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Der Weiße Hai

Jaws (1975), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 18.12.1975


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8.3
Kritiker
74 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7
Community
17200 Bewertungen
159 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Roy Scheider und Jonathan Filley

In Der Weiße Hai müssen Roy Schneider, Robert Shaw und Richard Dreyfuss aufbrechen, um einen gefährlichen weißen Hai einzufangen.

Die Überreste einer völlig zerfetzten Leiche werden am Strand vom Amity angespült. Der neue Polizeichef Brody (Roy Scheider) vermutet schon bald eine Haiattacke, doch der Stadtrat weigert sich die Strände zu sperren. Der Weisse Hai tötet indes weiter und erst viel zu spät reagiert Bürgermeister Vaughn (Murray Hamilton). Er heuert den Haifänger Quint (Robert Shaw) an, der sich zusammen mit Brody und dem Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfuss) auf den Weg macht die Bestie zu töten.

Hintergrund & Infos zu Der Weiße Hai
Der Weisse Hai ist ein früher Film von Steven Spielberg, der ihm trotz des Erfolges nicht den erhofften Durchbruch als Regisseur brachte. Dafür war Der Weisse Hai aber der erste große Sommer Blockbuster und ebnete den Weg für Nachfolger im Tierhorror-Genre. Mit gerade 8 Millionen US-Dollar Budget, spielte Der Weisse Hai über 470 Millionen US-Dollar weltweit ein. Der Film gewann drei Oscars und war außerdem in der Kategorie ‘Best Picture’ nominiert.

Die so oft in nachfolgenden Filmen kopierten Unterwasserszenen aus der Hai-Perspektive, waren in Der Weisse Hai mehr oder weniger ein Versehen und sind nur entstanden, weil die Hai-Attrappe regelmäßig ihren Dienst versagte. Doch zusammen mit dem markanten Soundtrack von John Williams trugen sie unweigerlich zur Spannung des Films bei. Der Weisse Hai basiert auf dem gleichnamigen Roman von Peter Benchley, der sich mit Haiangriffen beschäftigte, die 1916 in einem kurzen Zeitraum vor der Küste New Jerseys ereigeneten. Damals glaubten die Menschen, dass ein einziger Killerhai hinter den Angriffen steckte, obwohl bereits bewiesen war, dass es sich um verschieden Haiarten handelte.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: Der Weiße Hai

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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9.0Herausragend

Theorie des Schreckens I:
http://youtu.be/V9Tpx9uajOw

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln

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9.5Herausragend

Klassiker, so muss "Der weiße Hai" zwingend bezeichnet werden. Selbst wenn er nicht so gut wäre, er ist ohnehin ein Meilenstein, in vielerlei Hinsicht. Er war zwar nicht der erste kommerziell erfolgreiche Horrorfilm, nicht die erste große Studioproduktion oder hochgelobte Vertreter des Genres, aber der erste Hollywood-Creature-Film, der für Schlangen vor den Kinokassen sorgte und, das ist das eigentlich Unglaubliche, bis heute von nichts, rein gar nichts, in diesem Subgenre übertroffen werden konnte (weder kommerziell noch qualitativ). Kommerzieller Erfolg war, ist und wird nie ein Maßstab für Qualität sein, im Fall von "Der Weiße Hai" ist es einfach angemessen. Die Grundidee ist so einfach, wie bei eigentlich jedem Creature-Film. Da ist was, das isst was. Und das bist du.

Schrecklich simpel, oft auch schrecklich simpel verschachert. Steven Spielberg hat eine Ausnahmeerscheinung erschaffen und das zu seinen Anfangszeiten. Was er in den letzten 20 Jahren so von sich gegeben hat, war maximal annehmbar. Das ist seine beste Regieleistung, da es ihm gellingt aus einem so oft verhunzten Subgenre alles herauszuholen, was nur möglich ist.

Wo soll man bloss anfangen? Ein Hai ist als (realistische) Creature ein großartige Wahl. Warum? Er lauert im Wasser. Wasser ist entscheidend. Ein Löwe, ein Bär, ein Gorilla, der Pitbull vom Skinhead nebenan sind nicht so erschreckend. Die sind schneller und stärker als ich, aber wir begegnen uns in unserem Stammelement und ich kann sie sehen. Schnelligkeit und Stärke sind ihre Vorteile. Wenn ich mich (warum auch immer) in oder auf das Wasser begebe, könnte der Hai auch langsamer und schwächer sein als ich, er hätte trotzdem schon fast gewonnen. Ich habe auf dem weiten, schönen Ozean keine Ahnung, was unter mir lauert. Er hat den Plan. Ich sehe nur die unendliche Oberfläche, er sieht mich. Jederzeit könnte er zuschlagen, Paranoia hoch zehn, ich merke es erst wenn es so weit ist. Das spielt "Der Weiße Hai" gnadenlos gut aus. Man sieht das Biest nicht, kann sich dabei nie sicher sein, ob er nicht da ist oder einen schon lange umkreist und einfach wartet. Das lässt dieses primitive Raubtier intelligent erscheinen, obwohl es das nicht ist. Heimvorteil. Das ist eine der ganz großen Stärken: Es gibt keine blutigen Goreszenen, keine übermäßigen Kills, die Haiattacken werden nicht überstrapaziert. Aber: Es könnte immer passieren und diese latente Bedrohung liegt (speziell im letzten Drittel) dauernd in der Luft bzw. im Wasser.
So viel zum Thema Hai oder generell "Wasserkiller", unbegreiflich, dass das nie wieder so clever und konsequent genutzt wurde.

