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L.A. Confidential

L.A. Confidential (1997), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 04.12.1997


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8.3
Kritiker
76 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.8
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14503 Bewertungen
183 Kommentare
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von Curtis Hanson, mit Kevin Spacey und Russell Crowe

Drei grundverschiedene Cops, die sich nicht ausstehen können, ermitteln bei einem Massenmord. Dabei nehmen sie die Spur des Pornoring-Betreibers Pierce Patchett auf.

Wir befinden uns im Jahre 1953 in Los Angeles. Im Café The Night Owl werden sechs Menschen brutal ermordet. Bei einer der Leichen handelt es sich um einen Polizisten, der den Fall für das LAPD gleich persönlicher erscheinen lässt. Drei sehr unterschiedliche Polizisten arbeiten zusammen an der Aufklärung des Falls. Detective Lieutenant Ed Exley (Guy Pearce) ist ein ehrgeiziger und kleinkarierter Cop, der schon mal einen Kollegen verpfeift, wenn dieser sich nicht genau an die Regeln hält. Jack Vincennes (Kevin Spacey) vom Drogendezernat wiederum bessert sich sein Gehalt gehörig auf, indem er Informationen an die Klatschzeitung Hush-Hush verkauft. Officer Bud White (Russell Crowe) hat es besonders auf brutale, Frauen prügelnde Ehemänner abgesehen. Die drei Hüter des Gesetzes können einander nicht ausstehen, sind jedoch alle an der Lösung des Falles interessiert. White sah eines der Opfer kurz vor ihrem Tod verletzt in Begleitung des dubiosen Pierce Patchett (David Strathairn), welcher Betreiber eines Pornorings ist und hofft, vom Callgirl Lynn Bracken (Kim Basinger) mehr Informationen zu bekommen. Ungewollt verliebt er sich in die undurchschaubare Frau und auch in den Reihen der Polizei scheint nichts so zu sein, wie es anfangs aussieht.

Hintergrund und Infos zu L.A. Confidential

L.A. Confidential (OT: L.A. Confidential) basiert auf dem Roman ‘Stadt der Teufel’ von James Ellroy aus dem Jahre 1997. Für Regisseur Curtis Hanson ging mit der Realisierung der Filmversion ein Traum in Erfüllung. Auch war L.A. Confidential für Hanson der erste Film, bei dem er freie Hand hatte, was Cast und allgemeine Gestaltung eines Filmes anging.

1998 wurde L.A. Confidential für neun Oscars nominiert, konnte sich gegenüber James Cameron s Titanic nicht behaupten und gewann nur zwei Oscars in der Kategorie Beste Nebendarstellerin (Kim Basinger) und Bestes Adaptiertes Drehbuch (Brian Helgeland und Curtis Hanson) . (JP)

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Mehr Bilder (28) und Videos (2) zu L.A. Confidential


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails L.A. Confidential
Genre
Drama, Film Noir, Kriminalfilm, Mysterythriller, Polizeifilm, Thriller
Zeit
1950er Jahre
Ort
Hollywood, Los Angeles
Handlung
Arroganz, Außenseiter, Brille, Brutalität, Doppelgänger, Drogen, Drogenmafia, Drogenmissbrauch, Ermittlung, Erpressung, Femme Fatale, Fernsehserie, Gangster, Gangsterboss, Geheimnis, Geliebte, Gewalt, Gewalttätigkeit der Polizei, Harter Kerl, Heroin, Informant, Journalist, Klassiker, Klatsch, Konkurrenz, Korrupte Polizisten, Korruption, Kriminalinspektor, Kriminalität, Kultfilm, Leichenbestatter, Massaker, Moral, Mord, Mord an Polizist, Mordopfer, Organisierte Kriminalität, Oscargewinner, Partner, Plastische Chirurgie, Polizei, Polizeieinsatz, Polizeimarke, Polizist, Prostituierte, Prostitution, Rache, Rassismus, Reporter, Roman, Ruhm, Schauspieler, Schlägerei, Selbstjustiz, Sensationspresse, Sex, Sexuelle Begierde, Showdown, Stolz und Eitelkeit, Suche nach Mörder, Ungleiches Paar, Vaterfigur, Vergewaltigung, Verhör, Verlust des Vaters, Verräter, Verweste Leiche, Vorbild, Überdosis
Stimmung
Aufregend, Berührend, Ernst, Geistreich, Hart, Sexy, Spannend
Tag
Klassiker, Kultfilm, Literaturverfilmung, Oscargewinner
Verleiher
Warner Bros Film GmbH
Produktionsfirma
Monarchy Enterprises B.V., Regency Enterprises, The Wolper Organization, Warner Bros.

Kritiken (9) — Film: L.A. Confidential

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] Exzellent spielen sie natürlich allesamt auf, besonders aber Kevin Spaceys Talent in Sachen ausgereifter Gestik, Positur und Mienenspiel ist wie immer eine süffisante Klasse für sich. [...] Wie schon in „Chinatown“ ist Los Angeles in „L.A. Confidential“ eine urbane Illusion funkelnder Dekadenz. Ist der Vorhang erst mal gefallen, dann wird offensichtlich, dass hier jeder für sich spielt und nur den eigenen Vorteil in der Verdorbenheit zu suchen vermag. Auch die Ordnungshüter müssen sich erst einmal ins Gedächtnis rufen, was sie zu diesem Beruf bewegt hat. [...] „L.A. Confidential“ ist ein Musterbeispiel von Hommage, ein Neo Noir, der seine Vorbilder kennt und liebt; der weiß, wie man Spannung mittels ausstaffierter und mit ambivalenten Charakteren gepickter Erzählstränge erzeugt, ohne sich in der inhaltlichen Komplexität zu verheddern. [...]

