Mystic River
Mystic River (2003), US Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 27.11.2003
69 Bewertungen
Skala 0 bis 10
11636 Bewertungen
151 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von Clint Eastwood, mit Sean Penn und Tim Robbins
Als Kinder in East Buckingham, dem Arbeiterviertel von Boston, haben Jimmy, Dave und Sean zusammen auf der Straße Hockey gespielt. In dieser Gegend passierte selten etwas, bis zu dem Tag, an dem Dave vor den Augen seiner Gefährten in ein Auto gezerrt wurde. Danach war nichts mehr wie vorher. 25 Jahre später werden sie durch eine weitere Tragödie erneut miteinander konfrontiert: Als Jimmys 19-jährige Tochter Katie brutal ermordet wird, übernimmt Cop Sean den Fall. Zusammen mit seinem Partner Whitey versucht er das Rätsel hinter dem scheinbar sinnlosen Verbrechen zu lösen. Gleichzeitig müssen die beiden Cops Jimmy im Zaum halten, denn der setzt in seinem ohnmächtigen Zorn alles daran, den Mörder seiner Tochter selbst aufzuspüren. Weil eine Reihe von Umständen Dave mit dem Verbrechen in Verbindung bringen, muß er sich endlich mit seiner eigenen schrecklichen Kindheitserfahrung auseinandersetzen. Die unbewältigte Vergangenheit bedroht seine Ehe, und er fragt sich, ob es überhaupt eine Zukunft für ihn gibt. Die Ermittlungen fördern immer neue unheilvolle Einzelheiten zu Tage, und langsam fügen sich die Teile des Puzzles zur Chronik des Unglücks zusammen.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriminalfilm, Psychodrama, Schicksalsdrama, Thriller, Mysterythriller
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Boston
- Handlung
- Arbeiterviertel, Fluss, Freundschaft, Geheimnis, Gewalt, Irrtum, Kind und Jugendlicher, Kindesmissbrauch, Mord, Mordkommission, Polizist, Rache, Selbstjustiz, Sexueller Missbrauch, Verdrängte Vergangenheit, Vergeltung, Verlust des Kindes
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Spannend, Traurig
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Kritiken (7) — Film: Mystic River
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Doch 'Mystic River' baut, wie gesagt, nicht nur auf eine normale Killersuche. Zwar ist das natürlich der große Punkt der Geschichte und die Spannung wird immer mehr aufgebaut, bis zum erschreckenden Finale, aber 'Mystic River' ist auch genauso ein eindringliches und aufrüttelndes Charakterdrama mit unglaublich viel Tiefgang. Der Film überschlägt sich nie, das Tempo ist zwar immer ruhig aber trotzdem durchgehend hochspannend. Es geht um zerbrochene Freundschaften, die Veränderungen die wir alle durchmachen müssen. Jeder verändert sich, ob zum Guten oder Schlechten zeigt sich immer. Es geht um Familie und die Familiäre Bindung zu jedem Mitglied. Vor allem aber geht es um Schuld und Sühne. Wer ist der wahre Täter und wie würde man als Vater handeln, wenn man vor dem Mörder seiner Tochter steht und innerlich bereits völlig zerfressen und erfroren ist? In wie fern kann man diesen Menschen in seinen Aussagen und Handeln verstehen? Gerechtfertigt oder unverständlich? Dass die moralischen Fragen auch eine große Rolle spielen und immer wieder in einem Gewissenskonflikt enden versteht sich von selber. All das verpackt Clint Eastwood zu einem absolut hochkarätigen Film der absoluten Extraklasse der auf allen Ebenen immer wieder packt, aufwühlt und berührt. [...]
Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEine Arbeitersiedlung im Boston der 60er Jahre. Hier sind Jimmy, Sean und Dave zu Hause. Ein Tag, der harmlos mit dem Spiel auf der Straße beginnt, läutet das Ende der unbeschwerten Kindheit der 3 Jungen ein: Beim Spielen werden sie von 2 Männern in einem Wagen angesprochen, nachdem sie ihre Namen in den feuchten Beton einer Baustelle an der Strasse geschrieben haben. Sie geben sich als Polizisten aus und fordern Dave auf, in den Wagen zu steigen, um auf die Polizeiwache gebracht werden. Völlig verängstigt und dennoch das drohende Unheil ahnend steigt Dave ein...
Später sieht der Zuschauer Dave in einem dunklen Keller auf einer schmuddligen Matratze. Die Männer sind betrunken, in Unterhemden kommen sie verächtlich grinsend auf den Kleinen zu. Der Zuschauer erfährt nicht, was Dave durchleben muss, in der nächsten Szene entkommt er durch den Wald. Und obwohl jedem klar ist, was mit Dave schreckliches passiert sein muss, gibt gerade diese Unausgesprochenheit dem Zuschauer ein beklemmendes…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Es gab einige Szenen, die von den überragenden (und beide oscar-gekrönten) Hauptdarstellern Sean Penn und Tim Robbins so eindringlich gespielt wurden und dermaßen unter die Haut gingen, dass wir diese Leistung unbedingt noch einmal im Original sehen/hören mussten. Und es hat wieder gewirkt. Dieser Film geht tief, sehr tief. Lange Zeit ist nicht klar ob und wie Dave in den Mord von Katie verstrickt ist. Während Penn den Vater in einer hervorragenden Mischung aus rasender Wut und herzzerreißender Trauer gibt, geht Robbins voll in seiner Opfer-Rolle auf. Kevin Bacon als Polizist Sean, der zwischen den Fronten steht und zu vermitteln versucht, macht das perfekte Schauspiel-Trio perfekt.
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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenDieser reiht sich mühelos ein, in die Liste anderer genialer Regiearbeiten Eastwoods und ist (für mich) einer der besten Filme der letzten 10 Jahre. Die Darsteller liefern ein großartiges Schauspiel ab, wenn nicht gar das Beste ihres Lebens. Von den renommiert besetzten Hauptrollen (Sean Penn, Kevin Bacon, Tim Robbins) bis hin zu dem eher unbekannteren Nebencast, alle überzeugen sie auf der ganzen Linie und machen diesen Streifen zu einem unglaublichen Erlebnis. Mystic River verzichtet dabei gänzlich auf rasante Actionszenen oder große Special Effects, ganz im Gegenteil. Die Geschichte wird in einem sehr gemächlichem Tempo erzählt, welches Eastwood geschickt nutzt, um dabei die Schicksale seiner Protagonisten und deren Handeln aufs ausführlichste zu beleuchten.
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen[Der Filmemacher zeigt sich] auf der Höhe seiner Kunst. Er ist minimalistisch, präzise, unspektakulär: alles Fremdworte für die New-Cinema-Brüder. Er widerstand Studio-Druck, im billigen Toronto zu drehen, und bestand auf Originalschauplätzen. Er vermag Wiederholungen mit Sinn aufzuladen und weiß, dass sein größtes Kapital die Schauspieler sind, nicht die Programmierer.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenIn seinem elegischen Tempo knüpft Mystic River an die Schule realistisch-urbaner, zeitaktueller Gangsterfilme und Melodramen an, die seinerzeit Raoul Walsh und William Wellman für Warner Bros. inszenierten. Der schwarzweiße Vorspann stünde mithin für eine atmosphärische Einfärbung, die jene Aura von Verhängnis einholen soll, die in deren Filmen herrschte. Seit je her sucht Eastwood ein modernes Äquivalent zur Weltsicht des Film noir. Im unergründlichen Dunkel, in das Kameramann Tom Stern die Gesichter taucht, sowie die entsättigten Farben, mit denen Mystic River drapiert ist, hat er es wiederum gefunden.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEastwood wirft einen dunklen, beunruhigend-verstörenden Blick auf die menschliche Natur, die, so legt er nahe, der immer neuen Verstrickung in Gewalt und Verbrechen, Schuld und Sühne nicht entkommen kann. Auf der Höhe seiner Regiekunst erinnert der Film an UNFORGIVEN oder A PERFECT WORLD, erst recht in dem Höhepunkt, zu dem er sich im Schlussakt steigert, in den schreckliche Ironien, die ganz an seinem Ende stehen.
