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Planet der Affen

Planet of the Apes (1968), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 03.05.1968


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7.4
Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6
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14252 Bewertungen
105 Kommentare
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von Franklin J. Schaffner, mit Charlton Heston und James Whitmore

Charlton Heston landet in Franklin J. Schaffners Sci-Fi-Abenteuer auf dem Planet der Affen und wird selbst zum Gejagten.

Astronaut Taylor (Charlton Heston) überlebt den Raum-Zeitsprung durch das All – 2000 Jahre in die Zukunft. Eine Notlandung verschlägt ihn auf einen entfernten Planeten, der von Affen regiert wird. Auf grausame Weise missbrauchen die herrschenden Affen eine primitive Menschenrasse für Experimente und zur Unterhaltung. Schon bald wird Taylor selbst zum Gejagten, seine einzige Hoffnung auf Rettung ist ein kooperativer Schimpansen-Wissenschaftler (Roddy McDowall).

Hintergrund & Infos zu Planet der Affen
Der Film Planet der Affen aus dem Jahr 1968 basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Pierre Boulle. Planet der Affen ist gleichsam der erste Film aus einer Reihe von Neuverfilmungen, die sich mit der Thematik des Romanes beschäftigen. Planet der Affen, aus dem Jahr 2001 unter der Regie von Tim Burton, sowie Planet der Affen: Prevolution, 2011 lehnen sich an das Original aus dem Jahr 1968 an. Tim Roth, ein Befürworter der Reglementierung von Waffenbesitz, welcher 2001 in Tim Burtons Verfilmung die Rolle des General Thade verkörperte, beteuerte wiederholt, dass er sich gegen die Rolle entschieden hätte, hätte er gewusst, dass Charlton Heston, Präsident der National Rifle Association, einen Gastauftritt an seiner Seite absolvieren würde.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Planet der Affen

Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Das Problem heutzutage wird einfach sein, dass die meisten das Ende dieses Films schon kennen, zu berühmt ist es, und viel zitiert. Dadurch wird dem Schluss des Films ein wenig der Effekt genommen, ist aber nicht weiter tragisch. Schaffners Dystopie aus 1968 fällt in erster Linie durch die genialen Affenmasken auf, die Geschichte ist zwar alles andere als subtil, mag aber dennoch zum Nachdenken anregen. Besonders der Beginn ist etwas verstörend, wenn die Rollen klar verteilt sind: Der Mensch ist das Tier, zu dumm um gezähmt zu werden. Wir wissen: Das ist unfair, das stimmt so nicht, und unweigerlich denkt man in die Geschichte zurück und erkennt: Ähnlich wurde mit diversen Bevölkerungsgruppen auch verfahren. Und wenn man Ende der Wahnsinn des Krieges angeprangert wird, ist der Zuschauert wenn auch kein besserer Mensch, dann vielleicht aber ein wenig sensibilisiert. Und bei aller gesellschaftlicher Kritik – Rassenproblematik, Religion vs. Wissenschaft, Krieg – so ist „Planet der Affen“ auch noch ein unterhaltsamer Science-Fiction-Film.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

SchniedelWoods

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ach affen.... gibt es göttlichere geschöpfe... nein, es gibt viel zu wenige affen filme auf der welt


primatemike

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Dafür viel zu viele rasierte Affen...


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Charlton Hesten („Ben Hur“), als kerniger Held eine einfach nur logische Besetzung, stapft durch leere Landschaften, begleitet von Jerry Goldsmiths absolut schräger Musik. Hinter dem, auf was er dabei trifft, stecken starke Makeup- und Kostümierungsleistungen. An einen kleinen Augenschmeichler – das geschickt eingebaute Model Linda Harrison alias Nova – wurde sogar auch gedacht. Nur passiert in der stellenweise holprigen, nicht allzu gut gealterten Inszenierung gar nicht mal so viel. „Planet der Affen“ stützt sich etwas zu sehr auf die eigene Metaebene und die fulminante Schlusspointe. Es bleibt ein netter, kleiner Abenteuerfilm mit einer Handvoll interessanter Figuren, der sich durch seine simple wie brillante – weil stets aktuelle und zum Nachdenken anregende – Botschaft seinen festen Platz in der Filmgeschichte erschlich. Entmystifiziert eigentlich nur durch die etwas zu zahlreichen Fortsetzungen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

"Planet der Affen" ist kein rundum affengeiler Klassiker (Charlton Hestons limitiertes Schauspiel neigt in ähnlicher Weise wie die seinerzeit sicher bahnbrechenden Chambers-Masken samt ulkiger Affennamen eher zur unfreiwilligen Belustigung), aber ein Filmklassiker, der die Jahrzehnte fast ausnahmslos in wenig kränkelnder Verfassung überstand, weil seine beträchtlich zivilisationskritischen wie politisierten Nebentöne zeitlos klingen.

