Freundschaft Plus
No Strings Attached (2011), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 17.02.2011
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117 Kommentare
Keine
von Ivan Reitman, mit Natalie Portman und Ashton Kutcher
Ashton Kutcher und Natalie Portman gehen in Freundschaft Plus eine völlig unverbindliche Beziehung ein, die nur auf Sex beruhen soll. Doch kann das auf Dauer gut gehen?
Adam (Ashton Kutcher) ist entsetzt: Sein Vater ist mit Adams Ex-Freundin zusammen, die er nun als eine ‘Mutterfigur’ akzeptieren soll. Frustriert heult sich Adam bei seiner langjährigen platonischen Freundin Emma (Natalie Portman) aus. Nachdem sie jedoch überraschend miteinander im Bett gelandet sind, bietet ihm Emma eine Beziehung an, in der sie Sex haben können, ohne Verpflichtungen einzugehen oder gemeinsam frühstücken zu müssen. Das bedeutet auch: keine Eifersucht und keine Ansprüche an die andere Person. Anfangs ist Adam begeistert und kostet die Zeit mit Emma voll aus, ohne sich irgendwelcher Nachteile bewusst zu sein. Doch nach einiger Zeit ist ihm ihre Freundschaft Plus nicht mehr genug. Die Frage ist nur: Was will eigentlich Emma?
Hintergrund & Infos zu Freundschaft Plus
Fünf Jahre mussten Fans von Ivan Reitman warten, bis mit Freundschaft Plus (OT: No Strings Attached) ein neuer Film des Klassiker-Fabrikateurs in den Kinos erschien. Mit Filmen wie Babyspeck und Fleischklößchen, Ghostbusters – Die Geisterjäger und Ghostbusters 2 schuf Ivan Reitman Filme, die Bestandteil des Komödienkanons sind. Freundschaft Plus ist nach Sechs Tage, sieben Nächte und Die Super Ex eine weitere romantische Komödie des gebürtigen Tschechen.
Während Ashton Kutcher mittlerweile auf den RomCom-Typen für alle Fälle abonniert scheint, beweist seine Gespielin in Freundschaft Plus, Natalie Portman, einmal mehr ihre Wandlungsfähigkeit. Allein im Jahr 2011 ist sie in deutschen Kinos neben dem Typ moderne, selbstbewusste Frau (Freundschaft Plus) in so verschiedenen Rollen wie Primaballerina mit Persönlichkeitsstörung (Black Swan), Superhelden-Freundin (Thor) oder als schlagkräftige Kriegerin (Your Highness – Schwerter, Joints und scharfe Bräute) zu sehen. Freundschaft Plus führt in Nebenrollen mit Kevin Kline (Ein Fisch namens Wanda) und Greta Gerwig (Greenberg) weitere Komödien-Profis aus unterschiedlichsten Schauspielschulen zusammen. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Gross-Out-Film, Romantische Komödie
- Zeit
- 2010er Jahre, Gegenwart, Valentinstag
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alte Freunde, Angst, Annäherung, Arzt, Bestattung, Beste Freunde, Einsamkeit, Feigling, Gast, Hamburger, Hochzeit, Kondom, Minigolf, One-Night-Stand, Pakt, Panik, Romantik, Romantisches Dinner, Schlussmachen, Sex, Sexualität, Vater-Sohn-Beziehung, Verlust des Vaters, Verlust des Vaters, Überstunden
- Stimmung
- Romantisch, Sexy, Witzig
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Links zum Film Freundschaft Plus
- Freundschaft Plus: film-zeit.de
- Freundschaft Plus: critic.de


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Kritiken (19) — Film: Freundschaft Plus
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenEine Geschichte, die nahezu identisch ist zu “Freunde mit gewissen Vorzügen” – und so müssen es die Darsteller rausreißen. Komödienspezialist Ashton Kutcher und Göttin Natalie Portman – da sollte man meinen, das ist ein Selbstläufer, dem ist allerdings irgendwie nicht so. “Freundschaft Plus” ist leider viel zu beliebig geraten, wenn man seinem Konkurrenten schon so etwas wie einen satirischen Unterton zu unterstellen vermag, so ist das hier ganz und gar nicht der Fall. Da kann man mal sehen, wie unterschiedlich man die gleiche Grundidee umsetzen kann, denn das Ergebnis ist in diesem Fall trotz Frau Portman (!) sehr lieblos und überraschungsfrei geworden. Und Humor wird hier gleichgesetzt mit müden Sexwitzchen, was auch nicht grade hilft. Ein viel zu langer Film, in dem sich Portmans zuerst rebellischer Charakter dann doch den Konventionen der RomCom beugen muss, natürlich, denn sie ist ja auch ne Frau.
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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschen[...] Die Grundgeschichte mag zwar durchaus interessant sein und ist zudem noch wenig verbraucht, die Autoren wollten hier aber offensichtlich zu viel unter einen Hut bringen und konnten sich nicht so wirklich entscheiden, ob sie nun eine leichtfüßige romantische Komödie, eine R-Rated-Schimpfwörter-Schlacht oder ein Drama machen wollten. Viele Charaktere, wie beispielsweise die von Lake Bell verkörperte Regieassistentin Lucy, sind so wahnsinnig überzeichnet, dass sie einem bei jedem Auftritt so richtig auf die Nerven gehen und ein paar Running Gags (ein Asiate, der mit seinem Handy immer alles aufnehmen will) sind einfach nur peinlich und zünden zu keinem Zeitpunkt. [...]
