L.A. Confidential
L.A. Confidential (1997), US Laufzeit 136 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 04.12.1997
71 Bewertungen
Skala 0 bis 10
10150 Bewertungen
125 Kommentare
Keine
von Curtis Hanson, mit Kevin Spacey und Russell Crowe
Im Los Angeles der 50er Jahre sind Polizisten und Anwälte noch nicht das, was man von ihnen erwartet: statt für Recht und Ordnung zu sorgen sind sie oft schlimmer als die bösen Verbrecher. Drei grundverschiedene Cops - Kevin Spacey, Russell Crowe und Guy Pearce - die mit diesen Zuständen nicht einverstanden sind, müssen sich nun zusammenraufen um die wahren Verbrecher zu entlarven.
Handlung
Los Angeles 1953: Bei einem brutalen Verbrechen werden sechs Menschen ermordet, darunter ein Polizist. Sein ehemaliger Partner Bud White (Russell Crowe), der Karriere-Cop Ed Exley (Guy Pearce) und der eitle Drogenfahnder Jack Vincennes (Kevin Spacey) sollen die Täter aufspüren. Obwohl die Männer sich nicht ausstehen können, ermitteln sie trotzdem schnell drei Verdächtige. Die werden festgenommen, versuchen aber zu fliehen. Auf der Flucht werden sie erschossen.
Der Fall scheint abgeschlossen, doch allen drei Beamten kommen Zweifel. Sie forschen weiter und geraten in einem Sumpf aus Korruption, Prostitution und Gewalt.
Wissenswertes
Als einer der großen Favoriten bei den Oscars 1998 angetreten, gewann der Film letztlich nur in den Kategorien “Beste Nebendarstellerin” (Kim Basinger) und “Bestes adaptiertes Drehbuch” (Brian Helgeland & Curtis Hanson). Gegen den großen Konkurrenten in diesem Jahr James Camerons Titanic ging in diesem Jahr kein Weg vorbei…
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Quelle
DVD Cover Audio Video Foto Bild 7 / 2007.
L.A. Confidential in der Wikipedia.
Mehr Bilder (13) und Videos (2) zu L.A. Confidential
Cast & Crew
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Curtis Hanson
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Kevin Spacey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Vincennes
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Russell Crowe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bud White
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Guy Pearce
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ed Exley
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James Cromwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dudley Smith
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Kim Basinger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lynn Bracken
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Danny DeVito
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sid Hudgens
Regie
Schauspieler
-
David Strathairn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pierce Morehouse Patchett
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Ron Rifkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) D.A. Ellis Loew
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Matt McCoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brett Chase
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Paul Guilfoyle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mickey Cohen
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Paolo Seganti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnny Stompanato
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Brenda Bakke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lana Turner
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Simon Baker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Matt Reynolds
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Graham Beckel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dick Stensland
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Amber Smith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Susan Lefferts
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Darrell Sandeen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Buzz Meeks
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Steve Rankin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
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Bob Clendenin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
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Lennie Loftin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fotograf
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Allan Graf
-
Precious Chong
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Will Zahrn
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Brian Helgeland
-
Curtis Hanson
- Genre
- Thriller, Polizeifilm, Mysterythriller, Kriminalfilm, Film Noir, Drama
- Zeit
- 1950er Jahre
- Ort
- Hollywood, Los Angeles
- Handlung
- Arroganz, Außenseiter, Brille, Brutalität, Doppelgänger, Drogen, Drogenmafia, Drogenmissbrauch, Ermittlung, Erpressung, Femme Fatale, Femme Fatale, Fernsehserie, Gangster, Gangsterboss, Geheimnis, Geliebte, Gewalt, Gewalttätigkeit der Polizei, Harter Kerl, Heroin, Informant, Journalist, Klassiker, Klatsch, Klatsch, Konkurrenz, Korrupte Polizisten, Korruption, Kriminalinspektor, Kriminalität, Kultfilm, Leichenbestatter, Leichenbestatter, Massaker, Moral, Mord, Mord an Polizist, Mordopfer, Organisierte Kriminalität, Oscargewinner, Partner, Partner, Plastische Chirurgie, Polizei, Polizeieinsatz, Polizeimarke, Polizist, Prostituierte, Prostitution, Rache, Rassismus, Reporter, Roman, Ruhm, Schauspieler, Schlägerei, Selbstjustiz, Sensationspresse, Sex, Sexuelle Begierde, Showdown, Stolz und Eitelkeit, Suche nach Mörder, Ungleiches Paar, Vaterfigur, Vergewaltigung, Verhör, Verlust des Vaters, Verräter, Verweste Leiche, Vorbild, Überdosis
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Geistreich, Hart, Sexy, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails L.A. Confidential
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Kritiken (4) — Film: L.A. Confidential
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Come to Los Angeles! The sun shines bright, the beaches are wide and inviting, and the orange groves stretch as far as the eye can see. There are jobs aplenty, and land is cheap. Every working man can have his own house, and inside every house, a happy, all-American family. You can have all this, and who knows... you could even be discovered, become a movie star... or at least see one. Life is good in Los Angeles... it's paradise on Earth. Ha ha ha ha. That's what they tell you, anyway."