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Kommentare (143) — Film: Mystic River
Daniel Schotte Mon, 13 May 2013 12:19:52 -0000
Kommentar löschenEin ziemlich genialer Film, der zum Denken anregt. Schauspielerisch Top besetzt und auch Clint Eastwood in der Position des Regisseurs ist Top. Ohne groß viele Worte über den Film selbst verlieren zu wollen finde ich ihn dennoch etwas zu lang. Er hätte durchaus etwas gestrafft werden können. Schön gefunden hätte ich es auch wenn der Film etwas zeitiger endet, also als die Beiden die Straße herunterschauen und ihre Kindheit ins Gedächtnis rufen.
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Hfonda15 Sun, 28 Apr 2013 14:10:53 -0000
Kommentar löschenCLINT EASTWOOD als Regisseur
KEVIN BACON
TIM ROBBINS
UND den genialen SEAN PENN
was darf man von einem Thriller wie Mystic River erwarten, der mit solchen Beteiligten ankommt?
Man rechnet mit einem ausgezeichnetem Film und genau das habe ich auch bekommen.
3 Freunde, deren Leben für immer verändert werden soll. Einer von ihnen wird entführt, er wird 4 tage lang vergewaltigt, bis er fliehen kann.
Jahre später kennen sich die drei freunde kaum noch, sie haben sich in unterschiedliche Richtungen auseinandergelebt.
Sean ein Polizist, Jimmy ein Familienvater mit krimineller Vergangenheit und noch Dave, der sein Kindheitstrauma noch mit sich trägt und daran schon lange zerbrochen ist.
Jimmys Tochter wird ermordet und die drei ehemaligen Freunde geraten im Zuge der Ermittlungen wieder zusammen auch wenn sie unterschiedlicher kaum sein könnten.
Während Sean die Ermittlungen leitet, wendet der verbitterte Jimmy eigene Methoden an um die Mörder seiner Tochter zu finden und Dave, der in sich zurückgezogen ist und immer noch die Entführer aus seiner Jugend im Kopf hat, gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen und auch sein ehemaliger Freund Sean hält ihn bald für den Mörder seiner Tochter.
Clint Eastwood hat nicht nur als Schauspieler eine unglaubliche Ausstrahlung, auch als Regisseur liefert er uns immer wieder Meisterwerke ab und die Stimmung des Films und die gesamte brilliante Inszenierung hat man Eastwood zu verdanken, der seinen Darstellern hier Freiheiten gibt, dass sich ihre Charaktere voll entfalten können!
Man hat hier keinen hektischen Thriller, sondern einen äußerst subtil inszenierten, intelligenten Film, der seine Spannung langsam aufbaut und am meisten durch die Figuren herraussticht. Sie haben eine komplizierte Bindung zu einander, schwierige Geschichten und sind vor allem perfekt gespielt.
Mit Mystic River hat man so vor allem eine Charakterstudie vom feinsten, weshalb der Film die Oscars für Robbins und Pean mehr als verdient hat.
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T00BI Sun, 28 Apr 2013 17:20:15 -0000
Antwort löschenSchon wieder so ein Film, über den ich schon so viel gehört, aber noch nie gesehen hab. Meine Merkliste wird länger und länger. Schöner Kommentar übrigens ;)
Poor Boy Sun, 28 Apr 2013 17:52:36 -0000
Antwort löschenAuch ich muss gestehen,kenn ich nicht.Hab zwar davon gehört aber solche Melodramen liegen mir einfach nicht.
Hfonda15 Sun, 28 Apr 2013 17:55:23 -0000
Antwort löschenWird dir wohl auch kaum gefallen Poor boy, ich selbst bin auf den wegen Eastwood aufmerksam geworden, zwar nicht sein bestes Werk für mich aber eine tolle Charakterstudie. Doch mit schlechten Darstellern, fände ich den wohl eher durchschnittlich, da er komplett von den Darstellern und ihren Beziehungen getragen wird!
Hfonda15 Sun, 28 Apr 2013 17:55:48 -0000
Antwort löschenDanke Toobi ;)
Martin Oberndorf Sun, 28 Apr 2013 18:39:28 -0000
Antwort löschenMann dem Film hab ich bis jetzt nie Beachtung geschenkt. Bisjetzt.
Vorgemerkt.
Schöner Kommi.
Hfonda15 Sun, 28 Apr 2013 18:45:23 -0000
Antwort löschenDanke dir, hat ja eigentlich einen sehr guten Ruf und ist bei mir nur ETWAS hinter den Erwartungen zurück geblieben aber hat ne gute Bewertung auf jeden Fall verdient, weil die Atmosphäre hier ziemlich einzigartig aufgebaut wird und Eastwood das in nem sehr guten STil macht. Hier bin ich mir ZIEMLICH sicher dass du den mögen wirst, wahrscheinlich noch mehr als ich, was hast du denn für ne Vorhersage?
Velly Sun, 28 Apr 2013 18:53:27 -0000
Antwort löschenSehr toller Film, den ich mir unbedint mal wieder ansehen müsste. Ist ne ganze Weile her....
Martin Oberndorf Sun, 28 Apr 2013 20:58:56 -0000
Antwort löschen@Hfonda: Ich hab 8.5 als Vorhersage.
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cpt. chaos Mon, 29 Apr 2013 10:03:22 -0000
Antwort löschen@Hfonda: Sehr schön und passend geschrieben! Muss in diesem Fall auch dringend nochmal bewertungsmäßig nachbessern!
Hfonda15 Mon, 29 Apr 2013 13:44:48 -0000
Antwort löschenDanke dir Captain :)
bestseimon Sun, 21 Apr 2013 12:07:57 -0000
Kommentar löschenMystic River ist eine Wucht, ein leises, intensives Drama, das einem kaum die Zeit zum durchatmen lässt. Die Bilder sind düster, als ob ein grauer Schleier über alles gelegt worden wäre. Man spürt die Kälte und das herannahende Unheil. Man spürt die Verzweiflung, die Ausweglosigkeit. Man sieht wie alles unaufhaltsam aufeinander prallt und niemand etwas dagegen tun kann.
Clint Eastwood ist ein Meister-Regisseur. Das wird hier noch einmal deutlich. Diese Genauigkeit und Intensität mit denen er seine Charaktere beleuchtet ist nicht nur sehr beeindruckend, sondern inzwischen auch nur noch äußerst selten zu sehen. Natürlich braucht man für eine solch eindringliche Charakterstudie auch die richtigen Darsteller und die hatte Eastwood ohne Frage. Sean Penn und Tim Robbins spielen ihre Figuren mit einer ungeheuren Überzeugungskraft, lassen den Schauspieler hinter ihnen fast vergessen und wurden zu Recht mit einem Oscar ausgezeichnet. Auch die Nebendarsteller um Kevin Bacon, Laurence Fishburne, Marcia Gay Harden und Laura Linney können glänzen, auch wenn sie etwas im Schatten des grandiosen Duos stehen.
Die Geschichte und ihre Auflösung mögen vielleicht nicht sehr spektakulär sein, aber darauf kommt es auch gar nicht an. Vielmehr stehen die Charaktere im Vordergrund, wie diese mit der Situation umgehen und wie sie letztendlich handeln. Dabei erlaubt sich der Film kein Urteil, es gibt kein Gut oder Böse, kein Richtig oder Falsch. Manche Dinge geschehen einfach und sind nicht zu ändern. Dies macht Mystic River eindrucksvoll deutlich. Nebenbei beleuchtet er noch schwierige Themen wie Kindesmissbrauch oder Selbstjustiz. Trotzdem stellt der Film nichts in Frage, er beobachtet die Geschehnisse vielmehr, ohne groß auf die Moral-Pauke zu hauen. Dadurch wirkt alles noch echter und lebensnaher, der Film entfacht eine enorme Sogwirkung. Und auch wenn Eastwoods Erzähltempo ruhig ist und nur selten so etwas wie Spannung aufkommt, die meisterhafte Atmosphäre macht dies allemal wieder wett. Ständig droht sie über zu kochen, bis sich letztendlich in einer meisterhaft inszenierten Schlüsselszene alles entlädt.
