt, wie wenig man darauf wirklich zur Messung filmischer Qualität geben kann (auf der Nominierungsliste der Oscars 1996 wurde ihm beispielsweise „Ein Schweinchen namens Babe“ vorgezogen…).[...]

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Das ist DER Casino-Film.

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Ulrich Behrens

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10.0Herausragend

Man mag manchmal den Eindruck haben, Scorsese hege eine leichte Sympathie für seine Figuren. Aber dies täuscht. Scorsese vermeidet es bloß, seine Akteure in die moralische Verdammnis zu schicken (dafür sorgen sie größtenteils selbst). Das Großartige an seinem Film ist es eben, dass er am Beispiel seiner Figuren demonstriert, welches Handeln welche Folgen zeitigt – in einem System, das uns völlig fremd zu sein scheint, und dessen Teil wir doch alle sind, wenn auch nicht in der Form, wie es die Spielhölle darstellt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Herausragend

Robert de Niro als Mafiosi, das ist nichts Neues. Aber de Niro im rosafarbenen Anzug schon. Und dann Sharon Stone in ihrem besten Film, in ihrer schönsten Rolle - zwei Gründe, genug, um sich CASINO anzuschauen. Der dritte Grund ist der Regisseur, Martin Scorsese, dem hier ein weiteres Highlight seiner Karriere gelang. Der vierte Grund heißt Joe Pesci.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (173) — Film: Casino


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Val Vega

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Bewertung9.0Herausragend

Nach dem fantastischen „Goodfellas“ hat Großmeister Martin Scorsese noch nicht genug vom Gangstergenre und widmet sich einer wie ich finde noch größeren und monumentaleren Gangstergeschichte. Diesmal vor der Kulisse des schimmern Las Vegas. Es ist eine Welt in der jeder sein Glück versuchen kann, doch steckt hier eine ganz andere Macht noch mit im Spiel. Es sind die Gangster und Mafiosi die bei jedem Pfennig der Umgesetzt wird noch einmal die Hand aufhalten und dankbar ihren Obolus einstreichen.

Das ist das Reich von Ace Rothstein. Er zieht die Fäden, leitet und manipuliert jedes Pokerspiel und jede Black-Jack-Partie. Gespielt von Robert De Niro erschaffen Scorsese und Pileggi einen fabelhaften Charakter, der den ganzen Film über wunderbar real wirkt. Die Charakterentwicklung jenes jüdischen Casinobetreibers der seine Kunden so schamlos ausnimmt ist absolut glaubwürdig und durch die wirklich absolut hammermäßige Schauspielleistung von De Niro. Doch auch im Drehbuch erleben wir hier einen absolut genialen Erzählkniff: Das doppelte Voice-over von De Niro und Pesci ermöglicht es uns die Sichtweise der genialen Geschichte aus zwei verschiedenen Blickwinkeln zu verfolgen und beide Charaktere aus der Sichtweise ihres Gegenübers aufzubauen.

Scorsese erzählt aber nicht nur eine epochale Geschichte über Gangstertum, sondern kritisiert auch das System. Macht korrumpiert. Nicht nur Casinobetreiber, sondern auch Politiker, die zwar gerne ihre Moneten verwürfeln, aber dennoch in der Öffentlichkeit den Saubermann spielen. Doch dieses korrupte System übernimmt dann auch die Welt des Sam Rothstein und er wird ins Exil gedrängt.

Doch noch etwas muss der Zuschauer an Scorsese erdrückendem Realismus erkennen, eine Botschaft, die man sonst eher aus zweitklassigen Kinderfilmen kennt, hier jedoch perfekt für ein an den schmutzigen Geschichten der Hinterzimmer der Casinos interessierten Zuschauer aufbereitet: Liebe ist nicht käuflich. So sehr Rothstein seine Angebetete Ginger lieben mag, so viel Geld, Klamotten und Schmuck er ihr auch in den Rachen stopft, sie wird ihn nicht lieben.

Mit „Casino“ übertrumpft Scorsese „Goodfellas“ noch einmal bei weitem. Geniale musikalische Untermalung, eine spitzenmäßige Kamera sowie die grandiosen schauspielerischen Leistungen, die uns unser Hauptdarsteller Dreiergespann hier liefert, auf der Grundlage des fantastischen Drehbuchs machen Scorsese düsteres und realistisches Portrait der großen Stadt des Glückspiels mitten in der Wüste von Nevada, das Reich von Gangstern und korrupten Politikern, zu einem einmaligen Gangsterfilmerlebeniss, welches trotz der enorm langen Laufzeit von rund drei Stunden nicht in einer Sekunde an Dampf oder Unterhaltungswert einbüßt.

Listen to me very carefully. There are three ways of doing things around here: the right way, the wrong way, and the way that *I* do it. You understand?

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Zuckerspinne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl das Thema des Film's normalerweise nicht so mein Ding ist, fand ich Casino sehr fesselnd. Er war durchwegs spannend, dennoch einmal schauen reicht mir.

