Mystic River
Mystic River (2003), US Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 27.11.2003
67 Bewertungen
Skala 0 bis 10
9275 Bewertungen
129 Kommentare
Keine
von Clint Eastwood, mit Sean Penn und Tim Robbins
Als Kinder in East Buckingham, dem Arbeiterviertel von Boston, haben Jimmy, Dave und Sean zusammen auf der Straße Hockey gespielt. In dieser Gegend passierte selten etwas, bis zu dem Tag, an dem Dave vor den Augen seiner Gefährten in ein Auto gezerrt wurde. Danach war nichts mehr wie vorher. 25 Jahre später werden sie durch eine weitere Tragödie erneut miteinander konfrontiert: Als Jimmys 19-jährige Tochter Katie brutal ermordet wird, übernimmt Cop Sean den Fall. Zusammen mit seinem Partner Whitey versucht er das Rätsel hinter dem scheinbar sinnlosen Verbrechen zu lösen. Gleichzeitig müssen die beiden Cops Jimmy im Zaum halten, denn der setzt in seinem ohnmächtigen Zorn alles daran, den Mörder seiner Tochter selbst aufzuspüren. Weil eine Reihe von Umständen Dave mit dem Verbrechen in Verbindung bringen, muß er sich endlich mit seiner eigenen schrecklichen Kindheitserfahrung auseinandersetzen. Die unbewältigte Vergangenheit bedroht seine Ehe, und er fragt sich, ob es überhaupt eine Zukunft für ihn gibt. Die Ermittlungen fördern immer neue unheilvolle Einzelheiten zu Tage, und langsam fügen sich die Teile des Puzzles zur Chronik des Unglücks zusammen.
Mehr Bilder (20) und Videos (2) zu Mystic River
Cast & Crew
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Clint Eastwood
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Sean Penn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jimmy Markum
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Tim Robbins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dave Boyle
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Kevin Bacon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sean Devine
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Marcia Gay Harden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Celeste Boyle
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Laura Linney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annabeth Markum
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Kevin Chapman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Val Savage
Regie
Schauspieler
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Tom Guiry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brendan Harris
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Emmy Rossum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katie Markum
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Spencer Treat Clark
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ray Harris
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Andrew Mackin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John O'Shea
-
Jenny O'Hara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Esther Harris
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Adam Nelson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nick Savage
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John Doman
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Cayden Boyd
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Boyle
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Kevin Conway
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Robert Wahlberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kevin Savage
-
Connor Paolo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Young Sean
-
Eli Wallach
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Loonie
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Sean Patrick Doherty
-
Laurence Fishburne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sergeant Whitey Powers
-
Brian Helgeland
- Genre
- Thriller, Schicksalsdrama, Psychodrama, Kriminalfilm, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Boston
- Handlung
- Arbeiterviertel, Fluss, Freundschaft, Geheimnis, Gewalt, Irrtum, Kind und Jugendlicher, Kindesmissbrauch, Mord, Mordkommission, Polizist, Rache, Selbstjustiz, Sexueller Missbrauch, Verdrängte Vergangenheit, Vergeltung, Verlust des Kindes
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Hart, Spannend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Mystic River
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Trailer zum Film Mystic River
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Kritiken (7) — Film: Mystic River
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Doch 'Mystic River' baut, wie gesagt, nicht nur auf eine normale Killersuche. Zwar ist das natürlich der große Punkt der Geschichte und die Spannung wird immer mehr aufgebaut, bis zum erschreckenden Finale, aber 'Mystic River' ist auch genauso ein eindringliches und aufrüttelndes Charakterdrama mit unglaublich viel Tiefgang. Der Film überschlägt sich nie, das Tempo ist zwar immer ruhig aber trotzdem durchgehend hochspannend. Es geht um zerbrochene Freundschaften, die Veränderungen die wir alle durchmachen müssen. Jeder verändert sich, ob zum Guten oder Schlechten zeigt sich immer. Es geht um Familie und die Familiäre Bindung zu jedem Mitglied. Vor allem aber geht es um Schuld und Sühne. Wer ist der wahre Täter und wie würde man als Vater handeln, wenn man vor dem Mörder seiner Tochter steht und innerlich bereits völlig zerfressen und erfroren ist? In wie fern kann man diesen Menschen in seinen Aussagen und Handeln verstehen? Gerechtfertigt oder unverständlich? Dass die moralischen Fragen auch eine große Rolle spielen und immer wieder in einem Gewissenskonflikt enden versteht sich von selber. All das verpackt Clint Eastwood zu einem absolut hochkarätigen Film der absoluten Extraklasse der auf allen Ebenen immer wieder packt, aufwühlt und berührt. [...]
Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEine Arbeitersiedlung im Boston der 60er Jahre. Hier sind Jimmy, Sean und Dave zu Hause. Ein Tag, der harmlos mit dem Spiel auf der Straße beginnt, läutet das Ende der unbeschwerten Kindheit der 3 Jungen ein: Beim Spielen werden sie von 2 Männern in einem Wagen angesprochen, nachdem sie ihre Namen in den feuchten Beton einer Baustelle an der Strasse geschrieben haben. Sie geben sich als Polizisten aus und fordern Dave auf, in den Wagen zu steigen, um auf die Polizeiwache gebracht werden. Völlig verängstigt und dennoch das drohende Unheil ahnend steigt Dave ein...
Später sieht der Zuschauer Dave in einem dunklen Keller auf einer schmuddligen Matratze. Die Männer sind betrunken, in Unterhemden kommen sie verächtlich grinsend auf den Kleinen zu. Der Zuschauer erfährt nicht, was Dave durchleben muss, in der nächsten Szene entkommt er durch den Wald. Und obwohl jedem klar ist, was mit Dave schreckliches passiert sein muss, gibt gerade diese Unausgesprochenheit dem Zuschauer…
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Es gab einige Szenen, die von den überragenden (und beide oscar-gekrönten) Hauptdarstellern Sean Penn und Tim Robbins so eindringlich gespielt wurden und dermaßen unter die Haut gingen, dass wir diese Leistung unbedingt noch einmal im Original sehen/hören mussten. Und es hat wieder gewirkt. Dieser Film geht tief, sehr tief. Lange Zeit ist nicht klar ob und wie Dave in den Mord von Katie verstrickt ist. Während Penn den Vater in einer hervorragenden Mischung aus rasender Wut und herzzerreißender Trauer gibt, geht Robbins voll in seiner Opfer-Rolle auf. Kevin Bacon als Polizist Sean, der zwischen den Fronten steht und zu vermitteln versucht, macht das perfekte Schauspiel-Trio perfekt.
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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenDieser reiht sich mühelos ein, in die Liste anderer genialer Regiearbeiten Eastwoods und ist (für mich) einer der besten Filme der letzten 10 Jahre. Die Darsteller liefern ein großartiges Schauspiel ab, wenn nicht gar das Beste ihres Lebens. Von den renommiert besetzten Hauptrollen (Sean Penn, Kevin Bacon, Tim Robbins) bis hin zu dem eher unbekannteren Nebencast, alle überzeugen sie auf der ganzen Linie und machen diesen Streifen zu einem unglaublichen Erlebnis. Mystic River verzichtet dabei gänzlich auf rasante Actionszenen oder große Special Effects, ganz im Gegenteil. Die Geschichte wird in einem sehr gemächlichem Tempo erzählt, welches Eastwood geschickt nutzt, um dabei die Schicksale seiner Protagonisten und deren Handeln aufs ausführlichste zu beleuchten.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen[Der Filmemacher zeigt sich] auf der Höhe seiner Kunst. Er ist minimalistisch, präzise, unspektakulär: alles Fremdworte für die New-Cinema-Brüder. Er widerstand Studio-Druck, im billigen Toronto zu drehen, und bestand auf Originalschauplätzen. Er vermag Wiederholungen mit Sinn aufzuladen und weiß, dass sein größtes Kapital die Schauspieler sind, nicht die Programmierer.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenIn seinem elegischen Tempo knüpft Mystic River an die Schule realistisch-urbaner, zeitaktueller Gangsterfilme und Melodramen an, die seinerzeit Raoul Walsh und William Wellman für Warner Bros. inszenierten. Der schwarzweiße Vorspann stünde mithin für eine atmosphärische Einfärbung, die jene Aura von Verhängnis einholen soll, die in deren Filmen herrschte. Seit je her sucht Eastwood ein modernes Äquivalent zur Weltsicht des Film noir. Im unergründlichen Dunkel, in das Kameramann Tom Stern die Gesichter taucht, sowie die entsättigten Farben, mit denen Mystic River drapiert ist, hat er es wiederum gefunden.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenEastwood wirft einen dunklen, beunruhigend-verstörenden Blick auf die menschliche Natur, die, so legt er nahe, der immer neuen Verstrickung in Gewalt und Verbrechen, Schuld und Sühne nicht entkommen kann. Auf der Höhe seiner Regiekunst erinnert der Film an UNFORGIVEN oder A PERFECT WORLD, erst recht in dem Höhepunkt, zu dem er sich im Schlussakt steigert, in den schreckliche Ironien, die ganz an seinem Ende stehen.
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Kommentare (122) — Film: Mystic River
Kommentar schreibenOliver0403 2012/05/27 02:56:31
Kommentar löschenEs ist schon bemerkenswert, wie sich zwei Filme von Clint Eastwood bei mir geschmacklich unterscheiden. Während "Gran Torino" von mir noch 8/10 bekommen hat, weil mich dieser richtig gut unterhalten und teilweise begeistert hat, ging dieser Film leider weitestgehend an mir vorbei. Trotz hervorragender Besetzung kam für mich kaum Spannung rüber und ich bekam einfach keinen Bezug zur Handlung und der Charakteren. Ich habe mich immer wieder gefragt, was denn an dem Film so toll sein sollte. Bin selber etwas überrascht, denn die Vorhersage lag bei 8/10 Punkten.
