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The Dark Knight

The Dark Knight (2008), US Laufzeit 152 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kinostart 21.08.2008


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8.4
Kritiker
111 Bewertungen
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8.3
Community
53221 Bewertungen
752 Kommentare
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von Christopher Nolan, mit Christian Bale und Heath Ledger

Im zweiten Teil von Christopher Nolans Batman-Trilogie, The Dark Knight, versucht Heath Ledger als Joker Gotham City ins Chaos zu stürzen und Batmans Pläne zu vereiteln.

Noch immer spielt Bruce Wayne (Christian Bale) tagsüber den verantwortungslosen Milliardär, während er nachts als Batman das Verbrechen in Gotham city bekämpft. Unterstützt von Lieutenant Jim Gordon (Gary Oldman) und Staatsanwalt Harvey Dent (Aaron Eckhart) setzt Batman sein Vorhaben fort, das organisierte Verbrechen in Gotham endgültig zu zerschlagen. Doch das schlagkräftige Dreiergespann sieht sich bald einem genialen, immer mächtiger werdenden Kriminellen gegenübergestellt, der als Joker (Heath Ledger) bekannt ist: Er stürzt Gotham ins Chaos und zwingt den Dunklen Ritter immer näher an die Grenze zwischen Gerechtigkeit und Rache. Dent, der inzwischen mit Bruce Waynes Jugendliebe Rachel (Maggie Gyllenhaal) liiert ist, rückt in das Fadenkreuz des Jokers…

Hintergrund & Infos zu The Dark Knight
In The Dark Knight, der Fortsetzung des Action-Hits Batman Begins spielt Christian Bale unter Christopher Nolans Regie wieder die Rolle des Batman/Bruce Wayne. Einschließlich Michael Caine standen für The Dark Knight wieder alle aus Batman Begins bekannten Schauspieler vor der Kamera – bis auf Katie Holmes. Die Ehefrau von Tom Cruise wurde für die Fortsetzung von Nolans Batman-Reihe durch Maggie Gyllenhaal ersetzt.

Die Dreharbeiten begannen im April 2007, der Film startete in Deutschland am 21. August. Schon Wochen vor Kinostart im Juli 2008 waren alle Premieren für den Film in den USA ausverkauft. The Dark Knight hatte das beste Startwochenende Hollywoods mit 66,4 Mio. Dollar, bisher war das Spider-Man 3 mit 59,8 Mio Dollar.

Für Heath Ledger war The Dark Knight der letzte Film, den er vor seinem Tod noch fertig stellte. Danach begann er noch mit den Dreharbeiten zu Das Kabinett des Doktor Parnassus, der jedoch ohne ihn fertig gestellt werden musste. Dafür übernahmen Colin Farrell, Johnny Depp und Jude Law die physisch transformierten Versionen von Heath Ledgers Rolle. Für seine Darstellung des Jokers erhielt Heath Ledger posthum über 30 Auszeichnungen, darunter auch einen Oscar. (ST)

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Mehr Bilder (38) und Videos (15) zu The Dark Knight


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Dark Knight
Genre
Superhelden-Film, Actionfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
Gotham City, Hong Kong
Handlung
Anarchismus, Anarchist, Autounfall, Banküberfall, Bedrohung, Benzin, Blockbuster, Bombenexplosion, Brand, Brennende Person, Brutalität, Butler, Bürgermeister, Chaos, Doppelte Identität, Einbrecher, Empfang, Entstelltes Gesicht, Erpressung, Erzfeind, Falle, Falsche Beschuldigung, Falsche Identität, Feind, Fledermaus, Frau zwischen zwei Männern, Freunde, Gangster, Gefahr, Geheime Identität, Geisel, Geiselbefreiung, Geiselnahme, Geiselnehmer, Geplanter Mord, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewissenskonflikt, Gut und Böse, Held, Heldentum, Hinterhalt, Hund attackiert Mensch, Identität, Imitation, Irrtum, Joker, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kampfhund, Kopfgeld, Krankenhaus, Lebensgefahr, Lebensretter, Mafia, Mafiaboss, Mann als Frau verkleidet, Maske, Messer, Moral, Mord, Neue Freunde, Nihilismus, Oberstaatsanwalt, Panik, Psychopath, Rache, Raketenwerfer, Raubüberfall, Rettung, Rottweiler, Ruinierte Party, Schuld, Schusswunde, Selbstjustiz, Sportwagen, Sprengsatz, Sprengstoff, Staatsanwalt, Superheld, Symbolik, Terror, Triade, Täter, Umhang, Unglückliche Liebe, Unschuldig Verfolgte Person, Verbrechen, Verbrecherjagd, Verdacht, Verdächtiger, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verhör, Verrückter, Videobotschaft, Wahnsinn, Zeuge, Zufall, Überfall, Überleben, Überlebenskampf, Überwachung
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Blockbuster, Epos, Joker, Sequel
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
A. Syncopy Films production, DC Comics, Legendary Pictures, Warner Bros.

Kritiken (45) — Film: The Dark Knight

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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9.0Herausragend

[...]Gleich vom Start weg muss man sagen, dass Nolan mit “The Dark Knight” relativ nahtlos da weiter macht, wo er mit dem Vorgänger aufgehört hat: den Zuschauer erwartet somit vom Start weg ein actiongeladener und sehr düster ausgefallener Titel, welcher Batman nun endgültig aus der Klamauk-Schiene (welche ohnehin nur Adam West wirklich gekonnt vertreten hat) heraus holt. Hatte ich schon in der letzten Besprechung anklingen lassen, dass es in Gotham so finster wie schon lange nicht mehr ist, kann man hier nun mit ruhigem Gewissen behaupten, dass die Stadt abseits der Comics noch nie so brutal und düster gezeichnet wurde wie hier.[...]

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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8.5Ausgezeichnet

Wie für einen zweiten Teil üblich ist "The Dark Knight" um einiges größer, lauter und actiongeladener als sein Vogänger. Logisch, die Vorgeschichte steht, die Figuren müssen nicht mehr groß eingeführt werden, es geht gleich voll zur Sache. Atempausen gibt es trotz der üppigen Laufzeit wirklich keine, Nolan beginnt mit einem Banküberfall inklusive hinterlistigem Zehn-Kleine-Negerlein-Spiel und drückt danach ordentlich auf's Tempo. Wenn es an diesem Spektakel etwas ernsthaft zu kritisieren gibt, dann wohl tatsächlich nur, dass Christopher Nolan vielleicht etwas zu viel in den Film packt. Gerade Two-Face wird etwas verheizt, er alleine hätte schon als Gegner einen ganzen Film tragen können. Der Film benötigt nur sein Alter Ego Harvey Dent als wichtige Schlüsselfigur für die Handlung. Leider kommt er zum Finale hin nicht ganz so zur Geltung, wie man es sich hätte wünschen können. Die Show gehört halt klar Heath Ledger als Joker, da tut der auch einiges für. Der Oscar war sicherlich durch sein überraschendes Ableben so was wie eine Würdigung seiner Person, ob er ihn sonst bekommen hätte, bin ich nicht so sicher. Aber wie dem auch sei, seine Interpretation finde ich großartig. Den bösen Clown als einen psychotischen Massenmörder anzulegen, der bis auf das Bisschen abblätternde Schminke nichts buntes hat, tolle Idee und hervorragend umgesetzt. So wie der ganze Film, handwerklich mal wieder unbestreitbar exzellent und als Popcornkino nahezu fehlerfrei. Noch etwas dunkler, etwas tragischer als sein Vorgänger, mehr Wums und mit einem leicht bitteren Beigeschmack am Ende, was die Erwartungen auf einen Abschluss der Geschichte geschickt schürt.

Sicher seinerzeit sehr überhypt und natürlich nichts weiter als Blockbusterkino, dafür aber ziemlich hochklassig gemacht.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

DonChris

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"Milk" ist eine klasse Darstellerleistung, kann ihn dir ebenfalls nur ans Herz legen. An sonsten wie immer ein schöner und vor allem treffender Kommentar, auch wenn ich "Batman Begins" für den stärksten der drei Teile halte, weil 2Face underirdisch schlecht in seiner Schauspielarbeit ist.


