Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street (2007), US Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Musikfilm, Kinostart 21.02.2008
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266 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Tim Burton, mit Johnny Depp und Helena Bonham Carter
Sweeney Todd, der Barbier aus der Fleet Street, kehrt zurück nach London – und schon enden Menschen als Pastete.
Sweeney Todd (Johnny Depp) wird unschuldig ins Gefängnis geworfen und schwört Rache nicht nur für die brutale Strafe, die ihm zuteil wurde, sondern auch für das grausige Schicksal, das seine Frau und seine Tochter erleiden müssen. Eines Tages kehrt er zurück, arbeitet wieder als Friseur und steigt zum dämonischen Barbier der Fleet Street auf: ‘Er rasiert den Gentlemen die Köpfe, die daraufhin spurlos verschwinden.’ Helena Bonham Carter backt als Mrs. Lovett diabolische Fleischpasteten und wird Sweeneys Geliebte und Komplizin. Alan Rickman spielt den bösen Richter Turpin, der Sweeney ungerechterweise zur Haftstrafe verurteilt und damit Sweeneys Rachefeldzug provoziert. Unterstützt wird der Richter von seinem verschlagenen Partner Beadle Bamford (Timothy Spall). Sacha Baron Cohen spielt den extravaganten Barbier-Rivalen Signor Adolfo Pirelli, und Christopher Lee ist als Gentleman-Gespenst zu sehen.
Hintergrund & Infos zu Sweeney Todd
Sweeney Todd basiert auf dem gleichnamigen Broadway-Erfolgs-Musical aus dem Jahr 1977, das wiederum auf einem Groschenroman aus dem 19. Jahrhundert beruht. Ed Sanders gab in Sweeney Todd sein Spielfilmdebüt. Keiner der Darsteller genoss eine spezielle Gesangsausbildung. Dennoch sangen alle selbst.
Sweeney Todd war die sechste Zusammenarbeit von Regisseur Tim Burton und Darsteller Johnny Depp. Voran gingen Edward mit den Scherenhänden, Ed Wood, Sleepy Hollow, Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche und Charlie und die Schokoladenfabrik. Sweeney Todd gewann den Golden Globe als bester Film im Segment Musical or Comedy. Johnny Depp wurde für seine Performance mit dem Golden Globe als bester Schauspieler im Segment Musical or Comedy ausgezeichnet.
Mehr Bilder (24) und Videos (2) zu Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Cast & Crew
- Genre
- Kriminalfilm, Musical, Musikfilm
- Zeit
- 1850er Jahre
- Ort
- London
- Handlung
- Blut, Dachboden, Entlassung aus dem Gefängnis, Erste Liebe, Friseur, Jahrmarkt, Kannibalismus, Kindesmissbrauch, Leiche, Markt, Massenmord, Matrose, Menschenfleisch, Messer, Mieter, Mord, Mordserie, Pastete, Psychopath, Rache, Rasiermesser, Restaurant, Richter, Serienmörder, Tochter, Vater-Tochter-Beziehung, Vergeltung, Verlust, Witwe
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend, Traurig

Tim Burton's Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche
Charlie und die Schokoladenfabrik
Vincent
Sleepy Hollow
Edward mit den Scherenhänden




















Kritiken (28) — Film: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Tim Burton hat es hier geschafft, ein kleines, fast stilles und in seiner Skurrilität und Morbidität viel zu wenig beachtetes Meisterwerk zu schaffen. Sweeney Todd kann man sich als typischen Burton-Film vorstellen, dessen Stil ja hinreichend bekannt sein sollte (Edward mit den Scherenhänden, Ed Wood, Sleepy Hollow, Alice im Wunderland – um beim Name-dropping einige der Filme unter Beteiligung Johnny Depps zu berücksichtigen). Gleichzeitig ist es auch mit eins seiner düstersten Werke.
Das London, dass Burton erschafft, wirkt so trostlos, düster, bedrohlich, finster und feindlich wie eine Stadt nur sein kann und unterstützt auf die beste Art und Weise die Tragik der Geschichte und agierenden Figuren. Außerdem ist Sweeney Todd ein Musical, allerdings eins, in dem fast nie getanzt wird und das gänzlich auf choreographierte Massenszenen oder opulenten Schnickschnack verzichtet. Stattdessen hat Burton seine Schauspieler Gesangsunterricht nehmen lassen, so dass diese in ihren kleinen, intimen Liedern eine Eindringlichkeit vermitteln, die noch jeder pompösen Bombast-Einstellung das Wasser reichen könnten und zusammen mit den Kompositionen Stephen Sondheims regelmäßig Gänsehaut verursachen. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen"Nicht Barker! Dieser Mann ist tot. Er heißt jetzt Todd. Sweeney Todd. Und er übt Vergeltung."
Musicals sind absolut nicht mein Fall. Ich mag sie einfach nicht, kann nichts mit ihnen anfangen und umgehe sie wo ich nur kann. Mich nerven der ständige Gesang und die Tanzeinlagen an allen Ecken, so toll sie auch choreografiert sein mögen. Spaß hab ich daran nicht. 2007 musste ich allerdings über meinen Schatten springen, auch wenn es mich viel Überwindung gekostet hat. Johnny Depp und Tim Burton meldeten sich nämlich mal wieder gemeinsam zurück. Ein klares Muss für mich, doch diesmal mit einem der von mir verabscheuten Musicals. Die Erwartungen waren niedrig, die Vorfreude, die ich eigentlich bei einem Depp und Burton Film hege, winzig und die Angst vor einem nervtötenden Ergebnis pochte in mir. Alles umsonst, unnötig und vollkommen fehl am Platz. "Sweeney Todd" ist ein Glanzstück und meine Erwartungen wurden zum Glück nicht erfüllt, sondern so dermaßen gesprengt,…
24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
sweetForgiveness Sat, 16 Jun 2012 18:23:20 -0000
Antwort löschenIch krieg dich noch zum Musicalfan :)
SoulReaver Sat, 16 Jun 2012 18:30:46 -0000
Antwort löschenDenke ich nicht, nein. :)
sweetForgiveness Sat, 16 Jun 2012 18:32:37 -0000
Antwort löschenDoch, doch :)
Joeyjoejoe17 Sat, 16 Jun 2012 18:33:15 -0000
Antwort löschenIst auch so ziemlich das einzige Musical, das ich großartig finde.
