Kirsten Dunst
Beteiligt an 48 Filmen und 6 Serien
Bereits im zarten Alter von 12 Jahren feierte die US-amerikanische Schauspieler Kirsten Dunst mit dem Film Interview mit einem Vampir ihren internationalen Durchbruch. In ihre Rolle, in der sie an der Seite von Brad Pitt und Tom Cruise spielte und die ihr unter anderem eine Golden Globe-Nominierung einbrachte, mimte sie das unsterbliches Vampirmädchen Claudia. Ihr schauspielerisches Schaffen begann sogar noch früher. Schon als 3jährige stand Kirsten Dunst für Werbespots vor der Kamera und spielte mit gerade einmal 7 Jahren in ihrem ersten Kinofilm, dem Drama New Yorker Geschichten von Woody Allen mit.
Bevor Kirsten Dunst 2002 als Mary Jane Watson in der Comic-Verfilmung Spider-Man eine ihrer kommerziell erfolgreichsten Rollen spielte, war sie bereits in Filmen wie Wag the Dog an der Seite von Dustin Hoffman und Robert De Niro oder auch Sofia Coppolas Regiedebüt The Virgin Suicides – Verlorene Jugend zu sehen. Nebenbei übernahm sie auch die Synchronisation einer Figur im Zeichentrickfilm Anastasia und spielte einige Folgen in der erfolgreichen Ärzte-Serie Emergency Room – Die Notaufnahme an der Seite von George Clooney.
Im Frühjahr 2008 legte Kirsten Dunst eine künstlerische Schaffenspause ein und ließ sich, aus emotionalen Gründen, selbst in eine Reha-Klinik einweisen. Erst 2010 kehrte Kirsten Dunst für All Beauty Must Die vor die Kameras zurück.
Populäre Filme
von Kirsten Dunst
Spider-Man 2
US 2004
Spider-Man
US 2002
Spider-Man 3
US 2007
Interview mit einem Vampir
US 1994
Vergiss mein nicht!
US/CA 2004
News
die Kirsten Dunst erwähnen
Ines' Top-Film des Jahres - Melancholia Veröffentlicht 2011/12/24 10:50:00
Ein Weltuntergang im Kino ist nicht besonders originell, schon oft haben wir ihn gesehen. Aber der Däne Lars von Trier gewinnt dem Ganzen etwas Neues ab und hat für Ines in diesem Jahr die unvergesslichsten Bilder geschaffen. — Mehr
Melancholia achtfach nominiert Veröffentlicht 2011/11/07 11:18:00
Lars von Triers surrealistischer Film Melancholia hat alles andere als Grund für Melancholie: Der Film wurde achtmal beim Europäischen Filmpreis nominiert. Natürlich bleibt die Konkurrenz nicht fern. — Mehr
Lars von Trier kokettiert als Persona non Grata Veröffentlicht 2011/09/28 09:16:00
Sechs neu veröffentlichte Poster zeigen die Hauptcharaktere aus Lars von Triers neuem Film Melancholia. Auch der Regisseur hat sich einmal mehr selbst ein Denkmal gesetzt. — Mehr
6 Kommentare
über Kirsten Dunst
Kommentar schreibenDer Franzose 2011/10/10 23:09:32
Kommentar löschenDie Zeiten als nur hübsches Beiwerk sind jetzt endgültig vorbei, ich hoffe sie bekommt für die Darstellung in Melancholia eine Oskar Nominierung !
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
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Achtung: Wette!
Obwohl MELANCHOLIA bekanntlich kein amerikanischer Film ist – was die Nominierung für den Oscar als beste weibliche Hauptdarstellerin leider recht unwahrscheinlich macht – wette ich, dass Kirsten Dunst eben diese Trophäe bei der nächsten Verleihung in die Hand gedrückt bekommt.
Natürlich ist hier der Wunsch Vater des Gedanken, denn ihre Rolle als Königin unter den Runterziehern lässt die Chancen auf den Hollywood-Goldjungen auch nicht unbedingt steigen. Trotzdem: Möge der Nabel der globalen Filmindustrie ihre ebenso uneitle wie überragend wahrhaftige Leistung krönen, und damit diesem nicht einfachen aber umso bedeutenderen Film weitere Publikumsschichten erschließen!
P.S.: Wer dagegen wettet, dem schreibe ich im Falle seines Wettsieges einen Monat lang täglich ins Gästebuch: "Oh Captain, mein Captain! Ich verehre Deine unendliche Hellsicht und Weisheit." :P
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 27 Antworten
duffy 2011/10/18 12:28:08
Antwort löschenEs wäre so schön!