JackoXL

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@Don: Unterirdisch schlecht? Kann ich nicht behaupten.


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

Ein toller Film, vielleicht die beste Comicverfilung bis jetzt mit tollen Charakterschauspielern und einer Story die einem dazu bringt während des Film leise zu atmen, um nichts zu verpassen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Lieblingsfilm

[...]Mit „The Dark Knight“ erdet Nolan sein Bat-Szenario weiter: zeigte „Batman Begins“ die Werdung Waynes zu Batman in aller Ausführlichkeit, säte den psychiologischen Nährboden aber vor dem Hintergrund einer ganz und gar typisch-überkandidelten (Comic-)Schurkenbedrohung, erzählt „TDK“ die Saga als komplexen Crime-Thriller weiter. Und entfesselt damit eine ähnliche Urgewalt von einem Film, wie es der von Nolan als Einfluss spezifizierte Genre-Prime „Heat“ von Michael Mann tat. Trotz eines Hauptcharakters mit Fledermaussymbol auf der Brust und –ohren auf dem Kopf und eines grell geschminkten Zampanos der Zerstörung ist „The Dark Knight“ von einem Comicspektakel so weit und auch von seinem direkten Vorgänger ein gutes Stück entfernt, wie es ein Superheldenfilm sein kann, ehe er die Grenze der Austauschbarkeit und Deplatziertheit seiner Figuren erreicht. Zugegeben: vor allem im dritten Akt überspringt der Film diese Grenze immer mal wieder, insgesamt funktioniert „The Dark Knight“ an dieser direkten Schnittstelle zwischen realitätsbedachter Crime-Chronik und der überlebensgroßen und aus Comicfiguren generierten Ikonografie einer Gut-gegen-Böse-Erzählung mit tiefen moralischen Konflikten und gleichzeitiger Entzerrung und Graufärbung dieses simplen Grundschemas aber ganz ausgezeichnet.[...]

[...]Das Gotham in „TDK“ ist nochmals entkünstelter, die in „BB“ charakteristischen Narrows und die Hochbahn sind komplett aus dem Stadtbild verschwunden, auch Arkham Asylum spielt keine Rolle, was man schon als gestalterische Inkohärenz kritisieren kann. Einen im ersten Teil noch so bedeutenden, atmosphärischen und nicht zu Ende erzählten Handlungsort wie die Narrows erwähnungslos zu streichen ist schon kein ganz nachvollziehbarer Schritt. Nachvollziehbare Schritte geht auch nicht unbedingt jede Szenenfolge, 10er-Wertung hin oder her, es wäre falsch zu behaupten, „The Dark Knight“ sei ein von innen nach außen und in alle Richtungen komplett perfekt komponierter Film. Da ploppt Batman schonmal einfach aus dem Nichts auf, obwohl er in der Szene zwei Sekunden zuvor noch wo ganz anders war und auch kein offensichtliches Wissen darüber besitzt, dass andernorts überhaupt etwas vor sich geht – aber gut, he’s Batman… Auch geht’s in der schieren Wucht und dem kaum einmal Innehalten des Films an einigen Stellen sehr gehastet voran, was mal schlicht schade ist, da Beruhigung eben auch einen dramaturgischen Effekt hat und manchmal gar unplausibel wird, wenn zum Beispiel Batman einen Mafiaboss aus großer Höhe fallen lässt, dieser sich hörbar die Beine bricht, und (gemessen an der gefühlt im Film vergehenden Zeit) wenig später bloß mit Gehstock statt dickem Gips zu sehen ist. Dennoch ein marginaler Nachteil, denn auf der anderen Seite ist es dieser ununterbrochene Antrieb, dieses ständige Vorwärtspassieren und nie zur Ruhe kommen (lassen), das „The Dark Knight“ zu einem solchen dauerpushenden Koloss von Film macht, der sich über weite Strecken gängigen Erzählmustern des (Helden-)Kinos verwehrt, die Struktur der Einführung, des Mittelteils und der Auflösung im Grunde komplett in seine erste Hälfte packt (der Film könnte mühelos nach straffen neunzig Minuten mit einem Cliffhanger enden), nur um danach einen einzigen Joker-macht-Terror-Höhepunkt nach dem nächsten aufzutürmen, in der Unvorhersehbarkeit des Psychopathen-Clowns manchen vollkommen antiklimaktisch auflöst und ausgerechnet gen Showdown auf den ganz dicken Explosionsknall verzichtet.[...]

[...]Gehypt von Gotham bis Meppen, gepriesen als einer der besten Filme aller Zeiten, als DAS Ultrameisterwerk unter den Comicverfilmungen – vielleicht alles ein bißchen viel. Dennoch, im Verbund mit seinem Vorgänger, ein großer und großartiger Film. Die Action, besonders die Car/Truck Chase Sequence, mag man, wie es Jim Emerson in seinem (wohlgemerkt hochinteressanten) In the Cut: Shots in the Dark (Knight)-Video getan hat, hinsichtlich Schnitt- und Continuityfehlern auseinander nehmen können, dennoch sticht das Sequel seinen Vorgänger in Größe und Ausmaß deutlich aus, zudem kommt weiterhin kaum CGI zum Einsatz, wodurch der Truck Flip und die Krankenhausexplosion umso eindrucksvoller werden. Ob „The Dark Knight“ nun die beste Comicverfilmung ist oder nicht, ob es die überhaupt gibt und inwieweit sich solche Kategorisierungen lohnen – who gives a batshit? Der Film bildet zusammen mit „Batman Begins“ (und hoffentlich „The Dark Knight Rises“) ein tiefgründiges, so sorgfältig im ersten Teil geformtes wie im zweiten vom Joker zerschlagenes Heldenbild, einen Abriss gegenwartsgesellschaftlicher Themen wie Terror und zweckheiligende Mittelüberschreitung und ein Blockbusterkino mit Reife und Inhalt statt Blödheit und Leere. Angesichts von Milliardenhits wie „Transformers“ und anderem effektüberladenen Radau maybe not the Kino we deserve, but the one we need…[...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Grund des irren Triumphzugs von „The Dark Knight“ ist eine Mischung aus starkem, visionärem Handwerk in allen wichtigen Teilbereichen, gekonnter Zeitgeisterfassung und dem tragischen Tod des Haupt-Nebendarstellers Heath Ledger sechs Monate vor Kinostart, wodurch sich die große Marketingkampagne quasi verselbstständigte und die Emotionen vollends überkochten. Betrachtet man alles nach einiger Zeit mit gesundem Abstand, bleibt eine gelungene Fortsetzung, die sich den nötigen Pflichten der vorangegangenen Einleitung entledigt und verdammt gekonnt eine komplexe Geschichte erzählt. Eine Fortsetzung, die so viel will, dass sie nicht perfekt sein, aber unter Umständen immerhin restlos plätten und faszinieren kann. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Was 'Batman Begins' zu einer besonderen Comic-Verfilmung gemacht hat, war die realistische Inszenierung und der Charakter-Tiefgang. In beiden Punkten muss 'The Dark Knight' im Vergleich zum Vorgänger Abstriche machen. Was nicht heißen soll, dass Nolan mit CGI-Effekten oder unglaubwürdigen Szenen übertreibt, nein, aber dennoch werden hier einige Schippen draufgelegt. Das liegt daran, das 'The Dark Knight' deutlich mehr Wert auf Action-Szenen legt. Die Action ist nicht nur Nebensache, sondern übernimmt einen großen Punkt. Natürlich sind die Szenen fantastisch anzusehen und hervorragend in Szene gesetzt, aber die Charakterzeichnung leidet unter dem Feuerwerk. Christopher Nolans' Inszenierung ist nicht unbedingt oberflächlich und in jedem Fall vielschichtiger als in anderen Comic-Verfilmungen, aber dennoch nicht so ausgebaut und tiefgründig wie in 'Batman Begins'. Was aber auch daran liegt, das Batman nicht mehr die Hauptfigur ist, sondern viele verschiedene Charakter ins Spiel kommen, die alle ihre Zeit bekommen wollen. [...]