Lügen, Korruption und Polizeigewalt. Schon seit Ewigkeiten ein ebenso heikles, wie auch von der Academy ungern gesehenes Thema. 'L.A. Confidential' ist nicht der erste Vertreter, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzte. Bereits Filme wie Sidneys Lumets 'Serpico' (Al Pacino), Brian De Palmas 'The Untouchables' (Kevin Costner, Sean Connery) oder auch Ben Afflecks 'Gone Baby Gone' (Casey Affleck) haben sich mit diesem Komplex auf höchst spannende und einzigartige Weise befasst…
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschen"L.A. Confidential" ist ein handwerkliches Meisterstück nahe an der Perfektion, ein Film, der beweist wie gut eine Hollywood-Produktion sein kann, wenn nur die richtigen der vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden. Ein virtuoser kreativer Kraftakt von allen Beteiligten, der schlussendlich am meisten beeindruckt, weil er den mehr als fünfzig Jahre alten Geist des Film Noir ohne jegliche Verstaubungserscheinungen wiederzuerwecken weiß. [...] "They just don't make ´em like this anymore", weinen englischsprachige Filmfans oft den großen, unvergessenen Perlen der Filmgeschichte nach. Mit einem Blick auf "L.A. Confidential" kann man antworten: Und wie sie das tun!
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Bei so viel mimischer Klasse, wie sie bei „L.A. Confidential“ vorhanden ist, würde der Film wohl selbst dann noch funktionieren, wenn er nur aus Nahaufnahmen der Gesichter bestünde. Würde man jemandem erklären wollen, was es mit dem abstrakten Begriff Leinwandpräsenz auf sich hat, könnte man den Film als 132minütiges Lehrmaterial heranziehen. Man nehme Russell Crowe als Bud White: unwirsch, jähzornig, jede seiner Regungen lässt die Energie eines aufziehenden Sturmes losbrechen. Wenn der anfangs beinahe tumbe Schläger immer mehr mit seinen Gefühlen, mit der aufkeimenden und wenig Hoffnung bereitenden Beziehung zu Lynn Bracken konfrontiert wird, dann schlüpft Crowe mühelos aus dieser harten Schale und offenbart den emotionalen Kern dieses von seinen Vorgesetzten wie ein Nutztier gehaltenen Mannes. Die physische Wucht, mit der Crowe seinen Bud White Schläge austeilen lässt, steht in einem krassen, aber exzellent aus dem Charakter förmlich herausgetriebenen Gegensatz…
Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten
Strikerth 2009/12/03 11:49:22
Antwort löschenWiedereinmal wünderbar geschrieben und trotzdem so wenig gewürdigt.
ChristiansFoyer 2009/12/03 12:07:12
Antwort löschenDanke. Aber was meinst du mit "wenig gewürdigt"?
Strikerth 2009/12/03 12:19:19
Antwort löschenich meine andere schreiben ein kommentar und werden von allen vergöttert und du schreibst dich jedes mal ab und bekommst kaum mal nen gefällt mir :( schade
ChristiansFoyer 2009/12/03 12:33:47
Antwort löschenOch, na ja, das stört oder ärgert mich eigentlich nicht. Viele schreckt sicher die Länge von meinem Geschreibsel ab, ich poste den Kram ja auch noch in Blog-Form und muss meinen "Feedback-Hunger" nicht allein durch moviepilot stillen ;). Davon abgesehen schreib ich für mich selbst einfach gerne über Filme und Schauspieler, da brauch es nicht ständig Bestätigung. Aber danke für dein Plädoyer ;)
BigDi 2009/12/03 17:32:46
Antwort löschenIch kann Strikerth nur zustimmen. WIe lang )in Wörtern) ist eig. deine längste Review gewesen??
