Der Pate 2

The Godfather: Part II (1974), US Laufzeit 200 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.09.1975


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8.6
Kritiker
65 Bewertungen
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8.1
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18702 Bewertungen
164 Kommentare
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von Francis Ford Coppola, mit Al Pacino und Peter Donat

Michael Corleone übernimmt das Mafia-Imperium seines Vaters, doch bei dem Versuch, seinen Einfluss zu vergrößern, stößt er auf Widerstand – auch in den eigenen Familienkreisen.

Der Pate II konzentriert sich auf zwei verschiedene Handlungsstränge, wobei ein Schwerpunkt auf Michael Corleones (Al Pacino) Situation liegt; der andere Strang beschäftigt sich mit Vito Corleones (Robert De Niro) Vergangenheit. Diese wird in Rückblenden in den Film eingebunden und zeigt die Kindheit des Clangründers und wie dieser sich in den USA an die Machtspitze der Mafia hocharbeitet, um die Szene dann ganz zu beherrschen.
Sein Sohn Michael ist Vitos Nachfolger und übernimmt dessen Position als Pate. Er versucht, sein Imperium auf die Spielcasinos in Havanna und Las Vegas auszuweiten, doch dies gestaltet sich als schwierig. Michael macht sich einige Feinde, muss sich vor einem Anschlag in Acht nehmen und wird selbst innerhalb der Familie geschnitten.

Hintergrund und Infos zu Der Pate II
Der Pate II ist der erste Film, bei dem für eine Rolle zwei Schauspieler den Oscar gewannen. So erhielt nicht nur Marlon Brando für seine Darstellung des Vito Corleone eine Auszeichnung – auch Robert De Niro gewann einen Oscar für seine Verkörperung des Mafiapaten. Insgesamt wurde Der Pate II 1975 mit sechs Oscars gekürt. Francis Ford Coppola und Mario Puzo gewannen einen Preis für das beste adaptierte Drehbuch. Außerdem gingen noch Auszeichnungen an die beste Ausstattung, die beste Musik, den besten Film und die beste Regie.
Method Acting-Begründer Lee Strasberg spielt in Der Pate II die Rolle des Hyman Roth. Auch Robert De Niro und Al Pacino gehören zu Anhängern des Method Acting, welches eine Schauspieler-Methode nach Konstantin Stanislawski ist, wo persönliche Erinnerungen und Erfahrungen genutzt werden, um besonders authentisch zu spielen und das Publikum bei der Darstellung einer Rolle zu vergessen. (JP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Der Pate 2
Genre
Familiensaga, Gerechtigkeitsdrama, Mafiafilm, Drama, Familiendrama
Zeit
1910er Jahre, 1920er Jahre, 1950er Jahre
Ort
Italien, Kuba, Lake Tahoe, New York (State!), Sizilien
Handlung
Abtreibung, Angeln, Armut, Attentat, Badewanne, Bestattung, Bestechung, Blut, Bordell, Bruder-Bruder-Beziehung, Brudermord, Cosa Nostra, Dampfschiff, Diebstahl, Ehre, Eifersucht, Einwanderer, Enttäuschung, FBI, Fidel Castro, Flughafen, Gewalt, Grausamkeit, Italienisch, Italienische Küche, Italo-Amerikaner, Kasino, Kehle aufschneiden, Klassiker, Korruption, Krankenhaus, Kultfilm, Lob, Macht, Mafia, Mafiaboss, Mafiosi, Mord, Mörder, Oscargewinner, Rache, Roman, Sadismus, Scheidung, See, Senator, Suizid, Theater, Unternehmer, Verhör
Stimmung
Aufregend, Berührend, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18
Tag
AFI Top 100, BFI 50 Greatest Films of All Time, Bestsellerverfilmung, Epos, Klassiker, Kultfilm, New Hollywood, Oscargewinner, Romanverfilmung, Sequel, Time's All TIME Top 100 Movies
Verleiher
CIC
Produktionsfirma
Paramount Pictures, The Coppola Company

Kommentare (153) — Film: Der Pate 2


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Forenakzeptanz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zu "Der Pate 2" wurde schon alles gesagt.
Ich kann mich der Mehrheit nur anschließen und mit gutem Recht behaupten, dass es sich hierbei mit "Der Pate 1" um den besten Film aller Zeiten handelt. Drehbuch perfekt, Schauspieler perfekt, Kamera und Schnitt perfekt, die Spannung wird volle 3 1/2 Stunden gehalten. Ich weiß nicht, wie man dem Film weniger als 10 Punkte vergeben kann, vorausgesetzt man hat nichts gegen das Genre des Mafia-Films an sich ;)

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung9.5Herausragend

Titanisches Trio- Kommentar Nr.13, der Letzte;

Alles hat seine Zeit, passt für einen bestimmten Zeitraum einfach und ist, ob das nun traurig oder fröhlich stimmen mag, natürlich vergänglich.
Das „Titanische Trio“ passte in eine andere Zeit als die jetzige, eine als von Moviepilot noch mehr Faszination ausging, als das hier alles noch etwas „neues“ war und noch nichts zu gewohntes, als man auf dieser Seite noch im Entdeckermodus war und es eine ganz neue, innovative Idee war mit zwei engen MP-Freunden gemeinsam Filmkommentare zu veröffentlichen.
Moviepilot ist natürlich immer noch eine tolle Seite und für Filmfreunde wie mich unverzichtbar aber so „wie früher“ ist es für mich nicht mehr, ohne dass ich hier irgendetwas kritisieren könnte, wie ich schon schrieb, ist unsere Titanzeit hier wohl einfach vor rüber…
Also hat sich unser Ursprungstrio von Martin, Kobbi und mir nach gut einem halben Jahr Pause heute am 19ten Oktober 2014 (die „3er Textschreibe- Idee“ kam uns schon vor gut eineinhalb Jahren)
noch ein letztes Mal hingesetzt, um unser Projekt noch würdevoll zu beenden und nach Kommentaren zu Leinwandepen wie „Braveheart“, Klassikern wie „Psycho" oder Blockbustern wie „Matrix“ zu guter Letzt noch eines der ganz großen Werke der Filmgeschichte zu kommentieren,

„Der Pate 2“

Der erste Teil des Paten hatte es nach der ersten Sichtung geschafft mich endgültig zum Filmfan zu machen, die hochgelobte Fortsetzung hatte es damals etwas schwerer und ich tat sie Anfangs sogar noch als relativ unnötig ab, wo Michaels Werdegang zum gewissenlosen Verbrecherboss doch schon am Ende des ersten Teils abgeschlossen war...
Doch "Der Pate 2" hat mir seine Vielschichtigkeit und seine interessanten und vor allem für diese Filmreihe so wichtigen Kapitel, erst später wirklich offenbaren können. So stieg meine Achtung für diesen Streifen dann mit jeder Sichtung, aus anfänglichen 7 wurde eine 8, daraus eine ganz starke 8,5 und nun nach der vierten Sichtung ist mir dieser Klassiker der Filmgeschichte schon 9,5 Punkte wert und steht seinem Vorgänger in kaum etwas nach.
Vielleicht ist er ja am Ende auch wirklich "Die beste Fortsetzung der Filmgeschichte".
Klar, es gibt "Terminator 2" "The Empire Strikes Back" oder "Aliens" die ihre Vorgänger in meinen Augen sogar noch übertreffen aber "Der Pate 2" ist wahrlich ein Ausnahmewerk, das es so wohl nur einmal gibt.

