Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street (2007), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Thriller, Musikfilm, Kriminalfilm, Kinostart 21.02.2008
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
10977 Bewertungen
227 Kommentare
Keine
von Tim Burton, mit Johnny Depp und Helena Bonham Carter
Sweeney Todd (Johnny Depp) wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für seine brutale Strafe, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Frisör und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf: “Er rasiert den Gentlemen die Köpfe, die daraufhin spurlos verschwinden.” Helena Bonham Carter backt als Mrs. Lovett diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin. Alan Rickman spielt den bösen Richter Turpin, der Sweeney ungerechterweise zur Haftstrafe verurteilt und damit Sweeneys Rachefeldzug provoziert. Unterstützt wird der Richter von seinem verschlagenen Partner Beadle Bamford (Timothy Spall). Sacha Baron Cohen spielt den extravaganten Barbier-Rivalen Signor Adolfo Pirelli, und Christopher Lee ist als Gentleman-Gespenst zu sehen.
Handlung
Das scheinbar perfekte Leben des Londoner Barbiers Benjamin Barker (Johnny Depp) gerät aus den Fugen, als er gemeinsam mit seiner geliebten Frau und dem süßen Töchterchen über einen Londoner Markt spaziert. Er wird zum scheinbar willkürlichen Opfer einer Intrige des fiesen Richters Turpin (Alan Rickman), der ihn verhaften lässt, weil er es auf seine Frau abgesehen hat.
Jahre später kehrt er als Sweeney Todd an der Seite seines jungen Kompagnons Toby ( Ed Sanders) in seine Heimat zurück – freudlos, beseelt vom Wunsch nach Rache und gezeichnet von den Strapazen der zurückliegenden Jahre. Seine erste Anlaufstation ist die Bäckerei seiner alten Bekannten Mrs. Lovett, die ihren Lebensunterhalt mit ekligen Fleischpasteten-Backwaren bestreitet. Als habe sie stets nur auf seine Heimkehr gewartet, wird sie seine Komplizin in seiner Gier nach Rache und übergibt ihm seine über all die Jahre aufbewahrten gefährlich blitzenden Rasiermesser.
Der Salon des Grauens
Um sich zu tarnen beschließt er im Dachboden über der Bäckerei…
Sweeney Todd (Johnny Depp) wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für seine brutale Strafe, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Frisör und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf: “Er rasiert den Gentlemen die Köpfe, die daraufhin spurlos verschwinden.” Helena Bonham Carter backt als Mrs. Lovett diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin. Alan Rickman spielt den bösen Richter Turpin, der Sweeney ungerechterweise zur Haftstrafe verurteilt und damit Sweeneys Rachefeldzug provoziert. Unterstützt wird der Richter von seinem verschlagenen Partner Beadle Bamford (Timothy Spall). Sacha Baron Cohen spielt den extravaganten Barbier-Rivalen Signor Adolfo Pirelli, und Christopher Lee ist als Gentleman-Gespenst zu sehen.
Handlung
Das scheinbar perfekte Leben des Londoner Barbiers Benjamin Barker (Johnny Depp) gerät aus den Fugen, als er gemeinsam mit seiner geliebten Frau und dem süßen Töchterchen über einen Londoner Markt spaziert. Er wird zum scheinbar willkürlichen Opfer einer Intrige des fiesen Richters Turpin (Alan Rickman), der ihn verhaften lässt, weil er es auf seine Frau abgesehen hat.
Jahre später kehrt er als Sweeney Todd an der Seite seines jungen Kompagnons Toby ( Ed Sanders) in seine Heimat zurück – freudlos, beseelt vom Wunsch nach Rache und gezeichnet von den Strapazen der zurückliegenden Jahre. Seine erste Anlaufstation ist die Bäckerei seiner alten Bekannten Mrs. Lovett, die ihren Lebensunterhalt mit ekligen Fleischpasteten-Backwaren bestreitet. Als habe sie stets nur auf seine Heimkehr gewartet, wird sie seine Komplizin in seiner Gier nach Rache und übergibt ihm seine über all die Jahre aufbewahrten gefährlich blitzenden Rasiermesser.
Der Salon des Grauens
Um sich zu tarnen beschließt er im Dachboden über der Bäckerei in der Londoner Fleet Street einen neuen Salon zu eröffnen. Natürlich braucht er auch Kunden, so lässt er sich mitten auf dem Marktplatz auf ein Duell mit dem örtlichen Star-Barbier Signor Adolfo Pirelli (Sacha Baron Cohen) ein, den er schlafwandlerisch sicher die Klingen führend, mühelos besiegt und so die Bewunderung der staunenden Menge einheimst.
Sein augenscheinliches Talent bleibt natürlich auch der High Society Londons nicht verborgen, die sich nach und nach auf seinem Stuhl einfindet.
Weiter im Spoiler.
Wissenswertes
Sweeney Todd ist die sechste Zusammenarbeit von Regisseur Tim Burton und Darsteller Johnny Depp. Voran gingen Edward mit den Scherenhänden (1990), Ed Wood (1994), Sleepy Hollow (1999), Tim Burtons Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche (2005) und Charlie und die Schokoladenfabrik (2005).
Quelle der Verfilmung ist das gleichnamige Broadway-Erfolgs-Musical, das wiederum auf einem Groschenroman aus dem 19. Jahrhundert beruht.
Ed Sanders gibt sein Spielfilmdebüt.
Keiner der Darsteller genoss eine spezielle Gesangsausbildung. Dennoch singen alle selbst.
Auszeichnungen:
Der Film gewann den Golden Globe als bester Film im Segment Musical or Comedy.
Johnny Depp wurde für seine Performance mit dem Golden Globe als bester Schauspieler im Segment Musical or Comedy ausgezeichnet.