Jetzt zur Inszenierung: Quasi perfekt. In erster Linie fällt einem natürlich John Williams unglaublicher Score ein, der zu recht einen großen Teil zur Wirkung und dem Erfolg von "Der Weiße Hai" beigetragen hat. Es gibt wohl wenige Scores, die sich unabhängig vom Film in das Gedächtnis von Generationen eingeprägt haben und den selbst Leute kennen, die den Film nie gesehen haben (ähnlich wie bei "Psycho" oder "Der Pate"). Diese Klänge sind maßgebend für die bedrohlichen Haiattacken, das Grauen beginnt schon vor dem Angriff. Dazu die Ego-Hai-Shooter-Perspektive, die es erlaubt, die eigentliche (für die damalige Zeit unglaublich gute) Haiattrappe erst zum Ende hin auftreten zu lassen. Man sieht das Vieh nicht, das stört aber auch nicht. Man nimmt es als real wahr, da man durch seine Augen gesehen hat. Ein cleverer und aus Budget-bedingter Sicht genialer Schachzug, das spart Geld und wirkt vielleicht besser, als wenn man zu früh den Hai aus dem Sack gelassen hätte. Wenn er dann auftaucht, ist es als wenn sich Jason plötzlich die Hockeymaske runterreißen würde. Das Böse nimmt Gestalt an, das sogar (gerne noch mal erwähnt) unglaublich überzeugend, besser als jeder CGI-Quatsch. Das Finale ist genial. Dazu trägt natürlich auch die großartige Kameraarbeit bei. Die Bilder sind toll, das Meer als Kulisse wird hervorragend genutzt, die Schockmomente gewinnen durch ihre brillante Bebilderung noch mehr an Wirkung.

Zu guter Letzt noch die Darsteller (die sind tatsächlich im Bezug zur Wirkung eher nebensächlich, müssen trotzdem noch erwähnt werden): Das Trio Scheider/Dreyfuss/Shaw ist große Klasse. Besonders die Figur von Shaw, der einem als eine Kreuzung aus kantigem Großwildjäger und Captain Ahab präsentiert wird. Nicht zufällig wirkt das Finale wie eine moderne Version von "Moby Dick".

"Der Weiße Hai" gehört zu diesen Ausnahmefilmen, die nie etwas verlieren werden. Damals wie heute unglaublich gut, wegweisend und prägend, Vorzeigemodell und Klassiker, Maßstab und Ikone. Oft kopiert, nie auch nur im Ansatz erreicht. Fast perfekt, was zur Perfektion fehlt kann kaum benannt werden. Das sind Wimpernschläge, persönliches Empfinden und Tagesform.

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

JackoXL

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Keine große Hürde. :)


J4KOB

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Sehr toller Kommentar


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.5Sehenswert

[...] 'Der Weiße Hai' lässt sich so natürlich schon als B-Movie bezeichnen, aber dafür ist er einfach unheimlich spektakulärer und hebt sich ohne Probleme von jeglichen Standards ab. Das fängt mit der Charakterzeichnung selbst an: ein wasserscheuer Inselpolizist, ein vernarbter Kriegsveteran und ein intellektueller vollbärtiger Meeresbiologe. Alle sind sie eher unauffällige Normalos und keine muskelbepackten Helden, die sich dennoch in den Kampf für die Sicherheit der Gesellschaft werfen. Die Männer wagen sich auf das unendliche Blau und sagen dem Hai den Krieg an, doch auf dem Ozean ist der riesige Meeresbewohner der Chef und voll in seinem heimischen Element. Spielberg teilt seinen Film so in zwei klare Abschnitte. Wir haben die Zeit vor dem Angriff der Männer und die Zeit währenddessen, dabei spielt Spielberg nicht nur einmal mit den Erwartungen des Zuschauers und zieht die meiste Spannung daraus, den Hai erst gar nicht richtig zu zeigen, sondern nur die Wasseroberfläche oder den Menschen, der gerade dem Angriff unterliegt. 'Der Weiße Hai' schildert die älteste Auseinandersetzung zwischen Mensch und Tier, Bürger gegen Bestie und Jäger gegen Gejagten. Die Anspannung der Lage ist dabei immer greifbar und dass die Story selbst eigentlich extrem dünn ist, interessiert niemanden. Spielberg weiß es, die ganze Zeit über eine fesselnde Atmosphäre zu erzeugen und die bedrückende Spannung fast bis auf das Limit zu schrauben, um dem Zuschauer beim nächsten Strandurlaub den Spaß am Baden endgültig zu nehmen. 'Der Weiße Hai' ist grandiose Unterhaltung, beißende Angst und ein nervenzerrender Kampf. [...]

