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Shutter Island

Shutter Island (2010), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 25.02.2010


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7.2
Kritiker
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7.8
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42561 Bewertungen
608 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo

In Shutter Island von Martin Scorsese soll Leonardo DiCaprio als FBI-Ermittler in einer Psychiatrie ermitteln. Dort stößt er nicht nur aus mysteriöse Zwischenfälle sondern auch auf seine inneren Dämonen.

Vor der Küste Massachusetts liegt die kleine Insel Shutter Island. Auf ihr befindet sich im Jahr 1954 das Ashcliffe Hospital für psychisch gestörte Schwerverbrecher, welches als ausbruchsicher gilt. Trotzdem gelang es der Patientin Rachel Solando scheinbar spurlos aus ihrer geschlossenen Zelle zu entkommen.

Um den Fall aufzuklären werden die U.S. Marshals ‘Teddy’ Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) auf die Insel beordert. Schnell wird ihnen klar, dass die Insel ein dunkles Geheimnis umgibt. Wähend ein Hurricane aufzieht, der eine Rückkehr von der Insel unmöglich macht, stößt Teddy auf Hinweise verbotener medizinischer Experimente an Menschen und tramatisierte Insassen. Auch ihn selbst plagen immer stärkere Kopfschmerzen und Erinnerungen an seine verstorbene Familie und seine traumatischen Erlebnisse als GI im Zweiten Weltkrieg. Zunehmend paranoid stößt er bald auf ein weiteres Geheimnis von Shutter Island: Die Insel hat neben den 66 bekannten Patienten anscheinen einen weiteren, dessen Behandlung vertuscht werden soll.

Hintergrund & Infos zu Shutter Island
Shutter Island ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Regielegende Martin Scorsese mit Superstar Leonardo DiCaprio nach Departed – Unter Feinden, Gangs of New York und Aviator. Seine Premiere feiert er auf den 60. Filmfestspielen von Berlin. Obwohl der Film praktisch sofort zu einem immensen Erfolg an den Kinokassen wurde, blieben die Kritiker verhalten. Auch bei den Oscarverleihungen wurde Shutter Island – sehr ungewöhnlich für einen Martin Scorsese Film – nicht einmal nominiert. Beim Publikum kam der Film bedeutend besser an und erfreute sich nicht nur einer bleibenden Beliebtheit, sondern verfestigte aus Leonardo DiCaprios Ruf als Charakterdarsteller. (ST)

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Mehr Bilder (22) und Videos (7) zu Shutter Island


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Shutter Island
Genre
Mysterythriller, Drama, Thriller
Zeit
1954
Ort
Boston
Handlung
Cop, Ermittlung, Geheimnis, Insel, Irrenanstalt, Lobotomie, Menschenversuch, Mystery, Mörder, Polizei, Psychiatrie, Roman, Serienmörder, Suche nach Mörder, Verbrecherjagd, Vermisste Person
Stimmung
Spannend
Tag
70mm und IMAX, Literaturverfilmung, Mindgame-Film
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Appian Way, Paramount Pictures, Phoenix Pictures, Sikelia Productions

Kritiken (28) — Film: Shutter Island

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Herausragend

[...] Schon in den ersten Minuten schlägt Shutter Island den Zuschauer mit präzisen, starken Bildern und einem wuchtigen Soundtrack in seinen Bann. Scorsese beweist hier schon sehr bald einmal mehr, dass er sowohl ein Händchen für die Schauspielerauswahl besitzt, als auch für Bild- und Tonkompositionen, respektive für Personen, die ihr Handwerk verstehen und seine Version des Films adäquat umzusetzen wissen. So unvermittelt wie wir in die Geschichte geworfen werden, so unvermittelt beginnt auch die Zusammenarbeit von Daniels und Aule aka Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo, die, obwohl Ruffalo zuweilen zum reinen Stichwortgeber degradiert wird, eine schöne und überzeugende Chemie untereinander entwickeln. [...]

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SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.5Ausgezeichnet

[...] Bei der Suche nach Wahrheit lebt der Film durchgehend von der tragenden Darstellung DiCaprios und von der bedrückenden Atmosphäre. Eine Flucht von der Insel ist unmöglich. Zu weit ist der Weg zum Festland und zu hoch sind die Klippen. Man kann sich zwar verstecken, doch das Entkommen selbst ist unmöglich. Sobald der Sturm aufzieht und die Insel kontrolliert, zeigt sich nicht nur die unbändige Kraft der Natur, sondern auch Teddy Daniels Charakter wird immer weiter verschoben und verdreht, um sich immer tiefer in sein eigenes Chaos zu stürzen. Seine Vergangenheit wird zum Gegenwartsgefühl. Realität und Traum werden vermischt und das Fünkchen Wahrheit, welches an jedem dieser Momente haftet, muss Stück für Stück sorgfältig zusammengefügt werden. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

regiseurin

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Ja das Gesamtergebnis is dadurch zum Glück nicht beeinträchtigt =)


SoulReaver

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:)


Mr.Film: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Teddy Daniels: "An diesem Ort frage ich mich..."
Chuck Aule: "Was denn Boss?"
Teddy Daniels: "Was wäre schlimmer, zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?"

