GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia

GoodFellas (1990), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 11.10.1990


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8.3
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von Martin Scorsese, mit Robert De Niro und Ray Liotta

Mit GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia zeigt Martin Scorsese den Aufstieg und Fall von Ray Liotta im Schatten des Mafiosi Robert De Niro.

Henry Hill (Ray Liotta) beschließt schon mit seinen zarten elf Jahren, dass er eines Tages Gangster werden will. Gesagt getan: Mit 13 Jahren wird er zum Schützling des Nadelstreifen-Killers James ‘Jimmy The Gent’ Conway (Robert De Niro) und verbringt fortan mit den GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia. Neben Jimmy wird auch Tommy DeVito (Joe Pesci) zu seinem Verbündeten und gemeinsam verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt mit Schutzgelderpressung und Diebstählen. Als sie sich in das lukrative Geschäft des Drogenhandels verwickeln lassen und Tommy zusehends brutal Zeugen verschwinden lässt, wächst Henry das Leben als Mafiosi zusehends über den Kopf. Doch in der Cosa Nostra ist kein Platz für Zweifler und Aussteigen ist keine Option.

Hintergrund & Infos zu GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia ist Martin Scorseses Antwort auf die Der Pate-Trilogie von Francis Ford Coppola – weniger romantisch, aber dafür deutlich brutaler. Daher gab es auch anfängliche Schwierigkeiten mit der Produktionsfirma Warner Bros. Jedoch beschloss das Studio dann doch GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia in der ungeschnittenen Fassung zu veröffentlichen. Belohnt wurde Martin Scorsese dafür mit sechs Oscarnominierungen, von der Joe Pesci den für den besten Nebendarsteller bekam.

Die Story des Films basiert auf dem Roman ‘Wise Guy’ von Nicholas Pileggi, der auch zusammen mit Scorsese das Drehbuch zu GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia verfasste. Der Roman beruht wiederum auf wahren Ereignissen und Personen, auch wenn die Namen geändert sind. Daher waren immer Berater am Set von GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia, die die Protagonisten persönlich kannten.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia
Genre
Drama, Gangsterfilm, Mafiafilm, Thriller
Zeit
1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre, 1980er Jahre
Ort
Brooklyn, Gefängnis, New York City
Handlung
Affäre, Aggressivität, Alte Freunde, Aufstieg und Fall, Beste Freunde, Betrogene Ehefrau, Brutalität, Cosa Nostra, Drogenhandel, Drogensucht, Ehe, Ehekrise, Ehepaar, Entlassung aus dem Gefängnis, FBI, FBI Agent, Falle, Freiheitsentzug, Gang, Gangster, Gangsterboss, Gangsterehre, Gefängnis, Geständnis, Gewalt, Gewaltausbruch, Haftstrafe, Hehlerei, Irish-Amerikaner, Italo-Amerikaner, Kokain, Krimineller, Kultfilm, Lebensgefahr, Lebenslauf, Luxus, Mafia, Mafiosi, Mentor, Misstrauen, Mord, Mordserie, Mörder, Reichtum, Schutzgeld, Todesdrohung, Täter, Verbrechen, Verfolgungswahn, Vergeltung, Vernachlässigung in der Ehe, Verrat, Verräter, Vertrauen, Verzweiflung, Wahnvorstellung, Zeuge, Zeugenschutzprogramm
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Sexy, Spannend, Witzig
Tag
AFI Top 100, Kultfilm, Time's All TIME Top 100 Movies
Verleiher
Warner Bros Film GmbH
Produktionsfirma
Warner Bros.