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Oceanic6 Sun, 17 Jun 2012 10:35:13 -0000
Antwort löschenAch, spätestens nach "Les Misérables" werden sie alle vor Musicals niederknien. So viel ist sicher, sweetyForgiveness ;)
SoulReaver Sun, 17 Jun 2012 10:41:31 -0000
Antwort löschenIch freu mich drauf, den Film so richtig scheiße zu finden. <3
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen"SWEENEY TODD" ist nur vordergründig ein morbid anmutendes, brutales Werk, überwiegt doch bei genauerer Betrachtung vielmehr die der Geschichte innewohnende überaus tragische und dramatische Komponente. Und plötzlich wirkt jede Bildkomposition, jedes dreckige Detail des Films fast wie ein Teil von Todds alptraumhafter Vergangenheit.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie Verfilmung ist nicht wirklich langweilig, denn wie man es sich von Burton gewohnt ist, bietet sie eine phänomenal stimmungsvolle Ausstattung und mit viel Ironie versetzte Düsterheit. Doch auf die Dauer wirkt diese doch etwas eintönige Inszenierung ermüdend.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDas Dreamteam Burton, Depp, Bonham Carter und Rickman ist eigentlich für einen gelungenen Film gut. Man merkt leider, dass die Hauptpersonen keine Gesangsausbildung haben. Die Musicalvorlage hat zudem das Problem vieler neuerer Musicals, es fehlen Ohrwürmer.
Die Optik rettet den Film nicht über die Zeit, was auch an der dünnen Story liegt. Ohne Gesang wäre die Geschichte in einer guten halben Stunde erzählt gewesen.
Lichtblick Sasha Baron Cohen zeigt, dass er mehr als sein Ali G. alter Ego drauf hat.
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Zwois Tue, 21 Jul 2009 14:58:22 -0000
Antwort löschenMeinst du nicht eher "Bonham Carter"?
sushi25 Tue, 21 Jul 2009 17:31:11 -0000
Antwort löschenVollkommen richtig, danke für den Hinweis
Zwois Wed, 12 Aug 2009 19:10:56 -0000
Antwort löschenKein Problem. Und jetzt stimmt es schon fast...
sushi25 Thu, 13 Aug 2009 07:00:31 -0000
Antwort löschenwenn mal der Wurm drin ist...
Ziad Tue, 22 Sep 2009 14:40:35 -0000
Antwort löschenAlso ich bin da ganz anderer Meinung, ich hab auch heute noch ( Über ein Jahr ists wohl her als ich den Film gesehen hab) Ohrwürmer von den Film-Songs.
Kruselig Fri, 20 Nov 2009 19:23:46 -0000
Antwort löschenAlso mir geht dieses eine Wort aus dem oder einem der ersten Lieder kaum aus dem Kopf und das ist dieses eindringliche "LONDON"
Andy78 Fri, 05 Nov 2010 21:22:18 -0000
Antwort löschenKeine Ohrwürmer? Hallo?!
tinchen0406 Mon, 10 Jan 2011 16:21:49 -0000
Antwort löschenalso ich hatte noch wochen danach die texte vor mich hin gesungen
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Andy78 Sun, 16 Jan 2011 04:13:43 -0000
Antwort löschenGing mir ähnlich...Habe aber eher mitgesummt...;)
Roach Wed, 02 Mar 2011 17:19:29 -0000
Antwort löschenDie Songs sind teilweise auch beinahe schon "sperrig". Aber nach mehrmaligem Gucken war ich hin und weg von den allermeisten Stücken.
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Das Schauspielensemble um Burtons Stammschauspieler Johnny Depp und Helena Bonham Carter bietet nicht nur gesangliche Glanzleistungen. Depp, für seine Darstellung Oscar-nominiert, bringt die Manie und selbstzerstörerische Vergeltungssucht Sweeney Todds mit jedem Zucken seiner Gesichtsmuskeln zum Ausdruck, Alan Rickman gibt den diabolischen Richter Turpin absolut überzeugend. Auch Bonham Carter schafft es dank ihres Talents den Gedanken an das 'Ich-werde-nur-besetzt-weil-ich-die-Frau-des-Regisseurs-bin'-Klischee gar nicht erst aufkommen zu lassen.[...]
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Sweeney Todd" ist ein Meisterwerk. Erneut stellt Burton unter Beweis, dass er Abseits des üblichen Mainstreams Filme schaffen kann, die eine breite Masse ansprechen. Tatkräftige Unterstützung erhält er dabei von Johnny Depp und Helena Bonham Carter. Unbedingt ansehen!
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TheJoker Tue, 02 Mar 2010 23:22:52 -0000
Antwort löschenhat ein meisterwerk nicht 10 punkte verdient^^
Gnislew Tue, 02 Mar 2010 23:29:13 -0000
Antwort löschenNicht unbedingt. Auch ein Meisterwerk kann kleine Schwächen haben und muss nicht zu 100 % perfekt sein.
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facepalm Sun, 19 Sep 2010 16:32:29 -0000
Antwort löschenImmer diese Pappnasen mit ihren verdammten SPOILERN!
FilmFuzzi Wed, 12 Dec 2012 13:52:01 -0000
Antwort löschen@facepalm
Spoiler? Wo?
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen“No I’ll never hug my girl to me - finished!
Alright! You sir, you sir, how about a shave?
Come and visit your good friend Sweeney.
You sir, too sir? Welcome to the grave!”