Weiterführende Informationen
Wahrscheinlich geht die Figur Sweeney Todd auf einen Groschenroman von Thomas Prest zurück. Mehr darüber im Wikipedia-Artikel.
Diese inspirierte wiederum Stephen Sondheim zu einer Broadway-Musical-Adaption, die 1979 und 1980 dort riesige Erfolge feiert. Die Songs und weitere Informationen zum Bühnenstück in der Wikipedia.
Weitere Informationen im Internet
Kritiken:
Von Julia Stache bei Moviemaze.de
Filmkritik auf KultHit.de
Ein Pressespiegel. zum Film bei Film-Zeit.de
Quellen
Mehr Bilder (14) und Videos (2) zu Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Cast & Crew
-
Tim Burton
-
Johnny Depp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benjamin Barker / Sweeney Todd
-
Helena Bonham Carter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Lovett
-
Alan Rickman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judge Turpin
-
Timothy Spall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beadle Bamford
-
Sacha Baron Cohen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adolfo Pirelli
-
Jayne Wisener
Regie
Schauspieler
-
Jamie Campbell Bower
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anthony Hope
-
Laura Michelle Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lucy Barker
-
Ed Sanders
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tobias Ragg
-
Anthony Head
-
Peter Bowles
-
John Logan
- Genre
- Verschwörungsthriller, Musical, Kriminalfilm
- Zeit
- 1850er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Blut, Dachboden, Entlassung aus dem Gefängnis, Erste Liebe, Friseur, Jahrmarkt, Kannibalismus, Kindesmissbrauch, Leiche, Markt, Massenmord, Matrose, Menschenfleisch, Messer, Mieter, Mord, Mordserie, Pastete, Psychopath, Rache, Rasiermesser, Restaurant, Richter, Serienmörder, Tochter, Vater-Tochter-Beziehung, Vergeltung, Verlust, Witwe
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Fans dieses Films mögen auch
Trailer zum Film Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (2)


Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
Sleepy Hollow
Edward mit den Scherenhänden
Charlie und die Schokoladenfabrik
Nightmare Before Christmas


















Kritiken (25) — Film: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen"SWEENEY TODD" ist nur vordergründig ein morbid anmutendes, brutales Werk, überwiegt doch bei genauerer Betrachtung vielmehr die der Geschichte innewohnende überaus tragische und dramatische Komponente. Und plötzlich wirkt jede Bildkomposition, jedes dreckige Detail des Films fast wie ein Teil von Todds alptraumhafter Vergangenheit.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Verfilmung ist nicht wirklich langweilig, denn wie man es sich von Burton gewohnt ist, bietet sie eine phänomenal stimmungsvolle Ausstattung und mit viel Ironie versetzte Düsterheit. Doch auf die Dauer wirkt diese doch etwas eintönige Inszenierung ermüdend.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDas Dreamteam Burton, Depp, Bonham Carter und Rickman ist eigentlich für einen gelungenen Film gut. Man merkt leider, dass die Hauptpersonen keine Gesangsausbildung haben. Die Musicalvorlage hat zudem das Problem vieler neuerer Musicals, es fehlen Ohrwürmer.
Die Optik rettet den Film nicht über die Zeit, was auch an der dünnen Story liegt. Ohne Gesang wäre die Geschichte in einer guten halben Stunde erzählt gewesen.
Lichtblick Sasha Baron Cohen zeigt, dass er mehr als sein Ali G. alter Ego drauf hat.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Zwois 2009/07/21 16:58:22
Antwort löschenMeinst du nicht eher "Bonham Carter"?
sushi25 2009/07/21 19:31:11
Antwort löschenVollkommen richtig, danke für den Hinweis
Zwois 2009/08/12 21:10:56
Antwort löschenKein Problem. Und jetzt stimmt es schon fast...
sushi25 2009/08/13 09:00:31
Antwort löschenwenn mal der Wurm drin ist...
Ziad 2009/09/22 16:40:35
Antwort löschenAlso ich bin da ganz anderer Meinung, ich hab auch heute noch ( Über ein Jahr ists wohl her als ich den Film gesehen hab) Ohrwürmer von den Film-Songs.
Kruselig 2009/11/20 20:23:46
Antwort löschenAlso mir geht dieses eine Wort aus dem oder einem der ersten Lieder kaum aus dem Kopf und das ist dieses eindringliche "LONDON"
Andy78 2010/11/05 22:22:18
Antwort löschenKeine Ohrwürmer? Hallo?!
tinchen0406 2011/01/10 17:21:49
Antwort löschenalso ich hatte noch wochen danach die texte vor mich hin gesungen
Alle 10 Antworten zeigen
Andy78 2011/01/16 05:13:43
Antwort löschenGing mir ähnlich...Habe aber eher mitgesummt...;)
Roach 2011/03/02 18:19:29
Antwort löschenDie Songs sind teilweise auch beinahe schon "sperrig". Aber nach mehrmaligem Gucken war ich hin und weg von den allermeisten Stücken.
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Das Schauspielensemble um Burtons Stammschauspieler Johnny Depp und Helena Bonham Carter bietet nicht nur gesangliche Glanzleistungen. Depp, für seine Darstellung Oscar-nominiert, bringt die Manie und selbstzerstörerische Vergeltungssucht Sweeney Todds mit jedem Zucken seiner Gesichtsmuskeln zum Ausdruck, Alan Rickman gibt den diabolischen Richter Turpin absolut überzeugend. Auch Bonham Carter schafft es dank ihres Talents den Gedanken an das 'Ich-werde-nur-besetzt-weil-ich-die-Frau-des-Regisseurs-bin'-Klischee gar nicht erst aufkommen zu lassen.[...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Sweeney Todd" ist ein Meisterwerk. Erneut stellt Burton unter Beweis, dass er Abseits des üblichen Mainstreams Filme schaffen kann, die eine breite Masse ansprechen. Tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von Johnny Depp und Helena Bonham Carter. Unbedingt ansehen!
