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Der Pate 2

The Godfather: Part II (1974), US Laufzeit 200 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.09.1975


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8.6
Kritiker
64 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.1
Community
17964 Bewertungen
149 Kommentare
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von Francis Ford Coppola, mit Al Pacino und Peter Donat

Michael Corleone übernimmt das Mafia-Imperium seines Vaters, doch bei dem Versuch, seinen Einfluss zu vergrößern, stößt er auf Widerstand – auch in den eigenen Familienkreisen.

Der Pate II konzentriert sich auf zwei verschiedene Handlungsstränge, wobei ein Schwerpunkt auf Michael Corleones (Al Pacino) Situation liegt; der andere Strang beschäftigt sich mit Vito Corleones (Robert De Niro) Vergangenheit. Diese wird in Rückblenden in den Film eingebunden und zeigt die Kindheit des Clangründers und wie dieser sich in den USA an die Machtspitze der Mafia hocharbeitet, um die Szene dann ganz zu beherrschen.
Sein Sohn Michael ist Vitos Nachfolger und übernimmt dessen Position als Pate. Er versucht, sein Imperium auf die Spielcasinos in Havanna und Las Vegas auszuweiten, doch dies gestaltet sich als schwierig. Michael macht sich einige Feinde, muss sich vor einem Anschlag in Acht nehmen und wird selbst innerhalb der Familie geschnitten.

Hintergrund und Infos zu Der Pate II
Der Pate II ist der erste Film, bei dem für eine Rolle zwei Schauspieler den Oscar gewannen. So erhielt nicht nur Marlon Brando für seine Darstellung des Vito Corleone eine Auszeichnung – auch Robert De Niro gewann einen Oscar für seine Verkörperung des Mafiapaten. Insgesamt wurde Der Pate II 1975 mit sechs Oscars gekürt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo gewannen einen Preis für das beste adaptierte Drehbuch. Außerdem gingen noch Auszeichnungen an die beste Ausstattung, die beste Musik, den besten Film und die beste Regie.
Method Acting-Begründer Lee Strasberg spielt in Der Pate II die Rolle des Hyman Roth. Auch Robert De Niro und Al Pacino gehören zu Anhängern des Method Acting, welches eine Schauspieler-Methode nach Konstantin Stanislawski ist, wo persönliche Erinnerungen und Erfahrungen genutzt werden, um besonders authentisch zu spielen und das Publikum bei der Darstellung einer Rolle zu vergessen. (JP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Pate 2
Genre
Familiensaga, Gerechtigkeitsdrama, Mafiafilm, Drama, Familiendrama
Zeit
1910er Jahre, 1920er Jahre, 1950er Jahre
Ort
Italien, Kuba, Lake Tahoe, New York (State!), Sizilien
Handlung
Abtreibung, Angeln, Armut, Attentat, Badewanne, Bestattung, Bestechung, Blut, Bordell, Bruder-Bruder-Beziehung, Brudermord, Cosa Nostra, Dampfschiff, Diebstahl, Ehre, Eifersucht, Einwanderer, Enttäuschung, FBI, Fidel Castro, Flughafen, Gewalt, Grausamkeit, Italienisch, Italienische Küche, Italo-Amerikaner, Kasino, Kehle aufschneiden, Klassiker, Korruption, Krankenhaus, Kultfilm, Lob, Macht, Mafia, Mafiaboss, Mafiosi, Mord, Mörder, Oscargewinner, Rache, Roman, Sadismus, Scheidung, See, Senator, Suizid, Theater, Unternehmer, Verhör
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18
Tag
AFI Top 100, BFI 50 Greatest Films of All Time, Bestsellerverfilmung, Epos, Klassiker, Kultfilm, Literaturverfilmung, New Hollywood, Oscargewinner, Sequel, Time's All TIME Top 100 Movies
Verleiher
CIC
Produktionsfirma
Paramount Pictures, The Coppola Company

Kritiken (7) — Film: Der Pate 2

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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10.0Herausragend

„Der Pate 2“ verfügt über ebenso viele legendäre Augenblicke wie sein nicht minder brillanter Vorgänger. Aber wenn es eine Szene gibt, wenn man DIE SZENE wählen müsste, die sich wohl für die Ewigkeit in das Gedächtnis brennt, die eine erdrückende Intensität an den Tag legt, sich bis ins Mark frisst und selbst die weniger interessierten Zuschauer aufwühlt, dann ist es der Moment, in dem Michael seinem Bruder Fredo inmitten von unzähliger Feierwütiger nach einer kraftvollen Umarmung einen Kuss auf die Lippen presst. Die unbeschreiblich emotionale Kraft sprengt den Bildschirm vorbehaltlos und Tränen sind da natürlich nicht überraschend.