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Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Why so serious?"
Christopher Nolan beweist einmal mehr das er weiß was er macht und was er macht ist ganz einfach mehr als fantastisch. Über die Story braucht man nicht viel sagen
---> Der Joker will alles dafür tun um Batman aus dem Weg zu räumen, um Gotham so in die Dunkelheit zu stürzen. Doch vor genau dieser Dunkelheit soll der "Dunkle Ritter" schützen.
Der Cast ist schlichtweg einer der besten die ich je gesehen habe, Batman wird 1A von Christian Bale verkörpert, er weiß wie man Action macht! Dann haben wir da noch den Joker. Der Joker wird von dem verstorbenem Heath Ledger gespielt. Nein, nicht nur gespielt, er lebt ihn förmlich, so viele Emotionen und so viel Hingabe sieht man wirklich sehr selten. Ich weiß gar nicht wie ich das richtig beschreiben soll, er macht einfach nichts falsch aber gut macht er auch nichts. Er macht es Unglaublich. Mit dieser Rolle hat er sich wahrlich ein Denkmal gesetzt, tschüss gesagt und dann diese traurige Welt verlassen.
Gary Oldman: James „Jim“ Gordon, Aaron Eckhart: Harvey Dent, Maggie Gyllenhaal: Rachel Dawes machen das Gespann dann vollständig und jeder von ihnen kann sich auf die Schulter klopfen für diese Leistung.
Vor diesem Film konnt ich nichts mit Batman anfangen, die ersten Filme waren mir einfach zu alt und langweilig, doch "The Dark Night" hat mich vom Gegenteil überzeugt, Batman ist nicht langweilig. Das "Batpod" und der "Tumbler" waren ja mal sowas von gut entworfen worden! Hübsch, hübsch.
Einfach ein toller Action-Kracher mit viel Gefühl.
"Madness is like gravity. All you need is a little push."

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.0Sehenswert

THE DARK KNIGHT bleibt auch nachdem die Jubelfanfaren um Heath Ledgers Performance verklungen sind, ein schwer in ein Bewertungsschema zu pressender Film, ist Christopher Nolans größter Verdienst doch auch sein größtes Manko: Es ist folgerichtig, dass der Mittelteil seiner Trilogie den durch Millers Comics inspirierten Pfad weiterschreitet, und nach dem Weltenbau im Vorgänger nun auch die narrative Ebene in der Realität verortet werden kann. Inwieweit man allerdings bereit ist, 9/11 als Ansatzpunkt einer Comicverfilmung zu akzeptieren, wird maßgeblich von der Toleranz des einzelnen Rezipienten abhängen.

Litt BATMAN BEGINS dabei bisweilen stark unter der Last, Ouvertüre und eigenständiges Werk sein zu müssen, ermöglicht seine Existenz Nolan für den Nachfolger nun zumindest eine gestraffte Dramaturgie, ist der Rahmen seiner Titelfigur doch in den Grundzügen bereits definiert, und bedarf nur noch der Ausgestaltung.

Beschäftigte sich der erste Film vorallem mit der Transformation von Bruce Wayne in Batman, konzentrierte sich dabei vorwiegend auf die inneren Stukturen seines Protagonisten, und verband dabei die Frage nach der Berechtigung einer symbolträchtigen Rächerfigur wie Batman mit der moralischen Hinterfragung von Waynes persönlichem Schicksal und den daraus resultierenden Entschlüssen, politisiert THE DARK KNIGHT bewusst sein Szenario, greift die Fäden des Vorgängers zwar auf, spinnt sie nun aber deutlich am aktuellen Weltgeschehen entlang: Es ist der Versuch, Terror und Paranoia einzufangen, ihre Mechanismen zu sezieren, der Nolan hierbei antreibt; mit Batman und seinen beiden Antagonisten fügt er eine weitere Konstante in die Systemstuktur seiner Welt ein, die - alle auf ihre Weise - geschickt zu deren Erosion beitragen.

Es sind per se keine unbedingt klassischen Motive, die jede der Figuren auszeichnet, und doch nimmt man sie durch ihre Omnipräsenz in den letzten Jahren als solche wahr: Ist Unrecht im Kampf für das Recht moralisch zu legitimieren?

Im Bezug auf die Titelfigur geht der Film deshalb auch nicht wesentlich weiter als BATMAN BEGINS, ihre Hinterfragung ist nicht Entwicklung, sondern Teil des anfänglichen Konzepts, die Parallelen die Nolan zwischen einer Quasi-Institution wie dem maskierten Flattermann, und realen Geheimdiensten zieht wird nirgendwo deutlicher als im vorgezogenen Schiffsfinale, in dem die obige Fragestellung packend, aber auch eindimensional zur Parabel über den Patriot-Act ausbuchstabiert wird.

Entgegen landläufiger Meinung geht - unter Auslösung der Darstellerebene - auch von Ledgers Joker wenig wirkliche Faszination aus; die ihm immanente Metaphorik, als ikonisierter Pate eines ebenso barbarischen, wie auch in seiner Motivation eher schwer zu umreißenden Terrors funktionieren zu müssen, engt seine Charakterzeichnung stark ein; die bewusste Positionierung gegenüber Batman als einander ebenso bedingende, wie auch abstoßende Variable, trägt zwar zur größeren Akzeptanz bei, als es bei Ra's al Ghul der Fall war, geht in ihrer Tiefenwirkung aber auch nicht weiter als Burtons Beziehungskonzeption fast zwanzig Jahre vorher.

Die devote Faszination gegenüber einem kostümierten Bombenleger, die Film und Regisseur dabei des Öfteren fahrlässig an den Tag legen, vergisst aber nahezu vollständig das Potential der Dent-Figur abzuschöpfen, oder auch nur auszuleuchten; ist dieser doch in Verkennung der Strahlkraft seiner Symbolik stets nur Randfigur - erst von Bruce Wayne, später vom Joker. Dabei wäre die Metamorphose seines Körpers und Gerechtigkeitssinns, die subtilste Art gewesen die Auswirkungen eines nur sich selbst unterstehenden Vigilantismus aufzuzeigen, ebenso wie seine neurotische Zerissenheit sich als Spiegel Waynes geeigent hätte.

Schlußendlich gelingt es Nolan, seine Interpretation des Batman-Stoffes weiterzuentwickeln, einen inhaltlichen und visuellen Einklang herzustellen, und so wirkt THE DARK KNIGHT trotz seiner vermehrten Zugeständnisse an actionaffines Blockbusterpublikum reifer und homogener, als BATMAN BEGINS. Sein aufgeblasener politischer Subtext bleibt dabei aber ebenso wie die rationale Welt und Nolans technizistischer Inszenierungsstil Geschmackssache.

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Hitmanski

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Dankeschön :)


Eigenbrötler

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Chapeau!


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

Es gibt Filme die sind sofort ein Klassiker. “The Dark Knight” ist ein solcher Film. Toll gespielt, toll besetzt und toll inszeniert ist die “Batman Begins”-Fortsetzung ein Film der seinen Vorgänger in allen Bereichen überbietet. “The Dark Knight” muss man gesehen haben und gehört in jede Filmsammlung!

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

Nolans düsterer Thriller zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Batman noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Ganz hervorragend!

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Pegisto

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Kann man nur zustimmen!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Was für ein Film! Selten sind solche Filme die trotz großer Aufmachung es schaffen neben dem Bauch auch den Kopf zu bedienen. Christopher Nolans zweiter Batman ist ein Paradebeispiel wie man Big Budget Unterhaltung und intelligentes Kino mit Hintersinn zusammenschließt. Ein durch und durch ambitioniertes Werk dass mit diesen Ambition perfekt umgeht und so einen der besten Blockbuster der Filmgeschichte abliefert und es liegt zu einem großen Teil am genialen Spiel von Heath Ledger, aber auch an den interessanten politischen und gesellschaftlichen Reflexionen auf unsere heutige Zeit.