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BlackLevel

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Bewertung9.0Herausragend

Las Vegas!
Die Stadt der Sünden, der Lichter, des Glanzes und des Glamour. Eine Stadt die niemals schläft, stets im Zeichen des Showbusiness und des Glücksspieles.
Mehr Schein als Sein, das ist klar und trotzdem ungemein faszinierend.. und natürlich ist das organisierte Verbrechen, ein fester Bestandteil dieser Wüsten-Metropole.

Martin Scorseses "Casino" ist ein prachtvolles Meisterstück, welches mit viel Liebe fürs Detail punktet. Es gibt wohl keinen anderen Film, der so gekonnt und elegant die Stadt Las Vegas mit all ihren Facetten, in Szene gesetzt hat.
Die Lichter, die Farben, der Klang des Geldes.. alles sticht heraus!

Der Plot ist im Grunde eine altbekannte Handlung, der Aufstieg und der anschließende Fall eines Mafia-Gangster, inklusive Liebesdrama.. allerdings schön ausgebaut und spannend inszeniert.

Die Besetzung ist nahezu identisch mit der in "GoodFellas", wobei hier die Charakterzeichnung deutlich raffinierter ist. Besonders Joe Pesci kommt hier viel mehr aus sich heraus und hinterlässt dementsprechend einen stärkeren Eindruck und DeNiro hat wesentlich mehr Screentime, was ebenfalls dem Film zu Gute kommt.

Alles in allem ein fantastischer Film..
..und definitiv die bessere Wahl gegenüber "GoodFellas"

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Mr.Joshua

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Bewertung9.5Herausragend

Godfellas-Der Pate-Casino. Casino das Leben in Las Vegas Geld macht und Gier sind das Ziel. Schöner Sonntags Film.

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wo "GoodFellas" seine Schwächen hatte, hat "Casino" seine Stärken; mit fast demselben Cast und einer sehr ähnlichen Story! Doch wo der erste Film auf 135 Minuten zu lang war, erzählt es "Casino" auf 180 Minuten fast ohne Längen! Ein starker Trumph ist wohl die spätere Hintergrundstory zwischen Pesci und DeNiro im Bezug auf Stone, die so herrlich absurd ist, das muss einfach so in Wirklichkeit passiert sein! Auch die Abwechslung der Mafiageschichte um Pesci und der indirekt damit verbundenen Casinostory von DeNiro ist sehr spannend! Abgesehen von der Pistole, die schießen kann, ohne Einschusslöcher zu verursachen (-_-) ein wahrlich genialer und fast makelloser Film!

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MinimalAddicted

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat seine längen meiner Meinung nach deshalb die Abzüge.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.5Herausragend

Was für eine Wucht der Film. Als ich ihn das erst mal sah hat er mich aus dem Sessel gehauen. Für mich Scorsese zweit bester nach "Goodfellas". Ein grandioser Gangsterfilm, wie man es von Martin Scorsese kennt. Zwar kommt der Film ein bisschen rüber wie ein "Goodfellas 2" aber deswegen ist er natürlich nicht schlechter. Es gibt viele Ähnlichkeiten der beiden Filme, was auch am Cast liegt.
De Niro in Bestleistung und ein Joe Pesci der De Niro die Stirn bietet. Ich liebe einfach Gangsterfilme !!!!
Der Film dauert 177 Minuten und ist keine Sekunde Langweilig, was will man mehr.
Der Cast, der Soundtrack, die Kamera und eine Top Story sind einfach ein Genuss.
Das Ende hat es in sich. Einfach krass wie brutal ein Film sein kann, auch ohne Zerstückelungen. Die die den Film kennen, wissen bestimmt von welcher Szene ich rede.
Einfach nur krass, da bleibt einem der Kloß im Hals stecken. Eine richtig harte Szene. Für mich ein Meisterwerk von Scorsese. Er sollte lieber mal wieder einen Gangsterfilm mit De Niro und Pesci drehen ;) Nach dem leicht enttäuschenden "Wolf of Wall Street".
Wer Gangster Filme mag, muss den sich hier auf jeden Fall anschauen. Für mich einer der Besten Gangsterfilme. An " Der Pate" und "Scarface" kommt er jedoch nicht ran.

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

CASINO ist neben HEAT, Robert de Niros letzte große und ebenbürtige Rolle in einem ganz großen Kinofilm. Ich kann mich da nur einen Community-Mitglied anschließen. Der Rest was folgte an unzähligen und uninteressanten Kinofilmen, ist einem Großkaliber wie Robert de Niro nicht gewachsen.
Und was mir noch aufgefallen ist, das Duo Scorsese und de Niro arbeiten seit Casino nicht mehr zusammen. So wie es aussieht hat Scorsese eine neue Muse seit jeher und zwar die Mongo Fresse Leo di Caprio. Er ist zwar kein schlechter, er hat sich verbessert, kann aber einem de Niro oder Pacino vielleicht die Eier kraulen. Zu mehr reicht es nicht. Obwohl er zuletzt in fast allen Großproduktionen die Hauptrolle spielt. Bemerkung, er ist der unproduktivste Hauptdarsteller was Oscars angeht. Er hat noch keinen gewonnen und das nach so vielen Versuche. Das sagt alles über seine Qualitäten als scheinbaren Top-Schauspieler!!! Manche haben eben Glück und wissen nicht warum. Ich kann seine Visage schon lange nicht mehr sehen!!!