»I know it was you, Fredo. You broke my heart. You broke my heart!«

36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Murray

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The heart is missing, philistine;). This one is even better than part 1, which is not really possible. The scene you described is truly the showpiece of the entire series.


Carmine

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Schon nach der dritten Zeile..wusste ich...welche Szene du meinst..einfach nur großartig...


Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] "This is the business we've chosen." Wenn man an einem bestimmten Lebensabschnitt angelangt ist, ist es schwer, einen anderen Weg einzuschlagen. Das ist wohl die primäre Aussage, welche auch Diane Keaton mit "I think it´s too late for changes, Michael." auf den Punkt bringt. Man sollte nicht handeln, ohne über die Folgen nachgedacht zu haben. Jeder Schritt kann tödlich enden, jede Entscheidung für die Mitmenschen fatal sein. Michael Corleone sieht das leider nicht, und so reißt er, wenn auch ungewollt, seine Familie in einen tiefen Abgrund.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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10.0Herausragend

"I think it´s too late for changes, Michael." -

Nahezu vollständig befreit von den Konventionen modernen Kinos zelebriert Francis Ford Coppola zum zweiten Mal den einst von Mario Puzo erdachten Werdegang des Michael Corleone, den er mittlerweile zur komplexen Biographie und zum Sittengemälde mehrerer Epochen erweitert hat.

Ruhig und breit inszeniert, findet Coppola zu jeder Zeit die passenden Bilder und Zwischentöne für die Melancholie, aus der sein zweiter Teil der "Godfather"-Saga gestrickt ist: Es geht mäandernder zu, als im Erstling, die Geschichte vertieft jene Komplexität, die bereits dem Auftakt immanent war.
Zu großen Teilen lebt der Film aber auch von Al Pacino, dessen Rolle endlich einmal mit seinem Ego übereinzustimmen scheint. Er und Coppola inszenieren ihren Michael Corleone als durchaus empathiefähigen Charakter, gleichzeitig ist ihre Interpretation aber zu jeder Zeit viel zu ambivalent, um in pervertierte Heldenverehrung oder Glorifizierung abzurutschen.

Schwer- und Höhepunkt zugleich erlangt "Godfather II" in jenen Momenten, in denen das mehr als dreistündige Epos die Werdegänge des jungen Vito und des alternden Michael nahezu miteinander verschmelzen lässt - der äußere Aufstieg des Vaters korreliert mit dem inneren Zerfall des Sohnes. Filmische Dualität in inszenatorischer und narrativer Hinsicht par excellence.

Die oftmals ausformulierte, aber doch unangebrachte Frage danach, ob der Mittelteil die Ouvertüre über- oder unterbietet, habe ich damals im Review zum ersten Teil schon beantwortet: Es ist ein großes Ganzes, und als solches sollte man es auch behandeln.

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hitmanski

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Und dein Lob zerstreut jene Befürchtungen, die ich hatte, als ich in meinem Mail-Client schon wieder das verhasste Wörtchen "Oldboy" las, welches mich seit Freitag Abend zu verfolgen scheint ;)


Jules Winnfield

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Ein toller Kommentar, den ich nicht ablehnen kann...


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

§ 4 Abs. 41 im heiligen Filmgesetz lautet: Sequels sind nie besser oder gleich gut wie der Vorgänger. "Der Pate 2" wird wegen Missachtung dieses Gesetz zum lebenslangen Klassiker verurteilt.

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

der cineast

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Fluch der Karibik 2


der cineast

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Ja haha ich wusste das das sauer aufstossen wird :D
Ja der zweite Teil ist noch ein Tick besser als der erste.
Ausgearbeiteter und grandios bebildert. Und die Storyline wird interesannter. Und der Schluss die letzte halbe Stunde ist an genialitaet wohl nicht zu ueberbieten!!!