"The Dark Knight" geht mit diesen Reflexionen so geschickt um, dass sie sich perfekt ins Gesamtgerüst des Film einpassen ohne dass sie etwas von ihrer Kraft und Aussage einbüßen müssen. Der einzige der einbüßen muss ist Batman selbst, der sich seinem größten Gegner stellen muss und der weiß genau wie man Batman leiden lässt und dies zelebriert der Joker mit einer diabolischen, psychopathischen, amoralischen und durch und durch unbezähmbaren Intensität, die sich durch den gesamten Film windet und den düsteren Film noch etwas finsterer und grimmiger macht.

Man könnte noch so viel über dieses Meisterwerk sagen, z.B. dass der Film ein grandioses Vermächtnis von Ledger ist, dass er trotz seiner 150 Minuten nie langweilig wird, dass die handgemachten Actionszenen schier grandios ausgefallen sind oder dass diejenigen die wirklich glauben Schwächen in „The Dark Knight“ gefunden zu haben Erbsenzähler sind, aber im Endeffekt ist es alles nur Schall und Rauch.

Was bleibt sind großartige Erinnerungen. Erinnerungen an einen genialen Unterhaltungsfilm mit viel Grips, Erinnerungen an einen viel zu früh verstorbenen Ausnahmedarsteller und Erinnerungen an einen kommerziell und vor allem qualitativen Erfolg eines Filmes der seinen übergroßen Hype und Erwartungen, die durch den sehr guten "Batman Begins" und den tragischen Tod von Heath Ledger geschürt wurde, gerecht wurde.

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sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Ohne Zweifel ein Film der (unabhängig vom seinem Publicity-förderenden Tod) von der genialen Darstellung von Heath Ledger, als Gegenspieler von Batman lebt. Anders als bei der überdrehten Darstellung von Jack Nickolson, scheint dieser Joker nicht einem Comic sondern dem dunklen, bösen Wahnsinn einer bitteren Realität entsprungen. Christopher Nolan ist es mit Dark Knight gelungen, Gotham durch den Joker einen bitteren Spiegel vorzuhalten. Ein tiefgründiges Actionspektakel - schade dass wir diesen Joker in den nächsten Teilen nicht wieder sehen dürfen.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

The Dark Knight ist sicher nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hat es geschafft, das Superhelden-Genre aus seinen Kinderschuhen herauszuheben. Eine derart vielschichtige Comic-Verfilmung hat man noch nicht gesehen und Vergleichen mit den großen Thrillern der Filmgeschichte wird locker Stand gehalten.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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10.0Herausragend

Der Superheldenfilm hat entgültig seine Unschuld verloren.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

“Zaubern wir ein Lächeln auf dieses Gesicht!”

Das war er also, der “neue Batman”. Der Film, der schon super war, als es ihn noch gar nicht gab. Für den Heath Ledger gar posthum den Oscar erhalten soll, wenn es nach der Meinung einiger Kritiker gehen würde. Das war aber auch der erste Film bei dem ich anwesend war, bei dem nach der Vorstellung vom Publikum applaudiert wurde. Doch was heißt das schon?

In diesem Fall eigentlich eine ganze Menge. Die bereits in “Batman Begins” vorhandenen Stärken - starke Schauspieler (ja, der Joker ist genial gespielt…), ein eindrucksvoller Soundtrack, beeindruckende Bilder und sehr gute Spezial-Effekte -wurden konsequent beibehalten. Doch heißt das alleine nichts. Der große Pluspunkt des Films ist die Story. Hier zeigt Christopher Nolan erneut, dass er ein großartiger Drehbuch-Autor ist.

Da hätten wir zum einen den Joker. Keiner weiß woher er kam (meine Vermutung: aus den vergifteten Narrows aus “Batman Begins”, aber wie gesagt, da ich die Comic-Vorlagen auch nicht kenne nur eine Vermutung), was genau er und vor allem WARUM er es will. Der Joker ist unberechenbar, völlig verrückt und agiert ohne Regeln, ist somit Batmans größter Widersacher. Die besten Szenen des Films gehören folglich Heath Ledger. Ich weiß, das sagt jeder, man liest es überall, meistens im Zusammenhang mit seinem frühen Tod, aber: Sein Joker IST der Joker. Alleine die Szene, in der er im Krankenschwester-Kostüm vor dem Krankenhaus steht um dieses zu sprengen - genial. Gestik, Mimik, seine Reaktion auf die (verspätete) Explosion - einfach gut gespielt.
Batman bzw. Bruce Wayne wiederum ist in seiner Rolle gewachsen und routinierter geworden. Seine Herkunft, seine Beweggründe kennen wir, und so wird darauf weniger Wert gelegt. Neu ist, dass er seinen Job eigentlich an den Nagel hängen will, um mit Rachel zusammen sein zu können (größte Enttäuschung des Films: Maggie Gyllenhaal). Und so setzt er große Hoffnungen in Harvey Dent. Christian Bale kann seiner Rolle leider nichts neues abgewinnen und hält sich schauspielerisch doch arg im Hintergrund, was sehr schade ist.
Harvey Dent ist der neue Staatsanwalt Gothams und sagt dem organisierten Verbrechen den Kampf an. Die meisten werden es wissen: Harvey Dent wird Two Face, und sein Weg dorthin ist eine wichtige Nebenhandlung des Films, hängt sie doch auch mit dem Joker zusammen. Auch diese Wandlung ist überzeugend gespielt, vllt. nicht unbedingt in den Vordergrund gestellt und seine Motive werden nicht auf Anhieb nachvollziehbar, doch sie sind es.

Hier hängt alles sehr zusammen, die Story ist verflochten, überraschend und doch in sich logisch. Mancher einer hätte das ganze in zwei Filme gepackt.

“Du hast alles verändert. Für immer. Es gibt kein Zurück. Weißt du, für die bist du nur ein Freak. Wie ich!”

Doch leider ist nicht alles besser in der Fortsetzung. Das neue Kostüm wirkt irgendwie lächerlicher… und wird etwas zu sehr in Szene gesetzt, so dass ich doch etwas befürchte, wir landen bald wieder bei dem Posing der alten Filme (ja, z.B. das Nippelkostüm…). Ich war ja noch nie ein Fan übertriebener Superhelden-Maskerade und habe deswegen auch den realistischen Ansatz von “Batman Begins” sehr begrüßt. Was hier aber noch an unglaubwürdiger technischer Spielerei präsentiert wird, setzt dem ganzen die Krone auf und führt zu glattem Punktabzug, ebenso wie die “neue Rachel”. Selten kam mir ein Charakter so unsympathisch und fehlbesetzt vor wie in diesem Film. Einen besseren Ersatz für Katie Holmes hätte man doch sicherlich finden können?
Man mag gar nicht glauben, dass es sich hier um eine Comic-Verfilmung handelt (meine Güte, vergleicht das mal mit den ersten Verfilmungen oder gar mit “Spiderman 3″…) - denn teilweise wirkt er nicht so. Nehmt Batman die Maske ab und er sieht aus wie ein Soldat im Umhang. Das Mystische, fantastische fehlt komplett. Doch stört das in meinen Augen nicht unbedingt.

Alles in allem ein sehr guter Film. Lasst euch nicht von der Acht stören, aber die letzten von mir angesprochenen Punkte haben mir persönlich nicht mehr zugelassen. “The Dark Knight” ist ein packendes Drama in einem realistischen, unbarmherzigen Gotham. Also: Gucken!

“Batman ist nicht der Held, den Gotham verdient. Er ist der Held, den Gotham braucht. Er ist kein Held in schillernder Rüstung.

