Die durch die Hölle gehen
The Deer Hunter (1978), US Laufzeit 183 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Kinostart 08.03.1979
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von Michael Cimino, mit Robert De Niro und John Cazale
Die Freunde Michael, Steven und Nick haben sich freiwillig zum Militärdienst in Vietnam gemeldet. Bereits nach kurzer Zeit geraten sie in Gefangenschaft der Vietcong. Ihre Aufseher spielen mit ihnen ein sadistisches Spiel: russisches Roulette. Michael sieht nur eine Fluchtmöglichkeit: Er schlägt dem Vietcong eine noch tödlichere Variante vor.
Cast & Crew
-
Michael Cimino
-
Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Vronsky
-
John Cazale
-
John Savage
-
Christopher Walken
-
Meryl Streep
-
George Dzundza
Regie
Schauspieler
-
Rutanya Alda
-
Kurtwood Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kriegsgefangener
-
Deric Washburn
- Genre
- Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- Vietnamkrieg
- Ort
- Kriegsgefangenenlager, Pennsylvania
- Handlung
- Kriegsgefangenenlager, Kriegsgefangener, Russisches Roulette, Suizid, Veterane des Vietnamkrieges, Vietcong
- Stimmung
- Berührend, Hart, Spannend, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Die durch die Hölle gehen
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Kritiken (1) — Film: Die durch die Hölle gehen
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Eigentlich ist die Story banal, die Szenen sind willkürlich ausgesucht, es gibt keine stringente Handlung, nur Einzelstränge einer Erzählung. Und die Asiaten (der Vietcong) werden, wie in vielen anderen Vietnam-Filmen auch, als „Untermenschen“ dargestellt. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
shadowhunting 2010/12/20 17:44:49
Antwort löschenDie Story ist einfach in drei große Abschnitte eingeteilt. Die Zeit vor dem Krieg, die Zeit während des Krieges und die Zeit nach dem Krieg aus der Sicht der Hauptprotagonisten. Der Charakterwandel und menschliche Veränderung der drei Männer ist auf keinen Fall banal und die Szenen haben alle ihren Zusammenhang und sind nicht willkürlich aneinander gereiht.
Kommentare (53) — Film: Die durch die Hölle gehen
Kommentar schreibenCanis Majoris 2011/12/12 16:36:30
Kommentar löschenEin leiser Anti-Kriegsfilm, der trotzdem den Wahnsinn beinahe ebenso gelungen einfängt, wie Coppolas Apocalypse Now.
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KonTaicho 2011/12/05 21:59:53
Kommentar löschenKlasse Soundrack, klasse Parabel mit dem Hirsch, mitreißende Szene in Vietnam...
aber.. einfach viel zu lang, dh, zu viele Längen, Die erste halbe Stunde zieht sich genaus ewig wie die letzte Stunde.
Konnte ihm trotz wirklich guter Story nicht wirklich viel abgewinnen. Schade eigentlich.
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Nemsis 2011/12/05 17:21:42
Kommentar löschenAußer den heftigen Szenen im Vitnamkrieg, hat mich der Film einfach nicht mitgerißen. Keine Ahnung wieso, aber irgendwie fehlt es mir einfach an Spannung oder sonst durchgehend was, welches mich den ganzen Film mit Interesse schauen lässt. Aber sonst ist er ganz ok.
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morlock 2011/12/10 14:49:27
Antwort löschenBei Deinem Avatar hätte ich eine bessere Bewertung erwartet.
Schließlich ist das eine der besten Rollen von Christopher Walken.
Aber es stimmt.
Der Film ist schrecklich langatmig.
Nemsis 2011/12/12 22:57:54
Antwort löschenNur weil ich einen Schauspieler mag, muss ich nicht gleich den Film mögen. ^^
Aber du hast recht. Das war bisher die beste Rolle von ihm, die ich gesehen habe. Hätte ich wohl schreiben müssen.