Ines Walk 2011/10/18 12:40:10
Antwort löschenIch wette dagegen, weil Lars den Film gemacht hat und sein Nazi-Vergleich in den Staaten nicht gut ankommt.
Sigmund 2011/10/18 12:45:11
Antwort löschenLeider ein gewichtiger Punkt – auch wenn die gute Kirsten nichts dafür kann. So oder so wird es natürlich ganz ganz schwierig. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es in diesem Jahrgang noch eine ähnlich beeindruckende schauspielerische Leistung geben wird. Und das dürfte der Academy zumindest nicht entgangen sein...
Sigmund 2011/10/18 12:47:34
Antwort löschen@Ines: Würde mich natürlich freuen, wenn Du einen Einsatz vorschlägst, falls ich wider Erwarten die Wette doch gewinnen sollte ^^
Ines Walk 2011/10/18 13:35:21
Antwort löschen"ähnlich beeindruckende schauspielerische Leistung" - Da kommen noch einige: Glenn Close in ALBERT NOBS, Meryl Streep in THATCHER, Michelle Williams in MEET'S CUTOFF, Tilda Swinton in WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN und nochmal Michelle Williams in MY WEEK WITH MARILYN. Also Kandidatinnen gibt es genug.
@Sigmund: Muss der Einsatz einen materiellen Wert haben oder geht es auch um die Ehre?
duffy 2011/10/18 13:40:33
Antwort löschenClose? Bitte. Nur weil sie mal ungeschminkt vor die Kamera tritt, ist das kein Grund für ne Auszeichnung. Selbes dürfte für Williams gelten, die so passend für die Rolle ist wie John Goodman.
Ines Walk 2011/10/18 13:43:11
Antwort löschenDie Academy mag Schauspieler, die sich maskentechnisch verstellen, siehe Nicole Kidman oder Charlize Theron. Dafür gibt es fast immer einen Oscar. Und so wird es wohl auch dieses Jahr, ob wir es mögen oder nicht.
Sigmund 2011/10/18 13:44:38
Antwort löschenGlenn Close wird in ihrer Gender-Hopping-Rolle möglicherweise die Favoritin sein. Bei den anderen genannten wird es, zumindest in meiner Prognose, allenfalls für die Nominierung reichen.
Zum Einsatz: Ein kleines bisschen mehr als die reine Ehre fände ich schön um das Spässchen abzurunden und einen Tick mehr Thrill reinzubringen :)
Ines Walk 2011/10/18 13:51:24
Antwort löschen@Sigmund: Dann biete ich die DVD eines Klassikers - wenn Kirsten Dunst keinen Oscar gewinnen.
Sigmund 2011/10/18 13:52:55
Antwort löschenSuper Sache! Aber Du meinst, wenn sie ihn gewinnt, oder?
Ines Walk 2011/10/18 13:53:56
Antwort löschenSie kriegt keinen Oscar: Das ist meine Wette.
Sigmund 2011/10/18 13:57:02
Antwort löschenDie Wette gilt!
Ines Walk 2011/10/18 14:01:26
Antwort löschenGut! Wir hören uns spätestens am 27. Februar.
Sigmund 2011/10/18 14:02:19
Antwort löschenSehr schön :)
willy50 2011/10/18 16:00:52
Antwort löschenJetzt wo sie sich als Deutsche geouted hat, bestimmt nicht.
Kommentar aus der U.S.-Presse: Holy Lederhosen ! Kirsten Dunst is German !
Sigmund 2011/10/18 16:11:28
Antwort löschenNa, großartig! Fehlt nur noch, dass ihr japanischer Opa Bomben auf Pearl Harbour geschmissen hat...
Shorty06 2011/10/18 17:31:20
Antwort löschenSie gewinnt den Award nicht, weil sie Sex aufm Golfplatz hat
Sigmund 2011/10/18 18:00:42
Antwort löschenHatte ich ganz vergessen.
