Planet der Affen
Planet of the Apes (1968), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 03.05.1968
50 Bewertungen
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9035 Bewertungen
72 Kommentare
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von Franklin J. Schaffner, mit Charlton Heston und James Whitmore
Astronaut Taylor überlebt den Raum-Zeitsprung durch das All – 2000 Jahre in die Zukunft. Eine Notlandung verschlägt ihn auf einen entfernten Planeten, der von Affen regiert wird. Auf grausame Weise missbrauchen die herrschenden Affen eine primitive Menschenrasse für Experimente und zur Unterhaltung. Schon bald wird Taylor selbst zum Gejagten, seine einzige Hoffnung auf Rettung ist ein hilfsbereiter Schimpansen-Wissenschaftler.
Cast & Crew
-
Franklin J. Schaffner
-
Charlton Heston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Taylor
-
James Whitmore
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Präsident
-
Roddy McDowall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cornelius
-
Kim Hunter
-
Maurice Evans
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Zaius
-
James Daly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Honorious
Regie
Schauspieler
-
Linda Harrison
-
Robert Gunner
-
Woodrow Parfrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Maximus
-
Lou Wagner
-
Rod Serling
-
Michael Wilson
- Genre
- Zeitreise-Film, Drama, Apokalypse & Postapokalypse, Actionfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- Zukunft
- Ort
- Erde, Freiheitsstatue, Planet, Raumschiff, Strand, Wüste
- Handlung
- Affe, Artefakt, Astronaut, Barbarei, Erziehung, Evolution, Experiment, Flucht, Gehstock, Gerichtsverhandlung, Gestrandet, Gewalt, Glaube, Gorilla, Jagd, Jäger, Klassiker, Knechtschaft, Kommunismus, Kreationismus, Kryogenik, Kultfilm, Käfig, Lobotomie, Menschenjagd, Menschenversuch, Menschliche Evolution, Museum, NASA, Nacktheit, Orang Utan, Pferd, Pflanze, Pistole, Puppe, Rassismus, Rettungsboot, Roman, Sand, Schimpanse, See, Sklave, Sklaverei, Sozialismus, Strand, Stumm, Vegetarier, Wissenschaftler, Zeitreise, Zeitsprung
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Planet der Affen
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Kritiken (4) — Film: Planet der Affen
Xander8112: at the movies
Kommentar löschenDas Problem heutzutage wird einfach sein, dass die meisten das Ende dieses Films schon kennen, zu berühmt ist es, und viel zitiert. Dadurch wird dem Schluss des Films ein wenig der Effekt genommen, ist aber nicht weiter tragisch. Schaffners Dystopie aus 1968 fällt in erster Linie durch die genialen Affenmasken auf, die Geschichte ist zwar alles andere als subtil, mag aber dennoch zum Nachdenken anregen. Besonders der Beginn ist etwas verstörend, wenn die Rollen klar verteilt sind: Der Mensch ist das Tier, zu dumm um gezähmt zu werden. Wir wissen: Das ist unfair, das stimmt so nicht, und unweigerlich denkt man in die Geschichte zurück und erkennt: Ähnlich wurde mit diversen Bevölkerungsgruppen auch verfahren. Und wenn man Ende der Wahnsinn des Krieges angeprangert wird, ist der Zuschauert wenn auch kein besserer Mensch, dann vielleicht aber ein wenig sensibilisiert. Und bei aller gesellschaftlicher Kritik – Rassenproblematik, Religion vs. Wissenschaft, Krieg – so ist „Planet der Affen“ auch noch ein unterhaltsamer Science-Fiction-Film.
