Jurassic Park

Jurassic Park (1993), US Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.1993


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von Steven Spielberg, mit Sam Neill und Laura Dern

Spätestens seit Jurassic Park weiß der Zuschauer: Suchst du Schutz vor einem ausgewachsenen T-Rex, meide unbedingt das Klo.

Auf dieses verschlug es fatalerweise den Anwalt der Investoren, die der Milliardär John Hammond (Sir Richard Attenborough) für sich gewinnen will, um den Traum eines ganz und gar neuen Vergnügungsparks in die Realität umzusetzen. Nun aber droht der Traum vom Jurassic Park in dem Chaos unterzugehen, das der Forscher Ian Malcolm (Jeff Goldblum) vorhergesehen hatte. Aber gehen wir ein paar Schritte in der Handlung zurück: John Hammond hat neben dem Chaostheoretiker zwei Paläontologen, Dr. Allan Grant (Sam Neill) und Dr. Ellie Sattler (Laura Dern), auf seine Insel eingeladen, um sie mit dem Unvorstellbaren zu konfrontieren: dank ausgefeilter Klontechnik zum Leben wiedererweckte Dinosaurier. Diese sind in einem riesigen Jurassic Park eingepfercht, der zum Schutz der Besucher von einem großen Elektrozaun umgeben ist. Als die Forscher, der Milliardär, seine beiden Enkel und ein paar weitere Leute (sie werden nicht lange zu leben haben, deswegen lohnt es sich nicht sie weiter vorzustellen) sich auf eine Erkundungstour begeben, kommen viele ungünstige Faktoren zusammen (ein geldgieriger Informatiker, ein durch ihn bewirkter Stromausfall und ein Sturm), die die Helden wider Willen in große Gefahr (die Begegnung mit dem T-Rex) und viele kleine Gefahren (intelligente Velociraptoren, die bevorzugt im Rudel jagen) bringen – sehr zur Freude der Zuschauer.

Hintergrund & Infos zu Jurassic Park
Jurassic Park – beruhend auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Crichton – als Parabel auf die Klonwütigkeit und Skrupellosigkeit der Wissenschaft zu deuten, wäre schon zu viel des Guten. Steven Spielberg will einfach nur auf höchstem Niveau unterhalten. Dass er dabei wie schon im Weißen Hai auch mit Spannung zu überzeugen weiß, davon gibt die Szene mit dem Kaffeebecher bestes Beispiel: Wie kann man subtiler auf die kommende Drohung hindeuten als im Vibrieren der Oberfläche des Heißgetränks?
Jeder, der sich in seiner Kindheit von vergangenen Herrschern der Erde hat in Bann schlagen lassen, muss feuchte Augen bekommen angesichts der ihm in Jurassic Park dargebotenen visuellen Effekte. Am Computer und mit Hilfe klassischer Animatronik erzeugt werden die Urgiganten hier wieder zum Leben erweckt. Dafür hat Jurassic Park einen von drei Oscars bekommen (die anderen zwei in den Kategorien bester Schnitt und beste Soundeffekte).
Mit weltweit eingespielten 920 Millionen Dollar und einem Budget von „nur“ 65 Millionen Dollar war Jurassic Park ein riesiger Erfolg. Allein zwei Millionen Dollar gingen an den gelernten Mediziner Michael Crichton für die Buchrechte und das Verfassen des Drehbuchs. Bis 1998 war Jurassic Park der erfolgreichste Film (aller Zeiten) – bis Titanic ihn von Platz 1 verdrängte.
Mit Jurassic Park hat Steven Spielberg seinen Ruf als Wunderkind Hollywoods bestätigt. (EM)

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Cast & Crew

Regie
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