ChristiansFoyer 2009/12/03 23:58:53
Antwort löschenDas kann ich auf's Wort genau nicht sagen. Aber die "Confidential"-Kritik hier dürfte mit den "Basterds" & "Transformers: RotF" die längenmäßigen Top3 bilden ;)
Strikerth 2009/12/04 00:20:12
Antwort löschenNaja noch habe ich nur die Seite und so oft kommt nichts größeres mehr. Aber bald habe ich wieder Schule da werde ich in 2 Stunden IT meinen Drang zu schreiben freien Lauf lassen. Aber naja wird eh nicht mehr richtig gewürdigt.
BadaBoomBang 2009/12/04 01:16:08
Antwort löschenDer Film wird mit dieser tollen Kritik gewürdigt, soviel kann ich sagen ;)
ChristiansFoyer 2009/12/04 01:32:48
Antwort löschenThanks, dann hat sie ja ihr Mindestziel erreicht ;)
Sonse 2009/12/05 19:18:06
Antwort löschenDanke natürlich auch von mir für diese ausführliche Würdigung meines absoluten Lieblingsfilms, der auch für mich an Perfektion nicht zu überbieten ist.
Hast du auch mal Ellroys Buch gelesen? LAC ist ein Wahnsinnsbeispiel für eine geniale Literaturverfilmung, die den Geist des Buchs einfängt, obwohl nur marginal der Inhalt wiedergegeben wird.
ChristiansFoyer 2009/12/05 19:29:56
Antwort löschenNix zu danken, hab ich mir schon gedacht, dass der Kommentar dir gefallen könnte ;) Ellroys Bücher stehen seit Ewigkeiten auf meiner "sollte unbedingt mal gelesen werden"-Liste, bis jetzt bin ich aber zu noch keinem gekommen. Wenigstens das L.A.-Quartett will ich aber unbedingt demnächst mal angehen
phoenix409 2010/05/04 10:57:38
Antwort löschenVielen Dank für diesen Kommentar, er ist fantastisch.
ChristiansFoyer 2010/05/09 17:12:42
Antwort löschenDanke dir!
Alle 15 Antworten zeigen
Alk0h0lix 2011/01/15 01:24:52
Antwort löschenIch muss dir zu 100% zustimmen,
dieser Film ist der absolute Hammer,
und das in jeder Hinsicht.
ChristiansFoyer 2011/01/15 12:25:56
Antwort löschenRichtig ;)
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenMeiner Meinung nach in allen Belangen ein nahezu perfekter Film. Der beste "Film Noir" der letzten Jahre.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (121) — Film: L.A. Confidential
Kommentar schreibenbenutzerbenutzer 2012/05/22 17:03:04
Kommentar löschenEs kommt nicht gerade besonders oft vor, aber manchmal, besonders dann, wenn man es am Wenigsten erwartet, passiert es, dass man auf einen Film trifft, der einen von der ersten Sekunde an mitreißt, der einem das Gefühl gibt, die Ehre zu haben, etwas ganz Großartigem beizuwohnen, und der es dann auch noch schafft, dieses Gefühl beim Zuschauer volle zwei Stunden lang aufrechtzuerhalten. Drive war für mich so ein Film, und auch L.A. Confidential ist solch ein Film.
Über die komplexe, aber doch ohne allzu große Anstrengung verständliche Story möchte ich hier kein großen Worte verlieren, schließlich macht gerade sie einen nicht unerheblichen Teil des Films aus. Aber die eigentliche Faszination geht noch weit darüber hinaus, schließlich gelang es dem Regisseur, mit Kevin Spacey, Russell Crowe und Guy Pearce gleich drei überragende Hauptdarsteller zu engagieren, deren Spannungen untereinander auch ohne die eigentliche Story genug Stoff für einen eigenen Film böten. Auch die Nebencharaktere können mit solch illustren Namen wie Danny DeVito oder Kim Basinger (die ich eigentlich nicht besonders mag, die aber hier als femme fatale perfekt besetzt ist) ihren Teil zum Gelingen des Films beitragen.