Aber gut, auch eine Legende wie Clint Eastwood trifft nicht immer meinen Geschmack.
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rbets 2012/05/27 03:11:15
Antwort löschenUnd ich fand weder "gran Torino" noch "Mystic River" wirklich gut... dafür hat mir "Changeling" gut gefallen ;)
m.laterne 2012/05/27 03:35:27
Antwort löschenUnd ich fand Mystic River im Gegensatz zu Gran Torino richtig gut. Es kommt vielleicht auch auf die momentane Atmosphäre und Stimmung an. Denn wenn man sich drauf einlässt ist Mystic River überaus spannend.
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Oliver0403 2012/05/27 05:40:06
Antwort löschenIch muss sagen, dass ich Kevin Bacon in "Sleepers" wesentlich besser fand und Tim Robbins in "Die Verurteilten" dazu muss man wohl nicht viel sagen oder?
m.laterne 2012/05/27 11:18:48
Antwort löschendas kann man so stehen lassen.
WHSS 2012/05/17 21:21:53
Kommentar löschenNach so vielen tollen Kommentaren fällt einem nicht mehr viel ein. Ein wirklich toller Film. Spannende Geschichte, klasse Schauspieler und Clint Eastwood als Regisseur wiederholt sehr erfolgreich. Hut ab.
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Cass1 2012/05/09 14:40:23
Kommentar löschenDie ersten 2/3 sind wirklich große Klasse. Der Rest ist Humbug und insbesondere das Ende setzt dem ganzen die Krone auf, meiner Meinung nach. Der Film ist durchaus sehenswert, aber Abzüge gibts für den letzten Teil.
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J!GS4W 2012/04/29 21:04:26
Kommentar löschenUnd genau so muss ein Thriller aussehen!
Clint Eastwood schafft es wirklich uns die ganze Zeit fleißig am Ball zu halten. Spannung gibt's unentwegt und hinzu kommt noch, dass auch jede noch so kleine Rolle von hochkarätigen Schauspielern besetzt wurde. Die Dialoge sind fantastisch geschrieben und einheimlich glaubwürdig, ebenso die ganzen Emotionen der Figuren, sodass wir jeden nachvollziehen können. Dabei ist die Laufzeit ihre Überlänge voll und ganz wert, denn Story und Figuren entfalten sich vollkommen natürlich. Obendrein wird auch nicht die ganze Zeit groß mit einer Moral oder überschwänglichen Coolness herumgewedelt, sodass wir nicht die ganze Zeit denken, dass wir uns nur einen Film ansehen. Da merkt man Eastwood sein Handwerk einfach an und seine Erfahrung. Die Art und Weise wie er hier alle kleineren und größeren Prachtstücke in Story und Cast mühelos zusammenführt. Penn, Robbins und Bacon sind dabei natürlich am meisten hervorzuheben. Schön übrigens, dass Bacon hier den guten Cop spielt und da zeigt sich auch schon wieder eine Meisterleistung Eastwoods, denn ich habe glaube ich noch nie in einem Film so nachvollziehbare Polizeiarbeit gesehen. Nichts da mit magischem Instinkt oder Ähnlichem, nein, wie die Menschen hier agieren wirkt einfach an jedem Punkt logisch nachvollziehbar. "Mystic River" ist ausgezeichnete Unterhaltung mit Grips.
Sehr empfehlenswert!
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JackoXL 2012/04/29 21:09:01
Antwort löschenSehr schön auf den Punkt gebracht. Meisterwerk.
SoulReaver 2012/04/29 21:13:58
Antwort löschenEiner meiner Lieblingsfilme. Absolut. Sean Penn ist sooooooooooooo perfekt.
JackoXL 2012/04/29 21:16:06
Antwort löschenNicht nur er. Praktisch alle. Marcia Gay Harden fand ich sensationell.
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J!GS4W 2012/04/29 21:25:36
Antwort löschenDie nehmen sich da alle nicht viel, wenn Penn vielleicht auch einen Hauch die Nase vorn hat. Aber seine Rolle ist hier nun einmal auch sehr genau ausgefeilt.
Hartigan85 2012/04/29 22:32:27
Antwort löschenSchöner Kommentar zu einem überragenden Film.
MissCapone 2012/04/18 12:42:10
Kommentar löschenBemerkenswerte Arbeit vom Meisterregisseur des stillen Films mit einer unbestrittenen, grandiosen schauspielerischen Leistung von Sean Penn. Allerdings wird einem schon nach 30 min klar, wer der Mörder ist - der Thriller folgt dem üblichen Muster.