ElMagico 2011/10/24 12:32:17
Kommentar löschenGanz harter Brocken und das noch nicht mal so sehr aufgrund seiner Kriegsthematik, sondern auch weil in er in sovielen Momenten so streitbar ist, einem manchmal sogar etwas übel aufstossen möchte. Denn so kritisch "The deer hunter" auch die Auswirkungen des Krieges beleuchtet, so zeigt er für mich doch immer wieder Ansätze eines heroischen "Männerfilmes", die oft etwas Konträr zu seiner Botschaft stehen. Diese Botschaft ist letztendlich aber eh eine sehr ambivalente, die Menschen hier sind selten eindeutig, wie es das Leben eben ist. Deshalb werten diese kleinen Widersprüche den Film für mich eher auf, da sie echter erscheinen als irgendeine schwarz/weiß Malerei.
Der von Regisseur Michael Criminon fast schon als Triptychon umgesetzte "The deer hunter" bezieht seine Aussage aber nie auf den Krieg als politisches Mittel, genauso wie die Protagonisten des Films den Krieg als solches nie anzweifeln. Der Film fokusiert sich in seinen drei Teilen rein auf die persönlichen und menschlichen Auswirkungen des Krieges und weniger damit, wie sinnvoll oder -frei ein Krieg an sich ist. Der Krieg als letzte Initialzündung um die tiefsten Abgründe eines Menschen nach aussen zu kehren. The evil that men do.
Und aus diesem Grund schien mir bei der letzten Sichtung auch der erste Teil fast als der wichtigste, auch wenn dieser oft etwas langatmig und unaufregend daherkommt. Und schiebt man beiseite, dass man hier Criminon durchaus vorwerfen könnte, dass er Charaktere benutzt, die sich eh knapp über dem Bodensatz der Gesellschaft bewegen und er somit von vornherein zündendes Potential für seine Geschichte bereitstellt, so kann man dem doch auch entgegensetzen, dass es ja nie die gesellschaftliche Elite war, die in den Krieg zog. So spinnt der Regisseur schon von Beginn an seine Fäden, beschreibt das Leben einer Gruppe von Menschen, die ein relativ trostloses Dasein fristet, in einer noch kärgeren Umgebung. So gut es geht, wird das Bewusstsein weggespült, dass man nie auf der Sonnenseite des Lebens stehen wird, das man nie ein Gewinner sein wird. Doch eben hier zeigen sich die ersten Risse in der Fassade, die ersten inneren und äusseren Spannungen werden freigelegt...und deshalb ist dieser erste Teil auch so eminent wichtig für diesen Film.
Denn auch wenn der zweite Teil aufgrund seiner Szenen im Gefangenen-Lager der legendärste ist, wird er schlussendlich doch recht effektiv und kurz abgehandelt. Ich will diese Kriegszenerie mitnichten kleinreden: Auch wenn der Part in Vietnam nicht sonderlich lange ist, so ist er doch von so einer Intensität und so von menschlichen Abgründen durchzogen, dass mehr Bilder nicht nötig sind dieses Grauen zu vermitteln.
Er ist der Schlag, der den wankenden endgültig zum taumeln bringt. Der die Hauptcharaktere zwingt ihr wahres Ich zu zeigen und ist somit eigentlich nur eine Vorbereitung des dritten Teils...des Heimkehrens.
Und dieses Heimkehren ist dann eigentlich doch gar keines mehr. Die Sprache versagt bei den Heimkehrenden wie auch bei den Zurückgebliebenen und zuviel ist passiert, als das man sich eine neue, stabile Fassade aufbauen könnte. So sucht sich jeder neue Wege aus dem wirklichen Leben zu flüchten, welches vorher grau war und nun schon fast schwarz schimmert.
"Alles fällt auseinander...auch die Mitte stimmt nicht mehr" (Yeats)
Ein formidables Meisterwerk, welches hinzu noch mit Könnern wie Rober De Niro, Christopher Walken, Meryl Streep und John Savage gespickt ist, welche hier tatsächlich alle eindrucksvoll agieren. Diese werden jedoch stellenweise von der Pracht der Bilder noch überboten. Kameralegende Zsigmond serviert wunderschöne, oft wie Landschaftsmalerei wirkende Bilder, die aber immer wieder durchsetzt sind von einer Vorahnung des Grauens. Doch nicht nur die Landschaftsaufnahmen überzeugen bei "The deer hunter", hier wirkt alles wie aus einem Guß, nichts scheint zufällig oder nicht gewollt.