Zu Beginn wirkt alles tropisch, obgleich gottverlassen in Anbetracht destruktiver Menschheitskräfte: zerklüftete Felsvorsprünge, staubige Wüsten, paradiesische Wasserfälle, Sonne, Meer, Hitze. Jerry Goldsmiths vielseitiger Score klimpert sanft schwingend und trampelnd industriell, während zwei mit ihrem futuristischen Raumschiff abgestürzte Weiße und ein Schwarzer (!) die Bekanntschaft (halbnackt!) mit seltsamen Wesen machen: stumme Menschen, die von sprechenden Affen für Versuchsexperimente Richtung Lobotomie gejagt werden.

Ab da wird's utopisch. Und kritisch. Kritik am Rassismus innerhalb des von den Affen strukturierten Kastensystems, Kritik am Kolonialismus, Kritik an der Überheblichkeit evolutionärer Einmaligkeit, Kritik am religiösen Fundamentalismus, der sich gegen wissenschaftlich erbrachte Beweise stellt, Kritik an Tierversuchen, wobei Schaffner die Verhältnisse ironisch kontrastiert – der (intelligente) Mensch als (primitives) Tier wird vom (primitiven) Tier als (intelligenter) Mensch in Käfige gesperrt.

Nicht das einzig Clevere in dieser ebenso cleveren Satire: Die Gerichtssequenz entkleidet punktgenau jene auf Menschenrechtsverwässerung, Blindheit und Fanatismus fußenden Theokratie (inklusive: die gesellschaftliche Einteilung in Judi-, Exe-, und Legislative), die sich die Affen zu Eigen gemacht haben, um im Gegensatz zu den selbstzerstörerischen Menschen ihre Gattung scheinbar lange zu erhalten. Summa summarum ist Schaffners Original unterm Strich sowohl eine mehrdeutige Allegorie an die unbezwingbare Freiheit im Menschen und der Unterdrückung von Minderheiten als auch ein subtil eingebettetes Abziehbild mal bewusst, mal unbewusst sozialkritischer Abarbeitungen weltpolitischer Ereignisse innen- wie außenpolitischer US-Taktik (Studentenproteste, Vietnam, Watergate, Kalter Krieg), das sich in dem rücksichtslosen Handeln der Mächtigen (Affen) gegenüber dem Volk (Menschen) manifestiert.

Andererseits ein straighter Genrefilm, selbstverständlich, nicht immer, aber immer öfters stimmig im Balancieren zwischen der Jagd und geruhsamen Schweigemomenten (erwähnenswert: Linda Harrison), mit einem tragischen Menschheitsliebhaber aus einem zynischen Menschenverächter in der Hauptrolle, der in den Überresten der Freiheitsstatue die Überreste seiner gescheiterten Kultur erblickt. Welch' ikonografisches Bild.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

_Garfield

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Zustimmung in allen Punkten. Gut gemacht! :)


Timo K.

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Nach SPIDER-MAN & Kubrick war wieder einmal Konsens nötig. ;)


Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

"Menschen sind zu nichts nutze. Erst fressen sie alles geniessbare in den Wäldern auf, dann fallen sie über die Felder her..."

So gut die Kostüme auch waren, so gut die Schauspieler auch waren, so gut die Geschichte an sich auch sei, so gut man sich auch in den Protagonisten hineinversetzen kann, so gut das eben alles auch war, mehr als gut unterhalten hat es mich leider nicht.

Die Story hat mir sofort gefallen, hier wird einfach mal alles umgedreht, nicht die Affen sind im Käfig sondern die Menschen, nicht die Affen werden als primitivere Form angesehen, nein es sind die Menschen die hier nicht viel wert sind. Und doch hat mich den ganzen Film über etwas gestört, vielleicht war es das Verhalten der Orang-Utans(die hier die höchste Gesellschaftsschicht darstellen) die in meinen Augen immer wieder dumme Entscheidungen getroffen haben, ja vielleicht war das beabsichtigt, doch es hat mich extrem gestört. Nun, ich bin eben ein Mensch und kein Affe, deswegen versteht man das Verhalten der Affen wohl nicht zu gut.