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Andy Dufresne

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10 ist die Zahl die 2 nach 8 kommt und die 2 Stellen hat, eine 1 und eine 0.kann ich hier leider immer noch nicht sehen...:D


der cineast

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B-Movie? Blockbuster. Ein Blockbuster, der mit dem B-Movie kokettiert.


Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

"Das hier ist kein Bootsunfall. Das war keine Schiffsschraube. Schon gar nicht ein Korallenriff. Und es war auch nicht Jack the Ripper. Es war ein Hai."

Ich kann verstehen warum das damals und auch heute noch für viele ein heftiger Tier-Horrorschocker ist und auch ich bin für einen gewissen Teil auf meine Kosten gekommen, die Ur-Ängste packen eben irgendwie jeden Menschen. Ich wusste schon vor "Der Weiße Hai" warum ich das offene Meer hasse, es fürchte. Der Film hat meine Ansicht nur noch mehr gefestigt.
Zu seiner Zeit war "Der Weiße Hai" einer der blutigsten und grausamsten Filme, doch heute funktioniert er leider nicht mehr so richtig, vielleicht liegt es dadran das die jetzt lebende Generation einfach durch hirnlose Horror-Filme abgestumpft wird und man den Film deshalb als 'harmloser' empfindet.
Aber auch wenn man den Film nicht sehr gruselig findet, Team Brody-Quint-Hooper VS. Team Weißer Hai macht einfach 'tierisch' Laune, die schwache erste Hälfte wird durch die sehr starke zweite Hälfte mehr als ausgeglichen, es macht einfach Laune dabei zuzusehen wie jedes Team versucht das andere auszustechen, dabei sind beide nicht ideenarm. Und da muss ich Regisseur Steven Spielberg die Hand schütteln und ihn loben, für die damaligen Verhältnisse hat er einen spannenden, authentischen, unterhaltsamen Streifen gezaubert, der mit keinen übertriebenen Effekten überzeugt und der zu Recht den Grundstein für viele weitere Tier-Horrorfilme gelegt hat.
Verspielte Kameraeinlagen gepaart mit der berühmten Filmmusik von John William's(ich habe beim einsetzen der Musik immer wieder mitgesummt) waren ein schönes Erlebnis.
Zum Finale hin wurde der Bogen, mit der Aufschrift Spannung, bis zum reißen gespannt. Und auch nur dort war ich richtig angespannt und konnte nicht abwarten wie es weitergeht.
Doch ich kam nicht drumrum trotzdem den Kopf zu schütteln. Wer jagt einen riesigen, gefährlichen Hai mit kaum effektiven Waffen? Naja egal, das Team Brody-Quint-Hooper bestand einfach aus tollen Schauspielern die sich super gegenseitig ergänzt haben und eine klasse Show geliefert haben.
Achja, der Bürgermeister sollte mit seinem stylischen Anzug eine Mode-Ikone sein.(http://image2.findagrave.com/photos250/photos/2007/145/6488307_118019693565.jpg).

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

hoffman587

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"Wolf"...ist übrigens auch ein Horrorfilm mit ihm...:)


Burki84

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Bei deiner schriftlichen Bewertung entzieht sich mir der Zusammenhang zu deiner abgegebenen Note.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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7.5Sehenswert

[...] Was an seiner Oberfläche als funktionale Vermischung von Seemannsmärchen und den Ausflüssen amerikanischer Tierhorrorfilme innerhalb eines realistischen Rahmens erscheint, erweist sich bei genauerer Betrachtung als durchaus doppelbödige Gesellschaftsstudie nebst Auseinandersetzung mit einem amerikanischen Trauma.
Zeigte Spielberg in seinem Debüt DUEL -mit welchem der Film nicht nur eine inhaltliche, sondern auch eine gewisse formale Nähe teilt- sich vor allem an der wachsenden Paranoia eines einzelnen Menschen innerhalb einer Extremsituation interessiert, weitet JAWS das Spektrum nun als unvermeidliche Konsequenz aus: Hier geht es um Gruppen und deren Psychologie; zuerst im globalen Raum einer klassischen Kleinstadt, später um ein verwegenes Trio auf einem Boot. [...] Nach jener fast einstündigen Exposition, wechselt Spielberg das Setting, und wendet sich den Abenteueraspekten seiner Geschichte zu, ohne jedoch bereits angerissene Themen versanden zu lassen. Legt bereits die angespannte Situation an Land, eine gewisse Parallele zur Entstehungszeit des Films nahe, forciert vor allem das Szenario mit seiner Fixierung auf eine kleine, wild zusammengewürfelten Truppe Männer, die sich weit in das Territorium einer unberechenbaren Gefahrenquelle hineinwagt, eine Lesart, die einen Bezug zum amerikanischen Krieg in Vietnam herstellt. Einen Eindruck, den Spielberg in Dialogen über Erfahrungswerte vergangener Schiffsunglücke nebst Haiattacken ebenso chiffriert, wie auch bestätigt. [...] Ob man JAWS deshalb nun als revolutionäres Creature-Feature, oder aber als konsequente Fortführung der Auseinandersetzung mit Versagensängsten und Männlichkeitskomplexen aus DUEL begreift: Sehenswert ist der Film allemal.

Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Hitmanski

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Dankeschön!


Apophis

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Endlich mal eine Rezension, die ich mit dir teilen kann. Sehr gut geschrieben!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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9.0Herausragend

Der erste wahre Blockbuster der Filmgeschichte ist ein gelungener Horrorfilm der auch nach über 30 Jahren noch ein echter Fingernägelkauer ist, was nicht zuletzt an dem unsterblichen Score von John Williams und der Verborgenheit des Bösen zusammenhängt. "Der weiße Hai" ist einfach einer der besten Reißer der Filmgeschichte und funktioniert auch heute noch hervorragend.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Ich habe immer noch Angst vor tiefen Gewässern.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Bleibende Erinnerung daran, das Spielberg irgendwann mal perfekt getimtes Spannungskino, mit brilliantem Timing und großen Charakteren gedreht hat.

Wir brauchen ein größeres Boot!

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BlueSquirrel

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Der war gut. :)


peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Unumstößlicher Klassiker des Spannungs- und Blockbusterkinos. Spielberg war seiner Zeit voraus. Ein starkes Hauptdarstellerdreierpack gegen den clever getricksten Hai runden das Abenteuer ab.

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Kommentare (150) — Film: Der Weiße Hai


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Troublemaker69

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ausgezeichneter Film, der Kultstatus erreicht hat. Der weiße Hai spielt mit den Urängsten des Menschen und ist dabei auch noch unheimlich cool und unterhaltsam.
Ein Klassiker, den man gesehen haben muss.

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CH15

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach jedem schlechten Hai-Film (und da gibts ja mittlerweile ein unzähliges Angebot) muss ich dieses Meisterwerk sehen, damit ich wieder Motivation finde für den Nächsten...

Der Film, besser hätte man ihn nicht machen können, hat nicht umsonst einen Oskar gewonnen. Er setzt einfach Maßstäbe in allem, in Handlung, Darstellung und Musik (die wohl niemand mehr von uns aus den Ohren kriegt). Neben Jurassic Park das Meisterwerk (in Sachen Horror/Abenteuerfilm) des großen Steven Spielberg. Die letzten Worte zu dem Hai: "Fahr zur Hölle du Schwein!", genau das sollte man zu allen Filmen sagen, die sich versucht haben an diesem zu messen.

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Filmfan30

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Bewertung7.0Sehenswert

Dank diesem Film hab ich Todesangst vor Haien. Mission erfüllt, Mr. Spielberg. Vielen Dank für diesen Schocker!

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MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Klassiker und einer der besten Filme überhaupt!
Schade das das Image des Hais durch diesen Film böse dargestellt wurde und die Leute dem Film Glauben schenkten.
Dünne Story, aber sehr effektvoll gefilmt, mit einer Tollen Hai-Puppe und sympathischen Darstellern (naja, Quint ist geschmacksache ...;))
Hab den Film bestimmt 10 mal geschaut, und er hat wiederanschauungswert!
Schade, das die Monsterfilme heute nicht mehr so sind wie damals (Alien, Predator, Jurassic Park) ... das Monster kommt erst nach der Hälfte des Films vor und wird davor nur angedeutet.
Aber dafür gibt es ja die älteren Filme, sie sollen uns an gute Zeiten erinnern.

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MaceWindu1998

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Wie schon gesagt, der Film hat das Tier zerstört ...
In diesem Film wird der Hai nun mal als Monster bezeichnet, deshalb auch meine Bezeichnung.


TheAvenger68

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Ich glaube kaum dass ein Film schuld sein kann an einem schlechten Image.
Die Leute ,die alles glauben was in einem Film vorkommt sorgen für die Vorurteile !
Computerspiele sollen ja auch schuld daran sein wenn jemand Amok läuft !
Ich halte das für absoluten Blödsinn !
Aber mit deiner Bewertung bin ich absolut einverstanden.
Lohnt sich auf BluRay, hat ein tolles Bild ;-)


Vaultguy

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut für Spielberg, schlecht für alle Haie weltweit.