Was war "Der Pate" nicht alles gewesen, zu Recht "Der beste Film aller Zeiten" der Film der die Karrieren von James Caan, Robert Duvall, Diane Keaton und dem einzigartigen Al Pacino ins Rollen brachte, der Marlon Brando endgültig in den Status eines Schauspielgottes erhob und ihn nebenbei die erste echte "Charakterrolle" entwickeln ließ, zu Recht mein Lieblingsfilm.
Und "Der Pate 2" der dem übergroßen Vorgänger zwei Jahre später folgte?
Ein nicht minder großartiges Meisterwerk mit dem Coppola erneut Filmgeschichte schrieb.
Denn was hier für ein filmisches Kunststück gelingt, ist in der Geschichte einzigartig.
Brando ist nicht mehr dabei aber sein Charakter muss weitergespielt werden, nur in einer jüngeren Version?
Wer sollte sich dieser Mammutaufgabe annehmen? Welcher Darsteller sollte das Kunststück vollbringen und es fertig bringen eine jüngere Version von Brandos Vito Corleone zu spielen?

Robert De Niro sollte in diesem Film nach Marlon Brando zu Don Vito Corleone werden aber was man bedenken muss, es war 1974, das war vor "Taxi Driver"; "Raging Bull" oder "Once Upon a Time in America" De Niro war ein fast unbeschriebenes Blatt, war ähnlich unbekannt wie Pacino vor "Der Pate" und musste nun Brandos Figur übernehmen.
Und wie er diese Aufgabe gemeistert hat!!!
Wie er es geschafft hat zu Vito Corleone zu werden, wie er Brandos Paten noch neue Facetten abringt, wie er es schafft die Würde und das Erhabene von Brandos Spiel in seinem Auftritt zu übernehmen und trotzdem eine ganz eigene Figur erschafft. Wie er den jungen Vito mimt, der sich im New York des frühen 20ten Jahrhunderts von ganz unten durchschlagen muss, der der typische Underdog ist und als italienischer Immigrant alles verloren hat, bevor er sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein eigenes Imperium aufbaut, das macht den Streifen so groß, das verleiht in seine Stärke und macht ihn als Fortsetzung so wichtig!
Hier schließt sich der Kreis und die perfekt erzählte Geschichte erreicht neue Facetten, um abgerundet zu werden, wird erst hier durch die Vorgeschichte Vitos zu Ende gebracht, wird zu dem was sie ist.

Die andere Hälfte des Films beschäftigt sich währenddessen mit der Fortsetzung von Michael Corleones Geschäften als Pate, wo man bei ihm den endgültigen Verfall seiner einstigen Werte beobachten kann, während sich die Handlung des Films auf Kuba ausweitet, wo man noch ganz nebenbei die Auswirkung der damaligen Castro Revolution mitbekommt, was nicht minder spannend ist, als der Part von De Niro, obwohl Al Pacino ihm hier schon fast ebenbürtig aufspielt.
Zusätzlich zu diesen beiden Schauspiellegenden hat man dann interessanterweise noch Lee Strasberg als Hyman Roth in diesem Film, der als Erfinder des Method Actings wohl als Lehrer aller drei Paten (Brando, Pacino und De Niro) gilt und das Schauspielensemble nochmal zusätzlich aufwertet.

Immer noch geht es hier um die Familie, um Verrat und Macht Angst vor Verlusten dem Streben nach Höherem.
Und was die Geschichte der Paten- Saga ausmacht, die Geschichte um die Familie und um Amerika selbst ist so universell, so groß dass sie dir Reihe unsterblich macht!

Neben den Geschehnissen aus Kuba ist die Essenz des Filmes wohl der Verfall der Privatbeziehungen vom neuen Don, sei es der Bruch mit Kay(Diane Keaton in ihrer besten Rolle) oder das was den Film eigentlich ausmacht und ihn teils sogar noch etwas stärker als seinen Vorgänger erscheinen lässt, wenn sich Coppola hier auf Fredo konzentriert, der hier gegen seinen jüngeren Bruder aufstrebt.
John Cazale in seiner wohl tragischten und bewegendsten Rolle als zurückgestellter Bruder, dessen Bruch mit Michael Filmgeschichte geschrieben hat.
Denn müsste man nur eine Szene auswählen, die hier wahrlich für die Ewigkeit gedreht wurde, so ist es weder
"IN MY HOME! IN MY BEDROOM! Where my wife sleeps... and my children play with their toys."
oder "There are many things my father taught me here in this room. He taught me: keep your friends close, but your enemies closer."
nein, es ist die Kussszene der Brüder, der eine solche Kraft innewohnt, dass der Zuschauer hier mitfühlt, wie etwas zerbricht und weiß, dass sich die Spirale der Gewalt immer weiter drehen wird, Tränen von Pacino und Tränen vom Zuschauer der spätestens hier zu tief in dieser Familiengeschichte drinsteckt, als dass man sich ihrer Faszination entziehen könnte

"I know it was you, Fredo. You broke my heart. You broke my heart!"

So viele Kultszenen, die Musik, die Inszenierung, hier stimmt wirklich alles und man spürt beim Ansehen hier wirklich etwas "GROßES" ansehen zu dürfen.

Chapeau Mr. Coppola!

Am Ende haben wir unser Ziel der Weltherrschaft zwar nicht erreicht aber wir hatten mit unserem Titan-Projekt glaube ich eine Menge Spaß, haben recht lesenswerte Texte zu Stande gebracht und hoffentlich den ein oder anderen Leser erfreuen können.

Ich freue mich über jeden der am „Titanischen Trio“ Spaß hatte, danke meinen Mitpiloten und freue mich auch weiterhin ein Mitglied dieser Community zu sein.

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alex023

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Ganz starker Kommentar, Fonda! Beim Lesen hat man echt regelrecht das episch-breite Gefühl, was dieser Film auch versprüht. Ist dir echt gut gelungen!


MaceWindu1998

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Also, mich habt ihr erfreuen können!


