Taxi Driver
US 1976
- Genre
- Sozialdrama, Politdrama, Kriminalfilm, Anti-Kriegsfilm, Actionfilm
- Inhalt
Der Kriegsveteran und Taxifahrer Travis Bickle (Robert De Niro) ist ein einsamer Mann, besessen von Pornografie und Gewalt. Als immer mehr Dinge in seinem Leben schieflaufen, versinkt er immer weiter in seinen Wahnvorstellungen, und entfernt sich immer weiter von der einzigen Frau, die ihn liebt...
- Cast
- Leonard Harris, Albert Brooks, Cybill Shepherd, Harvey Keitel, Robert De Niro, Jodie Foster, Peter Boyle — Mehr
- Regisseure
- Martin Scorsese
- Autor
- Paul Schrader
- Laufzeit
- 113 Minuten
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- New York City
- Handlung
- Amokläufer, Antiheld, Attentat, Außenseiter, Außer Kontrolle, Blut, Depression, Eigenbrötler, Einsamkeit, Entfremdung, Erschiessen, Gewalt, Held, Hoffnungslosigkeit, Identitätskrise, Liebe, Massaker, Minderjährige Prostituierte, Mord, Pistole, Pornographie, Prostituierte, Prostitution, Rassismus, Rendez-Vous, Schießerei, Schlafstörung, Schreiben, Sehnsucht, Selbstjustiz, Showdown, Taxi, Trauma, Töten, Unerwiderte Liebe, Verrückter, Veterane des Vietnamkrieges, Wahnsinn, Zuhälter, Zuneigung
- Stimmung
- Berührend, Hart, Traurig, Verstörend
Über diesen Film
Handlung
Travis Bickle (Robert De Niro) ist ein isolierter 26-jähriger Mann aus dem Mittleren Westen. Während eines Bewerbungsgesprächs bei einer Taxizentrale in New York City, gibt er an bei den US-Marines gedient zu haben, weshalb… — Mehr
Handlung
Travis Bickle (Robert De Niro) ist ein isolierter 26-jähriger Mann aus dem Mittleren Westen. Während eines Bewerbungsgesprächs bei einer Taxizentrale in New York City, gibt er an bei den US-Marines gedient zu haben, weshalb anzunehmen ist, dass er im Vietnam-Krieg gekämpft hat. Den Job bekommt er. Aufgrund einer chronischen Schlafstörung übernimmt er die, bei seinen Kollegen unbeliebten, Nachtschichten. In seiner Freizeit besucht Travis schäbige Porno-Kinos und fährt ziellos durch die Straßen von Manhattan.
Während seiner Arbeit als Taxifahrer beobachtet er angewidert, was sich hinter den Kulissen der Großstadt New York abspielt. Allein die attraktive Betsy (Cybill Shepherd), die als Wahlkampfhelferin für Senator Charles Palantine (Leonard Harris) wirbt, erscheint Travis wie ein Engel abseits vom restlichen Abschaum. Es gelingt ihm Betsy anzusprechen und sich mit ihr zu einem Kinobesuch zu verabreden. Als Betsy erkennt, dass Travis sie in ein Pornokino ausführt, ist sie irritiert, erteilt ihm den Laufpass und möchte von ihm nichts mehr wissen.
Auf einer seiner nächtlichen Taxifahrten lernt er die 12½-jährige Prostituierte Iris (Jodie Foster) kennen. Iris ist gerade auf der Flucht vor ihrem Zuhälter ‘Sport’ Matthew (Harvey Keitel), als sie in dem Taxi von Travis Zuflucht findet. Das junge Mädchen weckt bei ihm väterliche Gefühle, und er möchte sie dazu bewegen, zu ihren Eltern zurückzukehren. Seine Versuche sie zu retten scheitern allerdings.
Enttäuscht und frustriert sucht er bei dem erfahrenen Taxifahrer Wizard (Peter Boyle) ein offenes Ohr. Er habe “some bad ideas in [his] head” und wolle “something big” durchführen. Wizard ist mit der Situation überfordert und kann ihm nur zu mehr Sex, mehr Alkohol und weniger Nachdenken raten. Travis hat eine Mission. Er möchte sich gegen den Abschaum der Stadt auflehnen. Bei einem Waffendealer, genannt Easy Andy (Frank Adu), kauft er sich vier Pistolen. Er trainiert seinen Körper und probt vor dem Spiegel den Tag seiner Abrechnung.
Travis Bickle plant ein Attentat auf den Senator und US-Präsidentschaftskandidaten Charles Palantine. Er ist entschlossen, ihn auf einer öffentlichen Kundgebung zu erschießen. Sein Vorhaben wird allerdings von einem Sicherheitspolizisten entdeckt und Travis kann nur knapp entkommen. Zielstrebig fährt er zu dem Stundenhotel, in dem Iris arbeitet.