Neben all den großartigen Schauspielern, der perfekten Inszenierung sowie der tollen Kameraführung hat mich besonders ein Detail beeindruckt:
--Spoiler--:
Wenn Dudley Exley zu Beginn fragt, ob er einem Schwerkriminellen in den Rücken schießen würde, um sein Entkommen zu verhindern, antwortet dieser, noch idealistisch geprägt und voller hoher moralischer Wertvorstellungen mit einem entschiedenden Nein. Am Ende ist er es, der Dudley von hinten erschießt, um ihm nicht die Möglichkeit zu geben, seiner Strafe zu entkommen.
Dass er letzten Endes doch als Held gefeiert wird, ist die bittere Moral hin Curtis Hanson's Film: Der Polizeiapparat -stellvertretend für die Gesellschaft- ist durch und durch korrumpiert, je höher die Stellung, desto verdorbener, oder besser gesagt unwichtiger, die Moral. Niemand, nicht einmal ein Mann wie Edmund Exley, der im Verlauf des Films Polizeigewalt erst zu dulden und schließlich auch selbst anzuwenden lernt, vermag es auf Dauer, sich dieser Welt und ihren Gesetzen zu entziehen. Im Grunde ist es auch das, vovon Hanson uns in seiner Romanverfilmung erzählt: Jeder, und möge er noch so hehre Absichten hegen, kann auf Dauer nicht überleben, ohne selbst seine Werte und sein Gewissen unterzuordnen.
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NoahRenton 2012/05/15 18:50:12
Kommentar löschenBesetzungstechnisch Top , der Spannungsaufbau ist sehr gelungen , das Setting ist sehr stimmisch - Einziger Wehrmutstropfen ist vielleicht das bei erneutem Angucken die Spannung etwas weniger zum Tragen kommt ;)
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Benchmark 2012/05/04 07:06:09
Kommentar löschenMit einer der besten Streifen dieses Genres. Erstklassig gemacht!
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Nicki Minaj Lover 2012/04/23 22:38:33
Kommentar löscheneine sehr gute Besetzung
am Anfang hat der Film mir garnicht gefallen
doch ab der Mitte fand ich in immer spannender und am Schluss fand ich ihn einfach toll
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Lori007101 2012/04/19 04:51:02
Kommentar löschenEin recht guter und stylischer Neo Film Noir! Sehr gute Darsteller und auch die kleinsten Rollen, nimmt man ab. Die Musik ist sehr passend zum Film. Der Film macht Laune!
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meloxx 2012/04/09 12:57:48
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein Film, wo man nicht gleich alles vorhersehen kann... Tolle Aufmachung, tolle Schauspieler, tolles Bild und an Spannung fehlt es auch nicht. Allerdings haben auch bei mir die vielen Namen zur Verwirrung geführt. (schau in mir sicher noch ein zweites Mal an)
Die verschiedenen Charaktere sind toll rübergebracht und jeder auf seine Art sympathisch! :-) Absolut empfehlenswert für einen tollen Movie-Abend!
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Actlight 2012/04/09 01:15:48
Kommentar löschenSpannend und sehr gut durchdacht. Jedoch hat man mit den ganzen Namen seine Schwierigkeiten. Die Einsortierung hat recht lange gedauert. Trotzdem ein klasse Film. :-)
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nöls 2012/04/07 16:05:17
Kommentar löschenNicht annähernd so komplex wie das Buch, und trotzdem wird der Kerninhalt erstaunlich gut auf den Punkt gebracht. Einige gravierende Veränderungen mussten zwangsläufig erfolgen, um das Drehbuch auf Kinolänge zu bringen, welche aber in keinster Weise negativ auffallen. Ich habe den Film kurz nachdem ich das Buch gelesen hatte geguckt und da fällt einem natürlich jede Kleinigkeit auf und ich war immer wieder überrascht und dachte: "Oh das ist im Buch aber ganz anders...aber ist so auch nicht schlecht!" Auch das Ende unterscheid sich sehr von der Vorlage, ist aber im Kontext des Filmes ebenso grandios. Das Ergebnis ist ein hochspannender, sehr gut inszenierter (man denke an die Musikuntermalung) und teilweise auch ein wenig komischer Film. Das ist aber gleichzeitig auch m.M. nach das einzig gravierend Negative an "L.A. Confidential". Die düstere und extrem realitätsnahe Atmosphäre der Vorlage kann im Film nicht ganz wiedergegeben werden.