Ich persönlich haderte während des Schauens gestern mit dem Bild, dass vom Vietcong gezeichnet wird und wollte den Film deswegen eigentlich auch Abwerten. Im nachhinein denke ich, das es eine konsequente Umsetzung ist, da dies wohl genau dem Bild des Feindes entspricht, welches die 3 Hauptcharaktere haben. Ich denke so unschön das auch ist, so real ist es dann auch wieder. Man muss sich hier doch in Erinnerung rufen, dass die 3 Jungs recht einfach gestrickte Menschen sind...nicht ohne Grund wird von den Übriggebliebenen am Ende ein für Aussenstehende völlig unpassendes Lied gesungen.
Ich für mich weiss aber, dass der Vietcong nicht so war.
Ich hoffe der Regisseur wusste das auch.
"The deer hunter" bleibt auf der 9.
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lieber_tee 2011/10/24 20:20:05
Antwort löschenStimmt, das Vietcong-Bild ist einseitig und nur im Zusammenhang des Figuren (Feindbildfunktion) zu erklären. Eine ähnlich zwiespältige Darstellung von Chinesen zeigt der Regisseur im Film "Jahr des Drachen". Auch da hat es die Funktion den Hauptdarsteller, seinen Rassismus, darzustellen.
ElMagico 2011/10/24 20:31:33
Antwort löschenKenn leider gar nix weiter von ihm..."Heavens Gate" würde mich aber sehr, sehr interessieren..
lieber_tee 2011/10/24 20:46:11
Antwort löschenIm Jahr des Drachen und Heaven's Gate sind "großes", cineastisches Kino und Den Letzten beissen die Hunde ein gutes Debüt.
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Carmine 2011/10/24 21:39:15
Antwort löschenIch glaube das Lied wurde gesungen um zu glaub das der Verlust am Ende doch für etwas war. Außerdem sollte der Schmerz damit gelindert werden...
ElMagico 2011/10/24 22:50:07
Antwort löschenAber irgendwo singen sie ja ein Lobeslied für den, der ihnen den Verlust zugefügt hat...deswegen fand ich das so unpassend. Aber in deren Welt passt es halt wieder, weil sie das ganze ja nie hinterfragen...
Dom699 2011/09/12 00:23:42
Kommentar löschenWarum werden solche Filme eigentlich nicht mehr gedreht? Es ist überdeutlich, dass es dem Film einzig und allein um die bestmögliche Ausarbeitung seiner Figuren und der zentralen Konflikte geht. Es geht um die Wirrungen und die Willkür des Krieges, um die Figuren die aus den unterschiedlichsten Gründen in diesen Krieg ziehen und was er aus ihnen gemacht hat. Nichts daran wirkt übertrieben, unrealistisch, theatralisch oder an den Zuschauergeschmack angepasst. Im Vergleich dazu hat man, betrachtet man aktuelle Filme, eigentlich zu 99% das Gefühl, ein Produkt vor sich zu haben, dass nicht den Zuschauer fordert, sich damit auseinanderzusetzen, sondern von vorneherein an diesen Allgemeinheitsgeschmack angepasst und entsprechend designed wurde. So gibts leider kaum noch Filme, die für sich selbst stehen, und ohne eine Erwartungshaltung an finanziellen Erfolg gemacht wurden. Und auch dieser Film würde anders aussehen, hätten die Macher so gedacht. Vielleicht sollte man diesen Film als Mahnmahl dafür betrachten, wie in den letzten 3 Jahrzehnten im Kino Eigenständigkeit und Kreativität durch rein kommerzielle Interessen ersetzt wurden...
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Nico Gecko 2011/07/19 10:02:25
Kommentar löschen"The Deer Hunter" ist ein gelungener Anti-kriegsfilm, der die psychischen belastungen des Krieges anhand der Charaktere zeigt.
Der Film arbeitet mit Zeitsprügen, so sind wir gerade noch auf einer Hochzeitsfeier finden wir uns doch im nächstem Cut mitten im Vietnamkrieg wieder.
Trotz übermäßigem Gebrauch des Russischem Roulette überzeugt "The Deer Hunter" mit seinen Kriegsbildern und den sich verändernden Charakteren.
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Carmine 2011/07/15 19:59:52
Kommentar löschen„Deniro ganz ehrlich mit den Jahrhundertwechsel konntest du deine Karriere beenden, aber naja das Geld hält dich davon ab, nicht ohne Grund hast du zur Absicherung ein Sushi Laden eröffnet der dir gehört. By the Way wenn ich das nächste Mal in der Nähe bin komm ich auf jeden Fall vorbei. Ich liebe Sushi genauso wie deine ersten 50 Filme“.