"Shutter Island" - Der Film mit dem 'Aha'-Effekt.

So sehr ich Leonardo DiCaprio früher verschmäht habe, so sehr liebe ich ihn heute. Durch seine ganz besondere schauspielerische Art prägt er diesen Psycho-Thriller, er zeigt mir einmal mehr das er einer der wohl besten Schauspieler geworden ist.
Doch DiCaprio sollte hier nicht alleine gelobt werden, der 2te Star ist Regisseur Scorsese, die Atmosphäre die er hier geschaffen hat, wirkt dermaßen gruselig, so sehr das man dem Protagonisten einen viel schöneren Ort wünscht. Auch kann man Scorsese eine perfekte Inszenierung vorwerfen, die Traumsequenzen die immer wieder vorkommen sind abwechslungsreich. Der Score unterstützt diese Atmosphäre perfekt und sorgt für Gänsehaut.
Über den Inhalt will ich nicht viel verraten, da kann man ganz leicht spoilern, "Shutter Island" ist perfekt zum miträtseln.
Die Geschichte wirkt absolut nicht harmlos, man kriegt persönliche Schicksalsschläge zu sehen die man niemanden wünscht, eine Insel mit einer Irrenanstalt voller verrückter Krimineller und ein Klasse Verwirrspiel.
Das Ende schockt sehr und man fragt sich so sehr wie der Hauptdarsteller was man nun glauben soll.
Fazit: Eine der Besten Filme aus dem Jahre 2010 mit einem sehr starken Leonardo DiCaprio. Für Fans von Thrillern, Psycho-Filmen gewürzt mit einer Prise Mysterie, ist "Shutter Island" sehr zu empfehlen.

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 37 Antworten

Mr.Film

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Ich zwing immer wieder gerne Leute dazu Filme zu schauen :P


Filmkenner77

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Brillanter Thriller und wirklich ein Film, über den man auch nachher noch herrlich diskutieren und philosophieren kann.


evants.com: eventsandtrends.com

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8.0Ausgezeichnet

In Tradition Alfred Hitchcocks hat Regisseur Scorsese einen düsteren Psychothriller gedreht, der durch Noir-Elemente, gekonntem Einsatz des Scores, starker Kameraarbeit und einer nicht leicht zu durchschauenden Story von Anfang an Spannung aufbaut. Scorsese lässt den Zuschauer die Handlung die meiste Zeit aus Sicht der Figur des "Teddy" Daniels erleben, sodass die Blickwinkel anderer außen vor bleiben. Was ist Wahrheit, was nicht? Die Puzzleteile setzen sich erst langsam zusammen, bis die Handlung auf ein unerwartetes Finale zusteuert. Düster, spannend, unterhaltend - das ist "Shutter Island".

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Klangarchitekten

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Den "Score" finde extrem aufdringlich eingesetzt. Man nimmt ihn separat wahr, und dadurch unterstützt er nicht den Aufbau der düsteren Atmosphäre.


JonnyvsSherlock

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Er kam mir auch erst etwas aufgessetzt vor. Doch dann verhalf er dem Spannungsaufbau durch die Musik so zur Perfektion, dass ich mich an die krachige Stimmung gewohnt hatte. Sehe ich sehr positiv!


the gaffer: the-gaffer.de

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8.0Ausgezeichnet

"Shutter Island" droht zum einen, auf den erwähnten Twist reduziert, zum anderen als Genre-Übung eines Altmeisters abgetan zu werden. Die einen bemängeln die Vorhersehbarkeit (dazu später mehr), die anderen die oberflächlichen Freuden, welche er bietet. In jedem Fall aber ist “Shutter Island” ein absolut typischer Scorsese und dieses Urteil bezieht nicht nur seine Markenzeichen, sondern auch seine wiederkehrenden Problemzonen mit ein.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

Üppiges Ausstellkino voller "Guck mal hier und guck mal da"-Momente, das sich neben genretypischen Trash-Einlagen und sogar milden Naziploitation-Elementen beinahe pausenlos durch die Filmgeschichte manövriert und beherzt zum großen Erkennungsraten einlädt (Extrapunkte für die obligatorischen Powell/Pressburger-Referenzen). An der Geschichte des bewusst irreführend als Psychothriller vermarkteten Films hat Martin Scorsese offenbar keinerlei Interesse, fast hämisch führt er sie vor und fügt ihr nach und nach konfuse und völlig irrelevante Details bei, ehe sich das Gedankenkonstrukt auch als solches zu erkennen gibt – inklusive eines Schlusstwists, der keiner ist, sondern bereits von der ersten Szene an entsprechend vorbereitet wird (wunderbarer Kommentar zur lausigen Blendwerkdramaturgie der vielen Twistorama-Stinker in den letzten Jahren!), bis dann doch noch eine zweideutige Wendung nach der Wendung folgt und sich der Film somit durchaus raffiniert als absolut gradlinig erweist. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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5.5Geht so

