Insomnia - Schlaflos

Insomnia (2002), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 10.10.2002

6.5 Kritiker
46 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
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72 Kommentare
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von Christopher Nolan, mit Al Pacino und Robin Williams

Der erfahrene Detective Dormer und sein Partner Hap reisen in ein verschlafenes Städtchen in Alaska, einem Ort, wo die Sonne niemals untergeht. Die beiden sollen den Mord an einer 17-Jährigen untersuchen. Gleich am ersten Abend eröffnet Hap seinem Kollegen, dass er bei internen Untersuchungen gegen ihn aussagen wird. Als sie wenig später dem Killer eine Falle stellen, erschießt Dormer im dichten Nebel versehentlich seinen Partner. In die Enge getrieben, schiebt er die Schuld auf den Mörder. Der meldet sich bald darauf bei ihm und zwingt Dormer ein ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel auf. Die Situation spitzt sich zu als auch noch die intelligente Nachwuchspolizistin Ellie Burr sein Vorgehen in Frage stellt. Verbrechen schläft nicht. Und es ist nicht nur die Mitternachtssonne die Dormers Schlaflosigkeit provoziert – hier geht es um seinen eigenen Kopf.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Insomnia - Schlaflos

Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Robin Williams als Psychopath und Al Pacino hat was dagegen. Packender Psycho-Thriller, der durch sein ungewöhnliches Setting und die starke Besetzung punktet, dabei aber auch noch sehr spannend ist. Wenn auch Williams als “Böser” nicht jedem gefällt, so macht besonders der Gegensatz zu seinen vorherigen Rollen den Reiz des Films aus. Ein düsterer Film, der seine Spannung zwar langsam aufbaut, diese dann aber auch aufrecht erhalten kann, wenn das Ende auch etwas gewöhnlich ist. Immer mal wieder sehenswert.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

Der Folgefilm eines Regisseurs, der zuvor ein von Kritikern wie Publikum hochgelobtes Meisterwerk vorlegte, steht für gewöhnlich unter einem gewaltigen Erwartungsdruck. Etwas neues, aber möglichst mit den schätzten gelernten Zutaten, etwas mindestens gleichwertiges und wenn möglich besseres soll er bieten. So entzieht man einem Film (besonders einem, der nicht Sequel, Prequel oder wenigstens SpinOff ist) jedoch sein Recht auf Unvoreingenommenheit und sieht ihn nicht selten schlechter, als er ohne den prägenden Eindruck des Vorläufers wahrgenommen worden wäre. Trotz überwiegendem Wohlwollen erging es so auch Christopher Nolans ‚Insomnia‘, den der Brite 2002, zwei Jahre nach dem vertrakten Thriller-Geniestreich ‚Memento‘ in die Kinos brachte.
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Nolan entschied sich hierbei für ein Remake des gerade einmal fünf Jahre zuvor erschienenen ‚Todesschlaf‘ aus Norwegen. Außerdem schrieb er zum ersten…

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Intensiv und stimmungsvoll, aber in letzter Konsequenz vorhersehbar - nur so kann der Film enden, in einem letzten moralischen Aufflammen und Einschlafen.

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micomahn

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Obwohl mir die Idee an sich gefallen hat muss ich Rochus Wolf recht geben.



Kommentare (69) — Film: Insomnia - Schlaflos

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MrTrombone

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Bewertung7.5Sehenswert

Nolan hat's einfach drauf. Durch ihn und den hervorragenden Cast (insbesondere Pacino brilliert) wird aus dem recht durchschnittlichen Krimi ein überdurchschnittlich guter Thriller, der die ganzen 113 Minuten lang fesseln kann. Hier und da gibt es Schwächen und eine Innovation im Genre ist Insomnia sicherlich auch nicht. Dennoch eine Empfehlung wert.

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dustyOn3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Insomnia" - Wer kennt es nicht? Mal wieder so eine Nacht, in welcher man am liebsten die Wände hochlaufen würde und partout nicht schlafen kann. Zwar haben die wenigsten wohl vorher ihren Kollegen über den Haufen geschossen, jedoch kann so eine Schlaflosigkeit wirklich äußerst fies sein. Was macht man dann? Sich voll fressen, eine Runde joggen, Nachbarn ärgern, häkeln oder vielleicht einen Film gucken. Ich ziehe letzteres vor.

