Planet der Affen

Planet of the Apes (1968), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 03.05.1968

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7.3
Kritiker
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6.5
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von Franklin J. Schaffner, mit Charlton Heston und James Whitmore

Charlton Heston landet in Franklin J. Schaffners Sci-Fi-Abenteuer auf dem Planet der Affen und wird selbst zum Gejagten.

Astronaut Taylor (Charlton Heston) überlebt den Raum-Zeitsprung durch das All – 2000 Jahre in die Zukunft. Eine Notlandung verschlägt ihn auf einen entfernten Planeten, der von Affen regiert wird. Auf grausame Weise missbrauchen die herrschenden Affen eine primitive Menschenrasse für Experimente und zur Unterhaltung. Schon bald wird Taylor selbst zum Gejagten, seine einzige Hoffnung auf Rettung ist ein kooperativer Schimpansen-Wissenschaftler (Roddy McDowall).

Hintergrund & Infos zu Planet der Affen
Der Film Planet der Affen aus dem Jahr 1968 basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Pierre Boulle. Planet der Affen ist gleichsam der erste Film aus einer Reihe von Neuverfilmungen, die sich mit der Thematik des Romanes beschäftigen. Planet der Affen, aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Tim Burton, sowie Planet der Affen: Prevolution, 2011 lehnen sich an das Original aus dem Jahr 1968 an. Tim Roth, ein Befürworter der Reglementierung von Waffenbesitz, welcher 2001 in Tim Burtons Verfilmung die Rolle des General Thade verkörperte, beteuerte wiederholt, dass er sich gegen die Rolle entschieden hätte, hätte er gewusst, dass Charlton Heston, Präsident der National Rifle Association, einen Gastauftritt an seiner Seite absolvieren würde.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Planet der Affen

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Das Problem heutzutage wird einfach sein, dass die meisten das Ende dieses Films schon kennen, zu berühmt ist es, und viel zitiert. Dadurch wird dem Schluss des Films ein wenig der Effekt genommen, ist aber nicht weiter tragisch. Schaffners Dystopie aus 1968 fällt in erster Linie durch die genialen Affenmasken auf, die Geschichte ist zwar alles andere als subtil, mag aber dennoch zum Nachdenken anregen. Besonders der Beginn ist etwas verstörend, wenn die Rollen klar verteilt sind: Der Mensch ist das Tier, zu dumm um gezähmt zu werden. Wir wissen: Das ist unfair, das stimmt so nicht, und unweigerlich denkt man in die Geschichte zurück und erkennt: Ähnlich wurde mit diversen Bevölkerungsgruppen auch verfahren. Und wenn man Ende der Wahnsinn des Krieges angeprangert wird, ist der Zuschauert wenn auch kein besserer Mensch, dann vielleicht aber ein wenig sensibilisiert. Und bei aller gesellschaftlicher Kritik – Rassenproblematik, Religion vs. Wissenschaft, Krieg – so ist „Planet der Affen“ auch noch ein unterhaltsamer Science-Fiction-Film.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

SchniedelWoods

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ach affen.... gibt es göttlichere geschöpfe... nein, es gibt viel zu wenige affen filme auf der welt


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Charlton Hesten („Ben Hur“), als kerniger Held eine einfach nur logische Besetzung, stapft durch leere Landschaften, begleitet von Jerry Goldsmiths absolut schräger Musik. Hinter dem, auf was er dabei trifft, stecken starke Makeup- und Kostümierungsleistungen. An einen kleinen Augenschmeichler – das geschickt eingebaute Model Linda Harrison alias Nova – wurde sogar auch gedacht. Nur passiert in der stellenweise holprigen, nicht allzu gut gealterten Inszenierung gar nicht mal so viel. „Planet der Affen“ stützt sich etwas zu sehr auf die eigene Metaebene und die fulminante Schlusspointe. Es bleibt ein netter, kleiner Abenteuerfilm mit einer Handvoll interessanter Figuren, der sich durch seine simple wie brillante – weil stets aktuelle und zum Nachdenken anregende – Botschaft seinen festen Platz in der Filmgeschichte erschlich. Entmystifiziert eigentlich nur durch die etwas zu zahlreichen Fortsetzungen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