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Graf Krolock 2012/04/09 19:13:06
Kommentar löschenMystic River ist im großen und ganzen sicher eine bemerkenswerte Leistung von Eastwood, was aber jetzt nicht hervorragend heißen soll. Die irgendwie unbehagliche Stimmung und die Spannung, die im Laufe der Story erzeugt werden, machen einen Großteil des Films aus. Allerdings fand ich alles irgendwie zu dramatisch und man hat auch irgendwie das Gefühl, dass es sich hinterher nur noch auf ein Ziel beschränkt, was ich hier nicht ansprechen möchte, um nicht mehr zu verraten. Teilweise zog es sich dann auch zwischendurch etwas. Und ja, meine Vorschreiber haben recht, das Ende war dann irgendwie auch nicht der Hit. Es bleibt am Ende ein etwas zwiespältiger Eindruck.
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timotion 2012/04/09 03:31:01
Kommentar löschen!!! ACHTUNG, ENTHÄLT SPOILER !!! Macht aber nix, gucken lohnt eh nicht. Die scheisse.
---------------------------------
Die ganze Zeit denkt man sich "HALLO?! Er kanns doch nich sein! Er hat weder ein motiv, noch wärs als story wirklich clever - und wie soll sie ihm zB die dicke schnittverletzung zugezogen haben?!" Entweder hätte man ihn viel verdächtiger erscheinen lassen müssen, dass man sean penn am liebsten zurufen würde "stich für mich auch noch mal rein!", oder es hätte gar nicht zu diesem ende kommen dürfen. Erst recht nicht, mit zwei jungen kids die einen mord(!!!) begehen damit der große Bruder nicht abhaut. Lachhaft. Und dann das ganze als Ethikrätsel verpacken. Uhhh, der liebe wird zum bösen. Aber das müsse man verstehen, weil seine tochter umgebracht wurde. Das leben sei nich einfach, weil es einen in situationen bringt in denen man jegliche moralischen brötchen den tauben vorwirft als sie auf den eigenen teller zu werfen. Ja, dann lasst mich in dem glauben wie sean penn, anstatt mir nach 5min klar zu machen, dass er in 1,5h ne dumme tat tut. Sowas idiotisches. Nen Twist anzetteln, den jeder schon ne halbe stunde vorher voraussagt. GRRRR
Man reg ich mich auf - und ich bin noch nicht fertig. Denn Das schlimmste ist, dass ich 90% des castes liebe und es eine frechheit finde, dass clint eastwood sie mit so einer schlimmen story verheizt. Der Arsch. So!
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I_have_seen 2012/04/04 20:51:35
Kommentar löschenVorabbemerkung:
Man muss sich beim annähern und bewerten des Films höllisch vorsehen das die Bewertung nicht allzusehr vereinnahmt ist mit dem eigenen oder gesellschaftlichen Wertvorstellungen über Moral und Sitte und stattdessen lediglich das tut was fair und angebracht ist, nämlich den Film nach dem dagebotenen Konzeptions- und Umsetzungsvermögen zu beurteilen. Das das bei diesem Film einigermaßen schwer fällt liegt für mich daran, dass ziemlich viel traumatisches und bedrückendes zusammengebracht wird (was mich dabei bewegt sind "verletzte Kinder(bzw. -seelen)).
Zum Film:
Clint Eastwood, ist für mich eine Ausnahmeerscheinung und ein Qualitätsgarant dessen "arbeiten" sich dadurch auszeichnen das er es schafft von Jahr zu Jahr und von Film zu Film noch eine Leistungssteigerung hinzulegen.
Mystik River ist für mich in erster Linie ein heikles Beziehungs- und Gesellschaftsdrama das in einem Arbeiterviertel spielt. In einem hevorragenden Auftakt schafft der Film vorne rein ein belastetes Klima das die drei Hauptfiguren spaltet und im Verlauf des Films wieder zusammenführen wird.
Dieses scheinbar so ruhig am Fluss liegende Stadtvietel hat allerdings mindestens zwei Gesichter. Ein öffentliches Bild das ein stand- bzw. statthaften Eindruck macht und ein suptil-verborgenes Dasein das von abgründen und untiefen zeugt. Und das gleiche trifft auf die Bewohner des Viertels zu: Sie geben sich nach außen anständig und zivilisiert und sind es in der Innenansicht nicht. Alle führen ein verborgenes Doppelleben. Ein Leben das ziemlich weit entfernt ist von "gewöhnlichen" rechtsstaatlich einwandfreien und zivilisierten Ordnungsvorstellungen. Es ist eine individuelle Lebenswelt, in der vom Rest der Welt abgeschiedene Motive aggieren; die von Leid, Wut und Liebe erzählen. Eine durch "unschöne Erfahrung" zerrüttete Gesellschaft verschließt sich bei der Ermittlung in diesem Millieu (mit spärlichen) Lügen. ALS ERZÄHLPARAMETER IST DAS SCHON MAL SUPER-SPANNENDER STOFF! In den Händen eines begabten Regiersseurs und ausgestattet mit allerhand talentierten Schauspielern ist das ein Gesamtpaket das man sich kaum entgehen lassen möchte. Meint man zumindest.