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SchniedelWoods 2011/09/03 12:35:22
Antwort löschenach affen.... gibt es göttlichere geschöpfe... nein, es gibt viel zu wenige affen filme auf der welt
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Charlton Hesten („Ben Hur“), als kerniger Held eine einfach nur logische Besetzung, stapft durch leere Landschaften, begleitet von Jerry Goldsmiths absolut schräger Musik. Hinter dem, auf was er dabei trifft, stecken starke Makeup- und Kostümierungsleistungen. An einen kleinen Augenschmeichler – das geschickt eingebaute Model Linda Harrison alias Nova – wurde sogar auch gedacht. Nur passiert in der stellenweise holprigen, nicht allzu gut gealterten Inszenierung gar nicht mal so viel. „Planet der Affen“ stützt sich etwas zu sehr auf die eigene Metaebene und die fulminante Schlusspointe. Es bleibt ein netter, kleiner Abenteuerfilm mit einer Handvoll interessanter Figuren, der sich durch seine simple wie brillante – weil stets aktuelle und zum Nachdenken anregende – Botschaft seinen festen Platz in der Filmgeschichte erschlich. Entmystifiziert eigentlich nur durch die etwas zu zahlreichen Fortsetzungen.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenKein rundum affengeiler Klassiker (Charlton Hestons limitiertes Schauspiel neigt in ähnlicher Weise wie die seinerzeit sicher bahnbrechenden Chambers-Masken samt ulkiger Affennamen eher zur unfreiwilligen Belustigung), aber ein Filmklassiker, der die Jahrzehnte fast ausnahmslos in wenig kränkelnder Verfassung überstand, weil seine beträchtlich zivilisationskritischen wie politisierten Nebentöne zeitlos klingen. Zu Beginn wirkt alles tropisch, obgleich gottverlassen in Anbetracht destruktiver Menschheitskräfte: zerklüftete Felsvorsprünge, staubige Wüsten, paradiesische Wasserfälle, Sonne, Meer, Hitze. Jerry Goldsmiths vielseitiger Score klimpert sanft schwingend und trampelnd industriell, während zwei mit ihrem futuristischen Raumschiff abgestürzte Weiße und ein Schwarzer (!) die Bekanntschaft (halbnackt!) mit seltsamen Wesen machen: stumme Menschen, die von sprechenden Affen für Versuchsexperimente Richtung Lobotomie gejagt werden. Ab da wird's utopisch. Und kritisch. Kritik…
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_Garfield 2011/08/13 20:01:23
Antwort löschenZustimmung in allen Punkten. Gut gemacht! :)
Timo K. 2011/08/14 13:01:38
Antwort löschenNach SPIDER-MAN & Kubrick war wieder einmal Konsens nötig. ;)
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenWenn Charles Heston alias George Taylor am Ende dieser Endzeitversion, die „Planet der Affen“ natürlich auch und vor allem ist, voller Verzweiflung, seine eigene Spezies verfluchend, in den Sand des Strandes sinkt, den er mit Nova nach der erfolgreichen Flucht von den Affen entlang geritten ist, dann überkommt den Zuschauer ein eiskalter Schauer. Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, sie existiert nicht mehr, in einem nuklearen Inferno dahin geschlachtet von dem Wahnsinn, der sich unsere Zivilisation nennt. Es sind die Reste der Freiheitsstatue, die die Jahrhunderte überdauerte, und ihre Fackel in den Himmel empor streckt, die somit in stummer Anklage als Beweis für die zerstörerische Hybris der Menschheit gelten muss. „Planet der Affen“ unter der Regie von Franklin J. Schaffner gilt ganz ohne jeden Zweifel zu Recht als einer der Meilensteine der dystopischen und gesellschaftskritischen Science-Fiction. Dabei thematisiert der Film nicht nur die in den Sechzigern des vorigen…
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
TheJoker 2010/05/17 23:36:37
Antwort löschenKlasse Kritik!
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vanHauser 2010/05/22 01:38:15
Antwort löschenEin Film aus meiner Kindheit der mich zum ersten mal zum Grübeln gebracht hat, was wohl aus dem Planeten Erde wird!
J-Ross 2011/08/12 15:05:22
Antwort löschenIn allem 1000%ige Übereinstimmung. Echt super Kommentar!
