Erin Brockovich

Erin Brockovich (2000), US
Laufzeit 137 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 06.04.2000

7.0 Kritiker
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8 Community
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von Steven Soderbergh, mit Aaron Eckhart und Albert Finney

Erin Brockovich, alleinerziehende Mutter dreier kleiner Kinder, hat es nun wirklich nicht leicht: sie ist nicht mehr die Jüngste, hat aber keine Ausbildung und Berufserfahrung vorzuweisen, weshalb niemand ihr einen Job geben will. Trotzdem schafft sie es über Umwege, eine Arbeitsstelle in einem Anwaltsbüro zu ergattern, und bringt dort einen der größten Prozesse der amerikanischen Rechtsgeschichte ins Rollen.

Handlung
Die ehemalige Schönheitskönigin, Erin Brockovich (Julia Roberts) fällt durch ihr unkonventionelles beinahe vulgäres Auftreten jedem sofort ins Auge. Momentan steht der allein erziehenden dreifachen Mutter das Wasser bis zum Hals. Sie hat keinen Job und nach einem Autounfall ist sie durch die angefallenen Krankenhauskosten endgültig pleite. Doch ihr Anwalt Ed Masry (Albert Finney) beruhigt sie und versichert ihr den Prozess gegen den Unfallverursacher zu gewinnen. Vor Gericht entwickelt sich die Verhandlung jedoch anders. Erin verspielt durch ihr freches aufreizendes Auftreten jegliche Chance. In ihrer Verzweiflung bittet sie ihren Anwalt Ed um Arbeit. Widerwillig stellt er sie als Bürokraft ein.

Als sie die Akten einer Immobilienangelegenheit bearbeitet, stößt sie zu ihrer Verwunderung auf medizinische Gutachten. Sie fährt nach Hinkley, um die Mandanten zu befragen. Stückchenweise deckt die kämpferische Frau einen Umweltskandal des örtlichen Kraftwerksbetreibers auf. Seit Jahren verseucht der 30-Milliarden Dollar schwere Energiekonzern, PG & E, das Grundwasser der Kleinstadt mit dem giftigen Chrom 6. Viele Einwohner sind an Krebs erkrankt und Fehlgeburten kommen überdurchschnittlich häufig vor. Um den Vorfall zu vertuschen, kauft das Unternehmen die von der Verseuchung betroffenen Grundstücke auf. Zusätzlich bezahlen sie der Bevölkerung die Kosten für die medizinische Versorgung von bestochenen Ärzten. Als Erin nach einigen Tagen mit all ihren Recherchematerial ins Büro zurückkehrt, wird…


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Kritiken (1) — Film: Erin Brockovich

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Erin Brockovich» ist in erster Linie eine Bühne für Julia Roberts, die als gleichsam schlagfertiges und verzweifeltes Energiebündel ihre Meisterleistung ablieferte und dafür verdientermassen einen Oscar erhielt. Ermöglicht wird ihr dieser glanzvolle Auftritt aber vor allem durch die starken Nebendarsteller sowie das präzise Drehbuch von Susannah Grant und die unsentimental schnörkellose und dadurch extrem wirkungsvolle Inszenierung von Regisseur Steven Soderbergh.

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Kommentare (27) — Film: Erin Brockovich

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moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Richtig schön herzlich und unaufdringlich wird hier auf einer wahren Begebenheit ruhend die Geschichte einer Frau erzählt, die mit ihren hartnäckigen Nachforschungen einen Umweltskandal rund um das Unternehmen PG&E zum Vorschein brachte. Detailverliebt und mit großer Mühe von Steven Soderbergh inszeniert, gewann "Erin Brockovich" verdient mehrere Golden Globes und Oscars, die auch die wunderbaren Leistungen der Haupt- und Nebendarsteller ehren. Man kann ja Julia Roberts so viel kritisieren wie man will, aber hier muss man sich wirklich eingestehen, dass sie die perfekte Besetzung für die Hauptfigur ist, denn als "Erin Brockovich" kann Roberts gekonnt ihre Sympathien zeigen und mit viel Tempo und Temperament ihre brillante, zauberhafte und sexy Seite zum Vorschein bringen. Richtig schönes und angenehmes Drama!

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Magnolia

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Bewertung7.0Sehenswert

der film hat mir gefallen, julia roberts hat die rolle auch ganz gut verkörpert, allerdings finde ich die darstellung nicht oscar würdig. es war natürlich keine miese leistung, aber dass sie dafür SO ausgezeichnet wird.. naja, darüber lässt sich streiten.

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FloHuu

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider Film mit starken Nebendarstellern!

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doctorgonzo

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Ja, leider aber ohne gute Hauptdarstellerin...


Dorothee Hillwalker

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Bewertung7.0Sehenswert

Wieder einmal ein gelunger Film mit Julia Roberts - und einer netten Geschichte. Das Gute gewinnt auch hier einmal wieder - anscheinend verdient. Ich weiß allerdings nicht ganz, auf welchem Fuß ich stehen soll denn der Film scheint mir doch ein bisschen zu viel zu verschönern.