Aber "Planet der Affen" ist im Grunde, und auch im Ganzen, eine perfekte Zivilisationssatire, dem Menschen wird toll vorgeführt das wir nicht vollkommen sind. Aber das ändert nichts dran das ich mich teils sehr gelangweilt habe, ein großer Kritikpunkt ist auch die Musik, die mich vor allem zu Anfang, sehr gestört hat.

Großes Lob an den Regisseur, den Maskenbildnern und Co. aber sorry, war nicht so ganz meins.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

mikkean

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Ich finde die danach gestartete Filmreihe auch nicht erste Sahne. Aber den allerersten Ausflug in unsere affige Zukunft ziehe ich Burtons haarstträubender Neubearbeitung jederzeit vor


Mr.Film

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Noch nicht gesehen. Und dabei wird es wohl auch bleiben.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Wenn Charles Heston alias George Taylor am Ende dieser Endzeitversion, die „Planet der Affen“ natürlich auch und vor allem ist, voller Verzweiflung, seine eigene Spezies verfluchend, in den Sand des Strandes sinkt, den er mit Nova nach der erfolgreichen Flucht von den Affen entlang geritten ist, dann überkommt den Zuschauer ein eiskalter Schauer. Die Gesellschaft, wie wir sie kennen, sie existiert nicht mehr, in einem nuklearen Inferno dahin geschlachtet von dem Wahnsinn, der sich unsere Zivilisation nennt. Es sind die Reste der Freiheitsstatue, die die Jahrhunderte überdauerte, und ihre Fackel in den Himmel empor streckt, die somit in stummer Anklage als Beweis für die zerstörerische Hybris der Menschheit gelten muss. „Planet der Affen“ unter der Regie von Franklin J. Schaffner gilt ganz ohne jeden Zweifel zu Recht als einer der Meilensteine der dystopischen und gesellschaftskritischen Science-Fiction. Dabei thematisiert der Film nicht nur die in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts ständig virulente Angst vor der drohenden Eskalation des Kalten Krieges und den damit wahrscheinlich verbundenen nuklearen Waffengang zwischen den Systemblöcken Ost und West, sondern streift en passant – und diese zurückhaltende Eindringlichkeit ist einer der großen Stärken dieses Film – zahlreiche weitere gesellschaftlich relevante Konfliktfelder: Der Hochmut der Menschen gegenüber den in ihren Augen primitiveren Lebewesen auf dieser Erde einerseits und dem Rassismus innerhalb der eigenen menschlichen Zivilisation andererseits, wird in „Planet der Affen“ ebenso textualisiert, wie das schwierige Verhältnis von Wissenschaft und Religion und den damit verbundenen (oftmals missbrauchten) Machtpotentialen. Die in diesem Film vorgenommen Umkehrung der Rollen zwischen Menschen (Unterentwickelt) und Affen (Zivilisiert), fungiert in diesem Zusammenhang als äußerst wirkungsvoller Katalysator des Anliegens, welches der Film zur Sprache bringen möchte. Trotz all diesen wichtigen Aspekten auf der Metaebene soll jedoch keinesfalls unterschlagen werden, welch dramaturgisch ausgefeilter Film „Planet der Affen“ doch ist, der über die gesamte Spielzeit hoch spannend erzählt und inszeniert ist, der somit den Bogen von der reinen Unterhaltung und der gesellschaftlichen Relevanz mit spielerischer Leichtigkeit zu schlagen weiß. Letztlich ist somit zu konstatieren, dass die (für die damalige Zeit) exzellenten und dteailverliebten Kostüme und Masken der Affen, der harmonische Score von Jerry Goldsmith, sowie der fein eingestreute Humor, „Planet der Affen“ im Verbund mit seiner Gesellschaftskritik zu einem zeitlosen Klassiker und wichtigsten Vertreter seines Genres machen – Im übrigen ist Nova in etwa so heiß wie die Hölle.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

vanHauser

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Ein Film aus meiner Kindheit der mich zum ersten mal zum Grübeln gebracht hat, was wohl aus dem Planeten Erde wird!


J-Ross

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In allem 1000%ige Übereinstimmung. Echt super Kommentar!



Kommentare (100) — Film: Planet der Affen


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megaterminator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Das richtige für einen Nachmittag!

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Moviegod

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Bewertung7.5Sehenswert

Einfach ein Klassiker. Schau den mir immer wieder gerne an.