"Planet der Affen" ist kein rundum affengeiler Klassiker (Charlton Hestons limitiertes Schauspiel neigt in ähnlicher Weise wie die seinerzeit sicher bahnbrechenden Chambers-Masken samt ulkiger Affennamen eher zur unfreiwilligen Belustigung), aber ein Filmklassiker, der die Jahrzehnte fast ausnahmslos in wenig kränkelnder Verfassung überstand, weil seine beträchtlich zivilisationskritischen wie politisierten Nebentöne zeitlos klingen.

Zu Beginn wirkt alles tropisch, obgleich gottverlassen in Anbetracht destruktiver Menschheitskräfte: zerklüftete Felsvorsprünge, staubige Wüsten, paradiesische Wasserfälle, Sonne, Meer, Hitze. Jerry Goldsmiths vielseitiger Score klimpert sanft schwingend und trampelnd industriell, während zwei mit ihrem futuristischen Raumschiff abgestürzte Weiße und ein Schwarzer (!) die Bekanntschaft (halbnackt!) mit seltsamen Wesen machen: stumme Menschen, die von sprechenden Affen für Versuchsexperimente Richtung Lobotomie gejagt werden.

Ab…

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

_Garfield

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Zustimmung in allen Punkten. Gut gemacht! :)


Timo K.

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Nach SPIDER-MAN & Kubrick war wieder einmal Konsens nötig. ;)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Wenn Charles Heston alias George Taylor am Ende dieser Endzeitversion, die „Planet der Affen“ natürlich auch und vor allem ist, voller Verzweiflung, seine eigene Spezies verfluchend, in den Sand des Strandes sinkt, den er mit Nova nach der erfolgreichen Flucht von den Affen entlang geritten ist, dann überkommt den Zuschauer ein eiskalter Schauer. Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, sie existiert nicht mehr, in einem nuklearen Inferno dahin geschlachtet von dem Wahnsinn, der sich unsere Zivilisation nennt. Es sind die Reste der Freiheitsstatue, die die Jahrhunderte überdauerte, und ihre Fackel in den Himmel empor streckt, die somit in stummer Anklage als Beweis für die zerstörerische Hybris der Menschheit gelten muss. „Planet der Affen“ unter der Regie von Franklin J. Schaffner gilt ganz ohne jeden Zweifel zu Recht als einer der Meilensteine der dystopischen und gesellschaftskritischen Science-Fiction. Dabei thematisiert der Film nicht nur die in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts…

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

vanHauser

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Ein Film aus meiner Kindheit der mich zum ersten mal zum Grübeln gebracht hat, was wohl aus dem Planeten Erde wird!


J-Ross

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In allem 1000%ige Übereinstimmung. Echt super Kommentar!



Kommentare (95) — Film: Planet der Affen


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Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sati(e)re der besonderen Art