Er ist ein dunkler Ritter.”

http://xander81.wordpress.com/2008/08/21/kritik-batman-the-dark-knight/

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Khitos: Kälte Reich

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9.0Herausragend

Letztes Jahr behauptete jemand, dass The Dark Knight der beste Film des Jahres 2008 sein werde. Viele seiner Schulkameraden haben ihn belächelt, ihn nicht beachtet, nicht darauf reagiert. Eins war aber sicher, derjenige hat an seiner Meinung festgehalten. So lange musste diese eine Person warten, um seiner Behauptung Wahrheit zu schenken. Im Sommer 2008 war es dann endlich soweit. Alle Welt hatte The Dark Knight schon gesehen, nur er nicht. Und dann geschah es endlich, der 21.8. war eingetroffen, der Tag an dem die eine Person den vermeindlich besten Film des Jahres zu Gesicht bekam. Und wie Recht er hatte!
Achja, die eine Person bin übrigens ich gewesen.

Ja, ohne Zweifel kann ich The Dark Knight schon an der Spitze meiner diesjährigen Top 10 Liste sehen. Hype hin oder her, der Film übersteigt ihn sogar und erklimmt einen Grad von Coolness, was ( vergeblich ) seines gleichen sucht. Ich übertreibe nicht, wirklich nicht! Die drei Menschen auf der Welt, die den Film noch nicht gesehen haben: Schaut ihn euch an! Zwar ist der Film um zwei Plätze auf imdb’s Top 250 Liste gesunken, aber auch nur, um einen ehrwürdigen dritten Platz einzunehmen, was meiner Ansicht nach aber immernoch etwas zu übertrieben ist. Nichtsdestotrotz, der Hype verhalf und hilft dem Film immernoch einer der most-grossing Blockbuster ever zu werden und zu sein. Ich hab meinen Teil getan - zwei Mal Kino, so viel Geld hab ich noch nie für einen Film ausgegeben.

Zugegeben, ich kann nicht viel hinzufügen zu der langen Liste der Lobhymnen anderer Kritiker, deshalb komme ich wohl schneller auf dem Punkt als eigentlich gewollt. Angefangen bei meiner Vorbereitung: Ich habe mir Batman Begins vor dem Kinobesuch auf Englisch nochmals angesehen und wollte sehen was sich verändert und verbessert hat. Die Welt in Christopher Nolans erstem Reboot-Batman ist eigentlich immernoch etwas fantasievoll gestaltet und könnte nicht als allseitsbekannte Großstadt erkannt werden, obwohl die essentiellen - Wolkenkratzer, Menschenmassen, etc. - Dinge dafür vorhanden sind. Der zweite Teil geht noch weiter und lässt den fantasievollen, dunklen, geheimnisvollen Teil vollkommen weg. The Dark Knight spielt in Gotham City oder für die Normalos: New York Chicago. Dieser Wandel vom halbwegs Mystischem zum Realem ist in meinen Augen immernoch zu bemerken, stellt für mich aber einen wichtigen und vorallem richtigen Schritt in die Moderne dar, da Batman nun im 21. Jahrhundert lebt und nirgendwo anders. Ich mag die neue Optik und seinen neuen Anzug, nicht so wie manch anderer, der eher Burtons Mystik vermisst und den Anzug zur Hightech-Special Ops Rüstung verklärt.

Zu den altbekannten Gesichtern, die zum Glück beibehalten wurden, gesellen sich viele neue erstklassige Schauspieler, die in jeder Szene überzeugen und mitreißen können. Zu erwähnen wäre wohl der passende Wechsel von Katie Holmes auf Maggie Gyllenhaal, die Rachel um einiges besser verkörpert als Holmes es in Batman Begins versucht hat. Aaron Eckhardt ist klasse als strahlend weißer Ritter Gothams und…ja, wer ist noch dazu gekommen? Ich wollt ihn noch etwas aufheben, denn er bekommt eine spezielle Erwähnung: Heath Ledger. Der Joker könnte nicht besser gespielt werden als von ihm. Zugegeben, ich hatte einige Zweifel, als ich ganz am Anfang erfahren habe, dass er den Joker spielen wird, aber nach einigen Bildern und dem Trailer war alles verflogen. Heath Ledger ist in seinem letzten Film in Bestform. Grandios, brillant, verrückt, komisch, unheimlich und viel mehr Adjektive könnte man aufzählen und man hätte seine schauspielerische Leistung nicht ansatzweise gewürdigt. Wenn er denn nominiert werden sollte, dann wird und muss er den Oscar für die beste Nebenrolle erhalten. Obwohl das eigentlich eine Beleidigung ist, wenn man bedenkt, dass er beinahe 70% des Films ausmacht und Batman, der einfach die Hauptrolle in diesem Franchise ist, den Vortritt bekommt.

Was mich besonders überrascht hat war die Tatsache, dass so viel in diesem Film steckt. Es gibt so viele Ebenen auf die The Dark Knight aufbaut und die auch alle funktionieren! Ich mein, die Action ist phänomenal, die viel umschwärmte Truck-Szene ist geil und die Schnitte sind nach der zweiten Sichtung nicht einmal zu hektisch gewesen. Die Story ist so komplex, dass ich erst überhaupt nicht durchgeblickt habe was wo abgeht, da mich das mit Hong Kong verwirrt hat und ich bei der ersten Sichtung die Mafia nicht mehr ganz im Gedächtnis hatte. Und dann noch diese Länge! 2½ Stunden, die aber wie im Fluge vorbeigehen - ehrlich gesagt hätte ich auf die Pausen im Kino getrost verzichten können. Des Weiteren gibt es dann natürlich noch die viel diskutierten Referenzen zu 9/11 und das ganze Drumherum, was ich nachvollziehen kann, aber im Sinne des Films eher bei Seite gelassen habe. Ansonsten ist auch der Score unglaublich fesselnd und stark, besonders in den vier Wänden des Kinosaals.

Eigentlich kann ich nicht viel mehr hinzufügen. Es hat mich einfach überrascht wie eine Comicverfilmung so tiefgründig sein kann und dabei noch so geil inszeniert werden kann. Viele Bilder werden mir in Erinnerung bleiben, besonders die wirklich witzigen Szenen mit Joker als Krankenschwester oder im Auto mit dem Kopf aus dem Fenster gelehnt und das im Hintergrund gedämpfte Nichts - einfach genial.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

Was war das für ein Marketing! Spätestens als Heath Ledger, der neue Darsteller des Joker, im Januar an einer Überdosis Tabletten starb, war der Hype perfekt. In nie dagewesener Perfektion pushte das Studio durch virales Marketing, welches das von Cloverfield alt aussehen ließ, den Titel The Dark Knight in die Welt. Teaser, Trailer, Poster, Szenenbilder, Clips, TV-Spots, Interviews, Specials - nichts wurde dem Zufall überlassen, alles war bis aufs kleinste Detail durchgeplant. Das Zentrum des geplanten Marketings war zwar tot, aber dies wirkte sich auf keinen Fall negativ auf die Kampagne aus. Vielmehr wurden Heath Ledger und sein Joker so heldenhaft beworben, dass schon lange vor dem Kino-Start aus dem einstigen Sonny-Boy eine Legende wurde. Einen guten Film macht aber mehr aus als ein toter Darsteller und perfektes Marketing. Ob Christopher Nolan aus seinen Fehlern, die er bei Batman Begins noch reihenweise säte, gelernt hat, kann man nun endlich im Kino begutachten.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Die Welt brennen sehen … das will der Joker. Und mit diesem charismatischen Unruhestifter, der unsere Ordnung auf die Probe stellen will, ist endlich Schluss mit Kindergeburtstag bei Batman-Verfilmungen. Christopher Nolan hat mit The Dark Knight ernst gemacht. Die Üblichen Verdächtigen sprechen direkt nach dem Film über beeindruckende Schauspieler, perfekte Synchronisation, Frank Millers Batman-Comics, den nächsten Batman, was der Film mit dem neuen Bond gemeinsam hat, diskutieren Anspielungen auf 9/11 und schwärmen von ein bisschen verlaufener Schminke. Diesmal (wie der Film) in Überlänge.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] „The Dark Knight“ ist für mich sicherlich der Film des Jahres, kann er doch meinen bisherigen Favoriten „Iron Man“ noch mal um einiges toppen. Mehr Story, mehr Tiefe, glaubwürdigere Charaktere. Doch wenn ich ehrlich bin ist „The Dark Knight“ für mich „Der Heath-Ledger-Film“. Jener Film, in dem man in jeder Joker-Einstellung zwischen den Zeilen lesen kann: „Seht her was für ein begnadeter Schauspieler ich gewesen bin.“ [...]