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EvertonHirsch

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Bewertung9.0Herausragend

Ich hätte es so nicht erwartet, aber Planet der Affen hat mich fast sprachlos zurückgelassen (das positive Pendant zum Sprachlossein nach “Bad Sitter“). Ich habe ihn gestern das erste Mal gesehen und bin ganz salopp gesagt einfach nur begeistert.

Muss man an manchen Stellen ein bisschen lachen aufgrund der verkehrten Welt (schließlich halten die Affen hier die Menschen in Käfigen), merkt man doch recht schnellt, wie eigentlich der gesamten Menschheit, ihrer Geschichte und sog. Intelligenz sowie ihrem Glauben, imposant der Spiegel vorgehalten wird. Und auch aus diesem Grunde möchte ich gar nicht viel mehr Worte darüber verlieren, weil ich denke, dass Selbst-Schauen hier die eindeutig beste Alternative ist.

Vielleicht wäre er noch einen Tick überraschender gewesen, hätte ich vorher nicht „Planet der Affen: Prevolution“ gesehen. Aber “Planet der Affen“ hat eindeutig die Chance, bei erneuter Sichtung auf die volle Punktzahl nebst ausschweifenderem, lobgesangähnlichem Kommentar aufzusteigen.

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Einar

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Das sagt einem der gesunde Affenverstand! Die Heiligen Rollen zeigen das ja!


damian.thorne.3

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Aber hier wurden die Affen Stärker als Menschen dargestellt, also Körperlich, nicht wie in den Alten, wo Taylor mehrere Gorilla Soldaten überwältigen konnte.


Miami Twice

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der Filme die ich immer wieder sehen kann. Die Masken der Affen, die Landschaft sind einfach toll, unvergessen auch das geniale (unvorhersehbare) Ende

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Zak

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Bewertung10.0Herausragend

"NEIN.....IHR IDIOTEN"

Kultfilm für den ich mich als Kind Nachts aus dem Bett geschlichen habe um den heimlich zu gucken.

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Affenpranke

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Bewertung10.0Herausragend

Als Kind fasziniert und als Erwachsener noch faszinierter. Jede einzelne Szene des Wüstentrips, könnte aus einem Bilderband des Nationalgeographic stammen. Eine wahre Augenweide. Der Film ist ein zeitloser Klassiker und bleibt ein Meisterwerk des Science-Fiction Genres

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replicant-10

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Bewertung9.0Herausragend

Ich verbeuge mich vor diesem genialen Kult-Meisterwerk.
Ein must-see Film.

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primatemike

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Bewertung9.0Herausragend

Athmosphärisch unglaublich dichter SF Thriller, der auch heute noch (oder gerade heute?) zu begeistern weiß. De Facto gibt es nur wenige SF Filme die diesem Meilenstein das Wasser reichen können. Vergesst alle Neuverfilmungen, denn: DAS hier kann man nicht besser machen (event. mit einer 1:1 Kopie mit neuen Trickeffekten, wie ich es mir für so einige alte Schinken wünschen würde)! Charlton Heston macht seine Sache fantastisch, aber auch der Rest des Cast ist hervorragend. Der Film ist spannend und musikalisch sehr gut untermalt. Absolute Empfehlung!

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Copacabanasun

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Bewertung9.5Herausragend

"Planet der Affen" ein Film-Meilenstein mit einem überragenden Charlton Heston und sehr schöner Inszenierung.
.
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"Sieben lange Monate rasen wir jetzt schon durch den Weltraum, jedenfalls nach unserer Zeitrechnung hier an Bord. Nach Dr. Hassleins Theorie über den Zeitablauf in einem Raumschiff, das sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit bewegt, ist die Erde in der gleichen Zeitspanne etwa siebenhundert Jahre älter geworden. Aber wir sind kaum älter geworden. Wenn das so ist, dann sind die Männer, die uns auf diese Reise geschickt haben, schon gestorben und längst vermodert. Diejenigen, die jetzt meinen Bericht empfangen, gehören schon einer ganz anderen Generation an, hoffentlich einer klügeren."
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Fazit: Zeitloser Klassiker der mit viel Liebe gemacht wurde und noch immer überzeugen kann.