Wie auch immer zurück zum Meister. Definitiv zeigt uns Scorsese wieder einmal, weshalb er zu den ganz ganz großen in Hollywood gehört. Für mich hat dieses Las Vegas Drama, absolut einige Oscar mehr verdient. Grandios Sharon Stone als debile Casino-Schlampe Ginger. Die außer Glamour noch einen harten Beschützer/Schwanz braucht. Dem sie vollkommen hörig sein will.
Sam Ace Rothstein hat zu viel um die Ohren, als sich um seine kaputte Ehefrau zu kümmern. Er ist verantwortlich, für die kompletten Casino-Einnahmen der ehrenwerten Gesellschaft. Zudem kommen Probleme mit Personal, FBI und mit seinem besten Freund Nicky, wie immer hervorragend Joe Pesci.
Ach übrigens, war es Robert de Niro der Leo Di Caprio, Scorsese empfohlen hat. Ein überschätzter Schauspieler hat seinen Meister überholt. Schande über Hollywood!!!

Mein Fazit: Casino ist ein weiteres Meisterwerk von Scorsese!!! Glamour und Glück, können jederzeit ohne Vorwarnung eine brutale Wendung annehmen. Denn Gosse und Wüstenbegrabungen sind nicht weit entfernt von der Glitzerstadt, wo Huren und Versager das große Geld machen wollen.

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brucelee76

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:). Was ist deine Meinung zu di Caprio?


brucelee76

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Und wieder kein Oscar. Ätsch


concienda

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Bewertung10.0Herausragend

Nchdem ich anlässlich von "The Wolf of Wallstreet" bereits Goodfellas bewertet habe kommt nun hier Casino. Anders als Goodfellas, den ich min. 1mal pro Jahr sehe hatte ich Casino nu erst nach mehr als 3 Jahren in der Zweitsichtung. Casino ist zweifelsohne grandios, auch wenn er eigentlich Goodfellas 2 heißen könnte. Scorcese hat das brilliante Konzept genommen und in einen weiteren absolut grandiosen Film gepackt. Brooklyn und Queens wurde gegen das schillernde Las Vegas getauchst (mit einigen der besten Bilder dieser Stadt, die es je gab). Statt Ostküstenmafioso kommen nun Westküstenmafiosi, es gibt eine neue Femme Fatala, statt einem Voice Over gibt es zwei und generell ist alles sehr Goodfellas-ähnlich, nur halt 30 Minuten länger.

Denoch funktioniert der Film für sich auch wunderbar. Die Story ist durchgehend spannend und ausgesprochen ruhig erzählt, die Atmosphäre ist wieder einmal grandios und man hat wieder das Gefühl quasi mit den Charakteren zusammenzusitzen. Auch schauspielerisch ist wieder alles over-the-top. Das Scorceses Regie wie immer perfekt ist, muss eigentlich nicht mehr erwähnt werden, genau wie der Soundtrack, der wie immer zum absolut Besten gehört.

Casino gehört mit zum besten was das Genre jemals hervorgebracht hat. Das Herz fehlt nur aus einem Grund: im direkten Vergleich (und den muss sich Casino gefallen lassen) fand ich Goodfellas doch noch einen kleinen Tick besser.

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howannes.warrakhjan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bester Scorsese Film, Beste Leistungs seitens Robert Deniro seit (Der Pate II und Wie ein Wilder Stier), Beste Leistung von Sharon Stone und ein herrlich aufgelegter und meiner sicht nach noch stärker schillender Joe Pesci (im Vergleich zu Goodfellas)! Regiearbeit aller erster Güte sowas habe ich selten gesehen! Scorsese macht alles richtig mehr geht einfach nicht, er ist und bleibt der Beste Regisseur den dieser Planet hervorgebracht hat.

Blutigste und brutalster Scorsese wie ich finde, wenn Nicky (Joe Pesci) zur sache geht gibts mindestens einen toten in der Runde, gerade das Ende ist an Abscheulichkeit kaum zu überbieten so schlimm ist es.

Gehört unter meinen Top 5 Filmen allerzeiten;)

Meisterwerk.

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Centipede

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Ist auch mein Lieblings-Scorsese.
Jedes mal wo ich den Film gesehen habe, dachte ich mir nur, was der ist jetzt schon vorbei. ^^ Von vorne bis hinten spannend erzählt und inszeniert.
Ich sag nur Maisfeld, Baseballschläger und lebendig begraben.
War zu der Zeit, wo ich den Film zum aller ersten mal gesehen hatte, mit einer der härtesten Szenen gewesen.


BenAffenleck

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Bei der Szene bekam ich beim ersten Mal ansehen auch leichte Schnappatmung. Mittlerweile...tja...man gewöhnt sich an alles. Aber ist halt n harter Gangsterstreifen.