In den 1970er Jahren hatte er Robert DeNiro, nun scheint Regie-Legende Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio einen neuen Lieblingsdarsteller gefunden zu haben. „Shutter Island“ ist nun bereits die vierte Zusammenarbeit und es wird bestimmt auch nicht die letzte sein.
„Shutter Island“, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dennis Lehane, der bereits die Vorlagen zu den grandiosen „Mystic River“ und „Gone Baby Gone“ verfasste, ist ein lupenreiner Psycho-Thriller der mit den klassischen Stilmitteln des Genre arbeitet. Dabei legt Scorsese den Fixpunkt klar aus Suspense statt auf andauernde Schockeffekte. Unterstützt wird dies durch die wirklich hervorragende Arbeit von Kameramann Robert Richardson. Er setze bereits frühere Filme von Scorsese sowie einige Werke von Oliver Stone, Quentin Tarantino und den Coen Brüdern ins richtige Licht.

„Shutter Island“ steht und fällt mit seiner Atmosphäre. Die ist zwar optisch ohne Zweifel, aber dem Film gelingt es nicht sich spannungstechnisch zu steigern. Hat der Film eine konstante Ebene der Spannung erreicht gibt es keine Spitzen mehr. Natürlich ist die Konstante nicht schlecht, aber sie verliert nach und nach an Sogwirkung was den Film teilweise unglaublich phlegmatisch ja fast schon übermüdet wirken lässt. Diese Trägheit, die man durchaus als missglücktes Stilmittel bezeichnen kann, verhindert einfach dass der, hinter seiner mysteriösen Fassade doch recht konventionelle Thriller, an cineastischer Attraktivität gewinnt.

Scorseses „Shutter Island“ hält den geschürten Erwartungen nicht stand, aber er ist gewiss kein wirklicher Reinfall. Der Film versteht es durchaus die Geheimniskrämerei interessant zu gestalten und die typischen Genrephrase wie „Ich bin nicht verrückt“ wurden wirklich hübsch in Szene gesetzt. Das Problem liegt wohl einfach darin, dass der Film sichtbar Potenzial hat, dies aber nie so einsetzt dass man davon überzeugt ist, dass die Macher das Beste aus der Geschichte herausgeholt haben. Lediglich der alle letzte Satz, über den man während des Abspanns noch einmal grübeln sollte, nutzt das vorhandene Potenzial bis zum letzten Tropfen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

«Shutter Island» ist durch die vielschichtige Handlung, die perfekte Inszenierung und die überragenden Schauspieler ein meisterhaftes Kunstwerk.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mdaxx

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Ja meiner Meinung nach nicht :D da ich fand das es ein unzureichendes Ende gab ;)


Elisabeth Maurer

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7.0Sehenswert

...Scorsese zeigt in den Filmen DiCaprio als Mann, der gegen äußere Mächte seine Identität und seine Weltvorstellung zu verteidigen sucht, ohne dabei die Übersicht und die Kontrolle zu verlieren. Mit Shutter Island aber vollzieht er eine Wendung. Um dies zu erzählen, läßt er die Zuschauer durch seine Sicht sehen und mit ihm sehr langsam die reale Wahrheit erkennen. So zweifelt auch das Publikum bis zum Schluß. Dies liegt an der Art der Inszenierung, die den Zuschauer psychisch und körperlich den Weg der Hauptfigur mitfühlen läßt. ...

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Elisabeth Maurer

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... man kann doch noch was ändern, habs grad etwas entschärft, hoffentlich ists ok so...


Christian Alt

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tststs :D


beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

Das Paar Scorsese/DiCaprio ist ein eingespieltes Team, das merkt man dem Streifen zu jeder Sekunde an. Während der erfahrene Regisseur locker eine perfekt düstere Grundstimmung zwischen Psychothriller und Film Noir aus dem Ärmel schüttelt, spielt DiCaprio einen sehr überzeugenden Marshall, der durch seine Migräne und die Anspannung mehr und mehr zu einem psychischen Wrack wird. Die Story schafft es sogar durch geschickte Kniffe und Details, meine Theorie über das Ende des Films über den Haufen zu werfen und mich am Ende doch nur mit Anstrengung wieder davon zu überzeugen, dass ich Recht hatte, nur um doch noch in einem kleinen Fragezeichen in den Abspann überzugehen.