Da ja scheinbar im Moment alle so in Musical-Laune sind (”Mamma Mia” soll ja so toll sein) und ich beim “Film-Stöckchen” in der Rubrik arge Probleme hatte, die Fünf voll kriegen, dachte ich mir, jetzt guckste auch mal wieder nen Musik-Film. Und warum dann nicht den halbwegs aktuellen “Sweeney Todd”, wo die Voraussetzungen (Tim Burton, Johnny Depp, Alan Rickman…) schon ganz gut sind? Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht.
Zu erst einmal das Negative. Man lernt ja schon in der Schule, die Argumente die überzeugen sollen kommen am Ende damit sie im Gedächtnis bleiben *g*.
/p>Störend an diesem Film ist nicht das Gesinge. Da dies ein Musical ist, kann man das schon irgendwie vermuten, dass gesungen wird. Störend ist allerdings, dass auch gesungen wird, wenn überhaupt keine…
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenIch muss zugeben, ich mag keine Musicals. Noch weniger mag ich Musical-Verfilmungen aus Hollywood. Schlechte Vorzeichen also für Tim Burtons neusten Streich, die Musical-Verfilmung “Sweeney Todd - Der Teuflische Barbier Aus Der Fleet Street” mit Johnny Depp in der Hauptrolle. Trotzdem wollte ich mir den Film ansehen, denn was der Trailer und die Bilder versprachen, haute mich schlichtweg vom Hocker.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDas Jahr 2008 fängt hervorragend an. Nach Andersons Öl-Gemälde „There will be Blood“ ist „Sweeney Todd“ schon der nächste Gipfel. Burton hat es einfach drauf solch unterschiedliche Genres wie Horror, Musical und Komödie zusammenzufügen.
Und das funktioniert ohne dass man bei einem Genre Abstriche machen muss. „Sweeney Todd“ ist nicht nur der blutigste Burton-Film, er schafft es auch mühelos ein waschechtes Musical zu sein, in dem wirklich der Gesang die Dialoge fast vollständig ersetzt, und brüllend komisch ist er auch noch. Burton hat natürlich viel der Vorlage zu verdanken. Sondheims Musical-Klassiker kann man ruhig als Vorläufer der burtonesken Filmsprache verstehen. Burton hat sich nicht das Musical ausgesucht. Das Musical hat sich Burton ausgesucht. Auch die Darsteller sind vortrefflich. Allen voran Johnny Depp, der hier das erstemal singt, und Helena Bonham Carter sind fabelhaft bösartig. Negativ fallen nur die Special Effects auf. In vielen Einstellungen riecht man die Bluebox schon von weitem und das computergenerierte London sieht manchmal ein wenig synthetisch aus, aber das ist nur nebensächlich.
Burtons erstes Spielfilmmusical ist mitreißend, radikal und nichts für schwache Nerven, ein herrlich unangepasstes Werk eines der wichtigsten amerikanischen Auteurs.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenEinmal mehr entführt Tim Burton seine Zuschauer in eine ausgesprochen künstliche Welt, die meisten seiner Einstellungen wirken wie düstere, bewegte Gemälde. Allein die Mechanik des Barbierstuhls, von dem die Leichen direkt in den Keller gekippt werden können, ist ein Meisterwerk. Auch zeigt Burton Todds blutiges Treiben nicht als reine Sudelei, wie sie in vielen Horrorfilmen vorherrscht, sondern als ästhetischen Akt, so paradox das klingen mag.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Das stark digital bearbeitete, düstere London des. 19. Jahrhunderts zieht den Zuschauer in eine interessante Fantasiewelt. Die Hauptdarsteller wirken mit ihren weiß geschminkten Gesichtern nicht weniger künstlich als die Sets, wissen aber zu überzeugen. Man muss den Stoff als eine Art Märchen begreifen, denn so erschließt sich einem dann auch das extreme wie stimmungsvolle Spiel mit Farben und Kontrasten sowie die simpel aber dramatisch gestrickte Story. Da „Sweeney Todd“ sich in erster Linie die Stimulierung der Sinne zur Aufgabe macht, muss man über ein paar Durchhänger in der Erzählung hinwegsehen. [...]
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenTim Burton wagt das Unmögliche: Er übersetzt Stephen Sondheims Jahrhundertkomposition in ein Schauermärchen aus ausgewaschenen Farben, kargem Design und literweise rotem Nass. Die Besetzung mit nicht ausgebildeten Sängern erweist sich dabei als wahrer Coup, überwindet der Film somit jene Theatralik, für die der Bühnenstoff geradezu prädestiniert ist. Als streng konzipiertes Film-Pendant zur Vorlage erweist sich "Sweeney Todd" als herausragend gespieltes, mitreißendes und nahezu genial adaptiertes Grusical, das mit Burtons versierter Regie, dem grandiosen Schnitt und einem raren Grundverständnis für die Inszenierung des Sujets neue Maßstäbe im Musicalgenre setzt.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenUm 1800 nähert sich ein Schiff der in Dunkel gehüllten Stadt London. Ein junger Mann schwingt sich beseelt ins Bild in heller Vorfreude auf London, als er von einem älteren Mann zurückbeordert wird. An London sei nichts schönes, der Abschaum der Gesellschaft sei dort beheimatet. Es handelt sich um einen Mann um seine vierzig, mit einer wilden dunklen Löwenmähne, einzig an seiner rechten Seite durchzogen, einer Narbe gleich, von einer grauen Strähne. Dieser Mann ist Sweeney Todd (Johnny Depp), hieß jedoch einst Benjamin Barker und war Barbier in London, mit einer hübschen Frau und neugeborenen Tochter. Doch er wurde Opfer eines Verbrechens, das er nicht begangen hatte und zu lebenslanger Zwangsarbeit nach Australien verbannt. Seinen Ursprung fand diese Tat in dem selbstgerechten Richter Turpin (Alan Rickman), welcher Barkers Frau begehrte und diesen aus dem Weg schaffte. Doch es gelang Todd nach fünfzehn Jahren auf einem selbstgebauten Floß zu entfliehen und so wurde er von Anthony, dem jungen Matrosen, gerettet und kehrt nunmehr zurück - zurück nach London. Todd macht sich auf in die Fleet Street und zieht zurück in seine alte Wohnung über der Bäckerei der verschrobenen Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter) - dort plant er seine Rache, nicht nur an Richter Turpin und dessen Handlanger Beadle (Timothy Spall), nein, seine Rache an der ganzen Gesellschaft.