Kommentare (68) — Film: Planet der Affen
Kommentar schreibenÄndy 2012/02/10 18:37:56
Kommentar löschenUnglaublich, dass der konservative Hardliner Charlton Heston einmal solche gesellschaftskritischen Filme gedreht. "Planet der Affen" ist aber noch viel mehr als das. Hier handelt es sich schlicht und ergreifend um einen der großartigsten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. Stellt man die Logik ein bisschen beiseite (Wenn alle Affen Englisch sprechen - könnte man dann nicht doch schon früher auf die Idee kommen, auf der Erde zu sein?) erwartet einen eine unheimlich spannende Story, die einen von Anfang an in den Bann zieht. Um genauer zu sein von der Notlandung des Erden-Raumschiffs bis zum wohl grandiosesten Filmende aller Zeiten. Für die damalige Zeit absolut perfekt und heute immer noch hervorragend: die Masken der Affen. Von deren Wirkung und Authenzität können sich die CGI-Gesellen aus dem (insgesamt guten) "Prevolution" eine Scheibe abschneiden. Und auch wenn ich ihn menschlich nicht mag, muss ich zugeben: Der Charton Heston der späteren 60er passt perfekt in seine Rolle.
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based_god 2012/01/03 19:32:38
Kommentar löschenAngestaubte Action die auch heute noch funktioniert.
Die gesellschaftskritische Komponente ist noch immer aktuell, wenn nicht gar präsenter denn je. Auch ist er sehr spannend obwohl das Ende natürlich durch den neuen Film weg gespoilert wurde.
Must-Seen!
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smu137 2012/01/02 17:36:07
Kommentar löschenDie bekannteste (und letzte) Einstellung des Films ist zu Recht auch die bekannteste. Doch leider ist diese auch das einzig sehenswerte an Planet of the Apes.
Aus Kosten- und Zensurgründen wurde die Romanvorlage hier mehr als einmal missachtet, an anderen Stellen wurde sie aus unbekannten Gründen schlicht irregeleitet und so tritt dieser Film das, was das Original ursprünglich vermittelt, mit Füßen. Dabei sind es keineswegs aufwändige Spezialeffekte oder Kulissen, die ausbleiben. Nein, es ist die bloße Handlung, die wie eine lieblose Kopie des Originals wirkt. Hier war, so wirkt es, einzig und allein der Wille schnell Geld zu verdienen, am Werk. Niemand, der mit Herzblut den Roman umsetzen wollte.
Hinzu kommt, dass das Schauspiel der Affen - trotz sicherlich zeitgemäß herausragender Maske – zu Wünschen übrig lässt; ebenso wie Hauptdarsteller Heston, der hier so fehl am Platz wirkt wie auf einem feinen Teekränzchen.
Eine wahre Enttäuschung. Leider!
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Anoirja 2011/12/20 20:33:59
Kommentar löschenEs dürfte mindestens 20 Jahre her sein, dass ich den PotA-Urfilm zuletzt gesehen habe und bevor ich in Kürze die "Prevolution" in Augenschein nehme, ist erst einmal eine erneute Sichtung fällig gewesen. Klassiker, der in mehrfacher Hinsicht nicht ganz so gut gealtert ist - besonders im Vergleich zu Kubricks ebenfalls im gleichen Jahr erschienenen herausragenden "2001: A Space Odyssey". Von einem Meisterwerk also weit entfernt, aber immerhin recht unterhaltsames Science Fiction-Kino. Heston, den ich noch nie ausstehen konnte, wirkt auch hier eher deplatziert.
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Mimuschka 2011/12/20 20:45:48
Antwort löschenaber die masken waren erstklassig, oder?
p.s.: "prevolution" ist von der story übrigens am ehesten mit dem ursprünglich vierten teil "Conquest of the Planet of the Apes (1972)" zu vergleichen, der aber meiner meinung nach nicht so dolle war...
Anoirja 2011/12/20 20:58:30
Antwort löschenDie Masken? Hmmm... für die damalige Zeit bestimmt. Ich habe mir den Film jetzt auf Blu-ray angesehen, was bezüglich der Masken vielleicht doch ein Fehler gewesen ist, hahaha. ;)
Die Fortsetzungen hatte ich damals wohl auch alle gesehen - das werde ich mir aber ganz bestimmt nicht noch einmal antun.
Mimuschka 2011/12/20 21:00:54
Antwort löschenjetzt höre ich die armen kleinen äffchen in ihren engen käfigen leise weinen, weil sie so arg mit missachtung gestraft werden :'-(
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Anoirja 2011/12/20 21:10:32
Antwort löschenAch, denen macht das nichts aus - die bekommen anderweitig schon genug Aufmerksamkeit.