The Deer Hunter wird oft schlecht geredet, besonders wegen den ersten 40-60 Minuten. Genau so dachte ich auch zu Beginn, doch wenn man den Film weiter schaut brauch man diese Vorkenntnisse über diese Charaktere die einem vorgestellt werden. Ich meine es ist so wie, wenn man eine fremde Person kennenlernt mit der man dann die restlichen drei Stunden zusammen verbringt und man will so viel wissen wie nötig. Dabei spielt De niro seine Rolle Klasse und auch Christopher Walken spielt Nick großartig. Wenn man die Filmografie von Michael Cimino als Regisseur ansieht sticht dieser Film auch deutlich heraus. Zu recht auch allein schon diese Entwicklung der Darsteller ist einfach mitreisend.
Warum ich finde das Deniro sowie Chris so gut gespielt haben?
Einen verzweifelten von Hasszerfressene Person zu spielen ist nicht gerade einfach und ich
finde einfach das beide eine große Leistung vollbracht haben.
Der Film kam im Jahr 1978 und damit auch ein Jahr vor Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“. Also kann man sagen, dass diese beiden Filme der Grundstein von allen Vietnam- und Antikriegsfilmen ist. Soviel dazu.Grob verglichen zeigen meiner Meinung nach diese beiden Filme am besten wie die Situation nach dem Krieg ist. Wie die beteiligten sich fühlen. Deer Hunter zeigt dies sogar mehr als „Apocalypse Now“. Wobei AP die Perspektive während des Krieges verdeutlicht.
Beides sind unglaublich Filme! Beide Reflektieren den Krieg grandios! Beide Filme sind großes Kino!
Ich würde AP vor DH stellen aber beides sind wie schon gesagt "Klasse Filme".
Die Durch die Hölle gehen hat übrigens 5 Oscars abgestaubt für: Bester Film, bester Nebendarsteller (Christopher Walken), beste Regie, bester Schnitt und bester Ton.
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Tyler__Durden 2011/05/29 19:40:34
Kommentar löschenWas soll man hier noch großartig sagen. Michael Cimino packt die ganz großen Geschütze aus und stellt sich der alles vernichtenden Kraft des Krieges. Anders aber als sonst ist THE DEER HUNTER nicht daran bedacht uns einfach nur die Gräuel des Krieges zu zeigen. Der Film schickt uns nämlich nicht nur in die Mitte dieses verheerenden Sturmes welcher die Teilnehmer so verändern wird sondern lässt uns auch detailliert und ausgiebig an der Ruhe vor diesem und der psychischen Verwüstung danach teilhaben. Mit ungestümer Wucht dringt da die Intensität mit jeder voran geschrittenen Minute in Mark und Bein und gibt dem Zuschauer aber selten den Raum und die emotionale Zuflucht um selbige Druck zu lösen. So ist der ganze Film, Gott sei dank, eine durchaus unangenehme Angelegenheit der die Bandbreite eines solchen Lebensfeindlichen Impulses, welcher der Krieg darstellt, beängstigend greifbar macht.
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burkivoll 2011/05/11 08:58:00
Kommentar löschenEin herausragender Film, der oft missverstanden wird. Überragend strukturiert im Wechsel zwischen sentimentaler Tradition russischer Einwanderer, einer Liebesgeschichte und der Grausamkeit des Vietnamkrieges. Dabei ist es völlig legitim, die amerikanische Perspektive in den Vordergrund zu stellen, denn die ist wunderbar differenziert zerissen, patriotisch, kritisch, sentimental - wie das wirkliche Leben.
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dustyOn3 2011/02/02 14:33:47
Kommentar löschenEpischer Anti-Kriegsfilm, welcher durch seine überaus realistische Erzählweise und bedrückende Grundstimmung, bis in die letzte Minute fesselt. Robert DeNiro bewies wieder Mal seine schauspielerische Klasse. Großartig.