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
TheJoker 2010/03/03 00:22:52
Antwort löschenhat ein meisterwerk nicht 10 punkte verdient^^
Alle 3 Antworten zeigen
Gnislew 2010/03/03 00:29:13
Antwort löschenNicht unbedingt. Auch ein Meisterwerk kann kleine Schwächen haben und muss nicht zu 100 % perfekt sein.
facepalm 2010/09/19 18:32:29
Antwort löschenImmer diese Pappnasen mit ihren verdammten SPOILERN!
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen“No I’ll never hug my girl to me - finished!
Alright! You sir, you sir, how about a shave?
Come and visit your good friend Sweeney.
You sir, too sir? Welcome to the grave!”
Da ja scheinbar im Moment alle so in Musical-Laune sind (”Mamma Mia” soll ja so toll sein) und ich beim “Film-Stöckchen” in der Rubrik arge Probleme hatte, die Fünf voll kriegen, dachte ich mir, jetzt guckste auch mal wieder nen Musik-Film. Und warum dann nicht den halbwegs aktuellen “Sweeney Todd”, wo die Voraussetzungen (Tim Burton, Johnny Depp, Alan Rickman…) schon ganz gut sind? Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.
Zu erst einmal das Negative. Man lernt ja schon in der Schule, die Argumente die überzeugen sollen kommen am Ende damit sie im Gedächtnis bleiben *g*.
/p>Störend an diesem Film ist nicht das Gesinge. Da dies ein Musical ist, kann man das schon irgendwie vermuten, dass gesungen wird. Störend ist allerdings, dass auch gesungen…
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenIch muss zugeben, ich mag keine Musicals. Noch weniger mag ich Musical-Verfilmungen aus Hollywood. Schlechte Vorzeichen also für Tim Burtons neusten Streich, die Musical-Verfilmung “Sweeney Todd - Der Teuflische Barbier Aus Der Fleet Street” mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Trotzdem wollte ich mir den Film ansehen, denn was der Trailer und die Bilder versprachen, haute mich schlichtweg vom Hocker.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenEinmal mehr entführt Tim Burton seine Zuschauer in eine ausgesprochen künstliche Welt, die meisten seiner Einstellungen wirken wie düstere, bewegte Gemälde. Allein die Mechanik des Barbierstuhls, von dem die Leichen direkt in den Keller gekippt werden können, ist ein Meisterwerk. Auch zeigt Burton Todds blutiges Treiben nicht als reine Sudelei, wie sie in vielen Horrorfilmen vorherrscht, sondern als ästhetischen Akt, so paradox das klingen mag.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Das stark digital bearbeitete, düstere London des. 19. Jahrhunderts zieht den Zuschauer in eine interessante Fantasiewelt. Die Hauptdarsteller wirken mit ihren weiß geschminkten Gesichtern nicht weniger künstlich als die Sets, wissen aber zu überzeugen. Man muss den Stoff als eine Art Märchen begreifen, denn so erschließt sich einem dann auch das extreme wie stimmungsvolle Spiel mit Farben und Kontrasten sowie die simpel aber dramatisch gestrickte Story. Da „Sweeney Todd“ sich in erster Linie die Stimulierung der Sinne zur Aufgabe macht, muss man über ein paar Durchhänger in der Erzählung hinwegsehen. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenTim Burton wagt das Unmögliche: Er übersetzt Stephen Sondheims Jahrhundertkomposition in ein Schauermärchen aus ausgewaschenen Farben, kargem Design und literweise rotem Nass. Die Besetzung mit nicht ausgebildeten Sängern erweist sich dabei als wahrer Coup, überwindet der Film somit jene Theatralik, für die der Bühnenstoff geradezu prädestiniert ist. Als streng konzipiertes Film-Pendant zur Vorlage erweist sich "Sweeney Todd" als herausragend gespieltes, mitreißendes und nahezu genial adaptiertes Grusical, das mit Burtons versierter Regie, dem grandiosen Schnitt und einem raren Grundverständnis für die Inszenierung des Sujets neue Maßstäbe im Musicalgenre setzt.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenUm 1800 nähert sich ein Schiff der in Dunkel gehüllten Stadt London. Ein junger Mann schwingt sich beseelt ins Bild in heller Vorfreude auf London, als er von einem älteren Mann zurückbeordert wird. An London sei nichts schönes, der Abschaum der Gesellschaft sei dort beheimatet. Es handelt sich um einen Mann um seine vierzig, mit einer wilden dunklen Löwenmähne, einzig an seiner rechten Seite durchzogen, einer Narbe gleich, von einer grauen Strähne. Dieser Mann ist Sweeney Todd (Johnny Depp), hieß jedoch einst Benjamin Barker und war Barbier in London, mit einer hübschen Frau und neugeborenen Tochter. Doch er wurde Opfer eines Verbrechens, das er nicht begangen hatte und zu lebenslanger Zwangsarbeit nach Australien verbannt. Seinen Ursprung fand diese Tat in dem selbstgerechten Richter Turpin (Alan Rickman), welcher Barkers Frau begehrte und diesen aus dem Weg schaffte. Doch es gelang Todd nach fünfzehn Jahren auf einem selbstgebauten Floß zu entfliehen und so wurde er von Anthony, dem jungen Matrosen, gerettet und kehrt nunmehr zurück - zurück nach London. Todd macht sich auf in die Fleet Street und zieht zurück in seine alte Wohnung über der Bäckerei der verschrobenen Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) - dort plant er seine Rache, nicht nur an Richter Turpin und dessen Handlanger Beadle (Timothy Spall), nein, seine Rache an der ganzen Gesellschaft.