RoosterCogburn 2011/12/23 04:15:35
Antwort löschenIch fand die Maskerade ganz schön affig ;)
AlArenal 2011/12/14 09:59:39
Kommentar löschenEin deutlich vieldeutigerer Film, als es auf den ersten Blick den Anschein hat und noch dazu ein Klassiker, den ich schon in meiner Kindheit mochte.
Der Film wirft ebenso philosophische Fragen wie "Was macht den Menschen zum Menschen?" auf, wie er auch Fragen des Rassismus, der Religion, der Gesellschaft, etc. aufwirft. Neben der an allen Ecken und Enden schonmal gecoverten Endszene gefiel mir vor allem das Affentribunal, in der in einer Einstellung das Motiv der drei Affen ("nichts (Böses) sehen, nichts (Böses) hören, nichts (Böses) sagen") umgesetzt wurde.
Höchste Zeit mir mal die literarische Vorlage zu besorgen und natürlich auch noch die anderen Teile aus den Anfang-70ern zu schauen.
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J-Ross 2011/11/07 21:18:10
Kommentar löschenWie Balu der Bär schon im Dschungelbuch sagte:" Das war doch mal ein herrliches Affentheater!"
Ja, ja und nochmals ja! Damit liegt er absolut richtig.
Franklin J. Schaffners legendärer Sci-Fi Kultstreifen thematisiert wohl eines der spannendsten Fragen der Welt: Wie verhält sich der Mensch in der Rolle des Tieres und umgekehrt? Affen leben wie Menschen. Menschen leben wie Affen. Das dürfen drei Astronauten erleben, hinter denen eine lange Zeitreise liegt. Sie entdecken einen weiten, staubigen Planeten mit anscheinenden Mangel an Vegetation und davon kein Ende in Sicht, während Jerry Goldsmith schon mal erste Vorboten schickt: Bedrohliche, laute Klänge durch bspw. Bongos und Glocken. Die Musik verschafft das perfekte Gefühl für das, was folgt: Unheil. Mensch wird zum Gejagten. Tier wird zum Jäger. Schaffner lässt die Affen los und lässt den Zuschauer gnadenlos in die Gefühlswelt der Tiere eintreten. Protagonist George Taylor erlebt, was es heißt, ein Opfer der Forschung und Sklaverei zu sein. Er durchlebt, was fast jedes wilde Tier auf der Erde durchlebt. Es entbrennt damit ein Kampf um Gleichberechtigung zwischen Affe und Mensch, wobei Taylor machtlos scheint. Doch auch unter den Affen gibt es Unstimmigkeiten in Sachen Gleichberechtigung. So sind die Affen in Gesellschaftsschichten geteilt, wobei die Orang-Utans die höchste Stellung einnehmen und als die weisesten Primaten eingestuft werden.
Die Stimmung, die Schaffner erzeugt ist sensationell. Er inszeniert die schockierenden Entdeckungen Taylors so überraschend, überzeugend und verstörend real, dass man glaubt einen Schlag ins Gesicht zu bekommen, wenn man einen Affen gekleidet auf einem Pferd reiten sieht, anstatt eines Menschen. Denn neben Schaffners meisterhafter Inszenierung, sind es das affengeile Make-Up und die Kostüme, die einem die Augen weit aufreißen lassen. Revolutionär in der Schaffung von echtaussehend geschminkten Masken!
Den Mensch richtig niederwalzen tut Schaffner allerdings erst am legendären Ende, das mir den Rest gegeben hat und zweifeln lässt: Wer ist nun der Klügere? Affe oder Mensch? Wenn man nicht die Wahrheit durch das fantastische Prequel dieses Jahres kennen würde.
"Planet der Affen" ist ein Sci-Fi Klassiker, der keine Spur von Staub angesetzt hat und auch heute noch massenhaft durch seine spitzenmäßige Gesellschaftskritik ein hohes und spannendes Niveau aufrecht erhält und durch dem übergenialen Make-Up neue Maßstäbe gesetzt hat. Franklin J. Schaffner erschuf einen zeitlosen, höchst unterhaltsamen Film, der inszenatorisch, erzählerisch, musikalisch und handwerklich vollends begeistern und mitreißen kann.