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MrDepad

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Bewertung6.5Ganz gut

"Jaws" ist ein Film von Steven Spielberg, der als Klassiker der Filmgeschichte gilt.
Dem Streifen ist es sicherlich zu verdanken, dass sich viele Leute auch heute noch nervös umsehen, sobald sie in einem Meer mal etwas weiter hinaus schwimmen. Die erste Hälfte nutzt Spielberg, um die aufkommende Panik unter den Bewohnern des Badeorts Amity Island zu zeigen, an dessen Strand sich Haiattacken häufen. Leider zieht sich dieser Abschnitt bereits über eine Stunde über die erste Hälfte hinaus, weswegen ich mich hier oftmals sehr gelangweilt hab. Spielberg gelingt es gut, bei den Attacken des Hais Spannung aufzubauen, indem er diesen zunächst gar nicht erst zeigt. Hinzu kommt der großartiger Score von John Williams, ohne den der Streifen damals wohl kaum solche eine Wirkung erzeugt hätte. Diese Momente gibt es aber in der ersten Hälfte extrem selten, weshalb ich mich eben wie oben erwähnt meistens etwas gelangweilt hab.
In der zweiten Hälfte spielt der Film dann nur auf offener See, wo sich das Hauptdarsteller-Trio daran macht, den Hai zu töten. Auch hier hält sich die Spannung größtenteils sehr in Grenzen, weshalb diese Hälfte hauptsächlich von dem engagierten Schauspiel des Trios Roy Scheider, Richard Dreyfuss und Robert Shaw und den letzten 15 Minuten lebt, von der Streifen schließlich mehr an Spannung gewinnt. Der Hai selbst ist hier nun auch deutlich expliziter zu sehen und das Design kann sich auch heute noch durchaus sehen lassen, trotz des geringen Budgets des Films.
"Jaws" ist für viele zurecht ein Klassiker, mich konnte er aufgrund vieler Längen aber nicht durchgängig begeistern, sondern hat mich oftmals eher gelangweilt. Die motivierten Schauspieler, der tolle Score und die gekonnte Inszenierung des weißen Hais sorgen aber trotzdem für einige gute Momente.

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MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

So einfach wie genial, kreiert Steven Spielberg einen spannenden Thriller, der mit den Urängsten des Menschen spielt. Der weiße Hai sieht auch nach heutigen Maßstäben noch überzeugend aus und spätestens als die drei Männer auf dem Boot dem Hai ausgeliefert sind, kommt Spannung auf.

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dustyn.sc

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Bewertung10.0Herausragend

!!!!!!

Ohne Worte!

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MrDurden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannend und handwerklich perfekt, wie von Spielberg gewohnt. Ein Kritikpunkt ist, dass das Ende doch etwas zu knapp ausfällt, ähnlich wie beim Erstlingswerk DUELL.

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SherlockHobbit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Daaaa dam. Daaa dam. Dam dam dam dam dam dam da da dam dam dam dam da da dam dam ... ich könnte den ganzen Tag so weiter machen, aber ich tus nicht, ich will euch ja schließlich nicht extremst auf die Nerven gehen. Aber dieses Filmmusikalische Meisterwerk dürfte wohl Weltbekannt und nicht weniger beliebt sein. Ja, die mit einem Oscar ausgezeichnete Musik von niemand geringerem als John Williams ist eins der Markenzeichen dieses Meiliensteins der Filmgeschichte. Andere wären wohl das bekannte Cover, die ahnungslose Frau und unter ihr in der dunklen stillen Tiefe des Ozeans ... der Hai. Der eigentliche Star des Films. Und nicht umsonst wird dieser Film auch heute noch so oft parodiert. Es ist der Film, der Steven Spielberg unter anderem zum Durchbruch verhalf, es war sein zweiter Kinofilm. Und es gibt so viele Dinge an Jaws, die ich bewundere. Zum einen die Charaktere, die sich mutig auf das Meer wagen, um ihr heiß geliebtes Amity Island zu retten. Zum anderen die schlichte Tatsache, dass der mechanische Hai mit Namen Bruce während den Dreharbeiten die meiste Zeit defekt war, was auch der Grund ist, warum der Hai vor allem Anfangs so selten zu sehen ist, was wiederum ein Punkt ist, den Kritiker und Fans an diesem Film so bejubeln und lieben. Und obwohl Jaws in erster Linie ein toller Film ist, kann ich nicht unerwähnt lassen, dass es auch der Anfang einer recht unglücklichen Ära war. Der Hai wird in diesem Film als auf Menschen fixierte Kilermaschine dargestellt, weswegen Haie heute gefürchtet, aus Angst gehasst und abgeschlachtet werden. Leider sind viele Arten diese eleganten Tiere bereits vom Aussterben bedroht. Vor allem leider der von mir geliebte weiße Hai. Auch löste der Film eine bis heute anhaltende Welle an (größtenteils eher trashigen) Tierhorrorfilmen aus, die Jaws aber meilenweit überragt. Oft kopiert und nie erreicht wäre wohl ein passender Satz, um diese Tatsache zu beschreiben. Doch Jaws ist und bleibt ein großartiger Film mit dem gewissen Etwas. Steven Spielberg kann ich nur immer wieder im Geiste danken für diesen Film, der seine drei Oscars wirklich verdient hat. Auch die Schauspieler haben ganze Arbeit geleistet. Das Zitat "We're gonna need a biger Boat" war von Roy Scheider improvisiert und hat Spielberg so gut gefallen, dass es im Skript verewigt wurde. Diese ganzen Dinge machen den Film einzigartig.