Bewertung des Films
(1) Zu den Stärken des Films zähle ich die vielen schlüssigen Ideen die uns die Motive dieses Doppellebens und der ständigen heimlichtuerei und die Lügerei erklären. Obwohl es doch einige Merkwürdigkeiten gibt und allerhand Rätsel sich auftun wird das Bild letztendlich vollständig und klar. (2) Die Schauspieler vermitteln zwischen den gehemmten tun sehr gut wie es in ihrem inneren emotional brodelt.
***Vorsicht Spoiler***
Im Ganzen bin ich aber dennoch in einigen Punkten recht unzufrieden. Die emtionale Beteiligung am Film ließ bei mir doch relativ schnell nach dem doch relativ schnell klar ist das der Hauptverdächtige eben nur schwer der Täter sein kann (Stichwort: die Waffe; die Schnittwunde hatte er sicherlich nicht vom Opfer ...und das quasi mehrmalige draufstoßen während man die Ermittlungen verfolgt und eben mehr weiß als die Polizisten weil die den Polizeinotruf in ihre Ermittlungen nicht einbezogen haben... gibts sowas? Kommt sowas im wahren leben vor ...bestimmt und haben die Polizisten schwer zw. den Lügen die Wahrheit rauszufinden...bestimmt...aber fesselt mich das als zuschauer 2 Std. am Sessel? Mich nicht. Aber egal das scheint ja irgendwie so bewusst gewollt gewesen zu sein)...jedenfalls ist der Film dadurch für mein Geschmack zu lang geraten). Irgendwie war klar was passieren würde... Sean hat ja halt seiner toten Tochter versprochen den Verdächtigen sich vor der Verhaftung der Polizei sich vorzuknöpfen. Und nach der Maßgabe der Stringenz gabs entsprechend auf Ende hingesehen keine Wendung mehr ..dadurch waren etlichen Minuten des Films entsprechend fade. Einzig die Auflösung des Motives der Tat hat mich dann noch ein wenig interessiert ...aber ob ich es überzeugend halte ...den Bruder daran zu hindern aus dem kühlen Elternhaus zu gehen und die beiden andern allein der "Mutter" zu überlassen ..ob das ein gemeinschaftlich vorbereiteten Mord von 2 Minderjährigen plausibel macht...ich weiß nicht so recht ..glaub ich eher nicht. Das Sean zum Tatmotiv hin nochmal von Kevin sozusagen belogen wird ..fand ich nochmal eine echt gute idee.
Der Film läßt "atmosphärisch" schnell nach und wird langatmig. Ton und Bild sind dann machnmal Faktoren die noch was "hochreißen" können aber auch das finde ich hier nicht.
Ich werde den Film eher nicht nochmal sehen und was das Weiterempfelen angeht... vermutlich werde ich das auch nicht... kurzum ich bin nicht beeindruckt von den Film.
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keinohrhase20 2012/03/18 08:56:58
Kommentar löschenEigentlich fließen Flüsse bekanntlicher maßen in eine Richtung.Bei Myststic River jedoch läuft das ganze etwas anders. Hier wird zwar ein packender Krimi erzählt dies jedoch ohne das man von Anfang bis ende einfach in eine Richtung geführt wird, nein hier ist das ganze schon etwas komplexer.
Jede der Figuren weißt Ungereimtheiten auf, Tatsachen widersprechen sich, Aussagen stimmen nicht über ein und Gerechtigkeit darf bezweifelt werden. Am Ende jedoch läuft alles wunderbar zusammen. Wie ein Fluss. Der in diesem Fall genau so reißerisch wie (trügerisch) still sein kann. Am Ende bricht alles zusammen, löst sich alles auf, wird alles entfesselt.
Die großartigen Darsteller, die geschickte Inszenierung und nicht zuletzt aber mit besonderer Betonung die wahnsinnig intelligente Story aus der Feder von Dennis Lehane geben dem Film eine Kraft welche regelrecht über den Zuschauer hinein bricht. Ebenso tragisch und emotional wie spannend und packend. Ebenso großartig wie (un)angenehm an zu sehen. Meisterwerk.
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Hauserfritz 2012/02/20 00:28:17
Kommentar löschenOje.... Schon lange nicht mehr so ne Scheisse gesehen.... Der Film erinnert mich an einen billigen Tatort. Die Story ist mehr als behindert und über den Schluss will ich gar nicht reden, sowas dämliches hab ich noch selten gesehen (und es trifft natürlich immer die Unschuldigen). Und dan hat der Film auch noch ne Laufzeit von über 2 Stunden. Einfach nur lächerlich....
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Danyrail 2012/02/20 10:39:05
Antwort löschenMir fehlt der Dislike Button...