Kritik im Original 31 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Hartigan85

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Zwar 2 Pünktchen zu wenig, aber toller Kommentar! ;)


SoulReaver

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Ja, danke, aber bitte hör doch mal auf mit den Punkten, wir haben da von Grund auf verschiedene Bewertungsmaßstäbe.


JackoXL: Die Drei Muscheln

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10.0Lieblingsfilm

Neo-Noir, gerne wird in den 40jahren spielenden Polizeifilmen dieses Prädikat verliehen. "LA Confidential" verdient sich diese Bezeichnung aber wie kein anderer. Dieser Film versprüht von der ersten Sekunde an das Gefühl eines alten Hollywoodkrimis, schafft dabei aber auch einen gekonnten Transfer in die Moderne, was so im ersten Moment kaum vorstellbar erscheint. In jeder Hinsicht ist es ein herrausragendes Werk. Regie, Kamera, Score, Ausstattung, Darsteller und vorallem das sensationelle und vollkommen zurecht oscarprämierte Skript sind exquisit. Gerade letzteres muss besonders hervorgehoben werden.

Nichts was in den über 130 Minuten passiert, geschieht willkürlich oder ist belanglos, auch wenn es anfangs vielleicht stellenweise so wirken mag. Gegen Ende setzt sich alles bis ins Detail zu einem geschickt konstruierten Ganzen zusammen, in einer so selten erlebten Perfektion. Die Autoren Brian Helgeland & Curtis Hanson haben zweifellos ein Meisterwerk erschaffen, dessen Qualität sie seitdem hinterher hecheln. Ist aber auch wirklich undankbar, seitdem daran gemessen zu werden. Besonders Helgeland hat sich in der Folge ja einen bösen Aussetzter erlaubt ("Sin Eater"), für seine Leistung hier kann man ihn nur beglückwünschen.

Das eine so komplexe Handlung entsprechende Aufmerksamkeit erfordert, ist bei manchen Filmen auch ein Knackpunkt. Aber auch in diesem Punkt ist LAC außergewöhnlich. Über die komplette Laufzeit erbringt man diese mühelos, viel zu fesselnd und sogartig ist es. Das gesamte Puzzle ist derartig geschickt, dass einem auch nach mehrmaligen Ansehen nicht alle Details im Gedächtnis bleiben, wodurch sich das große Ganze jedesmal wieder neu erschließt. Sehr selten, deshalb so brillant.

Auch bei der Besetzung wurde ganze Arbeit geleistet. Bis in die kleinsten Rollen ist es einfach perfekt. Kevin Spacey als arroganter, geltungssüchtiger Pfau, Guy Pearce als steifer, gesetzestreuer Außenseiter in der Löwengrube der Korruption und Russell Crowe als etwas einfach gestrickter, wütender Raufbold, der unter der steinharten Schale aber den weichesten Kern stecken hat. Und das sind nur die Hauptrollen. Auch Cromwell, DeVito, Basinger oder Strathairn wirken ihre Rollen wie auf den Leib geschrieben.

Das alles ergibt einen Film, den man ohne Vorbehalte als modernen Klassiker bezeichnen darf, gerade da dieses so große Genre lange vorher und seitdem nicht vergleichbares hervorgebracht hat.

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Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

"Come to Los Angeles! The sun shines bright, the beaches are wide and inviting, and the orange groves stretch as far as the eye can see. There are jobs aplenty, and land is cheap. Every working man can have his own house, and inside every house, a happy, all-American family. You can have all this, and who knows... you could even be discovered, become a movie star... or at least see one. Life is good in Los Angeles... it's paradise on Earth. Ha ha ha ha. That's what they tell you, anyway."

Lügen, Korruption und Polizeigewalt. Schon seit Ewigkeiten ein ebenso heikles, wie auch von der Academy ungern gesehenes Thema. 'L.A. Confidential' ist nicht der erste Vertreter, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzte. Bereits Filme wie Sidneys Lumets 'Serpico' (Al Pacino), Brian De Palmas 'The Untouchables' (Kevin Costner, Sean Connery) oder auch Ben Afflecks 'Gone Baby Gone' (Casey Affleck) haben sich mit diesem Komplex auf höchst spannende und einzigartige Weise befasst.

Regisseur Curtis Hanson trieb dieses Spiel 1997 mit seinem 'L.A. Confidential' in unerwartete Gefilde. Mit Hilfe eines brillanten Casts (u.a. Russell Crowe, Guy Pearce, Kevin Spacey, Danny DeVito und James Cromwell) malt uns Hanson ein Potrait vom 50er Jahre Los Angeles, ein düsteres Gemälde über Karrieregedanken, Wahrheit und Lüge, eine Parabel über das Leben/die Anonymität in Großstädten. Der Zuschauer wird unweigerlich Zeuge einer Tour de Force, nichtsahnend, was als Nächstes passieren wird. Die Presse wird hier ebenso unter die Lupe und auseinander genommen, wie Glamour und Politik.