Kommentare (213) — Film: GoodFellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia


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marcus56

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

prinzipiell wurde schon alles gesagt:
robert de niro - hervorragend wie immer.
joe pesci - neben kevin allein zu haus/new york und casino in seiner besten rolle!
ray liotta - die rolle seines lebens! für mich, nicht nur in good fellas, das personifizierte böse! er hat diesen typischen kalten blick, eine mimik wie man sie sich bei einem gangster vorstellt... anziehend und abstoßend zugleich.

dazu kommt ein perfekter cast, bei dem sich jede rolle super ins ensemble einfügt!

ein absoluter pflichtfilm für liebhaber des organisierten verbrechens :-)

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The_End

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Natürlich ist es herrlich, in New Yorks vergangene Mafiawelten herum zu steigen. Wenn man sich mitten unter gefährlichen Gangstern aufhalten kann, die auch so etwas wie eine große Familie sind, wo einer dem anderen hilft (oder ins Jenseits befördert). Eine Supermischung der verschiedenen Gestalten ist hier versammelt, von Ultra-Brutal bis weinerlich. Da wird schon mal einer erschossen, wenn er nicht das richtige Bier bringt. Kurz: Ich fand den Film gut, aber nicht sehr gut. Supergut natürlich die Gangstergesichter, die Atmosphären in den Kneipen, in den Edelwohnungen. Dass Larry Hill, dem man beim Aufwachsen zu einem richtigen Gangster mit typischen Ehefrauenbetrug und Kokserei zusehen kann, am Ende in einem seelenruhigen Vorortshaus sein restliches Leben verbringt, und das als Mörder, als Kronzeuge, musste das sein? Man hätte ihn z.B. beim Sprung aus dem Gerichtssaal erschießen lassen können, so dass er im Dreck der Straße verreckt. Ein unhappy end. So ist es wie eine Sonnenblume am Ende in einem Film voller Gewalt und Anarchie. Der Gierige gewinnt. Freunde gibt es nicht, nur Macht oder Ohnmacht. Im letzten Viertel floss dieser Film für meinen Geschmack zu langsam dahin. Zu viele lange Szenen. Es erschien mir fast wie ein neuer Film, ohne große Action. Für die gesamte Schauspielcrew 10 Punkte, für die Filmtechnik ebenfalls, ganz klar. Für den Aufbau des Filmes etwas weniger.

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The_End

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Ja, das ist mir klar. Das ganz korrekte Ende geht so: Hill wurde mit seiner Familie in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen und lebte unter neuem Namen in einer anderen Stadt. Allerdings stieg Hill 1987 in Seattle erneut in den Drogenhandel ein und wurde deswegen verurteilt. (Wikipedia).


Hornblower

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Dann verstehe ich Deinen Vorschlag eines alternativen Endes nicht.


travis68

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"jetzt geh' nach hause und hol' deinen verdammten schuhputz-kasten!"

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HulktopF

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

die "märchenwelt" eines mafia-verbrechers.

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christoph.luggen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schauspielerische Leistung bei allen Top of the top. Nur etwas langatmige Dialoge dazwischen ansonsten Ausgezeichnet. Der Film macht auf alle Fälle Spass.

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AlexParker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

DER Gangstsr Film. Verschwendet keine Sekunde. Sogar heute noch wirkt dieser Film so frisch und gewagt, als die meisten großen Blockbuster der letzten Jahre.

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WHSS

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Bewertung4.0Uninteressant

Die langatmigen Mafia-Filme haben einfach nichts zu berichten. Dass die "Bösen Jungs" auch ihre "gute Seiten" haben, charmant und liebenswert sein können ist ja wohl kein Geheimnis. Und mehr ist in solchen Filmen nichts zu sehen (obwohl ich diesmal nur ca 40 min ausgehalten habe). Nehme außerdem stark an, man findet im späteren Verlauf auch noch heraus, dass gesetzwidrige Handlungen oft dramatisch und Mafia-Angehörige früher oder später schlecht enden. BOAH!!! Das wäre ne Überraschung!!! Verstehe überhaupt nicht, warum solche Filme immer so hoch bewertet werden. Haben denn wirklich so viele ihre Gangster-Romantik noch nicht ausgeträumt? Wie auch immer... für mich war der völlig uninteressant und gähnend langweilig....

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travis68

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ich mag den film sehr und gucke ihn mir immer mal wieder auf bluray an. joe pescis synchronsprecher,mogens von gadow,84, ist ein cooler typ. ohne angeben zu wollen: vor einigen wochen habe ich ihn über seine festnetznummer erreicht und mit ihm über goodfellas,casino et cetera, gesprochen. er hat sich fast eine halbe stunde zeit für mich genommen und war sehr höflich und aufgeschlossen. man merkt ihm am telefon sein alter gar nicht an. witzig war, dass er der auffassung war,"godfellas" wäre 1979 enstanden. ich habe ihn aber schnell überzeugen können, dass der film 1990 gedreht wurde. er verwechselte schließlich "goodfellas" mit "alien (1)", wo er ian holm synchronisierte. "was zum teufel ist so komisch an mir? sag's mir,sag' mir was so komisch ist!"