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenWer Musicals und/oder Tim Burton mag, wird an Sweeney Todd sicher seinen Spaß haben. Für alle anderen bleiben zumindest die recht beindruckenden Schauwerte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenSWEENEY TODD ist ein Musical, daher wird hier viel, um nicht zu sagen: fast ausschließlich, gesungen. Und zwar zu einer komplexen, perfides Vergnügen am Spiel mit Dissonanzen findenden, wunderbaren Musik, der mit dem zugehörigen Gesang Ehre erwiesen werden will. Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang lautet daher, dass die Gesangsstimmen von Johnny Depp (Sweeney Todd) und Helena Bonham Carter (Mrs. Lovett) sich als der Herausforderung ihrer Partien gewachsen erweisen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Sweeney Todd“ ist tiefschwarz, ist morbide, ist blutig, ist ein Musical, ist eine Tragödie über die Liebe, das Leben und den Tod, die ihren Weg konsequent zu Ende geht, ist ein Kunstwerk, ist Tim Burton. Als über der letzten großartigen, intensiven, ausdrucksstarken Szene des Films der Abspann einblendet, hat man das Gefühl gerade Zeuge von etwas Besonderem geworden zu sein.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNoch nie wurde Blut so schön gezeichnet. So süß und bitter dieser Saft, so auch die Moritat des betrogenen und nach Rache dürstenden Barbiers von London – grandios gespielt von Johnny Depp. Das neuerliche Meisterwerk Tim Burtons („Nightmare before Christmas“) steigert die melodramatische Geschichte aus dem düsteren 19.Jahrhundert mit Gesang: Schaurig schön!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenBurton schaffte es, die Spielszenen und Musicaleinlagen sanft ineinander fließen zu lassen, wodurch sich ein organisches Ganzes ergibt. Ein gewisses Faible für das Musical-Genre sollte man allerdings schon mitbringen, immerhin wird hier ausgiebig bei jeder sich bietenden Gelegenheit gesungen und musiziert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDaß Stephen Sondheim hierzulande nahezu unbekannt ist, sagt eigentlich schon alles über den Zustand des Genres Musical in Deutschland. Mit "Sweeney Todd" kann man immerhin erahnen, was möglich ist. Da muß das Musical nicht mehr nur witzig und getanzt sein, es kann auch böse und ganz und gar finster enden - dafür sind die Gefühle echt und tief und schwarz. Die Kamera verweilt lange bei Johnny Depp und Helena Bonham Carter, und was könnte sie klügeres tun?
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschengesehen und mehrfach gefragt: Wer will das eigentlich sehen? Ich fand SWEENEY TODD ja nicht einmal schlecht. Aber wieso Burton die Geschichte unbedingt als Musical erzählen muss? Der Film ist erstens zu lang (gefühlte 3 Stunden), hat einen gewaltigen Hänger in der 2. Hälfte und gesanglich hapert es da auch stellenweise. Johnny Depp und Bonham Carter haben beide ein dünnes Stimmchen. Und egal wie sympathisch ich Depp in dieser Rolle fand, der Cast ist definitiv ein Fehlgriff wenn dann den Film als das bewertet was er ist: Ein Musical. Rickman's Gesang ging gar nicht, dafür erfreuten die kleinen Rollen umso mehr. Und Schauspielerisch kann man Depp und Carter wirklich wenig vorwerfen, da hat alles gepasst. Und ja, der Film hat seinen eigenen Charme. Insgesamt keine Misäre, aber auch nicht überragend. Mit grandiosen Einzelszenen die man nicht missen möchte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenOh doch, ein großer Spaß dieser Film. Die nicht für den Gesang ausgebildeten Stimmen passen ganz hervorragend in das Ambiente, Johnny Depp ist mal wieder überragend. Vor allem sieht der Film aber einfach großartig aus und wartet mit sehr netten Ideen auf.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenSuper düsterer und genialer Film, von dem wohl besten Filmduo das es gibt.
Johnny, der mit dieser Rolle den Oscar voll verdient hat und Tim, der es mal wieder geschaft hat ein unmögliches Konzept auf die Leindwand zu zaubern.
Must SEE!!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alle Kritiken (25)
Kommentare (202) — Film: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Kommentar schreibenHectorBarbossa 2012/06/01 21:57:02
Kommentar löschenDer Film ist nicht grandios, aber ziemlich gut. Er kriegt von mir 6.5 Punkte und 0.5 noch dazu für Johnny Depp. Aber Alice im Wunderland gefiel mir besser.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Moviefan29 2012/05/31 09:28:55
Kommentar löschenDüster, Makaver, Dunkel, - Atmosphärisches Kinoerlebnis!
Auch wenn's ganz und gar nicht mein Genre ist und ich auch nicht der größte Tim Burton-Fan Allerzeiten bin, der Film hat mich gut Unterhalten und mich ganz und gar in die Welt des düsteren Barbiers Benjamin Barker alias Sweeney Todd eintauchen lassen.
Johnny Depp und Helena Bonham Carter, welche mich zuletzt bei Fight Club so überzeugt hat, spielen stark und glaubhaft. Und ja, es wird gesungen is ja immerhin ein Musical, ich muss allerdings gestehen das mich das nicht ein bisschen aus der Story gebracht hat und wirklich nicht gestört hat. Ganz im Gegenteil irgendwie passts auch gar nicht schlecht dazu.