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replicant-10

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Bewertung7.5Sehenswert

Spielbergs Kult-Klassiker
den so ziemlich jeder kennen dürfte
und der drei lausige Fortsetzungen nach sich zog.

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Copacabanasun

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Bewertung0.0Hassfilm

Habe lange überlegt...und auch wenn dies ein Meilenstein der Filmgeschichte ist. Kann ich nicht über die Respektlosigkeit gegen den weißen Hai die der Film hat hinwegsehen. Dieser Film hat deutlich dazu beigetragen das der weiße Hai vor dem aussterben steht. Tja der Mensch beeinflusst das Leben aller Lebewesen auf der Erde. Meistens zum negativen. Traurig.
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Fazit: Auch wenn es damals eine ganz andere Zeit war und man wusste kaum etwas über dieses Tier. Hätte man gerade deswegen es sein lassen sollen ein Film zudrehen der dieses wunderschöne Tier das seit Millionen von Jahren auf der Erde lebt in ein so schreckliches Licht rückt, was es gar nicht verdient hat. - Haie sind fühlende Lebewesen die Respekt und unseren Schutz verdienen.
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Info: Der Film löste bei vielen Menschen Furcht vor Weißen Haien sowie Hass auf diese Tiere aus.
Diesen oft als Vorurteile eingestuften Gefühlen wird es unter anderem zugeschrieben, dass die Weißen Haie mittlerweile vom Aussterben bedroht sind. - Wikipedia "Der Weiße Hai"-Info
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http://www.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/weisser-hai/
http://www.greenpeace.de/themen/sonstige_themen/artenschutz/artikel
/haie_die_faszinierenden_jaeger_der_meere_sind_bedroht/

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mary84

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is schwierig wie ich finde. Einerseits verstehe ich die Schlussfolgerung sehr gut, jedoch andererseits hat Harti auch nicht ganz unrecht. Kompliziert aber respektabel.


Copacabanasun

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es nie einfach wenn es um einen Klassiker geht. :)


Lili 9ochefort

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine kleine (Horror) Reise in die 70 er Jahre. :)

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Wer kennt ihn nicht Spielberg´s "Der weiße Hai", und für mich ist dieser Film einer der All Time Favoriten aus den glorreichen 70 er Jahren. Dieser Film weckt nach wie vor Urängste. Was ist da draußen im Wasser, haben sicher viele gedacht als sie mal ans Meer fuhren und zuvor den Film sahen.
Nach diesem Film betritt man das Wasser halt mit etwas anderen Augen, und bekommt schon mal unerwartet Gänsehaut, und das ist meiner Meinung eine der vielen Qualitäten dieses Meisterwerks er funktioniert zeitlos.
Neben seiner genialen Machart, dem ausgefeilten Spannungsbogen, und der sehr guten Inszenierung, kann der Film noch eine Menge mehr.
Da wäre da nicht die geniale Musik, die das Geschehen perfekt untermalt und für Suspense und Gänsehaut sorgt, und man die schleichende Bedrohung schon als Zuschauer spürt, und der Film hat auch nach Jahren nicht von seiner Schockqualität eingebüßt, ganz im Gegenteil, der wird auch in 30 Jahren noch excellent funktionieren.
Nach dem ich diesem Film nun sehr lobe, darf ich eines natürlich nicht vergessen und zwar die tollen Darsteller ich finde man hätte sie kaum besser und glaubwürdiger besetzten können. Roy Scheider als Chief Brody, Deyfuss als Meeresbiologe und Robert Shaw als Haijäger waren sehr sehr gut.
Und die Jagd auf den Großen Weißen hat sich bis heute bei mir eingebrannt, und die Schockeffekte erschrecken mich heute noch. Kompliment an Mister Spielberg. :D

Fazit:
Ausgezeichnet inszeniert, sehr spannend und toll besetzt. Der weiße Hai ist einer der besten Tierhorrorfilme aller Zeiten und landet regelmäßig bei mir im Player. :) ♥

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EvertonHirsch

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Also Spielberg würde ich jetzt auch keine Absicht unterstellen. Die Menschen sind ja nach das Dorf der Verdammten und Das Omen auch nicht losgezogen und haben alle blonden oder verdächtig aussehenden Kinder gekillt.


cinram

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Natürlich stak da keine Bosheit hinter! Universal wollte damals halt einen spannenden Thriller produzieren!
Ich weiß, daß der Autor von "Jaws", Peter Benchley, Jahre später gesagt hat, daß er mit der Kenntnis und dem Wissen, das er nun über diese herrlichen Tiere hätte, den Roman Anfang der Siebziger definitiv nicht geschrieben hätte...!


