Planet der Affen: Prevolution

Rise of the Planet of the Apes (2011), US Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 11.08.2011


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7.0
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7.2
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von Rupert Wyatt, mit James Franco und Freida Pinto

In Planet der Affen: Prevolution erfahren wir die Vorgeschichte des Klassikers Planet der Affen, als James Franco einen hochintelligenten Schimpansen züchtet.

Wie die Geschichte ausgeht, wissen wir bereits, denn Planet der Affen: Prevolution erzählt uns die Vorgeschichte zum Science Fiction-Klassiker Planet der Affen, in dem zwei Astronauten auf einem vermeintlich fremden Planeten landen, der von einer intelligenten Affenart besiedelt wird.

Planet der Affen: Prevolution führt uns nicht in eine ferne Zukunft und auch nicht durch ein Loch im Raum-Zeit-Gefüge, sondern in das Amerika unserer Gegenwart. Hier erforschen der junge Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) und sein Vater (John Lithgow) moderne Heilmittel. Als sie eines Tages ein besonders vielversprechendes Medikament an ihrem Laboraffen Caesar (Andy Serkis) testen, stellen sie fest, dass es eine wirklich erstaunliche Wirkung auf den harmlosen Primaten hat – jedoch nicht die, welche sie ursprünglich erwartet hatten…

Hintergrund & Infos zu Planet der Affen: Prevolution
Mit Planet der Affen: Prevolution versucht Fox das Planet der Affen-Franchise wiederzubeleben, das es aufgrund seines Erfolges in den 1970er Jahren auf mehrere Filme gebracht hat. Nach dem Erfolg des Originals Planet der Affen von 1968, welches auf einem gleichnamigen Roman basiert, folgten in kurzem Abstand Rückkehr zum Planet der Affen (1970), Flucht vom Planet der Affen (1971), Eroberung vom Planet der Affen (1972) und Die Schlacht um den Planet der Affen (1973). Danach wurde es lange still um den Planeten der Lause-Primaten.

Vor Planet der Affen: Prevolution wagte erst 2001 kein Geringerer als Tim Burton ein Remake des Originales von 1968. Darin entwarf er ein alternatives Ende, welches zwar eher der Romanvorlage entspricht, sich aber von der originalen Filmfassung stark unterscheidet. Den daran anschließenden Sturm der Entrüstung braucht Planet der Affen: Prevolution nicht zu befürchten, da seine Geschichte sowohl mit dem Ende der Romanfassung als auch mit dem Ende der Filmfassung im Einklang steht. (ST)

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Kommentare (426) — Film: Planet der Affen: Prevolution


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Desmond42

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Bewertung9.5Herausragend

Ein würdiges Prequel/Remake einer erstklassigen Kult-SF-Filmreihe, die mit schönem Soundtrack, einer mitreißenden Handlung und dem genialen Andy Serkis als Ceasar einen guten Ersatz für den (meiner Meinung nach zwar nicht schlechten, aber überflüssigen) vierten "Planet der Affen"-Teil darstellt.

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Traxxtormzista

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Top, einfach nur top! Beide Teile.. Da kann Charlton Heston seine alten Schmonzetten einpacken. Hier wurde ein bereits verfilmtes Thema völlig neu aufgerollt und der heutigen Zeit angepasst. Sagenhaft gelungen!

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MetalFan92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ausgezeichnet sag ich da nur !
Die Animation ist ein Traum und die Umsetzung des Motion Capture einfach Wahnsinn !

! Achtung Spoiler !

Die beste Szene im ganzen Film, meiner Ansicht nach, war, als Cesar "NO" ruft und das erste mal spricht. Verdammt episch und ein Gänsehautmoment!