Martin Oberndorf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hallo und herzlich willkommen zum Ende einer Ära.
Vielleicht könnt ihr euch noch an das titanische Trio erinnern, welches aus kobbi88, The Freewheelin Fonda und meiner Wenigkeit, sowie zwischenzeitlich auch Boogers666, bestand und es sich zur Aufgabe gemacht hat, jeden Monat gemeinsam einen Film zu reviewen. Aufgrund von organisatorischen Gründen war es uns irgendwann nicht mehr möglich, dieses Vorhaben fortzusetzen, da immer jemand verhindert war.
Nach langem Überlegen haben wir gemeinsam beschlossen, das Projekt auf Eis zu legen, da es uns einfach nicht mehr möglich ist, alle regelmäßig und gleichzeitig unsere Kommentare hochzuladen.
Der heutige Kommentar wird unser letzter Angriff auf euer Dashboard sein, und wir haben uns auf einen allseitsbeliebten Klassiker geeinigt, nämlich den zweiten Teil der "Pate"-Trilogie.
---
Als 1972 'Der Pate' auf den Leinwänden erschien, traf er die Leute wie Armors Pfeil. Ein Befreiungsschlag für das Mafiagenre, gewissermaßen, der es in ein gänzlich anderes Licht rückte und ihm den Ruf des kunstvollen Epos verleihte.
Im Laufe der Jahre sollte sich der Film für viele zu einem der besten Filme aller Zeiten, oder sogar dem Besten entwickeln, ein Film, der Geschichte schrieb und sich mit dem Klassiker 'Citizen Kane' und den erst über 20 Jahre später erschienen Werken 'Pulp Fiction' und 'Fight Club' wohl am Häufigsten auf Lieblingslisten von Kritikern und Publikum befindet. In meinen Augen berechtigte Anwärter auf den Titel 'Bester Film aller Zeiten' (obwohl, in meinen Augen, 'Fight Club' geringfügig abfällt).
'Der Pate' ist gewissermaßen auch der Vater aller nachkommenden Mafiafilme oder Filme und Serien, in denen organisiertes Verbrecher überhaupt nur am Rande vorkommt. Man denke an unzählige Kinderserien, die humorvoll Vito Corleone imitieren oder Zitate aus dem Film verwenden. Gewissermaßen gibt es dann für Kinder der Generation nach dem Paten so eine Art Aha-Erlebnis, wenn sie alt genug sind, um den Streifen zu sehen, der all das begründet hat.

Als der Film herauskam hat er das Rad wohl nahezu neu erfunden. Seine Gangstergeschichte war lang, episch, mit viel Charaktertiefe, Symbolik, nicht klar erkennbarer Gut-Böse-Zeichnung.
Kontrastiert wurde das Älterwerden des traditioniellen Mafiapaten Vito Corleone mit dem Aufstieg seines Sohns Michael, der vom beinahe pazifistischen Sympathieträger zum eiskalten Mafiachef heranwächst. Es ist ein Film, in dem einfach alles stimmt. Wirklich alles hundertprozentig perfekt und vollkommen ausgeschöpft, sowie sekundengenau getimet und präzise ausgearbeitet ist.

Die Frage, die sich nun stellt, lautet, ist "Der Pate II" ein würdiger Nachfolger, der die Qualität des Vorgängers fortsetzen kann?
Einfach gesagt: ja und nein.
Er ist wohl wirklich die allerbeste Fortführung der Handlung, die möglich gewesen wäre. Man hat in größter Sorgfalt alles haargenau durchdacht, nicht einen unüberlegten Schritt gemacht, und das Ergebnis geht dennoch runter wie Butter.
Es erzählt eine epische Geschichte - besser gesagt 2 - , deren Verlauf unsagbar interessant ist und der den Zuschauer trotz seiner Lauflänge von etwa 200 Minuten nie langweilt.
Und dennoch trifft er trotz all der filmischen Innovation und punktgenauen Inszenierung nicht ganz die Wucht, mit der das Original auf den Zuschauer einbrasselte.
Es liegt nicht an der Abwesenheit von Marlon Brando. Michael Corleones Wandlung fand ich den interessantesten Aspekt am ersten Film, und dessen Darsteller Al Pacino ist ja noch vorhanden.
Außerdem hat man hier einen absolut brillanten und zurecht oscargekürten Robert de Niro in der Rolle des jungen Vito Corleone, der das absolute Highlight des Films darstellt.

"Der Pate II" distanziert sich in meinen Augen mehr von dem Geschehen. Die Sogwirkung scheint zumindest in den Michael Corleone-Momenten etwas schwächer zu sein als im ersten Film, während die Vito-Geschichte ganz klar das Feeling des ersten Teils wiederspiegelt.
Vielleicht liegt das daran, dass Michael durch seine Härte unnahbarer geworden ist. Wenn ich so darüber nachdenke, scheint der Film weitaus weniger Emotionalität herüberzubringen als sein wahnsinnig intensiver Vorgänger.

Es ist hier natürlich Nörgeln auf hohem Niveau. Es steht ganz außer Frage, dass er inszenatorisch, literarisch, darstellerisch, dramaturgisch und inhaltlich eine wahre Sternstunde der Kinogeschichte ist. Aber in Sachen Impakt, Wucht, Intensität muss er hinter anderen Genrevertretern, darunter Teil 1, etwas zurückstecken. Selbstredend ist er aber immer noch ein voller, filmischer Genuss.

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Martin Oberndorf

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@alle: Danke sehr :3

@Ash: naja, bei mir sind da 1.5 Punkte Unterschied. Bei der nächsten Sichtung kriegt der Erste wohl auch noch ein Herz.

@kobbi: Hmmm... also ich finde, man hat sich schon sehr genau überlegt, was man in den Film hineinnimmt, da ist nichts reingekommen, was nicht als inszenatorisch wichtig erachtet wurde. Aber ich glaube, derartig lange Filme haben da öfter das Problem, dass sie so viel zu erzàhlen haben, der Zuseher aber weniger Dauer gewohnt ist. Wie hältst du denn Sergio Leones Es war einmal in Amerika?

@Mace: Soweit ich das sehe, werden wir aber einzeln nach wie vor Texte veröffentlichen^^


kobbi88

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Besser als "Der Pate 2" ;)
Aber es gibt eben auch lange Filme, da habe ich nie den Eindruck, dass irgendetwas überflüssig ist. Hier eben schon.. naja


HomerSimpson09

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„My father always said: Keep your friends close. But your enemies closer.”

Fortsetzungen... Wie oft sehen wir es, dass Fortsetzungen die Klasse ihrer Vorgänger nicht erreichen können? Besonders wenn der Vorgänger ein Meisterwerk und Meilenstein der Filmgeschichte war, ist dies umso schwieriger.
Doch was „Der Pate 2“ schafft ist schlicht und ergreifend genau das Meisterwerk zu wiederholen, was „Der Pate“ war. Der zweite Teil von Francis Ford Coppolas Mafia-Epos steht seinem einflussreichen Vorgänger in nichts nach und gilt nicht umsost vielen als bestes Sequel der Filmgeschichte.
Coppola inszeniert eine Familien-Saga, erzählt in epischen Ausmaßen, die mich trotz ihrer enormen Laufzeit immer wieder aufs Neue fesselt.
Doch was macht diesen Film so besonders?
Ähnlich wie im ersten teil ist Al Pacino brillant, doch hier beherrscht er noch weit mehr das Geschehen als im Vorgänger.
Al Pacino IST Michael Corleone!
Mit Leib und Seele verkörpert er das machtbessesene Oberhaupt und dessen zunehmnde Vereinsamung. Auch wenn in vielen Szenen hier wenig gesprochen wird, so vermag er allein durch seine Mimik und einfache Gesten den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Das ist große Schauspielkunst!