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Wäre ich Batman-Fan, wäre ich wohl etwas enttäuscht. Der dunkle Ritter ist im Grunde nicht mehr als ein Präsentator von martialischem Technik-Spielzeug, während die Bühne den etwas komplexeren Figuren wie Two Face und natürlich dem Joker gehört.

Der Film macht Spaß, weil er diesmal ernstzunehmend ist. Es gibt keine Achterbahnfahrten oder dämliche "Wasserbomben". Statt bunter Fummel wird auf Männer in Anzügen gesetzt. Keine Teenie-Romanzen, kein Schicksalsgehadere oder Selbstfindungsgedöns, dafür ungewöhnlich deutliche Seitenhiebe auf die amerikanische Paranoia nach 9/11 - erfrischend!

Auch die Regie gibt sich überraschend reduziert und umso effektiver. Ich habe lange nicht mehr die antiquierte Masche wie schneidende Geigen für den Spannungsaufbau gehört. So simpel und immer noch so wirkungsvoll.

Aber es bleibt halt ein Joker-Film. Da kann man auch Ledgers Schicksal aussen vor lassen. Ob es für einen Oscar reicht, müsste ich mir nochmal im O-Ton anhören. So manche holprige Wendung wurde gekonnt überinszeniert, aber ich finde es schade, dass man den Joker so schnell und banal als Freak quittiert. Er hat definitiv die besten Momente und als "Nurse Joker" hat der Film für mich seinen Höhepunkt. Da wirkte das Finale mit den Schiffen so bißchen wie ein Zugeständnis ans SAW-Klientel. Aber erst bei der Vernehmung mit Batman ist Joker mehr als nur ein Spinner. Er ist tragisch, fast schon menschlich. Das verleiht ihm für einen Moment die Größe, gegen die Batman nur noch kleiner wirkt.

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Alle Kritiken (45)


Kommentare (706) — Film: The Dark Knight


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Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich ausgezeichneter Film, der vor allen mit dem von Heath Ledger brillant dargestellten Joker glänzt.
Im Allgemeinen glänzt dieser Film mehr mit seinem Unterhaltungssinn.
Der Film hat enorme Überlange und ist trotzdem zu keinem Punkt langweilig.
Der Film besitzt zwar noch nicht die Reife des dritten Teils, denn er wird lediglich zum Ende hin tiefgründig.
Trotzdem setzt er den ersten wunderbar fort und es macht richtig Spaß Heath Ledger und Christian Bale auf der Leinwand zuzusehen.

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TheBlackBrain

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Christian Bale ist der perfekte Batman, Heath Ledger ist der perfekte Joker und Christopher Nolan ist ein genialer Regisseur. Allein das macht den Film zum, meiner Meinung nach, besten Film. Einfach nur ein genialer Film. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

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jp@movies

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Bewertung6.0Ganz gut

A+

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Kamell

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Da redet jemand mit sich selbst, ziemlich eloquent, aber ... Du siehst nicht zufällig Profil-Gespenster?


doctorgonzo

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Ich sehe nur solche. Irgendwie hat sich der weise Mann, der den Zwischenkommentar hinterließ, verkrümelt, bzw. seine Antwort gelöscht.


MaceWindu1998

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich definitiv der beste Film seit der Jahrtausendwende!
Ich kenne keinen FIlm, der so einen coolen Bösewicht hat wie The Dark Knight!
Mein 2.-Lieblingsfilm!
Ich hab den bestimmt über 15 mal geschaut, und immer noch ist er so gut wie beim ersten mal!
Ein Meisterwerk (natürlich keine Oscar-Nominierung, ich bin mir sicher, dass Frost/Nixon wird den Leuten bestimmt in 100 Jahren immer noch vor Augen sein wird!)!

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mtoo54

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Egal was andere über Christopher Nolan sagen, ER hat es geschafft das mein Leidenschaft an Batman wieder da ist wo sie sein sollte...^^
Ich finde alle 3 Teile Super, vorallem TDK; Meiner Meinung nach sogar der Beste Batman Film und die beste Comic-Verfilmung.
Die Story, die Schauspieler... allein das Optische... Alles SUPER!
Christian Bale spielt den besten Batman überhaupt und von Heath Ledger braucht man gar nicht anfangen... so stelle ich mir den Joker vor !

Weiß auch nicht was einige gegen die düstere Atmosphäre haben, sie passt perfekt zu Batman, so muss ein Batman Film sein und nicht so verspielt und bunt.....wenn ich schon an "Batman & Robin" von Joel Schumacher und seinem Schlittschuh fahrenden Batman denken muss, ich könnte kotzen - Meine Meinung... ;D

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DoctorWho

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wahrscheinlich einer der besten Filme aller Zeiten.
Bei diesem Film stimmt wirklich alles und Heath Ledger hat sich durch seine Darstellung des Jokers unsterblich gemacht, wie es nur wenigen vor ihm gelungen ist.

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Pesthexer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll man zu so einem großartigen Klassiker der Filmgeschichte noch sagen?
Story geil, Darsteller geil, Inszenierung geil.
Der Joker ist der beste Joker den es je gegeben hat. Traurig das Heath Ledger schon so früh verstarb.
Und fast genauso traurig ist die Tatsache wer in Zukunft die Rolle des Batman übernimmt.
The Dark Knight ist aber eine ungeschlagener Klassiker und der beste Teil der Reihe.

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thewaschi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Joker ist einfach Klasse und hat 10/10 Punkten verdient. Nur Batman selbst zieht den Schnitt runter.

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marco.woile

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

auf jedenfall besser als teil1:)heath ledger in seiner wohl besten rolle:)da sieht selbst christian bale blass aus:)eindeutig der beste batman film überhaupt:)

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MaceWindu1998

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Ja, besser, aber Teil eins ist auch grandios. Jedenfalls besser als der dritte;)


marco.woile

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na der dritte teil war nicht so mein fall,obwohl ich ein großer fan von Joseph Gordon-Levitt bin:)gut der erste war auch nicht schlecht aber der 2 teil war mir doch am liebsten und ich war nicht mal ein fan von heath ledger!


cyty

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Bewertung7.0Sehenswert

Eindeutig nicht mein Genre! Aber dennoch ein sehr sehenswerter Film. Gute Kameraführung, düstere und passende Settings, Schauspieler, Action, Liebe, Dramatik usw. - der Film hat eigentlich alles was man so brauch. Ich persönlich fand Begins jedoch ein Ticken besser.

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Ioosh698

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Manche. Menschen wollen die Welt einfach nur brennen sehen"

"The Dark Knight". Ein GRANDIOSER Mittelteil einer GRANDIOSEN Trilogie rund um Batman alias Bruce Wayne. Erst gestern habe ich mir den Film mal wieder mit ein paar Freunden angesehen und noch immer hat dieser Streifen NICHT'S von seiner ganzen Klasse verloren. Im Gegenteil, mir kommt es immer so vor als ob der Film nach jedem ansehen noch besser wirkt, und das ist nur bei sehr wenigen Filmen der Fall.

Was Christopher Nolan hier erschaffen hat ist unglaublich. "The Dark Knight" ist ein düsteres, pessimistisches Meisterwerk das man wahrscheinlich ohne Bedenken als die beste Comicverfilmung aller Zeiten betiteln darf ( persönliche Meinung) .