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beast667

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Episch trifft es. Sensationeller Filmmoment.


beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Da kommt was auf mich zu................ Planet der Affen neu zu verfilmen ist ja so eine Sache. Tim Burtons "Werk" war leider reinste Affenscheisse mit viel Affengebrüll und erschreckend wenig Inhalt. Das Original war originell, spannend, schaurig und hat eine hochinteressante Hintergrundgeschichte. Tim Burton hat das leider völlig anders gesehen und machte aus einer grandiosen Story halt Unterhaltungskino.
Rupert Wyatt sollte nun den 1. Prequel Teil auf den richtigen Weg bringen. Und das gelingt ihm auf ganzer Linie. Gefühlvolles Bombastkino ist dieser Film. So stellt man sich einen Blockbuster vor. Clevere und schöne Geschichte, tolle Bilder, Sympathische Charaktere (vor allem die Affen) und super Effekte. Ich freue mich sehr auf den 2. Teil der Affenbande.

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pischti

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"Affenscheisse" :D


Bertram Gabler

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Bewertung4.0Uninteressant

Dieser Film ist ganz klar ein Action-Streifen. Weit weg von der Tiefgründigkeit und dem gedanklichen Gigant hinter dem ersten Film, kämpfen hier alle Affen zusammen. Egal, ob Schimpanse, Gorilla oder Orang-Utan. Hauptsache, Affe. Der Mensch ist auch ein Affe. Warum er nicht auch auf Seiten der Affen mitkämpft, bleibt dem Zuschauer ein Rätsel.

Aber dann gäbe es auch keinen Krieg.

Das CGI ist gut, aber bei soviel Einsatz davon kann man sich auch gleich ein Computerspiel kaufen oder einen Pixar-Film gucken. Mir persönlich hat die zweite Ebene gefehlt, für dumpfe Actionunterhaltung zwischendurch ist er aber ganz passabel. Meine Empfehlung: DVD Start abwarten.

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Runemar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hatte mir den Film damals ohne grosse Erwartungen angeschaut und bin als zufriedener Zuschauer aus dem Kino gegangen. Eine intelligente und mitreissende Geschichte um einen Affen, der zwischen zwei Welten steht.
Der Aufbau des Films ist jedenfalls um einiges besser gelungen, als der damalige vierte Teil der alten Affen-Reihe.
... und ich hatte Gänsehaut, als Cesar im Kino zum ersten Mal sprach...

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Mehtapue

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich war das jetzt Entertainment pur!

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Val Vega

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein kleiner Gedanke zum Film:

Im Prinzip ist Caesar ja Mose. Als Baby ist er zu den Menschen (also Ägyptern) gekommen. Erst durch die Tyrannei des Aufsehers wird er sich seiner Art bewusst und führt die Affen schließlich nach erfolgreicher Revolution ins gelobte Land über das Meer. Der fiese Jacobs wird letztendlich wie der Pharao vom Wasser verschluckt.

Abgesehen davon: Ich mag Affen und feiere den Moment einfach nur so dermaßen ab, in dem der Orang-Utan und der Gorilla die Polizeiwägen platt machen.

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The Freewheelin Fonda

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Schöner Gedanke ;)
Mochte den Film sehr gerne (aber ne 6,5 von dir ist ja schon was) aber werd auf die Fortsetzung wohl noch warten. Schaust du dir die im Kino an?


Val Vega

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Nö. Warte bis die im Verleih steht. Hab eigentlich ohne großes Interesse am Film, den grade im TV gesehen und war ganz positiv überrascht.


LiamNessonFAN

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Bewertung7.0Sehenswert

Eigentlich mag ich keine Science Fiction-Filme doch der Film hat mich echt überrascht! Die Story gleichte ein wenig der Story von Deep-Blue-Sea , weil bei beiden Filmen ein Mittel gegen Alzheimer erstmals an Tieren ausprobiert wurde , wo durch die Tiere bei beiden Filmen noch intelligenter wurden und dadurch Menschen geschadet haben , aber trotzdem hat mir die Story gefallen . Die Animation fand ich sehr gut , die Affen sehen sehr realistisch aus!

Viel spaß beim schauen!

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hsv-rossi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film mit sehr guten Effekten,guter Handlung und sehr gut Animierten Affen...
Bei der Blu-ray Version sollte mann sich auch mal die Zeit für das Bonusmaterial nehmen,welches sehr zu Empfehlen ist.