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Dahmer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Nimm dich in Acht vor dem Menschen, denn er ist des Teufels Verbündeter. Er allein unter Gottes Primaten tötet aus Sport, aus Lust oder Gier.Ja, er wird seinen Bruder morden um seines Bruders Land zu besitzen. Sorg dafür, daß er sich nicht zu stark vermehrt,denn sonst macht er aus seiner und deiner Heimat eine Wüste. Meide ihn, treib ihn wieder zurück in sein Dschungellager,denn er ist der Bote des Todes."
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Eigentlich leben wir ja schon auf dem "Planet der Affen", denn mit selbstmörderischem Irrsinn schänden und zerstören wir unseren Heimatplaneten,beuten ihn aus und führen Krieg um Rohstoffe,Geld,Macht und religiös-politischen Wahnsinn..."Planet der Affen" hat eine unglaublich dichte Atmosphäre,bietet eine überzeugende Story und gute Darsteller...Die Special-Effects waren für die damalige Zeit 1A und die Affenmasken wurden mit viel Liebe zum Detail verwirklicht.Der Film fängt spannend an und bleibt es auch bis zum grandiosen Ende,übrigens eines der besten Enden im ganzen Filmbusiness die ich kenne..Ein großartiges Stück Filmgeschichte, oft kopiert, nie erreicht! Ein wahrer SciFi Klassiker

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Dahmer

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gut so...habe das gleiche gerade mit d-tox gemacht -grins


FilmeGuide

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meilenstein, ein Klassiker, ein Meisterwerk, ein Film für die Ewigkeit.

Die alten Filme kannte ich mit 14 noch nicht. Damals lief "Planet der Affen" (2001 Film) in unseren Kinos. Mit ner kleinen Schlägertruppe ging ich ins Kino und fand den Film ganz solide. Damals konnte ich mit alten Filmen aus den 60s, 70s nichts anfangen. Sowas war Out, sowas hast du dir nicht angeschaut, weil es keinen Sinn ergeben hätte. Deine leute hätten dich ausgelacht. Es war sehr spät, so 1Uhr in der Nacht, da lief auf ARD ein SciFi Film und da eh nichts anderes lief, hab ich mir den einfach mal gegegeben. Ohne in Videotext zu schauen oder sonst irgendwie mich zu informieren...schaute ich ihr mir an. Das es ein alter Film war, fiel mir zu aller erst nicht auf, aber nach und nach schon und dachte mir "na toll", aber die interessante Gestaltung, dass Astronauten auf einen fremden Planeten landen und versuche müssen zu überleben...dieses ganze Postapokalyptische, davon war ich schon ein großer Fan und lies den Film weiterhin laufen und dann "Kabumm" Überraschung: Aufeinmal siehst du Menschen wegrennen, die gejagd werden von Schimpansen, Urang Utans, Gorillas und Pavianen (okey, Paviane gab es nicht) Erst im späteren verlauf hab ich eine Verbindung aufgebaut zum Aktuellen Kinofilm und schaute nachdem Titel des Films im Videotext.

Am Ende des Films war ich einfach nur begeistert. gefesselt...ich wollte mehr davon. Mehr 60s, mehr 70s. Ein neues Zeitalter hat plötzlich einzug bekommen in meinem Leben. Die Musik, die Schauspieler. James Dean, Charlton Heston, Robert Redford, Paul Newman, Eastwood...etc. Deswegen hat dieser Film von mit eine 10.0 verdient. Er öffnete mir die Tür für Atemberaubende Klassiker. Als ich dann erfahren habe, dass es noch 4 weitere Fortsetzungen gibt und ARD damals, jede Woche einen davon zeigte, was denkt ihr wie da abging. Ich könnte hier noch weiter meine Begeisterung zum Ausdruck bringen, aber bitte schaut euch unbedingt den Klassiker an.

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MurmelTV

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Faszination Menschenaffen *.*
DAS ist Kino.


Alienator

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sati(e)re der besonderen Art