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenKurzweilig, charmant, phasenweise komisch – das ist "Freundschaft plus". Das Rad der romantischen Komödie wird hier sicherlich nicht neu erfunden, aber das war auch nicht zu erwarten. Wer sich "Freundschaft plus" ansieht, wird im Vorwege ahnen, was ihn erwartet und somit nicht enttäuscht werden. Der Film eignet sich für einen Mädelsabend mit viel Eis, aber auch die Männer dürften es nicht bereuen, wenn sie einen Blick wagen. Denn der Humor verhindert, dass die Komödie zu häufig in die Kitschecke abdriftet.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Ein paar müde Konter, die die MPAA sogleich zum R-Rating veranlassten, setzt „Freundschaft Plus“ gegen den Druck der family friendly-RomCom-Konventionen, wie z.B. nackte Hintern, Gruppenmenstruation, die anale Stimulation eines heterosexuellen Mannes und den leicht pornösen Ton der ersten Hälfte (»Can I finger you?«, »We're sluts, Emma! We're dirty dirty sluts!«), das alles wirkt aber zu mindestens gleichen Teilen so unge- wie erzwungen. Natalie Portman merkt man die Erleichterung und die Freude über das freie Drauflosspielen nach der „Black Swan“-Tortur an, ihre dem Genre erst trotzende, dann völlig hörige Rolle wertet das aber nur minimal auf. Ashton Kutcher gibt ihre Zapfsäule mit dem Charme einer solchen, mit so wenig Ausstrahlung, so wenig Überzeugungskraft, der Bursche könnte einem Ertrinkenden kein Land verkaufen.[...]Dazu Jake M. Johnson, der als fader Sidekick Sätze absondert, an deren Ende man nicht weiß wie sie angefangen haben und Chris ‘Ludacris’ Bridges, der irgendwie genervt davon wirkt, dass die Typen hier nicht halb so cool wie die Jungs sind, mit denen er in „Fast and Furious Five“ rumhängt.[...]So ist dann auch „Freundschaft Plus“ wieder nur ein krampfhaft gen HappyEnd und „korrekter“ Moralvorstellung gedrängtes Einerlei der kleinen Gefühle und Pseudoprobleme nach Maßstab einer Hollywoodproduktion, wo man dank berühmtem Soap-Darsteller-Vater ausgesorgt hat und junge Ärztinnen sich mehr mit Kollegen im Ruheraum als mit Patienten im OP beschäftigen.[...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenFür eine Weile erfrischend unverklemmter RomCom-Fluff, von Veteran Ivan Reitman unambitioniert, aber nicht ungekonnt in Szene gesetzt. Dann aber, man ahnt es schon, kommt doch die saure Gurke: Die neuerdings üblichen erzkonservativen Ideale des amerikanischen Kinos verlangen, daß die selbstbestimmte weibliche Hauptfigur sich den Konventionen hinzugeben hat; eine so erwartbare wie reaktionäre Wendung mit antifeministischem Anstrich. Erstaunlich nur, wie lang sich dieser Film auf der hervorragenden Leistung einer selten so unverkrampften Natalie Portman ausruhen kann.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«No Strings Attached» bietet eine einfallslose Mischung aus altbekannten Einzelteilen des Genres, vermag aber wenigstens durch die schwungvolle Inszenierung und die reizvollen Hauptdarsteller zu unterhalten.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenNur schwer erträglich ist dagegen, wie Reitman seiner männlichen Hauptfigur unter die Arme greift, indem er den Kampf gegen Emmas unromantische Weltanschauung aufnimmt und ihr mit fast zynischem Genuss das Beharren auf Unabhängigkeit austreibt. Erverfolgt eine Strategie, die man bereits von seinem Sohn Jason kennt. Auf den ersten Blick verhandelt er scheinbar kritisch und unvoreingenommen moderne Inhalte, um sie dann doch in die altbekannten wertkonservativen Kanäle zu lenken. Emmas Versuch, eine rein sexuelle Beziehung zu führen, die ohne Verbindlichkeit auskommt, muss in dieser waschechten Romantic Comedy natürlich scheitern. Einer Figur, die behauptet, Menschen seien nicht für lebenslange Beziehungen gemacht, und danach lebt, muss das Gegenteil bewiesen werden. So ist das Brechen ihrer Persönlichkeit die Voraussetzung dafür, dass Emma das Herz gebrochen werden kann. Wenn sie zum ersten Mal gewahr wird, dass sie Adam tatsächlich liebt, ihn vermisst und zu verlieren fürchtet, dann sind ihre Tränen kein Zeichen der Allgegenwärtigkeit der romantischen Liebe, sondern der manipulativen Kraft einer konservativen Moral, die im mechanischen Genre der romantischen Komödie noch immer leichtes Spiel hat.
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Quills Sun, 04 Dec 2011 09:35:32 -0000
Antwort löschen"Brechen ihrer Persönlichkeit" - letztlich befindet sich Emma doch auch auf einem Irrweg. So lahm das Ende also auch sein mag, so erfreulich ist das letztlich für Emmas Entwicklung.
Was macht eigentlich einen "modernen Feminismus" aus? Das Beharren auf Sex ohne Verbindlichkeit? Das Leben ohne männlichen Partner an der Seite?
Wahrscheinlich hätte die Kritikerin den Film gefeiert, wenn denn Adam eine Ada gewesen wäre...