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Scipio

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Julia Roberts in einem Film - war bis dato für mich "der" Grund, einen Film NICHT anzuschauen, u. a. wegen "Pretty Women".

Dieser Film hat das komplett geändert.
"Erin Brockovich" ist von der ersten Minute bis zum genialen Finale ein unvergessliches Filmerlebnis.

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mirae

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr guter Film!
Gegen Julia Roberts kommt dann eben doch keiner an. Ich muss sagen, dass mich der Film stark beeindruckt hat, die Story ist grundsätzlich spannend und durchdacht.
Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene.
Top!

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doctorgonzo

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Das sehe ich etwas anders! "Die Nebendarsteller versüssen den Film nochmals.
Grosses Kino, Spannung und wirklich gute Schlussszene. " kann ich unterschreiben.
Allerdings bietet Roberts (wie gewohnt) keinerlei besonderen Akzente, die deutlich machen, dass nur sie diese Rolle hätte spielen können!


dae-su

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr funktionale, konventionelle Inszenierung eines Schema-F-Umwelt-Gerichts-Thrillers, der dennoch auf überraschend vielen Ebenen funktioniert. Vielleicht ist es das Wissen, dass diese Frau tatsächlich exisitiert. Vielleicht ist es Julia Roberts, die wohl jede einzelne der 126 Minuten mit ihrer Leinwandpräsenz ausfüllt.

Was auch immer es ist - Erin Brockovich ist ein anrührender, bewegender Film, der mit subtilerer Regie und weniger Klischees in Ausstattung, Kostüm und Setdesign durchaus auch zu was wirklich großem hätte werden können. Den Funken Genialität stiehlt Soderbergh mit einem "Rocker" Aaron Eckhard, der natürlich vor lauter Metall am Körper klimpert überall, mit einem rettenden Informanten in letzter Minute, der natürlich erst mal aussieht, als wolle er Erin vergewaltigen und mit der vielfältigen Nutzung von Farbfiltern, von denen sich der Herr Regisseur einfach nicht zu trennen vermag (Traffic!!).

Dafür ist Albert Finney Gold, as usual.

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Spannende Geschichte, nette Nebendarsteller, gut eingefangene Atmosphäre, ein cool hippiemäßiger Musterknabe und Quasi-Familenpapa Aaron Eckhart und ein schön brummiger Albert Finney sind die Pluspunkte dieses Biopic-Umweltdramas (Tolles Genre hab ich da grad erfunden).
Dagegen stehen die rührselige Umsetzung und eine Julia Roberts, die zwar ihre Rolle einigermaßen glaubhaft rüberbringt, aber insgesamt so austauschbar bleibt wie ein DSDS Kandidat.

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MajorBju

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Bewertung9.0Herausragend

Wow. Super Film, der manchmal ein bisschen abgedrochen wirkt, aber trotzdem spannend ist.

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Zausel

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Bewertung4.0Uninteressant

Zum ersten:
Die 4 Punkte sind lediglich für die Leistung von Julia Roberts.
Zum zweiten:
Der Film war langweilig und uninteressant für mich zumindest.
Da kann man in der Zeit auch besseres tun :-)

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TheJoker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Interessante Story, super gespielt - Verdienter Oscar für Julia Roberts!

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Haze

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Bewertung7.5Sehenswert

Einen ordentliche Portion Frauenpower verpackt in eine spannende Geschichte und besetzt mit einigen der besten Schauspieler Hollywoods. Der Oscar war verdient Mrs. Roberts.

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guggenheim

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Bewertung4.0Uninteressant

Nein, nein! Julia Roberts ist nicht gut und der Film langweilig. Zumindest ist der Film sauber gedreht und das Thema sicherlich brisant und wert, verfilmt zu werden (dies erklärt meine Punktevergabe). Aber: Geht lieber ein sauberes Glas Wasser schlürfen, als den hier zu sehen...

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Nemsis

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Bewertung7.5Sehenswert

Nah nicht Top, auch ein reiner Labberfilm, denoch klasse, wie sie sich durchsetzt in diesen dummen Bürokratensystem.

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tin

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Bewertung7.5Sehenswert

authentisch und spannend!
auch wenn mich erin wohl teilweise etwas genervt hätte wenn ich mit ihr hätte arbeiten müssen. hat mich dafür um einige nette filmzitate bereichert ;)

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Cpt. Wurst

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein bisschen Lahm.

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karin1011

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

guter film
gutes thema und julia roberts ist einfach klasse

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Amanda_Ripley

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Bewertung7.5Sehenswert

Selten so eine tolle Besetzung gesehen. Derbe und gleichzeitig so liebevoll hat man Julia Roberts noch nie gesehen und hat ihr zu recht den Oscar eingebracht. Dieser Film lebt durch Sie. SCHÖN!

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BananenJoe

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut inszeniertes Drama mit einer kämpferischen Julia Roberts die überzeugt.

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Shyamalan

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Bewertung7.0Sehenswert

Regisseur Steven Soderbergh (Oceans Eleven) verhalf der 'ewigen' Pretty Woman Julia Roberts zu einem Imagewechsel-und ihrem ersten Oscar!

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