RoboMaus

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ja, ja - der Hai, die Bestie. Da macht's ja auch nix wenn jedes Jahr zig millionen von Haien die Flossen abgeschnitten werden und die Tiere danach zum Verrecken wieder ins Meer geworfen werden. Zugegeben, zu Spielbergs 'Der Weisse Hai'-Zeiten war das noch nicht so schlimm wie heute. Dem Film konnte ich aber auch damals schon nichts abgewinnen. Wenn man vor Haien, Spinnen usw. keine Ur-Angst hat, geht der Grusel-/Spannungsfaktor solcher Filme gegen null. Die Story, die nur darauf aufbaut, ist schon bei null. Einer der schwächsten Spielberg-Filme.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die simple, aber dennoch so dermaßen prägnante Hai-Angriffs-Melodie, bohrt sich seit 1975 in jedermanns Gehörgang und ist inzwischen absoluter Kult! Selbstverständlich ebenso genial, ist das Hai-Modell, das für einige unvergesslich schaurige Momente der Filmgeschichte sorgte!

Spielberg traute sich seinerzeit schon etwas, indem er seinem Publikum einige blutige Schocker servierte, trotz Blockbuster-Format. Dafür wurde er auch entsprechend belohnt, sorgte "Der Weiße Hai" doch für seinen Durchbruch. Nach "Krieg der Sterne" ist übrigens der erste Teil der Hai-Quadrologie, der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten (Produktionskosten: 7 Mio. $ / Einspielergebnis: 470 Mio. $).

Neben dem schwimmenden Hauptdarsteller konnte aber auch die zweibeinige Spezies schauspielerisch vollends überzeugen; Roy Scheider und Robert Shaw spielen wirklich klasse, dennoch ist es wieder einmal Richard Dreyfuss, der mir von allen am besten gefiel.

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vanilla

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einer der Filme, den ich unbedingt nochmal sehen muss, weil es einfach zuuuuu lange her ist, um sich noch an alle Details zu erinnern. Die Melodie, oh ja, die bleibt aber für immer im Ohr;-)


cpt. chaos

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@Filmkenner: Prozentual gesehen stimmt das selbstverständlich; das ist Gewinnmaximierung in Reinkultur!
@fuerchtegott: Wie sich die beiden beharken, einfach göttlich! Ach, und danke!!! ;o)
@Da kann es keine zwei Meinungen geben... ;o)
@Einar: Auf alle Fälle mehr als würdig weitergeführt! Musste mich erst mal schlau machen, damit ich überhaupt wusste, was du meinst. Also mit etwas Phantasie kann man das vielleicht heraushören... ;o)
@vanilla: Das kann jedenfalls nicht schaden! Mir gefällt er jedenfalls immer wieder aufs Neue gut, ohne jegliche Abnutzungserscheinungen.


Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Absoluter Klassiker

Spielberg. Wie hast du angefangen? Als Dienstbote irgendwo bei Universal bis hinzu einem Meisterregisseur. Nie eine Filmschule besucht. Immer deine Ängste auf die Leinwand gebracht. Was wurdest du fast belächelt für deinen ersten ernsten Film" Die Farbe Lila" und wie neigten sich die entschuldigenden Häupter bei "Schindlers Liste"? Du brachtest uns Koryphäen der Popkultur auf die Leinwand: "Indiana Jones", "E.T." oder die Dinos aus "Jurassic Park". Jeder Filmliebhaber, der Mitte der 70er auf dich aufmerksam wurde, hat mindestens einen Film von dir gesehen. Du bist ein Kosmopolit des Films. Du kannst Welten erschaffen, uns unterhalten und wenn du willst unsere Leben im Film präsentieren. Kurz: Du bist tatsächlich eine Legende. Schon jetzt. Dabei hast du klein angefangen. "Duell" war der erste Film von dir, den ich sah. Und im Prinzip war hier schon alles drin was du in deinen späteren Filmen zeigst: Ein Mann (Person) gegen eine unheimliche Macht. Düster und unwissend woher er kommt. Dies hast du mit diesen Film ins umermessliche gesteigert. "Der weiße Hai" ist "Duell" im Wasser. Dieser Film spielt mit der Klaviatur des Grauens. Gekonnt inszeniert, auf den Punkt genau die Spannungskurve haltend. Keine Szene zuviel, kein Schnitt zuwenig. Die Musik ist seit diesem Film ein unverkennbares Stilmittel des Films im Allgemeinen. Ich glaube sogar hier würde die Filmmusik des modernen Films geboren.
Dieser Film ist der erste wirklich zunennende Blockbuster. Jeder kennt ihn. Und auch wenn der Film leider Gottes für die Tiere ein bitteres Nachspiel hatte (Stichwort Jagd auf selbige), so ist dies hier Horrorkost vom Feinsten.
Zu diesem Film brauch man nicht mehr viel zu sagen. Jeder muss ihn kennen. Dieser Film beeinflusste viele Filmemacher in der Art der Atmosphäre und Spannungserzeugnis. Dies ist ein Lehrfilm für angehende Filmemacher und generell für die Filmkunst.
Nebenbei sei hier jeden zu empfehlen die Dokumentation (ca. 2 1/2 Stunden) zur Filmentstehung anzusehen. Sie bietet eine mindestens genauso spannende Reise in den Film wie der Film selbst. So kommt hier raus, dass die Rede von Quint im Boot, quasi die Endversion der Rede von Robert Shaw ist basierend auf der Version von Peter Benchley von der Version von John Milius usw usw. Oder dass das berühmte Zitat von Roy Scheider (RIP): "We ´re gonna need a bigger boat." von ihm improvisiert wurde. All das macht den Film noch spannender. selbst wenn der Film abweicht vom Buch (Stichwort: Affäre und frühzeitiger Tod)
Also bitte: New Hollywood in seiner besten Blockbustermanier!