Am Ende fährt die Kamera schließlich über einen Fluss, den Mystic River, der all den Schrecken und all die Verbrechen davonträgt und tief in sich versenkt. Das Wasser schimmert dunkel, beinahe schwarz, als ob es alles Unheil der Stadt in sich aufgenommen hätte. Der Himmel ist blau und die Sonne strahlt.
bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
alex023 Sat, 27 Apr 2013 09:44:31 -0000
Antwort löschenIst nur mir aufgefallen, dass der hier inhaltlich (also nicht von der Geschichte her, sondern, was der Film aussagen will und zeigt) irgendwie ähnlich "Gone Baby Gone" ist ?
bestseimon Sat, 27 Apr 2013 11:09:52 -0000
Antwort löschenEigentlich sind das für mich sehr unterschiedliche Filme, aber stimmt, ein paar Parallelen gibt es schon.
alex023 Sat, 27 Apr 2013 11:13:18 -0000
Antwort löschenNa klar sind das unterschiedliche Filme, aber keine Ahnung, ich musste bei GBG immer daran denken...haben bei mir auch beide die gleiche Wertung...
bestseimon Sat, 27 Apr 2013 11:34:33 -0000
Antwort löschenBei mir auch. Halte die beiden Filme auch für gleich gut. Mystic River vielleicht minimal besser, hätte fast eine 8.5 gegeben. Aber eigentlich nehmen die sich beide nicht viel.
alex023 Sat, 27 Apr 2013 11:35:32 -0000
Antwort löschenWarum hast du GBG dann eine 8.5 gegeben? :p
bestseimon Sat, 27 Apr 2013 11:46:42 -0000
Antwort löschen8.5? Der steht bei mir auf einer 8.0. :)
alex023 Mon, 29 Apr 2013 16:14:21 -0000
Antwort löschenKomisch, als ich das letzte mal nachgesehen hab, war's noch so. Hast wohl noch rasch geändert. ;-)
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bestseimon Wed, 01 May 2013 21:34:23 -0000
Antwort löschenJa, hast Recht. :) Aber das musste eben angepasst werden, denn eine 8.5 wären nach meinen neuen Bewertungsmaßstäben zu viel gewesen, kann halt nicht alles auf einmal ändern. ;) Außerdem finde ich wie gesagt beide Filme nahezu auf einem Niveau.
alex023 Sun, 05 May 2013 08:16:09 -0000
Antwort löschenHa!
niklas.nier.7 Sat, 20 Apr 2013 07:05:03 -0000
Kommentar löschenDer bis dato schwierigste Kommentar, den ich schreibe. Denn wie soll "Mystic River" beschrieben werden?
Der Film ist eine Koppelung von Halbwahrheiten, Traumata, Wut, aber auch von Verständnis und Bedauern. Die tiefgründigen Charaktere ziehen den Zuschauer in ihren Bann, denn unterschiedlicher könnten sie kaum sein. Zu sehr hat ihre jeweilige Entwicklung einen anderen Lauf genommen, zu verschieden waren die Voraussetzungen unter denen die drei Jungs - nach dem traumatischen Erlebnis in ihrer Jugend - aufgewachsen sind. Dieser Hintergrund belastet sie nun bei ihrem unfreiwilligen Treffen und lässt das Drama weiter existieren.
Als hätten die Kinder ihr Trauma nicht ablegen können, so ist "Mystic River" am Ende auch nicht abgeschlossen. Viele Fragen bleiben ungeklärt und lassen das Drama weiterleben.
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yaksr Wed, 03 Apr 2013 13:38:03 -0000
Kommentar löschen„Mystic River“ zeigt eine Geschichte von 3 Jugendfreunden, die sich nach 25 Jahren im Zuge von Mordermittlungen wieder über den Weg laufen. Mittelpunkt des Geschehens ist der sinnlose Mord der jungen Katie, Tochter von Jimmy (Sean Penn). Dieser vertraut den Ermittlungserfolgen von seinem Jugendfreund Sean (Kevin Bacon) nicht, der mittlerweile bei der Polizei arbeitet. Das Trio der Freunde komplettiert Dave (Tim Robbins), der nach einem schrecklichen Kindheitserlebnis noch immer schwer gezeichnet ist und eine wesentliche Rolle im Verlauf der Geschichte einnimmt.
Tragik und Dramatik bestimmen diesen atmosphärisch düsteren Film. Nachdem sich der Zuschauer lange mit Dave und dessen Kindheitstrauma beschäftigt, entwickelt sich vor allem Jimmy zur tragischen Person des Films. Seine emotionalen und deshalb so nachvollziehbaren Handlungen kommen wie ein Bumerang zurück, so dass der Zuschauer eben mit genau diesen Handlungen und dessen fatalen Wirkungskreisen schonungslos konfrontiert wird. Wer hier von einer Verherrlichung von Selbstjustiz spricht, der hat den Film leider nicht verstanden und sollte die DVD nochmals einlegen. Ansonsten kann ich nur bestätigen, dass Tim Robbins seinen Oscar für die Verkörperung des gebrochenen Mannes redlich verdient hat. Auch Lawrence Fishburne sorgt mit seinem nüchternen Wesen des zweiten Polizeikommissars für Glaubwürdigkeit in den Ermittlungen. Ich verteile sehr gute 8.5 Punkte!
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Luke_92 Sat, 30 Mar 2013 16:20:45 -0000
Kommentar löschenTim Robbins und Sean Penn spielen grandios. Spannend und anders als erwartet!
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craax Fri, 22 Mar 2013 09:48:04 -0000
Kommentar löschenMystic River Clint Eastwood
Schwergewicht. Oberste Liga. An der Schwelle zum reifsten Alter und dichteste, atmosphärischste Leistung des abgeklärten, lebenslangen Wissens- und Könnensaufbaus eines
gründlichst Filmkunsterfahrenen. Eine Königsperle. Ein funkelndes, glasklares Stück seltensten Edelsteins. Keine Schwächen; auf jeder Ebene, Technik, Gehalt, Drehbuch, Atmosphäre, Bedeutung, Kunst, Um- & in-Szene-Setzung ein staunenswerter, verwunderungswürdiger Genuß. Und die größte Leistung ist: die der zentralen Darstellerriege (doch bis in die Nebenrollen hinein Juwelen), und unter diesen einer : Sean Penn. Dessen Rollenbedeutungszuwachs- & ausfüllung stetig steigt und steigt, bis zu einem fast zum Platzen verhaltenen Druck – nicht dem der Gewaltexplosion,- sondern einer fragwürdigen, ehrlichsten und kompromißlostesten Szene danach, die einem persönlichen Bekenntnis gleichkommt und eines der still gewagtesten Resümee-Fazite der Filmgeschichte zieht, merkwürdigerweise ohne Eklat „passiert“, hingenommen, untergelaufen, ohne großes Aufsehen (doch lebenslang hin- und herwend- und bedenkbar,- lohnenswert). – Das Eastwood republikaneraffin ist und sein Leben lang war, ist bekannt. Das diese lebenserfahrene- beinahe „realistische“ Position zu allerlei moralischen individuell entschlossenen und gewagten risikobehafteten Stellungnahme-Konsequenzen führt, ist inklusive. Dazu gehört ein Wille, sich an Gottes Stelle in seinem moralischen Selbstbestimmungssystem zu setzen, welcher einen >Mut< oder Entschlossenheit erfordert, den nicht jeder aufzubringen bereit ist,- der sich lieber solange aus den Dingen raushält, wie es ein nachlässiges Schicksal ihm weich gestattet und dabei hofft, um diese Stellungnahme, im besten Fall, bis zum Schluß herumzukommen,- was ein Maß von Bequemlichkeit womöglich miteinschließt. Eastwood weicht nicht aus. Seinen lebenswierigen Verkörperungen getreu, nimmt er hier eine Positionsbestimmung vor, aktiv und vorauseilend, v o r dem etwaigen Fall : und ich sage Ihnen: ohne seinen Standpunkt zu teilen: diese Charakterstärke, ja, sage: Mut,- ehrt diesen Mann und seine Art zu denken und zu sein. Er spielt mit offenen Karten. Er wagt zu denken, was er dann auch sagt. Es taugt was: denn er formuliert behutsam und so nah an der erfahrbaren Wahrheit, die jede Zeitung täglich liefert + Behauptungen aufstellt und belegt, von der Welt, die wir bewohnen,- geradezu erdrückende Beweise liefernd,- so nah, sage ich, wie möglich. Es ist schwer, angesichts dieser Welt seine Träume, vom besseren Menschen in jener, die er geschaffen hat, zu bewahren. Eastwood inszeniert still, und unaufdringlich, und spricht nicht laut, nachdrücklich oder respektlos. Er berichtet verhalten, nicht ohne Sympathie, ohne Gestus, ganz wie es ist. Das ist schlimm. Das ist erdrückend. Man glaubt es fast. Die Atmosphäre saugt einen in sich; und es ist nicht schlimm (wie es nicht gut ist) es ist wahr : fast könnte es so sein. Und eins ist sicher: u m uns her,- ist es (scheinend) so. Und wie ist es innen, i n uns? Geben wir uns geschlagen? Glauben wir der Welt endlich? Werden wir auch s o – wie das, was uns umgibt, andere, immer noch Gläubige, zu erdrücken,- ohne gerade zu wollen und es zu steuern,- zu treiben wie auf dem Rücken eines großen, uns wiegenden Stromes, die Augen gen Himmel zu richten, wie die Kamera hier zu Beginn, sich senkend, und zum, Schluß, hebend zurückkehrend, sich öffnen?