Lange Rede, gar kein Sinn. Eines Nachts, als ich mal wieder nicht pennen konnte war ich auf der Suche nach einem entsprechenden Film. "Insomnia" von Nolan lag schon seit Anno Tuck bei mir rum und somit fiel mir die Wahl damals nicht sonderlich schwer.

Wie erwartet wurde ich zu Beginn erstmal mit Al Pacino konfrontiert, einem der besten Schauspieler aller Zeiten. In gewohnt warmen und gemütlichen Zügen präsentiert er auch in diesem Film sein ganzes Können. Egal wie verrucht die gespielte Person auch sein mag, Al Pacino macht sie symphatisch.

Da ich "Todesschlaf" von Erik Skjoldbjærg bis heute noch nicht gesehen habe, fällt mir ein Vergleich schwer. Trotzdem kann ich sagen, dass die Inszenierung und die schauspielerische Leistung aller Akteure absolut amtlich und fesselnd ist. Wie es sich für einen ordentlichen Thriller gehört, wird man im Laufe der ersten Hälfte recht deutlich in eine Richtung gedrängt und anschließend hat man etwas Zeit, um sich selber wach zu rütteln und etwas nach zu denken. Niemals zu viele Informationen, aber trotzdem in keiner Sekunde langweilig. Trotz weniger Überraschungseffekte, kann sich die gut dosierte Spannung absolut sehen lassen. Nolan zielte hier aber auch deutlich spürbar mehr auf das zwischenmenschliche Gesamtpaket ab. Obgleich der Film mit fast 2 Stunden schon eine ordentliche Länge vorlegt, stellt sich keine Langeweile ein und ich war stets gefasst und konzentriert.

Im Großen und Ganzen ein sehr konstanter Thriller und ein guter Film. Nicht anders habe ich es von Nolan erwartet. Und auch wenn ich die Meinung, er sei ein Genie, nicht teile, so kann ich sagen, dass ich mit "Insomnia" einen weiteren sehr starken Nolan-Film gesehen habe. Über Al Pacino brauche ich an dieser Stelle nichts mehr zu sagen und Robin Williams konnte ich noch nie wirklich leiden. Aber auch er spielte in "Insomnia" gewohnt konstant, bedarf meiner Meinung nach aber keiner besonderen Würdigung.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

xlkmx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mal wieder ein Film zum Mitdenken, dem man seinen Sinn im Drehbuch ansieht. Gute Schauspieler sowieso. Handlung würd' ich aber vielleicht nicht unbedingt vorher durchlesen.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man kann Christopher Nolan ein gewisses Talent schwerlich absprechen, denn auch mit 'Insomnia' hat er mich erneut überzeugt. Zwei Polizisten aus der Großstadt reisen in ein verschlafenes Nest in Alaska, um den Mord an einem jungen Mädchen zu untersuchen. Dort angekommen wird Will Dormer als Legende von der jungen Polizistin Ellie Burr verehrt. Doch der Schein trügt, denn auch die größte Legende trägt dunkle Geheimnisse mit sich herum. So spitzt sich die Suche nach dem Mörder immer mehr zu und eskaliert schließlich. Al Pacino überzeugt dabei als gealterter Held auf ganzer Linie. Da es in Alaska stets hell ist, kann er nicht schlafen und leidet an den Folgen der Schlaflosigkeit. Im Laufe des Filmes wird der mentale Zerfall der Figur immer deutlicher und als Zuschauer fiebert man gespannt dem Ende entgegen. Als Gegenspieler sehen wir Robin Williams, der erneut in einer ernsthaften Rolle brilliert. Da verkommt Hilary Swank zur reinen Nebenfigur.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

kinogaengerin

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Ich tue das mit Sicherheit nicht, aber viele andere, deswegen. ;)


alex023

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Gut, der Meister sieht darüber hinweg.