T00BI

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Bewertung5.5Geht so

Der Profizocker Sam "Ace" Rothstein (Robert De Niro) steigt in der glanzvollen Ära von Las Vegas zu einem der besten Casinobetreiber der ganzen Stadt auf. An seine Seite stellen ihm die Drahtzieher seinen besten Freund Nicky Santoro (Joe Pesci), einen skrupellosen Mafiakiller der keine halben Sachen macht. Alles läuft perfekt, bis das glamouröse Showgirl Ginger (Sharon Stone) ins Leben von Ace tritt.

"Casino" erzählt die Geschichte vom Aufstieg und vom Fall einer Mafiagemeinschaft, und das Ganze in der riesigen Glücksspielmetropole Las Vegas. Alles ist bunt, glitzert, und wird vor allem von einer Sache vorangetrieben: Geld! Optisch ist "Casino" wirklich richtig toll, die Atmosphäre vom Las Vegas der 70er Jahre wurde hier wirklich klasse eingefangen, da gibts gar nichts zu meckern. Zudem hat man mit Robert De Niro, Joe Pesci und Sharon Stone drei tolle Hauptdarsteller in den Reihen, sie müssen hier zwar nicht wirklich an ihre Grenzen gehen, aber alleine durch ihre Ausstrahlung bereichern sie den Film. Besonders stark fand ich persönlich Joe Pesci in seiner Rolle des schmierigen Mafiosi Nicky, der auf das Gesetz scheißt und einfach nur das macht, was ihm gefällt und das stets mit einer ordentlichen Portion Härte. Dazu kommt dann noch ein starker Soundtrack mit vielen tollen Musiktiteln, die das ganze wirklich unterhaltsam untermalen. All das macht "Casino" für mich schon mal zum guten Film, der mir auch gefallen hat, mehr eben leider auch nicht mehr als das.

Zu einem wirklich starken oder gar ausgezeichneten Film hat mir persönlich aber was ganz bestimmtes gefehlt, nämlich die richtig starken, packenden und mitreißenden Momente, die einen guten Film für mich von einem tollen Film trennen. "Casino" ist ziemlich flott inszeniert, man ist immer mitten im Geschehen drin, kriegt alle möglichen kleinen Dinge mit, die Abläufe im Casino, das Leben rund um das Showgirl Ginger, und und und. Gerade da liegt für mich das Problem, man bekommt so viele KLEINE Dinge mit, aber die wirklich GROßEN Momente, die Highlights, fehlen mit hier einfach. Man paddelt sozusagen dauernd den Fluss hinunter, ab und zu wird man mal von einer kleineren Welle erfasst, in die Stromschnellen kommt man allerdings nie. Ich muss sagen, dass ich gerade deswegen nicht so wirklich mit den Figuren mitfiebern konnte, gegen Ende waren sie mir sogar relativ egal, was wohl an der Laufzeit von 177 Minuten liegt, die sich bei mir doch gegen Ende bemerkbar gemacht hat. Ich will gar nicht abstreiten das "Casino" ein guter Film ist, er hat mir im Großen und Ganzen ja auch gefallen, so richtig gepackt hat er mich allerdings nie.

"Casino" war wohl einfach nicht mein Fall, eine zweite Chance wird er trotzdem irgendwann nochmal bekommen.

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Centipede

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Hfonda15 hast du nicht. =)


brucelee76

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Hi, ich finde der Film ist reich an starken Momente ...


FilmFan92

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Bewertung10.0Herausragend

SPOILER!