Chuchaqui Mon, 05 Dec 2011 08:26:56 -0000
Antwort löschen"Die Kritikerin"? Jetzt brichst du aber meine Persönlichkeit :D Klar, gemessen an den in unserer Gesellschaft vorherrschenden Vorstellungen über Liebe und Sexualität befindet sich Emma auf dem Irrweg und wird geheilt. Aber diese Vorstellungen sind meiner Ansicht nach nicht richtiger als andere (zum Beispiel Emmas zu Anfang des Films), sondern haben eine hegemoniale Stellung, die genau über solche Unterhaltungsfilme reproduziert wird - dafür ist dieser Film ein Paradebeispiel. Alternative Beziehungsmodelle haben dort keinen Platz und werden bestraft. Wenn du das "erfreulich" findest, weil der Mensch nunmal für eine monogame heterosexuelle Beziehung geschaffen ist (klingt zumindest so), ist das dein gutes Recht, ich finde es aber immer spannender, diesen Logiken auf den Grund zu gehen anstatt sie als gegeben vorauszusetzen. Und das hat noch nichtmal viel mit Feminismus zu tun.
Quills Mon, 05 Dec 2011 22:24:01 -0000
Antwort löschenEmma lebt kein "alternatives Beziehungsmodell". Sie zieht die Einsamkeit vor, weil sie vermeiden möchte, dass "mann" ihr das Herz bricht. Inwiefern diese Vermeidungshaltung ein zu propagierendes feministisches Handeln darstellt, will mir nicht in den Kopf. Es soll auch durchaus Männer geben, mit denen gleichberechtigte Beziehungen möglich sind und auch Adam scheint mir nicht gerade von Misogynie erfüllt zu sein. Im Gegenteil - an manchen Stellen ist er feministischer als Emma, schließlich möchte er sie nicht auf ein Sexobjekt reduzieren.
Ich habe nicht ausgesagt, dass der Mensch "nunmal für eine monogame heterosexuelle Beziehung geschaffen ist", sondern, dass allein Emma sich auf einem Irrweg befand. Denn ihre Beweggründe, den Mann zu meiden, waren "falsch". Ihr Handeln war demnach fehlgeleitet. Deshalb bedeutet das Ende auch keinen "Bruch ihrer Persönlichkeit", sondern eher die logische Konsequenz der Charakterentwicklung der Figur "Emma" innerhalb des Genres RomCom. Emma war auch zu Beginn ganz sicher kein Paradebeispiel einer Feministin, sondern einfach "nur" eine sehr einsame Frau, die Karriere gemacht hat, weil sie intelligent ist. In ihr spiegelt sich demnach eher die vielzitierte Akademikerin, die keinen geeigneten Partner findet, weil der eigene Status ihr im Weg steht. Auch erfolgreiche Akademikerinnen sind nicht per se Feministinnen!
Hier mit Schablonen anzukommen und gerade das Genre "Romcom" in ein feministisches Korsett zwängen zu wollen, halte ich für vermessen. Daher ist die Basis, auf der du diskutierst, schon nichtig.
Chuchaqui Tue, 06 Dec 2011 05:02:14 -0000
Antwort löschenIch gebe zu: "Bruch ihrer Persönlichkeit" ist tatsächlich nicht die glücklichste Formulierung, aber auch nicht der springende Punkt. Ansonsten mag es stimmen, dass du meine Basis so für nichtig hälst wie ich die deine.
Feminismus ist in erster Linie eine bestimmte Perspektive auf die Diskurse unserer Gesellschaft, zu denen auch romantische Komödien gehören - und hat daher das Potential das "Korsett" dieser Diskurse offenzulegen und aufzubrechen. Es ist sicherlich nur eine von vielen Perspektiven, aber eine, die mir gerade in Bezug auf diesen Film sehr gewinnbringend erscheint.
Mein Punkt ist eigentlich recht simpel. Emma hat ihren Glauben an die romantische Liebe verloren, der Film gibt ihn ihr zurück und reproduziert damit die herrschenden Vorstellungen von Liebe. Natürlich ist das nicht überraschend, das macht im Prinzip jede romantische Komödie. Aber dieser Fall erscheint mir gerade interessant, weil er mit einer Figur anfängt, die das Happy End einer RomCom in Frage stellen würde und am Ende selbst Teil eines solchen - selbst für RomCom-Verhältnisse ziemlich pathetischen - Happy Ends wird. Woher ihre Ablehnung zu Beginn des Narrativs kommt finde ich da erstmal nicht so wichtig. Ich sehe auch nicht, wo ich Emma als Feministin bezeichnet habe?
Und Vermeidungsverhalten? Vermeidung von was? Anscheinend nicht die Vermeidung von Freundschaft oder von Sexualität, sondern Vermeidung einer festen Beziehung. Das wird im Film schließlich als Bindungsangst psychologisiert, aber das ist ja Teil der Analyse, nicht die Rechtfertigung auf sie zu verzichten. "Irrwege" und "logische Konsequenzen" sind nie in sich falsch oder logisch, sondern immer in Bezug auf herrschende Vorstellungen von richtig und falsch, natürlich und unnatürlich, logisch und unlogisch. Das ist das "Korsett", in das man jeden kulturellen Text zwängen muss (oder zumindest kann) - auch wenn sich das Medium der Filmkritik dafür nicht immer eignen mag.
Deine Lesart des Films ist der Handlung selbst immanent, ich habe versucht, diese Handlung in einen gegenwartshistorischen Kontext zu bringen, ob das nun geglückt ist oder nicht. Beides sind doch völlig legitime Herangehensweisen. Die Kritik "vermessen" zu nennen finde ich daher Quatsch, ich beanspruche ja gar nicht, diesen Film ausreichend analysiert und abschließend beurteilt zu haben. Ich habe ihn nicht in ein Korsett gezwängt, sondern aus einer bestimmten Perspektive gelesen, die mir interessant erschien, nicht mehr und nicht weniger.