Philisiphie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Insomnia hat ein paar gute markante Stellen. Nolan beweist wieder einmal mehr das er es versteht, Spannung wohl dosiert einzusetzen. Die Kurve geht immer fort nach oben.

Überrascht war ich von Al Pacino. Aber nicht im positiven! Seine Rolle ist zu klischeehaft und wirkt gerade zu Beginn wie aufgesetzt. Das passt nicht zur natürlichen Art des Filmes.

Trotz alledem kann er aufgrund seines interessanten Plots überzeugen.

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SoulReaver

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Ein guter Cop kann nicht schlafen, weil ihm ein Teil des Puzzles fehlt und ein schlechter Cop kann nicht schlafen, weil sein Gewissen ihn plagt.“

Christopher Nolan standen nach seinem (überbewerteten) Erfolg mit 'Memento' alle Türen für sein neues Projekt offen und Nolan nutzte diese Möglichkeiten. Mit seinem tollen und eiskalten Psycho-Thriller 'Insomnia' von 2002 stellt er sein Können eindrucksvoll unter Beweis.

Der erfahrene Detective Dormer und sein Partner Hap reisen in ein verschlafenes Städtchen in Alaska, ein Ort, wo die Sonne im Sommer niemals untergeht. Die beiden sollen den Mord an einer 17 jährigen untersuchen und aufklären. Gleich am ersten Abend eröffnet Hap seinem Kollegen, dass er bei internen Untersuchungen gegen ihn aussagen wird. Als sie wenig später dem Killer eine Falle stellen, erschießt Dormer im Nebel versehentlich seinen Partner. In die Enge getrieben, schiebt er die Schuld auf den Mörder des Mädchens. Der meldet sich bald darauf bei ihm und zwingt Dormer ein ausgeklügeltes Katz-und-Maus-Spiel auf. Die Situationen spitzen sich immer mehr zu.

Die kalten Töne aus 'Memento' sind geblieben, mit dem Unterschied, dass 'Insomnia' diese mit tollen Bildern der atemberaubenden Landschaft von Alaska in Verbindung bringen kann. So ist 'Insomnia' visuell direkt über jeden Zweifel erhaben. Der unaufdringliche, fast unscheinbar schleichende Score von David Julyan passt sich genau dem ruhigen Stil des Films an und macht ihn schlussendlich atmosphärisch extrem dicht.

Schauspielerisch fährt 'Insomnia' die ganz großen Geschütze auf. Mit Al Pacino in der Hauptrolle hat Nolan genau den richtigen Mann für den verzweifelten wie schlaflosen Polizisten Dormer gefunden. Pacino reißt mit seiner, für seine Verhältnisse, zurückhaltende aber dennoch kraftvolle Darstellung voll mit. Das Pacino einer der Besten ist/war hat er natürlich unlängst bewiesen. Dagegen lassen die meisten seiner nachfolgenden Rollen eher zu wünschen übrig. Robin Williams als gesuchter Täter Walter Finch bringt wieder einmal in einer ernsten Rolle eine starke Leistungen und kann, genau wie Pacino, durch sein feines Charakterspiel voll überzeugen. Beide sind tragische Figuren die sich in ihren Situationen durch überschlagenes Verhalten ins Aus geschossen haben. Hilary Swank hat gegen die beiden allerdings nicht zu lachen und geht völlig unter. Ihr Schauspiel wie ihr Charakter bleibt durchgehend blass und austauschbar. Da hätte sie deutlich mehr rausholen können.