Alles in allem, eine sehr stimmiges, atmosphärisch dichtes, makaveres Musical, welches (nach eigener Erfahrung) auch für Genreneulinge zu Unterhalten weiß.
Ich bin zwar nach wie vor kein Musicalfan aber Filme wie dieser dürfen durch aus mal zwischendurch sein!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheMadHatterKng 2012/05/28 15:41:18
Kommentar löschenGenialer Film, soviel dazu!
Aber ich finde es richtig lustig, was die anderen Kommentare so aussagen.
Sweeney Todd ist nunmal eine Broadway-Musical-Verfilmung, also ist es meines Erachtens ziemlich lächerlich dem Film die Schuld daran zu geben, dass euch die Musik nicht gefallen hat.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Carloscarlos 2012/05/27 23:40:46
Kommentar löschenIch fand den Film gigantisch. Diese Mischung der verschiedenen Genren war anfangs zwar mega ungewohnt, aber echt gelungen. Ich fand Depp grandios, hingegen Rickmann nicht soooo sonderlich toll, da er immer die selbe Art der Rolle hat- immer das Böse, den Gegenspieler & ich finde diese Rolle wird immer auf die selbe Art und Weise dargestellt.
Um noch auf den musikalischen Teil einzugehen: Gibt es eigentlich was das Depp nicht kann? Aber auch Carters Gesang fand ich beachtlich. Allerdings fand ich die Gesangseinlagen an manchen Stellen ebenfalls etwas zu überzogen.
Nichts desto Trotz ein toller Film.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MrDepad 2012/05/17 20:59:10
Kommentar löschenMit Sweeney Todd legt Tim Burton ein Werk vor, in dem er sich so düster wie lange nicht mehr zeigt, was bei dem Namen Tim Burton schon einiges zu bedeuten hat. Wo in seinen bisherigen Filmen immer auch einige Szenen zum lachen dabei waren, findet sich hier so gut wie gar nichts komisches. Er greift wieder mal auf sein absolutes Dreamteam Depp/Bonham Carter zurück und setzt die Musical-Vorlage als Spielfilm um. Es wird viel gesungen, man sollte auf jeden Fall Musicals gegenüber nicht abgeneigt sein. Die Songs wurden von den Darstellern selbst eingesungen, daher wirken die Songs nicht zu professionell, aber dadurch auch sehr angenehm und dienen fast ausschließlich dazu, die Story voranzutreiben. Auf Szenen in dunklen Totenwelten oder schräge Settings verzichtet er hier komplett, sein düster inszeniertes London ist so dunkel und trostlos, es wirkt selbst schon wie eine eigene Hölle für die Figuren. Themen wie Rache, Trauer und sogar Kannibalismus werden abgehandelt, nur ein klein wenig rabenschwarzer Humor schimmert in manchen überspitzten Songtexten durch. Die Gewaltdarstellung ist ungewohnt hoch, das Blut spritzt literweise, sobald Sweeney Todd zu seinen "faithful friends" greift, wie er sie selbst besingt. Das Ganze mündet in einem tragischen und düsteren Schlusspunkt, der den Film würdig enden lässt. Kritikpunkt ist für mich lediglich, dass durch die ausschweifenden Gesangseinlagen ein paar Längen entstehen, durch die der Film letztendlich ein wenig zu lang geraten ist.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Misa Misacra 2012/05/10 20:39:31
Kommentar löschenEin Glück, nicht wie "Sleepy Hollow"!
Sweeney Todd ist durchaus als Meisterwerk zu bezeichnen. Die unverwechselbare Atmosphäre des Films ist einzigartig. Da mögen auch die musikalischen Einlagen viel hermachen.
Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Interessante Handlung, sehr gute Schauspieler und grandiose Umsetzung. Welch eine Erleichterung, dass sich dieser Film von der Qualität "Sleepy Hollows" so absetzt. Noch ein solcher Film wäre für mich nur als Stumpfsinnigkeit durchgegangen.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Andy78 2012/05/28 03:52:27
Antwort löschenNaja, in Sleepy Hollow wird nicht gesungen, okay...Doch das wirst du wohl kaum erwartet haben...Aber die düster morbide Märchenatmosphäre ist absolut beeindruckend...Vom genialen Score mal ganz zu schweigen....Auch Depp und der restliche Cast überzeugen in ihrer Darstellung der skurrilen Figuren und legen eine Spielfreude an den Tag, die sich gewaschen hat! Weshalb du trotzdem keinen Zugang zum durchaus ähnlichen Streifen gefunden hast, kann ich nicht nachvollziehen...
Ich finde, dass beide Filme bei all ihrer Unterschiedlichkeit eigenständige kleine Meisterwerke geworden sind, an denne es nichts zu meckern gibt....Einem von ihnen "Stumpfsinnigkeit" zu unterstellen, klingt da schon fast ein wenig zu "rotzig" für meinen Geschmack...;)
Misa Misacra 2012/05/28 11:23:10
Antwort löschenDas finde ich ganz schön intolerant von dir, meine Meinung als "rotzig" zu bezeichnen. Lass sie doch so stehen. Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ich konnte mich von diesem aufgesetzten Gehabe im Film eben nicht faszinieren lassen.
Andy78 2012/05/28 16:25:42
Antwort löschenEhrlich gesagt, hab ich längere Zeit nach einem passenden Wort gesucht und wurde leider nicht fündig...
Da du jedoch nicht gerade differenziert abgewogen hast, war ich mir sicher, dass du es als Gegenreaktion gut wegstecken kannst...Zudem ich auch entsprechend durch: "fast ein wenig für meinen Geschmack" abgeschwächt habe.