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Ruuthi41

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Echt gut ausgedrückt, was das Ende anbelangt!


Corsovilla: SchönerDenken

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5.0Geht so

Scorsese malt diesen Psychothriller mit dickem Pinsel – und das gilt gleichermaßen für Kameraführung, Ausstattung, Score und Dialogpathos. Das kann einem zuviel werden, muss aber nicht. Und so ist “Shutter Island” für den einen ein gelungener Genrevertreter und für den anderen schwer erträgliches Psychogelaber im Pseudo-Noir-Gewand. (Mehr im Podcast)

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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7.5Sehenswert

Die größte Hürde, die Scorsese zu bewältigen hatte, war das Überwinden der Genre-Grenzen. Von einem Regisseur seines Kalibers erwartet man keinen einfachen Genrefilm mit dem man sich nur mal die Zeit vertreiben will. Doch stellt sich "Shutter Island" förmlich die ganze Zeit als nichts anderes dar. Es werden alle möglichen Klischees zelebriert, bekannte Filmtricks geremixt, ein Mash-Up aus Filmen aus Scorseses Jugend.
ACHTUNG SPOILER!
Allerdings entblößt sich mit der Schlusswendung, dieses vorgefertigte Konzept, der Film wird sichtbar, die Bilder werden hohl. Es ist die Entmystifizierung des Helden sowie seiner Welt in der es weder Gott noch Moral nur Fortschritt, Wissenschaft und Medizin gegen alles gibt. Das geträumte Leben als filmisches Werk, als würde DiCaprio mit der Hand nach dem Publikum greifen und sie fragen warum er in einem Rahmen gefangen ist. Besonders zum Ende hin, tief-traurig, entblößt sich das "Verrückt-Sein" doch nur als eine Betäubung innerer Wunden, die nicht verheilen wollen. Sie sollen nicht verheilen, sie können es nicht. Manche Verluste können nicht überwunden werden.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Die Fakten: „Shutter Island“ arbeitet mit Überraschungen, deren Wirkung fast allein über Bestehen oder Durchfallen beim Zuschauer entscheidet. In jedem Fall nicht zu vergessen ist dabei die gelungene Atmosphäre. Nicht allzu sorgfältige Spezialeffekte werden durch eine auf sehr interessante Weise fast minimalistische Tonkulisse, eine detailgespickte Inszenierung und die namhafte Besetzung locker ausgeglichen. Leonardo DiCaprio spielt seit nunmehr etwa zehn Jahren, meistens unter Scorseses Fittichen, gegen sein „Titanic“-Bubi-Image an und ist damit immer glaubwürdiger geworden. In „Shutter Island“ krallt er sich fast allen Raum der Szenen für eine recht fesselnde Darbietung, die den Psychothriller erst zum Psychothriller macht. Marc Ruffalo („Zodiac – Die Spur des Killers“) ist als Sidekick sympathischer Durchschnitt. Viel Präsenz gibt es dafür dann noch von einem schön subtilen Ben Kingsley („Lucky#Slevin“). [...]

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David Edwards: Daily Mirror David Edwards: Daily Mirror

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9.5Herausragend

Nur wenige Regisseure erreichen mit ihren Filmen sofort den selben Level fast universeller Spannung wie die Martin Scorseses. [...] Er erfüllt nicht nur die wünsche des breiten Publikums, sondern auch die von eingefleischten Cineasten. [...]

Marty hat es wieder vollbracht, einen fesselnden und wirklich schön gemachten neo-Noir abzuliefern, der mit den umwerfendsten visuellen Effekten stolziert, die man in diesen Jahren im Kino gesehen hat.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

[...]Mit „Shutter Island“ hat sich Marin Scorsese an die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dennis Lehane gewagt, der sich auch für die literarische Vorlage für Clint Eastwoods Rache-Epos „Msytic River“ verantwortlich zeigt. „Shutter Island“ ist mit Sicherheit kein ganz typischer Scorsese, schon allein weil man sich nicht des Eindrucks erwehren kann, dass Scorsese von der ersten Sekunde an auf das Stilmittel handwerklicher Übertreibung setzt. Wenn die beiden Marshalls in den ersten Minuten des Films zum düsteren Anwesen der Anstalt gefahren werden, während sich der drohende Sturm bereits ankündigt, dann wird dies von Scorsese mit einem krachenden Score unterlegt, der die gewollte Anlehnung von „Shutter Island“ an die Filmgeschichte geradezu überakzentuiert. In dieser Art und Weise geht es dann über die gesamte Spielzeit weiter, ob es sich nun um den Regen handelt, der mit unvermittelter Wucht auf die Dächer prasselt, oder ob es die gellenden Schreie sind, die immer wieder aus der Dunkelheit der ominösen Station C hallen. Scorsese gefällt sich in „Shutter Island“ offensichtlich darin, sich in einer ausdrucksstarken Bildsprache zu verlieren. Man sollte dies zwar nicht als ziellose Experimentiererei fehldeuten, dafür sitzt nach wie vor quasi jedes Bild, jede Szene perfekt, aber die immer wiederkehrenden Momente in denen Scorsese Asche oder Papier kunstvoll durch die Luft tanzen lässt, verleihen „Shutter Island“ immer wieder einen sehr expressionistischen, für Scorsese durchaus untypischen, Touch.[...]