Dieser Film zeichnet sich vor allem durch eins aus: er verpackte die zur Entstehungszeit stattfindenden Umbrüche innerhalb der Gesellschaft in ein fantastisches Gewand um per Unterhaltungsebene eben diesen Umbruch zu vermitteln. Das war das geschickte an diesem Film. Schaffner schuf einen Film, der durch seinen Unterhaltungswert etwas transportiert, was man vielleicht mit den mitteln eines Politthrillers oder Gesellschaftsdramas nicht sofort erreicht. Er sprach eine Menge Menschen an. Durch das Korsett des Fantasiefilms oder Sf-Films je nachdem wie man ihn sieht, konnten die Menschen bzw. das Publikum eher erreicht werden. Und das schaffte der Film auf wunderbare Weise. Der politische und gesellschaftliche Umbruch der ´68er wurde hier perfekt eingefangen. Durch die Verwendung der Affen, als Sinnbild menschlicher Verhaltensweisen und gleichzeitiger Umkehrung der selbigen, konnte man nunmehr den Irrsinn menschlichen Schaffens und Zusammenleben erkennbar machen. Die drei Affenarten die hier gezeigt werden (Schimpansen, Orang Utan und Gorillas) spiegeln alle unterschiedliche Wesenszüge des Menschens wieder: der schlaue gerissene und überlegende Schimpanse, der zur Besonnenheit aufrufen kann, der intelligente, aber allen Problemen aus den Weggehende Orang-Utan und der gewaltbereite und strategische Gorilla. Alle versammeln sich und karikieren den Menschen indem sie ihn gleichzeitig bloßstellen. Auch der satirische Umgang mit Religiosität kommt hier nicht zu kurz. Die Affen verehren ihren Gott, und lernen, dass alles anders ist, verstecken aber diese Kenntnis um ihr Volk in Schach zu halten. Eine aufrüttelnde Anklage gegen Diktaturen und Idolverherrlichung wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Untermalt mit der vorzüglichen Musik von Jerry Goldsmith, den kongenialen Masken (für die damalige Zeit ein Meilenstein „Ehrenoscar“ für die Maske) und einer Ausstattung die es schafft zivilistische und naturalistische Bauweiesen zu vereinen und das Schauspielensemble, welches selbst unter der Maske herrlich agiert.
All dies in einem fantastischen, voller versteckter Anspielungen vollgepackten Film der bis heute nichts an Faszination und Aktualität verloren hat. Nach diesem Film kamen noch 4 Fortsetzungen und eine kurzlebige Serie. Auch wenn qualitativ die nachfolgenden Filme diesen ersten Teil nicht das Wasser reichen können, so bilden sie dennoch ein komplexes zusammenhängendes Universum was es so in der Filmwelt noch nicht gab.
Und noch ein Wort zur literarischen Vorlage. Sehr zu empfehlen, da der Film das Buch und seine Stimmung exakt einfängt.

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elmnope

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Toller Kommentar! Und danke für den Hinweis auf das Buch, ich wusste gar nicht, dass es eine Vorlage gibt, wird dann aber demnächst direkt mal gelesen :)


Alienator

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Dankeschön. Gibt es. Und das Ende des Buches hat eine ähnliche Wirkung wie der Film...aber eben in eine ganz andere Richtung. Mehr verrat ich nicht.


MurmelTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe mir heute vorgenommen dieses Meisterwerk der Filmgeschichte, nicht mehr und nicht weniger, zu huldigen!

Seitdem ich zum ersten Mal einen Teil der "Planet der Affen"-Reihe gesehen habe, bin ich ein riesiger Fan dieser Schimpansen und Orang-Utans geworden - (die Gorillas sind einem doch immer unsympathisch)! Jedoch muss ich euch warnen! Ich habe nicht den grandiosen ersten Teil, das Original, DEN Klassiker unter allen Affenfilmen, als erstes gesehen. Es war die heftig umstrittene Neuverfilmung von Tim Burton, die mich bereits in seinen Bann gezogen hat! Ich war damals als kleiner Junge mehr als begeistert von diesen sprechenden Affen!

Erst Jahre später traf ich dann zufällig wieder auf diesen Film. Ich erblickte ihn in der Filmsammlung eines Freundes in der USA und fühlte mich wie in der Zeit zurückbefördert, als wir ihn uns gemeinsam anschauten! Ein Moment, den ich nie vergessen werden. Auch wenn diese Neuverfilmung beim zweiten Anschauen wahrlich kein Meisterwerk an sich war, so hatten wir doch unsern Spaß dabei und lachten laut über viele Szenen.
Was soll ich sagen: Diese sprechenden Affen treffen einfach genau meinen Humor!