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.0Sehenswert

Die gleiche handwerkliche Brillianz wie bei Teil 1. Nur fühlt es sich nicht genauso gut an.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

BadaBoomBang

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Hab genau das Selbe gedacht.


Ulrich Behrens

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10.0Lieblingsfilm

Nicht nur in der Schlussszene erweist sich Coppolas Meisterwerk als eine Tragödie, die weit über die Geschichte einer Mafia-Familie hinausführt. Coppola nennt die Bedingungen, die das Leben eines Kindes in seiner familiären und sozialen Umgebung prägen, die Schlüsse, die es daraus für sein Leben zieht, die Umstände und Konflikte, in denen sich erweist, ob diese Schlüsse sein eigenes Leben bestimmen sollen, die Möglichkeiten und Alternativen, die sich anbieten, aber oft so schwer zu ergreifen sind, die Umstände, in denen man Schuld auf sich lädt. Die Vielfalt der Beziehungen und die für einen Film unglaubliche Anzahl von Personen, die in einem komplexen und komplizierten Netzwerk miteinander und gegeneinander agieren, fügen sich zu einem Gesamtbild, das trotzdem für den Betrachter völlig durchschaubar bleibt. Noch lange wird man sich an einzelne Personen erinnern können, ihre Namen kennen, ihre Gesichter vor Augen haben – eine Leistung, die Coppola in – nimmt man alle drei Filme zusammen – fast neun Stunden überzeugend und faszinierend inszeniert.

„Der Pate“, insbesondere dieser zweite Teil der Saga, ist einer jener Filme aus Hollywood, in denen eine glaubhafte Nähe zu den Figuren aufgebaut wird, in denen das Betrügerische, Falsche vieler Produktionen aus der Filmstadt gänzlich vermieden wurde. Gerade die Identifikation mit einer Person wie Michael Corleone ist von einer Ambivalenz geprägt, fernab eines trivialen Gut-Böse-Schemas, die den ganzen Reigen von Gefühlen gegenüber einer Film-Figur einschließt, Wut, Hass, Liebe, Verständnis wie Unverständnis, Hoffnung wie Enttäuschung, Mitgefühl wie Ablehnung. „Der Pate“ ist ein zeitloser Bildbogen, ein Werk, das ich nicht vergessen werde, das im Gedächtnis haftet und im Herzen einen Platz gefunden hat. Der zweite Teil der Geschichte ist eines der wenigen Sequels, die die Qualität des ersten Teils noch einmal erhöhen konnte. Von welchem Sequel kann man das schon sagen? Ein Meisterwerk, das für mich ganz oben auf der „Bestsellerliste“ steht.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Schoenpflug

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10.0Herausragend

Dieser Film steht über jedem Kritiker. Deswegen die Top 10 der besten Mafia Filme aller Zeiten. Auch da kann man eigentlich nicht diskutieren: 1. Der Pate, 2. Der Pate II, 3. Donnie Brasco 4. Good Fellas 5. Es war einmal in Amerika 6. Scarface, 7. Internal Affairs 8. Casino 9 Carlitos Way 10. City of God. Anmerkung des Autors: The Untouchables zählt nicht, weil der Film aus der Perspektive der Cops erzählt ist. Deswegen ist es ein Cop-Movie.

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lhiannan

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Das Argument finde ich nicht schlüssig. Welcher geistig gesunde Mensch kann denn einen Mafiafilm wirklich als Werbung verstehen? Damit mißt man diesem Genre eine Bedeutung zu, die es bei vernünftiger Betrachtung gar nicht einnehmen und kann - und nicht will. ;-)


Dolly Zoom

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Deine Anmerkung basiert auf einem Missverständnis. Ich hatte die Reihenfolge der Liste und ihre Kriterien hinterfragt. Augenscheinlich liegt ihr der Konsens der sogenannten besten Filme aller Zeiten zu Grunde. Nur muss der Pate als gemeinhin bester Film nicht auch zwangsläufig der beste Mafiafilm sein. Geht es nämlich um den besten Film, der im Mafiamilieu angesiedelt ist oder den Mafiafilm der sich am besten mit seinem Milieu auseinandersetzt? Scorseses Studien erzählen darüber mehr und genauer als Coppolas Familiengeschichten. Diese hingegen zeichnen das (verfälschende?) Bild einer ehrenwerten Familie, was die Mafia hinsichtlich ihrer Außendarstellung natürlich sehr gefreut hat – darauf hatte sich mein Verweis bezogen.