Was mir schon in "Batman Begins" so gut gefiel war die Story, bei der Nolan vor allem versuchte sie so Realitätsnah wie möglich zu inszenieren. Auch hier gelingt ihm das bestens! In manchen Momenten denke ich immer wieder das ich mir gerade einen Politikthriller ansehe. So wirkte " The Dark Knight" an manchen Stellen jedenfalls auf mich.
Durch die starken Charaktere wird der Story noch zusätzlicher Tiefgang verliehen, ein weiterer Pluspunkt. Für Bruce Wayne/Batman läuft es hier nämlich alles andere als Rund... Bruce sieht sich mit persönlichen Verlusten, inneren Konflikten und der Frage ob die Entscheidung Batman zu werden richtig war konfrontiert. Er zweifelt an sich selbst, an seiner Bestimmung, doch trotzdem gibt er nie auf und verliert auch nie den glauben an das gute in der Welt. Kurzum: Er ist ein Kämpfer, ein Stehaufmännchen.

Batman sieht sich in "The Dark Knight" seinem wohl schlimmsten Feind gegenüber, dem Joker! Was dieser psychopathische, anarchistische Terrorclown in diesem Film mit Gotham City anstellt ist wahrlich verrückt und krank zugleich. Mit einfachsten, aber gleichzeitig so perfiden und hinterhältigen mitteln stürzt der Joker eine ganze Stadt in's Chaos.
"Nimm nur einen kleinen Schuss Anarchie, bringe die althergebrachte Ordnung aus dem Gleichgewicht und was passiert? Chaos. ICH BIN DAS CHAOS!"
Für mich ist der Joker der bisher beste Filmbösewicht den ich kenne. Heath Ledger verkörpert dieses kranke Monster mit einer solchen Intensität, das man annehmen könnte er wäre der Joker selbst. Neben "Brokeback Mountain" Ledgers beste Leistung und eine der außergewöhnlichsten Schauspielerischen Leistungen die ich jemals gesehen habe! Heath Ledger war einer der ganz großen, Punkt.

Doch nicht nur Batman ist auf der Schussliste des Clowns, auch andere Leute wie beispielsweise der engagierte und ehrgeizige Staatsanwalt Harvey Dent bekommen die Grausamkeit des Jokers zu spüren. Spoilerfrei kann man erwähnen das Joker aus Dent ein wahres Monster macht, er formt ihn sich nach eigenen Vorstellungen zu genau dem was er haben will. Warum und durch welches Ereignis Harvey Dent schließlich völlig durchdreht, soll hier nicht verraten werden ( auch wenn eigentlich so gut wie jeder den Film kennt ;) ).
"Entweder Du stirbst als Held oder du lebst lang genug um der Böse zu werden"

Also, die Story ist sehr gelungen und enthält einige böse Überraschung und einige interessante Wendungen.
Eine weitere Stärke von "The Dark Knight" sind die herausragenden Schauspieler. Allein schon der Cast lässt die Herzen von Filmliebhabern höher schlagen. Von Christian Bale, Heath Ledger, Gary Oldmen, Michael Caine bis hin zu Aaron Eckahrt und Morgan Freeman, hier wird einiges geboten. Christian Bale ist für mich der beste Batman und ehrlich gesagt kann ich mir auch keinen anderen mehr in dieser Rolle vorstellen. Einzig die Deutsche Synchro Bales ist manchmal etwas holprig...
Der heimliche Star von Nolans Batman Trilogie war für mich aber schon immer der herzensguten Butler Alfred, der Bruce/Batman in jeder Situation zur Seite steht und immer für ihn da ist. Michael Caine muss man in dieser Rolle einfach gern haben.

Hans Zimmer liefert auch wieder einen astreinen Score ab, der vor allem in den ruhigen Momenten immer zur jeweiligen Situation passt und das Gesamtgeschehen stets gelungen untermalt.
Außerdem findet der Film immer die richtige Mischung aus Action, Spannung, Drama und Psychothriller. Top!
Fazit: Der beste Batman aller Zeiten! Mich begeistert " The Dark Knight" immer wieder auf's neue und wurde schon früh zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme. Christopher Nolan nimmt uns mit auf eine Reise in Chaos und eine packende Comicverfilmung. Ein weiteres Beispiel dafür, wie viel Potenzial doch immer noch in den Comics schlummert.
"The Dark Knight" ist ganz großes Kino und ein Meisterwerk das in vielen Jahren absoluten Kultstatus erreichen wird, allein schon durch den Joker ( auch Jack Nicholson gab als Joker eine spitzen Figur ab und lieferte ja rein theoretisch die Grundlage für diese Performance hier).
Aber naja, Top Film den schon mal gesehen haben sollte!

" Weil er der Held ist den Gotham verdient, aber nicht der den es gerade braucht, also jagen wir ihn, weil er es ertragen kann, denn er ist kein Held, er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, EIN DUNKLER RITTER!"

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brucelee76

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hallo zusammen,

ich kann ja mit solchen Filmen eigentlich nichts anfangen, weil ich schon längst aus der Pubertätsphase heraus bin. Aber ich muss gestehen der düstere Style, Musik und Cast sind einfach Klasse.
Und es gibt Rollen die kann nicht jedermann spielen. Ich spreche vom JOKER. Grandiose Darstellung!!! Heath spielt nicht, sondern er ist der Chaos-Teufel persönlich!!! Ein diabolisches Genie in seiner reinsten Form!!! Eine beindruckende Performance. Sogar meinem sieben jährigen Sohn ist es aufgefallen!!!

Mein Fazit: Tolle Kino-Unterhaltung. Ein muss für Batman Fans. Da kann Spiderman einpacken.

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MaceWindu1998

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Batman kann ich eigentlich gar nicht mehr als Comic-Verfilmung ansehen, da hier alles tausendmal realistischer, spannender und cooler dargestellt wird!


brucelee76

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Genau so sehe ich es auch :).


Hansi0815

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Total spektakulär - totaler Unsinn - total Batman.
Ein Muss für jeden, der Comics liest (egal ob Batman darunter ist) und für Action- Fans. Die hanebüchene Story stört bei all den Special effects und brillanter Schauspielkunst überhaupt nicht.

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MovieFreak83

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Bewertung10.0Herausragend

"wir wollen doch nicht den Rahmen sprengen!"

Geilster Neu-Zeit Batman Movie bisher, und ws bleibt ers auch, ;)
Da Joker iss SO geil in the dark knigt, einfach genial der streifen !

sollte jeder batman fan gesehn haben ! :D

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MovieWatcha92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Bis jetzt ist das mein absoluter Lieblingsfilm.
Heath Ledger spielt seine Rolle Hervorragend. Allein schon bei der deutschen Syncro merkt man, dass er diese Rolle richtig mit Herz gespielt hat. Hab ihn damals das erste mal auf Premiere gesehen und war von Anfang an gefesselt. Ich kann seine Dialoge immer noch auswendig :D
Bale ist meiner Meinung nach der beste Batman bis jetzt gewesen, daher sehe ich in Affleck keinen würdigen Nachfolger (schon alleine wegen seiner Rolle damals in Daredevil)
Ich werde mich Warscheinlich auch sehr schwer tun, einen anderen Joker zu akzeptieren weil mich dieser wirklich überzeugt hat. Freue mich immer wieder wenn ich sehe, das Schauspieler ihre Rolle nicht nur einfach runterspielen sondern auch wirklich hineinversetzen und zu ihrem Charakter werden.
Gefällt mir sehr gut.
Mal sehen ob Godzilla ihn von Platz 1 stoßen kann ;)

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cts

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Bewertung6.0Ganz gut

Letztens nomma gesehen, fand ich diesmal n ticken schlechter als bei den ersten beiden male... Bis auf Ledger und der Optik konnt ich dem Film nix mehr abgewinnen :/

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Critical

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Richtig guter Film. Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.
Endlich mal ein Film, der es geschafft hat, Action mit Story zu vereinen.
Heath Ledger spielt so gut, dass man als Zuschauer schon richtig Angst vor ihm bekommt. Schade, dass es durch seinen plötzlichen Tod zu keiner weiteren Fortsetzung mit dem Joker kam. Wäre viel interessanter gewesen als das, was sie da bei "The Dark Knight Rises" gezimmert haben.
Ein absolutes Muss für jeden Fan von Batman.