Hauserfritz 2012/02/20 11:56:49
Antwort löschenWar mir schon im vorraus klar, das wenn man nen Film mit ner durchschnittlichen 8er Wertung basht, gleich die ersten nörgler kommen. Aber damit kann ich leben und der Filmgeschmack ist nunmal verschieden...
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Danyrail 2012/02/20 12:00:12
Antwort löschenMit anderen Meinungen kann ich auch wunderbar leben, alles kein Problem.
Nur, eine Wertung "ärgerlich" damit zu begründen, dass die Story "mehr als behindert" ist, und dass der Film "über 2 Stunden" dauert, ist nicht sachlich, nicht einmal annähernd!
Wenns passend begründet ist habe ich gegen sehr konträre Meinungen nichts!
Hauserfritz 2012/02/20 19:43:32
Antwort löschenNunja, wie gesagt, der Film ist für mich wie ein 0815 Tatort, der jede Woche im Fernsehn läuft. 2 Cops die ein Mord aufklären, das wars...
Und was zum Teufel soll die Interpretation des Filmes sein? Das man ruhig einfach mal Selbstjustiz ausüben soll (an einem Typen der sowieso ein total beschissenes Leben hatte), und dan noch ungeschoren davon kommt? Also bitte...
Tut mir Leid aber sowas hat meiner Meinung nach einfach mal ne 2 verdient. Die Story ist zu langweilig, zu normal (halt einfach Krimimässig) und über den Schluss bin ich einfach schockiert.
Und übrigens: Das der Film 2 Stunden dauert hat überhaupt nichts mit der schlechten Wertung zu tun.
ruf mich an 2012/02/10 01:31:05
Kommentar löschenKommt leise angeschlichen und hat es faustdick hinter den Ohren. Mystic River ist ein großartiger Film, aber keiner der einen großen Wirbel um sich macht. Ganz anders als Gran Torino oder milliondollarbaby.
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Christina-Maria von Gusinski 2012/01/29 05:21:36
Kommentar löschenClint Eastwood versteht sein Handwerk als Schauspieler genauso gut, wie als Regisseur. Einer der wenigen, dem beides gleichermaßen gelingt. Ein großartiger Sean Penn in der Hauptrolle, manchmal leichte Tendenz zum Overacting, zum Überspielen, aber das passt an dieser Stelle und ist vor allem mit der Musik perfekt abgestimmt.
Habe aufgrund des Titels erwartet, einen Gruselfilm zu sehen, wurde diesbezüglich enttäuscht, der Titel ist einfach irreführend. Der Fluß spielt keine wirkliche Rolle, es hätte jedes andere Gewässer sein können, ein Meer, ein See, was auch immer. Trotzdem ein spannender Film, bei dem man bis zum Ende mitfiebert.
*****
Achtung Spoiler!
*****
Was für ein ätzendes Ende! Ein zweifacher Mörder kommt einfach so davon und wird von der Polizei auch noch gedeckt? Nachdem alles 'ausgestanden' ist, herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Nachdem man den ganzen Film über eine Sympathie für die Hauptfigur aufgebaut und seinen Schmerz über den Verlust der Tochter mitgelitten hat, stellt dieser sich als eiskalter Doppelmörder heraus. Mag ich nicht. Verstösst absolut gegen mein persönliches Empfinden von Recht und Unrecht, daher 'nur' 6 Punkte.
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aberaber 2011/12/21 09:00:45
Kommentar löschenTolle Schauspieler, aber der Film hat mich irgendwie nicht gepackt.
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Joxcus 2011/12/06 17:16:12
Kommentar löschenEs gibt einige Dinge an manchen Filmen, die ich sehr schätze. Wichtige Elemente, mit denen gewissenhaft umgegangen wird, so dass sich eben jene Filme von der Masse abheben und sich mitunter Spuren der Genialität bemerkbar machen! Zu ihnen zähle ich "Mystic River". So liebe ich Werke, in denen Regisseure alles von ihren Darstellern abverlangen! Ob nun die sanften Augenblicke oder die harten Auseinandersetzungen! Der Streifen hier lebt wahrlich von diesen Momenten und sämtliche Akteure erfüllen diese Aufgabe wirklich mit Bravour! Allen voran Sean Penn, Kevin Bacon, Tim Robbins und Marcia Gay Harden. Sie spielen ihre Rollen sehr intensiv und mit großer Leidenschaft. Das merkt man ihnen zu jedem Zeitpunkt an! Die Trauer, die beispielsweise im Gesicht von Penns Figur abzulesen ist, wirkt beängstigend echt. Man nimmt ihm hier zu 100% ab, dass er seine Tochter vor kurzem erst verloren hat. Aber auch Bacons Gesamtausstrahlung gefiel mir hier ausgesprochen gut! Liegt wahrscheinlich mit daran, dass er hier mal als Good Guy zu sehen ist.