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seven 2011/11/08 07:52:53
Antwort löschenSpitze! :)
hatch 2011/09/23 00:34:55
Kommentar löschenNach der ersten Sichtung fand ich den Film durchaus sehenswert wollte aber auch nicht mehr als 7 Punkte geben. Da ich allerdings Filme erstmal einen Tag auf mich wirken lasse und sie erst dann bewerte habe ich mich letztendlich dazu entschieden meinen Ersteindruck zu überdenken. Das lag vor allem daran, dass mich der Film sogar Tage später noch zum Nachdenken gebracht hat. Es wird einem der Spiegel vorgehalten und deutlich bewusst gemacht, wie sich der Mensch, getrieben von seinem Anspruch allen anderen überlegen zu sein, verhält.
Da der Film eindeutig Schwächen hat und ihm wirklich anzusehen ist,dass er ein par Jährchen auf dem Buckel hat, hat es nicht ganz zu einer 10er Wertung gereicht. Aber schon alleine die gesellschaftskritischen Aspekte haben mich dermaßen überzeugt, dass ich meinen ersten Eindruck nach oben hin korrigiert habe
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a1m1 2011/09/20 19:44:35
Kommentar löschenLieblingsfilm.
Modernes Format, daher wirkt er nicht so alt.
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lieber_tee 2011/09/20 20:00:53
Antwort löschenWas meinst du mit "modernes Format"?
a1m1 2011/09/20 20:05:17
Antwort löschenGlaube es war 21:9 oder?
lieber_tee 2011/09/20 20:25:53
Antwort löschenAber was hat das Bildschirmformat mit dem Film zu tun?
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a1m1 2011/09/20 20:55:23
Antwort löschenDie wirkung.
a1m1 2011/09/20 21:12:11
Antwort löschenUnd es wurde schon damals eine gute Kamera benutzt.
Rukus 2011/09/11 03:01:45
Kommentar löschenEine Dystopie mit Kultcharakter. Die Romanvorlage wird zwar verdreht, was nicht so schön ist, aber die kultige Darstellung dessen, was die Menschheit sich selber anzutun im Stande ist, verdient einen Extrapunkt. Der wohl bemerkenswerteste Aspekt dieses Filmes, welcher ihn zu einem filmhistorisch wertvollen Werk macht, sind die Affenkostüme. Wozu heute diverse digitale Capture-Verfahren benötigt werden, wurde Ende der 60er nur ein Team hervorragender Maskenbildner benötigt.
Man sollte jedoch nicht vergessen - bei aller Unvollkommenheit der Reihe - dass es aus der Geschichte einige sehr wichtige Lehren zu ziehen gibt. Daher erhält dieser Film auch deutlich mehr Punkte als die anderen Teile, da alles irgendwie nur aufgekocht und künstlich in die Länge gezogen wurde. Aber das eher lästige "gesequele" kennen wir ja auch heute noch allzu gut.
Vernichtung, Tierquälerei, Rassismus, Sklaverei ... zentrale Kritikpunkte, die teils überspitzt, teils knallhart präsentiert werden. Dem Publikum wird der Spiegel seiner dunklen Seite vorgehalten. Die Hybris der Menschheit ...
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one winged angel 2011/09/04 14:26:42
Kommentar löschenSchön, dass das Cover den einzigen guten Teil, die Schlusspointe, spoilert...
Planet der Affen ist für mich 2 Filme.
Die ersten 3/4 war eher unfreiwillig komisch - in einer hohen Frequenz. Er war sehr einfach, was seine "Gesellschaftskritik" angeht. Einfach, eindimensional und oberflächlich.
Das letzt 4tel wusste plötzlich zu überzeugen. In jeder Hinsich.
Was alles daran lag, das es zum ersten mal Sinn gemacht hat, wie die Protagonisten sich verhalten.