Und bitte nicht falsch verstehen, deine Meinung sollteste dir unbedingt bewahren und äußern...und ich bin mir sicher: genau dies wirst du auch selbstbewusst tun...Es wäre jedoch auch dufte von dir, wenn du mir ganz tolerant zugestehst, mich entsprechend meiner Stimmung so grimmig zu äußern, wie ich es in dem Moment empfunden habe...ohne Zensur im Kopf...Ich meine, da wurde mit viel Leidenschaft und Perfektion ein filmisches Meisterwerk geschaffen und Misa holt da mal ebenso nebenbei die Hammerkeule raus...Letzendlich ging es mir auch nicht um deine gesamte Kritik, sondern lediglich, um dein stumpfsinniges Stumpfsinnsargument...;) Ist doch schön, wenn du die Reaktionen in Sweeney Todd als realistisch, natürlicher und weniger theatralisch aufgesetzt empfunden hast...;)
Na, ich will mal hoffen, du kannst mir nicht allzu lange böse sein...
Misa Misacra 2012/05/28 17:00:43
Antwort löschenSo ziemlich jeder Film wird mit viel Leidenschaft und Perfektion gemacht ;) Aber das spielt ja auch keine Rolle. Wenn dich das Wort stumpfsinnig so aufgeregt hat, dann geht's dir ja jetzt hoffentlich besser.
Andy78 2012/05/28 18:04:45
Antwort löschenHm..Klingt ja ganz schön optimistisch...Ich befürchte, dass oft aus rein kommerziellen Erwägungen viel Mist produziert wird, der weder Anspruch, Innovation oder sowas wie Herzblut enthält...Eher einfallslose Fließbandarbeit ohne Gespür...und dazu gehören die Burton Produktionen sicher nicht...
Mir geht es den Umständen entsprechend gut...so ähnlich erleichtert wie Todd am Ende des Musicals...Ich wünsche mir, dass auch dein Ärger verflogen und du heute noch mehr Spaß hast, als Bonham Carter im Showdown...;)
Misa Misacra 2012/05/28 18:12:09
Antwort löschenSo gesehen hast du vermutlich Recht. Ich sehe das immer aus der Sicht der Schauspieler und Autoren.
Dein Mood klingt ja nicht gerade berauschend, immerhin schätze ich Todd an dieser Stelle mehr bestürzt als erleichtert.
Andy78 2012/05/30 23:07:15
Antwort löschenNa, war auch nur ironisch gemeint...Aber man weiß ja nie...;)
Staffmann 2012/05/31 13:42:28
Antwort löschenAlso mich hätte es gefreut, wenn sweeney todd nur ansatzweise so gut gewesen wäre wie sleepy hollow. Die Story ist nicht gerade interessant, sondern vorhersehbar. Nur Cohen kann mich überzeugen und der ist schnell weg. Auch ansonsten unglaublich langweilig. Aber wie gesagt, verschiedene meinungen :)
Alle 10 Antworten zeigen
Misa Misacra 2012/05/31 14:09:15
Antwort löschenVielleicht hat dir der Thrill gefehlt, denn der ist in "Sleepy Hollow" ja quasi der Kern. "Sweeney Todd" ist eher so eine Mischung aus Oper und Theater im Film - mal was Anderes - und wer erwartet schon die Spannung bei einer Oper, die man in Horrorfilmen findet? Deshalb finde ich "Sweeney Todd" ja so grandios. Es geht nicht um eine super genial durchdachte Geschichte, sondern um ein Drama. Es geht nicht nur um "wer stirbt wann und wie", sondern um Gefühle. Abgesehen davon finde ich, wie sicher schon erwähnt, die Optik des Films einfach perfekt.
Andy78 2012/05/31 19:54:20
Antwort löschen@Staffmann: Sleepy Hollow hat ne Menge zu bieten...Und im direkten Vergleich würde die Horrormär auch bei mir die Nase vorn haben...Trotzdem: Ich hab das bittere Ende in "Sweeney Todd" nicht als vorhersehbar empfunden....Sondern wurde angenehm böse überrascht....Gerade durch den grandiosen Schlusstwist, blieb mir die gesamte Story im Gedächtnis haften und hat mir einige unruhige Nächte beschert...
@Misa Miscara: Auch die Optik von Sleepy Hollow ist perfekt...;)
H_B_C 2012/05/02 20:11:06
Kommentar löschenMit "Sleepy Hollow" Burtons bester! Schau ich immer wieder gern.
Aber wieder einmal: Bonham Carter besser als Depp, beide dennoch absolut überzeugend. Wunderbar bizarre Mischung aus Horror-Musical, Thriller und Gothic-Komödie. Kult!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Teezy123 2012/04/25 18:47:03
Kommentar löschenNein, ich bin kein Johnny Depp Fan.
Nein, ich bin auch kein Tim Burton Anhänger.
Und nein, mit modernen Musicals hab ichs auch nicht so.. genau genommen stehe ich mit denen in der Regel sogar auf Kriegsfuss.
Aber Ja, Sweeney Todd ist verdammt stark... sowohl als Musical (sooo tolle Songs, diesen Soundtrack sollte einfach jeder bei sich im CD Regal stehen haben)... als auch als Thriller (sehr geile Messerszenen, die teilweise sogar in die Splatterrichtung gehen).
Johnny Depp spielt seine Rolle exzellent, allerdings sind die anderen Darsteller sogar noch besser als er.