WHSS

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@emmaranza
Wenn du wirklich was kapieren willst, solltest du evtl zuerst mit der Rechtschreibung anfangen. Und mit dem Geschmack hat das nichts zu tun. Ich habe argumentiert, du dagegen einfach nur dein Unverständnis geäußert. Was soll man damit anfangen???

@ travis
Was ist denn jetzt dein Argument? Soll man den Film mögen, weil der Synchronsprecher "ein cooler Typ" ist, "höflich und aufgeschlossen" und bereit mit Unbekannten ne halbe Stunde am Höhrer zu hängen?


Easy-C

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein klasse Scorsese, der das Mafiamilieu und den Zeitgeist anschaulich darstellt. Liotta, DeNiro und der restliche Cast machen ihre Sache super.
Das einzige Problem ist wohl, dass jeder Mafiafilm im Schatten des Paten steht. Um einen Vergleich mit diesem Meisterwerk kommt man einfach nicht herum, und leider kann es in diesem Genre selten Neues geben. Der Ablauf in diesen Geschichten ist oft der selbe und die Enden, auf die sie hinzusteueren, leider auch. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten von diesem zeitlosen Klassiker, 2 1/2 Stunden, die zum keinem Zeitpunkt langweilen und immer spannend bleiben. Allemal eine Empfehlung wert.

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TommyDeVito

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mein absoluter Lieblingsfilm.

Goodfellas ist wohl nicht der grösste Gangsterfilm der je gedreht wurde, dafür fehlt ihm schlicht und einfach die epische, ausufernde Grösse von opulenten Werken wie Der Pate (Teil 2 noch mehr als der erste) oder Leones Es war einmal in Amerika (oder sogar Scorseses ähnlichem Werk Casino), aber kein (Gangster-)Film schaue ich mir so oft und so gerne an wie dieses 90er-Jahre Meisterwerk von Scorsese.

Die Erzählweise des Filmes ist einzigartig und wurde von zahlreichen Filmemachern zum Einfluss oder zur Inspiration für ihre eigenen Werke rund ums organisierte Verbrechern. Filmemacher wie David O. Russell (American Hustle) und Paul Thomas Anderson (Boogie Nights) oder sogar Peter Jackson ("I watch Goodfellas and suddenly it frees me up entirely; it reminds me of what great film directing is all about") wurden stark beeinflusst von der unbändigen Energie, der einzigartigen Erzählweise und der dreckigen, realistischen Stimmung dieser Filmperle. Der Cast (sogar Scorseses Eltern in kleinen Nebenrollen) kann restlos überzeugen. Robert De Niro und Paul Sorvino zeigen gute Leistung, aus dem Cast stechen aber deutlich Joe Pesci (in seiner Paraderolle als unberechenbarer, sadistischer Gangster Tommy DeVito; zurecht ausgezeichnet mit einem Oscar), Ray Liotta (wohl die beste Leistung seiner Karriere) und die oft übersehene Lorraine Bracco heraus, die als besorgte Ehefrau, die sich vom kriminellen Leben ihres Mannes zugleich angezogen (sogar im sexuellen Sinne) und abgestossen fühlt, in dem männerdominierten Cast eine gute Figur (auch wortwörtlich ;-)) macht.
Das Erzähltempo ist rasant und ohne Längen, Scorsese verliert aber trotzdem Charakterentwicklung und Spannungsaufbau nicht aus den Augen. Der rasante Erzählstil mit dem mittlerweile für Scorsese typischen Voice-over (man denke nur an den ähnlichen "Wolf of Wall Street" vom letzten Jahr), den sorgfältig konstruierten Montage-Sequenzen und den perfekt platzierten Pop-Songs (von Derek and the Dominoes bis zu Tony Bennett - herrlich!) ist überaus unterhaltsam und auch in den dialog-lastigeren Szenen (legendär die "Funny, how?-Szene mit ihrem genialen Wechsel von humorvoller zu bedrohlicher Atmosphäre) haben Scorsese (nach Mean Streets erstmalig wieder als Drehbuchautor gelistet) und Nicholas Pileggi (Verfasser der Vorlage) dafür gesorgt, dass der Zuschauer nicht das Interesse verliert. Der Film schafft es darüber hinaus realistische, verstörende Gewalt (der deutsche Kameramann Michael Ballhaus bezeichnete die Szene in der Ray Liotta/Henry Hill seinen Nachbarn mit dem Griff seines Revolvers verprügelt als die brutalste Szene, die er in seiner Karriere einfing) mit schwarzem Humor abzuwechseln, ohne dabei den Film zur albernen Gangster-Farce à la Guy Ritchie oder Quentin Tarantino verkommen zu lassen.
"Now go home and get your fuckin' shinebox!"