Da Scorsese ja demnächst mit seinem neuesten Streich die Kinos segnen wird, wollte ich mir vorab noch einmal eine kleine Werkschau des Regisseurs zu Gemüte führen. Nun, da vor Kurzem erst "Aviator" und "Goodfellas" über den Bildschirm flimmerten, wieso nicht erneut "Casino" schauen?
"Scorsese's best pic since Goodfellas/Casino" las ich neulich irgendwo, auch von einer (losen) Trilogie-ähnlichen Verknüpfung der drei Werke. Interessante Aussagen, die nur eines erhoffen lassen: The Wolf of Wall Street ist DAS nächste Meisterwerk des Martin Scorsese, denn seien wir mal ehrlich, wer denkt nicht an "Casino" und/oder "Goodfellas" wenn er nach den 10 besten Gangsterfilmen gefragt wird?
Alles fängt mit einer Autobombe an. "Ace" steigt in sein Auto und die Karre geht hoch. Nach einem skurrilen, visuell verspielten Intro, steigen wir 10 Jahre vorher in die Geschichte ein. Aus dem Off erzählen "Ace" und Santoro abwechselnd ihren Aufstieg in Las Vegas, als Casino-Manager und Gangster. Eine Geschichte, die auf wahren Begebenheiten basiert und mit skrupellosen Gangstern als Protagonisten aufwartet. Völlig in Ordnung ist hier niemand.
Robert de Niro mimt in diesem Fall den jüdischen Casinoleiter "Ace", der von seinem besten Jugendfreund Santoro (Joe Pesci) "beschützt" wird, und die große "Liebe" von "Ace" Ginger verkörpert Sharon Stone.
3 Charaktere so faszinierend, wie kaputt. Während das Glamourleben in der Wüsten-Wunderstadt, anfangs noch erfrischend und aufregend ist, eskaliert die Situation, bis sie gezwungenermaßen zu Bruch geht. Bis dahin baut "Ace" ein Imperium ohne Gleichen auf. Geld und Macht, Beziehungen, bis in die höchsten politischen Kreise des County. Geld regiert die Welt und Las Vegas bietet Unmengen an Geld. Die Bezeichnung "Glücksspiel" ist natürlich völlig fehlgeleitet. Glücklich wird man dadurch nicht, ebenso wenig wie man gewinnen kann, am Ende obsiegt immer das Casino. Und wenn's mal nicht läuft, türkt man einen Flug oder statuiert ein Exempel an irgendwelchen Betrügern. Doch was tut man, wenn die eigene Frau anfängt in Drogen zu ersticken, eine Frau die alles und Jeden betören kann? Und wenn dann der beste Freund anfängt Ärger zu machen und reihenweise Leute auszuschalten, einfach weil es ihm Spaß macht, dann beschwört das Probleme herbei. Glücksspiel ist legal, krumme Geschäfte und Morden allerdings nicht.
Scorsese ist ein Meister wenn es darum geht ausufernde, epische Geschichten zu erzählen, die sich über mehrere Jahre strecken, ohne dass man das Gefühl hat irgendetwas zu verpassen, es fehlt nichts, man ist fasziniert von den Charakteren, vom Geschehen, von Realismus und wie Scorsese es schafft die größten Arschlöcher als Protagonisten zu etablieren, ihnen zwischendurch immer wieder Sympathien unterzuschummeln, Menschlichkeit, doch am Ende gibt es keine Glorifizierung. Keine Wertung, lediglich eine großartig gezeichnete Milieustudie über das Las Vegas der 80er und das Leben hinter der Glitzerfassade. Menschen werden in der Wüste vergraben, jeder der hinschauen müsste, wird geschmiert, damit er wegguckt, das ist Las Vegas. Ein korruptes Verbrechermilieu.
Grandios ist hierbei vorallem auch die Darstellerriege, angeführt von Robert de Niro, der den Casino-Manager (mit einer Schwäche für die falsche Frau) spielt wie immer: Brillant. Zurückhaltend, etwas in sich gekehrt, doch explosiv, wenn es drauf ankommt. Sein Gegenpart, die wunderbare Sharon Stone, spielt die charmante und umworbene Frau, die immer weiter in ihrer Drogensucht und letztendlich dem Wahnsinn verfällt, mit einer Intensität und Authenzität, dass einem immer wieder Gänsehaut-Momente geschenkt werden.
Zu guter Letzt spielt Joe Pesci, das was er auch in "Goodfellas" so wunderbar verkörpert hat: Einen kleinen, unfassbar fiesen, brutalen Mafiakiller, der nie einschätzbar ist und immer wieder mit emotionalen und körperlichen Ausbrüchen für Aufsehen sorgt.
Sie allesamt sind Menschen, die man persönlich nie kennen lernen möchte, kaputte, gespaltene Menschen, zerfressen von Problemen, doch vorallem in der ersten Stunde kommt eher Sympathie als Abscheu auf. Wir sind halt alle Menschen, und Menschen machen Fehler, manche mehr, manche weniger.
Abgerundet wird dieses bildgewaltige Epos mit einem weise gewählten Sammelsurium an Songs von "House of the Rising Sun", über "Satisfaction" bis zu "Love is the Drug", immer passend und oft schöner als jedwede Konversation.
Casino ist eines dieser Magnum Opuses des Gangstergenre, ja vermutlich der gesamten Filmgeschichte, aufwühlend, spannend, beeindruckend gespielt, echt und vorallem nie bejahend, für das Gezeigte, aber ohne nervige "Finger-weg-von-Verbrechen"-Moral, einfach nur ehrlich und verdammt gut. Wenn "The Wolf of Wall Street" wirklich so gut ist, dann kann ich's nicht mehr erwarten, auf ein weiteres Werk dieses Ausmaßes, freue ich mich schon seit Ewigkeiten, und so wie ich Martin kenne, wird er uns ganz sicher nicht enttäuschen.

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FilmFan92

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So sieht's aus :)
Das Herz wird sicher bei der nächsten Sichtung ergänzt ;)


kobbi88

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Mag Casino nicht besonders. Wie ich finde einer der schwächsten von Scorsese. Gut, das heißt nicht viel, denn Casino hat immer noch ne 6,5 oder ne 7, aber trotzdem...


LeBateauPolice

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas überinszeniert. Zu viel Musik, zu viel Off-Kommentar, zu selbstverliebt in seiner Spieldauer und insgesamt auch ein klein wenig zu belanglos, als dass ich hier mehr als das eigentlich nichtssagende "solide" attestieren kann. Für mich ein eher schwächerer Scorsese und auch im Genre selbst nicht wirklich relevant. Ein guter Film ist "Casino" natürlich trotzdem.