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Quills Tue, 06 Dec 2011 13:45:53 -0000
Antwort löschenDu hast sicherlich nicht Unrecht, wenn du das Genre "Romcom" an sich kritisieren möchtest. Allerdings wird dies in deinem ersten Kommentar nicht deutlich.
Deine Bewertung auf dieser Basis ist meiner Meinung nach ungerecht, da schließlich nicht erwartet werden kann, dass ein Filmvertreter dieses Genres, den von dir angesprochenen Kontext überhaupt berücksichtigt. Als "Romantic Comedy" - also innerhalb des Genres - funktioniert der Film nämlich hervorragend. In meinen Augen ist "Freundschaft Plus" einer der besseren Filme seiner Zunft.
Daher ist deine Kritik tatsächlich vermessen. Schließlich kannst du einen Horrorfilm nicht dafür kritisieren, dass er gruselig ist oder mehr Pazifismus in Actionfilmen fordern. Ebenso ergibt es wenig Sinn, die überkommenen romantischen Mechanismen einer romantischen Komödie zu kritisieren.
Eine übergeordnete Diskussion über das Genre an sich ist natürlich legitim, sollte dann aber auch als solche erkennbar sein und nicht im Gewand einer einzelnen Filmkritik daherkommen.
Gruß (von einer, die eigentlich deine Meinung teilt, allerdings romantische Komödien durchaus amüsant findet)
Chuchaqui Wed, 07 Dec 2011 05:45:31 -0000
Antwort löschenNa gut, dass wir drüber gesprochen haben, dann sind wir ja gar nicht so weit entfernt. Die Meinung, dass Filmkritiken keine Ideologiekritik betreiben sollten, kann man sicherlich haben, auch wenn ich sie nicht teile. Gerade Genre-Filme, die eigentlich "nur unterhalten" wollen, sind spannende Dokumente unserer Zeit, deren Analyse man nicht bloß dem akademischen Diskurs überlassen sollte. Filmkritik heißt immer auch mit dem Film über die Gesellschaft nachzudenken, oder zumindest kann es das heißen. Und manchmal halte ich das - auch in einer "einzelnen Filmkritik" - für wichtiger als das Genre als Prämisse gelten zu lassen und bloß zu beschreiben, ob oder wie gut ein Film nun unterhält. Für dich hat er als Komödie funktioniert, für mich zumindest teilweise (steht auch in der Kritik). Die Analyse der narrativen Logik, die sicherlich für viele Vertreter des Genres gelten kann, ist aber nicht zuletzt Reaktion auf ein Ende, das ich ganz persönlich - auch im Vergleich zu anderen RomComs - nur schwer erträglich fand. Natürlich ist diese aber weniger eine Bewertung des Films als Romantic Comedy - was du von einer Filmkritik erwartest, wenn ich dich richtig verstanden habe. Dieser Anspruch ist völlig legitim, kann aber keine Definitionsmacht darüber haben, was eine Filmkritik ist und was nicht. Denn darüber haben sich schon eine ganze Menge Menschen ein Jahrhundert lang den Kopf zerbrochen - und diese Vielfalt an möglichen Formen der Filmkritik sollten wir doch zumindest beibehalten.
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Das alte „Rein-raus-Spiel“ scheint immer noch ein Dauerbrenner im Kino zu sein. Dieses Mal hat es Asthon Kutcher und Natalie Portman erwischt, die jüngst noch in „Black Swan“ brillierte und dafür für einen Oscar wie geschaffen erscheint. Hier allerdings ist sie mit dem „Komödien-Übervater“ Kutcher auf der Verliererstraße gelandet. [...]
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenFreundschaft Plus überzeugt mit einem gut harmonierenden Darstellergespann und einer zumindest in der ersten Hälfte erfrischenden Herangehensweise. Danach wird aber nur mehr alles nach Schema F zu Ende geführt. Zwar bleibt der Film dabei durchgehend unterhaltsam und sympathisch, aber wirklich empfehlenswert ist Freundschaft Plus nur für Fans von romantischen Komödien. Diese dürfen aber wegen der guten Chemie zwischen Natalie Portman und Ashton Kutcher gerne einen Blick riskieren.
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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenLeider ist Regisseur Ivan Reitman nicht couragiert genug, die "unmoralische" Beziehung in Freundschaft Plusauch bis zum Ende bestehen zu lassen. Nach einem spritzigen, für Hollywood sehr schlüpfrigen Beginn wird auch diese Komödie in das ewige Raster des Genres hineingepresst. [...] Schade, denn aus diesem Film hätte man auch etwas Besonderes machen können.
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Roland Meier : Outnow.ch Roland Meier : Outnow.ch
Kommentar löschenFreundschaft Plus ist easy der beste Film von Ivan Reitman seit seinen Schwarzenegger-Kollaborationen Twins und Kindergarten Cop. [...] Ein Valentinstagfilm, den die Männer nicht nur ihrer besseren Hälfte wegen schauen, sondern weil er ihnen selber auch Spass macht.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschenDa der Witz schmal, die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern nur in Spurenelementen vorhanden und die Identifikationsmöglichkeit für die meisten Zuschauer hier wohl unauffindbar ist, gibt es als Ergebnis dann auch nur eine Empfehlung auszusprechen. Und zwar die für den anderen, großartigen Natalie Portman-Film der zur Zeit im Kino zu sehen ist und der "Black Swan" heißt.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenRomantische Komödien sind ein bißchen wie Fast Food: Sie sind nicht wirklich gesund oder raffiniert, aber, wenn ordentlich zubereitet, gibt es etwas süchtig Machendes an ihrem vertrauten Geschmack. […] Freundschaft Plus zählt zur Kategorie „kompetent-aber-nicht-wirklich-fantastisch“. […] Der Film leidet unter teilweise schlecht geschriebenen Dialogen. Obwohl es hier und da wirklich witzige Stellen gibt, sind es die ungewollt lustigen Szenen die herausstechen.