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speedwatcher1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Lange konnte ich mich nicht dazu durchringen, den Film zu sehen. Mit dem Mafiagenre verband ich "Der Pate", welche mir zwar gefielen, aber doch teilweise ihre Längen haben. Das sollte bei Goodfellas aber anders sein.

Durch die Erzähltechnik, sprich die Standbilder und Schnitte, (Kamerafahrt durch die Gangsterbande aus Henrys Sicht) gelingt der Einstieg in Handlung und Atmospähre sehr gut. Musikalisch ist dafür nicht viel nötig, ab und zu eingespielte Musik ist in der Regel passend. Großen Anteil an der Atmosphäre haben sicherlich auch die guten schauspielerischen Leistungen von Robert De Niro und Ray Liotta.

Diesen roten Faden verliert Goodfellas allerdings gegen Mitte und die sich schon vorher gestellte Frage nach der Richtung des Plots gewinnt an Bedeutung. Kurz bevor man von Längen hätte sprechen können, schlug der Film eine Richtung ein und wurde spannend. Auch die Erzähltechnik nimmt wieder Züge des Anfänglichen an. Zu einer zwischenzeitlich vermuteten Katastrophe mit Lerneffekt für den Zuschauer kommt es letztendlich nicht, vielmehr entpuppt sich der Film als Lebenswerk Henry Hills und beruhigt das Gemüt mit Aufklärung über das Ende der wahren Protagonisten, die für diesen Film die Vorlage boten.

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Pineappleben

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Bewertung2.5Ärgerlich

Laaaaangweilig

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dopodynamite

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Bewertung9.0Herausragend

Alleine "The Copacabana Shot"- man merkt diesem Film Scorseses Streben nach Perfektion einfach an. Nach Coppolas "Der Pate" das zweitbeste Mafia-Epos überhaupt

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eMendez

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Bewertung10.0Herausragend

Was

ein

Brett!

Einfach der beste Mafiafilm!

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Kohax

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Bewertung5.5Geht so

VORSICHTSHALBER: SPOILER!!!

Es ist nun mal leider so, das für mich "Der Pate" der einzige Mafiafilm ist... und der mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen hat... ist nun mal nicht mein Genre. Denn für mich laufen diese Filme immer nach einem Schema F ab. Man gerät in die Kreise, arbeitet sich hoch, macht einen großen Coup, lebt glücklich vor sich hin, anschließend kommt der Absturz. Aus Sicht der Polizisten ist es genau dasselbe, nur das dort die Gangster hinterher geschnappt werden und man nicht in die Kreise gerät. Böser Gangster, schwierige Ermittlungen, geniale Idee oder ein Zufall kommt daher, dramatische Verfolgsszene/Showdown, Gangster wird dingfest gemacht.
Deswegen kann man hier auch nicht für eine Offenbarung bei mir reden.

ABER!!!

Drei Sachen fand ich hier wirklich gelungen.
1. Ein klasse Soundtrack. Hervorragende Lieder, die super zum Film passten und dem ganzen etwas witziges/groteske verpasste.
2. Ich glaube, ich habe noch nie einen Film gesehen, in denen der Tod so majestätisch grausam dargestellt wurde. Spreche hiermit auf die Szene an, bei der nachdem großen Coup alle Mitwirkenden umgebracht wurden und deren Auffindung gezeigt wurde. Fand ich großartig. Vor allem mit der Musikuntermalung.
3. Das letzte Drittel des Films, wo Henry mitsamt Frau paranoid wurden. Absolut herrlich und hab ich wirklich genossen.