„Fredo, du bist nichts mehr wert. Du bist weder ein Bruder, noch ein Freund. Du xistierst nicht mehr für mich!“

Doch nicht nur Al Pacino`s wegen ist die Geschichte um den Fortgang der Corleones historisch gut: Auch die Erzählung von Intrigen, Verrat, Macht und Familie welche Mario Puzo hier präsentiert sucht auch Jahrzehnte später noch ihresgleichen und kreiert eine perfekte Atmosphäre, getragen von einem grandiosen Soundtrack von Nino Rito und wundervollen Bildern. Allein durch diese Atmsophärische Wucht und Dichte schafft es der Film, über 3 Stunden lang zu begeistern.
Daraus resultieren zudem einige legendäre Momente und Zitate, sowie ein großartiges Finale, das in seiner Art und Weise dem des ersten Teils ähnelt.
Dass die ikonenhafte Figur Don Vito und dessen noch weit ikonenhaftere Verkörperung druch Marlon Brando diesem 2. Teil verloren geht, ist zwar bedauerlich, wird aber durch die in paralell erzählte Vorgeschichte und die Präsenz und Performance meines Lieblingsschauspielers Robert de Niro aufgefangen.

Der einzige Grund, warum ich den beiden ersten Pate-Filmen nicht die vollen 10 Punkte gebe liegt allein an meinem Geschmack und einigen wenigen Filmen, die mir einfach mehr am Herzen liegen. Ansonsten gibt es an diesem Film nichts auszusetzen und festzustellen: The Godfather: Part 2 ist ebenso wie Part 1 nahe an der Perfektion und ganz ohne Frage ein Meilenstein.

„I know it was you, Fredo. You broke my heart. You broke my heart!”

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pischti

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Hab mich bisher noch nicht rangetraut an den Paten, habe so ein bisschen die Befürchtung, dass die Trilogie mich nicht so vom Hocker reisst. ^^ Ich weiss eben nicht wieviel Story hier auf 3 Stunden gestreckt ist, hmmm.


John3101

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Bewertung10.0Herausragend

Ich persöhnlich meine ja, das der Pate 1 einfach nochmal nen Besonderheits Bonus durch Marlon Brando hatte, denn seine Darstellung des Don war wirklich überragend. Ich habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen, das der Film weder Längen hat, noch Probleme das Niveau seines Vorgängers zu halten. Al Pacino macht sich als Don großartig. Er brauch nicht einmal Worte um seiner Darstellung Ausdruck zu verleihen. Was man deutlich in einer Filmszene sieht, ich aber jenen die diesen Streifen noch nicht gesehen haben, nich verwegnehmen will. Weiterhin spielt hier Altmeister Robert de Niro den PAten in seinen jüngeren Jahren.De Niro hat sich besonders durch einen Film bei mir bemerkbar gemacht und das war Casino. Hier stellt er ein weiteres Mal sein Können unter Bewis. Der Pate 2 ist so ein Film den man als Cineast geschaut haben muss. Ich hatte mich ehrlich gesagt auf ein stundenlanges und etwas zu langatmiges Epos eingestellt, was nicht der Fall war. Er erzählt die Gescichte der Corleone Familie konsequent weiter, bringt aber noch mehr Charaktertiefen und persöhnliche Motive ein.
Fazit: Ein weiteres Meisterwerk von Francis Ford Coppola und eine würdige Fortsetzung der Corleone Saga!

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TheEighthHorcrux

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Bewertung10.0Herausragend

Für alle, die wissen wollen, was an diesem Film so gut ist, siehe meinen Kommentar zum ersten Teil, denn der hatte die gleichen Vorzüge.
Warum ich den zweiten fast noch mehr liebe: wegen den Rückblenden auf Vitos Leben.

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Teil gesehen habe, und davon war ich ja sehr überzeugt. Ebenso begeistert hat mich Teil 2. Prequel und Sequel in einem Film, da ist die uimmense Länge von über 3 Stunden auch verkraftbar, wirkliche Längen hab ich nicht ausmachen können, aber eh klar, wie gesagt, 2 in 1. Al Pacino's Geschichte fesselte mich da jedoch ein wenig mehr als die Anfänge des berühmtberüchtigten Don Vito. Auf der anderen Seite muss man sich aber immer wieder dabei ertappen lassen, dass es ja hier die Verbrecher sind, mit denen man mitfiebert. Hier fällt mir das Mitfiebern jedoch ungleich leichter als zum Beispiel in "Hunger", wo der "Held" ein IRA-Terrorist ist. Teil 1 9 Punkte, 9,5 für Teil 2 würd ich aber nicht geben, obwohl der für mich die Nase vorne hat.

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brucelee76

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hallo zusammen,

Der Pate II, (ohne Marlon Brando!!!) ist für mich nach Pate I, der zweit beste Film aller Zeiten!!! Was hier Mr. Coppola auf die Leinwand zaubert, ist eine nahtlose und perfekte Fortsetzung des Vorgängers.

Wie hier Al Pacino als Oberhaupt der Corleone Familie agiert, ist nicht mehr schauspielerisch zu überbieten. Schon in Pate I absolute Weltklasse. Hier legt er noch eine Schippe drauf.
Jeder Fehler in diesem Geschäft, wird tödlich bestraft. Sogar die eigenen Familien-Mitglieder (Fredo) bekommen es zu spüren. Das traurige Ende mit Fredo wird Michael sich selber niemals mehr verzeihen! Das beschützen der Familie hat den Paten am Ende einsam gemacht. Obwohl er geschäftlich alles richtig gemacht hat!
Danke auch Copolla, das du uns den Aufstieg des Corleone-Clans in Rückblenden zeigst. Es ist die Geschichte des jungen Paten (grandios Robert de Niro), mit seinen blutigen Anfängen in Sizilien, der über ein hartes Leben in Little Italy, durch die Ermordung des ansässigen Paten, es bis zum gefürchteten aber gerechten Paten in New York, geschafft hat. Der dann noch den Mord seiner Eltern durch den Dorfpaten in Sizilien, brutal rächt.

Und wie Michaels Lebensplanung durch schicksalhafte Umstände, seinen weiteren Lebenslauf beeinflusst hat. Wird hier meisterhaft in der Schlussszene dargestellt. Es ist Weihnachten und alle warten auf den Don (Brando). Nachdem der junge Michael bekannt gibt als Soldat im Zweiten Weltkrieg zu dienen, drehen alle durch vor allem Sonny. “... Darauf hin Hagen zu Michael: "... du weißt, dein Vater hat Pläne mit dir gehabt.“ Der Pate kommt, alle empfangen ihn, nur Michael bleibt alleine zurück.

Mein Fazit: Copolla schafft mit der Pate I+II überirdisches und zeigt auf aller aller aller höchstem Niveau, wie eine Familie, Aufstieg und Erhalt der Macht, mit allen Mittel versucht zu halten. Ein cineastischer Vollorgasmus :).

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BurimCorleone

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach super!
Die beste Fortsetzung die es je gab!!
Empfehlenswert!
Finde es ausgezeichnet das der Film auf 2 Geschichten basiert. Auf Vito Corleone's frühere Zeit, und auf sein Sohn Michael Corleone dessen Geschichte in der Gegenwart basiert.
Einfach perfekt.
Super spannend, die besten Schauspieler, Schauspielleistungen TOP einfach Perfekt.

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der-eugster

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Definitiv einer der besten Filme aller Zeiten.
Hier passt alles, die Besetzung, die atmosphärische Bildsprache und die Musik von Nino Rota greifen perfekt ineinander, die Handlung ist brilliant konstruiert und schafft es, zwischen Rückblenden und Gegenwart zu wechseln, ohne sich dabei in sich selbst zu verzetteln, wie das bei anderen Filmen oft geschieht.
Trotz der Laufzeit von über drei Stunden hat der Film keine wirklichen Längen (wenngleich er für Leute, die mit Transformers und ähnlichem Murks aufwachsen, wegen des gemächlichem Tempos vermutlich nur schwer erträglich ist).