Nun habe ich mir endlich alle "Planet der Affen"-Filme auf Blu-ray geholt und durchgeschaut. Das Original bleibt dabei der beste Teil der Reihe und landet bei mir ebenfalls unter meinen Lieblingsfilmen!
Aber auch der nicht ganz so starke Rest ist in meinen Augen großes Entertainment! So musste ich bei vielen Szenen laut loslachen:"Trompeter! Blasen sie zum Angriff!"
Nach einem konsequenten zweiten Teil, kam ein weiterer Geniestreich hervor. "Flucht vom Planet der Affen" ist mit Abstand der humorvollste und witzigste Teil. Ich könnte den Affen stundenlang zuschauen, wie sie von den Menschen in ihrer Gesellschaft aufgenommen werden!
Der vierte und der fünfte Teil sind leider etwas "kriegsbelastet", aber dennoch: Es sind Affen, die gegen Menschen kämpfen! Immer wieder belustigend!
Ich kann verstehen, dass dieses Universum nicht jedermanns Sache ist, aber es trifft nun einmal genau meinen Geschmack!

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JackoXL

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Auch wenn ich "Flucht..." nicht ansatzweise so stark finde wie du (der landet bei mir auf Platz 5, knapp hinter "Schlacht..."), ein sehr schöner Kommentar. Und auch wenn nach dem Original nichts so richtig super war, die Reihe hat einfach totalen Charme. ;)


MurmelTV

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Das Ende ist mehr als vorhersehbar bei "Flucht vom Planet der Affen". Aber der Humor ist einfach mein! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich da sehr eigen bin ;D
Man muss sie einfach lieben..
Danke für dein Lob! :)


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

die b-ray bietet in so saftiges geiles bild das es kaum zu glauben ist...die alten teile rocken auf jeden fall mehr als was danach alles gedreht wurde!
bonusmatrial ist enerm und am sound ist nichts wirklich zu mekkern...

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the assassin 666

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Meisterwerk. :)


pHrEeK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zeitlose, sozialkritische Dystopie einer etwas anderen Zukunft mit einem hervorragenden Charlton Heston in der Hauptrolle.

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Bane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse! Gesellschaftskritisch & nachdenklich. Die Masken würden sogar heute noch überzeugen, habe Filme aus den letzten Jahren gesehen, die schlechtere hatten. Ein Muss für alle Filmfans, ein Meilenstein der Filmgeschichte, vor allem, wegen seines perfekten Endes!

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beast667

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schau ich immer wieder gerne im TV an. Grandioser SF Schinken. Was mir allerdings immer wieder extrem auf die Nerven geht ist die musikalische Untermalung, wenn man das so nennen darf.

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sebastian.boehler

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Rollentausch und ein Spiegel

"Planet der Affen" aus dem Jahre 1968 von Regisseur Franklin J. Schaffner kann in erster Linie bereits in technischer Hinsicht glänzen. Während heutige Filme mit CGI-Effekten überhäuft werden, konnten damals die handwerklichen Geschicke der Menschen gezeigt werden, welche sich in den grandiosen Affenmasken des Films widerspiegeln. Auch die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die guten Darsteller (Charlton Heston, Kim Hunter) und die vortreffliche Musikuntermalung, die dem Film eine eigene Note gibt, stellen schon zu Beginn die tollen Äußerlichkeiten des Films dar.

Mit "Spiegel" meinte ich aber weder die oben erwähnte Widerspieglung der menschlichen Geschicke, noch das Spiegelbild der Darsteller im Gewässer, in dem sie am Anfang des Films baden gehen. Ich meinte nichts anderes als den Fernsehbildschirm - Den Fernsehbildschirm, der sich hier als Spiegel entpuppt und jeden Zuschauer des Films während dessen Sichtung in einen solchen Spiegel starren lässt.
Es scheint, als hätte man für "Planet der Affen" immer dann Kameras aufgestellt, wenn wir Menschen uns besonders blöd verhalten haben und als hätte man diese Aufnahmen dann mittels Affenmasken (irgendwie) ein wenig verändert und sie für den Plot des Films in eine ordentliche Reihenfolge gebracht.
Denn innerhalb der recht unterhaltsamen Geschichte trifft man auf Diskriminierung;
Hier trifft man auf Versklavung;
Hier trifft man auf hierarchische Rangordnungen, sprich nicht auf Gleichberechtigung!
Das ist pure Kritik an unserer Gesellschaft und - was viel wichtiger ist - es ist die Wahrheit!
Die Menschen sind rücksichtslose Affen! Sowohl gegenüber sich selbst bzw. ihren Mitmenschen als auch gegenüber ihrer gesamten Welt, ihrem Planeten, was in der letzten Szene des Films moralisch schockierend in Verzweiflung gipfelt.