Und hier kommen wir zum Knackpunkt des ganzen Films. Ein SciFi Film muss für mich sinnvoll sein, eine gewisse Logik haben. In sich stimmig sein. Das ist mir sehr wichtig und das gelingt dem Film einfach garnicht. Von vorne bis hinten werden einem Ereignisse und Tatsache entgegegeworfen, die einfach nur skuril und weit, weit hergeholt sind.
2001 zeigt wie man es richtig macht, auch wenn er ebenfalls nicht zu meinen Lieblingsfilmen zählt.
Hier muss man aber eine großes Maß an Wohlwollen aufbringen, um das durchgehen zu lassen. Bei mir haben solche Filme keine Chance.
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Trimalchio 2011/09/01 01:09:16
Kommentar löschenZu Recht ein Klassiker des Science-Fiction-Genres. Der Film ist zwar nicht besonders gut gealtert, wie vor allem die Anfangssequenz im Raumschiff beweist. Dennoch kann der Film mit Humor, cleverer Gesellschaftskritik, sowie atemberaubenden Kulissen, einer packenden Story und guten Schauspielern punkten.
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KingDocy 2011/08/24 16:34:19
Kommentar löschenIch hatte eigentlich vor, nur kurz in den Film hineinzuschauen und dann weiter zu zappen, doch schon nach einer viertel Stunde hatte mich die Geschichte gepackt. Auch wenn die Handlung teilweise ein wenig Spannung vermissen ließ, hinterließ Planet der Affen einen bleibenden Eindruck auf mich. Vor allem die zahlreichen Anspielungen auf heutige gesellschaftliche Missstände und ihre mögliche Entwicklung haben mich fasziniert. Auch die Masken und Spezialeffekte sind solide, wenn man bedenkt, dass der Film inzwischen 43 Jahre alt ist. Dennoch war ich vom Ende etwas irritiert, denn für mich war der abschließende "Twist" eigentlich schon während des Films klar, deswegen war mir die Verzweiflung Taylor's (Charlton Heston) nicht ganz einleuchtend. Dennoch hat Planet der Affen bis heute nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Insgesamt ein sehr gelungener SciFi-Film.
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Matty 2011/08/23 11:18:55
Kommentar löschenGroßer Sci-Fi Klassiker der einfach immer wieder fesselt.
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stefan!!! 2011/08/20 19:39:41
Kommentar löschenviel besser, als erwartet!!! :D
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Johnny_Bravo 2011/08/18 18:45:18
Kommentar löschenSiFi-Klassiker, der eine ganze Reihe von Sequels und Prequels nach sich zog. Die Gesellschaftskritik und die interessante Story machen den Film zu etwas Besonderem, geben ihm eine zeitlose Note und regen zum Nachdenken an. Außerdem schafft es Planet der Affen die ausweglose Situation, in der sich der Hauptdarsteller (toll gespielt von Charlton Heston) befindet, hervorragend zu vermitteln und die Spannung über die gesamten 110 Min aufrechtzuerhalten. Zum Abschluss gibt es eines der genialsten Enden der Filmgeschichte. Sollte man gesehen haben!
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moiCheCker 2011/08/16 17:05:13
Kommentar löschen"Da! Ein Mensch!" "Um Himmels Willen, fangt das Biest ein!"
'Planet der Affen' erzählt die Umkehr der Evolution: Affen sind es, die herrschen, Menschen sind es, die ohne jegliche Rechte gejagt werden und als dumm gelten.
'Planet der Affen' bietet gewaltige Bilder, einen tollen Charlton Heston als Taylor, witzige Momente und Hintergründe des menschlichen Verhaltens. Er regt zum Nachdenken über die Religion, Rassismus, Vorurteile und zum Menschensein an.
Das Ende des Affen- Abenteuers ist vielleicht durschaubar, trotzdem stockt einem der Atem, denn Taylor ist in der Realität.
Jedoch regt 'Planet der Affen' nicht nur zum Denken an, sondern unterhält auch als Science- Fiction- Abenteuer, was auch an der genialen Musik von Jerry Goldsmith liegt.
Jedoch setzt der Film nicht auf die Action, sondern auf die Fantasie und die Handlung.