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Tyler Durden 22 2011/01/27 19:49:25
Kommentar löschenWie ihr ja alle wisst ist der Film in drei unterschiedliche Abschnitte eingeteilt. Man könnte sie auch Kapitel nennen. Jeder Teil erzählt eine eigene Geschichte in denen die Auswirkungen des Krieges auf eine Gruppe von Freunden gezeigt wird. Die wirklich starken Leistungen der Darsteller tragen zum gelingen des Filmes bei. Doch leider ist der Film deutlich zu lang geworden ist dazu kommt das vorallendingen das erste Kapitel zu langatmig ist!!
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abalahamma 2011/01/17 09:54:04
Kommentar löschenErstklassiger Epos über das Vietnam Trauma Amerikas.
Die Schauspieler hätten meiner Meinung nach nicht besser zusammen spielen können und auch Christopher Walken und Meryl Streep wissen sich in Szene zu setzen trotz des eindeutigen Übergewichts von DeNiro.
Legendär werden die Szenen des R.R. und die große Musik bleiben.
Der REgisseur beließ es bei einem Film "über Amerika" und nicht über Vietnam.
So kommt es zum langen Vorspiel, der knapp eine Stunde dauert und das Leben der drei Soldaten vor dem Krieg schildert. Und nochmal knapp eine Stunde das Leben der Soldaten nach dem Krieg. Vietnam ist bis heute wohl noch in den Köpfen der Männer des ach so unbesiegbaren Amerikas.
Erschreckende Zahl, recht passend zum Film: Nach dem Ende des Vietnam Kriegs bis heute, haben sich mehr amerikanische Veteranen das Leben genommen, als tatsächlich in Vietnam gestorben sind. So viel zum Trauma Vietnam!
Negative Kritik sehe ich ausschließlich bezogen auf die einseitige Darstellung, d.h. dass mir die Vietnamesen, welche letztlich einen ungleich höheren Blutzoll leisten mussten, als Kriegsverbrecher und Unmenschen dargestellt werden und nicht gezeigt wird, dass es zu beiderseitigen Kriegsverbrechen kam.
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Kreischling 2011/01/17 00:06:11
Kommentar löschenWas viele bei diesem Film enttäuscht, ist wohl seine langsame Art zu erzählen. Doch wer genauer sieht, sieht mehr. Worum es geht? Es geht um das Leben ohne! Krieg, das Leben mit einem zerbrechendem Wertesystem, das Leben, das sich für den Einzelnen auch irgendwie nicht zu interessieren scheint und ohne ihn doch anders ist. Dieser Film versucht weniger den Krieg als dekonstruiertes psychedelisches Kunstwerk zu erfassen, sondern entwirft eine Gesellschaftsanalyse: Aus welchem Hintergrund kamen die Soldaten? Wie wurde ihr Eintritt in den Krieg zu Hause aufgenommen? Mit welchen Erwartungen gingen sie in den Krieg? Wie kehrten sie zurück? Diesen großen Fragen widmet sich der Film und sie sind nicht mit schnellen Schnitten erklärt. Wirklich sehenswert!
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Haxow 2011/01/14 23:47:57
Kommentar löscheneiner der langweiligsten filme die ich je gesehen habe. eine fürchterliche regie-arbeit.
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cpt. chaos 2011/01/08 00:39:51
Kommentar löschenDer fünffache Oscar-Gewinner ist darstellerisch gut besetzt und weist auch einige unvergesslische Szenen auf, aber dennoch überwiegt die Langeweile - so insbesondere die Hochzeitsvorbereitung und anschließende -feier, die fast eine Dreiviertelstunde des gesamten Vietnam-Epos einnimmt!!!
Der folgende Mittelteil ist ebenso wie das dramatische Ende, wirklich sehr gelungen.
Dennoch schleppt der Streifen viel zu viel Ballast mit sich herum!
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Mr. Pink 2010/11/25 16:55:54
Kommentar löschenEiner der besten (Anti-)Kriegsfilme aller Zeiten. Mir hat besonders gefallen, dass es vorrangig nicht um den Krieg an sich geht, sondern eher darum, was er mit den Menschen anstellt und wie er sie verändert. Keiner der Männer ist nach dem Krieg mehr der selbe.
Daher finde ich auch nicht, dass der Streifen besonders viele Längen hat. Viel mehr dient die ausführliche Einleitung eben dazu, die Figuren genauestens kennen zu lernen, so dass die Wandlung, die sie durch ihren Vietnamaufenthalt durchmachen und der Schrecken, den sie dort erleben, umso grausamer und abstoßender ist.
