The Dark Knight

The Dark Knight (2008), US
Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008

8.5 Kritiker
107 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.2 Community
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536 Kommentare
The Dark Knight - Bild 48014
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von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Heath Ledger

Noch immer spielt Bruce Wayne (Christian Bale) tagsüber den verantwortungslosen Milliardär, während er nachts als Batman das Verbrechen in Gotham city bekämpft. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon (Gary Oldman) und Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker (Heath Ledger) bekannt ist: Er stürzt Gotham ins Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache. Dent, der inzwischen mit Bruce Waynes Jugendliebe Rachel (Maggie Gyllenhaal) liiert ist, rückt in das Fadenkreuz des Jokers…

Hintergrund & Infos zu The Dark Knight
In The Dark Knight, der Fortsetzung des Action-Hits Batman Begins spielt Christian Bale unter Christopher Nolans Regie wieder die Rolle des Batman/Bruce Wayne. Einschließlich Michael Caine standen für The Dark Knight wieder alle aus Batman Begins bekannten Schauspieler vor der Kamera – bis auf Katie Holmes. Die Ehefrau von Tom Cruise wurde für die Fortsetzung von Nolans Batman-Reihe durch Maggie Gyllenhaal ersetzt.

Die Dreharbeiten begannen im April 2007, der Film startete in Deutschland am 21. August. Schon Wochen vor Kinostart im Juli 2008 waren alle Premieren für den Film in den USA ausverkauft. The Dark Knight hatte das beste Startwochenende Hollywoods mit 66,4 Mio. Dollar, bisher war das Spider-Man 3 mit 59,8 Mio Dollar.

Für Heath Ledger war The Dark Knight der letzte Film, den er vor seinem Tod noch fertig stellte. Danach begann er noch mit den Dreharbeiten zu Das Kabinett des Dr. Parnassus, der jedoch ohne ihn fertig gestellt werden musste. Dafür übernahmen Colin Farrell, Johnny Depp und Jude Law die physisch transformierten Versionen von Heath Ledgers Rolle. Für seine Darstellung des Jokers erhielt Heath Ledger posthum über 30 Auszeichnungen, darunter auch einen Oscar.

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Cast & Crew


Kritiken (38) — Film: The Dark Knight

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]

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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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7.0Sehenswert

THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.

Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.

Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit…

Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön :)


Eigenbrötler

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Chapeau!


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

Es gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

Nolans düsterer Thriller zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Batman noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ganz hervorragend!

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Pegisto

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Kann man nur zustimmen!


sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Ohne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

The Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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10.0Herausragend

Der Superheldenfilm hat entgültig seine Unschuld verloren.

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al-x: blog:x - Royal with cheese

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9.0Herausragend

Noch besser als Batman Begins!

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”

Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?

In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.

Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”,…

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Ferenc Radke

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Ich musste lächeln! :D


Khitos: Kälte Reich

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9.0Herausragend

Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.

Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch…


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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.5Herausragend

Was war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Die Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Wäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.

Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!

Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.

Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.5Sehenswert

Hier kommt der Fluch der Fortsetzung voll zum Tragen. All das hätte Nolan leicht hinter mächtigen Effekten verstecken können, Batmans waghalsige Flüge durch Hochhausschluchten etwa lassen den Atem stocken. Dass das nicht reicht, liegt am Drehbuch: Der Film ist mit zweieinhalb Stunden sicher eine zu lang, die Handlung hat schwere Hänger, mitunter wird 20 Minuten lang hin und her sinniert, und als Zuschauer sehnt man sich danach, es möge endlich wieder etwas passieren.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Lieblingsfilm

[...]Es ist ein schrill kreischender Nihilismus der da mit dem Joker die Bühne des Geschehens betritt. Die ultimative und absolute Nemesis von Batman, der in Gotham City so lange für Recht und Ordnung sorgte, bis die Oberhäupter der Mafia so gewaltig unter Druck gerieten, dass sie die Büchse der Pandorra öffneten und den Joker in das Spiel mit einbezogen. Der Joker ist nicht mehr länger der simple Harlekin, der Spaßmacher, sondern ein Psychopath sondergleichen. Nicht Macht, nicht Gier, nicht Geld motivieren ihn, in seiner Psychologie ist er diesen materiellen Dingen, die ihm nichts bedeuten, enthoben. Das unterscheidet ihn von der Mafia, von anderen Anatagonisten die sich anderen Helden in den Weg stellen. Nolans Joker ist der pure, ideologisierte Wahnsinn ohne Sinn, ohne Regeln und ohne Plan. Er ist per definitionem der absolute Inbegriff des Amoralen.[...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

Auf Dauer wirken die ab der zweiten Hälfte des Films Schlag auf Schlag folgenden Showdowns etwas ermüdend. Es gehört zwar zum Genre, dass Bösewichter immer mindestens zweimal zur Strecke gebracht werden müssen, bevor sie endgültig besiegt sind, aber die Storywendungen von The Dark Knight hätten auch locker für zwei Spielfilme gereicht. Durch die Fülle an Figuren, Haupt- und Nebenhandlungen verliert das düstere Treiben ab und an den roten Faden.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.5Sehenswert

Nur wahrhaftige Helden stehen wieder auf, wenn sie am Boden liegen. Und schon der Titel trägt neues Selbstbewusstsein zur Schau: "The Dark Knight" ist der erste "Batman"-Film, der auf die Namensnennung seines Helden verzichtet.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Nicht, wie vielerorts gesagt, zu lang. Two Face wurde leider nur quasie als Werkzeug benutzt und war mit einem Aussehen das comichafteste in einem ansonsten sehr realistisch wirkendem Film. Der Joker war schon sehr hypnotisierend böse. Ich müsste meine Kinobleitung nachher nach einer Anschlussszene fragen, weil ich meine Augen nicht vom Gesicht des Bösewichts lösen konnte und daher das Umfeld nicht wahrgenommen habe. Der Film brachte auf den Punkt, was Batman in seiner dunklen Inkaranation ausmacht. Nur hat mir, entgegen meiner Erwartung, Maggie Gyllenhall als Rachel Dawson nicht so gut gefallen. Sie sollte das emotionale Bindeglied sein, aber die Chemie sowohl mit Bale als auch mit Eckhart hat nicht so gestimmt. Eine etwas stärkere Frauenrolle hatte dem Film gut getan … Catwoman ick hör dir im dritten Teil trapsen.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Im Grunde beweist The Dark Knight dass Nolan nichts dazu gelernt hat seit dem ersten Teil. Er macht nicht nur dieselben Fehler, mehrfach, sondern er fügt diesen auch noch neue Schwachpunkte hinzu. Das inhaltsfreie Drehbuch weiß er mit stumpfer Musik von Hans Zimmer und James Newton Howard zu untermalen, die erzeugten Bilder auf dilettantischste Weise zusammen zu schneiden.