Ein Gang in den Zoo ist in nächster Zeit überhaupt nicht nötig, dieser Film reicht aus, nur dass hier die Affen die Zoowärter sind und die Menschen die Tiere. Mittels dieses Rollentausches werden die Intentionen des Regisseurs - und natürlich die des Autors der gleichnamigen Literaturvorlage - noch wesentlich deutlicher und in Folge dessen empörender.

"Planet der Affen" ist eine Lehrstunde durch die verschiedensten Kulturen der Welt, durch die Kulturen, in denen die Menschheit ihr Verhalten nicht versteckt.
Der Film zeigt dem Zuschauer die Kultur Indiens bzw. das dort existierende Kastenwesen;
Er zeigt ihm Amerika und die dortige Sklaverei, die auf bösartigen Rassismus zurückzuführen ist.

Aber wenn wir Pech haben, zeigt der Film uns die Zukunft.

"Er reitet in die Ungewissheit. Was wird er finden?" - "Sein Schicksal."

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sebastian.boehler

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Wenn Burtons POTA in Konkurrenz zu Pee-Wee treten sollte, wäre das ja äußerst gut. :D
Für mich wird's wohl eher die Konkurrenz zu "Alice im Wunderland" werden. ;)


Joeyjoejoe17

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Die Vorgeschichte der alten Filme variiert zu der, die in Prevolution erzählt wird. Sehr sogar.


T00BI

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Bewertung9.5Herausragend

Der Astronaut George Taylor (Charlton Heston) und seine Crew begeben sich im Jahre 1972 auf ein Raumschiff, um die Weiten des Weltraums zu erkunden. Nachdem sie bereits sieben Monate lang unterwegs sind sendet er einen letzten Bericht an die Erde und versetzt sich und die Crew in einen künstlichen Tiefschlaf. Monate später werden sie wegen einer Bruchlandung auf einem weit entfernten, fremden Planeten geweckt, einem Planeten, bewohnt von Affen und von ihnen versklavten, primitiven Menschen.

"Sieben lange Monate rasen wir jetzt schon durch den Weltraum, jedenfalls nach unserer Zeitrechnung hier an Bord. Nach Dr. Hassleins Theorie über den Zeitablauf in einem Raumschiff, das sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit bewegt, ist die Erde in der gleichen Zeitspanne etwa siebenhundert Jahre älter geworden. Diejenigen, die jetzt meinen Bericht empfangen, gehören schon einer ganz anderen Generation an, hoffentlich einer klügeren."

Nachdem ich gesehen habe, dass "Planet der Affen" im TV kommt, das Original aus dem Jahre 1968, konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich ihn schon in jungen Jahren gesehen habe und fasziniert von diesem Streifen war. Der Film hat auch nach all den Jahren nichts von seiner Wirkung verloren und ist heutzutage immer noch brandaktuell. Mit warnendem Finger wird hier gesellschaftskritisch auf unsere eigene Rasse gezeigt, uns ein Spiegel vors Gesicht gehalten und eine Kernaussage serviert, die ganz klar verständlich sein sollte. Schon bei ihrer Ankunft auf dem Planeten macht die Crew rund um George Taylor nach kurzer Erkundungszeit das erste Mal Bekanntschaft mit den intelligenten Affen, die sie für primitive Menschen halten und als Sklaven und für Experimente in ihre Obhut bringen. Doch schnell macht Taylor sich unter den Affen Freunde, erfährt immer mehr über ihre Rasse und kommt dem ein- oder anderen Geheimnis der Affen-Gesellschaft auf die Spur. Das Ende gehört für mich persönlich zu den einprägsamsten die ich je gesehen habe, ist jedes Mal packend und lässt den Zuschauer auf verstörende Art und Weise zurück.