Kommentare (142) — Film: Der Pate 2


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Spearman

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir hat die Fortsetzung nicht so gut gefallen wie der erste Teil. Gut sind die Rückblenden mit dem jungen Vito Corleone. Die Story wird auch sonst recht schön weitergeführt. Aber Michael hat nicht die Ausstrahlung des alten Vito. Es fiel mir auch nicht ganz leicht, die vielen Leute zu unterscheiden. Man verliert irgendwann ein bisschen den Überblick, wer schon in Teil 1 vorkam und wer neu ist.

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damian.thorne.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine mehr als nur würdige Fortsetzung des Originals. Der Pate II steht Teil I in nichts nach, und erzählt neben der Fortsetzung, die sich einige Jahre nach den Geschehnissen in Teil I abspielten, auch noch die Vorgeschichte, nämlich den Aufstieg von Vito Corleone zum Don, dem Chef einer Mafia Organisation in New York. Robert de Niro spielt hier Hervorragend den Erwachsenen Vito Corleone in seinen Jungen Jahren, wie er seine Karriere als Mafiosi vorantreibt und zum Mächtigsten Paten New York aufsteigt und sich auch nebenbei noch für den Mord an seiner Familie, die in Corleone von einem Großgrundbesitzer und Chef einer Verbrecherorganisation ermordet wurden Blutig rächt. Al Pacino überzeugt natürlich auch wieder (wie sonst auch) in der Rolle des neuen Don, der neben anfänglichen Geschäftlichen auch Familiäre Probleme bekommt, da seine Frau nicht mehr gewillt ist mit jemandem verheiratet zu sein der Morde in Auftrag gibt, und deshalb auch eine Abtreibung durchführen lässt um zu verhindern das ein weiterer Sohn in die Fußstapfen seines Vaters treten kann. Desweiteren verrät ihn sein Bruder Fredo, den er nach dem Tod seiner Mutter für diesen Verrat durch einen Leibwächter töten lässt. Obwohl er Geschäftlich am Ende Erfolg hatte, verlor er seine Familie was ihn vereinsamen ließ. Dieses Ende war wirklich sehr Dramatisch in Szene gesetzt, und zeigte auch eine Szene wie er einst versuchte durch seine Meldung zum Militär der Karriere als Gangster zu entfliehen. Neben Pacino und De Niro haben auch Diane Keaton und Talia Shire als Frau bzw Schwester Michael Corleones und Robert Duvall als Consiglieri wieder überzeugen können. Was ich schade fand, war das weder der Charakter noch der Darsteller des Dicken Clemenza dabei war. Im Film wird erzählt das er verstorben sei. Ursprünglich sollte Richard Castellano der Darsteller dieses Charakters wieder dabei sein, aber es gab eine Ablehnung oder Unstimmigkeit zwischen ihm und Paramount Pictures . "Der Pate II" liefert wirklich wie schon der Vorgänger alles was man erwarten kann für einen Film dieses Genres: Spannung, Dramatik, Action, Harte und Blutige Szenen, eine Hervorragende Besetzung, einen genialen Soundtrack, schöne Kulissen und zwei sehr Interessante Geschichten der Gegenwart und Vergangenheit. Einer der Meilensteine von Francis Ford Coppolas Arbeiten. Wie schon Teil I konnte auch die Fortsetzung Oscars gewinnen und gehört definitiv zu den wenigen Filmen, in denen die Fortsetzung genauso gut und Erfolgreich war wie das Original. Wie schon Teil I ein Klassiker und einer der besten "Mafiafilme" aller Zeiten.

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brucelee76

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Für mich der zweit beste aller Film aller Zeiten :),


BattlemasterIZ

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Jawoll :) Bemerkenswert aus aller Sicht, schön geschrieben


DoctorWho

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Bewertung9.5Herausragend

Von vielen als beste Fortsetzung aller Zeiten gesehen. Meiner Meinung nach minimal schwächer als der erste, was vermutlich am Fehlen von Marlon Brando liegt.
Trotzdem ein ganz großer Epos.