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Alle Kritiken (38)


Kommentare (498) — Film: The Dark Knight

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Movie-Mike

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Bewertung5.0Geht so

Hätte nicht sein müssen! Nicholson ist und bleibt der bessere Joker und "Batman" in ernst - braucht kein Mensch...

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Coach T

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Och, ich schon!


Paolo Colella

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Bei deinem guten Film Geschmack, überrascht es mich wie du dieses Meisterwerk von einer Comicverfilmung so schlecht bewertest. Beide Tim Burton verfilmungen waren sehr gut. Nur die Joel Schumacher verfilmungen waren scheisse und nicht ohne Grund bei Publikum und zum teil von den Einnahmen her Flops.
Hast du überhaupt Batman Begins gesehen oder hast du gleich beim zweiten Teil angefangen? Der erste ist nicht zu verrachten und in manchen berreichen besser als the Dark Knight. Vor allem kommt dieses Jahr der Dritte und von Christopher Nolan der Abschluss der Trilogie. Deshalb unbedingt beide hinter einander anschauen.
Bodenständigere Filme sind momentan sehr angesagt, siehe der neu Anfang bei den James Bond Filme. Batman ist halt kein Superman und deshalb darf man ihn so realistisch wie möglich darstellen. Das gleiche gilt für den Joker. Jack Nicholson war seiner Zeit ein genialer Joker und er wurde Kult. Aber Heath Ledger hat etwas ganz anderes gezeigt und zwar eine Darbietung, die man selten bei einem Bösewicht sieht. Spielfreude und Anarchie pur! Und sehr passend zu den neuen Filmen von Nolan. And the Oscar goes to...!
Ich bin mit Batman aufgewachsen und habe als Kind die Serie gesehen und dann als Teenager die Filme im Kino. Die Comics nicht regelmässig, aber lese sie immer noch sehr gerne. Ich war so froh das meinen lieblings Regisseur (seit MEMENTO), diese Franchise angenommen hat und die Filme von Schumacher vergessen gemacht hat. Er hat auch mit Batman Begins die Filmwelt ein bisschen verrändert. Danach kamen die neu ausrichtungen von James Bond, Star Trek, Robin Hood, X-Men: First Class, The Amazing Spider Men und Superman (2013).


microsan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"...because he's not a hero... he's a silent guardian, a watchful protector... a Dark Knight."

Weil ich mich bis "The Dark Knight" nicht auf nur einen Lieblingsfilm festlegen konnte und ich es jetzt kann. Ich kann mittlerweile mit Sicherheit behaupten,dass ich diesen Film am häufigsten gesehen habe. Die Zahl wird bei über 30 mal liegen

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Ändy

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Bewertung5.0Geht so

Nach dem starken "Batman Begins" ist "The Dark Knight" schon eine ziemliche Enttäuschung. Die Nolans haben einfach zu viele Nebenplots reingepackt, was zur Folge hat, dass einige Szenen unfertig und abgebrochen wirken - es wird direkt zur nächsten Szenerie geschnitten (was passiert eigentlich mit den Gästen auf Bruce Waynes Party. Immerhin ist der Joker ja noch da). Außerdem gibt es Logiklöcher en masse. Weitere Schwachpunkte: Batman, im Vorgänger noch ein richtiger Badass, wird zum Weinerling. Gotham City hat keine Atmosphäre mehr (im Gegensatz zur dreckigen, düsteren Stadt in BB). Two-Face wird vergeudet, seine Wandlung insgesamt sehr unglaubwürdig dargestellt. Rachel nervt noch mehr als im ersten Film. Insgesamt wirkt alles viel zu gehetzt. Selbst nach dem Tod einer für Bruce Wayne wichtigen Person nimmt sich der Film keine Auszeit.
Trauer? Mitfühlen beim Publikum? Fehlanzeige.
Der Joker ist für mich gleichzeitig Stärke als auch Schwachpunkt von TDK: Von Heath Ledger großartig gespielt, vereint er so ziemlich alle erinnerungswürdigen Szenen auf sich. Was mir als Fan der Comics allerdings nicht gefällt, ist die Charakterisierung des Jokers als geschminkter Terrorist. Da ist die Comicvorlage wesentlich charmanter, vielschichtiger und auch erschreckender.
Besonders stört, dass der Joker quasi übermenschliche und hellseherische Fähigkeiten hat. Jeder seiner Pläne funktioniert trotz aller Unwägbarkeiten auf die Sekunde genau (was schon in der Busszene beim Banküberfall bei mir für Kopfschütteln gesorgt hat), und anscheinend ist es ihm und seinen Helfern ohne weiteres möglich innerhalb kürzester Zeit überall in der Stadt Tonnen von Sprengstoff zu deponieren. Sogar in einem vollbesetzetn Krankenhaus - unbemerkt. Und erstaunlich auch, wie schnell in Gotham City so ein Krankenhaus vollständig evakuiert werden kann. Dass ist mir selbst für eine Comicverfilmung zu viel an Unglaubwürdigkeiten.
TDK hat seine Momente, vor allem, wenn der Joker die Bildfläche betritt. Aber das Drehbuch ist meines Erachtens einfach überfrachtet, unlogisch und schwach. 2 der 5 Wertungspunkte gehen an Heath Ledger.