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LeBateauPolice

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Ich denke, ich verstehe dich auch. "Relevant" und "belanglos" sind Attribute, mit denen allzuoft um sich geschmissen wird, letztendendes aber nichts über die Qualität von Filmen aussagen. In diesem Fall aber liegt es aber auf der Hand, dass "Casino" sich dem Vergleich mit anderen Werken aus seinem Genre stellen muss (einem Genre mit verhältnismäßig vielen opulenten Meisterwerken). In dieselbe Kerbe möchte auch "Casino" schlagen, fügt dem Thema aber leider nichts Neues hinzu und ist für mich deswegen nicht signifikant genug, um mehr als "solide" zu sein. d'accord? ;)


OptiMaster

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Sí :-)


The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Moviepilot Adventsaktion #4

Das letzte Mal hat die Community heute ihre Texte in die Tastaturen getippt und jeder ist wohl ein wenig traurig darüber, dass die Aktion die von Andy, razzo und Dareidi nun vorbeigeht.
Ihr habt in den letzten Wochen Moviepilotgeschichte geschrieben und die Community in noch nie dagewesener Form zusammengebracht.
Danke dafür <3

Nun nach meinen Texten zu "Willy Brandt", "Pans Labyrinth" und in den "In den Straßen der Bronx"
mein Adventstext für Sam Ace Rothstein, mit dem ich meine Leidenschaft zum Gangstergenre teile, genauso wie die Leidenschaft für Robert De Niro und

Martin Scorsese,
ein Mann dessen Name in der Filmgeschichte auf ewig mit dem Genre des Mafiafilms verbunden sein wird.
Nach "Hexenkessel" und dem Meisterwerk "Good Fellas" kam 1995 einer DER Filme über Gangster, korrupte Cops und zwielichtige Geschäfte in denen De Niro und Pesci wieder einmal ihre Finger im Spiel haben.

"CASINO"

Die Geschichte von diesem Streifen ist nicht so komplex wie die von anderen Filmen, die Geschichte um Verrat, Mord, Eifersucht, Aufstieg und Fall von Gangsterbossen hat man schon gesehen, dieser Film hier ist vielmehr eine Liebeserklärung in bewegten Bildern an das Genre was "Der Pate" "Scarface" oder "Es war einmal in Amerika" hervorgebracht hat.

Gangster die sich ihr Geschäft aufbauen, Jahre lang das Leben genießen, der Dekadenz verfallen, Misstrauen entstehen lassen und am Ende an sich selbst, ihrer Macht, Gier und ihrem Neid zu Grunde gehen.
Es wirkt als sei "Casino" der letzte Film, den dieses Genre noch gebraucht hat, der große Schlussakt, wo noch einmal alles drin ist, groß und ausufernd, mit Schauspielern auf dem Zenit ihres Könnens, ein Film, nachdem es eigentlich keine Mafiaepen mehr geben muss, ein Film mit dem alles gesagt wurde.

Ein De Niro, der das letzte Mal seinen schmierigen Italiener rauslassen kann, ohne sich selbst zu parodieren, ein Pesci der den Leuten in seiner Umgebung Angst einflößt und für seine brutalen Ausraster gefürchtet wird und eine Sharon Stone, die ich noch nie so gut habe spielen sehen, wie hier.
Diese Figuren in den großen Bildern vom schillernden Las Vegas, zu einem erinnerrungswürdigen Soundtrack, der JEDE Szene perfekt untermalt und Scorsese auf dem Regiestuhl der uns in drei Stunden die bisherige Essenz seiner Werke zeigt,
GROßARTIG!

Dank der Adventsaktion kann ich nun einen weiteren Filmklassiker von meiner Liste streichen, euch allen da draußen und ganz besonders dir Sam ein frohes Weihnachtsfest.
Tut mir sehr Leid, dass sich der Kommentar so verspätet hat aber laut meiner Uhr ist es jetzt 23:59 und ich konnte dir diesen Kommentar noch kurz vor Einsendeschluss widmen,

und ein <3 für die Community, die diese tolle Aktion auf die Beine gestellt hat!

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The Freewheelin Fonda

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Danke dir Andy(dass dir bei deinen ganzen Kommentierungen heute Abend immer noch verschiedene Lobsätze einfallen :D)


Andy Dufresne

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Man tut was man kann :D


Davki90

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Toptrio Socrsesie, De Niro und Pesci hat einen weiteren Meilenstein im Mafiagenre abgeliefert! Nicht so genial wie Goodfellas, aber ein Film den man als Mafiafan gesehen haben muss! Top Besetzung und Top Regie. Manchmal aber etwas langatmig!

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(VINCENTVEGA)

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Bewertung9.0Herausragend

09.12.13
"Abend der Legenden"
Der Plan: Zwei Erstsichtungen von absoluten Filmklassikern
Film 1:

-Casino-

"In Vegas, everybody's gotta watch everybody else. Since the players are looking to beat the casino, the dealers are watching the players. The boxmen are watching the dealers. The floormen are watching the boxmen. The pit bosses are watching the floormen. The shift bosses are watching the pit bosses. The casino manager is watching the shift bosses. I'm watching the casino manager. And the eye in the sky is watching us all.