"Er reitet in die Ungewissheit. Was wird er finden?" - "Sein Schicksal."

Sein Alter sieht man dem Film stellenweise natürlich an und auch die Affenmasken werden nicht jedem gefallen, ich fand sie allerdings klasse und immer noch um Längen besser als die heutigen CGI Gesichter. Viel mehr noch, der ganze ältere Stil des Films zusammen mit dem dürren, größtenteils unfruchtbarem Wüstenland hat eine klasse Atmosphäre aufgebaut, bei dem es umso packender war der Geschichte zu folgen, besonders der Anfang mit der Ankunft bis hin zur Erkundung des Planeten und auch das Ende mit Taylor und Nova sind hier hervorzuheben, aber auch die sehr skurile musikalische Untermalung passt einfach ins Gesamtbild. Charlton Heston hat mir zudem in seiner Rolle des George Taylor sehr gut gefallen, passt einfach super in seinen Part und ist hier zu d e m Gesicht des Films geworden.

"Ich habs geahnt ... ihr Wahnsinnigen!!!"

FAZIT: "Planet der Affen" sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben, auch wenn man mit älteren Filmen in der Regel nichts anfangen kann, denn er gehört vollkommen zurecht zu einem absoluten Klassiker des Sci-Fi Genres, der vor allem mit einem derart packenden und erschreckenden Ende daherkommt, dass dem man den Film so schnell nicht vergisst. Einer meiner Lieblinge des Genres.

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vanilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein zeitloser Klassiker, den man sich auch noch in den nächsten 50 Jahren gut anschauen kann.
Super Masken, tolle Darsteller und alles wirkt sehr realistisch.
Charlton Heston brilliert in allen Lagen.
Vor allem das Ende ist hervorzuheben. So habe ich das nicht kommen sehen.
Auch die Aufnahmen, die Bilder und die Handlung sind mehr als gelungen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Film bereits über 45 Jahre alt ist, unglaublich.
Jeder der Science-Fiction mag wird diesen Film lieben.

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yaksr

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Bewertung7.0Sehenswert

„Planet der Affen“ behandelt zeitlose Themen wie die das Zusammenspiel von Wissenschaft & Religion, die Behandlung von andersartigen „Rassen“ und die Willkür der Klassifizierung in Mensch & Tier. Dass der Film mittlerweile arg angestaubt aussieht, dürfte Jedem klar sein. Was mich jedoch wirklich gestört hat war die schlechte Synchronisation. Ansonsten hat mich der Film über die gesamte Spielzeit gut unterhalten. Für die gelungene Kombination der ernsten Thematik mit den trashig kostümierten Affen verteile ich kultige 7.0 Punkte!

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ellen_ripley

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer hat diese Affen gecastet? Das ist maskentechnisch mal großartig!

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Ändy

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Absolut. Viel überzeugender als die CGI-Gesellen in Prevolutions.


Spike1990

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Bewertung7.5Sehenswert

Science-Fiction Klassiker mit sozialkritischen Ansätzen

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fleeting

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großartige Parabel über Mensch und Tier, Natur und Kultur, Religion und Wissenschaft, Herrschaft und Unterdrückung, Macht und Ohnmacht. Der Anfang ließ für mich leider einige Fragen offen: Die drei machen eine Notlandung im See und sind auf der Suche nach Leben. Anstatt erstmal im Wasser nachzugucken, klettern sie auf den größten Berg, den sie finden können? Die Lebensmittel reichen für 3 Tage und ihnen fällt nichts anderes ein als erstmal genüsslich 'ne Runde schwimmen zu gehen? Naja, Schwamm drüber, danach nimmt der Film ordentlich an Fahrt auf und wirft so einige interessante politische und philosophische Fragen auf. Und das Ende ist einfach fantastisch! So kann sich Hollywood sehen lassen!