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HectorBarbossa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Joker stellt alles in den Schatten. Guter Film

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SamRamJam

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich erinner mich noch daran wie kaum einer Batman Begins mochte. Zu düster, zu unausgegoren, zu wenig Action, zu langweilige Gegner. Umso amüsanter wie jetzt die ganzen ''Fans'' auftauchen, die den ersten ja schon immer mochten. Naja, zumindenst kam dann recht still und leise (im Vergleich zum jetzigen Hype um Teil 3) der zweite Streich und um ehrlich zu sein kotzt mich der Hype ziemlich an. Als ich den Film das erste mal gesehen habe war es schon ein Erlebniss, in den nächsten Tagen liefen alle möglichen auf der Arbeit rum und machten das Joker-Schmatz- Geräusch nach. Trotzdem ist der Film bei weitem nicht so brilliant wie der Hype ihn immer wieder machen möchte. Aber so ist das ja immer mit Hypes, sie nerven einfach, auch wenn man den Film an sich mag.

TDK lässt sich in drei Kapitel unterteilen. Im ersten (von Anfang bis zur Festnahme des Jokers) spielt der Film eigentlich schon alle seine Trümpfe aus. Joker wird als das Produkt von Batman eingeführt so wie Batman im Vorgänger als Produkt seiner kriminellen Umwelt eingeführt wurde. Dadurch dass die Bösewichter von Batman in die Enge getrieben werden, werden diese immer Aggresiver in ihrer Verzweiflung. So ist der Joker ja schon fast die logische Konsequenz. Batman bzw. Bruce Wayne ist immer mehr gezwungen über Sinn und Unsinn seines Handelns nachzudenken und sich auch mit der Frage zu beschäftigen wie weit er gehen würde. Bis hierhin ist der Film in allen Bereichen hochgradig.

Der zweite Teil (Jokers Festnahme bis zu seinem letzten Auftritt) gehört allein dem Joker. Von Heath Ledger großartig verkörpert offenbart hier allerdings auch der Film wie sehr er von einem Charakter lebt. Batman und seine vorherigen Probleme werden plötzlich mit Füssen getreten. Ihm geht es nur noch um die Rettung seiner Liebsten, die Thematik um ''Menschen die die Welt brennen sehen wollen'' scheinen nicht mehr wichtig. Sehr schade, die zweite Hälfte dient nur noch als pure Unterhaltung wenn der Joker auf seiner Fernbedienung rumdrückt oder nach einem Anruf verlangt.

Der dritte Teil (Harvey Dent/Two-Face) ist dann der langweiligste. Wahrscheinlich ist dass die typische filmische Sackgasse. Die vorherigen Handlungsstränge um den weißen Ritter müssen natürlich zu Ende geführt werden. Jedoch verliert sich das in einer zu lang geratenen Szenerie um Schuld und Sühne, eine Verkürzung wäre jedoch der Thematik nicht gerecht geworden. Schade, ziemlich lahmes Ende eines an sich herrvoragenden Films.

Ich finde The Dark Knight deutlich zu lang. Auch typische Batman- Gimmicks wie die Bathöhle, den Batwings oder anderes habe ich vermisst. Gotham wirkt auch sehr viel sauberer als im Vorgänger. So geht das Gothisch-morbide flöten, was diese Stadt ja sonst umwebt. Jetzt sieht die Stadt, passend zum Batkeller der hier genutzt wird, wie eine sterile Finanzstadt aus. Hier geht es nicht mehr um Drogendealer, Prostitution und den ganzen kleinen, dunklen, menschlichen Abgründen. Hier geht es um Mafiageld, großangelegten Banküberfällen, und der Frage welches Boot den anderen in die Luft jagd (ganz nebenbei, ich halte das Ende im Film für sehr unwahrscheinlich).

TDK ist der erste Batman Film der ein paar naheliegende Motive aufgreift und versucht zu bearbeiten. Nur leider ist er zum einen nicht konsequent genug, zum anderen verliert er sich in seiner eigenen Geschichte und wirkt optisch kaum noch als Batmanfilm.
Fazit: Ich finde den Film ziemlich gut, ich kann ihn mir aber nicht immer wieder anschauen. Dafür ist alles zu Unrund und der Film deutlich zu lang. Dann lieber nochmal Batman Begins.

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J4KOB

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Vollste Zustimmung.


SamRamJam

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Dankeschön :)


Drumhead92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Damals schon vom Vorgänger angetan gewesen. The Dark Knight hebt alles auf eine neue Stufe. Lauter, schriller, schneller... Und ein atemberaubender Heath Ledger als Joker. Einer meist gesehenen Filme.

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Cleves

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit "The Dark Knight" hat Christopher Nolan einen atemberaubenden Action-Thriller geschaffen. Das Wort Blockbuster bekommt hier eine völlig neue Bedeutung. Kamera, Sound und Schauspiel harmonieren auf einer selten dagewesenen Brianz, dass der Film für mich besser nicht zu machen ist.

Aber aus allem sticht besonders einer hervor: Heath Ledger!

Eine derart überzeugende Leistung in so einer schwierigen Rolle wie der des Jokers ist nicht zu beschreiben. Ich will fast sagen, dass ich noch keinen Schauspieler so in einer Rolle aufgehen hab sehen.

Die Handlung ist packend und spannend. Christian Bale wirk teilweise aber eher unterfordert was aber keine Überraschung ist, da die Rolle des Batman einfach zu limitiert ist. Auch Michael Cain überzeugt in seinem weisen und sympatischen Stil.

Alles in allem gehört dieser Film zum absoluten muss für jeden Kino-Fan!