Vor dem Gebäude schießt Travis den Zuhälter von Iris an, auf seinem Weg ins Haus streckt er den Türsteher nieder und im Zimmer von Iris einen Kunden von ihr. Bei dem Schusswechsel mit dem Freier von Iris, wird Bickle verwundet. Sein letztes Opfer ist Sport, der wieder auf die Beine gekommen ist. Bickle ist stark verwundet. Es gelingt ihm nicht sich selbst umzubringen, da er sämtliche Munition verschossen hat. Die Polizei trifft ein. Travis zeigt an, dass sie ihn bitte erschießen sollen.
Die Polizisten erschießen ihn nicht. Stattdessen wird Travis Bickle, am Ende des Filmes, in Zeitungsartikeln als Held gefeiert. Iris kehrt zu ihren Eltern zurück, welche sich in einem Brief bei Travis für die Errettung ihrer Tochter bedanken. Selbst Betsy, die in der letzten Szene bei Travis im Taxi mitfährt, scheint ihre Abneigungen abgebaut zu haben und deutet Interesse für ihn an.
Weiterführende Informationen
- Diskussionen zum Film
- Preise und Nominierungen
- Wissenswertes
Weitere Informationen im Internet und Literatur
- Filmkritik von Robert Ebert
- Trailer auf YouTube.com
- Geoffrey MacNab: The Making of “Taxi Driver”, 1.Auflage, Verlag: Unanimous Ltd, 2006
Quellen
- Taxi Driver in der Wikipedia (dt.)
- Taxi Driver in der Wikipedia (engl.)
- Meinolf Zuhorst: Robert De Niro. Seine Filme – Sein Leben. 3.Auflage. Ort: München, Heyne Filmbibliothek, 1987 S.84-94
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Kritiker — Ausgezeichnet 8.8
Der Film Taxi Driver wurde von 40 Kritikern bewertet.
Kommentare — Ausgezeichnet 8.1
Der Film Taxi Driver wurde von 3470 Mitgliedern bewertet.
cpt. chaos 2010/01/27 19:14:29
Ein weiterer Kult-Klassiker, der mich nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat, dennoch muss ich mir den Streifen in absehbarer Zeit nochmal ansehen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Deep Ford 2010/01/27 12:26:37
Habe den Film bis jetzt nur zweimal bis zur Hälfte gesehen. Das erste Mal bin ich eingeschlafen (war auch schon spät^^) und das zweite Mal hat meine Freundin mittendrin umgeschaltet, weil auf ProSieben gerade Schlag den Raab lief, tja... und ich war mit dieser Option irgendwie auch zufrieden...
Ich erlaube mir, diesem Klassiker kein Interesse entgegenzubringen. ;-)
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
derZONK 2010/02/07 19:02:02
"und das zweite Mal hat meine Freundin mittendrin umgeschaltet, weil auf ProSieben gerade Schlag den Raab lief" .... xD
AltH85 2009/12/03 09:45:47
Taxi Driver - ein Meisterwerk?
Robert de Niro ist über alles erhaben, muss er auch denn er steht hier permanent unter Beobachtung der Kameras. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Momentaufnahmen aus dem New York der 70er. De Niro driftet in den Wahnsinn ab und am Ende macht es Peng. Mehr hat mir dieser Film nicht gegeben. Ich sehe hier kaum Anspielung auf Weltpolitik und soviel ich weiß ging es auch mehr darum die Zustände innerhalb der USA (am Bsp. NY) darzustellen. Ob das gelungen ist vage ich mir nicht zu beurteilen.
Ich sehe hier leider nur eine herrausragend von de Niro gespielte Charakterrolle auf der "Irr"fahrt durch NY.
Dann doch lieber Falling Down. Etwas neuzeitlicher, wenn auch hier sicherlich Taxi Driver ein Vorbild war.
Werd ihn mir aber nochmal anschauen, vllt gibts dann noch was zu sagen...
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Der Film Taxi Driver gehört zum Genre Sozialdrama, Politdrama. Regie führte Martin Scorsese.
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Der Film ist ein Dokument der Post-Vietnam- und Post-Hippie-Ära, mit seinem Irokesen rasiert sich De Niro sogar zum Punk, aber als Ausdruck von gesellschaftlicher Entfremdung und selbst gebasteltem Fanatismus wächst seine Aktualität mit jedem Tag. Wer "Taxi Driver" jetzt zum ersten Mal sieht, tut es nicht zum letzten Mal.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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