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenWer Musicals und/oder Tim Burton mag, wird an Sweeney Todd sicher seinen Spaß haben. Für alle anderen bleiben zumindest die recht beindruckenden Schauwerte.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenSWEENEY TODD ist ein Musical, daher wird hier viel, um nicht zu sagen: fast ausschließlich, gesungen. Und zwar zu einer komplexen, perfides Vergnügen am Spiel mit Dissonanzen findenden, wunderbaren Musik, der mit dem zugehörigen Gesang Ehre erwiesen werden will. Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang lautet daher, dass die Gesangsstimmen von Johnny Depp (Sweeney Todd) und Helena Bonham Carter (Mrs. Lovett) sich als der Herausforderung ihrer Partien gewachsen erweisen.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Sweeney Todd“ ist tiefschwarz, ist morbide, ist blutig, ist ein Musical, ist eine Tragödie über die Liebe, das Leben und den Tod, die ihren Weg konsequent zu Ende geht, ist ein Kunstwerk, ist Tim Burton. Als über der letzten großartigen, intensiven, ausdrucksstarken Szene des Films der Abspann einblendet, hat man das Gefühl gerade Zeuge von etwas Besonderem geworden zu sein.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenNoch nie wurde Blut so schön gezeichnet. So süß und bitter dieser Saft, so auch die Moritat des betrogenen und nach Rache dürstenden Barbiers von London – grandios gespielt von Johnny Depp. Das neuerliche Meisterwerk Tim Burtons („Nightmare before Christmas“) steigert die melodramatische Geschichte aus dem düsteren 19.Jahrhundert mit Gesang: Schaurig schön!
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenBurton schaffte es, die Spielszenen und Musicaleinlagen sanft ineinander fließen zu lassen, wodurch sich ein organisches Ganzes ergibt. Ein gewisses Faible für das Musical-Genre sollte man allerdings schon mitbringen, immerhin wird hier ausgiebig bei jeder sich bietenden Gelegenheit gesungen und musiziert.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDaß Stephen Sondheim hierzulande nahezu unbekannt ist, sagt eigentlich schon alles über den Zustand des Genres Musical in Deutschland. Mit "Sweeney Todd" kann man immerhin erahnen, was möglich ist. Da muß das Musical nicht mehr nur witzig und getanzt sein, es kann auch böse und ganz und gar finster enden - dafür sind die Gefühle echt und tief und schwarz. Die Kamera verweilt lange bei Johnny Depp und Helena Bonham Carter, und was könnte sie klügeres tun?
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Alle Kritiken (28)
Kommentare (237) — Film: Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
katharina.knauer.3 Sun, 26 May 2013 15:34:07 -0000
Kommentar löschenWenn mir doch bitte jemand erklären würde, warum ich den Film so mag?
Er ist düster, blutig und traurig. Aber wahrscheinlich trägt gerade das Traurige seinen Teil dazu bei. Wenn ich hinter die rote Fassade blicke, erkenne ich eine der tragischsten Geschichten, die ich bis jetzt gesehen habe.
Der junge Barbier Benjamin Barker (Johnny Depp) wird (unschuldig) verhaftet, weil der Richter ebenfalls ein Auge auf seine Frau Lucy geworfen hat und ihm dadurch niemand mehr im Weg steht. Benjamin muss seine Frau und seine kleine Tochter Johanna zurücklassen und in die Verbannung gehen. Der Richter Turpin (wunderbarer, hassenswerter Alan Rickman ;) ) nimmt sich dessen Frau und Tochter an. Als es Lucy nicht mehr erträgt, vergiftet sie sich mit Arsen, woraufhin Turpin Johanna, barmherzig, wie er doch ist, als sein Mündel bei sich aufnimmt.
15 Jahre später kehrt Benjamin, jetzt unter dem Namen „Sweeney Todd“, aus der Verbannung zurück und will Rache nehmen. Seine ehemalige Vermieterin (glaub ich jedenfalls) Mrs. Lovett (Helena Bonham Carter), die heimlich in ihn verliebt ist, will ihm dabei helfen.
SPOILER
Was Sweeney allerdings nicht weiß, ist, dass Lucy das Gift überlebt hat und dadurch den Verstand verloren hat. Sie ist schon anfangs als Bettlerin zu sehen, und die Stelle, an der Sweeney erkennt, dass er soeben seine geliebte Lucy getötet hat, gehört für mich zu den traurigsten von mir bereits gesehenen.
SPOILER ENDE
Ein weiterer Punkt ist der Gesang. Viele bemängeln, dass er unprofessionell oder schwach ist. Das sehe ich anders. Ich finde es gut, dass keine hervorragenden Sänger dafür geholt wurden. Wenn man solche hören will, sollte man in die Oper gehen, oder in Live-Musicals.
Gerade die normalen Stimmen der Schauspieler machen einen Großteil der Stimmung des Films aus. Es wirkt natürlicher und sie machen ihren Job wirklich gut. Auch dass gesagt wurde, der Film enthalte keine bleibenden Ohrwürmer, kann ich nicht ganz verstehen. Oder was denkt ihr, weshalb ich von meinen Freunden komisch angeschaut wurde? Ist wohl nicht ganz so normal, die ganze Schule lang „We all deserve to die“ vor sich hinzusingen…
Alles in einem gesagt: Der Film ist düster, melancholisch und ganz so viel Blut hätte es auch nicht gebraucht. Aber wer tragische Musicals in einem schwarzen London des 19. Jh. im Tim Burton Stil mag, ist hier an der richtigen Adresse. So wie ich.