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Cleves 2012/04/07 14:45:20
Kommentar löschenIch habe den Film erst gesehen, nachdem ich auf der Playstation das Spiel L.A. Noire gespielt habe. Von dem Spiel war ich begeistert und es hat mir auch die ganze Noire Szenerie schmackhaft gemacht. Dann habe ich den Film gesehen und war begeistert.
Es ist auffällig, wie viele Parallelen zwischen diesem Film und dem Spiel liegen.
Zum Film: L.A. Confidantial kann über die volle länge überzeugen. Zwar wird mit persöhnlich etwas zu früh aufgelöst, was Sache ist aber das macht nichts. Durch perfekt abgestimmte Musik und Filmszenen saugt es einen förmlich in die 40 Jahre der USA. Das macht Spaß und ich finde es schade, dass seit langer Zeit kein vergleichbar guter Film im Noire-Kriminalgenre gekommen ist.
Der junge Russell Crowe spielt gut genau wie Kevin Spacey. Aber wer heraussticht ist Guy Pearce. Dieser spielt seine Rolle perfekt und überzeugend.
Für alle Krimifreunde ist dieser Film ein MUSS und auch andere sollten sich dieses Meisterwerk nicht entgehen lassen.
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McQueen3188 2012/03/27 18:04:54
Kommentar löschenWahnsinnig guter Beitrag zum Film Noir. Obwohl er doch ein Star Vehicle ist, finde ich, dass jeder Character genug Zeit bekommt und auch jedem ein passendes Profil zugeschnitten wurde. Und auf Anhieb wusste ich nicht mit wem von den 3 Protagonisten ich am meisten sympathisieren konnte. Jeder war in meinen Augen ein guter Cop, mit den unterschiedlichen Herangehensweisen konnte ich mich aber immer nur mehr oder weniger anfreunden. Erst das Good Cop/Bad Cop-Duo zum Schluss fand ich zum einen doch sehr produktiv zum anderen auch am meisten amüsant ;)
Die Handlung ist eher typisch aber dadurch nicht weniger unterhaltsam. Eben sehr Film Noir spezifisch.
Was ich zu bemängeln hab ist, dass die 50er Jahre nicht so richtig rübergebracht wurden. Ich fand, dass man es in manchen Szenen oder mit bestimmten Merkmalen zwar angedeutet wurde, aber so wirklich konsequent war es dann doch nicht.
Und irgendwann wurden es mir auch zu viele Namen, lag wahrscheinlich auch daran, dass ich nicht immer zu 100% aufmerksam gewesen bin, aber es fiel mir dann schwer bei dem Gerede über irgendwelche Cops Gesichter zuzuordnen. Macht diesen großartigen Film aber in keiner Weise schlechter. Und beim nächsten Mal pass ich dann auch wieder besser auf.
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Nek 2012/03/10 11:55:26
Kommentar löschenIch hab mich schon ein bisschen in Kim Basinger verliebt.
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lens flare 2012/03/06 00:17:24
Kommentar löschenKim Basinger ist nicht Faye Dunaway
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Schlegel 2012/03/12 15:52:59
Antwort löschenDafür ist sie Kim Basinger.
lens flare 2012/03/12 16:14:36
Antwort löschennatürlich ist sie das. aber pars pro toto. ich lese da und dort auf mp "l.a.confidential" ist bester neo-noir/film noir aller zeiten.
und ich finde chinatown komplex wo lac kompliziert ist und schon allein das ende entzieht sich dem vergleich.
aber kim basinger kann da nix dafür, recht haste.
aberaber 2012/02/05 14:41:15
Kommentar löschenEin fantastischer Film nach einer genialen Vorlage.
