Shutter Island

Shutter Island (2010), US Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 25.02.2010


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7.2
Kritiker
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7.8
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645 Kommentare
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von Martin Scorsese, mit Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo

In Shutter Island von Martin Scorsese soll Leonardo DiCaprio als FBI-Ermittler in einer Psychiatrie ermitteln. Dort stößt er nicht nur aus mysteriöse Zwischenfälle sondern auch auf seine inneren Dämonen.

Vor der Küste Massachusetts liegt die kleine Insel Shutter Island. Auf ihr befindet sich im Jahr 1954 das Ashcliffe Hospital für psychisch gestörte Schwerverbrecher, welches als ausbruchsicher gilt. Trotzdem gelang es der Patientin Rachel Solando scheinbar spurlos aus ihrer geschlossenen Zelle zu entkommen.

Um den Fall aufzuklären werden die U.S. Marshals ‘Teddy’ Daniels (Leonardo DiCaprio) und Chuck Aule (Mark Ruffalo) auf die Insel beordert. Schnell wird ihnen klar, dass die Insel ein dunkles Geheimnis umgibt. Wähend ein Hurricane aufzieht, der eine Rückkehr von der Insel unmöglich macht, stößt Teddy auf Hinweise verbotener medizinischer Experimente an Menschen und tramatisierte Insassen. Auch ihn selbst plagen immer stärkere Kopfschmerzen und Erinnerungen an seine verstorbene Familie und seine traumatischen Erlebnisse als GI im Zweiten Weltkrieg. Zunehmend paranoid stößt er bald auf ein weiteres Geheimnis von Shutter Island: Die Insel hat neben den 66 bekannten Patienten anscheinen einen weiteren, dessen Behandlung vertuscht werden soll.

Hintergrund & Infos zu Shutter Island
Shutter Island ist bereits die vierte Zusammenarbeit von Regielegende Martin Scorsese mit Superstar Leonardo DiCaprio nach Departed – Unter Feinden, Gangs of New York und Aviator. Seine Premiere feiert er auf den 60. Filmfestspielen von Berlin. Obwohl der Film praktisch sofort zu einem immensen Erfolg an den Kinokassen wurde, blieben die Kritiker verhalten. Auch bei den Oscarverleihungen wurde Shutter Island – sehr ungewöhnlich für einen Martin Scorsese Film – nicht einmal nominiert. Beim Publikum kam der Film bedeutend besser an und erfreute sich nicht nur einer bleibenden Beliebtheit, sondern verfestigte aus Leonardo DiCaprios Ruf als Charakterdarsteller. (ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Shutter Island
Genre
Mysterythriller, Drama, Thriller
Zeit
1954
Ort
Boston
Handlung
Cop, Ermittlung, Geheimnis, Insel, Irrenanstalt, Lobotomie, Menschenversuch, Mystery, Mörder, Polizei, Psychiatrie, Roman, Serienmörder, Suche nach Mörder, Verbrecherjagd, Vermisste Person
Stimmung
Spannend
Tag
70mm und IMAX, Mindgame-Film, Romanverfilmung
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Appian Way, Paramount Pictures, Phoenix Pictures, Sikelia Productions

Kommentare (622) — Film: Shutter Island


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MartinS.

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Bewertung9.0Herausragend

Top Film...

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sesowe

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Bewertung10.0Herausragend

Spannung pur!

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50erBizep

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Bewertung9.5Herausragend

Also dieser Film zählt wirklich zu meinen Lieblings-Filmen. Er ist richtig spannend, hat eine echt geile Story und glänz mit großer schauspielerischer Leistung von DiCarprio. Was will man auch anderes erwarten, wenn Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio zusammenarbeiten. Ein wirklich guter Film und nur zu empfehlen. !!!

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Das Kunstwerk ist eine imaginäre Insel, die rings von Wirklichkeit umbrandet ist."
José Ortega Y Gasset
Ein kunstvolles Kinoposter mit dem Warnemünder Leuchtturm, reichlich Psychospielchen, die Hölle ist immer nur im eigenen Kopf.