Ich denke, ihr erkennt, auf was ich hinaus möchte. 'L.A. Confidential' ist ein Meisterwerk des Film Noir, wahrscheinlich sogar das letzte große Chef d'Ouevre dieser Filmgattung. Er bietet eine perfekte Inszenierung (die meisterliche Kameraarbeit im Showdown ist hierbei zu betonen), ein bis ins kleinste Detail wunderbar ausgetüffteltes Drehbuch, Jerry Goldsmith musikalische Untermalung, die wie ein Wegweiser das ganze Geschehen zu begleiten scheint und einen exquisiten Cast. 'L.A. Confidential' zeigt uns, warum die 90er Jahre wahrlich das stärkste Jahrzehnt der Filmgeschichte darstellen.

Als kleine negative Kritik sehe ich Kim Basinger, die für mich ihre Rolle nicht herausragend zu füllen vermag. Das ist jedoch meckern auf ganz hohem Niveau. Letztendlich bleibt also nur noch zu erwähnen, dass 'L.A. Confidential' womöglich das größte Vorbild für Erzähler von Crime-Geschichten darstellen sollte. 'L.A. Confidential' ist ein Film, der seine Zuschauer nicht für blöd verkauft, sondern wirklich Anspruch und Komplexität zu bieten hat. Ein Werk, welches nachhaltig zum Nachdenken anregen sollte. Und irgendwie erinnert mich der Film an einen richtig guten Wein, denn er scheint mit jedem Schauen besser zu werden. Daher dürfte die volle Punktzahl wohl nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen!

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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10.0Herausragend

"L.A. Confidential" ist ein handwerkliches Meisterstück nahe an der Perfektion, ein Film, der beweist wie gut eine Hollywood-Produktion sein kann, wenn nur die richtigen der vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden. Ein virtuoser kreativer Kraftakt von allen Beteiligten, der schlussendlich am meisten beeindruckt, weil er den mehr als fünfzig Jahre alten Geist des Film Noir ohne jegliche Verstaubungserscheinungen wiederzuerwecken weiß. [...] "They just don't make ´em like this anymore", weinen englischsprachige Filmfans oft den großen, unvergessenen Perlen der Filmgeschichte nach. Mit einem Blick auf "L.A. Confidential" kann man antworten: Und wie sie das tun!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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7.0Sehenswert

Willkommen in L.A.! Der Engelsstadt. Sauber, edel und frei von jeglichem Abschaum. Die Straßen werden am Rande von paradiesisch anmutenden Palmen geschmückt und unsere Strände sind so weiß und scheiß rein, dass eine Albino-Jungfrau glatt darauf neidisch wäre. Außerdem befindet sich Hollywood, das verdammte Herz der Filmindustrie, in unserer Stadt. Es wohnen nur schöne Menschen hier. Und billig ist das Land auch. Selbst unsere örtlichen Gesetzeshüter, sollte es denn mal zu einem der seltenen Einsätze kommen, sind durch und durch erfüllt von Selbstlosigkeit, Mut und Ehre. Aber Kriminalität ist bei uns ja quasi sowieso nicht vorhanden. Das ist dreckigen und kriminell verseuchten Städten wie New York vorbehalten. Und nicht Los Angeles, der Stadt der Engel.
Aber vielleicht trügt ja der (Heiligen-)Schein, wer weiß. Möglicherweise steckt hinter der himmlisch reinen Fassade doch ein System aus madiger Korruption und organisiertem Verbrechen, das selbige schneller zum Bröckeln bringen könnte, als du "Neger" sagen kannst. Aber wenn dem tatsächlich so sein sollte, erfahrt ihr es von mir natürlich als erstes! Hush-hush.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

stuforcedyou

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Bravo.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Ein Musterbuch-Krimi. Ein Film, der bis zur letzten Minute die Spannung hält und auch tiefe Gefühle und sarkastischen Humor bietet. Regisseur Curtis Hanson ist mit der Verfilmung von James Ellroys Polizei-Thriller ein Filmjuwel gelungen, welches das faszinierende Genre des Film Noir mit Eleganz sowie Enthusiasmus wiederbelebt und dabei genügend eigene Akzente setzt dass „L.A. Confidential“ weit aus selbstständiger und frischer ist als diverse auf modern getrimmten Krimi und Thriller.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

mikkean

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Das unterschreibe ich liebend gerne ;-)


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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10.0Herausragend