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MUFC

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eigentlich müsste die Definition für Film, "The Dark Knight" sein! Perfekte Kamera, hervorragender Soundtrack und grandiose Schauspieler! Christopher Nolan unterstreich wieder einmal seine Klasse und hat mit Heath Ledger als Joker(den besten Joker aller Zeiten) und Christian Bale(einen der besten Schauspieler) tatkräftige Unterstützung!

Alle die diesen Film noch nicht gesehen haben, verpassen ein Stück Filmgeschichte!

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MartinAusBerlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ansich ist nicht schlecht, wird aber von vielen hier, vermutlich wegen der letzten Rolle von Heath Ledger, überbewertet.

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butzge1234

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Bewertung9.0Herausragend

Ein nahezu perfekter film, heath ledger ist einfach ein perfekter joker ein muss fùr alle action und superheldenfans aber auch für Leutedie einfach mal wieder gute schauspieler sehen wollen.

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Manaan

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Bewertung9.0Herausragend

Also was soll ich sagen. Ich mag den Joker total und bin Nicholson Fan. Allerdings muss ich sagen, dass ich Ledger als den Joker ziemlich crazy und strange finde, natürlich im positiven Sinne.
Auch muss ich sagen, dass Ledger im Gegensatz zu Nichsolson komplett anders den Joker spielt, und das auch nicht im negativen Sinne.
Ich finde beide Joker super. Aber jetzt mal zum Film an sich:
Es stört mich sehr, dass die Geschichte des Harvey Dent nicht mit der überein stimmt, die in Batman Forever erzählt wurde. In Batman Forever wird erzählt, dass Dent einen Schuss Säure ins Gesicht geworfen wurde, und zwar in einem Gerichtssaal.
Hier (The dark Knight) wird Dent's Gesicht durch Feuer verunstaltet, gefesselt an einem Stuhl und umringt mit Fässern voll mit Benzin.
Irgendwie bringt mich das durcheinander und ich weiß als Star Wars Fan, dass es nicht von Vorteil ist, sich nicht an den "Kanon" zu halten.

So, aber nun habe ich genug Negatives erzählt (War auch das einzige was mir negativ auffiel).
Positives:
Es ist offensichtlich, dass die neuen Filme (Ich würde mal sagen, es sind Remakes) komplett anders Fotografiert (Fachsprache für gefilmt) wurden, als die Filme aus den 90ern.
Die alten Filme sind eher bunt und durchaus für Kinder geeignet, mit viel, viel Humor und wenig Hintergedanken. (zB an den Nationalsozialismus)
Durchaus ist das nichts negatives, es ist nur mal interessant zu wissen.
Dafür sind die neuen Filme eher für Erwachsene und mit viel Hintergrund-Gedanken.

Die Action in diesem Film kommt nicht zu kurz und die Kämpfe sind gut ein choreographiert.
Durchaus ist die Story ebenfalls ein nettes auf und ab und ab und zu gibt es auch eine Prise Humor im Film.
Dazu trägt unter anderem Alfred schockierend gut zu bei.

Rundum, ein gelungener Film mit super Effekten, und ich freue mich schon auf den nächsten Film.

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resU

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war jetzt das 2. mal, dass ich den Film gesehen habe. Das erste mal war im Kino und da war mein Eindruck: Nur OK. Als ich dann die Kritiken hier laß, dachte ich, dass ich vielleicht zu besoffen war um den Film zu beurteilen. Jetzt kann ich sagen, dass mein erster Eindruck mich nicht getäuscht hat. Batman wirkt total steif in seinem Anzug und die Kampfszenen sind eher schlecht. Die schauspielerische Leistung von Heath Ledger ist nicht besonders gut, geschweige denn überragend! Nur weil jemand gestorben ist, heisst das noch lange nicht, dass er mehr Anerkennung verdient als andere Schauspieler und ich habe das Gefühl genau das passiert hier. Ich finde, dass auch Heath Ledger nicht in die Rolle gepasst hat. Verglichen mit Jack Nicholson sieht dieser Joker aus wie ein Clown, der eben NICHT witzig ist / nicht sein soll. Die Darstellung des Jokers generell hebt sich sehr von den Comic-Vorlagen ab, wessen Grund ich nicht nachvollziehen kann. Selbst Christan Bale ist mir was sein Schauspiel angeht negativ aufgefallen. Eine gute Performance hat im Gegensatz Gary Oldman abgeliefert.
Das wirklich positive am Film ist die Fülle an Geschehnissen die eine spannende Atmospähre erzeugt. Insgesamt sind die Effekte natürlich auch sehr gut, was aber bei dem Budbet auch zu erwarten ist. Der Cast soll wohl auch den Rest der Zuschauer davon überzeugen, dass der Film einsame Spitze ist, schließlich ist ja auch Morgan Freeman dabei...

Fazit: eben nur OK!

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Damals zweimal im Kino gesehen und beide Male war ich begeistert. Dann, wenige Jahre später, denke ich zurück, bedenke die ganzen negativen Kritiken (die mitunter unter all den Lobeshymnen untergingen) und es folgt eine Zweitsichtung von Nolans bis dato erfolgreichsten Film, diesmal mit kritischem Blick.

So lässt sich sagen, dass so große und gute Darsteller wie Caine, Freeman, Oldman, Murphy, Bale und Gyllenhaal blass bleiben aufgrund der unzureichend detaillierten Charaktertiefe der Figuren. Einzig Heath Ledger vermochte es, aus seiner Rolle das Maximum rauszuholen und liefert eine atemberaubende Leistung ab. Jede Minute, in der sein Joker zu sehen ist, ist ein wahrer Genuss.

Natürlich kann man dem Streifen auch vorwerfen, style over substance zu betreiben, schließlich lässt sich die Storyline recht kurz zusammenfassen und wird von bombastischer Action nahezu erdrückt. Zudem gesellen sich ein paar kleinere Logikfehler und Erzählschwächen.

Doch schafft es Nolan, eine sehr hohe Spannung von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten, liefert atemberaubende Szenen und Bilder, wirft stellenweise moralische Dilemmata auf und versteht es, die Wandlung Batmans zum dunklen Ritter nachvollziehbar aufzuzeigen. Dazu kommt noch der grandiose Soundtrack von Hans Zimmer und James Newton Howard.