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Thomas479

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch nach fast 35 Jahren hat dieser Film nichts von seinem Reiz verloren. Und dank BlueRay kann man diesen Film in einer tollen Qualität genießen.

"Planet der Affen" funktioniert als SF-Film sehr gut, auch wenn es gerade aus heutiger Sicht einige Male unfreiwillig komisch zugeht. Das liegt weniger an den Affenmasken, an die gewöhnt man sich schnell, sondern viel mehr an einigen überzeichneten Figuren und gesteltzten Dialogen. Doch die eigentliche Geschichte ist auch heute noch aktuell und auch wenn bei der Veröffentlichung des Films Ende der 1960-er Jahre eine politische oder gesellschaftliche Botschaft abgestritten wurde, so ist diese doch klar zu erkennen. Es werden Fragen gestellt, die wir alle kennen. Es ist aber auch klar, das gerade damals der SF-Teil hervorgehoben wurde und man den Rest gerne mitnahm. Der Film sollte unterhalten, alles andere war Beiwerk. Die Leute hatten ein schweres Jahrzehnt hinter sich.

Die Pointe am Ende ist sensationell und genau die sorgt dafür, das dieser Film nicht so schnell in Vergessenheit gerät.

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Begbie

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Bewertung9.0Herausragend

Gleich im Anschluss an "Prevolution" gesehen. Ist bedeutend besser als Prevolution. Im Nachhinein sind die Anekdoten (It's a madhouse) richtig gut. Die Reihenfolge des Schauens war genau richtig. Unbedingt in OT anschauen...

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Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Starkes Stück SF Geschichte mit einem überwältigendem Ende.Die Botschaft ist bis heute klar verständlich.

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TinaCocaine

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Bewertung5.0Geht so

Ich verstehe immer nicht, was an dem Film Kult sein soll! Ich mag den gar nicht gern, finde die Thematik eigentlich gut, aber doof umgesetzt. "Planet der Affen" wirkt sehr altbacken, mir ist er zu theatralisch, zu abgefahren. Die Synchronisation ist schrecklich und die Kostüme sind ebenfalls schmerzhaft. Ich finde, jeder Filmfan sollte diesen einfach mal gesehen haben, schon allein um mitreden zu können :-D Mein Fall ist er aber wirklich nicht!

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TinaCocaine

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Nee, die habe ich mir gespart, weil ich mir das schon dachte :-D


andaction94

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Planet der Affen: Prevolution ist extrem gut! Gute Schauspieler, ansehnliche Action und Effekte in einem gewissen, ertragbarem Maße und eine gut inszenierte und vor allem überzeugende Handlung.
Die Neuverfilmung mit Mark Wahlberg "geht so". Mein Fall ist der Film nicht.
Aber die alten Planet der Affen - Filme sind der letzte Scheiß, obwohl ich das Ende des ersten gar nicht mal so schlecht fand, der Rest aber absoluter Schwachsinn war. "Oh mein Gott, ihr habt ihm sein Gehirn rausgenommen!" ... Komisch, der Kerl kann noch laufen und hat nur ne kleine Narbe am Kopf. Scheint ihn ja nicht so sehr zu kümmern, dass sein Gehirn weg ist.
Und auch ich mag alte Filme sehr, obwohl ich noch jung bin und die neuen Filme bevorzuge. Aber bei diesen Filmen hört es auf.