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MareCrisium Sun, 12 May 2013 18:14:13 -0000
Kommentar löschenAbsoluter Top-Film!!
Geniale Atmosphäre, rauschende Musik (auch gesanglich Klasse) und brilliante Story, mein absoluter Lieblingsfilm. Ich kann ihn jedem empfehlen, der Musicals halbwegs mag.
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Leila57 Sat, 13 Apr 2013 19:54:51 -0000
Kommentar löschenIch würde die Story sehr gern sehen, aber ich ertrage das Gejaule nicht länger als 10 Minuten. Leider. :(
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123Filmfreak Wed, 10 Apr 2013 20:15:29 -0000
Kommentar löschenTim Burtons größtes Mesterwerk: Jede einzelne Szene genial durchdacht. Johnny Depps schaurigste Rolle: Seine raue Stimme passt perfekt zu seiner Rolle. Düster, blutig, schwarzer Humor (Try the Priest ist ein geniales Lied). Dieser Film verbinndet meinen zwei liebsten Hobbies: Musik und Film. Mehr kann ich nicht von einem Film erwarten. Alle Rollen brillieren (von Depp über Rickman bis Cohan, welcher sich als wahres Gesngstalent entpuppt).
PS: An alle, die nach 5 min abgeschaltet haben. Ich will euch nicht eure Meinung vorschreiben, aber dieser Film ist keines dieser üblichen Bollywood-Streifen oder anderen Musicalverfilmungen, keine großen Chore im Hintergrund. Nur einzelne Gesangsstimmen, bei denen eigentlich ihr Gespräch nur in Lieder gefasst wurde) Wer also kein vollkommener Hater dieser Musik ist, wird diesen Film nicht wegen dieser hassen.
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Cambion Wed, 10 Apr 2013 19:47:42 -0000
Kommentar löschenEiner der schönsten Filme, die ich je gesehen habe. Beeindruckend, dass die Schauspieler das selbst gesungen haben. Johnny Depp und Tim Burton sind aber auch wie Pech und Schwefel :) ich liebe die Filme, die sie zusammen machen einfach und dass Helena Bonham Carter und Alan Rickman auch mitspielen macht die Sache noch besser. Großartig umgesetzt, man bekommt immer wieder eine Gänsehaut. Die musikalische Leistung ist eine der besten, die ich bisher gehört habe und ich freue mich richtig, dass es diesen Film gibt.
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BOW666 Wed, 10 Apr 2013 22:41:00 -0000
Antwort löschenDa haben wir was gemeinsam :)
Cambion Wed, 17 Apr 2013 16:39:08 -0000
Antwort löschenEinfach genial nich?
BOW666 Tue, 09 Apr 2013 21:47:39 -0000
Kommentar löschenBlutiges Spektakel um Rache und vom düsteren Regiesseur Tim Burton mit seinem super Schauspieler; Johnny Depp als Barbier, der etwas weiter schneidet als ein regulärer Babier, der nicht nur einen Blutstropfen rutschen lässt sondern gleich eine ganze Frontäne.
Düster, Spannend, Musikalisch ein Ohrwurm ... das Zeichnet SWEENEY TODD aus!
Rasur gefällig?
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Donald Dungeon Wed, 10 Apr 2013 22:16:32 -0000
Antwort löschen"Musikalisch ein Ohrwurm" ... eher weniger, denn der ganze singsang klag wie auf repeat.
BOW666 Wed, 10 Apr 2013 22:28:43 -0000
Antwort löschenMusik ist vielen Punkten Kunst, aber jeder Mensch darf immer sein eigenes Urteil bilden :)
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Roach Mon, 22 Apr 2013 19:42:03 -0000
Antwort löschenDie Songs sind definitiv "Grower", die werden bei jedem Gucken besser! ;)
BOW666 Thu, 25 Apr 2013 20:11:58 -0000
Antwort löschenFind ich auch :D
aggrotainment Sat, 06 Apr 2013 00:26:41 -0000
Kommentar löschenDas ist einer der Filme bei denen ich mich überhaupt nicht entscheiden kann ob ich den schauen soll oder nicht. Eigentlich bin ich nur neugierig. Es gibt nichts was mich dabei motvieren würde. Ich kann mit Burton nicht sonderlich viel anfangen und Depp geht mir tierisch auf den Sack! So und jetzt brauch ich von euch nen Schubser in die richtige Richtung.
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NodiNeu Sat, 06 Apr 2013 10:07:04 -0000
Antwort löschenWenn du mit Burton nicht viel anfangen kannst und Depp dir auf die Nerven geht dann kannst du den Film ruhig zur Seite legen. Denn er ist auf der einen Seite ein "richtiger" Burton-Film, d.h. düster, morbide, zynisch und sehr blutig und auf der anderen Seite halt ein Film, der Johnny Depp als Hauptdarsteller hat, der auch noch singen darf (aber das tut er wahrlich nicht schlecht). Ich bin wahrlich kein Fan von Musicals oder von Depp selber, aber mir gefielen bisher (fast) alle Arbeiten von Burton, auch dieser hier. Es ist zwar ein Musical, aber doch ganz anders als "Chicago", "Hairspray", etc.
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aggrotainment Sat, 13 Apr 2013 17:23:18 -0000
Antwort löschenJop. Danke für die Antwort. Also ich will damit nicht unbedingt sagen dass ich was gegen die Arbeiten von Burton habe, aber ich kann den Filmen eben nicht so viel abgewinnen wie das andere tun. Sprich: Ich bin kein ausgesprochener Fan.