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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenIvan Reitman schafft es einen präzisen und oftmals feinen komödiantischen Rhythmus zu halten. […] Freundschaft Plus ist eine Romantische Komödie die clever und sexy ist, und der trotzdem das elegante Kunststück gelingt, auf eine süße Art und Weise menschlich zu bleiben.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenNach ihrer kräftezehrenden, dramatischen Darstellung in Black Swan kann man es Oscarfavorit Natalie Portman nicht wirklich zum Vorwurf machen, sich für eine Romantische Komödie entschieden zu haben. Schade nur, dass sie sich nicht einen etwas weniger konventionellen Film als Freundschaft Plus ausgesucht hat.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenIst es vielleicht nicht ein wenig, sagen wir, abgedroschen, wenn sich in einer Komödie ein nackter Kerl ein Handtuch um seine Hüften klammert, während die Mädchen über ihn kichern. […] Freundschaft Plus ist ein merkwürdiger Film. Seine Prämisse ist einfach wesentlich gewagter als die tatsächliche Ausführung. Emma und Adam sind keine modernen Charaktere. Sie sind Sitcom-Charaktere, denen erlaubt wird, ein klein wenig weiter zu gehen.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenFreundschaft Plus […] ist nicht vollkommen misslungen. Was übrigens ein großes Lob ist, wenn man bedenkt, dass er sich auf ein Feld begibt mit Errungenschaften wie 27 Dresses, When in Rome und Verlobung auf Umwegen. […] Man wird das Gefühl nicht los, dass Ivan Reitman sechs oder sieben verschiedene Filme gedreht hat und dann in den Schneideraum gegangen ist um alles mit verbundenen Augen zusammenzukleben. […] Unterhaltsam an Freundschaft Plus sind der frische und leichte Humor von Meriwether’s Dialogen und die talentierten Schauspieler, die sich um Portman und Kutcher verteilen.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenVorhersehbar, niedlich und niemals so heißblütig wie eine Geschichte über zwei (Sex-)Freunde, die die Hände nicht voneinander lassen können, eigentlich sein sollte, schafft es Freundschaft Plus nur auf Grund seiner lockeren Darstellung einer Sex-nach-Verabredung-Beziehung, gerade so zu unterhalten.
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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety
Kommentar löschenAufbauend auf der nicht gerade sonderlich brennenden Frage ob zwei Freunde eine sexuelle Beziehung ohne feste Bindungen aufrechterhalten können, schwebt diese liebenswerte, wenn auch überlange romantische Komödie auf einem stetigen Strom von amüsanten Momenten. […] Freundschaft Plus ist weniger bissig als viel mehr süß und nett.
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Kommentare (98) — Film: Freundschaft Plus
Pepilotta Fri, 03 May 2013 21:43:35 -0000
Kommentar löschenSympathische Darsteller, belanglose Story, häufig abgegriffene Witze die man nur beiläufig zur Kenntnis nimmt ("ah ja, da haben ein paar dumpfe Teenager im Kino bestimmt drüber gelacht"). Schade für Natalie Portman, von der man besseres gewohnt ist...
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Vinyard Mon, 25 Mar 2013 12:33:19 -0000
Kommentar löschenHarmlose RomCom mit gut aufgelegten Stars :)
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mikkean Sun, 24 Mar 2013 17:44:55 -0000
Kommentar löschenEs ist das alte, immer wiederkehrende Motiv: Junge trifft Mädchen, schläft und verliebt sich - sie ist sich da noch nicht so sicher - und weil wir eh im 21. Jahrhundert Leben, kann man ja miteinander Matratzen-Sport betreiben, ohne eine feste Beziehung zu führen. Junge und Mädchen können ja auch einfach fick(ende) Freunde sein. Oder? Nee, natürlich nicht, weshalb bei "Freundschaft Plus" natürlich alles am Ende doch so kommt, wie schon hunderttausendmal zuvor. Merkwürdig an diesem Film ist nicht, dass Ashton Kutcher vom Blödel-Image etwas runterkommt, dass Natalie Portman sich hier aufreizend und sexy präsentiert - es liegt vor allem am krampfhaften Festhalten am Wohlgefühl. Das Gefühl, bloß nichts außergewöhnliches aus der Geschichte zu machen. Selbst wenn Kutcher's Film-Vater Kevin Kline plötzlich mit der Ex vom Sohn schläft. Das Gefühl, dass der Film zu lang geraten ist und uns eigentlich nur eine absehbare Minimal-Handlung bietet. Ich bin ja durchaus kein Romantik-Muffel. Es liegt nur an Regisseuren wie Ivan Reitman, uns das alte Spiel jedes Mal etwas kesser aufzubereiten. Und nicht wie hier im Autopilot, das kommt weniger gut.
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RoosterCogburn Sat, 23 Mar 2013 16:30:13 -0000
Kommentar löschenIrgendwie bin ich letztlich ein wenig enttäuscht. Aufgrund des geringen Sexappeals von Natalie Portman habe ich sowieso nicht all zu viel bei dem Thema erwartet. Aber wenn Ivan Reitman eine romantische Komödie inszeniert und dann doch nur eine prüde, arg klischeehafte Rom-Com-Durchschnittswurst bei rauskommt, ist das einfach schade.
Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt sowieso nicht 100%ig. Zum Glück hat der Regisseur mir, mit Kutcher als männlichen Part, keinen hingestellt der bloß eine platte Nummernrevue serviert. Das hätte mich bei Ivan Reitman allerdings auch arg gewundert. Trotz einiger Tiefen besitzt der Film gewisse Momente. Der im gleichen Jahr erschienene Friends with Benefits hat mir etwas besser gefallen.
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Pepilotta Fri, 03 May 2013 21:45:00 -0000
Antwort löschenErnsthaft? Natalie Portman gehört zu den wenigen Frauen auf der Welt, die mich regelmäíg kurzfristig lesbisch werden lassen ;)
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RoosterCogburn Sun, 05 May 2013 01:34:55 -0000
Antwort löschenDu spielst auf die Attraktivität von der Portman an?! Auf mich wirkt sie so sexy wie eine Zimmerpflanze. Aber Geschmäcker sind ja nun einmal verschieden.
Pepilotta Sun, 05 May 2013 07:50:38 -0000
Antwort löschenRecht hast du ;)
Vergalduk Sun, 17 Mar 2013 16:06:07 -0000
Kommentar löschenNach "Black Swan" setzen dessen Darstellerrivalinnen Natalie Portman und Mila Kunis ihren Bitchfight nun also in den beiden quasi identischen romantischen Komödien "freundschaft Plus" und "Freunde mit gewissen Vorzügen" fort. Die Kunis überzeugte in Letzterem auf kurzweilige Weise, meine eigentliche Favoritin Amidala Portman (Star-Wars-Bonus, you know...) kann da leider nicht mithalten. Zu öde das Hin und Her, zu gesichtslos die Schauspieler (ja, auch meine liebste Portwoman). Ashton Kutcher nimmt quasi seinen Charakter (sprich "Charakt[e]r", nicht "Charakt[ɐ]" in diesem Falle; mal sehen, wer hier Lautschrift kann) aus "Two and a Half Men" im Standgas vorweg. Nett sind natürlich die Vögelszenen und einige kleine Witzchen, richtig Spaß macht das aber alles nicht.
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MilaKs Fri, 15 Mar 2013 13:45:37 -0000
Kommentar löschenDas Beste an dem Film sind die Hauptdarsteller Ashton Kutcher und Natalie Portman. Der Film ist absolut voraussehbar (okey das sind wohl die meisten Liebesfilme), allerdings meiner Meinung nach auch noch ohne jede Spannung, die einen zum weiterschauen animieren könnte.
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TH3.BUG Thu, 14 Mar 2013 23:12:47 -0000
Kommentar löschenStellenweise kaum erträgliches Klischee-Gesülze. Der Film präsentiert genau das, was der Titel einen erwarten lässt - und das ist selten gut.
Insgesamt kommt der Film komplett ohne Überraschungen aus. Eigentlich hat man alles schon mal irgendwo gesehen.
Nun gut 2-3 mal muss man dann doch schmunzeln und Natalie Portman ist ja auch nicht die unattraktivste Zeitgenossin. Das rettet dem Film dann immerhin die 5.5.
"Friends with Benefits" setzt die gleiche Story aber doch irgendwie unterhaltsamer um.
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wobble111 Tue, 12 Mar 2013 16:58:22 -0000
Kommentar löschenLangweilig und nicht wirklich lustig. Die beiden Hauptdarsteller sind zwar sehr hübsch, aber das alleine macht eben noch keinen guten Film...
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selfwalker Mon, 11 Mar 2013 22:57:12 -0000
Kommentar löschenwird einem als comedy verkauft, entpuppt sich als klischee-hafte Romanze, keine Empfehlung, es sei denn du hast einen Weiberabend....
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Ronjabonjamonja Mon, 11 Mar 2013 11:35:31 -0000
Kommentar löschenFreundschaft Plus. Ein Film voller schlechter Gags. Vorhersehbar. Und wenns das nicht ist, fad bleibt es allemal.
Natalie Portman, mit ihr verbinde ich Léon, V wie Vendetta, Black Swan. Und dann kommt dieser Film um die Ecke. Was hat sie gedacht, als sie das Drehbuch in Händen hielt?
Nein. Wirklich. Was?
Okay, ich gebe zu ich bin kein Kutcher-Fan. Das hilft bie der Bewertung des Filmes nicht.
Kevin Kline überrascht mich. Hier. In diesem Film? Auch hier die Frage: Wieso? Was. Warum. NEIN!
Und spätestens als "Adam" am Ende sagt: "Aber ich muss dich warnen, wenn du noch einen Schirtt näher kommst lass ich dich mie wieder los."
Würg. Nein. Romantisch ist das nicht. Eher eine moderne Definition von Harry & Sally oÄ, ohne die ganze Seelenverwandtschaft, dafür mit viel mehr Sex.
Adam der gute Junge verliebt sich in Emma. Und aus Freundschaft Plus wird Liiiiebe.
Hmpf.
Ich wundere mich wirklich wie dieses Drehbuch verfilmt werden konnte.
So etwas oberflächlich laues habe ich selten gesehen und möchte ich bestenfalls auch nie wieder schauen.
Übrigens ist die deutsche Synchro grottenschlecht.
Die Stimmen passen nicht, teilweise habe ich das Gefühl das Sounddesign wäre völlig auf der Strecke geblieben.
Knutschende Mädchen, Ludacris und das zur gleichen Zeit ein ziemlich gleicher Film daherkam, allerdings mit Kunis und Timberlake, das alles rettet den Film nicht, sondern lässt ihn für mich nur och tiefer rutschen.