Das alles leitet mich zu dem Fazit: The Dark Knight ist perfektes Blockbusterkino, dem man seine naturgemäßen kleinen Schwächen sehr gerne verzeiht.

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readmefirst

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll man dazu noch großes sagen? Ich finde die schauspielerische Leistung von Christian Bell und vor allem von Heath Ledger herausragend. Dazu der Film einfach top. Wie soll die Fortsetzung da noch einen drauflegen?

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Dopeter

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Bewertung5.0Geht so

gut ich bin ja schon bisschen älter als ihr alle und deswegen hier die beste meinung zu diesem film: 5,0

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HulktopF

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bei einem der denkt das der kng of queens schauspieler in matrix mitspielt hab ich nichts anderes erwartet


EvaOnExtasy

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Ich bin 16. Aber ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass deine Kommentare unter jedem Niveau sind.


blockbusterandmore

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Some men aren't looking for anything logical, like money. They can't be bought, bullied, reasoned or negotiated with. Some men just want to watch the world burn."

Der Pate der Comic-Verfilmung! So könnte man es zutreffend formulieren! Diese mittlerweile allgemeingültige Ansicht gilt deswegen, weil "The Dark Knight" die erste Comic ist, die sich ähnlich episch traut in die Tiefe zu gehen und von der Handlung und den Figuren verschachtelt ist wie das große Original! Selbst "Gladiator" gilt als Pate des Historienfilms, lt. Kommentar von Ridley Scott. Und es ist auch gut so, das diesen beiden Filme auf der Grundlage des Paten basieren, er ist nämlich ein zeitloses und prima Vorbild. Und auch ersterer Film erweist den besten Filmen wie dem Paten alle Ehre! Wer hätte gedacht, das vor Jahren das Batman-Franchise wiederbelebt werden könnte? Persönlich hat man, Hand aufs Herz, doch gar nicht mehr dran geglaubt! Und "Batman Begins" zu übertreffen entsprach wohl eher dem eigenem Wunschdenken als der Realität.

Was macht die aktuelle beste Comic-Verfilmung "The Dark Knight" also fantastisch? Im Grunde genommen greift diese die Stärken des Vorgängers auf und baut diese weiter aus, entpuppt sich trotz Kritikerstimmen nicht als fröhlicher Sommerblockbuster, sondern als eine Mischung aus erstklassigem Thriller, entlarvendem Gesellschaftspsychogramm, eleganter Comicverfilmung und stilvollen Arthouse-Elementen. Dazu kommt, das Batman auf der zweiten Entwicklungsstufe charakteristisch noch detaillierter herausgearbeitet wird. Batman entwickelt sich in der Fortsetzung vordergründig zum Badguy, um die Gesellschaft aufrecht erhalten zu können. Er flüchtet sich absichtlich in diese Rolle weil es keinen anderen Ausweg mehr gibt, ansonsten wäre die Gesellschaft verloren, weil sie gegenüber dem Joker keinen Widerstand mehr leisten würde (all dies ist auf das Ableben Harvey Dents zurückzuführen). Der Weg zur Erlösung wird halt ein langer und steiniger Weg sein;-) Aber man wünscht sich diese natürlich, da die Identifikation funktioniert. "Batman” ist nicht nur ein Held, er ist viel mehr als das, eine persönliche Tragödie, die nach gänzlicher Sichtung von "The Dark Knight” melancholisch nachhallt. Und Batman / Bruce Wayne als armen, reaktionären, im inneren kleinen Menschen zu interpretieren, ist keine überzeugende Interpretation. Besser wäre folgende Interpretation: Batman ist die Geschichte eines Individuums, welches viel Leid erfahren hat, sich aber nicht der Rache, sondern der Gerechtigkeit verschreibt. Er beweist innere Stärke, macht es jeden Tag besser, bejaht das Leben und tut gutes, trotz aller Widrigkeiten; er hält an seiner körperlichen und moralischen Herausforderung fest. Er sieht das Leben nicht als Witz, sondern als großen Wert an. Und diese Interpretation, die schon in "Batman Begins” Einzug erhielt, wird hier zur Vollendung geführt. Der Joker, der wieder als Schurke eingeführt wird, verkörpert das genaue Gegenteil von "Batman".

Bemerkenswert: zwischen dem Progatonisten Batman und seinem Gegenspieler, dem Joker, offenbart sich eine völlig neue, psychologische Komponente, und zwar die gegenseitige Abhängigkeit. Niemand von beiden sieht sich dazu in der Lage, den allerletzten Schritt zu tun und den eigenen Gegner konsequent zu besiegen / beseitigen, dann wäre nämlich die eigene existenzielle Berechtigung in Frage gestellt. Es existiert schlußendlich nur ein ewiges Ying und Yang ohne Ausweg. Und um sich selbst in Jenseits zu befördern, dafür ist der Joker in "The Dark Knight” einfach zu intelligent, es gibt dafür genug Mitstreiter von seiner Seite aus, die dafür infantil genug wären, sich selbst zu opfern (man denke auch mal an das berüchtige "Casting"). Und Batman könnte den Joker letztendlich nur besiegen, indem er zum Mörder werden würde. Dann aber hätte der Joker gewonnen und der Beweis wäre erbracht, das auch Batman im Kern ein schlechtes menschliches Individuum ist. Und das entspräche nicht der eigenen an die Fahne gehefteten Gerechtigkeit Batmans. Die Frage, die am Ende bleibt ist: wie besiegt man überhaupt einen im Gegensatz zu Jack Nicholsons Joker Interpretation Gegner vollkommen unberechenbaren Gegner wie den Joker? Gibt es da überhaupt eine Möglichkeit???