Aber wenn die Academy über ihren Prüderie-Schatten springt und über ihren FieseNaziSprücheAllergie-Schatten und über ihren NichtamerikanischerFilm-Schatten und über ihren GlennCloseGenderHopping-Schatten und über ihren ZuAbgründigSollteEsNunAuchNichtSein-Schatten...
dann stehen die Chancen verdammt noch mal nicht schlecht! :D
Jenny von T 2011/10/18 19:42:20
Antwort löschenIch wette auch gegen dich, Sigmund. ;-)
Sigmund 2011/10/19 01:03:27
Antwort löschenSehr schön! Dann erhoffe ich mir noch einen kleinen aber feinen Einsatz Deinerseits :)
String 2011/11/02 04:02:34
Antwort löschenIch wette auch gegen dich - falls ich verliere kriegst du von mir jede Woche(für 4 Wochen) nen selbsterstelltes "Huldigungsvideo" =D
Sigmund 2011/11/02 09:32:49
Antwort löschenKlingt gut, die Wette steht. ^^
Sigmund 2012/01/24 15:07:25
Antwort löschenAu backe. Was bin ich nur für ein einfältiges Kerlchen! Habe ich wirklich geglaubt, die Academy bewertet in erster Linie künstlerische Qualität und springt dafür sogar über ihren LvT/europäische Filme Schatten?? Schön blöd. Nicht mal nominiert hat dieser weltpopuläre Kleingartenverein die gute Kirsten! Stattdessen gehen die üblichen, wahrscheinlich bestenfalls soliden Allerweltsperformances an den Start. Schnarch! Kirstenchen wird sich wohl mit dem glitzerden Cannes Darstellerpreis (u.a.) halbwegs trösten können. Aber ich? Ich darf mich jetzt an die Einlösung meiner Wettschulden machen! Vielen Dank auch, ihr kalifornischen Schmalfilmspezialisten.
Jenny von T 2012/01/24 15:51:26
Antwort löschenLieber Sigmund,
zunächst einmal bewundere ich dich für deinen Mut, diese Wette bis zum - tatsächlich - bitteren Ende durchgezogen haben, obgleich sich die Vorzeichen in den vergangenen Wochen noch weiter verschlechtert hatten. Ich hätte mit dir und nicht gegen dich wetten sollen, schon allein aus Trotz und Prinzip. So aber wäre es mir jetzt eine Freude, als Verliererin dazustehen.
Nun denn, es hilft alles nichts, denn ich kann nicht verbergen, dass ich angesichts der Nominierungen gar nicht so viel essen kann, wie ich kotzen möchte. Ja, auch dieses Jahr gibt es wieder ein bis zwei gerechtfertigte Nominierungen, denn auch dieses Jahr will man wieder den Schein wahren, KUNST und nicht Unterhaltung zu honorieren. An dieser Stelle eine weitere, diesmal hypothetische Wette meinerseits: Hätte Terence Mallick "Melancholia" und LvT "The Tree of Life" gedreht, die Rollen wären nun vertauscht. Und: Kein LvT-Film wird sich in diesem Leben jemals in irgendeiner Rubrick auf einer Academy-Nominierungsliste wiederfinden. Wenn ich allerdings bedenke, dass kein einziger meiner Regie-Helden jemals einen Oscar bekommen hat, vermute ich allerdings bei allem Groll auf den glitzernden Pöbel, dass das irgendwo seine Richtigkeit hat.
Ines Walk 2012/01/24 16:02:09
Antwort löschenNa da warte ich jetzt mal auf meinen Wettgewinn. Schade für Frau Dunst und den liebe Lars, aber gut für mich -;)
Alle 27 Antworten zeigen
Sigmund 2012/01/24 16:22:37
Antwort löschen@Ines: schon eingetroffen! (Part 1)
@Jen: Mit Deiner hypothetischen Wette liegst Du in meinen Augen goldrichtig.
Abgesehen davon ist es bei den Oscars offensichtlich so, dass sie (abgesehen von gelegentlichen Ausnahmen in der Kategorie "Bester nichtenglischsprachiger Film") Massenkompatibilität voraussetzen. Um relevante Filmkunst zu berücksichtigen müsste also erstmal ein sehr, sehr großer Teil der Zuschauer völlig neue Sehgewohnheiten entwickeln – nämlich die, jegliche Form von bequemen (Selbst-)Lügen hinterfragen zu wollen – was ich leider als äußerst unwahrscheinlich ansehe. Zumal die Entwicklung eher in die entgegengesetzte Richtung geht...
Jenny von T 2012/01/24 16:35:49
Antwort löschenMeine Rede. Absolut. Der entscheidende Faktor ist, dass Filme wie "Shame", "Melancholia" oder von mir aus auch "La Piel Que Habito" einfach nunmal keine klassischen Publikumslieblinge sind, aus den Gründen, die du angeführt hast. Vor lauter Kopfschütteln vergisst man gerne, dass der eigene Geschmack ja so überhaupt nicht mit der Masse geht. Natürlich ist es nicht nur die Academy, sondern zum überwiegendenden Teil der gemeine Kinogänger, der zwar komplett andere Maßstäbe an einen "guten" Film anlegt, aber nunmal indirekt mitentscheidet.