Besonders die Maske, die zurecht einen Ehrenoscar gewann, ist toll, wodurch die Affen ziemlich echt aussehen.
Das Ende des Affen- Abenteuers ist vielleicht durchschaubar, trotzdem stockt einem der Atem, denn das Taylor in der Realität ist, muss er akzeptieren.
Vielleicht hätte man hier und da die ein oder andere Szene kürzen können und dafür hätte man mehr passieren lassen können, jedoch ruiniert dies nicht den ganzen Film.
'Planet der Affen' ist ein zeitloser, leicht angestaubter Klassiker, der auf jeden Fall mal einen Blick wert ist!
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ash-williams 2011/08/15 09:36:43
Kommentar löschenPlanet der Affen ist ein netter Sci-Fi Film mit einer guten Prise altem Charme und mittelprächtigen Kostümen. Charlton Heston spielt gewohnt solide und sympathisch. Interessant ist, dass sich der konservative NRA Heston auf so einen leicht religionskritischen Stoff eingelassen hat, denn das ganze Gerede über die heiligen Affenschriften erinnert schon stark an christliche Fundamentalisten und deren fanatisches Geschwätz. Insgesamt ist Planet der Affen etwas zu lang geraten und bietet am Ende noch einen Schluss, der etwas unfreiwillige Komik bereithält. Für einen Sci-Fi Abend, oder wenn man mal ein wenig schmunzeln möchte ist der Film wirklich geeignet.
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alex023 2011/08/13 23:03:37
Kommentar löschenNa gut, wir haben hier einen Film aus dem Jahre 1968 vorliegen. Daher kann man den Film mit der heutigen Technik auf gar keinen Fall vergleichen und für damalige Verhältnisse, sehen z.B. die Masken schon sehr gut aus. Man erfährt außerdem sofort den Charme dieser alten Filme, die eine Geschichte erzählen wollten. Vergleichbar ist dieser Charme beispielsweise mit dem neun Jahre später erschienenen "Star Wars". Außerdem stimmt der Soundtrack, der gefiel mir ganz gut. Gut gelungen sind auch speziell der Auftakt und das Ende, welches grandios ist. Des Weiteren bekommt man hier schöne Parallelen zu unserer Gesellschaft aufgezeigt; wobei man anmerken sollte, dass der Film ja auf einem Buch basiert, welches (nach dem, was ich hörte) eine einzige Gesellschaftskritik ist. Zwischen dem guten Anfang und dem grandiosen Abschluss plätschert der Film jedoch teilweise (ungewollt) etwas dahin. Es fehlt etwas das großartig faszinierende, wie es bei "Star Wars" (um das Beispiel wieder aufzugreifen) die Macht ist. Der Film fesselt nicht durchgehend und das ist das Problem bei mir.
Letzlich sind zwar, wie angesprochen, die Masken für die Zeit und der Soundtrack sehr gelungen; doch mehr als ein unterhaltsamer Film ist es nicht. Es ist kein "Meisterwerk", wie das von vielen genannt wird. Sicherlich ist die Idee damals neu gewesen und verbirgt auch eine gewisse Faszination, die mich immer gepackt hat, als ich den Film noch nicht kannte. Leider schafft es der Film aber nicht, diese Faszination so rüberzubringen. Das ist wirklich schade. Versteht mich nicht falsch, der Film ist wirklich gut, nur wäre noch mehr drin gewesen. Obwohl das jetzt unfair ist, wahrscheinlich ging das mit den damaligen Mitteln einfach nicht. Trotzdem sollte man den Film mal gesehen haben.
"Dr. Zarius, du verfluchter Pavian!"