Durch Boston fließt der Mystic River – so genannt. An seinem Ufer einige Siedlung,- eigentlich Moloch: davon ein Teil, von der Brücke aus zu sehen: dort, den Menschen, nicht reich, nicht arm (eher das), passiert alles, was Menschen in ihrem Leben (und Sterben) so passieren kann. Grausam; drei Jungen wachsen auf, zu einem bestimmten Alter. Exposition: einem von ihnen geschieht, was, wiederum, ich berichtete von Zeitungen. Drei. Ihre Wege kreuzen und verschlingen sich; wie es so ist, wenn keiner >weg< bleibt, und alle die gemeinsame Welt miteinander teilen. Nun brauchte es einen epischen Titel wie aus einem anderen Zeitalter: Schuld und Sühne.
Die Kamera und das Team dahinter (wir unter ihnen) dringen allmählich ein und vor in diese verschlossene, schlingernde Welt. Wir sehen, Zeitsprung, die Kinder, Jungen von damals,- den einen, den es erwischt hat, und die anderen, beiden, Freunde, - nun: Männer,- jedenfalls bejahrt, sind sie geworden: der eine gebrochen, ein Mitläufer, Ausgebremster, un-auffällig Beschädigter, wie eine zerbrochene Puppe, die weiterhin im Kinderhaus wohnen darf, obwohl sie selten noch nur noch angefaßt und bespielt wird: still fristet sie ihr eckiges unbemerkliches Dasein im Hintergrund, dazugehörig, ignoriert, unter den Schrank gerollt wie ein Centstück. Das Leben ist nicht so. Niemand wird vergessen. Jeder hat eine Funktion. Der Schrank wird gerückt, der Groschen, ans Licht, wieder hervorgeholt werden.
Der nächste wurde Polizist; wer weiß, in welcher Zusammenhang-Erzeugung mit diesem fernen, verschollenen Erlebnis der frühen Jugend, die wohl ein später Kindheits-Abschied war. Kevin Bacon, einer der stillen im Lande des Glamours der Filmweltmetropole, nie zum großen Schlag ausholend, oft herzugeholt, nie nach (ganz) vorne gelassen, hat mir, unter diesen behutsamen Händen des Altmeisters sicher angefüttert und begossen, nie so gut gefallen wie hier.
Der dritte geriet-, der Film rückt allmählich nur -, sehr sich Zeit lassend (2 h 18 Minuten gibt er sich, und jede davon ist kostbar),-- heraus damit,- auf die gegenteilige Bahn, welche ein wenig auf die Schultern-, nicht den Bauch, das emotionale Zentrum (spielt später noch eine Rolle) drückt: war im Loch, sechzehn Jahre her, zwei Jahre lang, schuf Kontakte,- hat also Geschichte: kennenlernen jedoch tun wir diesen Tante-Josef-SuperKlein-Ladenbesitzer um die Ecke als (guten) Vater, der seine Tochter liebevoll verabschiedet, aus ihrem Blick, mit dem sie sieht, als ihn „nie wieder“. Der Knoten ist längst geschürzt, nun, das Schicksal rückt Schränke, die es ewig unbeachtet ließ, die Zeit kommt, und ist um. Es ist geschehen, einige Jugend wird eingeführt in das, wie die Welt der Großen sie gerne hätte, das sie im Kleinen funktioniert: doch nicht weit die Kraft noch länger währen wird, vorzumachen, bis sie begreifen, das es ganz anders, in Wirklichkeit, (siehe Republikaner), ist: ihre große Schwester, flügge bereit, das Nest zu verlassen, Vegas - - ist unglaublich, tot, der Täter unbekannt.
Eastwood gelingt das Hollywood-Kunststück in Boston, heulend kreuzende Polizeisirenen zu zeigen, das sie echt sind, obwohl in einem Film. Vielleicht weil kein Täter weit und breit in Sicht ist (wie es regelmäßig geschieht im wahren Leben, wenn sie Ton geben), aber alle sind alarmiert: und ein Wettrennen entwickelt sich, zwischen gut und böse, demselben Gut hinterher, den Täter zu stellen, ausfindig zu machen, herauszuklügeln, mit Wissensvorsprung des Zuschauers: denn er wird zeitiger Zeuge des Hauptverdächtigen: in der Tatnacht-Mitte, als, ausgerechnet, Dave Boyle, Mißbrauchsopfer-Junge von damals, elf Jahre alt (und wie gesagt, alle es irgendwie blieben von da im Moment der Schreckerstarrung, als die Welt der Großen-, die Große-nWelt),- über sie hereinbrach, zu schwer, um gehoben und ergriffen-, bewegt bezwungen zu sein. – Dave Boyle, blutig (nicht das eigene), kehrt in der Tatnacht verstört in die Arme seiner (liebenden, tröstenden) Frau zurück, seinen eigenen Sohn kinderzimmerlich oben schlafen habend,- und berichtet von einem möglichen Mord, eines Mannes, den er vielleicht begangen hat?
Der einzige Tote, der allerdings nächsten (zeitungsberichtenden) Tages auftaucht, ist weiblich: ausgerechnet jene Tochter seines Jugendfreundes, die, frisch, blühend, aufbrach in jene feierlaunende, tragische, stühlerückende Nacht.
Der Plot ist gestellt,- fast könnte man sagen Falle: in der wir alle uns finden,- geboren in Nähe, die Stäbe allmählich ertastend wie unsere Augen sich öffnen, Geruch von Verlockung in der Nase.
Mit großem Können hat uns Eastwood in diese wenigen Straßen eng benachbarter Heim-lichkeiten gesogen und seiner uns flugs wie längst bekannten Einwohner: des Freundes der Tochter, dessen stummen Bruders und baseball-affinen Freundes, ihrer erzeugerischen Haushütte-Xanthippe, des verschollenen dito –Erzeugers (eines Tunichtgutes), und jenes Vaters (der Ermordeten: erschrecklich realistisch, das wäre vor drei Jahrzehnten nicht durchgegangen, Kojak war der erste, der sich traute, einen bedenklich zurückhaltenden Weg einzuschlagen wer kennte ihn noch) ,- - nunmehr, neunzehn Jahre lang, Vater tatsächlich sich nennen lassen durfte, - seiner 2.ten Frau und weiterer Teen-Töchter,- eines Brüderpaars (bald wissen wir mehr),- etwas genauer des Söhnleins von Dave und dessen sanftmütiger Mutter (die ebenfalls unter dem Schrankfeststeck hervorgeholt werden wird, um ihr Schicksal zu beweisen) .- Die Cops, und weitere Entourage (bemerkenswert ein Nebenrollen-Auftauchen in der Speisekammer, typisch für das Gefüge-Gewicht des Films: wie leicht hätte man und würd man das woanders bereits vergessen haben, bevor die Tür ins Schloß gefallen wird).- Das alles wiegt sich im großen Reigen und wogt (wenn das nicht ein zu starker Ausdruck für ein fast statisches sich-allmählich-Voranbewegen und –Hervorkeimen wäre – durch die engen Straßen und Stätten, Parkanlagen, Sport- Verhör- und Einkaufs- und Feiergelegenheiten eines metropoleneingeschlossenen Dorfes, so dicht, das wir dort fast aufgewachsen sind (und wissen, unter welchem Gullydeckel die Murmelgolfbälle „einer?“ verlorenen Generation eingeschätztlagern...) oder einer unmerklich grob davonrollenden Limousine nachstarren, in der ein so schmales Baseballcap immer kleiner wird. Wir hocken mit auf Veranden und Stufen, und verharren in den Abend. Und überlegen.