Festhalten muss man aber, das der "Joker" in "The Dark Knight” keineswegs seine Wirkung verfehlt, wie überharte Kritikerstimmen immer unken. Denn der Joker wird in "The Dark Knight” als völlig neue Art von Schurke interpretiert, welcher das absolute böse verkörpert, im Gegensatz zur Jack Nicholson Interpretation als "absolut" unberechenbar erscheint, das Potenzial und die Macht des Geistes rein zu manipulativen Zwecken zur Schau stellt und welcher absolute Anarchie und Chaos propagiert, auf der Grundlage das demokratische Grundsätze ihm zuwider sind. Zitat: "bring die alt hergebrachte Ordnung aus dem Gleichgewicht, und was entsteht? Chaos". Durch die Darbietung des Jokers als verankerter "Terrorist" läßt sich ideologisch, politisch und im reinen Weltgeschehen bewußt eine Ebene zur Realität darlegen, natürlich auch parallel zu den Menschen, die Opfer psychologisch geführter und nicht vorauszuahnender Angriffe sind. Und diese Angriffe verursachen die größte Angst und Panik unter den Menschen, und zwar jeden Tag. Bombenleger sind am meisten gefürchtet und gehaßt. Heath Ledger schafft ein großes Idenfikationspotential. "The Dark Knight” entspricht unserem aktuellem Zeitgeist und im weiteren Sinne dem zugrunde liegen unseres realen Weltbildes bzw. unserer Welt, die kurz vor dem Aufgeben und Zerfallen auf grund ihrer modernen Probleme, darunter dem Terrorismus, steht. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist. Selbstverständlich in dem Maße was im Rahmen von 2 ½ Laufzeit möglich und dem Mainstream angemessen ist.

Als Schlüsselmoment läßt sich die Fährenszene in "The Dark Knight" aus vielerlei Gründen als entlarvendes Gesellschaftspsychogramm wahrnehmen. "The Dark Knight" ist in erster Linie erstmal "keine” naive Ausbuchstabierung über den Patriot Act, sondern eine positive Anspielung auf diesen, denn mehr als eine Anspielung auf den Patriot Act ist keinem Kinogänger zuzumuten, da mit zwei Stunden und dreißig Minuten Laufzeit schon Überlänge vorhanden ist, und "The Dark Knight" kann sich nicht noch weiterhin bis zu einem Grade von 80% dem Politthriller und tiefer vermittelnden Botschaften verschreiben, da er immer noch a)einem anderen Genre zuzuordnen ist und b) einfach kein Platz mehr da ist; die eigene erzählenswerte Geschichte im Sinne des Comics hat immer Vorrang, der vermittelte politische Subtext schwingt aber immer unauffällig und unaufdringlich mit, der Vorwurf der Aufgeblasenheit kann entsprechend zurückgeschickt werden und ist nur eine vordergründig ins Spiel gebrachte Hysterie, um mit einem Vorwand "The Dark Knight" bekämpfen zu können. Der unbemerkte politische Subtext erweitert die eigene Erzählung um eine ganz spezielle Ebene. Diese Mischung brachte den Erfolg, "The Dark Knight" läßt sich sehr wohl ins Genre des Comic-Filmes pressen, wird aber durch seine neue Ebene, welche auf neue Ideen im Drehbuch zurückzuführen ist, zu einem etwas besserem und spezialisierteren, reellem Comic-Thriller mit Tiefgang", der sich zur puren Comic-Essenz entgegen positioniert; "The Dark Knight” wird zu etwas gänzlich neuem.

Es lässt sich in "The Dark Knight” unverhohlen, unschwer erkennen und festhalten, daß heutzutage keine politisch und religiös motivierten Kriege gegen Gegner gefochten werden, die zu jeder Zeit greifbar sind, sondern gegen Gegner, die das Gegenteil verkörpern und "überhaupt nicht greifbar" und daher "nicht" zu besiegen sind. Und darauf zielt Heath Ledgers Interpretation ab. Heath Ledger verkörpert einen Gegner, der das Leben in all seinen Werten hasst, da ihm abgrund tief schlechtes widerfahren ist, Rachemotive gegenüber der Gesellschaft spielen auch auf einer Ebene eine gewisse Rolle; Ledger verkörpert einen Gegner der vollkommen unberechenbar und unlogisch vorgeht, da der Verstand , wenn er dem Wahnsinn unterworfen ist, keine Grenzen mehr kennt; und da er der Ansicht ist das es keine wahre Gerechtigkeit gibt, sieht er das leben als schalen Witz an. Er möchte beweisen, das die Menschen im Grunde ihres Herzens schlechte Individuen sind! Diese Art von Gegner in "interpretierter Form eines Terroristen" ist die schlimmste Form, auf die man treffen kann, weil man sie zum einen schwerlich aufspüren und man den nächsten Angriff nicht vorausahnen kann. Heath Ledgers Schauspiel ist im Endeffekt eine auf andere Art weiterführende Interpretation der Rolle von Jack Nicholson aus den Vorgängerfilmen, die sich ebenfalls auf die Grundelemente der Comicvorlagen berief, denn Nicholson wirkte gemein und witzig und phasenweise brillant; Heath Leadger aber wirkt verstörend, psychotisch, hochintelligent und immer überlegen und liefert eine nervenzerrende Performance ab, die den Betrachter mitten in den Kampf und das Spiel um Gothams Seele hineinzieht, und dieser gebührt Respekt und Anerkennung.