[...]Bei so viel mimischer Klasse, wie sie bei „L.A. Confidential“ vorhanden ist, würde der Film wohl selbst dann noch funktionieren, wenn er nur aus Nahaufnahmen der Gesichter bestünde. Würde man jemandem erklären wollen, was es mit dem abstrakten Begriff Leinwandpräsenz auf sich hat, könnte man den Film als 132minütiges Lehrmaterial heranziehen. Man nehme Russell Crowe als Bud White: unwirsch, jähzornig, jede seiner Regungen lässt die Energie eines aufziehenden Sturmes losbrechen. Wenn der anfangs beinahe tumbe Schläger immer mehr mit seinen Gefühlen, mit der aufkeimenden und wenig Hoffnung bereitenden Beziehung zu Lynn Bracken konfrontiert wird, dann schlüpft Crowe mühelos aus dieser harten Schale und offenbart den emotionalen Kern dieses von seinen Vorgesetzten wie ein Nutztier gehaltenen Mannes. Die physische Wucht, mit der Crowe seinen Bud White Schläge austeilen lässt, steht in einem krassen, aber exzellent aus dem Charakter förmlich herausgetriebenen Gegensatz der Verletztlichkeit. »I wondered when you’d knock on my door again, Office White«, sagt Lynn. »It’s Bud«, antwortet er, blickt und klingt dabei schüchtern und sehnsüchtig zugleich, als würde das Nennen seines Vornamens eine Schwäche offenbaren, die er nur in ihrer Nähe zulassen kann. Long story short: Crowes Spiel ist grandios. Bei einer beiläufigen Szene ziemlich zu Anfang, wenn er in einer kurzen Einstellung gemeinsam mit Kevin Spacey im Bild ist, könnte es einem vor geballter Kraft zweier Ausnahmeschauspieler glatt den Atem verschlagen. Denn auch Spacey scheint als Jack Vincennes aus hochkarätigstem Diamant geschliffen, zumindest könnte man schon aufgrund dessen, wieviel Regung er allein mit Mundbewegungen auszudrücken imstande ist darauf schließen, das für Spaceys Gesicht ein paar zusätzliche mimikfördernde Muskeln verteilt wurden. Der bis dahin kaum bekannte Schwarzenegger-Gedächtnis-Unterkiefer Guy Pearce behauptet sich erstaunlich souverän zwischen der Größe seiner Nebenmänner, packt die nötige Pedanterie in seinen Ed Exley und die außergewöhnichen Fähigkeiten des aufstrebenden Cops nimmt man ihm ebenso ohne nachzufragen ab, wie die schrotflintenbestückten Actionparts in der Mitte und während des resolut choreographierten Showdowns. Hollywoods dynamischster Quadratmeter, Danny De Vito, als Sid Hudgens, James Cromwell als Capt. Smith, David Strathairn als Pierce Patchett und die oscarprämierte Kim Basinger (höchstens in „9½ Wochen“ verführerischer als hier) leisten ihren Support ebenfalls zuverlässig und erstklassig.[...]Man kann an Schicksal oder Wunder glauben, man kann glauben, dass Sternenbilder, Planetenkonstellationen oder Mondphasen dazu führen, dass man an einem gewissen Tag, zu einer gewissen Stunde den Partner fürs Leben kennen und lieben lernt. „L.A. Confidential“ benötigt keinen der genannten oder ähnliche Umstände, keinen Einfluss von Außen, den der Film von sich aus nicht längst böte. In der feststehenden Unveränderlichkeit mancher Dinge ist „L.A. Confidential“ ein bravouröses Meisterstück, nichts geringeres, als einer der für alle Zeiten besten Filme, für deren Dreh sich jemals ein Produktionsteam zusammengefunden hat. Ein substanzielleres und gelungeneres Ineinandergreifen der verschiedensten Komponenten und damit eine maximalere Wirkung kann ein Film nicht erzielen. Und da diese Review nach mittlerweile über 1.700 Worten noch immer nicht annähernd das richtige gefunden hat, wird schlussendlich hiermit einfach die Sichtung „L.A. Confidential“s empfohlen. Mehrmalig und immer wieder.[...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Alk0h0lix

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Ich muss dir zu 100% zustimmen,
dieser Film ist der absolute Hammer,
und das in jeder Hinsicht.


ChristiansFoyer

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Richtig ;)


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.5Ausgezeichnet

Ein moderner Klassiker. Ein perfekter Film, bis ins kleinste Detail.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

peter-noster: Mostly Movies

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10.0Lieblingsfilm

Meiner Meinung nach in allen Belangen ein nahezu perfekter Film. Der beste "Film Noir" der letzten Jahre.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (174) — Film: L.A. Confidential


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Dady

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hier ist schon mein nächster Beitrag zur Osterwichtelaktion für meinen Buddy Bolzi.

L.A. Confidential
Wir sind in den 50er genau genommen 1953. Die "Stadt der Engel" wirkt nur äußerlich so prächtig und glanzvoll. In Wahrheit herrschen Gewalt, Korruption und der Tod. In mitten des Grauen steckt das LAPD und kämpft für Recht und Ordnung in der Stadt.
Doch viele der Polizisten nehmen es mit den Vorschriften nicht so genau. Fast niemand hat ein Problem damit hier und da ein paar Dollar dazu zuverdienen.
Nur Det. Edmund Exley sieht das alles ein wenig anders. Er nimmt keine extra Dollars und hält sich auch immer an die Vorschriften. Doch als ein grausames Verbrechen die Stadt erschüttert müssen Exley und seine Kollegen einen gemeinsamen Weg finden um Herr der Lage zu werden. Da Polizeiinterne Probleme die Arbeit noch erschweren.
Neben der Story die sogar mit dem Oscar prämiert wurde überzeugen die Ausstattung und die Atmosphäre des Films. Die Darstellerriege sucht natürlich auch ihres gleichen. Kevin Spacey, Guy Pearce, Danny DeVito und die reizende Kim Basinger machen L.A. Confidential zu einem Erlebnis. Dazu kommt Russell Crowe und James Cromwell als Polizeichef.
Ich kann den Film einfach nur jedem empfehlen der auf gute Gangsterfilme und Copthriller steht. Er steht zurecht in meiner Sammlung hat den Platz bei der diesjährigen Osterwichtelaktion mehr als verdient!