Eigentlich hatte ich ja erhofft, dass jemand einen plausiblen Grund aufführt dass ich mir den Film doch anschauen soll. Weil neugierig bin ich ja schon. Überwinden kann ich mich immer noch nicht :)
Roach Mon, 22 Apr 2013 19:58:27 -0000
Antwort löschenAlso in dem Film wird extrem viel (!) gesungen. Deutlich mehr als beispielsweise in Disney-Filmen. Der Gesang überwiegt nach meinen Schätzungen sogar im Vergleich zu den Dialogen. Die Musik ist dazu noch ziemlich zähe Kost. Ist also definitiv nichts Kurzweiliges zum Nebenbei-Gucken, sondern eher anstrengend.
Dafür ist die Atmosphäre schlicht großartig und unnachahmlich. Man muss sich nur drauf einlassen können, einen gewissen Bezug dazu haben - ich kann mir vorstellen, dass der Film extrem strapazierend sein kann, wenn man den nicht hat.
Außerdem ist der besagte Gesang auch ausschließlich auf Englisch mit Untertiteln, denen man stellenweise etwas "hinterherhetzt". Das kann teilweise schon etwas nerven. Da ich den Film mittlerweile sehr gut kenne, gucke ich ihn nur noch auf englisch.
Ich weiß, dass das jetzt auch nicht gerade ein "plausibler Grund" war, aber der Film ist halt eine Welt für sich und damit schon von vornherein polarisierend.
razcal Tue, 02 Apr 2013 16:06:47 -0000
Kommentar löschengrauenvoll, hab gleich ausgemacht, als der kasper aufeinmal zu singen anfing.den einen punkt gibs nur für die geschickte täuschung des neugierig machenden covers welches ein musical oder singfilm oder was auch immer das fürn dreck war, verschleierte
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pischti Tue, 02 Apr 2013 17:18:07 -0000
Antwort löschenGenau aus diesem Grund habe ich ihn bisher gemieden. Dazu kommt, dass ich mit Burton, bis auf wenige Ausahmen, nicht viel anfangen kann.
aggrotainment Sat, 06 Apr 2013 00:27:42 -0000
Antwort löschenFür den ersten Satz gibts nen fetten "like" Made my day xD !
razcal Wed, 17 Apr 2013 15:01:23 -0000
Antwort löschenich fand den ersten batman richtig geil
pischti Wed, 17 Apr 2013 15:19:31 -0000
Antwort löschenHat der da auch gesungen?
razcal Fri, 19 Apr 2013 11:42:02 -0000
Antwort löschennee is aber von burton
Roach Mon, 22 Apr 2013 19:45:48 -0000
Antwort löschenKommentar des Monats!
razcal Tue, 23 Apr 2013 18:36:31 -0000
Antwort löschendanke sehr.
MareCrisium Sun, 12 May 2013 18:17:50 -0000
Antwort löschenIhnen sollte doch klar sein, dass dies die Verfilmung eines Musicals ist, oder? Schließlich ist "Sweeney Todd" eines der berühmtesten Broadway-Musicals aller Zeiten. Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber wenn man Musicals sowieso nicht leiden kann, sollte man sich auch den Film dazu nicht ansehen.
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pischti Sun, 12 May 2013 21:37:14 -0000
Antwort löschenOha, ein Siezer in nem Filmforum, das ist ebenfalls abstrakte Kunst.....^^
razcal Tue, 14 May 2013 07:37:06 -0000
Antwort löschenokay, aber wenn "sie" schon davon ausgehen das ich musicals nicht mag . wie zum teufel sollte ich dann wissen das es ein musical ist hm?
heiko.buschhaus Tue, 02 Apr 2013 14:55:05 -0000
Kommentar löschenDas beste Musical, dass ich seid 'Les Misérables' gesehen habe, wenn auch nicht ganz so gut! Tim Burton inszeniert dieses Grusical extrem poetisch und optisch seinen übrigen Weken entsprechend! Johnny Depp und Helena Bonham Carter spielen beide ausgezeichnet und vor allem ausgezeichnet schrill, so singen auch beide extrem toll (Bonham bewies mir ja schon mit 'Les Misérables´, wie gut sie singen kann!). Alan Rickman brilliert mal wieder als Bösewicht, auch wenn er mehr oder weniger Severus Snape 2.0 spielt; aber genau das will man ja auch von ihm sehen! Und auch Der Diktatot Sacha Baron Cohen gibt sich hier in einer schrillig-bunten Nebenrolle die Ehre! Leider lässt das etwas unaufschlussreiche Ende ziemlich zu wünschen übrig! Trotzdem, feinste gesungene Grusel-Unterhaltung!
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elias.lutzkendorf Wed, 27 Mar 2013 17:22:54 -0000
Kommentar löschenWer ein Musical-Fan ist wird diesen Film lieben. Die Darsteller wie Johnny Depp, Helena Bonham Carter oder Sascha-Baron Cohen singen wie echte Sänger. Auch das Bild ist einfach grandios. Regisseur Tim Burton hat mal wieder ein Phänomen geschafft. Ich sag nur DVD rein und den Film genießen.
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AshleyWilliams Mon, 25 Mar 2013 14:16:29 -0000
Kommentar löschenEin Musical-Film ist nicht einfach. Meistens hat man das Gefühl man würde sich ein Live-Konzert auf DVD anschauen. Es ist nicht schlecht aber nicht zu vergleichen mit einer echten Aufführung. Sweeney Todd ist da aber anders. Es wird nicht getanzt und die Lieder werden im Sprechgesang vorgetragen. Die musikalischen Sequenzen wirken nicht wie eine einstudierte Choeographie, sondern als ob es ganz normal wäre seine Gefühle in Liedern spontan zum Außdruck zu bringen. Es fügt sich perfekt in den Storyverlauf ein.
Die Atmosphäre ist unheimlich gruselig und düster. So stellt man sich London vor, wenn man einen Roman über "Jack the Ripper" ließt. Alles ist in Grautönen gehalten. Bis auf das Blut natürlich, welches mit seinem hellen Rot etwas Variation in die bedrückende Umgebung bringt.
Die Lieder werden häufig kritisiert. Ich kann aber ehrlich gesagt nicht verstehen warum. Naja Geschmäcker sind halt verschieden. Meiner Meinung nach sind sie unheimlich eingängig, haben einen genialen Text und passen perfekt in die Stimmung, welche gerade vermittelt wird.