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MaceWindu1998

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich fand ich den 2. Teil besser als den ersten. Obwohl der ohne den grandiosen Marlon Brando ist! Dafür hat man hier einen RObert De Niro als Vito. Der spielt zwar stark, aber ein Oscar ist hier übertrieben. Hätte die Academy ihm lieber einen für Taxi Driver geben sollen.
Al Pacino spielt wieder unglaublich gut!
Und die Story gefällt mir besser als beim ersten. Vorallem das man hier ständig zwischen Michaels und Vitos Story hin und her "switcht".
Freu mich wahnsinnig auf den 3. Teil!

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Samweis_Gamdschie

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Naja das sagt nichts, aber bei Teil 3 fehlt meiner Meinung nach "dieses gewisse Etwas" was die beiden Teile davor hatten. Mag Teil 3 aber auch.


MaceWindu1998

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Schaue ihn mir auf jeden Fall demnächst an!


pietar22

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Bewertung9.0Herausragend

Der Pate 2 zeigt sehr gut die Entwicklung von Michael Corleone zum skrupellosen Gangsterboss und die damit verbundene Vereinsamung.
Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass beim zweiten Handlungsstrang ein Handlungssprung erfolgt und Vito plötzlich der Don ist.
Dies wird nur ansatzweise erklärt und es wäre schöner gewesen, wenn dort vielleicht ein kleiner Zwischenschritt noch gezeigt worden wäre.
Trotzdem ist der Pate 2 eine großartige Fortsetzung mit super Atmosphäre.

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replicant-10

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser zweite Teil ist meiner Meinung
nach, der beste Teil von dieser Trilogie !!!
Absolut sehenswert !!!

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FilmFan92

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Bewertung10.0Herausragend

Teil 5 "Warum Fortsetzungen nicht immer unbrauchbar sind."

Wer in Film-Communities nach der besten Fortsetzung fragt, wird wohl in 90% der Fälle "Der Pate 2" als Antwort erhalten. Eine mehr als gerechtfertigte Antwort, denn auch wenn Filme wie "Star Wars" oder "Herr der Ringe" zu meinen Lieblingen zählen, muss ich doch eingestehen, dass kein Film je das geschafft hat, was Francis Ford Coppola 1974 vollbrachte. Einen perfekten Film Fortführen, weiterführen und ein zweites Mal Kino-Perfektion zelebrieren.
Teil 1 überzeugte heute wie damals, mit großartigen Charakteren, brillanten Darstellern, einer spannenden Geschichte und einer epischen Inszenierung, ein Kunstwerk, wie es selten zu begutachten gibt.
Die Fortsetzung steht Diesem nun in keinster Weise nach.

Ab Hier folgen SPOILER!

Mit dem Ableben von Vito Corleone und seinem ältesten Sohn Sonny, war eine der Hürden, einen Ersatz zu finden. Marlon Brando als Vito Corleone zählt wohl zu den besten Auftritten der Filmgeschichte. Ein Mann, an Charisma und Präsenz kaum übertreffbar, der nun fehlt. Dafür nimmt der Pate 2 den Kniff zwei parallele Handlungsstränge zu erzählen. Die Vorgeschichte des Paten, den Aufstieg des Vito Corleone, gespielt von Robert de Niro, der erstaunlicherweise der Darstellung von Marlon Brando ebenbürtig ist. Der Aufstieg zum skrupellosen Mafiaboss, der familiären Werten die höchste Achtung entgegenbringt, wird abwechselnd mit Al Pacinos Werdegang als neuer Mafiaboss erzählt und schafft am Ende eine homogene Verbindung. Vorallem die perfekt getimeten Wechsel lassen trotz der knapp 3 1/2 Stunden Laufzeit keine Langeweile aufkommen, auch wird kein Handlungsstrang überstrapaziert. Während Vito nach Anlaufschwierigkeiten in den USA langsam dem Gangstermilieu verfällt und auf Rache am Mörder seiner Familie auf Sizilien sinnt, wendet sich Michael als neuer "Pate" langsam vom traditionellen Geschäft ab, wendet sich ab von seiner Familie, entledigt sich seiner Feinde und schottet sich ab. Und obwohl er sich nie den Geschäften der Mafia annehmen wollte, ist er zum skrupellosen, vereinsamten Oberhaupt mutiert.
Wie auch in Teil 1 überzeugt "Der Pate II" mit grandiosen Darstellern, allen voran die ausgezeichneten Al Pacino und Robert de Niro, der den Großteil seiner Dialoge auf italienisch vortragen darf, und der großartige, leider viel zu früh verstorbene John Cazale. Sie verschmelzen mit ihren Rollen, Gestik, Mimik, jede kleinste Nuance, alles passt perfekt.
Auch spannungstechnisch, atmosphärisch und emotional vollbringt der Pate Großes. Die wendungsreiche, mit Intrigen gespickte Geschichte, die mit der Hinrichtung Fredos einen grausam traurigen Höhepunkt findet, ist trotz ruhiger Erzählung enorm spannend.
Was dann den makellosen Nachfolger perfektioniert, ist der brillant(e) (eingesetzte) Soundtrack, der vielen Szenen das gewisse Etwas gibt.
Der Pate II ist meines Erachtens die wohl perfekteste Fortsetzung der Filmgeschichte, ein Meilenstein der Filmgeschichte, ein Stück Zelluloid für die Ewigkeit, einer der besten Filme aller Zeiten.