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Friedsas

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Nice, kurz und knackig und auf den Punkt gebracht ;) der verdient definitiv mal wieder ne Sichtung von mir


Drehmumdiebolzen

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@Dady: Hey, danke amigo!
Kann mich da Friedsas nur anschließen. Hab den bloß einmal gesehen und nur noch Russell Crowes Badass ist mir davon in Erinnerung...


MaceWindu1998

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was für ein grandioser Film!
Meine Erwartungen bei L.A. Confidential waren ja schon hoch, aber die wurden nochmal übertroffen!
Perfekte Story, die mich keine Sekunde gelangweilt hat.
Perfekte Darsteller, wirklich so ziemlcih der einzige Film, an dem ich bei keinem Schauspieler etwas zu bemängeln habe. Alle sind in Topform und Crowe, Spacey und Pearce hätten sich allesamt den Oscar verdient!
Vorallem, man kann sich den Film imemr wieder mal anschauen!
Ich finde ihn grandios. Hab lange Zeit überlegt, ob ich 8,5 oder 9 Punkte vergeben soll, doch in den 9er Bereich schaffen es meist nur Filme, die ich liebe!
Und L.A. Confidential schafft das leider nicht, obwohl er grandios ist (ähnlich wie Scarface).
Ein Must-See für ALLE!

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alex023

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Bewertung7.5Sehenswert

»Oh, great. You get the girl, I get the coroner.«

Das vielerorts als „Meisterwerk“ angepriesene L.A. CONFIDENTIAL ist ein sehr gelungener, spannender und actionreicher Cop-Thriller von Curtis Hanson, basierend auf dem Roman „Stadt der Teufel“ von James Ellroy. Guy Pearce, Russel Crowe und Kevin Spacey bekleiden die Hauptrollen in einem Film, der drei grundverschiedene Polizisten zeigt, die letztlich alle zusammen an einem riesigen Fall arbeiten.
Los Angeles, 1953: in einer Vorzeigestadt der Vereinigten Staaten sollte organisiertes Verbrechen doch gar nicht möglich sein. Sollte. Trotzdem gab es Micky Cohen. Und auch als er wegen Steuerhinterziehung verhaftet wird, hört es nicht auf – es fängt gerade erst an. Eine Reihe von Verbrechen ereignet sich, aber bis die Cops Exley, Vincennes und White bemerken, wie das alles zusammenhängt, ist es fast schon zu spät.

Wir erleben einen sehr späten Thriller des Film Noir: düstere Atmosphäre, dreckiges Setting, verzwickter Fall. Auch wenn die Story sich mit klassischen Elementen schmückt und eine etwas stereotypische Auflösung bietet bleibt »L.A. Confidential« ein sehenswertes Stück Film, welches vor allem durch Spannung und das wirklich gute Spiel der Hauptdarsteller glänzt. Besonders der Thrill ist hier gegeben, man wird exzellent unterhalten und gerade in diesen Punkten ist der Film eben besonders stark.
Stilistisch will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, weshalb ich die Beurteilung darüber anderen überlasse, aber das große Meisterwerk sehe ich dann in seiner Gesamtheit einfach nicht. Aber das ist meiner Meinung nach auch gar nicht nötig. L.A. CONFIDENTIAL versteht sich selbst als cleverer Unterhaltungsfilm, der eine gelungene Geschichte erzählt, sie ab der Mitte sehr verzwickt darstellt und zum Ende eine zufriedenstellende Auflösung bietet. Dabei fesselt er aufgrund seines (vor allem gegen Ende hin) rasanten Tempos, durch die Omnipräsenz einer Bezugsfigur (da wir hier drei davon haben) kommt der Zuschauer nie zur Ruhe, taucht stets in die nächste Szene ein. Ein Cut hier, ein Cut da – ganz fix wird von Schauplatz zu Schauplatz, von Szene zu Szene, von Figur zu Figur gesprungen, die unterschiedlichen Verbrechen kollidieren miteinander, während man ahnt, worauf es hinauslaufen soll. Letztlich ist es zwar keine Überraschung mehr, wer für das Schlamassel verantwortlich ist (irgendwie muss es ja immer so kommen), aber eine Szene, die einen gewissen Wendepunkt darstellt, lässt dann doch kurz zusammenzucken.
Ansonsten bleibt noch zu konstatieren, dass wir es mit einem typischen Film der 90er zu tun haben – sie alle (vornehmlich natürlich aus diesem Genre) beherbergen diesen gewissen Stil, der für mich eindeutig diesem Jahrzehnt zuzuordnen ist.

Fazit: L.A. CONFIDENTIAL ist ein toller, spannender und fesselnder Kriminal-Thriller, der gelungen inszeniert und gespielt ist, über die Laufzeit hinweg (mit wenigen Ausnahmen) den Zuschauer an den Bildschirm bannt und eine interessante Geschichte erzählt. Wirklich sehr gutes Unterhaltungskino.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/04/la-confidential-us-1997-curtis-hanson.html]

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Val Vega

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Hab witzigerweise grade auch einen Kommi zum Film geschrieben. Hab dem Streifen aber doch glatt 2 Punkte mehr verpasst. :D Toller Kommentar jedenfalls.


alex023

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Ich hab den aber schon vor langer Zeit geschrieben. ^^ Nur eben jetzt veröffentlicht, ist aber witzig, dass das so deckungsgleich war. Ebenfalls passender Kommentar von dir.