Was ich sehr bemerkenswert an Eastwoods Werken finde, ist die sorgfältige Ausarbeitung seiner Figuren. So auch in "Mystic River"! Keine Person ist perfekt. Jede hat ihre Glanz- und Schattenseiten. Es gibt keine Helden, sondern bemitleidenswerte Menschen, die Fehlentscheidungen hinnehmen müssen, von Zweifeln geplagt sind und schwierige Entschlüsse zu fällen haben! Das Resultat ist, dass man es hier mit äußerst realitätsnahen Charakteren zu tun hat!
Die Spannung zum Ende hin ist fast unerträglich! Denn man fragt sich stets, wer denn nun für den Tod der 19-Jährigen verantwortlich ist! "Mystic River" ist ein großer Film, der fernab vom Hollywoodkitsch die knallharte Unfairness des Lebens offenbart! Wie ein Schlag ins Gesicht, niederschmetternd und herzzereißend! Musik, Schauspieler und die bedrohliche wie trübe Atmosphäre ergeben zusammen eine perfekte Symbiose. Ein starker Thriller, der in erster Linie von seinen umwerfenden Darstellerleistungen lebt und durch das brilliante Ende vollends zu überzeugen weiß.
<spoiler> "Danke, dass du die Mörder gefunden hast, Sean! Wärst du bloß schneller gewesen!"</spoiler>
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JohnnyKee 2011/12/06 20:09:24
Antwort löschenMuss ich auch noch sehen! Toll gewritten bey se wäiy ^^
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Joxcus 2011/12/06 20:20:33
Antwort löschenThäng yu! Es lohnt sich! :)
Joxcus 2011/12/06 22:52:43
Antwort löschenDanke Tjeorrmy!
MarianoRodriguentino 2011/10/24 21:07:29
Kommentar löschenEine echt interessante Story. Leider ist der Film aber nicht ganz so packend, wie er gerne sein möchte. Macht aber fast nichts, denn die schauspielerische Leistung gleicht das ganz locker aus. Hat echt Spaß gemacht Sean Penn und Tim Robbins zuzuschauen. Vor allem Robbins hat mich sehr beeindruckt.
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Commentator 2011/10/24 12:32:27
Kommentar löschenÄußerst kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gerechtigkeit. Ein weiteres Meisterwerk von Clint Eastwood und zwar eines, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Außerdem gibt es meisterhafte Schauspieler zu sehen. Egal ob Kevin Bacon, Tim Robbins, oder Sean Penn. Allesamt genial!
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U-Turn 2011/10/23 15:45:23
Kommentar löschenGut gemacht, mal wieder Qualitätsarbeit von Clint Eastwood. Im Ergebnis für meinen Geschmack etwas zu verstörend, sonst hätte es eine höhere Bewertung gegeben.
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RoosterCogburn 2011/10/16 19:09:47
Kommentar löschen"Mystic River" zeichnet sich vor allem durch Spannung und hervorragende, schauspielerische Leistung aus. Was Penn und Robbins bieten ist allererste Sahne.
+++ Spoiler AN+++
Wenn Penn voller Verzweiflung, Wut und Trauer den Mörder seiner Tochter ausfindig machen will, ist das nicht nur glaubhaft sondern meistens auch äußert herzzerreißend. Ohne allzu viel verraten zu wollen, seine Raserei erreicht einen tragischen Trugschluss, was ganz hollywooduntypisch für ein sehr düsteres Ende am Mystic River sorgt.
+++Spoiler AUS+++
Für mich spiegelt "Mystic River" den neuen Eastwood wieder, eine lebende Legende die hiermit nochmals ihren Platz auf dem Regiestuhl festigte und im Anschluss mit einer Handvoll grandioser Filme seine Qualitäten wieder unter Beweis stellte.
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judischnudi 2011/10/15 13:41:56
Kommentar löschenDas ist einer von diesen Filmen, die man eigentlich nicht mögen will, weil es darin so schrecklich ungerecht und böse zugeht und dann findet man ihn doch gut. Tim Robbins war die perfekte Besetzung, genauso wie Sean Penn, den ich seit diesem Film nie wieder richtig nett finden kann.
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Manschi 2011/09/25 18:01:38
Kommentar löschenDie drei la´s:
Langweilig, Langatmig und Lachhaft...
Es dauert ewig, bis die Story mal ins Rollen kommt und einzig und allein der Anfang war spannend...
War für mich nicht der Bringer...
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Roolfer 2011/09/25 18:54:11
Antwort löschenDie drei bla´s:
Bla, bla, bla... Zum Glück habe ich einen anderen Geschmack :)
Movieking 2011/09/25 20:14:42
Antwort löschendas ist ein grobes faul wie es beim damenfußball nicht schlimmer geht alter dein geschmack ist echt bitter das hat fast nix mehr mit meinung zu tun
Christian R. 2011/09/25 21:42:23
Antwort löschenDas einem die Story nicht unbedingt zusagt ist ja kein Problem, aber Clint Eastwood hat es bei Mystic River viel besser umgesetzt "den Mörder zu finden" als viele andere. Außerdem kann man in einer Wertung doch auch unter anderem die schauspielerische Leistung und den Soundtrack würdigen, die bei diesem Film grandios waren.