Scorsese goes Nolan?

Nein.
Man möchte sagen, glücklicherweise nicht.

Denn neben den gelungen eingefangenen Achterbahnfahrten der Protagonistenpsyche gibt es eben das, was Scorsese so grundsätzlich von Nolan unterscheidet.
Einen Cast, der quasi unisono am oberen Anschlag agiert.

Dazu mischt der Altmeister seelische und politische Paranoia und lässt das Ganze wie eine bissige 50er Jahre Parabel wirken, die sich eben in mehr als der bloßen Optik niederschlägt (die natürlich auch ausgesprochen vorzeigbar ist).
Zusätzlich kann man sich bei Scorsese darauf verlassen, dass die Akteure nicht nur wirklich etwas leisten, sondern auch das bloße Erscheinen ihrer Namen im Vorspann schon Atmosphäre generiert.

Und so schauspielerlastig seine Werke zur Freude eines Filmliebhabers auch sind, so erfreulich ist es auch, dass das eigentliche Handwerk nie vergessen wird.
Zwar kann Ballhaus aufgrund nachlassender Gesundheit nicht mehr den kongenialen Kamerapartner geben, aber Robert Richardson (dem Oli Stone und Tarantino auch schon mehrfach erfolgreich vertraut haben) steht ihm da wenig bis gar nicht nach und fängt das hervorragend arrangierte Setting samt Darstellern entsprechend hochwertig ein.

Die Akteure ihrerseits branden hier mit meerischer Urgewalt und gleichzeitig subtil wie ein Hauch Seebrise.
Di Caprio, von Sydow, Kingsley, Levine ebenso wie die drei Damen, Williams, Mortimer (die einfach in jeder zu spielenden Zeit zeitlos wirkt) und Clarkson liefern hier Großes ab. Auch Ruffalo bietet hier eine der besseren Leistungen seiner wechselhaften Filmografie.
Mit jeder Zusammarbeit Scorsese/Di Caprio wird das Ganze organischer, mehr als nur ein gekonntes Miteinander, einfach eine schon fast übersinnlich zu nennende Verbindung, die (und das will wirklich was heißen) im HInblick auf das gemeinsame Gesamtwerk recht locker auf einer Stufe mit Scorsese/de Niro steht.

Beklemmend, frustrierend, brillant und mitreißend.

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Elektroaffe

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Bewertung9.0Herausragend

Scorsese und DiCaprio - das passt einfach. Ich kenne nahezu keinen Film, der derart fesselnd ist und den Zuschauer völlig in seinen Bann zieht.

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piedro

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider sehr vorhersehbar.

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DeLarge

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Bewertung7.0Sehenswert

!Spoiler sind im Kommentar enthalten!
Also was ich wirklich sagen muss ist, dass der Film einfach geile Kameraeinstellung hat. Licht, Bild, Optik und Position sind einfach herausragend. Meisterhaft. Beeindruckend. Einfach sau geil! Zum Film bis zum ersten Plottwist nach ca 20-30min war ich echt überrascht, der hat volle kanne gezündet, aber danach leider hatte ich schon einfach die Vorahnung wohin das alles Gipfelt. Ich konnte einfach nicht mehr überrascht werden und konnte mir das meiste erahnen. Zwar sorgte der Film für die ein oder anderen kleinen Überraschungen, aber dennoch war mir die Story zu vorhersehbar und zudem nicht so extrem stark. Also ich muss zugeben das der Cast echt sau gut ist und ich ein Fan von Michelle Williams Fan bin. Zwar haben mir manchmal die Dialoge nicht so ganz gefallen und so ein paar sachen, wie das runter klettern an der Klippe fand ich jetzt nicht so ganz Optimal. Im großen und ganzen aber ein sehr guter Film, der sicherlich nochmal angeschaut wird.

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Kamil90

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Bewertung7.5Sehenswert

Wieder ein Mal hat das mittlerweile allseits bekannte Erfolgsduo Scorsese und DiCaprio zugeschlagen, was bislang ja durchaus immer als Indikator für ein erfolgreiches, poliertes und qualitatives hochwertiges Filmerlebnis aufzufassen war, doch wie sieht es mit Shutter Island aus?