Val Vega

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Bewertung9.5Herausragend

Los Angeles. Die Stadt der Engel und Teufel. Ein schimmerndes Paradies im stetigem Wandel und Aufschwung. Voll Stars und Sternchen, Abschaum und Verbrechern. Irgendwo dazwischen sind die Cops. Polizisten, die darum bemüht sind Gerechtigkeit zu üben, die irgendwie eine Balance sichern, zwischen Gut und Böse, zwei Instanzen die andauernd ineinander zu verschwimmen scheinen. Polizisten, die nach ihren eigenen Regeln und Moralvorstellungen handeln.

Irgendwo in diesen Verwirrungen aus Gesetz, Gerechtigkeit und dem Gesicht, das man gegenüber der Presse wahren muss, finden sich drei Cops, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ed Exley, der ambitionierte streng konforme Polizist, der unbedingt so werden will wie sein Vater trifft auf Bud White, der Gerechtigkeit will und diese auf seine eigene Weise herbeiführt und vor allem das genaue Gegenteil von seinem Vater sein will. Und irgendwo ist da auch noch das gewiefte Schlitzohr Jack Viencennes, der, stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht, irgendwann doch sein Gewissen findet…

Russel Crowe, Guy Pearce und Kevin Spacey. Drei Charakterdarsteller, die selten stärker waren. Dazu noch Kim Basinger, Danny DeVito und James Cromwell in Rollen, wie sie sich ein Schauspieler wünscht.
Toll geschrieben, grandios geschrieben. Vielschichtig und dreidimensional. Mit Tiefe, Sinn und Verstand.
Allesamt glaubwürdig und auf ihre Art und Weise sympathisch! Dazu passen sie alle perfekt in die überaus spannende Geschichte, die zu keiner Zeit auch nur irgendwie überkonstruiert wirkt. Man rätselt und fiebert mit, den ganzen Film lang. Curtis Hanson, ein Meister der Spannung und des Spannungaufbaus.

Es ist ein Film über Licht und Schatten in der Stadt der Engel. Mit atemberaubenden Kulissen wird hier ein L.A. erschaffen. Dennoch wirkt es nicht in irgendeiner Form auf Hochglanz poliert. Das L.A. der 50er wirkt hier absolut wie eine lebendige Stadt. So als wäre der Film im Jahre 1952 gedreht worden.
Die Musik im Film von Jerry Goldsmith passt sich zu jeder Zeit dem Tempo des Films an und verpasst ihm den düsteren Touch, der den Film erst zu dem macht was er eigentlich ist.
Ein Krimi.
Ein Thriller.
Ein Film Noir.
Ein moderner Klassiker.
Ein grandioser Klassiker.

Perfekt besetzt, außerordentlich atmosphärisch dicht und enorm spannend erzählt, sowie meisterhaft in Szene gesetzte ist „L.A. Confidential“ für mich der Inbegriff des Krimi/Thriller/Noir-Genres. Eine zeitlose Geschichte über die Fragen der Gerechtigkeit und Moral, politische Korruption und Verfälschung der Tatsachen die zu Recht ihren Status als einen der besten Filme der letzten 20 Jahre genießt. Wunderschön düster, atemberaubend brutal, finster optimistisch.

„How's it gonna look in your report?“„It'll look like justice. That's what the man got. Justice.“

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Bubo

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Fällt mir immer schwer zu entscheiden, welcher Film es denn "wert" ist, ihn so physisch ins Regal zu stellen, ohne dass er verstauben muss. Da bin ich seit jeher Minimalistin, weil ich um meine Begeisterungsschwäche weiss! Obwohl ich sagen muss, dass mich die mp-Mitgliedschaft dank Hilfe von Kommentarschreibern wie Dir irgendwie immer öfters von diesem Minimalismus abbringt *seufz". Ich nehm's einfach als persönlichen Lernprozess hin:D


BenAffenleck

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Interessant, Bubo. Ich sammle eigentlich auch schon seit, puuh,....12 Jahren DVD's, mittlerweile auch Blu Rays. Ich stelle mir aber auch nur die ins Regal, wo ich voll von überzeugt bin. Die ich mir immer, ohne mit der Wimper zu zucken, anschauen könnte.
Habe jetzt aber auch schon durch meine MP-Buddies (oder Buddylinen) nochmal Filme gesichtet, wo man Null Lust drauf hatte oder die man damals kacke fand. Aufgrund einer Empfehlung oder eines gut geschriebenen Kommentars hat man sich den Film dann halt noch mal gegeben. Das war bei mir letztens so mit den *Die Royal Tenenbaums*. Und jetzt liebe ich den Streifen...


pramble

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Bewertung6.0Ganz gut

Er hat viel Stil, aber nicht viel mehr.

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Medardus

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Hoecker, sie sind raus !


Hornblower

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(...und pramble erst!)


Moviegod

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich einer der besten Filme aller Zeiten. Schon alleine die Einführung, dann der schlagkräftige Auftritt von Bud White, die Weihnachtsfeier, das Verhör etc. Einfach jede Szene für sich hat schon etwas meisterhaftes. Die spannende Story wurde wirklich perfekt in ein Drehbuch adaptiert. Dazu das absolut geniale Cast mit Spacey, Crowe, Pearce, Cromwell, Basinger, DeVito usw. Es passt einfach alles perfekt.