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ihr Waaaahnsinnigen! Ich verfluche euch! Nicht nur eine großartige Schlussszene, sondern auch ein hochspannender Film mit wichtiger Botschaft, schönen Bildern, exzellenter Musik von Jerry Goldsmith und, vor allem wenn man das Alter des Streifens bedenkt, absolut gelungenen Affenmasken. In der Gesamterscheinung heute leicht angestaubt, aber verdienterweise ein Klassiker und immer noch unbedingt sehenswert! Dem hat Tim Burtons miserables Remake einfach nichts entgegenzusetzen.

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Alex.de.Large

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist einer der Filme,wo mir bei allen bisherigen Ansichten nur die letzte Einstellung in Erinnerung geblieben ist.Waren auch meistens so nebenher-Sichtungen,wo man zwischendurch noch Schnitzel braten,und Wäschewaschen konnte.Diesmal habe ich ihn zum ersten Mal unabgelenkt geguckt,und bin sehr überrascht.Allein schon,das Charlton Heston,den man Heute eigentlich nur noch als radikalen Republikaner wahrnimmt,in diesem sowohl Gesellschaft-Religion-und auch Amerika-kritischen Film die Hauptrolle spielt ist höchst interessant.Der ganze Film ist für seine Zeit echt toll gemacht.Die Maskeneffekte waren zur damaligen Zeit auf jeden Fall mehr als State of the Art.Soweit ich weiss,war es für einige Darsteller,(ich glaube bei Roddy Mac Dowell war es auch eine Grundvoraussetzung zur Zusage zur Mitwirkung an dem Film)das ihre Mimik unter der Maske erkennbar wäre.Ich fänd auch mal einen Film toll,der das ganze umdreht,und einen genetisch gereiften Affen aus dieser Erd-Zukunft,zum Beispiel mit einem von Menschen dort gelandetem Raumschiff umgekehrt in unserer Zeit landet.Am meisten hat mich aber wirklich die für einen amerikanischen Film aus dieser Zeit wirklich fundamentale Religionskritik beeindruckt.Und das in einem "Blockbuster-Film".(Obwohl es diese Formulierung damals noch gar nicht gab.)Immerhin hat der Film auch einige Sequel,s und Prequel.s generiert.Ob die gut sind weiss ich nicht genau,(kenne nur den neuen "Prevolution",den fand ich allerdings recht mager.Von den "alten"läuft jetzt gerade "Rückkehr zum PLaneten der Affen",und ich krieg schon wieder nur die Hälfte mit.Jetzt diesen Kommentar zu schreiben ist auf jeden Fall schlechter als Schnitzel braten,aber besser als Wäsche zu waschen.So,jetzt gucke ich aber ein bißchen aufmerksamer weiter.CIAO,und natürlich allen Moviepiloten nachträglich eine frohe Weihnacht.DER ALEX.

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Alex.de.Large

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Uuhps,grad fängt"Flucht vom Planeten der Affen"an,und das sieht so aus als würde der genau davon handeln,was ich als Umdrehen der Geschichte meinte.Aber ich habe ja gesagt,ich kenne die anderen Filme nicht.So kann´s gehen.


loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So, wieder ein Film zum Abhaken auf der Klassiker-Liste. Zurecht ein Klassiker, denn der Planet der Affen ist richtig gute Science Fiction. Religionskritik, Gesellschaftskritik, eine netter Rollentausch "Mensch-Affe", und der Film gewinnt eigentlich in gewisser Hinsicht auch immer mehr an Aktualität bezüglich der aufgekeimten Tierethikdiskussion durch das Wissen über die genetische Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier bzw. über das Ausmaß der Intelligenz einiger Spezies.
Ich fand den Soundtrack im Film auch ganz großartig, nicht der übliche Score, sondern avandgardistisch angehaucht, er vermittelt speziell zu Beginn und am Ende des Films eine recht tolle dystopische Stimmung. Im Vergleich zum nicht sehr gelungenen Remake Burtons ist dieses Original ein Traum, auch aufgrund der humoristischen Einwürfe, so zum Beispiel fand ich die "ich seh nichts, ich hör nichts, ich sag nichts"-Szene super!^^

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