Fazit: Ein MUSS
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Andy78 2012/05/28 03:56:26
Antwort löschenSteh doch dazu: Du findest Depp unwiderstehlich, bist Burton Fan und tief im Inneren sehnst du dich schon lange nach modernen Musicals...! Endlich ist es raus...:)
Alle 3 Antworten zeigen
Teezy123 2012/05/28 14:08:18
Antwort löschenalso Letzteres in jedem Fall mit Sicherheit nicht ;-)
Andy78 2012/05/28 16:28:01
Antwort löschenDan will ich dir mal glauben...;)
StevenG 2012/04/19 19:27:47
Kommentar löschenDie Musical-Einlagen hätten nach meinem geschmack nicht sein müssen. Trotzdem gefällt mir der Film wegen der düsteren Atmosphäre
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Andy78 2012/05/28 03:58:01
Antwort löschenOhne die Musical-Einlagen dürften hoch geschätzt 8,5 Minuten übrig bleiben...Du stehst wohl auf Kurzfilme...;)
Mr.Bungle 2012/04/08 17:42:58
Kommentar löschenGenau was ich erwartet hatte! Ein düsterer, spannender, brutaler und dreckiger Film mit der tollen Athmosphäre des alten Londons und wahnsinns Schauspielern. Bei diesem Film ist es unmöglich sagen zu können was einem am besten gefallen hat, weil einfach alles perfekt war. Die Musik, die Schauspieler, das Ambiente etc. etc. ... alles war perfekt aufeinander abgestimmt. Jeder wird mit diesem Film auf seine Kosten kommen... Filmeliebhaber, Musikliebhaber und ich bin möglicherweise durch "Sweeney Tod" sogar zum Musicalfan geworden!
Für die Leute die bedenken haben weil der Film teils ein Musical ist... lasst euch nicht abschrecken und schaut ihn euch an! Vorurteile sind eben immer noch nichts Gutes.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Merlin1990 2012/03/31 02:40:10
Kommentar löschenIch hätte vorher genauer auf das Genre schauen sollen. In der Beschreibung alles tiptop, wenn nur das Gesinge nicht wäre. Aber da es ein Musical ist und mich solche Filme abstoßen, egal wie gut die Geschichte ist muss ich mich der Meinug enthalten.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Teezy123 2012/04/25 18:47:53
Antwort löschenWarum tust Dus dann nicht?
Merlin1990 2012/04/25 19:47:56
Antwort löschenZeig mir doch die Textstelle in der ich eine Meinung zum FILM vertrete, abgesehen vom Genre...
Mitch McDeere 2012/05/09 21:38:59
Antwort löschenIch gehe davon aus sie meint die Bewertung von 5.0
Alle 5 Antworten zeigen
Teezy123 2012/05/09 21:58:45
Antwort löschenganz genau
Merlin1990 2012/05/09 23:51:19
Antwort löschenAch so. Naja, ich musste bewerten, daher erschien mir eine neutrale 5,0 am passendsten
haha.sp 2012/03/17 13:47:57
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblings Filme! Als ich erfahren habe dass dies ein Horror Musical ist, dachte ich mir zu erst "Was soll denn der quatsch und wieso Johnny Depp? Kann der überhaupt singen?". Ich habe ihn mir dann schließlich angesehen und war so beeindruckt dass ich ihn mir am nächsten Tag sofort ein zweites mal angesehen habe und nochmal und nochmal und nochmal. Die Geschichte ist eigentlich gar nicht mal so einfallsreich, das Kreative an diesem Film ist viel mehr die Gestaltung der Charaktere, der Gebäude bzw. der Räume und der Lieder, denn alles ist sehr düster und unwohl gemacht. Johnny Depp ist hier wirklich in Höchstform, er spielt wirklich mit so viel Elan und Emotion dass man ihm diese Rolle als Kehlen aufschlitzenden, Menschen hassenden, Psychopatischen Killer wirklich abkauft. Aber nicht nur Johnny Depp ist hier grandios, auch Helena Bonham Carter und Alan Rickman spielen hier nicht nur fantastisch, sondern singen auch noch großartig. In den Liedern wurde so viel Gefühl rein gesteckt, dass man Gänsehaut bekommt. Die Atmosphäre ist wie gesagt sehr düster aber das passt auch wirklich. Es lohnt sich diesen Film anzuschauen. Sowas hat man glaube ich vorher noch nicht gesehen. Noch ein ein Tipp zum Schluss: guckt euch den Film auf Englisch an, so ist er nämlich noch besser!
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Mr.Bungle 2012/04/09 00:00:39
Antwort löschenBei mir war das so ähnlich. Hatte mir den Film vor dem Schlafengehen angesehen und als ich am nächstem Morgen aufwachte hatte ich den ganzen Tag über den Drang mir den Film nochmal anzusehen. Ich muss sagen, dass ich so etwas noch nie bei einem Film hatte.
cheesy738 2012/02/22 11:59:55
Kommentar löschenTolle Schauspieler, tolle Kameraführung. Allerdings sind die Muscialeinlagen nicht mein Fall und auch die Story kommt nicht wirklich rüber.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hanno Jones 2012/02/06 01:48:09
Kommentar löschenmein erstes musical^^
und auch wenn mir die geschichte nicht wirklich gefallen hat, weiß ich jetzt wieder, warum Tim Burton ein unglaublich guter regisseur ist, Johnny Depp und Helena Bonham Carter krankhaft genialer schauspieler sind, Alan Rickman einer meiner lieblingsbösewichte ist und überhaupt ... echt gut!
allerdings unbedingt im original ansehen!
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
NashBender 2012/02/03 14:49:24
Kommentar löschenOhje, was hätte das für ein guter Film werden können...
Was, in meinen Augen, bei "Repo! - The Genetic Opera" noch wunderbar funktionierte zerfällt hier in zwei einfach nicht aneinander haften wollenden Schichten.
Zum Einen sei hier die wirklich gelungene, atmosphärische Geschichte (die mich die ganze Zeit über irgendwie an den nicht ganz so finsteren "Edward Scissorhands" denken ließ) genannt.