Las Vegas.
Die Stadt die vom Glücksspiel beherrscht wird.
Sam Rothstein ist der Kopf eines Imperiums, er ist der Drahtzieher. Der Kopf hinter all dem, wo Nicky Santoro die Faust ist, ist er das Gehirn.

Geld.
Geld ist der Antrieb von allem.
Ob Mafiosis aus Chicago oder Kansas City, alle wollen einen Teil vom Kuchen haben.
Und die Maschine läuft.

Gier.
Die Gier nach mehr Macht, mehr Geld, mehr Glamour. Diese Gier zerstört das Vegas, die glänzende Fassade kann nicht aufrecht gehalten werden und die hässliche Fratze von Vegas scheint immer wieder durch.

Martin Scorsese zeigt uns in den ersten 90 Minuten, wie perfektes Kino funktioniert, De Niros und Pescis Stimmen aus dem Off, führen uns durch Vegas und den Alltag den sie führen mit all seinen Facetten.
Mit vollständiger Leidenschaft spielen die beiden ihre Charaktere, nein sie spielen nicht. Für 177 Minuten sind die beiden ein anderer Mensch. Ob kühl und durchdacht oder aufbrausend, emotional und brutal.
Ein wahrer Genuss ist es, den beiden zuzusehen, die Musik, die Kameraeinstellungen. Alles stimmt.
Doch was wäre es für ein Scorsese, wenn nicht irgendwann der große Fall beginnt.

"How are you doing, Les? It's Lester, right? From my recollection, aren't you the card shark, the golf hustler, the pimp from Beverly Hills? If I'm wrong, please correct me because I never knew you to be a heist man. But if you are, you know what? Here, take mine too. Go ahead, take it. Because you already have hers. She's my Wife.
Look at me. You did know that? You knew that she's my wife?
But if you ever come back again, ever, to take her money next time bring a pistol. That way you got a chance. Be a man. Don't be a fucking pimp. Now, you wanna do me a favour?
Get outta here.

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littlegomera

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Bewertung3.0Schwach

Ich mag den Film einfach nicht - Punkt!

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littlegomera

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Ich weiß, dass ich mir damit Prügel einhandle :( Aber wahrscheinlich fehlt mir der intelektuelle Zugang...ich hab es mehr als einmal versucht, aber ich finde ihn so langweilig - SORRY!


Martin Oberndorf

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Sag doch nicht sorry, ist doch deine Meinung. Ich find ihn halt super, du nicht.


Dahmer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

MP "Wichtelaktion" 2013 <--- DareDi hat sich ein Meisterwerk ausgesucht und einen meiner absoluten Lieblingsfilme, nämlich "Casino"! Ich dachte mir das wird sicherlich ganz einfach den Film zu kommentieren, leider ist's anders gekommen :P Jetzt wisst Ihr auch warum ich bisher nie ein Kommi zu "Casino" geschrieben habe hehe :)
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Nun gut, hier meine kleine, oberflächlich angekratzte Lobeshymne zu "Casino":
(Gutscheine für Roulette+Black Jack werden später verschenkt !!!!!!!!!!)
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Dreistündiges Gangster-Drama das durch eine meisterliche Erzählstruktur, Interessante Charaktere und geniale Darsteller überzeugt. Nicholas Pileggi's Drehbuch ist von Anfang bis Ende intelligent/durchdacht und Martin Scorsese hat es visuell perfekt umgesetzt. Der ruhige Erzählstil u. die vielen ausgezeichneten Dialoge aus dem OFF erinnern stark an den Stil von "Goodfellas". Las Vegas als Setting samt seinen Glückspielhöllen und seinen trügerischen, typisch bunten 80er Casinos bietet eine interessante Abwechslung im Gegensatz zum tristen Brooklyn/New York.

Darstellerisch fand ich vorallem Joe Pesci als schlagfertigen, unruhig brutalen Giftzwerg, der sich immer mehr in den Sog von Macht, Gier und Drogen einsaugen läßt, genialst. Sein bitteres und brutales Ende ging mir ziemlich ans Nervenkostüm und hinterließ bei mir ein flaues Gefühl in der Magengrube. Robert De Niro spielt den kühlen, intelligenten "Geschäftsmann" bravorös wie man es von ihm gewohnt ist. Eine erotische und überzeugende Sharon Stone (richtig lecker!) und ein wie immer solider James Woods in einer "undankbaren" Rolle veredeln "Casino" zusätzlich. Achja, und ganz besonders freute es mich das Frank Vincent in einer Nebenrolle öfters zu sehen ist, der gehört einfach dazu :)

Fazit: Für mich ein perfekter Mafioso-Film! Gewalt, Gier, Korruption, Falsche Liebe, Materialismus und Macht sind hier die wesentlichen, gedanklichen Eckpfeiler. Dank außergewöhnlichen Schauspielern, Scorsese's Visueller Brillanz+Erzählstil und einem überzeugendem Drehbuch gehört "Casino" zu den besten Film-Werken aller Zeiten in diesem speziellen Genre. Rein gar nichts gibt es hier zu bemängeln, nichtmal die lange Spieldauer von 3 Stunden störte mich und das schaffen nur wenige Filme mit so einer epischen Laufzeit...Mr. Scorsese, you fuckin did it ! :-)))

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twentyfour

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Mit ein bisschen Verspätung gibts ein like von mir. Aber besser zu spät als nie, gelle ;). Guter Komi übrigens. Joe Pesci war echt ein fieser Brutalo. Der wurde mir mit der Rolle total unsympatisch :D.