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snyky

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Bewertung9.5Herausragend

Also vorerst muss ich sagen, dass ich nicht weiß wie Werk Getreu es den Comics ist, ich bin nicht so der Superhelden Comic Leser und ich denke das Nolan da gute Änderungen rein gebracht hat und ich glaube das juckt sowieso die wenigsten.
Also los, natürlich, finde ich den Film klasse, aber etwas zu meckern habe ich schon, selbstverständlich alles Kritik auf hohen Niveau ich fange immer lieber mit den kritischen an und komme dann zum Positiven.
Es gibt einige Dinge die ich nicht ganz gerafft habe, das liegt auch teilweise daran, das viele der Dinge nur so nebenbei in Dialogen abgehandelt werden, das man da nicht ganz folgen kann, Jetzt wird etwas gespoilert, also wer den Film noch schauen will (was er schleunigst tun sollte), erst Film gucken dann lesen.
Ich habe nicht verstanden wieso die ganzen Mafia Heinis wieder frei gekommen sind, weil die Richterin getötet wurde, oder haben die einfach eine Bewährung gezahlt? Wie kamen die mit diesen Fingerabdrücken (was war das überhaupt für ein Mord) zu den Scharfschützen bei der Parade? das habe ich Garnichts geralt. Das mit den 2 Handys in Honkong hat mich auch verwirrt (obwohl mir der Sinn davon klar war) und mir ist aufgefallen, der Joker macht wirklich überall Anschlage, aber auf Bruce Wayn geht der nie ein obwohl Bruce Wayn wiederum einer der reichsten und mächtigsten Leute ist. Ach ja und am Anfang kommt ja kurz der Bösewicht aus Teil 1 wieder ????? WARUM das?
Würde mich freuen wenn mir einer diese Fragen beantworten könnte
Das mit den Mafiageldern habe ich auch nicht 100 % verstanden, man merkt schon es ist nicht die dünnste Story. Es gibt auch hier und da kleine Filmfehler, die Leiche des Busfahrers verschwindet einfach, aber Filmfehler gibt es ja überall. Was ich mich manchmal gefragt habe, ob das alles passend war von der Chronologie oder wenn etwas zeitgleich geschieht, da war ich mir nie sicher ob das gepasst hat, denke aber schon auf so was achtet man doch wenn man ein Drehbuch schreibt.
Wo ich ebenfalls mal auf hohen Niveau rum meckern muss, ist bei den Straßensperren, doch etwas größer sein konnten, dankt man eher so „ach da kann man noch drum rum fahren. Auch die Gefangenname von Rachel und Dent hätte man eher noch zeigen können, anstatt es nur zu erwähnen.
Was man neutral schon mal feststellen kann, ist das es viele Charaktere gibt, was einen manchmal auch verwirrt aber schon schön ist, es wirkt wie ein Buch (ok ist ja auch eine Comic Adaption) den es hat mehr Vielseitigkeit. Es gibt natürlich auch einige Film Klischees, das kennt man schon aus anderen Filmen wenn der Fernseher angeschaltet wird läuft darin direkt die Nachrichten die der Typ sehen will, die wichtigen Sachen werden sehr theatralisch spät erzählt, aber das ist nicht schlimm, gehört dazu. Diese ganzen negativen Sachen bedeuten einen halben Punkt Abzug.
Ich glaube das war es fürs erste mit der negativen Kritik.
Der Film hat keine wirklichen Logiklücken, das Drehbuch ist auch richtig gut, wenn ich mir mal vorstelle wie lange die dafür gebraucht habe, der Film ist ja schon so vielschichtig, ein gutes Drehbuch merkt man auch daran, das kleine Details die am Anfang unwichtig erscheinen, später nochmal Bedeutung haben.
Der Cast ist richtig gut, wenn man die alten Batman Filme sieht, denkt man direkt, WTF wieso ist da nicht der richtige Alfred etc. da wurde einfach die perfekte Wahl getroffen. Der Cast ist von Alfred bis hin zu Morgan Freeman grandios, Bale macht seine Sache natürlich gut der Mann lebt diese Figur einfach und Heath Ledger als der Joker ist auch eine richtig geniale Film Figur, mit Darth Vader, Gollum, Hannibal Lekter, für mich eine der besten Film Figuren. Er hält den Film aufrecht, für die Leute die wollen dass alle 2 Minuten ein Auto explodiert und er bleibt ein Mysterium für sich, wo kommt er her, wer ist er, wer war sein Vater.
Es gibt lustige Sprüche, gute Dialoge, die Action ist schön choreografiert und kommt nicht zu knapp, wie in diesen Marvel Filmen. Trotz viel Humors kommt eine düstere Stimmung auf, Auch grandios ist der Weg von HARVEY Dent zu Two Face, die Kostüme sind auch genial, dieses verbrannte Gesicht, die Rüstung von Batman dieses Hemd von Joker mit diesen feinen Netzten drauf, Wahnsinn, Natürlich stelle ich mir manchmal die Frage, ob diese Attentate vom Joker wirklich funktionieren.
Aber der Film ist ein MUST See außer für die Leute, die keine Gewalt in Filmen mögen. Die Leute die den Film nur 1 Punkt geben, wollen doch nur provozieren, weil niemals ist der Film so schlecht, dann vielleicht noch 6,5 aber nein direkt 1 oder 4 Punkte, so was ist echt lächerlich, shame on you.
Natürlich ist er auch nochmal ein Quantensprung zum ersten Teil und auch einen Tick besser als Teil 3, weil in Teil 3, erscheint mir nicht alles ganz so logisch und schlüssig und so durchdacht.
Aber diese Tribologie gehört mit der Zurück in die Zukunft Reihe und Star Wars und HDR zu den besten die es gibt. Ein moderner Klassiker sozusagen.

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

The Dark Knight ist bis jetzt wohl
der härteste, humorloseste, düsterste und somit der beste
Batman-Film überhaupt mit einem ungewöhnlich super-gefährlichen
und psychopathischen Joker und Christian Bale
als bester Batman überhaupt !!!
The Dark Knight ist zwar kein totales Meisterwerk
aber dafür der bist jetzt beste Batman-Film überhaupt
und deshalb auch mehr als sehenswert !!!
The Dark Knight ist bisher der einzigste Batman-Film
den ich als überdurchschnittlich bezeichnen würde !!!

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RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Stark inszeniertes Fantasy-Action-Drama mit überzeugendem Cast, allen voran Heath Ledger. Sehr gut auch die CGI - hier sieht man, wo das Geld hingegangen ist. Die Story und den Plot finde ich nicht so gut wie in 'Batman Begins', v.a. dem ständigen Rezitieren der durchgeknallten Psychopathen-Philosophie und den pathetischen Durchhaltesprüchen auf der anderen Seite konnte ich nach einiger Zeit nichts mehr abgewinnen. Irritierend fand ich, dass der Joker als Mensch aus Fleisch und Blut dargestellt wird, aber irgendwie unverwundbar ist. (SPOILER:) Er wird in einen Spiegel gerammt, von Batman durchgeprügelt, mit dem Gesicht auf den Tisch gedonnert, mit rasierklingenartigen Geschossen aus nächster Nähe ins Gesicht belegt, scheint aber blutleer zu sein und ist niemals auch nur angeknockt (SPOILER ENDE). Fantasy-Action eben. Aber auch wer in diesem Genre nicht zuhause ist, könnte das Werk interessant und spannend finden. Allerdings hätten es für mich ruhig 30 min weniger sein dürfen. Für Genre-Fans dürfte 'The Dark Knight' nahe am non-plus-ultra sein.

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