U.S. Marshal Teddy Daniels hat es nicht leicht: vom Grauen des zweiten Weltkriegs traumatisiert und vom Tod seiner Frau erschüttert wird er im Jahre 1954 zu einer auf einer kahlen und abgeschotteten Insel liegenden Anstalt für gefährliche Geisteskranke beordert, um dort eine entflohene Patientin wiederzufinden. Doch statt sich kooperativ zu verhalten, zeigen sich die Leiter der Anstalt dort seltsam abweisend und schon bald kommen Dinge ans Licht, bei denen er sich langsam fragen muss, ob der wahre Grund für seinen Aufenthalt nicht vielleicht doch ein anderer ist.

Shutter Island funktioniert als Thriller wahnsinnig gut und Scorsese schafft es meisterlich seinen Schauplatz in einen fürchterlich unbequemen Ort zu verwandeln, an dem sich immer mehr Fragen ergeben und sich ein immer mehr Gänsehaut-erregendes Unbehagen ausbreitet, wo nicht nur Leonardo DiCaprio - solide spielend wie eh und je - ins Stolpern gerät, sondern auch der Zuschauer bewusst wie der Hund an der Leine geführt wird - und ich habe diese Rolle gerne ausgeübt. Der Film lebt definitiv von seinen Twists und Mindfuck-Momenten, in die man auf spannend inszenierte Weise hineingestoßen wird, bis man sich mit einem durchaus befriedigenden Ende konfrontiert sieht.

Und obwohl das alles richtig positiv klingt und ich Shutter Island in vielerlei Hinsicht auch als guten Film bezeichnen würde, hat er im Endeffekt doch weniger Eindruck bei mir hinterlassen, als ich es gedacht hätte - und das schlimme ist, ich kann nicht mal mit Bestimmheit erklären wieso. Es ist einer dieser Filme, wo mir noch irgendwas gefehlt hat, das ihn zu einem außerordentlichen Erlebnis hochkatapultiert hätte. Vielleicht liegt es daran, dass er auf seine Weise zu glatt wirkt, ich die Auflösung irgendwo habe kommen sehen und der Soundtrack teilweise fürchterlich gesetzte Höhepunkte wahrnimmt - ich kann es nicht ganz auf konkrete Aspekte hinunter kalkulieren, aber ein leicht fader Beigeschmack bleibt für mich doch.

Der Film kriegt von mir trotzdem definitiv eine Empfehlung an all die ausgehändigt , welche sich auf einen spannenden Thriller freuen möchten, der mit einigen dramatischen Überraschungen aufwartet, bloß umgehauen hat es mich persönlich eben leider nicht.

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A-vienna

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Bewertung10.0Herausragend

Wer den Film noch nicht geschaut hat, kann einem nur leid tun.

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Jaja Binks

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Bewertung10.0Herausragend

Achtung "Mini" Spoiler!

Selten so einen guten Film gesehen!
Herausragende Figuren und eine krasse Wendung.
Dabei stellt man oft fest das die menschliche Psyche ein komplexes Gebiet ist. Ich selbst wäre als behandelnder Arzt sicherlich schon selbst verrückt geworden...

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gassifan2410

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Bewertung6.5Ganz gut

Hab das Ende bis heute nicht kapiert.
Kann mir jemand helfen? Bitte?

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arzutomta

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Spoiler
Am ende ist rausgekommen, das er die ganze Zeit ein Patient war.
Spoiler Ende


Django87

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SPOILER
Das Detektiv spielen ist seine Therapie!!!


dertyp

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Bewertung9.5Herausragend

!!!Dieser Kommentar könnte Spoiler enthalten!!!

Klasse Story! Klasse dargestellt!

Passend zu "Shutter Iland" ein Zitat aus dem Film "Adaption":
"Ich verrate ihnen ein Geheimnis... der letzte Akt macht den Film. Verblüffen sie am Ende, dann wird"s nett. Da können Fehler drin sein, Probleme, aber verblüffen sie am Ende und sie landen einen Hit."