Dahmer

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danke @ 24...lieber zu spät als nie :)


timmoe

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine wilde Achterbahnfahrt durch Vegas mit einem tollen Cast, allen voran Joe Pesci. Dramatisch, humorvoll, aber auch ein bischen lang.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"We're supposed to be robbin' this place, you dumb fuckin' Hebe!"

Die fette Kröte Mafia destilliert aus den Träumen und Sehnsüchten der Menschen den Treibstoff und den Motor der Welt : Geld. Unmengen an Geld.
Die Druckmaschine (das Casino) wird von Menschen bedient und Menschen machen Fehler. Und irgendwann muss jeder den Preis für seine Fehler (oder für die der anderen) bezahlen.
Ob aus Liebe, Eifersucht, Gier, Dummheit, falscher Loyalität, irgendwie kriegt jeder es hin zu scheitern. Immer an sich selbst, oft am System, meist an beidem.

"In Vegas, everybody's gotta watch everybody else. Since the players are looking to beat the casino, the dealers are watching the players. The box men are watching the dealers. The floor men are watching the box men. The pit bosses are watching the floor men. The shift bosses are watching the pit bosses. The casino manager is watching the shift bosses. I'm watching the casino manager. And the eye-in-the-sky is watching us all."

Dies fängt Martin Scorsese in knappen 3 Stunden ein, erklärt den Ablauf von Las Vegas in den Siebzigern.
Er zeigt uns Gangster als Vorstandsvorsitzende, und Mafiosi als Mischung aus Aufsichtsratsvorsitzenden und stillen Teilhabern im Hintergrund, die, wenn die Situation es verlangt, zu unbarmherzigen, brutalsten Richtern werden.
Er zeigt uns den Glamour vor der Fassade und den Dreck, der hinter dem falschen Glitzern lauert, auf dem alles basiert. Er zeigt uns die alte, immer aktuelle Geschichte von Aufstieg und Fall, von Sieg und Niederlage, von Freundschaft, von Liebe.

Und er zeigt dies alles in einem (gefühlt) einzigen Atemzug.
"Casino" beginnt, explodiert und kommt bis zum Schluß nicht mehr zur Ruhe, treibt immer voran, ist quasi atemlos.
"Casino" fesselt einen sofort und lässt erst los bei der Abblende und den letzten Worten: "And that's that."

"I think in all fairness, I should explain to you exactly what it is that I do. For instance tomorrow morning I'll get up nice and early, take a walk down over to the bank and... walk in and see and, uh... if you don't have my money for me, I'll... crack your fuckin' head wide-open in front of everybody in the bank. And just about the time that I'm comin' out of jail, hopefully, you'll be coming out of your coma. And guess what? I'll split your fuckin' head open again. 'Cause I'm fuckin' stupid. I don't give a fuck about jail. That's my business. That's what I do."

"Casino" ist ausnahmslos grandios gespielt, essentiell hängt der Film aber an der ambivalenten Beziehung von De Niro und Pesci, die hier komplett ihr immenses Können rauslassen.
Der Denker und kalte Fisch Ace und der brutale Heißsporn Nicky, eine Freundschaft mit enormer Sprengkraft, mit verdammt viel Virilität, mit Gegensätzen und mit viel Emotion.
Den Beiden hätte ich noch weitere 3 Stunden zuschauen können und hätte dann wohl immer noch nach mehr verlangt.

"Casino" wirkt zu jeder Zeit wie aus einem Guss, er ist perfekt aufgenommen und geschnitten. Die Geschichte ist an sich simpel, die Komplexität entwickelt sich aus der Fülle und den Wechselspielen des Systems und der Menschen die es betreiben.
Ein großartiger, zeitloser Film über das Sein und den Schein.
Darüber, dass zwischen dem Genuß großem Glückes und der Möglichkeit lebendig begraben zu werden, oftmals nur ein Wimpernschlag liegt.
Und darum, dass der Würfel entscheidet, nicht der Würfler.

"No matter how big a guy might be, Nicky would take him on. You beat Nicky with fists, he comes back with a bat. You beat him with a knife, he comes back with a gun. And if you beat him with a gun, you better kill him, because he'll keep comin' back and back until one of you is dead."

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Bubbles

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Gefällt mir besser als Goodfellas. Und Sharon Stone war nie wieder so gut. Wenn dann auch noch "House of the Rising Sun" einsetzt, Wahnsinn. Einer meiner liebsten Scorsese-Momente. Punkt.


Andy Dufresne

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Stone war wahrlich nie besser. Und "House of the rising Sun" ist ja eh einer der erhabendsten Songs der Geschichte.



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