Naja, wie gesagt, nicht mein Genre, kenne aber deutlich schlechtere Filme allgemein und dieser Kategorie.

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KingLee

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Traum von einem Gangster film,DeNiro,Pesci,Liotta
tragen diesen film und schieben sich die sprachbälle gegenseitig zu
Fazit:sehr sehr spanned, traum cast,legendär,Gangster-film der ersten güte

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ray Liotta spielt hier alle an die wand!

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Medardus

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Das ist interessant, noch nie so gesehen aber hm, ja das stimmt fast :D


travis68

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:-)


maroje.alchehabi

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Bewertung9.5Herausragend

Absolut geiler Film !!! Scorsese weiß ganz genau wie man einen guten Film über die Mafia macht. Ich denke über GoodFellas muss man nicht viel schreiben oder? Einem Kommentar bzw. einer Kritik die dem Film gerecht wird, ist schwer zu schreiben ;)

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undDerwolf

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Lieblingsfilm, weil ich Filme über das Mafia-Milieu liebe. Weil Scorsese weiß, wie man ein Porträt über die Mafia inszenieren muss. Weil viele Schauspieler auch in meiner Lieblingsserie Sopranos mitwirken und umgekehrt. Weil auch Robert de Niro am Start ist. Weil die Plansequenz im Copacabana und jene, in der andere Mafiosi sowie deren skurrile Spitznamen vorgestellt werden, perfekt sind. Oder weil es einfach Spaß macht, ihn anzuschauen.

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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nachdem ich in letzter Zeit zum totalen Martin Scorsese Fan "mutiert" bin, kam ich nun endlich in den Genuss eines weiteren Filmes dieses Genies. Die Rede ist von "GoodFellas- Drei Jahrzehnte in der Mafia", für viele Leute ein Werk, dass sogar noch vor "der Pate" steht.
Auch wenn meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllt wurden, so ist"GoodFellas" dennoch ein super Film der es heute schon längst zum Klassiker geschafft hat.
Es sei auch erwähnt, das dieser Streifen hier mein Eintritt in das Mafiagenre gewesen ist...

Die Geschichte des Filmes hat mir jedenfalls von Anfang an sehr gut gefallen. Vor allem die Dauer der Handlung, die sich über Jahrzehnte erstreckt, hat voll meinen Geschmack getroffen ( Ich persönlich mag Filme deren Geschichte sich über Jahrzehnte oder ein ganzes Leben hinweg hinzieht...).
In "GoodFellas" erzählt Scorsese die (wahre) Geschichte des Henry Hill. Dieser beschließt schon früh, sich in den Reihen der Verbrecher, Gangster und Mafiabosse einen Namen zu machen. Er scheint wie für diese art von "Arbeit" geboren zu sein, leistet sich nur wenige Fehler. Irgendwann trifft Henry auf Jimmy Conway und wird durch dessen Lehren nach und nach zum Profi-Gangster. Ein Leben voller höhen und tiefen...
Ja, die Darstellung dieser Story ist Martin Scorsese wahrlich gelungen. Ein grandioses Epos rund um Liebe, Verrat, Hass und Konkurrenzkampf bei dem man niemandem trauen kann. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Im großen und ganzen hat mir die Geschichte also sehr gut gefallen. An manchen Stellen fehlte der Story aber ein ganz kleines bisschen das gewisse etwas. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt den ich an der sonst tadellosen Geschichte von "GoodFellas" zu bemängeln habe.
Mir gefiel es auch, das man den Fokus nicht auf unnötige Gewaltdarstellungen und hirnlose Ballerein legte, sondern wirklich starken Dialogen bzw. Charakteren den Vorrang ließ! Mit rund 140min. hat der Film meiner Meinung auch genau die richtige Länge verpasst bekommen. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Was mit ebenfalls sehr gut gefiel, war der Soundtrack und die stimmige Atmosphäre des Filmes. Es war zwar wie gesagt erst mein erster Film in diesem Genre, doch schon jetzt hab ich mich in dieser Mafiaatmosphäre pudelwohl gefühlt. Schöne Kulissen untermauern das ganze dann noch zusätzliche, zusammen mit der Filmmusik die wirklich toll in diese 70er und 80er Jahre Atmosphäre passt.