Den Rest in Kurzform: Gute Darsteller, geniale Bühnenausstattung, gut genuzte CGI-Effekte, morbide Story, düsteres aber passendes Ende... und Ende.
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Eponine07 Sun, 24 Mar 2013 20:48:33 -0000
Kommentar löschenOh mann, das war mal ein anderes Musical! Sehr blutrünstig, sehr düster, sehr brutal! Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau was ich von dem Film halten soll. Ich fand ihn nicht schlecht, so ist es nicht, aber ich weiß nicht genau wo ich ihn einordnen soll. Also zuerst muss ich sagen, dass ich nicht fand, dass Johnny Depp schlecht gesungen hat. Ich für meinen Teil finde, er hat seine Sache sehr gut gemacht. Natürlich passt die Rolle zu ihm wie zu keinem anderen, jedoch ist es für mich echt schwer mich zu entscheiden, ob man ihn in dem Film mögen soll oder nicht. Ich finde, man ist so hin- und hergerissen. Auf der einen Seite hat man vollstes Verständnis, dass er sich an dem Richter (das war doch ein Richter oder?) rächen will, weil der sein Leben echt ruiniert hat. Nur ich check einfach nicht, warum er die ganzen anderen Menschen tötet!
Das Ende ist auch echt einfach unglücklich gelaufen, ich mein irgendwie kommt es mir "verdient" vor, aber irgendwie auch nicht. Ich hatte seine Frau erkannt, bevor er sie getötet hat und einfach nur gedacht "oh nein!" so war das Ende irgendwie gerechtfertigt...oder nicht?
Was ich auch ein bisschen schade fand, war, dass der Film dann so plötzlich zu ende war. Ich hätte gern noch gewusst, was mit der Tochter und ihrem Freund passiert. Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass bei denen alles gut gelaufen ist.
Alles in allem war der Film wirklich echt interessant anzusehen.
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Jek-Hyde Sat, 23 Feb 2013 14:46:27 -0000
Kommentar löschenSweeney Todd ist einfach das beste Musical, zumindest für mich. Diese düstere, morbide Stimmung. Diese köstlichen Fleischpasteten ;-). außerdem spielt Johnny genial (wie immer, ist halt ein wirklich guter Schauspieler) und ich mag auch Helena Boham Carter sehr, ich muss & will auch sagen, dass ich besonders die Passagen im Film sehr genossen habe wo sie sang. Ich finde es Wahnsinn, wie schnell sie singt, von einem Ton zum andern springt, fast ohne Luft zu holen. Dazu ist es auch noch eine geniale Rachestory, die sehr wohl die zerstörerische und erlösenden Seiten er Rache vereint und es endet im Blut, obwohl es vorher auch schon genug Blut gegeben hat, wenn ich mir es recht bedenke.
Mir persönlich geht es so, dass ich bei den Meisten Regisseuren einen Film von ihnen am besten leiden kann. Unter allen Tim Burtens ist es dieser hier.
Sweeney Todd würde ich mir auch gern mal im realen als Musical reinziehen, einfach die perfekte Kombination von komischen und unheimlichen bis makaberen Momenten. Die Stimmen sind gefühlvoll und kräftig, bis lustig, kommt immer auf den Moment an. Teilweise werden die Charaktere durch die Texte des Gesangs nicht nur erklärt und vertieft, sondern fast schon Philosophiert. Ein Meisterwerk. Ich sollte mir den Soundtreck zulegen!
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Dj Rise Thu, 21 Mar 2013 00:52:58 -0000
Antwort löschenda gebe ich dir zu 100% recht :)
Der dicke Bär Thu, 21 Feb 2013 20:17:54 -0000
Kommentar löschenMusicals sind eigentlich nicht mein Geschmack, jedoch war die Geschichte ziemlich gut, weshalb man es doch recht gut ertragen konnte.
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MiraMeow Fri, 08 Feb 2013 18:50:32 -0000
Kommentar löschenThese are my friends.
See how they glisten.
See this one shine...
How he smiles in the light.
My friend.
My faithful friend...
Speak to me friend.
Whisper...
I'll listen.
I know, I know you've been locked
out of sight
all these years, like me
My friend...
well I've come home to find you waiting.
Home, and we're together!
And we'll do wonders.
Won't we?
Als 'Benjamin Barker' dieses Lied anstimmte, war mir bewusst dies ist ein film den ich mir hundertmal ansehen kann.
Depp und Bonham-Carter haben einfach etwas geniales mitgeschaffen. Ihre stimmen sind so unglaublich gefühlvoll, das man allein schon deswegen den Film sehen sollte.
Die ganze Atmospäre ist einfach wundervoll-düster wie man es von Burton erwartet :) ein Meisterwerk!!!!
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ossi29 Thu, 24 Jan 2013 10:18:24 -0000
Kommentar löschenAnders als man es sonst gewohnt ist, ist die Musik in diesem Film grauenhaft! Die Gesangsstimmen sind nicht gut anzuhören, der Takt wird nicht oft eingehalten und der ein oder andere Ton geht auch mal daneben... Und doch funktioniert das ganze, denn der Film bietet die selben Bilder wie er Töne klingen lässt, düster, daneben und unfein...Gegen jeder Musikal-Erwartung, in dessen Welt ansonsten alles wunderbar und rein zu sein scheint, zerbricht hier die Schönheit sofort als man London betritt...was einmal hell und leuchtend war, verliert seine Farbe, wird grau und düster, denn das Leben in dieser jenen Welt ist genauso verdreckt und grauenhaft...wie die Musik...es scheint als wäre es beabsichtigt?
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RoosterCogburn Mon, 21 Jan 2013 18:53:55 -0000
Kommentar löschenDieses Tim Burton-Grusical ist die Verfilmung eines gleichnamigen Broadway-Musicals aus dem Jahr 1979. Nur wusste ich das vorher nicht. Ich dachte "Na da gibt's den heute auf arte ... und bei Burton hab ich ja noch nie grundverkehrt gelegen."