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.5Ganz gut

Shutter Island ist technisch meisterhaft, wie es nur ein Film vom visionären Regisseur Martin Scorsese sein kann, und ein fast unerträgliches Maß an Spannung siedet und bricht gelegentlich in den zwei Dritteln des Films aus. [...] Aber es gibt auch Schwachpunkte. Wenn sich der Film auf die Irrenanstalt fokusiert, die düstere Geschichte - eine Hitchcockian Einstellung nach Dennis Lehanes Roman - ist nervenaufreibend und erbarmungslos. Aber sie verliert an Dampf wenn der Film sich in Rückblenden schlängelt und eine treffende Lösung hilft da nicht.[...] Trotz der Makel, Shutter Island ist es wert sich die fühlbare beklemende Welt die Scorsese erschaffen hat anzusehen.

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jlorenz1

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beklemende > beklemmende


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Hochglanztrash mit unwiderstehlichem Setting, der sein enormes Potenzial dank einer erstaunlich planlosen Regie nicht im Ansatz auszuschöpfen vermag. Scorsese entfernt sich seit nunmehr 20 Jahren immer weiter von der Grandiosität, die ihn in den 70ern und 80ern ausmachte und liefert kaum noch akzeptable Routinearbeit ab, mit erheblichen Timingproblemen, einem sagenhaft ruppigen Schnitt und höllischen Computer-Rückpros - alles Sachen, die man einem weniger beleumundeten Regisseur mit Recht um die Ohren gehauen hätte. Nach einer enervierend holprigen ersten Dreiviertelstunde kriegt SHUTTER ISLAND dann doch noch etwas Grip, aber letztlich ist manches zu kurz, vieles zu lang und die schlußendliche Auflösung wohl für keinen, der in den letzten Jahren im Kino war, eine echte Überraschung. Ein sturer DiCaprio müht sich redlich, das Ganze zusammenzuhalten, während sein Kollege Mark Ruffalo im schlimmen Bill Paxton-Modus ganz schön abfällt. Der Fels in der Brandung heißt Ben Kingsley; der packt den Film ein und nimmt ihn mit nach Hause.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Filmsuechtiger

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Ben Kingsley als Fels in der Brandung ist ganz klasse geschrieben! Mein Lacher des Tages!


Hisayasu S

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Gerade nochmal gesehen, gefällt mir immer noch nicht. Seh's aber umgekehrt: Der erste Teil ist noch am Besten, irgendwann ist das Teil aber dann auserzählt, dauert aber trotzdem noch ne Dreiviertel Stunde, in deren Schlußteil der tolle Ben Kingsley vorsorglich alles trotzdem nochmal ganz ausführlich erklärt.


Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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8.0Ausgezeichnet

Shutter Island ist Scorseses Hommage an die Albtraumfabrik, ein Schwelgen in Krimi-Abgründen und Horrorhistorie: von Hitchcock zum italienischen Farbkünstler Mario Bava, von Sam Fullers hysterischem Irrenhausklassiker Shock Corridor zu Schauerstücken von Val Lewton. [...] Bis in den zwiespältigen Schlusssatz zelebriert der Filmemacher grandios eine seiner zentralen Obsessionen: das Kino als Ort des Grauens und der Gnade.

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Martin Thomson: Schnitt Martin Thomson: Schnitt

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9.0Herausragend

Ein zerfallender Film(alb)traum ist Scorsese hier gelungen. Als würde David Lynch zu den Filmen von Fritz Lang träumen. Als wären diese Träume, in denen alles Körperliche metaphorisch und alles Metaphorische physisch wird, in den Bilderlabyrinthen von Stanley Kubricks Shining gefangen und als würde Hitchcock die Lebenden aus ihrer obszönen Lust heraus ihren Geist sehen zu wollen, bestrafen. Es ist der Alptraum eines Filmhistorikers, aber auch der Alptraum eines katholischen Filmemachers, den Scorsese mit Shutter Island träumt. Von Caligari zu Hitler und wieder zurück: Zur Insel, weit vorbei an dem filmischen Ethikunterricht eines Saving Private Ryan und nur knapp vorbei an der ätzenden Pop-Historie eines Inglourious Basterds zur Shutter Island.