Liest man sich die Inhaltsangabe von 'Insomnia' durch wird einem schnell auffallen, dass man es nicht mit einem herkömmlichen Standard-Thriller zu tun bekommt. Wer sich dennoch auf ein wildes Raten nach dem Mörder einstellt wird schnell enttäuscht. Die Frage nach dem Mörder war nie relevant. Hier geht es ganz klar um die hervorragenden Schauspieler und deren hochinteressanten Figuren. Dormer ist ein Polizei-Held, sein Ruf eilt ihm weit voraus. Bei der Jagd auf den Mörder, irgendwo im dichtesten Nebel, tötet er ausversehen seinen Partner. Ab diesem Punkt zeigt sich eine neue Seite in ihm. Der harte Ermittler fühlt sich eingeengt und wird vom Gesetzeshüter zum Gesetzesbrecher und steht nicht zu seinem Unfall. Immer mehr wird er zu einem Wrack, die innere Verzweiflung aufgrund seiner Tat und die schreckliche Schlaflosigkeit zerfressen Dormer von Tag zu Tag mehr. Finch ist Dormer gar nicht so unähnlich. Beide haben ein Geheimnis, wenn auch aus völlig verschiedenen Sichtweisen. Das Problem: Finch hat den Mord von Dormer beobachtet und nimmt Kontakt mit ihm auf, da Dormer ihm den Mord anhängen will. Beide lernen sich kennen, testen sich, analysieren sich und versuchen irgendwie aus ihrer Haut zu fliehen ohne einen Fehler zu begehen. Moralisch ist das nicht vertretbar und doch entwickelt man für beide Sympathie, die aber eher sprunghaft ist und so keinen festen Sympathieträger festmacht. So entwickelt sich ein spannendes und fesselndes Psycho-Duelle zweier Fremder die sich doch so nah sind. Diese Geschichte inszeniert Nolan fast durchgehend hervorragend. Bis auf das Ende, bei dem Nolan leider kein Risiko eingehen wollte. Nichtsdestotrotz bleibt 'Insomnia' erstklassig.

Fazit: 'Insomnia' hebt sich ohne Probleme über jeglichen Durchschnitts-Thriller ab. Das liegt an den tollen Bildern, Nolan's Inszenierung und vor allem an den genialen Darstellern und 'Insomnia' wird zu einem hochspannenden und authentischen Psycho-Thriller der ganz großen Sorte.

„Keiner ist so einsam wie der, der nicht schlafen kann.“

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

SoulReaver

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Ah, interessante Ansicht. Muss mir den wohl mal anschauen :)


lieber_tee

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Stellan Skarsgård ist im Original echt grandios. Ist sehr subjektiv, ich mag den düsteren (hier meine ich die Stimmung, nicht die Bilder...), trockenen Stil von (vielen) skandinavischen Filmen. Wird aber oft als langweilig abgetan. Das Original ist ein Blick wert. Wirkt so seltsam entrückt, fast surreal. Vielleicht nicht sofort anschauen, dafür ähneln sich die Filme zu sehr.


L-viz

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Bewertung6.0Ganz gut

Das kommt dabei raus, wenn die Nolans nicht das Drehbuch verfassen. Der schwächste Film von Christopher Nolan, aber auch dieser Film hat seine Stärken. Dazu zählt zum Beispiel die Visualisierung der Schlaflosigkeit durch die Uhr mit der nachmitternächtlichen Stunde in Verbindung mit dem Tageslicht. Erinnert mich ans Büro, wenn frühmorgens diese abartig grellen Neonröhren eingeschaltet sind.

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based_god

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Bewertung7.5Sehenswert

Atmosphärischer Krimi, der jedoch nicht viel neues bietet.

Und Innovatioin ist ja unterdessen schon fast ein Anspruch den man an Nolan stellt. Dieser Film trägt seine Handschrift nicht so deutlich wie seine Werke, die er sowohl danach als auch davor veröffentlicht hat. "Insomnia" ist ein relativ gewöhnlicher Krimi mit einem Cop, der das Gesetz selbst nicht allzu wörtlich nennt. Die Schlaflosigkeit wird nicht wirklich thematisiert. Hatte sozusagen einen komplett anderen Film erwartet. Fight Club mit Polizisten oder so.

Aber sehenswert ist "Insomnia" aufgrund seiner guten Schauspielern und der tollen Atmosphöre die geschaffen wird immer noch...