Leider muß ich sagen das Depp keine besonders gute Gesangsstimme hat. Eher im Gegenteil. Auch bei den übrigen Darstellern fällt niemand durch gesangliche Qualitäten besonders aus dem Rahmen. Finde ich extrem schade. Außerdem ist mir aufgefallen, das sich bei der Geschichte keine echte Dramaturgie aufbaut. Das ganze wirkt wie ein Auftritt nach dem anderen. Genau wie bei der Schlagerparade. Und witzlos bleibt das ganze auch noch. Einzig Sacha Baron Cohen bietet auf der darstellerischen Seite einen echten Hingucker.
Ich hätte nicht gedacht das ich das jemals behaupte: Für mich ist das ein uninteressanter Film von Tim Burton und ich möchte ihn kein weiteres mal sehen.
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Joeyjoejoe17 Mon, 21 Jan 2013 19:37:55 -0000
Antwort löschenIst mittlerweile sogar mein zweit liebster Burton (nach Big Fish).
brigerbaerger Mon, 21 Jan 2013 19:48:51 -0000
Antwort löschen@Rooster: Kenne nicht viel von Tim Burton, aber ich kann mich sehr gut mit deinem Kommentar "anfreunden". Gab ihm ne 5 (ist aber schon eine Zeit lang her). Kann mich erinnern, dass mir vor allem das Setting gut gefallen hat und alles andere eher weniger.
@Joey: Big Fish ist auch schon lange fällig...danke für den Reminder ;o)
RoosterCogburn Mon, 21 Jan 2013 21:27:10 -0000
Antwort löschen@Joey: Gegen die eigentliche Geschichte habe ich gar nichts. Aber die Umsetzung missfällt mir. Ich bin zwar nicht gerade ein Musical-Fan, aber wenn ich mir dies hier auf der Bühne ansehen würde, ich vermute es würde mir mehr zusagen als die Filmversion. Bei einer Bühnenaufführung gehe ich von aus das ich es mit Profisängern zu tun hab und entsprechend besser sind die gesanglichen Qualitäten. Davon lebt schließlich ein Musical, von guten Sängern. Das wurde mir hier nicht geboten.
Joeyjoejoe17 Mon, 21 Jan 2013 21:32:12 -0000
Antwort löschenNaaap, falsch. Ein Musical hat nur in den allerseltensten Fällen professionelle Sänger. Diese gibts in der Oper. Beim Musical steht ganz klar das Schauspiel im Vordergrund, das sind auch auf der Bühne nur Schauspieler die singen, und keine Sänger die schauspielern. Das macht für mich auch den Reiz an Musicals aus
RoosterCogburn Mon, 21 Jan 2013 21:34:47 -0000
Antwort löschenUnd meine Lieblings Burton-Filme sind (als Regisseur) "Batmans Rückkehr", "Ed Wood" und "Big Fish" (als Produzent) "James und der Riesenpfirsich" ;)
RoosterCogburn Mon, 21 Jan 2013 23:31:54 -0000
Antwort löschen@Joey: Ob es Sänger sind, die schaupielern können oder Schauspieler, die singen können - das ist mir relativ wumpe. Hauptsache die Akteure können singen. Ich will mir nicht Protagonisten anhören bei denen das zuhören keine Freude macht. Das ist doch völlig sinnlos.
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Joeyjoejoe17 Mon, 21 Jan 2013 23:47:44 -0000
Antwort löschenalso ich fand den Gesang bei Sweeney sehr passend. Mir hats gefallen.
Wurfmaul Tue, 22 Jan 2013 14:50:26 -0000
Antwort löschenDen fand ich auch nicht sonderlich gut. Was Musicals betrifft bin ich allgemein sehr kritisch - "The Producers" von Mel Brooks, mit Will Ferrell und Uma Thurman fand ich grandios, obgleich die Kritiken so schlecht ausfielen - kann ich dir wärmstens empfehlen.
cruzha Mon, 14 Jan 2013 19:20:39 -0000
Kommentar löschenEin visuell beeindruckendes Grusical (gruseliges Musical), das zwar optisch ein wenig unter billigen CGIs leidet, dafür aber genügend andere Schauwerte bietet: Angefangen bei der opulenten Ausstattung bis hin zur kunstvoll-blassen Farbgebung. Mit bewährtem Cast hat Tim Burton hier ein cineastisches "böses" Märchen geschaffen, das den Zuschauer mit morbidem Charme unterhält.
Punktabzug gibt's für die Musikstücke, von denen leider keins wirklich haften bleibt. Dass gesanglich bei Depp & Co. fachlich nicht allzuviel vorhanden ist, unterstreicht dagegen nur die freakige Grundstimmung.
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freakualizer Mon, 07 Jan 2013 17:38:21 -0000
Kommentar löschenSweeney Todd war mein drittes Musical. Und mir ist auch wieder klar geworden, warum. Das Erste war „Westside-Story“ als Schüler im Musikunterricht.
Also ist ein gewisses Trauma vorhanden.
Dann hat mich letztes Jahr „Der kleine Horrorladen“ als mein zweites Musical ever positiv überrascht und ich war dem Genre gegenüber ein wenig unvoreingenommener. Also hab ich dem seit Jahren aufgeschobenen Barbier aus der Fleet Street eine Chance gegeben und es wurde dann doch ein wenig zu viel und zu schräg gesungen für meinen Geschmack.
Ohne Singerei hätte er mich wahrscheinlich gefesselt, da eigentlich nur diese bei mir Abzüge bringt.
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arillo Thu, 03 Jan 2013 16:02:39 -0000
Kommentar löschenIch kann Musicals nicht leiden und ausgerechnet hier, zerstört der Gesang meiner Meinung nach Stimmung und Spannung eines potentiell großartigen Films. Schade.
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