Ich meine, Kunis und TImberlake haben sich parallel in ihrem "Fuck Buddies" Movie etwas besser gemacht.
Übrigens, was macht Jake Johnson (New Girl) da?
Ich glaube, er war das kleine Highlight für mich.
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8martin Mon, 11 Mar 2013 10:20:48 -0000
Kommentar löschenSowohl der deutsche Titel als auch der des Originals (‘Ohne Bindung‘) sind noch das Beste an diesem Film. Damit meint Regisseur Reitman blanken Sex ohne Liebe.
Und (Emma) Natalie Portman sorgt dafür, dass nicht alles in unreifer Herz-Schmerz-Sauce ertrinkt. Durch bewegende Mimik zeigt sie einen Wirrwarr von echten Gefühlen, schwankt zwischen Sex als Schutz vor echter Liebe und dem Eingeständnis von Schwäche bei aufkommenden Gefühlen. Beau Adam (Ashton Kutcher, spielt sich selbst) vertieft nur die Verflachung. Der Kurzauftritt von Kevin Kline macht eher ratlos.
Ansonsten ist es eine vorhersehbare Story, mit so viel infantilen Witzchen und platter Komik, dass sie schon wieder gut ist. Die alles beobachtenden Freunde geben die üblichen dämlichen Ratschläge und die Mädels in Umfeld sind schlechtweg zickige Witzfiguren. Schlussmachen als Einstieg in die große Liebe, gefolgt von einer Phase Liebeskummer. Schließlich landen Adam und Emma wie erwartet in der Löffelchen-Stellung. Natalie Portman kann halt alles, wie diese Teeny-Komödie beweist, die zu jedem Kindergeburtstag passen würde.
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werner-holt Sun, 10 Mar 2013 22:42:33 -0000
Kommentar löschenFür mich die beste RomCom bis dato.
Mal was anderes von den üblichen Liebeskomödien frei nach dem Motto "Mann und Frau verlieben sich, er baut "scheisse" steht da wie ein Trottel und muss ihr am Ende nachlaufen um sie dann zu kriegen". Ähnliche Vorzeichen aber etwas neu aufgemischt.
Kutscher´s beste Rolle, jedenfalls von den paar Filmen die ich mit ihm gesehen habe.
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Haschbeutel Sun, 10 Mar 2013 21:14:10 -0000
Kommentar löschen"You eat like a baby dinosaur; you don't even chew."
Trotz Portman geht der Film sang- und klanglos gegen FREUNDE MIT GEWISSEN VORZÜGEN unter. Vorhersehbar, langweilig, unwitzig. Eine RomCom, die normalerweise sonntags Nachmittags auf SAT.1 laufen sollte. Da passt irgendwie einfach gar nichts zusammen - nichtmal die Unterwäsche der Portman.
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A-Wax Mon, 25 Feb 2013 16:35:14 -0000
Kommentar löschenUnterdurchschnittliche RomCom die einzig und allein durch Natalie Portman gerettet wird.
Über "Freundschaft Plus" ist eigentlich alles ganz schnell gesagt. Der ewig gleiche Plot (Mann-Frau-Geschichte mit irgendeiner Rahmenhandlung, in diesem Fall Sex-Freunde) wird abgehandelt, ein paar unverfängliche und zumeist doofe Witzchen gerissen bis sie sich am Ende dann halt doch kriegen. 1000 x gesehen und 1000 x ist nichts passiert, hier leider sogar noch viel weniger. Die Inszenierung ist uninspiriert und fast schon bieder, Ashton Kutcher war bis auf die Ausnahme "Butterfly Effect" schon immer ein miserabler Schauspieler und die genannten Witzchen tun eher weh, als das sie einen unterhalten.
Aber immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her, in diesem Fall in Gestalt von Natalie Portman. Da hat sie dem guten Ashton mal gehörig gezeigt was schauspielern heißt. Sie ist tatsächlich die/das einzige was diesen Film vor dem totalen Absturz rettet.
Trotzdem bleibt "Freundschaft Plus" einfach nur ein Film bei dem man zwar keine Schreikrämpfe bekommt, aber nach einem Mal sehen auch nicht mehr wirklich nochmal sehen will.
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Spike1990 Tue, 19 Feb 2013 08:51:11 -0000
Kommentar löschenNicht ganz so gut wie "Friends with Benefits", aber dennoch sehenswert.
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n_icecream Thu, 27 Dec 2012 12:08:49 -0000
Kommentar löschenist das nicht das selbe wie freunde mit gewissen vorzügen ?
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A.V. Thu, 27 Dec 2012 12:42:07 -0000
Antwort löschenJo, exakt dasselbe.
hurenkind Mon, 18 Feb 2013 20:36:41 -0000
Antwort löschennatalie ist aber heisser, wesentlich heisser
TinaCocaine Sun, 23 Dec 2012 17:00:03 -0000
Kommentar löschenGanz dezent hatte ich erst das Verlangen, in meinen DVD-Player zu treten, dann übertrug ich, um Geld zu sparen, meine Wut auf Ashton Kutcher und wollte dessen Kopf in eine Toilette drücken. Leider war mir aber auch dies nicht möglich :-( Somit war ich jetzt ganz alleine mit meinen Aggressionen und brauchte eine Nacht um wieder klar zu kommen. Naja, die Frage ist, warum ein solcher Film gedreht wird. Es kann doch eigentlich weder Ashton Kutcher noch Natalie Portman so wenig Geld haben, dass sie sich auf so einen Schund einlassen müssen. Man, man, man...