Wahrscheinlich deshalb da Tim Burton eben diesen schon als Musical plante. Doch zum Glück tat er das nicht!
Auch muss man den Verantwortlichen zu Gute halten dass sich dieses Filmuniversum durchaus für ein Musical eignen würde.
Aber:
Auf der anderen Seite muss man einfach konstatieren dass sowohl die Musikstil-Auswahl als auch die zumeist dünnen Stimmchen so gar nicht passen.
Ein Gesangsstück nach dem anderen plätschert belanglos vor sich hin und man hat fast den Eindruck in den Gesichtern der Protagonisten Ratlosigkeit ob der Höhepunktarmut ihrer Vorträge zu erkennen.
Somit bleibt festzuhalten dass "Sweeney Todd" eben als stinknormaler Tim-Burton-Film gut funktioniert hätte, aber als Musical, worauf hier ja das Gewicht liegt, leider fast komplett versagt.
Einen Extrapunkt gibt's für zwei sehr witzige Szenen:
Einmal für Sacha Baron Cohen als Pirelli und seiner sehr rücksichtslosen Messerschärf-Methode. Und am Ende für die feurige Zappeltriene.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Andy78 2012/05/28 04:04:20
Antwort löschenAch was hätte das für eine zutreffende Kritik werden können, wenn da jemand nur ein wenig mehr Zugang, Offenheit oder Empathie gehabt hätte...Wer bei der zu Herzen gehenden Dramatik des Stoffes eine "feurige Zappeltriene" als positiv hervorhebt, hat nicht wirklich gefühlt, was hier eigentlich thematisiert wurde...Schaaaade...;)
HulktopF 2012/02/03 04:34:23
Kommentar löschenblutig schwarzer humor, klasse
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
h4ze 2012/02/03 00:03:41
Kommentar löschenGanz nett.
Aber die Gesangseinlagen sind nicht ganz mein Geschmack...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sonnentaler 2012/01/06 01:58:08
Kommentar löschenDas Lied I feel you ist das Blödeste an dem Film.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
nox_123 2011/12/24 12:51:01
Kommentar löschenDiesen Film hatte ich bereits vor Jahren in einer Sneak Preview gesehen. Oder auch nicht! Denn wie gefühlt alle männlichen Zuschauer, hatte ich nach nicht einmal 20 Minuten das Kino fluchtartig verlassen.
Doch nun ereignete es sich, dass ich Sleepy Hollow sehen wollte, der Name ähnlich, Tim Burton, Johnny Depp, doch nachdem ich den Fehler realisierte, fragte mich wirklich wie ich solch einen Fehler machen konnte. Diesmal zwang ich mich aber, den ganzen Film anzuschauen:
Und ich muss zugeben, dass ich ihn in Bezug auf einige Aspekte sehr interessant finde. Die Geschichte ist reich an Wendungen, traurig, aber auch spannend. Der makabere Humor gefällt mir, hinsichtlich der Optik bin ich gespalten. Ich mag den visuellen Stil im Allgemeinen, der Einsatz von CGI ist jedoch so auffällig, dass er mich sehr stört. Vielleicht ist es Absicht, jedoch wirkt dies doch arg lieblos und steht damit im Großen Bruch zum sonst doch so interessanten Kameraspiel.
Die Schauspieler finde ich wohl gewählt und wissen ihre Rollen überzeugend zu spielen. Nur den Gesang empfinde ich immer noch als unheimlich nervtötend und streckend. Ich mag keine Musicals. Da hat es dieser Film sicher auch nicht leicht. Ich habe mich mehrmals dabei erwischt, wie ich geprüft habe, wie lange der Film noch geht. Es wiederholt sich einfach immer und immer wieder. Sowohl die Lieder als auch innerhalb der Lieder. Dadurch verliert der Film auch wieder und wieder an Spannung.
Auffallend, jedoch dem Stile zutragend, sind kleinere logische Brüche im Film, die ihn etwas nach Theater erscheinen lassen.
Nun, der Film ist kein rotes Tuch mehr. Ich glaube mir würde der Film, wäre er kein Musical, sogar gefallen. Wie ich lese, scheint der Film aber - für andere - genau durch diesen Aspekt sogar noch zu gewinnen. Für mich bleibt er nur durchschnittlich mit dem fadem Beigeschmack, dass noch einiges an Potential drin gesteckt hätte.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Roach 2012/03/27 23:20:31
Antwort löschenNun, Sweeney Todd ist nunmal schon immer ein Musical gewesen. Es wäre ja auch seltsam, wenn man das Phantom der Oper plötzlich ohne die Lieder verfilmen würde, und so wäre es das hier auch. Mit den genannten "auffälligen CGI-Einsätze" meinst du wahrscheinlich solche Dinge wie die fast zweidimensionalen Schornsteine am Anfang - ich glaube sie sollen einen aquarell anmutenden Bühnen-Look rüberbringen, was ich sehr stylisch und gelungen finde, ist natürlich geschmackssache.
Aber alles in allem schon eine nachvollziehbare Kritik, und das finde ich obwohl Sweeney Todd mein Lieblingsfilm ist... ;)
based_god 2011/12/15 17:22:32
Kommentar löschenEin Film den ich mir genauso gut im Opernhaus vorstellen könnte.
Das Gebotene ist schlicht genial. Vom Szenenbild zu den Effekten über die Schauspieler bis hin zur grandiosen Musik. Der Film lässt kaum Wünsche offen und unterhält während seiner vollen Laufzeit und zeichnet so manche Male ein Lächeln aufs Gesicht.
Must see!
bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Prechtl 2011/12/15 22:52:07
Antwort löschenNaja weniger im Opernhaus, weil es ja ein Musical ist und keine Oper :)