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WZRDOnTheMoon

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die narrativen Gemeinsamkeiten in "L.A. Confidential" beginnen bereits mit der vorausgehenden Voice-over-Erzählperspektive und setzen sich in der undurchsichtigen Strukturierung der Handlung fort, so dass man als Zuschauer lange über den Zusammenhang der einzeln vorgestellten Charaktere bzw. deren Motivationen im Unklaren gelassen wird und höchste Konzentration gefordert ist.
Waghalsig stürzt sich "L.A. Confidential" in eine düstere Unterwelt hinab, in ein Los Angeles der Fassade, der Kriminalität, der Verlogenheit und des falschen Spiels, in dem es jedem nur darum geht, sich selbst zu bereichern - ohne Rücksicht auf Verluste. Eine "Stadt Der Engel", die ihren Namen zu Unrecht trägt, ein brodelnder Hexenkessel, den Kameramann Dante Spinotti in eine schwüle Eleganz kleidet, deren Faszination sich niemand entziehen kann - auch die glamouröse Aura der Traumfabrik entpuppt sich als leerer Schein, wie es an den Filmstar-Kopien, die ihren Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen, exemplarisch vorgeführt wird. Hier, wo Mafia und Showbusiness, Journaille und Polizei sich quasi gegenseitig in die Hände arbeiten, gilt als wichtigste Devise von allen: "Vertraue niemandem, außer dir selbst!"
Der Weg hinaus aus diesem kompliziert-komplexen Labyrinth des Verbrechens führt nur über die Bereitschaft zum Risiko und die Akzeptanz einer Welt, in der Illegalität manchmal nur noch mit selbiger zu bekämpfen ist - L.A. Confidential.

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WZRDOnTheMoon

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Unbedingt ansehen, lohnt sich!


Murphante

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Den find ich auch KLASSE !!!


snext

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Bewertung9.0Herausragend

Der beste Thriller ever, ever, ever !

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anakyn

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Bewertung5.0Geht so

Den hatte ich immer als seeeeeehr gut erwartet und schon lange in meinem Regal stehen. Schlussendlich fand ich ihn zu lang(weilig). Die Charaktere sind alle recht unsympathisch und so habe ich eher mittelinteressiert die wuselige Story verfolgt. Mir fehlt da irgendwie die Botschaft, die Moral, neue Ideen oder schlicht ein Kniff am Schluss.

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timmoe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannende, vertrackte und hervorragend besetzte Kriminalgeschichte.

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KleeneFilmMaus

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Bewertung9.0Herausragend

Spannend bis zum Ende!

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Hauserfritz

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Bewertung5.0Geht so

Wiedereinmal einer dieser hochgehypten Filmen aus den 1990-er. Immer wieder wage ich mich an einen und immer wieder werde ich entäuscht.

Der Film braucht anfangs lange bis er in Fahrt kommt, die ersten 45 Minuten sind zum gähnen. Dann irgendwann überstürzen sich die Ereignisse und alle 5 Minuten stirbt mal wieder einer der Akteure. Spannung suche ich vergebens. Die einzigen Minuten die etwas Spannung erzeugen, sind die letzten 10. Auch sonst bietet der Film meiner Meinung nach nicht viel. Von der Kulisse her ists nichts besonderes und schauspielerische Leistung fand ich jetzt auch nicht besser als in anderen Filmen.

Fazit: Für 2 Stunden Laufzeit bietet der Film zuwenig. Man schläft nicht ein, aber vom Hocker gehauen wird man auch nicht...

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augustburnsred

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Bewertung9.5Herausragend

genialer und verdammt guter polizeithriller mit starbesetzung!!! :D definitiv empfehlenswert! unbedingt ansehen!

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RoboMaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das Superstaraufgebot der 90er Jahre wird dem Anspruch gerecht, einen der besten Polizeithriller aller Zeiten gemacht zu haben. Spannung und Action sind garantiert, aber man muss höllisch aufpassen, um nicht den Faden zu verlieren. Sonst entgeht einem leicht, wer mit wem unter einer Decke steckt und wer irgendwo tot unter einem Bretterverschlag liegt. Kam bei mir erst beim zweiten Mal richtig an.

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Medardus

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Bewertung10.0Herausragend

Einzige Verfilmung von James Ellroy die der Vorlage gerecht wird.

Da muss man auch nicht viel zu schreiben, einfach ein perfekter Film für mich.

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thrillseeker83

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es ist eigentlich ziemlich vermessen etwas oder jemanden als perfekt zu betiteln. Zu Recht, denn wer oder was ist schon perfekt. Irgendwo gibt es immer einen - wenn auch noch so kleinen Makel. Das ist quasi ein Grundgesetz.

LAC ist vielleicht der einzige Film (vielleicht von 2-3 Ausnahmen abgesehen) überhaupt, der sich diesem Grundgesetz widersetzt.

Ich verneige mich vor diesem epischen Meisterwerk.

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lieber_tee

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Bewertung9.0Herausragend

1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist.
Hinter der glitzernden 50er Jahre-Fassade von L.A. lebt der abgründige Sumpf aus Korruption, Kalkül und Kälte.
Stimmungsreicher Neo-Noir-Thriller, der mit elegantem Rhythmus seine aus verschiedenen Perspektiven erzählten Handlungsstränge kultiviert-raffiniert verwebt und mit scharfen Wort-/ Feuergefechten die (Doppel-) Moral in Stücke schießt.
Zeitloses Meisterwerk des Kriminalfilms.
Prima.