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Codebreaker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn ich mal so daran zurückdenke, wie mein Interesse für Filme überhaupt begonnen hat, so erinnere ich mich an "Der Pate" und die Fortsetzung. Diese beiden Filme gehörten zu den ersten richtig großen Filmen, die mein Interesse geweckt haben. Sie waren es nicht allein aber tragen einen großen Teil dazu bei. Ich habe immer gehört und gelesen, dass der Pate 1 und 2 so ziemlich als DIE besten Filme gelten, wie das eben so ist.
Und dann sah ich sie und ließ mich begeistern. Ob sie nun mein Interesse und meine Liebe für das Medium in vollem Maße geweckt haben, also, ob ich auch ohne sie damals gesehen zu haben, da wäre wo ich jetzt bin, das kann ich nicht sagen, aber eines ist sicher: mit ihnen ging die Liebe zu den Gangster- bzw. Mafiafilmen los.

Puh, so viel würde ich hier gerne sagen, so vieles fällt mir hier ein...
Wo soll ich anfangen?
"Der Pate 2" gilt ja sowieso als eine der besten Fortsetzungen überhaupt, wenn nicht sogar DIE Beste.
Ich würde definitiv nicht sagen, dass dieser zweite Teil besser als Teil 1 ist, aber er ist definitiv auf dem selben Niveau.

Ein Punkt ist sehr wichtig, ein Unterschied sehr auffällig: Marlon Brando als Vito Corleone fehlt. Ohne das jetzt positiv oder negativ werten zu wollen, er fehlt und das merkt man auch. Ich glaube ich habe das selten gemerkt, dass eine Figur aus einem Vorgänger in einem Nachfolger so sehr fehlt. Man kann ja jetzt sagen, dass "Vito Corleone" natürlich trotzdem noch mitspielt, aber eben nicht in der Gegenwart.

Allgemein, dieser Part mit De Niro, der Rückblick auf die Vergangenheit von Vito Corleone, auf seinen Aufstieg, gehört mit zu dem Besten was ich JEMALS in Filmform gesehen habe. Dieses Gefühl, welches dabei aufkommt, dieses Feeling, die Atmosphäre, die Stimmung...
Das ist einfach unbeschreiblich. Dazu noch die musikalische Untermalung und die Optik, dabei spürt man die Kraft die dieser Film hat. Die Geschichte und deren Präsentation, das ist unglaublich. Ich kann es nicht direkt beschreiben, es ist eine ganz eigene Welt in die man dahinein gesogen wird.

Ohne Drachen, ohne Krieger, ohne Monster, ohne Naturkatastrophen, ohne Außerirdische, ohne irgendetwas Übernatürliches, ohne Fantasy...
Und dennoch so aussagekräftig, so anders, so unbeschreiblich, so ... ja, MAGISCH!

Wird dabei dieses Gewerbe verschönigt? Darüber will ich gar nicht nachdenken, es fühlt sich einfach mystisch und magisch an und dafür bin ich dankbar!

Parallel sehen wird, wie Michael Corleone versucht sein Imperium weiter auszubauen, größer, mächtiger zu werden und dabei entfernt er sich selbst von seiner Familie. Er entfernt sich von den Idealen seines Vaters. Da war die Familie das Wichtigste, hier, ist dem nicht mehr so. Während das auf der einen Seite aufgebaut wird, man sieht wie Vito Corleone alles aufbaut, sieht man wie Michael es niederreißt und sein eigenes Ding durchzieht.

Wie gesagt: Marlon Brando fehlt, Vito Corleone fehlt in der Gegenwart und dadurch resultiert, dass Michael einen anderen Weg einschlägt, sein Imperium auf seine Art und Weise ausbaut. Dieses Fehlen ist gewöhnungsbedürftig. Es zeigt wie beeindruckend diese Figur und deren Darstellung im ersten Teil war, wenn das hier noch so spürbar ist.

Ich schweife jetzt nicht weiter aus. Jeder weiß wie großartig die Darsteller Pacino, De Niro, Duvall und Co. sind. Jeder weiß, dass die Musik stark ist, sowie auch die Kamera. Jeder weiß, wie großartig dieser Film ist, dazu brauche ich nichts mehr sagen, das was ich loswerden wollte, bin ich losgeworden.

Nur noch kurz zum Ende des Filmes, das hat mich damals schon beeindruckt und es hat es wieder getan.

SPOILER
Auch wenn absehbar war, wohin die Reise der Beziehung zwischen Fredo und Michael gehen soll, so war es dann schlussendlich dennoch hart zu zusehen.
SPOILER

"Der Pate 2" ist ohne Frage, wie sein Vorgänger, einer der besten Filme aller Zeiten.
Manchmal wirken diese Worte, eben wie bloße Worte, doch es ist nun mal einfach so.
Für mich werden die beiden Teile irgendwie immer etwas Besonderes haben. Ich verdanke ihnen vieles und werde sie auch noch oft sehen. Irgendwie, fällt dabei sowieso bei jeder neuen Sichtung etwas Neues auf, irgendwie, ist da jede Sichtung aufs Neue eine Offenbarung.

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BenAffenleck

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Ich muss die PATE Filme noch mal unbedingt sehen. Haben ihnen damals anscheinend nicht den ihnen gebührenden Respekt entgegen gebracht. Oder an einem schlechten Zeitpunkt erwischt...


Codebreaker

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Naja, wenn man sie jetzt nicht sooo sehr mag wie der Rest, dann ist das ja nicht schlimm. Jeder so wie er will. :)
Aber definitiv, diese Filme kann man nicht oft genug gesehen haben. :D


concienda

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Rund 8 Monate und 88 Bewertungen liegen zwischen diesem Kommentar und dem zum ersten Teil der Pate-Trilogie. Da kann man, wenn es auffällt dass ich beide Filme eine 10 mit Herz gegeben habe, sich leicht die Frage stellen "Warum hat concienda ,diese Pfeife, solange gewartet?" Gute Frage, wüsste ich auch gern.

Der Pate 2 ist eine absolut würdige Fortsetzung und schafft es sogar, den grandiosen Erstling in einigen Punkten zu übertreffen. Die Handlung ist dramatisch und atmosphärisch, tragisch und spannend in jeder Sekunde mitreißend und stellenweise nahezu unerträglich.

Wirklich gut haben mir aber auch die beiden Zeitebenen gefallen auf denen der Film spielt. Zum einen wird die Handlung um Michael Corleone clever und absolut authentisch und glaubwürdig weitergesponnen, zum anderen (und das gefiel mir im direkten Vergleich sogar etwas besser) von Vito Corleones Aufstieg vom mittellosen Einwanderer-Waisen zum mächtigen Unterweltboss berichtet, absolut perfekt verkörpert von Robert de Niro, der hier völlig zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet wurde und auch den Vergleich mit Marlon Brando zu keinem Zeitpunkt scheuen muss.