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xlkmx

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Bewertung9.5Herausragend

Ich finde es einfach großartig, dass es noch Kinofilme gibt, hinter denen wirklich viel Arbeit und Liebe steckt; die nicht aus Profitgier produziert werden. Das PDA-Reboot ist so ein Projekt. Auch wenn man da zunächst skeptisch sein möchte, kann man sagen: Nein, der Film beleidigt seine Vorgänger nicht - im Gegenteil! Da kann ich das Bonusmaterial auf der Disc auch wirklich mal ans Herz legen, die Entstehung ist so interessant und Andy Serkis womöglich einer der besten Schauspieler aller Zeiten.

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Snowfall

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

5 Punkte Abzug für Slytherin!

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Troublemaker69

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Bewertung6.5Ganz gut

Planet der Affen: Prevolution ist ein solide unterhaltender Science-Fiction-Streifen, der durchaus Spaß macht. Der Film braucht zwar anfangs eine ganze Weile bis er in die Gänge kommt und anfangs auch das eine oder andere Mal langweilig wirkt, dafür weiß er dann an dem Punkt, wo sich die Situation zuspitzt, ein tolles apokalyptisches Feeling zu schaffen. Außerdem ist die Action, gerade in der Endszene super inszeniert und für einen Film ab zwölf auch relativ reif und nicht unwirksam.
Zudem hat der Streifen eine beeindruckende Art und Weise an sich, die schon fast etwas Einschüchternes an sich hat und es schafft einen vor allem zum Ende hin in den Kinosessel zu bannen.
James Franco passt hier super in die Rolle hinein und macht seinen Job gut und auch der Humor kommt in dem Film nicht zu kurz.
Auf jeden Fall sieht man ihm sein hohes Budget an, sowohl an den Darstellern als auch bei der Technik.
Apropos Darsteller, ich finde Andy Serkis, den wir vor allen als Gollum kennen, absolut grandios.
Auf der technischen Seite ist Prevolution natürlich genial, aber dadurch fehlt es ein wenig die Seele. Zwar versucht er sozialkritische Töne anzustoßen, schafft das aber nie so wirklich und somit bleibt Planet der Affen hier reines Unterhaltungskino, was ich ihm gar nicht verüble. Ich finde sogar schön, dass hier zumindest der Versuch da ist, ein wenig kritischer zu werden und nicht "nur" ein reiner Blockbuster sein will. Schade ist es dann nur etwas, dass ihm genau das nicht gelingt. Dafür punktet der Film mit toller Technik, einer klasse Atmosphäre und gut inszenierter Action und sorgt für einen schönen Filmabend.

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StrawStar

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Bewertung7.0Sehenswert

Als Liebhaber der Charlton Heston-Verfilmung, stand ich bisher allen weiteren Planet der Affen-Filmen eher skeptisch gegenüber. Prevolution aber ist ein spannendes Stück Unterhaltungskino: Weit genug weg vom Original, um als eigenständiges Werk zu funktionieren und doch mit genug Bezügen, um sich über die Querverweise (die startende Rakete, Speere, Affen auf Pferden) zu freuen.
Die animierten Affen wissen zu beeindrucken (gerade was ihre lebensechten Gesichter angeht) und nebenbei werden die San Francisco-Erinnerungen eines jeden begeisterten Touristen hier noch einmal mit jeder Menge bekannten Örtlichkeiten (Twin Peaks, Golden Gate Bridge, Muir Woods) gefüttert.