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Kreaexo

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Stimmt ich voll und ganz überein.
Selbst die Wertung ist die gleiche, perfekt. (:


based_god

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like :)


moviee

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Bewertung7.0Sehenswert

Starbesetzter Thriller mit einer intelligenten Geschichte und tollen Schauspielern. L.A.-Cop Dorner erschießt im dichten Nebel seinen Kollegen Eckhart und schiebt es dem Kindermörder Finch in die Schuhe. Dort der hat die Tat Dormers genau beobachtet. Nun muss Dormer mit sich selbst kämpfen und dazu noch tagelang ohne Schlaf, aufgrund der Tag und Nacht erleuchteten Mitternachtssonne Alaskas, in dem Wissen sein eigenen Kollegen umgebracht zu haben und einen anderen Mörder zu schützen, ausharren. Der damals bereits über 60-Jährige Al Pacino macht seine Sache meisterlich, aber auch die anderen Stars, darunter Robin Williams, der einmal mehr beweist, dass er nicht nur Komödien kann und Hilary Swank, die sich gerade zu einer meiner Lieblingsschauspielerinnen entwickelt spielen absolut glaubhaft.

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Insomnia

Was ist Schlaf?

Schlaf ist der Zustand eines Menschen bzw. Tiers (bzw. was auch immer), in denen er oder es ruht bzw. schläft. In diesem Zustand erholt sich der Mensch bzw. so erholt sich sein Körper. Für jede Nacht, wiederkehrend, doch was passiert bei Schlaflosigkeit? Man kann nicht schlafen man kann nicht ruhen, so sehr man es sich wünscht, man schafft es nicht und quält sich durch die Nacht, selbst das kleinste Licht wirkt nach einer Zeit wie ein brennendes Höllenfeuer, es schmerzt. Es ist unmöglich einzuschlafen, doch was mag der Grund dafür sein? Man ist schlaflos.
Nun aber wieder genug von der billigen Pseudopsychologie das soll ja keine sinnlose Therapiesitzung werden, sondern irgendwas anderes, auch wenn ich mir in der Hinsicht selbst noch nicht sicher bin, anderweitig gesagt es geht um "Insomnia" von Christopher Nolan aus dem Jahre 2002, auch ein Remake des Films "Todesschlaf".

Die Story dazu natürlich, übernommen vom Original wie ich denke, die Originalität des Werkes kann ich leider so trotzdem nicht beurteilen, da ich das Original zu meinem Bedauern noch nicht gesichtet habe, weshalb der Aspekt des Ganzen bei mir entfällt, so bleibt für mich eine clever gestrickte Handlung, an sich schon recht interessant gemacht wurde, in vielerlei Hinsicht: Nighmute, ein kleines Kaff in Alaska: Auf der Jagd nach einem Killer erschießt der Cop (aus Los Angeles) Will Dormer seinen Partner (ausversehen oder doch nicht?). Sein Gewissen arbeitet fortan gegen ihn, er kann nicht mehr schlafen. So hängt Will dem Mord aber einem anderen an, dem Mörder selbst. Doch der lässt sich das nicht gefallen.

Zudem bekommt man noch einen hervorragenden Cast geliefert, mit einem brillanten Al Pacino als Cop Dormer, noch einmal in großer Hochform, jede Gestik beeindruckend und intensiv gespielt, interessant seine Darstellung des Zerfalls seines Charakters, gequält von Schlaflosigkeit, das mag Pacino wieder grandios vermitteln, wie gesagt beeindruckend. Mindestens genauso herausstechend mag dabei auch Robin Williams agieren, endlich mal in einer "Bösewicht"-Rolle, hier als etwas unreifer, aber doch abgründiger Krimiautor bzw. Killer Walter Finch, überrascht erneut, denn er verkörpert seinen Charakter wirklich genial und er passt tatsächlich in die Rolle, gefällt mir in solchen Rollen wesentlich besser. Und als Abrundung des Ganzen gibts noch tolle Hilary Swank als Polizistin Ellie Burr, trotz der Tatsache, dass ihr Charakter eher in den Hintergrund gedrängt wird, wenn man es einerseits auf Cop Dormer und Killer Finch bezieht.