Manschi 2011/09/28 12:47:03
Antwort löschenHätte ich den film im kino angeschaut, wäre ich aber trotz der schauspielerischen leistung und des soundtracks eingeschlafen denke ich.
Ich meine klar, man kann über solche sachen was gutes schreiben, aber ich hab halt den film als ganzes bewertet und mir persönlich hat er halt nicht gefallen.
Ist meine PERSÖNLICHE Meinung, nicht mehr, nicht weniger.
istmeinmitgliedsname 2011/11/25 00:10:42
Antwort löschenwieso werft ihr "Manschi" gleich fast schlechten Filmgeschmack vor. a) ist es tatsächlich so, dass es seine persönliche meinung ist und b) das einfach nicht zu bewerten ist! ich fand den film auch grottig. die ganze story ist natürlich schonmal eine idee. doch angefangen von sean penn, der ... nee, in meinen augen einfach nicht gut spielt, sondern eben so "hollywood-schauspiel-schule"-mäßig und oh jesus; well..forget all about Dave! - SPOILER - jimmy bringt jemanden um, und gar jemand unschuldigen (mal von dem kindermissbraucher abgesehen) und dann heißt es "sjahh. naja, du hast es aus liebe zu deiner tochter getan" und seine frau pusht den mist noch und kommt mit "du bist nicht schwach. du könntest die ganze stadt regieren" .. ja .. und?! worum geht's denn eigentlich. und dieses "wer-ist-der-mörder" spiel ist, für mich, auch nicht da. Ich habe ganz .. unbewusst nicht einmal Dave verdächtigt. Und dass dann am Ende einfach die zwei Jungs da rauskamen und der Mord .. ja so banale Ursachen hatte. Und diese billige kurze Vorgeschichte, auf der dann ab und zu etwas aufgebaut wurde "oh man, wenn Wir damals in das auto gestiegen wären". -seid ihr aber nicht. und da ist dann der gestörte dave, der a) eine ganz schön fiese frau hat, die ihn in einer schweren situation fallen lässt und der einfach so blöd dargestellt wird. man erfährt gar nichts über ihn. er ist nur etwas stiller und das liegt wohl an dem missbrauch als kind usw. dabei hätten sie vielmehr darauf eingehen können. denn mit wem oder was kann man sich hier überhaupt identifizieren?! jimmy scheint ein von leeren werten (stolz, würde, ehre blabla) gesteuerter macho zu sein, der dann irgendwie eine traurige seite aus sich presst. und wohlgemerkt ist er auch ziemlich feige und egoistisch, denn er stellt sich der polizei nicht, um den mord an dave zu gestehen. Aber er erwartet es vom mörder seiner tochter (in dem fall dave). doch nicht mal das hält er ja ein. er ist so gefühlsgesteuert und bringt den mann, der erstmal ein traumatisches, nicht nachvollziehbares ereignis in seiner kindheit erlebte, dass niemand sich genau vorstellen kann, dann sein ganzes leben das gefühl hat nicht mehr der junge/mensch zu sein, der er vor dem ereignis war und dem dann noch zum hübschen ende vorgeworfen wurde, er habe jemanden umgebracht.
und der titel ..... :"leute, wir brauchen noch einen namen für den film." eine szene .... und darin dann der fluss, wo jimmy seine ganzen anderen opfer reinschmiss, um seine sünden zu ertränken, den sie drum "mystic river" tauften. ok- einhalt. gibt es da noch eine tiefergehende metapher oder symbolische bedeutung, die ich nicht mitbekommen habe? - denn ansonsten hat der titel nichts mit irgendwas sonst zu tun, außer dass dave da reingeworfen wird.
ich finde dave ist ein alleiniges opfer von allem. verständnislose frau, verständnislose "freunde", voreingenommene polizisten. und dass dave's sohn jetzt keinen vater mehr hat, ist ja auch scheinbar allen scheiß egal. und jimmy kommt noch mit ner schicken sonnenbrille rausspaziert und wird als held dargestellt. oh man. nee. nicht gut. ich bin wirklich über diese hohen bewertungen aller hier überrascht. und war schon am nachdenken, ob ich beim schauen vielleicht schlecht drauf war usw. doch das war nicht der fall.
ich mag clint eastwood. aber mystic river fand ich etwas lachhaft.
terraNova 2011/12/08 06:25:14
Antwort löschenDa kann ich eigentlich nahtlos anknüpfen. Schöner Kommentar istnichtmeinmitgliedsname : )
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istmeinmitgliedsname 2011/12/13 00:43:41
Antwort löschenoh, das freut mich doch!
el benko 2012/03/27 01:59:47
Antwort löschenword istmeinmitgliedsname