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ArtPop1993

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Bewertung9.0Herausragend

Da mich "Planet der Affen: Revolution" im Kino sehr überwältigt hat, habe ich mir vorgenommen, mir die restlichen Teile der Saga nochmal anzuschauen. Und so fange ich mit dem direkten Vorgänger "Planet der Affen: Prevolution" an. Ein wirklich toller Film, mit einer berührenden Geschichte, in der nichts aufgezwungen wirkt, alles passt super zusammen und Caesars Weg vom kleinen, süßen Affenbaby bis hin zum Anführer der Revolution ist mehr als nur packend in Szene gesetzt. Zwar kann der Film auch mit starken menschlichen Charaktern dienen, Hauptfigur aber ist und bleibt Caesar, quasi gespielt von Andy Serkis, der seine Kollegen James Franco und Co. trotz CGI spielend leicht an die Wand spielt. Überhaupt ist das Motion Capture auch schon in diesem Teil, immerhin 3 Jahre vor "Revolution", absolut beeindruckend und die meißte Zeit denkt man garnicht darüber nach, dass man es hier nicht mit echten Affen zu tun hat.

Nach der düsteren Vorgeschichte Caesars und seiner Mutter schlägt der Film bei der Erzählung von Caesars Kindheit erstmal schönere und vor allem ruhigere Töne an, was auch nötig ist, um sich richtig in die Charaktere einzufühlen. Gegen Mitte des Films schlägt die Stimmung dann aber um, wenn eine Reihe schicksalshafter Missverständnisse dazu führt, dass sich Caesar schließlich, zusammen mit anderen Affen, in einem Käfig wiederfindet. Der weitere Verlauf der Story dürfte bekannt sein, um nicht zu spoilern, werde ich hier jedoch nichts weiter zu schreiben. Erst im letzten Drittel des Films kommt dann Action im klassichem Sinne auf, die allerdings zu keinem Zeitpunkt zur sinnlosen CGI-Schlacht wird, da das Handeln der verschiedenen Figuren in den vorangegangenen 85 Minuten mehr als deutlich beleuchtet wurde. Das Ende ebnet dann den Weg zur Fortsetzung, welche nicht weniger gelungen ist. Und genauso wie in eben dieser Fortsetzung sind mir auch in "Prevolution" die vielen, kleinen Anspielungen auf das Original von '68 positiv aufgefallen, genauso schön ist zu sehen, das dessen Botschaft auch in den neuen Teilen super rüberkommt. (Achtung: Spoiler!) Und wenn Caesar sich schließlich gegen seinen Peiniger auflehnt, dieser dann die legänderen Worte aus dem Original spricht ("Kannst du nicht deine Pfoten von mir nehmen, du dämlicher Affe?") und Caesar sein erstes Wort spricht ("Nein!"), dann ist das nicht nur für Fans ganz großes Kino!

Fazit: Ein phänomenales Prequel zum Original von '68, welcher tolle Anspielungen auf die Original-Reihe bietet, ohne sie zu kopieren. Aber auch Neulinge werden begeistert sein, wenn sie ein wenig Geduld mitbringen: affenstarke Action gibts nämlich erst in den letzten 20 Minuten.

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howartwollowitz

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Bewertung10.0Herausragend

Einfach nur schön.

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JokerReviews

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bevor es morgen in den neuen Planet der Affen Streifen geht, wollen wir doch mal einen Blick auf den Vorgänger werfen. Planet der Affen Prevolution hatte im Vorfeld einen sehr schweren Stand, nachdem sich zuletzt Tim Burton mit diesem Franchise befasst hatte. Doch der Film gilt als einer der schlechtesten Burton Filme überhaupt und so war lange dieses Franchise tot. Dann kam Prevolution, ein Prequel, welches gleichzeitig auch ein Reboot ist. Die Geschichte wird ganz von vorne erzählt und zeigt uns, wie es zur Großmacht der Affen kam. Und der Film war eine große Überraschung, denn nicht viele haben im Vorfeld an einen solch starken Film geglaubt.

Will Rodman ist Forscher und sucht schon ewig nach einem Heilmittel für Alzheimer, da auch sein Vater an dieser Krankheit leidet. Sein Serum muss aber erst an Affen vorgetestet werden und als es anfängliche Schwierigkeiten gibt, scheint das Projekt am Ende. Doch als die Ereignisse sich überschlagen nimmt Will einen kleinen Baby-Schimpansen mit nach Hause, der das Serum bereits in sich trägt. Er tauft ihn auf den Namen Caesar und so wächst er bei Will und seinem erkrankten Vater auf. Doch Caesars Intelligenz wird immer größer und größer und nach einem dramatischen Ereignis beginnt er an der menschlichen Rasse zu zweifeln und trommelt eine Affen Armee zusammen.