Der stärkste Faktor dieses Streifens sind aber ganz klar die Schauspieler. Hammer! Ray Liotta passt perfekt in die Rolle des Henry Hill und hat meines erachtens eine phänomenale Ausstrahlung und eine große Portion Charisma. Er schafft es Hills Gewissenskonflikt in Verlauf des Filmes sehr gut rüberzubringen und dem Zuschauer zugänglich zu machen. Kurz gesagt: Ray Liotta war in keinem anderen Film besser! Und nach dieser Leistung kann ich ihm sogar seinen Fehltritt in Bolls "Schwerter des Königs" verzeihen. In "GoodFellas" zeigt er was er drauf hat!
Joe Pesci spielt hier ebenfalls grandios und erhielt völlig zurecht einen Oscar. Verdient! Dieser kleine überdrehte, verrückte und zynische Kerl hat es fausitg hinter den Ohren und würde am liebsten alles und jeden über den Haufen schießen.
Und dann gibt's ja noch Robert De Niro... Heute überwiegend nur noch ein Schatten seiner selbst, so ist auch "GoodFellas" ein Beweis dafür, das De Niro zurecht als der beste lebende Schauspieler bezeichnet wird ( auch wenn manche seiner heutigen Filme echt übel sind und doch nun wirklich nicht mehr sein müssen, oder? Ich meine, dieser Mann hat soviel erreicht, das er sich sowas eigentlich nicht mehr geben müsste...). Aber dennoch, hier trumpft er richtig auf. SO will ich De Niro sehen, SO und nicht anders!

Fazit: Wie schon gesagt, völlig überzeugen konnte mich "GoodFellas" nicht, was nicht heißt das dieser Film schlecht ist. Im Gegenteil, "GoodFellas" ist ein Epos erster Klasse und absolut zeitlos! An manchen Stellen war mir der Film eben nur ein wenig zu langatmig und zäh in seiner Erzählweise. Doch die super Schauspieler werten den Film für mich persönlich noch einmal zusätzlich auf. So gebe ich Martin Scorseses "GoodFellas- Drei Jahrzehnte in der Mafia" starke 8,5 Punkte. Für mich selbst ein gelungener Einstieg in's Mafia/Gangstergenre.
Mal sehen wie andere Genrevertreter wie "Scarface" oder "Der Pate" bei mir ankommen...

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Samweis_Gamdschie

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Wünsche dir noch sehr viel Spaß mit diesem Genre, hast ja noch einiges nachzuholen ;) Da dieses Genre mein Liebstes ist, sage ich dir es werden noch richtige Granaten auf dich zu kommen, jedoch solltest du dir im klaren sein, das "Goodfellas" einer der kürzesten in diesem Genre ist und dir Filme wie "Es war einmal in Amerika", "Der Pate" 1+2, "Casino" einiges mehr an Sitzfleisch abverlangen werden ;)


pischti

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Ich möchte an dieser Stelle noch einen kleinen Geheimtipp mit Michael Shannon einwerfen. "The Iceman" ist wirklich ein guter Vertreter im Mafia-Genre, der Mann spielt hier großartig und Liotta sieht man auch hier ^^


Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Stilistischer und inhaltlicher Klassiker