Polizei und Hüter des Dorfes ermitteln auf eigene jeweilige Weise, unerbittlich. Die Maschen um das Geschehen ziehen sich zusammen; nicht hektisch (ist hier nichts), doch fatalistisch. Vier fünf Personen kommen in Frage. Der Film ist eine große Ermutigung, sich auf die professionelle Arbeit der Polizei (wie gesagt: Republikaner!) zu verlassen,- und die Frage ist, wie weise es ist, das (auch) zu tun oder (eher) nicht (zu glauben). – Wie auch immer: wer es war (Spoiler, Obacht, weghörbereit sein) ist nicht so entscheidend (und stellt sich nachher auch ziemlich Banane heraus) (wie oft mußten wir an die Verunfaller-Szene ganz zu Anfang auf der Brücke denken) (kaum ein Detail des Films vergißt man dank der intensiven Inszenierung nicht) : „-Er hat mich geschnitten! Er hat mich geschnitten!-“ als ob das (noch) von Wichtigkeit wäre. (Wir denken ebenfalls an : „...wandert in den Knast wo er eigentlich schon immer hingehörte, aber das Opfer bleibt tot, als ob das was...*“. Ja, Republikaner). – Also,- wer’s wie’s war, eigentlich nicht so entscheidend, denn die Lebenden sind das Kameraziel, nicht länger das Unabänderliche. Sean Penn darf eine der (die?) beeindruckendste/n Leistung/en (Dead Man Walking kenn ich noch nicht) hinlegen, auf der erschütternden Suche nach Sinn-Rache für den Todes-Raub seiner Tochter, die er auf der Veranda (mit dem Haupttatverdächtigen, den wir doch gleichwohl alle, gerade wegen des erdrückenden Verdachts, für Haupt-Unschuldigen halten müssen) beklemmend eindrücklich betrauert (Drehbuch, Dialog, Kulisse, Regie: kulminierend: D a r s t e l l u n g : Filmpreis!).
Sean Penn mausert sich zum Dreh-und Angelpunkt des Films, selbst Kevin Bacon (hart konkurrierend) gerät aus den Fugen und fällt in eine Ritze. Die Tat ist geklärt, einer hat Erlösung gefunden (der Himmel zeigt späte Einsicht, gleißende Helle läßt nichts Ungutes ahnen),- doch Schuld: ist eine Klette (wie Polizeiermittlung, „Mordkommission“). Die altbekannten „Freunde“ nun wie?- stehen sich gegenüber, beieinander, umeinander – wie? Was zu wissen, ist bekannt. Die Folgen? Die Tat? – hier beginnt der gewagteste Teil, der (ein Wunder?) – kaum Wellen geschlagen hat, vielleicht, weil jeder, der’s sah, so erschlagen war, von der Kraft und dem Gewicht, der Kette, an der er bis hierhin geführt ist : und lieber, dem Schrank, ausrollt und schweigt, um nichts (vorschnell) Unkluges und Unangemessenes von sich, aus der Hand, dem Eigenen, zu geben; denn, wie gesagt, Vorsicht, das Schicksal hört mit, jetzt, sehr genau, mit spitzen Ohren, und achtet notizbereit auf alles, was jetzt zu sagen gehört-,- hörbar werden könnte, und, wie gesagt, das Schicksal verfügt über die Macht, desgleichen verloren geglaubte Schränke zu verrücken. Also Obacht, schweig fein stille, rede gerade, bedenke was du sagst.
Eastwood ist Republikaner. Sein bedächtige feste Rede platzt in die vorbereitete lastende Leere und bricht ein, indem sie, im harten wahren Mund einer Gehörigen und Mutter (nicht eines Söhnleins), von Städten, die regiert werden (können) müssen -, wagt (sich traut) zu reden, von Fähigkeiten, Gerechtsamen, Taten, die schwer – getan sein müssen, und Bereitschaften, alles Nötige zu ergreifen, und dem Fähigkeitsentschlußmutwillen dazu (sic). Das ist ein Wort, gegeben, gefallen. Das Kratzen eines Griffels über – Papier? Gesetzes-Tafeln? Was regiert hier wen? Über was und welche wird das Gesetz wachen, herrschen, und richten? Es wurde gehört, und es wird ausführen: das Gesetz, das nicht gerufen, nicht verhängt, nur notiert wurde. Tat twam asi. Wir brechen die Stille nicht, wer in ihr hören will, soll den Film selber schauen. Nur eins ist versprochen: es lohnt sich,- es sei denn, Sie wurden ohne Sinne geboren, wie das annehmliche Schicksal? Hören Sie das leise Klappen der Tür? Es war nicht das letzte Mal.
Die Dielen biegen sich. Etwas von großem Gewicht hat den Raum verlassen.
Ein Alterswerk, ein großes Werk. Dies bringt kein Mann zustande, auch kein großer. Nur ein Leben, Weisheit, langer Erfahrung. Übrigens: ich wähle und denke (immer noch) nicht Rep.
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Andy Dufresne Fri, 22 Mar 2013 11:24:59 -0000
Antwort löschenGanz großer Text bester Crx!
hrxuuuu Fri, 15 Mar 2013 17:18:20 -0000
Kommentar löschenMystic River ist ein gutes Beispiel dafür, wenn man im Leben entscheidungen trifft und nicht zurückschauen möchte da sie so schmerzvoll sind, dass man sie in jeden Moment neu im Gedanken erlebt. Fazit: Mystic River ist einfach ein Drama mit gut aufgelegten Schauspielern, ein richtig gutes Drehbuch und das gewisse Tempo sowie Inszenierung von Eastwood. Einfach ein Film zum Lernen, ein Lebensfilm!
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florian.fiele Wed, 13 Mar 2013 01:14:12 -0000
Kommentar löschenMystic River
Und zack, der nächste Eastwood. Startet langatmig, stellt sich dann aber als langsam und dabei sehr gelungen heraus. Großartige Story, Darsteller tip top, Inszenierung sowieso. Ich bin begeistert. Kevin Bacon speziell spielt sehr stark. Tim Robbins passt ideal in seine Rolle, selten waren Mitleid, Angst und Abscheu so nah beieinander. Und Robbins gibt seiner Figur zusätzlich noch etwas mystisches. Sean Penn kann noch stärker spielen, das habe ich schon mal besser gesehen. Kritik auf hohem Niveau, in einigen Szenen blitzt sein Können auf. Laurence Fishburne passt ideal in die Nebenrolle, tolles Zusammenspiel mit Bacon. Die mir bisher unbekannte Marcia Gay Harden spielt ebenfalls gut.
Clint Eastwood gibt sich keine Mühe atemlose Spannung zu bieten, durch schnellere Erzählweise oder inszenatorischen Firlefanz. Wozu auch? Die Namen Eastwood, Penn, Robbins, Bacon, Fishburne reichen aus, um den Zuschauer zu locken und zu behalten. Es lohnt sich, denn die Story und das Ende sind sehr gelungen. Ich mag diese langsam aufbauenden Kriminalstorys. Wenn sie irgendwohin führen. Wenn ein solcher Film sich am Ende als Zeitverschwendung herausstellt, ist das sehr ärgerlich. Mystic River ist jede Sekunde wert, keine Szene zu viel! Wer hier von Lynchjustiz-Moral spricht (über die man geteilter Meinung sein kann), hat den Film nicht mal im Ansatz verstanden.