Der Film nimmt sich extrem viel Zeit, um die Charaktere zu etablieren. In den ersten 30 bis 40 Minuten ist eigentlich noch alles ganz harmlos und wir sehen zum teil witzige, aber zum Teil auch dramatisch-traurige Szenen. Dabei hat der Film permanent eine knisternde Spannung, gerade weil man durch die Originalfilme weiß wohin das Ganze letztlich gehen wird. Nur gegen Ende macht sich es der Film ein wenig zu einfach und geht einen etwas zu großen Schritt nach vorne. Das schmälert das Filmerlebnis aber nur geringfügig, denn die Spannung ist permanent vorhanden und die Motion Capture Arbeit wieder erste Sahne.

Andy Serkis spielt den Affen Caesar auf einem absoluten Weltklasse-Niveau. Für mich eine oscarreife Performance und es ist einfach eine Schande, dass es für so eine schauspielerische Leistung keine Nominierung gab. Motion Capture IST schauspielern - Mimik, Gestik, Stimme alles ist Original und hier wird keine Animationsfigur synchronisiert. Also wacht auf liebe Academy. Auch James Franco sehe ich wirklich immer sehr gerne, weil man ihn schon in so vielen verschiedenen Rollen gesehen hat und er immer das Beste aus seinen Rollen heraus holt. Für Harry Potter Fans ist noch Tom Felton dabei, der hier im Grunde den selben Charakter wie Draco Malfoy spielt.

Fazit : Planet der Affen Prevolution bietet Spannung auf höchstem Niveau, verkommt nie zu einer simplen Schwarz/Weiß Malerei und hat die bisher besten animierten Affen im Gepäck. Nur am Ende hat der Film ein paar kleine Stolperer und Längen, doch zusammengefasst ist das Ganze hier schon eine starke Nummer, was völlig zurecht nun eine Fortsetzung erhalten hat.