Dieser Film zeichnet sich vor allem durch eins aus: er verpackte die zur Entstehungszeit stattfindenden Umbrüche innerhalb der Gesellschaft in ein fantastisches Gewand um per Unterhaltungsebene eben diesen Umbruch zu vermitteln. Das war das geschickte an diesem Film. Schaffner schuf einen Film, der durch seinen Unterhaltungswert etwas transportiert, was man vielleicht mit den mitteln eines Politthrillers oder Gesellschaftsdramas nicht sofort erreicht. Er sprach eine Menge Menschen an. Durch das Korsett des Fantasiefilms oder Sf-Films je nachdem wie man ihn sieht, konnten die Menschen bzw. das Publikum eher erreicht werden. Und das schaffte der Film auf wunderbare Weise. Der politische und gesellschaftliche Umbruch der ´68er wurde hier perfekt eingefangen. Durch die Verwendung der Affen, als Sinnbild menschlicher Verhaltensweisen und gleichzeitiger Umkehrung der selbigen, konnte man nunmehr den Irrsinn menschlichen Schaffens und Zusammenleben erkennbar machen. Die drei Affenarten die hier gezeigt werden (Schimpansen, Orang Utan und Gorillas) spiegeln alle unterschiedliche Wesenszüge des Menschens wieder: der schlaue gerissene und überlegende Schimpanse, der zur Besonnenheit aufrufen kann, der intelligente, aber allen Problemen aus den Weggehende Orang-Utan und der gewaltbereite und strategische Gorilla. Alle versammeln sich und karikieren den Menschen indem sie ihn gleichzeitig bloßstellen. Auch der satirische Umgang mit Religiosität kommt hier nicht zu kurz. Die Affen verehren ihren Gott, und lernen, dass alles anders ist, verstecken aber diese Kenntnis um ihr Volk in Schach zu halten. Eine aufrüttelnde Anklage gegen Diktaturen und Idolverherrlichung wie man sie nur selten zu Gesicht bekommt. Untermalt mit der vorzüglichen Musik von Jerry Goldsmith, den kongenialen Masken (für die damalige Zeit ein Meilenstein „Ehrenoscar“ für die Maske) und einer Ausstattung die es schafft zivilistische und naturalistische Bauweiesen zu vereinen und das Schauspielensemble, welches selbst unter der Maske herrlich agiert.
All dies in einem fantastischen, voller versteckter Anspielungen vollgepackten Film der bis heute nichts an Faszination und Aktualität verloren hat. Nach diesem Film kamen noch 4 Fortsetzungen und eine kurzlebige Serie. Auch wenn qualitativ die nachfolgenden Filme diesen ersten Teil nicht das Wasser reichen können, so bilden sie dennoch ein komplexes zusammenhängendes Universum was es so in der Filmwelt noch nicht gab.
Und noch ein Wort zur literarischen Vorlage. Sehr zu empfehlen, da der Film das Buch und seine Stimmung exakt einfängt.

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Affenpranke

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Großer Kommentar!


Alienator

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Danke dir!


MurmelTV

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe mir heute vorgenommen dieses Meisterwerk der Filmgeschichte, nicht mehr und nicht weniger, zu huldigen!

Seitdem ich zum ersten Mal einen Teil der "Planet der Affen"-Reihe gesehen habe, bin ich ein riesiger Fan dieser Schimpansen und Orang-Utans geworden - (die Gorillas sind einem doch immer unsympathisch)! Jedoch muss ich euch warnen! Ich habe nicht den grandiosen ersten Teil, das Original, DEN Klassiker unter allen Affenfilmen, als erstes gesehen. Es war die heftig umstrittene Neuverfilmung von Tim Burton, die mich bereits in seinen Bann gezogen hat! Ich war damals als kleiner Junge mehr als begeistert von diesen sprechenden Affen!

Erst Jahre später traf ich dann zufällig wieder auf diesen Film. Ich erblickte ihn in der Filmsammlung eines Freundes in der USA und fühlte mich wie in der Zeit zurückbefördert, als wir ihn uns gemeinsam anschauten! Ein Moment, den ich nie vergessen werden. Auch wenn diese Neuverfilmung beim zweiten Anschauen wahrlich kein Meisterwerk an sich war, so hatten wir doch unsern Spaß dabei und lachten laut über viele Szenen.
Was soll ich sagen: Diese sprechenden Affen treffen einfach genau meinen Humor!

Nun habe ich mir endlich alle "Planet der Affen"-Filme auf Blu-ray geholt und durchgeschaut. Das Original bleibt dabei der beste Teil der Reihe und landet bei mir ebenfalls unter meinen Lieblingsfilmen!
Aber auch der nicht ganz so starke Rest ist in meinen Augen großes Entertainment! So musste ich bei vielen Szenen laut loslachen:"Trompeter! Blasen sie zum Angriff!"
Nach einem konsequenten zweiten Teil, kam ein weiterer Geniestreich hervor. "Flucht vom Planet der Affen" ist mit Abstand der humorvollste und witzigste Teil. Ich könnte den Affen stundenlang zuschauen, wie sie von den Menschen in ihrer Gesellschaft aufgenommen werden!
Der vierte und der fünfte Teil sind leider etwas "kriegsbelastet", aber dennoch: Es sind Affen, die gegen Menschen kämpfen! Immer wieder belustigend!
Ich kann verstehen, dass dieses Universum nicht jedermanns Sache ist, aber es trifft nun einmal genau meinen Geschmack!