Der Film besteht, wenn man so will, aus zahlreichen eigenen Tragödien. Die erste Trgödie bildet die Vorgeschichte, Kindesmissbrauch und dessen Folgen für das Opfer und seine 2 Freunde. Tragödie 2 ist die Grundlage des Hauptplots, Mord an einer 19-jährigen. Indirekt von ihrem Vater Jimmy selbst verschuldet (wie dieser während des Films mehrfach selbst vor sich hin spricht). Jimmy ermordet Ray Harris aus Rache. Folge: Dessen Söhne glauben ihr Vater habe sie verlassen. Der ältere Bruder will mit Jimmys Tochter nach Vegas durchbrennen, der jüngere bringt sie um. Tragödie 3: Daves Zombie Nacht (/Nächte), die dafür sorgen, dass er statt einem Alibi ein blutiges Auto hat -> Es wird ihm zum Verhängnis. Tragödie 4: Jimmys emotionales Handeln, das ihn zu vorschneller Selbstjustiz treibt -> Wird Dave zum Verhängnis, ihm wahrscheinlich selbst später (Seans Drohung in der Finalszene, Blick der Witwe + Kind, dem er den Vater genommen hat)....Wenn das ein Loblied auf die Selbstjustiz sein soll.....
Mystic River ist schlicht und einfach ein Film, der die Handlungen verschiedener Personen zeigt, die für einen Außenstehenden nachvollziehbar sind, die aus ihrer persönlichen Sicht die richtigen sind, die aber für andere fatale Folgen haben. Was ihnen schließlich auch selbst wieder zum Verhängnis wird. Einfach eine Tragödie. Ohne "das ist falsch" / "das ist richtig" - Moral.
Inwieweit der Film der Romanvorlage gerecht wird, kann ich nicht beurteilen. Wie immer bei guten Romanverfilmungen: Am besten erst den Film sehen, ein gutes Buch wirkt auch, wenn man die Geschichte schon kennt und mag. Höchst wahrscheinlich wird es der Komplexität der Geschichte und Psychologie dahinter noch besser gerecht. Ohne Vorlage würde ich ohne zu zögern die 10.0 vergeben, da so ein Film soweit ich das beurteilen kann, einzigartig ist. In diesem Fall hätte es der Roman, der bei Kritikern gut weg kam, für mich auch getan (ich muss ihn mir mal zulegen), denn im Zentrum steht hier die Story und Gedanken, die man sich über die darin enthaltenen Themen machen kann, nicht deren Inszenierung. Komplex und stimmig in der Nachwirkung, aber nicht so fesselnd wie manch anderer Film. Daher ein minimaler Abzug und nicht die Höchstwertung vor dem Hintergrund, dass die Story nicht einzigartig ist, sondern auf einem Roman basiert. Wer den Roman gelesen hat, braucht (reine Vermutung meinerseits) den Film nicht mehr zu sehen. Wobei Besetzung und Regie natürlich Rechtfertigung genug sind es doch zu tun.
9.5 - angenehm ruhiges, aber äußerst unangenehm tragisches Kriminaldrama, sehr gut erzählt, sehr gut gespielt, auf einer grandiosen Story basierend, die hochkomplexe Hintergrundpsychologie kreiert
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emotionfreak Sat, 23 Feb 2013 19:42:50 -0000
Kommentar löschenWas für ein klasse Film. Drama, krimi und Thriller und das sehr gut umgesetzt. Ganz besonders hervor zu heben sind die wirklich hervorageAnden schauspielerischen Leistungen, vor allem von Tim Robins und Sean Penn. Außerdem spannend, spannend im Sinne eines Krimis, bei dem wissen will, wer nun der Schuldige ist. Aber auch eine interessante Story. Diese war es auch, die mich, nachdem ich die Inhaltsangabe auf der DVD gelesen hatte, dazu bewegt hatte, den Film zu kaufen. Natürlich kann ein interessant klingendes Grundgerüst einer Story dann im Handlungsverlauf schlecht erzählt werden, aber das war hier zum Glück nicht der Fall. Besonders die Beziehung zwischen den Freunden wird sehr interessant erzählt. Auch als Drama funktioniert der Film gut. Lediglich der Soundtrack ist nichts Besonderes, sondern so ein Standartgedudel, das macht aber nichts, da dieser spärlich eingesetzt wurde, und der Film auch gar nicht viel Musik braucht.
Also auf jeden Fall empfehlenswert.
Zum Schluß will ich jetzt ein wenig SPOILERN, als NICHT WEITERLESEN;WER DEN FILM NOCH NICHT KENNT.
SPOILER
Dass Tim Robins nicht der Schuldige ist, war ja klar, das wäre zu einfach gewesen. Ich hatte erst auf die Mutter des Freundes getippt und war damit ja gar nicht so weit entfernt. Aber hinterher wurde mir klar, dass es ja irgendeinen Grund geben mußte, warum der Bruder überhaupt in der Geschichte vorkommt, b.z.w die Beziehung zwischen den Beiden erklärt wurde.
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Dahmer Sat, 23 Feb 2013 20:02:56 -0000
Antwort löschenEiner der besten Filme von Mr. Eastwood ! Ein Film der an die Nieren gehen kann :)
jones1506 Mon, 04 Feb 2013 09:31:30 -0000
Kommentar löschenEin Film, der lediglich von seinen großartigen Schauspielern lebt. Hervorgehoben sei hier ein großartiger Tim Robbins, der den schon fast manisch depressiven Dave wirklich herrausragend spielt und zurecht den Oscar als bester Nebendarsteller 2004 bekommen hat.
Der Film wirkt arg in die Länge gezogen. Ein wirklich Spannungsbogen will sich nicht auftun und das Ende erscheint doch arg konstruiert. Die Fehden rund um den Charakter Jimmy (gespielt von Sean Penn) bleiben auch zu sehr im dunkeln. Ein Problem, dass oft bei Buchverfilmungen auftaucht, macht sich auch hier bemerkbar. Die Details von denen ein Buch lebt, können nunmal nicht, oder nur selten in einen zwei-stündigen Film gepackt werden.
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beast667 Sat, 02 Feb 2013 12:26:38 -0000
Kommentar löschenMuss man gesehen haben, aber einmal reicht, oder doch 2 mal? Fraglos ein toller Film, tolle Schauspieler, aber hat einen faden Beigeschmack.
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Fedkek2 Sun, 27 Jan 2013 09:15:57 -0000
Kommentar löschenSehr schöner Spannungsbogen bis zum Schluss welcher sich dann in Mitleid auflöst. Es werden hier zwei schreckliche Ereignisse miteinander vermischt zu einem Cocktail der einfach nur bitter schmeckt. *SPOILER* Warum Sean Penn ganz zum Schluss nicht festgenommen wird bleibt mir ein Rätsel, armer Tim Robbins...
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Dady Tue, 08 Jan 2013 14:49:14 -0000
Kommentar löschenMensch Moviepilot eure vorhersage war 8/10 und so habe ich auch Mystic River nach kurzer überlegung bewertet. Da man den Streifen zu Clint Eastwoods besten Regiearbeiten zählen muss. Der Alte Kerl hat mal wieder ein feines Händchen mit seiner Story und der Wahl seiner Darsteller bewiesen. Auch wenn der Film manchmal etwas zu sehr auf die Tränendrüse drückt ist er ein gutes Thrillerdrama. Welches sehr spannend und zugleich ziemlich bewegend ist. Also Daumen hoch!!
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ProfTeapot Fri, 30 Nov 2012 19:35:58 -0000
Kommentar löschenDas Ende des Films macht es einem fast unmöglich diesen im nachhinein zu mögen.
Aber der Film ist gut gemacht.... gut durchdacht... gut gespielt.
Nur sehr hoffnungslos.
Vllt war ich nicht in der richtigen Stimmung und konnte diese Hoffnungslosigkeit nicht wirklich schätzen lernen...?
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craax Sun, 10 Mar 2013 18:13:10 -0000
Antwort löschenist nicht hoffnungslos... (mM ;)
Dr. Train Spotting Mon, 26 Nov 2012 21:30:44 -0000
Kommentar löschenEs passiert über die komplette Dauer des Streifens eigentlich gar nichts und das macht die 2 Stunden sehr anstrengend. Filme sind wie Essen- geschmacksabhängig und obwohl ich mit den meisten Filmkritiken übereinstimme und Bacon fan bin. Ist Clint Eastwood meines Erachtens völlig überschätzt. Seine Filme zeichenen sich durch Handlungen aus die man in durchweg unzusammengefasst auf ein Din A4 Blatt schreiben könnte.