8/10

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Firefly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zuallererst muss ich mich als totaler Nichtkenner der Romanvorlage und den Originalfilmen outen. Ich kenne lediglich Tim Burtons Machwerk, das ich ganz gut finde, aber anscheinend gar nicht so gut sein soll, da es mit der ursprünglichen Idee nicht mehr viel gemein hat (ich werde das Original nachholen, eventuell auch den Roman).
Da ich also wenig Ahnung vom "Planet der Affen" Kosmos hatte, ging ich ohne jede Erwartungshaltung Prevolution an und ja, ich habe ihn mittlerweile zweimal gesehen, was ein gutes Zeichen ist, doch dazu später mehr.
Will Rodman (James Franco) ein junger Wissenschaftler, hat eine Gentherapie entwickelt, die mittels Viren (in diesem Fall Vektoren, die Gene einschleusen sollen) Alzheimer heilen soll. Bei der Test-Schimpansin Bright Eyes waren Erfolge erkennbar, doch aufgrund eines Missverständnisses wurde sie erschossen. Ihre Aggressivität rührte nämlich nicht vom Virus her, sondern von der Intention ihr Affenbaby zu schützen. Dieses Affenbaby sollte wie der Rest der Versuchsreihe eingeschläfert werden, doch Will brachte es nicht übers Herz und nahm es mit nach Hause. Der Affe wurde auf den Namen Ceasar getauft und scheint die Auswirkungen des Virus (erhöhte Intelligenz) vererbt bekommen zu haben. Ceasars Entwicklung schreitet voran und er wird Teil der Familie. Will ist aufgrund von Ceasars Fähigkeiten überzeugt, dass der Virus seinem demenzkranken Vater (John Lithgow) helfen kann und verabreicht es ihm. Zunächst scheint das auch zu stimmen, doch nach ein paar Jahren zerstören Antikörper den Virus und die Demenz kehrt zurück. Der verwirrte Vater wird daraufhn in einen Streit mit dem Nachbar verwickelt, den Ceasar kurzerhand gewaltsam beendet. Als Konsequenz muss er in ein Tierheim für Primaten und trifft dort zum ersten mal auf Artgenossen, was gleichzeitig den Beginn des Aufstandes einläutet.
Lasst euch nicht täuschen, die Handlung ist wesentlich besser als meine plumpe Zusammenfassung es vermuten lässt und ist vor allen Dingen besser inszeniert. Sie markiert die Vorgeschichte zu den Originalfilmen und wird von einer gut strukturierten Erzählweise, passenden Dialogen und abwechslungsreichen Szenen getragen. Besonders bei der Gestaltung und Dossierung der Actionszenen könnte sich Michael Bay mal ein Beispiel nehmen.
Ceasar (gespielt von Andy Serkis per Motion Capture Verfahren) ist der eindeutige Star der Show. Die Mimik, besonders die Augen, kommen hervorragend zur Geltung und ermöglichen es dem Zuschauer Gefühle von den Gesichtern abzulesen (trifft übrigens auf alle dargestellten Affen zu). Bei so viel Affenpräsenz wirken die menschlichen Darsteller leider wie Statisten, James Franco und Co. spielen ihre Sache zwar routiniert, doch abgesehen von Wills Figur (und vielleicht noch die des Vaters) gibt es keine, die irgendeine Relevanz besitzt. Von Tom Felton als sadistischer Green Mile Wärter Verschnitt möchte ich gar nicht erst anfangen.
Höhepunkt des Films ist natürlich das Finale, das (auch wenn man sich manchmal fragt, wie smart man die Affen noch präsentieren will), wirklich ansehnliche, unterhaltsame Action bietet (Reiter gegen Gorilla, es war so episch^^). Auch die Schlussszene mit Will hatte was sehr angenehmes.
Fazit: Toller Film, der schön bis zum spektakulären Finale aufbaut und mit seinen Effekten zu glänzen weiß. Wer allerdings 100min Vollgas erwartet, der dürfte enttäuscht sein, der Film nimmt sich (dem Himmel sei Dank) auch seine ruhigen Momente.

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RoosterCogburn

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Anmerkung zum Original bzw Buch: Burtons Neuverfilmung hielt sich mit seinem Ende zumindest sinngemäß an die Vorlage. Das berühmte Ende der Erstverfilmung wurde für den Film frei erfunden und stellt somiit die komplette Handlung in einem anderen Licht dar. Ein weiterer Unterschied zwischen Original und Remake ist die Darstellung der Affen. Im Original wurde viel wert auf die Hierachie und das Sozialkonstrukt im Affenstaat gelegt, um eine Gesellschaftsparabel darzustellen. Von den vor 46 Jahren entstandenen, fantastischen Make-Up will ich an dieser Stelle nicht anfangen zu schwärmen. In Burton's Remake wurde die Darstellung der Affencharaktere komprimiert und mehr wert auf Action gelegt. Was nun das beste is? Da hilft nur der Vergleich. Außerdem legt jeder andere Maßstäbe.


Firefly

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Danke für dein Kommentar! Hab mich in meinem ersten Absatz auch auf eine Kritik bezogen ("Die Zeit"), die man auf dem Wikipedia Eintrag des Tim Burton Remakes nachlesen kann. Da wird grob das gleiche gesagt, was du sagtest, nämlich, dass eben zugunsten der Action vieles an Komplexität aufgegeben wurde. Den Vergleich werde ich demnächst heranziehen.


Codebreaker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gestern war ich zu "Planet der Affen: Revolution" im Kino. Im Zuge dessen habe ich mir den ersten Teil vorher auch nochmal angesehen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich wahnsinnig auf "Revolution" gefreut habe. Warum? Einfach weil mir "Prevolution" so unfassbar gut gefallen hat.