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Gerrit Booms: Schnitt Gerrit Booms: Schnitt

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5.5Geht so

Scorsese scheint über all den Zitaten, Referenzen und Ausstattungsideen vergessen zu haben, daß sich Bedrohung eigentlich nur durch innere Logik breit machen kann. Erst, wenn etwas tatsächlich und verständlich nahe kommt, erzeugt es auch Spannung. Doch rund um den omnipräsenten US-Marshall DiCaprio, entschuldigung, Teddy Daniels bleibt alles abstrakt.

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (580) — Film: Shutter Island


Sortierung

Becci-Fandorin

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Bewertung6.5Ganz gut

Für mich ein Film der völlig überbewertet ist.
Ganz nett, okay. Auch unterhält der Film ganz gut aber um ehrlich zu sein, hat mich das Ende nicht überrascht. Insgesamt fand ich die Sache ziemlich vorhersehbar.
Ich mag Leo ja aber andere Filme mit ihm gefallen mir deutlich besser.
Nichtsdestotrotz ist der Film zum einmaligen Anschauen durchaus geeignet.

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inceptionfan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Shutter Island" ist einfach ein absolut großartiger Psychothriller! Leonardo DiCaprio spielt wirklich hervorragend und der Film schafft es einfach wunderbar, eine absolut unheimliche und bedrückende Atmosphäre aufzubauen, die nicht selten für richtige Gruselmomente sorgt. Dazu ist die Handlung spannend, verwirrend und kann am Ende wirklich überraschen. Mir persönlich waren nur ein paar wenige Momente zu langatmig inszeniert, die die Handlung teilweise ein wenig ausgebremst haben und es ist eben ein Film, den man im Normalfall nicht noch einmal anschaut, wenn man das Ende einmal kennt.
Fazit: "Shutter Island" ist ein wirklich großartiger Psychothriller mit tollen Schauspielern, gruseliger Atmosphäre und einer überraschenden Story.Sollte man ruhig gesehen haben!

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Deadbirth

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schon seit einiger Zeit mein absoluter Lieblingsfilm. Einige mögen meinen, der Film sei zu lang, aber ich hätte mir sogar ein paar Minuten mehr gewünscht. Das offene Ende stört mich nicht - ganz im Gegenteil. Genau so ist es richtig, da man sich dadurch automatisch weiterhin mehrere Tage mit dem Film im Kopf befasst - was soll man nun glauben?

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sweeneytodd

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Bewertung10.0Herausragend

Für mich war dies der zweite Film des Gespanns Scorsese-DiCaprio. Während ich von "Aviator" sehr enttäuscht war, hat mich dieser Film absolut mitgerissen. Zugegeben, die Handlung eines Horrorfilms in einer Psychatrie ist alles andere als neu, aber wurde perfekt umgesetzt. Nicht zuletzt durch einen Leo in Hochform und einem überragenden Ben Kingsley.
Sehr überrascht bin ich, dass das Ende hier so dermaßen gefeiert wird. Auch ich finde es richtig gut, aber wirklich innovativ und neu war es nicht. Ich habe bereits viele Filme gesehen, die ähnlich endeten und bereits vor dem Twist hatte ich schon so eine Ahnung, in welche Richtung das Ganze gehen würde. Dies soll jedoch keine Kritik sein. Der beste Film, den ich seit Langem gesehen habe.

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LexFuzzington

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer dieser Abende am Wochenende wo man nicht so richtig weiss, was man so machen soll. Nach Filmen geschaut, gedacht 'hey dicaprio geht immer' und echt begeistert! Hätte ich nicht erwartet. Brutal guter Film!

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EinfreierElf

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film wirbelt dein Gehirn zusammen mit all deinen Sinne mal mächtig durch! Total spannender Film mit einer krassen End-Auflösung. Das war so wirklich nicht zu erwarten. Außerdem sind die Bilder (Thrillermäßig), Scorseses Blick-Führende Inszenierung und die Schauspielleistung von DiCaprio großartig!!

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ArtYunkie

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Bewertung9.0Herausragend

Dieser Film ist nicht nur ein vorbildliches Beispiel eines ungepflegten Genres. Sondern viel mehr eine Transzendenz des menschlichen Verstandes, die durch die bekanntliche Schauspielkunst eines Leonardo DiCaprio so realistisch rüber gebracht wird, das es noch Stunden nach dem Film zu Gedankenüberflutung oder Diskussionsrunden führen kann.

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preLLeR

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ganz stark,muss man gesehen haben.

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KingLee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Leonardo,leonardo..Ja wo zu brauch man den nen oscar
Wen man so Geil überzeugt wie in diesem Film.
Was für ein Krasser Film.Und was für ein Twist am Ende
Ein grandioser,kranger,geiler,psycho-thriller.Sehenswert, immer wieder aufs Neue
Wow leonardo Wow...scheiss auf den Oscar du hast es drauf....