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Moviefilter 2012/02/03 15:29:18
Kommentar löschenIch habe den Film nach seiner Videoveröffentlichung gesehen und war sofort fasziniert. Heute Nacht habe ich zufällig bei der Wiederholung eingeschaltet und ließ mich wieder hineinziehen in diesen Sündenpfuhl. Die Begeisterung war so groß wie nach dem ersten Anschauen. Jetzt bleibt die bange Frage, ob er mir auf Englisch besser gefallen wird wegen der Wortspiele oder all' die harten Kerle - außer Exley ;) - so rumnuscheln, wie es in manchen Originalen leider ist.
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chs88 2012/01/31 15:04:18
Kommentar löschenDa ich ja momentan auf dem Film Noir Trip bin, kam ich natürlich gestern nicht drum herum mir mal wieder dieses Juwel anzusehen.
Und obwohl es bestimmt schon das zwanzigste Mal war, hat der Film nichts von seiner Faszination verloren, im Gegenteil, er gewinnt eigentlich immer noch weiter hinzu. Anstatt sich auf die ausgefeilte Handlung zu konzentrieren konnte ich auf jede Kleinigkeit achten, und musste wieder feststellen, dass hier mit einer Präzision gearbeitet wurde, wie man sie selten sieht. Die Kulissen, die Kostüme, die Musik der Plot, die Besetzung und deren unglaubliches schauspielerisches Niveau bis in die kleinste Nebenrolle hinein, sind einfach überwältigend. Wenn ich sage, es grenzt an Perfektion, ist es eigentlich noch untertrieben, denn es wirkt alles so real, als wäre man wirklich dabei. Die Charaktere haben genau den richtigen Tiefgang und wirken zu keinem Zeitpunkt unglaubwürdig oder gar aufgesetzt, sondern kommen eher vertraut daher. Man findet in jedem von ihnen etwas, womit man sich durchaus identifizieren kann. Die Story an sich ist über jeden Zweifel erhaben, keine kleinen Ungereimtheiten oder gar grobe Logikfehler, und habe wirklich versucht welche zu finden. Die Verstrickungen der Personen und Ereignisse sind schön verworren und nicht auf Anhieb zu durchschauen, eigentlich sogar gar nicht, bis sie aufgelöst werden. Eine durchgehend unterschwellige Spannung mit kleinen Spitzen und einem furiosen Finale setzt dem ganzen dann die Krone auf.
Als das birgt einen unglaublich hohen Unterhaltungswert, auch nach dem X-ten Mal.
Einzig das Ende, das ich hier natürlich nicht verraten will, ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, etwas zu sehr modernes Hollywood. Deshalb auch nur 9 Punkte, wobei das schon fast unfair ist und sich vielleicht nach der nächsten Sichtung noch ändern wird.
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MoeJoe 2012/01/31 00:42:12
Kommentar löschenAls Hauptdarsteller haben wir auf der einen Seite, eine Truppe aus brutalen und teils korrupten Cops; hier einen geltungsbedürftigen, kapitalistischen Vincennes, da einen brutale Selbstjustiz ausübenden White –natürlich darf man auch den psychopathisch-egoistischen Captain Smith nicht vergessen… und drum herum noch viele weitere radikale selbstvergeltende „Polizisten“. Auf der anderen Seite haben wir … Exley – einen ehrgeizigen, schleimigen Moralapostel, sozusagen der einsame edle Ritter in einer Meute aus Bastarden. Der letzte Gentleman in einer dem Sittenzerfall erlegenen Behörde – zumindest vordergründig.
Vielleicht finden wir ja bei den Nebendarstellern noch den ein oder anderen Lichtblick: eine Hure, die nach eigenen Aussagen „zwei Dutzend“ Männer am Tag beglückt, einen dreisten, bestechenden Gnom von einem Reporter, einen hochnäsigen Zuhälter und nicht zuletzt einen arroganten, falschen Anwalt.
Wenn das mal kein Cast zum Liebhaben ist!
*SPOILER* Und unser einziger Lichtblick, der gewitzte Jesus, äh … Exley, entpuppt sich während des Films als eitler, selbstgerechter Aufsteiger. Zwar haben sowohl Smith, als auch Exley ihre eigenen Moralvorstellungen, allerdings setzen sie diese mit Mitteln durch, die ihren eigenen Werten widersprechen. Und somit sind sie nicht viel besser als diejenigen, die sie jagen. Sie schlagen ihre Frauen und töten Unschuldige.