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FilmeGuide

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Besser hätte ich das nicht schreiben können :)


MurmelTV

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Danke für die Blumen! :)


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

die b-ray bietet in so saftiges geiles bild das es kaum zu glauben ist...die alten teile rocken auf jeden fall mehr als was danach alles gedreht wurde!
bonusmatrial ist enerm und am sound ist nichts wirklich zu mekkern...

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Lili 9ochefort

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Meisterwerk. :)


pHrEeK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zeitlose, sozialkritische Dystopie einer etwas anderen Zukunft mit einem hervorragenden Charlton Heston in der Hauptrolle.

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Bane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse! Gesellschaftskritisch & nachdenklich. Die Masken würden sogar heute noch überzeugen, habe Filme aus den letzten Jahren gesehen, die schlechtere hatten. Ein Muss für alle Filmfans, ein Meilenstein der Filmgeschichte, vor allem, wegen seines perfekten Endes!

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beast667

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schau ich immer wieder gerne im TV an. Grandioser SF Schinken. Was mir allerdings immer wieder extrem auf die Nerven geht ist die musikalische Untermalung, wenn man das so nennen darf.

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sebastian.boehler

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Rollentausch und ein Spiegel

"Planet der Affen" aus dem Jahre 1968 von Regisseur Franklin J. Schaffner kann in erster Linie bereits in technischer Hinsicht glänzen. Während heutige Filme mit CGI-Effekten überhäuft werden, konnten damals die handwerklichen Geschicke der Menschen gezeigt werden, welche sich in den grandiosen Affenmasken des Films widerspiegeln. Auch die wundervollen Landschaftsaufnahmen, die guten Darsteller (Charlton Heston, Kim Hunter) und die vortreffliche Musikuntermalung, die dem Film eine eigene Note gibt, stellen schon zu Beginn die tollen Äußerlichkeiten des Films dar.

Mit "Spiegel" meinte ich aber weder die oben erwähnte Widerspieglung der menschlichen Geschicke, noch das Spiegelbild der Darsteller im Gewässer, in dem sie am Anfang des Films baden gehen. Ich meinte nichts anderes als den Fernsehbildschirm - Den Fernsehbildschirm, der sich hier als Spiegel entpuppt und jeden Zuschauer des Films während dessen Sichtung in einen solchen Spiegel starren lässt.
Es scheint, als hätte man für "Planet der Affen" immer dann Kameras aufgestellt, wenn wir Menschen uns besonders blöd verhalten haben und als hätte man diese Aufnahmen dann mittels Affenmasken (irgendwie) ein wenig verändert und sie für den Plot des Films in eine ordentliche Reihenfolge gebracht.
Denn innerhalb der recht unterhaltsamen Geschichte trifft man auf Diskriminierung;
Hier trifft man auf Versklavung;
Hier trifft man auf hierarchische Rangordnungen, sprich nicht auf Gleichberechtigung!
Das ist pure Kritik an unserer Gesellschaft und - was viel wichtiger ist - es ist die Wahrheit!
Die Menschen sind rücksichtslose Affen! Sowohl gegenüber sich selbst bzw. ihren Mitmenschen als auch gegenüber ihrer gesamten Welt, ihrem Planeten, was in der letzten Szene des Films moralisch schockierend in Verzweiflung gipfelt.

Ein Gang in den Zoo ist in nächster Zeit überhaupt nicht nötig, dieser Film reicht aus, nur dass hier die Affen die Zoowärter sind und die Menschen die Tiere. Mittels dieses Rollentausches werden die Intentionen des Regisseurs - und natürlich die des Autors der gleichnamigen Literaturvorlage - noch wesentlich deutlicher und in Folge dessen empörender.

"Planet der Affen" ist eine Lehrstunde durch die verschiedensten Kulturen der Welt, durch die Kulturen, in denen die Menschheit ihr Verhalten nicht versteckt.
Der Film zeigt dem Zuschauer die Kultur Indiens bzw. das dort existierende Kastenwesen;
Er zeigt ihm Amerika und die dortige Sklaverei, die auf bösartigen Rassismus zurückzuführen ist.

Aber wenn wir Pech haben, zeigt der Film uns die Zukunft.

"Er reitet in die Ungewissheit. Was wird er finden?" - "Sein Schicksal."

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sebastian.boehler

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Wenn Burtons POTA in Konkurrenz zu Pee-Wee treten sollte, wäre das ja äußerst gut. :D
Für mich wird's wohl eher die Konkurrenz zu "Alice im Wunderland" werden. ;)


Joeyjoejoe17

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Die Vorgeschichte der alten Filme variiert zu der, die in Prevolution erzählt wird. Sehr sogar.