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Stryflon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hatte eine lange Vorfreude auf diesen Film, da ich mir immer wieder vornahm ihn endlich anzusehen, jedoch immer wieder etwas dazwischen kam. Umso größer war also die Erwartung an Shutter Island, trotzdem ich mir keine Informationen zum Film vorher angesehen hatte. Ich wusste nur: Dieser Film soll gut sein und DiCaprio wieder in einer glänzenden Rolle (seit Inception glaubte ich das auch ohne Zweifel).

Kann los gehen: Der Anfang war recht ruhig. Viel musste zunächst erzählt und aufgeklärt werden, passend zum Krimi-Touch, den dieser Film hat. Ein U.S. Marshall muss also einen Vermisstenfall lösen. Das da irgendwas nicht stimmt, ist von Beginn an klar. Und von dem Punkt an wirkt Shutter Island sehr vorausschaubar. Man vermutet schon wie alles endet und im weiteren Verlauf ist man sich dessen auch immer sicherer.

Plötzlich bekommt der Film jedoch eine Wendung vom Krimi zum Psycho-Thriller. Alles, was einem eigentlich längst klar schien wird völlig aufgehoben und es steigert sich bis zum grandiosen Ende, welches ich seit The Sixth Sense schon lange nicht erlebt hatte.

Letzen Endes wurden die Erwartungen erfüllt und Shutter Island bietet eine gute Unterhaltung. Ein sehr guter Film, der einen schönen Platz in der heimischen Sammlung verdient.

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Ascheriit

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ein ganz guter Film, mit einem wie gewohnt sehr guten DiCaprio (für ihn gibt es auch die Punkte) aber es ist schon schade, wenn man schon vor der Hälfte des Films ahnt auf was das ganze hinausläuft und dann am Ende sogar recht hat.
Vielleicht hab ich ja schon zu viele Filme mit so einem Twist gesehen...

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

"Shutter Island"; Scorseses vierte Zusammenarbeit mit Di Caprio und auch wenn man das nach "Gangs of New York" oder spätestens bei "Aviator" nicht mehr für möglich gehalten hätte, Leonardo wird unter diesem Meisterregisseur einfach immer stärker in seinem Spiel!

Zwei US-Marshalls führt ein Fall in den 50er Jahren auf eine Irrenanstalt, die sich auf einer abgelegenen Insel befindet, bei ihren Nachforschungen in der Umgebung von Psychopathen wie unglaubwürdigem Wachpersonal und mysteriösen Ärzten(starke Auftritte von Sir Ben Kingsley und Max von Sydow) decken sie immer mehr Geheimnisse über die Psychatriemethoden der 50er auf und stoßen auf geheime Experimente, in deren Mittelpunkt die Marshalls selbst zu stehen scheinen.
"Shutter Island" ist ein toller Thriller der alten Schule der neben seinen großartigen Schauspielern und seiner spannend erzählten Geschichte vor allem durch eine unheimliche, wie dichte Atmosphäre überzeugt, die Altmeister Scorsese hier erschafft.
Ein packendes Verwirrspiel wird einem hier geboten, eine Insel von der man nicht mehr entkommen kann, ein Unwetter das heraufzieht und eine Umgebung von Menschen, denen man nicht vertrauen kann, in denen so gut wie jeder wahnsinnig sein könnte, bis man selbst an seinem Verstand zweifelt.
Dir Art und Weise wie die Story dem Zuschauer hier nahe gebracht wird, ist am Ende doch recht einfach aber grade mit den simplen Mitteln von Flashbacks und verwirrenden Geschichten, schafft man es hier den Zuschauer zu faszinieren und an den Bildschirm zu fesseln.