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Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.5Herausragend

Oft wird er als die beste Fortsetzung, manachmal sogar als bester Film aller Zeiten gekürt. Auf der IMDB Rangliste belegte "Der Pate Part II" den 3. Platz. Ein unglaublich beliebter/guter Film.
Meiner Meinung nach kommt er aber nicht an den 1.Teil ran, wahrscheinlich wegen Marlon Brando und anderen kleinen Faktoren.
Zum Film wird man kaum noch etwas neues zu sagen haben.
Hier bekommt man wie in Teil 1 grandiose Schauspielkünste von Al Pacino, Robert Duvall und einen Robert DeNiro der seinen Oscar zurechte eingefahren hat.
Der Rest des Cast spielt als würde es keinen Morgen mehr geben, einfach nur fantastisch.
Die Story wurde sensationell weitergeführt. Wie auch die Vorgeschichte.
Der tolle Soundtrack kommt auch nicht zu kurz.
Das der Film ein wahres Meisterwerk ist, kann wohl jeder verstehen.
Großes Danke an Francis Ford Coppola der diese Sagenhafte Trilogie erschuf.
9.5 Punkte gebe ich dem Film, da er mich nicht komplett über seine 194 Minuten staunen lassen konnte.
9.7/10 Wäre die perfekte Bewertung für den Film.

"Eins hab ich von meinem Vater gelernt. So denken zu können, wie die Leute in meiner Nähe denken. Auf dieser Basis ist alles möglich!"

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brucelee76

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Für mich der zweit beste Film aller Zeiten. Aber du hast recht Der Godfather fehlt!!! Trotzdem ein Meisterwerk für die Ewigkeit!!!


Samweis_Gamdschie

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Ok kann ich voll verstehen. Aber ich kann mich einfach nicht 100 % mit diesem Film anfreunden ;) Vielleicht kommt ja die Zeit noch. Dennoch ganz ganz ganz großer Film.


ilarmadio

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Bewertung9.0Herausragend

hmm, schwer den film zu bewerten. teil 1 habe ich eine 10 gegeben, bei dem hier bin ich nicht sicher.
schauspielerisch sicher top, musik top, atmosphäre wirklich perfekt. trotz der 200 minuten länge hatte ich nie das bedürfnis was anderes zu machen aber es gab irgendwie nicht viel action. komisch es passiert nicht viel ,aber langweilig ist es auch nicht. in meinen augen kommt er aber an den ersten nicht ran, deshalb nur 9 pkt.

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MCOuZu

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Bewertung10.0Herausragend

Mit Abstand einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Was Teil II von Teil I abhebt ist meiner Meinung nach der Rückblick in das junge Leben des Don. Da ich generell ein Fan von Vorgeschichten bin, bin ich hier beinahe schon dazu verpflichtet 10 zu geben. Was interessant an der gesamten Patentrilogie ist, dass der Film fast gänzlich ohne richtige Action auskommt und trotzdem bei einem sehr breiten Publikum Anklang findet. Auf jeden Fall eine 10 und ein Muss für jeden Filmfan, egal ob man auf Action, Dramen oder Liebesfilme steht, der Pate Teil 2 ist was für jedermann-/frau!

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Mr.Joshua

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Bewertung9.5Herausragend

Micheal Corleone auf Hochturen. Ein "Familie" Unternehmen das sich weiterentwickelt und ausbaut. Einer der wenige Filme wo ich sagen kann der Zweite ist Besser.