Was bleibt sind ausnahmslos Charaktere, die uns getrost wenig interessieren, auch wenn sich im Laufe der Handlung, in der ein oder anderen Situation, ein Gefühl, das man annäherungsweise mit „einem Hauch von Sympathie“ beschreiben könnte, einstellt. Zumindest bleibt somit die Hoffnung, dass ein packendes Ende, die ganze, so vor sich hinplätschernde Handlung, rettet. Dieses fällt dann zwar weniger fesselnd aus als uns lieb ist, entschädigt aber zumindest teilweise für die vorherigen zwei Stunden. Nicht wegen dem 08/15-Rumgeballer, sondern vielmehr, weil das Finale, die ganze Haltung des Films bestätigt: Bevor es keine Justiz gibt, übt man lieber Selbstjustiz! Sodass sich nun auch der letzte Moralapostel „Cop“ schimpfen darf und für seine Selbstgerechtigkeit (und zugegebenermaßen seine Cleverness), wie nicht anders zu erwarten noch ordentlich belohnt wird.
In all seinen zwingend folgenden Konsequenzen ist L.A. Confidential so schrecklich unglaubwürdig und wenig nachvollziehbar, dass mir die gelobte Kameraführung, die großartigen Schauspieler und die Detailverliebtheit einfach nicht genug sind, um dieses Manko auszugleichen.*SPOILER ENDE*
Für meinen Geschmack verfehlt der Film größtenteils, was er sich vorzunehmen scheint: Er unterhält nicht gut, er liefert keine schlüssigen Konsequenzen für moralisches Verhalten, er ist nicht spannend (wie denn auch, wenn uns die Charaktere egal sind), er ist nicht plakativ oder tiefsinnig…wenigstens war die Musik sehr passend gewählt. Und auch wenn sich meine Kritik relativ vernichtend anhört (vielleicht auch durch meine Erwartungshaltung und einer Vorhersage von 8,5 Punkten beeinflusst), war der Film im Großen und Ganzen immerhin noch passabel.
Fazit: L.A. Confidential ist für mich ein Paradebeispiel dafür, dass großartige Schauspieler und ein komplexes Drehbuch noch kein Garant für einen guten Film sein müssen.
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marcowski 2012/01/30 23:48:39
Kommentar löschenNach einer Stunde noch nicht einmal ansatzweise eine sympathische Figur - aber dann entwickelt sich ein Verwirrspiel sondergleichen und man fiebert denjenigen mit, die man gerade noch verabscheut hatte. Ein gutes Namensgedächtnis ist allerdings von erheblichem Vorteil.
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WaaayneTrain 2012/01/30 23:23:02
Kommentar löschen"L.A Confidential" ist und bleibt ein Monument: Die Atmosphäre der 50er in L.A. wurde bezaubernd eingefangen, die Handlung ist zu jeder Zeit atemberaubend Spannend, der Fall wird immer komplexer. Hervorzuheben sind auch die interessanten Gegensätze der Charaktere, die sich trotzdem fernab jeglicher Klischees befinden. Das war die Wiederbelebung des Film Noirs, eine handwerkliche und schauspielerische Glanzleistung. Leider war mir aber das Ende wiedermal etwas zu amerikanisch.
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Keky 2012/01/30 23:08:54
Kommentar löschenGroßes Kino aus und über Hollywood!
Eine geballte Atmosphäre, ausgereifte Charakterdarstellung, großartige Schauspieler, perfekte Kameraführung, Liebe zum Detail, glaubwürdiges Drehbuch, Hochspannung bis zur letzten Minute, brillanter Film Noir ohne Klischees, geniale Buchvorlage. Ein Action-Krimi wie es nur wenige gibt. Es gibt nichts negatives über diesen Film. Ein Muß für Genre-Fans! :)
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Mr. Pink 2012/01/30 18:00:34
Kommentar löschenDas dreckige, verkommene L.A. der 50er Jahre, wie es leibt und lebt. Drei grundverschiedene Polizisten gefangen in einem gefährlichen Sumpf aus Lügen und Intrigen, Korruption, Sex und Gewalt. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend erzählt, hervorragend inszeniert und mit einem starken Ensemble besetzt, welches durchweg überzeugen kann.
"Some men get the world. Others get ex-hookers and a trip to Arizona."
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