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Sven - Friedrich Wiese

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@Harti: Dito!!!


Hornblower

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Perfektes Kino!


T00BI

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Los Angeles in den 50er Jahren. Die Stadt der Engel wird immer wieder durch organisierte Verbrechen beschmutzt. Eines Tages kommt bei einem mehrfachen Mordanschlag ein Polizist ums Leben, was unter anderem drei seiner Kollegen auf den Fall aufmerksam macht. Bud White, Jack Vincennes und Ed Exley. Drei Cops, die unterschiedlicher nicht sein könnten, nehmen die Fährte auf und lernen so die tiefsten Abgründe von L.A. kennen.

"Diese Geschichte können wir höchstens gemeinsam lösen."

So viel Gutes vom Film gehört, ständig vor mir hergeschoben, nun endlich zu Gesicht bekommen. "L.A. Confidential" ist wirklich ganz großes Kino und hat mich bis zum Ende absolut gefesselt. Das fängt schon damit an, dass der Film diese großartige Grundstimmung und Atmosphäre aus den 50er Jahren dermaßen gut einfängt, dass man sich die komplette Laufzeit über in dieser Zeit gefangen fühlt. Dazu gibts dann noch eine verzwickte, richtig gut durchdachte Kriminalgeschichte, die bis zum Ende spannend bleibt: Ein Unterweltboss, Mord, Gangster, Pornos, Drogen, Hochglanz-Nutten, ein Skandal-Magazin und eine Horde Cops, die Ordnung in das Ganze Debakel bringen wollen. "L.A. Confidential" bringt all das richtig stark zusammen und ist ganz nebenbei noch erstklassig inszeniert. Der aber vielleicht größte Trumpf, den Regisseur Curtis Hanson hier im Ärmel hat, ist der großartige Cast!

"Wir sind eigentlich fertig, es sei denn, Sie wollen mir den Arsch wischen."

Kevin Spacey, Russel Crowe, Guy Pearce, James Cromwell, Kim Basinger, Danny DeVito! Und das Schöne dabei ist, das sie wirklich ALLE richtig stark aufspielen. Sei es Kevin Spacey in seiner Rolle des mediengeilen, leicht ironisch angehauchten Cops Jack Vincennes, der scheinbar immer ganz locker drauf ist, sich Schlägereien mit einem breiten Grinsen im Gesicht von weitem anschaut, ehe er Wut geladen mitmacht, weil jemand seinen Anzug mit Blut verschmiert hat, herrlich! Oder aber Russel Crowe als Bud White, der zu der Sorte Cop gehört, die gerne mal ihre Fäuste und Muskelkraft spielen lassen, ehe sie mit den Opfern verhandeln. Ein weiteres komplettes Gegenstück von den beiden stellt Guy Pearce in seiner Rolle des jungen, unbeliebten, dafür aber sehr klugen Cops Ed Exley dar, der alles für die Gerechtigkeit tut und dabei keine falschen Dinge durchgehen lässt. Neben den dreien bleibt vor allem auch James Cromwell hängen, der mit seinem markantem Gesicht für eine tolle Ausstrahlung sorgt, ihn sehe ich sowieso immer gerne! Ebenso weiß Kim Basinger als Edelnutte Lynn zu überzeugen, genauso wie die Kurzauftritte von Danny DeVito, als kleiner, schmieriger Betreiber des Hush-Hush Skandal-Magazins. Wenn mich jemand fragen würde, wen ich hier am besten fände, wäre das eine ganz schwere Entscheidung, vermutlich würde ich aber mit Russel Crowe antworten, weil er mich einfach am meisten überrascht hat, nie hab ich ihn besser gesehen als hier!

"Geh wieder zurück nach Jersey Kumpel ... Hier ist nämlich die Stadt der Engel, und du hast keine Flügel."

Gerade der super Cast sorgt dafür, dass man als Zuschauer durchgehend am Bildschirm klebt, weils einfach so wunderbar ist denn Herrschaften bei der Arbeit zuzusehen. Zusammen mit der tollen 50er Jahre Atmosphäre, der verzwickten, bis zuletzt spannenden Story und der immer wieder passenden musikalischen Untermalung, macht das "L.A. Confidential zu einem richtig großen Film, den ich mir sicherlich noch ganz viele Male ansehen werde. Hut ab!

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cpt. chaos

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Bärenstarker Kommi, der dem genialen Film absolut würdig ist!


T00BI

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Danke ihr beiden :)


Johnny66

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Bewertung5.5Geht so

hab sehr viel gutes über den film ghört aber ich find nicht dass sich da spannung aufbaut hat... wenn nicht alle 5 min. einer der hauptfiguren sterben würd, würd bis auf eine schießerei am ende eig nix passiern....

hab ich unrecht? wahrscheinlich oder ? ;)

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cyberpunky

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Naja, entweder man liebt ihn oder eben nicht!
Filmgeschmack ist nun mal völlig irrational und lässt sich nicht erklären!


vuvuzela

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Bewertung7.5Sehenswert

Krimi Thriller nach dem alten Strickmuster, aber trotzdem sehr spannend.

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