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Troublemaker69

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Bewertung9.5Herausragend

Ein wirklich großartiger Film, der mich in all seinen Punkten überzeugen konnte.
Die Handlung ist wirklich bis zur letzten Sekunde spannend und damit eine der besten Buchverfilmungen, die ich je gesehen habe.
Das Drehbuch ist sehr facettenreich und weist damit nicht nur Thrillerelemente auf, sondern schafft es auch mit Traumelementen und den Abgründen der Menschlichkeit zu spielen.
Die Darsteller Ben Kingsley und Leonardo DiCaprio spielen einfach einwandfrei und schaffen es einen eine Gänsehaut auf die Haut zu zaubern.

Also einen wirkliche Empfehlung: Schaut euch alle Shutter Isand an, er ist ein großartiger Thriller und soviel mehr.

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BlackLevel

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Bewertung9.0Herausragend

(Dieser Kommentar, enthält SPOILER)

SHUTTER ISLAND ist oberflächlich betrachtet ein düsterer Mystery-Thriller, im Kern jedoch ist es vielmehr ein raffiniert inszeniertes Psychodrama..

Mich persönlich konnte dieser Film, erst bei einer zweiten Sichtung vollkommen überzeugen. Scorsese wusste genau was er tat, in dem er dem Zuschauer eben nicht ein völlig überkonstruierten Twist vorsetzte, sondern stück für stück des Rätsels Lösung aufdeckte und doch genug Freiraum für die eigene Interpretation ließ.

Das gesamte Setting des Filmes ist überragend..
Von den Kulissen der Anstalt, über die Schauplätze der Insel, bis hin zu den Erinnerungs und Traum Szenarien, ist alles fantastisch in Szene gesetzt worden und erzeugt, im Einklang mit dem genialen Score, eine enorm packende Atmosphäre.

Die Besetzung spielt ebenfalls gut auf, besonders DiCaprio und Ben Kingsley gefallen in ihren Rollen und können vollends überzeugen.

SHUTTER ISLAND ist ein sorgsam ausgearbeiteter Film, über die psychologischen Mechanismen der Verdrängung..

Herausragend!

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racaesya

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Bewertung9.5Herausragend

Ich liebe, liebe, lieeebe diesen Film. Hab ihn mir schon zwei mal angesehen und freue mich jetzt schon irgendwann den Film ein drittes mal anzuschauen. Ich muss zugeben, dass Ende macht mit schon verrückt und gleichzeitig traurig.
Verrückt weil ich nicht genau weiß ob Leonardo wirklich ein psycho ist oder ob er von den anderen verarscht wird.
Traurig weil er, entweder wirklich krank ist, aber denkt er wäre ein Marshal oder er ist wirklich ein Marshal und wird verarscht, dass er ein psycho ist, der arme Leo.
Es gibt viele Verwirrungen im Film ob er verarscht wird oder nicht. Ich denke aber schon dass er der Psycho ist, sonst ergibt vieles keinen Sinn, wie der Therapeut, der sein angeblicher Partner Chuck sein soll oder die ganzen Albträume und Hallizinationen von Kindern und von seiner verstorbenen Frau sind.
Wie auch immer ein sehr sehr gut geschauspielter Psychothriller von allen Figuren vorallem Leonardo DiCabrio (mein Lieblingsschauspieler mal so nebenbei :))

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max.subzero.1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der zum Nachdenken anregt. Will gar nicht zu tief ins Detail gehen - schauspielerisch ganz stark. Ruffalo, DiCaprio und Kingsley passen wunderbar zusammen. Und ein Ende, das Interpretationen in alle Möglichen Richtungen offen lässt. Stark.

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roman.zechmeister.50

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Bewertung9.5Herausragend

Einfach hammer

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Sydraves

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Shutter Island" handelt um die namensgebende Insel, auf der psychisch kranke Schwerverbrecher gebracht werden. Marshal Daniels soll hier mit seinem Partner das Verschwinden von einer Patienten klären, doch alles wirkt so, als würden sowohl Patienten als auch Pfleger ein Geheimnis hüten...

Dies ist ein Film, bei dem man nicht viele Worte verlieren braucht, um zu sagen, dass er grandios ist! Die Szenarien sind ausdrucksstark und authentisch, ebenso wie es die Schauspieler sind. Die Story ist umwerfend und trifft exakt meinen Geschmack, entsprechend spreche ich hiermit meine vollste Empfehlung aus.

"Shutter Island" sollte in einer ernsten, kleinen Runde geschaut werden, in der es kein Problem darstellt, ruhig zu bleiben, da der Film unglaublich fesselnd ist. Gegebenenfalls schaut man diesen auch alleine oder mit nur einem weiteren Zuschauer, da die Spannung beibehalten werden sollte.