Was Nolan hier abzieht, nebenbei erwähnt mit seiner exzellenten Regie, ist ein Psychoduell der Extraklasse, zwischen Charakterstudie und düsterem Thriller, mit wie gesagt dabei zwei Topstars angereichert. Für seinen Erzählstil sogar irgendwie relativ konventionell. Eigentlich recht gemächlich und ruhig bzw. unruhig erzählt, dazu noch ein paar kleine psychologische Hintergründe mitreingemischt, sodass das Ganze fast eine gewisse Abgründigkeit entwickelt, da kann sich aber jeder seine eigene Meinung bilden.In jedem Fall empfand ich das Werk als äußerst nervenzerrend und stets Hochspannend, wenn auch zwischendrin mit kleinen (wie würde man sagen) Längen.
Außerdem noch eine ausgezeichnete Kamera, von Wally Pfister (von wem denn auch sonst?), jedenfalls liefert die Kamera eine ordentliche Arbeit ab, schön gefilmte Landschaftsaufnahmen und auch sonst kraftvolle bzw. düstere Bilder, mit ein wenig Symbolik und auch einer großartigen Atmosphäre verziert. Eine Wucht, die spektakulären Aufnahmen Alaskas und ich liebe bekanntlich solche Kulissen. Dieses kühle Gefühl, da baut sich bei mir richtig Spannung auf.

Auch recht gut gezeichnet, ja hier sogar recht hintergründig und mit wie gesagt dem ein oder anderen sehr interessanten Aspekt gezeichnet, moralisch natürlich angehaucht, wenn man sich den Charakters des Dormer anschaut, dessen Gewissensbisse, die ihn anscheinend an den Rande des Wahnsinns treiben, somit er halluziniert und seinem eigenen Verfall bzw. Zerfall nicht mehr fern ist. Aber genug davon, zuletzt sollte immerhin auch noch der subtile Score (nicht von Hansi Zimmer, okay das Wort "subtil" hat die Möglichkeit eh eliminiert, ich bitte mich zu entschuldigen), sondern von David Julyan, sehr passend eingesetzt.

Insgesamt bleibt für mich dann "Insomnia" doch ein mehr als gelungenes und hochspannendes Filmchen, ein erstklassiges Psychoduell zwischen Pacino und Williams. Das mich immer wieder aufs Neue fasziniert und das mir bei jeder erneuten Sichtung tatsächlich den Schlaf raubt. Denn eingeschlafen bin ich für meinen Teil nicht...

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hoffman587

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Nicht verzagen, hoffman fragen, der kommt bestimmt noch öfters und wenn nicht, der Streifen ist die DVD mMn wert;)


alex023

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So, gesehen Hoffman. Kann dir sowohl in Wertung als auch inhaltlich (bezogen auf deinen Kommentar) absolut zustimmen!


Trimalchio

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Bewertung6.5Ganz gut

Typischer Nolan, obwohl das ja erst sein dritter Film war. Al Pacino und Robin Williams haben mir sehr gut gefallen, im Gegensatz zu Hilary Swank, die hier eine denkwürdig schlechte Performance abgeliefert hat. Der Film hat zwei Probleme: Er reißt nicht wirklich mit und hat stellenweise ein paar Längen. Ansonsten besticht er jedoch mit der Atmosphäre und der kühlen Optik.
Und am Schluss dachte ich nur:

What knot did you tie, Borden?

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Jona89

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein grundsolider, spannender Thriller von Christopher Nolan. Sicherlich nichts weltbewegendes, aber trotzdem interessant. Egal ob mysterios oder actionreich, der Film macht zu jedem Zeitpunkt eine gute Figur.
Der Film lebt von seinen Hauptdarstellern. Vor allem natürlich von Al Pacino und Robin Williams, aber auch Hillary Swank macht eine sehr gute Figur.
Dazu interessante Aspekte, wie das Licht, welches die Schuld symbolisiert und tolle Landschaftsbilder. Insgesamt ein empfehlenswerter Film. Thriller Fans sollten ihn sich nicht entgehen lassen.