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HHGold

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine Trilogie die seines Gleichen sucht. Der Pate 1-3 gehört für mich zu den besten zusammenhängenden Filmes die es gibt!!!

Für mich ist der Pate 2 sogar der Beste von den drei Teilen. Ich liebe aber auch Filme die mal etwas länger gehen als die üblichen 100-120 min ;)

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Plus

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Bewertung9.5Herausragend

Aufgrund von einigen Längen, ein Tick schlechter als der 1. Teil. Nichtsdestotrotz ist auch dieser Film ein Meisterwerk.
Michael Corleone's Verwandlung, in wohl eine der rücksichtslosesten Gestalten der Filmgeschichte, fasziniert ungemein.
Al Pacino zeigt hier, warum er einer der bedeutensten Schauspieler Hollywoods ist.

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karim.abdh.5

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

finde ihn dramatischer als den Vorgänger

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Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tatsächlich noch besser als sein Vorgänger. Und das nicht nur nach dem heute üblichen Fortsetzungs-Motto "Noch größer, noch spektakulärer, noch teuerer". Nein, hier wird wie im ersten Film Wert auf die Story und die Figuren gelegt. Die zwei Parallelen Handlungsstränge sind immer gut zu verfolgen und schlüssig. Die Darsteller (vor allem Pacino und De Niro) liefern eine überragende Leistung ab und werden von Coppola perfekt in Szene gesetzt. Verdientermaßen einer der besten Filme aller Zeiten.

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Hoey-Lestrate

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Bewertung7.5Sehenswert

Im Gegensatz zum Vorgänger haben wir es hier mit gleich zwei unterschiedlichen Handlungsverläufen zu tun. Dabei haben wir einmal einmal die Geschichte des Paten Vito Corleone, die ein Prequel zum ersten Teil darstellt und den Handlungsstrang um Sohn Michael, der eine Fortsetzung von "Der Pate" ist. Das Problem ist, dass sich beide Handlungsverläufe immer wieder mittendrin unterbrechen, ohne ein wirkliches Schema darin erkennen zu lassen, was einem irgendwie das Gefühl gibt es mit einem Schnittwerk zweier Filme zu tun zu haben. Dabei ist die Vorgeschichte des Don die Kürzere, gleichzeitig aber auch die Faszinierendere. Im zweiten Handlungsstrang um Michael haben wir es wieder mit einem großartig agierenden Al Pacino zu tun und auch die restliche Darstellerriege ist wieder fantastisch, allerdings hapert hier die Story ein wenig, zumindest ich fand sie bei weitem nicht so fesselnd wie die des Vorgängers. Die Dramatik ist auch bei Weitem nicht so hoch. Dennoch hat man es hier natürlich mit einem überdurchschnittlichen Film zu tun, der fantastische Schauspieler, eine tolle Inszenierung, wunderschöne Musik und viele großartige Momente liefert, dabei allerdings auch streckenweise einige Längen zu beklagen hat. Also ich war damals etwas enttäuscht, als ich ihn direkt nach dem ersten Teil geschaut habe und auch heute noch finde ich, dass er deutlich schwächer ist. Allerdings spreche ich damit natürlich nur für mich, viele Leute finden sogar, dass dieser hier der Beste der Triologie ist. So verschieden können die Geschmäcker sein

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Davki90

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Bewertung9.0Herausragend

Ein unglaublicher Film. Einer, der in die Geschichte einging! Der heilige Gral der Mafiafilme und natürlich auch der Beste! Auch nach 40 Jahren hat er nichts von seiner Grossartigkeit verloren! Nur schade das Teil 3 nicht mehr so mit den ersten beiden teilen mithalten kann! Wer ihn noch nicht gesehen hat, unbedingt anschauen!

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CrazyWizard

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Bewertung9.0Herausragend

Die Saga geht weiter um die wohl berühmteste Film-Mafia-Familie. Genauso sehenswert wie Teil eins, auf ebenso hohem Niveau produziert und inszeniert! Toll sind die Rückblicke in Vitos Leben, die allerdings große Lücken aufweisen und nicht in Gänze erklären, wie er eine solche Macht aufbauen konnte. Auch wenn vielen die Tränen kommen, dass sie Marlon Brando nicht nochmals bewundern können, ist die Besetzung trotzdem hochkarätig.
"Der Pate 2" ist also mehr vom Sehr Guten!