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Eponine07

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Enthält Spoiler!!!
Nach diesem Film kriege ich irgendwie immer Kopfschmerzen, weil ich einfach nicht weiß was ich glauben soll. War er nun wirklich verrückt oder haben sie ihm eine Gehirnwäsche verpasst? Ich komme irgendwie nie auf meine Antwort, es gibt zu viele Hinweise die darauf führen, dass er seine Frau wirklich getötet hat, aber auch zu viele Sachen die dagegen sprechen, wie zum Beispiel, dass Ben Kingsley ihm fast zu Ende die Fotos seiner toten Kinder zeigt, nicht aber seiner Frau, was zu der Theorie passt, dass Leo gar nicht verrückt war und seine Frau wirklich bei einem Brand gestorben ist. Ich weiß es nicht und es macht mich fast wahnsinnig, dass ich nicht auf einen grünen Zweig komme!!!
Jetzt aber zum Film: Er ist natürlich unglaublich spannend und packend, die Schauspieler sind super allen voran natürlich Leonardo DiCaprio <3 aber auch Mark Ruffalo find ich in diesem Film toll, er kann meiner Meinung nach gut neben Leo mithalten, auch Michelle Williams ist in diesem Film akzeptabel. Shutter Island ist bis jetzt so der einzige Film von Scorsese den ich wirklich gut finde

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Tq1991

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich gucke Filme sehr ungerne mehr als ein mal.
Aber diesen Film werde ich mehr irgendwann noch ein drittes mal anscheuen.
Tolle Atmosphäre, großartiges Schauspiel.

Das Ende ist m.M.n. in die eine oder in die andere Richtung interpretierbar.
Noch Monate nach dem Film diskutiere ich ab und an mit meiner Freundin über das Ende :D

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Jose.Callejon

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Die Story fasziniert von der ersten bis zur letzten Sekunde, man kann sich den Film wirklich öfter (bzw. muss es fast sogar) ansehen, ohne dass es langweilig wird. Und die Interpretationen gehen ja bis heute auseinander, einfach toll.
Als Fan von Psychothriller war ich vollends bedient.
Die schauspielerischen Leistungen, v.a. von Leo: weltklasse.

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realtd3

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Bewertung9.0Herausragend

Lord, this bitter earth
Yes, can be so cold
Today you're young
Too soon, you're old
But while a voice within me cries
I'm sure someone may answer my call
And this bitter earth
Ooooh may not
Oh be so bitter after all

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Jek-Hyde

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist aber auch eine verrückte Welt.
Ständig wird man von Wasser durchgeschüttelt, oder es fliegt einem was um die Ohren. Asche, Blätter, oder Wasser in allen Aggregatszuständen und Formen, oder am schlimmsten Gedanken.
Shutter Island ist sozusagen die Mutter aller Gedankenverwuschtel-Irrenhaus Filmen.
Ein nicht ungeringer Schuss Twin Peaks und Traumata die einige knacken, + eine Spur Oliver Sacks (Ihr wisst was ich meine ;)) Gekonnt streckt Scorsese alles bis in die endlosesten Übertreibungen.
Keine Verschwörung ist zu groß.
Kein Irrer zu verrückt.
Kein Pfleger zu einseitig und dumpf.
Kein Professor Nazi genug.
Kein Schatten zu tief...
...und kein Plot zu kafkaesk.
Die Wahrheit kann schon gefährlich und verwirrend sein, aber wenn ihr sie wissen wollt, werdet ihr wohl den Filme euch beschaffen und ansehen müssen. Ich denke er ist einer Flog übers Kuckugsnest überlegen...ja, ich vergleiche gern Äpfel mit Birnen. Das findet man auf der Stelle einen Unterschied, toll, oder?

SPOILER (der kann auch nicht GROSS genug geschrieben sein)

Sicher, der Film ist darauf ausgelegt, dass man rätselt, aber ehrlich gesagt kann man so den Film nicht bis zum Schluss genießen und so wurde er nach der ersten Sicht eine 8/10 oder so.
Ehrlich gesagt habe ich den Schluss jetzt erst gerafft. Ich dachte die „Platte" wehre einfach wieder auf Anfang gesprungen...aber das sollte nur den Anschein erwecken. Er wollte mit der Wahrheit nicht leben und gaukelte allen so einen Rückfall vor, hoffte die Lobotomie würde ihn von den Erinnerungen befreien...
...so ein Irrer aber auch.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass wenn ihr schon irre seit, dann solltet ihr nicht nur wissen, wie man das versteckt aller Dexter. Es kommt nicht darauf an, dass ihr kleine, massenmordende Ptrick Batemänner seit, sondern dass ihr nach dem Spielen wieder aufräumt. Mann beklagt sich nicht, wenn ihr ein paar Frauen mit einem Beil kleinhackt...solange ihr danach wieder hübsch sauber macht.
Kurz= Was du auch tust, mach uns kein Spittel und wir sehen darüber weg ;3

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