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ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

Nach dem Erfolg mit "Memento" kamen das grosse Budget, die grossen Stars und vorallem die hohen Erwartungen in Richtung Christopher Nolan. Und in meinen Augen scheiterte er daran, es möglichst vielen Recht zu machen. Einerseits will der Film so ungeheuer dunkel und morbide wirken, andererseits ist er aber immer wieder offensichtlich ein Hochglanzprodukt.
"Insomnia" erreicht einfach nie eine in sich passende Stimmung, da er nie den Schritt wagt optisch oder inhaltlich eine Grenze zu überschreiten. So werden die Abgründe der Hauptcharaktere letzlich nur oberflächlich und zu sehr geglättet dargestellt. Beide leiden ästhetisch wunderschön, aber sie fallen nicht. Sie bleiben künstliche Figuren, die noch nicht mal wirkliche Ablehnung erzeugen können.
Dadurch fällt es der Story des Films im laufe der Zeit auch zusehends schwerer, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen, vorallem da "Insomnia", mit zunehmender Laufzeit, auch immer mehr Längen offenbart. Das Finale wiederum ist dann fast schon wieder zu hektisch und actionreich, vorallem kann ich zwei Männern mit 50 oder 60 Jahren nicht abnehmen, dass sie derart flink über schwimmende Baumstämme springen.
Mir erschien das alles zu Mittelmässig, was bei einem solchen Cast und einer Hochglanzproduktion wie dieser, einfach immer noch etwas schwerer wiegt als bei einem netten B-Movie.
Ich bevorzuge hier dann auch tatsächlich das Original, da dies eben jenen Schmutz und Dreck noch inne hat, den diese Geschichte für mich braucht.
Solide und nett, mehr aber leider nicht.

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New Cameron

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hey was ist das Orginal? danke im vorraus

Das magnum opus von Robin Williams ist "One Hour Photo"


LynchFan1706

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@New Cameron: Das Orginal ist "Todesschlaf" von 1997 des Regisseurs Erik Skjoldbjærg


Isolation

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Bewertung9.0Herausragend

"Insomnia" hat ein wirklich interessantes Konzept. Die Auflösung des Killers findet gleich am Anfang des Filmes statt. Nolan's Werk zeigt viel mehr die kaputte Psyche von einem Cop und einem wahnsinnigen Killer. Es zeigt ein Katz-und-Maus-Spiel von zwei Mördern, die aber beide nicht in das Gefängnis wollen. Will Dormer war bis jetzt ein erfolgreicher Detective, aber wenn er den Mörder entlarvt, wird dieser Dormer's Mord an seinem Partner aussagen - ein Teufelskreis.
Der Film ist so intelligent, wie wir es von Chris Nolan gewohnt sind. Der Spannungsaufbau ist geschickt und die tolle Kulisse sorgt für ein paar sehr stimmungsvolle Bilder. Die ganze Zeit hat man das Gefühl, dass die frische und kalte Luft Alaskas im Wohnzimmer liegt. Noch dazu wird die Atmosphäre durch die ständige Helligkeit unterstrichen. Man kann Dormer gut verstehen, wie er bei diesem ständig hellen Tageslicht nicht schlafen kann. Der eher leise Film hat also kraftvolle Bilder zu bieten.
Al Pacino vermittelt den ausdruckslosen Cop Dormer wirklich klasse. Man könnte fast denken, dass er selber ein paar Tage nicht im Bett war. Er will endlich schlafen, doch dieses ewige Tageslicht, dieses ewige helle Licht lässt ihn nicht. Es fällt Dormer immer schwerer sich auf den Beinen zu halten, denn der zunehmende Schlafentzug wird immer schlimmer.
Doch auch Robbin Williams spielt seine Rolle wirklich beeindruckend. Er ist in der Lage auch ernstere Charaktere zu spielen und zwar sogar ziemlich gut. In dem Film "One Hour Photo" hat man ihn bereits in einer ähnlichen Rolle gesehen und auch da hat er mir sehr gut gefallen. Williams macht in "Insomnia" die ganze Zeit einen intelligenten und unberechenbaren Eindruck. Walter hat den Detectiv an der Hand und noch dazu kann er Dormer's Schlaflosigkeit nutzen...
Insomnia ist definitiv kein Film, bei dem man schnelle Verfolgungsjagden, wilde Schießereien oder viel Blut sieht. Man darf auf keinen Fall mit solchen ähnlichen Erwartungen dieses Werk anschauen! Christopher Nolan hat hier einen wunderbaren leisen, intelligenten und auf seine Art hochspannenden Psycho-Thriller geschaffen.