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mnj Wed, 10 Oct 2012 17:52:42 -0000
Kommentar löschenIch verstehe nicht, wieso man diesen Film überhaupt gemacht hat? Wirklich nur wegen des Geldes?
Portmann sollte aufpassen, mit ihrer Rollenwahl. Sie hat viel Stuss in den letzten Jahren fabriziert, aber das hier ist die Krönung. Dachte sie ernsthaft, sie kann man Ashton Kutcher sowas wie Ernsthaftigkeit und emotionale Bindung erzeugen?
Kutcher ist eine Schande, er kann nur doof gucken und die Portmann ist eine Karikatur ihrer selbst.
Die Story ist rudimentär, der Cast füllt diese Idiotie mit sexy Blicken und bisschen Sex auf. Das wars.
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Martin Oberndorf Thu, 27 Sep 2012 14:15:55 -0000
Kommentar löschenSelten gibt es Filme, die mir absolut nicht gefallen. Filme, die akzeptabel sind bekommen 6 Punkte, mittelmäßige Filme 5 Pukte und miese 4 Punkte. 3-1 verwende ich schon so gut wie nie.
Aber es gibt kaum Filme, die es geschafft haben, 0 Punkte von mir zu bekommen.
Freundschaft Plus ist einer der wenigen, denen diese zweifelhafte Ehre zu Teil wurde.
Selbst Oscar-Preisträngerin Natalie Portman, die ich ohne zu zögern zu den besten Schauspielerinnen aller Zeiten zählen würde, ist nicht in der Lage, den Film zu retten.
Die Idee, dass Freunde miteinander schlafen, ohne sich näher kommen zu wollen, ist nun wirklich nichts neues. Und man kann schon nach dem Durchlesen des Klappentextes prophezeihen, wie der Film enden wird.
Der Film soll eine romantische Komödie darstellen, ist aber weder romantisch noch wirklich komisch. Die "Wie schnell kannst du mich zum Orgasmus bringen"-Szene ist wohl die Spitze der Peinlichkeit. Seitenhiebe auf die ach so modernen Teenagermusicals lassen sich auch finden, ohne diese entweder positiv oder negativ zu erwähnen lässt sich ja heut zu Tage keine Komödie mehr machen. Der Film nimmt sich auch für seine mit Filmklischees überhäufte Handlung viel zu ernst. Wäre es eine Parodie auf Romatikkomödien wäre das etwas anderes gewesen. Selbst den Spoof Movies habe ich etwas mehr gegeben, da sie sich immerhin darüber lustig machen und die Witze nicht ernst meinen. Aber Freundschaft Plus ist eine Aneinanderreihung diverser Peinlichkeiten und Unoriginellitäten, die einem dann als eigene Idee verkauft wird. Desweiteren frage ich mich was eine damals frischgebackene Oscarpresträgerin neben einen Klamaukdarsteller zu suchen hat. Mein Fazit: Ein Film, den man garantiert nicht sehen muss, es sei denn, man sucht nach einem Paradebeispiel für schlechte Filme.
Mein Hassfilm.
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harperpitt Sat, 29 Sep 2012 23:31:14 -0000
Antwort löschenWarum? Du hast ja versucht, es zu erklären, aber ich versteh's nicht. Der Film ist sowohl komisch als auch romantisch - was hattest Du denn erwartet? Alles, was Du hier bemängelst, ist für mich Bestandteil einer romantischen Hollywoodproduktion.
Was erwartest Du denn, wenn Du einen Mars-Riegel kaufst?
Bounty? Raider, den Pausenschreck? :)
Für mich ist dies weiterhin ein ganz süßer, romantischer, lustiger, rührender, sexy, schnuffeliger Film.
Und Deine Anmerkung zur "Spitze der Peinlichkeit"?
Martin Oberndorf Sun, 30 Sep 2012 00:11:48 -0000
Antwort löschenOriginalität. Der Film bedient so ziemlich jedes Klischee, dass man aus anderen Produktionen kennt. Ich sehe gern mal über so etwas hinweg, wenn ich dafür eine ordentliche Prise Humor bekomme, aber hier musste ich - wenn ich mich recht entsinne - kein einziges mal lachen, maximal 1-2 mal.
harperpitt Mon, 01 Oct 2012 21:39:06 -0000
Antwort löschenHmm, naja mir hat's, wie gesagt, gefallen, aber die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden...
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Hfonda15 Mon, 08 Apr 2013 21:23:46 -0000
Antwort löschenMartin hat hier schon Recht, bin nicht der größte Fan von romantischen komödien aber es gibt viele die total einfallsreich sind und dadurch auch lustig wie Harry und Sally z.B aber wenn ein Film so versagt darf man ihn auch runter machen wenn man weiß wie alle romantischen Komödien ausgehen! Schöner Kommi :)
Martin Oberndorf Mon, 08 Apr 2013 21:27:57 -0000
Antwort löschenAch Gottchen, meine ersten Gehversuche bei den Kommentaren...
In 6 Monaten hab ich aber glaub ich gewaltige Fortschritte gemacht.
Trotzdem schön, dass dir dieser "Kommentar" gefällt. :)
Und auch die Bewertungen haben sich gestrafft.
1 vergebe ich gar nicht mehr, 2 ist an der Schmerzgrenze, 3 ist schlecht, 4 seicht und der Rest passt wieder.
WZRDOnTheMoon Wed, 19 Sep 2012 14:03:46 -0000
Kommentar löschenPortman und Kutcher harmonieren schon mal für meinen Geschmack niemals so gut wie Kunis und Timberlake, genau wie die gesamte Machart des Film für mich nicht ganz an Freunde mit gewissen Vorzügen rankommt, dennoch solider Film.
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