T00BI

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Astronaut George Taylor (Charlton Heston) und seine Crew begeben sich im Jahre 1972 auf ein Raumschiff, um die Weiten des Weltraums zu erkunden. Nachdem sie bereits sieben Monate lang unterwegs sind sendet er einen letzten Bericht an die Erde und versetzt sich und die Crew in einen künstlichen Tiefschlaf. Monate später werden sie wegen einer Bruchlandung auf einem weit entfernten, fremden Planeten geweckt, einem Planeten, bewohnt von Affen und von ihnen versklavten, primitiven Menschen.

"Sieben lange Monate rasen wir jetzt schon durch den Weltraum, jedenfalls nach unserer Zeitrechnung hier an Bord. Nach Dr. Hassleins Theorie über den Zeitablauf in einem Raumschiff, das sich mit annähernd Lichtgeschwindigkeit bewegt, ist die Erde in der gleichen Zeitspanne etwa siebenhundert Jahre älter geworden. Diejenigen, die jetzt meinen Bericht empfangen, gehören schon einer ganz anderen Generation an, hoffentlich einer klügeren."

Nachdem ich gesehen habe, dass "Planet der Affen" im TV kommt, das Original aus dem Jahre 1968, konnte ich mir das natürlich nicht entgehen lassen, zumal ich ihn schon in jungen Jahren gesehen habe und fasziniert von diesem Streifen war. Der Film hat auch nach all den Jahren nichts von seiner Wirkung verloren und ist heutzutage immer noch brandaktuell. Mit warnendem Finger wird hier gesellschaftskritisch auf unsere eigene Rasse gezeigt, uns ein Spiegel vors Gesicht gehalten und eine Kernaussage serviert, die ganz klar verständlich sein sollte. Schon bei ihrer Ankunft auf dem Planeten macht die Crew rund um George Taylor nach kurzer Erkundungszeit das erste Mal Bekanntschaft mit den intelligenten Affen, die sie für primitive Menschen halten und als Sklaven und für Experimente in ihre Obhut bringen. Doch schnell macht Taylor sich unter den Affen Freunde, erfährt immer mehr über ihre Rasse und kommt dem ein- oder anderen Geheimnis der Affen-Gesellschaft auf die Spur. Das Ende gehört für mich persönlich zu den einprägsamsten die ich je gesehen habe, ist jedes Mal packend und lässt den Zuschauer auf verstörende Art und Weise zurück.

"Er reitet in die Ungewissheit. Was wird er finden?" - "Sein Schicksal."

Sein Alter sieht man dem Film stellenweise natürlich an und auch die Affenmasken werden nicht jedem gefallen, ich fand sie allerdings klasse und immer noch um Längen besser als die heutigen CGI Gesichter. Viel mehr noch, der ganze ältere Stil des Films zusammen mit dem dürren, größtenteils unfruchtbarem Wüstenland hat eine klasse Atmosphäre aufgebaut, bei dem es umso packender war der Geschichte zu folgen, besonders der Anfang mit der Ankunft bis hin zur Erkundung des Planeten und auch das Ende mit Taylor und Nova sind hier hervorzuheben, aber auch die sehr skurile musikalische Untermalung passt einfach ins Gesamtbild. Charlton Heston hat mir zudem in seiner Rolle des George Taylor sehr gut gefallen, passt einfach super in seinen Part und ist hier zu d e m Gesicht des Films geworden.

"Ich habs geahnt ... ihr Wahnsinnigen!!!"

FAZIT: "Planet der Affen" sollte man auf jeden Fall einmal gesehen haben, auch wenn man mit älteren Filmen in der Regel nichts anfangen kann, denn er gehört vollkommen zurecht zu einem absoluten Klassiker des Sci-Fi Genres, der vor allem mit einem derart packenden und erschreckenden Ende daherkommt, dass dem man den Film so schnell nicht vergisst. Einer meiner Lieblinge des Genres.

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vanilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein zeitloser Klassiker, den man sich auch noch in den nächsten 50 Jahren gut anschauen kann.
Super Masken, tolle Darsteller und alles wirkt sehr realistisch.
Charlton Heston brilliert in allen Lagen.
Vor allem das Ende ist hervorzuheben. So habe ich das nicht kommen sehen.
Auch die Aufnahmen, die Bilder und die Handlung sind mehr als gelungen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Film bereits über 45 Jahre alt ist, unglaublich.
Jeder der Science-Fiction mag wird diesen Film lieben.

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