Ein sehr guter Film ist "Shutter Island" auf jeden Fall aber das nächste Meisterwerk des legendären Regisseurs war dieses Werk für mich noch nicht, denn auch wenn die düstere Atmosphäre über die gesamte Laufzeit aufrecht erhalten wird, so zieht sich der Film schon im Mittelteil an der ein oder anderen Stelle leicht in die Länge, wozu das komplette Grundgerüst dieses Streifens am Ende in sich zusammen zufallen droht, wenn die Geschichte einen doch sehr konstruiert wirkenden und damit leicht unglaubwürdigen Ausgang findet.

bedenklich? 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten

The Freewheelin Fonda

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Was Ben sagt ;) (kennst mich zu gut :D)


vanilla

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Ja, das hab ich schon verstanden.
Aber für ein Menschenleben sind halt Manche doch bereit mehr zu opfern als für Andere annehmbar ist.
Deshalb ist es hier vollkommen in Ordnung.
Aber, kann dich trotzdem gut verstehen.


howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gruselige Psycho Analyse mit spitzen Cast bzw. einem Sehr guten Ruffalo und einen nicht weniger guten Dicaprio.
Sehr Empfehlenswert.

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filmmaedchen

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Bewertung5.0Geht so

Nicht schlecht. Besser als Milch, aber auch kein Milchshake.

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SmooliEntertainment

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Bewertung9.0Herausragend

1. Sichtung: Spannender Paranoia-Krimi mit guten Schauspielern und einem tollen Twist.

2.- x. Sichtung: Hier wird erst deutlich wie perfekt inszeniert, choreographiert und aufeinander abgestimmt der ganze Film ist. Und zwar von Anfang bis Ende. Kleinigkeiten, wie Gesten, Pausen in Gesprächen, einzelne bedachte Wörter, aber auch größere Faktoren, wie das starke Drehbuch, die schlaue Darbietung von Mark Ruffalo und die grandiose(!) Kameraarbeit von Robert Richardson (was hat dieser Mann für eine beeindruckende Filmographie) kann man wohl erst ab der 2. Sichtung von SHUTTER ISLAND richtig einordnen und wertschätzen.

Martin Scorsese hat hier einen Film geschaffen, der verwirrend, spannend, mitreißend und in sich schlüssig funktioniert, dass es auch beim wiederholten Ansehen noch eine Freude ist. Er macht nicht den Fehler, sich auf den Twist zu verlassen, mit dem Hintergedanken, dass der die Leute schon begeistern wird.
Nein, er kreiert etwas, bei dem der Twist beinahe zur Nebensache wird. Bei der erneuten Sichtung ist nicht die Frage "Was passiert?", sondern "Wie passiert es?". Und dass das genau so spannend wie bei der Erstsichtung ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Sondern das Werk eines Großmeisters.

_Smooli

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clarkkent

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Bewertung10.0Herausragend

Der film hat eigendlich alles was man sich wünschen kann.
ich hab danach das Buch gelesen, und weiß warum Scorsese De Caprio gewählt hat.
TOP

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der-eugster

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Bewertung3.5Schwach

ACHTUNG: MASSIVE SPOILER- Und dieser Film lebt nur von seinem Plottwist, ist also gespoilert so gut wie unschaubar.

Scorsese, du reißt nix mehr...
Shutter Island basiert grob auf einer wahren Begebenheit, "MKULTRA" war ein in den 50er bis 70er Jahren als Antwort auf Hirnwäscheforschungen der Nordkoreaner durchgeführtes Projekt der CIA, bei dem unwissenden Patienten in Gefängnissen und Krankenhäusern psychoaktive Substanzen wie Mescalin oder LSD verabreicht wurden (teilweise in extrem überdosierten Cocktails). Diese Aktionen dienten der Erforschung der Bewusstseinskontrolle und führten zu Todesfällen sowie enormen physischen und psychischen Schäden bei den betroffenen. Anstatt nun auf dieses Thema aufmerksam zu machen, wird der Stoff eine eine schwache fiktionale Geschichte umgesponnen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit MKULTRA ist offensichtlich nicht erwünscht- lautet die ich möchte fast sagen faschistoide Botschaft des Films doch genau wie bei "Das Cabinet des Dr. Caligari" 80 Jahre zuvor, wer die Autorität, dargestellt durch einen in den letzten Szenen geradezu fürsorglichen Ben Kingsley, in Frage stellt, ist übergeschnappt. Für die Opfer von MKULTRA muss Shutter Island geradezu zynisch wirken.