Der Pate 2 ist eine Gangster-Ballade sondergleichen, ein Meisterwerk allererster Güteklasse mit dem sich Francis Ford Coppola selbst übertroffen hat.

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Ioosh698

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Bewertung9.5Herausragend

"Der Pate 2".
Es gibt nur eine Handvoll Filme, über die man eigentlich keine Worte mehr verlieren müsste, da schon alles gute gesagt wurde und ein Wort ausreichen würde um die ganze Klasse eines solchen Streifens zu beschreiben: PERFEKT! "Der Pate 2" ist einer dieser Filme. Schon der Vorgänger war ein starker Film, doch auch hier möchte ich natürlich ein paar Worte mehr verlieren.
Mit "Der Pate 2" hat Francis Ford Coppola etwas geschafft, was in der Filmgeschichte sonst nur sehr selten gelungen ist. Er hat es geschafft, das die Fortstzung dem ohnehin schon super Vorgänger in nicht's nachsteht und die Geschichte Michael Corleones und auch die Vorgeschichte seines Vaters Vito Corleone mehr als würdig fortführt.
Was mir diesmal wesentlich leichter fiel, war der Einstieg in die Geschichte und die Zuordnung der vielen Charaktere. Was mir im ersten Teil zugegebenermaßen recht schwer gefallen ist, klappte hier deutlich besser, was wohl vor allem daran liegt, das nun viele Charaktere schon bekannt sind. Aber naja, dies nur als kleine persönliche Anfangsinformation.
Nun zum Film selbst. "Der Pate 2" erzählt zwei Handlungen, die stets parallel verlaufen. Im ersten Handlungsstrang erlebt man die Geschichte Michaels und seinem Leben als Mafiapaten, was sich am Ende des Vorgängers ja schon andeutete. Am Anfang scheint alles gut zu laufen, Michael sichert seine Vormachtstellung, beseitigt seine Feinde ohne Gnade und hat große Pläne, die über die Grenzen New Yorks herausstechen. Doch Intrigen, Machtspiele, Mord, Verrat, Neid, Geld und Gier bestimmen den Mafiaalltag. Das muss auch Michael nach und nach schmerzliche erkennen. Er und seine Frau Kay entgehen nur knapp einem Mordanschlag, und wenn Michael dann herausfindet das ihn sein eigener Bruder Fredo verraten, ihn also tot sehen wollte, dann beginnt Michael langsam innerlich zu zerreisen. Wenn sich dann auch noch seine Kay von ihm abwendet, da sie (verständlicher.Weise) kein Leben in der Mafia führen will, dann scheint Michaels Prunkvolles Imperium endgültig zu zerbrechen. Doch Michael lässt sich nicht unterkriegen, er rechnet ab, mit allen die sich gegen ihn gewandt haben... Es ist die Geschichte des Michael Corleone, ein Mann, der eigentlich nie in das Leben der Mafia einsteigen wollte, sich sogar freiwillig zum Krieg meldete, und am Ende trotzdem nichts davon einhalten konnte, und das Vermächtnis seines Vaters antrat. Am Ende kann man Michael nur bedauern, er ist ein gebrochener, verbissener und innerlich zerrissener Mann, der Freund von Feind leider nicht mehr zu unterscheiden vermag.

Im zweiten Handlungsstrang erlebt man den Aufstieg des Vito Corleones zum wohl mächtigsten Mafiapaten aller Zeiten. Ein Junge dessen Eltern ermordet wurden, und der auf der Flucht nach New York in die neue Welt gelangt. Dort ist alles völlig anders und neu, der kleine Vito wächst im Waisenhaus auf. Jahre später ist aus ihm ein stattlicher junger Mann geworden, er hat eine schöne Frau, hat Kinder. Er versucht sein Leben in den Straßen New Yorks so gut es geht zu meistern. Irgendwann jedoch rutscht er in Kriminelle Reihen ab und steigt nach und nach zu dem auf, was von Marlon Brando in Teil eins so weltklasse gespielt wurde: Don Vito Corleone! Doch neben seinen Geschäften will Vito vor allem eines, Rache für die Ermordung seiner Familie...! Eine wunderbare Atmosphärische Geschichte und ein schönes Wiedersehen mit einem jungen Vito.
Also, die beiden Geschichten sind wirklich sehr spannend und interessant umgesetzt wurden und die Zeitsprünge zwischen beiden Storys sind immer passend. Vor allem die Erzählweise an sich ist super. Zwar gibt es nie eine wirklich furiose Actionszene etc., aber das ist auch gut so. Denn genau das ist der Stil des Paten, ruhige und clevere Dialoge, gemischt mit starken Charakteren und einem tollen Soundtrack. Mir gefallen solche Filme sowieso, Filme in denen eine ruhige Erzählweise, sanfte Kamerafahrten, ein toller Soundtrack und gute Schauspieler/Charaktere, einen sofort aufsaugen und nicht wieder loslassen. Solche schönen Momente sind in diesem Film mehr wert als es irgendeine noch so furiose Actionszene jemals gewesen wäre. Was wieder positiv heraussticht, ist die brillante Atmosphäre, die wie schon in "Der Pate" einsame Spitze ist. Für mich ist "Der Pate" auch weder besser noch schlechter als sein Nachfolger, und deswegen habe ich beiden Filmen auch ( bisher) die gleiche Punktzahl gegeben. Klar, Marlon Brando fehlt schon und man merkt das auch oft, aber was hätte man denn machen sollen, seinen Charakter wiederbeleben? Nein, ich bin froh das sie die Vorgeschichte Vitos erzählen, da so der Kreis dieser Figur für mich geschlossen ist. Und außerdem wird Vito ja auch richtig stark von meinem Lieblingsschauspieler Nummer 1, ROBERT DE NIRO, gespielt, der seine Sache außerordentlich gut macht. Zwar kenne ich ihn auch noch einen kleinen ticken besser ( bisherige Lieblingsrolle in "Wie ein wilder Stier"), doch er schafft es wirklich, Vito zufriedenstellend zu verkörpern und ihn vor allem glaubhaft wirken zu lassen. Eine würdige Leistung, die Brandos Vermächtnis nicht entehrt. Jede Szene mit Robert De Niro ist ein voller Genuss, so das man sagen kann das der Oscar schon verdient war. Was mir besonders gefiel, war das man versucht hat das die Stimmfarbe De Niros der von Brando in Teil eins ein wenig ähnelt ( Ich hoffe ihr wisst ungefähr wie ich es meine). Alles in allem eine 1a Leistung von Robert De Niro <3
Und auch der gute Al Pacino spielt als Michael wieder richtig stark, und schlüpfte mit bravour in die Rolle des Corleone Oberhauptes! Top, genau wie der Rest des Casts, von Diane Keaton bis Robert Duvall. Sie alle haben, wie es auf dem DVD Cover steht, maßgeblich zum Erfolg des Filmes beigetragen.

Fazit: Mir hat auch "Der Pate 2" genauso gut gefallen wie sein Vorgänger. Die Geschichte der Familie Corleone wird spannend und stimmig weitererzählt und erhält mit den Rückblenden, Vitos Aufstieg, ihren Höhepunkt! 6 Oscars, völlig zurecht! Einer der besten und größten Filme die jemals gedreht wurden, und gleichzeitig ein Film der neben"Heat" zwei der größten Schauspiellegenden aller Zeiten vereint. Ich bin gespannt auf "Der Pate 3".