Richtig ist, das "The Dark Knight” mit samt Ledgers Performance nicht mehr Tiefenwirkung besitzt als die bereits gesehenen Genrebeiträge von Burton, allerdings muß "The Dark Knight” dies auch gar nicht. "The Dark Knight” befaßt sich rein konzeptionell immer noch mit den Anfängen Batmans und besitzt genug Tiefenwirkung. P.S: Und auch wenn die Kritiker wegen des eingesetzten 9/11 Szenarios durchaus gähnen mögen, der Erfolg des Filmes definiert sich durch den Zuschauer. Und die Zuschauer machten unmißverständlich klar, das das zelebrierte, realistische 9/11 Szenario ihren Erwartungen und ihrem Geschmack entspricht, und sie auf der Basis des realistischen Kosmos einen Hauptprotagonisten und einen Antagonisten haben, mit dem sie sich a) identifizieren können und möchten und zum anderen b) den Antagonisten zu Recht als abstoßend empfinden dürfen; oder auch ihm Hass entgegenbringen können, was ungemein befriedigt. Und der Ansicht, das Heath Ledger zwar erstklassiges Schauspiel zelebriert, aber im allgemeinen Sinne nicht den Joker verkörpert, sei entgegnet, das es zu Herkunft, Art und Namen des Jokers keine einheitliche Regelung gibt. Im Zuge der gesamten Batman Mythologie und der dazugehörigen, im höchsten Maße unterschiedlichen Comics wurde die Figur des Jokers immer wieder neu interpretiert. Fest steht nur, das der Joker ein geniales kriminelles Hirn ist, welches einem geschminktem Clown sehr ähnlich sieht. Der Joker besitzt ein kreidebleiches Gesicht mit Narben, rot geschminkten Lippen, welches er zu einem teuflischem Grinsen verzieht, darüber hinaus besitzt er grüngefärbte Haare. Wie man den Joker vom äußerlichen und von der Art interpretiert, ist letztendlich eine Frage der Herangehensweise. Da Christopher Nolans Stärke darin liegt, die entsprechenden Comics selber ins eigene Medium zu transferieren, anstatt die eigenen Filme selber zu einem Comic-Strip verkommen zu lassen, erhält der Joker entsprechend einen realistischen, zeitgemäßen Look. Tim Burton ließ den Joker Comic-Strip mäßig erscheinen, womit viele Betrachter heute nicht mehr einverstanden sind. Die Zeiten und Geschmäcker ändern sich. Man sollte dies langsam und allmählich akzeptieren. Und "The Dark Knight" ist mehr als nur der "simple" Kampf Batmans gegen den Joker wie in vorangegangenen Dekaden, in denen es um das überleben aller Bürger Gotham Citys und die persönliche Racheerfüllung Batmans geht, der sich im inneren als bedauernswertes Individuum erweist. Nein, "The Dark Knight" geht einen entscheidenen Schritt in eine andere Richtung weiter: "The Dark ist der Kampf Batmans vs. "The Joker", und zwar einerseits um das Fortbestehen Gotham Citys, in der Harvey Dent als wichtiger, degradierter "Spielball" die scheinbar wichtigste Erscheinung darstellt, andererseits aber auch um die eigene Identität, an welcher der "Joker" maßgeblichen Anteil hat. Ebenso wie Batman an dem Erscheinen des Jokers Schuld trägt. Regisseur Christopher Nolan vollzieht einen Bruch mit der Erwartungshaltung beim Betrachter, welcher an "The Dark Knight" auf Grund einer falschen Perspektive scheitern wird.

Christopher Nolan inszeniert mit unter auch die Geschichte von Bezirksstaatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhardt), welcher von seinen Idealen, seiner Moral, seiner Integrität und seinen Gedanken her mit "Batman” verwandt zu sein scheint. Harvey Dent, so scheint es, ist wohl der wahre Held, der Gotham City endlich aus der Last des Verbrechens befreien kann. Seine Wandlung vom strahlenden Hoffnungsträger zum entstellten, von Rachegelüsten getriebenen Mörder Two-Face ist neben dem Kampf gegen den Joker entscheidende wichtige Knackpunkt in "The Dark Knight”. Harvey Dent ist nicht einfach nur eine tragische Figur, die zwischen die Fronten gerät. Harvey Dent ist das Opfer des Bürgertums. Und das Argument, das Christopher Nolan nicht das Maximum aus der Performance von Aaron Eckhardt herausholt, kann deutlich widerlegt werden. Christopher Nolan legt keinen Wert auf eine "Over The Top Inszenierung”, sondern setzt seine Schauspieler dezent ein, läßt diese nicht übertrieben agieren, was immer wieder angenehm zu beobachten ist. Und wenn es "angebracht" ist, läßt er sein Personal "emotional" agieren. Vor allem Aaron Eckhardt bringt eine Menge Charisma und Emotionaliät mit ein, letzteres entfaltet er schon zu Beginn u. auch während seiner Transformation, die vielleicht einen Tick zu kurz herausgearbeitet wurde. Und auch im Finale erreicht Eckhardts Spiel die volle Bandbreitenwirkung. Aaron Eckhardt verkörpert einen normalen Bürger, der das Herz am Rechten fleck hat, ("Sie wollen mich töten, Mr. Maroney, dann nehmen sie ne amerikanische.") aber dem auch eine dunkle Seite inne liegt, die im Laufe der Filmes zur Geltung gebracht wird. Beim restlichen Cast läßt sich wenig bemängeln, Gary Oldman spielt weiter routiniert auf und ist ein guter Weggefährte, Maggie Gyllenhaal ist die klar bessere Besetzung der Rachel Dawes. Ausfälle gibt es keine zu beklagen.

Und auch das Script der Nolan Brüder offeriert messerscharfe Dialoge, die mittlerweile als Messlatte für das gesamte Comic-Genre gelten und das hohe Niveau des Vorläufers "Batman Begins" halten können. Es ist auch überraschend, wie konsequent die Nolan Brüder den Umgang mit der eigenen Geschichte pflegen. Sollten etwaige Protagonisten keine Bedeutung für die eigene Erzählung mehr haben, werden sie kurzerhand geopfert. Für den Score von Hans Zimmer gilt, das dieser schon wie im Vorläufer angenehm themenlos ist und subtil nachwirkt. Zum Schluss fährt Hans Zimmer wieder die großen Geschütze auf. Sein Score wird richtig emotional.