Der Begriff Klassiker zu definieren kann manchmal schwer sein. Ebenso wie der Begriff des „Kultfilms“. Manchmal zu überstrapaziert, und für jeden individuell erfassbar. Was ein „Klassiker“ und was „Kult“ ist mag nicht allgemein definierbar sein. So ist es für jeden eine Sache wie er einen Film sieht und was er persönlich daraus zieht. Ich empfinde diesen Film als „Klassiker“. Vollkommen unabhängig von der Entstehungszeit kann ich ihn guten Gewissens als solches bezeichnen. „Klassiker“ sind m.E.n. nicht zeitbedingt, sondern bedürfen bestimmten Voraussetzungen. So ist es auch hier. „Good Fellas“ entpuppt sich als mit das größte Werk Scorceses. Er schafft hier ein Mammutprojekt der besonderen Art. Warum ist das so? Warum ist dies nun ein „Klassiker“ für mich? Ich möchte das kurz aufdröseln. Dieser Film bietet drei Aspekte des filmischen Schaffens, welches ausschlaggebend ist um einen Film die Zeit überdauern zu lassen. Zum einen ist hier die stilistische Seite. Die Technik die hier Scorcese schuf, zusammen mit der genialen Kamera von Michael Ballhaus und dem Schnitt von Thelma Schoonmaker, ist, auch für einen Mafiafilm, bahnbrechend. Im Gegensatz zum anderen Mafiafilm der Furore machte („Der Pate“) ist hier alles schnelllebig gedreht. Hier herrscht das Chaos. Hier gibt es keine Ruhephasen, kein langes Verharren auf Gesichter. Hier ist alles wild; die Kamera wirbelt um den Schauspieler und führt uns in eine Welt ein, die so sonderbar abstrakt und fremd ist, dass sie gleichzeitig eine große Faszination darstellt. Allein die lange Kamerafahrt in den Club ist eine Meisterleistung von Ballhaus. Die Kamera und der Schnitt in Kombination mit der stimmigen Musik (hier zeigt Scorcese seine Kunst perfekte Szenen zu zeigen, da er Musikstücke ausgesucht hat, die vollkommen passend zur Zeit und zur Szene sind und damit ist er ebenfalls ein Vorreiter der ganzen „Inspired by“-Alben und/ oder Tarantinos Faible fürs musikaussuchen), zeigt einen neuen Stil in der Darstellung des Mobs. Dieser Stil beeinflusst bis heute Filmschaffende, wie jüngst die Serie „Boardwalk Empire“ oder „Mob City“, und hat einen größeren Einfluss auf die moderne Popkultur als „Der Pate“. Und hier ist der zweite Unterschied und der zweite Aspekt des „Klassiker“-Mythos dieses Films: der Inhalt. Während tatsächlich „Der Pate“ sehr ruhig und elegisch daherkommt und in langen, langsamen Szenen eine eher romantische Seite des Mobs zeigt und die Schmutzigkeit nur partiell offenbart, da kommt Scorceses Werk mit einer inhaltlichen Schwere daher, die man so vorher noch nie sah. Hier ist nichts moralisch, nichts rein „schwarz“ oder rein „weiß“. Es gibt in Scorceses Mafiawelt keine wirkliche ethische Säule an denen die Menschen sich hochhangeln können. Sie sind im Grunde ganz auf sich alleine gestellt. Es gibt hier keine Familie die einen hilft. Der Mensch geht hier unter wenn er sich auf diese Welt einlässt. Scorcese appelliert unterschwellig an das menschliche Gewissen sich aus einer Welt herauszuhalten die einen in den Sog der Verdammnis bringt. Eine Thematik, die er häufig später ebenfalls zeigte, wie z.B. „Casino“ oder „The Departed“. Und hierzu kommt jetzt der dritte Aspekt. Und zwar die Kombination der beiden zuvor genannten Aspekte. Scorcese schafft es in kongenialer Weise sowohl den Stil als auch den Inhalt in eine perfekte Balance zu bringen. Die schnelle Inszenierung versinkt im Chaos und spiegelt eben genau das (Innen-) Leben der Darsteller wieder. Wenn Scorcese schnelle Szenen mit schnellen Schnitten und der Musik kombiniert (wie in der quasi Drogenszene von Ray Liotta), dann bringt er die Seele direkt auf die Leinwand. Das Leben ist hier kurz, schmerzlos und brutal. Genau so drehte er das auch. Neben den exzellenten Darstellern brilliert hier vor allen Dingen eins: der Film als erzählendes Medium. Für mich ein „Klassiker“. Noch vor „Der Pate“.

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Alienator

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Der brauch mal wieder eine gute Rolle!


Alienator

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Vielleicht bekommt er ja noch mal eine gute angeboten. zu wünschen wäre es ihm.



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