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hoffman587 2011/08/13 23:08:12
Antwort löschenGeht in Ordnung, die Wertung, mMn auch kein Meisterwerk, aber eine ausgezeichnete Gesellschaftssatire mit starken Charlton Heston, auch wenn ich den Vergleich hier mit Star Wars schon ein klein wenig, arg weit hergeholt finde, in der Hinsicht, wie der Fim gemacht wurde, keine Space Opera:D^^
alex023 2011/08/13 23:10:47
Antwort löschenJa, mir fiel nur als erstes Star Wars ein, als die da durch die Wüste gestapft sind im Zusammenhang mit der Musik, ich weiß auch nicht warum...und die Faszination an einem Film kann man überall hernehmen als Beispiel und da ich grad dabei war.
hoffman587 2011/08/13 23:12:09
Antwort löschenAber schön, dass du erkannt hast, dass das Ende BRILLANT ist!:D
alex023 2011/08/13 23:13:53
Antwort löschenAuch wenn ichs schon wusste. Also das mit dem Ende nicht direkt wie, aber ich hoffe du weißt, was ich meine.
hoffman587 2011/08/13 23:15:05
Antwort löschenJa, wurde oft genug gespoiler fernsehen und so, aber die Umsetzung zählt:)
moiCheCker 2011/08/13 23:19:46
Antwort löschenNa dann werd ich mir den morgen oder übermorgen auch mal anschauen. Das steht schon fest ;)
alex023 2011/08/13 23:43:00
Antwort löschen@hoffi
Nein, wusste das von meinem Vater^^
Alle 9 Antworten zeigen
hoffman587 2011/08/14 00:38:19
Antwort löschenBöse, von ihm^^
alex023 2011/08/14 00:51:06
Antwort löschenhab ihn gefragt
dachte das wäre klar am anfang
Hooded Justice 2011/08/12 19:49:05
Kommentar löschenEs ist die Gesellschaftskritik, die PLANET DER AFFEN zu einem intelligenten, bedeutenden und nachdenklichen Sci-Fi-Werk macht.
In einer Welt, in der das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren einmal gewendet wurde. Der Mensch ist das hilflose, untermächtige Geschlecht, das Tier ist das intelligente, weltbeherrschende Wesen. Der Mensch ist gefangen im Käfig, als sei ihm die Freiheit nicht erlaubt, das Tier ist das selbstständige, ungezwungene Wesen, welches berechtigt dazu ist, seinen Willen so auszuführen, dass es ihm (!) recht erscheint. Aber, und wie sich am Ende herausstellt [Achtung Spoiler], ist das die Welt, in der wir leben. Wir sind die Affen, und die Menschen sind die Tiere. Es scheint im Film wie eine Rache der Affen an uns, die wir einst in Käfigen zur Schau gestellt haben, an denen wir unsere Neugier, Forschung und Lust nach Bestaunen ergötzten. [Spoiler Ende]
PLANET DER AFFEN ist ein riesiges Abenteuer mit bedeutender Botschaft, aber ebenso viel Unterhaltungspotential. Die Kostüme, Kulissengestaltung und Effekte sind absolut glänzend, mal in Betracht gezogen, dass der Film von 1968 ist. Die 8er-Grenze knackt dieses Abenteuer in meinen Augen nicht, was allerdings an meiner allgemeinen Abneigung an Abenteuerfilmen liegt, wogegen PLANET DER AFFEN viel mehr bietet und auch für mich ein sehenswertes Werk ist.
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>MARVEL< 2011/08/13 03:38:01
Antwort löschenDeine Kritik klingt aber nach mehr als "nur" sehenswert. ;-)
Hooded Justice 2011/08/13 12:16:39
Antwort löschenDeswegen mein letzter Satz zur Begründung.
Punsha 2011/08/12 11:52:01
Kommentar löschenDabei hatte ich Planet der Affen als "ganz gut" in Erinnerung...aber was Regie, Kamera und Maske hier schaffen, ist schlichtweg hervorragend. Eine gelungene Gesellschaftssatire, die besonders damals in der Zeit des Kalten Kriegs als auch heute noch zu denken gibt. Selten habe ich so mit dem Protagonisten Taylor (Charlton Heston) gelitten, selten war ich so wütend wie auf die Affen im Film. Eine Wut, die aber letztendlich auf den Menschen übergeht und sich gegen ihre Arroganz, Ignoranz und Intoleranz richtet. Das Ende wurde dann für mich unvergesslich und bestätigte mich in der Annahme, einen genialen, gut durchdachten Film gesehen zu haben.
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Mighty House 2011/08/12 19:02:03
Antwort löschenhätte ich nicht gedacht ;)