Mystic River langweilt bis zur 80 min in der endlich was passiert. Die Schauspieler sind überzeugend, aber überflüssige Dialoge und Szenen, die den Film einfach überhaupt nicht voran treiben nehmen Mystic River den kompletten Wind aus den Segeln.
Das Ende ist dramatisch, aber unlogisch.
Bacons Freundin ruft genau dann an als er erfährt, dass Dave tot ist?
Celeste lässt die Schmach des Todes von Dave ohne Rachegelüste auf ihr sitzten?
Und was soll dieser extrem behinderte Dialog zwischen Sean Penn und seiner Alten am Ende, wo sie ihm erzählt, dass die Kinder gut schlafen würden, dass er tun müsse was getan werden muss?
War es nicht völlig unnötig Dave umzubringen?
Und Penn der sich den ganzen Film nachvollziehbar verhält bumst seine Alte nach diesem total durchgeknallten sadistischen Vortrag?
Er hat keine Schuldgefühle?
Es tut mir Leid Mr. Eastwood ich wage mich in nächster Zeit an keinen Ihrer Streifen mehr. Zu sehr wurden durch dieses schäbige Drehbuch der bombastische Cast beleidigt.
Der Cast ist es, der 6,5 draus macht- Eastwood verdient einen Tritt in die Eier.
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Isostar2k Fri, 03 May 2013 10:35:31 -0000
Antwort löschenGenau meine Meinung. Hab ihn geschaut weil ich Bacon mag, (also den Kevin) und Eastwood als Regie und Produktion interessant fand.
Am Ende des Films hatte ich dann leichte Kopfschmerzen..
Als Schauspieler mag ich Eastwood, aber ansonsten werd ich ab jetzt von seinen Filmen Abstand halten.
Andy Dufresne Tue, 09 Oct 2012 23:00:14 -0000
Kommentar löschenMehr Drama (im wahrsten Sinne des Wortes) geht kaum.
Der Film konzentriert sich völlig(st) auf seine Charaktere, auf ihre Antriebe, auf ihre Ängste, auf ihre Hoffnungen, auf ihr Streben und auf ihr Scheitern.
Er zeigt ihre Verzweiflung in so substantiellen, so extrem eindringlichen Bildern wie es nur sehr, sehr selten einem Film gelingt.
Wenn Sean Penn realisiert das seine Tochter tot ist, glaubt man zu 100% das man hier einen Vater sieht dem genau dies im Moment geschieht und nicht einen Schauspieler der diese Situation darzustellen versucht.
Diese Szene ( und die Szene kurz später als Sean Penn auf der Terrasse seiner Verzweiflung freien Lauf lässt) ist mit das Grösste was ich je an Schauspielkunst gesehen habe, Robert de Niro in "Wie ein wilder Stier" und in "The Mission" ebenbürtig, Brando ebenbürtig!
Tim Robbins steht dem in nichts nach.
Seine Zerrissenheit und seine Verzweiflung sind fast unerträglich.
Und man bekommt ein beklommenes zwiespältiges Gefühl so bald er zu sehen ist, so bald er in Aktion tritt.
Der Sog und die Stringenz des Filmes sind einzigartig.
Auch wenn er nicht auf konventionelle Art Spannung erzeugt ist man von Anfang an komplett gefesselt von der an sich einfachen, simplen Geschichte.
Für mich auf jeden Fall einer der besten Filme von Clint Eastwood, ich würde sogar sagen es ist das Meisterwerk seines (bisherigen) Schaffens als Regisseur.
Kein einfacher Film,eher das Gegenteil davon.
Wenn man reines, pures Erzählkino ohne Schnick Schnack und Effekte liebt,
wenn man wahre Schauspielkunst zu schätzen weiß und sich dazu noch für soziologische, psychologische und humanistische Fragestellungen (ohne einfache Antworten und ohne klare Gut und Böse Trennungen) interessiert,
dann führt an "Mystic River" kein Weg vorbei.
Für solche Werke ist das Geschichtenerzählen und der Film erfunden worden!
Eines der größten Charakterdramen aller Zeiten!
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Vic Mackey Tue, 09 Oct 2012 23:04:33 -0000
Antwort löschenAuch hier kann ich wieder nur zustimmen.:)
Andy Dufresne Tue, 09 Oct 2012 23:05:57 -0000
Antwort löschenEiner der besten Filme aller Zeiten für mich, nicht (mehr und auch nicht) weniger!
Hartigan85 Tue, 09 Oct 2012 23:13:43 -0000
Antwort löschenDito, auch einer meiner Lieblinge =)
Andy Dufresne Tue, 09 Oct 2012 23:16:40 -0000
Antwort löschenWie gesagt: Ein Überfilm, schlicht ein Überfilm :)
Moncineo Tue, 09 Oct 2012 23:45:51 -0000
Antwort löschenHab ihn nur einmal vor einigen Jahren gesehen und damals hat er mich aus welchem Grund auch immer nicht so geflasht wie ich es mir erhofft hatte. Kann mich auch nicht mehr an viel erinnern, weshalb ich ihn hier auch noch nicht bewertet habe. Wird Zeit, dass ich ihm nochmal eine zweite Chance gebe.
Andy Dufresne Tue, 09 Oct 2012 23:48:57 -0000
Antwort löschen@Moncineeo: Genau das! Zweite Chance! Er wird dich umhauen!
bestseimon Tue, 09 Oct 2012 23:57:34 -0000
Antwort löschenDer steht auch schon lange auf meiner Liste. Weiß auch nicht, warum ich den bis jetzt noch nicht gesehen habe. Womöglich war ich nicht in der Stimmung für solch einen dramatischen und aufwühlenden Film.
Moncineo Wed, 10 Oct 2012 00:11:16 -0000
Antwort löschenHa, jetzt weiß ich es wieder. Durch Copland ist es mir wieder eingefallen, was mir auch bei Mystic River sauer aufgestossen ist: Ich reagiere immer sehr sensibel auf veränderte Synchronstimmen. Und bei beiden Filmen trafen leider zwei Stars (Keitel/DeNiro; Penn/Robbins) aufeinander, die sonst den gleichen Sprecher haben, aber einer nun anders klingen muss. Ist bescheuert, einen Film deswegen abzustufen, ich weiß. Aber es war unangenehm. Doch dieses Gefühl hält nicht zwingend ewig an. Als Bruce Willis damals in Stirb Langsam 3 die Synchro von John Travolta hatte, wäre ich am liebsten schreiend aus dem Kino gerannt. Heute habe ich mich dran gewöhnt und finde den Film großartig. Hoffe, es wird mir bei MR auch so gehen.
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 00:20:55 -0000
Antwort löschen@estseimon: Es ist an der Zeit! :)
@Moncineo:Auch hier: Es ist an der Zeit! :)
Iamthesword Wed, 10 Oct 2012 00:29:24 -0000
Antwort löschenVöllig richtig! Alles unter 10 ist zu wenig! Penn, Robbins und Eastwood in Höchstform!
nerdkiller Wed, 10 Oct 2012 00:43:24 -0000
Antwort löschenAuch so ein Film, bei dem ich denke, dass ich der Einzige bin, der den nicht kennt. :D
Markbln Wed, 10 Oct 2012 06:53:30 -0000
Antwort löschenandy, war da wieder ein anis im spiel? XD
Herrlich, diese Superlative.
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 10:57:34 -0000
Antwort löschen@Sikk: So isses! :)
@Nerdi: Bist nicht der Einzige, ich glaube den haben (leider) einige noch nicht gesehen...
@Mark: Ein paar Elephant Biere waren es :)
Sonst hätte Ufuk Boran seinen Weg aus meinem Kopf (hin zu MP) sicher auch nicht gefunden...:)
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 10:59:16 -0000
Antwort löschenAbartig superlativig ist es dieses mal geworden, stimmt :)
Hat der Film aber verdient!
Jason Born Wed, 10 Oct 2012 11:39:50 -0000
Antwort löschenBeste Film wo gibt von dem der aus den alten Western.