Fazit: Wie schon "Batman Begins" ist "The Dark Knight" eine freie und legitime Interpretation des Batman-Mythos, welcher durch unterschiedliche Comic Vorlagen, z.B. von Frank Miller, geschaffen wurde. Es ist auch ein leichtes und vermessen, den Erfolg von "The Dark Knight" auf Heath Ledgers tragischem Unfall Tod zurückzuführen. Aber Warner Brothers als zuständiges Studio tat dies aber nicht bzw. schlug kein Kapital daraus, was man an der Stelle hoch anrechnen muß. Wie schon oft thematisiert und diskutiert ist "The Dark Knight" nicht weniger als die beste Comic-Verfilmung aller Zeiten, (mal schauen wie lange, denn es stehen wieder eine Reihe von Comic-Verfilmungen an), also eine Weiterentwicklung des Genres, das erwachsen geworden ist. Ein Meisterwerk also! Wenn man sich heute die 1. beiden Burton Verfilmungen im Vergleich anschaut, kommen diese nicht über einen Stand an schlechten und knarrzenden Gummianzügen, Gimmicks und Masken hinaus, welche man nicht mehr ernst nehmen kann, sie sind stililistisch ein Fehlgriff gewesen. Das beste Beispiel: der Joker im Ur-Batman benutzt eine immer längerwerdende Pistole, um Batman im Flug-Vehikel den Garaus zu machen. Jüngst gab Tim Burton in einem Interview wieder, das seine Adaptionen künstlerisch nicht ausgereift gewesen sind. Tim Burton wirkt aus "heutiger Sicht" mit seinen Interpretationen zu abgedreht und zu "übermäßig" märchenhaft; diese outen sich schauspielerisch als reine over-the top Darbietungen und offenbaren ein Maß an Magie, das über sein Ziel eindeutig hinausschießt. Daher geht mittlerweile die komplette Wirkung früherer Tage verloren. (man denke nur an Batman im steifen Gummi-Kostüm, der den Hals nicht drehen konnte mit einer Zielscheibe in Gelb auf der Brust, das ist auch nicht als Abwertung der Arbeit von Burton gemeint, die als barockes Comic-Fest damals durchaus Laune gemacht hat, sondern solche "Details" können dem heutigem Publikum nicht mehr standhalten) Das liegt an der Tatsache, das auch das Publikum in Bezug auf die Filmemacherei immer abgebrühter und erfahrener wird! Die Entwicklung beim Medium Film bleibt einfach nicht stehen und wird auch in Zukunft noch schneller voranschreiten! Zitat: " Sie haben an an einen neuen Anzug gedacht!" "Oh, sie wollen den Kopf drehen können?" "Ja, das rückwärts einparken wäre dann schon mal leichter." "The Dark Knight" ist schlicht und ergreifend ein Meisterwerk. Denn nach zweimaligem Anschauen offenbart sich die ganze metaphorische und emotionale Bandbreite. Dazu kommt das knapp vor Schluss mit den Regeln des Comic-Genres gebrochen wird bzw. die "Karten" neu gemischt werden, da in Nolans Batmans Interpretation etwas völlig neues, nie dagesehenes erscheint: eine Stadt, die ihren Beschützer lieber opfern und tot sehen würde, (also etwas ganz anderes als dem Protagonisten in Comic-Mainstream á la Spiderman 2 zuzujubeln), nachdem die eigene Aufgabe mit Bravour gelöst wurde; zum anderen erscheint ein Gegner dem man eventuell (!) nur besiegen kann, indem man sein Schatten darsein zu einer Lebensaufgabe umgestaltet. Vor allem erweisen sich die Antagonisten in Burtons und den restlichen 2 infantilen Joel Schumacher Interpretationen zum Schluss immer als besiegbar, egal auf welche Art, quasi durch Batman selber oder wenn sie sich im nachhinein selbst besiegen. "The Dark Knight" verweigert sich diesem mittlerweile gängigen Film Enden und abgegriffenen Klischees aus 08-15 Comicvorlagen konsequent und offenbart sich als wahre, deutlich mutigere Comic-Interpretation. Und wird auch Jahre später noch in Erinnerung bleiben.

Joker: "Rede nicht so wie die, so bist Du nicht. Auch wenn Du es gerne wärst. Für die bist Du nur ein Freak - genau wie ich. Im Moment brauchen sie Dich noch, aber wenn nicht... verstoßen sie Dich wieder, wie einen Aussetzigen."

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aberaber

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Bewertung9.0Herausragend

In den letzten Jahren gab es schon eine Reihe von guten und interessanten (Mainstream-)Comic-Verfilmungen zu sehen (Hauptsächlich von Marvel). Dark Knight ist aber der bisherige Höhepunkt (mal abgesehen von Sin City, aber der bewegt sich in anderen Sphären :-)). Kaum vorstellbar, dass das noch zu steigern ist. Vielleicht durch Dark Knight rises?

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NWO@Movie

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich hab ihn einige male angesehen. Ich finde ihn gut gemacht. Aber der Hype nervt so derartig dass ich schon den Titel des Films nicht mehr lesen und hören will. Dieser Film wird in den Himmel gepriesen, dabei dreht Christopher Nolan Filme die man sich aus bereits existierenden Filmen zusammenschustern kann. Überbewertet!

Aber: Heath Ledger hat den Oscar wirklich verdient. R.I.P.

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NWO@Movie

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Schön^^ was soll ich sonst sagen? xD


geheimer333

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nichts nichts :D


aggrotainment

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Kann ich eigentlich einzelne Bewertungen löschen ? Ich hab den Film nie komplett gesehen. Im Kino bin ich eingeschlafen und die Wertung ist ein versehen...

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TFX

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Der Blick eines Menschen richtet sich auf das, was einem als wichtig erscheint. In den 2 Jahren hast du den Button nie gebraucht, also hat ihn dein Auge als unwichtig abgestempelt :D


aggrotainment

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hm. so philosophisch und doch so richtig ;)
danke dir auf jeden fall


kahaujiko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein wirklich fesselnder film. joker und heath ledger sind eine zusammenkunft, der ich zunächst kritisch gegenüberstand, ddie sich später aber als perfekt herausstellte

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