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Der Pate II, (ohne Marlon Brando!!!) ist für mich nach Pate I, der zweit beste Film aller Zeiten!!! Was hier Mr. Coppola auf die Leinwand zaubert, ist eine nahtlose und perfekte Fortsetzung des Vorgängers.

Wie hier Al Pacino als Oberhaupt der Corleone Familie agiert, ist nicht mehr schauspielerisch zu überbieten. Schon in Pate I absolute Weltklasse. Hier legt er noch eine Schippe drauf.
Jeder Fehler in diesem Geschäft, wird tödlich bestraft. Sogar die eigenen Familien-Mitglieder (Fredo) bekommen es zu spüren. Das traurige Ende mit Fredo wird Michael sich selber niemals mehr verzeihen!!! Das beschützen der Familie hat den Paten am Ende einsam gemacht. Obwohl er, geschäftlich alles richtig gemacht hat!!!
Danke auch Copolla, das du uns den Aufstieg des Corleone-Clans in Rückblenden zeigst. Es ist die Geschichte des jungen Paten (grandios Robert de Niro), mit seinen blutigen Anfängen in Sizilien, der über ein hartes Leben in Little Italy, durch die Ermordung des ansässigen Paten, es bis zum gefürchteten aber gerechten Paten in New York, geschafft hat. Der dann noch den Mord seiner Eltern durch den Dorfpaten in Sizilien, brutal rächt.

Und wie Michaels Lebensplanung durch schicksalhafte Umstände, seinen weiteren Lebenslauf beeinflusst hat. Wird hier meisterhaft in der Schlussszene dargestellt. Es ist Weihnachten und alle warten auf den Paten. Nachdem der junge Michael bekannt gibt als Soldat im Zweiten Weltkrieg zu dienen, drehen alle durch vor allem Sonny. “... Michael du weißt, dein Vater hat Pläne mit dir gehabt.“ Der Pate kommt, alle empfangen ihn, nur Michael bleibt alleine zurück. Besser geht’s nicht!!!

Mein Fazit: Copolla schafft mit der Pate I+II überirdisches und zeigt auf aller aller höchstem Niveau, wie eine Familie, Aufstieg und Erhalt der Macht mit allen Mittel durchführt.

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Admiral.Nogura

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Ich würde den Pate-Filmen niemals mein Herz geben. Ich mag sie nicht, auch wenn sie zugegebenermaßen gelungene Filme sind. Dies ist ein Grund, warum ich keinen der Pate-Filme auf Moviepilot bewerte. Wenn es nur nach meinem Geschmack ginge, würde ich Pate 1 und 2 vielleicht zwei Punkte geben, wenn es nach der von mir empfundenen Qualität ginge, vielleicht 8 Punkte. ABER dieses obligatorische man-muss-die-Film-mögen-sonst-hat-man-keine-Ahnung-Gequatsche geht mir ziemlich auf den Wecker.

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Anoirja

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Rechtfertigungszwang? Igitt!


Admiral.Nogura

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Man kennt es aus der Schule, dass jede Interpretation erlaubt ist, solange man sie schlüssig belegen kann. Aber dass dies auch für den Geschmack gilt, ist mir neu. Denn ich dachte, dass Formulierungen wie „ich mag“, „ich mag nicht“, „ich finde das scheiße“ etc. schon den gefühlsmäßigen Eindruck in sich tragen. Man kann davon ausgehen, dass sich solche geschmacklichen Beurteilungen rein intuitiv ergeben, der es keiner Begründung bedarf. Sicherlich kann man diese mit rationalen Argumenten in Worte fassen, was durchaus der gegenseitigen Verständigung hilft. Aber auch dann wird nur nährungsweise an das subjektive Erleben herangekommen.

Inzwischen habe ich akzeptiert, dass ein solches Rationalisieren und Paraphrasieren von Meinungen und Haltungen nie abschließend begründen kann, wie ich zu einem Urteil gekommen bin. Aber es kann der Ausgangspunkt für eine Diskussion sein. Und die ist vielleicht ergiebiger, als die Erkenntnis, ob jemand der gleichen Meinung ist oder nicht.



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