Fantastisches Werk!
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phenomenia 2010/11/01 00:52:00
Kommentar löschenSpoilerwarning!
Den Anfang mit endlos langen Hochtzeitszenen fand ich todlangweilig, zumal da kaum Dialoge drin sind. Er ist aber sicher so gewählt worden um das unbeschwerte und "normale" Leben der Jungs zu zeigen.
Sobald sie dann beim Vietcong im Käfig sitzen wirds "interessant" und krass.. Ab da ist der Film große Klasse und ich konnte die Handlungen und Hintergründe für die Charakteränderungen der Jungs sehr gut nachempfinden.
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mrcrunch 2010/11/02 15:33:07
Antwort löschenWow du hast dir den Streifen endlich mal angeschaut? Gratuliere, eine Bildungslücke weniger!
dbeutner 2010/10/24 16:55:48
Kommentar löschenLanger Film, entsprechend lange habe ich mich trotz hoher Vorhersagen - und Schauspieler und Inhalt legten das ja auch nahe - nicht rangetraut. Nun aber, und: Enttäuscht. Die guten Dinge sind schnell aufgezählt: Starke darstellerische Leistungen, vor allem der junge De Niro überzeugt mich mit der Zeit immer mehr. Und nun das Aber, dass sooo groß gar nicht ausfällt, sondern mehr auf die hohe Erwartungshaltung zielt: Während mich das erste Drittel eher fasziniert hat (an dem sich ja die meisten Geister scheiden), das zweite beeindruckt, hat vor allem das Dritte sehr enttäuscht. Der Bruch der Personen war jeweils sehr eindimensional, Komplexität - Fehlanzeige. Dabei ist gerade die Traumatisierung einer ganzen Nation - der Soldaten in erster Linie, aber auch der Angehörigen - durch Vietnam so dermaßen komplex, dass der Rückzug auf drei Charaktere und letztlich auf eine einzige Situation in der Gefangenschaft unglaublich banalisierend wirkt.
Das stört schon sehr, und dennoch wäre der Film vielleicht gerade noch bei 7.5 hängen geblieben, der sonstigen benannten Stärken wegen. Dann aber das pathetische Ende, das noch einmal Individualismus glattbügelt und im gemeinsamen God Bless America endet - sorry, aber ich find's nicht nur inhaltlich zum Kotzen, sondern auch noch sooo platt pathetisch, dass selbst wenn ich's inhaltlich nicht so schräg fände, es zu einer Abwertung geführt hätte.
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sikkmeidack 2010/10/24 01:29:37
Kommentar löschengunsomauo, mauo! MAUO!!!
Bevor der degoutante und verabscheuungswürdige Terror dem imperialistisch-kapitalistischen Weltherrschafts-US-System seine beiden riesigen Finanz-Pimmel medienwirksam "abgeschnitten" hat, gab es schon mal eine traumatische Demütigung, die hier unter die Haut gehend erzählt und deren Sinnlosigkeit aufgezeigt wird. Sensationell spannende Momente, grandiose Bilder und eine glänzende Erzählweise eines letztlich völlig überflüssigen Krieges (war! what is it good for? -lächel-). Die willkürlichen, gewalttätigen und Menschen verachtenden Sequenzen lassen niemanden kalt. Wenn der Begriff nicht so dermaßen gestern und überstrapaziert wäre, würde ich sagen, dass dieser Film KULT ist. Krieg bringt´s irgendwie nicht.
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JackoXL 2010/10/21 00:15:10
Kommentar löschenDas der Film Längen hat gebe ich gerne zu, aber die Szenen, die hängen bleiben sind absolut denkwürdig. Das trifft bestimmt nicht jeden Geschmack, wird aber auch niemand dazu gezwungen, dass zu sehen. Über die etwas schwerfällige erste Hälfte kann ich locker hinweg sehen, alleine das was Christopher Walken dann bietet, ist ganz großes Kino. Einer meiner Lieblingsdarsteller, nicht zuletzt wegen dieser grandiosen Leistung. Der Film hat seinerzeit die Gemüter gespalten, das wird auch heute noch so sein. Ich gehöre zu den Befürwortern!
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