Ich war nie der große Planet der Affen Fan, ich kenne die alten Teile nicht mal wirklich. Das hat mich einfach nie so sehr interessiert, mich immer kalt gelassen. Dann jedoch kam irgendwann "Rise of the Planet of the Apes" raus und der Trailer hat mich, aus irgendeinem Grund, doch ziemlich beeindruckt. Ich sah den Film und es passierte das, was ich an Filmen so liebe. Ich war dermaßen überrascht, wie gut mir dieser Film gefallen hat, allgemein und eben auch als ein PLANET DER AFFEN-Film.

Doch wieso? Was macht diesen Film so besonders? Ein großer Pluspunkt ist vor allem natürlich die visuelle Seite. Die Affen sehen so unfassbar gut animiert aus, so realistisch, so beeindruckend, das war einfach nicht zu glauben. Hier wurden Emotionen übermittelt, ja ich war richtig gebannt auf den Film, ich habe stets mit Caesar mitgefiebert! Das ist auch eigentlich schon ein weiterer Punkt: Emotionen. "Planet der Affen: Prevolution" hat es wirklich mehrfach geschafft mich emotional einfach derartig zu packen. Er hat mich genau da erwischt, wo er es musste. Wenn ich vor allem an Szenen mit John Lithgow denke, so war ich direkt in dieser Welt. Und als dann noch Caesar dazukam, wie er sich für ihn einsetzte, so gab es Momente mit denen ich echt nicht gerechnet habe. Das war traurig, das war dramatisch und das war echt. Das war keine einfache Filmszene, das war nicht einfach nur irgendein Moment der den Zuschauer unterhalten soll, das war so beeindruckend, so emotional, zumindest für mich! Und wie gesagt, die Animation der Affen trug da erheblich zu bei, fantastisch!

James Franco in dieser ernsten Rolle hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Er war sympathisch und er war eine tolle menschliche Hauptrolle. Es tat einfach gut zuzusehen, wie er sich um Caesar gekümmert hat. John Lithgow war dann auch ganz ganz groß in der Rolle eines alten, kranken Mannes, der aber ebenso sympathisch ist. Wie gesagt: ihm sind auch viele emotionale Momente zu verdanken.

Man muss natürlich sagen, dass "Prevolution" eben eine Vorgeschichte ist. Hier wird ausschließlich aufgebaut. Wir können noch keine großen Kriegsszenen oder actionreiche Momente erwarten, es soll der "Aufstieg" der Affen gezeigt werden und das klappt wunderbar. Das ist eben genau ein Punkt, der mich an dieser neuen Reihe so reizt. Hier bekommen wir den Aufstieg zu sehen, in "Revolution" sind die Affen dann schon präsent und gleichauf mit den dezimierten Menschen und wer weiß was die Zukunft so bringt. Wir haben Teil an dem Aufstieg. Wir bekommen nicht einfach einen "Planet der Affen" vorgesetzt. Wir sehen zu, wie dieser entsteht. Und wer ist Schuld? Wir! Dazu aber mehr im Kommentar zu Teil 2.

Man merkt: dieser Film hat es mir angetan. Er hat mich sehr gerührt, sehr gepackt. Er war teilweise spaßig, hatte tolle Figuren bzw. Schauspieler und "Caesar" ist doch irgendwie eine ebenfalls sehr beeindruckende Figur. Das Finale war dann auch ziemlich beeindruckend. Auch wenn ich diesen Film sehr mag, so halte ich mich mit den Punkten doch "etwas" zurück (obwohl diese Bewertung ja auch hoch ist), einfach, weil der Film sich eben auch noch zurückhält. Ein wahnsinnig toller Film, der mich beim ersten Mal total überrascht hat und den ich nun mittlerweile auch schon zum dritten und garantiert nicht letzten, Mal gesehen habe.

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Alienator

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Sauberer Text...jetzt aber mal ran an die "alten" Filme!


Codebreaker

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Danke!
Ja, da ist das Interesse jetzt auf jeden Fall geweckt. Die werde ich mir auch noch angucken!


vladvanhelsing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was für eine Überraschung! Das Original war Kult, aber dieser Film hier ist richtig geil!
Freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung!

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