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Deekin

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Bewertung7.5Sehenswert

"Der Pate II" erscheint in meinen Augen als nicht ganz so mitreißend wie sein Vorgänger. Das liegt mitunter auch daran, dass die Fortsetzung vieles, was im ersten Teil bereits angelegt ist, nun lediglich ausspielt. Schon das Ende von "Der Pate" etablierte Micheal Corleone (Al Pacino) als neuen Typus von Gangsterboss, der sich mit Verrätern in den eigenen Reihen auseinandersetzen musste und so auch nicht davor zurückschreckt, Mitglieder der eigenen Familie umbringen zu lassen.
Die Abwesenheit des Vaters ist durch den Film hindurch spürbar, unter anderem bildlich dargestellt durch den leeren Chefsessel in Micheals Büro oder einen kurzen Monolog beim Besuch seines alten Arbeitszimmers. Die Erfahrung, die Weisheit sowie das Gefühl der Verpflichtung, die dadurch entsteht, zum Schutz "seiner Leute und Landsmänner" ein ganzes Schattenimperium aufgebaut zu haben, diese Gabe besitzt Micheal nicht. Sein Charakter ist der eines amerikanischen Geschäftsmannes, der in den höchsten Kreisen unterwegs ist und sich dabei zunehmend von den familiären Wurzeln, die so bedeutsam im ersten Teil waren, entfremdet. Gerade das sehr düstere Ende zeigt diese Entwicklung seiner Person in letzter Konsequenz.
Gleichzeitig jedoch weiht uns der Film in den Aufstieg von Vito (Robert de Niro) ein und zeigt in einem sehr starken Kontrast die Anfänge des Corleone-Clans. Der junge aufstrebende Mann ähnelt eher einem Robin Hood, der sich für die gemeinen Leute gegen noch ruchlosere Gangster durchsetzt. Die Verbrüderung und das Zeigen von Großzügigkeit und Hilfsbereitsschaft gegenüber der italo-amerikanischen Gemeinde bildet das Fundament für seinen Aufstieg. Vito Corleone, so moralisch ambivalent er auch sein mag, bleibt eine sympathische Figur, welche man für ihren Ethos und ihren Einsatz bewundern kann. Durch seinen Status als ein Mann der Gemeinde ist so auch sein ganz persönlicher amerikanischer Traum möglich. Auch dies ist schon überwiegend in Marlon Brandos' Charakter im ersten Teil angelegt. Was wir hier zu sehen bekommen, ist genau genommen eine eher optionale Vorgeschichte, welche zwar monumental und elegant inszeniert ist, aber der Fortsetzung kaum neue Ideen oder Charakterzüge hinzufügt.
Was hinzu kommt, ist ein Porträt einer neuen Ära von 'Geschäften', ein ausgeklügelter Plot voller Intrigen und eine Reihe tragischer Konflikte innerhalb der Familie, die aufgrund der epischen Breite des Werkes, so scheint es mir zumindest, eher sporadisch aufgegriffen werden. Insgesamt wird die Intensität und Dichte des Vorgängers nicht erreicht. Erschien mir "Der Pate" mit seinen 160 Minuten Länge gegen Ende schon einen minimalen Tick zu lang, so ist die monströse Laufzeit von 200 Minuten in "Der Pate II" deutlich zuviel des Guten. Da können die detailverliebte Inszenierung, die riesigen Sets und die Massenszenen noch so imposant sein, am Ende bleibt zwar ein meiner Meinung nach noch immer sehr guter Film, dem man stellenweise allerdings ansieht, dass er sich übernommen hat. Jedoch möchte ich meinen Kommentar nicht abschließen, ohne zu bemerken, dass es einen derart ambitionierten Regisseur wie Francis Ford Coppola wohl kein zweites Mal geben wird und dass er auch hier eine beachtliche Arbeit geleistet hat, eine ganz persönliche Vision zu verwirklichen.

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Deekin

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Hehe, der erste Teil hat'ne 8,0 bekommen, für "ein nahezu perfektes Meisterwerk, dass alle Lobpreisungen und Kniefälle seitens der Fans verdient, aber mich persönlich aufgrund des Gangstersettings nicht so wirklich anspricht". "Der Pate II" ist nur knapp darunter.


Hornblower

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7,5 ist ja schon eine solide Wertung und wir können und sollen ja auch nicht alle die gleichen Lieblingsfilme haben! :)


Val Vega

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Bewertung9.5Herausragend

Der Familiensaga zweiter Akt.

Ein Junge, dessen Vater getötet wurde, dessen Mutter beim Versuch sein Leben zu retten starb, kommt auf der Flucht vor den Mafiapaten seines Ortes in die neue Welt. Es ist ein anderes Land, mit anderen Sitten und Bräuchen. Ein Bursche, der zu einem jungen Mann wird. Ein junger Mann mit dem klangvollen Namen Vito Corleone. Ein junger Mann der sich seinen Weg durch die Lower East Side von New York kämpft, um eines Tages zum größten Mafiaboss zu werden, den die Welt je gekannt hatte.

Parallel zu seinem Aufstieg, erleben wir wie sich sein Sohn Michael als Mafiapate schlägt. Er operiert über die Grenzen von New York hinaus. Will Kasinos auf Kuba bauen, macht mit seinen Gegnern kurzen Prozess wie eh und je. Doch während die Mafiafamilie immer stärker wird, wird der Bund der eigentlichen Familie immer mehr geschwächt. Seine Liebe Kay entfernt sich von ihm, auch zu seinen Kindern hält Michael nicht das Verhältnis aufrecht, dass wünschenswert wäre. Doch wenn Fredo, sein Bruder, ihn auch noch verrät, zerreißt es ihn innerlich. Nur seine Schwester kann ihn noch überzeugen, seinen Bruder eine Chance zu gewährleisten, mindestens noch der Mutter zu liebe. Die Mutter, die die Familie immer noch zusammenhält. Und als mit ihrem dahinscheiden die Familie zerbricht und es an Michael wäre sie zusammen zu halten, da entscheidet er sich dagegen.

Wenn ich wohl beschreiben müsste, was den größten Unterschied zwischen dem ersten Teil dieser so wunderbaren Trilogie ausmacht, so würde ich ganz klar sagen, dass dies die Abwesenheit von Vito Corleone ist. Vito Corleone wie er von Marlon Brando gespielt worden ist. Einem wahrlich so großen Schauspieler, das seine alleinige Präsenz jede einzelne Szene mit diesem unbeschreiblichen Flair ausgestattet hat. Klar, Robert De Niro ist grandios als junger Don Vito. All die Szenen im New York der 1920er sind einfach der Wahnsinn. Vor allem wenn er in der letzten Szene, den Bauch des Mörders seiner Familie aufschlitzt, ist viel vom Feeling des ersten Teils wieder her gestellt. Allerdings wirkt es für mich so, als hätte man hier eine Prothese anstatt einer Hand. Eine Prothese die ihren Zweck erfüllt und zwar auch zum verwechseln ähnlich ist, allerdings ist es lediglich ein Prothese. Eine hervorragende Prothese, aber eben keine echte Hand.
Al Pacino als Pate spielt brutal auf. Wirklich grandios. Jedoch ist auch er kein Marlon Brando. Er ist wieder einmal wirklich grandios, eben genau wie im ersten Teil. Doch verkörpert er für mich nicht dieses bedrohliche, aber doch zugleich väterliche von Marlon Brando.