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Isolation

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Danke. :-)


Isolation

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Und? Ich weiß, dass das hier vorgestellte "Insomnia" nur das Remake des norwegischen Originals ist. Tut aber nichts zur Sache, dass das Remake trotzdem so intelligent ist, wie wir es von den anderen Nolan-Streifen kennen.


MikeC.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine nett gemachte "Großstadt-Bulle-löst-Mordfall-in-verträumten-Kaff"-Story mit zwei großartigen Hauptdarstellern.

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ajimo

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Bewertung5.0Geht so

Das ist ein für Nolan untypischer Film, man erwartet während des gesamten Film das irgendwie noch ein Twist kommt oder das die Story verzwickt wird und man geflasht ist beim kucken und nicht gleich rafft was da gerade passiert ist. Insomnia ist da ganz anders der Film verläuft relativ linear und ohne große Überaschungen, man merkt halt dass das Drehbuch nicht von Nolan geschrieben wurde. Weiterhin spielt das Leitmotiv die Schlaflosigkeit im Film keine so große Rolle wie man erwartet hat. Insgesamt ist der Film Standardkost und ist für einmal kucken OK.

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willy50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ausgezeichnet - ausgeschlafen

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Tjeorrmy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Insomnia", Christopher Nolan's drittes Spielfilmwerk, nach "Following" und "Memento" und sein bisher einziges Werk in dem er 'nur' Regie führt. Nolan ist ungewöhnlich, "Insomnia" ist skurril. Es ist merkwürdig mit welcher Wucht "Insomnia" beunruhigend, packend und eigenartig zugleich ist. Der Zuschauer nimmt unbewusst die Rolle Pacino's ein und bemerkt kaum das er sich immer mehr und mehr dem Bildschirm nähert. Nolan's "Insomnia" ist zwar enorm langsam, still und leise, aber auch extrem rasend und vergleichbar mit einer heftigen Ohrfeige. "Insomnia" ist fast zu perfekt. Ein Al Pacino in absoluter Bestform, eine fantastische Atmosphäre und wer sich die Zeit und Ruhe nimmt, wird auch noch mit sehenswerten Landschaftsaufnahmen belohnt. Acht von zehn Schlaftabletten.

"Keiner ist so einsam wie der, der nicht schlafen kann."

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Fernschreiber

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Ich konnte heute Nacht auch nicht schlafen. Daher ein Like :-)


Chris12zero

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I Like too, but Robin Williams was Fanfuckintastisch too !! ;)


Anisodus

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Bewertung7.5Sehenswert

Man könnte über mich durchaus schon sagen, dass ich ein regelrechter Christopher Nolan "Fanboy" sei. Alle seine Werke, die ich bis jetzt gesehen habe (es fehlt nur noch "Following"), fand ich nicht nur gut, sie zählen allesamt zu meinen Lieblingsfilmen. Insomnia fällt hier etwas aus der Reihe, da er keinen so bleibenden Eindruck wie Nolans restliche Filme hinterlässt. Die Story ist geradliniger, vorhersehbarer als sonst. Insbesondere das Ende ist wenig überraschend, wie ein Freund von mir sagen würde: "Es haut einem nicht so voll in die Fresse." (Außerdem: was soll dieses Fade-Out, ein Nolan-Film hat mit einem glatten Cut und nachfolgendem Staunen aufzuhören ;) )
Sieht man Insomnia allerdings nicht nur in Relation zu anderen Nolan-Filmen, sondern zum alltäglichen Film-Einheitsbrei, merkt man, dass man einen handwerklich sehr gut ausgereiften Film vor sich hat, der tolle Schauspielleistungen aufweist (bei drei Oscar-Preisträgern aber auch nicht weiter verwunderlich) und mit starken Landschafts-Szenen glänzt. Wem die Athmosphäre über einen knallharten Turn geht sei dieser Film wärmstens empfohlen.

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Tyler Durden 22

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein wirklich gutes und sehr spannendes Katz und Maus Spiel. Mit guten Darsteller und schönen Landschaftsbildern!!

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