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Moncineo

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Von mir auch beide Daumen hoch.


Alienator

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Gracias.


BOW666

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Bewertung10.0Herausragend

So viele Worte brauch man nicht schreiben, denn fast jeder kennt den Teufel der Meere der Filmgeschichte.
Der Weisse Hai, der Klassiker aus dem Hause Spielberg ist immer noch nach so vielen Jahren unverfälscht und hat immer noch genug Grusel auf dem Buckel, selbst die sehr bekannte Titelmelodie.
Roy Schneiders Rolle als Brody machte ihn bekannter denn je, ein Wasserscheuer Polizist und zwei weiteren machen sie sich auf die Jagd nach einem Hai der sie so richtig zum Fressen gerne hat, der Anfang ist etwas locker aber nach der zweiten Hälfte, spitzt sich die Sache so zu wie der Jäger zum gejagten, einfach packend und zurecht ein Meilenstein des Tierhorrors der eine ganze Lawine ins Rollen brachte mit vielen Nachahmungen.

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Gerry1974

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Sorry,aber der Mann heisst Roy Scheider und nicht Schneider.


Painkiller865

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Bewertung9.5Herausragend

Der Weiße Hai oder auch genannt Jaws.
Ein Kultfilm von Steven Spielberg, der Mutterfilm aller Haifilme (Spielfilme).
Hier hat man einfach den Weißen Hai genommen und daraus ein Worst-Case-Szenario gemacht. Warum gerade der Weiße Hai?? Es ist ganz einfach zu dem Zeitpunkt wusste man laum was über dieses Tier. (ich schweife ab).
Der Film hat eine Bomben-Soundtrack und Musikkulisse. Wer kennt das nicht die Musik wenn der Hai kommt. Die Laufzeit beträgt 2h und 35 Minuten, ich finde er hätte etwas kürzer sein können da es ein paar Szenen gibt die etwas langweilig sind.
Was gibt es noch zu erwähnen das Final ist ma richtig gut und sieht einfach nur klasse aus.

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FranklinFlyer

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"Die Laufzeit beträgt 2h und 35 Minuten"
Stimmt nicht.
124 Minuten. Sprich 2 Stunden und zwei Minuten.


Painkiller865

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Vielen Dank für die Information


DeLarge

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Bewertung9.0Herausragend

Wegen diesem Film hat Alfred Hitchcock Spielberg vom Drehset "Familiengrab" geworfen. Spielberg ein großer Hitchcock Fan wollte den Meister mal Live an Set erleben, aber der von sich überzeugte Hitchcock fühlte sich durch Spielberg in seinem Ego verletzt. Grund: Spielberg wendete den Vertigo Effekt in verbesserter Form bei der Strandszene in Jaws an (man muss dazu sagen das Spielberg noch sehr Jung war). Hitchcock fand es störend das ein Jungspund seine Technik verbesserte und wollte den überraschten Spielberg nicht am Set zu seinem Film sehen. Nun zum Film ich finde den Cast top, Story gut (nicht herausragend, aber sehr gut), Spannung perfekt und die Musik ist einfach nur genial. Einfach alles in diesem Film ist sehr gut. Ein wahres Meisterwerk und für mich einer von Spielbergs besten Filmen.

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FranklinFlyer

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http://news.moviefone.com/2011/09/19/photo-of-the-day-ingmar-bergman-on-the-set-of-jaws-no-reall/


cinram

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Tolle Info, @DeLarge! Ist schon amüsant, was sich in Hollywood manchmal abspielt :D


gebsch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist und bleibt Kult in der Filmgeschichte!! Seit ich diesen Film gesehen habe schwimme ich nur noch in einem See oder Swimming Pool. :)

nee qautsch aber trotzdem denke ich oft daran wenn ich mal im Meer schwimme...

was wäre wenn.... ( denkt jetzt an den Film Soundtrack) :)

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