Doch was hat der Film abgesehen von merkwürdigen moralischen Botschaften zu bieten? Leider gar nichts. Ja, der Film ist recht gut so konstruiert, dass die zweite, durch den Plottwist eröffnete Sichtweise auch funktioniert. Es ist aber ein sehr unangenehmer Trend, dass Hollywood in den letzten Jahren hauptsächlich solche "Wenn du den Schluss gesehen hast, ist der Rest des Films ganz anders"-Filme produziert und hauptsächlich darauf Wert gelegt wird, dass einen der Film beim ersten Mal anschauen aus dem Hocker haut, man beim zweiten Mal über die Anspielungen, die man erst jetzt versteht "Aha!" ruft- und man ihn danach ganz unten in der DVD-Kiste vergraben kann. Filme, die mehrmals funktionieren sind in den Fast-Food-Zeiten von The Sixth Sense und The Village offensichtlich nicht erwünscht.

Nur so kann die dramaturgische Schludrigkeit des Mannes erklärt werden, der immerhin GOODFELLAS (!) vorzuweisen hat.
Einen Mann mit einem dramatischen Schicksal auszustatten reicht heute nicht mehr, es müssen dutzende sein: Der Hauptcharakter war natürlich in Dachau und hat seine Frau erschossen, nachdem diese seine drei Kinder ertränkt hat. Im übrigen ist er auch noch alkoholsüchtig, auch wenn darauf kaum eingegangen wird und dieser Aspekt wie viele andere lose hingeschmissene Versatzstücke, die zur Tiefenentwicklung des Charakters beitragen sollen, auch einfach so aus dem Drehbuch gestrichen hätte werden können. Wenn man gleich dabei ist, hätte man auch gleich sämtliche der perfekt inszenierten KZ-Szenen herausnehmen sollen- diese waren nämlich, auch wenn es zynisch klingt, leider nur Eye-Candy.

Fazit: Ein seelenloses Produkt der neuen Hollywoodart, das nebenbei bemerkt bis auf einige wirklich sehr gut gemachte Szenen genauso aussieht wie alle anderen Thriller, die nach dem Jahr 2000 entstanden sind- wenn man sonst keine Stimmung erzeugen kann, reicht es anscheinend, einen Blaufilter drüberzulegen.

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der-eugster

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Dann erklär doch mal, warum. Deine Rezension zu dem Film besteht ja nur aus einem Satz, der auch nicht erklärt, was an SI so toll ist.
Wenn du nicht meiner Meinung bist, kannst du das ja auch auf eine freundlichere Weise anmerken und mir zeigen, was dir an meinem Kommentar nicht passt. Versteh nicht warum die Leute Kritik an ihren Lieblingsfilmen immer persönlich nehmen.


A-vienna

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Achtung Spoiler !!

Bei Filmen zu denen schon relativ viel geschrieben wurde, spare ich es mir generell lange Kritiken/Kommentare zu schreiben. Warum X mal das gleiche schreiben, wenn es doch so oft perfekt aufgelistet wurde ? Beispielsweise schreibst du, dass der Film nur von einem Plot Twist lebt, das ist schlichtweg falsch ! Es ist am Ende noch nicht einmal klar ersichtlich ob er tatsächlich Psychisch krank war oder nicht. Das ist das schöne an diesem Film, jeder kann sich am Ende eine eigene Meinung bilden. Das wäre nur ein Punkt von vielen, die ich bei deinem Kommentar zu kritisieren hätte. Ich will jetzt auch nicht intensiv darauf eingehen was mich an deinem Kommentar stört, zumal es DEINE Meinung ist und ich dich wohl kaum umstimmen kann, indem ich dir deine falsche Wahrnehmung vom Film aufzeige. Wie gesagt ist und bleibt es deine Meinung was du vom Film hältst. Ich muss dir aber recht geben, dass meine vulgäre Anmerkung unangebracht war. Sorry



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