Andy, Mystic River ist für mich der Gegenentwurf zum "Feelgood-Movie". Ein Schlag in die Magengrube, nicht nur das Ende. 10 Pkt. sind für den schon zu wenig. Neben Penn und Robbins gefallen mir die beiden Cops Sean Divine (Bacon) und Whitey Powers (Fishburne). Oder war es Whitey Weissman?
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 11:44:31 -0000
Antwort löschenPowers heißt der gute Mann :)
crab1973 Wed, 10 Oct 2012 12:00:36 -0000
Antwort löschenKomisch... Immer ist bei Deinen Kommentaren bei mir der Like Button putt und umgekehrt genauso. Hmm...
DIE wollen nicht das wir uns mögen. Ich wittere Verschwörung. ;)
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 12:05:56 -0000
Antwort löschenDie wittere ich schon lang! :)
deevaudee Wed, 10 Oct 2012 12:36:15 -0000
Antwort löschenDas Leid hab ich auch. Muss man immer erst zum Film selbst wechseln um zu liken...... das ist Klickhascherei.... xD
crab1973 Wed, 10 Oct 2012 12:37:20 -0000
Antwort löschenConspiracy!!! :D
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 12:55:51 -0000
Antwort löschenDas MP es nicht ENDLICH mal hinbekommt das dieser verdammte Button zuverlässig funktioniert ,ist eine Atomschande!!!
Iamthesword Wed, 10 Oct 2012 19:28:34 -0000
Antwort löschenDas waren die Aliens!!!!!!
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 21:56:40 -0000
Antwort löschenCowboys oder Aliens, irgendwer MUSS schuld haben! :)
crab1973 Wed, 10 Oct 2012 22:51:50 -0000
Antwort löschenEgal wer. Ich bin bestimmt kein paranoider Mensch, aber jetzt kauf ich mir ein paar Ninjas bei ebay. :D
Andy Dufresne Wed, 10 Oct 2012 22:58:21 -0000
Antwort löschenIch ruf mal bei Fox Mulder an, irgendeiner sollte das langsam echt mal rausfinden...:)
Iamthesword Thu, 11 Oct 2012 00:02:44 -0000
Antwort löschen"Harry, fahr schon mal den Wagen vor."
Andy Dufresne Thu, 11 Oct 2012 00:06:37 -0000
Antwort löschen"T.C. , starte den Heli."
Alle 29 Antworten zeigen
craax Sun, 10 Mar 2013 18:48:43 -0000
Antwort löschenLiebsAndy_
manchmal erschreckt mich's fast, wie wir gleich ticken. Hab den also heut gesehen, bedaut, und vertäut, blättere noch ein wenig, - finde einiges, dann: dies deins, und siehe: 10 (verdienteste) Punkte (wenngleich ich noch um einen halben verzögere, aber die ganze Zeit überlege, warum ich einen von zehn a b z i ehe-, und nicht von unten aufstocke) - - und was du dann sagst (ich weiß, du füllhornst gern //ehrt dich!), fast jeder Satz unterschrieben und tief empfunden! Ich liebe es wie tief du (beste) Filme siehst und in der Lage bist zu erkennen und zu spüren und zu begreifen und dich (ganz) Erfassen zu lassen! es IST ein absolutes Ausnahmewerk! Paralellen zu gezogenen Filmvergleichen stimmen (am meisten via Größenordnung Gewichtsklasse). Der Witz ist, da es sich um eine sehr stille Explosion handelt, hören offensichtlich viele den Knall nicht (weil sie zu weit entfernt stehen) und nicht wissen, was der Blitz aus der Nähe erlebt für eine Eindrucks-Realität gleichbedeutet.
Das du die Szene auf der Veranda eigens vermerkst (dito) ist wieder so ein Staunen.
liever Andy_, du schließt dich in mein Herz!
Vielleicht Eastwoods Bester? ok. (Und wir sind doch beide nicht konservative durchunddurch Rep's /von Rep?til). Das will was heißen, aus diesem erzkonservativen Background, aus dem das hervorwurzelt. Trotzd e m-! (Goethe war auch so einer, da könnte man fast traditionell werden)-
ist einfach der Berührungspunkt der Weisheit...
indem sich fast alle individuellen Lebenslinien treffen, aus von welcher Richtung auch immer sie auf ihn zulaufen...
ein Letztes: die (fast-)Schlußszene, wo Frau Gemahlin ihren schuld-haftem Mann den Zahnbiß locker nicht-korrigiert, sondern kukident haftcremt... allerdings g i b t ' s dafür k e i n e Lösung, als die das L e b e n s e l b s t bietet - welches ja wie bekannt bis zum Schlußstein sich weiterzieht, und bedacht (vitalisiert beglaubigt hinterfragt augurt unentschieden erprobt erläutert bezweifelt bekräftigt vorgedrungen empfunden bewahrheitet) seín will... und niemand sage, wie die Losung laute! - sie stillt höchstens -
nu aber Schluß
nur noch mal: es ist fein, dich Filme nicht gucken-, sondern wahrnehmen zu wissen! Gruß im Geiste aus dem Herzen heraus... und wieder hinein ;:)))
Andy Dufresne Sun, 10 Mar 2013 22:37:59 -0000
Antwort löschenDanke für die lieben Worte bester Crx!
"Der Witz ist, da es sich um eine sehr stille Explosion handelt, hören offensichtlich viele den Knall nicht (weil sie zu weit entfernt stehen) und nicht wissen, was der Blitz aus der Nähe erlebt für eine Eindrucks-Realität gleichbedeutet. "
ABSOLUT!!! Die visuelle Explosion rüttelt viele wach, die wahre, totale (viel tiefere) Implosion wie sie in "Mystic River" (mehrmals) zu sehen ist, wird (oft/von vielen) als nicht so eindrucksvoll erlebt...
Siehe die von dir und mir genannte Verandaszene: Da ist so viel Seele, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Ehrlichkeit, ja Menschlichkeit drin...
Mal wieder muss der gute Antoine de Saint Exupéry (und Zitatmonster) herhalten:
"Nur mit dem Herzen sieht man gut"...
Den Frauen kommt hier sowieso eine große Rolle zu, eine größere wie man im ersten Moment denken mag.
Die Tochter natürlich als alles antreibender, alles in Schwingung, in Bewegung (Verzweiflung) setzender, besser freisetzender "Motor", aber auch die Ehefrauen:
Die ferne, verlorene, nicht aufgegebene Frau an der Strippe.
Die blind liebende, alles hinnehmende, aufopferungsvolle, Stolze. Und die verhärmte, gequälte, schließlich fallenlassende, ja Todesurteilunterzeichnende...
Die Antriebe der Männer sind die Frauen, das Warum, das komplettierende sind die Frauen... (was jetzt wirklich keine neue Erkenntnis ist, im gegenteil: Es ist die älteste ;D)
Immer wieder schön auch für mich, mit dir im Austausch Filme wahrzunehmen !
Marcelinho Sun, 30 Sep 2012 23:39:55 -0000
Kommentar löschenWas für ein Film! Emotional so packend das einem fast die Luft wegbleibt und dazu noch schier grandiose Darstellerleistungen im besonderen von Sean Penn und Tim Robbins die zu recht den Oscar bekommen haben.
Großes Kino Mr. Eastwood.
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Einar Sun, 30 Sep 2012 05:22:07 -0000
Kommentar löschenGuter bis sehr guter Film, wenngleich vielleicht auch ein wenig überschätzt.
Eine typische Eastwood-Arbeit, wobei mir "Gran Torino" etwas besser gefallen hat. Und wenn Clint seine eigene Filmmusik einbringt, hört sich auch vieles gleich an. Aber das ist Kritik auf oberstem Niveau.
Insgesamt hätte der Film ein wenig straffer sein können, aber nicht müssen. Während der Plot im "nur" vorderen Mittelfeld mitspielt, sind die Darsteller hingegen absolut überragend. Robbins, Bacon und insbesondere Penn spielen sehr intensiv und leidenschaftlich.
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Lori007101 Wed, 12 Sep 2012 03:13:42 -0000
Kommentar löschenEin sehr stimmiges wie auch intensives Spiel der Darsteller. Penn und Robbins haben den Oscar durchaus verdient! Die Geschichte wurde auch sehr gut erzählt von Eastwood!
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