Zudem fehlt mir hier auch die wirkliche Mafiaatmosphäre, die beim ersten Teil so unübertrefflich vorhanden war. Szenen wie die Szene im Büro während der Hochzeit, die Mafiabossversammlung, der Anschlag auf Sonny fehlen hier einfach. Und so steht der Film in diesem Punkt den ersten Teil einfach in manchen belangen nach…
ALLERDINGS: Der zweite Teil ist vor allem als Charakterdrama brillant. Der charakterliche Abstieg Michaels wird hier perfekt demonstriert. Vor allem letztendlich in der Szene, in der man zuerst den Rückblick sieht, wie er sich zur Armee meldet um NIE in dieses Milieu zu kommen. Diese rebellische Verhaltensweise gegenüber seinem Vater und Bruder. Doch schließlich ist er einer von ihnen. Schließlich reiht er sich kompromisslos in die Dynastie der Corleones ein. Sein Vater kehrt nach Sizilien heim um blutige Rache zu nehmen, und er lässt seinen Bruder ermorden.

Schließlich lässt sich nur noch eines sagen: Obwohl für viele „Der Pate Teil 2“ noch besser ist, als der erste Teil, bin ich ganz klar der Meinung, dass dem nicht so ist. Obwohl alle Darsteller – insbesondere der exzellente Robert Duvall und Robert De Niro – wirklich überzeugen, fehlt dem Film dieses Alphamännchen Marlon Brando, was letzten Endes den Abzug zu Folge hat, dass dieser Film an Mafiaatmosphäre verliert, und diese nur in anderer Form in den De Niro Szenen auftritt. Ansonsten aber ist dieser Film eine Charakterdrama vom Feinsten.

Der Familiensaga GROSSARTIGER zweiter Akt.

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Helmholtz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Warscheinlich der beste Film, der je gedreht wurde.

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JackoXL

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Grandios. Sind allerdings alle Enden der Reihe. Man kann zu "Der Pate 3" stehen wie man will, aber das Finale ist auch Zucker.


Helmholtz

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Schande über mein Haupt, den hab ich nicht gesehen :)


Spearman

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir hat die Fortsetzung nicht so gut gefallen wie der erste Teil. Gut sind die Rückblenden mit dem jungen Vito Corleone. Die Story wird auch sonst recht schön weitergeführt. Aber Michael hat nicht die Ausstrahlung des alten Vito. Es fiel mir auch nicht ganz leicht, die vielen Leute zu unterscheiden. Man verliert irgendwann ein bisschen den Überblick, wer schon in Teil 1 vorkam und wer neu ist.

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damian.thorne.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine mehr als nur würdige Fortsetzung des Originals. Der Pate II steht Teil I in nichts nach, und erzählt neben der Fortsetzung, die sich einige Jahre nach den Geschehnissen in Teil I abspielten, auch noch die Vorgeschichte, nämlich den Aufstieg von Vito Corleone zum Don, dem Chef einer Mafia Organisation in New York. Robert de Niro spielt hier Hervorragend den Erwachsenen Vito Corleone in seinen Jungen Jahren, wie er seine Karriere als Mafiosi vorantreibt und zum Mächtigsten Paten New York aufsteigt und sich auch nebenbei noch für den Mord an seiner Familie, die in Corleone von einem Großgrundbesitzer und Chef einer Verbrecherorganisation ermordet wurden Blutig rächt. Al Pacino überzeugt natürlich auch wieder (wie sonst auch) in der Rolle des neuen Don, der neben anfänglichen Geschäftlichen auch Familiäre Probleme bekommt, da seine Frau nicht mehr gewillt ist mit jemandem verheiratet zu sein der Morde in Auftrag gibt, und deshalb auch eine Abtreibung durchführen lässt um zu verhindern das ein weiterer Sohn in die Fußstapfen seines Vaters treten kann. Desweiteren verrät ihn sein Bruder Fredo, den er nach dem Tod seiner Mutter für diesen Verrat durch einen Leibwächter töten lässt. Obwohl er Geschäftlich am Ende Erfolg hatte, verlor er seine Familie was ihn vereinsamen ließ. Dieses Ende war wirklich sehr Dramatisch in Szene gesetzt, und zeigte auch eine Szene wie er einst versuchte durch seine Meldung zum Militär der Karriere als Gangster zu entfliehen. Neben Pacino und De Niro haben auch Diane Keaton und Talia Shire als Frau bzw Schwester Michael Corleones und Robert Duvall als Consiglieri wieder überzeugen können. Was ich schade fand, war das weder der Charakter noch der Darsteller des Dicken Clemenza dabei war. Im Film wird erzählt das er verstorben sei. Ursprünglich sollte Richard Castellano der Darsteller dieses Charakters wieder dabei sein, aber es gab eine Ablehnung oder Unstimmigkeit zwischen ihm und Paramount Pictures . "Der Pate II" liefert wirklich wie schon der Vorgänger alles was man erwarten kann für einen Film dieses Genres: Spannung, Dramatik, Action, Harte und Blutige Szenen, eine Hervorragende Besetzung, einen genialen Soundtrack, schöne Kulissen und zwei sehr Interessante Geschichten der Gegenwart und Vergangenheit. Einer der Meilensteine von Francis Ford Coppolas Arbeiten. Wie schon Teil I konnte auch die Fortsetzung Oscars gewinnen und gehört definitiv zu den wenigen Filmen, in denen die Fortsetzung genauso gut und Erfolgreich war wie das Original. Wie schon Teil I ein Klassiker und einer der besten "Mafiafilme" aller Zeiten.

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brucelee76

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Für mich der zweit beste aller Film aller Zeiten :),


BattlemasterIZ

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Jawoll :) Bemerkenswert aus aller Sicht, schön geschrieben


DoctorWho

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Bewertung9.5Herausragend

Von vielen als beste Fortsetzung aller Zeiten gesehen. Meiner Meinung nach minimal schwächer als der erste, was vermutlich am Fehlen von Marlon Brando liegt.
Trotzdem ein ganz großer Epos.

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eigentlich fand ich den 2. Teil besser als den ersten. Obwohl der ohne den grandiosen Marlon Brando ist! Dafür hat man hier einen RObert De Niro als Vito. Der spielt zwar stark, aber ein Oscar ist hier übertrieben. Hätte die Academy ihm lieber einen für Taxi Driver geben sollen.
Al Pacino spielt wieder unglaublich gut!
Und die Story gefällt mir besser als beim ersten. Vorallem das man hier ständig zwischen Michaels und Vitos Story hin und her "switcht".
Freu mich wahnsinnig auf den 3. Teil!

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Samweis_Gamdschie

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Naja das sagt nichts, aber bei Teil 3 fehlt meiner Meinung nach "dieses gewisse Etwas" was die beiden Teile davor hatten. Mag Teil 3 aber auch.


MaceWindu1998

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Schaue ihn mir auf jeden Fall demnächst an!



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